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Teil und Kelch + Altes aus Brasilien + Völlig falsch + Rücktritt angenommen + Homo-Priester verurteilt
Benedikt XVI. im brasilianische Wallfahrtsort Aparecida
Benedikt XVI. im brasilianische Wallfahrtsort Aparecida
© Jose Cordeiro – visitadopapa.org.br
Teil und Kelch

„Die ersten Förderer der Jüngerschaft und Mission sind diejenigen, die gerufen waren, ‘mit Jesus zu sein und ausgesandt zu werden zum Predigen’ (Mk 3, 14), also die Priester. Ihnen muss bevorzugte Beachtung und väterliche Sorge durch die Bischöfe zukommen, denn sie sind die ersten Förderer einer authentischen Erneuerung des christlichen Lebens unter dem Volk Gottes. Ich möchte ich ihnen ein väterliches Wort der Zuneigung entbieten und die Hoffnung aussprechen, dass „Gott ihr Teil und ihr Kelch“ (Ps 16, 5) sein möge. Wenn der Priester Gott als Fundament und Zentrum seines Lebens erkennt, dann wird er die Freude und die Fruchtbarkeit seiner Berufung erkennen.“

Aus der Ansprache von Papst Benedikt XVI. bei der Eröffnung der V. Generalversammlung der Bischöfe Lateinamerikas und der Karibikan am Sonntag in Aparecida

Altes aus Brasilien

Brasilien. Der Vizepräsident der brasilianischen Bischofskonferenz, Mons. Antônio Celso de Queirós, sprach am Montag auf der lateinamerikanischen Bischofskonferenz über die Frauenordination: „Der Papst hat anerkannt, daß die Kirche eine gewisse Schuld gegenüber Frauen hat. Wir wissen, daß derzeit in der Kirche der Dialog über eine mögliche Weihe von Frauen beendet ist. Aber das heißt nicht, daß er nicht wieder eröffnet werden könnte.“

Völlig falsch

Rußland. Der Erzbischof von Moskau, Mons. Tadeusz Kondrusiewicz, hat erklärt, daß es „völlig falsch“ sei zu glauben, daß die Bekehrung Rußlands – die von der Muttergottes in Fatima gewünscht wurde – bedeute, daß alle Russen katholisch werden müßten: „Rußland ist ein orthodoxes Land und die russisch-orthodoxe Kirche ist an erster Stelle verantwortlich für die Bekehrung der Menschen.“ Bei einer Konferenz in Moskau zum 90. Jahrestag der Erscheinungen von Fatima verurteilte der Erzbischof außerdem den „Proselytismus“.

Rücktritt angenommen

Vatikan. Papst Benedikt XVI. hat den altersbedingten Rücktritt des argentinischen Militärbischofs, Mons. Antonio Baseotto, angenommen. Der Bischof vollendete am 4. April sein 75. Lebensjahr. Der Bischof war bereits Anfang 2005 von der Regierung seines Amtes enthoben worden. Grund war seine Kritik der Kinderabtreibung.

Homo-Priester verurteilt

Deutschland. Ein 46jähriger Pfarrer aus Isselburg – hundert Kilometer nordwestlich von Dortmund an der niederländischen Grenze – ist wegen Kinderschändung zu zehn Monaten Gefängnis auf Bewährung verurteilt worden. Das erklärte die Staatsanwaltschaft Münster am Montag vor der ‘Katholischen Nachrichten Agentur’. Der Geistliche hat sich viermal an zwei jugendlichen Ministranten vergangen. Den Strafbefehl hat er angenommen. Das Bistum Münster suspendierte den Priester bereits im Spätherbst nach Bekanntwerden des Vorwurfs.
      
21 Lesermeinungen
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#21   Rudolfus   17:25:12 | Freitag, 18. Mai 2007
Gültige Taufe und Abfall von der katholischen Kirche (der Kirche Christi)
Die Schlussfolgerung von Rom getrennt und daher nicht mehr in der Krche führt logischerweise zur irrigen Auffassung die Häretikertaufe sei ungültig.
Das ist nicht richtig, denn:
Jeder gültig Getaufte (egal durch welchen Taufspender) wird und ist automatisch ein Teil der katholischen Kirche, bis zu dem Moment, in dem er ausdrücklich das Gegenteil deklariert, nämlich, indem er sich ausdrücklich einer Sekte oder einer Häresie anschließt (also von der katholischen Kirche abfällt).
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#20   Karl Murx   20:50:18 | Mittwoch, 16. Mai 2007
Genau, Atha…
Und weil es so ist wie du sagst, nämlich daß die Kirche über die subjektive Gewissenslage des objektiv Irrenden nur „foro externo“ urteilen kann, darum brauche ich auch nicht zu wissen, ob JoPo Zwo „bona fide“ war, oder nicht.
„Foro externo“ hat er sich wie ein Häretiker verhalten, also behandele ich ihn auch so. Vollkommen richtig gesehen, Atha.
Was war an dem Artikel von de Vries nicht erschöpfend? Also hast du ihn doch nicht gelesen. Du hast nâmlich nur die Seiten gelesen, die ich dir geschickt habe. Das sollte aber ein Ansporn sein, sich gesamten Artikel zu besorgen.
Wie bitte? Die Schismatiker sind Instrumente des Heiles? Wie das? Du gibst ja selbst zu, daß sei ein Widerspruch.
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#19   Athanasius   18:38:58 | Mittwoch, 16. Mai 2007
Wichtig!
Suprema Haec Sacra. www.catholicculture.org/docs/doc_view.cfm?recnum=1467
Schreiben des Heiligen Offiziums aus dem Jahre 1949 in dem nochmal klar die richtige Interpretation des Dogmas „Extra Ecclesiam nulla salus“ dargelegt wird. Zur Verurteilung des Hw. P. L. Feeney SJ. (Dessen Student damals der heutige Avery Kardinal Dulles SJ war.)
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#18   AthanasiusII   18:36:49 | Mittwoch, 16. Mai 2007
@FioreGraz
Was Sie da behaupten ist Unsinn. Nach Ihrem Wunsche wären dann auch die Donatisten in der Kirche Christi usw. usw. Die bona fide Irrenden die ohne Schuld sind also, gehören zur Seele der Kirche, uns steht aber kein Urteil zu über wer bona und wer mala fide ist/war. Deswegen entgeht die Kirche dieser Frage. Gültig getaufte Orthodoxen die nicht ob der Notwendigkeit des Römischen Primates und der römischen Communio wissen, und darin unschuldig sind, empfangen die Sakramente mit Gnaden, deswegen sind ja auch diese schismatische Kirchen trotzdem „Instrumente der Rettung“, aber zur gleichen Zeit Gemeinschaften des Irrtums und somit des Unheiles. Das ist paradoxal, aber die Realität.
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#17   Athanasius   18:30:13 | Mittwoch, 16. Mai 2007
@Murx
Denn wenn man nicht meht zum Corpus Mysticum gehört, so gehört man auch nicht zur Kirche.
Den Artikel von de Vries zu diesem Thema, der die Korrespendenz und Erklärungen der Päpste über Jahrhunderte verfolgt hatte, scheinst du bis jetzt nicht gelesen zu haben.
Den Artikel den Sie mir geschickt hatten, habe ich gelesen. Dieser Artikel ist aber nicht exhaustiv, auch wenn Sie das so behaupten mögen.
Der Begriff „Kirche“ habe ich als Kirche im Sinne der Diözesen-Teilkirchen verstanden. Leo XIII. hat den Begriff „Kirche“ auf die Orientaler natürlich nicht als „zur Kirche Jesu Christi gehören“ verwendet, aber sehr wohl theologisch. Die Lutheraner wurden in der Geschichte noch nie als Kirchen bezeichnet, die Orientaler aber alle.
Die Zugehörigkeit der bona fide Irrenden zum Corpus Mysticum ist also für uns hier unwichtig, aber sehr wohl gehören diese Seelen eigentlich zur Kirche Christi, da ja außerhalb der Katholischen Kirche kein Heil ist und sie somit in irgendeiner Weise ihr angehören müssen, aber eben nicht in foro externo so behandelt werden. Mit Recht. Denn kein Mensch kann unfehlbar darüber entscheiden wer guten Glaubens war und wer doch selbst auch Schuld war.
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#16   Karl Murx   17:43:21 | Mittwoch, 16. Mai 2007
So ein Schwachsinnn, FioreGraz
Was soll man dazu sagen?
da wäre also angeblich die Konsequenz die Ungültigkeit der Häretikertaufe, sofern Häretiker nicht Glieder der Kirche wären.
Sagen Sie mal, was machen Sie eigentlich beruflich?
Was gibt ein Sakrament, wie die Taufe?
a) den Charakter
b) die heiligmachende Gnade mit der Nachlassung der Erbsünde und auch aller anderen Tatsünden, wenn vorhanden.
c) die Eingliederung in den mystischen Leib.
Ein in einer häretischen Gemeinschaft „recte et rite“ getauftes, unmündiges Kind, ist durch diese Taufe Glied der röm.-katholischen Kirche. Ob die sogenannen Orthodoxen das wollen, oder nicht.
Jemand, der sich als erst Erwachsener in einer häretischen Gemeindschaft taufen läßt, -wobei man davon ausgehen kann, daß er normalerweise nicht „bona fide“ ist-, bekommt eben nur den Charakter, ohne daß sich die anderen Wirkungen der Taufe einstellen.
Die Gültigkeit der Tauf ist eben in diesem Falle auf den Charakter beschränkt, weswegen die Taufe auch nicht wiederholt wird. Das gleiche gilt für die Firmung und das Sakrament der Weihe. Sie haben keine Gnadenwirkung außerhalb der Kirche, sondern bewirken nur den Charakter. Hauptwesentlich für die Eingliederung in die Kirche ist übrigens nur der Taufcharakter. Für die Fruchtbarkeit der Gliedschaft im Corpus Mysticum ist die Gnade notwendig.
Näheres dazu in Scheebens Abhandlung, „Der Charakter als Beamtung, Mysterien des Christentums“. Seite 478 ff.
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#15   FioreGraz   16:24:07 | Mittwoch, 16. Mai 2007
@Athanaisus
Die Schlussfolgerung von Rom getrennt und daher nicht mehr in der Krche führt logischerweise zur irrigen Auffassung die Häretikertaufe sei ungültig.
„Den ersten Platz unter allen Sakramenten hat die heilige Taufe inne, die das Tor zum geistlichen Leben ist: Durch sie werden wir nämlich zu Gliedern Christi und dem Leib der Kirche zugehörig.“ (Konzil v. Florenz „Exsultate Deo“)
Oder wie soll das sein Getauft Mitglied und im selben Moment getrennt? Über die Häretikertaufe brauchen wir selbst nicht disputieren, wie auch die Eingrenzung des des Nulla in eurem Sinne über 1500 Jahre lang offen zurückgewiesen wurde.
Weiters führt diese Sichtweise zu einem heidnisch magischen Verständnis der Sakramente, denn wir kann die Eucharistie außerhalb der Kirche existieren, lässt sich Gott schön esoterisch durch ein paar Zauberformeln zwingen? Gott ist doch kein germanischer Dämon der auf Spruch hin hupft.
Ihr Tradis seid hier auf dem Boden des Konfessionalismus und Aberglaubens nicht mehr auf dem Boden der Universalkirche.
LG
Fiore
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#14   Karl Murx   16:01:39 | Mittwoch, 16. Mai 2007
@Atha: den Begriff „zur Seele der Kirche gehörig“ streitet Ott ja auch nicht ab
Was den so durch Leo XIII verwendeten Kirchenbegriff auf Schismatiker angeht, so dieser, wie sich aus anderen Beispielen und Erläuterungen ergibt, uneigentlich.
Denn wenn man nicht meht zum Corpus Mysticum gehört, so gehört man auch nicht zur Kirche.
Den Artikel von de Vries zu diesem Thema, der die Korrespendenz und Erklärungen der Päpste über Jahrhunderte verfolgt hatte, scheinst du bis jetzt nicht gelesen zu haben.
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#13   Regina 1961   14:47:14 | Mittwoch, 16. Mai 2007
Homo-Priester
@derfux: Homo, weil er sich an Ministranten vergriffen hat. Vielleicht wäre Pädo-besser gewesen.
Wie lange bleibt dieser Mann denn von seinem Dienst suspendiert? Ist eine Wiederaufnahme des Priesteramts nach einer solchen „Geschichte“ überhaupt wieder möglich?
Regina1961
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#12   Athanasius   14:44:28 | Mittwoch, 16. Mai 2007
@Murx
Die Seelen die bona fide irren sind kanonisch nicht zur Kirche Jesu Christi zu rechnen, also nicht zur katholischen Kirche, sind aber nach dem Katechismus von Pius X. www.cin.org/…er/pius/pcreed09.htm mit der Seele des Mystischen Leibes verbunden und kann somit das ewige Heil erlangen.
In foro externo sind diese Menschen also als ausserhalb zu betrachten, im Seeleninnern aber nicht.
Viele irren heute ohne direkte Schuld, wenn auch genausoviele durch eigene Schuld im Irrtum beharren.
Was FioreGraz hier untern behauptet, ist glatte Häresie. Die Orthodoxen Kirchen sind zwar Kirchen im technischen Sinne, und waren einst vollkommene und sind jetzt in potentia Teilkirchen der universellen Katholischen Kirche, aber bilden nachwievor institutionell und juristisch keinen Teil der Katholischen Kirche, welche die Kirche Christi ist (vgl.Orientalium ecclesiarum, par. 2, Vatikanum II.) Die Orthodoxen und Monophysiten sind aber weiterhin als Kirchen zu bezeichnen, so wie es ja früher auch getan wurde von den Päpsten. Sieh z.B. Omnes orientales ecclesias (1945) von denen Pius XII. schreibt sie seien früher hin und wieder (als subjectum also) ausserhalb der Kommunion mit Rom getreten, und dann wieder herein.
FioreGraz mag dem Katechismus von Pius X. und der Enzyklika Humani generis ( par. 27) „Häresie“ vorwerfen, ist mir aber egal. Das sagt mehr über ihn aus, als über mich oder die Lehre der Kirche Christi.
Wie auch „Der Ewige Jude“-Beitrag mehr über z.B. User Karl Murx aussagt.
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#11   Karl Murx   14:23:53 | Mittwoch, 16. Mai 2007
@Rudolf: doch, einer übertrifft Ott, nämlich Diekamp
Allerdings hat Diekamp keinen Traktat über die Kirche, weswegen ich hier zwangsläufig auf Ott zurückgreifen muß.
Tut man in Zaitzkofen genauso.
Diekamp spricht sich ganz klar für die thomistische Realunterscheidung von Dasein und Wesenheit, Person und Natur aus, mit allen segensreichen Konsequenzen für die Christologie.
Des weiteren zeigt Diekamp das ganze Ungenügen der molinistischen Gnadenlehre auf. Das Buch von Berger, „Thomismus“, ist auch hier ein guter Einstieg.
Beide vorbenannten Themen übergeht Ott mit Schweigen.
Die Lehre des heiligen Thomas der Realunterscheidung von Person und Natur, wie sie ja seit Pius X. von der Studienkongregation vorgeschrieben wird, hat gravierende Konsequenzen im Hinblick auf jene Sakramente, welche einen Charakter einprägen.
Denn der Charakter wird der Person eingeprägt, die Gnade aber salbt die Natur. Wären Natur und Person im existierenden Menschen bloß virtuell unterschieden, wäre auch eine reale Unterscheidung von Gnade und Charakter hinfällig.
Das wiederum hätte einen Einfluß auf die jeweilige Theologie der Rechtfertigung und der Prädestination.
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#10   derfux   13:57:48 | Mittwoch, 16. Mai 2007
Homo Priester
…ist wegen Kinderschändung zu zehn Monaten Gefängnis auf Bewährung verurteilt worden.
Und warum ist das jetzt ein Homo-Priester?
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#9   Rudolfus   13:08:03 | Mittwoch, 16. Mai 2007
@Karl Murx / Ludwig Ott – Deo gratias!
Dr. Ludwig Ott hat einfach mit seinem „Grundriß der Dogmatik“ ein unübertroffenes Werk hervorgebracht, für das man Gott gar nicht genug danken kann.
Ein „Vergelt’s Gott“ dafür, daß Werk auch heutigen Christen wieder zugänglich zu machen.
Der Grund, daß heutige Theologen kein dogmatisches Grundgerüst mehr haben, liegt ja daran, daß „die Alten“ wie Karl Rahner & Spießgesellen dieses zwar bekommen haben, die systematische Dogmatik aber zerstört und nicht mehr weitergegeben haben.
Am Ende seines Lebens äußerte sich Karl Rahner selbst besorgt über „die neuen Theologen“ ohne dieses systematische Grundgerüst.
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#8   Karl Murx   13:00:04 | Mittwoch, 16. Mai 2007
Wer laut der Dogmatik von Ott nicht zur Kirche als mystischem Leib gehört
Band 4, Teil 2, Kapitel 5, §19:
1) Wer ist nicht getauft ist.
2) Offene Häretiker und Apostaten, auch solche, die „bona fide“ sein sollten.
3) Schismatiker, auch solche, die „bona fide“ wären.
4) die durch Großbann Exkommunizierten (CIC1917, Can. 2258) Die einfach Exkomunizierten (Can.2266) sind nach Auffassung der meisten Theologen nach wie vor Glieder des mystischen Leibes.
Dennoch gibt es einen Unterschied zwischen dem Ungetauften und dem getauften Häretiker. Über die ersteren beansprucht die Kirche keinerlei Jurisdiktion.
Weiterhin Pius XII. in Mystici Corporis:
22. Actually only those are to be included as members of the Church who have been baptized and profess the true faith, and who have not been so unfortunate as to separate themselves from the unity of the Body, or been excluded by legitimate authority for grave faults committed. „For in one spirit“ says the Apostle, „were we all baptized into one Body, whether Jews or Gentiles, whether bond or free.“ [17] As therefore in the true Christian community there is only one Body, one Spirit, one Lord, and one Baptism, so there can be only one faith. [18] And therefore if a man refuse to hear the Church let him be considered –- so the Lord commands –- as a heathen and a publican. [19] It follows that those are divided in faith or government cannot be living in the unity of such a Body, nor can they be living the life of its one Divine Spirit.
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#7   Rudolfus   12:54:33 | Mittwoch, 16. Mai 2007
@FioreGraz
Wie alle nicht-katholischen Gemeinschaften intern organisiert sind, sind alles interne Angelegenheiten, die die katholische Kirche nicht mehr betreffen, und in alles, was nicht Rom unterstellt ist, mischt sich Rom auch nicht ein.
Die gesamte Kirche betet aber um die Umkehr und Rückkehr aller abgefallenen Christen und für deren Nachkommen in den abgefallenen Regionen und Nationen (von England über Deutschland bis nach Rußland).
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#6   FioreGraz   12:38:06 | Mittwoch, 16. Mai 2007
@Rudolfus
Die orthodoxen bekennen die katholische Kirche im väterlichen und Glaubensbekenntnis Sinn, nicht in einem Konfessionell ideologischen häretischen Sinne wie es viele hier tun. Der Orthodoxe Patriarch (sei er von Moskau oder Konstantinopel) hat hier keine Universalstellung ohne Judikatur wie der Papst wenn man ihm das Jurisdikationsprimat nähme.
Die Lehre der Tradition kann ja auch gar nicht so sein, denn die Härtikertaufe ist gültig punktum, mit der Taufe ist man aber Mitglied punktum. Eine Negation der Mitgliedschaft der Orthodoxen wäre ein Negation der Tradition. Den einzigen Anspruch den die röm-katholische Kirche erhebt ist die sichtbare und verwirklichte Kirche zu sein und den Anspruch hat sie nie aufgegeben. Was nun Bonifaz politische Verzweiflungsbulle angeht, nun hier gilt es sehr wohl zu klären inwieweit der normale Orthodoxe für seinen Irrtuum „Verantwortlich“ gemacht werden kann oder nicht. Denn wie stark man sich von der trennt hängt sehr wohl von der Sündenwertigkeit ab, auch das ist Lehre der Kirche.
Die Tradis hier aber verharren im protestantisch häretischen Konfessionsdenken. Diese Haltung war und darf nie Haltung der Kirche werden, auch wenn sie sich irrigerweise in vielen Köpfen festgesetzt hat.
LG
Fiore
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#5   Rudolfus   12:03:18 | Mittwoch, 16. Mai 2007
@FioreGraz
Diese Fehlinterpretation des Nulla… ist wirklich herätisch
„Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe.“, oder auch die Synode v. Arles, …
Aus der Tradition lässt sich der Irrtuum der sogenannten Tradis das die Orthodoxen nicht zum Leib Christi gehören, nicht stützen.
Die Lehre der röm.-kath. Kirche ist unverändert, nämlich, daß nur sie selbst mit der Kirche Jesu Christi IDENT ist (und auch nur sie selbst die orthodoxe, nämlich rechtgläubige, Kirche ist).
Jene Gemeinschaften, die heute allgemein „orthodoxe Kirche(n)“, genannt werden, bekennen sich weiterhin nicht nur als „orthodox“ (im Gegensatz zur „nicht-orthodoxen“ [„nicht-rechtgläubigen“) röm.-kath. Kirche), sondern sie bekennen sich als „die (eigentliche) katholische Kirche“, und zwar mit dem Patriarchen v. Konstantinopel als (formelles Ehren-)Oberhaupt,
da die Kirchenteile unter dem Bischof von Rom als der Häresie verfallen gelten, und somit (nach konstantinopel’scher Lehre) nicht mehr zur Kirche Christi gehören.
Dasselbe gilt umgekehrt für Konstantinopels Kirche aus römischer Sicht.
Auch Vat. II hat hierin nichts geändert, sondern lediglich bekräftigt, daß bei jenen abgetrennten Kirchenteilen viele wahre und gültige Elemente außerhalb der (römisch-)katholische Kirche vorhanden sind.
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#4   Czibo Nieznany   11:18:23 | Mittwoch, 16. Mai 2007
Dunkelmännerspielchen
:-) Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, ein Gott und Vater aller, der über allem und durch alle und in allem ist“ (Eph. 4, 4) ist nicht nur eine der schönsten Stellen der paulinischen Briefe, sondern auch die wahrhaftigste.
Daran sollten alle auf Christus Getauften ihre Kirchentümer messen. Es kann ja nicht sein, dass eine ominöse Tradi-Pressure-Groupalle anderen verdrängt, um Dunkelmänner-Spielchen ^-^ über und unter der Gürtellinie :-[ abzuhalten und in diesem Wahn noch zu behaupten die einzig Wahren zu sein.
Da satteln doch die Hühner und reiten nach Texas (!) :-D
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#3   FioreGraz   10:36:36 | Mittwoch, 16. Mai 2007
@Athanasius
Häretisch ist es zu sagen, daß alle Orthodoxen auch zur Katholischen Kirche, der einzigen Kirche Christi, gehören.
Diese Fehlinterpretation des Nulla… ist wirklich herätisch
„Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe.“, oder auch die Synode v. Arles, …
Aus der Tradition lässt sich der Irrtuum der sogenannten Tradis das die Orthodoxen nicht zum Leib Christi gehören, nicht stützen.
LG
Fiore
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#2   Bruder Theophil   09:57:45 | Mittwoch, 16. Mai 2007
Zum Geleit…das heutige Evangelium
EVANGELIUM Johannes 16, 12-15
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Noch vieles habe ich euch zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in die ganze Wahrheit führen. Denn er wird nicht aus sich selbst heraus reden, sondern er wird sagen, was er hört, und euch verkünden, was kommen wird. Er wird mich verherrlichen; denn er wird von dem, was mein ist, nehmen und es euch verkünden.
Alles, was der Vater hat, ist mein; darum habe ich gesagt: Er nimmt von dem, was mein ist, und wird es euch verkünden.
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#1   Athanasius   08:47:59 | Mittwoch, 16. Mai 2007
Häresie und Dolchstoß
Häretisch ist es zu sagen, daß alle Orthodoxen auch zur Katholischen Kirche, der einzigen Kirche Christi, gehören.
Natürlich muß man die Bekehrung der ganzen Russischen Kirche aus der Häresie und dem Schisma vom Himmel abflehen und dafür arbeiten, aber daß heißt nicht wie Mons. Tadeusz Kondrusiewicz hier falschen Indifferentismus, falschen Ökumenismus, Branch-Theory-Irrtümer usw. zu verbreiten, die alle einen Dolchstoß in den Rücken der russischen und ruthenischen Märtyrer für die Einheit, vor allem im 20 Jahrhundert. Oder haben die in den Augen des Neuvatikanzweiischen Bischofs eigentlich das Leben gegeben für die „Allgemeine Religionsfreiheit“ o.ä.?
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