Kardinal Meisner
Ein persönliches Anliegen
Anläßlich des protestantischen Kölner Kirchentags sind auch Katholiken zum Abendmahl geladen. Der Kölner Kardinal protestiert – hält die Frage aber nicht für weltbewegend.
Joachim Kardinal Meisner
Joachim Kardinal Meisner
© Pressestelle Erzbistum Köln
(kreuz.net, Köln) Vom 6. bis 10. Juni findet in Köln der 31. Deutsche Evangelische Kirchentag statt. Die Veranstalter erwarten rund 100.000 Teilnehmer.

Der Präsident des Kirchentages, Reinhard Höppner, hofft auf Fortschritte bei angeblich strittigen Fragen in der Ökumene. Ein gemeinsames Abendmahl solle nicht ausgeschlossen werden – erklärte der Protestant laut der Tageszeitung ‘Kölner Stadtanzeiger’.

Der Kirchentag sei eine wichtige Station auf dem Weg zum Ökumenischen Kirchentag, der im Jahr 2010 in München stattfinden soll.

Auch der evangelische Präses – Vorsitzende – der rheinischen Landeskirche, Nikolaus Schneider, bittet Katholiken zum protestantischen Abendmahl: „Wer in seinem Gewissen frei ist, ist eingeladen.“

Gleichzeitig distanziert er sich von „taktischen Spielchen“: „Ich werde nicht augenzwinkernd sagen: Liebe Katholiken, kommt in Scharen und zeigt dem Kardinal, was eine Harke ist.“

Plakat des Kölner Kirchentags: "Lebendig und kräftig und schärfer."
Plakat des Kölner Kirchentags: „Lebendig und kräftig und schärfer.“
© kirchentag.de
Viele Veranstaltungen des evangelischen Kirchentags finden in katholischen Kirchen und Pfarreiräumen statt. Darüber freut sich der Kölner Kardinals Joachim Meisner: „Ich habe sofort gesagt, wir helfen, so gut wir können.“

Der Kirchenfürst sprach mit der Nachrichtenagentur der deutschen Bischofskonferenz ‘KNA’.

Er bete seit Monaten für das Gelingen des Kirchentags: „Das ist mein persönliches Anliegen.“

Mit dem evangelischen Präses Schneider pflegt er ein sehr gutes ökumenisches Miteinander:

„Als ich hörte, daß der evangelische Kirchentag in der Domstadt Köln stattfindet, habe ich den Präses sofort zum ökumenischen Gottesdienst in das Herz der Stadt, den Dom, eingeladen.“

Der Kardinal wird zudem bei der Eröffnung des Kirchentages ein Grußwort sprechen. Dafür mußte er einen anderen, „wichtigen Termin“ absagen.

Er hofft, daß die Protestanten etwas von der angeblichen Frömmigkeit und dem Schwung der Katholiken mitbekommen werden.

Während des evangelischen Kirchentags wird die Kirche öffentlich das Fronleichnamsfest begehen: „Es wäre schön, wenn auch das ein Impuls für die Kirchentagsteilnehmer wäre.“

Umgekehrt erhofft sich Kardinal Meisner eine Ermutigung durch das Christuszeugnis der Protestanten.

Im Kölner Dom findet ein ökumenischer Gottesdienst statt.
Im Kölner Dom findet ein ökumenischer Gottesdienst statt.
© kirchentag.de
Die Frage des gemeinsamen Abendmahls erklärt Kardinal Meisner – indirekt – für bedeutungslos:

„Ob wir gegenseitig zum Abendmahl oder zur Eucharistie gehen, halte ich für keine Frage, die die Menschheit außerhalb unserer Kreise stark bewegt.“

Die Menschheit warte auf das feste Zeugnis in Fragen, welche die Welt als ganze angingen. Als Beispiel nennt der Kirchenfürst „lebensbewahrende Werte in der Bioethik“.

„Im Übrigen muß ich schlicht sagen, was diesbezüglich schon so oft gesagt wurde: Die eucharistische Kommunion mit Christus verlangt nach der Communio mit der Kirche.“

Die Kirche sei keine nebulöse Größe. Sie sei die Gemeinschaft derer, die „im jeweiligen Papst ihren obersten Hirten“ haben:

„Deshalb können wir weder dazu einladen noch am evangelischen Abendmahl teilnehmen.“
      
33 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#33   Nachtlaterne   22:01:11 | Donnerstag, 17. Mai 2007
Redaktion benachrichtigen
#32   SpaceRat   13:42:58 | Donnerstag, 17. Mai 2007
Liebe HeinrichvonOfterdingen
Endlich der Beweis, daß zuviel Weihrauch o^/ doch schädlich ist, das THC hat Ihnen den Verstand geraubt. ?:)
Vielleicht sollten wir einen Krieg ins Auge fassen? Die katholischen Länder z.B. gegen Niedersachsen…
Das wäre bestimmt gottgefällig… :-!
Der Herr sei Deiner Seele gnädig, ich kann es nicht.
Redaktion benachrichtigen
#31   Benedikt   13:40:07 | Donnerstag, 17. Mai 2007
Unfreundlicher Akt
Die Einladung dieses Herrn ist eine Aufforderung an Katholiken zum Ungehorsam und zur Geringschätzung der eigenen katholischen Glaubenslehre. Das kann man nicht anders als unfreundlichen Akt bezeichnen.
Es ist ein Witz, dass sich diese Leute hinstellen und den Katholiken, vor allem dem Papst einen mangelhaften Willen zur Ökumene unterstellen. Nicht diese, sondern sie selbst sind die Totengräber der Ökumene. Würden sich die Katholiken derartige Unverschämtheiten erlauben, dann wäre das Geschrei in der EKD groß. Man selbst aber glaubt, nicht zur Rücksichtnahme verpflichtet zu sein. Vielen Dank für so viel ökumenischen Geist.
Redaktion benachrichtigen
#30   HeinrichvonOfterdingen   12:38:20 | Donnerstag, 17. Mai 2007
Liebe SpaceRatt,
Es sind Zwingli und Calvin, denen wir leergeräumte Kirchen mit Abendmahlstischen statt Altären und ohne Kruzifixe verdanken, nicht Luther.
Luther begnügte sich mit der sinnentleerten Kirche. Christus haben sie alle aus der Kirche vertrieben. Ob die einen das entstandene Bethaus (nicht mehr Gotteshaus) etwas anders möblierten als andere ist demgegenüber nachrangig.
Redaktion benachrichtigen
#29   SpaceRat   12:17:59 | Donnerstag, 17. Mai 2007
@Marina
1. Was rauchst Du?
2. Was kostet es?
3. Wo kriegt man es?
Und wieso hat das eigentlich Ulrich Zwingli nicht davon abgehalten, was anderes zu sagen?
Im September 1506 wurde Zwingli zum Priester geweiht.
Mit Luther und den anderen deutschen Reformatoren in vielen Punkten einig, verfuhr Zwingli doch in liturgischer Beziehung radikaler und verwarf die sog. leibliche Gegenwart Christi im Abendmahl.
So in etwa muß Zwingli gesagt haben:
Wer daran glaubt, daß im Brot und Wein Christus real präsent sei, hat ‘n Knall.
Es sind Zwingli und Calvin, denen wir leergeräumte Kirchen mit Abendmahlstischen statt Altären und ohne Kruzifixe verdanken, nicht Luther.
Und hierauf steht ja wohl auch noch die Antwort aus:
„… wenn ich nicht durch Zeugnisse der Schrift und klare Vernunftgründe überzeugt werde; denn weder dem Papst noch den Konzilien allein glaube ich, da es feststeht, daß sie öfter geirrt und sich selbst widersprochen haben, so bin ich durch die Stellen der heiligen Schrift, die ich angeführt habe, überwunden in meinem Gewissen und gefangen in dem Worte Gottes. Daher kann und will ich nichts widerrufen, weil wider das Gewissen etwas zu tun weder sicher noch heilsam ist. Gott helfe mir, Amen!“
Und dem Papst glauben ja hier so einige nicht…
Besonders witzig finde ich in diesem Zusammenhang, daß die römisch-katholische Kirche ev. Pfarrer heute als Laien bezeichnet, während es Luther war, der das Laienpriestertum in der kath. Kirche als Übel erkannt hatte: Unfähig die Sprachen der Ki…
Redaktion benachrichtigen
#28   Marina   23:35:52 | Mittwoch, 16. Mai 2007
@spacerat
natürlich konnte Luther nichts anderes sagen!! Denn er war konsekrierter katholischer Priester, mit gesalbten Händen. Sein Priestermerkmal bleibt ihm ewig haften, egal ob er sich nach seinen Abfall verheiratet hat und eine Frau hatte. Es befleckte seine Seele aber die Hände sind ewig nur dem Herrn geweiht, und des verfluchten Priesters grösste Qual, denn in der Hölle weiss er was er da gegen wen eingetauscht hatte. Dann aber ist es zu spät für die Reue.
Redaktion benachrichtigen
#27   SpaceRat   18:24:17 | Mittwoch, 16. Mai 2007
Abwesenheit von Wissen
Mal an die Sedisvakantisten, Extremisten und Ahnliche, insbesondere Nachtlaterne:
Wieso glänzt Ihr eigentlich nicht im Privaten durch völlige Unwissenheit, sondern blamiert Euch auch noch öffentlich?
Zu dem Kontra-Luther-Blafasel und dem Abendmahl:
Zitat Luther:
„Ebenso rede ich auch vnd bekenne das sacrament des altars / das daselbst warhafftig der leib vnd blut ym brod vnd wein werde mu(e)ndlich geessen vnd getruncken“
Aus kathpedia (Zu „Dies ist mein Lieb/mein Blut“):
Noch Martin Luther sah das nicht anders. In seinem Marburger Religionsgespräch stritt er 1529 darüber mit Zwingli, der lehrte, daß nach der Wandlung nichts als Brot auf dem Altar liege – als ein bloßes Symbol, das auf Christus verweise.
Luther widersprach dieser Auffassung entschieden. Wenn Gott „ist“ sage, dann meine er das auch so. Dann bedeute das „ist“ auch „ist“ und nicht „ähnlich wie“. Luther sagte: „Das Wort ist zu gewaltig! ‘Das ist mein Leib!’ Daran kann man nicht herumdeuteln.“
Siehe auch www.kreuz.net/article.736.html
Und ein Zitat aus der Confessio Augustana:
„ARTIKEL 10: VOM HEILIGEN ABENDMAHL
Vom Abendmahl des Herrn wird so gelehrt, daß der wahre Leib und das wahre Blut Christi wirklich unter der Gestalt des Brotes und Weines im Abendmahl gegenwärtig ist und dort ausgeteilt und empfangen wird. Deshalb wird auch die Gegenlehre verworfen. „
Klar kann man es den Katholiken nicht vergelten, wenn sie auf das Religionsbuch »Von Jesus bis heute« reinfallen, welches das Augsburger Beke…
Redaktion benachrichtigen
#26   Burgorus   15:48:12 | Mittwoch, 16. Mai 2007
Darf so einer eine verantwortungsvolle Position inne haben?, fragt sich Burgorus.
Unterhält sich mein ehemaliger Chef mit seinem Kollegen. Sagt der Kollege: „Gehst mit zur großen Fronleichnamsprozession? Da gehen wir alle im Talar!“ Daraufhin mein Chef: „Nein, ich bin von der anderen Partei“. Der Kollege: „Das ist doch wurscht!“ Mein Chef wird deutlich: „Nein!“
Was wird da der dabeisitzende Burgorus gedacht haben? Er hat sich gedacht: Der katholische Kollege geht nur zur Show mit. Der Glaube ist ihm wurscht. Der ehemalige Chef aber legt als Protestant Wert auf seinen Glauben. Offenbar empfindet er die Fronleichnamsprozession als Demonstration für den katholischen Glauben, dem er eben nicht angehört.
Vor wem hat nun der katholische Burgorus mehr Respekt?
Er hat mehr Respekt vor seinem ehemaligen Chef. Dieser verteidigt seinen evangelischen Glauben, während dessen katholischer Kollege den Unterschied in beiden Konfessionen anscheinend für unwesentlich erachtet. Weiß denn der überhaupt, welche Gnaden ihm sein Glaube bietet?
War jetzt das eine so wichtige Angelegenheit?
Für Burgorus war es ein Gespräch, das er nie vergessen wird. In seinen Augen sind die beiden Kollegen für immer stigmatatisiert. Nicht nur, was das Religiöse betrifft. Nein, in allen Belangen. Der eine nimmt sein Tun ernst, denkt an die Botschaft, die darin steckt, der andere scheint nur vor der Öffentlichkeit bewundert werden zu wollen. Mit dem, wofür er eintritt, scheint er es nicht so genau zu nehmen. Darf so einer eine verantwortungsvolle Position inne haben?, fragt sich Burgorus.
Redaktion benachrichtigen
#25   Czibo Nieznany   12:56:15 | Mittwoch, 16. Mai 2007
Aloah
Mit der Annahme der Einladung wäre unlöslich verbunden die Preisgabe der Wahrheit vom Weihepriestertum von der Apostolischen Sukzession, von der Wesensverwandlung, von der Permanenz und Dauer der eucharistischen Gegenwart des Herrn usw.
Das sind alles Positionen, die die katholische Kirche nicht aufzugeben braucht. Sie machen Sinn, um den großen Glaubenskatalog abzurunden, formzuvollenden. Ob die heilsnotwendig sind…nun ja?
Sie gehören zum katholischen Selbstverständnis. Letztlich ist immer das persönliche Gewissen ausschlaggebend.
Deshalb objektiv festzustellen, dass ein Katholik eine Sünde begeht, wenn er das Abendmahl nimmt, ist ziemlich verwegen. Der liebe Gott hat da bestimmt ein weiteres Herz als Sie jemals annehmen können.
Schließlich ist es Christus, der zu Abendmahl/Eucharistie einlädt. Bei beiden Feiern wird mit den gleichen Worten der Einsetzung des Sakraments gedacht.
Absurd der Gedanke, Christus wäre beim Abendmahl nicht so präsent wie bei der Eucharistie… Lesen Sie bei Epheser 4,4: „Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, ein Gott und Vater allen…“ Da steht nichts von Aufspalten.
Redaktion benachrichtigen
#24   Aloah   11:47:55 | Mittwoch, 16. Mai 2007
Brigitte Bussmann: Kirchentag -falsch gedacht!
ich denke, dass auch Interkommunion von Unten ausgehen muss. Kardinal Meisner hält das gemeinsame Abendmahl ja für nicht so bedeutend –- wenn aber Christen das Abendmahl für bedeutend halten, was es auch sein sollte, dann Katholiken geht zum evangelischen Abendmahl, folgt nur Eurem Gewissen!
Genau das ist völlig falsch gedacht! Noch dramatischer wird der Unsinn dass die sog. „Interkommunion von unten ausgehen muss“. Wer ist unten, was bestimmt unten.
Abendmahl mag ja für die evangelischen Christen bedeutend sein; Katholiken feiern Eucharistie für die ein vertieftes theologisches Verständnis eines Sakrament handelt.
Eine Einladung zur Interkommunion müsste das Gewissen eines jeden Katholiken elektrisieren für den Unfug der sich da anbahnt, ja in eine bewusste Sünde treibt.
Die betreffende Einladung zwingen die Katholiken nämlich zur Absage oder zur Preisgabe einer Reihe zentraler theologischer Wahrheiten und Dogmen. Mit der Annahme der Einladung wäre unlöslich verbunden die Preisgabe der Wahrheit vom Weihepriestertum von der Apostolischen Sukzession, von der Wesensverwandlung, von der Permanenz und Dauer der eucharistischen Gegenwart des Herrn usw.
Das Ganze als Gewissensentscheidung zu bemänteln ist eine leicht zu erkennende Verführung, NEIN Danke!
Redaktion benachrichtigen
#23   Defensor Fidei   11:43:36 | Mittwoch, 16. Mai 2007
@ Czibo Nieznany
Das ist völlig unwesentlich und daher irrelevant.
Nein, das ist es nicht, weil die äußere Form immer auch eine Form ist, die innere Haltung zum Ausdruck zu bringen. Beides steht in einer Wechselwirkung zueinander. Oder gehen Sie zur Beerdigung eines nahen Verwandten auch in zerschlissener Kleidung und Badehose und verweisen dann auf Ihre tiefe innere Trauer, die Sie aber auf gar keinen Fall mit Äußerlichkeiten zum Ausdruck bringen möchten, weil dann vielleicht jemand auf den Gedanken kommen könnte, daß Sie es nicht ernst meinen könnten?
Es ist das ewige Getratsche … um ja keinen Anlass zu geben, die Feier könnte ungültig sein.
Ungültig ist das eine. Unwürdig das andere. Gerade letzteres dürfte oftmals viel wichtiger sein.
Redaktion benachrichtigen
#22   Czibo Nieznany   11:31:45 | Mittwoch, 16. Mai 2007
Gotthart
aus dieser Welt-Perspektive sind Fragen um Abendmahl – Eucharistie, Hand- oder Mundkommunion, Latein oder Deutsch, Frauen- oder Männerpriestertum etc völlig unwesentlich …
:-] Das ist völlig unwesentlich und daher irrelevant. Es ist das ewige Getratsche der Ritualisten, die dem Ritual den Vorrang einräumen und dass jede Rubrik auch peinlich genau eingehalten wird, um ja keinen Anlass zu geben, die Feier könnte ungültig sein.
Ich verstehe die Worte des Kardinals als Aufforderung, nicht alles eng dogmatisch eng zu sehen, sondern nach Wissen und Gewissen zu handeln, weil es ja letztlich nicht in seiner Verfügung steht. Wenn er aus dieser Erkenntnis gesprochen haben sollte, wäre dies der richtige Schritt in die richtige Richtung.
Meisner hätte das größe Verdienst, eine total verrammelte Tür einen Spalt weit aufgemacht zu haben… ?:)
Redaktion benachrichtigen
#21   Pünktchen   10:58:39 | Mittwoch, 16. Mai 2007
Tchibo
Ob Sie durch meine Ausführungen „aus der Ruhe“ gebracht sind oder nicht, interessiert niemanden! Ihre Irrtümer verdienen es aber, korrigiert zu werden!
Redaktion benachrichtigen
#20   Czibo Nieznany   10:55:37 | Mittwoch, 16. Mai 2007
büngtschen
Sie sollten zur Kenntnis nehmen, das mich Ihr Geschmarre und Gegülle nicht aus der Ruhe bringen kann, weil es mich nicht interessiert, auch wenn Sie auf dem Kopf stehen…! Das ist die reine Umweltbelästigung.
Redaktion benachrichtigen
#19   Pünktchen   10:17:17 | Mittwoch, 16. Mai 2007
„Wer sagt, in der Messe werde Gott kein wahres und eigentliches Opfer dargebracht, oder daß die
Opferhandlung nichts andres sei, als daß uns Christus zur Speise gegeben werde: der sei mit dem Anathema belegt.“(Konzil von Trient: Lehre und Kanones über das Meßopfer)
Tchibo ist ein kirchenpolitischer Geisterfahrer!
Seine fahrlässigen und halbgebildeten Aussagen zur katholischen Meßlehre können als Beleg für die schleichende (bis offene) Apostasie gelten, die auf das Konto des Modernismus geht.
Der Hl. Vater hatte als Kardinal zum Opfercharakter der Messe das Folgende gesagt (und an der zitierten Stelle aus Bibel und Tradition auch ausreichend begründet):
daß die Eucharistie der Christen mit dem Begriff ‘Mahl’ überhaupt nicht zulänglich beschrieben werden kann. Denn der Herr hat das Neue des christlichen Kultes zwar im Rahmen eines jüdischen (Pascha-)Mahles gestiftet, aber nur dies Neue und nicht das Mahl als solches zur Wiederholung aufgetragen. Das Neue hat sich daher sehr bald aus dem alten Kontext gelöst und seine ihm gemäße, eigene Gestalt gefunden, die zunächst schon dadurch vorgegeben war, daß Eucharistie auf das Kreuz zurückverweist und damit auf die Umwandlung des Tempelopfers in den logosgemäßen Gottesdienst www.kreuz.net/bookentry.980.html
Redaktion benachrichtigen
#18   RJH   10:09:58 | Mittwoch, 16. Mai 2007
das sog. „evangelische Abendmahl“
Katholiken geht zum evangelischen Abendmahl
Tja, schaden wird es zwar nicht, aber nützen tuts auch nichts. Das sog. „evangelische Abendmahl“ ist mit einer Heiligen Eucharistie ja überhaupt nicht vergleichbar. Deshalb kann ich auch Kardinal Meisner Meisner verstehen, daß das Ganze nicht sehr von Bedeutung ist. Es ist halt eine Art Wortgottesdienst.
Redaktion benachrichtigen
#17   Brigitte Bussmann   09:25:12 | Mittwoch, 16. Mai 2007
Kirchentag
ich denke, dass auch Interkommunion von Unten ausgehen muss. Kardinal Meisner hält das gemeinsame Abendmahl ja für nicht so bedeutend –- wenn aber Christen das Abendmahl für bedeutend halten, was es auch sein sollte, dann Katholiken geht zum evangelischen Abendmahl, folgt nur Eurem Gewissen!
Redaktion benachrichtigen
#16   Wolfgang K.   09:17:46 | Mittwoch, 16. Mai 2007
Der Geist der Freiheit ist aus der Flasche!!
Machen kann Kardinal Meissner gar nichts, um katholischen Mitchristen die Teilnahme am evangelischen Abendmahl zu verbieten. Kann das weder polizeilich verbieten lassen noch die katholischen Mitchristen exkommunizieren und mit dem Interdikt belegen. Die Zeiten dieser Machtfülle in der katholischen Kirche dürfte wohl endgültig vorbei sein. Und überhaupt wie will man das (von der orthodoxen Seite der katholischen Kirche)kontrollieren? Laufen dann auf dem Kirchentag die Spitzel rum und erstatten Meldung an die Diözese – oder wie soll so etwas praktisch ablaufen????
Tja und mit der Überzeugungskraft für die katholische Eucharistie scheint es ja nicht besonders weit her zu sein…
Und außerdem ist es ja Jesus der einlädt – und nicht die Kirche oder irgendwelche Kardinäle.
Redaktion benachrichtigen
#15   Czibo Nieznany   09:05:11 | Mittwoch, 16. Mai 2007
Mahlcharakter von Abendmahl und Eucharistie
:-) Selten habe ich Kardinal Meisner zugestimmt, aber wenn er feststellt, dass es außerhalb der Kirchen niemand interessiert, ob Christen gemeinsam zum Abendmahl oder zur Eucharistie gehen, dann hat er schlichtweg nicht Unrecht.
Es ist in der Tat eine völlig innerchristliche Angelegenheit, die von den Kirchen, so sie guten Willens sind, zu lösen ist. O:) Wenn die Proestanten die Katholiken zu den Abendmahlsfeiern während des Kirchentags einladen, ist das legitim.
Da können die Katholiken Gelegenheit den Mahlcharakter :-$ des Abendmahls gut in Erfahrung bringen, das in ihrer Kirche vielfach in erster Linie noch immer als Opfer (?) verstanden wird, das verstärkt wieder mit den geheimnisvollen Zeremonien des tridentinischen Ritus umgeben werden soll, um als fragwürdiges Mysterium ins Bewusstsein derer die daran glauben zu dringen.
Abendmahl und Eucharistie sind in erster Linie Mahl und erst dann Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers. :-O So ist auch die zeitliche Abfolge im Zweiten Testament. Möge vielen Katholiken beim diesjährigen Evangelischen Kirchentag dazu ein Licht aufgehen.
Das wäre ein großer Segen im Verlauf der derzeitigen Diskussion um die Zulassung des priesterzentrierten und die Gemeinde abschottenden Trident-Ritus. :(3
Redaktion benachrichtigen
#14   Nachtlaterne   05:59:01 | Mittwoch, 16. Mai 2007
Redaktion benachrichtigen
#13   timpressum †   00:06:48 | Mittwoch, 16. Mai 2007
Einladung
Lieber Gott,
ich danke Dir für Deine Einladung zu Deinem Tisch. Dort schenkst du selbst dich mir in der Gemeinschaft mit allen, die sich nach Deiner Menschenfreundlichkeit und Liebe sehen.
Dein T.
PS: Hör nicht auf das Geschwätz von irgendwelchen Leuten, die meinen, daß sie da irgendwie zu sagen hätten, wer zu wem mitkommen darf! Vergib ihnen vielmehr ihre theologischen Haarspaltereien und schenk ihnen ein weites Herz und einen simplen Verstand!
Redaktion benachrichtigen
#12   Burgorus   22:58:17 | Dienstag, 15. Mai 2007
@Gotthard: Das Urteil der nichtchristlichen Welt
Die nichtchristliche Welt beurteilt uns nach dem, was uns heilig ist. Und da merken sie, dass den Christen nichts mehr heilig ist; anstatt dessen liegen sie wie Schweine halb nackt am Strand herum.
Schamhaftigkeit und Ehrfurcht ist das, was die Moslems noch haben, aber auch das, was sie an uns vermissen, weswegen sie uns verachten.
Das Heilige muss wieder zurückkehren, wollen wir von der nichtchristlichen Welt respektiert werden.
Redaktion benachrichtigen
#11   Gotthard   22:41:12 | Dienstag, 15. Mai 2007
eine Lanze für Meisner
„Ob wir gegenseitig zum Abendmahl oder zur Eucharistie gehen, halte ich für keine Frage, die die Menschheit außerhalb unserer Kreise stark bewegt.“
und wie richtig Meisner mit dieser Aussage liegt! Die überwiegende Mehrheit der Menschheit ist nicht-christlich. Dieser Großteil der Menschheit interessiert sich in der Tat nicht für dogmatische Auseinandersetzungen innerhalb der Christenheit.
Dieser Teil interessierte sich allerdings für entschiedenes Eintreten für Menschenwürde, Gerechtigkeit, für das Leben (gegen Abtreibung – Todesstrafe), für Frieden und gegen Krieg, für ein entschiedenes Eintreten für die Schöpfung usw …
aus dieser Welt-Perspektive sind Fragen um Abendmahl – Eucharistie, Hand- oder Mundkommunion, Latein oder Deutsch, Frauen- oder Männerpriestertum etc völlig unwesentlich …
Die nichtchristliche Welt beurteilt uns in unserer Glaubwürdigkeit nach Mt 25, nach nichts anderem! „Ihr sollt meine Zeugen sein!“, dazu sind wir berufen!
„Geht hinaus in die Welt“ ist Jesu Auftrag und Aufruf – nicht“verschanzt euch!“.
Redaktion benachrichtigen
#10   Christian Hüller   22:40:36 | Dienstag, 15. Mai 2007
Häresie? Fehlanzeige…
Ernsthaft ist zu fragen, was der Kardinal falsches gesagt haben soll. Häresien sind jedenfalls nicht dabei.
Redaktion benachrichtigen
#9   Hyazinth   22:21:32 | Dienstag, 15. Mai 2007
Hatte
eigentlich gedacht, daß wenigstens diese Eminenz päpstlich-speichelleckerisch wenigstens soweit ist, um-im Verhältnis für VII-Bischöfe-noch einigermaßen katholisch zugelten und die theologische Schein-Katholizität zu waren, aber da habe ich mich wohl getäuscht. Seis drum, gebracht hat er eh selten was.
Laudetur Jesus Christus!
Redaktion benachrichtigen
#8   HeinrichvonOfterdingen   21:51:34 | Dienstag, 15. Mai 2007
Lieber Toby,
„Ob wir gegenseitig zum Abendmahl oder zur Eucharistie gehen, halte ich für keine Frage, die die Menschheit außerhalb unserer Kreise stark bewegt.“
Ich halte das für eine höchst bemerkenswert Aussage. Daran, dass Sie stimmt habe ich keine Zweifel. Und wenn es denn so ist, dann könnte der Herr Kardinal doch mal anfangen auf sein Gewissen zu hören, statt immer auf die Welt zu achten! Oder?
Redaktion benachrichtigen
#7   Toby   21:48:21 | Dienstag, 15. Mai 2007
Ist die Eucharistie keine die Menschheit bewegende Frage?
„Ob wir gegenseitig zum Abendmahl oder zur Eucharistie gehen, halte ich für keine Frage, die die Menschheit außerhalb unserer Kreise stark bewegt.“
Eine merkwürdige und sehr irritierende Aussage für einen Kardinal der katholischen Kirche. Darf man die Frage der Eucharistie derart marginalisieren? Die Frage der Eucharistie darf doch nicht egal sein. Immerhin berührt sie das Zentralgeheimnis unseres Glaubens und somit der Erlösung der gesamten Menschheit!
Wie kann die Menschheit auf das feste Zeugnis der Kirche in Fragen warten, welche die Welt als ganze angehen, wenn sie sich ihrer innersten Glaubensgeheimnisse nicht gewiss erscheint? Immerhin sehen nach einer Umfrage 88 % der Katholiken in Deutschland keinen Unterschied mehr zwischen Eucharistie und Abendmahl.
Eine schwache Vorstellung von Kardinal Meisner, sollte er diese Aussage wirklich so macht haben! Und dabei gilt er in gewissen Kreisen noch als „konservativer“ Gegenspieler zum liberalen Kardinal Lehmann …
Redaktion benachrichtigen
#6   Flashnews   21:09:17 | Dienstag, 15. Mai 2007
So „gigantisch“ ist das Interesse der Bevölkerung an der Kirchenlehre:
Die Deutschen wissen nicht, was Pfingsten bedeutet, zeigt eine Exklusiv-Umfrage der Frauenzeitschrift bella
Hamburg (ots) – Das lange Pfingstwochenende ist den meisten sehr willkommen. Warum es gefeiert wird, weiß allerdings kaum jemand. Eine Exklusiv-Umfrage der wöchentlichen Frauenzeitschrift bella ergab: 73 Prozent der Deutschen haben keine Ahnung, woran an Pfingsten gedacht wird. Im Umkehrschluss bedeutet dies, nur 27 Prozent kennen den
Hintergrund: 50 Tage nach Ostern hatte Jesus den Heiligen Geist zu den zwölf Aposteln entsendet. Plötzlich sprachen die Männer in den unterschiedlichsten Sprachen miteinander und konnten sich dennoch verstehen. Dieses Ereignis gilt auch als Gründungsdatum der christlichen Kirche.
Die häufigsten Falschnennnungen: Immerhin sieben Prozent der Befragten sind der Ansicht, an Pfingsten würde die Auferstehung Jesu gefeiert, vier Prozent glauben, Pfingsten wäre das Datum seiner Kreuzigung. Für zwei Prozent war klar: An Pfingsten wird der Papst gewählt. Das Meinungsforschungsinstitut Gewis befragte exklusiv für bella 1055 Frauen im Alter zwischen 16 und 65 Jahren.
Redaktion benachrichtigen
#5   HeinrichvonOfterdingen   20:57:28 | Dienstag, 15. Mai 2007
Protestantische Wortklauberei!
Auch der evangelische Präses – Vorsitzende – der rheinischen Landeskirche, Nikolaus Schneider, bittet Katholiken zum protestantischen Abendmahl: „Wer in seinem Gewissen frei ist, ist eingeladen.“
Auf deutsch: Wer gewissenlos ist, ist eingeladen. Also doch viele oder doch wenigstens die Vielen. Oder die, die fielen.
Redaktion benachrichtigen
#4   kreuzi   20:46:07 | Dienstag, 15. Mai 2007
Missbrauch
zu satanischen Tätigkeiten ist damit Tür und Tor geöffnet. Darauf haben die Frauenpriester und [Homo]Menschen lange gewartet. Die Katholischen Kirchen mit ihren satanischen Frauenpriestern und [Homo]Ehen zu schänden. :-!
Redaktion benachrichtigen
#3   Prof.   20:45:48 | Dienstag, 15. Mai 2007
„Ökumenische“ Anmaßungen, wie gehabt
Endlich hat uns der Herr Präses aufgeklärt :
wer den Leib des Herrn von gewöhnlicher Speise unterscheidet, hat ein unfreies Gewissen. Wer sich protestantischer Bevormundung verweigert, hat ein unfreies Gewissen. Und was macht denn schon der Unterschied zwischen einem „Pastor“ als Laien und einem Weihepriester ! Was sind Katholiken doch unaufgeklärt !
Und für den Kölner Erzbischof ist das „nichts Bewegendes“. Nun ist Kardinal Meissner bekanntlich zumeist nur in Worten „stark“, will also nicht gegen den sog. ökumenischen Geist verstoßen. Sein leeres Priesterseminar und sein moscheebaufördernder Pfarrer sind wohl auch nicht ein „bewegendes“ Phänomen.
Und der in kreuz.net oftmals verwendete Begriff „Kirchenfürst“ ist ebenso verstaubt wie für die meisten Inhaber von Bischofssitzen in deutschsprachigen Ländern eine hochstaplerische Fehleinschätzung.
Desinformierende „Gesundbeter“ in kreuz.net sehen das in ihrer Realitätsblindheit selbstverständlich anders. Denn, so schließt man pseudoscharf, nichts sein kann, was nicht sein darf.
Redaktion benachrichtigen
#2   RJH   20:36:29 | Dienstag, 15. Mai 2007
Ich hoffe um würdiges Benehmen…
Viele Veranstaltungen des evangelischen Kirchentags finden in katholischen Kirchen statt.
:-S
Na, ich weiss nicht ob das so eine gute Idee ist.
Redaktion benachrichtigen
#1   kreuzi   20:27:38 | Dienstag, 15. Mai 2007
Die nicht Zusammenbringbaren
egal ob Juden, Moslems, Protestanten oder anderweitige Menschengruppen, sind undefinierbare Massen :-@ die nur im Konflikt mit anderen Menschen eine Einheit bilden und ansonsten weder von ihrer Moral noch ihrer Lebensführung her eine Einheit binden und sich fremd sind, sind ein Nichts, :-@ welches nur in Forderungen gegenüber anderen als Einheit auftritt und ansonsten keinerlei Bindung hat. :-@ Allein schon das sich auf eine Stufe mit der Katholischen Kirche stellen wollen, ist ein Hirngespinst dieser Natur entfremdeten Menschen. :-@ Die Menschengruppe die sich angeblich unter dem Dachverband EKD zusammenfindet, sündigt mit jeder öffentlichen Kundgebung und der künstlichen Bildung einer künstlich konstruierten Kirche und die Betroffenen müssen mit ihrem sündigen Treiben konfrontiert werden :-@ und der Ausschluss dieser Menschen von der Kommunion ist ein wichtiger Bestandteil des Helfens :)3 seitens der Katholischen Kirche. Natürlich sitzt die Verfehlung samt ihrer Symptome Homoehe und Frauenpriester sehr tiefund :-! vermutlich zu tief um vor den Höllenquallen gerettet zu werden. >:)
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
Kardinal SterzinskyDie Woche besteht nicht nur aus Sonntagnachmittagen Bistum AachenDiebin in der Domschatzkammer DeutschlandBischöfliche Besserwisser DeutschlandSchwimmen mit dem Strom Kinderkrippen-StreitKardinal blamiert Bischof Bistum FuldaUmweltgerechte Entsorgung? FirmvorbereitungsbuchIm Bistum Rottenburg-Stuttgart führt Allah auf den geraden Weg Levada zu ‘Donum Vitae’Mehr als eine fromme Erklärung? Desolate FinanzlageAufstand in Aachen Kardinal LehmannWeder Freude noch Trauer Pfarrer gegen GläubigeAbgrundtiefes Mißtrauen PastoralreferentinnenLimburger LaiInnen werden die Kirche retten Erzbischof ZollitschDem Tod mit Mühe entronnen Kardinal MeisnerWas soll ein Ehebrecher über eheliche Treue sagen? DeutschlandWie groß ist der Einfluß der Bistümer auf das Buchangebot im Weltbild-Katalog?
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net