Katechismusklasse
kreuz.net Katechismusklasse: Welche ist die alleinseligmachende Kirche?
Ungeduldig marschiert der Herr Pfarrer in seinem Weinberg auf und ab. Schon vor zwei Wochen hat er eine dringende Frage an einen wichtigen Theologieprofessor geschickt. Ob die katholische Kirche heilsnotwendig sei, erkundigte er sich im Schreiben. Über die Rebzweige hinweg sieht der Pfarrer endlich den Postboten kommen. Der Theologe hat ihm geantwortet. War auch höchste Zeit.
Carissime Pater!

Vielen Dank für die Schilderung Ihrer Notlage. Verstehe ich Sie richtig? Sie wollen wissen, ob die katholische Kirche zum Heil des Menschen notwendig ist?

Daß die verwirrten Schäfchen Ihrer Nachbarpfarrei zu Ihnen kommen, ist verständlich. Hat der dortige Pfarrer wirklich behauptet, daß es letztlich keine Rolle spiele, ob jemand katholisch oder protestantisch sei? Das kann nicht der Sinn dieser – wie schreiben sie? – „Gebetswoche der Einheit der Christen“ sein. Der Pfarrer möge sich eher darum bemühen, die getrennten christlichen Gemeinschaften in den Schoß der einen, heiligen und apostolischen Mutter Kirche zurückzuführen. Aber ich nehme an, daß auch Ihr Mitbruder die Dinge im Grunde so versteht. Als Vertiefung und Denkanstoß können Sie ihm folgende Zitate aus dem unfehlbaren Lehramt der Kirche vorlegen.

Das ehrwürdige vierte Laterankonzil, das im Jahre 1215 abgehalten wurde, erklärt, daß „die allgemeine Kirche der Gläubigen eine einzige ist und daß außerhalb von ihr niemand gerettet wird“.

Gleiches kann Ihr Mitbruder im Unionskonzil von Florenz (um 1444) nachlesen: „Die hochheilige Kirche glaubt fest, bekennt und verkündet, daß niemand, der sich außerhalb der katholischen Kirche befindet – keine Heiden, keine Juden, keine Häretiker und keine Schismatiker – des ewigen Lebens teilhaft werden kann. Er wandert vielmehr in das ewige Feuer, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist.“

Auch der selige Pius IX. († 1878) formuliert ähnlich: „Auf Grund des Glaubens ist festzuhalten, daß außerhalb der apostolischen, römischen Kirche niemand das Heil erlangen kann. Die römische Kirche ist die einzige Arche des Heiles. Wer nicht in sie eintritt, wird in der Flut umkommen.“

Sie könnten, lieber Herr Pfarrer, Ihrem hochwürdigen Nachbarn noch viele andere Stellen aus dem unfehlbaren Lehramt der Kirche liefern. Doch die angeführten Texte sollten genügen. Die Stellen mögen hart erscheinen. Aber die Mutter Kirche ist der Wahrheit und nicht dem schmeichelnden Wort verpflichtet.

Die Zugehörigkeit zur Kirche ist nicht nur darum notwendig, weil das ein Glaubenssatz der Kirche ist. Nein, die Kirche ist als Mittel und Instrument unabdingbar, um in der Flut der Sünden nicht zu ertrinken. Ähnlich war die genannte Arche des Noah das nötige und einzige Mittel, um der Sintflut zu entgehen.

Die Notwendigkeit einer sichtbaren Mitgliedschaft in der Kirche ist freilich keine absolute. In besonderen Umständen, zum Beispiel im Fall einer unüberwindlichen Unkenntnis über die Kirche oder wenn es keine Möglichkeit gibt, die sakramentale Taufe zu empfangen, kann die sichtbare Zugehörigkeit zur Kirche durch das Verlangen nach der Kirche ersetzt werden. Dieses Verlangen mag in der sittlichen Bereitschaft, den Willen Gottes treu zu erfüllen, zum Ausdruck kommen.

Es stellt sich, Hochwürden, für Ihren theologisch verunsicherten Nachbarpfarrer jetzt wohl die Frage, wie man der heilsnotwendigen Römischen Kirche zugehört.

Dazu können Sie auf eine Stelle aus der berühmten Enzyklika „Mystici Corporis“ von Papst Pius XII. († 1958) verweisen: „Den Gliedern der Kirche sind in Wahrheit nur jene zuzuzählen, die das Bad der Wiedergeburt empfangen haben, den wahren Glauben bekennen und sich weder selbst zu ihrem Unsegen vom Zusammenhang des Leibes getrennt haben, noch wegen schwerer Verstöße durch die rechtmäßige kirchliche Obrigkeit davon ausgeschlossen worden sind.“

Diese wichtige dogmatische Erklärung des Lehramtes nennt drei Bedingungen, um ein Mitglied der Kirche zu sein:

– die Taufe
– das Bekenntnis des wahren Glaubens
– das Verbundensein mit der Gemeinschaft der Kirche

Noch ein Wort zur Predigt Ihres Nachbarpfarrers über die Protestanten: Jene Kinder, die außerhalb der Kirche gültig getauft werden, sind Glieder der Kirche, bis sie ihre Vernunft gebrauchen können und sich freiwillig vom Glaubensbekenntnis oder von der Gemeinschaft der Kirche trennen.

Ich hoffe, werter Herr Pfarrer, daß meine Ausführungen Ihnen und Ihrem Mitbruder genügen. Sollten Fragen auftauchen, können Sie sich jederzeit an mich wenden. Es lohnt sich, über diese Dinge im unfehlbaren Lehramt der Kirche zu lesen. Dann steht man auf einem soliden Grund. Viel Mut beim theologischen Gespräch mit Ihrem Kollegen.

Gott befohlen!

Herzlichst, Ihr Ludwig Ott
      
13 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#13   GerdEric   11:17:50 | Samstag, 12. Februar 2005
es ist doch einfach nur traurig
dass Du nur persönliche Angriffe starten und diffamieren kannst.
Ein Widerlegen meiner Worte ist Dir nicht möglich (so machen es übrigens die sogenannte Zeugen Jehovas auch…).
Bleibe doch bei Argumenten.
mfg
GerdEric
Redaktion benachrichtigen
#12   Bruno-Maria Schulz   09:09:29 | Samstag, 12. Februar 2005
wer nicht hören will wird nie verstehen
_
Schönen guten Morgen allen Kreuz.net-Lesern, an diesem, am Rhein zu warmen, trüben Regentag.
Es gibt Hörer euerer Worte in Christus, die halten sich die Ohren zu und schreien und stürmen auf euch los (Apg 7,57) mit hanebüchenen Argumenten, die das Wort Jesu widerlegen sollen.
Ihre Rede ist weniger an euch gerichtet, sondern, wie man von gewissen geistig Unterpriviligierten gewohnt ist, Andere ansehend, deren Zustimmung heischend.
Man antwortet dann meist nicht mehr. Jene sehen das als Beweis der Stimmigkeit ihrer „Argumente“ – wir aber müssen sie sich in ihrer grenzenlosen Ignoranz aalen lassen. Sie fühlen darin, wie die Sau in der Suhle.
Mann muss oftmals das Gespräch beenden und wie haben hier die Rechtfertigung: Lukas 9,5 … dann geht fort und schüttelt den Staub von euren Füßen zum Zeugnis gegen sie.
Bruno-Maria Schulz
Redaktion benachrichtigen
#11   GerdEric   20:25:01 | Mittwoch, 26. Januar 2005
GerdEric-typische
Bruno-Maria Schulz: 1 Kor 1,23Ich wende mich an interessierte Mitleser, die die GerdEric-typische Beauptung lasen (die jüdische Verleugnung des Messias und Christus).
Wo siehst Du den Unterschied zwischen Messias und Christus, was doch beides mehr oder weniger gesalbter bedeutet.
Bruno: >>>Der „alte“ Bund ist nie gelöst, und einen neuen gibt es nicht<<<
Das ist natürlich Unsinn in Reinkultur und widerspricht eklatant der Tatsache, dass Christus existierte und erlöste durch Passion und Auferstehung, das Neues Testament gelebt und geschrieben wurde und unzähligen Aussagen Jesu und des Neuen Bundes dazu, wie u.a. (um nur zwei zu nennen):
Ich habe nie behauptet, dass Jesus nicht existierte, auch habe ich sein Leiden nicht geleugnet (doch sein leiden „erlebten“ tausende Juden zu gerade der Römerzeit in Israel).
Das NT ist erst hinzugefügt worden, gerade aber die Nichtevangelien.
Jesus Christus in Lk 22,20:
Dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird.:
Zu Pesach war es üblich, dass Wein getrunken wurde.
Paulus in Hebr 8,13:
Indem er von einem neuen Bund spricht, hat er den ersten für veraltet erklärt. Was aber veraltet und überlebt ist, das ist dem Untergang nahe.
Dies ist Auslegung des Paulus.
mfg
Redaktion benachrichtigen
#10   GerdEric   20:14:54 | Mittwoch, 26. Januar 2005
Bruno, ich lobe deine Konsequenz, das Handtuch zu werfen (schade)
Bruno-Maria Schulz: was bedeutet einem GerdEric schon
Mt 16,18:
Ich aber sage dir: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen, und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.
wir wissen doch, wie schwankend Petrus war, und dass er auch mit Paulus uneins war…
Bruno-Maria Schulz: GerdEric – die Diskussion mit dir ist müßig – ich beende sie hiermit, denn spräche ich mit Engelszungen, würdest du das Gegenteil behaupten.
Was hat sich Jesus für Dich bemüht, und Du willst ihm nicht zur Seite stehen?
alles Gute für Dich,
und Gottes Segen
Redaktion benachrichtigen
#9   Bruno-Maria Schulz   17:20:25 | Dienstag, 25. Januar 2005
1 Kor 1,23
Ich wende mich an interessierte Mitleser, die die GerdEric-typische Beauptung lasen (die jüdische Verleugnung des Messias und Christus).
>>>Der „alte“ Bund ist nie gelöst, und einen neuen gibt es nicht<<<
Das ist natürlich Unsinn in Reinkultur und widerspricht eklatant der Tatsache, dass Christus existierte und erlöste durch Passion und Auferstehung, das Neues Testament gelebt und geschrieben wurde und unzähligen Aussagen Jesu und des Neuen Bundes dazu, wie u.a. (um nur zwei zu nennen):
Jesus Christus in Lk 22,20:
Dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird.:
Paulus in Hebr 8,13:
Indem er von einem neuen Bund spricht, hat er den ersten für veraltet erklärt. Was aber veraltet und überlebt ist, das ist dem Untergang nahe.
Bruno-Maria Schulz
Redaktion benachrichtigen
#8   Bruno-Maria Schulz   16:51:59 | Dienstag, 25. Januar 2005
schmeißt euere Bibeln weg!
Leute, schmeißt euere Bibeln weg – fragt GerdEric den’s nur einmal gibt. Er sagt:
>>>ich lese da nichts von einer Kirche<<<
was bedeutet einem GerdEric schon
Mt 16,18:
Ich aber sage dir: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen, und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.
GerdEric – die Diskussion mit dir ist müßig – ich beende sie hiermit, denn spräche ich mit Engelszungen, würdest du das Gegenteil behaupten.
Salve
Bruno-Maria Schulz
Redaktion benachrichtigen
#7   GerdEric   14:13:07 | Dienstag, 25. Januar 2005
Lukas 22
20 Ebenso nahm er nach dem Essen den Becher mit Wein und sagte: »Dieser Becher ist Gottes neuer Bund, der in Kraft gesetzt wird durch mein Blut, das für euch vergossen wird.
21 Aber ihr müsst wissen: Der Verräter sitzt hier mit mir am gleichen Tisch.
22 Der Menschensohn muss zwar den Weg gehen, der ihm bestimmt ist; aber wehe dem Menschen, der ihn verrät.«
23 Da fingen sie an, einander zu fragen, wer von ihnen es wohl sei, der so etwas tun würde.
Wer ist der Größte?
24 Es kam unter ihnen auch ein Streit darüber auf, wer von ihnen als der Größte zu gelten habe.
25 Da sagte Jesus zu ihnen: »Die Könige üben Macht über ihre Völker aus, und die Tyrannen lassen sich sogar noch Wohltäter des Volkes nennen.
26 Bei euch muss es anders sein! Der Größte unter euch muss wie der Geringste werden und der Führende wie einer, der dient.
27 Wer ist denn größer: der am Tisch sitzt oder der bedient? Natürlich der am Tisch! Aber ich bin unter euch wie der Diener.
28 Ihr habt mit mir durchgehalten in allen Prüfungen, die ich zu bestehen hatte.
29 Dafür werde ich euch an der Herrschaft beteiligen, die mein Vater mir übertragen hat.
30 Wenn ich meine Herrschaft angetreten habe, werdet ihr an meinem Tisch essen und trinken und über die zwölf Stämme Israels herrschen.«
Jesus und Simon Petrus
31 »Simon, Simon! Pass gut auf! Gott hat dem Satan erlaubt, euch auf die Probe zu stellen und die Spreu vom Weizen zu scheiden.
32 Aber ich habe für dich gebetet, dass dein Glaube an mich nicht aufhört. Wenn du dann wieder zu mir zurückgefunden hast, musst du deine Brüder und Schwestern im Glauben an mich stärken!«
33 Petrus antwortete: »Herr, ich bin bereit, mit dir ins Gefängnis zu gehen, ja mit dir zu sterben!«
34 Jesus antwortete: »Ich sage dir, Petrus, noch ehe heute der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen und behaupten, dass du mich nicht kennst.«
Lieber Bruno,
ich lese da nichts von einer Kirche, nichts von einer neuen Religion.
Ich lese auch nichts anderes, als dass dort von einem Verräter geschrieben steht, und nur einer wird bezeichnet, der ihn verraten wird.
Es steht da auch nichts davon, dass die Jünger Israel verlassen sollen, denn sie sollen Israels Stämme führen (nicht beherrschen).
Und wer erniedrigt sich mehr, als der, der sich scheinbar am weitesten von ihm entfern?
Redaktion benachrichtigen
#6   Bruno-Maria Schulz   09:53:33 | Samstag, 22. Januar 2005
Inhalt ist leider nicht korrekt Gerd
Paulus sprach in 1 Kor 11,25 nicht über die röm. kath. Kirche und Reformation, Beides gab’s damals noch nicht, sondern über den Neuen Bund; von dem Jesus sagte ICH GEBE EUCH DEN NEUEN BUND – siehe:
Lk 22.20: Ebenso nahm er nach dem Essen den Becher mit Wein und sagte: »Dieser Becher ist Gottes neuer Bund*, der in Kraft gesetzt wird durch mein Blut, das für euch vergossen wird.
Zu deinen anderen Punkten
1. Die Erlösung gab es schon zuvor:
Meine Güte Gerd – ist Jesus Christus der Erlöser, oder wurden wir bereits vor Jesus Christus erlöst?! War Passion und Auferstehung Jesu unnötig?
2. der „Schwerstverbrecher“ (was bitte, hat er denn getan?
Er war Schächer – das heißt Mörder!
3. es ist nicht am Kardinal oder Papst Gottes Wegen vorzugreifen
Wo um Himmels Willen erkennst du denn solches Tun? Sie taten es nie!
Die Worte der Heiligen Schrift können wir nicht nach Belieben umdeuten.
Bruno-Maria Schulz
Redaktion benachrichtigen
#5   GerdEric   09:09:50 | Freitag, 21. Januar 2005
Gottes grenzenlose Güte
Der „alte“ Bund ist nie gelöst, und einen neuen gibt es nicht.
>> Siehe Paulus: Röm 6,4 – Gal 6,12 – Off 21,5 oder 2 Kor 5,17
«Wenn also jemand in Christus ist, dann ist er eine neue
Schöpfung: Das Alte ist vergangen, Neues ist geworden»
das Alte ist nicht vergangen, denn sonst könnte seit der sogenannten Reformation auch die alte (römisch katholische) Kirche vergangen sein.
>> Wäre die Erlösung nicht gewesen – wäre nicht Jesus da gewesen, der am Kreuz zum Schächer sagte
NOH HEUTE WIRST DU MIT MIR BEI MEINEM VATER SEIN
Die Erlösung gab es schon zuvor, denn Gott ist ein gütiger Gott und Umkehr und Gnade sind keine Erinfdung der Christen.
>> Der Schwerstverbrecher war gewiss nicht getauft und war Heide –
erkannte aber Gott in seiner Sterbestunde.
der „Scherstverbrecher“ (was bitte, hat er denn getan? welchjes sind seine Schwerst Verbrechen?) war wie Jesus Jude.
>> Es ist nicht an uns, den Wegen Gottes vorzugreifen; nicht an uns, die Entscheidungen Gottes zu erkennen.
Dann gilt das auch für den Kardinal und den Papst.
>> Unser ist, die Gnade Gottes zu erflehen, die wir, wenn wir sie bekommen, unverdient bekommen.
Eben, aus Gottes grenzenloser Güte.
Redaktion benachrichtigen
#4   Bruno-Maria Schulz   08:45:04 | Donnerstag, 20. Januar 2005
wir werden sehen – aber nicht vorentscheiden
Im Alten Bund war eine um 100% andere Situation, als die im Neuen Bund (Neuen Testament).
Siehe Paulus: Röm 6,4 – Gal 6,12 – Off 21,5 oder 2 Kor 5,17
«Wenn also jemand in Christus ist, dann ist er eine neue
Schöpfung: Das Alte ist vergangen, Neues ist geworden»
Wäre die Erlösung nicht gewesen – wäre nicht Jesus da gewesen, der am Kreuz zum Schächer sagte
NOH HEUTE WIRST DU MIT MIR BEI MEINEM VATER SEIN
Der Schwerstverbrecher war gewiss nicht getauft und war Heide – erkannte aber Gott in seiner Sterbestunde.
Es ist nicht an uns, den Wegen Gottes vorzugreifen; nicht an uns, die Entscheidungen Gottes zu erkennen.
Unser ist, die Gnade Gottes zu erflehen, die wir, wenn wir sie bekommen, unverdient bekommen.
Bruno-Maria Schulz
Redaktion benachrichtigen
#3   GerdEric   19:07:20 | Mittwoch, 19. Januar 2005
Wir werden sehen
>> Gleiches kann Ihr Mitbruder im Unionskonzil von Florenz (um 1444) nachlesen: „Die hochheilige Kirche glaubt fest, bekennt und verkündet, daß niemand, der sich außerhalb der katholischen Kirche befindet – keine Heiden, keine Juden, keine Häretiker und keine Schismatiker – des ewigen Lebens teilhaft werden kann. Er wandert vielmehr in das ewige Feuer, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist.“
Ich bin der festen Überzeugung, dass Gottes im sogenannten Alten Testamet offenbares Wort mehr gilt,
als jedes Konzil der Menschen, und seinen sie noch so gelehrt und gebildet.
Und Gott hat einen Bund geschlossen, den kein Mensch per Menschen Stimme nichtig machen kann.
>> keine Heiden, keine Juden, keine Häretiker und keine Schismatiker – des ewigen Lebens teilhaft werden kann. Er wandert vielmehr in das ewige Feuer, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist.“
Wer wo sein wird, ob dieser stolzen und überheblichen Worte, wir werden sehen…
Redaktion benachrichtigen
#2   Bruno-Maria Schulz   16:34:12 | Mittwoch, 19. Januar 2005
obwohl ich nicht zweifle, dass meine Kirche die alleinseligmachende ist
Alleinseligmachende Kirche ist für Nichtkatholiken naturgemäßes Ärgernis.
Klar ist, dass Jesus nur eine, nämlich Seine Kirche gründete; auf Petrus. Direkter Nachfolger ist der Papst. Ich bin allemal lieber in dieser direkten Kirche Gottes, als in irgendeiner abtrünnigen oder abgespalteten oder später gegründeten Kirche.
Nur EINE EINZIGE Kirche hat von Jesus Christus Auftrag, Vollmacht und Autorität erhalten, Seine Kirche zu sein.
Alleinseligmachend besagt nicht, dass nur Papsttreue in den Himmel kommen. Auch nicht, dass keine nicht röm. katholische Kirche, ihren Mitgliedern helfen könnte in Gottes Reich zu kommen.
Die kath. Kirche hält fest, dass Jeder, der im Glauben in Gott und bestem Gewissen lebt, Gott sehen wird – ja, dass sogar nicht sakramental Getaufte Gott erleben können.
Erinnern wir uns an Dismas, das Scheusal rechts neben Jesus gekreuzigt, der bereute, Jesu Gottheit durch Glauben erkannte und nun von Christus hören durfte:
NOCH HEUTE WIRT DU MIT MIR BEI MEINEM VATER SEIN.
Viele abtrünnige Kirchen gaben protestierend Heiligstes ab.
Andere, wie die orthodoxe, haben weder unfehlbares Lehramt noch Leitung durch den Petrusnachfolger, dessen Hirtenamt durch den Heiligen Geist getragen ist.
Beides wird als Selbstschutz von nichtkatholischen Kirchen
zurückgewiesen, obwohl da biblisch belegt, unwiderlegbar.
Unwiderlegbar auch, das Sakramente alleine die Mutterkirche empfing.
Auch der Katholik ist wie jeder Mensch der Gnade Gottes
unterworfen, er hat aber unschätzbare Vorteile der einzigen durch Christus gegründeten Kirche anzugehören und was Zugehörigkeiten für Vorteile bringen, braucht man Mitteleuropäern nicht erklären.
Überheblichkeit deshalb, wäre unchristlich und gegen Jesu Wort Mt 20,28: wenn jemand unter euch der Erste sein will, wird er euer Sklave sein; gleich dem Menschensohn der nicht kam, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele.
Bruno-Maria Schulz
Redaktion benachrichtigen
#1   FioreGraz   12:02:57 | Mittwoch, 19. Januar 2005
Theologen
Tja da ist der gute Theologe wohl selbst zum Häretiker geworden. Aber wie heists wer die Bibel am besten kennt ist der Satan, die Lehre der Theologe und beide sind sie verwandt.
LG
Fiore
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
KatechismusklasseEin himmlischer Adventsdialog Katechismusklassekreuz.net Katechismusklasse: Das Dogma der Unbefleckten Empfängnis Katechismusklassekreuz.net Katechismusklasse:Wege der Gotteserkenntnis KatechismusklasseDas soziale Königtum Christi Katechismusklassekreuz.net Katechismusklasse: Kann ich wissen, daß Gott existiert? Katechismusklassekreuz.net Katechismusklasse: Dogma, was bist du? Lehramt, Licht und Leitplanke. Katechismusklassekreuz.net Katechismusklasse: Allerseelen – Können die armen Seelen für uns beten?
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net