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Mittwoch, 16. Mai 2007 15:58
Die deutsche ‘Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien’ hat sich ein ungewöhnliches Urteil geleistet. Weitere Entscheidungen werden erwartet.
Zurück zum Artikel 152 Lesermeinungen:
Dienstag, 29. Mai 2007 09:18
Bodo †: Danke Mick
Wegen dem Spamprediger der Eintrag nach oben:

Auf der Alm kann man sich sorglos lieben, denn jedes Jahr im Herbst wird abgetrieben.

Meine Antwort auf die menschenverachtende Verharmlosung des Holocaustes durch Vergleiche über den Babycaust-Mist.
Dienstag, 29. Mai 2007 09:04
Mickey †: Von der Redaktion entfernt
Dienstag, 29. Mai 2007 08:52
Bodo †: Armer Bruder Thermophil
völlig zerschlagen durch kirchliche Gehirnwäsche bringt er nur noch Spammüll unter seinem scheinheiligen Heiligenschein zustande.

Eine deutlichere Warnung für diejenigen, die noch nicht mit den Nerven am Ende und kurz vor der Einweisung in die geschlossene Psychiatrie sind, kann es gar nicht geben.

So ein trauriges Ende finden viele Christen, vor allem bei den scheinheiligsten, habt Mitleid mit diesen Heuchlern.

Hinweis an die Redaktion: mein Spam ist die Antwort auf den Spammüll dieses Spammers.
Dienstag, 29. Mai 2007 07:52
Bruder Thermophil: Evangelium nach BODO:
Im Anfang war die Holo-kuh
Und die Holokuh gilt uns als göttlich,
ja, manche sagen: sie ist Gott!
In ihr war das Leben,
und das Leben war das Licht der Menschen.
Und das Licht scheint in der Finsternis,
und die Finsternis hat’s nicht ergriffen.

Sie kam in ihr Eigentum;
aber die ihren nahmen sie nicht auf.
Die sie aber aufnahmen,
denen gab sie Macht,
Richter über alle zu sein,
die Holokuhs Göttlichkeit anzweifeln:
die warmen Brüder,
die eiskalten katholischen Schwestern,
die Völker der Erde,
besonders aber die arabischen Teufel,
außerdem Sinti und Roma,
und all die vielen Menschen bösen Willens,
die noch nicht ihre Knie beugen
vor der Holokuh, die da lebt und herrscht
über allen Himmeln und weit weit jenseits
allen menschlichen Begreifens und Vergleichens
von Ewigkeit zu Ewigkeit
Dienstag, 29. Mai 2007 06:37
Bodo †: Jährliche Abtreibung im Herbst
Auf der Alm kann man sich sorglos lieben, denn jedes Jahr im Herbst wird abgetrieben.

Meine Antwort auf die menschenverachtende Verharmlosung des Holocaustes durch Vergleiche über den Babycaust-Mist.
Donnerstag, 24. Mai 2007 00:50
methusalix †: @C. Hüller
Christian Hüller: @ Methusalix
Wir könnten die Diskussion hier endlos fortsetzen, aber hierzu besteht kein Anlass.


Völlig einverstanden, Herr Hüller!

PS: Ihre „Ferndiagnosen“ meiner Person sind einfach grossartig.
Mittwoch, 23. Mai 2007 22:14
Christian Hüller: @ Methusalix
Wir könnten die Diskussion hier endlos fortsetzen, aber hierzu besteht kein Anlass.

Mit Ihrem teilweise maßlosen Klerikerhass tun Sie Ihrem Anliegen jedenfalls SICHER keinen Gefallen. Letztlich bestätigen Sie diese Kreise nur, zu solchen wie Ihnen auf Distanz zu gehen.

Sie ergießen sich in diesem Zusammenhang auch ganz klar in fragwürdigen Pauschalurteilen.

Näherin wollen Sie nicht einsehen, dass Diakonia, das Dienen, nur ein Grundauftrag der Kirche ist.

Die Einsicht in die Berechtigung eines Einsatzes für ungeborene menschliche Wesen geht Ihnen hierbei, wenn Sie ehrlich sind, mehr oder weniger völlig ab.

Sie vertreten die „Mein Bauch ist mein Bauch“-Ideologie, sprechen im Zusammenhang von Laun und Meisner von „Gedröhne“ und unterstellen der institutionalisierten Kirche grundsätzlich die Absicht einer Bevormundung der Frauen.

Das Lebensrecht gezeugter menschlicher Wesen ist für Sie im Prinzip verhandelbar.
Dienstag, 22. Mai 2007 10:57
obelix †: @C. Hüller
7: EU-Parlament kritisiert Aufklärungsprogramm für Kroatiens Schüler
8: Eine ,up-hill-battle’ für die Familie
9: Eine enorme Erschöpfung

Ein einziger Beitrag zum Thema soziale Gerechtigkeit, Leben in Menschenwürde:

19. Mai 2007, 20:42
Papst fordert gerechte Globalisierung

Wenn Sie einen Artikel zum Lieblingsthema Abtreibung anklicken, erscheinen Querverweise auf FÜNF andere Beiträge zu diesem Thema. Wenn Sie den Artikel über die Globalisierung anklicken erscheint kein Verweis zu anderen Artikeln, sondern nur ein Verweis auf den eben geöffneten Beitrag selbst.

sie muss sich auch solcher Themen annehmen, die von der Politik gewissermaßen schon „ad acta“ gelegt wurden, wenn dies erforderlich erscheint.

Sehr verständlich! Siehe oben meine Einlassung über den bevorzugten Themenkreis des Klerus.

Die Tatsache, dass jetzt die Bürokraten Antiabtreibungsseiten schon einer Zensur unterziehen, zeigt ja, dass das Thema unter den Teppich gekehrt werden soll.

Von „Zensur“ zu sprechen halte ich, angesichts Mixas, Meisners und Launs Gedröhne für völlig abwegig.

Die Stimmen von Mixa @ Co sind -gesellschaftsweit betrachtet- nicht die Regel, sondern rühmliche Ausnahmen.

Sag ich doch! Die Kirchenfürsten reden kaum über etwas anderes. Die letzten Hungerleider in der Welt sind denen so unwichtig, wie ihnen die Bäuche der Frauen wichtig sind. War schon immer so und bleibt auch so. Auch deswegen sind die Kirchen leer. Die Sorgen der Menschen sind andere, als die der Kleriker.
Dienstag, 22. Mai 2007 10:55
methusalix †: @C. Hüller
Christian Hüller: @ Methusalix
… damit wird dann praktisch jede Aktion „politisch“.


So sehe ich das und nicht nur ich. Wir haben alle immer eine Aussenwirkung. Auch im kleinen Kreis. Was glauben Sie, heisst eigentlich „polis“?

Ich bleibe dabei, dass Sie, indem Sie das Unrecht der Abtreibung relativieren und als letztlich sekundär bezeichnen, die kirchliche Verkündigung gängeln und verkürzen wollen.

Dies ist, aus dem Selbstverständnis der Kleriker heraus, völlig einsichtig. Die können gar nicht anders, als sich hauptsächlich mit diesem Themenkreis zu befassen. Schliesslich geht es bei der Bestimmung über die intimsten Details des menschlichen Lebens um die Macht über den ganzen Menschen. Und wer begibt sich schon gerne eines derartig absoluten Machtanspruchs? Vor allem über Frauen; für Kleriker ein völlig unbekanntes und geheimnisvolles Wesen.

Die Kirche kann sich nicht nur mit rein arbeitsmarktpolischen Themen befassen;

Keine Panik Herr Hüller! Davon sind die meilenweit entfernt!
Dies beweist diese hochaktuelle Themenübersicht der Titelseite von kath.net am Sonntag, 20. Mai 2007
1: Papst: Sex und Gewalt in Medien „nicht akzeptabel“
18. Mai 2007, 14:41
2: Litauen: Busfahrerstreik wegen Homo-Plakaten
18. Mai 2007, 14:41
3: Japan nimmt erste Babyklappe in Betrieb
16. Mai 2007, 14:15
4: ,Aber was geschieht mit dem Baby, das keine Stimme hat?’
16. Mai 2007, 10:02
5: ,Dieses Baby bedeutet die Welt für mich’
6: USA: Klage gegen Schule wegen Homosexuellen-Film für 12-Jährige
Dienstag, 22. Mai 2007 08:31
Christian Hüller: @ Methusalix
Erklären Sie mir nichts über Nachholbedarf in Staats- und Gesellschaftskunde. Der Unterschied zwischen Ihrer und meiner Auffassung besteht darin, dass Sie einen weiten Politikbegriff vertreten, ich einen enge(re)n. Beides ist vertretbar. Das Problem Ihres Politikbegriffes ist, dass sich darunter fast jede Meinungsäußerung subsumieren lässt; damit wird dann praktisch jede Aktion „politisch“.

Ich bleibe dabei, dass Sie, indem Sie das Unrecht der Abtreibung relativieren und als letztlich sekundär bezeichnen, die kirchliche Verkündigung gängeln und verkürzen wollen. Die Kirche kann sich nicht nur mit rein arbeitsmarktpolischen Themen befassen; sie muss sich auch solcher Themen annehmen, die von der Politik gewissermaßen schon „ad acta“ gelegt wurden, wenn dies erforderlich erscheint.

Die Tatsache, dass jetzt die Bürokraten Antiabtreibungsseiten schon einer Zensur unterziehen, zeigt ja, dass das Thema unter den Teppich gekehrt werden soll. Die Stimmen von Mixa @ Co sind -gesellschaftsweit betrachtet- nicht die Regel, sondern rühmliche Ausnahmen.
Dienstag, 22. Mai 2007 01:56
methusalix †: @C. Hüller
Sie machen das dann wohl auch in diesem Forum.

Aber selbstverständlich! Genauso wie Sie.

Glauben Sie eigentlich „Politik machen“ besteht für uns Bürger nur aus dem Gang zur Wahlurne? Ich habe in diesem Forum schon geschrieben, dass ich mich politisch (und sozial) betätige.

In welchem Parlament -nebenbei- hat er denn Sitz und Stimme? Und sein Bistum ist dann wohl sein Wahlkreis?

Sie sollten ganz dringend Ihr Wissen über unsere Gesellschaft und vor allem diesen Staat ergänzen, Herr Hüller. Wenn Sie allen Ernstes annehmen, dass nur im Parlament, oder in den Wahlkreisen von Berufspolitikern „wirklich Politik gemacht wird“ (oder gar gemacht werden DARF!), dann haben Sie in politischer Bildung sehr hohen Nachholbedarf.

Ihr Anliegen ist berechtigt, aber der Absolutheitsanspruch, mit dem Sie es vorantreiben, ist totalitär und in jeder Hinsicht verräterisch.

Verstehe ich Sie richtig, Herr Hüller? Sie (und die Kirche) dürfen diesen Absolutheitsanspruch für Ihre Anliegen haben, ich aber nicht?

Warum denn nicht? Wenn ich überzeugt bin, dass ich recht habe, muss ich das doch vertreten.

PS: Was verrät Ihnen denn mein „totalitärer Absoutheitsanspruch“? Dass ich von meinen Ansichten voll überzeugt bin und sie nicht in der erstbesten Diskussionsrunde windelweich preisgebe? Oder was sonst?
Dienstag, 22. Mai 2007 01:50
obelix †: als methusalix @C. Hüller
Christian Hüller: @ Methusalix
… dass Sie das Ihrige gerne zum alleine seligmachenden dogmatisieren und institutionalisieren würden – wenn Sie denn nur könnten.


Wollen Sie das nicht? Mit Ihrem Weltbild?

Sie sehen nur das Ihre, weil Sie wahrnehmungsmäßig in gewisser Weise massiv beschränkt sind.

Schön dass Sie dieses katholische Modewort „verkürzt“ nicht verwendet haben. Allerdings darf ich Ihre Erkenntnis sofort an Sie zurückgeben; es trifft für Sie genau so zu. Sie nehmen mit hoher Priorität nur das wahr, was Sie sehen wollen. Eine sehr menschliche Eigenschaft.

Zum Glück besteht die Kirche nicht nur aus linken Utopisten.

Na Gott sei Dank aber auch!
Aber! Die römisch-katholische Kirche besteht ja, ebenfalls Gott sei Dank, nicht nur aus verbohrten, frauen- und kinderfeindlichen, erzreaktionären Konservativen. Wir ALLE sind die Kirche.

Jetzt wollen Sie mir und uns auch noch weißmachen, dass Herr Mixa mit seiner Äußerung Sozialpolitik betrieben hat.

Ich wollte Ihnen, um des Himmels Willen nichts weismachen, Herr Hüller! Ich habe festgestellt, DASS Her Mixa Politik macht.

Das ist, als Bürger dieser Republik und vor allem als Lobbyist der Kirche sein demokratisch verbrieftes Recht.

Die grossen gesellschaftlichen Gruppen und dazu gehört hoffentlich auch Ihrer Ansicht nach die römisch-katholische Kirche, sind aufgerufen an der „politischen Willensbildung“ teilzuhaben.

Sagt unsere Verfasssung.

Die Gewerkschaften dürfen also auch Politik machen.
Montag, 21. Mai 2007 20:27
Christian Hüller: @ Methusalix
Wissen Sie, jeder hat sein Weltbild. Bei Ihnen habe ich ganz stark den Eindruck, dass Sie das Ihrige gerne zum alleine seligmachenden dogmatisieren und institutionalisieren würden – wenn Sie denn nur könnten. Sie sehen nur das Ihre, weil Sie wahrnehmungsmäßig in gewisser Weise massiv beschränkt sind. Zum Glück besteht die Kirche nicht nur aus linken Utopisten. Jetzt wollen Sie mir und uns auch noch weißmachen, dass Herr Mixa mit seiner Äußerung Sozialpolitik betrieben hat. Sie machen das dann wohl auch in diesem Forum. In welchem Parlament -nebenbei- hat er denn Sitz und Stimme? Und sein Bistum ist dann wohl sein Wahlkreis? Ihr Anliegen ist berechtigt, aber der Absolutheitsanspruch, mit dem Sie es vorantreiben, ist totalitär und in jeder Hinsicht verräterisch.
Montag, 21. Mai 2007 10:58
Armenius: @Obelix
Diese These ist lachhaft und wurde durch die Bremer Langzeitstudie ein für allemal wiederlegt. Diese Studie kam zu dem Schluß, das die „neue Armut“ zuwanderungsbedingt sei. Warum wohl wollte z.B. der Sozialsenator von Berlin keine Statistiken für die Kosten veröffentlichen, die allein für die Aufnahme der Bosnienflüchtlinge entstanden? Weil „damit die Ausländerfeindlichkeit geschürt worden wäre“ aka den meisten Bürgern das kalte Entsetzen und die Wut überkommen wäre! Wer kann denn dieses Mär glauben wenn er die Folgen der „Zuwanderung in die Sozialkassen“ täglich vor Augen hat? Die meisten Zuwanderer haben nicht die soziale und intellektuelle Kompetenz für die Berufe die heute gebraucht werden! Schrauberdienste am Fließband gibt es nicht mehr, das erledigen heute Roboter. Für das überwältigende Groß der Zuwanderer gibt es hier keine Arbeit! Und ja, die meisten kommen eben weil sie wissen das sie hier mit Nichtstun mehr verdienen als mit Arbeit in ihrer Heimat! Wer erschreckende Fakten kennen lernen will der Lese das Buch des Grünen-Mitbegründers Rolf Stolz „Deutschland, deine Zuwanderer“.
Montag, 21. Mai 2007 10:27
obelix †: Hallo Bazille!
Dass es jede Menge in- und ausländische Sozialschmarotzer gibt, die selbstverständlich nicht in Deutschland leben wollen oder nach Deutschland gekommen sind, um sich Sperrmüll vom Steuerzahler andrehen zu lassen.

Wenn man nüchtern bilanziert, dann stellt man fest, dass ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger mehr in die Sozialkassen einzahlen, als daraus an Ausländerinnen und Ausländer in Deutschland ausgezahlt wird.
Der Löwenanteil der Transferleistungen geht, in diesem Sektor, immer noch an arbeitslose Deutsche; und daran sind sicher nicht die Ausländer schuld, sondern miese und raffgierige Manager.

Wollen Sie Beispiele? Schauen Sie in die Zeitung.
Montag, 21. Mai 2007 09:36
Strepto von Kokke: @Methasalix
Und was schliessen wir aus diesem erschütternden Erlebnis, dass niemand Ihren Sperrmüll haben wollte?

Dass es jede Menge in- und ausländische Sozialschmarotzer gibt, die selbstverständlich nicht in Deutschland leben wollen oder nach Deutschland gekommen sind, um sich Sperrmüll vom Steuerzahler andrehen zu lassen.

Hoffe, dass es einem babyklatschenden Wohltäter wie Ihnen und „Sozialpatron“ abtreibungswilliger Weiber so besser gefällt.
Montag, 21. Mai 2007 01:09
obelix †: als methusalix @Christian Hüller
…, weil diese auf individueller Ebene befolgt und praktiziert wird – oder eben nicht.

Dass man sonst kaum Einflussmöglichkeiten hat, ist eine gern gepflegte Mär.

Außerdem war der Ansatz von Jesus selbst individualistisch…

Und Herr Mixa richtet seine Forderungen auch an das einzelne Individumm, die Kinder um Himmels Willen nicht in die Krippe zu geben? Oder will er einfach die Aufstockung der Krippenzahlen verhindern und interveniert ganz generell bei den Politikern?

Weiterhin darf ich darauf verweisen, dass die Kirche auch dazu berufen ist, die Themen zu fokussieren, die von der Gesellschaft insgesamt vernachlässigt werden, …

(Huch Sie lassen ja nicht locker! Schon wieder die Abtreibungen!)

Richtig! Abtreibungen und gleichgeschlechtliche Liebe sind für die hohen Kleriker (und für C. Hüller) sehr viel wichtiger, als die letzten Hungerleider unter Hartz IV. So sehe ich das auch.

Wer kümmert sich schon um das Anliegen der Schwächsten, …

Ja, wer ausser Hengsbach und ein paar wenige Mitstreiter kümmert sich um die zu kurz gekommenen, die schwächsten der Gesellschaft, die Ausgegrenzten? Von Mixa, Meisner und Co habe ich noch NIE etwas zum Thema menschenwürdiges Einkommen gehört. Die bellen immer nur die Unterleiber der Menschen an. Sie haben ja so recht, Herr Hüller.
Montag, 21. Mai 2007 01:03
methusalix †: @Christian Hüller
Christian Hüller: @ Methusalix
Huch, Sie lassen ja nicht locker.


Würden Sie beim Thema Abtreibungen oder gleichgeschlechtliche Liebe locker lassen?

Ich denke, falls es hier eine Fokussierung geben sollte, …

Na auf einmal hat die Kirche, die Bischöfe und der Papst keine Einflussmöglichkeiten mehr. Warum nur? Will man den Arbeitgebern nicht allzu sehr weh tun?
Ist katholische Einflussnahme nur dann richtig, wenns gegen „die Linken“ geht?

Wenn ich mich recht erinnere, dann sind etliche Katholiken der Meinung, dass der Kommunismus von JPII ganz alleine besiegt worden wäre.

Die Kirche ist nun mal nicht der Staat, sie kann auch keine Sozialpolitik betreiben;

Na so was! Was macht denn Mixa gerade? Versucht er eine neue Liturgie bei Frau Christiansen zu propagieren? Oder will er, dass bestimmte Gelder des Sozialetats so verwendet werden, wie es in sein Weltbild (Frauen an den Herd!) passt? Diese Gelddebatte, das IST Sozialpolitik! Genau DAS macht Mixa gerade!

sie ist allenfalls Verhandlungspartner, wenn es um die Entlohnung ihrer eigenen Mitarbeiter geht; …

Dass die römisch-katholische Kirche mit ihren eigenen Mitarbeiterinnen nicht allzu sozial umgeht, ist allgemein bekannt. Man beruft sich da immer sehr gerne und sehr schnell auf seine Sonderrechte als Tendenzbetrieb.
Sonntag, 20. Mai 2007 19:50
Christian Hüller: @ Methusalix
Huch, Sie lassen ja nicht locker. Ich denke, falls es hier eine Fokussierung geben sollte, die ich allgemein so nicht feststellen kann, dann hängt diese unter Umständen mit der realistischen Einschätzung realer Einflussmöglichkeiten zusammen.

Die Kirche ist nun mal nicht der Staat, sie kann auch keine Sozialpolitik betreiben; sie ist allenfalls Verhandlungspartner, wenn es um die Entlohnung ihrer eigenen Mitarbeiter geht; und wir alle wissen, dass die Einnahmen sinken…

Im Hinblick auf die Moral ergeben sich indessen reale Einflussmöglichkeiten, weil diese auf individueller Ebene befolgt und praktiziert wird – oder eben nicht. Außerdem war der Ansatz von Jesus selbst individualistisch. Das dürfen wir bei der ganzen Diskussion NICHT vergessen: Jesus richtet sich immer und vorrangig an den EINZELNEN, nicht an anonyme Institutionen, hinter denen sich viele Zeitgenossen sowieso gerne verkriechen oder die sie einfach vorschieben, wenn ihr persönlicher Einsatz gefordert ist.

Weiterhin darf ich darauf verweisen, dass die Kirche auch dazu berufen ist, die Themen zu fokussieren, die von der Gesellschaft insgesamt vernachlässigt werden, weil sich diese mehrheitlich mit den Gegebenheiten abgefunden hat, wie ja sehr offenkundig im Zusammenhang mit der Abtreibungsthematik.

Wer kümmert sich schon um das Anliegen der Schwächsten, wer bringt es wirklich als solches zur Sprache, ohne es zu beschönigen, wer wagt es, hier von einem wirklichen UNRECHT überhaupt zu sprechen?
Sonntag, 20. Mai 2007 16:37
methusalix †: @C. Hüller
Christian Hüller: @ Methusalix
Damit Sie mir glauben können, dass das Thema „soziale Gerechtigkeit“ dem amt. Papst ein wirkliches Anliegen ist, bringe ich Ihnen abschließend noch folg., aktuelle kath.net-Zitat:

Natürlich kann der Papst bei solch allgem. Ansprachen nicht näher erläutern, wie „Solidarität“ nun konkret in den einz. Ländern und vor Ort umzusetzen ist. Hier sind überzeugte Christen in Wi., Staat und Politik gefragt, so wie Sie es ja zu sein scheinen…


Die Botschaft hör’ ich wohl, allein mir fehlt der Glaube … und zwar daran, dass es den Kirchenfürsten mit ihren Forderungen--

(die in Ihrem Zitat Herr Hüller, eher nach unverbindlichen Empfehlungen klingen, denn nach donnernden Anordnungen und Verurteilungen, wie sie beim Thema Sexualität und Abtreibung an der Tagesordnung sind)

–-wirklich ernst ist.

Vor einigen Jahren habe ich dies mal ganz konsequent in einem deutschen Bistumsblättchen verfolgt. In jeder, wirklich jeder einzelnen Ausgabe, war mindestens ein Artikel zum Thema Abtreibung und/oder Sexualmoral zu finden. Zum Thema soziale Not, Kinder in Not, Arbeitslosigkeit, Gerechtigkeit bei den Löhnen war in diesem Zeitraum (fast ein Jahr) ein einziger Artikel und der mahnte die Gewerkschaften, bei ihren Lohnforderungen sehr zurückhaltend zu sein.

Jetzt frage ich Sie, was den Klerikern, es hat sich seither NICHTS geändert, wie Ihr Zitat beweist, wirklich am wichtigsten ist.
Die Durchsetzung ihrer Sexualmoral, oder die der katholischen Soziallehre?
Sonntag, 20. Mai 2007 15:35
Christian Hüller: @ Methusalix
Damit Sie mir glauben können, dass das Thema „soziale Gerechtigkeit“ dem amt. Papst ein wirkliches Anliegen ist, bringe ich Ihnen abschließend noch folg., aktuelle kath.net-Zitat:

>>Papst Benedikt XVI. hat das bedingungslose Profitstreben im Zuge der Globalisierung kritisiert. Die Gerechtigkeit dürfe in der Wirtschaft nie aus dem Blick geraten, sagte der Papst am Samstag vor Mitgliedern der Stiftung „Centesimus Annus – Pro Pontifice“.

Insbesondere die Bevölkerung in Asien und Afrika leide an den aktuellen wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungen.

„Diese Völker benötigen dasselbe wie andere Völker auf der Welt, nämlich eine soziale und wirtschaftliche Entwicklung, die harmonisch ist und die reelle menschliche Dimension in den Mittelpunkt stellt. Wenn man das schnelle Wachsen der Wirtschaftszahlen betrachtet, wenn man beginnt, die Probleme im Zusammenhang mit der modernen Entwicklung zu analysieren, ohne die zunehmende Umweltverschmutzung und den unverantwortlichen Konsum der Rohstoffe zu vergessen, dann scheint es klar zu sein, dass nur ein Globalisierungsprozess möglich ist, der die Ansprüche der Solidarität berücksichtigt und damit der Menschheit eine wahrlich gesunde und friedliche Zukunft für alle garantiert.“<<

Natürlich kann der Papst bei solch allgem. Ansprachen nicht näher erläutern, wie „Solidarität“ nun konkret in den einz. Ländern und vor Ort umzusetzen ist. Hier sind überzeugte Christen in Wi., Staat und Politik gefragt, so wie Sie es ja zu sein scheinen…
Sonntag, 20. Mai 2007 13:32
methusalix †: @Bazille
Antwort: „ Vielen Dank für Ihren Anruf aber unsere Lager sind voll und wir wissen nicht mehr wohin mit den Möbeln! “

Und was schliessen wir aus diesem erschütternden Erlebnis, dass niemand Ihren Sperrmüll haben wollte?

Dass es in Deutschland keine Armut geben kann?
Sonntag, 20. Mai 2007 12:05
Strepto von Kokke: @ – nur mal so am Rand bemerkt !
Das sieht dann so aus, dass Kleider, Möbel und sonstig. Hausrat bei diversen caritativen Einrichtungen abgeholt werden müssen.

Habe vor wenigen Jahren eine sehr gut erhaltene Wohnzimmergarnitur ( Nichtraucher ) an eine dieser Einrichtungen abgeben wollen.

Antwort: „ Vielen Dank für Ihren Anruf aber unsere Lager sind voll und wir wissen nicht mehr wohin mit den Möbeln! “
Sonntag, 20. Mai 2007 11:20
methusalix †: Hallo Herr Hüller,
selbstverständlich ist allen Ihren Forderungen zuzustimmen. Die dritte Forderung versuchen meine Frau und ich freiwillig zu erfüllen, nachdem der Nachwuchs aus dem Haus ist.

Das Problem mit katholischen Kirche ist eben das, dass es den Mixas, Launs und Meisners wichtiger ist, dass die Frauen am Herd stehen, als das es Gerechtigkeit in der sozialen Landschaft gibt. Die Krippenpläne von Frau von der Leyen sind ein Schritt auf dem Weg zur verbesserten sozialen Gerchtigkeit, auch wenn der hohe Klerus das rundweg abstreitet.

Herr Stoiber ist gerade beim Versuch erwischt worden, die Unterstützung für Mütter zu torpedieren. Ich bin gespannt, ob er sich noch durchsetzen kann.
Sonntag, 20. Mai 2007 06:04
Christian Hüller: Drei kurze Stellungnahmen
Drei kurze Stellungnahmen meinerseits:

1. Die Sozialhile in Deutschland, bei Ihnen ist es wahrscheinlich Ö, ist in der Tat auf einem Niveau angelangt, das ein lebenswürdiges Leben faktisch nicht mehr gewährleisten kann. Um es auf den Punkt zu bringen: ca. 10 Euro täglich als Geld für alles zum Leben notwendige außer Strom und Miete zwingen den Sozialhilfeempfänger heute schon zum Betteln. Das sieht dann so aus, dass Kleider, Möbel und sonstig. Hausrat bei diversen caritativen Einrichtungen abgeholt werden müssen.

2. Am Progressionsprinzip bei der Steuer darf m. E. nicht gerüttelt werden, wie es die Liberalen fordern.

3. Das Ehegattensplittung für Ehen ohne Kinder ist alsbald aufzuheben. Das eingesparte Geld muss für Familien mit Kindern eingesetzt werden. Diese Forderung hört man neuerdings ja auch schon aus den Reihen der CDU. Gratulation für diesen wirklichen Erkenntnisfortschritt!
Sonntag, 20. Mai 2007 02:04
obelix †: Antworten 2
Was wir, nicht nur in Südamerika, sondern weltweit benötigen, sind gerechte Systeme, die alle Menschen an unserem Wohlstand teilhaben lassen.
Dazu ist es nötig, dass wir Superreichen mit gutem Beispiel vorangehen und erst mal bei uns Ordnung schaffen.

Es geht nicht an, dass Familien von einem Einkommen nicht leben können und in vielen Fällen auch nicht von zwei Einkommen. Von den ein-bis-drei-Euro Löhnen ganz zu schweigen.

Ich habe vor wenigen Wochen mit einem Arbeiter gesprochen (der mir beruflich „in die Hände fiel“), verheiratet ein Kind, Frau zu Hause, kümmert sich ganztags um das kleine Kind. Eine Traumkonstellation für Mixa! Weniger für die Familie.

Dreissig Euro weniger Einkommen im Monat und die Familie wäre auf Sozialhilfeniveau angekommen.

Was fordern die Arbeitgeberverbände? Damit sich Arbeit wieder „lohnt“ muss der Abstand zur Sozialhilfe vergrössert werden. Dreimal dürfen Sie raten, wie die Arbeitgeberverbände sich das vorstellen. Bestimmt nicht durch Lohnerhöhung! Und die Kirchenbeamten? SCHWEIGEN!!!!
Sonntag, 20. Mai 2007 01:56
methusalix †: Antworten
Christian Hüller: @ Methusalix
Statt mit Gegenreden die Diskussion endlos in die Länge zu ziehen, hier einige kurze Fragen meinerseits:

1. Was gedenken SIE als Christ und Mitglied(?) der Kirche zu tun, damit das Leben hier in Deutschland gerechter wird?


Erstens betätige ich mich politisch (in meiner Heimat) in einer der grossen Volksparteien und gewerkschaftlich (in dem Land, in dem ich lebe).

Zweitens versuche ich durch Mitarbeit bei einer „Tafel“ direkte und persönliche Hilfezu leisten, so weit es in meinen körperlichen und finanziellen Kräften steht (zusätzlich zur gar nicht so knappen Kirchensteuer, die ich selbstverständlich gerne bezahle).

2. Was müsste die kath. Amtskirche hier in Deutschland tun, um dieses Ziel zu erreichen?

Die Mahnungen und Warnungen Hengsbachs ernst nehmen und dementsprechend handeln. Das heisst, die Sonntagspredigten, in denen immer für Gerechtigekeit für die Familien aufgerufen wird, konkret mit Leben erfüllen.

Nicht die katholische Sexualmoral ist am dringendsten durchsetzungsbedürftig, sondern die katholische Soziallehre.

3. Sind Sie dafür, dass in Südamerika marxist. Regime eine Umverteilung durchführen, damit dort wieder Gerechtigkeit einkehrt?

Um Gottes Willen NEIN!!! Alle diktatorischen Regime (einschliesslich der katholischen) haben sich als die schlechtesten unter den schlechten erwiesen.
Was wir, nicht nur in Südamerika, sondern weltweit benötigen, sind gerechte Systeme, die alle Menschen an unserem Wohlstand teilhaben lassen.
Sonntag, 20. Mai 2007 01:16
Christian Hüller: @ Methusalix
Statt mit Gegenreden die Diskussion endlos in die Länge zu ziehen, hier einige kurze Fragen meinerseits:

1. Was gedenken SIE als Christ und Mitglied(?) der Kirche zu tun, damit das Leben hier in Deutschland gerechter wird?

2. Was müsste die kath. Amtskirche hier in Deutschland tun, um dieses Ziel zu erreichen?

3. Sind Sie dafür, dass in Südamerika marxist. Regime eine Umverteilung durchführen, damit dort wieder Gerechtigkeit einkehrt?
Samstag, 19. Mai 2007 23:59
methusalix †: @C. Hüller
Die Rahmenbedingungen für eine gerechte und funktionierende Wi-Ordnung kann aber nicht die Kirche setzen; dazu braucht es überzeugte Christen.

Na dann hoffe ich sehr, dass die gute Moral, die die katholischen Kleriker für die Sexualität der Menschen fordern, auch für die sozialen Bedingungen gefordert wird.
Bisher war die grösste Sorge der katholischen Bischöfe in Deutschland, dass die Frauen auch brav am Herd bleiben und weniger die Sorge, dass die Arbeitnehmer auch Löhne erhalten, von denen sie menschenwürdig (oder überhaupt!) leben können. Mixa haben wir alle gehört, Hengsbach hört kein Schwein. Oder haben Sie schon mal vernommen, dass Meisner Hengsbach zitiert hätte, oder gar eingeladen?

(In Deutschland nach dem II. WK konnten sich solche einmal durchsetzen… , ganz nebenbei.)

Was konnte sich durchsetzen? Eine gerechte Wirtschaftsordnung? Bis heute? In Deutschland? Sie spinnen wohl! Fragen Sie mal eine Friseurin in Erfurt, ob sie von Ihrem „Lohn“ leben kann. Davon kann sie nicht mal ihre Miete bezahlen. Wir sind nicht auf dem Weg in die Drittelgesellschaft; wir sind schon da!

Ich habe es oben bereits geschrieben. Die Kirche ist kapitalistisch orientiert und überhaupt nicht sozial. Das stinkt den Kirchenherren zu sehr nach Sozialismus.
Denen ist der Unterleib der Frauen wichtiger, als die hungrigen Mägen der Kinder. Oder gar das „Wohlleben“, das Thomas von Kempen gefordert hat. An erster Stelle und nicht an siebter oder achter.
Samstag, 19. Mai 2007 23:54
obelix †: als methusalix; Hallo Herr Hüller!
Christian Hüller: @ Methusalix
>>„Von Gerechtigkeit hat der Papst anscheinend nur kurz gemurmelt. Kein Wunder, bei den Prioritäten, die die Kirche hat.“<<

Gerechtigkeit, Wahrheit, was ist das?


Ja, was ist das? Für den Papst anscheinend vorrangig die katholische Sexualmoral.
Für die ärmsten der Armen wohl das täglich Brot; es ist also ganz einfach: Ohne Essen keine Moral, oder, salopp ausgedrückt, erst kommt das Fressen, dann die Moral.

Ein sehr guter Katholik, meiner Erinnerung nach war es Thomas a Cempis (Sie wissen schon, „Die Nachfolge Christi“, seeehr empfehlenswert!!!) hat das mal so formuliert: Ein Minimum an „Wohlleben“ ist notwendig, alleine um die Gebete sprechen zu können. Wobei „Wohlleben“ wohl ein Euphemismus war.

Lesen Sie bei kath.net nach und Sie werden erkennen, dass Themen wie soziale Gerechtigkeit auch diesem Papst ein Anliegen sind.

Das sind sie ganz bestimmt! An siebter oder achter Stelle.

Außerdem hat er auch in Brasilien mit seiner diesbezüglichen Botschaft gerade an die appelliert, die aus dem Vollen schöpfen können.

Na hoffentlich haben die das auch gehört und verinnerlicht über all dem Sexualgedonner.

Darunter sollen bisweilen auch Katholiken sein.

Soll es geben. Obwohl anscheinend die römisch-katholische Kirche mit dem Haifisch- und Turbokapitalismus verheiratet zu sein scheint und ihm nur ja nicht zu nahe treten will.
Samstag, 19. Mai 2007 22:40
Christian Hüller: @ Methusalix
„Von Gerechtigkeit hat der Papst anscheinend nur kurz gemurmelt. Kein Wunder, bei den Prioritäten, die die Kirche hat.“

Gerechtigkeit, Wahrheit, was ist das?

Lesen Sie bei kath.net nach und Sie werden erkennen, dass Themen wie soziale Gerechtigkeit auch diesem Papst ein Anliegen sind.

Außerdem hat er auch in Brasilien mit seiner diesbezüglichen Botschaft gerade an die appelliert, die aus dem Vollen schöpfen können.

Darunter sollen bisweilen auch Katholiken sein.

Die Rahmenbedingungen für eine gerechte und funktionierende Wi-Ordnung kann aber nicht die Kirche setzen; dazu braucht es überzeugte Christen.

(In Deutschland nach dem II. WK konnten sich solche einmal durchsetzen… , ganz nebenbei.)
Samstag, 19. Mai 2007 21:00
obelix †: @C. Hüller
Darum geht es: um Solidarität aus christl. Überzeugung. Die Notwendigkeit einer solchen Solidarität hat der Papst den Leuten dort nun wieder eingeschärft.

Na wunderbar! Für solche Ermahnungen sind ja auch die ärmsten der Armen genau die richtige Zielgruppe!

Statt gegen Amtskirche und das Lehramt zu zetern, sollten Sie also dafür eintreten, dass man diesem wieder mehr Beachtung schenkt.

Wenn die richtigen Leute angesprochen werden, ist das zweifelsohne sehr richtig und wichtig.
Die Frage ist, was ist für die Hungerleider auf der Welt wichtig?

Wenn ich mir das südamerikanische Gedonner des Stellevertreters in Erinnerung rufe, dann ging es da recht lautstark um Schwangerschaftsabbrüche, Liebe ohne kirchliche Genehmigung und andere Dinge mit sexuellem Hinterfrund mehr.
Von Gerechtigkeit hat der Papst anscheinend nur kurz gemurmelt. Kein Wunder, bei den Prioritäten, die die Kirche hat.
Samstag, 19. Mai 2007 18:12
Leila: Grüß dich, Jasmina! *wink*
Da hast du wohl recht. Verhüten ist immer besser als abtreiben. Aber das wollen die kotz.netter, die in ihrer mentalen Absurdität leben, nicht einsehen. Die wollen ja sogar KOndome verhüten.

Dabei: was wäre das Leben ohne Billyboys????
*Hihihihihihihi* *rotwerd* Was für ein Wortspiel im doppelten Sinne.

Und noch schlimmer: die wollen ja sogar uns Jugendlichen das normale Bürgerrecht auf Aufklärungsunterricht in Biologie untersagen!!!!!! Das musse dir echt mal vorstellen. Krank, oder?

Wenn es nach kotz.net geht, dann muss eine Frau den erstbesten Deppen heiraten. Ihre Sexualität ausleben darf sie dann aber dennoch nicht. Da verfahren die Kreuz.nattern nach dem betriebswirtschaftlichen Maximalprinzip (vorgegebener MItteleinsatz / maximaler Nutzen): Sprich ein Mindestmaß an Sex und dabei wenn möglich fast maschinell 1000 Kinder und mehr in die Welt setzen.

Spaß, Erotik, Sinnlichkeit, Leidenschaft sind doch auf dieser Seite hier die absoluten Feindbilder. Daher haben die auch ein Problem mit Verhütung.
Samstag, 19. Mai 2007 17:22
Jasmina: an Leila
Ja,letztes Jahr habe ich mir babycaust einmal angesehen.Ich glaube,dass viele Menschen bei den blutigen Bildern gleich wieder wegschalten und den Text nicht mehr lesen,aber abtreiben würde ich sowieso nie,da ist verhüten immer besser.

Außerdem finde ich gut,wenn Jugendliche bei kreuz.net mit diskutieren.Es gibt noch einige,ich glaube agmen und Normaldenkender Mensch sind auch noch sehr jung.

LG Jasmina
Samstag, 19. Mai 2007 16:47
Leila: Babycaust.de und kreuz.net
Was haben babycaust.de und kreuz.net gemeinsam?

Ganz eindeutig: Sie sind bereits beide als jugendgefährdend eingestuft worden und sie sind es auch.

Okay, obwohl ich minderjährig bin, kann ich mit kreuz.net umgehen. Ich weiß ja, was für Spinner dahinter stehen. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass unbedarfte Jugendliche von diesen Irren hier ziemlich manipuliert und bedroht werden können.

Der Jugendschutz sollte da schon ein Auge drauf haben.

Und Babycaust.de ist so ziemlich die abartigste Seite in den Weiten des WWW.
Samstag, 19. Mai 2007 00:16
Christian Hüller: @ Methusalix
>>…die wirksame Hilfe für die ärmsten de Armen, weil sie zu sehr im Geruch des verpönten Marxismus stand.<<

Hören Sie mal zu: die wirksamste Hilfe für die Armen besteht sicher nicht in marxistisch-leninistischen Ideologien. UDSSR, DDR und all die anderen Volksrepubliken waren volkswirtschaftlich bankrott.

Das wissen Sie doch.

Um Solidarität zu zeigen, braucht man keine Diktatur des Volkes, auch keine „Diktatur der Armen“, um es mal überspitzt zu formulieren. Das haben die Pfingstler offenbar begriffen, Sie aber scheint’s nicht…

Landreformen können sinnvoll sein, müssen aber ökonomisch sinnvoll und tragbar sein. Dass Enteignungsmaßnahmen auch völlig daneben gehen können, sieht man ja an Afrika.

Darum geht es: um Solidarität aus christl. Überzeugung. Die Notwendigkeit einer solchen Solidarität hat der Papst den Leuten dort nun wieder eingeschärft. Statt gegen Amtskirche und das Lehramt zu zetern, sollten Sie also dafür eintreten, dass man diesem wieder mehr Beachtung schenkt.
Freitag, 18. Mai 2007 22:51
Benedikt: @ Methusalix
Oder will sie die gar nicht ernsthaft abschaffen?

Die Kirche hat in keinem mit bekannten Staat (vom Vatikan mal abgesehen) die Gesetzgebungsbefugnis. Sie kann die Abtreibung daher tatsächlich nicht abschaffen. Das haben Sie gut erkannt. Sie kann allerdings dagegen eintreten, wie sie auch gegen die Sklaverei eingetreten ist.

die wirksame Hilfe für die ärmsten de Armen, weil sie zu sehr im Geruch des verpönten Marxismus stand. Seltsam, auf der anderen Seite des politischen Spektrums hatten die Kirchenfürsten nur selten Berührungsängste.

Es wird durch nochmaliges Wiederholen auch nicht wahrer.
Freitag, 18. Mai 2007 22:45
obelix †: noch gehts also an C. Hüller, Benedikt (und Rudolfus vielleicht morgen)
Christian Hüller: @ Methusalix
Statt aber einzusehen, dass Sie z. B. in Sachen Abreibung völlig daneben liegen, . pöbeln und krakelern Sie weiter, …


Nein! Abtreibung ist für mich nicht das absolut grösste Problem auf der Welt, so wie es von den konservativen Klerikern, aus fadenscheinigen Gründen, dargestellt wird. Das ist auch schon alles.

Oder frei nach dem Motto: „Ist der Ruf erst ruiniert, argumentiert sich völlig ungeniert.“

Gilt für die Kirche. Die haben, angesichts leerer Kirchenbänke, kaum noch was zu verlieren bei uns. Dafür agieren sie in der dritten Welt um so giftiger. (Bis auf ganz wenige Ausnahmen wiederum)

Benedikt: @ Methusalix
>>Oder hat etwa gar nicht die Kirche die Sklaverei abgeschafft?<<

Wie kann man etwas abschaffen, dass man nicht praktiziert?


Wollen sie damit implizit darlegen, dass die sancta ecclesia Abtreibungen vornehmen lässt? Oder will sie die gar nicht ernsthaft abschaffen?

>>Deswegen wurde die Theologie der Befreiung vom Papst und von Ratzinger abgewürgt.<<

Wieder falsch. Sie scheinen Befreiungstheologie mit Armenhilfe gleichzusetzen und Gegner der Befreiungstheologie als Armenunterdrückung. Verworfen wurde aber lediglich …


… die wirksame Hilfe für die ärmsten de Armen, weil sie zu sehr im Geruch des verpönten Marxismus stand. Seltsam, auf der anderen Seite des politischen Spektrums hatten die Kirchenfürsten nur selten Berührungsängste.
Freitag, 18. Mai 2007 22:17
Rudolfus: Christen und Sklaven / Mohammedaner und Sklaven / Protestanten und Sklaven
Ein christlich gewordenes Römisches Reich und Europa kannte auch nicht mehr den antiken Sklavenstand,

im Gegensatz zu den islamischen Völkern, welche ihre umliegenden Völker versklavten, und ebenso christliche Völker versklavten.

Bekannt ist z.B. der Raub christlicher und europäischer Kinder, um sie dann islamisch zu erziehen und in ihren Angriffskriegen gegen Europa als Kämpfer gegen die Christen und Europäer einzusetzen.

Von den christlichen Eroberungsvölkern haben erst wieder die protestantischen Engländer und Briten damit begonnen, Afrikaner zu versklaven – jene Afrikaner, an denen sich bis dahin in erster Linie oder ausschließlich die islamischen Araber für ihren Sklavenbedarf bedient hatten.

Die Nachkommen dieser Sklaven leben heute in den USA und in Brasilien, nach Amerika gebracht durch britische Sklavenhändler,

so wie auch das Rassismusregime in Südafrika ein durch protestantische Niederländer errichtetes Regime gewesen ist (Staatssprache der europäisch-protestantischen Herrscherklasse: Afrikaans [ein niederländischer Dialekt]).

Auch die USA hatten noch bis in die 1960er Rassentrennung, die Süd-USA sind bis heute in der Mentalität rassistisch geprägt.

Was Lateinamerika betrifft, so sehen heutige Lateinamerikaner i.d.R. optisch nicht wie Europäer aus, weil Spanier und Portugiesen diese Völker auch nicht ausgerottet, sondern unterjocht haben (wie auch die alten Römer ihre Völker).

Anders in den USA und Kanada, wo das stärkere Volk überlebte (die Briten).
Freitag, 18. Mai 2007 21:25
Benedikt: @ Methusalix
Und da hat die Kirche fast zweitausend Jahre gebraucht, um das hässliche Problem aus der Welt zu schaffen? Oder hat etwa gar nicht die Kirche die Sklaverei abgeschafft?

Wie kann man etwas abschaffen, dass man nicht praktiziert?

Die einzigen katholischen Kleriker, von deren Eintreten ein wenig Wirkung für die ärmsten der Armen erwartet werden konnte, waren die Theologen der Befreiung. Deswegen wurde die Theologie der Befreiung vom Papst und von Ratzinger abgewürgt.

Wieder falsch. Sie scheinen Befreiungstheologie mit Armenhilfe gleichzusetzen und Gegner der Befreiungstheologie als Armenunterdrückung. Verworfen wurde aber lediglich das Ansinnen der Befreiungstheologen, ihre Ziele durch Installierung eines politischen, dem Marxismus nahen System zu erreichen. Das können Sie jetzt Paranoia nennen, aber ich darf daran erinnern, dass Sie selbst ansonsten die Kirche als Steigbügelhalter für diktatorische Regime bezeichnet haben. Und marxistische Regime sind, wie die Erfahrung lehrt meist genau das geworden. Befürworten Sie ein derartiges Steigbügelhalten nun auf einmal?

Weil ich die Wahrheit beschreibe

Geradezu grotesk. Wie viele Irrtümer wurden Ihnen allein heute nachgewiesen?

Was zählt sind die Taten der Kirchenfürsten und die haben sich in Lateinamerika nun wirklich nicht (bis auf ganz wenige Ausnahmen) mit christlichem Ruhm bekleckert.

Ausnahme iSd Deklaration ist offenbar auch der ganze lateinamerik. Episkopat.. „Ausnahmen“, jaja. Ist das Ihre Wahrheit? LOL
Freitag, 18. Mai 2007 21:10
obelix †: @C. Hüller
Christian Hüller: @ Methusalix
>>Sklaverei und Leibeigenschaft waren noch nie ein Problem für die Kirche<<
=> falsch

So so. Und da hat die Kirche fast zweitausend Jahre gebraucht, um das hässliche Problem aus der Welt zu schaffen? Oder hat etwa gar nicht die Kirche die Sklaverei abgeschafft?

>>Die einzigen, die vom katholischen Klerus auf Seiten der Indios standen, waren die Theologen der Befreiung.<<
=> falsch


Möglicherweise haben Sie recht; formulieren wir es anders: Die einzigen katholischen Kleriker, von deren Eintreten ein wenig Wirkung für die ärmsten der Armen erwartet werden konnte, waren die Theologen der Befreiung. Deswegen wurde die Theologie der Befreiung vom Papst und von Ratzinger abgewürgt.

>>Die wurden aber in die Wüste geschickt, …<<
=> falsch


Richtig! Siehe oben.

Sagen Sie mal, ist Ihnen das nicht allmählich peinlich…?

Warum? Weil ich die Wahrheit beschreibe, die Sie in Ihrer Blindheit für die Kirche nicht sehen wollen? Nein.

Benedikt hat recht: Sie sind durchdrungen von Hass und Vorurteilen gegenüber der kath. Kirche.

Nein, die Kirche ist ein Abstraktum. Was zählt sind die Taten der Kirchenfürsten und die haben sich in Lateinamerika nun wirklich nicht (bis auf ganz wenige Ausnahmen) mit christlichem Ruhm bekleckert. Ist ja so einfach, immer auf Seiten der Mächtigen zu stehen.

Langsam erschöpft sich mein Kontingent. Aber solange es geht, antworte ich weiter; ansonsten morgen wieder.
Freitag, 18. Mai 2007 20:48
Benedikt: @ Methusalix
Wenn die Kirche für die Indios eingetreten wäre, dann wären sie heute nicht auf eine paar Handvoll Menschen zusammengeschrumpft,

Absurde Schlussfolgerung. Man hat sich also nur eingesetzt, wenn dies zu einem totalen Erfolg geführt hat?

ie Päpste waren aber nicht dagegen, ganz im Gegenteil!

Doch, wie Sublimis Deus eindeutig zeigt.

Aber nein. Bischof Kräutler verurteile ich keinesfalls. Das überlasse ich seinen konservativen Bischofskollegen und dem Papst.

Woher wissen Sie, dass der Papst das macht? Wie können Sie eigentlich ein hochmütiges Urteil über die Kirche und Ihre Mitglieder fällen, wenn Sie selbst dermaßen ungerecht und nahe am moralischen Bankrott argumentieren?
Freitag, 18. Mai 2007 20:46
obelix †: als methusalix @Benedikt Teil 2
>>Da haben Sie sich aber gründlich blamiert, weil alle windelweichen kath. Einsprüche völlig wirkungslos verhallt sind.<<

Das ist doch Quatsch, wie allein schon die Biografien der von mir Genannten beweisen. Sie sind dermaßen von Ihrem Hass zerfressen, dass Sie mir ernsthaft Leid tun.


Nein, das ist falsch. Ihre ganzen Einwürfe sind wertlos, weil sich alle Aktivitäten der Kirche, so sie denn für die Eigentümer Amerikas stattgefunden hätten, völlig wirkungslos waren.

Wenn sie gewirkt hätten, wären die Indios jetzt die Herren ihres Kontinents, so wie wir unseren beherrschen.

Sie fordern einen Einsatz für die Indios, wenn er dann kommt, dann ist er nicht ernst gemeint und Selbstfreisprechung. So oder so, Ihr Urteil steht fest. Solches verurteilt sich selbst.

Nein, das ist die Realität in Südamerika. Die Ureinwohner, von denen der Papst uns vorlügt, sie hätten die gewaltsame Christianisierung im stillen herbeigesehnt, um sich selbst und die Kirche von aller Schuld rein zu waschen, wären die Herren Ihrer Länder, wenn wirksam eingegriffen worden wäre.

Johannes Paul II. Hat uns gezeigt, wie man machtpolitisch agiert, um seine Ziele durchzusetzen. In Südamerika wollte kein Kirchenfürst für die ursprünglichen Landeigentümer eintreten. Man hätte zu viel verloren.

>>so völlig wirkungslos<<

Also sind Sie jetzt doch für katholische Staaten. Gehen Sie damit doch zur FSSPX.


Nein, ich bleibe römisch-katholisch und der Stachel in ihrem (kleingeschrieben!) Fleisch.
Freitag, 18. Mai 2007 20:44
methusalix †: @Benedikt Teil 1
Benedikt: @ Methusalix
Sie sind einfach ein schlechter Verlierer. Ihre Aussage, die Kirche sei nicht für die Indios eingetreten ist nicht haltbar.


Wenn die Kirche für die Indios eingetreten wäre, dann wären sie heute nicht auf eine paar Handvoll Menschen zusammengeschrumpft, recht- und besitzlos, vor allem landlos, sondern die Herren des Subkontinents.

… der Papst kann auch nicht verhindern, dass jemand ein Heer zusammenkauft und Südamerika zusammenschießt. Mehr als dagegen sein geht halt nicht. Dies dennoch zu verurteilen ist nichts als bösartig.

Die Päpste waren aber nicht dagegen, ganz im Gegenteil! Sie haben sogar noch die ganze Welt unterteilt. In zwei Hälften. Eine Hälfte für die Spanier, die andere für die Portugiesen. Sie erinnern sich? Der Vertrag von Tordesillas. 1494. Da verschenkte der Papst die Welt. Famos, nicht? Er verschenkte etwas, was ihm gar nicht gehörte.

Und dann gehen Sie her und behaupten die Kirche wäre dagegen gewesen. Wenn es nicht so traurig wäre, wäre es zum lachen, wie Sie hier blödsinnig in der Geschichte herumargumentieren.

>>Wenn jemand etwas wirksam für die Eigentümer des Landes unternahm, wurde er von den Kirchenfürsten kaltgestellt.<<

Schon die Biografie Toribios beweist, … Sie aber verurteilen mit ihrem Indifferentismus pauschal auch alle anderen.


Aber nein. Bischof Kräutler verurteile ich keinesfalls. Das überlasse ich seinen konservativen Bischofskollegen und dem Papst.
Freitag, 18. Mai 2007 20:41
Christian Hüller: @ Methusalix
>>Jetzt machen Sie sich noch lächerlicher, als Sie es bereits sind. Sklaverei und Leibeigenschaft waren noch nie ein Problem für die Kirche<<
=> falsch

>>Die einzigen, die vom katholischen Klerus auf Seiten der Indios standen, waren die Theologen der Befreiung.<<
=> falsch

>>Die wurden aber in die Wüste geschickt, DAMITdie den Landräubern und Unterdrückern genehmen Bischöfe wieder walten und schalten konnten<<
=> falsch

Sagen Sie mal, ist Ihnen das nicht allmählich peinlich…?

Benedikt hat recht: Sie sind durchdrungen von Hass und Vorurteilen gegenüber der kath. Kirche. Statt aber einzusehen, dass Sie z. B. in Sachen Abreibung völlig daneben liegen, pöbeln und krakelern Sie weiter, wo Sie nur können, wie ein ertappter Dieb, der ruft: „Haltet den Dieb!“, um doch noch IRGENDWIE aus der Sache rauszukommen.

Oder frei nach dem Motto: „Ist der Ruf erst ruiniert, argumentiert sich völlig ungeniert.“
Freitag, 18. Mai 2007 19:59
Benedikt: @ Methusalix
Sie sind einfach ein schlechter Verlierer. Ihre Aussage, die Kirche sei nicht für die Indios eingetreten ist nicht haltbar. Das können Sie natürlich nicht zugeben, stattdessen kommen Sie mit Pizarro, weil der halt Katholik war. Katholik zu sein verhindert nicht, dass jemand ein Verbrecher wird, der Papst kann auch nicht verhindern, dass jemand ein Heer zusammenkauft und Südamerika zusammenschießt. Mehr als dagegen sein geht halt nicht. Dies dennoch zu verurteilen ist nichts als bösartig.

Wenn jemand etwas wirksam für die Eigentümer des Landes unternahm, wurde er von den Kirchenfürsten kaltgestellt.

Schon die Biografie Toribios beweist, dass solches Verhalten keinesfalls die Billigung der Kirche hatte. Toribio wurde heiliggesprochen. Kein Mensch behauptet, dass es nie fehlerhafte Kleriker gab. Auch die Kirche besteht aus Menschen. Sie aber verurteilen mit ihrem Indifferentismus pauschal auch alle anderen.

Da haben Sie sich aber gründlich blamiert, weil alle windelweichen kath. Einsprüche völlig wirkungslos verhallt sind.

Das ist doch Quatsch, wie allein schon die Biografien der von mir Genannten beweisen. Sie sind dermaßen von Ihrem Hass zerfressen, dass Sie mir ernsthaft Leid tun.

Sie fordern einen Einsatz für die Indios, wenn er dann kommt, dann ist er nicht ernst gemeint und Selbstfreisprechung. So oder so, Ihr Urteil steht fest. Solches verurteilt sich selbst.

so völlig wirkungslos

Also sind Sie jetzt doch für katholische Staaten. Gehen Sie damit doch zur FSSPX.
Freitag, 18. Mai 2007 19:40
methusalix †: @Benedikt
Benedikt: Richtigstellung
Methusalix:
Die einzigen, die vom katholischen Klerus auf Seiten der Indios standen, waren die Theologen der Befreiung.

Feststellung:

Papst Paul III. Sublimis Deus (1537):

„1. Alle Völker der Erde sind ihrer Natur nach wahre Menschen;

(gilt das inzwischen auch für Frauen?)

Sehr schön, Benedikt, Papier ist geduldig. Geholfen hat den Eigentümern Amerikas der Wisch herzlich wenig. 1532 landete der katholische Räuberhauptmann Francisco Pizarro an der Westküste Amerikas. 1572 wurde der letze Inkakönig von katholischen Truppen ermordet und danach ging es weiter bis heute mit dem Landraub; ohne jeden wirksamen Einspruch seitens der katholischen Kirche. Wenn jemand etwas wirksam für die Eigentümer des Landes unternahm, wurde er von den Kirchenfürsten kaltgestellt.

Keine Richtigstellung Benedikt, sondern lediglich eine Selbstbeweihräucherung und Selbstfreisprechung die zum Himmel stinkt.
Da haben Sie sich aber gründlich blamiert, weil alle windelweichen katholischen Einsprüche völlig wirkungslos verhallt sind.

Benedikt: Befreiungstheologie
Die Geschichte „Befreiungstheologie“ ist länst erledigt.


Völlig richtig, Benedikt; die Theologie der Befreiung ist abgewürgt worden. Vom Papst und von Ratzinger, in ihrer Panik vor der Konkurrenz des Marxismus.

Johannes Paul II. hat die meisten Aspekte in die kirchliche Soziallehre übernommen und …
… so völlig wirkungslos gemacht. Wie Populorum Progressio. Viele schöne Worte, kein Wirkung für die Armen. Heuchelei!!!
Freitag, 18. Mai 2007 19:03
Benedikt: Befreiungstheologie
Die Geschichte „Befreiungstheologie“ ist länst erledigt. Johannes Paul II. hat die meisten Aspekte in die kirchliche Soziallehre übernommen und nur die Punkte, die eine politische Forderung nach einem marxistischen Staat kirchlicher Prägung verlangen eliminiert. Es ist lächerlich, dass sich Typen wie Methusalix, die sonst immer auf der Trennung von Kirche und Staat bestehen, hier plötzlich zum Anwalt eines katholisch-marxistischen Regimes machen.
Freitag, 18. Mai 2007 18:54
Rudolfus: @Benedikt – Papst-Paul-III.-Dokument
Verbindlichen Dank für den Verweis auf ein wichtiges Papstdokument der Vergangenheit, das gerade heute weltweit gelesen werden sollte, auch wenn sich in Übersee die Eroberer in Übersee nicht unbedingt daran gehalten haben (im Gegensatz zur hl. römisch-katholischen Kirche unter dem Bischof v. Rom).

Zu den „Befreiungstheologen“ anzumerken wäre noch: Wo sind denn deren ihre Früchte, welche Völker haben sie bekehrt oder bei der Kirche gehalten?

Diese „Theologen“ kommen lediglich mit einem politischen Programm, aber wo sind denn die Glaubensinhalte, die sie vermitteln sollten, und wo ist die würdevolle Feier der Mysterien des Altares, und der hl. Sakramente?

Drüben werden sie vielleicht als nette Leute gesehen, wie z.B. auch bei uns in Österreich der rote Kanzler Gusenbauer, aber die Menschen wollen ja nicht bloß Demagogie eines Gusenbauer oder eines Jörg Haider, sondern sie wollen die Mysterien der hl. christlichen Religion.

Und in diesem Vakuum westeuropäischer Marxismus-„Theologen“ tauchen auf einmal die tiefgläubigen Christen aus den USA auf.
Freitag, 18. Mai 2007 18:40
Benedikt: Richtigstellung
Methusalix:
Die einzigen, die vom katholischen Klerus auf Seiten der Indios standen, waren die Theologen der Befreiung.

Feststellung:

Papst Paul III. Sublimis Deus (1537):

„1. Alle Völker der Erde sind ihrer Natur nach wahre Menschen; 2. als solche genießen sie ihre Freiheit und ihren Besitz und können erlaubterweise nicht dessen beraubt und zu Sklaven gemacht werden“

Ferner sei ua auf die Biografien von Bartholomé de las Casas und Toribio de Mongovejo verwiesen, die sich 400 Jahre vor dem Aufkommen der Befreiungstheologie für die Indios eingesetzt haben.

Die Befreiungstheologie, wie sie von der Kirche verworfen wurde wird in Brasilien von niemandem mehr vertreten. Gleichwohl sind Elemente der Befreiungstheologie in die Soziallehre der Kirche übergegangen, nicht jedoch die politischen Forderungen einiger Befreiungsthologien nach einem marxistischen Regime.

Von alle dem versteht Methusalix natürlich nichts und will es vermutlich auch nicht. Jeder blamiert sich halt, so gut er kann.
Freitag, 18. Mai 2007 18:33
methusalix †: @Benedikt
Benedikt: @ methusalix
Ihre Meinungsänderung ist offenkundig.


Na schön, wenn Sie es behaupten; Sie sind ja, mit dem Papst im Alleinbesitz der Wahrheit.

>>Jetzt dürfen Sie sich wieder … aufregen.<<

Brauchen Sie das zur Selbstbestätigung?


Nein, brauche ich dazu nicht.

Nicht traurig sein. Keine Panik, bin ich nicht.

>>Meinen Sie die katholische Morallehre, …<<

Welche Morallehre … ? … Ist schon schwer, mit den Begriffen, gell?


Nein, gar nicht. Ein Blick nach Südamerika, genügt. Hier die Aussage des Papstes, dass die katholische Morallehre auf stillen Wunsch der Opfer verbreitet wurde, was gleichzeitig deren völlige Entrechtung und beinahe Vernichtung bedeutete. Schöne katholische Morallehre! Die die Eigentümer enteignet und hinterher behauptet, dass die das im stillen wollten.

>>Diese Morallehre kann uns gestohlen bleiben.<<

Wer ist „uns“?


Alle die hier als „Abtreibungsbefürworter, Feministen, Kinderschlächter“ oder sonstiger Verbrechen geziehen werden, obwohl sie nie auch nur in die Nähe einer solchen Tat gekommen sind, geschweige denn eine begangen hätten.

>>Die katholische Morallehre wird dagegen immer noch dafür missbraucht<<

… dann kann sie nicht für die von Ihnen genannten Kritikpunkte verantwortlich sein.


Genau so ist es. Die katholische Moral, bzw. das, was als solche ausgegeben wird, zerstörte bei ihrer gewaltsamen Verbreitung ganze Völker. Und der Papst stellt sich vor die Überlebenden und behauptet „im stillen habt ihr es gewollt“. Schäbiger geht’s nicht!
Freitag, 18. Mai 2007 18:28
obelix †: @C. Hüller
Christian Hüller: @ Methusalix
Größtenteils alles haltlose Vorwürfe, was Sie da anführen.

Nicht die Kirche, sondern staatliche Institutionen und Handlanger …

Das wissen Sie GENAU. Warum verschweigen Sie ES?


Weil diese „staatlichen Institutionen und Handlanger“ von Ihnen, völlig zu Recht, der allerschlimmsten Verbrechen geziehen werden, wenn es zum Beispiel um das geht, was Sie „Sozialismus“ oder gar „Kommunismus“ nennen. Dann trennen Sie nicht mehr schiedlich, wie Sie dies von mir bei der Kirche und deren Mitglieder verlangen.

Die Kirche bzw. Vertreter derselben haben immer schon Widerstand geleistet, … gerade im Hinblick auf die Versklavung der Indios.

Jetzt machen Sie sich noch lächerlicher, als Sie es bereits sind. Sklaverei und Leibeigenschaft waren noch nie ein Problem für die Kirche, ganz im Gegenteil, das war Bestandteil der göttlichen Ordnung. Die einzigen, die vom katholischen Klerus auf Seiten der Indios standen, waren die Theologen der Befreiung. Die wurden aber in die Wüste geschickt, damit die den Landräubern und Unterdrückern genehmen Bischöfe wieder walten und schalten konnten, wie die Regierungen wollten.

Blutrünstige Kulte mussten weichen, …

Vergessen Sie in diesem Zusammenhang auch nicht, was protestantische Siedler …


Sehr schöne Entschuldigung, Herr Hüller: Mit dem Finger auf andere zeigen und plärren, die waren aber noch viiiiel schlimmer als wir!

Der Kirche ging es vorrangig um die Seelen, … Schön wärs.
Freitag, 18. Mai 2007 17:40
Benedikt: @ methusalix
Wenn Sie weiterhin Ihrer Fantasie über meine „Meinungsänderungen“ so freien Lauf lassen, wird das in Zukunft noch viel lustiger mit Ihnen hier.

Dazu braucht man keine Phantasie, dass kann jeder in Ihren Beiträgen unten nachlesen. Erst behaupteten Sie wahrheitswidrig, Bischof Mixa habe Frauen als Gebärmaschinen verunglimpft, nach einem entsprechenden Hinweis kritisierten Sie nur noch, dass das Wort nnun in der Welt sei, nicht mehr, dass Mixa Frauen so bezeichnet habe. Ihre Meinungsänderung ist offenkundig.

Jetzt dürfen Sie sich wieder über gänzlich unkatholische Haltung meinerseits aufregen.

Brauchen Sie das zur Selbstbestätigung? Schreiben Sie deshalb diesen Unsinn? Tut mir Leid, von mir bekommen Sie die Bestätigung nicht. Ich kann dummes Geschwätz und religiöse Fragen auseinander halten. In Ihrem Fall handelt es sich um ersteres, weswegen Sie gar nicht in die Lage kommen, eine unkatholische Haltung zu zeigen. Schlimm? Nicht traurig sein.

Meinen Sie die katholische Morallehre, die im Nachbarthread (Leserzeitung/Indios) so heftig verteidigt wird

Welche Morallehre meinen Sie denn genau? Kondomverbot? Unauflösbarkeit der Ehe? Ist schon schwer, mit den Begriffen, gell?

Diese Morallehre kann uns gestohlen bleiben.

Wer ist „uns“?

Die kaholische Morallehre wird dagegen immer noch dafür missbraucht

Sie zerstören Ihre eigene Argumentationsgrundlage. Wenn die Morallehre missbraucht wird, dann kann sie nicht für die von Ihnen genannten Kritikpunkte verantwortlich sein.
Freitag, 18. Mai 2007 14:53
Christian Hüller: @ Methusalix
Größtenteils alles haltlose Vorwürfe, was Sie da anführen.

Nicht die Kirche, sondern staatliche Institutionen und Handlanger sind verantwortlich für die größten Menschheitsverbrechen.

Das wissen Sie GENAU. Warum verschweigen Sie ES?

Die Kirche bzw. Vertreter derselben haben immer schon Widerstand geleistet, wenn die Menschenwürde auf dem Spiel stand; auch auf dem südamerikanischen Kontinent, von Anfang an, gerade im Hinblick auf die Versklavung der Indios.

Blutrünstige Kulte mussten weichen, um der christlichen
Lehre Platz zu machen. Jesuiten und sonstige Ordensleute taten alles in Ihrer Macht stehende, um das Leid der Indios zu lindern, das die weißen Kolonisatoren unzweifelhaft AUCH gebracht haben, aber dies war nicht das Leid der Kirche, sondern letztlich Folge und Ausdruck weltlichen Macht- und Besitzstrebens.

Vergessen Sie in diesem Zusammenhang auch nicht, was protestantische Siedler auf dem nordamerikanischen Kontinent vollbracht haben. Das waren ganz bestimmt nicht die Legionen des „Stellvertreters Christi“, die dort auf ihre ganz spezifische Weise millionenfachen Völkermord betrieben.

Der Kirche ging es vorrangig um die Seelen, ähnlich wie es Ihnen und anderen „Aufklärern“ um die Dominanz der Hirne geht. Sie blieb dabei dem Auftrag treu, den ihr der Herr gegeben hat, genauso wie Sie ihrem „Auftrag“ treu bleiben, hier in diesem Forum mit Halbwahrheiten und Verdrehungen gegen das kath. Christentum zu wettern.
Freitag, 18. Mai 2007 11:44
obelix †: als methusalix; Hallo Herr Hüller!
Hören Sie mal zu: Was fehlgeleitete Politiker hierzu entschieden haben, ist aus den Perspektiven der kath. Morallehre korrekturbedürftig, und nicht umgekehrt.

Meinen Sie die katholische Morallehre, die Frauen zu Menschen zweiter Klasse und Gebärmaschinen abstempelt, wenn sie den Kirchenfürsten nicht gehorsam sind?

Meinen Sie die katholische Morallehre, die die Todesstrafe gutheisst?

Meinen Sie die katholische Morallehre, die im Nachbarthread (Leserzeitung/Indios) so heftig verteidigt wird, obwohl sie die Grundlage für einen der grössten Raubzüge der Geschichte war?

Meinen Sie die katholische Morlallehre, die heute noch zur Begründung reiner Machtpolitik herhalten muss?

Diese Morallehre kann uns gestohlen bleiben. Ich halte mich direkt an die Anweisungen vom Chef. Der hat nirgendwo befohlen Menschen zu diskriminieren, weil sie andere lieben, oder gar befohlen Menschen abzuschlachten, ganz im Gegenteil. Die kaholische Morallehre wird dagegen immer noch dafür missbraucht, Menschen zu unterdrücken, die von anderen schamlos ausgebeutet werden. Und dann stellt sich der oberste Verbreiter dieser Morallehre vor die Ausgebeuteten und behauptet, die hätten die Ausbeutung „still herbeigesehnt“. Und so was lässt sich „Stellvertreter Gottes“ titulieren. Manchmal könnte man meinen, die sind alle des Teufels.
Freitag, 18. Mai 2007 07:29
Nachtlaterne: http://www.mutev.de/MutEV_Kategorien/glaube/Grosse_Beichte.jpg
Freitag, 18. Mai 2007 05:59
Christian Hüller: @ Methusalix
„Eine Abtreibung ist KEIN Verbrechen wie Mord, das glaubt Pünktchen nur und es wird auch nicht so geahndet und das ist gut so.“

Sie müssen das oft genug wiederholen, damit Sie es auch wirklich glauben können, gell?

Hören Sie mal zu: Was fehlgeleitete Politiker hierzu entschieden haben, ist aus den Perspektiven der kath. Morallehre korrekturbedürftig, und nicht umgekehrt.
Freitag, 18. Mai 2007 02:19
methusalix †: Träume sie wweiter davon Recht zu haben, Benedikt.
Die Frauen träumen von mehr guten Kinderbetreuungsplätzen und werden ihre Träume, gleich ob Mixa und Kumpanen das jetzt in den Kram passt, oder nicht, auch teilweise erfüllt bekommen.

Wenn Sie weiterhin Ihrer Fantasie über meine „Meinungsänderungen“ so freien Lauf lassen, wird das in Zukunft noch viel lustiger mit Ihnen hier.

Aber passen Sie bitte auf, dass Sie nicht so wie Pünktchen werden. Der postet nur noch ellenlange Links und bringt kaum einen eigenen Gedanken mehr zu Papier. Das ist doch schade.

Jetzt dürfen Sie sich wieder über gänzlich unkatholische Haltung meinerseits aufregen.
Freitag, 18. Mai 2007 02:11
Benedikt: @ Methusalix
Sie sind ein Verleumder nichts weiter. Erst schreiben Sie, dass Mixa Frauen als Gebärmaschinen verunglimpft hat, jetzt schreiben Sie nur noch, dass er das Wort haben wollte, werfen ihm also nur noch die Verwendung des Wortes vor. Donnerwetter, wie schnell Sie wieder Ihre Meinung geändert haben.

Wie wir uns noch alle gut erinnern, hat Mixa der Bundesfamilienministerin vorgeworfen, dass ihr Programm Frauen zu Gebärmaschinen degradieren würde. Hierin eine Verunglimpfung zu sehen schaffen nur Leute mit einer sehr starken Ideologiebrille. Quizfrage: Wenn jemand sagt: „Behandle deinen Bruder nicht wie einen Idioten“, hat er dann den Bruder als Idiot beschimpft?

Is schon schwer, gell?
Freitag, 18. Mai 2007 02:05
methusalix †: Da können Sie „richtig stellen“ so viel Sie wollen, das Wort ist in der Welt
und Mixa wollte es dort haben. Sich jetzt rausreden zu wollen, ist noch schäbiger als die Propaganda gegen die Frauen, die Mixa, Meisner und Laun ständig betreiben.
Freitag, 18. Mai 2007 01:54
Benedikt: Richtigstellung
Methusalix:
Aber solange ein Mixa folgenlos Frauen als Gebärmaschinen verunglimpfen darf,

Feststellung: Das hat Mixa nicht getan. Der Agitator Methusalix lügt.
Freitag, 18. Mai 2007 01:50
methusalix †: @all Schon wieder so ein Fehlschluss der hardcore-Fraktion!
Pünktchen: … Haben sie dagegen ein Kind gezeugt, dann ist Tötung aus Verantwortungsabwehr ein Verbrechen.

Eine Abtreibung ist KEIN Verbrechen wie Mord, das glaubt Pünktchen nur und es wird auch nicht so geahndet und das ist gut so.

Abtreibungen muss man anders beikommen können, als mit dem Strafgesetzbuch alleine. Die Strafrechtsregeln, die in den deutschsprachigen Ländern sind mindestens ausreichend. Was fehlt sind Unterstützungsangebote und vor allem Wertschätzung von Müttern. Aber solange ein Mixa folgenlos Frauen als Gebärmaschinen verunglimpfen darf, ist es nicht weit her mit dem Willen der Katholiken die Zahlen der Schwangerschaftsunterbrechungen WIRKLICH zu senken. Ich frage mich nur, warum die das nicht wollen. Brauchen die Abtreibungen, um den Menschen ein schlechtes Gewissen einreden zu können?
Donnerstag, 17. Mai 2007 22:12
Pünktchen: Wer mit Hinweis auf „Vergewaltigungen“
eine generelle Fristenlösung verteidigt, zeigt damit, daß er an keiner sachlichen Diskussion des Problems interessiert ist, sondern polarisieren und emotionalisieren will.

a) Vergewaltigungen bilden nicht einmal 1 % der Abtreibungsindikationen. Diese Fälle bewegen sich in einem Promillebereich der statistisch erfaßten Abtreibungen. s.
>>>hier <<<< die Zahlen das Statist. Bundesamtes!

b) die meisten restriktiven Abtreibungsregelungen sehen kriminologische Indikationen vor. (z.B. die immer noch strengeren Regelungen in Portugal!) Eine generelle Freigabe des Ungeborenenlebens an ein „Entscheidungsrecht“ von wem auch immer (etwa im Rahmen einer Fristenlösung) ist mit dem seltenen Fall der Schwangerschaft aus Vergewaltigungen nicht zu rechtfertigen!

c) Wer von Abtreibung spricht und als erstes „Vergewaltigung“ schreit, hat offenbar das Bedürfnis Tatsachen zu verschleiern: In weit über 90 % der Fälle wird das Lebensrecht der Kinder den persönlichen Interessen der Erwachsenen geopfert. Diese Vorsatztötungen aus Vorteilskalkül sind nicht zu rechtfertigen! Menschen, die (noch) kein Kind haben wollen, sollen sich dies vor dem Geschlechtsverkehr überlegen und entsprechende Vorsorge treffen. Haben sie dagegen ein Kind gezeugt, dann ist Tötung aus Verantwortungsabwehr ein Verbrechen.
Donnerstag, 17. Mai 2007 22:11
Nachtlaterne: hallo herr hüller
sorry, fehlinterpretation ihrer gedanken meinerseits!
Donnerstag, 17. Mai 2007 22:09
Christian Hüller: @ Nachtlaterne
Da dürften Sie mich jetzt aber missverstanden haben.

Es sind doch gerade die Pro-Abtreiber, die immer wieder auf die angeblich so widrigen und lebensfeindlichen Umstände verweisen, die angeblich eine Abtreibung rechtfertigen. Es besteht in diesen Reihen die grundsätzliche Tendenz, alles auf die Umstände abzuwälzen und eine persönliche Verantwortung zu negieren. Letztendlich ist es eine utilitaristische Ethik, die in deren Argumenten immer wieder durchscheint. Dabei ist diese bei näherer Betrachtung ausgesprochen dümmlich. Der Gläubige weiß: das Leben auf Erden ist niemals paradiesisch (vgl. Genesis). Schlechte äußere Umstände als Rechtfertigung für eine Abtreibung – da widersprechen sich die Materialisten im Grunde ja nur selbst. Geradezu peinlich ist das, bei NÄHERER Betrachtung…
Donnerstag, 17. Mai 2007 21:59
Nachtlaterne: christian hüller
auch sie haben so viele argumente für den ntod und wollen das kind liquidiert sehen wenn bestimmte forderungen nicht erfüllt werden

man kann nur noch gratulieren
Donnerstag, 17. Mai 2007 21:58
>>das kind wächst ohne liebe auf? die mutter gibt das kind in ein heim? setzt es aus?<<