Trierer Bischof
Der Mann auf der Leiter
Am frühen Samstag nachmittag huschte ein dunkel gekleideter bärtiger Mittefünfziger an meinem Info-Fahrrad vorbei. Von Günter Annen.
Der Mann auf der Leiter
Der Mann auf der Leiter
(kreuz.net) Ende April fand deutschlandweit die „Woche für das Leben“ statt.

Es handelt sich um eine Alibi-Veranstaltung der katholischen und evangelischen Kirche. Sie stand dieses Jahr unter dem wohlklingenden Titel: „Mit Kindern in die Zukunft gehen.“

Die kirchliche Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Lebensrecht hielt sich auch in der „Woche für das Leben“ in engen Grenzen.

Eine Ausnahme war der mutige Bischof von Augsburg, Mons. Walter Mixa, der sich mit Äußerungen zu den geplanten Kinderkrippen zu Wort meldete.

In der Diözese Trier durfte das ‘Trierer Bündnis für Lebensrecht und Menschenwürde’ – verschiedene örtliche Lebensrechtsgruppen – in der Moselstadt informieren.

Wie wichtig das Thema dem Bischof und seiner Diözese ist, konnte man an dem zugewiesenen, ungünstigen Standort – in einem abseits gelegenen Zugangsbereich zum Dom – erkennen.

Info-Rad der Initiative 'Nie Wieder!'
Info-Rad der Initiative ‘Nie Wieder!’
Die Initiative ‘Nie Wieder!’ hatte es da besser. Von Freitag bis Sonntag nachmittag parkten wir unser Info-Fahrrad in einer engen, stark frequentierten Zugangsstraße zum Dom.

Wegen des warmen Wetters waren nicht nur Heilig-Rock-Wallfahrer, sondern auch viele Touristen unterwegs.

Auf diese Weise konnten wir einige Tausend unserer neuen farbigen Aufklärungs-Flugblätter verteilen. Gute Gespräche und auch mal heftige Auseinandersetzungen über die Kinderabtreibung sind bei solchen Einsätzen normal.

Viele Touristen stammten aus Frankreich, Holland, Belgien und Luxemburg. Eventuelle Sprachprobleme konnten bei der Betrachtung der Bilder von der Kinderabtreibung und von der Entwicklung des Kindes im Mutterleib schnell ausgeräumt werden.

Eine Gruppe von zehn Jugendlichen belagerte unser „Info-Rad“ längere Zeit:

„Wir werden zwar in der Schule über alles Mögliche aufgeklärt, aber wie die Abtreibung geschieht und was sie genau ist, das wissen wir nicht. Das ist ja grausam“ – so die Reaktion.

Ein interessantes Gespräch führte ich mit einem Mann, der sich später als holländischer Schuldirektor und praktizierender Katholik vorstellte.

Er könne aufgrund seiner Position gezielt Einfluß auf die Lehrerschaft nehmen – so der Direktor:

Jugendliche informieren sich bei der Initiative 'Nie Wieder!'
Jugendliche informieren sich bei der Initiative ‘Nie Wieder!’
„So achte ich auf ordentliche Kleidung bei meinen Kollegen. Es hat sich an unserer Schule bald herumgesprochen, daß freizügige Kleidung, wie ärmellose, weit ausgeschnittene T-Shirts und bauchfreie Kleidung, nicht geduldet wird.

Die Lehrer gehen mittlerweile mit gutem Vorbild voran. Kommt es dennoch zu einem Verstoß, werden die entsprechenden Personen zum Umkleiden nach Hause geschickt.

Handys werden von uns generell eingezogen. Ihre Rückgabe erfolgt ausnahmslos an die Eltern, um auch mit diesen reden zu können“
 – so der Schuldirektor.

Wir würden uns nur wünschen, gäbe es in Deutschland viele solche mutige katholische Schuldirektoren.

Am frühen Samstag nachmittag huschte ein dunkel gekleideter bärtiger Mitfünfziger an unserem Info-Fahrrad vorbei.

Er würdigte uns keines Blickes, obwohl das in der engen Straße nicht einfach war.

Da der Mann sehr schnellen Fußes unterwegs war, interessierte es mich, wohin es ihn trieb.

Schnaufend folgte ich ihm. Er bewegte sich zielstrebig auf ein diözesanes Info-Zelt zum Thema „Arbeit“ hin, das auf dem Hauptmarkt aufgebaut war.

Vor dem Zelt befand sich eine mit Blechabfällen zusammengeschweißte Konstruktion. Ein Kunstwerk? Eine Skulptur? Irgendwie konnte man die Form eines „A“ erkennen.

Flink bestieg der Mann eine Leiter. Ihm gegenüber befand sich ein Helfer auf einem Gerüst. Dem Mann wurden Handschuhe, Schutzschild und Schweißstab gereicht. Dann machte er sich an die Arbeit.

Er stellte sich nicht ungeschickt an. Fast gekonnt schweißte er ein Blechstück an die Metall-Konstruktion.

Bischof Marx erwies sich bei der "Woche für das Leben" als gekonnter Schweißer
Bischof Marx erwies sich bei der „Woche für das Leben“ als gekonnter Schweißer
Ob der Wert dieses Objektes dadurch in die Höhe schnellte, vermag ich nicht zu beurteilen.Der Metallwert stieg jedenfalls. Vielleicht wird das Ding einmal versteigert und der Erlös geht zu Gunsten der Arbeitslosen.

Jedenfalls hatte der Mann für diese Aktion viel Zeit eingeplant. Es war ihm wichtig, sehr wichtig.

Schließlich erkannte ich den Mann auf der Leiter, der mein Info-Fahrrad so souverän übersehen hatte:

Es war der hochwürdigste Herr Bischof von Trier, Mons. Reinhard Marx.
      
31 Lesermeinungen
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#31   equalizer   09:43:29 | Sonntag, 7. Februar 2010
Bauchfrei
bauchfrei ist doch geil und sexy. Wer die passende Figur hat. Gut, da können die zölibatär lebenden Gläubigen nicht so mitreden.
Aber, die haben ja die Haushälterin zur Auslebung des Triebes. Und dank des Internets kann man sich auch heimlich mal ein wenig Entspannung gönnen. Irgendwie müssen die Körperflüssigkeiten ja auch abgebaut werden. Der Herr sorgt ja dauernd für Nachschub. Dem Himmel sei Dank! o^/
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#30   Nachtlaterne   19:54:23 | Samstag, 19. Mai 2007
sie schämen sich
unsere geistlichen schämen sich wie niemand sonst ihrer berufskleidung. der dicke bischof kann vielleicht gut schweißen aber gut zu seinem herrn stehen kann er nicht.
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#29   Mathias Wagener   08:34:54 | Samstag, 19. Mai 2007
Bischof Marx
Mich hätte schon interessiert, was Bischof Marx da aufgehängt hätte…
Ich halte im übrigen mehr von gezielten privaten Gesprächen als von Ständen mit viel Laufpublikum und oft unpassenden Sprüchen.
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#28   Typ   00:18:14 | Samstag, 19. Mai 2007
Neues Bischofsbashing?
Ist jetzt in unserer Rubrik „kreuz.net beschimpft Bischöfe“ Reinhard Marx an der Reihe? Woran liegt’s? Liefern Lehmann, Kamphaus, Schwarz, Scheuer und Wetter derzeit nicht genügend Stoff für Hetze?
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#27   Benedikt   20:12:41 | Freitag, 18. Mai 2007
@ matt
Wer an einer Abtreibung mitwirkt ist so oder so exkommuniziert. Das gilt auch für Männer, die auf die Frau einwirken (zB durch Überreden, Zwingen).
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#26   matt2 †   19:55:36 | Freitag, 18. Mai 2007
wieso exkommuniziert er nicht die Abtreibungspolitiker???
oder sind das etwa dieselben, die ihn zu seiner belanglosen Aktion ermutigt haben, die er so bereitwillig umgesetzt hat.
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#25   matt   19:52:48 | Freitag, 18. Mai 2007
klar!
bezieht zum unrecht der Abtreibung offen und oft Stellung.
aber dort wo es anstößig wäre und er öffentlichwirksam Gelegenheit bekäme tut er es nicht! Da zieht er statt dessen eine belanglose Show ab, die keinen interessiert.
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#24   Benedikt   19:46:30 | Freitag, 18. Mai 2007
@ matt
damit sein flotter Aktionismus gegen die Arbeitslosigkeit wieder einen neuen Impuls bekommt. Dieser Heuchler! Da ist mir die Arbeitslosigkeit 3x wurst, wenn Kinder im Mutterleib geschnetzelt werden.
Das sind doch bloß Vermutungen von Annen, die nicht der Realität entsprechen müssen. Er hat auch nichts eingeweiht. Außerdem kann man sich sehr wohl für mehrer Dinge einsetzen also sparen Sie sich Ihre gekünstelte Suada.
Das Motto dieser Taufscheinchristen. Grauen tut mich vor diesem verweltlichten Gesindel!
Als Nicht-Kirchgänger sind Sie selber nur ein Taufscheinchrist. Kümmern Sie sich lieber um Ihren eigene Balken im Auge…
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#23   Müller   19:30:16 | Freitag, 18. Mai 2007
Unser Bischof…
bezieht zum unrecht der Abtreibung offen und oft Stellung. also, erst informieren, und dann schweigen!
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#22   Heinz Josef   19:20:33 | Freitag, 18. Mai 2007
Das eine tun,
ohne das andere zu lassen. Schauen Sie einfach mal mit ner Suchmaschine nach und Sie werden feststellen das Bischof Marx auch gegen Abtreibung Stellung bezieht. Aber darum geht es ja nicht: Hauptsache man kann auf Bischöfen rumhackn. Das ist wahre Liebe zur Kirche. :-(
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#21   matt   19:18:34 | Freitag, 18. Mai 2007
Beim nächsten Mal kann der Herr Bischof ja eine neue Abtreibungsklinik einweihen…
damit sein flotter Aktionismus gegen die Arbeitslosigkeit wieder einen neuen Impuls bekommt. Dieser Heuchler! Da ist mir die Arbeitslosigkeit 3x wurst, wenn Kinder im Mutterleib geschnetzelt werden. Haben halt ein paar Menschen keine Arbeit in unserer gottverdammten Leistungsgesellschaft. Fällt diesen Versagern in der Liebe denn nichts anderes ein als Malochen zum Inbegriff des Daseins zu erklären? Bete, arbeite und schweige, ignoriere, schau weg! Das Motto dieser Taufscheinchristen. Grauen tut mich vor diesem verweltlichten Gesindel!
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#20   matt2 †   19:07:54 | Freitag, 18. Mai 2007
Ja die Arbeitslosen sind ein politisch-korrektes Aktivismusthema…
und weil der Bischof ein Banscherl mit der Politik hat, will er auch nicht anecken mit politisch unliebsamen Themen, z.B. den Kinderleichen in den Abtreibungskliniken. Ein Versager ist dieser Bischof in meinen Augen, ein Duckmauser, ein Weltenknecht. So ein Schwachsinn… statt dass er sich solidarisiert mit jenen Menschen, die für das Leben kämpfen, macht er seine Show für die Arbeitslosen, die ohnehin ihr Auskommen haben. Ich bin ja auch arbeitslos, na und! Wenn mich was depressiv macht, dann solche Oberhirten, nicht die Arbeitslosigkeit.
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#19   Heinz Josef   18:52:50 | Freitag, 18. Mai 2007
Vielleicht informieren Sie sich mal
richtig bevor ein Bischof ohne Kenntnis der Hintergründe beschimpft wird. Schöne Katholiken seid Ihr!
swb.weiss-intermedia.de/index.php?id=230&doc=362…
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#18   JOACHIM Watlter   17:43:18 | Freitag, 18. Mai 2007
Mit Blindheit geschlagen, oder!?
Für mich ist das Morden der Ungeborenen Klinder im
Mutterschoß, moralisch noch „schlimmer“ als das von
Auschwitz, warum? Weil es in einem sog. demokratischen
Staat stattfindet, man diskutiert darüber wie über jedes
allerwelts Thema und das Blut der Kinder schreit zum Himmel wie einst das Blut Abels.
Dieses Verbrechen der Neuzeit schlägt alles dagewesen in Längen.
Wo bleiben nun die Hüter und Väter des Glaubens?
Nun verweise ich auf eine Weissagungen, die Kirche ist gefesselt, mit blindheit geschlagen, die Hirten sind be-gefangene des Zeitgeistes und der Freimaurerei.
Beten wir dringend dafür, gerade in der Pfingstnovene
um die gaben des Hl. Geistes für unsere Hirten.
Das Bischof Marx den Infostand ignorierte, finde ich sehr bedauerlich.
Wuestenrufer
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#17   wiener   17:38:19 | Freitag, 18. Mai 2007
annen: „mein schönstes ferienerlebnis“
der text ist in stil und formulierung auf dem niveau eines 9jährigen volksschülers, der einen aufsatz über sein „schönstes ferienerlebnis“ schreiben muss.
da dürfte herr annen einfach in seiner eitelkeit verletzt sein, dass ihn der trierer bischof übersehen / ignoriert hat …
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#16   matt2 †   17:26:59 | Freitag, 18. Mai 2007
Ja was hatte denn die Aktion des Bischofs für einen Sinn?
was sagt mir das, wenn ein Bischof an einer nichtssagenden metallenen Skulptur ein Stück Metall anschweißt? Ist das sein Beitrag zur Kultur des Lebens? Das ist doch Neoaktionismus der schlimmsten Sorte, der sich in nichtssagende Symbole schmückt und damit genau nichts bewirkt. Das ist eine Kasperlaktion.
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#15   timpressum †   17:20:23 | Freitag, 18. Mai 2007
@ artois
Nur weil ich bestimmte Methoden und Vergleiche kritisiere, bin ich angeblich blöde im Kopf? Echt niedlich!
Ich habe mich überhaupt nicht für die Abtreibung ausgesprochen, sondern nur gesagt, daß ich den Vergleich einfach dummschwätzerisch und unhistorisch finde!
Wie wärs mit einem kleinen forensischen Gutachterwettbewerb, wer von uns beiden bekloppter ist?
:-D
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#14   Seminarist   16:04:36 | Freitag, 18. Mai 2007
Diskriminierender Vergleich
Einen Vergleich der Abtreibungsmorde mit dem Völkermord sollte man sich verbitten:
Sowohl quantitativ ist die Zahl der Morde an ungeborenen Menschen allein in Europa um ein Mehrfaches höher als die der aus rassisstischen Gründen Ermordeten (ca. 6 Millionen);
als auch qualititiv ist die Ermordung der Kinder schlimmer, da diese absolut unschuld und vor allem wehrlos sind, hingegen kann ein erwachsener Mensch seine Lage beurteilen und Gegenmassnahmen (s. Aufstand, Flucht etc.) treffen.
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#13   Gotthard   15:57:47 | Freitag, 18. Mai 2007
@annen
Annen als Nabel der Welt oder mindestens als Nabel von Trier!
Es sind schon viele Typen unterwegs, über die nur noch der Kopf geschüttelt werden kann…
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#12   Nachtlaterne   15:57:33 | Freitag, 18. Mai 2007
mein lieber heinz josef
dem herrn annen geht es gewiss nicht um die beachtung des herrn annen. es geht um die totalignoranz deutscher bischöfe gegenüber der täglichen abtreibung jesu christi.
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#11   Heinz Josef   15:19:33 | Freitag, 18. Mai 2007
Lieber Herr Annen,
Ihr Einsatz in Ehren, aber könnte es nicht sein, dass Sie gekränkt sind, weil er Sie zu wenig beachtet hat und deshalb an der Aktion des Bischofs kein gutes Haar lassen können. Das der Bischof an Ihrem Infofahhrad vorbei geht bedeutet doch nicht, dass ihm das Leben der Ungeborenen egal ist oder das er sich nicht für die Ungeborenen einsetzt? Aber vermutlich hat Ihre Beziehung zum Bischof eine Geschichte…
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#10   matt2 †   14:27:25 | Freitag, 18. Mai 2007
Ein herzliches Dankeschön an die Initiative „Nie wieder“ und alle beteiligten Personen…
Mutiger und ehrlicher Aktivismus ist nicht teuer, aber zahlt sich aus. Man muss die Gesellschaft mit der brutalen Wahrheit über die Abtreibung konfrontieren und aufrütteln. Je mehr man diese unter den Teppich kehrt, umso mehr Ungeborene kostet es das Leben. Dagegen ist die Aktion des Bischofs wohl eher ein inszenierter Firlefanz.
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#9   Heinz Josef   14:21:42 | Freitag, 18. Mai 2007
an Nachtlaterne
Nein, es handelt sich leider nicht um Übertreibungen. Solange wie katholische Eltern Angst haben müssen Ihr Gesic im Dorf zu verlieren, weil ihre Tochter ein uneheliches Kind erwartet werden alle Bemühungen zum Schutz des Lebens konterkarrirt. Wenn Sie die Möglichkeit haben alte Pfarrchroniken zu lesen werden Sie auf Passagen stoßen, in denen Pfarrer darüber klagen das abgetrieben wird weil die Menschen Angst vor der Schande haben. Man sollte meinen, dass das heute kein Problem mehr ist, aber man brauht ja nur aufmerksam bei kotz.net zu lesen um sich eines Besseren zu belehren.
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#8   Nachtlaterne   14:13:46 | Freitag, 18. Mai 2007
an heinz josef
in der regel schickt kein pfarrer eine jugendliche mit kind aus dem gotteshaus weil sie ein uneheliches kind hat. solche fälle liegen nicht einmal im promillbereich. also bitte, keine übertreibungen!!
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#7   HarroMeyer †   13:56:20 | Freitag, 18. Mai 2007
Das regelt sich von allein:
gibt dieses kleingeistige Gejammer nicht viel Vertrauen und Respekt vor Gott wieder. Der hat schon dafür gesorgt, dass sein Schöpfungsplan nicht beliebig karrikiert werden kann. Wer Kinder tötet, dem werden sie später fehlen. War schon im Alten Rom (300-400) so, als die Kaiser selbst den Nutten der Stadt (von denen gab es viele) die Söhne abkauften (sprich Patenschaften übernahmen) um die Legionen voll zu bekommen, ohne Erfolg, wie man weiß. Zu denken gibt, dass das Problem erst massiv wurde, nachdem das Christentum Staatsreligion geworden war, vieleicht hatten die Römer doch recht, die wie Cassiodorus berichtet, den Untergang Roms den Christen in die Schuhe schoben. :'(
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#6   Tarcisius   13:56:15 | Freitag, 18. Mai 2007
toller Schuldirektor
holländischer Schuldirektor: „So achte ich auf ordentliche Kleidung bei meinen Kollegen. Es hat sich an unserer Schule bald herumgesprochen, daß freizügige Kleidung, wie ärmellose, weit ausgeschnittene T-Shirts und bauchfreie Kleidung, nicht geduldet wird.
Die Lehrer gehen mittlerweile mit gutem Vorbild voran. Kommt es dennoch zu einem Verstoß, werden die entsprechenden Personen zum Umkleiden nach Hause geschickt.“
Solche schweren Sorgen hat der Herr Lehrer? Genau der Typ Lehrer, den man nicht ernstnehmen kann. Genau der Typ Lehrer, der keinen langfristigen positiven Einfluß auf seine Schüler nehmen wird, weil seine lobenswerten Bemühungen in den zitierten Kleinkariertheiten untergehen. Wie bei Kreuznet…
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#5   Heinz Josef   13:09:28 | Freitag, 18. Mai 2007
@Nachtlaterne
uns juckt das ganze schlachtfest an den kindern einen dreck, denn man ist schließlich liberal und tolerant und human.
Wer ist uns? Mich juckt es sehr wohl und ich kenne viele denen es gnauso geht. An einer Berufsschule an der ich unterrichte wollen die jungen Frauen überwiegend Kinder bekommen, viele treiben nicht ab sondern stehen als ledige Mütter zu ihren Kindern, die Mehrzahl der Schülerinnen lehnt Abtreibung ab. Die jungen Menschen brauchen Menschen an ihrer Seite, die sie ermutigen zu dem was sie in sich spüren und an Werten haben zu stehen. Aber da hilft es nicht wenn ausgerechnet das Mädchen, das ja zu ihrem Kind sagt vom Pfarrer die Kommunion verweigert bekommt mit der Begründung, als ledige Mutter lebe sie offensichtlich in schwerer Sünde.
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#4   Nachtlaterne   12:56:11 | Freitag, 18. Mai 2007
rechne zurück!
rechne mal deine eigene lebenszeit in den bau deiner mutter zurück und dur wirst zugeben müssen, dass du es da schon in eigener person warst. was für eine lieblosigkeit gehört dazu einem menschen das menschsein abzusprechen und ihn zu liquidieren. bormann, hitlers sekretär, sagte im nürnberger prozess, dass er letztlich nur anweisungen am schreibtisch gefolgt sei. wie ist denn heute: uns juckt das ganze schlachtfest an den kindern einen dreck, denn man ist schließlich liberal und tolerant und human.
Wort Gottes:
„Wer Ehebruch treibt, ist ohne
Verstand, nur wer sich selbst
vernichten will, läßt sich
darauf ein.“
Sprichwörter 6 Bibel
Achte und respektiere
die Partnerschaft
anderer Menschen!
„Der Herr erhebt klage gegen die Bewohner
des Landes: Es gibt keine Treue und keine Liebe
und keine Gotteskenntnis im Land. Nein, Fluch und
Betrug, Mord, Diebstahl und Ehebruch machen sich
breit, Bluttat reiht sich an Bluttat. Darum soll das
Land verdorren, jeder, der darin wohnt, soll
verwelken (…) Doch nicht irgendwer wird verklagt,
nicht irgendwer wird gerügt, sondern dich, Priester,
klage ich an. Mein Volk kommt um, weil ihm die
Erkenntnis fehlt. Weil du die Erkenntnis verworfen
hast, darum verwerfe ich auch dich als meinen Priester.
Du hast die Wesiungen deines Gottes vergessen“
Hosea 4
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#3   Artois †   12:52:21 | Freitag, 18. Mai 2007
@timpressum
Ich stelle Ihren endgültigen geistigen und geistlichen Ruin fest!
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#2   Nachtlaterne   12:44:00 | Freitag, 18. Mai 2007
abtreibung und auschwitz
noch nie in der weltgeschichte gab es ein so gigantisches gemetzel an unschuldigen kindern wie heute. daher hinkt der vergleich mit auschwitz = planmäßiges töten – überhaupt nicht.
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#1   timpressum †   12:41:03 | Freitag, 18. Mai 2007
Abtreibung und Auschwitz
Abtreibung und Auschwitz zu vergleichen, hilft weder den Menschen, die sich in einem Schwangerschaftskonflikt befinden, noch den Überlebenden und den Familien der in Auschwitz ermordeten.
Es bringt nur einen großteil einfach zum kotzen! Da hat der ja der Papst bessere Argumente!
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