G8-Gipfel
Wer wird bekämpft?
Hinter dem Krieg der rechtsnationalistischen US-Regierung und ihrer Satelliten gegen den sogenannten Terrorismus steckt eine hinterlistige Agenda.
G8-Protest in Edinburgh
G8-Protest in Edinburgh
© Alan Strevens, Creative Commons
(kreuz.net) „Jeder, der den Kapitalismus kritisiert, wird als Terrorist abgestempelt.“

Das erklärte Heribert Bötcher – Mitglied der Kommission „Globalisierung und Weltwirtschaft“ bei ‘pax christi’ – vor dem Kölner ‘domradio’.

Die katholische Organisation ‘pax christi’ ist eine internationale katholische Friedensbewegung mit über 60.000 Mitgliedern. Ihr Hauptquartier befindet sich in Brüssel.

Bötcher kritisierte den staatlichen Umgang mit Globalisierungsgegnern und warf der deutschen Regierung eine „Überreaktion“ vor.

Im Vorfeld des G8-Gipfels Anfang Juni im norddeutschen Heiligendamm nimmt die Kritik am Vorgehen der Polizei weiter zu.

Die Sicherheitsvorkehrungen stehen ihn keinem Verhältnis mehr zum Anlaß – so Bötcher.

Sie würden politisch darauf zielen, „Globalisierungskritiker zu diskreditieren, indem sie in eine terroristische Ecke gestellt werden“.

Auf staatlicher Seite werde verkannt, daß die Globalisierung massive soziale Probleme mit sich bringt:

„Aber die sozialen Probleme werden nicht diskutiert, sondern nur als Sicherheitsproblem wahrgenommen.“

Bötcher erklärte darüber hinaus, daß gerade die staatlichen Maßnahmen „der Eskalation der Gewalt“ Nachschub verleihen.

‘Pax christi’ werde sich von diesen Maßnahmen jedoch nicht einschüchtern lassen. Im Gegenteil habe man zu Demonstrationen aufgerufen und plane auch einen Workshop während des G8-Gipfels.

Dabei werde ‘pax christi’ die „Herausforderung, sich dem Kapitalismus als einem System zu stellen, das immer mehr Menschen in die Armut treibt“ annehmen und ganz besonders auch die christliche Perspektive beleuchten:

„Für uns als christliche Friedensbewegung ist das sowohl ein soziales, ein politisches – aber auch ein theologisches Problem, das uns als Christen direkt herausfordert“.
      
30 Lesermeinungen
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#30   Bokrug †   18:22:20 | Dienstag, 4. September 2007
WUCHERVERBOT!
Tatsache ist, dass die christliche Kirche derzeit gegen das von Christus, den Evangelisten und Aposteln im Neuen Testament (und den Kirchenvätern und Heiligen später) festgelegte Wucherverbot verstösst!
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#29   virOblationis   19:56:33 | Samstag, 19. Mai 2007
Treffender?
Es wäre vielleicht die Bezeichnung „Gegner der Globalisier“ treffender als „Globalisierungsgegner“, da sie ja Gegner nicht der Globalisierung sind, wie wir übereinstimmend festgestellt haben, sondern Gegener der führenden Globalisierer, da sie eine andere Art der Globalisierung wünschen.
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#28   Elendester Sünder   15:21:33 | Samstag, 19. Mai 2007
Keine Angst
Dabei werde ‘pax christi’ die „Herausforderung, sich dem Kapitalismus als einem System zu stellen […] annehmen…
„Pax Christi“ kann beruhigt sein. Der Weltstaat wird sozialistisch sein. Das ist eigentlich schon sptätestens seit dem 19. Jahrhundert kein großes Geheimnis mehr.
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#27   virOblationis   10:01:53 | Samstag, 19. Mai 2007
Weltsprache?
International gebrauchte Verkehrssprachen gab es auch schon früher, z. B. das Aramäische, das von Ägypten bis über Persien hinaus von Kaufleuten gesprochen wurde, vor allem aber westlich des Euphrat.
Man hat also schon früher gewußt, sich zu verständigen, die „babylonische Konfusion“ partiell zu überwinden.
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#26   Inabikari   00:19:24 | Samstag, 19. Mai 2007
@VirOblationis
Por venki la babilonan konfuzon de la lingvoj ja ekzistas funkcianta rimedo, kiun bedaurinde la popoloj de la mondo ne jam pretas uzi: La neutrala Lingvo Internacia…
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#25   Leblhuber   23:56:09 | Freitag, 18. Mai 2007
@Ansgar
Sie werden mir zustimmen, daß in praktisch allen Bereichen der Kunst und Ästhetik früher Bedeutenderes geleistet wurde als heute.
Nein, ich stimme Ihnen keineswegs zu. Was Sie offensichtlich unter Kunst verstehen, deckt sich nicht mit meinem Kunstbegriff. Das Lehrreiche, Gute und Schöne als Auftragskunst, wenn auch in höchster Vollendung, deckt den Kunstbegriff nicht ab. Kunst ist ein Spiegel der Zeit. Gestern und Heute. Nur heute ist es schwerer in diesen Spiegel zu schauen. Und was uns der Spiegel zeigt, gefällt manchmal nicht. Es ist, so wie die Welt heute, ungleich schwerer zu begreifen.
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#24   Ansgar   23:39:01 | Freitag, 18. Mai 2007
@ Leblhuber
„Gestrig“ ist und bleibt eine Plattitüde, ob sie nun von mir oder jenem seltsamen „matt“ verwandt wird. Mna sollte sie meiden, darauf wollte ich mit der Überspitzung hinaus. Hätten Sie schon zu denken begonnen, wüßten Sie das. Nein, im Ernst: Ein Grundübel der Moderne ist die fest geglaubte Überzeugung, heute sei alles besser, die eitle Pose des auf Vergangenes Herabblicken. Und um konkret Ihrer Frage zuu antworten: Sie werden mir zustimmen, daß in praktisch allen Bereichen der Kunst und Ästhetik früher Bedeutenderes geleistet wurde als heute.
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#23   Leblhuber   23:33:12 | Freitag, 18. Mai 2007
@Ansgar:
Erklären Sie mir doch bitte, was diese Plattitüden „von gestern“, „von vorgestern“ Ihnen bedeuten. Mir scheint, nicht VirO, sondern Sie sind einer andressierten Denke verhaftet. Man hat Ihnen gesagt, „von gestern“ ist rückständig, der Mensch ist heute viel weiter, geläutert, auf bestem Wege. Das haben Sie gefressen und nie mit dem Denken angefangen. Sie sind also „von heute“? Von Aids-Zeiten, Umweltzerstörung, Abtreibungsmassakern, zahllosen Kriegen usw.? Glückwunsch! Ich bin da lieber bekennender „Gestriger“.
Sie als bekennender Gestriger können mir sicher auf die Sprünge helfen.
Welches Gestern war besser? Warum war es besser? Für wen war es besser?
Können Sie uns dieses bessere gestern beschreiben?
Damit wir mit dem Denken endlich anfangen können!!!
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#22   matt2 †   22:23:29 | Freitag, 18. Mai 2007
@Ansgar: Wenn Sie mich ohnehin falsch verstehen wollen…
macht es keinen Sinn mich weiter zu erklären. Es ging hier um die Thematik einer Vorstellung von Heimat, die ich etwas keck als „von gestern“ bez. Um das und nicht mehr.
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#21   Ansgar   22:09:49 | Freitag, 18. Mai 2007
@ matt
Erklären Sie mir doch bitte, was diese Plattitüden „von gestern“, „von vorgestern“ Ihnen bedeuten. Mir scheint, nicht VirO, sondern Sie sind einer andressierten Denke verhaftet. Man hat Ihnen gesagt, „von gestern“ ist rückständig, der Mensch ist heute viel weiter, geläutert, auf bestem Wege. Das haben Sie gefressen und nie mit dem Denken angefangen. Sie sind also „von heute“? Von Aids-Zeiten, Umweltzerstörung, Abtreibungsmassakern, zahllosen Kriegen usw.? Glückwunsch! Ich bin da lieber bekennender „Gestriger“.
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#20   matt2 †   21:00:00 | Freitag, 18. Mai 2007
@VirO: Sie sind aber von gestern…
ich könnte ebensogut irgendwo anders wohnen und mich dort ebenso wohl fühlen und ich sehe bei vielen Christen, die aus dem Ausland kommen ein ähnliches Denken. Die fühlen sich hier in Österreich auch wohl wie in ihrer ursprünglichen Heimat. Der Mythos einer Heimat, der sich auf einen bestimmten geographischen Bereich beschränkt, oder lokale Bräuche als wesentlich betrachtet ist aus meiner Sicht eine selbstkonstruierte Schranke im Denken, die das Zusammenkommen von gleichgesinnten Menschen, die in der Wahrheit Geschwister sind behindert. Ich bin ein Gegner dieses nationalistischen Denkens. Das halte ich von vorgestern. Sowas führt in erster Linie zu unsinnigen Auseinandersetzungen und Kriegen.
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#19   virOblationis   20:49:29 | Freitag, 18. Mai 2007
Erwiderung
Ich glaube nicht an eine geschichtliche Überwindung der babylon. Sprachverwirrung. Stattdessen wird es nur eine zunehmende Entwurzelung heimatlos Gewordener geben.
Daß die fortgeschrittene Technik zur allgemeinen Überwindung von Grenzen führt, halte ich für eine Utopie. Es gab schon früher Fernhandel und international operierende Unternehmen; die höhere Geschwindigkeit des Transports und der Kommunikation ändert nichts Grundsätzliches.
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#18   möchtegern-kathole   20:33:04 | Freitag, 18. Mai 2007
@matt
die Zerstreuung der Menschheit in Völker ist Gottes Werk. Er wollte das so nach dem Turmbau von Babel. Jedoch wird es im Himmel – so wie von Ihnen gesagt – nur noch ein Volk geben, nämlich seines.
D.h. irgendwann werden die Einzelnationen untergehen, und das ist dann nicht gegen Gottes Willen.
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#17   matt2 †   20:31:03 | Freitag, 18. Mai 2007
ach was!
meine Heimat ist kein Nation, kein Volk. Wenn schon, dann das Gottesvolk und der Gottesstaat. Ich kann mit völkischen oder nationalistischen Ideologien nichts anfangen. Ich bin doch kein Kind mehr sondern ein aufgeschlossener Mensch. Ich treffe gerne zusammen mit guten Menschen von überall her. Die kommen in den Park zum Tennisspielen. Da sehe ich immer: so unterschiedlich sind die Menschen nicht. Die können hier wie dort leben, genauso kann ich hier wie dort leben. Hier wie dort ist es schön. Meine ersehnte Heimat ist der Himmel. Wir sind nur Gast auf dieser Welt.
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#16   möchtegern-kathole   20:30:08 | Freitag, 18. Mai 2007
@virOblationis
Sie sprechen sehr interessante Punkte an. Jedoch hat z.B. die Vermischung der Völker nichts mit Globalisierung der Wirtschaft zu tun, die ich vorhin meinte. Die Vermischung der Völker wird offensichtlich absichtlich herbeigeführt, und z.B. in Afrika ist das noch viel extremer als in Europa.
Jedoch auch die Globalisierung der Völker können Sie langfristig nicht vermeiden. Wenn man heute mit 1000km/h reisen kann – um die ganze Welt für einen Bruchteil des Monatslohnes – dann ist das nicht aufzuhalten. Manche Wiener kennen sich in Tokio besser aus als in Wien, weil sie so oft dort sind, sagen lustige Leute. Damit will ich nicht sagen, dass man es beschleunigen soll, wie es manche Mächtige auf der Welt offensichtlich anstreben.
Was ist das Ergebnis? Die babylonische Strafe – die Aufteilung der Welt in verschiedene Völker und Sprachen – wird rückgängig gemacht. Da Gott die Aufhebung seiner Strafe nicht blockiert, sondern dies geschehen lässt, muss es einen tieferen Sinn haben. So wie ja auch die Technik, die dies alles möglich macht, von Gott in die Natur gelegt wurde – er hat ja das Alu erfunden, mit dem die Jumbos heute gebaut werden, und in seine Schöpfung die Möglichkeit gelegt, Flugturbinen zu bauen. Reiner Zufall, den der Mensch heute ausnützt? Glaube nicht …
Der Beitrag rutschte mir jetzt in den falschen Artikel „Viele Schwalben …“, vielleicht kann den ja jemand dort löschen???
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#15   virOblationis   20:15:43 | Freitag, 18. Mai 2007
Globalisierung
Ich stimme solchem Denken nicht zu, wenn dahinter eine Ideologie steht, die als das Individuum umgreifende Größe nur den Weltstaat sieht, dessen einzelne Provinzen von denen gebildet werden, die früher einmal Nationen waren.
Solche Ideologie sieht – in der Tradition Hegels – nur den Einzelnen und den (Partikulär oder Universal-)Staat. Der Mensch wird zum beliebigen Teil einer heimatlosen Maneuvriermasse. Die geschichtlichen Institutionen der Familie und des Volkes sollen ignoriert werden. Die jeweilige Sprache wird durch Pidgin ersetzt, das Brauchtum durch das, was man dem Fernseher entnimmt.
Die Globalisierung ist eine Utopie mit antiken Wurzeln: Den Weltstaat wünschten schon die Stoiker herbei. – Ich bin kein Stoiker, und ich lehne so etwas grundsätzlich und entschieden ab.
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#14   Benedikt   20:09:18 | Freitag, 18. Mai 2007
@ möchzegern-kathole
Aber wenn man es richtig ausgestaltet, haben die Menschen auch was davon, und nicht nur die Kapital-Bolschewiken.
Und das muss der Ansatz sein.
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#13   möchtegern-kathole   20:03:18 | Freitag, 18. Mai 2007
stimme Benedikt zu
gibt sehr viele Dinge: das Transportwesen alleine kippt heute schon viele Grenzen, denn man kann Güter so schnell und Menschen noch schneller um die Welt schicken. Oder: Man kann nicht 20 nationale Firmen haben, die Jumbos bauen, da sich das nicht lohnt – also gibt es halt 2-3 Firmen für große Flugzeuge, die dann aber global agieren müssen. Gleiches gilt für Energie, Rohstoffe, Information, Kapital usw, da gibt es nur einen globalen Markt.
Aber wenn man es richtig ausgestaltet, haben die Menschen auch was davon, und nicht nur die Kapital-Bolschewiken.
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#12   Benedikt   19:32:40 | Freitag, 18. Mai 2007
Globalisierunggegner
Globalisierungsgegner mögen in sehr vielen Punkten recht haben: Arbeiter werden ausgebeutet, Know-how gestohlen etc. Man kann also durchaus gegen die Globalisierung als Phänomen sein. Ein Ende der Globalisierung zu fordern ist indes utopistisch. Ein solches Phänomen lässt sich nicht so ohne weiteres aufhalten. Dies könnte man nur schaffen, wenn die Staaten wieder jeder für sich eine protektionistische Wirtschaftspolitik verfolgen würde. Damit wären wir dann wieder im 19. Jahrhundert.
Statt gegen die Globalisierung zu sein sollte man also darauf dringen, dass ssie ausgestaltet wird. Denn gegenüber der dritten Welt tritt der Westen weiterhin protektionistisch auf und schottet seine Märkte ab. Gleichzeitig überflutet er diese Staaten mit seinen Billigprodukten und ruiniert damit die dortigen Unternehmen. Während man hier nach dem Konkurs zum Sozialamt geht, muss man dort die Kinder von der Schule nehmen und achtgeben, dass man nicht verhungert.
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#11   virOblationis   19:23:41 | Freitag, 18. Mai 2007
Erstaunen
Genoveva schrieb:
„Nein, das sind sie natürlich nicht. Sie sind ja selbst eine global vernetzte Organisation.“
Dann wundert es mich nur, daß die Bezeichnung „Globalisierungs-Gegner“ offenbar überall kritiklos hingenommen wird.
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#10   kali   19:22:39 | Freitag, 18. Mai 2007
@Genoveva
Hier auf kreuz.net geht Kapitalismus-Hetze – vor allem in Verbindung mit Anti-Amerikansimus – ja immer weg wie warme Semmeln
das liegt nicht an Kreuz.net sondern daran wie sich der Türeneintretende und zu Tode befreiende Weltherrscher benimmt.
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#9   Genoveva   19:12:52 | Freitag, 18. Mai 2007
@VirOblationis:
Sind die linken „Globalisierungsgegner“ tatsächlich das, was ihre Bezeichnung vorgibt, nämlich Gegner der Globalisierung?
Nein, das sind sie natürlich nicht. Sie sind ja selbst eine global vernetzte Organisation.
Es handelt sich schlicht um eine linke anti-kapitalistische Gruppierung, der es im Kern um staatliche Kontrolle der Wirtschaft geht.
Das Argument, staatliche Gewalt-Prävention sei verantwortlich für Eskalation von Gewalt, kennt man bestens aus der RAF-Zeit :-S
Hier auf kreuz.net geht Kapitalismus-Hetze – vor allem in Verbindung mit Anti-Amerikansimus – ja immer weg wie warme Semmeln :-(
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#8   Alligator   18:50:26 | Freitag, 18. Mai 2007
Globalisierung
ist nicht viel anders als Bolschwisierung und Kontrolle durch Investmenttrusts.
Wes sich weigert Globalisiert und Internationalisiert zu werden wird von US – per cruise missile und Flächenbombardement Zwangsdemokratisiert und richtig schön „frei“ gemacht !
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#7   virOblationis   18:41:38 | Freitag, 18. Mai 2007
Gegner der Globalisierung?
Sind die linken „Globalisierungsgegner“ tatsächlich das, was ihre Bezeichnung vorgibt, nämlich Gegner der Globalisierung?
Dann müßten sie doch für Volk und Familie, Nation und Heimat einstehen.
Sie sind doch offenbar nur Gegner eines bestimmten Aspektes der Globalisierung, desjenigen, der die Wirtschaft betrifft. – Ihre Bezeichnung tragen sie demnach nicht zu recht.
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#6   Alligator   18:26:28 | Freitag, 18. Mai 2007
Kann wer posten im Thread „sexuell total verdorben“ damit ich fortsetzen kann
Danke !--------
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#5   Artois †   18:17:09 | Freitag, 18. Mai 2007
Was, um Himmels willen
hat Bush und seine Neocons mit „rechts“ zu tun. Will x-net jetzt auch in die Hetze gegen rechts einstimmen? Dann als nächstes gegen rechte Katholiken und „Rechtgläubige“ … ?
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#4   matt2 †   18:04:21 | Freitag, 18. Mai 2007
ich habe eigentlich nichts gegen Kapitalismus, solange es ein Steuersystem gibt…
durch das der Staat für einen sozialgerechten Ausgleich sorgt. Ich weiß nicht, wie das Sozialsystem in Amerika funktioniert, reiner Kapitalismus ohne Sozialfürsorge kann ja dort auch nicht sein. Es geht vielleicht dort mehr nach dem Leistungsprinzip, als bei uns. Eine globalisierte Wirtschaft muss ja nicht unbedingt zu Ausbeutung führen. Viele, große Unternehmen sind ja bereits weltweit vertreten und bringen ja vielleicht auch einen wirtschaftlichen Aufschwung und mehr Wohlstand in die Region. Aber Kapitalismus muss immer eingeschränkt sein durch den Staat, der das Wohl aller Bürger im Auge haben muss und für soziale Gerechtigkeit zu sorgen hat, dass ist klar.
Diese „pax christi“-Bewegung zeigt in ihrer Argumentation auch befreiungstheologische Tendenzen möchte ich meinen. Aber wenns gegen den judenunterminierten Kriegstreiber und Erzfeind Amerika wettert, dann sind kreuz.net offenbar auch solche Ideologien wieder recht.
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#3   Rudolfus   17:53:30 | Freitag, 18. Mai 2007
@Tim / Unsere Heimat
Dann schauen sie mal, welche Leute uns regieren!
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#2   Tim   17:51:35 | Freitag, 18. Mai 2007
Darwin?
Homopaarungen? Wie süß :-D Ich hätte nicht gedacht, dass mich diese Seite mal zum Lachen bringt. Das ist so pervers & lächerlich, dass ich es nur als Persiflage auffassen kann.
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#1   Romulus   17:38:16 | Freitag, 18. Mai 2007
Sollen sie diese G8 Treffen doch im Urwald oder auf einer einsamen Insel abhalten
Die Merkel ist und bleibt eine falsche Schlange, vor der man als Katholik gar nicht genug auf der Hut sein kann. Folgende christliche Errungenschaften werden wir ihr verdanken dürfen: Kinderkrippen, Defacto Abschaffung des Embryonenschutzgesetzes, gigantische Steuererhöungen, kein Gottesbezug in der EU Verfassung, totaler Überwachungsstaat, garniert mit der Lüge vom Sinken der Arbeitslosenzahlen (noch nie waren so viele Leute ohne Arbeit wie zur Zeit, die Statistik wurde so raffiniert geändert, dass die meisten rausfallen), Aufweichung der christlichen Ehe und Familie, zugunsten von Homopaarungen, Ehen ohne Trauschein, Vereinfachung des Scheidungverfahrens, etc… mal gespannt was noch so alles kommt…
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