Viele Schwalben und kein Frühling
Die vatikanische Ankündigungspolitik zur Freigabe der Alten Messe hält unvermindert an: „Es handelt sich um ein Angebot für jene, welche diese Sensibilität besitzen.“
(kreuz.net, Mexiko) Kardinal Darío Castrillón Hoyos hat erneut die bevorstehende Publikation des ominösen
Motu Proprios zur Freigabe der Alten Messe angekündigt.
Der Kardinal ist Präsident der Kommission ‘Ecclesia Dei’, die sich um die Altgläubigen kümmert. Er sprach mit der staatlichen mexikanischen Nachrichtenagentur ‘Notimex’.
Kardinal Castrillón erklärte, daß der Text des Motu Proprios zur Freigabe der Alten Messe fertiggestellt sei und „in den nächsten Wochen“ veröffentlicht werde.
Er widersprach der Auffassung,
daß es einen „Gewaltmarsch“ zur Freigabe der Alten Messe gebe. Die Katholiken würden durch das Motu
Proprio auch nicht gezwungen, lateinischen Messen beizuwohnen:
„Es gibt keinen Schritt zurück. In der Kirche wird auch nicht der Rückwärtsgang eingelegt. Der Papst ist der Stellvertreter Christi. Er besitzt den Heiligen Geist, der ihn immer vorwärts führt. Das bedeutet nicht, daß man Dinge, die sich verschlechtert haben könnten, nicht verbessern kann.“
Der Alte Ritus werde niemandem aufgezwungen. Er stelle sich auch nicht dem aktuellen Ritus entgegen:
„Die Messe der Konzilsväter war die Messe des Heiligen Pius V. Die Konzilsväter haben nicht die Messe von Papst Paul VI. zelebriert. Darum kann man diese beiden Messen einander nicht entgegenstellen.“
Die Freigabe der Alten Messe werde „keine liturgischen Konflikte“ bewirken:
„Die Messe des Heiligen Pius V. besitzt eine liturgische Gewandung, die manchen Menschen gefällt. Es gibt auch solche, welche die Messe von Zeit zu Zeit so zelebrieren wollen – aber ohne daß dies irgendeine Verachtung, sondern vielmehr eine totale Achtung für den Neuen Ritus beinhaltet.“
„Der Papst möchte der Menschheit einen Schatz erhalten, welcher die Kirche über mehr als tausend Jahre geheiligt hat: der Ritus, der vom Heiligen Papst Pius V. kodifiziert wurde, dieser Schatz, dieser kulturelle Ausdruck, diese Sprache, welche seit den Anfängen die Sprache der Kirche war.“
„Es handelt sich um ein Angebot für jene, welche diese Sensibilität besitzen.“
Nach der Veröffentlichung des Motu Proprios seien Bischöfe oder Priester nicht verpflichtet, eine gewisse Anzahl von lateinischen Messen zu zelebrieren.
Wenn einige Gläubige in Freiheit das Bedürfnis verspürten, die lateinische Messe zu erleben, können sie das tun: „Die Priester dürfen das Meßbuch des Heiligen Pius V. oder von Papst Paul VI. frei benützen.“
Das bevorstehende Motu Proprio sei „keine Erlaubnis für ein Grüppchen.“
„Keine Schismatiker“
Die Lefebvristen hätten nach der Veröffentlichung des Motu Proprios keinen Grund mehr, sich „außerhalb aufzuhalten“.
Der Kardinal erklärte, daß die Lefebvristen als Anhänger des Erzbischofs „keine Schismatiker“ seien, da ansonsten alle exkommuniziert wären.
Exkommuniziert seien die lefebvristischen Bischöfe, während die Priester nur suspendiert seien:
„Die Priester sind suspendiert, weil sie ihr Amt unerlaubt ausüben. Die Bischöfe sind exkommuniziert, denn bei einer Konsekration von Bischöfen ohne die Erlaubnis Roms erhalten sie diese Strafe latae sententiae – automatisch.“
Der Kardinal fügte hinzu, daß der Papst bei einer eventuellen Annäherung die Exkommunikation der Prälaten aufheben könnte.
© Karikatur: Catholic Cartoon Blog
Der Kardinal ist Präsident der Kommission ‘Ecclesia Dei’, die sich um die Altgläubigen kümmert. Er sprach mit der staatlichen mexikanischen Nachrichtenagentur ‘Notimex’.
Kardinal Castrillón erklärte, daß der Text des Motu Proprios zur Freigabe der Alten Messe fertiggestellt sei und „in den nächsten Wochen“ veröffentlicht werde.

„Es gibt keinen Schritt zurück. In der Kirche wird auch nicht der Rückwärtsgang eingelegt. Der Papst ist der Stellvertreter Christi. Er besitzt den Heiligen Geist, der ihn immer vorwärts führt. Das bedeutet nicht, daß man Dinge, die sich verschlechtert haben könnten, nicht verbessern kann.“
Der Alte Ritus werde niemandem aufgezwungen. Er stelle sich auch nicht dem aktuellen Ritus entgegen:
„Die Messe der Konzilsväter war die Messe des Heiligen Pius V. Die Konzilsväter haben nicht die Messe von Papst Paul VI. zelebriert. Darum kann man diese beiden Messen einander nicht entgegenstellen.“
Die Freigabe der Alten Messe werde „keine liturgischen Konflikte“ bewirken:
„Die Messe des Heiligen Pius V. besitzt eine liturgische Gewandung, die manchen Menschen gefällt. Es gibt auch solche, welche die Messe von Zeit zu Zeit so zelebrieren wollen – aber ohne daß dies irgendeine Verachtung, sondern vielmehr eine totale Achtung für den Neuen Ritus beinhaltet.“
„Der Papst möchte der Menschheit einen Schatz erhalten, welcher die Kirche über mehr als tausend Jahre geheiligt hat: der Ritus, der vom Heiligen Papst Pius V. kodifiziert wurde, dieser Schatz, dieser kulturelle Ausdruck, diese Sprache, welche seit den Anfängen die Sprache der Kirche war.“
„Es handelt sich um ein Angebot für jene, welche diese Sensibilität besitzen.“
Nach der Veröffentlichung des Motu Proprios seien Bischöfe oder Priester nicht verpflichtet, eine gewisse Anzahl von lateinischen Messen zu zelebrieren.
Wenn einige Gläubige in Freiheit das Bedürfnis verspürten, die lateinische Messe zu erleben, können sie das tun: „Die Priester dürfen das Meßbuch des Heiligen Pius V. oder von Papst Paul VI. frei benützen.“
Das bevorstehende Motu Proprio sei „keine Erlaubnis für ein Grüppchen.“
„Keine Schismatiker“
Die Lefebvristen hätten nach der Veröffentlichung des Motu Proprios keinen Grund mehr, sich „außerhalb aufzuhalten“.
Der Kardinal erklärte, daß die Lefebvristen als Anhänger des Erzbischofs „keine Schismatiker“ seien, da ansonsten alle exkommuniziert wären.
Exkommuniziert seien die lefebvristischen Bischöfe, während die Priester nur suspendiert seien:
„Die Priester sind suspendiert, weil sie ihr Amt unerlaubt ausüben. Die Bischöfe sind exkommuniziert, denn bei einer Konsekration von Bischöfen ohne die Erlaubnis Roms erhalten sie diese Strafe latae sententiae – automatisch.“
Der Kardinal fügte hinzu, daß der Papst bei einer eventuellen Annäherung die Exkommunikation der Prälaten aufheben könnte.
© Karikatur: Catholic Cartoon Blog
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Dienstag, 22. Mai 2007 07:35
r.ruhrgebietler: @Rudolfus – ganz genau!
Auch St. Paulus erklärt in der Hl. Schrift in seinen Gemeindeanordnungen: „Daß eine Frau lehrt, erlaube
ich nicht.“oh ja!
denn Mann und Frau haben unterschiedliche Funktionen im Heilsplan, und haben bekanntlich ein unterschiedliches Denken und Handeln.Oh ja! Wie schön könnte die Welt sein!
denn Mann und Frau haben unterschiedliche Funktionen im Heilsplan, und haben bekanntlich ein unterschiedliches Denken und Handeln.Oh ja! Wie schön könnte die Welt sein!
Montag, 21. Mai 2007 18:29
Rudolfus: @Gotthard
frauen haben im Pius-verein zu schweigen
Auch St. Paulus erklärt in der Hl. Schrift in seinen Gemeindeanordnungen: „Daß eine Frau lehrt, erlaube ich nicht.“
Und wenn man sich diese Frauen, die St. Paulus wohl gemeint hat, in der heutigen Amtskirche in Westeuropa ansieht, so wird man den Hl. Geist, Gott selbst, auch gut verstehen können, daß Er wollte, daß die hl. Kirche diese bekannte Stelle in der Hl. Schrift des Neuen Bundes vorfände,
denn Mann und Frau haben unterschiedliche Funktionen im Heilsplan, und haben bekanntlich ein unterschiedliches Denken und Handeln.
Auch St. Paulus erklärt in der Hl. Schrift in seinen Gemeindeanordnungen: „Daß eine Frau lehrt, erlaube ich nicht.“
Und wenn man sich diese Frauen, die St. Paulus wohl gemeint hat, in der heutigen Amtskirche in Westeuropa ansieht, so wird man den Hl. Geist, Gott selbst, auch gut verstehen können, daß Er wollte, daß die hl. Kirche diese bekannte Stelle in der Hl. Schrift des Neuen Bundes vorfände,
denn Mann und Frau haben unterschiedliche Funktionen im Heilsplan, und haben bekanntlich ein unterschiedliches Denken und Handeln.
Montag, 21. Mai 2007 00:17
Gotthard: Vollkörper-Schleier
dieser Pius-Typ fordert damit in eindringlichen Worten den Vollkörper-Schleier…
den scheint er vor Augen zu haben…
es ist immer wieder schön lesen zu können, was Männer (katholisch) über Frauen denken – unter dem Mantel einer frommen Erkenntnis.
Übrigens: warum hat dieser Pius-Heini niemals eine Frau seinen fulminanten Text gegenlesen lassen …?
ach sorry: frauen haben im Pius-verein zu schweigen.
den scheint er vor Augen zu haben…
es ist immer wieder schön lesen zu können, was Männer (katholisch) über Frauen denken – unter dem Mantel einer frommen Erkenntnis.
Übrigens: warum hat dieser Pius-Heini niemals eine Frau seinen fulminanten Text gegenlesen lassen …?
ach sorry: frauen haben im Pius-verein zu schweigen.
Sonntag, 20. Mai 2007 23:49
Genoveva: @Gotthard: Vielen Dank!
Die Gewohnheit vieler Frauen, Hosen zu tragen, ist diesem Anliegen ganz entgegengesetzt und trägt Wasser
auf die Mühlen jener Umstürzler, die den gottgesetzten Unterschied zwischen den Geschlechtern einebnen
wollen.
Bei der Pius-Bruderschaft scheint es ja noch echte Komiker zu geben. Es fehlt leider die Fortsetzung:
„Die Gewohnheit vieler Priester der Pius-Bruderschaft, keine Hosen zu tragen, …“
Bei der Pius-Bruderschaft scheint es ja noch echte Komiker zu geben. Es fehlt leider die Fortsetzung:
„Die Gewohnheit vieler Priester der Pius-Bruderschaft, keine Hosen zu tragen, …“
Sonntag, 20. Mai 2007 23:46
möchtegern-kathole: ich finde es auch ätzend…
…, wenn sich die Frauen kleiden wie die Frauen am Strassenstrich. Anständige Kleidung hat noch niemand geschadet.
Sonntag, 20. Mai 2007 23:44
Graf von Galen: Wider die Irrlehre des Feminismus, @ Gotthard
Ist doch ein toller Text den Sie hier veröffentlichen.
Es stünde besser um die deutschen Frauen, nähmen
diese sich diesen zu Herzen.
Es stünde besser um die deutschen Frauen, nähmen
diese sich diesen zu Herzen.
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