Bildung
Bildungsfreiheit statt Schulzwang
Das gegenwärtige Schulsystem in Deutschland ist inzwischen so abgewirtschaftet, daß sich die Politiker mit mehr Energie als bisher nach Alternativen umsehen sollten.
Niveau und Disziplin der Schulen sinken dramatisch
Niveau und Disziplin der Schulen sinken dramatisch
© Bridget Nireka Enya Amanthi Sinead T., Creative Commons
(kreuz.net, Nürnberg) Das ‘Netzwerk Bildungsfreiheit’ fordert eine Öffnung des deutschen Bildungssystems für alternative Bildungsformen.

Das ‘Netzwerk’ ist ein deutscher Zusammenschluß von Organisationen und Einzelpersonen, denen das Recht auf freie Wahl und Gestaltung des eigenen Bildungswegs ein Anliegen ist.

Die Vereinigung tagte Anfang Mai in Rothenfels bei Würzburg.

Rund 250 Besucher versammelten sich unter dem Motto „Bildungsfreiheit statt Schulzwang“ zum zweiten ‘Internationalen Kolloquium zum Heimunterricht’.

Dabei traten Redner aus insgesamt elf europäischen und nordamerikanischen Ländern auf.

Die These der Tagung: Deutschland kann den Heimunterricht angesichts positiver Erfahrungen im Ausland nicht länger verbieten.

Viele nichtdeutsche Referenten berichteten von der Bildungsfreiheit und den Möglichkeiten in den Nachbarländern Deutschlands.

Hierdurch wurde erneut der Charakter des deutschen Schulanwesenheitszwangs offenbar, der Deutschland als europäisches Schlußlicht plaziert.

Am Kolloquium wurden auch Ergebnisse der Hirn- und Bildungsforschung präsentiert, um die Vorteile von Bildung ohne Schulzwang hervorzuheben.

Da Deutschland die Menschenrechts-Charta unterzeichnet hat, appellieren die Teilnehmer an die deutsche Regierung, dem Land Bildungsfreiheit zu gewähren.

Das nächste Kongreß ‘Internationale Kolloquium zum Heimunterricht’ wird im Jahr 2008 in den Niederlanden durchgeführt.
      
23 Lesermeinungen
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#23   verecundus   10:12:52 | Mittwoch, 23. Mai 2007
religiöse Psychopathen
Na ja, ich weiß nicht. Wer einmal in das Lehrerzimmer einer durchschnittlichen Gesamt-, Grund- oder bundesdeutschen Sonstwasschule (am eindrucksvollsten in sozialistisch dominierten Bundesländern) geblickt und gar ein paar Worte mit den Zombies dort gewechselt hat, wird rasch erkennen, daß sich Geistekrankheiten nicht nur auf den engen Kreis protestantischer Sekten beschränken.
Die Wahl zwischen religiöser und liberalwurschtiger Psychopathologie hat etwas von der Wahl zwischen Pest und Cholera. Wobei die religiösen Fundis als Eltern zumindest eine Art von Verantwortungsgefühl ihren Schülern und Kindern gegenüber haben. Von staatlich alimentierten Betreuerfunktionären würde ich das nur in Ausnahmefällen behaupten.
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#22   Elendester Sünder   14:05:41 | Montag, 21. Mai 2007
Die Volksverderber
Es ist immer ein Jammer, mit ansehen zu müssen wie schon die kleinen sechsjährigen mit riesigen Schulranzen frühmorgens in die humanistischen, konfessionslosen, gemischten Schultreibhäuser gekarrt werden, wo sie körperlich, seelisch und geistig schwer mißhandelt, wo sie durch einem mörderischen Leistungsdruck frühzeitig ausgebrannt, durch Ohrfeigen und Gruppenzwang gefügig gemacht, der Elternbindung entrissen, der Familie als Arbeitskraft geraubt werden.
Und was nützte es dem Kind, wenn es wirklich das gesamte Wissen der Welt gelernt, aber Schaden an der Seele genommen hätte.
Rückkehr zur Natürlichkeit!
In dem Niedergang der Kunst, der Politik, der Redekunst etc. kann man sehen, wohin uns der Zwang zum Unnatürlichen und Verkehrten gebracht hat.
Ist das der Fortschritt?!
„Magna debetur puero reverentia“ (das Kind soll zart und schonend behandelt werden).
„Fürchtet die Rache der erhabenen Engel, denen die Kinderseelen anvertraut sind.“
„Laßt einmal die Schulkinder, nachdem sie ein Jahr lang von dem Schulzwang schon befreit sind, noch einmal prüfen! Ihr werdet mit Staunen erfahren, wie wenig sie wirklich gelernt haben!“
Aus „Nordlicht und Wahrheit.“ Sendschreiben eines Alt-Bayern an seine Landsleute worin über alle großen Herren von Napoleon herab bis zum unbekannten Verfasser des Nordlicht-Kalenders (sammt seinem „Sybel“) auf gut Deutsch die Wahrheit gesagt wird. München, 1860
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#21   PhilomenaWolkenstein   12:04:58 | Montag, 21. Mai 2007
@ottaviani
Wie gut das System funktioniert, sieht man u.a. an den drei Mädels aus Oberösterreich …
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#20   Rudolfus   10:43:10 | Montag, 21. Mai 2007
@r.ruhrgebietler
viele Deutsche Gebiete vergessen! …
Das ist leider sehr richtig – im Gedächtnis der alten DDR per se, in der BRD erst ab der Politik nach Kanzler Adenauer (CDU), beginnend mit Willy Brandt (SPD), und damit auch, was alle Schüler in der BRD ab dieser Zeit betrifft.
(Die Republik Österreich ist bis heute davon überzeugt, mit „dieser Geschichte“ und mit den vielen Gebieten – wie etwa Schlesien oder Böhmen – nie etwas zu tun gehabt zu haben, und hat damit nach 1945 konsequenterweise auch keine Heimatvertriebenen auf seinem Territorium geduldet.
Kanzler Leopold Figl v. Österreich, ÖVP, über die Sudetendeutschen, die Österreich erreichten [Todesmarsch], erklärte, die „deutschsprachigen Tschechoslowaken“ sollen Österreich verlassen, „wir haben selber nichts.“)
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#19   ottaviani   09:41:45 | Montag, 21. Mai 2007
Ich verstehe nicht
warum deutschland solche probleme mit dem heimunterrich hat in Österreich ist das ein oprivileg seit einführung der Schulpflicht durch Kaiserin Maria theresia und das system funktioniert sehr gut wichtig ist das die schulbehörde diese kinder nicht aus den augen verliert
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#18   r.ruhrgebietler   09:28:44 | Montag, 21. Mai 2007
@Rudolfus – viele Deutsche Gebiete vergessen!
so z.B. die Gebiete um Deutsch-Eylau, der gesamt Kreis Rosenberg (ehem. dt. Ritterorder). Diese Gebiet sind den Vertriebenen eindeutig zurückzugeben, ggfls. mit Zinsen für den Zeitraum der Nichtnutzung!
Es waren ab 1937 nicht nur die Juden, die vertrieben wurden!
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#17   Rudolfus   09:11:38 | Montag, 21. Mai 2007
@Gotthard
es gibt heute keine Flüchtlinge oder Vertriebene deutscher Volkszugehörigkeit mehr, die Wohnsitz in Deutschland in den Grenzen vom 31.12.1937 genommen haben. (Art 116 Abs 1 GG)
also gilt mein Satz: Deutscher ist, wer einen deutschen Pass besitzt.
Da sind Sie nicht richtig informiert. Es gibt sogar noch heute viele, auf die dies zutrifft (und selbst, wenn es nur mehr ein einzelner wäre, wäre dieses Gesetz weiterhin gültig) – was die alten Reichsgrenzen des genannten Datums betrifft, nämlich besonders in Oberschlesien (wo nach dem Krieg die Hälfte der deutschen Bevölkerung belassen wurde).
Auch jedem anderen deutscher (Minderheiten-)Volkszugehörigkeit außerhalb der Reichsgrenzen wird die Bundesbürgerschaft anstandslos verliehen, z.B. was die vielen deutschen Minderheiten in Osteuropa (bes. Rumänien) und Eurasien (Rußland) betrifft.
Was z.B. Hermannstadt (Siebenbürgen, Rumänien) betrifft, so wurde erst vor kurzer Zeit ein Mitglied der deutschen Minderheit zum Bürgermeister gewählt (obwohl Hermannstadt heute überwiegend von Angehörigen der rumänischen Volksmehrheit bewohnt wird).
Es herrscht durch das Bundesbürgerschaftsrecht ein reger Verkehr zwischen Volksdeutschen, die Bundesbürger wurden, und einen Wohnsitz in der Bundesrepublik haben, und solchen, die in der Heimat blieben.
Zusätzlich muß man unterscheiden zwischen Bundesbürgern und allen alten Deutschen insgesamt, die nie Bundesbürger waren und sich auch nicht auf das BRD-Gebiet seit 1990 beschränkten: Kant, Habsburg
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#16   Sweetdragon †   03:04:39 | Montag, 21. Mai 2007
Danke seraphincgn
ganz genau meine Meinung … :(3
Nichts ist schlimmer als Kinder in den Händen von religiösen Fundamentalisten.
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#15   seraphincgn   01:26:46 | Montag, 21. Mai 2007
Oh man
Sicher is das deutsche Schulsystem nicht grade das beste aber Heimuntericht oh graus.
Damit Kinder von Psychopatischen verklemten Eltern total weltfremd unterichtet werden???
Anstat geschichte wird dann mal ebend was von adam und eva geleert und an stadt biologie die schöpfungsgeschichte.
Für Physik und Chemie werden stricken und backen geleert den Physik und Chemie is ja teufelswerk.
Ja klar sicher.
Auch wenn das deutsche SChulsystem echt marode ist es ist für Kinder immer noch besser als von solchen psychos unterichtet zu werden.
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#14   obelix †   01:15:56 | Montag, 21. Mai 2007
@VirFortis
VirFortis: MilesChristi Als Elterntei habe ich Verantwortung ergo bestimme ich welche Schulform mein Kind besucht.
Nur in Privatschulen, StarkerMann! Wenn Sie Ihre Kinder in öffentliche Schulen schicken, sind Sie auf Gedeih und Verderb auf die Selektion angewiesen, die man den Zehnjährigen angedeihen lässt.
Ausgesprochen wirkungsvoll diese Selektionen, vor allem in Bayern. Die haben ganz exzellente Ergebnisse in den Abiturprüfungen; allerdings auch die homogensten Klassen. Kaum ein Arbeiter- oder Ausländerkind dabei. Und natürlich die wenigsten Abiturienten in der Republik. Klasse statt Masse halt. So wie es das ständische Schulsystem am besten kann.
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#13   Sweetdragon †   00:42:57 | Montag, 21. Mai 2007
@ Gotthard
was isr dann mit den Russaland Deutschen ?
Mit deutschstämmigen Rumänen ?
Wenn die her kommen bekommen sie sofort einen deutschen Paß aber sie haben bis zu dem Zeitpunkt keinen…
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#12   Gotthard   23:30:31 | Sonntag, 20. Mai 2007
@rudolfus
es gibt heute keine Flüchtlinge oder Vertriebene deutscher Volkszugehörigkeit mehr, die Wohnsitz in Deutschland in den Grenzen vom 31.12.1937 genommen haben. (Art 116 Abs 1 GG)
also gilt mein Satz: Deutscher ist, wer einen deutschen Pass besitzt.
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#11   OnanIV   22:56:56 | Sonntag, 20. Mai 2007
Rund 250 Besucher
…ein riesiger ansturm…
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#10   Rudolfus   22:50:57 | Sonntag, 20. Mai 2007
@Gotthard
Nicht nur, sondern auch, wer – gemäß dem Grundgesetz – ein Anrecht auf die Staatsbürgerschaft hat.
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#9   Gotthard   22:43:45 | Sonntag, 20. Mai 2007
Deutscher
Deutscher ist, wer einen deutschen Pass – bzw Personalausweis hat.
Punkt Ende Aus
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#8   Rudolfus   22:38:01 | Sonntag, 20. Mai 2007
„Rassenreine Deutsche“?
es geht um „rassenreine“ Deutsche (um ein Vokabular zu benutzen, das Ihnen sicherlich gefällt).“
Nationalsozialistisches Vokabular ist unter römischen Katholiken sicher nicht gerne gesehen.
Außerdem sind die Deutschen, mit ihren vielen unterschiedlichen Ausprägungen in allen Teilen Deutschlands, sicherlich keine eigene Menschenrasse, sondern einfach eine europäische Mischung.
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#7   VirFortis   22:28:56 | Sonntag, 20. Mai 2007
MilesChristi
Als Elterntei habe ich Verantwortung ergo bestimme ich welche Schulform mein Kind besucht. Die Wahlfreiheit zu beschneiden durch Gründung von sozialistischen Einheitschulformen kommt einer Entmündigung der Eltern gleich welche Großteils Pluralität im Schulsystem wollen.
Ihre Argument ist nicht begründet.
Ich – selber aus einer Arbeiterfamilie war Hauptschulbesucher ging nach der Hauptschule in ein Oberstufenrealgymnasium und habe daraufhin ein Studium absolviert. Sie sprechen sich gegen Selektion aus, sind aber für Zwangsintegration. Nein nein – die Pluralität im Bildungssystem gehört bewahrt.
Ps: Ihr Satz:
„In diesen Statistiken sind keine „Ausländer“ drin – es geht um „rassenreine“ Deutsche (um ein Vokabular zu benutzen, das Ihnen sicherlich gefällt).“
ist eine Frechheit sondergleichen für die ich eine entschuldigung erwarte. Bleibt diese aus bitte ich den Webmaster sie hier zu entfernen !
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#6   verecundus   20:38:06 | Sonntag, 20. Mai 2007
@miles sonstwas
Auf solch salbungsvolle, aber realitätsferne Schwärmereien pflegt man bei uns im Schwesternzimmer die herzhafte Empfehlung auszusprechen: dann nimm sie doch mit nach Hause!
Genau dies sei Ihnen wie allen linken Gutmenschen ans Herz gelegt; nehmen Sie sich persönlich in Ihren vier Wänden (oder unmittelbaren Nachbarschaft) all dieser liebenswerten wie putzigen Enterbten dieses bösen Systems an; 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche, bevor Sie so erfahrungsarmes, dummes Illustriertengewölle absondern.
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#5   MilesChristi   20:02:51 | Sonntag, 20. Mai 2007
VirFortis:
… ich bin Vater, daher weiß ich was ich sage.
Die sog. „lern- und integrationsunwilligen Ausländer“ sind weder lern- noch integrationsunwillig (was meinen Sie konkret damit, meinen Sie Muslime, die ihre Religion nicht aufgeben wollen?) sondern sind einfach überfordert. Statt Geld für den Sprachunterricht auszugeben hat unsere Regierung nichts besseres zu tun als einige Milliarden in den militärischen Abenteuern Afghanistan, Lebanon etc., Schutzwall um Heiligendamm, zu verschleudern.
Nicht die „Linken“ sind ein Problem, sondern die vermeintlich Rechten (und einige vermeintliche Christen), die lieber den „Pack“ fernhalten wollen – von „ihren“ Schulen, von „ihren“ Universitäten, von „ihren“ gutbezahlten Arbeitsplätzen.
Schauen Sie sich mal die Unis an: der Anteil von Kindern aus Arbeiterfamilien bzw. Familien mit geringem Einnkommen sinkt kontinuierlich – Jahr für Jahr. In diesen Statistiken sind keine „Ausländer“ drin – es geht um „rassenreine“ Deutsche (um ein Vokabular zu benutzen, das Ihnen sicherlich gefällt).
Andere Länder in Europa kennen keine so gravierende, so frühe Selektion wie in Deutschland (Frankreich, Italien, die skandinavischen Länder, zB), und behaupten Sie, daß den Kindern dort in ihrer Erziehung schlechter geht ?
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#4   matt2 †   19:59:58 | Sonntag, 20. Mai 2007
@MilesChristi: ach was!
Ihre braven, armen, benachteiligten Türkenkinder sind ja alle so lernwillig. Wenn sie die entsprechende Leistung erbringen würden, dann ließe man sie wohl auch auf die besseren Schulen. Die österreichischen Unis sind offenbar Anlaufziel vieler deutscher Studenten, weil es an deutschen Unis nicht genug Studienplätze gibt, sehr zum Unmut mancher Studierender hier. Vielleicht sollten sie die Unis bei sich verdoppeln, damit auch alle Türken Ärzte werden können. Ich weiß ganz anderes zu berichten von der Lernbereitschaft gewisser ausländischer Kinder von einem Lehrer an einer polytechnischen Schule lehrt und es dabei zu seinem Leidwesen mit dem besten Ruaß der Gesellschaft zu tun bekommt.
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#3   VirFortis   19:49:36 | Sonntag, 20. Mai 2007
Für Sie als
Vater wäre diese Schule ein Horror. Jeder, der nur ein wenig die Situation erfassen kann, sieht das auch.
Im Interesse der Linken aber liegt nicht das Lernniveau der einheimischen Kinder, sondern das Blockieren mittels lern- und integrationsunwilliger Immigranten.
Dass unsere Kinder dabei schwer unter Druck kommen, 2 Jahre verlieren, das Niveau unter die Räder kommt, ist den Linken völlig wurscht.
Merken Sie was? Exzellente Bildung für die Kinder ist absolut nicht das Ziel. Nur so kann keine kritische, mitdenkende Jugend heranwachsen.
Und Gusen, Stoisits und Co können weiter unser Land verheizen.
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#2   MilesChristi   19:41:07 | Sonntag, 20. Mai 2007
Selektierung
Ein gravierendes Problem des Schulsystems in Deutschland ist die frühe Auswahl der Kinder und ihre „Einweisung“ in verschiedene Schulformen- Hauptschule, Realschule, Gymnasium.
Dieses elitäre und elitenbildende bzw. -erhaltende System hat als Konsequenz daß die Anzahl von Kindern, die aus ärmeren Familien stammen bzw. aus Familien nichtdeutscher Abstammung (Türken, Rußlanddeutschen, etc.) aufs Gymnasium und somit den WEg für ein’Studium frei haben konsequent klein gehalten wird bzw. immer kleiner wird. Die sog. Eliten (in bester unchristlichen Art) wollen ja unter sich bleiben, und sorgen dafür, daß ihre Kinder bloß nicht mit Kindern aus ärmeren Schichten verkehren.
Idealerweise sollte eine Trennung nach Schulart viel später passieren, vielleicht nach dem 8. Schuljahr, und keineswegs wie jetzt (nach der 4. bzw. 5. Klasse).
Wie ich mal gelesen habe: „Bildung nur für die Reichen; dem Volk einfach die BILD-Zeitung“. So oder ähnliches.
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#1   matt2 †   19:32:55 | Sonntag, 20. Mai 2007
kann mir nicht vorstellen…
dass mehr als ein winzigkleiner Bruchteil der Eltern seine Kinder zuhause unterrichten will. Den meisten Eltern fehlt doch die Kompetenz und der Wille dazu. Die 1. 4 Jahre Grundschule könnte man vielleicht zuhause machen, aber danach wirds doch schon schwierig. Das ist keine Lösung für die Vielzahl von Eltern. Man muss den staatlichen Schulen eben eigene katholische Bildungsstätten entgegensetzen und für diese aber auch staatliche Förderung beantragen. Diese könnten ja wirklich die staatlichen Schulen nach und nach ersetzen. Eigentlich sollte ja mit der praktischen Bildung der Kinder zugleich auch die Grundlage für den Glauben und die Herzensbildung gelegt werden. Das kann an öffentlichen Schulen unter den jetzigen Umständen nicht mehr geschehen. Es besteht sogar hochgradig die Gefahr der Verbildung in Richtung Gottlosigkeit.
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