Das gegenwärtige Schulsystem in Deutschland ist inzwischen so abgewirtschaftet, daß sich die Politiker mit mehr Energie als bisher nach Alternativen umsehen sollten.
(kreuz.net, Nürnberg) Das ‘Netzwerk Bildungsfreiheit’ fordert eine Öffnung des deutschen Bildungssystems
für alternative Bildungsformen.
Das ‘Netzwerk’ ist ein deutscher Zusammenschluß von Organisationen
und Einzelpersonen, denen das Recht auf freie Wahl und Gestaltung des eigenen Bildungswegs ein Anliegen
ist.
Die Vereinigung tagte Anfang Mai in Rothenfels bei Würzburg.
Rund 250 Besucher versammelten sich
unter dem Motto „Bildungsfreiheit statt Schulzwang“ zum zweiten ‘Internationalen Kolloquium zum Heimunterricht’.
Dabei traten Redner aus insgesamt elf europäischen und nordamerikanischen Ländern auf.
Die These der
Tagung: Deutschland kann den Heimunterricht angesichts positiver Erfahrungen im Ausland nicht länger
verbieten.
Viele nichtdeutsche Referenten berichteten von der Bildungsfreiheit und den Möglichkeiten
in den Nachbarländern Deutschlands.
Hierdurch wurde erneut der Charakter des deutschen Schulanwesenheitszwangs
offenbar, der Deutschland als europäisches Schlußlicht plaziert.
Am Kolloquium wurden auch Ergebnisse
der Hirn- und Bildungsforschung präsentiert, um die Vorteile von Bildung ohne Schulzwang hervorzuheben.
Da Deutschland die Menschenrechts-Charta unterzeichnet hat, appellieren die Teilnehmer an die deutsche
Regierung, dem Land Bildungsfreiheit zu gewähren.
Das nächste Kongreß ‘Internationale Kolloquium zum
Heimunterricht’ wird im Jahr 2008 in den Niederlanden durchgeführt.
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23 Lesermeinungen
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religiöse Psychopathen Na ja, ich weiß nicht. Wer einmal in das Lehrerzimmer einer durchschnittlichen
Gesamt-, Grund- oder bundesdeutschen Sonstwasschule (am eindrucksvollsten in sozialistisch dominierten
Bundesländern) geblickt und gar ein paar Worte mit den Zombies dort gewechselt hat, wird rasch erkennen,
daß sich Geistekrankheiten nicht nur auf den engen Kreis protestantischer Sekten beschränken. Die Wahl
zwischen religiöser und liberalwurschtiger Psychopathologie hat etwas von der Wahl zwischen Pest und
Cholera. Wobei die religiösen Fundis als Eltern zumindest eine Art von Verantwortungsgefühl ihren Schülern
und Kindern gegenüber haben. Von staatlich alimentierten Betreuerfunktionären würde ich das nur in
Ausnahmefällen behaupten.
Die Volksverderber Es ist immer ein Jammer, mit ansehen zu müssen wie schon die kleinen sechsjährigen
mit riesigen Schulranzen frühmorgens in die humanistischen, konfessionslosen, gemischten Schultreibhäuser
gekarrt werden, wo sie körperlich, seelisch und geistig schwer mißhandelt, wo sie durch einem mörderischen
Leistungsdruck frühzeitig ausgebrannt, durch Ohrfeigen und Gruppenzwang gefügig gemacht, der Elternbindung
entrissen, der Familie als Arbeitskraft geraubt werden. Und was nützte es dem Kind, wenn es wirklich
das gesamte Wissen der Welt gelernt, aber Schaden an der Seele genommen hätte. Rückkehr zur Natürlichkeit!
In dem Niedergang der Kunst, der Politik, der Redekunst etc. kann man sehen, wohin uns der Zwang zum Unnatürlichen
und Verkehrten gebracht hat. Ist das der Fortschritt?! „Magna debetur puero reverentia“ (das Kind soll
zart und schonend behandelt werden). „Fürchtet die Rache der erhabenen Engel, denen die Kinderseelen
anvertraut sind.“ „Laßt einmal die Schulkinder, nachdem sie ein Jahr lang von dem Schulzwang schon befreit
sind, noch einmal prüfen! Ihr werdet mit Staunen erfahren, wie wenig sie wirklich gelernt haben!“ Aus
„Nordlicht und Wahrheit.“ Sendschreiben eines Alt-Bayern an seine Landsleute worin über alle großen
Herren von Napoleon herab bis zum unbekannten Verfasser des Nordlicht-Kalenders (sammt seinem „Sybel“)
auf gut Deutsch die Wahrheit gesagt wird. München, 1860
@r.ruhrgebietler viele Deutsche Gebiete vergessen! … Das ist leider sehr richtig – im Gedächtnis der
alten DDR per se, in der BRD erst ab der Politik nach Kanzler Adenauer (CDU), beginnend mit Willy Brandt
(SPD), und damit auch, was alle Schüler in der BRD ab dieser Zeit betrifft. (Die Republik Österreich
ist bis heute davon überzeugt, mit „dieser Geschichte“ und mit den vielen Gebieten – wie etwa Schlesien
oder Böhmen – nie etwas zu tun gehabt zu haben, und hat damit nach 1945 konsequenterweise auch keine
Heimatvertriebenen auf seinem Territorium geduldet. Kanzler Leopold Figl v. Österreich, ÖVP, über die
Sudetendeutschen, die Österreich erreichten [Todesmarsch], erklärte, die „deutschsprachigen Tschechoslowaken“
sollen Österreich verlassen, „wir haben selber nichts.“)
Ich verstehe nicht warum deutschland solche probleme mit dem heimunterrich hat in Österreich ist das
ein oprivileg seit einführung der Schulpflicht durch Kaiserin Maria theresia und das system funktioniert
sehr gut wichtig ist das die schulbehörde diese kinder nicht aus den augen verliert
@Rudolfus – viele Deutsche Gebiete vergessen! so z.B. die Gebiete um Deutsch-Eylau, der gesamt Kreis Rosenberg
(ehem. dt. Ritterorder). Diese Gebiet sind den Vertriebenen eindeutig zurückzugeben, ggfls. mit Zinsen
für den Zeitraum der Nichtnutzung! Es waren ab 1937 nicht nur die Juden, die vertrieben wurden!
@Gotthard es gibt heute keine Flüchtlinge oder Vertriebene deutscher Volkszugehörigkeit mehr, die Wohnsitz
in Deutschland in den Grenzen vom 31.12.1937 genommen haben. (Art 116 Abs 1 GG) also gilt mein Satz: Deutscher
ist, wer einen deutschen Pass besitzt. Da sind Sie nicht richtig informiert. Es gibt sogar noch heute
viele, auf die dies zutrifft (und selbst, wenn es nur mehr ein einzelner wäre, wäre dieses Gesetz weiterhin
gültig) – was die alten Reichsgrenzen des genannten Datums betrifft, nämlich besonders in Oberschlesien
(wo nach dem Krieg die Hälfte der deutschen Bevölkerung belassen wurde). Auch jedem anderen deutscher
(Minderheiten-)Volkszugehörigkeit außerhalb der Reichsgrenzen wird die Bundesbürgerschaft anstandslos
verliehen, z.B. was die vielen deutschen Minderheiten in Osteuropa (bes. Rumänien) und Eurasien (Rußland)
betrifft. Was z.B. Hermannstadt (Siebenbürgen, Rumänien) betrifft, so wurde erst vor kurzer Zeit ein
Mitglied der deutschen Minderheit zum Bürgermeister gewählt (obwohl Hermannstadt heute überwiegend
von Angehörigen der rumänischen Volksmehrheit bewohnt wird). Es herrscht durch das Bundesbürgerschaftsrecht
ein reger Verkehr zwischen Volksdeutschen, die Bundesbürger wurden, und einen Wohnsitz in der Bundesrepublik
haben, und solchen, die in der Heimat blieben. Zusätzlich muß man unterscheiden zwischen Bundesbürgern
und allen alten Deutschen insgesamt, die nie Bundesbürger waren und sich auch nicht auf das BRD-Gebiet
seit 1990 beschränkten: Kant, Habsburg
Oh man Sicher is das deutsche Schulsystem nicht grade das beste aber Heimuntericht oh graus. Damit Kinder
von Psychopatischen verklemten Eltern total weltfremd unterichtet werden??? Anstat geschichte wird dann
mal ebend was von adam und eva geleert und an stadt biologie die schöpfungsgeschichte. Für Physik und
Chemie werden stricken und backen geleert den Physik und Chemie is ja teufelswerk. Ja klar sicher. Auch
wenn das deutsche SChulsystem echt marode ist es ist für Kinder immer noch besser als von solchen psychos
unterichtet zu werden.
@VirFortis VirFortis: MilesChristi Als Elterntei habe ich Verantwortung ergo bestimme ich welche Schulform
mein Kind besucht. Nur in Privatschulen, StarkerMann! Wenn Sie Ihre Kinder in öffentliche Schulen schicken,
sind Sie auf Gedeih und Verderb auf die Selektion angewiesen, die man den Zehnjährigen angedeihen lässt.
Ausgesprochen wirkungsvoll diese Selektionen, vor allem in Bayern. Die haben ganz exzellente Ergebnisse
in den Abiturprüfungen; allerdings auch die homogensten Klassen. Kaum ein Arbeiter- oder Ausländerkind
dabei. Und natürlich die wenigsten Abiturienten in der Republik. Klasse statt Masse halt. So wie es das
ständische Schulsystem am besten kann.
@ Gotthard was isr dann mit den Russaland Deutschen ? Mit deutschstämmigen Rumänen ? Wenn die her kommen
bekommen sie sofort einen deutschen Paß aber sie haben bis zu dem Zeitpunkt keinen…
@rudolfus es gibt heute keine Flüchtlinge oder Vertriebene deutscher Volkszugehörigkeit mehr, die Wohnsitz
in Deutschland in den Grenzen vom 31.12.1937 genommen haben. (Art 116 Abs 1 GG) also gilt mein Satz: Deutscher
ist, wer einen deutschen Pass besitzt.
„Rassenreine Deutsche“? es geht um „rassenreine“ Deutsche (um ein Vokabular zu benutzen, das Ihnen sicherlich
gefällt).“ Nationalsozialistisches Vokabular ist unter römischen Katholiken sicher nicht gerne gesehen.
Außerdem sind die Deutschen, mit ihren vielen unterschiedlichen Ausprägungen in allen Teilen Deutschlands,
sicherlich keine eigene Menschenrasse, sondern einfach eine europäische Mischung.
MilesChristi Als Elterntei habe ich Verantwortung ergo bestimme ich welche Schulform mein Kind besucht.
Die Wahlfreiheit zu beschneiden durch Gründung von sozialistischen Einheitschulformen kommt einer Entmündigung
der Eltern gleich welche Großteils Pluralität im Schulsystem wollen. Ihre Argument ist nicht begründet.
Ich – selber aus einer Arbeiterfamilie war Hauptschulbesucher ging nach der Hauptschule in ein Oberstufenrealgymnasium
und habe daraufhin ein Studium absolviert. Sie sprechen sich gegen Selektion aus, sind aber für Zwangsintegration.
Nein nein – die Pluralität im Bildungssystem gehört bewahrt. Ps: Ihr Satz: „In diesen Statistiken sind
keine „Ausländer“ drin – es geht um „rassenreine“ Deutsche (um ein Vokabular zu benutzen, das Ihnen sicherlich
gefällt).“ ist eine Frechheit sondergleichen für die ich eine entschuldigung erwarte. Bleibt diese aus
bitte ich den Webmaster sie hier zu entfernen !
@miles sonstwas Auf solch salbungsvolle, aber realitätsferne Schwärmereien pflegt man bei uns im Schwesternzimmer
die herzhafte Empfehlung auszusprechen: dann nimm sie doch mit nach Hause! Genau dies sei Ihnen wie allen
linken Gutmenschen ans Herz gelegt; nehmen Sie sich persönlich in Ihren vier Wänden (oder unmittelbaren
Nachbarschaft) all dieser liebenswerten wie putzigen Enterbten dieses bösen Systems an; 24 Stunden am
Tag und sieben Tage die Woche, bevor Sie so erfahrungsarmes, dummes Illustriertengewölle absondern.
VirFortis: … ich bin Vater, daher weiß ich was ich sage. Die sog. „lern- und integrationsunwilligen
Ausländer“ sind weder lern- noch integrationsunwillig (was meinen Sie konkret damit, meinen Sie Muslime,
die ihre Religion nicht aufgeben wollen?) sondern sind einfach überfordert. Statt Geld für den Sprachunterricht
auszugeben hat unsere Regierung nichts besseres zu tun als einige Milliarden in den militärischen Abenteuern
Afghanistan, Lebanon etc., Schutzwall um Heiligendamm, zu verschleudern. Nicht die „Linken“ sind ein Problem,
sondern die vermeintlich Rechten (und einige vermeintliche Christen), die lieber den „Pack“ fernhalten
wollen – von „ihren“ Schulen, von „ihren“ Universitäten, von „ihren“ gutbezahlten Arbeitsplätzen. Schauen
Sie sich mal die Unis an: der Anteil von Kindern aus Arbeiterfamilien bzw. Familien mit geringem Einnkommen
sinkt kontinuierlich – Jahr für Jahr. In diesen Statistiken sind keine „Ausländer“ drin – es geht um
„rassenreine“ Deutsche (um ein Vokabular zu benutzen, das Ihnen sicherlich gefällt). Andere Länder in
Europa kennen keine so gravierende, so frühe Selektion wie in Deutschland (Frankreich, Italien, die skandinavischen
Länder, zB), und behaupten Sie, daß den Kindern dort in ihrer Erziehung schlechter geht ?
@MilesChristi: ach was! Ihre braven, armen, benachteiligten Türkenkinder sind ja alle so lernwillig.
Wenn sie die entsprechende Leistung erbringen würden, dann ließe man sie wohl auch auf die besseren
Schulen. Die österreichischen Unis sind offenbar Anlaufziel vieler deutscher Studenten, weil es an deutschen
Unis nicht genug Studienplätze gibt, sehr zum Unmut mancher Studierender hier. Vielleicht sollten sie
die Unis bei sich verdoppeln, damit auch alle Türken Ärzte werden können. Ich weiß ganz anderes zu
berichten von der Lernbereitschaft gewisser ausländischer Kinder von einem Lehrer an einer polytechnischen
Schule lehrt und es dabei zu seinem Leidwesen mit dem besten Ruaß der Gesellschaft zu tun bekommt.
Für Sie als Vater wäre diese Schule ein Horror. Jeder, der nur ein wenig die Situation erfassen kann,
sieht das auch. Im Interesse der Linken aber liegt nicht das Lernniveau der einheimischen Kinder, sondern
das Blockieren mittels lern- und integrationsunwilliger Immigranten. Dass unsere Kinder dabei schwer unter
Druck kommen, 2 Jahre verlieren, das Niveau unter die Räder kommt, ist den Linken völlig wurscht. Merken
Sie was? Exzellente Bildung für die Kinder ist absolut nicht das Ziel. Nur so kann keine kritische, mitdenkende
Jugend heranwachsen. Und Gusen, Stoisits und Co können weiter unser Land verheizen.
Selektierung Ein gravierendes Problem des Schulsystems in Deutschland ist die frühe Auswahl der Kinder
und ihre „Einweisung“ in verschiedene Schulformen- Hauptschule, Realschule, Gymnasium. Dieses elitäre
und elitenbildende bzw. -erhaltende System hat als Konsequenz daß die Anzahl von Kindern, die aus ärmeren
Familien stammen bzw. aus Familien nichtdeutscher Abstammung (Türken, Rußlanddeutschen, etc.) aufs Gymnasium
und somit den WEg für ein’Studium frei haben konsequent klein gehalten wird bzw. immer kleiner wird.
Die sog. Eliten (in bester unchristlichen Art) wollen ja unter sich bleiben, und sorgen dafür, daß ihre
Kinder bloß nicht mit Kindern aus ärmeren Schichten verkehren. Idealerweise sollte eine Trennung nach
Schulart viel später passieren, vielleicht nach dem 8. Schuljahr, und keineswegs wie jetzt (nach der
4. bzw. 5. Klasse). Wie ich mal gelesen habe: „Bildung nur für die Reichen; dem Volk einfach die BILD-Zeitung“.
So oder ähnliches.
kann mir nicht vorstellen… dass mehr als ein winzigkleiner Bruchteil der Eltern seine Kinder zuhause
unterrichten will. Den meisten Eltern fehlt doch die Kompetenz und der Wille dazu. Die 1. 4 Jahre Grundschule
könnte man vielleicht zuhause machen, aber danach wirds doch schon schwierig. Das ist keine Lösung für
die Vielzahl von Eltern. Man muss den staatlichen Schulen eben eigene katholische Bildungsstätten entgegensetzen
und für diese aber auch staatliche Förderung beantragen. Diese könnten ja wirklich die staatlichen
Schulen nach und nach ersetzen. Eigentlich sollte ja mit der praktischen Bildung der Kinder zugleich auch
die Grundlage für den Glauben und die Herzensbildung gelegt werden. Das kann an öffentlichen Schulen
unter den jetzigen Umständen nicht mehr geschehen. Es besteht sogar hochgradig die Gefahr der Verbildung
in Richtung Gottlosigkeit.