10:37:01 | Sonntag, 20. Mai 2007
P. Udo Fischer
Anders als die Katholiken verstehen es Linke und Glaubensfeinde, sich gegenseitig unter die Arme zu greifen.

‘Kirche In’ wurde vor 20 Jahren – nach der Ernennung von Kurt Krenn zum Weihbischof von Wien – gegründet.
(kreuz.net) Das in Österreich von Pfarrer Rudolf Schermann publizierte glaubensfeindliche Magazin ‘Kirchen
In’ hat sich – trotz Toyota-Werbung – in Schulden hineingeritten.
Doch jetzt eilt dem Geistlichen sein
Freund und Gesinnungsgenosse
Pater Udo Fischer zu Hilfe.
Pater Fischer wurde in Österreich vor allem
durch seinen Kampf gegen den verstorbenen Erzbischof von Wien, Hans-Hermann Kardinal Groër, und den emeritierten
Bischof von St. Pölten, Mons. Kurt Krenn, bekannt.
In seinem Wochenblatt ‘Ja – die neue Kirchenzeitung’
fordert der Pater Anfang Mai: „Solidarität mit Pfarrer Schermann“.
Vor vierzig Jahren sei die Jugend
politisch elektrisiert gewesen – erzählt der streitbare Benediktiner in der Einleitung seines Aufrufes:
„Die Niederschlagung des Prager Frühlings, der Vietnamkrieg und die Studentendemonstrationen vielerorts
ließen niemanden kalt.“
Das Buch von 1968 seien die „Worte des Vorsitzenden Mao Tse Tung“ gewesen.
Das Interesse an der „Mao-Bibel“ sei sogar in katholischen Internaten wie in jenem von Hollabrunn enorm
gewesen:
„Kein Geringerer als der damalige Religionsprofessor Hans Groër verstand es, das in Peking
gedruckte Werk seinen Studenten flugs zu beschaffen.“
Das habe sein Ansehen unermeßlich gesteigert,
jedoch niemanden zum Marxisten werden lassen.
Drei Jahre später sei als christliches Gegenstück „Das
kleine gelbe Schülerbuch“ – verfaßt von einem Gerd Hamburger – erschienen: „Das war das Pseudonym für
Pfarrer Rudolf Schermann“.
Dieser habe sein ganzes Leben für die Freiheit der Kirche im Kommunismus
und für die Freiheit in der Kirche gekämpft – glaubt Pater Fischer.
Synonym dafür sei das seit zwanzig
Jahren von ihm herausgegebene Magazin ‘KIRCHE IN’.
Die Zeitschrift habe derzeit einige Schulden, die
zwar nicht mehr größer würden, jedoch beträchtlich seien.
Die einzige „Schuld“, die Hw. Schermann
dabei treffe, sei sein „übergroßes Gottvertrauen“:
„Daß das zurecht bestand und besteht, können Sie,
liebe Leserinnen und Leser beweisen“.
Erstmals in der Geschichte legte ‘Ja – die neue Kirchenzeitung’
darum einen Zahlschein bei und bittet seine Leser um eine – wenn möglich großzügige – Spende für ein
befreundetes Magazin.
Gleichzeitig dankt Pater Fischer seinem ideologischen Bundesgenossen, der wie nur
wenige angeblich „die Zeichen der Zeit erkannt“ und auch Mut und Energie aufgebracht habe, darauf zu reagieren.
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#13
Fragender 22:37:42 | Sonntag, 20. Mai 2007
#12
VirFortis 22:16:43 | Sonntag, 20. Mai 2007
#11
Rodolfo Panetta 20:47:15 | Sonntag, 20. Mai 2007
#10
VirFortis 19:24:26 | Sonntag, 20. Mai 2007
#9
Baron Bolligru 19:20:00 | Sonntag, 20. Mai 2007
#8
VirFortis 19:18:37 | Sonntag, 20. Mai 2007
#7
wickerl 19:14:11 | Sonntag, 20. Mai 2007
#6
VirFortis 18:51:33 | Sonntag, 20. Mai 2007
#5
Ansgar 16:47:23 | Sonntag, 20. Mai 2007
#4
matt2 † 14:47:03 | Sonntag, 20. Mai 2007
#3
thaumaturgos 14:00:13 | Sonntag, 20. Mai 2007
#2
Nachtlaterne 11:45:48 | Sonntag, 20. Mai 2007
#1
Rudolfus 11:07:03 | Sonntag, 20. Mai 2007