P. Udo Fischer
Kardinal Groër und die Mao-Bibel
Anders als die Katholiken verstehen es Linke und Glaubensfeinde, sich gegenseitig unter die Arme zu greifen.
'Kirche In' wurde vor 20 Jahren - nach der Ernennung von Kurt Krenn zum Weihbischof von Wien - gegründet.
‘Kirche In’ wurde vor 20 Jahren – nach der Ernennung von Kurt Krenn zum Weihbischof von Wien – gegründet.
(kreuz.net) Das in Österreich von Pfarrer Rudolf Schermann publizierte glaubensfeindliche Magazin ‘Kirchen In’ hat sich – trotz Toyota-Werbung – in Schulden hineingeritten.

Doch jetzt eilt dem Geistlichen sein Freund und Gesinnungsgenosse Pater Udo Fischer zu Hilfe.

Pater Fischer wurde in Österreich vor allem durch seinen Kampf gegen den verstorbenen Erzbischof von Wien, Hans-Hermann Kardinal Groër, und den emeritierten Bischof von St. Pölten, Mons. Kurt Krenn, bekannt.

In seinem Wochenblatt ‘Ja – die neue Kirchenzeitung’ fordert der Pater Anfang Mai: „Solidarität mit Pfarrer Schermann“.

Vor vierzig Jahren sei die Jugend politisch elektrisiert gewesen – erzählt der streitbare Benediktiner in der Einleitung seines Aufrufes:

„Die Niederschlagung des Prager Frühlings, der Vietnamkrieg und die Studentendemonstrationen vielerorts ließen niemanden kalt.“

Das Buch von 1968 seien die „Worte des Vorsitzenden Mao Tse Tung“ gewesen.

Das Interesse an der „Mao-Bibel“ sei sogar in katholischen Internaten wie in jenem von Hollabrunn enorm gewesen:

„Kein Geringerer als der damalige Religionsprofessor Hans Groër verstand es, das in Peking gedruckte Werk seinen Studenten flugs zu beschaffen.“

Das habe sein Ansehen unermeßlich gesteigert, jedoch niemanden zum Marxisten werden lassen.

Drei Jahre später sei als christliches Gegenstück „Das kleine gelbe Schülerbuch“ – verfaßt von einem Gerd Hamburger – erschienen: „Das war das Pseudonym für Pfarrer Rudolf Schermann“.

Dieser habe sein ganzes Leben für die Freiheit der Kirche im Kommunismus und für die Freiheit in der Kirche gekämpft – glaubt Pater Fischer.

Synonym dafür sei das seit zwanzig Jahren von ihm herausgegebene Magazin ‘KIRCHE IN’.

Die Zeitschrift habe derzeit einige Schulden, die zwar nicht mehr größer würden, jedoch beträchtlich seien.

Die einzige „Schuld“, die Hw. Schermann dabei treffe, sei sein „übergroßes Gottvertrauen“:

„Daß das zurecht bestand und besteht, können Sie, liebe Leserinnen und Leser beweisen“.

Erstmals in der Geschichte legte ‘Ja – die neue Kirchenzeitung’ darum einen Zahlschein bei und bittet seine Leser um eine – wenn möglich großzügige – Spende für ein befreundetes Magazin.

Gleichzeitig dankt Pater Fischer seinem ideologischen Bundesgenossen, der wie nur wenige angeblich „die Zeichen der Zeit erkannt“ und auch Mut und Energie aufgebracht habe, darauf zu reagieren.
      
13 Lesermeinungen
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#13   Fragender   22:37:42 | Sonntag, 20. Mai 2007
tja…
Anders als die Katholiken verstehen es Linke und Glaubensfeinde, sich gegenseitig unter die Arme zu greifen.(Originalzitat von kreuz.net)
Tja- gelebte Nächstenliebe halt… vielleicht sollten sich die, die kreuz.net „Katholiken“ nennt, mal darüber Gedanken machen, ob sie nicht im (G)Eifer des Gefechts etwas vergessen haben…
(Und die von Pater Udo Fischer kritisierten Bischöfe waren ja auch eher „streitbar“ als Vorbilder der Nächstenliebe…)
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#12   VirFortis   22:16:43 | Sonntag, 20. Mai 2007
Zum abschluss meiner kleinen Trilogie präsentiere ich Ihnen – geschätzter Leser noch ein besonderes
Gustostückerl österr. Klerikalpolitkultur
Kirchensegen für Herrmann Nitsch (Quelle: Kath.Net)
Der niederösterreichische Propst Maximilian Fürnsinn, der Mistelbacher Gemeindepfarrer Hermann Jedinger und der evangelische Superintendent Paul Weiland werden am 24. Mai 2007 gemeinsam mit dem niederösterreichischen Landeshauptmann Erwin Pröll das sogenannte „Nitsch-Museum“ in Mistelbach einweihen.
Der „Künstler“, der von der Zeitung „Der Standard“ als „Bischof des Aktionismus“ bezeichnet wird, ist durch aktionistische „Blutmysterien“ und „Schüttbilder“ in Verbindung mit Elementen archaischer Religiosität und teilweise explizit antichristlichen Inhalten bekannt geworden.
In seinem Libretto „Die Eroberung von Jerusalem“ aus dem Jahr 1974 ging Hermann Nitsch mit der Gestalt Jesu auf pornographisch-blasphemische Weise um. Im August 1998 führte er ein „Sechs-Tage-Spiel der Mysterien“ durch: „300 Akteure dürfen nun neben dem ‘Meister’ mittun und sich bis Sonntag als ‘geweihte’ Gehilfen bei der Schlachtung von drei Stieren als Täter beziehungsweise im spärlich bekleideten Outfit des Jesus von Nazareth oder des Heiligen Sebastians als Opfer fühlen und im heiligen Blut, wenn auch nur der Tiere, suhlen“, schrieb damals sogar die „Berliner Zeitung“. <> Bischof Egon Kapellari und Kardinal Christoph Schönborn erinnerten damals an die Grenzen künstlerischer Freiheit und kritisierten die blasphemischen Elemente.
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In der Zeitung „Der Standard“ heißt es nun zur Eröffnung des Museums i…
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#11   Rodolfo Panetta   20:47:15 | Sonntag, 20. Mai 2007
Verlogene Linke!
Es ist unglaublch, welche Geschichtsklitterung von Linken hier wieder einmal betrieben wird! Die Mao Tse Tung Jünger haben den Prager Frühling nicht unterstützt, vielmehr die Baader-Meinhof-Bande!
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#10   VirFortis   19:24:26 | Sonntag, 20. Mai 2007
forts III
ollüstig schreit.“
Unsere politische Nomenklatura ist nicht in der Lage oder nicht gewillt, das Spiel zu durchschauen, wie man ein Künstler von Weltrang wird. „Künstler“ und „Sachverständige“ sind weltweit tätig, sich wechselseitig zu bestätigen, daß die von ihnen produzierten Dinge Kunst oder Gutachten sind. Und sie leben hervorragend davon. Die meisten unserer Künstler müßten wohl verhungern, wenn ihnen nicht massenhaft Steuergelder nachgeworfen würden.
Als Träger des Großen Staatspreises der Republik Österreich und des Kulturpreises des Landes Niederösterreich sitzt Hermann Nitsch natürlich in Zukunft in vielen Jury’s und kann dafür sorgen, daß ähnlicher Unsinn und ähnliche gotteslästerliche Abscheulichkeiten in die Weltrangliste von Kunstwerken aufgenommen werden.
Soweit weit, so verständlich. Aber was bewegt einen angeblich christlichen Politiker wie Erwin Pröll, der zugleich als besonders einflussreich in der angeblich christlichen ÖVP gilt, was bewegt einen solchen Mann und eine solche Partei dazu, Person und Tätigkeit des „Künstlers“ Hermann Nitsch zu fördern?
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#9   Baron Bolligru   19:20:00 | Sonntag, 20. Mai 2007
Nein, hier ist jetzt
das Treppchen! (Bin gestolpert).
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#8   VirFortis   19:18:37 | Sonntag, 20. Mai 2007
Forts.
ions“-Künstler. Nitsch hat Gotteslästerung zum Beruf gemacht, wenn er in besonderer Weise das christliche Symbol des Kreuzes durch unsägliche Kreuzigungsszenen in den Schmutz zieht. Die Verhöhnung christlicher Symbole und Glaubensinhalte gilt offenbar als Kennzeichen künstlerischen Talentes, wie an einem konkreten Beispiel gezeigt werden soll: Im Herbst 2003 gab es in Klosterneuburg in der Sammlung Essl eine Nitsch-Ausstellung, die der Herr Professor Nitsch mit „Kreuzigungen“ und „Prozessionen“ mit geschlachteten Rindern und Schweinen und mit viel Gedärmen und Blut eröffnen ließ. „Eine Blutspur zog sich bald nicht nur durch den Hauptgang“,berichtete der ORF, „auch der Hauptraum des Museums verwandelte sich in eine riesige Blutlache, und Schlachthausgestank machte sich breit“. Und als die nackten in Blut und Gedärmen watenden Akteure mit Holzprügeln auf ein geschlachtetes Schwein einzuschlagen begannen, klatschten die 500 Ehrengäste begeistert Beifall. Die Ausstellung wurde von der Stadt Klosterneuburg – unter einem ÖVP-Bürgermeister – aus Steuermitteln subventioniert.
Wer schwache Nerven hat, sollte den nächsten Absatz nicht lesen. Es folgt nämlich ein Auszug aus der Regieanweisung des Herrn Nitsch zu seinem Werk „Die Eroberung von Jerusalem“: … die kadaver werden ausgeweidet … ein panzer fährt in das Schlachthaus. christus legt sich nackt mit dem hauch auf den panzer, er wird daran festgebunden … homosexuelle springen auf den panzer und begatten christus, welcher laut und w…
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#7   wickerl   19:14:11 | Sonntag, 20. Mai 2007
ganz richtig
Wie wahr , Kathliken kennen keine gegenseitige Treue und auch nicht das was die Linken Solidarität nennen. Man gibt viel lieber als katholischer Amtsträger einem Freimaurer etwas als einem Katholiken und schon gar nicht einem Lefebrevianer.
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#6   VirFortis   18:51:33 | Sonntag, 20. Mai 2007
Kunst aktuell !
Mistelbach erhält also ein Nitsch-Museum, welches – wie man hört -dem Land Niederösterreich einen Beitrag von 3,9 Millionen Euro wert sein soll. Die neue Gratis-Tageszeitung „Österreich“ berichtet dazu in ihrer Niederösterreich-Beilage vom 24. April 2007, aus dem Büro des Landeshauptmannes sei zu erfahren gewesen, daß der Landeshauptmann voll zu diesem Museum stehe, welches es ermögliche, „die Werke – und Werte – eines Künstlers von Weltrang irn Lande zu behalten…“
Nun weiß man ja, wie die „Werke“ dieses „Künstlers“ entstehen. Der große Meister legt z.B. eine Leinwand auf, füllt dann in einen Kübel Blut oder Farbe, nimmt eine feierliche (manche würden sagen: eine lächerliche) Haltung ein und verschüttet den Inhalt des Kübels auf diese Leinwand. Mit einem Besen oder einem ähnlichen Gerät wird dann ebenso feierlich Farbe oder Blut noch etwas verschmiert. Nach dem Trocknen wird die Leinwand zerteilt. Die einzelnen so behandelten Fetzen werden gerahmt und fertig sind die „Werke“. Ein solcher hausgemachter Blödsinn wäre zu Zeiten, als die Menschen ihre Hirne noch gebrauchen konnten, nicht einmal als gelungener Lausbubenstreich durchgegangen.
Völlig ratlos steht man da, wenn es richtig sein sollte, daß jemand aus dem Büro des Landeshauptmannes oder gar der Landeshauptmann selbst von „Werten“ gesprochen hat. Tatsächlich verwendet Nitsch Gegenstände aus dem katholischen Gottesdienst wie Monstranzen oder Messgewänder für eckelerregende „Aktionen“. Und deshalb ist er wohl auch ein „Akt
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#5   Ansgar   16:47:23 | Sonntag, 20. Mai 2007
@ matt
Nehmen Sie schnell Ihre Tabletten!!
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#4   matt2 †   14:47:03 | Sonntag, 20. Mai 2007
wer steuert den Geist der Kirche…?
zugegeben es mag Kirchenleute geben, die ganz offen die Ideologie des Bösen betreiben und also wirklich Wölfe im Schafspelz sind. Es mag aber auch Hirten geben, die mehr Schafe als Hirten sind. Wenn man sich z.B. das Konzil versinnbildlicht. Da saßen sie alle zusammen, mehr wie Schafe in einer Stallung, als wie Hirten.
Ich bin so vermessen und habe angefangen bei mir selbst die Schuld zu suchen, weil ich glaube, dass die Mißstände der Kirche, die Folge meines eigenen Verschuldens meines Versagens in der Liebe waren und sind, weil ich mich davor verschließe und damit der Geist auch denen verschlossen bleibt, die ihn aus eigener Kraft nicht sehen können.
Dieser Gedanke klingt verwegen, aber ich glaube an dieses Mysterium in mir das zur Reife und Verantwortung kommt. Manchmal ist der sichtbare Kopf nicht der wahre Kopf sondern selbst nur Empfänger, der wahre Kopf bleibt verborgen, aber hat gewaltigen Einfluß und bleibt für die wahren Impulse verantwortlich. Und es liegt im Grunde bei ihm, diese Impulse zu setzen, oder dem Verfall zuzusehen wie ein Unbeteiligter. Im Grunde ist es also er, der das Schicksal seiner Liebe in Händen hält. Durch seine Zuwendung blüht sie auf und wächst, durch sein Desinteresse verfällt und vergeht sie.
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#3   thaumaturgos   14:00:13 | Sonntag, 20. Mai 2007
werde scherman
noch KI sind kirchenfeindlich, sie sind INTEGRALISTENFEINDLICH
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#2   Nachtlaterne   11:45:48 | Sonntag, 20. Mai 2007
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#1   Rudolfus   11:07:03 | Sonntag, 20. Mai 2007
Linke Einheit und linker Zusammenhalt
Diese Beobachtung der linken Einheit kann man nur bestätigen, gerade auch für Österreich und die einheitlich agierende und zusammenhaltende SPÖ, die auch zentralistisch verfaßt ist – ähnlich wie auch Österreichs Republik selbst (zentralistischer Nationalrat, der „Bundesrat“ ist nur ein repräsentatives Kontrollorgan, zentralistische Oberhoheit der Bundesregierung über nahezu alle Bundesländerkompetenzen, die zustimmungspflichtig sind).
Die ÖVP dagegen ist ein Sammelsurium rivilasierender Bünde und derer Bundesländeruntereinheiten, stets zerstritten und am berühmten Bundesobmannsessel sägend (außer unter Bundesobmann Schüssel, u.a. weil die Partei schon schlimm genug dagestanden hatte, und es Dr. Schüssel immerhin zum Kanzler gebracht hatte).
Dieser Umstand ist wesentlich für die verlorenen Nationalratswahlen seit 1970, aber auch für verlorene Bundespräsidentenwahlen der SPÖ-Einparteienbundespräsidentenära 1945-1986.
Dasselbe und Schlimmeres gilt für die Amtskirche, gerade für diese linken und modernistischen Priester, die geistig einer „Volksrepublik“ nahestehen, und die ihre Berufung wesentlich aber dem priesterlichen Vorbild des P. Hans Hermann Groer OSB, dem späteren Cardinal-Erzbischof verdanken.
Die ÖVP ist sicher keine besonders angenehme Partei, wenn man dabei ist und mitmacht, gerade für den Bundesobmann, sehr im Unterschied zur geschlossenen und einheitlichen SPÖ, abgesehen davon, daß die SP-Führung dem Ostblock und der DDR nahestand.
SP-Kanzlerära: 1970-2000.
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