09:54:34 | Montag, 21. Mai 2007
Bei der feierlichen Eröffnung der neuen Kirche der Petrusbruderschaft in Wien machten die Patres aus der Not eine Tugend. Von Niklaus Thaler.

Nachprimiz bei der Petrusbruderschaft in Wien, Christkönig 2006
© Petrusbruderschaft, Nachprimiz in
Wien an Allerheiligen 2006(kreuz.net, Wien) Kürzlich konnten sich die Mitglieder der stetig wachsenden Gemeinde um die Petrusbruderschaft
in Wien über die
bevorstehende Neueröffnung einer seit Jahren leerstehenden Wiener Kirche freuen.
Am
Hochfest Christi Himmelfahrt war es soweit.
Ein levitiertes Hochamt – untermalt von Mozartklängen dargebracht
durch das Ensemble „ars musica“ – setzte den Beginn einer hoffentlich gnadenvollen Zeit.
Die Patres mußten
bis zum Tag der Kirchenneueröffnung zahlreiche Schwierigkeiten überwinden.
Diese lagen nicht nur in
den bekannten Stolpersteinen, die Priestern der Alten Liturgie fallweise in den Weg gelegt werden.
Immerhin
gestaltete sich die Suche nach einem passenden Gotteshaus in Wien keineswegs so mühselig wie in manchen
bundesdeutschen Diözesen, wo eine harte Ablehnung des überlieferten Ritus die Regel ist.
Das Wichtigste
fehlteFast problematischer als die Suche nach einem Gotteshaus gestaltete sich die Innenrenovierung
der Kirche, die der Bruderschaft von der Erzdiözese überantwortet wurde.
Zwar wurde der Sakralbau im
neugotischen Stil vor gut hundert Jahren erbaut. Trotzdem fehlte der wichtigste Bestandteil des schönen
Hauses – der Hochaltar.
Er wurde schon vor Zeiten aus der Kirche herausgerissen und zwecks Geldbeschaffung
einem Wiener Museum übergeben.
Als Ersatz mauerte man einen schmucklosen Tabernakel in die Wand und
brachte das heilige Opfer ab diesem Zeitpunkt auf einem tischähnlichen grauen Volksaltar dar.
Diese
Umstellungen erwiesen sich für den, der den Alten Ritus feiern will, als echtes Problem.
Reaktionär
im besten Sinne des WortesDoch dann bewiesen die Patres der Bruderschaft in Wien, daß auch Geistliche
findige Problemlöser sein können.
In wochenlanger Arbeit restaurierten sie den gesamten ehemals so
lieblos behandelten Altarraum. Sie hämmerten, verputzten, malten – und drehten den Volksaltar kurzerhand
Richtung Tabernakel um.
Geschmückt mit gestickten Altardecken, feinem Leinen und goldenen Kandelabern
war das einfache Möbelstück nicht wiederzuerkennen.
Auch die Türen des in die Kirchenwand eingemauerten
Tabernakels lassen plötzlich goldig strahlend vermuten, daß sie einen hohen Herrn bergen. Die Freude
der Gemeinde war groß.
Wenn jemand im besten Sinne des Wortes als „reaktionär“ bezeichnet werden kann,
dann sind es diese Geistlichen.
Ihrer Re-Actio hat auf den altarstürmerischen Aktionismus der vergangenen
Jahrzehnte einen gelungene Antwort gegeben.
Das volle Gotteshaus ist der beste Beweis dafür.
Weitere
Fotos der Petrusbruderschaft in Wien
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HeinrichderZweite 22:40:42 | Samstag, 16. Juni 2007
#23
pfarrverweser1 22:31:34 | Samstag, 16. Juni 2007
#22
Benedikt 12:22:12 | Dienstag, 22. Mai 2007
#21
Stimme aus dem Tradiland 11:41:39 | Dienstag, 22. Mai 2007
#20
Ansgar 11:32:43 | Dienstag, 22. Mai 2007
#19
Benedikt 11:01:13 | Dienstag, 22. Mai 2007
#18
Ansgar 10:44:59 | Dienstag, 22. Mai 2007
#17
landorganist 09:42:51 | Dienstag, 22. Mai 2007
#16
landorganist 09:42:51 | Dienstag, 22. Mai 2007
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Rudolfus 19:14:18 | Montag, 21. Mai 2007
#14
möchtegern-kathole 18:43:21 | Montag, 21. Mai 2007
#13
Fragender 18:18:03 | Montag, 21. Mai 2007
#12
Typ 17:38:26 | Montag, 21. Mai 2007
#11
Ansgar 17:10:12 | Montag, 21. Mai 2007
#10
Typ 15:48:37 | Montag, 21. Mai 2007
#9
Genoveva 15:30:44 | Montag, 21. Mai 2007
#8
landorganist 15:22:38 | Montag, 21. Mai 2007
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nonnobisdomine 13:43:11 | Montag, 21. Mai 2007
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landorganist 13:39:53 | Montag, 21. Mai 2007
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Pünktchen 12:53:05 | Montag, 21. Mai 2007
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Sirilo 11:57:04 | Montag, 21. Mai 2007
#3
RJH 11:50:15 | Montag, 21. Mai 2007
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r.ruhrgebietler 11:43:44 | Montag, 21. Mai 2007
#1
Pünktchen 11:10:37 | Montag, 21. Mai 2007