Petrusbruderschaft
Reaktionäre Geistliche
Bei der feierlichen Eröffnung der neuen Kirche der Petrusbruderschaft in Wien machten die Patres aus der Not eine Tugend. Von Niklaus Thaler.
Nachprimiz bei der Petrusbruderschaft in Wien, Christkönig 2006
Nachprimiz bei der Petrusbruderschaft in Wien, Christkönig 2006
© Petrusbruderschaft, Nachprimiz in Wien an Allerheiligen 2006
(kreuz.net, Wien) Kürzlich konnten sich die Mitglieder der stetig wachsenden Gemeinde um die Petrusbruderschaft in Wien über die bevorstehende Neueröffnung einer seit Jahren leerstehenden Wiener Kirche freuen.

Am Hochfest Christi Himmelfahrt war es soweit.

Ein levitiertes Hochamt – untermalt von Mozartklängen dargebracht durch das Ensemble „ars musica“ – setzte den Beginn einer hoffentlich gnadenvollen Zeit.

Die Patres mußten bis zum Tag der Kirchenneueröffnung zahlreiche Schwierigkeiten überwinden.

Diese lagen nicht nur in den bekannten Stolpersteinen, die Priestern der Alten Liturgie fallweise in den Weg gelegt werden.

Immerhin gestaltete sich die Suche nach einem passenden Gotteshaus in Wien keineswegs so mühselig wie in manchen bundesdeutschen Diözesen, wo eine harte Ablehnung des überlieferten Ritus die Regel ist.

Das Wichtigste fehlte

Fast problematischer als die Suche nach einem Gotteshaus gestaltete sich die Innenrenovierung der Kirche, die der Bruderschaft von der Erzdiözese überantwortet wurde.

Zwar wurde der Sakralbau im neugotischen Stil vor gut hundert Jahren erbaut. Trotzdem fehlte der wichtigste Bestandteil des schönen Hauses – der Hochaltar.

Er wurde schon vor Zeiten aus der Kirche herausgerissen und zwecks Geldbeschaffung einem Wiener Museum übergeben.

Als Ersatz mauerte man einen schmucklosen Tabernakel in die Wand und brachte das heilige Opfer ab diesem Zeitpunkt auf einem tischähnlichen grauen Volksaltar dar.

Diese Umstellungen erwiesen sich für den, der den Alten Ritus feiern will, als echtes Problem.

Reaktionär im besten Sinne des Wortes

Doch dann bewiesen die Patres der Bruderschaft in Wien, daß auch Geistliche findige Problemlöser sein können.

In wochenlanger Arbeit restaurierten sie den gesamten ehemals so lieblos behandelten Altarraum. Sie hämmerten, verputzten, malten – und drehten den Volksaltar kurzerhand Richtung Tabernakel um.

Geschmückt mit gestickten Altardecken, feinem Leinen und goldenen Kandelabern war das einfache Möbelstück nicht wiederzuerkennen.

Auch die Türen des in die Kirchenwand eingemauerten Tabernakels lassen plötzlich goldig strahlend vermuten, daß sie einen hohen Herrn bergen. Die Freude der Gemeinde war groß.

Wenn jemand im besten Sinne des Wortes als „reaktionär“ bezeichnet werden kann, dann sind es diese Geistlichen.

Ihrer Re-Actio hat auf den altarstürmerischen Aktionismus der vergangenen Jahrzehnte einen gelungene Antwort gegeben.

Das volle Gotteshaus ist der beste Beweis dafür.

Weitere Fotos der Petrusbruderschaft in Wien
      
24 Lesermeinungen
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#24   HeinrichderZweite   22:40:42 | Samstag, 16. Juni 2007
Lieber verwester Pfarrer,
Somit ist es auch völlig unverständlich, warum eine Messvertonung nicht in den NOM passen soll!
Die Mozärtlichen Meßvertonungen sind halt so lateinisch und der Schott ist so weit in heutiger Zeit!
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#23   pfarrverweser1   22:31:34 | Samstag, 16. Juni 2007
An alle liturgischen Schlaumeier zum Thema Musik im Gottesdienst
Wer Mozarts oder auch Hubers, Mayers oder Müllers geistliche Musik als „Untermalung“ bezeichnet, hat den Sinn der Musik im Gottesdienst nicht verstanden. Eine Ordinariumsvertonung kann gar nicht Untermalung sein, denn sie besteht (bis auf das Agnus) aus Aktionsgesängen, also solchen, währendderer nichts anderes „passiert“. Somit ist diese Musik aktiver Vollzug, und zwar wurscht, ob AOM oder NOM!!! Somit ist es auch völlig unverständlich, warum eine Messvertonung nicht in den NOM passen soll! Der einzige Knackpunkt ist das Sanctus, das alle gemeinsam singen sollten, aber derlei diffizile Dinge versteht ihr ja sowieso nicht! Wie auch immer: Musik war (Gregorianik), ist (komponierte Ordinaria und Propria) und bleibt integrierender Bestandteil der Liturgie (SC) und kann nur in AUsnahmefällen (meditative Musik zum Kommuniongang, wenn ein Gesang unterbleibt) Untermalung sein. Bruno Kreisky hat einmal zu einem Journalisten gesagt: „Lernen Sie Geschichte, Herr Reporter!“ In Anlehnung daran kann ich nur sagen: „Lernt Liturgie(geschichte), ihr Pseudofachleute!“
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#22   Benedikt   12:22:12 | Dienstag, 22. Mai 2007
@ Stimme
Da die Musik Mozarts zur alten Messe komponiert wurde, ist sie darauf viel besser abgestimmt.
Eine Behauptung löst die nächste ab. Wunderbar.
Da der NOM geradezu von den Antworten der Gläubigen „lebt“
Was hat das mit der Mozart-Musik zu tun?
und der Priester nicht weiterzelebrieren „darf“, solange die Musik sich fortsetzt
Warum sollte er weiterzelebrieren? Musik ist im „NOM“ liturgischer Vollzug. Und: Bei den Aufnahmen von Messen im Alten Ritus, die ich kenne zelebriert der Priester auch nicht weiter, er setzt sich auf seinen Sitz. Daraus entsteht eine absurde Situation, der Priester sitzt schon, während die Gemeinde das Credo mit allen Verbeugungen / Kniebeuge und Bekreuzigung vollzieht. Da ist es doch besser, alle sprechen das Credo gemeinsam.
Mithin ist der Alte Ritus für diese Musik schlechter geeignet, kein Wunder, wo er doch wesentlich älter ist.
Musik ein geistliches Konzert mit ein bißchen NOM-Brimborium
Ein absolut lächerliches Argument. Haben Sie überhaupt Ahnung von Liturgie? Im neuen Ritus ist die Musik liturgischer Vollzug, im ALTEN Ritus ist die Musik nichts als Ausschmückung. Sie ist für den liturgischen Vollzug vollkommen obsolet. Ihre Argumentation fällt aus Sie selbst zurück. Im alten Ritus ist die Musik ein geistliches Konzert, da ohne Nutzen bei der Liturgie.
Konklusion: Die Mozart-Musik passt besser zum „NOM“, wobei ich Ihnen teilweise zustimme, da auch ich nichts von Orchestermessen halte.
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#21   Stimme aus dem Tradiland   11:41:39 | Dienstag, 22. Mai 2007
@ Benedikt – NOM und Mozart passen nicht zusammen
l(Ansgar)Und sie paßt, das müssen Sie eingestehen, auf eine Alte Messe besser als auf eine Neue.
(Benedikt in Reaktion) Und warum sollte das so sein?
Die Frage ist nicht schwer zu beantworten. Da die Musik Mozarts zur alten Messe komponiert wurde, ist sie darauf viel besser abgestimmt.
Da der NOM geradezu von den Antworten der Gläubigen „lebt“ und der Priester nicht weiterzelebrieren „darf“, solange die Musik sich fortsetzt, wird aus der NOM-Liturgie in Kombination mit alter – auf die überlieferte Liturgie abgestimmter – Musik ein geistliches Konzert mit ein bißchen NOM-Brimborium, welches, da auf Deutsch und häufig banal, durchaus künstlich und aufgesetzt wirkt.
Anders ausgedrückt: Der NOM wirkt in alten (komponierten) Messen als Fremdkörper, paßt schlicht nicht dazu.
Wobei mir schwer fällt, die Frage zu beantworten schwer fällt, welche Musik überhaupt dem NOM angemessen ist. Ich vermute einmal Volksgesang mit Orgelbegleitung. Oder seichtes Gitarren-Gedudel.
Wobei ich das liturgische „Heil“ keineswegs bei komponierten Messen à la Mozart sehe, sondern beim Gregorianischen Choral: Dieser hat sich so allmählich entwickelt wie die überlieferte Messe, auch wenn in beiden Fällen der Kern ab ovo vorhanden war (Vorläufer des Chorals: Der Psalmengesang der jüdischen Liturgie).
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#20   Ansgar   11:32:43 | Dienstag, 22. Mai 2007
@ Benedikt
Mozarts Musik ist eine Bereicherung auch für den NOM. Aber die Messen sind nun einmal für den Alten Ritus komponiert; das ist die Matrix, auf der sie ursprünglich liegen. Zudem sind sie auf Latein. Mozarts Musik wirkt beim Alten Ritus weniger aufgesetzt.
Ich besuche selbst i.d.R. die Neue Messe, bin aber froh, daß es die Alte gibt. Es gibt keinen Grund, die Alte Messe zu bekämpfen. Vermutlich wird es den Alten Ritus noch geben, wenn der Neue längst re-reformiert einer zukünftigen Zeit angepaßt ist.
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#19   Benedikt   11:01:13 | Dienstag, 22. Mai 2007
@ Ansgar
Und sie paßt, das müssen Sie eingestehen, auf eine Alte Messe besser als auf eine Neue.
Und warum sollte das so sein?
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#18   Ansgar   10:44:59 | Dienstag, 22. Mai 2007
@ landorganist
Es gibt keinen Grund, mir gegenüber unverschämt zu werden. Lesen Sie meine Beiträge sine ira et studio, und Sie werden feststellen, daß wir in vielem ähnlicher Meinung sind. Allerdings tappen Sie im Dunkeln, wenn Sie jede traditonalistische Strömung in der Kirche für tendenziell den „Pius-Hanseln“ (Ihr – unangemessener – Terminus) verhaftet sehen. Natürlich bedient sich die Petrusbruderschaft des reichen musikalischen Erbes Mozarts. M.s Charakter ist angesichts seines künstlerisch-spirituellen Opus’ völlig nebensächlich; das wissen die frommen Patres der FSSP natürlich auch. Mozart war vulgär, seine Musik ist es nicht. Und sie paßt, das müssen Sie eingestehen, auf eine Alte Messe besser als auf eine Neue.
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#17   landorganist   09:42:51 | Dienstag, 22. Mai 2007
@Ansgar
Was Sie nicht sagen, Mozart-Messen sind also nur für die „alte Messe“ konzipiert! Wie sollte es auch anders sein, für einen, der 1756 geboren wurde… :-S Aua!
Soweit ich weiß, bestehen die selbigen Messen i. d. Regel aus Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus, Benedictus und Agnus Dei. All das ist, wenn ich mich nicht irre, auch im NOM vorgesehen, und wird Sonntag für Sonntag in den römisch-katholischen Kirchen rund um den Globus gebetet, oder gesungen, mit und ohne Mozart Messe. Sogar Bach, der in Forumskreisen ja als Ketzer bekannt sein wird, hat die Messe mehrfach vertont. Nicht immer in allen Teilen, meistens nur als Ferialmesse, aber immerhin…natürlich nur für den alten Ritus… :-S
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#16   landorganist   09:42:51 | Dienstag, 22. Mai 2007
@Ansgar
Was Sie nicht sagen, Mozart-Messen sind also nur für die „alte Messe“ konzipiert! Wie sollte es auch anders sein, für einen, der 1756 geboren wurde… :-S Aua!
Soweit ich weiß, bestehen die selbigen Messen i. d. Regel aus Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus, Benedictus und Agnus Dei. All das ist, wenn ich mich nicht irre, auch im NOM vorgesehen, und wird Sonntag für Sonntag in den römisch-katholischen Kirchen rund um den Globus gebetet, oder gesungen, mit und ohne Mozart Messe. Sogar Bach, der in Forumskreisen ja als Ketzer bekannt sein wird, hat die Messe mehrfach vertont. Nicht immer in allen Teilen, meistens nur als Ferialmesse, aber immerhin…natürlich nur für den alten Ritus… :-S
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#15   Rudolfus   19:14:18 | Montag, 21. Mai 2007
@Fragender / Josephs II. Religionstoleranz und Freimaurerei
Kaiser Josephs II. Vater war bekannterweise auch ein Freimaurer, nämlich der Kaiser der Römer Franz I. Stephan v. Lothringen, zusammen mit der gläubigen katholischen Kaiserin Maria Theresia v. Habsburg der Begründer des Erzhauses Habsburg-Lothringen.
Kaiser Joseph II. selbst war mit Sicherheit freimaurerisch beeinflußt, besonders in seiner rationalen Glaubensauffassung: Während er als Katholik und als Kaiser der Römer die katholische Kirche als Amtskirche mit vielen Amtspfarren in seinen habsburgischen Erblanden kräftig ausbreitete, schloß und verbot er gleichzeitig die kontemplativen Orden und Klöster, die „nur beteten“, ohne aber aktiv als Staatsbeamte tätig zu sein – ihre Mitglieder mußten in Caritativorden als Seelsorger oder Lehrer aktiv in der Welt wirken.
Auch die Toleranzedikte gegenüber den Nichtkatholiken kann man als freimaurerisch inspiriert ansehen – bekanntlich sind die Freimaurer stets Verfechter der religiösen Freiheit durch den Staat (was für uns heute selbstverständlich ist, während damals Katholiken und Protestanten blutigste Kriege führten [z.B. der 30jährige Krieg in Deutschland und im Hl. Römischen Reich, in dem deutsche Christen deutsche Christen töteten und ganze Gebiete ausrotteten oder die Hugenottenverfolgung in Frankreich]).
In diesem Punkt hat der freimaurerische Geist etwas Positives und Richtiges gebracht, nämlich, indem er zur ursprünglich christlichen und katholischen Toleranz ermahnte, denn Christus rechtfertigt sicher keine Glaubenskriege
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#14   möchtegern-kathole   18:43:21 | Montag, 21. Mai 2007
solange die Mozart-Messe …
… zu Gottes Ehr’ ist, gefällt sie ihm sicher. Nicht die Messe an sich, aber die Haltung der Herzen.
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#13   Fragender   18:18:03 | Montag, 21. Mai 2007
Geniale Musikauswahl
Mozart war bekennender Freimaurer… und sein lebenswandel war nicht gerade zölibatär…
… aber Joseph II. (er hat das Toleranzpatent erlassen, das den Protestanten die Ausübung ihres Glaubens erlaubte) war ein Fan von ihm…
Naja- aber Fundamentalisten-Gehirnen wird so ein kleiner Lapsus sicher nicht auffallen… macht ja nix.
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#12   Typ   17:38:26 | Montag, 21. Mai 2007
@ Ansgar
Unverständlich? Sie betreffen das – sowohl den liturgischen Texten als auch der ältesten Tradition als auch allen anderen Riten außer dem römischen – selbstverständlich unbekannte Missverständnis, dass Liturgie nur vom Priester allein gültig vollzogen würde, die feiernde Gemeinde aber keine Relevanz besäße.
Gegen das Charisma der Petrusbruderschaft habe ich nichts, aber meine konkreten Erfahrungen mit Petrusbrüdern zeigt, dass diese das II. Vatikanische Konzil, dem sich unser Hl. Vater verpflichtet weiß, letztlich doch ablehnen – sie tun nur so, als ob nicht.
Insofern stehe ich der FSSP skeptisch gegenüber.
Und es ist und bleibt Humbug, wenn man glaubt, bei einem von Chor oder Gemeinde gesungenen Kyrie müsse der Priester um der „Gültigkeit“ willen das Kyrie auch noch vor sich her flüstern.
Gott hält sich nicht die Ohren zu, wenn andere als der Priester zu ihm rufen. Auch in der Messe nicht.
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#11   Ansgar   17:10:12 | Montag, 21. Mai 2007
@ Typ
Ich verstehe Ihren Beitrag nicht; er wirkt auch auf den zweiten Blick ziemlich unsinnig, finden Sie nicht? Und was haben Sie eigentlich gegen die Petrusbruderschaft? Selbst, wenn Ihnen der Alte Ritus nicht zusagt, müßten Sie doch anerkennend konzedieren, daß diese Gemeinschaft in Treue zu Kirche und Papst ihr Charisma lebt – tapfer gegen manchen Widerstand.
Übrigens: Mozart hat ausschließlich Messen komponiert, die auf den Alten Ritus zugeschnitten sind. Was soll also Ihre unverständliche Einlassung?
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#10   Typ   15:48:37 | Montag, 21. Mai 2007
Tja, landorganist…
…wie Sie ja wissen, geht die Petrusbruderschaft wie auch die Piussekte davon aus, dass Gott sich die Ohren zuhält, wenn ein Ensemble Mozart spielt. Sind ja nur widerwärtige Laien, womöglich sogar Frauen. So ein ekelhaftes Pack will Gott nicht hören, igittigitt, Getaufte! Pfuibäh!
Aber er hört zu, wenn der Priester 200 Meter vom gemeinen Volk entfernt am Hochaltar den Introitus vor sich herpuspelt. Das liebt er. Alles andere ist – da hat kotz.net schon recht – nur „Untermalung“.
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#9   Genoveva   15:30:44 | Montag, 21. Mai 2007
@landorganist: Fotos
Ich habe dem Artikel einen Link zu weiteren Bildern hinzugefügt.
Viel Vergnügen :-)
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#8   landorganist   15:22:38 | Montag, 21. Mai 2007
nonno,
mein Bester, wer redet denn mit Ihnen. Kümmern Sie sich doch lieber um Ihre 30 (!) seitige Seminararbeit zum Thema HS. Da sind Sie ja nun d e r Spezialist dieses Forums! 30 Seiten, meine Güte, was sind Sie nur für ein Schlaumeier! :-D
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#7   nonnobisdomine   13:43:11 | Montag, 21. Mai 2007
ad Landorganist
Was SIE wollen, interessiert niemanden hier.
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#6   landorganist   13:39:53 | Montag, 21. Mai 2007
Die Gewandungen
erinnern mich an ein engl. Tapetenmuster, aber egal.
Die Formulierung, dass die Messe durch Mozartklänge „untermalt“ wurde zeugt wieder einmal von der liturgischen Sachkenntnis des Verfassers.
Stand eigentlich auf dem Hochaltar eine lebensgroße Madonnenfigur, so wie im Herkulessaal? Ich will Fotos!!!!!
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#5   Pünktchen   12:53:05 | Montag, 21. Mai 2007
Sirilo
Es ist also nicht überall so schlimm wie in Ihrem Umfeld.
Das stimmt und deckt sich auch mit meinen Erfahrungen/Beobachtungen. Ebenso ist der Zuwachs in den alt-rituellen Gemeinden stetig aber maßvoll. Es ist i.d.T. völlig irreal zu erwarten, daß mit der Wiedereinführung des alten Ritus urplötzlich ein „geistlicher Frühling“ ausbräche und ein Massenansturm auf die „alte lateinische Messe“ einsetzen müsse.
Aus diesem Grunde ist allerdings auch die Ängstlichkeit und Feindseligkeit nicht nachzuvollziehen, mit der einige Vertreter im deutschen Episkopat die alte Messe behandeln.
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#4   Sirilo   11:57:04 | Montag, 21. Mai 2007
@ruhrgebietler
„…kaum einer mehr zu den Sonntagsevents geht…“
Ich weiß ja nicht, wo Sie leben und es so schrecklich ist, aber in der Pfarrei, zu der ich gehöre (im Bistum Bamberg, in der Diaspora) ist jeden Sonntag bei allen drei Messen die Kirche proppenvoll – trotz NOM und Volksaltar. (Und das gilt auch für die anderen 6 Kirchen der Stadt!)
Es ist also nicht überall so schlimm wie in Ihrem Umfeld.
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#3   RJH   11:50:15 | Montag, 21. Mai 2007
Und warum zeigt man kein Bild
vom Altar?
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#2   r.ruhrgebietler   11:43:44 | Montag, 21. Mai 2007
sieh an, Herr Lehmann!
ist das nicht schön? Eine (wenn auch nur in Teilen) der Tradition verpflichtete Burderschaft hat es wieder mal geschafft! Ein Gotteshaus mit Hochaltar – ganz zur Ehre Gottes! Und das während in D Gebäude der V-II-Kirche abgerissen werden und kaum einer mehr zu den Sonntagsevents geht: von Politikern verar… und den V-II Klerikern im Stich gelassen. So gestaltet sich ein Überblick über den Seelenzustand Deutschland’s
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#1   Pünktchen   11:10:37 | Montag, 21. Mai 2007
Re-aktion als Wiederherstellung
und Neuausrichtung des liturgischen Lebens in einer von Leerstand, Schließung, Abbruch oder Umwidmung bedrohten Kirche: wer könnte etwas dagegen haben?
Die guten Argumente www.kreuz.net/bookentry.1155.html für die Wiedereinführung des alten Meßritus werden allerorten durch gesundes Wachstum und innere Reifung der Gemeinden des alten Ritus bestätigt!
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