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Dienstag, 22. Mai 2007 14:12
Er leugnet hemmungslos weiter
Ein notorischer Papstverleumder, der kürzlich als Handlanger des sowjetischen Geheimdienstes entlarvt wurde, versucht, seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Ein Kommentar.
Papst Pius XII. am Altar Gottes
Papst Pius XII. am Altar Gottes
(kreuz.net) „Quatsch“, „pure Albernheit“ – mit solchen Argumenten hat Papstverleumder Rolf Hochhuth abgestritten, daß er ein Gehilfe des sowjetischen Geheimdienstes KGB gewesen sei.

Hochhuth hört sich dabei an wie ein Nationalsozialist, der die Existenz von Vernichtungslagern leugnet.

Für Rolf Hochhuth – den Verleumder von Papst Pius XII. – wird es immer enger.

Im Januar wurde er von dem ehemaligen rumänischen Agenten Ion Mihai Pacepa als Helfershelfer der sowjetischen Kirchenverfolger entlarvt. Der Geheimdienstoffizier hat für seine Angaben nachprüfbare Beweise vorgelegt.

Doch Hochhuth will nicht sehen. Er will nicht hören. Er will nur leugnen.

Eine einsame Stimme im SchweigenEine einsame Stimme im SchweigenKlicken Sie auf das Bild, um die Photomeile mit 12 Bildern zu starten.

Über Nacht ist er vom Ankläger zum Angeklagten geworden.

Da sein ureigenes Geschäft die Verleumdung ist, verleumdet Hochhuth auch noch als Greis:

„Überraschend ist es allerdings, daß 44 Jahre lang niemals davon die Rede war, ich hätte Geheimdienst-Material benutzt“ – wehrt sich Hochhuth vor der ‘Deutsche Presse-Agentur’.

Daß er nach dem Fall der Sowjetunion, der Öffnung der Archive und der Aufarbeitung der Vergangenheit wie viele andere Kollaborateure von seiner Vergangenheit eingeholt wird, will er nicht wahrhaben.

Hochhuth ist der alte Manipulator von früher geblieben: „Daß aber plötzlich diese Albernheit aufgebracht wird, als Priester verkleidete Rumänen hätten ins Vatikan-Archiv so genannte ‘Dokumente’ gegen Pius eingeschmuggelt: Kein Unbefugter gelangte seit 1527, seit dem Sacco di Roma, jemals ins Archiv des Vatikans. Und ich selber habe auch niemals von dort einen Zettel erhalten!“

Der Papstverleumder versucht durcheinanderzuwerfen, was der Ex-Geheimdienstoffiziere Schritt für Schritt dargelegt hat.

So wie Hochhuth den heldenhaften Widerstand von Papst Pius XII. – der über 700.000 verfolgten Juden das Leben rettete – ungeschehen machen will, so verfälscht, entstellt, verdreht und manipuliert er den messerscharfen historischen Befund, der gegen ihn vorliegt.

Hochhuth wiederholt auch die ausgeleierte Lüge vom angeblichen „Schweigen des Vatikans“ während des Zweiten Weltkrieges.

Der von der deutschen Wehrmacht umzingelte Papst Pius XII. brachte den Balanceakt fertig, sich durch im Vatikan, in der Peterskirche im päpstlichen Sommerpalast, in den römischen Klöstern und Ordenshäusern versteckte Juden erpreßbar zu machen und dennoch dem gottlosen nationalsozialistischen Regime ins Gesicht zu widerstehen.

All das ist dem vergreisten Verleumder ein Dorn im Auge. Er ist ein Produkt der Sowjetunion und des Kalten Krieges. Mit dem Ende des Kalten Krieges ist seine Zeit abgelaufen.

Die von Pius XII. steht noch bevor. Anfang Mai anerkannte die Vatikanische Kongregation für Selig- und Heiligsprechungen den heroischen Tugendgrad des Papstes.

Jetzt wartet die Kirche auf die Selig- und Heiligsprechung des engelsgleichen Hirten.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 48 Lesermeinungen:
Donnerstag, 7. Juni 2007 02:29
Sirius: @ Athanasius
Mittwoch, 23. Mai 2007 19:08
Athanasius: Kreuz.net
untertreibt die Zahlen der direkt von Pius’ XII. Weisungen geretteten Juden. Es waren wenigstens 800.000 Juden die direkt durch Hilfe bzw. Intervention des Hl. Stuhles bzw. Unterschlupfadressen im Vatikan und in Castel Gandolfo dem NS-Terror entkommen konnten. Aber nicht nur deswegen war Pius XII. ein Heiliger, sondern vor allem wegen seiner unermüdlichen Protestes gegen die Atombewaffnung, den Bolschewismus, den NS-Rassismus, den Illuminismus der Freimaurer. Vor allem aber wegen seiner Liebe zu Gott, vor allem zum Gottmensch Jesus Christus, zur Muttergottes, und zu allen Menschen aufrichtigen Herzens in der Welt, vor allem auch zu den kleinen Kindern und den Tieren. Pius XII. war wirklich ein Beispiel für alle katholischen Christen und die Menschheit überhaupt. Vor allem wie man ohne die Wahrheit in einem Relativismus in der Welt zu verraten, dennoch eine Erbitterung vorbeugen kann und froh im Leben sein darf, vor allem am Altare Gottes. Ad Deum qui laetificat juventutem meam. Pius XII. hat es uns vorgelebt, machen wir es ihm nach. In Liebe, auch zu Andersdenkenden und Sündern (egal ob Protestanten, Homos, NS-Offizieren ob Amerikanern), und in nichtablassendem Arbeiten für die Wahrheit gegen die Häresie und Apostasien. In der Welt leben, aber nicht von der menschlichen Welt sein. Man sollte sich aber sehr wohl der Welt bedienen, wie Pius XII. in Humani generis auch sagte, vor allem sollte man auch moderne Philosophien kennenlernen, widerlegen aber auch benutzen, wenn mögl.
Mittwoch, 23. Mai 2007 18:58
Rodolfo Panetta: Papa Pacelli: Santo subito!
Es wird Zeit! In den letzten Jahren konnten die Gläubigen im Petersdom nur unter Schwierigkeiten zum Grab von Papst Pius XII. gelangen, da die Ströme der Besucher anders gelenkt wurden.
Mittwoch, 23. Mai 2007 17:03
santo domingo 2: @ Christus vincit
Ja, ich meinte Abschluß – auch in der Sache.
Antisemit bleibt eben Antisemit, vor allem wenn er es selber zugegeben hat.
Mittwoch, 23. Mai 2007 16:59
Nur um die Sache hier zu einem Anschluß zu bringen
Sie meinten wohl „Abschluß“?

Ein ganzes Kapitel in „Mein Kampf“ steht unter dem Titel „Meine Wandlung zum Antisemiten“.
Daß AH Antisemit war, stellt hier niemand in Abrede. Es sollte aber auch niemandem verheimlicht werden, was die Gründe waren, weshalb AH und viele andere zu seiner Zeit zu „Antisemiten“ (richtiger wäre „Antijudaisten“) wurden…

Nicht „Verschwörerjäger“ o.ä., sondern Antisemit.
Das Bedeutungsspektrum von „Antisemitismus“ ist sehr breit, so daß es nicht sehr viel Sinn macht, diesen Begriff zu verwenden. Gemeinhin ist ein Synonym für „Judenhaß“. Diese Bedeutung dürfte es bei AH wohl schon gehabt haben. Das bestreitet hier auch niemand!

Einiges hier geht ohnehin an die Grenze der Belastungsfähigkeit eines durchschnittlichen Magens, bei aller Höflichkeit.
Wenn ich mir so ansehe, was unsere USrAel-hörige Regierung unserem Volk so alles zumutet, was jeden Tag über Fernsehen und Internet so alles auf unsere Jugend einprasselt, wird mir viel eher schlecht als von der Lektüre von „Mein Kampf“ – ehrlich gesagt…!
Mittwoch, 23. Mai 2007 16:46
santo domingo 2: @ Christus vincit
Nur um die Sache hier zu einem Anschluß zu bringen: Ein ganzes Kapitel in „Mein Kampf“ steht unter dem Titel „Meine Wandlung zum Antisemiten“. Nicht „Verschwörerjäger“ o.ä., sondern Antisemit.

Alles klar? Dann werde ich den Thread jetzt verlassen. Einiges hier geht ohnehin an die Grenze der Belastungsfähigkeit eines durchschnittlichen Magens, bei aller Höflichkeit.
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