Der ehemalige protestantische Neutestamentler Klaus Berger verteidigt Benedikt XVI. gegen Angriffe aus der altliberalen Ecke. Deren Art, die Bibel zu interpretieren sei zu einem System der Selbstanbetung erstarrt.
(kreuz.net, Heidelberg) Der seit kurzem wieder katholische Exeget Klaus Berger verteidigt das Jesus-Buch
von Papst Benedikt XVI. gegen Vorwürfe altliberaler Theologen.
In einem Beitrag für die ‘Katholische
Nachrichtenagentur’ wies der emeritierte Heidelberger Theologe Vorwürfe des „Rückschritts“ und der „Entgleisung“
zurück.
Der Papst lese die Evangelien als Zeugnisse des Glaubens an die Gottheit Jesu – so Berger.
Berger stellt sich insbesondere gegen den evangelischen Göttinger Exegeten Gerd Lüdemann. Für diesen
seien die Evangelien „nach Behandlung im historisch-kritischen Säurebad“ nicht mehr Zeugnis dafür, daß
Jesus wahrhaft Mensch und wahrhaft Gott ist.
„Jesus von Nazareth“ – erschienen im Herderverlag
Berger lobt den Papst dafür, Methoden, die lange diffamiert
worden seien, wieder hoffähig gemacht zu haben. Dazu gehöre die typologische Methode, die das Alte und
das Neue Testament einander vergleichend gegenüberstellt.
Benedikt XVI. habe sich auch der Allegorie –
die Interpretation von Bibeltexten auf den Glauben hin – bedient.
Er grenze jedoch auch die historisch-kritische
Methode nicht aus.
Dicke Staubschichten
Der ehemalige Protestant Lüdemann halte jedoch am Diktat der
historisch-kritischen Exegese fest. Diese sei im 19. und 20. Jahrhundert hauptsächlich von deutschen
evangelischen Theologen entwickelt worden – so Berger.
Die Beliebtheit der Bibelkommentare, die in dieser
Art geschrieben seien und regelmäßig in den Bibliotheken der Pfarrhäuser von einer dicken Staubschicht
eingehüllt würden, zeuge „vom grandiosen Erfolg dieser Einseitigkeit“.
Benedikt XVI. treibe die deutsche
Theologie in eine Krise, von der sie sich nicht mehr erholen werde, so Berger:
„Denn dieses System Wissenschaft,
das sich so schrankenlos selber vergötzt, daß es in der Selbstanbetung als Religionsersatz erstarrt
ist, das gehört einfach abgeschafft.“
Hierbei handle es sich auch nicht um eine Frage der Konfession,
denn diese einseitige Exegese habe auch weite Teile der katholischen Theologie erfaßt.
Davon sei auch
die Lehrerausbildung betroffen – bedauert Berger.
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32 Lesermeinungen
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Zum Geleit…das heutige Evangelium EVANGELIUM Johannes 17 ,6a.11b-19 In jener Zeit erhob Jesus seine
Augen zum Himmel und betete: Vater, ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt
gegeben hast. Heiliger Vater, bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, damit sie eins sind
wie wir. Solange ich bei ihnen war, bewahrte ich sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast. Und ich
habe sie behütet und keiner von ihnen ging verloren, außer dem Sohn des Verderbens, damit sich die Schrift
erfüllt. Aber jetzt gehe ich zu dir. Doch dies rede ich noch in der Welt, damit sie meine Freude in Fülle
in sich haben. Ich habe ihnen dein Wort gegeben und die Welt hat sie gehasst, weil sie nicht von der Welt
sind, wie auch ich nicht von der Welt bin. Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass
du sie vor dem Bösen bewahrst. Sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin. Heilige
sie in der Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit. Wie du mich in die Welt gesandt hast, so habe auch ich sie
in die Welt gesandt. Und ich heilige mich für sie, damit auch sie in der Wahrheit geheiligt sind.
Kristus winkit Allein, wenn Sie einmal die verschiedenen Auflagen des bei Herder erschienenen „Lexikon
für Theologie und Kirche“ (LThK), insbesondere die in den 30er-Jahren erschienene erste mit der in den
90er-Jahren veröffentlichte dritte Auflage miteinander vergleichen, werden Sie feststellen müssen, daß
die erste Auflage noch einigermaßen katholisch, die letzte aber weitgehend modernistisch, sprich häretisch
hoch 10 ist. Sie erwecken den Eindruck, als habe es zwischen der ersten und dritten Auflage des LthK keine
theologische Forschung und Weiterentwicklung gegeben. In den 30-er Jahren war die Theologie eben anders
als die in den 90-er Jahren. Deshalb ist Ihre Kritik unkorrekt. Dann hätte es auch keinen Sinn gemacht,
wenn nach den Erfahrungen des Holocaust und des zweiten Weltkriegs und die Entwicklungen durch Vat.II
das LthK der 30-er Jahre nachgedruckt worden wäre. Veränderung ist es, was lebendig hält, Stillstand
ist Rückschritt. Das gilt nicht nur für technologische Errungenschaften, sondern auch für Philosophie
und Theologie.
#25 Nachtlaterne 19:35:43 | Dienstag, 22. Mai 2007
fragen an geistlichesehr viele geistliche sind sehr liberal und beten diese innere lebenshaltung ger fragen
an geistlichesehr viele geistliche sind sehr liberal und beten diese innere lebenshaltung gerne als gottesersatz
an. dass zuviel liberalität zuviel unrecht begünstigt, dass interessiert sie nicht im mindesten. wenn
ich unseren abt im nahegelegenen kloster neuburg sehe so bin ich tief traurig über seine liberalität,
die nicht einmal die millionenfache abtreibung jesu christi in deutschland zur kenntnis nimmt, geschweige
denn darüber redet. menschen, die sich für den schutz des lebens einsetzen, sind ihm suspekt und er
meidet ihren kontakt. folglich hätte er auch den mkontakt mit den jüngern jesu gemieden und ganz bestimmt
auch christus selbst. wo ist die nächstenliebe?
@N.c. Das Urteil „häretisch“ steht nur den zuständigen Stellen zu Irrtum! Dieses Urteil steht jedem
getauften und (gültig) gefirmten Katholiken zu! o^/ Die penetrante Gesinnungsschnüffelei selbsternannter
Inquisitoren ist grotesk bis lächerlich Aber offensichtlich höchst notwendig, nachdem die „römischen“
Glaubenshüter auf der ganzen Linie versagen! Leider, leider ernährt der Verlag aber auch manchen Autor,
der nicht gerade leidenschaftlich das Credo der Kirche vertritt Woran das wohl liegen mag? Über die
geplante Herder Korrespondenz „spezial“ darf man sich aber ein bisschen mokieren, weil das eindeutig nach
Mitnahmeeffekten im Windschatten des Papstbuches aussieht Ratzinger wird wie schon sein jüdisch-anthroposophischer
Vorgänger, der Globetrottel Wojtyla gnadenlos vermarktet. Das beste Zeichen dafür, auf wessen Seite
sie stehen. Jesus: „Ihr könnt nicht Gott dienen und zugleich dem Mammon!“ o^/
@c.v. Albern. Das Urteil „häretisch“ steht nur den zuständigen Stellen zu. Die penetrante Gesinnungsschnüffelei
selbsternannter Inquisitoren ist grotesk bis lächerlich. Leider, leider ernährt der Verlag aber auch
manchen Autor, der nicht gerade leidenschaftlich das Credo der Kirche vertritt. Über die geplante Herder
Korrespondenz „spezial“ darf man sich aber ein bisschen mokieren, weil das eindeutig nach Mitnahmeeffekten
im Windschatten des Papstbuches aussieht. (Und jede Wette: Da kommen auch die 86% ratziphoben dt. Theologen
wieder zu Wort, „milde gestimmt“ natürlich.)
@Ansgar Daß dieses Forum katholisch ist, wird vehement bestritten. Zumindest ist es so liberal, daß
hier auch anti-katholische, ja gar anti-christliche postings geduldet werden. Daß ich also hier „verschwinden“
soll, werden Sie also kaum begründen, geschweige denn durchsetzen können. Meine gefestigte Katholizität
können Sie anhand meiner postings, vor allem aber auch anhand meiner vielen kirchengeschichtlich fundierten
Leserzeitungen leicht überprüfen und ich fände es humorvoll, was Sie schreiben, wenn Sie überhaupt
realisiert hätten, daß ich mich in diesen Eintragungen aus katholischer Sicht mit Luther und seinen
Zeitgenossen beschäftige. Benedikt XVI. ist allerdings tatsächlich „Gift für die Seele“, dies urteile
ich allerdings nicht aus dem notorischen anti-römischen Affekt, auf welchen Sie ja anspielen, sondern
aus Liebe zur Römischen Kirche, die ich erschüttert in feindlichen Händen sehe. Da die Bösartigkeit
der Clique, die Papst und Kirchenleitung spielt, offenkundig ist, und keines Beweises mehr bedarf, kann
ich nur jedem „Konervativen“ dringend empfehlen, nicht Gift mit Arznei zu verwechseln und sich nicht zu
einem Quacksalber statt zu einem Arzt zu begeben.
@Tschibo: Der Herder-Verlag von damals und der von heute… …sind kaum vergleichbar. Allein, wenn Sie
einmal die verschiedenen Auflagen des bei Herder erschienenen „Lexikon für Theologie und Kirche“ (LThK),
insbesondere die in den 30er-Jahren erschienene erste mit der in den 90er-Jahren veröffentlichte dritte
Auflage miteinander vergleichen, werden Sie feststellen müssen, daß die erste Auflage noch einigermaßen
katholisch, die letzte aber weitgehend modernistisch, sprich häretisch hoch 10 ist. Vergleichen Sie z.B.
nur einmal die Artikel zu „Urstand“, „Sündenfall“, „Erbsünde“, „Adam“, „Eva“, „Hölle“, „Fegfeuer“ usw.
usw. Aus katholischer Sicht ist das nur noch zum Zur Liturgiereform: Nichts dagegen, wenn den Kirchenvolk
zum besseren Mitfeiern des hl. Meßopfers eine zweisprachige Ausgabe mit den Meßtexten zur Verfügung
gestellt wird. Gleichzeitig scheint das aber nicht sonderlich fruchtbar gewesen zu sein, denn es fehlte
wohl die entsprechende liturgische Erziehung durch die kirchliche Hierarchie und in den Familien. Sonst
hätte das „Kirchenvolk“ die Reformen von Ende der 60er-Jahre wohl nicht so ohne weiteres über sich ergehen
lassen und sich so leicht vom „Schott“ getrennt. (Ausnahmen, zu denen wohl auch Ratzinger/B16 gehört,
bestätigen die Regel!)… Interessant ist es übrigens, die Kommentierungen der verschiedenen Schottausgaben
zu studieren, in denen eine gezielte Vorbereitung der (nach)konziliaren Liturgiereform(en) zu beobachten
ist…
No Comment Der Verlag schiebt jetzt noch eine „Herder Korrespondenz spezial“ zu Jesus von Nazareth nach.
Da dürfen dann alle wieder gegen B XVI. rülpsen, dezent natürlich. Aber: Papst wird gelesen, Theologie
bleibt liegen. Tragisch. Allen, die jetzt meinen dem Freiburger Verlag Herder jetzt einen Tort antun
zu sollen und ihn mit Häme zu überhäufen, sei ins Gedächtnis gerufen, dass sie ohne den Verlag Herder
überhaupt nicht die Möglichkeit hätten, sich an der alten Liturgie zu delektieren. Denn es war der
Verlag Herder, der im 19. Jahrhundert mit dem „Schott“ des Benediktiners Anselm Schott ganz massiv die
Weichen zur Liturgiereform gestellt und wesentlich dazu beigetragen hat, dass durch die Übersetzung der
Messtexte aus dem Lateinischen ins Deutsche diese auch vom Volke verstanden wurden. Das war eine enorme
Pionierarbeit, die zu diesen Zeitläufen vom Verlag Herder geleistet wurde. Da ist es nur legitim, dass
der Theologe Ratzinger und heutige Papst Benedikt XIV. sein Buch „Jesus von Nazareth“ bei Herder, Freiburg
publiziert hat. :)3 Missklänge und Neidbekundungen jedweder Art zur und über die Publikation sind völlig
fehl am Platz.
@Tschibo u.a.: Ein Zionisten-Komplott wie es im Buche steht…! ein Komplott zwischen dem Verlag Herder
und der Bild-Zeitung Nachdem auch Ratzinger/B16 und Berger als zionistische Apostaten einzustufen sind,
dürfen/müssen Sie die Liste wohl ergänzen…! Das besondere daran ist, das Benedikt XVI. ganz bewusst
kein lehramtliches Schreiben damit auf den Markt gegeben hat, sondern persönliche Einblicke vermittelt…
Das ist gleichzeitig auch der Offenbarungseid des Joseph Ratzinger/„Papst Benedikt XVI.“: Er traut siener
eigenen Theologie nicht über den Weg, möglicherweise in dem Wissen, daß sie – trotz seiner Abgrenzung
gegenüber der einseitig historisch-kritischen Sicht – gegen die Lehrtradition der katholischen Kirche
gerichtet und somit (möglicherweise) häretisch ist. es dem Leser des Buches anheim stellt, mit dem Text
einverstanden zu sein oder dem Autor zu widersprechen Ein Armutszeugnis für den angeblich höchsten Vertreter
des kirchlichen Lehramts, der einerseits vorgibt, gegen Subjektivismus und Relativismus zu sein, diesen
aber mit solchen Dingen ja selbst fördert…! Wenn man dann noch den kardinalsroten Atlaseinband einbezieht
und die Lesebändchen in den Farben des Vatikan, Weiß und Gelb, muss man schon ziemlich hartgesotten
sein, dem Buch keine Reverenz zu erweisen… Ganz entsprechend dem Zeitgeist, dem Äußerliches mehr gilt
als der Innerliches…! berühmte zu Herzen gehende Stelle Glauben Sie wirklich, solche beim Rationalist
Ratzinger finden zu können…?
Artois… … argumentiert in der Art Karlstadts, Thomas Münzers und des späten Luther. Der Papst als
Antichrist, jeder Kontakt mit seinem Denken der Seele schädlich. Das kann man tun, es ist weder schockierend,
noch neu. Es ist protestantisches Denken. Artois ist irgend so ein Krypto-Lutheraner, oder Zeuge Jehovas.
Vielleicht Mormone? Ist auch egal, er soll aus diesem katholischen Forum vcerschwinden.
#14 thaumaturgos 16:09:56 | Dienstag, 22. Mai 2007
nach gut der hälfte der lektüre kann man nur sagen das es ein sehr empfehlenswertes, die gedanken aregendes
und vor allem THEOLOGISCHES (in der vätertradition argumentierendes) biuch ist, und neben der exegese
klassischen zuschnittes mit gewinn und profit für wissenschaft (reiche ziatenfundgrube!) und glaube opersönlicher
art zu lesen ist Bravo, Benedikt! hier ist er wie sein grosser vorgänger gregor I, der seine moralia
in job auch als past einer letzten überarbeitung zuführte …
Artois Da dieses Buchmit Sicherheit häretisch ist (was ich ausdrücklich feststelle ohne es auch nur
angesehen zu haben) ist Erwerb und Lesen darin schwere Sünde! Das ist der gepflegte Fundamentalismus
wie er besser nicht sein könnte. Keine Ahnung von dem Papstbuch haben, aber wissen (?), dass der Inhalt
häretisch und der Erwerb sowie das Lesen des Buches eine schwere Sünde ist. Boooachhhh… ist das übelriechende
Hirnscheiße. Und mit Hilfe dieser schlicht gewirkten Gedankengänge will die Fundigruppe ins nächste
Jahrtausend rasen. Kein Wunder, dass da vorher sämliche Ratten das sinkende Schiff verlassen
@Daniel Stöhr Es ist unerheblich, ob der Papst auch seinen bürgerlichen Namen mit dem Buchtitel erscheinen
läßt oder nicht. Es ist aber auch nicht so, daß der Papst das nicht bewußt gemacht hätte, denn S.H.
erklärte ja ausdrücklich, es sei ein persönliches Werk – das hätte er auch so sagen können und das
Buch bloß unter seinem Papstnamen veröffentlichen können. Mit dem Entscheid auch „Joseph Ratzinger“
darunterzuschreiben, weist er aber bereits auf der ersten Seite hin, daß es ein Buch seiner persönlichen
wissenschaftlichen Forschungstätigkeit ist.
Einmal angenommen es stehen Häresien in dem Buch, was würde es bedeuten, dass dort nicht Benedikt XVI.
sondern Joseph Ratzinger auf dem Umschlag steht ? Dem kann man nur Bedeutung beimessen, wenn man der (widerlegten)
papa foramaliter/ materialiter- These anhängt.
@Christus vincit – Ratzinger-Buch Papst Benedikt XVI. wird schon gewußt haben, warum er als wohl erster
Papst überhaupt ein als Papst veröffentlichtes Buch auch unter seinem bürgerlichen Namen herausgibt.
Es ist ja auch sicher ein Hinweis des Hl. Geistes über dieses Buch, der nämlich Benedikt XVI. über
sein Buch sagen ließ: „Es steht jedem frei, mir zu widersprechen.“
Artois hat richtig vermutet: Das neue Ratzingerbuch enthält in der Tat Irrlehren… …nämlich hinsichtlich
des heilsgeschichtlichen Status’ des Judentums nach Christus, das sich eben nicht in zwei gleichberechtigte
Heilswege, gleichsam zwei Erscheinungsformen des einen „ungekündigten“ Bundes, aufgespalten hat! o^/
Näheres dazu war in einer Buchbesprechung der Süddeutschen Zeitung (Ausgabe vom 14.4.07) zu lesen, dessen
Kerninhalte ich im Strang Am Anfang war der Glaubenszweifel www.kreuz.net/…ticle.5030-page.html wiedergegeben
habe…
Ha, ha, Herder! Der Verlag schiebt jetzt noch eine „Herder Korrespondenz spezial“ zu Jesus von Nazareth
nach. Da dürfen dann alle wieder gegen B XVI. rülpsen, dezent natürlich. Aber: Papst wird gelesen,
Theologie bleibt liegen. Tragisch.
Da dieses Buch mit Sicherheit häretisch ist (was ich ausdrücklich feststelle ohne es auch nur angesehen
zu haben) ist Erwerb und Lesen darin schwere Sünde!
Einfach aufschlagen und mit Lesen beginnen :)3 Auch wenn die Promotion für das neue Papstbuch bei manchen
Verlegern und Forenmoderatoren die Stirn kraus in Falten zieht und ein Komplott zwischen dem Verlag Herder
und der Bild-Zeitung vermutet wird. Nun denn…! Wenn das Buch von Ratzinger/Benedikt XVI. trotzdem große
Verbreitung findet, braucht doch nicht die Geschmacksfrage gestellt zu werden. Den Inhalt des Buches betrifft
es ohnehin nicht. Es sind persönliche und biblisch begründete Reflexionen zu Jesus von Nazareth, die
ein anschauliches Bild des vormaligen Theologieprofessors und heutigen Papstes von der Gestalt Jesu vermitteln.
Eigentlich wäre es schade, wenn diese in dem Buch entwickelten Bilder von Jesus keine Verbreitung finden
würden. Das besondere daran ist, das Benedikt XVI. ganz bewusst kein lehramtliches Schreiben damit auf
den Markt gegeben hat, sondern persönliche Einblicke vermittelt und es dem Leser des Buches anheim stellt,
mit dem Text einverstanden zu sein oder dem Autor zu widersprechen. Das allein macht das Buch schon um
Welten sympathischer. Wenn man dann noch den kardinalsroten Atlaseinband einbezieht und die Lesebändchen
in den Farben des Vatikan, Weiß und Gelb, muss man schon ziemlich hartgesotten sein, dem Buch keine Reverenz
zu erweisen, stattdessen die Seiten aufzuschlagen, zu blättern, die berühmte zu Herzen gehende Stelle
zu finden und dann einfach weiterlesen, immer weiter… und sich von den Reflexionen des Autors zu eigenen
Reflexionen zu kommen. Dann wäre der Zweck des Buches erreicht…
fragen an geistliche sehr viele geistliche sind sehr liberal und beten diese innere lebenshaltung gerne
als gottesersatz an. dass zuviel liberalität zuviel unrecht begünstigt, dass interessiert sie nicht
im mindesten. wenn ich unseren abt im nahegelegenen kloster neuburg sehe so bin ich tief traurig über
seine liberalität, die nicht einmal die millionenfache abtreibung jesu christi in deutschland zur kenntnis
nimmt, geschweige denn darüber redet. menschen, die sich für den schutz des lebens einsetzen, sind ihm
suspekt und er meidet ihren kontakt. folglich hätte er auch den mkontakt mit den jüngern jesu gemieden
und ganz bestimmt auch christus selbst. wo ist die nächstenliebe?