Mons. Kothgasser
Hut ab, Herr Erzbischof!
Es kommt nicht mehr so häufig vor: Doch heute hat ein katholischer Diözesanbischof Größe, Mut und Konsequenz bewiesen.
Gabriele Burgstaller, auch bekannt als "blutige Gabi"
Gabriele Burgstaller, auch bekannt als „blutige Gabi“
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(kreuz.net, Salzburg) Heute Mittwoch fand eine Aussprache zwischen dem Erzbischof von Salzburg, Mons. Alois Kothgasser, und dem Landeshauptmann von Salzburg, Frau Gabriele Burgstaller, statt.

Der Grund: Der Erzbischof ist nicht gewillt, sich von der Frau Landeshauptmann einen Orden umhängen zu lassen.

Denn für den Erzbischof ist Frau Burgstallers politischer Kampf gegen die Würde der Mütter und das Lebensrecht ungeborener Menschen unakzeptabel.

Die Abtreibungsideologin Burgstaller hatte geplant, dem Erzbischof zu seinem 70. Geburtstages das Große Ehrenzeichen des Landes Salzburg zu überreichen.

Noch gestern behauptete die Politikerin vor der Regionalzeitung ‘Salzburger Nachrichten’, daß sie den Erzbischof „sehr“ schätze:

3 monatige Kinderleiche. Frau Burgstaller verschweigt die Opfer der Abtreibung
3 monatige Kinderleiche. Frau Burgstaller verschweigt die Opfer der Abtreibung
In „sozialen Fragen“ wie der Flüchtlingsarbeit gebe es ein gutes Einvernehmen.

Doch wie sich jetzt herausgestellt hat, beruht die Wertschätzung nicht auf Gegenseitigkeit.

Denn der Erzbischof schickte der Abtreibungspolitikerin einen Brief, in dem er unumwunden erklärte, aus ihrer Hand keine Auszeichnungen annehmen zu können, weil sie im Salzburger Landesspital die Tötung ungeborener Kinder durchgesetzt habe.

Gestern erklärte der Sekretär des Erzbischofs, daß Mons. Kothgasser in seinem Brief an die Frau Landeshauptmann – wohl anstandshalber – seinen „großen Respekt“ vor dem politischen Engagement der Politikerin betone.

Doch die Einrichtung von Kinderschlachthöfen an den Salzburger Landeskliniken sei für ihn unannehmbar.

Der Erzbischof hatte der lebensfeindlichen Politikerin vorgeschlagen, die Auszeichnung von einem anderen Vertreter des Landes zu erhalten.

Doch diesen Kompromiß lehnte die radikale Frau Landeshauptmann kategorisch ab:

„Der Geehrte kann sich nicht aussuchen, wer eine Auszeichnung übergibt. Ich würde es als Feigheit empfinden, wenn ich dem Konflikt dadurch ausweiche.“

Nach dem heutigen Gespräch mit dem Erzbischof veröffentlichte Frau Burgstaller eine Pressemitteilung.

Darin versichert sie ihre ungebrochene persönliche Wertschätzung „für den Menschen Alois Kothgasser“.

Seine Vorgangsweise als Erzbischof und offizieller Vertreter der Kirche empfindet die Abtreibungsideologin aber als „sehr bedauerlich“.

Nach wie vor vermag nicht, die Verbindung zwischen der Auszeichnung für den Erzbischof und der Einrichtung des Kinderschlachthofs zu erkennen.

Stattdessen schwadronierte sie von einem angeblichen Mangel an „Respekt vor Frauen“ in „extrem schwierigen Situationen“ und verschwieg die geschlachteten Kinder.

Die Trennung von Kirche und Staat sei zu akzeptieren, auch in der „Gesundheitspolitik“ – versuchte Frau Burgstaller die Zerstückelung und Absaugung von Menschen zu rechtfertigen.

Zugleich behauptete sie, „allgemein“ bei „manchen“ Wortmeldungen – „vor allem von Männern“ – das Einfühlungsvermögen in die Situation von abtreibungsgeschändeten Müttern zu vermissen.

Damit versuchte die Politikerin zu unterstellen, daß „Frauen“ für die vorgeburtliche Tötung ihrer Kinder seien.

Aus der Sicht von Frau Burgstaller ist an der Kinderabtreibung „nichts moralisch Verwerfliches“. Alles andere sei „gesundheitspolitisch verantwortungslos“.

Zuletzt bezeichnete sich die kinderfeindliche Politikerin sogar „als Katholikin“.

Als solche sei sie sich sicher, daß „die Stimme der Barmherzigkeit und die der Vernunft“ langfristig siegen werde – so die erbarmungslose Kinderabtreiberin wörtlich.

„Mama, ich will leben“
Mit 6 Wochen ist das ungeborene Kind rund 15 Millimeter groß. Es kann schon seine Arme und Beine bewegen.

Sein Herz schlägt schon seit 3 Wochen: seit dem 21. Tag seiner Existenz.Dieses Kind verlor sein Leben nach nur acht Wochen. Tod durch Abtreibung. Mit acht Wochen sind bereits alle Organe des Menschen angelegt. Es sind auch schon Zehen, Brustwarzen, Augenlider und Scheitel vorhanden.Jede Abtreibung fordert zumindest zwei Opfer:

Das Kind wird getötet.
Die Mutter erleidet ein psychisches Trauma.

Sieg der Standhaftigkeit

Einen konkreten Sieg der Barmherzigkeit und der Vernunft sieht dagegen die österreichische Lebensrechtsbewegung ‘Jugend für das Leben’ in der Konsequenz des Erzbischofs.

Die Pressesprecherin des Vereins, Frau Margret Parzmair, freut sich über die klare Entscheidung und die Standhaftigkeit des Erzbischofs.

Damit zeige er, daß er 100prozentig hinter unseren ungeborenen Mitmenschen stehe:

„Erzbischof Kothgasser führt allen Bürgern vor Augen, daß seit Dezember 2005 in den Salzburer Landeskliniken Unrecht geschieht.“

Aufgrund der Unbarmherzigkeit der Frau Landeshauptmann wurden alleine in Salzburg bisher mehr als 1.000 ungeborenen Menschen geschlachtet.
      
110 Lesermeinungen
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#111   Jörg Guttenberger, Köln   22:12:28 | Sonntag, 10. Juni 2007
Müller: sozialistisch
Sie verwechseln sozial mit sozialistisch! Der Sozialismus ist die ideologische Ausgabe des Sozialen, die eben alles ausschließlich durch die soziale Brille sieht! Das trifft aber auf den Erzbischof von Salzburg gerade nicht zu!
Sie beschreiben die Aufgabe der Kirche völlig richtig: Eintritt für die Schwächsen, also zunächt für das wehrlose Ungeborene, dann für die in Not geratene Schwangere, also der Mutter des Ungeborenen. Das ist alles sehr sozial, aber nicht sozialistisch.
Sie wissen selbst, daß die Sozialisten, wie letztlich jegliche Ideologie, eine Verantwortung vor Gott geradezu ablehnen! Das wollen Sie aber, wenn man Ihre Ausführungen richtig versteht, dem Erzbischof – im Gegensatz zur Salzburger Landeshauptfrau – sicher nicht unterstellen.
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#110   Müller   12:20:38 | Freitag, 1. Juni 2007
@Toller Artikel in den Salzburger Nachrichten!
01.06.2007 | |
Erzbischof – letzter
Sozialist?
Die Position, die EB Kothgasser vertritt, ist weit sozialistischer als jene von Landeshauptfrau Burgstaller und ihrer SPÖ.
Für die Schwachen einzutreten ist sozialistisch: Der Erzbischof steht vorab für das schwächste Glied im Überlebenskonflikt, das Kind.
Dessen Menschenleben ist unantastbar, unabhängig von irrationalen Fristen (wie drei Monate, für die es wirklich keine wissenschaftlichen Argumente gibt).
Zu den Schwächeren gehört sodann die Frau in der Konfliktschwangerschaft. Sie ist, wenn sie eine Abtreibung erwägt, in einer schwerstwiegenden Position. Nach einer internationalen Studie treiben Frauen ab,
✩ wenn sie die zeugenden Männer (nur ein kleiner Teil von ihnen sind Ehemänner) im Stich lassen;
✩ wenn und weil ein weiteres Kind ein Armutsrisiko ist;
✩ wenn das Kind die berufliche Karriere beeinträchtigt.
Sozialistisch wäre, den strukturellen und nicht bloß den akuten Druck von den Frauen zu nehmen. Dazu brauchte es:
✩ eine qualitätsgesicherte Beratung: Die Kirche fordert sie schon seit der Einführung des Straffreiheitsgesetzes, aus dem inzwischen leider schleichend ein Abtreibungsrechtfertigungsgesetz geworden ist. Qualitätsgesicherte Beratung für Frauen mehrt deren Entscheidungsfreiheit und könnte viele auch davor bewahren, sich teure postabortive seelische Traumata zuzuziehen.
✩ Dazu brauchte es eine wirksame Männerpolitik, die es Männern möglich macht, neue Väter zu sein.
✩ Erforderlich wäre eine Familie…
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#109   Zahnfee   22:14:32 | Dienstag, 29. Mai 2007
VirFortis
„…mögen sie einsicht erlangen sofern wenigtens ein nicht blos geheuchelter guter wille vorhanden ist.
…“
Ja, lieber Vir, „es ist Gift sich moralisch besser zu fühlen als der Sünder und zu verurteilen…“
Ich merke, wie sehr „diese Sünde auch oft auf“ dir lastet. Sünden werden bei euch doch auch nur vergeben, wenn sie ernsthaft gebeichtet und bereut werden, oder?
Noch ein wort zum Abschied, dass du dir für deine nächsten Beirägen merken solltest: „Ein jeder kehr vor seiner tür, da hat er Dreck genug dafür“.
Komm du mir nicht mit „guter wille“ oder gar „nicht geheuchelt“.
qkentucky: daran habe ich nie gezweifelt!
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#108   VirFortis   22:04:52 | Dienstag, 29. Mai 2007
zahnfee
sie sind eine atheistische abtreibungsbefürworterin mir einem hang zur feministischen ideologie.
ich diskutiere nicht mit funktionären der kultur des todes
da hilft nur gebet. mögen sie einsicht erlangen sofern wenigtens ein nicht blos geheuchelter guter wille vorhanden ist.
auf wiedersehen…
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#107   Kentucky †   21:55:41 | Dienstag, 29. Mai 2007
@ Zahnfee
Für diese niveaulosen Schmierereien ist diese Seite hier bestens bekannt. Aber nicht nur dafür.
Sie schrieben:
„Solch ein Einsatz deinerseits fehlt mir bei dem rechtsradikalen Gewäsche einiger Mitglieder hier…Schade!“
Wer den Mund gegen solche Mitglieder aufmacht, hat hier kaum eine „Überlebenschance“. Das war auch der Grund, warum Krokodil gesperrt wurde. Von Pünktchen kann man nicht erwarten, dass er gegen die den Mund aufmacht. Der hat ganz andere Probleme.
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#106   Zahnfee   21:51:41 | Dienstag, 29. Mai 2007
VirFortis
„…nur die flucht in persönliche beleidigungen blieb
armselige gestalt du“
Deine Selbstbeschreibung?
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#105   Pünktchen   21:38:33 | Dienstag, 29. Mai 2007
Kentucky/Krokodil
Sie geben sich nicht mal Mühe, Ihre Identität zu verbergen. :-D
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#104   VirFortis   21:35:34 | Dienstag, 29. Mai 2007
zahnfee
ja und ?---
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#103   Zahnfee   21:30:56 | Dienstag, 29. Mai 2007
@Kentucky
Die „turmhohe Überlegenheit“ Pünktchens ist mir bekannt und ich bin immer wieder davon begeister, oder so… :-D
Die Wortgewandtheit unseres VirFortis und seine sachlichen Argumente ebenfalls:
„besser dumm als so ein arschficker wie du“
„Bist du das Maskottchen vom Schwuchtlpuff ?“
„im übrigen finde ich Jounalisten eine der miesesten Berufskaste schlechthin“
naja… :-!
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#102   Kentucky †   21:23:18 | Dienstag, 29. Mai 2007
Zahnfee,
einfach nach dem Leser „Krokodil“ suchen: www.kreuz.net/reader.2851.html
Er war höflich und sachlich, Pünktchen konnte ihm nicht das Handtuch reichen und verfiel nur deswegen in triefenden Beleidigungen und schwersten Verleumdungen.
Das ist gleichzeitig auch ein Beleg für die Verlogenheit des Hetzers VirFortis.
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#101   Flavius †   21:18:28 | Dienstag, 29. Mai 2007
Der Nickname trügt, Zahnfee
denn mit diesem „nett“ klingenden Namen suggeriert er einen „braven“ Menschen.
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#100   VirFortis   21:16:45 | Dienstag, 29. Mai 2007
Krokodil
schleich dich
jeder sah welch erbärmliche figur du abgabst im diskurs mit pünktchen und wie dir angesichts ihrer/seiner turmhohen überlegenheit nur die flucht in persönliche beleidigungen blieb
armselige gestalt du
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#99   Zahnfee   21:12:39 | Dienstag, 29. Mai 2007
@Kentucky
„…Pünktchens. Spätestens wenn er mit seinen Scheinargumenten am Ende ist, fängt er zum Spammen an;…“
ER? ER? Ich dachte er sei ein SIE? Oh wie peinlich… :-$
:-D
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#98   Kentucky †   21:10:59 | Dienstag, 29. Mai 2007
@ Zahnfee
„…gegen einzelne Leser und inhaltlichen Schrott mithilfe der Copytaste in allen möglichen threads zu verbreiten!
Das ist eine Spezialität Pünktchens. Spätestens wenn er mit seinen Scheinargumenten am Ende ist, fängt er zum Spammen an; wie ein Irrer kopiert er in alle möglichen Threads den gleichen Inhalt, der nicht selten auch kriminelle Passagen enthält.
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#97   Zahnfee   21:00:10 | Dienstag, 29. Mai 2007
@Pünktchen
Dann solltest du mit gutem Beispiel vorangehen…
„sich herausgenommen hatte vor seiner neuerlichenSperrung: Diffamierungskamagnen…“
Solch ein Einsatz deinerseits fehlt mir bei dem rechtsradikalen Gewäsche einiger Mitglieder hier…Schade!
„…gegen einzelne Leser und inhaltlichen Schrott mithilfe der Copytaste in allen möglichen threads zu verbreiten!“
… kommt mir bekannt vor www.kreuz.net/…ticle.5261-page.html
www.kreuz.net/…ticle.5242-page.html
(Copytaste?)
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#96   Flavius †   20:59:28 | Dienstag, 29. Mai 2007
@ Pünktchen
WER hat sich denn da WAS herausgenommen? Ha?
WER hat sein Schandmaul wieder mal zu weit aufgerissen?
Weißt Du, manchmal ist es von Vorteil, dass ausgerechnet Deine Hetzereien gegen andere NICHT gelöscht werden.
:-D :-D
Eine Sperrung bringt nichts, das wirst Du und auch Die Redaktion irgendwann mal schnallen müssen.
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#95   Kentucky †   20:55:03 | Dienstag, 29. Mai 2007
@ Bodo
Ruhe in Frieden o^/
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#94   Pünktchen   20:54:54 | Dienstag, 29. Mai 2007
Forumshygiene war ein gutes Schlagwort desLesers Romulus.
Was soll man z.B. von den Neuaccounts Flavius und Kentucky halten, die vor wenigen Minuten eröffnet, nichts anders versuchen als fortzusetzen, was der mehrfach gesperrte Leser Krokodil/Raschal/Bodo/Mickey …
sich herausgenommen hatte vor seiner neuerlichenSperrung: Diffamierungskamagnen gegen einzelne Leser und inhaltlichen Schrott mithilfe der Copytaste in allen möglichen threads zu verbreiten!
Ich plädiere für die Sperrung von Flavius/Kentucky
wegen dreister Wiederbetätigung durch den sattsam bekannten Krokodil/Raschal/Bodo/Mickey
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#93   Flavius †   20:50:46 | Dienstag, 29. Mai 2007
Wie süß
„von der Redaktion entfernt“
:-D :-D :-D
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#91   Pünktchen   16:34:27 | Dienstag, 29. Mai 2007
Nun melden sich auch Salzburger Ärzte zu Wort:
„Wir betrachten die im April 2005 erfolgte Einrichtung der Abtreibungsambulanz in den Salzburger Landeskliniken weder als medizinische, noch als gesellschaftspolitische Errungenschaft. Weite Teile der Salzburger Ärzteschaft stehen diesem „Angebot“ äußerst kritisch gegenüber. Durch die Möglichkeit leicht zugänglicher, kostengünstiger Abtreibungen alleine scheinen nur oberflächlich betrachtet, die Probleme gelöst.

Angesichts der tragischer Weise weiter steigenden Abtreibungszahlen – seit der Eröffnung der Gynmed-Ambulanz in Salzburg gab es vermutlich ca. 1800-2000 Abtreibungen (das entspricht etwa 70-80 Schulklassen!) – stellt die Tatsache, dass in Österreich etwa jedes dritte bis vierte lebensfähig gezeugte Kind abgetrieben und nicht geboren wird, auch mehr und mehr ein demographisches Problem dar. Dieser Problematik muss sich die Politik jetzt stellen und klare Strategien für eine Trendwende erarbeiten! Die erschreckend hohen Abtreibungszahl können wir nicht als Zeichen einer erfolgreichen Frauenpolitik werten, sondern vielmehr als Zeichen der Erfolglosigkeit der Sozial-, Gesundheits- und auch Frauenpolitik.“
Der ungekürzte Text der Erklärung von
Salzburger Ärzteforum für das Leben:
>>> hier www.kreuz.net/bookentry.1174.html <<< !!!
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#90   Artois †   17:53:12 | Montag, 28. Mai 2007
@Rudolfus
Ja, da stimme ich Ihnen natürlich gerne zu und nehme meine gegenteilige Aussage zurück. Es ist klar, daß Italien, Böhmen, Burgund etc. nicht zum „Deutschen Reich“ also regnum gehörten un d die Gleichsetzung des regnums mit dem imperium ist nicht nur falsch, sondern auch gefährlich und hat ja auch bekanntlich Verwirrung und sogar Krieg gestiftet …
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#89   Benedikt   14:24:08 | Montag, 28. Mai 2007
@ Methusalix
Die Weiterverwendung von Alt-Nazis in der neuen BRD wird von niemandem bestritten. Ihren ungeheuerlichen Vergleich, mit dem Sie nicht nur unsere Demokratie beleidigt, sondern auch das Nazi-Regime in krasser Form verharmlost haben rechtfertigt dies jedoch nicht im mindesten.
Denn eine Kontinuität zwischen der Politik des Dritten Reichs und der jungen BRD hat es in keinster Weise gegeben.
Für den Erfolg der Demokratie sind sehr wohl Adenauer und sein Umfeld verantwortlich. Eine Westbindung oder soziale Marktwirtschaft hätte es mit der SPD vor Godesberg nicht gegeben (und Godesberg war eine erzwungene Reaktion auf die Nicht-Regierungsfähigkeit der damligen SPD). Allein der wirtschaftliche Erfolg aber macht den Deutschen zum Demokraten. Wo er ausbleibt, wendet er sich ja heute noch den Radikalen zu. Denken Sie mal drüber nach.
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#88   Rudolfus   13:28:20 | Samstag, 26. Mai 2007
@Artois / Das Heilige Römische Reich (Sacrum Imperium Romanum) und „Regnum teutonicum“ (Dt. Reich)
Ich kann Ihnen eine Vielzahl von Urkunden nennen und demonstrieren, in denen sehr wohl vom „Deutschen Reich“ bzw. „Regnum teutonicum“ etc. die Rede ist.
Es handelt sich um Urkunden aus den Reichskanzleien bzw. königliche und kaiserliche Urkunden.
Der Begriff „Deutsches Reich“ war schon deshalb nötig, weil er das Herrschaftsgebiet des Deutschen Königs bezeichnete, im Unterschied zu anderen Königreich, z. B. „Böhmen“, zu dem übrigens auch stets Schlesien gehörte.
Die Erwähnung des „regnum teutonicum“, auch in offiziellen Dokumenten, das bestreitet auch keiner.
Aber „Regnum“ bzw. „regnum teutonicum“ und „Sacrum Imperium Romanum“ das sind zwei verschiedene paar Schuhe.
Die Fehlgeschichtsschreibung liegt ja genau darin, das „regnum teutonicum“ mit dem „Sacrum Imperium Romanum“ gleichzusetzen, und zwar als staatsrechtliche Bezeichnung.
Böhmen etwa war immer Teil des „Sacrum Imperium Romanum“, und Sie definieren es in Ihren Ausführungen selbst nicht als Teil des „regnum teutonicum“ –
wie könnte man also dann die beiden Herrschaftsbezeichnungen einfach gleichsetzen, wenn sie nicht einmal gebietsident sind, und somit auch nicht staatsrechtlich ident.
Vor seiner Kaiserkrönung lautete die Bezeichnung des Königs des Hl. Römischen Reiches Rex Romanorum und niemals „deutscher König“,
da er das Oberhaupt des Sacrum Imperium Romanum war und nicht eines sog. „deutschen Königreiches“.
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#87   Artois †   12:31:40 | Samstag, 26. Mai 2007
@Rudolfus
Sie haben überhaupt keine Ahnung. Ich kann Ihnen eine Viezahl von Urkunden nennen und demonstrieren, in denen sehr wohl vom „Deutschen Reich“ bzw. „Regnum teutonicum“ etc. die Rede ist. Es handelt sich um Urkunden aus den Reichskanzleien bzw. königliche und kaiserliche Urkunden.
Der Begriff „Deutsches Reich“ war schon deshalb nötig, weil er das Herrschaftsgebiet des Deutschen Königs bezeichnete, im Unterschied zu anderen Königreich, z. B. „Böhmen“, zu dem übrigens auch stets Schlesien gehörte. Daß das 1871er Reich kein Recht hatte, sich „Deutsches Reich“ zu nennen, steht auf einem anderen Blatt. Abusus non tollet usum.
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#86   Rudolfus   18:39:42 | Freitag, 25. Mai 2007
@Das Heilige Römische Reich als das alte „Deutsche Reich“
Artois:
Durch die Wahl spätestens von König Heinrich I. war durch die deutschen Stämme ein Deutsches Königtum hervorgegangen, welches das ostfränkische, weitestgehend erloschene Königtum ablöste.
Das dieses Königtum nicht das alte ostfr. Königtum war, geht aus dem Willen der Wähler und der zeitgenössischen Rechtslehre klar hervor.
Die Stiftung der „Deutschen Krone“, das heißt also desjenigen Institutes, das bis 1792 durch die Kurfürsten bestimmt wurde, war also ein Novum, ein eigenständiger welthistorischer Akt, der auch als eigentliche Gründung „Deutschlands“ bzw. des „Deutschen Reiches“, wie es staatsrechtlich bis 1806 (!!) hieß, gelten muß.
Das Reich 800-1806 hieß (zu Lebzeiten 800-1806) staatsrechtlich niemals „Deutsches Reich“, lediglich „Heiliges Römisches Reich“ und gegen Ende auch „Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation“.
Diese deutsch-nationale Geschichtsschreibung um das angebliche „alte“ „Deutsche Reich“ hat lediglich das 19. Jahrhundert geprägt, insbesonders auch Bismarck und das Königreich Preußen – diese Nationalbewegung brachte dann durch Preußen 1871 einen Staat hervor, der auch ganz offiziell Deutsches Reich hieß –
das Reich 800-1806 hat während seines Bestehens niemals diesen Namen getragen.
(Sehr wohl aber jenes Staatsgebilde der Jahre 1871 bis 1945 – und dieses hatte sehr eigenwillige Geschichtsbücher, auch bereits vor 1933, nämlich die preußisch-deutsch-nationale Geschichtsschreibung aus dem 19. Jahrhundert.)
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#85   Artois †   17:13:27 | Freitag, 25. Mai 2007
@Vorposter
Wie oft soll ich es noch wiederholen: Durch die Wahl spätestens von König Heinrich I. war durch die deutschen Stämme ein Deutsches Königtum hervorgegangen, welches das ostfränkische, weitestgehend erloschene Königtum ablöste. Das dieses Königtum nicht das alte ostfr. Königtum war, geht aus dem Willen der Wähler und der zeitgenössischen Rechtslehre klar hervor. Die Stiftung der „Deutschen Krone“, das heißt also desjenigen Institutes, das bis 1792 durch die Kurfürsten bestimmt wurde, war also ein Novum, ein eigenständiger welthistorischer Akt, der auch als eigentliche Gründung „Deutschlands“ bzw. des „Deutschen Reiches“, wie es staatsrechtlich bis 1806 (!!) hieß, gelten muß. In der Übertragung des Römischen Reiches auf eben diese Deutsche Krone (Sohn Heinrichs Otto I.) wurde durch die Kirche das Imperium Romanum und somit auch das Römische Königtum (Rex Romanorum) auf die deutschen Könige übertragen. Gegen jeden Versuch einer Änderung hat die Kirche protestiert, zuletzt 1815 und danach, die Gebete für den Kaiser (n.n.) stehen bis heute im Meßbuch!
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#84   Veritatis †   12:41:12 | Freitag, 25. Mai 2007
Finden Sie, dass Constanze
sich richtig verhält?
NEIN, denn sie kann nicht einmal Namen richtig abschreiben: BURGSTALLER …
Aber auch Constanze wird, wie andere hier, Beweis sein für die PISA-Studie und die darin angesprochene Lese-Schwäche so mancher (Klein-)Geister, die eher doch Gespenster sind!
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#83   Constanze   12:34:39 | Freitag, 25. Mai 2007
Keine Instrumentalisierung mit Herrn Erzbischof Kothgasser
Der Erzbischof tut wohl daran Fr. Burgthaler abzuweisen. Ohne Zweifel wissen wir nicht erst seid vorgestern:Unser Hirte lebt seine Verkündigung. Frau Burgthaler braucht den begehrten Freibrief, damit ihr Alleingang (mit dem sie mehr als 100.000 Salzburger entmündigte) etwaige Nebenwirkungen und Spätfolgen überlebt! Dass angeblich zwei Drittel der Salzburger für Abtreibung im LKH seien, war bewußt manipulierte Umfrage bei nur 300 Personen. Eine schwache Stütze, zur politischen Rechtfertigung selbstgefälligen Handelns! Sie verkauft noch etwas, was ihr nicht gehört: nämlich die Frauen im gesamten, die sie vertritt und deren Meinung sie angeblich repräsentiert. Frau Landeshauptmann ignoriert alle ihr unmißverständlich entgegengehaltenen Aussagen der Frauen, die sehr gute Argumente gegen dergestaltete Bevormundung haben. Frauen sind von Frau Politikerin bereits instrumentalisiert. Jetzt braucht sie noch die Absegnung als Katholikin – das ist ihre Seelennot. Sie sucht nicht die Konfliktbewältigung in der Sache! Es wäre ein leichtes, die wohlverdiente Landesauszeichnung durch einen Vertreter der Landesregierung neutral und unpolitisch auszuhändigen. Fr. Burgthaler bringt einmal mehr als einziges Entscheidungskriterium ihrer kalkulierten Handlungen den ureigenen privaten Konflikt ihrer Seele an. Der Traum Ein einziges Pressefoto mit Herrn Erzbischof diesbezüglich als medial glaubwürdiges Zeichen, dass Hochwürden sich bekehrt hat zum ausschlachten über Jahre hinweg. Da sei Gott davor!
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#82   Rudolfus   11:22:09 | Freitag, 25. Mai 2007
@Burgorus / Napoleons Kaisertum (seit 1804) als Gegenkaisertum
Napoleon Bonapartes Kaisertitel (kreiert 1804) war ein bewußter juristischer Angriff auf das alte römische Kaisertum, das ja nur mehr ein Titel ohne Mittel war.
Jahrhundertelang war der König v. Frankreich mächtiger als der Kaiser der Römer, konnte aber nicht den Kaisertitel erlangen.
Napoleon schuf einfach einen Konkurrenztitel und erklärte sich nicht etwa zum König des (alten) Königreiches Frankreich, sondern zum Kaiser eines Kaiserreiches Frankreich mit dem Amt eines „Kaisers der Franzosen“.
Im Unterschied zum alten Kaiseramt der Römer konnte der neue Kaiser der Franzosen auch Armeen und auch de facto ein Kaiserreich vorweisen (und nicht nur de jure wie das Hl. Römische Reich).
Napoleons juristischem Angriff auf das alte Kaisertum folgte konsequenterweise auch der militärische Angriff auf das alte Kaisertum, in dem er Stück für Stück die Gebiete des Hl. Römischen Reiches eroberte, in dem der alte Kaiser der Römer (und König v. Deutschland [Rex Germaniae, seit 1508]) nur mehr auf dem Papier (de jure) Kaiser war, ohne de facto regieren zu können.
Päpstliche Kaisersalbung:
Kaiser Napoleons I. bedeutendster juristischer Erfolg war es, daß er die Unterstützung und den Segen des Papstes für sein Kaiseramt gewinnen konnte, und zwar durch S.H. Papst Pius VII. (1800-1823, Graf Luigi Chiaramonti) – zum Papst gewählt 1800, genau 1000 Jahre nach 800, dem Jahr der Kaiserkrönung Karls des Großen des Frankenkönigs.
Der Papst erteilte Kaiser Napoleon die Kaisersalbung in Paris.
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#81   Burgorus   00:09:22 | Freitag, 25. Mai 2007
Danke, Rudolfus,
den Titel „König der Römer“ trug auch der kleine Napoleon II., Sohn Napoleons I., und der Habsburg-Lothringerin Marie Luise.
Eigentlich hätte er doch dann römischer Kaiser sein müssen, da Franz II. 1806 abgedankt hat und sich als Franz I. von Österreich bezeichnet hat, während Napoleon I. sich nicht römischer Kaiser, sondern Kaiser von Frankreich nannte. Der König der Römer wäre doch dann automatisch Kaiser der Römer geworden, vorausgesetzt, das Reich hat damals – bereits nach 1806 – noch existiert. Und der Papst hat ja die Auflösung des Hl. Röm. Reiches durch Franz II. nie anerkannt: Ein Reich kann man nicht auflösen.
Dennoch kennt der Papst den Kaiser von Österreich als den römischen an, das hätte doch zumindest zu Lebzeiten des kleinen Napoleons (1811-1832) nicht stimmen dürfen.
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#80   Rudolfus   23:42:15 | Donnerstag, 24. Mai 2007
Die römischen Könige und Kaiser als „Könige und Kaiser der Deutschen“
Die Bezeichnung des Oberhauptes des Hl. Römischen Reiches als „deutsches Oberhaupt“ (nämlich als deutscher König bzw. als deutscher König und römischer Kaiser) ist deutsche Geschichtsschreibung, die ja am Ende die Oberhand gewonnen hat.
Das Oberhaupt des Hl. Römischen Reiches war König der Römer (Rex Romanorum), nach päpstlicher Krönung Kaiser der Römer (Imperator Romanorum),da alle Reichsoberhäupter Nachfolger Karls des Großen waren.
Erst zu späteren Zeiten war der römische König ohne die Notwendigkeit der Krönung durch den Papst automatisch römischer Kaiser – lt. Der Brockhaus. Geschichte (2003) als erster dieser kaiserlichen Reichsoberhäupter Maximilian II. (1564-1576), mit dem als erstem Reichsoberhaupt die Jahreszahlen des Amtsantrittes als römischer König und römischer Kaiser als ident angegeben werden.
Als erster römischer König und Kaiser führte Kaiser Maximilian I. 1508 den Titel König von Deutschland (Rex Germaniae) ein.
Dieser Titel wurde seit 1508 mit dem Titel Imperator Romanorum geführt, und nur in Verbindung mit diesem Titel.
Die Reichsoberhäupter 800-1508 sind formell niemals deutsche Könige oder deutsche Kaiser gewesen.
Ebenso 1508-1806 niemals deutsche Kaiser, sondern immer römische Könige und römische Kaiser,
1508-1806 aber zusätzlich Rex Germaniae (König v. Deutschland).
Quelle: Der Brockhaus. Geschichte, 2003,
S. 169 („Deutschland: Könige und Kaiser“).
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#79   Burgorus   23:16:21 | Donnerstag, 24. Mai 2007
Ad Rudolfum: Fragen zum S.I.R.
Es geht in Ihrer Darstellung nicht klar hervor, ob der Zusatz „Nationis Germanicae“ gegen Ende des Imperiums tatsächlich Namen-Character hatte oder eben nur als Zusatz mitgenannt wurde sowie man auch den Zusatz das „geliebte“ Heilige Römische Reich oder das Heilige Römische Reich „deutscher Lande“ hinzufügen könnte, um eben nur anzudeuten, wer es beherrscht, wo es liegt oder wem es gehört.
Unterzeichnete etwa tatsächlich z.B. Franz II. als „Kaiser des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation“? Dann hätte der Zusatz Namen-Charakter.
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#78   methusalix †   22:57:52 | Donnerstag, 24. Mai 2007
@Artois, Rudolfus, Burgorus und alle sonstigen möchtegern-Reichsraubritter:
T E M P I * P A S S A T I!!! O:)
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#77   Artois †   22:54:47 | Donnerstag, 24. Mai 2007
Das HRRDN
war seit der Renovatio Imperii ein Reich deutscher Nation, weil der Kaisertitel an die Würde des Deutschen Königs gebunden war, exakt seit 962, als Otto der Große in Rom gekrönt wurde. Dies ist eine staatsrechtliche und eine heilsgeschichtliche Tatsache. Als deutscher König herrschte der Imperator im deutschen Regnum, das in etwa dem heutigen Deutschland + Österreich ensprach.
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#76   Rudolfus   21:56:39 | Donnerstag, 24. Mai 2007
Das Heilige Römische Reich und das Heilige Römische Reich Deutscher Nation
Otto v. Habsburg-Lothringen, Kronprinz von Österreich und Ungarn, hat das multinationale Hl. Römische Reich hervorragend erklärt und zwar in Die Reichsidee. Geschichte und Zukunft einer übernationalen Ordnung, Amalthea-Verlag, 1986.
Das Hl. Römische Reich ist selbstverständlich nicht für eine bestimmte Nation gegründet worden, sondern sollte die Fortsetzung des untergegangenen alten christlichen Römischen Reiches sein, welches durch den sel. Kaiser Konstantin I. „den Apostelgleichen“ auf dem heidnischen Römischen Reich begründet worden war.
Dieses christliche Romreich sollte aufs Neue erstehen, als Papst Leo III. am Weihnachtstag des Jahres 800 den mächtigen Frankenkönig Karl wieder zu einem Kaiser von Rom krönte.
Damals war natürlich in keiner Weise von einem Römischen Reich einer „deutschen Nation“ die Rede, da Karl ja König des Frankenreiches war.
Der Zusatz „deutscher Nation“ wurde auch erst viel später verwendet, und zwar zuerst für die Gebiete dieses Reiches, die von Deutschen bewohnt waren (und die ja lange Zeit auch den Reichsmonarchen, den Römischen König bzw. den Römischen Kaiser, stellten).
Viel später scheint auch in offiziellen Dokumenten die Bezeichnung Hl. Röm. Reich Deutscher Nation auf, und zwar als Gesamtreichsbezeichnung, die ja insofern ihre Berechtigung hatte, als das Reich in diesen Zeiten bis zum Schluß vor allem von der deutschen Nation dominiert war und es seine Multinationalität verloren hatte.
Aufgrund der Gründungsintention ein reiner Zusatz.
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#75   Burgorus   21:28:49 | Donnerstag, 24. Mai 2007
Benedikt: Glaubwürdige Verwendung des „Nationis Germanicae“
Aufschlussreich scheint folgende Web-Site: www.muenzen-lexikon.de/lexikon/h/ph081.html
„Der Zusatz „Deutscher Nation“ stammt aus dem 15. Jh. Der vollständige Titel „Sacrum Imperium Romanum Nationis Germanicae“ ist als offizielle Bezeichnung des Staatsgebildes (ohne Italien) auf dem Reichsabschied von Worms 1521 verwendet worden.“
Das S.I.R. mit dem Zusatz Nationis Germanicae (N.G.) bezeichnet also nicht mehr das S.I.R., sondern nur einen Teil davon. Hier vom „vollständigen Titel“ zu sprechen, ist eine glatte Lüge.
Da dieses italienlose Staatsgebilde kein eigener Staat war (der Kaiser herrschte über das ganze S.I.R. incl. Norditalien, ein Fürst herrschte über weniger), entspricht es wohl einer Bezeichnung wie „Norddeutschland“ oder Ähnlichem, aber nicht dem Namen des Reiches.
Insofern ist es logisch, dass sich jeder Fürst des Hl. Röm. Reiches auf Denkmälern und Dokumenten dux im S.I.R. nennt und nicht dux eines kleineren Gebietes. Es gibt sich auch kein Bundeskanzler als Kanzler Norddeutschlands aus.
Die Verwendung dieses Zusatzes in den Geschichtsbüchern zur Beezeichnung des Gesamt-Reichs ist eine Lüge zur Förderung des protestantischen Nationalismus. Er schwächt das röm.-kath. Bewusstsein.
Wenn Sie nicht glauben, dass dieser Zusatz Geschichtsfälschung ist, glauben Sie wenigstens sich selber („das S.R.I. ist kein nationales Gebilde“) oder dem Eigentlich-Kaiser Otto von Habsburg-Lothringen, der den Namen seines eigenen Reichs kennen sollte: „Die Reichsidee ist an keine Nation gebunden!“
==> Richtiger Name: S.I.R.
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#74   santo domingo 2   21:01:27 | Donnerstag, 24. Mai 2007
@ Charlotte Bongartz
Möglicherweise ist sogar diese Karte schon etwas überholt… ich war jedenfalls ziemlich überrascht, China innerhalb des entchristlichten Westens zu finden!
:-D
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#73   Charlotte Bongartz †   20:57:43 | Donnerstag, 24. Mai 2007
@Santo Domingo 2
Natürlich stimmt die Aussage Rudolfus nicht. Pauschalisierungen bin ich von der Seite gewöhnt. Möglicherweise hat er aber auch ein etwas älteres Kartenwerk mit leicht überholten Grenzverläufen. Anhänger solcher früherer Aufteilungen treffen sich ja hier auch gerne
mal, ebenso wie die Befürworter verhüllter Frauen (ich glaube, erst gestern oder vorgestern hat hier jemand ungestraft (!) propagiert, dass Frauen in leichter Kleidung
Vergewaltigungen provozieren und deshalb nicht meckern sollen).
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#72   methusalix †   20:51:48 | Donnerstag, 24. Mai 2007
@Benedikt
Vielleicht erinnern Sie sich auch, dass der Friedensnobelpreis an einen Sozi ging und zwar genau deswegen.
Eine Gesellschaft wie zZ Adenauers war damals weithin üblich. Die 68er sind daher ja auch mitnichten ein rein deutsches Phänomen, aber warum erklär ich das eigentlich…
Dass so eine Gesellschaft „weithin üblich“ war ist für Sie eine Entschuldigung dafür, dass wir es auch so schlecht gemacht haben? Lächerlich! Letztendlich waren es die 68er, die die verkommene und verlogene Adenauer-Republik mitsamt dem 175er und dem Kuppelei-Papragrfen und er ganzen restlichen Verlogenheit auf den Müllhaufen der Geschichte geworfen haben. Schade nur, dass die DDR erst 1990 gefolgt ist.
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#71   obelix †   20:47:46 | Donnerstag, 24. Mai 2007
@Benedikt vom nicht ernst zu nehmenden methusalix
Benedikt: @ methusalix
Ernstzunehmen sind Sie zwar ohnehin nicht, …
Wenn Sie fünf Minuten nachdenken, dann sollte sogar Ihnen einfallen, dass alle Nazirichter, die überlebt hatten, in der Adenauer-Republik wieder in Amt und Würden waren. Der schreckliche Jurist Filbinger hat es in der Adenauer-Partei sogar zum Landesfürsten gebracht und geistert heute noch als braunes Gespenst herum. Sehr viele Politiker, die unter den Nazis treu und brav, auch als Parteigenossen, gedient haben, brachten es in der Adenauer-Republik zu sehr hohen Ämtern. Globke ist hier nur die Spitze des Eisberges.
Dagegen mussten diejenigen, die die Nazis als erste und am heftigsten bekämpft hatten, in der Adenauer-Republik weiterkämpfen, um nicht unter die Räder zu kommen; von gesellschaftlichem Ansehen, dass z. B. die Nazi-Ärzte in der BRD in hohem Masse genossen, ganz zu schweigen.
Die „Sozis“ und vor allem die, die Adolf dem Braunen die Gefolgschaft mit der Waffe verweigerten, also die Kameraden, die so gehandelt haben wie Franz Jägerstätter.
Dass Deutschland heute wieder ein international geachteter Staat ist,…
Es ist mit ein Verdienst von Adenauer, aber ganz sicher nicht von ihm alleine. Vielleicht sollten Sie auch an die Jahre nach Rücktritt des „Alten aus Rhöndorf“ denken, als die SPD in der sozialliberalen Koalition begann Brücken nach Osten zu bauen, den getrennten Familien Hoffnung zu verschaffen und letztendlich mehr zur Entspannung beitrug, als Adenauer mit deGaulle jemals geschafft hat.>>
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#70   santo domingo 2   20:43:28 | Donnerstag, 24. Mai 2007
@ Charlotte Bongartz
…dieser Karte de.wikipedia.org/…sexualitaet-Welt.png zufolge ist Homosexualität nur noch in den wenigsten Ländern ein Straftatbestand. Der (Zitat Rudolfus) „entchristlichte Westen“ umfaßt damit mehr als zwei Drittel der Erdoberfläche. Für den Teil einer Hälfte ein ungewöhnlich großer Prozentsatz, was meinen Sie?
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#69   Elendester Sünder   20:33:54 | Donnerstag, 24. Mai 2007
Dank an Burgorus
für seine wahrheitsgetreuen, fundierten Beiträge über das Heilige Römische Reich.
Ein gewisses Geschichtswissen ist heute für jeden Christen unabdingbar, um den ewiggleichen modernen Geschichtslügen widerstehen zu können.
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#68   Charlotte Bongartz †   20:27:40 | Donnerstag, 24. Mai 2007
Und wieder einer, der sich zur (antichristlichen) Brutalität bekennt:
…schauen, wo diese Sodomiten jahrhundertelang auch in Europa landeten: Nämlich im Knast oder auch am Galgen.
Und dies gilt weiterhin für sämtliche Erdteile außerhalb des entchristlichten Westens.
Wenigstens hat er im Eifer des Wortgefechts aufgezeigt, in welche Richtung er applaudiert. Gratulation, kreuz.net, zu solchen „Katholiken“!
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#67   obelix †   20:09:19 | Donnerstag, 24. Mai 2007
@Rudolfus
Genau das sollten Sie tun: Nämlich schauen, wo diese Sodomiten jahrhundertelang auch in Europa landeten: Nämlich im Knast oder auch am Galgen.
Und dies gilt weiterhin für sämtliche Erdteile außerhalb des entchristlichten Westens.
Und diese „entchristlichten“ Werte wollen Sie bei uns wieder einführen? Rosa Winkel? Scheiterhaufen für gleichgeschlechtlich Liebende, am besten nach „Peinlicher Befragung“?
Sehr römisch-katholisch, diese Werte.
Aber wahrscheinlich sind Sie gar nicht römisch-katholisch, sondern ein verkappter mohammedanischer Islamist.
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#66   Benedikt   20:08:23 | Donnerstag, 24. Mai 2007
@ Burgorus
Glauben Sie denn im Ernst, dass unsere derzeitige Medien-Diktatur noch 10 Jahre hält? Homo-Ehen, Abtreibung, Kinderkrippen, Ausländerzustrom, Islam-Unterricht, Totalüberwachung.
Ich halte wenig von Untergangsprophetien. In den meisten Fällen treten sie ohnehin nicht ein.
@ methusalix
Andererseits hat sich das „tausendjährige Reich“ das gleichgeschlechtlich Liebende bis auf den Tod verfolgte, gerade mal ein Dutzend Jahre gehalten, wenn man die verkommene und verlogene Adenauer-Republik nicht dazuzählt, wie es sich eigentlich gehören würde.
Ernstzunehmen sind Sie zwar ohnehin nicht, aber der Vergleich der Adenauer-Zeit mit dem Hitler-Regime ist ein ganz besonders hervorstehendes Zeichen Ihrer vollständigen historischen Blindheit. Dass Deutschland heute wieder ein international geachteter Staat ist, dessen Bürger in Freiheit und Wohlstand leben können ist das alleinige Verdienst der Ära Adenauer, ob sie das wahrhaben wollen oder nicht.
Eine Gesellschaft wie zZ Adenauers war damals weithin üblich. Die 68er sind daher ja auch mitnichten ein rein deutsches Phänomen, aber warum erklär ich das eigentlich…
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#65   Rudolfus   20:02:36 | Donnerstag, 24. Mai 2007
@Obelix
Gleichgeschlechtliche Liebe und ebensolche Lebensgemeinschaften sind so alt wie die Menschheit. Egal ob das jetzt Barbaren oder Hochkulturen waren, wobei man darüber streiten könnte, wer jetzt wer war.
Vielleicht sollten Sie einen Blick in die Geschichte zurück werfen, zu den Ursprüngen unseres „christlichen“ Abendlandes.
Genau das sollten Sie tun: Nämlich schauen, wo diese Sodomiten jahrhundertelang auch in Europa landeten: Nämlich im Knast oder auch am Galgen.
Und dies gilt weiterhin für sämtliche Erdteile außerhalb des entchristlichten Westens.
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#64   obelix †   19:49:53 | Donnerstag, 24. Mai 2007
@Rudolfus
Rudolfus: @„Jahrhundertealte Praxis“Burgorus:
Nicht bei uns, aber in den alten dekadenten Hochkulturen, bevor sie von den „Barbaren“ übernommen wurden.
Gleichgeschlechtliche Liebe und ebensolche Lebensgemeinschaften sind so alt wie die Menschheit. Egal ob das jetzt Barbaren oder Hochkulturen waren, wobei man darüber streiten könnte, wer jetzt wer war.
Vielleicht sollten Sie einen Blick in die Geschichte zurück werfen, zu den Ursprüngen unseres „christlichen“ Abendlandes.
Die Fundamente, die Jahrtausende überdauert haben, (inklusive der Sprache und der Schrift, also mit den wichtigsten Kulturgütern) wurden von einem Haufen Päderasten im äussersten Südosten des Kontinents gelegt. Darauf steht nicht zuletzt die römisch-katholische Kirche noch heute.
Andererseits hat sich das „tausendjährige Reich“ das gleichgeschlechtlich Liebende bis auf den Tod verfolgte, gerade mal ein Dutzend Jahre gehalten, wenn man die verkommene und verlogene Adenauer-Republik nicht dazuzählt, wie es sich eigentlich gehören würde.
Sie können also an der „Homo-Ehe“ schlechterding nicht den Wert einer Gesellschaft festmachen. Vielleicht den römisch-katholischen, aber nicht den menschlich-zivilisatorischen.
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#63   Rudolfus   19:40:47 | Donnerstag, 24. Mai 2007
@„Jahrhundertealte Praxis“
Burgorus:
Glauben Sie denn im Ernst, dass unsere derzeitige Medien-Diktatur noch 10 Jahre hält? Homo-Ehen, Abtreibung, Kinderkrippen, Ausländerzustrom, Islam-Unterricht, Totalüberwachung.
Das alles gibt es schon seit Jahrhunderten bei uns, inklusive lebenslanger aber heimlicher gleichgeschlechtlicher Liebes- und Lebensgemeinschaften.
Nicht bei uns, aber in den alten dekadenten Hochkulturen, bevor sie von den „Barbaren“ übernommen wurden.
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#62   obelix †   19:40:22 | Donnerstag, 24. Mai 2007
als methusalix @Burgorus den Paniker Teil 2
Kinderkrippen gibt es schon immer. Denken Sie an die SOS-Kinderdörfer des Herrn Gmeiner.
Dass einige Kinder in Krippen besser aufgehoben sind, als bei ihren Eltern, werden nicht mal Sie bestreiten und wenn es der Entlastung von Frauen dient, was soll an Krippen so schrecklich sein? Das war es, nach Auskunft meiner Kolleginnen aus der verblichenen DDR, nicht mal dort. Und die kennen jetzt seit über fünfzehn Jahren beide Seiten.
Ausländerzustrom: Warum glauben Sie, gibt es im Ruhrpott so viele Koslowskis, Kowalskis und Konsorten? Das sind doch keine deutschen Namen! Woher kommen die nur? Oder die de Pers, Szonells, Montagnes? Erst recht keine deutschen Namen! Zuwanderung seit tausenden von Jahren.
Islam-Unterricht: Sie hätten die muslimischen Kinder lieber in den Koranschulen des Kalifats? Na dann dürfen Sie sich wirklich beklagen!
Totalüberwachung haben wir sowohl in Deutschland, West und Ost, als auch in anderen Ländern schon gehabt. Ist eigentlich sehr katholisch, so eine geschlossene Gesellschaft, in der jeder jeden überwacht und aufpasst, dass der Nachbar nicht sündigt.
Müsste Ihnen eigentlich gefallen. Ausserdem neigen wir Deutschen ja zur Blockwartmentalität. Am besten zu studieren, seit es die DDR nicht mehr gibt, in der römisch-katholischen Kirche. Die Fssssssp-sonstwas sind die Blockwarte. Zumindest gegenüber missliebigen Kirchenherren.
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#61   methusalix †   19:38:14 | Donnerstag, 24. Mai 2007
@Burgorus den Paniker
Burgorus:
Glauben Sie denn im Ernst, dass unsere derzeitige Medien-Diktatur noch 10 Jahre hält? Homo-Ehen, Abtreibung, Kinderkrippen, Ausländerzustrom, Islam-Unterricht, Totalüberwachung.
Das alles gibt es schon seit Jahrhunderten bei uns, inklusive lebenslanger aber heimlicher gleichgeschlechtlicher Liebes- und Lebensgemeinschaften.
Dass Sie davon nichts wissen (wollen), ändert nichts an den Tatsachen.
Medien-Diktatur: Warum glauben Sie, wurde der Buchdruck von den damaligen „Meinungsführern“ aufs heftigste bekämpft? Weil deren „Meinungs-Diktatur“ in Gefahr geriet. Da wurde, wenn man Ihre Behauptung ernst nimmt, also nur eine Meinungsdiktatur durch eine andere ersetzt. Damit leben wir also schon seit Jahrhunderten; warum sollte das ausgerechnet jetzt zum „Untergang der Abendlandes“ führen?
Abtreibung ist kein Phänomern der letzten fünfzig Jahre. Dass jetzt weniger Frauen an verpfuschten Abtreibungen krepieren ist ein Verdienst des aktuellen §§ 218. >>
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#60   Benedikt   18:49:42 | Donnerstag, 24. Mai 2007
@ Burgorus
Zum Nationis-Germanicae-Zusatz schreiben Sie:
Das Lexikon des Mittelalters ist da anderer Ansicht. Am liebsten würde ich fragen: „Ist dieses Lexikon ein Dokument vor 1806?“ Behauptet es gar, dass dieser Zusatz bereits im Mittelalter (vor Luther?) war?
Ja, das behauptet es. Zitat: „Das Reden vom „Hl. Röm. Reich“ blieb polit.-jurist. und wurde von national denkenden Autoren (=> Nikolaus von Kues) schon einmal durch „Imperium Germanicum“ zu korrigieren gesucht (1431/32). Der umfassende Titel „Hl. Röm Reich“ (als „Sacrum Imperium Romanum“ zuerst 1254) war ähnlich offiziell; der Zusatz „dt. Nation“ oder auch „dt. Lande“ (zuerst 1409), der im 15. Jh. immer häufiger, jedoch nicht bestimmend wurde, schien noch umständlicher.“ (zit. Lexikon d. MA, dtv 2002).
Daraus folgt:
a) die Bezeichnung existierte
b) sie wurde nicht immer verwendet (schon gar nicht auf den vom Abkürzungsfimmel befallenen Denkmälern etc)
Jetzt wäre es an der Zeit, dass SIE mal ein paar Belege bringen würden. Das Argument mit dem Fehlen des „dt. Nation“ auf Ihnen bekannten Denkmälern ist absolut nichtssagend, da Sie nicht alle Denkmäler kennen können. Die Aussage eines Geschichtsexperten überzeugt mich nicht im mindesten, da es auch „Experten“ gibt, die das Mittelalter für erfunden halten. Für jede wiss. Theorie findet sich auch ein Vertreter.
Das allein macht den Zusatz „Deutscher Nation“ schon zu einem Widerspruch
Keineswegs, da es auch damals schon nationale Bestrebungen gab (s.o.).
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#59   Burgorus   18:36:54 | Donnerstag, 24. Mai 2007
Ad Benedictum: Wie blauäugig sind Sie denn eigentlich!
Zum Nationis-Germanicae-Zusatz schreiben Sie:
Das Lexikon des Mittelalters ist da anderer Ansicht. Am liebsten würde ich fragen: „Ist dieses Lexikon ein Dokument vor 1806?“ Behauptet es gar, dass dieser Zusatz bereits im Mittelalter (vor Luther?) war?
„S.R.I.“ finden Sie oft. Warum fehlt der Zusatz? In Lexika steht sicherlich auch von der Kopernikanischen Wende, obwohl doch Kopernikus seitenweise von Sacrobosco abgeschrieben hat und das Mittelalter in Verruf gebracht hat, damit er besser da steht. Steht da wenigstens, dass Luther ein Mörder war? Natürlich nicht! Geht doch nicht, muss doch auf die vielen Protestanten Rücksicht nehmen. Quellenforschung und Lexika sind verschiedene paar Stiefel. In Lexika steht in der Regel das, was sich – mit oder ohne Geschichtsfälschung – als Allgemeinwissen herausgebildet hat, mehr aber nicht.
Recht haben Sie, wenn Sie sagen, dass das S.R.I. kein nationales Gebilde war. „Die Reichsidee ist an keine Nation gebunden“ (Otto von Habsburg-Lothringen). Das allein macht den Zusatz „Deutscher Nation“ schon zu einem Widerspruch, weswegen er zumindest offiziell nie da gewesen sein kann.
Innerhalb von 900 Jahren werden die Menschen mehr, es ändert sich viel. So hat sich u.a. die Macht des Kaisers seit dem westfälischen Frieden drastisch reduziert.
Glauben Sie denn im Ernst, dass unsere derzeitige Medien-Diktatur noch 10 Jahre hält? Homo-Ehen, Abtreibung, Kinderkrippen, Ausländerzustrom, Islam-Unterricht, Totalüberwachung.
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#58   methusalix †   18:22:04 | Donnerstag, 24. Mai 2007
Meinungsfreiheit ist verboten! Es herrscht eine Diktatur der political correctness!!!
Burgorus: @Sirilo und @Erzbischof
… um die katholische Kirche nicht erwähnen zu müssen; diese Monarchie existiert ja immer noch. Was soll also dieses Punkt Punkt Punkt?
Möglicherweise können manche die römisch-katholische Kirche nicht mehr als „Monarchie“ anerkennen, sondern sehen sie mehr als den kläglichen Versuch einer an sich selbst gescheiterten Despotie?
Jedenfalls haben sich die Monarchien, bis auf das Mutterland der Demokratie, England, bis zur Einführung der konstitutionellen Monarchie durchaus anders geriert, nämlich absolutistisch. Der Monarch befahl, alle anderen gehorchten; wobei der Monarch in massloser Selbstüberschätzung und Arroganz seinen je eigenen Willen automatisch mit dem Willen Gottes gleichsetzte. Und wenn der Befehl den er gab noch so dumm und mörderisch war, man sah ihn als den im Monarchen personifizierten Willen Gottes an.
Das ist in der römisch-katholischen Kirche, Gott sei’s gedankt! heute nicht mehr so und deswegen eben Punkt, Punkt, Punkt.
r.ruhrgebietler: @Nachtlaterne – ich helfe zu plakatieren!
Das dürfen Sie nicht, Ruhrpott! Das wäre eine Meinungsfreiheit, die der herrschenden political correctness völlig entgegen liefe! Bei uns herrscht keine Meinungsfreiheit, sondern eine Diktatur der Meinungsmacher. –->
Burgorus: Antworten zu Demokratie.
In keinem Staat existiert Meinungsfreiheit. Jede Meinung muss mit der der Machthabenden konform gehen (political correctness). Das trifft für jegliche Art von Diktatur zu.
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#57   Benedikt   17:24:13 | Donnerstag, 24. Mai 2007
@ Burgorus
Die von Ihnen gutgläubig kopierte Wortschöpfung „Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation“ („Sacrum Romanum Imperium Nationis Germanicae“) ist eine Geschichtsfälschung von Treitschke.
Also das ist mir neu. Das Lexikon des Mittelalters ist da anderer Ansicht.
Dieses Heilige Römische Reich hatte vom Anfang bis zum Ende ein und dieselbe Staatsform: die Wahlmonarchie, und so etwas ist einzigartig in der Geschichte.
Ich halte es für etwas kurios, heute noch bestehenden Staaten ihre kürzere Existenzzeit vorzuhalten. Erstens ist das kein Beweis für die Überlegenheit des anderen Systems und zweitens wird die Geschichte den jetzt existierenden Staaten ja möglicherweise auch noch ein paar Jahre geben.
Von einer Kontinuität im HRR(DN) kann jedenfalls nur allgemein gesehen die Rede sein. Die Beschneidung der Wahlrechte aller Fürsten, die Confoederatio cum principibus ecclesiasticis 1220, der Untergang der universalen Kaiserwürde, die Entstehung von Dynastien etc bedeuteten doch wesentliche Einschnitte. Außerdem muss beachtet werden, dass das HRR kein Nationalgebilde im heutigen Sinn war, sondern eher übernational zu sehen ist.
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#56   Burgorus   17:22:11 | Donnerstag, 24. Mai 2007
@r.ruhrgebietler: Geschichtsbücher?
Nach den Geschichtsbüchern hatte man vor Kopernikus geglaubt, dass die Erde eine Scheibe war, usw. www.spiegel.de/…,1518,381627,00.html
Zweiter Teil www.spiegel.de/…518,381627-2,00.html
Dass der Zusatz „Deutscher Nation“ eine Fälschung ist, weiß ich von einem Geschichts-Experten, der wirklich auch in Archiven Original-Texte nachstöbert. Ich habe diesen Zusatz mal in einem Geschichtsmagazin bemängelt und Ihnen Inkompetenz vorgeworfen. Prompt kam in einem folgenden Heft, dass dieser Zusatz etwa seit Luther existiert. Und wenn die Geschichtsfälschung sogar fertig gebracht hat, aus dem Mörder und Baueraufhetzer Luther einen Heiligen zu machen, halte ich natürlich diese Zusätze auch bloß für eine Fälschung. Ich selbst habe oft schon die Abkürzung „S.R.I.“ (Sacrum Romanum Imperium) gelesen, auch auf Denkmälern, einen Zusatz wie N.G. (Nationis Germanicae) finde ich nie. Offensichtlich sind die Dokumente der Neuzeit schneller verschwunden als die mittelalterlichen! (??) Vielleicht findet Benedikt den Zusatz? Warten wir ab.
Hinsichtlich Marienerscheinungen kenne ich jemanden, der sich auskennt wie kein Zweiter, er kennt Hunderte. Von ihm habe ich vor allem gelernt, dass die Klassifizierung der Erscheinungsorte in Echt / Unecht zu einfach ist. Sehr viele sind anfangs echt, dann werden sie verfälscht, womöglich weil Seher, die von den Gläubigen wie Päpste bewundert werden, stolz werden.
An der Echtheit der anfänglichen Marienerscheinungen in Medjugorje zweifle ich nicht. Viele haben angefangen, den Rosenkranz zu beten. Doch dann drang der Modernismus ein…
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#55   r.ruhrgebietler   16:37:05 | Donnerstag, 24. Mai 2007
@Burgorus – war das nicht noch etwas anders??
„Heiliges römisches Reich Deutscher Nation“ in den Geschichtsbüchern steht es so drinne…
Aber vielleicht ist das ja auch nur eine Fälschung wie Medjugorje!
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#54   Burgorus   16:32:17 | Donnerstag, 24. Mai 2007
Ad Benedictum: Beschönigung der französischen Republiken
Wenn wir französische Verfassungsänderungen nicht mitrechnen, dann kriegen wir in Frankreich immer noch vier Republiken zusammen. Die ersten beiden wurden durch Kaiserreiche (Napoleon I.und III.) beendet, die dritte durch Krieg.
Bemerkenswert ist ja vor allem die Lebensdauer der ersten Republiken: von 1792-1804 sind es 12 Jahre, von
1848-1852 immerhin auch noch vier.
Das Heilige Römische Reich hatte meines Wissens zwei Namen: „Heiliges Reich“, dann „Heiliges Römisches Reich“. Die von Ihnen gutgläubig kopierte Wortschöpfung „Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation“ („Sacrum Romanum Imperium Nationis Germanicae“) ist eine Geschichtsfälschung von Treitschke. Oder nennen Sie mir ein Dokument vor 1806, wo diese Bezeichnung vorkommt. Dann gehe ich morgen zur Bibliothek und schaue nach.
Die grundlegende Reichsverfassung beginnt nicht erst im Jahr 1356. In diesem Jahr wird in der goldenen Bulle nur Gewohnheitsrecht schriftlich niedergelegt. Dieses Heilige Römische Reich hatte vom Anfang bis zum Ende ein und dieselbe Staatsform: die Wahlmonarchie, und so etwas ist einzigartig in der Geschichte. Übertroffen wird sie von der längsten Institution der Geschichte überhaupt, der katholischen Kirche, ebenfalls einer Monarchie. Bis auf wenige Ausnahmen wurden deren Könige (Päpste) gewählt.
Wie lächerlich sind dagegen die Medien-Diktaturen der Moderne!
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#53   Nachtlaterne   15:38:19 | Donnerstag, 24. Mai 2007
hallo ruhrgebietler
hallo ruhrgebietler,
plakatierungen gegen abtreibungen sind das mindesten was wir madchen können. ein plakatentwurf gegen abtreibung ist schnell gemacht und dann wird halt eine druckerei beauftragt. kannst gerne nachfragen bei uns: www.mutev.de
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#52   Benedikt   15:32:46 | Donnerstag, 24. Mai 2007
@ Burgorus
Das hl. Röm. Reich hat eine Wahl-Monarchie von etwa 1000 Jahren vorzuweisen. Wieviel bringen dagegen unsere Republiken zustande? Innerhalb von 200 Jahren hat man in Frankreich schon die fünfte kreiert. Auch in Deutschland ist innerhalb von 25 Jahren bereits eine gescheitert. Die zweite hält zwar etwas länger, aber 100 Jahre, geschweige denn 1000 Jahre hält sie nicht.
Jedesmal, wenn die Franzosen die Verfassung grundlegend änderten, gaben sie der Republik einen anderen Namen. So gesehen hätte auch das HRRDN etliche Namen, denn die Organe des Reiches befanden sich wenigstens bis 1356 in einer fortwährenden Entwicklung. Das Reich (in Bezug auf die Staatsorganisation) Ottos des Großen war nicht das Reich Karls V… Von daher bringt dieser Vergleich nicht viel.
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#51   r.ruhrgebietler   14:57:54 | Donnerstag, 24. Mai 2007
@Nachtlaterne – ich helfe
wenn eine meinung gegen die schlachthofabtreibungen zu kirchenaustritten führen sollte, dann ist es gut die kirche von dieser brut der befürworter zu befreien.
zu plakatieren! Wo kann ich Quast und Plakate abholen? Den Kindermördern muss das Handwerk gelegt werden!
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#50   Burgorus   14:22:46 | Donnerstag, 24. Mai 2007
@Sirilo und @Erzbischof
Sie schreiben, dass es diese Staatsform (Wahlmonarchie) schon seit 200 Jahren nicht mehr gibt, geben dabei das Hl. Röm. Reich und Polen an, machen dann aber Punkt Punkt Punkt, um die katholische Kirche nicht erwähnen zu müssen; diese Monarchie existiert ja immer noch. Was soll also dieses Punkt Punkt Punkt?
Das hl. Röm. Reich hat eine Wahl-Monarchie von etwa 1000 Jahren vorzuweisen. Wieviel bringen dagegen unsere Republiken zustande? Innerhalb von 200 Jahren hat man in Frankreich schon die fünfte kreiert. Auch in Deutschland ist innerhalb von 25 Jahren bereits eine gescheitert. Die zweite hält zwar etwas länger, aber 100 Jahre, geschweige denn 1000 Jahre hält sie nicht.
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#49   Veritatis †   14:03:29 | Donnerstag, 24. Mai 2007
BRUT-PFLEGE?
Aber die finanzielle Unterstützung durch diese Brut in Form des Kirchenbeitrags nimmt „die“ Kirche doch ganz gern…
Da sie der Tritt in den (Geld-)Beutel am stärksten schmerzt, ist genau der Austritt die beste Empfehlung, mit dieser Vereinsleitung umzugehen!
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#48   Sirilo   13:31:04 | Donnerstag, 24. Mai 2007
@Burgorus
Sie schreiben: „Als Staatsform bewährt hat sich das Königtum von Gottes Gnaden in Form der Wahlmonarchie wie im Hl. Röm. Reich, in Polen…“
Seltsam, daß es beide Reiche mit dieser Staatsform schon mehr als 200 Jahre nicht mehr gibt, obwohl sie sich „bewährt hat“…
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#47   Nachtlaterne   13:30:12 | Donnerstag, 24. Mai 2007
wenn…
wenn eine meinung gegen die schlachthofabtreibungen zu kirchenaustritten führen sollte, dann ist es gut die kirche von dieser brut der befürworter zu befreien.
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#46   Burgorus   13:24:06 | Donnerstag, 24. Mai 2007
Fragen zu Kant; Antworten zu Demokratie.
Lassen wir zunächst Bartholomäus Holzhauser über den Zustand der Kirche sprechen:
Und zwar hat Luther das Dach zerstört, Calvin die Mauern eingerissen, aber die Grundfesten wird dieser Philosophismus zerstören.
Trifft das auch auf Kanz zu?
Kants Schriften gehörten zum Giftschrank (des niedrigsten der drei Grade). Studenten mussten darum bitten, sie lesen zu dürfen.
Ich glaube in Lesermeinungen zu Evolutionsartikeln gelesen zu haben, dass der Darwinismus, der Kampf der Rassen gegeneinander, in dem sich die stärkere durchsetzen sollte, auch auf Schriften Kants basiert, weiß aber überhaupt nicht, ob es stimmt bzw. in welcher Weise das zutrifft. Weiß darüber jemand Bescheid?
Eine Demokratie funktioniert allenfalls im Kleinen, wenn jeder jeden kennt, ansonsten ist sie die Diktatur der Meinungsmacher. Wer die Medien beherrscht, beherrscht das Volk. In keinem Staat existiert Meinungsfreiheit. Jede Meinung muss mit der der Machthabenden konform gehen (political correctness). Das trifft für jegliche Art von Diktatur zu.
Als Staatsform bewährt hat sich das Königtum von Gottes Gnaden in Form der Wahlmonarchie wie im Hl. Röm. Reich, in Polen und in der kath. Kirche. Die Wählenden kennen einander und fühlen sich Gott verantwortlich.
Obwohl Rom unter einer Republik groß geworden ist, hat Gott solange mit seinem Kommen gewartet, bis diese im Bürgerkrieg unterging und durch ein Kaisertum ersetzt wurde, das die pax Romana garantierte. Ebenso wird es beim zweiten Kommen Christi sein.
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#45   PhilomenaWolkenstein   13:00:14 | Donnerstag, 24. Mai 2007
Lachnummer, die zweite
Ich hab heute die Kommentare in den österreichischen Zeitungen gelesen. Die Herren Kothgasser und natürlich jetzt auch Laun tragen mit ihren Äußerungen gegen die sehr beliebte Burgstaller nur zu einem bei: zum Anstieg der Kirchenaustritte. Die Löwingerbühne könnt nicht besser sein.
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#44   Rudolfus   10:52:50 | Donnerstag, 24. Mai 2007
Ordensverleihungen durch Bundespräsidenten an Rotösterreicher und Bischöfe
Es ist generell festzustellen, daß das sozialistische Österreich bereits 1986 begonnen hat, Ordensverleihungen durch Nicht-SP-Amtsträger abzulehnen,
insbesonders nach der von der Kanzler-Fred-Sinowatz-SPÖ gestarteten Campagne gegen Kurt Waldheim, UNO-Generalsekretär a.D. und erster Nicht-SP-Bundespräsident seit 1938 mit der Amtszeit 1986-1992.
Obwohl bereits der gewählte und rechtmäßige Bundespräsident, wurde er durch die USA infolge der SPÖ-Campagne auf die Watch List der unerwünschten Ausländer gesetzt, und das trotz Waldheims früheren freundlichen Beziehungen zum papst- und deutschfreundlichen U.S.-Präsidenten Ronald Reagan (1981-1989, evangelisch-christlich).
Das einzige westliche Staatsoberhaupt, das Präsident Waldheim empfing, war aber weiterhin S.H. Papst Johannes Paul II.
Eine Wiederkandidatur für die Amtszeit 1992-1998 mußte das erste Nicht-SPÖ-Staatsoberhaupt Kurt Waldheim deshalb ausschließen – Nachfolger wurde für zwei Amtsperioden aber wieder nicht der SPÖ-Kandidat, sondern der ÖVP-Kandidat Thomas Klestil aus dem roten Arbeiterbezirk Wien-Erdberg, vormals Generalkonsul in den USA und UNO-Botschafter für die Republik Österreich.
Einmal Bundespräsident, zeigte sich Klestil (noch aus der SPÖ-Juniorpartner-Vizekanzler-Busek-ÖVP-Ära stammend) aber keineswegs loyal gegenüber der Bundes-ÖVP wie z.B. der jetzige Präsident Ex-SPÖ-Vizechef Heinz Fischer gegenüber SPÖ-Chef Gusenbauer und der SPÖ – dies ist aber äußerst typisch für die VP, wie etwa auch Busek, Fischler.
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#43   Pünktchen   10:52:34 | Donnerstag, 24. Mai 2007
Der Elendeste schreibt:
Entweder glaubst du an Gott oder an die Absolutheit des Menschen.
Ich glaube an Gott und daran, daß er den Menschen „nach seinem Bilde“ geschaffen hat.
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#42   Elendester Sünder   10:40:24 | Donnerstag, 24. Mai 2007
Pünktchen
Mädchen, wir haben den Dekalog, die Zehn Gebote, von Gott aufgetragen bekommen. Doch der in freiem Willen sich von Gott abgewandte Mensch, der Mensch des Verderbens, hat die Menschenrechte erfunden bzw. von höllischen Geistern empfangen. Was die Menschenrechte wert sind, kann man schon am Verlauf der französischen Revolution, die ja dieselben proklamiert hat, sehen. Sie führen zur Schreckensherrschaft.
Ich glaube, du würdest noch Satan in der Hölle mit Menschenrechten vollquatschen.
Du mußt dich entscheiden. Entweder glaubst du an Gott oder an die Absolutheit des Menschen. Eines geht nur.
Im Übrigen ist Demokratie auch eine Diktatur. Die Demokratie ist die Diktatur der lauen Masse oder der Elite, die sie steuert.
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#41   Pünktchen   10:33:27 | Donnerstag, 24. Mai 2007
VirOblationis: Ich stimme Ihnen zu, daß
die Idee der Menschenrechte vor einer Pervertierung durch einen vulgären Autonmismus nicht gefeit ist. Viele verwechseln nämlich die Kantsche „Autonomie“ des Willens mit „Willkür“, sie verwechseln Menschenrechte mit dem, was manchen Menschen „recht ist“ (i.S. von „nützlich“).
Diese Verwechslung ist jedoch kein prinzipieller Einwand gegen den „Menschenrechtsgedanken“, sondern nur gegen seinen Mißbrauch. Aber darin sind wir uns einig, VirO!
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#40   virOblationis   10:19:37 | Donnerstag, 24. Mai 2007
Erwiderung
Ich schrieb:
„…das Naturrecht [hat sich], so weit ich sehe, in der Neuzeit zu sehr zum Recht des Individuums entwickelt. So kann man die – natürlich illegitime – Postulierung eines Rechtes auf Tötung mißliebiger Kirnder m.E. aber aus der [neueren] Entwicklung des Menschenrechtsgedankens [als neueste Entwicklung] herleiten.“
.chen entgegnete:
„Darin liegt genau der ‘Tradi’-Denkfehler und der Denkfehler mancher sich selbst mißverstehender ‘Moderner’! ‘Recht’ herrscht für Kant dort, wo der Wille des einzelnen mit dem der anderen zur Einheit derart gebracht werden, daß die Freiheit eines jeden mit der der anderen sich vereinbaren läßt. Damit unvereinbar sind Vorsatztötungen an und für sich. Aus diesem Grunde hat der Aufklärer Kant sich in seiner Rechtslehre auch klar gegen die Abtreibung ausgesprochen.“
Ein Denkfehler meinerseits läge vor,
1) wenn Kant die Menschenrechtsidee entwickelt hätte 2) oder diejenigen, die die Idee der Menschenrechte in der Neuzeit entwickelt haben, den Kantianismus angenommen hätten,
3) oder wenn ich behauptet hätte, die neueste Entwicklung, die vom Menschenrechtsgedanken ausgeht (und ihn zum „Recht“ auf Abtreibung verkehrt) sei mit dem Kantianismus vereinbar.
Kant ist für mich keine geistige Größe, an der ich alles messe, sondern ein neuzeitl. Philosoph, dessen Bemühungen ich anerkenne, den ich aber in seiner geistesgeschichtlichen Bedingtheit sehe. – M.a.W.: Der Kantianismus ist nicht die Philosiophia perennis, und er kann sie auch nicht ersetzen.
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#39   Alleluia   09:46:13 | Donnerstag, 24. Mai 2007
Orden
Erst kürzlich ließen sich vier andere österreichische Bischöfe vom apostatischen (= aus der Kirche ausgetretenen) abtreibungs- und homofreundlichen österreichischen Bundespräsidenten Heinz Fischer mit Orden schmücken:
Kardinal Schönborn (Wien),
Bischof Küng(St. Pölten),
Bischof Iby (Eisenstadt) und
Bischof Werner (Militärdiözese).
Hut ab vor Erzbischof Kothgasser!
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#38   Pünktchen   09:41:24 | Donnerstag, 24. Mai 2007
Sehr geehrter Herr Guttenberger,
Danke für Ihre freundliche Zustimmung zu meinem posting.
Menschenrechte müssen ganz und gar nicht ohne Bezug auf Gott gesehen werden: der Mensch als „imago Dei“ ist grundlegend auf Gott bezogen und kraft seiner gottgeschaffenen Natur auch ein Wesen, das seine Verhältnisse zu anderen Vernunftwesen vernünftig (und d.h. gerecht) ordnet. Das Bewußtsein, von Gott geschaffen und vor ihm auch verantwortlich zu sein, verleiht den als vernünftig und gerecht erkannten Normen der lex naturalis einen höheren Grad von Verbindlichkeit. Atheisten haben es tatsächlich schwerer zu erklären, woraus die Verbindlichkeit der erkannten Normen für sie entspringt, denn gegen ein trotziges „Ich will aber gar nicht vernünftig („moralisch“) sein!“ kann man letzlich nur mit Folgekalkülen argumentieren. Sehr wichtig ist aber, daß man zumindest über den Inhalt der lex naturalis Einigkeit erzielen kann und daß hier – qua gemeinsamer Vernunft – auch eine Verständigungsbasis gegeben ist.
Mit freundlichen Grüßen:
Ihr .chen
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#37   Rudolfus   08:29:23 | Donnerstag, 24. Mai 2007
@PhilomenaWolkenstein „Provinzposse“ des sozialistischen SP-Österreich
Wie war das heute in den Nachrichten: die Provinzposse um einen verweigerten Orden.
Zu Ihrer Information: Es geht hier nicht um irgendein entlegenes Berg- oder Taldörfchen, sondern um die Entsorgung ungeborener Salzburger durch die Landeschefin des Bundeslandes Salzburg und durch die Bundeslandsalzburger Landesregierungsparteien SPÖ und ÖVP, denn auch die ÖVP kollaboriert ja inzwischen mit der SPÖ-Chefin und -Landeshauptfrau, wie bundespolitisch 1986-2000 die Bundes-ÖVP mit der Bundes-SPÖ und jetzt wieder seit Jänner 2007.
Auch hat nicht die SPÖ-Bundeslandchefin einen Orden verweigert, wie Sie schreiben, einen Orden etwa, den der Erzbischof v. Salzburg so gerne für seine Kollektion brauchte, sondern der Erzbischof v. Salzburg und Primas Germaniae hat es abgelehnt, aus ihren Händen einen Orden zu empfangen, es sei denn, die Verleihung fände durch eine Mittelsperson statt.
Das ist ein auch für Bundesösterreich von sozialistischer österreichischer Seite üblicherweise praktizierter Vorgang, insbesonders als Nicht-SPÖ-Bundesregierungen Orden an sozialistische Staatskünstler verleihen wollten (insbes. 2000-2007 unter ÖVP-Bundeskanzler Wolfgang Schüssel) – auch diese sozialistischen Staatskünstler verweigern häufig die Annahme aus den Händen von Nicht-SPÖ-Regierungsmitgliedern (zumindest, wenn die SPÖ kein Koalitionspartner ist), sondern nehmen diese nur an, wenn diese nicht von den Nicht-SP-Regierungsmitgliedern persönlich überreicht werden.
(vgl. auch EU & Österreich 2000).
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#36   Bruder Theophil   08:26:18 | Donnerstag, 24. Mai 2007
Zum Geleit…das heutige Evangelium
EVANGELIUM Johannes 17, 20-26
In jener Zeit erhob Jesus seine Augen zum Himmel und betete: Heiliger Vater, ich bitte nicht nur für diese hier, sondern auch für alle, die durch ihr Wort an mich glauben.
Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast. Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast; denn sie sollen eins sein, wie wir eins sind, ich in ihnen und du in mir. So sollen sie vollendet sein in der Einheit, damit die Welt erkennt, dass du mich gesandt hast und die Meinen ebenso geliebt hast wie mich.
Vater, ich will, dass alle, die du mir gegeben hast, dort bei mir sind, wo ich bin. Sie sollen meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast, weil du mich schon geliebt hast vor der Erschaffung der Welt.
Gerechter Vater, die Welt hat dich nicht erkannt, ich aber habe dich erkannt und sie haben erkannt, dass du mich gesandt hast.
Ich habe ihnen deinen Namen bekannt gemacht und werde ihn bekannt machen, damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen ist und damit ich in ihnen bin.
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#35   r.ruhrgebietler   07:21:21 | Donnerstag, 24. Mai 2007
Prima Herr Erzbischof!
Endlich mal einer, der sich an Gottes Gebot hält – den ganzen schwadronierern und geitstigen Mastubierern hier auf +.net. Hätten wir mehr davon, dann würde so manch einem das Lachen vergehen, würden diese denn merken, daß sie selber zur großen Lachnummer geworden sind!
Herzliches vergelts Gott für diese klare Einstellung!
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#34   Nachtlaterne   06:06:25 | Donnerstag, 24. Mai 2007
wolkenstein
frau wolkenstein, sie finden das verhalten des erzbischofs als „lachnummer“ und „provinzposse“. ich glaube kaum dass jemand lacht und denke, dass sie eine eiskalte person sind. zwischen den schlachthöfen für kinder und den konzentrationslagern damals drängen sich vergleiche auf. heinrich himmler und eichmann hätten gestaunt was heute alles an morden legal ist.
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#33   PhilomenaWolkenstein   00:55:28 | Donnerstag, 24. Mai 2007
Lachnummer
Der Herr Erzbischof wird zur Lachnummer und blamiert sich bis auf die Knochen, er merkt es nicht mal und kreuz.net applaudiert. Herrlich.
Wie war das heute in den Nachrichten: die Provinzposse um einen verweigerten Orden.
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#32   Graf von Galen   23:10:57 | Mittwoch, 23. Mai 2007
Wider den Mord an den Ungeborenen
Herzlichen Dank an Bischof Kothgasser, daß er sich
von Frau Burgstaller nicht hat einschleimen lassen
und in der Sache konsequent geblieben ist.
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#31   Jörg Guttenberger, Köln   23:05:47 | Mittwoch, 23. Mai 2007
Pünktchen: Menschenrechte
Ihren Ausführungen stimme ich grundsätzlich zu. Herzlichen Dank für Ihre unmißverständlichen Worte!
Nur ergibt sich die Frage, inwieweit Menschenrechte ohne Bezug auf Gott, also ohne Gottesrechte, auf Dauer haltbar sind. Denn gerade die Praxis zeigt: mit dem Verschwinden der Anerkennung Gottes werden auch die Menschenrechte zunehmend ausgehöhlt, ganz im Sinne der freien Beliebigkeit der gottlosen 68er Ideologie. Das Recht des Stärkeren gilt mit abnehmender Einschränkung.
Der Erzbischof von Salzburg, dem für seine Entscheidung, nicht wie ein toter Fisch mit dem Strom zu schwimmen, hohes Lob gebührt, scheint mir einsamer Rufer in der Wüste.
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#30   Rainer Tobak   22:28:56 | Mittwoch, 23. Mai 2007
Danke, Exzellenz!
Leider gibt es im österr. Episkopat Vetreter, die dem Morden und Metzeln vor ihrer Nase mit Samtpfötchen Einhalt gebieten wollen, aber gegen Abtreibungsgegner die Krallen zeigen! Damit ist Schönborn gemeint, Kardinal der Ecclesia Romana (schlimm genug!).
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#29   Hyazinth   22:12:36 | Mittwoch, 23. Mai 2007
Reverenz
Excellenz, Reverenz!
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#28   Rudolfus   22:09:43 | Mittwoch, 23. Mai 2007
Katholische Aufrichtigkeit in gottloser rotfaschistischer Zeit
Der Diener Gottes aus Österreich (damals durch NSDAP-Berlin aufgelöst), Franz Jägerstetter, verweigerte den Kriegsdienst für den National-Sozialismus „aufgrund einer höheren Einsicht“ – und nahm den Tod durch das Fallbeil in Kauf, auch wenn er damals nicht in Einklang mit den Bischöfen war.
Heute, nach dem 8. Mai 1945, wächst die Zahl der Widerstandskämpfer gegen den National-Sozialismus zwar stetig an, dabei leben wir heute schon lange unter einem anderen sozialistischen Regime, nämlich unter der Kastenherrschaft des Sozialismus, deren Regierungsmachtübernahme in Bundesösterreich 1970 erfolgte und zu 30jähriger ununterbrochener SP-Erbkanzlerschaft führte, einschließlich des Gesetzes gegen das katholische anständige Nicht-SP-Österreich, das Millionen Österreichern im Mutterleib den Tod gebracht hat.
Als 1986 zum ersten Mal seit 1938 ein Nicht-SPÖ-Bundespräsident drohte, hetzte die Sinowatz-SPÖ die ganze westliche Welt gegen UNO-Generalsekretär a.D. Kurt Waldheimauf (vgl. Simon Wiesenthals Buch Recht, nicht Rache).
Im Jahr 2000 wiederholte sich dasselbe Spiel durch die SPÖ, als die ÖVP beschloß, nach 30 Jahren ununterbrochener SP-Kanzlerschaft keinen SP-Kanzler mehr zu unterstützen.
Die damaligen Aufhetzer des Auslands und des roten Wiener Straßenmobs hießen Alfred Gusenbauer (damals SPÖ-Geschäftsführer, seit 2007 Kanzler) und Parlamentspräs.Heinz Fischer (damals SPÖ-Vizechef, seit 2004 Bundespräsident:
Dieser ist auch der Hauptinitiator des Abtreibungsgesetzes von 1974.
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#27   Romulus   22:03:36 | Mittwoch, 23. Mai 2007
Danke Hw. Herr Erzbischof!
Ein Glaubenszeugnis wie Ihres sucht man im deutschen Episkopat vergeblich!
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#26   Pünktchen   21:54:52 | Mittwoch, 23. Mai 2007
VirOblationis
das Naturrecht, so weit ich sehe, in der Neuzeit zu sehr zum Recht des Individuums entwickelt. So kann man die – natürlich illegitime – Postulierung eines Rechtes auf Tötung mißliebiger Kirnder m.E. aber aus der Entwicklung des Menschenrechtsgedankens herleiten
Darin liegt genau der „Tradi“-Denkfehler und der Denkfehler mancher sich selbst mißverstehender „Moderner“! „Recht“ herrscht für Kant dort, wo der Wille des einzelnen mit dem der anderen zur Einheit derart gebracht werden, daß die Freiheit eines jeden mit der der anderen sich vereinbaren läßt. Damit unvereinbar sind Vorsatztötungen an und für sich. Aus diesem Grunde hat der Aufklärer Kant sich in seiner Rechtslehre auch klar gegen die Abtreibung ausgesprochen. Da ich gar keinen Begriff davon habe, wie aus einem Etwas ein Jemand wird, besitze ich auch keine rechtliche Handhabe dafür, den Embryo zu irgendeinem Zeitpunkt wie ein „Etwas“ („ein Gemächsel“) zu behandeln…
Individualrechte haben ihre Grenze in den (prinzipiell gleichen) Rechten anderer Rechtssubjekte. Das verkennen diejenigen, die ein „Recht“ einer Mehrheit annehmen, Vorsatztötungen an Subjekten einer Minderheit zuzulassen. Hier würde ein Kantianer sagen, daß dies schon dem Begriff des Rechts (s.o.) widerspricht. Das Gegenteil des Rechts ist die Willkür des Stärkeren: seien es einzelne oder Mehrheiten (von einzelnen!): wenn sie Recht verletzen, üben sie eine Form von Terror aus, der sich meistens – früher o. später – gegen sie selbst wendet!
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#25   zeitundewigkeit   21:41:10 | Mittwoch, 23. Mai 2007
Danke, Hochw. Herr Erzbischof
für die klare Haltung.
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#24   virOblationis   21:06:37 | Mittwoch, 23. Mai 2007
Menschenrechte ohne Gottesrecht
Mit der Formulierung der Menschenrechte hat sich das Naturrecht, so weit ich sehe, in der Neuzeit zu sehr zum Recht des Individuums entwickelt. So kann man die – natürlich illegitime – Postulierung eines Rechtes auf Tötung mißliebiger Kirnder m.E. aber aus der Entwicklung des Menschenrechtsgedankens herleiten.
M.a.W.: Schon der Gedanke der individuellen Menschenrechte hat aus meiner Sicht die Entwicklung des Naturrechts von der Mitte der Bahn abgebracht, und nunmehr ist sie gänzlich vom rechten Pfad abgewichen.
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#23   Pünktchen   20:50:20 | Mittwoch, 23. Mai 2007
Elendester
Ihnen ist womöglich entgangen, daß auch in Diktaturen (z.B. in der der früheren Sowjetunion) abgetrieben wurde. In China gibt es sogar Abtreibungspflicht!
Nicht die Menschenrechte führen zur Abtreibung, sondern deren Mißachtung!
s. mein posting 19:47 Uhr !
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#22   möchtegern-kathole   20:28:13 | Mittwoch, 23. Mai 2007
Partei mit diesem Programm gibt es!!
Nähere Infos und Parteiprogramm:
vatican.va
Gewählt wird jeden Sonntag O:)
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#21   VirFortis   20:22:08 | Mittwoch, 23. Mai 2007
Wählen würd ich schon gerne aber kennt wer eine Partei mit folgendem Programm:
1.) Christentum statt Freimaurerei
2.) Nächstenliebe statt Toleranz
3.) Gerechtigkeit statt Gleichheit
4.) Gemeinschaft statt Massenmenschen
5.) Patriotismus statt Fremdenkult
6.) Politiker statt Funktionäre
7.)Volksvertreter statt Lobbyisten
8.)Informationsfreiheit statt Medienwillkür
9.)Aufbaukultur statt Fäkalienkunst
10.)Adoption statt Abtreibung
11.)Garteinheime statt Wohnsilos
12.)Naturbauernhöfe statt Agrarchemiefabriken
13.)Schutzzollgrenzen statt Weltfreihandel
14.)Güterbedarfsdeckung statt Wucherwirtschaft
15.)Deliktsteuern statt Leistungssteuern
16.)Arbeit statt Arbeitslosengeld
17.)Sozialbank statt Profitnotenbank
Leider gibts so eine Partei nicht – drum kann ich auch nicht wählen …leider
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#20   matt2 †   20:21:55 | Mittwoch, 23. Mai 2007
Das lächerliche Parteiwesen, dass die Leute wählen können…
existiert überhaupt nur in der Abschaffung der Wahrheit, die sich stets als Autorität behauptet, ausgehend von Gott, in seiner Allmacht, erste und letzte Instanz. Die Willkür des Parteiwesen entfaltet sich in der Abschaffung der Wahrheit in der Verfassung, da sie nicht auf Gott und Christus basiert und damit ansich schon Lüge und Verfall bedeutet. Dadurch geschieht nun ein fröhlicher Umtrieb der Lüge nach dem Motto: ist die Katze ausser Haus freuen sich die Mäuse.
Ich gebe zu bedenken: ich habe mich nie für eine Diktatur der Willkür ausgesprochen. Der gute Diktator, der Tyrann nach dem eigentlichen Verständnis Platons, ein weiser, gerechter Herrscher, ist der Wahrheit, ist Gott ergeben. Nun das ist in der Vergangenheit durch das kaiserliche Ideal zum Ausdruck gekommen, das war auch Sinnbild des herrschenden Christus, ob das die Kirche sehen will, oder nicht. Ob er nun personell, rein physisch da ist und im Amt steht, spielt aus meiner Sicht garnicht so eine Rolle. Wenn sich die Christen geistig von Demok abwenden und ganz auf ihn ausrichten, wenn sie ihn innerlich realisieren, dann wird seine Herrschaft auch wieder äusserlich aufblühen.
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#19   Elendester Sünder   20:17:33 | Mittwoch, 23. Mai 2007
Du kleines Kontra-Pünktchen,
die Menschenrechte und ihre Grundlage, die Humanität, haben die großen Menschheitsverbrechen, wie die Kinderabtötung, überhaupt erst möglich gemacht. An dieser Tatsache kann man nicht vorbeisehen. Da helfen auch keine naseweisen Rechtfertigungsversuche aus dem Labyrinth der Philosophie.
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#18   möchtegern-kathole   20:06:00 | Mittwoch, 23. Mai 2007
matt schrieb:
„Ich war noch nie wählen.“
Ausprobiert habe ich es schon, aber beim wählen hatte ich immer das Gefühl, daß ich nun Belzebub mit Satan austreibe, oder Asmodeus mit Mephisto, oder Satan mit Asmodeus … oder oder oder …
Kurz um, einen der die vielen Flügel der Einheitspartei zu wählen macht in meinen Augen gar keinen Sinn. Gerade an der Abtreibung sieht man das schön – insgesamt sind sie alle dafür.
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#17   Pünktchen   19:47:25 | Mittwoch, 23. Mai 2007
Die Demokratie
verwandelt sich in eine „Diktatur des >Man<“ (Heidegger), wenn sie nicht bestimmte, sie erst ermöglichende Vorbindungen als unantastbare minima moralia anerkennt: die Menschenrechte. Diese können nicht ins Belieben von „Mehrheiten“ gestellt werden, ohne daß die Demokratie ihr Fundament in Frage stellt. Aus diesem Grunde nennt der Ethiker Höffe die kategorischen Rechtsprinzipien, die aus diesen grundlegenden Rechten entspringen und die jeder Rechtsstaat, der diesen Namen verdienen will, anerkennt, einen „Kontrapunkt der Moderne www.amazon.de/…oderne/dp/3518287702“.
Das Lebensrecht ist ein allergrundlegendstes Menschenrecht. Kein Rechtsstaat kann dieses Recht ins Belieben von einzelnen oder Mehrheiten stellen. Auch die angemaßte Definitionshoheit darüber, wen ich als „Mensch“ anerkennen will, ist bereits der erste Schritt zur Menschenrechtsverletzung (und Menschenvernichtung!). Mensch ist jedes Lebewesen der Gattung, unabhängig von Entwicklungsstand, Rasse, Geschlecht, politischer, kultureller, sozialer … Zugehörigkeit usw.
Die Diktatur des „Man“ durch eine Diktatur einzelner angeblich Herrschaftsbefugter zu ersetzen, ist im Sinne der Menschenrechte keine Lösung: wie die „real existierenden“ Dikaturen allesamt gezeigt haben!
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#16   VirFortis   19:26:04 | Mittwoch, 23. Mai 2007
Jaja – der Lärm aus dem Volksgedärm
gröhlt und gröhlt und verlangt seine Opfer um sich daran zu Weiden. Das „Volk“ will immer jemanden gekreuzigt sehen sonst nix. Und das soll herrschen – das ich nicht lache. Herrschen tut das Volk ohnehin nicht sondern Interressengruppen. Das „Volk“ wird medial schön dumm gehalten, dient als Batteriezelle „Steuerkuli“ wobei dem Einzelnen immer gerde soviel gelassen wird dass er Primitivvergnügungen nachkommen kann damit keine Revolution entsteht !
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#15   Pünktchen   19:25:45 | Mittwoch, 23. Mai 2007
matt: „Ich war noch nie wählen“
Das ist gut so! So richten Sie wenigstens keinen Schaden an, matt!
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#14   matt2 †   19:20:38 | Mittwoch, 23. Mai 2007
Das Volk hat zu gehorchen!
Das Volk hat keine gottgegebene Autorität und keine Kompetenz zu herrschen. Es ist da um befehligt und angeleitet zu werden. Man sieht was rauskommt wenn inkompetentes Bodenpersonal sich Regierungsgewalt anmaßt: menschenvernichtende Unmoral und Chaos. Diese Leute sind in Wahrheit Befehlsempfänger, der sie steuert ist der Widersacher. Ich habe nie einen Hehl aus meiner offenen Feindschaft gegen Demok gemacht. Ich war noch nie wählen. Ich verabscheue dieses nichtswürdige Staatswesen, wo die Willkür der Massen regiert.
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#13   Hornet   19:19:52 | Mittwoch, 23. Mai 2007
doublem
Du willst dich wohl auf diese Flachheit keine Antwort, oder? :-!
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#12   Athanasius   19:19:38 | Mittwoch, 23. Mai 2007
Deo gratias
Endlich tritt ein Hirte ein gegen den heutigen Holocaust, den Schoah an den ungeborenen Kindern.
Gott sei Dank dafür!
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#11   doublemax   19:16:57 | Mittwoch, 23. Mai 2007
@Hornet
Warum fragst du nicht das Volk, ob man Juden vergasen darf? Darf die Mehrheit Menschen umbringen? Sag, bist du ein Nazi?
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