(kreuz.net, Salzburg) Heute Mittwoch fand eine Aussprache zwischen dem Erzbischof von Salzburg, Mons.
Alois Kothgasser, und dem Landeshauptmann von Salzburg, Frau Gabriele Burgstaller, statt.
Der Grund:
Der Erzbischof ist nicht gewillt, sich von der Frau Landeshauptmann einen Orden umhängen zu lassen.
Denn für den Erzbischof ist Frau Burgstallers politischer Kampf gegen die Würde der Mütter und das
Lebensrecht ungeborener Menschen unakzeptabel.
Die Abtreibungsideologin Burgstaller hatte geplant, dem
Erzbischof zu seinem 70. Geburtstages das Große Ehrenzeichen des Landes Salzburg zu überreichen.
Noch
gestern behauptete die Politikerin vor der Regionalzeitung ‘Salzburger Nachrichten’, daß sie den Erzbischof
„sehr“ schätze:
3 monatige Kinderleiche. Frau Burgstaller verschweigt die Opfer der Abtreibung
In „sozialen Fragen“ wie der Flüchtlingsarbeit gebe es ein gutes Einvernehmen.
Doch
wie sich jetzt herausgestellt hat, beruht die Wertschätzung nicht auf Gegenseitigkeit.
Denn der Erzbischof
schickte der Abtreibungspolitikerin einen Brief, in dem er unumwunden erklärte, aus ihrer Hand keine
Auszeichnungen annehmen zu können, weil sie im Salzburger Landesspital die Tötung ungeborener Kinder
durchgesetzt habe.
Gestern erklärte der Sekretär des Erzbischofs, daß Mons. Kothgasser in seinem Brief
an die Frau Landeshauptmann – wohl anstandshalber – seinen „großen Respekt“ vor dem politischen Engagement
der Politikerin betone.
Doch die Einrichtung von Kinderschlachthöfen an den Salzburger Landeskliniken
sei für ihn unannehmbar.
Der Erzbischof hatte der lebensfeindlichen Politikerin vorgeschlagen, die Auszeichnung
von einem anderen Vertreter des Landes zu erhalten.
Doch diesen Kompromiß lehnte die radikale Frau Landeshauptmann
kategorisch ab:
„Der Geehrte kann sich nicht aussuchen, wer eine Auszeichnung übergibt. Ich würde es
als Feigheit empfinden, wenn ich dem Konflikt dadurch ausweiche.“
Nach dem heutigen Gespräch mit dem
Erzbischof veröffentlichte Frau Burgstaller eine Pressemitteilung.
Darin versichert sie ihre ungebrochene
persönliche Wertschätzung „für den Menschen Alois Kothgasser“.
Seine Vorgangsweise als Erzbischof
und offizieller Vertreter der Kirche empfindet die Abtreibungsideologin aber als „sehr bedauerlich“.
Nach wie vor vermag nicht, die Verbindung zwischen der Auszeichnung für den Erzbischof und der Einrichtung
des Kinderschlachthofs zu erkennen.
Stattdessen schwadronierte sie von einem angeblichen Mangel an „Respekt
vor Frauen“ in „extrem schwierigen Situationen“ und verschwieg die geschlachteten Kinder.
Die Trennung
von Kirche und Staat sei zu akzeptieren, auch in der „Gesundheitspolitik“ – versuchte Frau Burgstaller
die Zerstückelung und Absaugung von Menschen zu rechtfertigen.
Zugleich behauptete sie, „allgemein“
bei „manchen“ Wortmeldungen – „vor allem von Männern“ – das Einfühlungsvermögen in die Situation von
abtreibungsgeschändeten Müttern zu vermissen.
Damit versuchte die Politikerin zu unterstellen, daß
„Frauen“ für die vorgeburtliche Tötung ihrer Kinder seien.
Aus der Sicht von Frau Burgstaller ist an
der Kinderabtreibung „nichts moralisch Verwerfliches“. Alles andere sei „gesundheitspolitisch verantwortungslos“.
Zuletzt bezeichnete sich die kinderfeindliche Politikerin sogar „als Katholikin“.
Als solche sei sie
sich sicher, daß „die Stimme der Barmherzigkeit und die der Vernunft“ langfristig siegen werde – so die
erbarmungslose Kinderabtreiberin wörtlich.
Einen konkreten
Sieg der Barmherzigkeit und der Vernunft sieht dagegen die österreichische Lebensrechtsbewegung ‘Jugend
für das Leben’ in der Konsequenz des Erzbischofs.
Die Pressesprecherin des Vereins, Frau Margret Parzmair,
freut sich über die klare Entscheidung und die Standhaftigkeit des Erzbischofs.
Damit zeige er, daß
er 100prozentig hinter unseren ungeborenen Mitmenschen stehe:
„Erzbischof Kothgasser führt allen Bürgern
vor Augen, daß seit Dezember 2005 in den Salzburer Landeskliniken Unrecht geschieht.“
Aufgrund der Unbarmherzigkeit
der Frau Landeshauptmann wurden alleine in Salzburg bisher mehr als 1.000 ungeborenen Menschen geschlachtet.
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Müller: sozialistisch Sie verwechseln sozial mit sozialistisch! Der Sozialismus ist die ideologische
Ausgabe des Sozialen, die eben alles ausschließlich durch die soziale Brille sieht! Das trifft aber auf
den Erzbischof von Salzburg gerade nicht zu! Sie beschreiben die Aufgabe der Kirche völlig richtig: Eintritt
für die Schwächsen, also zunächt für das wehrlose Ungeborene, dann für die in Not geratene Schwangere,
also der Mutter des Ungeborenen. Das ist alles sehr sozial, aber nicht sozialistisch. Sie wissen selbst,
daß die Sozialisten, wie letztlich jegliche Ideologie, eine Verantwortung vor Gott geradezu ablehnen!
Das wollen Sie aber, wenn man Ihre Ausführungen richtig versteht, dem Erzbischof – im Gegensatz zur Salzburger
Landeshauptfrau – sicher nicht unterstellen.
@Toller Artikel in den Salzburger Nachrichten! 01.06.2007 | | Erzbischof – letzter Sozialist? Die Position,
die EB Kothgasser vertritt, ist weit sozialistischer als jene von Landeshauptfrau Burgstaller und ihrer
SPÖ. Für die Schwachen einzutreten ist sozialistisch: Der Erzbischof steht vorab für das schwächste
Glied im Überlebenskonflikt, das Kind. Dessen Menschenleben ist unantastbar, unabhängig von irrationalen
Fristen (wie drei Monate, für die es wirklich keine wissenschaftlichen Argumente gibt). Zu den Schwächeren
gehört sodann die Frau in der Konfliktschwangerschaft. Sie ist, wenn sie eine Abtreibung erwägt, in
einer schwerstwiegenden Position. Nach einer internationalen Studie treiben Frauen ab, ✩ wenn sie die
zeugenden Männer (nur ein kleiner Teil von ihnen sind Ehemänner) im Stich lassen; ✩ wenn und weil
ein weiteres Kind ein Armutsrisiko ist; ✩ wenn das Kind die berufliche Karriere beeinträchtigt. Sozialistisch
wäre, den strukturellen und nicht bloß den akuten Druck von den Frauen zu nehmen. Dazu brauchte es:
✩ eine qualitätsgesicherte Beratung: Die Kirche fordert sie schon seit der Einführung des Straffreiheitsgesetzes,
aus dem inzwischen leider schleichend ein Abtreibungsrechtfertigungsgesetz geworden ist. Qualitätsgesicherte
Beratung für Frauen mehrt deren Entscheidungsfreiheit und könnte viele auch davor bewahren, sich teure
postabortive seelische Traumata zuzuziehen. ✩ Dazu brauchte es eine wirksame Männerpolitik, die es
Männern möglich macht, neue Väter zu sein. ✩ Erforderlich wäre eine Familie…
VirFortis „…mögen sie einsicht erlangen sofern wenigtens ein nicht blos geheuchelter guter wille vorhanden
ist. …“ Ja, lieber Vir, „es ist Gift sich moralisch besser zu fühlen als der Sünder und zu verurteilen…“
Ich merke, wie sehr „diese Sünde auch oft auf“ dir lastet. Sünden werden bei euch doch auch nur vergeben,
wenn sie ernsthaft gebeichtet und bereut werden, oder? Noch ein wort zum Abschied, dass du dir für deine
nächsten Beirägen merken solltest: „Ein jeder kehr vor seiner tür, da hat er Dreck genug dafür“. Komm
du mir nicht mit „guter wille“ oder gar „nicht geheuchelt“. qkentucky: daran habe ich nie gezweifelt!
zahnfee sie sind eine atheistische abtreibungsbefürworterin mir einem hang zur feministischen ideologie.
ich diskutiere nicht mit funktionären der kultur des todes da hilft nur gebet. mögen sie einsicht erlangen
sofern wenigtens ein nicht blos geheuchelter guter wille vorhanden ist. auf wiedersehen…
@ Zahnfee Für diese niveaulosen Schmierereien ist diese Seite hier bestens bekannt. Aber nicht nur dafür.
Sie schrieben: „Solch ein Einsatz deinerseits fehlt mir bei dem rechtsradikalen Gewäsche einiger Mitglieder
hier…Schade!“ Wer den Mund gegen solche Mitglieder aufmacht, hat hier kaum eine „Überlebenschance“.
Das war auch der Grund, warum Krokodil gesperrt wurde. Von Pünktchen kann man nicht erwarten, dass er
gegen die den Mund aufmacht. Der hat ganz andere Probleme.
@Kentucky Die „turmhohe Überlegenheit“ Pünktchens ist mir bekannt und ich bin immer wieder davon begeister,
oder so… Die Wortgewandtheit unseres VirFortis und seine sachlichen Argumente ebenfalls: „besser dumm
als so ein arschficker wie du“ „Bist du das Maskottchen vom Schwuchtlpuff ?“ „im übrigen finde ich Jounalisten
eine der miesesten Berufskaste schlechthin“ naja…
Zahnfee, einfach nach dem Leser „Krokodil“ suchen: www.kreuz.net/reader.2851.html Er war höflich und
sachlich, Pünktchen konnte ihm nicht das Handtuch reichen und verfiel nur deswegen in triefenden Beleidigungen
und schwersten Verleumdungen. Das ist gleichzeitig auch ein Beleg für die Verlogenheit des Hetzers VirFortis.
Krokodil schleich dich jeder sah welch erbärmliche figur du abgabst im diskurs mit pünktchen und wie
dir angesichts ihrer/seiner turmhohen überlegenheit nur die flucht in persönliche beleidigungen blieb
armselige gestalt du
@Kentucky „…Pünktchens. Spätestens wenn er mit seinen Scheinargumenten am Ende ist, fängt er zum
Spammen an;…“ ER? ER? Ich dachte er sei ein SIE? Oh wie peinlich…
@ Zahnfee „…gegen einzelne Leser und inhaltlichen Schrott mithilfe der Copytaste in allen möglichen
threads zu verbreiten! Das ist eine Spezialität Pünktchens. Spätestens wenn er mit seinen Scheinargumenten
am Ende ist, fängt er zum Spammen an; wie ein Irrer kopiert er in alle möglichen Threads den gleichen
Inhalt, der nicht selten auch kriminelle Passagen enthält.
@Pünktchen Dann solltest du mit gutem Beispiel vorangehen… „sich herausgenommen hatte vor seiner neuerlichenSperrung:
Diffamierungskamagnen…“ Solch ein Einsatz deinerseits fehlt mir bei dem rechtsradikalen Gewäsche einiger
Mitglieder hier…Schade! „…gegen einzelne Leser und inhaltlichen Schrott mithilfe der Copytaste in
allen möglichen threads zu verbreiten!“ … kommt mir bekannt vor www.kreuz.net/…ticle.5261-page.html www.kreuz.net/…ticle.5242-page.html (Copytaste?)
@ Pünktchen WER hat sich denn da WAS herausgenommen? Ha? WER hat sein Schandmaul wieder mal zu weit aufgerissen?
Weißt Du, manchmal ist es von Vorteil, dass ausgerechnet Deine Hetzereien gegen andere NICHT gelöscht
werden. Eine Sperrung bringt nichts, das wirst Du und auch Die Redaktion irgendwann mal schnallen müssen.
Forumshygiene war ein gutes Schlagwort desLesers Romulus. Was soll man z.B. von den Neuaccounts Flavius
und Kentucky halten, die vor wenigen Minuten eröffnet, nichts anders versuchen als fortzusetzen, was
der mehrfach gesperrte Leser Krokodil/Raschal/Bodo/Mickey … sich herausgenommen hatte vor seiner neuerlichenSperrung:
Diffamierungskamagnen gegen einzelne Leser und inhaltlichen Schrott mithilfe der Copytaste in allen möglichen
threads zu verbreiten! Ich plädiere für die Sperrung von Flavius/Kentucky wegen dreister Wiederbetätigung
durch den sattsam bekannten Krokodil/Raschal/Bodo/Mickey
Nun melden sich auch Salzburger Ärzte zu Wort: „Wir betrachten die im April 2005 erfolgte Einrichtung
der Abtreibungsambulanz in den Salzburger Landeskliniken weder als medizinische, noch als gesellschaftspolitische
Errungenschaft. Weite Teile der Salzburger Ärzteschaft stehen diesem „Angebot“ äußerst kritisch gegenüber.
Durch die Möglichkeit leicht zugänglicher, kostengünstiger Abtreibungen alleine scheinen nur oberflächlich
betrachtet, die Probleme gelöst. … Angesichts der tragischer Weise weiter steigenden Abtreibungszahlen –
seit der Eröffnung der Gynmed-Ambulanz in Salzburg gab es vermutlich ca. 1800-2000 Abtreibungen (das
entspricht etwa 70-80 Schulklassen!) – stellt die Tatsache, dass in Österreich etwa jedes dritte bis
vierte lebensfähig gezeugte Kind abgetrieben und nicht geboren wird, auch mehr und mehr ein demographisches
Problem dar. Dieser Problematik muss sich die Politik jetzt stellen und klare Strategien für eine Trendwende
erarbeiten! Die erschreckend hohen Abtreibungszahl können wir nicht als Zeichen einer erfolgreichen Frauenpolitik
werten, sondern vielmehr als Zeichen der Erfolglosigkeit der Sozial-, Gesundheits- und auch Frauenpolitik.“
Der ungekürzte Text der Erklärung von Salzburger Ärzteforum für das Leben: >>> hier www.kreuz.net/bookentry.1174.html
<<< !!!
@Rudolfus Ja, da stimme ich Ihnen natürlich gerne zu und nehme meine gegenteilige Aussage zurück. Es
ist klar, daß Italien, Böhmen, Burgund etc. nicht zum „Deutschen Reich“ also regnum gehörten un d die
Gleichsetzung des regnums mit dem imperium ist nicht nur falsch, sondern auch gefährlich und hat ja auch
bekanntlich Verwirrung und sogar Krieg gestiftet …
@ Methusalix Die Weiterverwendung von Alt-Nazis in der neuen BRD wird von niemandem bestritten. Ihren
ungeheuerlichen Vergleich, mit dem Sie nicht nur unsere Demokratie beleidigt, sondern auch das Nazi-Regime
in krasser Form verharmlost haben rechtfertigt dies jedoch nicht im mindesten. Denn eine Kontinuität
zwischen der Politik des Dritten Reichs und der jungen BRD hat es in keinster Weise gegeben. Für den
Erfolg der Demokratie sind sehr wohl Adenauer und sein Umfeld verantwortlich. Eine Westbindung oder soziale
Marktwirtschaft hätte es mit der SPD vor Godesberg nicht gegeben (und Godesberg war eine erzwungene Reaktion
auf die Nicht-Regierungsfähigkeit der damligen SPD). Allein der wirtschaftliche Erfolg aber macht den
Deutschen zum Demokraten. Wo er ausbleibt, wendet er sich ja heute noch den Radikalen zu. Denken Sie mal
drüber nach.
@Artois / Das Heilige Römische Reich (Sacrum Imperium Romanum) und „Regnum teutonicum“ (Dt. Reich) Ich
kann Ihnen eine Vielzahl von Urkunden nennen und demonstrieren, in denen sehr wohl vom „Deutschen Reich“
bzw. „Regnum teutonicum“ etc. die Rede ist. Es handelt sich um Urkunden aus den Reichskanzleien bzw. königliche
und kaiserliche Urkunden. Der Begriff „Deutsches Reich“ war schon deshalb nötig, weil er das Herrschaftsgebiet
des Deutschen Königs bezeichnete, im Unterschied zu anderen Königreich, z. B. „Böhmen“, zu dem übrigens
auch stets Schlesien gehörte. Die Erwähnung des „regnum teutonicum“, auch in offiziellen Dokumenten,
das bestreitet auch keiner. Aber „Regnum“ bzw. „regnum teutonicum“ und „Sacrum Imperium Romanum“ das sind
zwei verschiedene paar Schuhe. Die Fehlgeschichtsschreibung liegt ja genau darin, das „regnum teutonicum“
mit dem „Sacrum Imperium Romanum“ gleichzusetzen, und zwar als staatsrechtliche Bezeichnung. Böhmen etwa
war immer Teil des „Sacrum Imperium Romanum“, und Sie definieren es in Ihren Ausführungen selbst nicht
als Teil des „regnum teutonicum“ – wie könnte man also dann die beiden Herrschaftsbezeichnungen einfach
gleichsetzen, wenn sie nicht einmal gebietsident sind, und somit auch nicht staatsrechtlich ident. Vor
seiner Kaiserkrönung lautete die Bezeichnung des Königs des Hl. Römischen Reiches Rex Romanorum und
niemals „deutscher König“, da er das Oberhaupt des Sacrum Imperium Romanum war und nicht eines sog. „deutschen
Königreiches“.
@Rudolfus Sie haben überhaupt keine Ahnung. Ich kann Ihnen eine Viezahl von Urkunden nennen und demonstrieren,
in denen sehr wohl vom „Deutschen Reich“ bzw. „Regnum teutonicum“ etc. die Rede ist. Es handelt sich um
Urkunden aus den Reichskanzleien bzw. königliche und kaiserliche Urkunden. Der Begriff „Deutsches Reich“
war schon deshalb nötig, weil er das Herrschaftsgebiet des Deutschen Königs bezeichnete, im Unterschied
zu anderen Königreich, z. B. „Böhmen“, zu dem übrigens auch stets Schlesien gehörte. Daß das 1871er
Reich kein Recht hatte, sich „Deutsches Reich“ zu nennen, steht auf einem anderen Blatt. Abusus non tollet
usum.
@Das Heilige Römische Reich als das alte „Deutsche Reich“ Artois: Durch die Wahl spätestens von König
Heinrich I. war durch die deutschen Stämme ein Deutsches Königtum hervorgegangen, welches das ostfränkische,
weitestgehend erloschene Königtum ablöste. Das dieses Königtum nicht das alte ostfr. Königtum war,
geht aus dem Willen der Wähler und der zeitgenössischen Rechtslehre klar hervor. Die Stiftung der „Deutschen
Krone“, das heißt also desjenigen Institutes, das bis 1792 durch die Kurfürsten bestimmt wurde, war
also ein Novum, ein eigenständiger welthistorischer Akt, der auch als eigentliche Gründung „Deutschlands“
bzw. des „Deutschen Reiches“, wie es staatsrechtlich bis 1806 (!!) hieß, gelten muß. Das Reich 800-1806
hieß (zu Lebzeiten 800-1806) staatsrechtlich niemals „Deutsches Reich“, lediglich „Heiliges Römisches
Reich“ und gegen Ende auch „Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation“. Diese deutsch-nationale Geschichtsschreibung
um das angebliche „alte“ „Deutsche Reich“ hat lediglich das 19. Jahrhundert geprägt, insbesonders auch
Bismarck und das Königreich Preußen – diese Nationalbewegung brachte dann durch Preußen 1871 einen
Staat hervor, der auch ganz offiziell Deutsches Reich hieß – das Reich 800-1806 hat während seines Bestehens
niemals diesen Namen getragen. (Sehr wohl aber jenes Staatsgebilde der Jahre 1871 bis 1945 – und dieses
hatte sehr eigenwillige Geschichtsbücher, auch bereits vor 1933, nämlich die preußisch-deutsch-nationale
Geschichtsschreibung aus dem 19. Jahrhundert.)
@Vorposter Wie oft soll ich es noch wiederholen: Durch die Wahl spätestens von König Heinrich I. war
durch die deutschen Stämme ein Deutsches Königtum hervorgegangen, welches das ostfränkische, weitestgehend
erloschene Königtum ablöste. Das dieses Königtum nicht das alte ostfr. Königtum war, geht aus dem
Willen der Wähler und der zeitgenössischen Rechtslehre klar hervor. Die Stiftung der „Deutschen Krone“,
das heißt also desjenigen Institutes, das bis 1792 durch die Kurfürsten bestimmt wurde, war also ein
Novum, ein eigenständiger welthistorischer Akt, der auch als eigentliche Gründung „Deutschlands“ bzw.
des „Deutschen Reiches“, wie es staatsrechtlich bis 1806 (!!) hieß, gelten muß. In der Übertragung
des Römischen Reiches auf eben diese Deutsche Krone (Sohn Heinrichs Otto I.) wurde durch die Kirche das
Imperium Romanum und somit auch das Römische Königtum (Rex Romanorum) auf die deutschen Könige übertragen.
Gegen jeden Versuch einer Änderung hat die Kirche protestiert, zuletzt 1815 und danach, die Gebete für
den Kaiser (n.n.) stehen bis heute im Meßbuch!
Finden Sie, dass Constanze sich richtig verhält? NEIN, denn sie kann nicht einmal Namen richtig abschreiben:
BURGSTALLER … Aber auch Constanze wird, wie andere hier, Beweis sein für die PISA-Studie und die darin
angesprochene Lese-Schwäche so mancher (Klein-)Geister, die eher doch Gespenster sind!
Keine Instrumentalisierung mit Herrn Erzbischof Kothgasser Der Erzbischof tut wohl daran Fr. Burgthaler
abzuweisen. Ohne Zweifel wissen wir nicht erst seid vorgestern:Unser Hirte lebt seine Verkündigung. Frau
Burgthaler braucht den begehrten Freibrief, damit ihr Alleingang (mit dem sie mehr als 100.000 Salzburger
entmündigte) etwaige Nebenwirkungen und Spätfolgen überlebt! Dass angeblich zwei Drittel der Salzburger
für Abtreibung im LKH seien, war bewußt manipulierte Umfrage bei nur 300 Personen. Eine schwache Stütze,
zur politischen Rechtfertigung selbstgefälligen Handelns! Sie verkauft noch etwas, was ihr nicht gehört:
nämlich die Frauen im gesamten, die sie vertritt und deren Meinung sie angeblich repräsentiert. Frau
Landeshauptmann ignoriert alle ihr unmißverständlich entgegengehaltenen Aussagen der Frauen, die sehr
gute Argumente gegen dergestaltete Bevormundung haben. Frauen sind von Frau Politikerin bereits instrumentalisiert.
Jetzt braucht sie noch die Absegnung als Katholikin – das ist ihre Seelennot. Sie sucht nicht die Konfliktbewältigung
in der Sache! Es wäre ein leichtes, die wohlverdiente Landesauszeichnung durch einen Vertreter der Landesregierung
neutral und unpolitisch auszuhändigen. Fr. Burgthaler bringt einmal mehr als einziges Entscheidungskriterium
ihrer kalkulierten Handlungen den ureigenen privaten Konflikt ihrer Seele an. Der Traum Ein einziges Pressefoto
mit Herrn Erzbischof diesbezüglich als medial glaubwürdiges Zeichen, dass Hochwürden sich bekehrt hat
zum ausschlachten über Jahre hinweg. Da sei Gott davor!
@Burgorus / Napoleons Kaisertum (seit 1804) als Gegenkaisertum Napoleon Bonapartes Kaisertitel (kreiert
1804) war ein bewußter juristischer Angriff auf das alte römische Kaisertum, das ja nur mehr ein Titel
ohne Mittel war. Jahrhundertelang war der König v. Frankreich mächtiger als der Kaiser der Römer, konnte
aber nicht den Kaisertitel erlangen. Napoleon schuf einfach einen Konkurrenztitel und erklärte sich nicht
etwa zum König des (alten) Königreiches Frankreich, sondern zum Kaiser eines Kaiserreiches Frankreich
mit dem Amt eines „Kaisers der Franzosen“. Im Unterschied zum alten Kaiseramt der Römer konnte der neue
Kaiser der Franzosen auch Armeen und auch de facto ein Kaiserreich vorweisen (und nicht nur de jure wie
das Hl. Römische Reich). Napoleons juristischem Angriff auf das alte Kaisertum folgte konsequenterweise
auch der militärische Angriff auf das alte Kaisertum, in dem er Stück für Stück die Gebiete des Hl.
Römischen Reiches eroberte, in dem der alte Kaiser der Römer (und König v. Deutschland [Rex Germaniae,
seit 1508]) nur mehr auf dem Papier (de jure) Kaiser war, ohne de facto regieren zu können. Päpstliche
Kaisersalbung: Kaiser Napoleons I. bedeutendster juristischer Erfolg war es, daß er die Unterstützung
und den Segen des Papstes für sein Kaiseramt gewinnen konnte, und zwar durch S.H. Papst Pius VII. (1800-1823,
Graf Luigi Chiaramonti) – zum Papst gewählt 1800, genau 1000 Jahre nach 800, dem Jahr der Kaiserkrönung
Karls des Großen des Frankenkönigs. Der Papst erteilte Kaiser Napoleon die Kaisersalbung in Paris.
Danke, Rudolfus, den Titel „König der Römer“ trug auch der kleine Napoleon II., Sohn Napoleons I., und
der Habsburg-Lothringerin Marie Luise. Eigentlich hätte er doch dann römischer Kaiser sein müssen,
da Franz II. 1806 abgedankt hat und sich als Franz I. von Österreich bezeichnet hat, während Napoleon
I. sich nicht römischer Kaiser, sondern Kaiser von Frankreich nannte. Der König der Römer wäre doch
dann automatisch Kaiser der Römer geworden, vorausgesetzt, das Reich hat damals – bereits nach 1806 –
noch existiert. Und der Papst hat ja die Auflösung des Hl. Röm. Reiches durch Franz II. nie anerkannt:
Ein Reich kann man nicht auflösen. Dennoch kennt der Papst den Kaiser von Österreich als den römischen
an, das hätte doch zumindest zu Lebzeiten des kleinen Napoleons (1811-1832) nicht stimmen dürfen.
Die römischen Könige und Kaiser als „Könige und Kaiser der Deutschen“ Die Bezeichnung des Oberhauptes
des Hl. Römischen Reiches als „deutsches Oberhaupt“ (nämlich als deutscher König bzw. als deutscher
König und römischer Kaiser) ist deutsche Geschichtsschreibung, die ja am Ende die Oberhand gewonnen
hat. Das Oberhaupt des Hl. Römischen Reiches war König der Römer (Rex Romanorum), nach päpstlicher
Krönung Kaiser der Römer (Imperator Romanorum),da alle Reichsoberhäupter Nachfolger Karls des Großen
waren. Erst zu späteren Zeiten war der römische König ohne die Notwendigkeit der Krönung durch den
Papst automatisch römischer Kaiser – lt. Der Brockhaus. Geschichte (2003) als erster dieser kaiserlichen
Reichsoberhäupter Maximilian II. (1564-1576), mit dem als erstem Reichsoberhaupt die Jahreszahlen des
Amtsantrittes als römischer König und römischer Kaiser als ident angegeben werden. Als erster römischer
König und Kaiser führte Kaiser Maximilian I. 1508 den Titel König von Deutschland (Rex Germaniae) ein.
Dieser Titel wurde seit 1508 mit dem Titel Imperator Romanorum geführt, und nur in Verbindung mit diesem
Titel. Die Reichsoberhäupter 800-1508 sind formell niemals deutsche Könige oder deutsche Kaiser gewesen.
Ebenso 1508-1806 niemals deutsche Kaiser, sondern immer römische Könige und römische Kaiser, 1508-1806
aber zusätzlich Rex Germaniae (König v. Deutschland). Quelle: Der Brockhaus. Geschichte, 2003, S. 169
(„Deutschland: Könige und Kaiser“).
Ad Rudolfum: Fragen zum S.I.R. Es geht in Ihrer Darstellung nicht klar hervor, ob der Zusatz „Nationis
Germanicae“ gegen Ende des Imperiums tatsächlich Namen-Character hatte oder eben nur als Zusatz mitgenannt
wurde sowie man auch den Zusatz das „geliebte“ Heilige Römische Reich oder das Heilige Römische Reich
„deutscher Lande“ hinzufügen könnte, um eben nur anzudeuten, wer es beherrscht, wo es liegt oder wem
es gehört. Unterzeichnete etwa tatsächlich z.B. Franz II. als „Kaiser des Heiligen Römischen Reichs
Deutscher Nation“? Dann hätte der Zusatz Namen-Charakter.
Das HRRDN war seit der Renovatio Imperii ein Reich deutscher Nation, weil der Kaisertitel an die Würde
des Deutschen Königs gebunden war, exakt seit 962, als Otto der Große in Rom gekrönt wurde. Dies ist
eine staatsrechtliche und eine heilsgeschichtliche Tatsache. Als deutscher König herrschte der Imperator
im deutschen Regnum, das in etwa dem heutigen Deutschland + Österreich ensprach.
Das Heilige Römische Reich und das Heilige Römische Reich Deutscher Nation Otto v. Habsburg-Lothringen,
Kronprinz von Österreich und Ungarn, hat das multinationale Hl. Römische Reich hervorragend erklärt
und zwar in Die Reichsidee. Geschichte und Zukunft einer übernationalen Ordnung, Amalthea-Verlag, 1986.
Das Hl. Römische Reich ist selbstverständlich nicht für eine bestimmte Nation gegründet worden, sondern
sollte die Fortsetzung des untergegangenen alten christlichen Römischen Reiches sein, welches durch den
sel. Kaiser Konstantin I. „den Apostelgleichen“ auf dem heidnischen Römischen Reich begründet worden
war. Dieses christliche Romreich sollte aufs Neue erstehen, als Papst Leo III. am Weihnachtstag des Jahres
800 den mächtigen Frankenkönig Karl wieder zu einem Kaiser von Rom krönte. Damals war natürlich in
keiner Weise von einem Römischen Reich einer „deutschen Nation“ die Rede, da Karl ja König des Frankenreiches
war. Der Zusatz „deutscher Nation“ wurde auch erst viel später verwendet, und zwar zuerst für die Gebiete
dieses Reiches, die von Deutschen bewohnt waren (und die ja lange Zeit auch den Reichsmonarchen, den Römischen
König bzw. den Römischen Kaiser, stellten). Viel später scheint auch in offiziellen Dokumenten die
Bezeichnung Hl. Röm. Reich Deutscher Nation auf, und zwar als Gesamtreichsbezeichnung, die ja insofern
ihre Berechtigung hatte, als das Reich in diesen Zeiten bis zum Schluß vor allem von der deutschen Nation
dominiert war und es seine Multinationalität verloren hatte. Aufgrund der Gründungsintention ein reiner
Zusatz.
Benedikt: Glaubwürdige Verwendung des „Nationis Germanicae“ Aufschlussreich scheint folgende Web-Site:
www.muenzen-lexikon.de/lexikon/h/ph081.html „Der Zusatz „Deutscher Nation“ stammt aus dem 15. Jh. Der
vollständige Titel „Sacrum Imperium Romanum Nationis Germanicae“ ist als offizielle Bezeichnung des Staatsgebildes
(ohne Italien) auf dem Reichsabschied von Worms 1521 verwendet worden.“ Das S.I.R. mit dem Zusatz Nationis
Germanicae (N.G.) bezeichnet also nicht mehr das S.I.R., sondern nur einen Teil davon. Hier vom „vollständigen
Titel“ zu sprechen, ist eine glatte Lüge. Da dieses italienlose Staatsgebilde kein eigener Staat war
(der Kaiser herrschte über das ganze S.I.R. incl. Norditalien, ein Fürst herrschte über weniger), entspricht
es wohl einer Bezeichnung wie „Norddeutschland“ oder Ähnlichem, aber nicht dem Namen des Reiches. Insofern
ist es logisch, dass sich jeder Fürst des Hl. Röm. Reiches auf Denkmälern und Dokumenten dux im S.I.R.
nennt und nicht dux eines kleineren Gebietes. Es gibt sich auch kein Bundeskanzler als Kanzler Norddeutschlands
aus. Die Verwendung dieses Zusatzes in den Geschichtsbüchern zur Beezeichnung des Gesamt-Reichs ist eine
Lüge zur Förderung des protestantischen Nationalismus. Er schwächt das röm.-kath. Bewusstsein. Wenn
Sie nicht glauben, dass dieser Zusatz Geschichtsfälschung ist, glauben Sie wenigstens sich selber („das
S.R.I. ist kein nationales Gebilde“) oder dem Eigentlich-Kaiser Otto von Habsburg-Lothringen, der den
Namen seines eigenen Reichs kennen sollte: „Die Reichsidee ist an keine Nation gebunden!“ ==> Richtiger
Name: S.I.R.
@ Charlotte Bongartz Möglicherweise ist sogar diese Karte schon etwas überholt… ich war jedenfalls
ziemlich überrascht, China innerhalb des entchristlichten Westens zu finden!
@Santo Domingo 2 Natürlich stimmt die Aussage Rudolfus nicht. Pauschalisierungen bin ich von der Seite
gewöhnt. Möglicherweise hat er aber auch ein etwas älteres Kartenwerk mit leicht überholten Grenzverläufen.
Anhänger solcher früherer Aufteilungen treffen sich ja hier auch gerne mal, ebenso wie die Befürworter
verhüllter Frauen (ich glaube, erst gestern oder vorgestern hat hier jemand ungestraft (!) propagiert,
dass Frauen in leichter Kleidung Vergewaltigungen provozieren und deshalb nicht meckern sollen).
#72 methusalix † 20:51:48 | Donnerstag, 24. Mai 2007
@Benedikt Vielleicht erinnern Sie sich auch, dass der Friedensnobelpreis an einen Sozi ging und zwar genau
deswegen. Eine Gesellschaft wie zZ Adenauers war damals weithin üblich. Die 68er sind daher ja auch mitnichten
ein rein deutsches Phänomen, aber warum erklär ich das eigentlich… Dass so eine Gesellschaft „weithin
üblich“ war ist für Sie eine Entschuldigung dafür, dass wir es auch so schlecht gemacht haben? Lächerlich!
Letztendlich waren es die 68er, die die verkommene und verlogene Adenauer-Republik mitsamt dem 175er und
dem Kuppelei-Papragrfen und er ganzen restlichen Verlogenheit auf den Müllhaufen der Geschichte geworfen
haben. Schade nur, dass die DDR erst 1990 gefolgt ist.
@Benedikt vom nicht ernst zu nehmenden methusalix Benedikt: @ methusalix Ernstzunehmen sind Sie zwar ohnehin
nicht, … Wenn Sie fünf Minuten nachdenken, dann sollte sogar Ihnen einfallen, dass alle Nazirichter,
die überlebt hatten, in der Adenauer-Republik wieder in Amt und Würden waren. Der schreckliche Jurist
Filbinger hat es in der Adenauer-Partei sogar zum Landesfürsten gebracht und geistert heute noch als
braunes Gespenst herum. Sehr viele Politiker, die unter den Nazis treu und brav, auch als Parteigenossen,
gedient haben, brachten es in der Adenauer-Republik zu sehr hohen Ämtern. Globke ist hier nur die Spitze
des Eisberges. Dagegen mussten diejenigen, die die Nazis als erste und am heftigsten bekämpft hatten,
in der Adenauer-Republik weiterkämpfen, um nicht unter die Räder zu kommen; von gesellschaftlichem Ansehen,
dass z. B. die Nazi-Ärzte in der BRD in hohem Masse genossen, ganz zu schweigen. Die „Sozis“ und vor
allem die, die Adolf dem Braunen die Gefolgschaft mit der Waffe verweigerten, also die Kameraden, die
so gehandelt haben wie Franz Jägerstätter. Dass Deutschland heute wieder ein international geachteter
Staat ist,… Es ist mit ein Verdienst von Adenauer, aber ganz sicher nicht von ihm alleine. Vielleicht
sollten Sie auch an die Jahre nach Rücktritt des „Alten aus Rhöndorf“ denken, als die SPD in der sozialliberalen
Koalition begann Brücken nach Osten zu bauen, den getrennten Familien Hoffnung zu verschaffen und letztendlich
mehr zur Entspannung beitrug, als Adenauer mit deGaulle jemals geschafft hat.>>
@ Charlotte Bongartz …dieser Karte de.wikipedia.org/…sexualitaet-Welt.png zufolge ist Homosexualität
nur noch in den wenigsten Ländern ein Straftatbestand. Der (Zitat Rudolfus) „entchristlichte Westen“
umfaßt damit mehr als zwei Drittel der Erdoberfläche. Für den Teil einer Hälfte ein ungewöhnlich
großer Prozentsatz, was meinen Sie?
Dank an Burgorus für seine wahrheitsgetreuen, fundierten Beiträge über das Heilige Römische Reich.
Ein gewisses Geschichtswissen ist heute für jeden Christen unabdingbar, um den ewiggleichen modernen
Geschichtslügen widerstehen zu können.
Und wieder einer, der sich zur (antichristlichen) Brutalität bekennt: …schauen, wo diese Sodomiten
jahrhundertelang auch in Europa landeten: Nämlich im Knast oder auch am Galgen. Und dies gilt weiterhin
für sämtliche Erdteile außerhalb des entchristlichten Westens. Wenigstens hat er im Eifer des Wortgefechts
aufgezeigt, in welche Richtung er applaudiert. Gratulation, kreuz.net, zu solchen „Katholiken“!
@Rudolfus Genau das sollten Sie tun: Nämlich schauen, wo diese Sodomiten jahrhundertelang auch in Europa
landeten: Nämlich im Knast oder auch am Galgen. Und dies gilt weiterhin für sämtliche Erdteile außerhalb
des entchristlichten Westens. Und diese „entchristlichten“ Werte wollen Sie bei uns wieder einführen?
Rosa Winkel? Scheiterhaufen für gleichgeschlechtlich Liebende, am besten nach „Peinlicher Befragung“?
Sehr römisch-katholisch, diese Werte. Aber wahrscheinlich sind Sie gar nicht römisch-katholisch, sondern
ein verkappter mohammedanischer Islamist.
@ Burgorus Glauben Sie denn im Ernst, dass unsere derzeitige Medien-Diktatur noch 10 Jahre hält? Homo-Ehen,
Abtreibung, Kinderkrippen, Ausländerzustrom, Islam-Unterricht, Totalüberwachung. Ich halte wenig von
Untergangsprophetien. In den meisten Fällen treten sie ohnehin nicht ein. @ methusalix Andererseits hat
sich das „tausendjährige Reich“ das gleichgeschlechtlich Liebende bis auf den Tod verfolgte, gerade mal
ein Dutzend Jahre gehalten, wenn man die verkommene und verlogene Adenauer-Republik nicht dazuzählt,
wie es sich eigentlich gehören würde. Ernstzunehmen sind Sie zwar ohnehin nicht, aber der Vergleich
der Adenauer-Zeit mit dem Hitler-Regime ist ein ganz besonders hervorstehendes Zeichen Ihrer vollständigen
historischen Blindheit. Dass Deutschland heute wieder ein international geachteter Staat ist, dessen Bürger
in Freiheit und Wohlstand leben können ist das alleinige Verdienst der Ära Adenauer, ob sie das wahrhaben
wollen oder nicht. Eine Gesellschaft wie zZ Adenauers war damals weithin üblich. Die 68er sind daher
ja auch mitnichten ein rein deutsches Phänomen, aber warum erklär ich das eigentlich…
@Obelix Gleichgeschlechtliche Liebe und ebensolche Lebensgemeinschaften sind so alt wie die Menschheit.
Egal ob das jetzt Barbaren oder Hochkulturen waren, wobei man darüber streiten könnte, wer jetzt wer
war. Vielleicht sollten Sie einen Blick in die Geschichte zurück werfen, zu den Ursprüngen unseres „christlichen“
Abendlandes. Genau das sollten Sie tun: Nämlich schauen, wo diese Sodomiten jahrhundertelang auch in
Europa landeten: Nämlich im Knast oder auch am Galgen. Und dies gilt weiterhin für sämtliche Erdteile
außerhalb des entchristlichten Westens.
@Rudolfus Rudolfus: @„Jahrhundertealte Praxis“Burgorus: Nicht bei uns, aber in den alten dekadenten Hochkulturen,
bevor sie von den „Barbaren“ übernommen wurden. Gleichgeschlechtliche Liebe und ebensolche Lebensgemeinschaften
sind so alt wie die Menschheit. Egal ob das jetzt Barbaren oder Hochkulturen waren, wobei man darüber
streiten könnte, wer jetzt wer war. Vielleicht sollten Sie einen Blick in die Geschichte zurück werfen,
zu den Ursprüngen unseres „christlichen“ Abendlandes. Die Fundamente, die Jahrtausende überdauert haben,
(inklusive der Sprache und der Schrift, also mit den wichtigsten Kulturgütern) wurden von einem Haufen
Päderasten im äussersten Südosten des Kontinents gelegt. Darauf steht nicht zuletzt die römisch-katholische
Kirche noch heute. Andererseits hat sich das „tausendjährige Reich“ das gleichgeschlechtlich Liebende
bis auf den Tod verfolgte, gerade mal ein Dutzend Jahre gehalten, wenn man die verkommene und verlogene
Adenauer-Republik nicht dazuzählt, wie es sich eigentlich gehören würde. Sie können also an der „Homo-Ehe“
schlechterding nicht den Wert einer Gesellschaft festmachen. Vielleicht den römisch-katholischen, aber
nicht den menschlich-zivilisatorischen.
@„Jahrhundertealte Praxis“ Burgorus: Glauben Sie denn im Ernst, dass unsere derzeitige Medien-Diktatur
noch 10 Jahre hält? Homo-Ehen, Abtreibung, Kinderkrippen, Ausländerzustrom, Islam-Unterricht, Totalüberwachung.
Das alles gibt es schon seit Jahrhunderten bei uns, inklusive lebenslanger aber heimlicher gleichgeschlechtlicher
Liebes- und Lebensgemeinschaften. Nicht bei uns, aber in den alten dekadenten Hochkulturen, bevor sie
von den „Barbaren“ übernommen wurden.
als methusalix @Burgorus den Paniker Teil 2 Kinderkrippen gibt es schon immer. Denken Sie an die SOS-Kinderdörfer
des Herrn Gmeiner. Dass einige Kinder in Krippen besser aufgehoben sind, als bei ihren Eltern, werden
nicht mal Sie bestreiten und wenn es der Entlastung von Frauen dient, was soll an Krippen so schrecklich
sein? Das war es, nach Auskunft meiner Kolleginnen aus der verblichenen DDR, nicht mal dort. Und die kennen
jetzt seit über fünfzehn Jahren beide Seiten. Ausländerzustrom: Warum glauben Sie, gibt es im Ruhrpott
so viele Koslowskis, Kowalskis und Konsorten? Das sind doch keine deutschen Namen! Woher kommen die nur?
Oder die de Pers, Szonells, Montagnes? Erst recht keine deutschen Namen! Zuwanderung seit tausenden von
Jahren. Islam-Unterricht: Sie hätten die muslimischen Kinder lieber in den Koranschulen des Kalifats?
Na dann dürfen Sie sich wirklich beklagen! Totalüberwachung haben wir sowohl in Deutschland, West und
Ost, als auch in anderen Ländern schon gehabt. Ist eigentlich sehr katholisch, so eine geschlossene Gesellschaft,
in der jeder jeden überwacht und aufpasst, dass der Nachbar nicht sündigt. Müsste Ihnen eigentlich
gefallen. Ausserdem neigen wir Deutschen ja zur Blockwartmentalität. Am besten zu studieren, seit es
die DDR nicht mehr gibt, in der römisch-katholischen Kirche. Die Fssssssp-sonstwas sind die Blockwarte.
Zumindest gegenüber missliebigen Kirchenherren.
#61 methusalix † 19:38:14 | Donnerstag, 24. Mai 2007
@Burgorus den Paniker Burgorus: Glauben Sie denn im Ernst, dass unsere derzeitige Medien-Diktatur noch
10 Jahre hält? Homo-Ehen, Abtreibung, Kinderkrippen, Ausländerzustrom, Islam-Unterricht, Totalüberwachung.
Das alles gibt es schon seit Jahrhunderten bei uns, inklusive lebenslanger aber heimlicher gleichgeschlechtlicher
Liebes- und Lebensgemeinschaften. Dass Sie davon nichts wissen (wollen), ändert nichts an den Tatsachen.
Medien-Diktatur: Warum glauben Sie, wurde der Buchdruck von den damaligen „Meinungsführern“ aufs heftigste
bekämpft? Weil deren „Meinungs-Diktatur“ in Gefahr geriet. Da wurde, wenn man Ihre Behauptung ernst nimmt,
also nur eine Meinungsdiktatur durch eine andere ersetzt. Damit leben wir also schon seit Jahrhunderten;
warum sollte das ausgerechnet jetzt zum „Untergang der Abendlandes“ führen? Abtreibung ist kein Phänomern
der letzten fünfzig Jahre. Dass jetzt weniger Frauen an verpfuschten Abtreibungen krepieren ist ein Verdienst
des aktuellen §§ 218. >>
@ Burgorus Zum Nationis-Germanicae-Zusatz schreiben Sie: Das Lexikon des Mittelalters ist da anderer Ansicht.
Am liebsten würde ich fragen: „Ist dieses Lexikon ein Dokument vor 1806?“ Behauptet es gar, dass dieser
Zusatz bereits im Mittelalter (vor Luther?) war? Ja, das behauptet es. Zitat: „Das Reden vom „Hl. Röm.
Reich“ blieb polit.-jurist. und wurde von national denkenden Autoren (=> Nikolaus von Kues) schon einmal
durch „Imperium Germanicum“ zu korrigieren gesucht (1431/32). Der umfassende Titel „Hl. Röm Reich“ (als
„Sacrum Imperium Romanum“ zuerst 1254) war ähnlich offiziell; der Zusatz „dt. Nation“ oder auch „dt.
Lande“ (zuerst 1409), der im 15. Jh. immer häufiger, jedoch nicht bestimmend wurde, schien noch umständlicher.“
(zit. Lexikon d. MA, dtv 2002). Daraus folgt: a) die Bezeichnung existierte b) sie wurde nicht immer verwendet
(schon gar nicht auf den vom Abkürzungsfimmel befallenen Denkmälern etc) Jetzt wäre es an der Zeit,
dass SIE mal ein paar Belege bringen würden. Das Argument mit dem Fehlen des „dt. Nation“ auf Ihnen bekannten
Denkmälern ist absolut nichtssagend, da Sie nicht alle Denkmäler kennen können. Die Aussage eines Geschichtsexperten
überzeugt mich nicht im mindesten, da es auch „Experten“ gibt, die das Mittelalter für erfunden halten.
Für jede wiss. Theorie findet sich auch ein Vertreter. Das allein macht den Zusatz „Deutscher Nation“
schon zu einem Widerspruch Keineswegs, da es auch damals schon nationale Bestrebungen gab (s.o.).
Ad Benedictum: Wie blauäugig sind Sie denn eigentlich! Zum Nationis-Germanicae-Zusatz schreiben Sie:
Das Lexikon des Mittelalters ist da anderer Ansicht. Am liebsten würde ich fragen: „Ist dieses Lexikon
ein Dokument vor 1806?“ Behauptet es gar, dass dieser Zusatz bereits im Mittelalter (vor Luther?) war?
„S.R.I.“ finden Sie oft. Warum fehlt der Zusatz? In Lexika steht sicherlich auch von der Kopernikanischen
Wende, obwohl doch Kopernikus seitenweise von Sacrobosco abgeschrieben hat und das Mittelalter in Verruf
gebracht hat, damit er besser da steht. Steht da wenigstens, dass Luther ein Mörder war? Natürlich nicht!
Geht doch nicht, muss doch auf die vielen Protestanten Rücksicht nehmen. Quellenforschung und Lexika
sind verschiedene paar Stiefel. In Lexika steht in der Regel das, was sich – mit oder ohne Geschichtsfälschung –
als Allgemeinwissen herausgebildet hat, mehr aber nicht. Recht haben Sie, wenn Sie sagen, dass das S.R.I.
kein nationales Gebilde war. „Die Reichsidee ist an keine Nation gebunden“ (Otto von Habsburg-Lothringen).
Das allein macht den Zusatz „Deutscher Nation“ schon zu einem Widerspruch, weswegen er zumindest offiziell
nie da gewesen sein kann. Innerhalb von 900 Jahren werden die Menschen mehr, es ändert sich viel. So
hat sich u.a. die Macht des Kaisers seit dem westfälischen Frieden drastisch reduziert. Glauben Sie denn
im Ernst, dass unsere derzeitige Medien-Diktatur noch 10 Jahre hält? Homo-Ehen, Abtreibung, Kinderkrippen,
Ausländerzustrom, Islam-Unterricht, Totalüberwachung.
#58 methusalix † 18:22:04 | Donnerstag, 24. Mai 2007
Meinungsfreiheit ist verboten! Es herrscht eine Diktatur der political correctness!!! Burgorus: @Sirilo
und @Erzbischof … um die katholische Kirche nicht erwähnen zu müssen; diese Monarchie existiert ja
immer noch. Was soll also dieses Punkt Punkt Punkt? Möglicherweise können manche die römisch-katholische
Kirche nicht mehr als „Monarchie“ anerkennen, sondern sehen sie mehr als den kläglichen Versuch einer
an sich selbst gescheiterten Despotie? Jedenfalls haben sich die Monarchien, bis auf das Mutterland der
Demokratie, England, bis zur Einführung der konstitutionellen Monarchie durchaus anders geriert, nämlich
absolutistisch. Der Monarch befahl, alle anderen gehorchten; wobei der Monarch in massloser Selbstüberschätzung
und Arroganz seinen je eigenen Willen automatisch mit dem Willen Gottes gleichsetzte. Und wenn der Befehl
den er gab noch so dumm und mörderisch war, man sah ihn als den im Monarchen personifizierten Willen
Gottes an. Das ist in der römisch-katholischen Kirche, Gott sei’s gedankt! heute nicht mehr so und deswegen
eben Punkt, Punkt, Punkt. r.ruhrgebietler: @Nachtlaterne – ich helfe zu plakatieren! Das dürfen Sie nicht,
Ruhrpott! Das wäre eine Meinungsfreiheit, die der herrschenden political correctness völlig entgegen
liefe! Bei uns herrscht keine Meinungsfreiheit, sondern eine Diktatur der Meinungsmacher. –-> Burgorus:
Antworten zu Demokratie. In keinem Staat existiert Meinungsfreiheit. Jede Meinung muss mit der der Machthabenden
konform gehen (political correctness). Das trifft für jegliche Art von Diktatur zu.
@ Burgorus Die von Ihnen gutgläubig kopierte Wortschöpfung „Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation“
(„Sacrum Romanum Imperium Nationis Germanicae“) ist eine Geschichtsfälschung von Treitschke. Also das
ist mir neu. Das Lexikon des Mittelalters ist da anderer Ansicht. Dieses Heilige Römische Reich hatte
vom Anfang bis zum Ende ein und dieselbe Staatsform: die Wahlmonarchie, und so etwas ist einzigartig in
der Geschichte. Ich halte es für etwas kurios, heute noch bestehenden Staaten ihre kürzere Existenzzeit
vorzuhalten. Erstens ist das kein Beweis für die Überlegenheit des anderen Systems und zweitens wird
die Geschichte den jetzt existierenden Staaten ja möglicherweise auch noch ein paar Jahre geben. Von
einer Kontinuität im HRR(DN) kann jedenfalls nur allgemein gesehen die Rede sein. Die Beschneidung der
Wahlrechte aller Fürsten, die Confoederatio cum principibus ecclesiasticis 1220, der Untergang der universalen
Kaiserwürde, die Entstehung von Dynastien etc bedeuteten doch wesentliche Einschnitte. Außerdem muss
beachtet werden, dass das HRR kein Nationalgebilde im heutigen Sinn war, sondern eher übernational zu
sehen ist.
@r.ruhrgebietler: Geschichtsbücher? Nach den Geschichtsbüchern hatte man vor Kopernikus geglaubt, dass
die Erde eine Scheibe war, usw. www.spiegel.de/…,1518,381627,00.html Zweiter Teil www.spiegel.de/…518,381627-2,00.html
Dass der Zusatz „Deutscher Nation“ eine Fälschung ist, weiß ich von einem Geschichts-Experten, der wirklich
auch in Archiven Original-Texte nachstöbert. Ich habe diesen Zusatz mal in einem Geschichtsmagazin bemängelt
und Ihnen Inkompetenz vorgeworfen. Prompt kam in einem folgenden Heft, dass dieser Zusatz etwa seit Luther
existiert. Und wenn die Geschichtsfälschung sogar fertig gebracht hat, aus dem Mörder und Baueraufhetzer
Luther einen Heiligen zu machen, halte ich natürlich diese Zusätze auch bloß für eine Fälschung.
Ich selbst habe oft schon die Abkürzung „S.R.I.“ (Sacrum Romanum Imperium) gelesen, auch auf Denkmälern,
einen Zusatz wie N.G. (Nationis Germanicae) finde ich nie. Offensichtlich sind die Dokumente der Neuzeit
schneller verschwunden als die mittelalterlichen! (??) Vielleicht findet Benedikt den Zusatz? Warten wir
ab. Hinsichtlich Marienerscheinungen kenne ich jemanden, der sich auskennt wie kein Zweiter, er kennt
Hunderte. Von ihm habe ich vor allem gelernt, dass die Klassifizierung der Erscheinungsorte in Echt /
Unecht zu einfach ist. Sehr viele sind anfangs echt, dann werden sie verfälscht, womöglich weil Seher,
die von den Gläubigen wie Päpste bewundert werden, stolz werden. An der Echtheit der anfänglichen Marienerscheinungen
in Medjugorje zweifle ich nicht. Viele haben angefangen, den Rosenkranz zu beten. Doch dann drang der
Modernismus ein…
@Burgorus – war das nicht noch etwas anders?? „Heiliges römisches Reich Deutscher Nation“ in den Geschichtsbüchern
steht es so drinne… Aber vielleicht ist das ja auch nur eine Fälschung wie Medjugorje!
Ad Benedictum: Beschönigung der französischen Republiken Wenn wir französische Verfassungsänderungen
nicht mitrechnen, dann kriegen wir in Frankreich immer noch vier Republiken zusammen. Die ersten beiden
wurden durch Kaiserreiche (Napoleon I.und III.) beendet, die dritte durch Krieg. Bemerkenswert ist ja
vor allem die Lebensdauer der ersten Republiken: von 1792-1804 sind es 12 Jahre, von 1848-1852 immerhin
auch noch vier. Das Heilige Römische Reich hatte meines Wissens zwei Namen: „Heiliges Reich“, dann „Heiliges
Römisches Reich“. Die von Ihnen gutgläubig kopierte Wortschöpfung „Heiliges Römisches Reich Deutscher
Nation“ („Sacrum Romanum Imperium Nationis Germanicae“) ist eine Geschichtsfälschung von Treitschke.
Oder nennen Sie mir ein Dokument vor 1806, wo diese Bezeichnung vorkommt. Dann gehe ich morgen zur Bibliothek
und schaue nach. Die grundlegende Reichsverfassung beginnt nicht erst im Jahr 1356. In diesem Jahr wird
in der goldenen Bulle nur Gewohnheitsrecht schriftlich niedergelegt. Dieses Heilige Römische Reich hatte
vom Anfang bis zum Ende ein und dieselbe Staatsform: die Wahlmonarchie, und so etwas ist einzigartig in
der Geschichte. Übertroffen wird sie von der längsten Institution der Geschichte überhaupt, der katholischen
Kirche, ebenfalls einer Monarchie. Bis auf wenige Ausnahmen wurden deren Könige (Päpste) gewählt. Wie
lächerlich sind dagegen die Medien-Diktaturen der Moderne!
#53 Nachtlaterne 15:38:19 | Donnerstag, 24. Mai 2007
hallo ruhrgebietler hallo ruhrgebietler, plakatierungen gegen abtreibungen sind das mindesten was wir
madchen können. ein plakatentwurf gegen abtreibung ist schnell gemacht und dann wird halt eine druckerei
beauftragt. kannst gerne nachfragen bei uns: www.mutev.de
@ Burgorus Das hl. Röm. Reich hat eine Wahl-Monarchie von etwa 1000 Jahren vorzuweisen. Wieviel bringen
dagegen unsere Republiken zustande? Innerhalb von 200 Jahren hat man in Frankreich schon die fünfte kreiert.
Auch in Deutschland ist innerhalb von 25 Jahren bereits eine gescheitert. Die zweite hält zwar etwas
länger, aber 100 Jahre, geschweige denn 1000 Jahre hält sie nicht. Jedesmal, wenn die Franzosen die
Verfassung grundlegend änderten, gaben sie der Republik einen anderen Namen. So gesehen hätte auch das
HRRDN etliche Namen, denn die Organe des Reiches befanden sich wenigstens bis 1356 in einer fortwährenden
Entwicklung. Das Reich (in Bezug auf die Staatsorganisation) Ottos des Großen war nicht das Reich Karls
V… Von daher bringt dieser Vergleich nicht viel.
@Nachtlaterne – ich helfe wenn eine meinung gegen die schlachthofabtreibungen zu kirchenaustritten führen
sollte, dann ist es gut die kirche von dieser brut der befürworter zu befreien. zu plakatieren! Wo kann
ich Quast und Plakate abholen? Den Kindermördern muss das Handwerk gelegt werden!
@Sirilo und @Erzbischof Sie schreiben, dass es diese Staatsform (Wahlmonarchie) schon seit 200 Jahren
nicht mehr gibt, geben dabei das Hl. Röm. Reich und Polen an, machen dann aber Punkt Punkt Punkt, um
die katholische Kirche nicht erwähnen zu müssen; diese Monarchie existiert ja immer noch. Was soll also
dieses Punkt Punkt Punkt? Das hl. Röm. Reich hat eine Wahl-Monarchie von etwa 1000 Jahren vorzuweisen.
Wieviel bringen dagegen unsere Republiken zustande? Innerhalb von 200 Jahren hat man in Frankreich schon
die fünfte kreiert. Auch in Deutschland ist innerhalb von 25 Jahren bereits eine gescheitert. Die zweite
hält zwar etwas länger, aber 100 Jahre, geschweige denn 1000 Jahre hält sie nicht.
#49 Veritatis † 14:03:29 | Donnerstag, 24. Mai 2007
BRUT-PFLEGE? Aber die finanzielle Unterstützung durch diese Brut in Form des Kirchenbeitrags nimmt „die“
Kirche doch ganz gern… Da sie der Tritt in den (Geld-)Beutel am stärksten schmerzt, ist genau der Austritt
die beste Empfehlung, mit dieser Vereinsleitung umzugehen!
@Burgorus Sie schreiben: „Als Staatsform bewährt hat sich das Königtum von Gottes Gnaden in Form der
Wahlmonarchie wie im Hl. Röm. Reich, in Polen…“ Seltsam, daß es beide Reiche mit dieser Staatsform
schon mehr als 200 Jahre nicht mehr gibt, obwohl sie sich „bewährt hat“…
#47 Nachtlaterne 13:30:12 | Donnerstag, 24. Mai 2007
wenn… wenn eine meinung gegen die schlachthofabtreibungen zu kirchenaustritten führen sollte, dann
ist es gut die kirche von dieser brut der befürworter zu befreien.
Fragen zu Kant; Antworten zu Demokratie. Lassen wir zunächst Bartholomäus Holzhauser über den Zustand
der Kirche sprechen: Und zwar hat Luther das Dach zerstört, Calvin die Mauern eingerissen, aber die Grundfesten
wird dieser Philosophismus zerstören. Trifft das auch auf Kanz zu? Kants Schriften gehörten zum Giftschrank
(des niedrigsten der drei Grade). Studenten mussten darum bitten, sie lesen zu dürfen. Ich glaube in
Lesermeinungen zu Evolutionsartikeln gelesen zu haben, dass der Darwinismus, der Kampf der Rassen gegeneinander,
in dem sich die stärkere durchsetzen sollte, auch auf Schriften Kants basiert, weiß aber überhaupt
nicht, ob es stimmt bzw. in welcher Weise das zutrifft. Weiß darüber jemand Bescheid? Eine Demokratie
funktioniert allenfalls im Kleinen, wenn jeder jeden kennt, ansonsten ist sie die Diktatur der Meinungsmacher.
Wer die Medien beherrscht, beherrscht das Volk. In keinem Staat existiert Meinungsfreiheit. Jede Meinung
muss mit der der Machthabenden konform gehen (political correctness). Das trifft für jegliche Art von
Diktatur zu. Als Staatsform bewährt hat sich das Königtum von Gottes Gnaden in Form der Wahlmonarchie
wie im Hl. Röm. Reich, in Polen und in der kath. Kirche. Die Wählenden kennen einander und fühlen sich
Gott verantwortlich. Obwohl Rom unter einer Republik groß geworden ist, hat Gott solange mit seinem Kommen
gewartet, bis diese im Bürgerkrieg unterging und durch ein Kaisertum ersetzt wurde, das die pax Romana
garantierte. Ebenso wird es beim zweiten Kommen Christi sein.
Lachnummer, die zweite Ich hab heute die Kommentare in den österreichischen Zeitungen gelesen. Die Herren
Kothgasser und natürlich jetzt auch Laun tragen mit ihren Äußerungen gegen die sehr beliebte Burgstaller
nur zu einem bei: zum Anstieg der Kirchenaustritte. Die Löwingerbühne könnt nicht besser sein.
Ordensverleihungen durch Bundespräsidenten an Rotösterreicher und Bischöfe Es ist generell festzustellen,
daß das sozialistische Österreich bereits 1986 begonnen hat, Ordensverleihungen durch Nicht-SP-Amtsträger
abzulehnen, insbesonders nach der von der Kanzler-Fred-Sinowatz-SPÖ gestarteten Campagne gegen Kurt Waldheim,
UNO-Generalsekretär a.D. und erster Nicht-SP-Bundespräsident seit 1938 mit der Amtszeit 1986-1992. Obwohl
bereits der gewählte und rechtmäßige Bundespräsident, wurde er durch die USA infolge der SPÖ-Campagne
auf die Watch List der unerwünschten Ausländer gesetzt, und das trotz Waldheims früheren freundlichen
Beziehungen zum papst- und deutschfreundlichen U.S.-Präsidenten Ronald Reagan (1981-1989, evangelisch-christlich).
Das einzige westliche Staatsoberhaupt, das Präsident Waldheim empfing, war aber weiterhin S.H. Papst
Johannes Paul II. Eine Wiederkandidatur für die Amtszeit 1992-1998 mußte das erste Nicht-SPÖ-Staatsoberhaupt
Kurt Waldheim deshalb ausschließen – Nachfolger wurde für zwei Amtsperioden aber wieder nicht der SPÖ-Kandidat,
sondern der ÖVP-Kandidat Thomas Klestil aus dem roten Arbeiterbezirk Wien-Erdberg, vormals Generalkonsul
in den USA und UNO-Botschafter für die Republik Österreich. Einmal Bundespräsident, zeigte sich Klestil
(noch aus der SPÖ-Juniorpartner-Vizekanzler-Busek-ÖVP-Ära stammend) aber keineswegs loyal gegenüber
der Bundes-ÖVP wie z.B. der jetzige Präsident Ex-SPÖ-Vizechef Heinz Fischer gegenüber SPÖ-Chef Gusenbauer
und der SPÖ – dies ist aber äußerst typisch für die VP, wie etwa auch Busek, Fischler.
Der Elendeste schreibt: Entweder glaubst du an Gott oder an die Absolutheit des Menschen. Ich glaube an
Gott und daran, daß er den Menschen „nach seinem Bilde“ geschaffen hat.
Pünktchen Mädchen, wir haben den Dekalog, die Zehn Gebote, von Gott aufgetragen bekommen. Doch der in
freiem Willen sich von Gott abgewandte Mensch, der Mensch des Verderbens, hat die Menschenrechte erfunden
bzw. von höllischen Geistern empfangen. Was die Menschenrechte wert sind, kann man schon am Verlauf der
französischen Revolution, die ja dieselben proklamiert hat, sehen. Sie führen zur Schreckensherrschaft.
Ich glaube, du würdest noch Satan in der Hölle mit Menschenrechten vollquatschen. Du mußt dich entscheiden.
Entweder glaubst du an Gott oder an die Absolutheit des Menschen. Eines geht nur. Im Übrigen ist Demokratie
auch eine Diktatur. Die Demokratie ist die Diktatur der lauen Masse oder der Elite, die sie steuert.
VirOblationis: Ich stimme Ihnen zu, daß die Idee der Menschenrechte vor einer Pervertierung durch einen
vulgären Autonmismus nicht gefeit ist. Viele verwechseln nämlich die Kantsche „Autonomie“ des Willens
mit „Willkür“, sie verwechseln Menschenrechte mit dem, was manchen Menschen „recht ist“ (i.S. von „nützlich“).
Diese Verwechslung ist jedoch kein prinzipieller Einwand gegen den „Menschenrechtsgedanken“, sondern nur
gegen seinen Mißbrauch. Aber darin sind wir uns einig, VirO!
#40 virOblationis 10:19:37 | Donnerstag, 24. Mai 2007
Erwiderung Ich schrieb: „…das Naturrecht [hat sich], so weit ich sehe, in der Neuzeit zu sehr zum Recht
des Individuums entwickelt. So kann man die – natürlich illegitime – Postulierung eines Rechtes auf Tötung
mißliebiger Kirnder m.E. aber aus der [neueren] Entwicklung des Menschenrechtsgedankens [als neueste
Entwicklung] herleiten.“ .chen entgegnete: „Darin liegt genau der ‘Tradi’-Denkfehler und der Denkfehler
mancher sich selbst mißverstehender ‘Moderner’! ‘Recht’ herrscht für Kant dort, wo der Wille des einzelnen
mit dem der anderen zur Einheit derart gebracht werden, daß die Freiheit eines jeden mit der der anderen
sich vereinbaren läßt. Damit unvereinbar sind Vorsatztötungen an und für sich. Aus diesem Grunde hat
der Aufklärer Kant sich in seiner Rechtslehre auch klar gegen die Abtreibung ausgesprochen.“ Ein Denkfehler
meinerseits läge vor, 1) wenn Kant die Menschenrechtsidee entwickelt hätte 2) oder diejenigen, die die
Idee der Menschenrechte in der Neuzeit entwickelt haben, den Kantianismus angenommen hätten, 3) oder
wenn ich behauptet hätte, die neueste Entwicklung, die vom Menschenrechtsgedanken ausgeht (und ihn zum
„Recht“ auf Abtreibung verkehrt) sei mit dem Kantianismus vereinbar. Kant ist für mich keine geistige
Größe, an der ich alles messe, sondern ein neuzeitl. Philosoph, dessen Bemühungen ich anerkenne, den
ich aber in seiner geistesgeschichtlichen Bedingtheit sehe. – M.a.W.: Der Kantianismus ist nicht die Philosiophia
perennis, und er kann sie auch nicht ersetzen.
Orden Erst kürzlich ließen sich vier andere österreichische Bischöfe vom apostatischen (= aus der
Kirche ausgetretenen) abtreibungs- und homofreundlichen österreichischen Bundespräsidenten Heinz Fischer
mit Orden schmücken: Kardinal Schönborn (Wien), Bischof Küng(St. Pölten), Bischof Iby (Eisenstadt)
und Bischof Werner (Militärdiözese). Hut ab vor Erzbischof Kothgasser!
Sehr geehrter Herr Guttenberger, Danke für Ihre freundliche Zustimmung zu meinem posting. Menschenrechte
müssen ganz und gar nicht ohne Bezug auf Gott gesehen werden: der Mensch als „imago Dei“ ist grundlegend
auf Gott bezogen und kraft seiner gottgeschaffenen Natur auch ein Wesen, das seine Verhältnisse zu anderen
Vernunftwesen vernünftig (und d.h. gerecht) ordnet. Das Bewußtsein, von Gott geschaffen und vor ihm
auch verantwortlich zu sein, verleiht den als vernünftig und gerecht erkannten Normen der lex naturalis
einen höheren Grad von Verbindlichkeit. Atheisten haben es tatsächlich schwerer zu erklären, woraus
die Verbindlichkeit der erkannten Normen für sie entspringt, denn gegen ein trotziges „Ich will aber
gar nicht vernünftig („moralisch“) sein!“ kann man letzlich nur mit Folgekalkülen argumentieren. Sehr
wichtig ist aber, daß man zumindest über den Inhalt der lex naturalis Einigkeit erzielen kann und daß
hier – qua gemeinsamer Vernunft – auch eine Verständigungsbasis gegeben ist. Mit freundlichen Grüßen:
Ihr .chen
@PhilomenaWolkenstein „Provinzposse“ des sozialistischen SP-Österreich Wie war das heute in den Nachrichten:
die Provinzposse um einen verweigerten Orden. Zu Ihrer Information: Es geht hier nicht um irgendein entlegenes
Berg- oder Taldörfchen, sondern um die Entsorgung ungeborener Salzburger durch die Landeschefin des Bundeslandes
Salzburg und durch die Bundeslandsalzburger Landesregierungsparteien SPÖ und ÖVP, denn auch die ÖVP
kollaboriert ja inzwischen mit der SPÖ-Chefin und -Landeshauptfrau, wie bundespolitisch 1986-2000 die
Bundes-ÖVP mit der Bundes-SPÖ und jetzt wieder seit Jänner 2007. Auch hat nicht die SPÖ-Bundeslandchefin
einen Orden verweigert, wie Sie schreiben, einen Orden etwa, den der Erzbischof v. Salzburg so gerne für
seine Kollektion brauchte, sondern der Erzbischof v. Salzburg und Primas Germaniae hat es abgelehnt, aus
ihren Händen einen Orden zu empfangen, es sei denn, die Verleihung fände durch eine Mittelsperson statt.
Das ist ein auch für Bundesösterreich von sozialistischer österreichischer Seite üblicherweise praktizierter
Vorgang, insbesonders als Nicht-SPÖ-Bundesregierungen Orden an sozialistische Staatskünstler verleihen
wollten (insbes. 2000-2007 unter ÖVP-Bundeskanzler Wolfgang Schüssel) – auch diese sozialistischen Staatskünstler
verweigern häufig die Annahme aus den Händen von Nicht-SPÖ-Regierungsmitgliedern (zumindest, wenn die
SPÖ kein Koalitionspartner ist), sondern nehmen diese nur an, wenn diese nicht von den Nicht-SP-Regierungsmitgliedern
persönlich überreicht werden. (vgl. auch EU & Österreich 2000).
Zum Geleit…das heutige Evangelium EVANGELIUM Johannes 17, 20-26 In jener Zeit erhob Jesus seine Augen
zum Himmel und betete: Heiliger Vater, ich bitte nicht nur für diese hier, sondern auch für alle, die
durch ihr Wort an mich glauben. Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin,
sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast. Und ich habe ihnen die
Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast; denn sie sollen eins sein, wie wir eins sind, ich in ihnen
und du in mir. So sollen sie vollendet sein in der Einheit, damit die Welt erkennt, dass du mich gesandt
hast und die Meinen ebenso geliebt hast wie mich. Vater, ich will, dass alle, die du mir gegeben hast,
dort bei mir sind, wo ich bin. Sie sollen meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast, weil du mich
schon geliebt hast vor der Erschaffung der Welt. Gerechter Vater, die Welt hat dich nicht erkannt, ich
aber habe dich erkannt und sie haben erkannt, dass du mich gesandt hast. Ich habe ihnen deinen Namen bekannt
gemacht und werde ihn bekannt machen, damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen ist und
damit ich in ihnen bin.
Prima Herr Erzbischof! Endlich mal einer, der sich an Gottes Gebot hält – den ganzen schwadronierern
und geitstigen Mastubierern hier auf +.net. Hätten wir mehr davon, dann würde so manch einem das Lachen
vergehen, würden diese denn merken, daß sie selber zur großen Lachnummer geworden sind! Herzliches
vergelts Gott für diese klare Einstellung!
#34 Nachtlaterne 06:06:25 | Donnerstag, 24. Mai 2007
wolkenstein frau wolkenstein, sie finden das verhalten des erzbischofs als „lachnummer“ und „provinzposse“.
ich glaube kaum dass jemand lacht und denke, dass sie eine eiskalte person sind. zwischen den schlachthöfen
für kinder und den konzentrationslagern damals drängen sich vergleiche auf. heinrich himmler und eichmann
hätten gestaunt was heute alles an morden legal ist.
Lachnummer Der Herr Erzbischof wird zur Lachnummer und blamiert sich bis auf die Knochen, er merkt es
nicht mal und kreuz.net applaudiert. Herrlich. Wie war das heute in den Nachrichten: die Provinzposse
um einen verweigerten Orden.
Wider den Mord an den Ungeborenen Herzlichen Dank an Bischof Kothgasser, daß er sich von Frau Burgstaller
nicht hat einschleimen lassen und in der Sache konsequent geblieben ist.
Pünktchen: Menschenrechte Ihren Ausführungen stimme ich grundsätzlich zu. Herzlichen Dank für Ihre
unmißverständlichen Worte! Nur ergibt sich die Frage, inwieweit Menschenrechte ohne Bezug auf Gott,
also ohne Gottesrechte, auf Dauer haltbar sind. Denn gerade die Praxis zeigt: mit dem Verschwinden der
Anerkennung Gottes werden auch die Menschenrechte zunehmend ausgehöhlt, ganz im Sinne der freien Beliebigkeit
der gottlosen 68er Ideologie. Das Recht des Stärkeren gilt mit abnehmender Einschränkung. Der Erzbischof
von Salzburg, dem für seine Entscheidung, nicht wie ein toter Fisch mit dem Strom zu schwimmen, hohes
Lob gebührt, scheint mir einsamer Rufer in der Wüste.
#30 Rainer Tobak 22:28:56 | Mittwoch, 23. Mai 2007
Danke, Exzellenz! Leider gibt es im österr. Episkopat Vetreter, die dem Morden und Metzeln vor ihrer
Nase mit Samtpfötchen Einhalt gebieten wollen, aber gegen Abtreibungsgegner die Krallen zeigen! Damit
ist Schönborn gemeint, Kardinal der Ecclesia Romana (schlimm genug!).
Katholische Aufrichtigkeit in gottloser rotfaschistischer Zeit Der Diener Gottes aus Österreich (damals
durch NSDAP-Berlin aufgelöst), Franz Jägerstetter, verweigerte den Kriegsdienst für den National-Sozialismus
„aufgrund einer höheren Einsicht“ – und nahm den Tod durch das Fallbeil in Kauf, auch wenn er damals
nicht in Einklang mit den Bischöfen war. Heute, nach dem 8. Mai 1945, wächst die Zahl der Widerstandskämpfer
gegen den National-Sozialismus zwar stetig an, dabei leben wir heute schon lange unter einem anderen sozialistischen
Regime, nämlich unter der Kastenherrschaft des Sozialismus, deren Regierungsmachtübernahme in Bundesösterreich
1970 erfolgte und zu 30jähriger ununterbrochener SP-Erbkanzlerschaft führte, einschließlich des Gesetzes
gegen das katholische anständige Nicht-SP-Österreich, das Millionen Österreichern im Mutterleib den
Tod gebracht hat. Als 1986 zum ersten Mal seit 1938 ein Nicht-SPÖ-Bundespräsident drohte, hetzte die
Sinowatz-SPÖ die ganze westliche Welt gegen UNO-Generalsekretär a.D. Kurt Waldheimauf (vgl. Simon Wiesenthals
Buch Recht, nicht Rache). Im Jahr 2000 wiederholte sich dasselbe Spiel durch die SPÖ, als die ÖVP beschloß,
nach 30 Jahren ununterbrochener SP-Kanzlerschaft keinen SP-Kanzler mehr zu unterstützen. Die damaligen
Aufhetzer des Auslands und des roten Wiener Straßenmobs hießen Alfred Gusenbauer (damals SPÖ-Geschäftsführer,
seit 2007 Kanzler) und Parlamentspräs.Heinz Fischer (damals SPÖ-Vizechef, seit 2004 Bundespräsident:
Dieser ist auch der Hauptinitiator des Abtreibungsgesetzes von 1974.
VirOblationis das Naturrecht, so weit ich sehe, in der Neuzeit zu sehr zum Recht des Individuums entwickelt.
So kann man die – natürlich illegitime – Postulierung eines Rechtes auf Tötung mißliebiger Kirnder
m.E. aber aus der Entwicklung des Menschenrechtsgedankens herleiten Darin liegt genau der „Tradi“-Denkfehler
und der Denkfehler mancher sich selbst mißverstehender „Moderner“! „Recht“ herrscht für Kant dort, wo
der Wille des einzelnen mit dem der anderen zur Einheit derart gebracht werden, daß die Freiheit eines
jeden mit der der anderen sich vereinbaren läßt. Damit unvereinbar sind Vorsatztötungen an und für
sich. Aus diesem Grunde hat der Aufklärer Kant sich in seiner Rechtslehre auch klar gegen die Abtreibung
ausgesprochen. Da ich gar keinen Begriff davon habe, wie aus einem Etwas ein Jemand wird, besitze ich
auch keine rechtliche Handhabe dafür, den Embryo zu irgendeinem Zeitpunkt wie ein „Etwas“ („ein Gemächsel“)
zu behandeln… Individualrechte haben ihre Grenze in den (prinzipiell gleichen) Rechten anderer Rechtssubjekte.
Das verkennen diejenigen, die ein „Recht“ einer Mehrheit annehmen, Vorsatztötungen an Subjekten einer
Minderheit zuzulassen. Hier würde ein Kantianer sagen, daß dies schon dem Begriff des Rechts (s.o.)
widerspricht. Das Gegenteil des Rechts ist die Willkür des Stärkeren: seien es einzelne oder Mehrheiten
(von einzelnen!): wenn sie Recht verletzen, üben sie eine Form von Terror aus, der sich meistens – früher
o. später – gegen sie selbst wendet!
Menschenrechte ohne Gottesrecht Mit der Formulierung der Menschenrechte hat sich das Naturrecht, so weit
ich sehe, in der Neuzeit zu sehr zum Recht des Individuums entwickelt. So kann man die – natürlich illegitime –
Postulierung eines Rechtes auf Tötung mißliebiger Kirnder m.E. aber aus der Entwicklung des Menschenrechtsgedankens
herleiten. M.a.W.: Schon der Gedanke der individuellen Menschenrechte hat aus meiner Sicht die Entwicklung
des Naturrechts von der Mitte der Bahn abgebracht, und nunmehr ist sie gänzlich vom rechten Pfad abgewichen.
Elendester Ihnen ist womöglich entgangen, daß auch in Diktaturen (z.B. in der der früheren Sowjetunion)
abgetrieben wurde. In China gibt es sogar Abtreibungspflicht! Nicht die Menschenrechte führen zur Abtreibung,
sondern deren Mißachtung! s. mein posting 19:47 Uhr !
Das lächerliche Parteiwesen, dass die Leute wählen können… existiert überhaupt nur in der Abschaffung
der Wahrheit, die sich stets als Autorität behauptet, ausgehend von Gott, in seiner Allmacht, erste und
letzte Instanz. Die Willkür des Parteiwesen entfaltet sich in der Abschaffung der Wahrheit in der Verfassung,
da sie nicht auf Gott und Christus basiert und damit ansich schon Lüge und Verfall bedeutet. Dadurch
geschieht nun ein fröhlicher Umtrieb der Lüge nach dem Motto: ist die Katze ausser Haus freuen sich
die Mäuse. Ich gebe zu bedenken: ich habe mich nie für eine Diktatur der Willkür ausgesprochen. Der
gute Diktator, der Tyrann nach dem eigentlichen Verständnis Platons, ein weiser, gerechter Herrscher,
ist der Wahrheit, ist Gott ergeben. Nun das ist in der Vergangenheit durch das kaiserliche Ideal zum Ausdruck
gekommen, das war auch Sinnbild des herrschenden Christus, ob das die Kirche sehen will, oder nicht. Ob
er nun personell, rein physisch da ist und im Amt steht, spielt aus meiner Sicht garnicht so eine Rolle.
Wenn sich die Christen geistig von Demok abwenden und ganz auf ihn ausrichten, wenn sie ihn innerlich
realisieren, dann wird seine Herrschaft auch wieder äusserlich aufblühen.
Du kleines Kontra-Pünktchen, die Menschenrechte und ihre Grundlage, die Humanität, haben die großen
Menschheitsverbrechen, wie die Kinderabtötung, überhaupt erst möglich gemacht. An dieser Tatsache kann
man nicht vorbeisehen. Da helfen auch keine naseweisen Rechtfertigungsversuche aus dem Labyrinth der Philosophie.
matt schrieb: „Ich war noch nie wählen.“ Ausprobiert habe ich es schon, aber beim wählen hatte ich immer
das Gefühl, daß ich nun Belzebub mit Satan austreibe, oder Asmodeus mit Mephisto, oder Satan mit Asmodeus …
oder oder oder … Kurz um, einen der die vielen Flügel der Einheitspartei zu wählen macht in meinen
Augen gar keinen Sinn. Gerade an der Abtreibung sieht man das schön – insgesamt sind sie alle dafür.
Die Demokratie verwandelt sich in eine „Diktatur des >Man<“ (Heidegger), wenn sie nicht bestimmte, sie
erst ermöglichende Vorbindungen als unantastbare minima moralia anerkennt: die Menschenrechte. Diese
können nicht ins Belieben von „Mehrheiten“ gestellt werden, ohne daß die Demokratie ihr Fundament in
Frage stellt. Aus diesem Grunde nennt der Ethiker Höffe die kategorischen Rechtsprinzipien, die aus diesen
grundlegenden Rechten entspringen und die jeder Rechtsstaat, der diesen Namen verdienen will, anerkennt,
einen „Kontrapunkt der Moderne www.amazon.de/…oderne/dp/3518287702“. Das Lebensrecht ist ein allergrundlegendstes
Menschenrecht. Kein Rechtsstaat kann dieses Recht ins Belieben von einzelnen oder Mehrheiten stellen.
Auch die angemaßte Definitionshoheit darüber, wen ich als „Mensch“ anerkennen will, ist bereits der
erste Schritt zur Menschenrechtsverletzung (und Menschenvernichtung!). Mensch ist jedes Lebewesen der
Gattung, unabhängig von Entwicklungsstand, Rasse, Geschlecht, politischer, kultureller, sozialer …
Zugehörigkeit usw. Die Diktatur des „Man“ durch eine Diktatur einzelner angeblich Herrschaftsbefugter
zu ersetzen, ist im Sinne der Menschenrechte keine Lösung: wie die „real existierenden“ Dikaturen allesamt
gezeigt haben!
Jaja – der Lärm aus dem Volksgedärm gröhlt und gröhlt und verlangt seine Opfer um sich daran zu Weiden.
Das „Volk“ will immer jemanden gekreuzigt sehen sonst nix. Und das soll herrschen – das ich nicht lache.
Herrschen tut das Volk ohnehin nicht sondern Interressengruppen. Das „Volk“ wird medial schön dumm gehalten,
dient als Batteriezelle „Steuerkuli“ wobei dem Einzelnen immer gerde soviel gelassen wird dass er Primitivvergnügungen
nachkommen kann damit keine Revolution entsteht !
Das Volk hat zu gehorchen! Das Volk hat keine gottgegebene Autorität und keine Kompetenz zu herrschen.
Es ist da um befehligt und angeleitet zu werden. Man sieht was rauskommt wenn inkompetentes Bodenpersonal
sich Regierungsgewalt anmaßt: menschenvernichtende Unmoral und Chaos. Diese Leute sind in Wahrheit Befehlsempfänger,
der sie steuert ist der Widersacher. Ich habe nie einen Hehl aus meiner offenen Feindschaft gegen Demok
gemacht. Ich war noch nie wählen. Ich verabscheue dieses nichtswürdige Staatswesen, wo die Willkür
der Massen regiert.