Vatikan. Bei der gestrigen Generalaudienz erinnerte sich Papst Benedikt
XVI. an seine Brasilienreise. Er habe dabei Gott vor allem für die Wunder preisen wollen, die er in den
Völkern Lateinamerikas gewirkt hat. Neben einer ruhmreichen Vergangenheit dürfe man auch die Schatten,
„die das Werk der Evangelisierung des lateinamerikanischen Kontinents begleiteten, nicht ignorieren“.
Es sei unmöglich, „das Leid und die Ungerechtigkeiten“ zu vergessen, die den einheimischen Völkern von
den Kolonialherren zugefügt worden seien. Dabei seien oft grundlegende Menschenrechte mit Füßen getreten
worden.
Fehlende Einsicht
Österreich. Der Propst des Augustinerchorherren-Stiftes in Herzogenburg bei
St. Pölten, Maximilian Fürnsinn, verteidigte die heutige Segnung des Museums für einen Blutfetischisten
auf dem Gebiet der Erzdiözese Wien. Das gab die Erzdiözese in einer Pressemitteilung bekannt. Kunst
und Segen würden oft weit auseinander liegen – so der Propst: Das hätten die massiven Proteste der letzten
Tage gezeigt. Dabei werde aber deutlich, daß es in der Kunst um die „Erfahrung des Göttlichen“ gehe.
Der Mensch trage in sich auch immer das Abgründige, das Böse, „die Tendenz zur Hybris, zur Aggression
und zum Blasphemischen“. Der Segen bedeutet für den Propst Reinigung und Heilung.
Simulatorin
Österreich.
Die Pastoralassistentin der Linzer Stadtpfarrei Christkönig, Frau Rebecca Mair (29), benützt Pseudo-Meßgewänder.
Das belegen Fotos, die gegenwärtig auf katholischen Weblogs veröffentlicht werden. Frau Mair arbeitet
seit September 2006 in der Pfarrei. Sie ist verheiratet und Mutter zweier Kinder. In den meisten Linzer
Pfarreien begnügen sich Damen am Altar mit Alben, die eine über nur eine Schulter gehende, eingearbeitete
Stola besitzen.
Österreich. Eine Wiener Stalkerin
(42), die von 2001 bis Oktober 2006 einen 67jährigen Priester belästigte, wurde am Mittwoch zu einer
Geldstrafe von 600 Euro verurteilt. Der Schuldspruch lautete auf schwere Körperverletzung, beharrliche
Verfolgung und Störung einer Religionsausübung.
Wiederholung des Abendmahls?
„Hinter dem Übergang
von der alten zur neuen Liturgie stand nach meiner persönlichen Erinnerung der Wunsch, dem Abendmahl
Jesu in der Messe wieder näher zu kommen. Wir fragten uns vor dreißig und mehr Jahren, ob man dem, was
Jesus beim Abendmahl tat und wollte, nicht durch eine andere Form näher kommen konnte. So entstand die
Idee, daß sich die Gläubigen vor und um den Altar versammeln, daß die Gläubigen die Worte des Priester
verstehen und mitbeten, daß die Hostie dem Brot wieder ähnlicher wird, daß die Verkündigung des Wortes
Gottes eine größere Rolle spielt. So wurde die neue Meßform entwickelt.“
Der Leiter der deutschsprachigen
Abteilung von Radio Vatikan, Pater Eberhard von Gemmingen SJ, in einem Kommentar vom 19. Mai zum Motu
Proprio zur Freigabe der Alten Messe.
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Freinsberg Die Kommiunikation zwischen Priester und Organist hat sich zu NOM-Zeitendeutlich verbessert.
Seither gibt es kein Gegeneinanderkämpfen von Priester und Organist, ebensowenig unrühmliche Wettkämpfe,
wer vielleicht doch eher mit der lästigen Masse Gottesdienst fertig ist, nicht. Das war in den liturgischen
Tollhauszeiten ganz anders…
Liturgisches Tollhaus Wäre aber praktisch. Dann stünden Organist und Pfarrer auf gleicher Ebene, und
das erleichterte die Kommunikation. „Praktisch“ war nie ein Kriterium in der Feier der Liturgie und wird
auch kein Kriterium sein können. Zu tridentinischen Zeiten kann ich mich sehr wohl daran erinnern, dass
der Organist zum Sanctus spielte und der Pfarrer genau zu dem Punkt zur Wandlung ansetzte. Ein Tollhaus,
wie das häufig zu Zeiten des Trident-Rit im ganz normalen Sonntagsgottesdienst zugegangen ist.
@ Hornet Aber Hornet, Sie müssen schon den ganzen CIC lesen. Dieser sollte von Anfang an der Revision
unterliegen, also ständig angepasst werden. Die Vorschrift gibts heute ja auch nicht mehr. Und wenn die
Kirche ein Vorreiter ist, warum haben dann die kirchlich unbeeinflussten Aufklärer kein Frauenwahlrecht
durchgesetzt?
Na also, Benedikt geht doch! Ich finde einfach die Meinung einiger „Herren“ hier gegenüber Frauen ziemlich
lächerlich. Und der kath. Verein ist hier ein völliger Vorreiter! Die meisten werden sich noch nicht
mal alleine ein Hemd bügeln können. Und das was in der Bibel zu den Thema steht aber auch in kath. Gebrauchsanweisungen
zu Gottesdiensten ist schlichtes Mittelalter. Oder noch früher. Diese ewiggestrigen Kommentare zu weiblichen
Mitmenschen sind wirklich überflüssig. Siehe den Kommentar von Kork nee, Krak.
@ Hornet Nun leider haben Sie ja keinen wirklichen Kommentar zur entsprechenden CIC-Stelle hinterlassen.
Daher kann ich dazu leider nichts sagen, weil ich nicht weiß, was Sie andeuten wollen. Oder soll man
alles selber interpretieren? Warum könnten Sie also diese Stelle lustig finden? a) Vielleicht, weil sie
Ministrantendienst eben lustig finden b) Vielleicht, weil Sie ob dieser Regelung schadenfroh sind, da
Sie finden, dass dies den Frauen ganz recht geschieht c) Vielleicht, weil sie es merkwürdig finden, ohne
dies aber artikulieren zu können d) Vielleicht, weil sie es als rückständig empfinden. Dazu wäre zu
sagen, dass dies nur eine den Kultus betreffende Regelung ist. Ungleich gravierender waren wohl gesetzliche
Regelungen der damaligen Zeit: Kein Wahlrecht, Arbeit nur mit Erlaubnis des Mannes (bis 1957), Namenswahlrecht
des Ehepartners, Schlechterstellung Alleinerziehender… alles staatliche Regeln. Was ist da schon eine
kultische Regelung dagegen? Oder haben Sie sich ausbürgern lassen, weil der Staat früher so böse war?
Benedikt: BITTE! Es ist ja nicht mal EIN Ergebnis da! Wie also sollte ich darauf reagieren??? Nen Tick
mehr Schwung in die Oberschlundganglien! Vielleicht lerne ich ja auch was dabei oder sehe Dinge anders!?
Ergebenst!
@ Hornet SELBER denken macht Spass! Können andere doch auch!? Lernprozesse finden nicht statt, wenn man
alles vorkaut! Nun, Sie schränken das Lernen offenbar darauf ein, dass man keinesfalls zum selben Ergebnis
kommen dürfe wie der Lehrer. Ich bin da ein wenig freier als Sie.
Guter Benedikt ich weiche nicht aus. SELBER denken macht Spass! Können andere doch auch!? Lernprozesse
finden nicht statt, wenn man alles vorkaut! Na? Übrigens: ich kann hier nicht mal nen DoppelNAMEN erkennen,
Sie alter Sherlok Holmes! :(3 (Das „alt“ ist natürlich freundlich gemeint!)
@ Hornet Kirchliches Gesetzbuch 1917: Weibliche Personen dürfen auf keinen Fall an den Altar treten und
dürfen nur von ferne antworten.“ Oh, und was wollen Sie damit sagen?
@ Krak: Igitt! Weiber! Teufelszeug! Und was sagt die Bibel dazu? (Spr. 11,22): „Ein schönes Weib ohne
Zucht ist wie eine Sau mit einem goldenen Ring durch die Nase.“ Das ist doch schon mal ein Anfang! Schön
ist aber auch das hier: (2. Mose 22,17): „Die Zauberinnen sollst du nicht am Leben lassen.“ Hmmm… ist
aber hierzulande mittlerweile weltlich verboten worden, geht also nicht. Was ham wir noch von ein paar
Kirchenvertretern: Der Heilige Bonifatius (675-754): „Frauen dürfen in der Kirche nicht singen.“ Jawoll!
Schnauze, Weiber! Kirchliches Gesetzbuch 1917: Weibliche Personen dürfen auf keinen Fall an den Altar
treten und dürfen nur von ferne antworten.“
@ Freinsberg Und – ich erwähnte es bereits – nicht zu vergessen: Schon seit Jahrhunderten das schleichend
sich verbreitende Gift des Ministrantenpriestertums! Kleine Kinder in Albe bzw. in Talar und Rochett –
eine pure Unterwanderung der göttlichen Ordnung! Es wird Zeit, dass barocke Kirchen und Sakristeien gestürmt
und vom Schmutz des Ministrantenpriestertums gereinigt werden! Deus lo vult!
#32 Freinsberg 14:50:04 | Donnerstag, 24. Mai 2007
Organistenpriestertum Wäre aber praktisch. Dann stünden Organist und Pfarrer auf gleicher Ebene, und
das erleichterte die Kommunikation. Wünsch ich mir schon lange!
#30 landorganist 13:21:49 | Donnerstag, 24. Mai 2007
Meine Güte, da ziehen ja wieder Probleme am Tradi-Himmel auf! Ich höre nur noch Alben, Caseln, etc.
etc. Hat Jesus eigentlich auch die Menschen, die ihn aufsuchten gefragt, was sie da am Leibe tragen? Oder
sagte er zu der Sünderin: „Geh hin und zieh dir was angemessenes an und sündige nicht mehr.“? Das Organisten
auch eine „Amtstracht“ tragen ist in England oder in den USA auch bei den Katholiken Gang und Gäbe. Ich
für meinen Teil verzichte aber gern darauf, würden mich doch möglicherweise die Fundamentalkatholiban
dieses Forums glatt vom Orgelbock zerren.
#29 Freinsberg 13:01:37 | Donnerstag, 24. Mai 2007
Albe – Grundgewand Nur zur Ergänzung der betr. Text aus der Allgemeinen Einführung in das Römische
Messbuch (³2002): 336. Das allen Klerikern und Beauftragten gemeinsame liturgische Gewand ist die Albe,
die mit einem Zingulum [Gürtel] um die Hüften geschnürt wird, außer sie ist so geschnitten, dass sie
auch ohne Zingulum am Körper anliegt. Falls die Albe am Hals nicht gut schließt, soll man zuvor ein
Schultertuch darunter anziehen. […]
@ Amanda Die Albe ist das Gewand aller Getauften – darin sind Bischöfe, Priester, Diakone und Laien gleich.
Über diesem Grundgewand tragen dann Bischöfe, Priester und Diakone ein Amtsgewand, das ihren besonderen
Dienst symbolisch ausdrückt. Wenn jetzt eine Albe so geschmückt wird, das sie dem Priestergewand zugegebenermaßen
sehr ähnelt, dann kann man das negativ deuten, nämlich als Nivellierung des Priesteramtes. Man kann
es aber auch positiv deuten, nämlich als geistliche Verbindung zwischen Amtsträgern und Laien. Schließlich
ist der Priester ja für die Gemeinde Priester und nicht, um ihr zu demonstrieren, dass er „anders“ ist.
Ich sehe nicht, das es da richtige und falsche Lösungen gäbe, sondern jede Lösung setzt Akzente, die
jeweils legitim sind. Persönlich würde ich als Laie keine Albe tragen wollen, die exakt so geschmückt
ist wie die Casel (ohne allerdings eine Casel zu sein – was ja die Redaktion offenkundig in ihrer Dummheit
nicht gesehen hat oder nicht sehen wollte). Aber verbieten oder gleich „Häresie, Häresie“ zetern werde
ich deswegen auch nicht.
Das einzige Mittel um diesem Wildwuchs Einhalt zu gebieten, ist die Abschaffung der staatlichen Kirchensteuer.
In Deutschland ist im Zuge der Sparreformen der Schönwetterberuf des Pastoralassistenten / der Pastoralassistentin
weitgehend am Aussterben. Darüber sind die Gläubigen als auch die Ordinariate mehr als glücklich! :)3
Simulatorin? Die neue Form der Messgewänder steht Frau Rebecca Mair wirklich ausgezeichnet! Ich finde
es sehr angemessen, dass sie sich in die Reihen der anderen Liturgieträger auch äußerlich einreiht.
Das sollte Vorbild sein für andere Pfarreien!
doch, doch, Sirilo – peinlich berührtes Grinsen Sirilo! Doch, ich finde, die grinsen sich schon alle
ziemlich einen. Vielleicht versuchen sie damit, die Peinlichkeit zu übergrinsen, die sie sicherlich bei
der priesterlich gewandeten „Mitschwester“ zumindest unterschwellig empfinden müssen. Ich würde mich
jedenfalls weigern, in diesem Zug mitzugehen. Welchen Status hat überhaupt diese männliche Person mit
dem grünen Streifen auf dem Gewand?
-RJH- Ich habe nichts gegen den NOM, denn ich bin „Traditionalist“ in dem Sinne, daß ich die Meinung
vertrete, gegenüber dem Papst ist Gehorsam zu leisten. Dazu könnte ich „Ja“ sagen, wenn sich der Gehorsam
auf das Verbale beschränken würde. Aber der Gehorsam bezieht sich ja auf andere unmittelbare Lebensbereiche
und ob man sich da immer daran ausrichtet, dem Papst gehorsam sein zu müssen. Das möchte ich nicht bestätigen.
Ich denke, da kommt es immer auf die Situation an und ob man dem unmittelbaren Mitmenschen mit dem „Gehorsam“
einen Gefallen tut, ob dieser Mensch getröstet oder verbittert weiter gehen soll, nur weil man glaubte,
dem fernen Papst gegenüber gehorsam sein zu müssen. Das ist die Frage, die sich mir stellt. Ich verstehe
das Evangelium etwas anders, abgesehen davon steht darin nichts vom Gehorsam gegenüber dem Papst, wohl
aber viel über die Freiheit eines Christenmenschen. Zu der hat Christus die Menschen befreit.
immer weiter weg von Rom Wo sind die Bischöfe, die dem anmaßenden Treiben dieser „Pastoralreferentinnen“
und „Gemeindereferentinnen“ oder wie auch immer sich diese Damen nennen, Einhalt gebieten? Alles ist erlaubt;
jeder und jede tut, was ihm/ihr beliebt. Längst geht die Kirche im deutschprachigen Raum ihre eignen
Wege, und die verlaufen ganz offensichtlich nicht unbedingt in Paralelle zur römischen Mutterkirche.
Erschütternd bei diesen Bildern sind auch die Gesichter der Priester, die am amtsanmaßenden Mummenschanz
dieser Person offentsichtlich nichts anstößiges finden und noch frivol dazu grinsen.
Ich fände es dennoch besser … … wenn die Gewänder von Priestern und Laien deutlich unterschieden
würden. Von ferne ist die Albe einem Priestergewand doch recht ähnlich. Was um Himmels willen soll denn
damit ausgedrückt werden? Zwischen Priestern und Laien bestehen nun mal Unterschiede, die nicht verwischt
werden dürfen, weil sonst katholisches Profil verloren ginge. Und wem das ein Zuviel an Hierarchie ist,
dem steht es immer noch frei, zu konvertieren. Dann kann die Dame lutherische Pastorin werden – was ja
vielleicht auch ganz nett ist!
@Czibo Ich habe nichts gegen den NOM, denn ich bin „Traditionalist“ in dem Sinne, daß ich die Meinung
vertrete, gegenüber dem Papst ist Gehorsam zu leisten.
#19 Veritatis † 10:18:21 | Donnerstag, 24. Mai 2007
?Simulatorin – Simulantin? Wurden da im Ruhrgebiet wieder einmal Termini verwechselt oder ist’s einfach
religiöser Wahn eines (rk?) Simulanten, dem’s an der richtigen Wortwahl mangelt?
-RJH- Was Du mit Deinen Bemerkungen zum tridentinischen Ritus ausdrücken willst, erschliesst sich mir
nicht. Nun, das ist ganz einfach: inwieweit war das einfache Volk an der Entwicklung der tridentinischen
Liturgie beteiligt? Es musste damit vorliebnehmen und hatte kaum Gelegenheit, außer fortzubleiben, daran
Kritik zu üben. Bei NOM waren durch die liturgische Bewegung und die Jugendbewegung viele Menschen schon
Jahrzehnte vorher an der Entwicklung beteiligt, die eben in NOM gemündet ist. Das wollte ich damit zum
Ausdruck bringen. Wenn jetzt so dargestellt wird, dass die Menschen haufenweise dem NOM-Ritus davon laufen,
ist das nicht korrekt dargestellt. Der Reiz des angeblich Neuen und ungewöhnlich hält, bis das Strohfeuer
keinen Sauerstoff mehr hat. :(3
@ Typ Siehe AEM: Alle Dienste ziehen mit dem Priester ein und tragen die Albe. Dienste! Damit sind Messdiener,
Akolythen und Diakone gemeint. Lektoren halten sich in Zivil im Chorgestühl auf und treten erst unmittelbar
zur Lesung an den Ambo. Orgelspiel mit Albe ist allerdings nicht so einfach, gibt’s aber durchaus. Das
wäre einfach nur lächerlich. Konkrete Frage: Finden Sie es auch unangemessen, dass Ministranten mit
dem Priester einziehen und Albe tragen? Nein, denn Messdiener verrichten während der gesamten Liturgie
wichtige Dienste für den Priester. Es ist für jeden unzweifelhaft sofort zu erkennen, daß es sich um
Messdiener handelt. Finden Sie es unangemessen, wenn in Mönchskonventen alle Mönche, auch die Laien,
in der Eucharistiefeier Albe tragen? Nein, ich halte es für sehr angemessen, daß Mönche die ihr Leben
Gott geweiht haben, dies gegenüber der Welt in ihrer Kleidung bezeugen.
Simulatorin?? Das ist ja schlimmer als in den Visionen der Amsterdamer Botschaften! Die grenzenlose Verhöhnung
des Leidenswerkes Jesu Christi für unsere Erlösung ist mittlerweile absolut unerträglich! HERR JESUS
CHRISTUS, SOHN DES VATERS, SENDE JETZT DEINEN GEIST ÜBER DIE ERDE. LASS DEN HEILIGEN GEIST WOHNEN, IN
DEN HERZEN ALLER VÖLKER, DAMIT SIE BEWAHRT BLEIBEN MÖGEN, VOR VERFALL, UNHEIL UND KRIEG. MÖGE DIE FRAU
ALLER VÖLKER, DIE EINST MARIA WAR, UNSERE FÜRSPRECHERIN SEIN. AMEN.
@ vir oblationis Das eine schließt das andere ja nicht aus – auch wenn Tradis das immer wieder penetrant
behaupten. Immerhin hat Jesus gesagt – ich zitiere wörtlich in der liturgischen Fassung: „Hoc facite
in meam commemorationem.“ Da wird die Frage, wie man das, was Jesus im Abendmahlssaal gemacht hat (denn
dort hat er gesagt: Hoc facite!), angemessen umsetzen kann, ja wohl noch erlaubt sein.
-TYP- Danke für die deutlich klaren Worte in Sachen Albe. Schön zu erleben, dass Traditionalisten manchmal
von der eigenen Tradition lächelnd von links überholt werden.
@ Czibo Im sog. „einfachen Volk“ können sich auch Nobelpreisträger befinden. Das hat nichts mit intellektuellen
Fähigkeiten zu tun. Was Du mit Deinen Bemerkungen zum tridentinischen Ritus ausdrücken willst, erschliesst
sich mir nicht.
#12 virOblationis 09:54:12 | Donnerstag, 24. Mai 2007
Zitat „Wir fragten uns vor dreißig und mehr Jahren, ob man dem, was Jesus beim Abendmahl tat und wollte,
nicht durch eine andere Form näher kommen konnte.“ Die Szenerie des Abendmahlssaales anstatt des Golgothahügels
mit dem Kreuz: Dies zielt auf eine Mahlfeier anstelle des Meßopfers.
@ RJH Um die Lesung vorzulesen oder bei der Kommunionausteilung mitzuhelfen, muss man nicht verkleidet
im Altarraum rumstehen oder gar mit einziehen. Siehe AEM: Alle Dienste ziehen mit dem Priester ein und
tragen die Albe. Es gibt auch Gründe dafür: In der Gegenwart Gottes nimmt der Mensch seine eigene Erlösung
vorweg (eschatologische Dimension der Liturgie halt – das ist doch gerade Tradis so wichtig!), und die
wird gemäß Offb 7 durch weiße Kleider symbolisiert. Zweiter Grund: Auch Lektor, Organist usw. üben
einen kirchlichen Dienst aus; also werden sie auch als Diener sichtbar gemacht, und ihre Person tritt
dahinter zurück. Orgelspiel mit Albe ist allerdings nicht so einfach, gibt’s aber durchaus. Konkrete
Frage: Finden Sie es auch unangemessen, dass Ministranten mit dem Priester einziehen und Albe tragen?
Finden Sie es unangemessen, wenn in Mönchskonventen alle Mönche, auch die Laien, in der Eucharistiefeier
Albe tragen? Und was spräche dagegen, dass alle Christen im Gottesdienst Albe tragen – ist schließlich
das Zeichen der Getauften? Der einzige Grund, warum dieser altkirchliche Brauch abgeschafft wurd,e ist
praktischer Natur: In der Volkskirche ist eben Albe für alle schwer zu organisieren. Aber inhaltlich
spricht nichts dagegen – im Gegenteil: Alle Getauften sind Diener Gottes und können als Symbol ihrer
Taufe und ihrer eschatolog. Hoffnung die Albe tragen. P.S.: Das „einfache Volk“ kann nicht mal Casel und
Dalmatik unterscheiden. Also Dalmatik abschaffen?
-RJH- Das arme, einfache Volk, um das sich sonst in der Regel auch niemand kümmert und gekümmert hat…,
muss jetzt diese Unbill ertragen. Die etwas Schlaueren könnten das ja unter ganz besonderen noch festzulegenden
Umständen, aber das arme, einfache Volkist schlichtweg überfordert, wie schon mit der tridentinischen
Liturgie, die dem armen, einfachen Volk auch einfach übergestülpt wurde und es konnte sich nicht wehren,
das arme einfache Volk
@ Romulus Trotzdem ich finde schon eine Albe anmaßend ob mit oder ohne Farbe (als bei uns in der Gemeinde
mal eine Wortgottesdienstleiterin so aufgetreten ist, fanden das viele als eine Unverschämtheit): Ziel
bleibt die schleichende Einführung des Frauenpriestertums. Welch ein Schwachsinn. Ich hoffe, Sie empfinden
es auch als Unverschämtheit, wenn bei der Taufe der Säugling ein weißes Gewand erhält. Die Albe ist
nämlich nichts anderes als das weiße Taufkleid, das nichts, aber auch wirklich gar nichts mit einem
kirchlichen Leitungsamt zu tun hat. Offb 7 bildet den Grundlagentext, auch der altkirchliche Osterhymnus
„Ad coenam Agni providi ET STOLIS ALBIS CANDIDI“ greift darauf zurück. Unverschämt, nicht wahr? Übrigens
tragen auch die Ministranten auf dem Bild Alben. Sehen Sie darin die schleichende Einführung des Ministrantenpriestertums?
Ja, und sogar die eher für den Barock typischen Ministrantengewänder mit Talar und Rochett sind eine
historisch gewachsene Stilisierung der Albe. Pfuipfuipfui, böse, böse Tradition, nicht wahr?
Und wie bitte soll das einfache Volk das unterscheiden können? Die Bilder sind eindeutig, mit dem „Gewand“
wird der Eindruck erweckt, auf der gleichen Stufe wie ein geweihter Priester zu stehen. Ich frage mich,
wo überhaupt der ästhetische Wert dieser Bekleidung für die Laiin liegen soll? Um die Lesung vorzulesen
oder bei der Kommunionausteilung mitzuhelfen, muss man nicht verkleidet im Altarraum rumstehen oder gar
mit einziehen. Die sonstigen Gottesdienstbesucher tragen ja auch keine liturgischen Gewänder! Selbst
wichtige Funktionsträger, wie z.B. Organisten, halten sich mit ihrer Person angenehm zurück.
Schleichende Einführung des Frauenpriestertums Es ist kein Meßgewand, sondern eine Albe mit farbiger
Applikation. Trotzdem ich finde schon eine Albe anmaßend ob mit oder ohne Farbe (als bei uns in der Gemeinde
mal eine Wortgottesdienstleiterin so aufgetreten ist, fanden das viele als eine Unverschämtheit): Ziel
bleibt die schleichende Einführung des Frauenpriestertums. Vorne rumhocken tun sie ja schon. Aber ich
sag’s euch gleich: Mit unserem lieben Papst Benedikt XVI. wird es derlei nicht geben.
Bis in die kreuz.net-Redaktion… …hat es sich offenbar noch nicht herumgesprochen, dass eine Casel
keine Ärmel hat. Das Gewand der Dame auf den Bildern – und zwar auf allen drei Bildern genau zu erkennen –
hat Ärmel, ist also keine Casel. Ich würde es als eine „farblich geschmückte Albe“ bezeichnen – dass
dieses Gewand dem des Priesters angepasst ist, ist doch umso schöner: Auch in der Gestaltung wird somit
die Zusammengehörigkeit von Vorsteher und Gemeinde sichtbar. Aber wie dem auch sei: Eine Casel ist es
nicht, und wer sich mit Paramentik auskennt, weiß das auch. Ergo: kreuz.net hat keine Ahnung von Paramentik.
Staatskünstler Hermann Nitsch und die Bürgerlich-Konservativen – keine Kunst in Österreich Staatskünstler
Nitsch ist nicht nur ein Tierblut- und Gedärmefetischist, sondern ein schmutziger Pornograph sondergleichen,
der alle Schauspieler und Mitwirkende an seinen Blutorgien in pornographischer Weise ausnimmt und mißbraucht,
als ob er diese mit seinen toten Schweinen verwechselte. Daß hier die niederösterreichischen Lokalpröpste
und -äbte gerne und begeistert mitmachen, ist nichts Neues für Niederösterreich und Österreich, denn
sowohl die Amtskirche des Pastoralkonzils als auch die NÖVP unter NÖVP-Chef NÖ-Landeshauptmann Erwin
Pröll (seit 1992), der stets ein Gegner von ÖVP-Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (2000-2007) war (dafür
ein Freund von Wiens SPÖ-Landeshauptmann SPÖ-Wien-Chef Häupl), all diese prominenten Amtsträgern liegen
diesen Staatskünstlern der sozialistischen Republik Österreich zu Füßen. Gott sei Dank war dies nicht
die Kunst, die das alte, katholische Österreich hervorgebracht hat, und die Österreichs Landschaften
und Städte heute noch prägt, Jahrhunderte später – die Stifte und Schlösser und das kaiserliche Wien –
und die auch ein bedeutender Beitrag zur Kultur weltweit immer war – man denke auch an Österreichs große
klassische Musikepoche, die im heutigen Pornographieland Österreich undenkbar wäre, aber dennoch in
Amerika bis Japan gespielt und gepflegt wird: Diese echten Kulturleistungen leben auch außerhalb Österreichs
und ohne der heutigen, sozialistischen Republik Österreich weiter.
Berechtigte Ansprüche daß sich die Gläubigen vor und um den Altar versammeln, daß die Gläubigen die
Worte des Priester verstehen und mitbeten, daß die Hostie dem Brot wieder ähnlicher wird, daß die Verkündigung
des Wortes Gottes eine größere Rolle spielt. So wurde die neue Meßform entwickelt.“ Das waren die Ansätze,
die insgesamt zur Liturgiereform führten. Darin sind die Wünsche und Vorstellungen der liturgischen
und Jugendbewegung enthalten. Daran haben Generationen mitgewirkt, dass es Anfang der siebziger Jahre
doch zur großen Reform kam. Sollten diese Vorarbeit wirklich abgrundtief verkehrt gewesen sein, wie es
häufig von Kämpfern für die alte Liturgie fälschlicherweise dargestellt wird? Die Ansprüche waren
und sind nach der Jahrhunderte lang bestehenden tridentinischen Liturgie sehr wohl und sehr berechtigt.
:)3
#3 Regina 1961 08:39:28 | Donnerstag, 24. Mai 2007
Albe? Messgewand? Will da mal wieder jemand Öl ins Feuer schütten? Das was diese Frau anhat ist kein
Meßgewand. Und sie spielt sich nicht als Priesterin auf. Und es sieht schön aus. Und als Frau ist sie
auch zu erkennen. Und ein Priester steht auch noch neben ihr. Wo ist das Problem? Oder ist das Problem
mal wieder FRAU? Regina 1961
Zum Geleit…das heutige Evangelium EVANGELIUM Johannes 17, 20-26 In jener Zeit erhob Jesus seine Augen
zum Himmel und betete: Heiliger Vater, ich bitte nicht nur für diese hier, sondern auch für alle, die
durch ihr Wort an mich glauben. Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin,
sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast. Und ich habe ihnen die
Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast; denn sie sollen eins sein, wie wir eins sind, ich in ihnen
und du in mir. So sollen sie vollendet sein in der Einheit, damit die Welt erkennt, dass du mich gesandt
hast und die Meinen ebenso geliebt hast wie mich. Vater, ich will, dass alle, die du mir gegeben hast,
dort bei mir sind, wo ich bin. Sie sollen meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast, weil du mich
schon geliebt hast vor der Erschaffung der Welt. Gerechter Vater, die Welt hat dich nicht erkannt, ich
aber habe dich erkannt und sie haben erkannt, dass du mich gesandt hast. Ich habe ihnen deinen Namen bekannt
gemacht und werde ihn bekannt machen, damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen ist und
damit ich in ihnen bin.