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Donnerstag, 24. Mai 2007 10:22
Blasphemie reinsten Wassers
Kurz vor seinem Tod schrieb ein Jerusalemer Rabbiner den Namen des Messias nieder. Inzwischen wurde die Geheimnotiz geöffnet – und erregte einiges Staunen.
Rabbiner Jizchak Kaduri († 2006)
Rabbiner Jizchak Kaduri († 2006)
(kreuz.net, Jerusalem) Im September 2005 schrieb der Jerusalemer Rabbiner und Kabbalist Jizchak Kaduri eine kurze Notiz nieder. Er befahl, daß sie erst ein Jahr nach seinem Tod gelesen werden dürfe. Im Januar 2006 starb der Rabbiner.

Ein Jahr später wurde die Notiz geöffnet. Dort war zu lesen, was viele schon seit 2000 Jahren wissen. Kaduris Originaltext:

Bezüglich der Buchstabenabkürzung des Namens des Messias:

Jarim Ha’Am Wejochiach Sche’Dvaro We’Torato Omdim [Auf Deutsch: Er wird erhöhen das Volk und erweisen, daß sein Wort und sein Gesetz stehen].

Das habe ich im Monat der Barmherzigkeit unterschrieben

Jizchak Kaduri


Notiz von Rabbiner Kaduri
Notiz von Rabbiner Kaduri
Die hebräischen Anfangsbuchstaben der Wörter im Satz sind: Jot – He – Waw – Schin – Waw – Ain.

Aneinandergereiht werden diese Buchstaben im Hebräischen als „Jehoschua“ gelesen.

Das ist die hebräische Form des Namens „Jesus“.

Die Reaktionen auf die Enthüllung von Rabbiner Kaduri waren gemischt. In den israelischen Medien wurde die Notiz totgeschwiegen.

Studenten am jüdischen Seminar Nahalat Jizchak – das von Kaduris Sohn David (80) gegründet wurde – erklärten, ihr Lehrmeister habe nicht gesagt, wie genau der Name des Messias aus dem Satz dekodiert werden müsse.

Sohn David hält die Notiz sogar für eine Fälschung.

Beim angeblichen Zeitpunkt der Niederschrift der Notiz sei sein Vater nicht mehr in der Lage gewesen zu schreiben. Außerdem stamme die Handschrift nicht von ihm.

Als David Kaduri erfuhr, daß die offizielle Webseite seines Vaters von der Notiz berichtete, soll er ausgerufen haben: „Oh nein! Das ist Blasphemie.“

Die Menschen könnten dem Glauben verfallen, daß sein Vater auf den Messias der Christen verwiesen habe.

Dagegen bestätigte David Kaduri, daß sein Vater in den letzten Jahren fast ausschließlich vom Messias geredet und geträumt habe. „Mein Vater ist dem Messias in einer Vision begegnet.“

Rabbiner Jizchak Kaduri
Rabbiner Jizchak Kaduri war ein Kabbalist und Talmud-Gelehrter. Er wurde von Tausenden Menschen um Rat aufgesucht und als Heiliger verehrt. Er war auch dafür bekannt, Amulette zu segnen und Heilungen zu bewirken.

Begräbnis von Rabbiner Kaduri
Begräbnis von Rabbiner Kaduri
Kaduri stammte aus Bagdad und wurde dort um das Jahr 1898 geboren.

1922 wanderte er nach Palästina aus. Dort war er zunächst als Übersetzer für die arabische Sprache bei der Britischen Armee tätig. Nach der Staatsgründung arbeitete er als Buchbinder.

Bei seinem Tod am 28. Januar 2006 war er etwa 110 Jahre alt.

An seinem Begräbnis nahmen zwischen 200.000 und 300.000 Menschen teil.

Kurz vor seinem Tod erklärte der Rabbiner, den Messias gesehen zu haben.

Kaduri erklärte, daß der Messias in Israel nach dem Tod des ehemaligen israelischen Ministerpräsidenten Ariel Scharon erscheinen werde.

Der frühere israelische Ministerpräsident Scharon liegt seit Anfang Januar 2006 im Koma.

Ein Messias von Fleisch und Blut
Die Beschreibung des Messias von Rabbiner Kaduri ist auf seiner offiziellen Homepage publiziert.

Der Messias werde kein Amt innehaben, sondern unter den Menschen sein und die Medien zur Kommunikation benutzen. Seine Regierung werde rein sein – ohne persönliche oder politische Interessen.

Während seiner Herrschaft würden nur Rechtschaffenheit und Wahrheit herrschen.

Rabbiner Kaduri:
„Die Leute werden sich wundern und sagen: ‘Was, das ist der Messias?’ Schon viele haben seinen Namen gekannt, aber nicht geglaubt, daß er der Messias ist.“
Nicht alle Menschen würden sofort an den Messias glauben. Für Nichtgläubige werde es leichter sein, dem Messias zu folgen als für orthodoxe Juden.

Die Offenbarung des Messias geschehe in zwei Schritten. Zuerst werde er seine Stellung als Messias aktiv bestätigen – ohne selber zu wissen, daß er der Messias ist.

Dann werde er sich einigen Juden offenbaren. Das müßten nicht notwendigerweise Toragelehrte sein. Erst anschließend offenbare er sich der ganzen Nation.

„Die Leute werden sich wundern und sagen: »Was, das ist der Messias?« Schon viele haben seinen Namen gekannt, aber nicht geglaubt, daß er der Messias ist.“

Wenn der Messias komme, werde er Jerusalem von fremden Religionen befreien.

Kreuze auf den Manuskripten
Laut der Tageszeitung ‘Israel Today’ gibt es viele private Manuskripte des Rabbiners, die er für seine Studenten geschrieben hat. Besonders auffällig seien dort kreuzähnliche Symbole, die Kaduri über die Seiten verstreut gemalt habe.

Gläubige Juden verwenden keine Kreuze. Sogar Pluszeichen werden vermieden, weil sie für ein Kreuz gehalten werden könnten.

Auf die Bedeutung seiner Kreuze angesprochen, erklärte Kaduri, daß sie „Zeichen der Engel“ seien.

Vertreter des Seminars Nahalat Yitzhak erklärten gegenüber ‘Israel Today’, daß die Geschichte über die Geheimnotiz niemals aufkommen hätte dürfen.

Sie habe den Ruf des verehrten alten Weisen beschädigt.

© Titelbild: GNU-Lizenz
© Bild Begräbnis: wikipedia-Benutzer „Shuki“
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 391 Lesermeinungen:
Dienstag, 5. Juni 2007 15:50
Sauerkraut †: Dr. Heger strickt sich wieder seine Juden
Zustimmen muß man ihm aber m. E. darin, daß Jesus Christus zweifellos ein im vollen Sinne Angehöriger des jüdischen Volks war („das Heil kommt von den Juden“), jedoch keineswegs als ein Jude im modernen Sinn des Wortes bezeichnet werden kann.

In Unterstützung des Nazis Christus Vincit bastelt sich Dr. Heger seine Juden selbst zusammen. Jude ist, wer dem jüdischen Volk angehört, wer eine jüdische Mutter hat oder zum Judentum übergetreten ist, mit einem „modernen Sinn des Wortes“ hat das nichts zu tun.

„Volljuden“ entstammt der NS-Rassenideologie, daher kann Ekiga nur beigepflichtet werden. Athanasius bedient sich noch weiterer Begriffe aus dem Nazijargon wie „Finanzjude“, „Freimaurerjude“ und so weiter.
Dienstag, 5. Juni 2007 13:23
Rudolfus: @Christus vincit / Direktdemokratie
Wieso gibt es z.B. keine Direktdemokratie in der BRD und in Österreich,
obwohl die Schweiz die vorbildhafteste Direktdemokratie der Welt ist.
Dienstag, 5. Juni 2007 13:19
anti-christliche und somit anti-deutsche Demokratiesystem
Das müssen Sie mir erklären! Warum ist „anti-christlich“ automatisch auch „anti-deutsch“? Demokratie muß nicht von vornherein anti-christlich oder anti-deutsch sein! Es ist doch „lediglich“ sicherzustellen, daß das Volk (demos), das regieren (kratein) soll, nicht durch volksfeindliche Propaganda manipuliert wird, wie dies in diesem Dämokratiesystem der Fall ist. Die NPD ist eine der wenigen Parteien, die versucht, dem entgegenzuwirken. Sicher einer der Hauptgründe, warum sie von Politikern und Medien so schlechtgeredet und an der Wahrnehmung der vom Grundgesetz angeblich garantierten Freiheiten (Meinungs-, Presse-, Versammlungsfreiheit) am laufenden Meter gehindert wird. Dies haben jüngst die beschämenden Maßnahmen zur Verhinderung von NPD-Demos im Zusammenhang mit dem G8-Gipfel gezeigt…

Siehe auch
NPD beharrt auf Grundrecht der Versammlungsfreiheit
und
Der 2. Juni war ein guter Tag für den nationalen Widerstand!
Dienstag, 5. Juni 2007 12:40
Artois †: @Christus Vincit
Wer in eine Partei eintritt, akzeptiert das anti-christliche und somit anti-deutschw Demokratiesystem. Damit ist schon alles gesagt. Zum Satan lesen Sie bitte Faust, Auerbachs Keller …
Dienstag, 5. Juni 2007 12:25
Rudolfus: @Verfassungsschutzparteien
Nachdem diese Parteien wesentlich auch von Verfassungsschutzleuten mitgeführt werden, braucht man sich ja um die Einhaltung des BRD-Grundgesetzes keine Sorgen zu machen.
Dienstag, 5. Juni 2007 12:22
Christus Vincit hat selbst zugegeben, Mitglied der NPD zu sein!

Spricht das nun gegen Christus Vincit oder für die NPD?

MfG
Christoph Heger
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