Regensburg
Welchen Parteiflügel unterstützt der Bischof?
Gegenwärtig versucht eine Koalition von Linken, Wirtschaftsvertretern und Medienkonzernen einige unliebsame katholische Politiker In Regensburg zu lynchen. Der zuständige Bischof zündelt kräftig mit.
Bischof Gerhard Ludwig Müller von Regensburg
Bischof Gerhard Ludwig Müller von Regensburg
© Wikipedia-Benützer ‘Dr. Meierhofer’, GNU-Lizenz
(kreuz.net, Regensburg) Bischof Gerhard Ludwig Müller von Regensburg hat die dortige ‘Marianische Männerkongregation’ kritisiert. Grund: Die fromme Gruppierung hatte einen angeschossenen Regensburger CSU-Politiker verteidigt.

Bischof Müller äußerte sich am Mittwoch abend im ‘Bayerischen Fernsehen’.

Die bayerische ‘Marianische Männerkongregation’ umfaßt 28.000 Mitglieder.

Die übliche Nazi-Keule

Der Fall entzündete sich an Vorwürfen gegen junge katholische Mitglieder der Regensburger CSU, die dem wirtschaftsliberalen Regensburger CSU-Bürgermeister ein Dorn im Auge sind.

Im Zentrum des Sturmes steht der Regensburger Stadtrat Thomas Fürst (36).

Um dessen politische Karriere zu stoppen, organisieren linke und wirtschafsliberale Kräfte seit längerem eine Schlammschlacht.

Stadtrat Thomas Fürst
Stadtrat Thomas Fürst
Stadtrat Fürst ist Mitglied der Marianischen Männerkongregation, der Kolpingfamilie, des Katholischen Casinos, der Katholischen Studentenverbindung Rupertia, des Forums Deutscher Katholiken und des Verbands der Kriegsopfer.

Seit Wochen kolportieren die Medienkonzerne vier Vorwürfe gegen ihn und sein Umfeld:

Ein CSU-Politiker soll in seiner Wohnung über Jahre hinweg eine – in Deutschland – verbotene Reichskriegsflagge aufgehängt haben.

Ein anderer soll das Ausmaß der Judenvernichtung im Zweiten Weltkrieg „verharmlost“ haben.

Der Kreisgeschäftsführer der ‘Jungen Union’ soll eine SMS mit dem Zusatz „Heil Hitler!“ verschickt haben.

Fürst selber soll eine schwarze Wahlhelferin „wegen ihrer Hautfarbe“ beleidigt haben.

Sogar die Staatsanwaltschaft befaßte sich mit diesen Vorwürfen. Doch das Verfahren wurde „wegen Verjährung“ eingestellt.

Diese Woche kam noch ein weiterer Vorwurf hinzu.

Ein CSU-Stadtrat, der aber dem liberalen Flügel der Partei zugerechnet wird, soll „antisemitische Witze“ erzählt haben.

Falsche Front?

Letzte Woche verteidigte der Noch-Präses der Regensburger ‘Marianischen Männerkongregation’ – Prälat Heinrich Wachter – den katholischen Stadtrat Fürst im Bayrischen Rundfunk:

„Man soll doch nicht jede Mücke zum Elefanten aufblasen.“

Nur wenige Tage nach der Sendung mußte Prälat Wachter seinen Rücktritt als Präses bekanntgeben.

Als Nachfolger ernannte Bischof Müller Dekan Thomas Schmid (40) aus Bernhardswald – 15 Kilometer nordöstlich von Regensburg. Er wird sein Amt am 1. Juli antreten.

Der Regensburger Bischof rügte im ‘Bayrischen Fernsehen’, daß die ‘Marianische Kongregation’ „nicht einfach einen Parteiflügel unterstützen“ könne.

Zudem müßten sich Katholische Verbände aus der Parteipolitik heraushalten.

Der Bischof erwartet auch von den öffentlich Beschuldigten, sich „klar und eindeutig“ von rechtsextremem Gedankengut zu distanzieren.

Fürst hatte die Vorwürfe stets als Kampagne seiner Gegner zurückgewiesen.

Die katholischen Verbände Deutschlands wurden während der nationalsozialistischen Herrschaft verboten.

Bischof Müller äußerte sich schon bei der Bittprozession der Regensburger Stadtpfarreien am Vorabend von Christi Himmelfahrt zu den Vorwürfen des Nationalsozialismus in der CSU.

Es gehe in diesem Fall um Moral. Schließlich seien katholische Politiker dem Bischof gegenüber verantwortlich – so die Hoffnung des Bischofs:

„Gerade eine sich christlich nennende Partei müsse sich dringend reinigen und geistig erneuern, wenn in ihr Tendenzen offenkundig würden, die mit dem christlichen Menschenbild unvereinbar sind.“

Der Bischof von Regensburg hat in der Vergangenheit nicht nur ein gutes politisches Gespür bewiesen.
      
48 Lesermeinungen
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#48   Benedikt   14:46:09 | Montag, 28. Mai 2007
@ Ofterdingen
Genau, jemand wie Strauss musste sich der Entnazifizierung unterziehen. Strauss gehörte allerdings nicht zum Gründungszirkel der CSU. Dennoch hätte „Sentinel“ natürlich diesen Namen als „Beweis“ für seine Theorie bringen können, jedoch Fehlanzeige. Auch daraus schließe ich, dass „Sentinel“ die Gründungsumstände der CSU völlig unbekannt sind.
Und daher auch noch gleich vorbeugend ein Hinweis: Sich einem Entnazifizierungsverfahren stellen zu müssen war mitnichten ehrenrührig, sondern eine notwendige – zwangsweise – Maßnahme der Siegermächte. Da Strauss als unbelastet entlassen wurde, gilt er, solange nichts gegenteiliges vorgebracht wird, nicht als Nazi. Dass Strauss durchaus keine Berührungsängste mit rechten Dikatoren etc hatte, ist bekannt, ändert aber nichts, zumal es von „rechts“ (selbst von „rechtsradikal“) zum Nazi immer noch ein gewaltiger Schritt ist.
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#47   HeinrichvonOfterdingen   14:31:36 | Montag, 28. Mai 2007
Lieber Benedikt, ist es das was Sie meinten?
Das Entnazifizierungsprogramm diente der Reinigung des öffentlichen Dienstes, Gerichtswesen, Presse und Kultur von Naziangehörigen. Folglich wurde JEDER dort Tätige überprüft.
Die Gründer der CSU zählten allerdings nicht zu den überprüften, da sie 1945 keine derartigen Positionen bekleideten, vielmehr von Nazi-Regime verfolgt und teilweise interniert gewesen waren.
z.B. Franz Josef Strauß (aus wikipedia):
1939 wurde er zur Wehrmacht einberufen. 1941 legte er das Staatsexamen für das Höhere Lehramt ab. Seine schon begonnene Dissertation verbrannte 1944. Strauß wurde 1937 Mitglied des Nationalsozialistischen Kraftfahrerkorps (NSKK) und weltanschaulicher Referent beim NSKK-Sturm 23/M 6 in München. Später war er Mitglied im Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbund (NSDStB).
1943 wurde er nach Erfrierungen an der Ostfront als Oberleutnant Chef der Stabsbatterie und „Offizier für wehrgeistige Führung“ an der Flak-Schule in Altenstadt; nach der Umgestaltung dieser Funktion zum „Nationalsozialistischen Führungsoffizier“ (NSFO) 1944 war Strauß’ Nachfolger Hans Hellmut Kirst.
Bei Kriegsende geriet Strauß zunächst in Kriegsgefangenschaft, wurde aber noch 1945 als politisch unbelastet eingestuft und von der amerikanischen Besatzungsmacht zum stellvertretenden Landrat des Landkreises Schongau bestellt. 1946 wurde er zum Landrat von Schongau gewählt.
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#46   Benedikt   14:16:42 | Montag, 28. Mai 2007
@ Sentinel
Außerdem halte ich es für nicht stichhaltig, wenn man der CSU eindeutig ihr rechtslastiges Verhalten nachweist (wie der Ausspruch der Bundeskanzlerin bei der Feier des 60jährigen Bestehens der Partei ja eindeutig beweist: „… kein Recht auf Demokratie …“), sie hier aber das Gegenteil behaupten.
1. Sie haben rein gar nichts nachgewiesen, sondern nu unausgegorene Behauptungen aufgestellt.
2. Die Bundeskanzlerin gehört der CSU nicht an.
Können sie bei einem der von Ihnen hier verlinkten Herren eindeutig nachweisen, daß sie nicht einer Ent-NAZI-fizierung unterzogen wurden? Sie können es mitnichten.
Von Entnazifizierung verstehen Sie auch nichts. Das Entnazifizierungsprogramm diente der Reinigung des öffentlichen Dienstes, Gerichtswesen, Presse und Kultur von Naziangehörigen. Folglich wurde JEDER dort Tätige überprüft.
Die Gründer der CSU zählten allerdings nicht zu den überprüften, da sie 1945 keine derartigen Positionen bekleideten, vielmehr von Nazi-Regime verfolgt und teilweise interniert gewesen waren.
Auf dieser Seite trifft man ja eine Menge Leute, aber jemand, der derart ahnunglos drauflosschreibt wie Sie ist selbst hier selten.
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#45   Dr.F.X.S.   14:14:56 | Sonntag, 27. Mai 2007
Regensburg – und kein Ende!
Die Lage in Regensburg ist inzwischen so verworren, dass auch der aufmerksame Beobachter nicht mehr durchblickt.
Drei Fakten sind jedoch belegbar:
* Gegen den Präses der MMC, Prälat Wachter, wird seit
einiger Zeit ein unerträgliches Mobbing aggressiver
Modernisten und „Glaubensbrüder“ veranstaltet. Die
giftigen intriganten Pfeile kommen vor allem aus der
DONUM-VITAE-Umgebung, die ihm seine Gegnerschaft
zu dieser eigenartigen Organisation nicht verzeihen.
Prälat Wachter wirft das Handtuch, er möchte nicht
einen „3. Herzinfarkt“ (lt. Bericht MZ) erleiden. Ich
meine, als Präses der MMC hätte er Stand zu halten
und notfalls treu bis zum Tod zu sein. Er sollte in
Sachen DONUM VITAE die Position des Papstes
tapfer verteidigen. Welch vornehme Aufgabe!
* An dem Durcheinander [diabolus, griech., = der
„Durcheinanderwürfler“] in Regensburg bzw. der
Spaltungspolitik in der CSU wirkt die MITTEL-
BAYERISCHE ZEITUNG (MZ) kräftig mit ihrer
aufheizenden Berichterstattung mit. Warum wohl?
* Der Papstbesuch vom Herbst vergangenen Jahres hat
nichts für den Glauben und die pastorale Situation
in seiner Stamm-Diözese gebracht, – wie von mir
prognostiziert.
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#44   Czibo Nieznany   12:09:58 | Freitag, 25. Mai 2007
stimme der Vernunft
Fast habe ich es schon geahnt und jetzt nennen Sie auch noch den Stier bei den Hörnern. Dass sich Graf von Galen auf Freiheit als Freiheit der anderen(Rosa Luxemburg) einrichten könnte, dies anzunehmen, würde mir Schwierigkeiten bereiten. Was ich von ihm gelesen habe bestärkt mich, ihn in der Schublade „Freiheit, die ICH meine“ zu finden. Oder habe ich nicht ganz unrecht?
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#43   stimme der vernunft †   11:58:26 | Freitag, 25. Mai 2007
@Czibo
Du must Graf Gallenstein richtig verstehen.
Mit „heilig“ meint er, dass der Sedisvakantismus verpflichtende Staatsreligion wird, mit „frei“ meint er, dass die Sedisvakantisten die Freiheit haben sollen, alle Andersdenkenden auf Scheiterhaufen zu verbrennen.
Klar dass für ihn hetznet das Webportal ist, von dem er sich am meisten Unterstützung für seine Ziele verspricht.
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#42   Czibo Nieznany   11:13:00 | Freitag, 25. Mai 2007
Graf von Galen: Frei und Heilig
O:) Sie sind sich wohl für keine noch so schwachsinnige total widersprüchliche Plattitüde zu gut, auch noch ein freies und heiliges Deutschland einzufordern. Das ist selbst den wortmächtigen Romantikern mit ihrem untrüglichen für mittelalterliche Minnedienste nicht gelungen, ein so geartetes Deutschland herbeizuführen. Und Sie wollen es wohl über kreuz.net errichten? :-]
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#41   Heggi   10:11:48 | Freitag, 25. Mai 2007
Bischof Müller…
läßt wahrlich keinen Fettnapf aus (die ihm andere hingestellt haben oder er sich selbst), um darin hineinzutreten. Innerkirchlich hat er sich damit, so wie es scheint, inzwischen selbst aus dem Rennen geworfen. Übrigens nicht minder Erzbischof Schick mit seinen wirklich dümmlichen Vergebungsbitten. Da mochte ihm nicht einmal die SZ blindlings folgen.
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#40   obelix †   09:59:00 | Freitag, 25. Mai 2007
@Athanasius @Benedikt
Athanasius: Typisch für Deutschland
ist daß diese lügnerische Nazi-Keule …
Wat dem een sin Uhl, is dem annern sin Nachtigall, sagt man in Norddeutschland.
Typisch für Athanasius, unseren Geschichtsspezialisten für jüngere deutsche Geschichte, ist dafür die lügnerische Kommunismus-Keule.
Benedikt: @ Sentinel
… Dass die CSU von Altnazis geführt wurde, ist schlichtweg Unsinn.
Kann man so sehen, muss man aber nicht. Wenn schon die CDU bis heute ihre Probleme mit den braunen Gespenstern wie Filbinger und Globke hat, …
… dann muss ich Ihnen zustimmen, bestand die CSU von Anfang an ausschliesslich aus lupenreinen, antifaschistischen Widerstandskämpfern; im Herzen tiefdunkelrot. So wie ganz Deutschland ab dem 8. Mai 1945.
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#39   Czibo Nieznany   09:16:22 | Freitag, 25. Mai 2007
Imageschaden selbst verantworten
Vielleicht hat Bischof Müller von Regensburg stets gutes Gespür für politische Dinge gehabt, wenn es um seine ureigenen Belange ging. Zum Ausgleich dafür hat er aber peinlich darauf geachtet, bloß kein Fettnäpfchen auszulassen, um sich mit Wonne drin zu aalen. Bischof Müller kann für ihm entstandenen Imageschaden nur sich selbst verantwortlich machen. Das ist auch gut so… möglicherweise, dass darin sein gutes politisches Gespür zum Ausdruck kommt.
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#38   HeinrichvonOfterdingen   08:36:16 | Freitag, 25. Mai 2007
Irgendwas fehlt da?
Der Bischof von Regensburg hat in der Vergangenheit nicht nur ein gutes politisches Gespür bewiesen … sondern ???
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#37   Czibo Nieznany   00:28:31 | Freitag, 25. Mai 2007
Beobachterin
Da sollten Sie doch einmal die Sensoren schärfen. Was der Episcopus G. Müller in seinem Bistum an Schäden angerichtet hat, kann der liebe Gott eigentlich nur in Sabbatlaunenachsehen, wenn er Zeit hat und Ruhe hat, um das Wunderwerk seiner Schöpfung zu betrachten.
Wenn er es dann trotzdem nicht tun sollte, hätte der liebe Gott bstimmt gegen Herrn G. Müller, aber nicht gegen die Menschen im Bistum entschieden, die sich in Herrn G. Müllers (?) Bistum Regensburg für ein Bistum nach christlichen Prinzipienund nicht für ein römisches Bistum eingesetzt haben. :'(
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#36   santo domingo 2   23:59:21 | Donnerstag, 24. Mai 2007
@ möchtegern-kathole
Selbst wenn man es als nichtöffentlich betrachtet: Schon die Verbreitung als solche ist strafbar.
im Inland Kennzeichen einer der in § 86 Abs. 1 Nr. 1, 2 und 4 bezeichneten Parteien oder Vereinigungen verbreitet oder öffentlich, in einer Versammlung oder in von ihm verbreiteten Schriften (§ 11 Abs. 3) verwendet oder…
Und die Verbreitung kommt mit der Absendung zustande. Ich würde mich auch strafbar machen, wenn ich Ihnen einen Brief mit Hitlergruß drin zusenden würde.
SMS werden bei den Providern in der Regel einige Monate lang zur etwaigen Beweissicherung gespeichert, sogar bei unbedeutenden Leuten – das stimmt. Sie werden aber nicht routinemäßig auf bestimmte Formulierungen hin durchsucht, sondern sind strafrechtlich nur bei Anzeige relevant – abgesehen von wenigen Ausnahmen, in denen es um weit schwerere Straftaten als um Propagandadelikte geht, analog zur Telefonüberwachung.
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#35   möchtegern-kathole   23:51:47 | Donnerstag, 24. Mai 2007
@santo domingo 2
eine private SMS dürfte nicht-öffentlich sein, wie auch ein geschlossener Brief nicht-öffentlich ist. Dass die öffentlich nicht einsehbare Botschaft dabei durch öffentliches Gebiet geht, ist nicht relevant.
Dass übrigens wichtige Leute nicht routinemässig mitgeloggt werden – und da dürfte ein Stadtrat schon ins Raster passen – halte ich für eine sehr falsche Annahme.
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#34   santo domingo   23:47:39 | Donnerstag, 24. Mai 2007
@ möchtegern-kathole – ergänze!
Bei Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ist eine Einstellung wegen Geringfügigkeit durch die Staatsanwaltschaft alleine im Strafgesetzbuch nicht vorgesehen, das geht nur bei ganz bestimmten Delikten (siehe hier) www.aufenthaltstitel.de/…ichwort/153stpo.html. Im konkreten Fall müßte das zuständige Gericht zustimmen.
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#33   santo domingo 2   23:40:39 | Donnerstag, 24. Mai 2007
@ möchtegern-kathole
Sicher – die Definition von Öffentlichkeit! Nichtöffentlich wäre es im Rahmen einer privaten Veranstaltung, aber das SMS erreicht den Empfänger eben über ein öffentliches Datennetz und er kann sich davor auch nicht durch Fernbleiben schützen. Etwas anderes wäre es etwa bei einem „Kraftschlag“-Konzert in geschlossener Gesellschaft.
Und Geringfügigkeit… das hängt natürlich vom Empfänger ab, wie er das sieht (und er muß Anzeige erstattet haben, die Staatsanwaltschaft überprüft nicht routinemäßig alle Sendungen dieser Art) – außerdem gilt eben die Frage, wann ein und derselbe Gruß geringfügig ist und wann nicht.
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#32   möchtegern-kathole   23:33:19 | Donnerstag, 24. Mai 2007
@santo domingo 2
nun über Recht lässt sich trefflich streiten, aber eine SMS ist zum einen privat und nicht öffentlich, und zum anderen kann man ein Strafverfahren wegen Geringfügigkeit einstellen.
Nun dass sich die Abgeordneten blamieren – geradezu die Deutsche Rechtsprechung lächerlich machen und dem Gespött preisgeben, indem sie per Gesetz auch sowas bestraft haben wollen indem sie Geringfügigkeit ausschließen, müsste man im Detail noch recherchieren?
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#31   Graf von Galen   22:48:43 | Donnerstag, 24. Mai 2007
Für ein freies und heiliges Deutschland
Da müht sich jemand, den katholischen Glauben in die
Politik zu tragen, da fällt ihm bei der ersten Verleum-
dung durch „Parteifreunde“ der eigene Bischof in den
Rücken. Zum Tötungsverein „Donum Vitae“ versteht man geflissentlich zu schweigen und Ermahnungen aus Rom
im Sande verlaufen zu lassen.
Eine Schande ist dies !
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#30   santo domingo 2   22:36:50 | Donnerstag, 24. Mai 2007
@ möchtegern-kathole
Zitat:
Dass der Staatsanwalt sich für so politisches Ränkespiel hergibt und wegen sowas ermittelt ist ein Armutszeugnis für ihn, das gleiche gilt für jeden anderen der mitmacht.
Nicht wirklich! Er kann gar nicht anders.
In einem solchen Fall liegt es nicht im Belieben des Staatsanwalts, ob er ermittelt oder nicht – er muß ermitteln. Da spielt es auch keine Rolle, ob das SMS von einem Linken, einem Rechten, einem geschmacklosen Spaßvogel oder einem unpolitischen Wirrkopf versendet wurde – möglich ist alles. Der Hitlergruß in direkter Rede ist nach deutschem Recht grundsätzlich bundesrecht.juris.de/stgb/__86a.html strafbar (§86a StGB).
Ich persönlich habe volles Verständnis dafür, daß eine demokratische Partei wie die CSU (nein, ich wähle sie nicht!) solches in den eigenen Reihen nicht duldet, unabhängig vom Motiv. Es würde ja auch in einer Kirche, denke ich, nicht hingenommen.
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#29   Gotthard   21:52:42 | Donnerstag, 24. Mai 2007
@sentinel
Es ist doch vollkommen egal, ob die CSU nun eine braune oder eine schwarze Partei ist, solange sie nur eine konservative Partei ist! Oder finden sie nicht?
Braune Parteien sind weder konservativ noch fortschrittlich – sie sind einfach nur widerlich.
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#28   Beobachterin   21:45:23 | Donnerstag, 24. Mai 2007
Bischof Müller und die Politik
Ich kann mir nicht vorstellen, daß Bischof Müller wußte, daß er da den VVN-BdA – einen knallharten linksextremen verfassungsfeindlichen Verein – unterstützt, als er den Aufruf gegen die NPD unterschrieb.
Aber inzwischen könnte er sich doch informiert haben und seinen Aufruf an dieser Stelle widerrufen haben. Er hat es aber offenbar nicht getan, denn sein Text steht noch auf dieser Webseite.
Es gehört nicht viel Mut dazu, einen Aufruf gegen die NPD zu unterschreiben, damit liegt man heute im Trend – aber es gehört viel Mut dazu, seinen Fehler einzugestehen, daß man damit einen anderen Extremismus unterstützt hat!
Und diesen Mut hat Bischof Müller nicht – oder nicht einmal den Willen dazu.
Schade.
Wenn Bischof Müller die Meinung vertritt, daß katholische Verbände sich aus der Parteipolitik heraushalten sollten (warum eigentlich?), dann sollte er doch das gleiche tun. Vor allen Dingen sollte er nicht Extremisten – in diesem Falle Linksextremisten – unterstützen!
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#27   möchtegern-kathole   21:16:45 | Donnerstag, 24. Mai 2007
eine SMS wie im Artikel zitiert …
… ist weder links, rechts oder sonst was sondern ein vielleicht schlechter Scherz, vielleicht ein guter, je nach Kontext (den man ja nicht kennt, vielleicht sollte nur etwas ironisch auf’s Korn genommen werden?)
Dass der Staatsanwalt sich für so politisches Ränkespiel hergibt und wegen sowas ermittelt ist ein Armutszeugnis für ihn, das gleiche gilt für jeden anderen der mitmacht.
Damit will ich den Herrn Fürst aber nicht verteitigen, da ich ihn nicht kenne, aber die Attacke seiner Gegner mit solchen Methoden zeigt, wie vermodert die deutsche Politik ist.
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#26   Gotthard   21:12:29 | Donnerstag, 24. Mai 2007
@sentinel
Es ist doch vollkommen egal, ob die CSU nun eine braune oder eine schwarze Partei ist, solange sie nur eine konservative Partei ist! Oder finden sie nicht?
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#25   Jörg Guttenberger, Köln   21:09:38 | Donnerstag, 24. Mai 2007
stimme der vernunft: erzkonservativ
Schon alleine durch Benutzung dieses Begriffes beweisen Sie, daß Sie noch im 19. Jahrhundert leben!
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#24   Sentinel   21:03:38 | Donnerstag, 24. Mai 2007
@Benedikt
Würde ich sie auf den Arm nehmen wollen, lieber Herr Benedikt, wäre dies schon einmal nicht wegen der möglicherwiese großen Distanz zwischen uns beiden möglich.
Außerdem halte ich es für nicht stichhaltig, wenn man der CSU eindeutig ihr rechtslastiges Verhalten nachweist (wie der Ausspruch der Bundeskanzlerin bei der Feier des 60jährigen Bestehens der Partei ja eindeutig beweist: „… kein Recht auf Demokratie …“), sie hier aber das Gegenteil behaupten.
Können sie bei einem der von Ihnen hier verlinkten Herren eindeutig nachweisen, daß sie nicht einer Ent-NAZI-fizierung unterzogen wurden? Sie können es mitnichten. Also werfen sie mir nicht etwas vor, daß sie soeben selbst taten. Das sie dennoch weiterhin hier über dieses Thema diskutieren wollen, obgleich ich mich aus der Diskussion schon zurückgezogen hatte, irritiert mich nun doch.
Ich lasse Ihnen Ihren Glauben – und sie mir bitte den Meinen! Dann haben wir beide Recht und gut ist.
Es ist doch vollkommen egal, ob die CSU nun eine braune oder eine schwarze Partei ist, solange sie nur eine konservative Partei ist! Oder finden sie nicht?
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#23   Baron Bolligru   20:37:29 | Donnerstag, 24. Mai 2007
„Artikel in der heutigen JF“
Ich habe ihn gelesen und bin, wie immer, angetan.
Dass diese Bundesbetroffenheitsbeauftragte endlich einmal demaskiert wurde, war schon überfällig.
Zwei Semester Theaterwissenschaft, dann abgebrochen … und dann immer die Keule schwingen, so wie so viele hier auch.
Nur gut, dass diese Tusse wohl demaskiert, aber nicht blossgestellt wurde: so ganz bloss wäre sie gar noch viel mehr zölibatsverstärkend, als sie es eh schon ist.
Übrigens ist das entsprechende Bild in der JF treffend in jeder Bedeutung des Wortes.
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#22   Rodolfo Panetta   20:26:23 | Donnerstag, 24. Mai 2007
Deutsche Kirche ist in die deutschen Lebenslügen verstrickt!
Immer diese politische Ketzerriecherei! Konservativ oder national zu sein erscheint im heutigen Deutschland als Verbrechen. Wir kriechen jetzt zu Kreuze und huldigen dem Gutmenschentum à la Claudia Roth. – Über diese hat Doris Neujahr alias Thorsten Hinz einen trefflichen Artikel in der heutigen JF geschrieben!
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#21   Benedikt   20:25:13 | Donnerstag, 24. Mai 2007
@ Sentinel
Sie wollen mich wohl auf den Arm nehmen. Die Vita des CSU-Gründers Josef Müller können Sie ohne größere Anstrenungen dem Internet entnehmen, ebenso wie die der anderen Parteigründer. Wie alt sind Sie eigentlich?
de.wikipedia.org/…ler_%28BVP%2C_CSU%29
de.wikipedia.org/wiki/Adam_Stegerwald
de.wikipedia.org/…i/Joseph_Baumgartner
de.wikipedia.org/wiki/Karl_Scharnagl
Ich bleibe dabei: Was Sie machen ist unseriös.
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#20   Sentinel   20:17:25 | Donnerstag, 24. Mai 2007
@Benedikt
Hallo, Benedikt,
stimmt, sie haben keinen einzigen Fakt geliefert. Nur ihre Behauptung. Der Name Müller ist in ganz Deutschland sehr verbreitet. Also kann jener Müller durchaus auch ein anderer Müller sein!
Dies ist kein ernstzunehmender Beweis – und das wissen sie! Deshalb haben sie Recht, daß sich hier eine Diskussion nicht weiter lohnt.
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#19   Benedikt   20:13:59 | Donnerstag, 24. Mai 2007
@ Sentinel
Genau solcher Unsinn wie ihre Behauptung, daß sie es nicht ist!
Sie können nichts belegen, keine Namen nennen, keine entsprechenden Parteibeschlüsse oder Vorkommnisse, rein gar nichts. Was Sie hier machen ist mithin nicht seriös. An so einer Diskussion habe ich kein Interesse. Kommen Sie wieder wenn Sie Fakten haben. Ich habe genug genannt und keiner stützt Ihre Behauptung.
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#18   Sentinel   19:58:08 | Donnerstag, 24. Mai 2007
@Benedikt
Genau solcher Unsinn wie ihre Behauptung, daß sie es nicht ist!
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#17   Benedikt   19:48:24 | Donnerstag, 24. Mai 2007
@ Sentinel
Sie wissen genauso gut wie ich, daß man den öffentlich zur Schau getragenen Namenslisten diverser Parteien aus ihrer Gründerzeit nicht über den Weg trauen darf.
Na, dann klären Sie doch mal über die wahren Namenslisten auf.
Zudem wurde sowieso alles bis 1954 offiziell ent-NAZI-fiziert.
Was hat das damit zu tun? Sie haben behauptet, dass die CSU-Kader aus früheren NSDAP Mitgliedern bestanden. Außer vielen Worten bislang kein Beleg dafür. Ich lasse mich da gerne von Ihnen belehren, ich kann nur auf die Vitae der Parteigründer zurückgreifen, die allesamt unbelastet sind und fast alle mal in Haft saßen.
Sehr viele ent-NAZI-fizierte blieben dem alten Glauben treu – und bestimmten bei der CSU letztendlich die Politik.
Sorry, aber das ist lediglich eine Behauptung von Ihnen, die Sie weder am Parteiprogramm noch anhand der Mitglieder nachweisen können. Sie weigern sich ja nach wie vor, auch nur einen einzigen Namen zu nennen, auf den Ihr Vorwurf zutreffen würde. Ihre Vorgehensweise ist somit reichlich unglaubwürdig. Dass die CSU von Altnazis geführt wurde, ist schlichtweg Unsinn.
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#16   Sentinel   19:27:58 | Donnerstag, 24. Mai 2007
@Benedikt
Sie wissen genauso gut wie ich, daß man den öffentlich zur Schau getragenen Namenslisten diverser Parteien aus ihrer Gründerzeit nicht über den Weg trauen darf.
Zudem wurde sowieso alles bis 1954 offiziell ent-NAZI-fiziert. Demnach dürfte es sich schon als ein klein wenig schwierig erweisen, eine vollständige Namensliste hierher zu stellen, ohne dabei Gefahr zu laufen, einen Namen darunter zu haben, der nicht vorher ent-NAZI-fiziert wurde.
Und wie Ihnen auch bekannt sein dürfte, haben die amerikanischen Verbündeten sehr viel Wert darauf gelegt, daß Gründungsgenossen von westdeutschen Parteien nicht erfahren, wer denn nun wirklich sich einer Ent-NAZI-fizierungsprozedur unterziehen mußte. Sehr viele ent-NAZI-fizierte blieben dem alten Glauben treu – und bestimmten bei der CSU letztendlich die Politik.
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#15   Benedikt   19:13:49 | Donnerstag, 24. Mai 2007
@ Sentinel
Deshalb muß man nicht beleidigend werden!
So bin ich das?
Ich zähle nur die Fakten auf, mehr nicht. Da Namen sowieso nur Schall und Rauch sind, wissen sie bestimmt, wer von den ‘angeblichen’ NAZI-Widerständlern damals bei der CSU/CDU in die höheren Parteiweihen kam.
Unter den hiesigen Umständen kann ich das leider nur als Ausweichen werten. Sie werden doch sicher den ein oder anderen Namen kennen.
Die Liste ist zu lang, um sie mit den verbleibenden 1049 Zeichen vollständig wieder zu geben.
Es reichen die bedeutendsten.
Und zu behaupten, daß ein ‘Widerständler’ die Partei gegründet hat, entbehrt nicht unbedingt der Ironie.
Offenbar missverstehen Sie etwas. Ich habe nicht „behauptet“, dass ein Widerständler die CSU gegründet hat, dies ist so, wie Sie durch eigene Recherchen nach dem Namen Josef Müller (etwa bei google) in kürzester Zeit verifizieren können.
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#14   Sentinel   19:07:57 | Donnerstag, 24. Mai 2007
@Benedikt
Deshalb muß man nicht beleidigend werden!
Ich zähle nur die Fakten auf, mehr nicht. Da Namen sowieso nur Schall und Rauch sind, wissen sie bestimmt, wer von den ‘angeblichen’ NAZI-Widerständlern damals bei der CSU/CDU in die höheren Parteiweihen kam.
Die Liste ist zu lang, um sie mit den verbleibenden 1049 Zeichen vollständig wieder zu geben. Und zu behaupten, daß ein ‘Widerständler’ die Partei gegründet hat, entbehrt nicht unbedingt der Ironie.
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#13   Benedikt   19:00:44 | Donnerstag, 24. Mai 2007
@ Sentinel
Naja, wer sich ein wenig mit Geschichte auskennt, weiß daß sich die ursprünglichen CDU/CSU-Kader aus den Resten der Zentrums-Partei und der NSDAP-Spitze der einzelnen Ortskreise zusammenfanden.
Der Gründer der CSU war ein gewisser Josef Müller, NS-Widerstandskämpfer, Rechtsbeistand von Nazigegner und KZ-Häftling. Diesen Herrn haben Sie mit Ihrer – Verzeihung – reichlich unausgegorenen Behauptung beleidigt. Nennen Sie doch vielleicht einmal die NS-Leute, die zu den späteren Kadern der CDU/CSU gehörten. Und kommen Sie bitten nicht mit Ortsgemeinderatsvorsitzenden.
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#12   Credo   18:44:10 | Donnerstag, 24. Mai 2007
@ stimme d. V.
Wo haben Sie das denn her, dass seine Exzellenz erzkonservativ sei.
Sie kennen seine Exzellenz nicht wirklich, oder?
Ich finde das schon ein bisschen amüsant :-)
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#11   Artois †   18:30:29 | Donnerstag, 24. Mai 2007
Hier handelt es sich …
um Interna der Konzilssekte, die für Katholiken völlig uninteressant sind …
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#10   Sentinel   18:26:50 | Donnerstag, 24. Mai 2007
möchtegern-katholisch
Naja, wer sich ein wenig mit Geschichte auskennt, weiß daß sich die ursprünglichen CDU/CSU-Kader aus den Resten der Zentrums-Partei und der NSDAP-Spitze der einzelnen Ortskreise zusammenfanden.
So herum verwundert dies nicht, wenn im alten Bayern, dem Geburtsland der NSDAP, immer noch der „alte“ Geist vorherrscht.
Das ist nur möchtegern-katholisch (ohne hier jetzt Jemanden gezielt zu diskriminieren), hat aber mit Katholizismus ungefähr so viel zu tun wie ein EI mit einem HUNDT!
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#9   santo domingo 2   18:18:09 | Donnerstag, 24. Mai 2007
„Katholisch“?
Wenn das, was etlichen Leuten innerhalb der Regensburger CSU vorgeworden wird, katholisch ist, dann müßte mir jemand diesen Begriff von Anfang an neu erklären: Bericht im Bayerischen Rundfunk www.br-online.de/…regensburg/index.xml?theme=print (und bitte ohne gleich selbst wieder mit dem Hitlergruß zu kommen!)
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#8   Czibo Nieznany   18:09:33 | Donnerstag, 24. Mai 2007
Regensburger Provinzpossen
Die Vorgänge in Regensburg überraschen nicht. Da ist seit Bischof Müller die Welt eh’ nicht mehr ganz in Ordnung. Um die Kontinuität zu wahren, ist es nur ein weiteres Kapitel. Man darf gespannt sein, was in nächster Zeit noch alles aus Regensburg gemeldet wird. Provinzpossen. Sitz des immerwährenden Reichstags wird die alte Stadt an der Donau schon lange nicht mehr, trotz Gebäudes, in dem das honorablige Gremium einmal getagt hat…!
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#7   Benedikt   18:01:00 | Donnerstag, 24. Mai 2007
Müller
Der Bischof von Regensburg hat in der Vergangenheit nicht nur ein gutes politisches Gespür bewiesen.
…sondern stets ein sehr gutes, wo immer er sich gegen den braunen Sumpf ausgesprochen hat. Das kreuz.net dies als „links“ denunzieren will ist einigermaßen lächerlich. Lächerlich ist leider auch, dass die Redaktion hier wieder selbst ihre Geschichte ausgräbt, in der sie dem Bischof lediglich auf der Grundlage einer einfachen Stellungnahme die Fraternisierung mit linksradikalen Kreisen unterstellen wollte.
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#6   Gotthard   17:45:21 | Donnerstag, 24. Mai 2007
niemanden
ein Bischof hat keinen Parteiflügel zu unterstützen …
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#5   stimme der vernunft †   16:53:53 | Donnerstag, 24. Mai 2007
Stadtrat Fürst
ist ein opportunistischer Karrierist, der seine Großmutter verkaufen würde, wenn er einen kleinen Vorteil davon erwarten würde.
Dass er Mitglied bei Kolping und der marianischen Männerkongregation ist, hat nichts mit seiner Frömmigkeit zu tun, sondern weil man damit im schwarzen Regensburg bei den Wählern den meisten Eindruck schinden kann.
Lebte er in Berlin-Kreuzberg statt in Regensburg, wäre er stattdessen Mitglied im Alternativen Spontiklub und der linkssozialistischen Öko-Initiative.
Es zeugt von der sattsam bekannten Ahnungslosigkeit und Uninformiertheit der hetznet-„Redaktion“, dass sie auf einen solchen Blender hereinfällt und ihn verteidigt.
Dass sogar der erzkonservative Gelumü nichts mit ihm zu tun haben will spricht ja Bände.
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#4   matt2 †   16:51:47 | Donnerstag, 24. Mai 2007
Dieser Fürst muss schon Kritik vertragen…
wenn man so ein hübsches Burschi ist, dann gibt es oft Neider. Alle Vorwürfe werden ja wohl auch nicht aus der Luft gegriffen sein. Wenn man jung ist macht man halt auch Dummheiten.
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#3   r.ruhrgebietler   16:33:53 | Donnerstag, 24. Mai 2007
@Athanasius – nicht aufregen
es finden sich auf +.net nur wenige Seelen reinen röm.-kath. Glaubens!
Aber das wissen Sie doch schon lange! Kopf hoch! ^-^
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#2   Athanasius   16:09:18 | Donnerstag, 24. Mai 2007
Typisch für Deutschland
ist daß diese lügnerische Nazi-Keule auch immer öfter funktioniert und Leute völlig hyperneurotisch werden, wenn auch nur ein Vorwurf dessen gegen einen Politiker gemacht wird.
Dann wäre er sogar sofort schuldig.
Untersuchungen gibt es dann nicht. Sogar in Bayern nun. Wirklich unsinnig.
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#1   Typ   16:00:43 | Donnerstag, 24. Mai 2007
Klar,
Klar, Bischof Gerhard Ludwig ist ja auch ‘ne linke Sau. Wissen wir ja schon aus einem früheren kreuz.net-Artikel (den ich jetzt nicht suchen werde). Begründung: Er ist gegen die NPD.
Wer gegen die NPD ist, gehört an den Baukran, nicht wahr, liebe Redaktion?
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