Fest verwurzelter Glaube? + Paritätische Strafe + Bischof überschreitet Kompetenz + Die Bedingung, um auf das Latein zu verzichten + Reflexhafte Keule
Benedikt XVI.: „Als Bischöfe tragt ihr Verantwortung nicht nur für die Kirche, sondern auch für die ganze Nation.“
Fest verwurzelter Glaube?
Vatikan. Papst Benedikt XVI. empfing gestern die italienische Bischofskonferenz
zu ihrem Ad-Limina Beusch. Das berichtete ‘Radio Vatikan’. Der Papst ermunterte die Prälaten, weiterhin
zu gesellschaftspolitischen Fragen Stellung zu nehmen: „Als Bischöfe tragt ihr Verantwortung nicht nur
für die Kirche, sondern auch für die ganze Nation.“ Ausdrücklich würdigte Benedikt XVI. die bischöfliche
Verteidigung der Familie gegen homo-ideologische Angriffe. Die Gespräche mit den Bischöfen habe den
Papst angeblich in der Überzeugung bestärkt, daß der Glaube in Italien fest verwurzelt sei.
Paritätische
Strafe
Großbritannien. Der anglikanische Erzbischof von Canterbury, Rowan Williams, hat zwei US-anglikanische
Bischöfe nicht zu der alle zehn Jahre stattfindenden Lambeth-Konferenz eingeladen: den Homo-Ideologen
Gene Robinson und den konservativen Marty Minns, der in den USA gerade eine mit den nigerianischen Anglikanern
verbundene Parallelhierarchie aufbaut. Der nigerianische Erzbischof Peter Akinola droht nun, daß wegen
Minns Ausladung alle nigerianischen Bischöfe fernbleiben könnten.
Bischof überschreitet Kompetenz
Deutschland. Der CSU-Fraktionschef im Stadtrat von Regensburg, Herbert Schlegl, attackierte am Donnerstag
den Ortsbischof, Mons. Gerhard Ludwig Müller. Das berichteten mehrere Lokalmedien. Bischof Müller habe
sich in den gegenwärtig schwelenden parteiinternen Streit eingemischt. Das sei eine „Kompetenzüberschreitung“.
Schlegl kritisierte auch, daß sich der Bischof nicht privat, sondern über die Medien geäußert hat.
Die Bedingung, um auf das Latein zu verzichten
Vatikan. Heute beginnt in Rom ein zweitätiger Kongreß
über die lateinische Sprache. Veranstalter ist der Präsident der Päpstlichen Kommission für Historische
Wissenschaften, Prälat Walter Brandmüller. Die Referenten reden unter anderem über das aktuelle Interesse
Chinas am Latein-Studium und die neuen Möglichkeiten des Lateinunterrichts mit Hilfe von Computern und
Internet. Vor ‘Radio Vatikan’ erklärte der Prälat, daß sich kein echter Wissenschaftler mit Übersetzungen
begnügen könne: „Wenn die europäische Gesellschaft der Zukunft auf alles zu verzichten können glaubt,
was europäischer Geist seit 2.000 Jahren an Ergebnissen hervorgebracht hat, kann sie auch auf das Latein
verzichten.“
Reflexhafte Keule
„Der Holocaust-Überlebende Ralph Giordano ist jetzt rechts, schreibt
die ‘taz’. Der im Dritten Reich als Jude von den Nationalsozialisten verfolgte Schriftsteller habe mit
seiner Kritik am Bau einer Moschee in Köln-Ehrenfeld sogar den Gründer der Republikaner, Franz Schönhuber,
rechts überholt, heißt es in dem Blatt – das vor kurzem übrigens noch über »das organisierte Berufsjudentum«
klagte. […] Die Keule des Rechtsextremismus oder -populismus wird reflexhaft gegen die erhoben, die
sich deutlich – und auch mal überspitzt – gegen konservative islamische Vorstellungen und gegen Kopftücher
einsetzen.“
Aus einem Artikel von Anna Reimann auf ‘Spiegel online’ vom 24. Mai 2007
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24 Lesermeinungen
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@Ch. Bongartz: Ihr Psycho-Geschwafel dürfen Sie gern bei sich behalten! Zu einer ernsthaften Auseinandersetzung
über theologische Fragen scheinen Sie ja nicht in der Lage zu sein…?!
Man fragt sich schon, Christus vincit, was sich jemand davon verspricht… …soundsovielen Amtsinhabern
der Kirche ihre Kompetenz oder Berechtigung zur Amtsinhabe abzusprechen. Ob Sie einfach nur ihren Größenwahn
genüßlich aus der Perspektive des anonymen Kirchenschrecks ausleben wollen, oder ob Sie Dank eines gescheiterten
Versuchs selbst ein solches Amt zu erhalten Ihrem Frust freien Lauf lassen: Am Ende bleibt das Bild eines
kleinen Krakehlers, der offenbar diverse innere Kämpfe auszutragen hat und bislang keinen vernünftigen
Weg gefunden hat, seinen Geist wieder etwas zu sortieren. Wie stets denn mit Freunden? Gäbe es da vielleicht
jemanden, der Ihnen mal etwas länger zuhört und die tatsächlichen Ursachen Ihrer Verunsicherung aufspüren
könnte? Ich drücke Ihnen jedenfalls die Daumen, denn so, wie Sie momentan reden, sind Sie von innerer
Ausgeglichenheit offensichtlich noch weit entfernt. MfG, Charlotte Bongartz
Wie ich außerdem lese, ist nach dem Glauben R’s nicht mehr die Kirche , sondern die Menschheit Braut
Christi: „Unscheidbare Ehe ist in der Tat nur vom Glauben an die durch nichts mehr zu zerstörende Entscheidung
Gottes in Christus zur „Ehe“ mit der Menschheitverstehbar und vollziehbar.“ (ebd., 249)
@ Kaktus vincit… … ist vermutlich ein böser Mensch. Schmückt seine vulgären Einlassungen mit lächerlichen
Smilys, verballhornt den bürgerlichen Namen des Heiligen Vaters, würgt halbverstandene Latrinen-Theologie
aus. Natürlich gehört es zum Karma des Papstes, von allen Seiten angegriffen zu werden – auch von Narren
wie C.V. Ich wundere mich nur immer über die Selbstwahrnehmung solcher Schwachköpfe, die in schlechtem
Deutsch, mit kindischen Dekorum meinen, die Umwelt mit ihren Alaboraten behhelligen zu müssen. Eine Beleidigung
meines ästhetischen Empfindens.
Joseph Ratzinger, Einführung in das Christentum, S. 234: „Kategorien wie Erbsünde, Auferstehung des
Fleisches, Weltgericht usw. sind überhaupt nur von hier aus zu verstehen, denn der Sitz der Erbsünde
ist eben in diesem kollektiven Netz zu suchen, das als kollektive Vorgegebenheit der einzelnen Existenz
vorausgeht…“ „Auferstehung drückt den Gedanken aus, dass Unsterblichkeit des Menschen nur im Miteinander
der Menschen, im Menschen als dem Wesen des Miteinander bestehen und gedacht werden kann…“ „Man ist
nicht Christ, wei nur Christen ins Heil kommen, sondern man ist Christ, weil für die Geschichte die christliche
Diakonie Sinn hat und vonnöten ist.“
Christus Vincit Denn glaub das mal. Schließlich ist das hier ein freies Land. Und mir wurst. Aber warum
sollte jemand, nur aufgrund seiner Existenz, mit einer vererbbaren Sünde ausgestattet sein? Völlig unsinnig.
Es sei denn, ich will dieses Individuum von Anfang an unter der Knute haben. Dazu sind derartige Phantasien
sicherlich gut.
@Hornet, Charlotte B. Wenn Sie nicht ohnehin schon als ein bezahlter Agent des Zionismus hier unterwegs
sind: Der Glaube an die Vererbung der Sündenschuld von Adam und Eva („Erbsünde“) und unserer Befreiung
davon durch das Erlösungsopfer Jesu Christi, dessen Früchte uns in den Sakramenten seiner Kirche zuteil
werden, gehört zum Kernbestand des katholischen Glaubens. Ebenso der Glaube an die leibliche „Auferstehung
der Toten“ (siehe Credo!). Wer nicht daran glauben kann oder will, darf sich nicht „katholisch“, geschweige
denn Papst nennen. Ratzinger und Hunderte von „Bischöfen“ und „Theologen“ sollten sich was schämen!
o^/
Es fällt auf, dass Christus Vincit… …allzu großen Gefallen am kleinen roten Teufelchen gefunden
hat. Ständig bittet er mit diesem Symbol um Unterstützung seiner- ich sag’ mal „eigenartigen“- Argumentation.
„Heilig“ sieht anders aus.
Erbsünde? „es gibt keine Erbsünde“ Und? Ist ja auch richtig. Reine Erfindung und Zuchtmittel. „es gibt
keine leibliche Auferstehung von den Toten“ Und? Ist auch richtig. Obwohl hier einige derart verkalkt
sind, dass man fast schon wieder daran glauben könnte. Gott sei Dank gibts kein Geruchs-Internet.
@Rudolfus Sie können nicht einfach den Hl. Vater beschimpfen Joseph Ratzinger ist nicht der „Heilige
Vater“, für den Sie ihn halten. Dafür sind die Irrlehren, die er vertritt („es gibt keine Erbsünde“,
„es gibt keine leibliche Auferstehung von den Toten“, „Jesus war Jude“ usw. usw.) zu offensichtlich…!
und auch nicht seine Vorgänger Eigentlich können wir uns nach 1914 nicht mehr sicher sein, ob die Päpste
wirklich Päpste sind; dafür sind sie entweder von ihrer (jüdischen) Herkunft oder von ihrem – teilweise
wohl entschuldbaren – Verhalten zu sehr dem Zeitgeist und damit dämonischen Mächten ausgeliefert gewesen…!
Der – sicher zu Recht heiliggesprochene – Papst Pius X. dürfte wahrscheinlich der letzte echte Papst
gewesen sein! Christus hat dies verboten, etwa andere als „Narr“ zu beschimpfen (vgl. Bergpredigt), da
man sonst selbst Gottes Zorn riskiert Das ist grundsätzlich richtig. Jedoch, was das angemessene Verhalten
Seelenzerstörern gegenüber betrifft, ist er mit seinem Verhalten (z.B. gegenüber den Händlern im Tempel,
aber auch gegenüber den Pharisäern und Schriftgelehrten) doch sicher mit bestem Beispiel vorangegangen…!
@ Papstbeschimpfungen Sie können nicht einfach den Hl. Vater beschimpfen, und auch nicht seine Vorgänger
auf irgendeine vulgäre Weise. Christus hat dies verboten, etwa andere als „Narr“ zu beschimpfen (vgl.
Bergpredigt), da man sonst selbst Gottes Zorn riskiert.
„Benedikt“ ist doch nur unglaubwürdig! Der Papst ermunterte die Prälaten, weiterhin zu gesellschaftspolitischen
Fragen Stellung zu nehmen: „Als Bischöfe tragt ihr Verantwortung nicht nur für die Kirche, sondern auch
für die ganze Nation.“ Und andererseits empfängt er B’nai b’rith (eine jüdische Freimaurerloge, die
an vielen Untaten des 20. Jahrhunderts bis hin zum 2. Vatikanischen Konzil wesentlich beteiligt ist)-Vertreter
in Audienz, will er den Globetrottel Wojtyla selig sprechen und hält er an der Irrlehre des „einen
Bundes“ fest… (Ganz zu schweigen davon dass er – im Gegensatz zu seinem Vorgänger Luciani/JP1 – die
Freimaurer in der Kurie weiterhin gewähren lässt! ) Unglaubwürdiger geht’s nun wirklich nicht,
Ratt-Singer!!
@ruhrgebietler Neulich las ich in einer Tageszeitung einen Bericht über das sog. „Fremdschämen“. Kennen
Sie das? Man sitzt vorm Fernseher, guckt sich eine Sendung an, irgendeine dieser unsäglichen Talkshows
im Unterschichtenfernsehen und schämt sich irgendwie für die Peinlichkeiten der Protagonisten. Ich bin
mir sicher Sie kennen das! Seit ich hier bei Hetznet lese und Ihre virtuelle Bekanntschaft machen musste,
kenne ich dieses Gefühl auch. Ihre Peinlichkeiten, die Sie in jedem Tread meinen verbreiten zu müssen,
lassen mich erschaudern. Gut dass niemand meines Bekanntenkreises weis, dass ich mich hier aufhalte, unter
Ruhrgebietlern, Möchtegerndiakonen, diversen Athanasiussen, Galens, etc. etc. Merkwürdige Gestalten,
mit noch merkwürdigeren Denkansätzen, krankhaften Wahnvorstellungen, Hassausbrüchen u. s. w. Sie wissen,
was ich meine! Wahrscheinlich bin ich nur hier, um mit einigen anderen Aufrechten darauf hinzuweisen,
dass dies keine röm.-kath. Seite ist, dass Jesus hier keine wirkliche Rolle spielt. Natürlich: Manchmal
bereiten mir die Ergüsse der Forumsprotagonisten auch Minuten der Erheiterung, besonders wenn es um Spitzendeckchen,
Caseln, Manipel und geheimnisvolle Dreiecke geht, wobei im Moment wohl das Sommerloch Auswirkungen zeigt,
in Form von langweiligen Bischofsjagden, oder homophoben Pamphleten und Freimaurerverschwörungstheorien.
Das ist in der Tat langweilig. Deshalb meine Bitte an Sie: Heben Sie Ihr Niveau! Wider die undeutsche
Langeweile, täte Galen sagen.
@ruhrgebietler: Gehören für sie plötzlich die in Rom nicht mehr zur selben Sekte wie Kardinal Lehmann?
Woher komt Ihre wandlung? nur deshalb, weil Rom die Messe in Latein „erlaubt“? Die ist doch schon die
ganze zeit über erlaubt!
@r.ruhrgebietler Latein und hlg. röm.-kath. Kircheso fest miteinander verwoben wie Jesus Christus mit
seiner Kreuzigung Latein und „hlg. röm.kath.K“ –-> Jesus Christus und Kreuzigung Ja, die haben wirklich
nichts miteinander zu tun, aber auch gar nichts. Sie haben Recht! :(3
Latein und hlg. röm.-kath. Kirche so fest miteinander verwoben wie Jesus Christus mit seiner Kreuzigung –
was also soll das lamentieren auf Kosten des deutschen Kirchensteuerzahlers?? Und, zu guter letzt: was
Rom anweist interessiert die lehmann-sekte ohnehin nicht und beschäftigt höchstens den Papierschredder
im bischöflichen Sekretariat!!
Zum Geleit…das heutige Evangelium EVANGELIUM Johannes 21, 1.15-19 n jener Zeit offenbarte sich Jesus
den Jüngern noch einmal. Es war am See von Tiberias und er offenbarte sich in folgender Weise. Als sie
gegessen hatten, sagte Jesus zu Simon Petrus: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich mehr als diese?
Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Lämmer!
Zum zweiten Mal fragte er ihn: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? Er antwortete ihm: Ja, Herr,
du weißt, dass ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Schafe! Zum dritten Mal fragte er ihn:
Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? Da wurde Petrus traurig, weil Jesus ihn zum dritten Mal gefragt
hatte: Hast du mich lieb? Er gab ihm zur Antwort: Herr, du weißt alles; du weißt, dass ich dich lieb
habe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Schafe! Amen, amen, das sage ich dir: Als du noch jung warst, hast
du dich selbst gegürtet und konntest gehen, wohin du wolltest. Wenn du aber alt geworden bist, wirst
du deine Hände ausstrecken und ein anderer wird dich gürten und dich führen, wohin du nicht willst.
Das sagte Jesus, um anzudeuten, durch welchen Tod er Gott verherrlichen würde. Nach diesen Worten sagte
er zu ihm: Folge mir nach!