Evolution
Kann Leben von selber entstehen?
Wie sich jeder eine fundierte Meinung über die Evolutionstheorien bilden kann. Von Dr. med. Wolfgang B. Lindemann.
Buchcover von "Leben - woher? Das Spannungsfeld Schöpfung/ Evolution"
Buchcover von „Leben – woher? Das Spannungsfeld Schöpfung/ Evolution“
(kreuz.net) Ist Kritik an der Evolutionstheorie eine Sache von Fachleuten? Die Antwort auf diese Frage lautet: Nein. Denn die Hauptargumente gegen die Evolutionstheorie können von jedermann erfaßt werden. Sie müssen nur verständlich vorgetragen werden.

Das tut das Buch „Leben – woher?“ von Dr. Reinhard Junker.

Junker ist langjähriger wissenschaftlicher Mitarbeiter der evolutionskritischen ‘Studiengemeinschaft Wort und Wissen’.

Auf dem rückseitigen Buchdeckel heißt es: „Im Naturkunde-Unterricht und in den Darstellungen der Medien ist von einem Schöpfer gewöhnlich nicht die Rede.“

Alles Leben müsse durch Evolution und natürliche Auslese erklärbar sein.

Junker und fünf weitere Fachleute präsentieren einen leicht verständlichen Gesamtüberblick über die Frage nach dem Ursprung des Lebens.

Dabei werden die wichtigsten Aspekte aus Astronomie, Geowissenschaften, Biologie, Fossilforschung und präbiotischer Chemie, die sich mit der Entstehung des Lebens befaßt, behandelt.

Der Autor ist der Bibel verpflichtet. Doch er unterscheidet biblische und naturwissenschaftliche Argumente konsequent und bemüht sich dabei um Fairneß der Darstellung.

Er scheut sich auch nicht, Fragen anzusprechen, die aus biblischer Sicht offen sind.

Nach Junker bleibt die „Evolution“, die wirklich beobachtet werden kann, im Rahmen der Grenzen der geschaffenen Arten – also der Grundtypen.

Es ist bekannt, daß sich Lebewesen durch Zucht oder natürliche Selektion verändern können. Man kann zum Beispiel Hunde mit besonders kurzen Beinen züchten.

Doch noch nie wurde beobachtet, daß ein Hund Hörner oder ein Frosch Flügel bekommen hätte.

Ein Theorie wider die Realität
Die Evolutionstheorie glaubt, alle Lebewesen hätten einen gemeinsamen Stammbaum.

Die Schöpfungslehre vertritt dagegen eine unabhängige Entstehung verschiedener Grundtypen durch einzelnee Schöpfungsakte Gottes.Makroevolution ist die von der Evolutionstheorie angenommene Entstehung völlig neuer Organe, Strukturen und Bauplantypen.

Mikroevolution ist die - im Gegensatz zur Makroevolution - in der Natur beobachtbare Entwicklung innerhalb eines Grundtyps (geschaffene Art).Die Evolutionstheorie benützt gewöhnlich Beispiele der Mikroevolution, um damit die Makroevolution zu rechtfertigen.

So die Theorie von Jean Baptiste de Lamarck (+1829):

Die Giraffe hat das "Bedürfnis" an höheres Laub der Akazien heranzukommen. Der vermehrte Gebrauch des Halses entwickelt eine höhere Gestalt.

Kann Leben von selber entstehen? Aufgrund dessen, was wir bisher wissen – und nur das ist Wissenschaft – sagt Junker nein. Zwar könnten einige wenige und unbelebte Substanzen in einer urzeitlichen Ursuppe von selber entstanden sein. Aber das genügt bei weitem nicht.

Das Buch konfrontiert auch die biblischen Aussagen mit den herrschenden evolutionären Vorstellungen.

Das ist in den sonstigen Publikationen der ‘Studiengemeinschaft Wort und Wissen’ nicht üblich.

Das Buch trägt auch gute Argumente vor, daß das derzeit angenommene geologische Alter der Erde um Größenordnungen zu hoch geschätzt sei.

Es fragt sogar, ob es geologische Spuren der Sintflut gibt.

Ein Kapitel stellt die herrschenden astronomischen Theorien zum Ursprung der Welt in Frage.

Das relativ bekannte Urknallmodell muß zum Beispiel eine – bisher nie beobachtete – „dunkle Materie“ annehmen. Sie kann auch eine Reihe von Phänomenen nicht erklären wie die strukturierte Verteilung von Galaxien und Galaxiengruppen im Kosmos.

Auch ist bisher unklar, warum in unserem angeblich Milliarden Jahre alten Planetensystem vier Planeten Ringe haben und der Jupitermond Io und der Neptunmond Triton aktive Vulkane besitzen.

Ringe sind sehr kurzlebige Gebilde. Ein Rätsel ist auch, warum Io und Triton nicht längst erkaltet sind.

Das Buch ist leicht verständlich geschrieben. Mit 12.95.- Euro ist es auch preislich erschwinglich. Es gehört in den Bücherschrank jedes geistig interessierten Katholiken und bestimmt jedes katholischen Akademikers.

Reinhard Junker: Leben – woher? Das Spannungsfeld Schöpfung/ Evolution. Unter Mitarbeit von Harald Binder, Thomas Fritzsche, Norber Pailer, Manfred Stephan, Henrik Ullrich, Christliche Verlagsgesellschaft Dillenburg, 2. Auflage 2003, ISBN 3-89436-342-8.
      
131 Lesermeinungen
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#132   Rudolfus   21:07:07 | Freitag, 1. Juni 2007
@Sentinel
Immerhin zeigt doch der Versuch: Erde-1, daß wirklich alles schiefgehen kann.
Das stimmt allerdings – ist aber auch genau das, was die hl. Kirche über die Willensfreiheit der Gotteskreaturen lehrt (und wovon das Buch Genesis über den Sündenfall von Adam und Eva berichtet).
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#130   Burgorus   12:42:25 | Dienstag, 29. Mai 2007
Relativitätstheorie
Grundsätzlich sind die Aussagen von Stephan Schmidt richtig. Falsch ist nur das Heranziehen der Relativitätstheorie. Die Erweiterung der Newton-Physik um den Fator Wurzel(1-v²/c²) betrifft den Bereich in Nähe der Lichtgeschwindigkeit c. Er bewirkt Längenkontraktion und Zeitdilatation (Zeitverzögerung). Wer schneller fliegt, wird in Flugrichtung kürzer und bei dem vergeht weniger Zeit. Diese Formeln stammen von Lorentz. Sie sind experimentell bestätigt, werden aber gern mit Einstein in Verbindung gebracht , womöglich weil Einstein ein Jude war.
Von Einstein stammt die Relativitätstheorie, d.h. der Fliegende betrachtet die Sache von sich aus, sieht sich als Ruhenden und den „Ruhenden“ als Fliegenden. Demnach vergeht beim sog. „Ruhenden“, also beim jeweils anderen, weniger Zeit. Bezogen auf nichtbeschleunigte Inertialsysteme ist diese Theorie die spezielle Relativitätstheorie von Albert Einstein. Sie ist konsistent, d.h. widerspruchsfrei. Sie hat auch den Michelson-Effekt erklären können. Ob sie aber die Wirklichkeit wiedergibt, ist damit nicht gezeigt.
Die Erweiterung der Relativitäts-Theorie auf den Normalfall beschleunigter Systeme (jedes Rotieren um eine Sonne unterliegt ja schon der Zentralbeschleunigung) führt zur sog. allgemeinen Relativitätstheorie von Albert Einstein. Diese Theorie hat sich in der Wissenschaftstheorie bereits als inkonsistent, d.h. in sich widersprüchlich erwiesen, ist also erwiesenermaßen falsch, muss also nicht mehr experimentell widerlegt werden.
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#129   stephanSchmidt   12:53:07 | Montag, 28. Mai 2007
Beweise gibt es nur in der Mathematik
Falls Sie nicht damit in der Schule gequält wurden, der »Beweis« ist ein Begriff aus der Mathematik. Die Judikative hat ihn sich auch zu eigen gemacht, in den empirischen Wissenschaften ist er eher ein Begriff der Umgangssprache.
Ein Satz in der Mathematik lässt sich eindeutig und unwiederlegbar beweisen. Einen Satz in den Empirischen Wissenschaften lässt sich als wahr annehmen, wenn sich damit Vorhersagen machen lassen, die sich empirisch oder Experimentell überprüfen lassen. Eine These/Hypothese ist Teil der Theorie. Wenn man durch Experiement oder Beobachtung aussagen einer Theorie bestätigt sieht, ist diese erst mal korrekt.
Newtons aussagen zu Gravitation wurden nicht verworfen, Sie wurden lediglich um die elemente der Relativitätstheorie ergänzt. Für Alttagsberechnungen, zum Beispiel die Umllaufbahnen von Sattelitten reichen Newtons formeln vollkommen aus. Einstains Formeln funktionieren aber prächtig bei der Berechnung der Planetenumlaufbahnen, und sagten auch vorraus, dass das Licht entfernter sterne durch die Anziehungskraft der Sonne umgeleitet wird, was bei besagter Sonnenfinsterniss zu überprüfen war.
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#128   methusalix †   12:23:43 | Montag, 28. Mai 2007
@Pünktchen
Schon grossartig, wie unnachahmlich elegant Sie die empirischen Belege für Alberts Relativitätstheorien umschiffen.
Ändert aber nichts daran, dass sowohl die allgemeine, als auch die spezielle Relativitätstheorie richtig sind.
So wie die empirisch belegten Aussagen der Evolutionsbiologen.
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#127   Pünktchen   11:38:50 | Montag, 28. Mai 2007
Theorien sind nicht zu „beweisen“
wegen der prinzipiell unbeweisbaren All-Aussagen, sondern sie sind, als wissenschaftliche Theorien, nicht widerlegt, das ist etwas ganz anderes!
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#126   methusalix †   11:30:58 | Montag, 28. Mai 2007
als obelix @Rudolfus
Rudolfus: @Obelix
Jawohl, genau das macht die wissenschaftliche Forschung zur wissenschaftlichen Forschung.
… der muß die Theorie auch beweisen können, damit sie keine Theorie mehr ist.
Nein Rudolfus, Sie machen hier den klassischen Fehler aller Nichtwissenschaftler und verwechseln die Bedeutungen des Worte Theorie, wie es im alltäglichen Sprachgebrauch und in der Wissenschaft angewendet wird.
Wenn von einer wissenschaftlichen Theorie gesprochen wird, dann ist das etwas grundsätzlich anderes als die alltägliche Theorie zum Beispiel in der Fahrschule.
Das Wort Theorie bezeichnet in der Wissenschaft einen Ausschnitt der Realität, der empirisch belegt ist. Da gibt es nichts mehr zu beweisen, das ist bewiesen!. So wie das bei Einsteins Relativitätstheorien der Fall ist. Die wurden durch die Sonnenfinsternis am 29. Mai 1919 bewiesen.
Für nicht bewiesene Paradigmen wird das Wort Hypothese verwendet.
Und auch wenn sie nicht bewiesen ist, und die Theorie aber gutgegründet ist …
Genau das ist die Definition der HYPOTHESE, aber nicht der Theorie.
Oder von anderer oder auch eigener Seite wird versucht, die Theorie zu falsifizieren, nämlich Gegenargumente zu finden.
Das ist richtig und ging zum Beispiel Sir Isaac Newton so. Seine Gesetze sind durch die Quantenphysik obsolet geworden.
Oder man kann auch eine Gegentheorie aufstellen.
Aufgestellt wird in diesem Sinn nur eine Hypothese. Erst wenn Sie diese bewiesen haben, wird eine Theorie daraus.
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#125   santo domingo 2   23:49:36 | Sonntag, 27. Mai 2007
@ Daniel Stöhr
Meinen Sie? Sehen Sie ‘mal www.kirchenlehre.com/titel_02.htm – das stammt doch von seiner Seite!
Allerdings noch nicht rechtskräftig, was von „unrechtmäßig“ doch etwas verschieden ist.
Außerdem… wenn er der einzige katholische Priester in Deutschland ist, wie viele Mitglieder hat dann die katholische Kirche? Mal sehen: Sie, er selbst, Arpad Kóvacs alias Editor, (vielleicht) Ultramontanus, InHocSegnoVinces (soweit das keine Sockenpuppe ist)… hm! Schon fällt mir niemand mehr ein. Ziemlich klein geworden, die katholische Kirche…
Da hätte ich gerne eine realistische Schätzung der Mitgliederzahl.
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#124   Ydefix   23:40:59 | Sonntag, 27. Mai 2007
„fälschlich als katholischer Pater ausgegeben hatte
Sie irren. Pater Lingen ist der derzeit einzige römisch-katholische Priester in Deutschland. Die Verurteilung ist Unrechtmäßig.
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#123   santo domingo 2   23:22:51 | Sonntag, 27. Mai 2007
kirchenlehre.com?
Ist das nicht die Seite mit Texten von Rolf Hermann Lingen?
Der sich kürzlich einen Strafbefehl eingefangen hat?
Weil er sich fälschlich als katholischer Pater ausgegeben hatte?
:-D Dann noch lieber die Bischofskonferenz!
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#122   Ydefix   23:10:55 | Sonntag, 27. Mai 2007
Das Können Sie auf den Müll werfen!
„1985 im Katholischer Erwachsenen-Katechismus Bd. I, hg. von der Deutschen Bischofskonferenz.“
Die sind nicht katholisch.
www.kirchenlehre.com/apostat.htm
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#121   stephanSchmidt   23:05:50 | Sonntag, 27. Mai 2007
@Rudolfus: kein Bibelprotestantismus
Und genau deshalb verstehe ich die Diskussion hier nicht. ID ist eine Entwicklung eines amerk. bibeltreuen Protestantismus.
Die Katholische Kirche hat einen gänzlich anderes Verhältniss zu eben diesem Thema und dem Verhältniss von Wissenschaft und Theologie gemacht. Und zwar 1985 im Katholischer Erwachsenen-Katechismus Bd. I, hg. von der Deutschen Bischofskonferenz.
Ich bin mit vielen Lehren der kath. Kirche nicht einverstanden doch ich muss neidlos anerkennen, dass ich selten eine so elegante Formulierung gesehen habe:
„Die Antwort auf diese Frage erwarten heute viele Menschen zunächst von den modernen Naturwissenschaften. Sie können uns vieles sagen über Entstehung und Alter der Welt, über das Weltall, seine „Wunder“ und Rätsel. Sie haben uns Einsichten gebracht, durch die uns die Wunder im Bereich der materiellen Welt viel konkreter deutlich geworden sind, und zwar sowohl im Bereich des ganz Kleinen (Mikrokosmos), im Bereich des Atomaren und Subatomaren, vor allem im Bereich der Gene, wie im Bereich des ganz Großen (Makrokosmos), im Bereich des Weltalls und der Vielzahl seiner Sonnensysteme. So sind es nicht zuletzt die Ergebnisse der modernen Naturwissenschaften, die uns staunend fragen lassen nach dem Woher dieser Ordnung der Woher dieser Ordnung der Wirklichkeit.
(…)
Gott schafft die Dinge so, daß sie ermächtigt sind, bei ihrer eigenen Entwicklung mitzuwirken. „Gott macht, daß sich die Dinge selber machen“ (P. Teilhard de Chardin).“
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#120   Sirilo   22:56:17 | Sonntag, 27. Mai 2007
Warum…
hat Gott eigentlich den gefallenen Engeln gestattet, sich in dem riesengroßen Weltall ausgerechnet auf der Erde niederzulassen? Das war doch kontraproduktiv für das Projekt Menschheit. Gott hätte Luzifer und Anhang dich auch auf einen Saturnmond bannen können, oder?
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#119   Rudolfus   19:02:23 | Sonntag, 27. Mai 2007
@Daniel Stöhr
Vor dem Abfall des ersten Menschenpaares Adam und Eva war der Abfall Luzifers und mit Luzifer von Scharen an Geistgeschöpfen, die die heutigen Dämonen sind.
St. Michael war an der Spitze der Heere gegen Luzifer und für Gott.
Dies ist die Lehre, die die hl. Kirche lehrt, und die Hl. Schrift nimmt auch auf diese Lehren Bezug.
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#118   Ydefix   18:48:25 | Sonntag, 27. Mai 2007
Armin Held, Schöpfung und Evolution
„Schon lange vor Adam gab es Leid und Tod in der Schöpfung
Wenn man die Bibel aber wirklich „wörtlich“ nimmt, weiß man, dass die Schlange von Genesis 3 niemand anders ist als „die alte Schlange, welche Teufel und Satan genannt wird“, Offenbarung 12:9. Diese „Schlange“, Satan, war ein hochstehendes Geistwesen, ein Cherub, der lange vor Adam von Gott abfiel. Er ist der „Vater der Lüge“ und er sündigte „von Anfang an“, Johannes 8:44; 1.Johannes 3:8! Er verstellte sich als „Engel des Lichts“ und verführte Eva, 2.Korinther 11:3,14.
Der Fall Satans hatte wahrscheinlich das „Tohuwabohu“ der Erde in Genesis 1:2 zur Folge. Von da an befand die Erde sich jedenfalls in einem Zustand von Gottesferne und Mangel, das macht die Wortbedeutung von „Tohuwabohu“ klar: Es ist in der Bibel der Inbegriff für die negativen Folgen des Abfalls von Gott, Jesaja 34:11; Jeremia 4:23. Die Erde wurde von Gott ausdrücklich nicht „tohu“ erschaffen, Jesaja 45:18!
Darum bezeichnete Gott auch am Ende der sechs Tage nicht die ganze Schöpfung als „sehr gut“, sondern ausdrücklich nur all das, „was er gemacht hatte“, Genesis 1:31. Das Tohuwabohu und die Finsternis gehörten nicht dazu! Der „Baum der Erkenntnis von Gut und Böse“ beweist, dass es das Böse bereits vor dem Fall Adams gab. Und sogar in ganz handfester Form, denn „räuberische Seeungeheuer“ gab es seit dem fünften „Tag“ in den Meeren, Genesis 1:21.“
www.urzeitundendzeit.de/…ng_und_Evolution.htm
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#117   Rudolfus   18:29:54 | Sonntag, 27. Mai 2007
@Obelix
So so Rudolfus, eine (wissenschaftliche) Theorie ist nicht erwiesen.
Und wie ist das mit den Relativitätstheorien von Albert? Auch nicht erwiesen?
Wenn eine Theorie nicht erwiesen ist, wozu braucht man dann (in der Wissenschaft) eine Hypothese?
Jawohl, genau das macht die wissenschaftliche Forschung zur wissenschaftlichen Forschung.
Eine Theorie kann vieles erklären, vielleicht sogar auch alles – wer eine gute Theorie gefunden hat, die vieles oder alles erklärt, der muß die Theorie auch beweisen können, damit sie keine Theorie mehr ist.
Und auch wenn sie nicht bewiesen ist, und die Theorie aber gutgegründet ist und vieles erklärt, so wird sie mangels eines anderen Erklärungsmodells weiterverwendet, und weiterversucht, diese verifizieren zu können.
Oder von anderer oder auch eigener Seite wird versucht, die Theorie zu falsifizieren, nämlich Gegenargumente zu finden.
Oder man kann auch eine Gegentheorie aufstellen.
Die Wissenschaft kann mehrere Theorien anbieten, und die Pro- und Contraargumente anführen.
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#116   Zahnfee   18:21:02 | Sonntag, 27. Mai 2007
stephan
„Hi, sei ein wenig vorsichtig mit den Aussagen. Man könnte raushören, dass Eidechsen vom Quastenflosser abstammen…“
Kann dir da (leider) nur zustimmen – Danke für die genauere Ausführung ;)
„… Und plötzlich fängt auch ID mit dem Faktor Zeit zu Argumentieren.“
Oder finden es ganz okay, dass es keine Fossilien von Kanguruhs in Israel gibt, obwohl sie da nach ihrer Erretung durch Noah angeblich durchgekommen sind und ein paar Generationen dort gelebt haben sollen.
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#115   stephanSchmidt   18:06:18 | Sonntag, 27. Mai 2007
@Zahnfee
Hi, sei ein wenig vorsichtig mit den Aussagen. Man könnte raushören, dass Eidechsen vom Quastenflosser abstammen. Ein typischer Fehlschluss den viele aus der Evolutionslehre lesen. Präziser währe es, dass Quastenflosser und Reptilien gemeinsame Vorfahren haben. Der Quastenflosser behielt viele der Eigenschaften dieser Art bei, Reptilien entwickelten sich in einer anderen Richtung – dadurch dass Sie einen völlig neuen Lebensraum besiedelten.
Das ist genau so wie die Fehlaussage, der Mensch stamme vom Affen ab. Mensch und die modernen Affenarten haben gemeinsame Wurzeln. Ein Mensch wird genau so wenig ein Schimpanse wie umgekehrt. Aber die beiden Arten sind sich so unglaublich ähnlich, dass man eine Verwandtschaft eifach nicht ignorieren kann.
ID erlaubt die Möglichkeit der so-genannten Mikroevulotion, also der Idee innerhalb einer Spezies währe Entwicklung möglich. Nur versäumt es den Begriff Spezies befriedigend zu definieren. Die Trennung der Arten durch die Idee, dass unterschiedliche Arten keine gemeinsamen Nachkommen zeugen können, lahmt an der Tatsache, dass ein Großteil der Biomasse dieses Planeten sich nicht intersexuell fortpflanzt. Was sind also die Tierarten? Hunde vs. Katzten? oder doch Wirbeltiere vs. Bakterien?
Und auch diese Microevulotion, die ID vertritt, vermisst auch den beweis, den ID-Anhänger von der Evolutionslehre fordern. Ein Dackel wird auch nicht spontan zur deutschen Dogge. Und plötzlich fängt auch ID mit dem Faktor Zeit zu Argumentieren.
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#114   Zahnfee   17:19:24 | Sonntag, 27. Mai 2007
@daniel
… und was möchtest du uns damit mitteilen?
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#113   Ydefix   17:14:43 | Sonntag, 27. Mai 2007
Der Quastenflosser
lebt heute noch. Genauso wie Affen und und und…
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#112   Zahnfee   17:12:02 | Sonntag, 27. Mai 2007
@Evolution
@daniel: Erläutere bitte mal genau, wo in Stephans Posting der Zirkelschluss liegt.
@rudolfus: Hatte leider etwas zu schnell aus „Absenden“ gedrückt…
Es mag zwar immer noch eine Theorie sein, aber es gibt genügend Anhaltspunkte, die den Annahmen der Theorie nicht widersprechen:
Der Quastenflosser oder auch der Lungenfisch als Übergang von Fisch zu Amphibium, Anthracosaurier sind die Brückentiere zwischen Amphibien und Reptilien oder das Schnabeltier als Übergang von Reptil zu Säuger, Archaeopterix als Übergang von Reptilien zu Vögeln…
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#111   Rudolfus   17:11:48 | Sonntag, 27. Mai 2007
@Zahnfee / Theorie
Deswegen heißt es ja auch EvolutionsTHEORIE.
So ist es.
Viele glauben dennoch an diese Theorie, als ob sie erwiesen wäre.
Sehr ähnlich wie Religionsgläubige.
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#110   Ydefix   17:03:18 | Sonntag, 27. Mai 2007
Zirkelschlussverdächtig
„Lebewesen sind immer Produkt Ihrer Umgebung, weil diese ja den selektiven Druck ausübt.“
Es ist problematisch, wenn man das, was es zu beweisen gilt, schon als Voraussetzung aufstellt. Streng genommen ist das ein Zirkelschluss.
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#109   Zahnfee   16:56:57 | Sonntag, 27. Mai 2007
@rudolfus
„…und somit kann man dies nicht als gegeben annehmen.“
Deswegen heißt es ja auch EvolutionsTHEORIE.
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#108   Rudolfus   16:48:03 | Sonntag, 27. Mai 2007
@Evolutionstheorie
Nun Ja, unser Zweig der Evulotion stammt nun mal von einem Wesen, dass vier extremitäten (wahrscheinlich Flossen), einen an einen Längsachse verlaufenden Wirbelkanal und einen symmetrischen Aufbau besaß. Und wahrscheinlich Augen.
Das ist genau die Evolutionstheorie, für die es keine Beweise gibt.
Denn Arten modifizieren sich nur innerhalb der Art, aber daß aus einer anderen Art eine wesentlich andere Art wird, das ist genau das, was nicht zu beweisen ist – und somit kann man dies nicht als gegeben annehmen.
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#107   stephanSchmidt   16:33:19 | Sonntag, 27. Mai 2007
Daniel Stöhr:
Millionen von Jahren gibt, warum haben sich die lichtempfindlichen Zellen dann nicht weiter ausdifferenziert und verfeinert ?
Weil es nicht nötig war.
Einfacher geht’s ja wohl nicht.
Na ich denk mal die Antwort ist zu einfach, aber sie trifft den Nagel auf den Kopf.
Na gut, schauen wir uns das mal genauer an. Lebewesen sind immer Produkt Ihrer Umgebung, weil diese ja den selektiven Druck ausübt. Die Welt der Qualle hat sich nun aber nicht besonders verändert, zumindest nicht in dem Maße, dass der selektive Druck auf sie dramatisch gestiegen währe. Und wenn doch, hätten bessere Augen einen Vorteil dargestellt? Nicht unbedingt, denn Sehzellen und Nervenzellen haben einen großen Energie- und Resourcenverbrauch im Vergleich zu anderen Zellen. Die paar Zellen die eine Qualle hat, dienen ja nicht dem sehen im menschlichen Sinn, sondern helfen dem Tier oben und unten voneinander zu unterschieden. Die Schwerkraft ist in ihrem Schwebezustand nämlich keine großartige Hilfe.
Wir fassen zusammen: Zu komplex ist auch nicht immer gut.
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#106   Zahnfee   16:29:44 | Sonntag, 27. Mai 2007
@Daniel
Wieso oder warum? Ich kann dier hierauf keine Antwort geben. Nur Vermutungen.
Vielleicht reicht es diesen Quallen aus, dass sie registrieren können wo oben und unten ist – zur Abwehr haben viele dieser Arten z.T. tödliche chemische Abwehrstoffe oder sind einfach ungenießbar – es gibt viele Möglichkeiten… bessere Augen müssen nicht notwendigerweise einen evolutionären Vorteil bedeuten.
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#105   Ydefix   16:23:06 | Sonntag, 27. Mai 2007
@Zahnfee:
„Möglichwerweise gibt es keine Notwendigkeit? Vielleicht hat eine weitere Ausdifferenzierung keinen evolutionären Vorteil.“
Notwendigkeit ? Es gibt zigfach Arten bei denen diese „primitiven“ Formen bestehen. Warum sollte es keinen Vorteil haben, besser sehen zu können und damit seinen Feinden auszuweichen ?
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#104   Zahnfee   16:18:50 | Sonntag, 27. Mai 2007
@daniel
„…Millionen von Jahren gibt, warum haben sich die lichtempfindlichen Zellen dann nicht weiter ausdifferenziert und verfeinert ?“
Möglichwerweise gibt es keine Notwendigkeit? Vielleicht hat eine weitere Ausdifferenzierung keinen evolutionären Vorteil.
Ach ja, und wenn du schon mit Wahrscheinlichkeit und Evolution ankommst, wir wissen doch schon lange,dass und warum derartige Berechungen und Schlüsse keinerlei Relevanz besitzen.
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#103   Ydefix   16:08:56 | Sonntag, 27. Mai 2007
Korrektur:
Unwahrscheinlichkeit war gemeint.
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#102   Rudolfus   16:06:33 | Sonntag, 27. Mai 2007
@StephanSchmidt / Die katholische Lehre
Selbstverständlich sind die wesentlichen katholischen Lehren in der Hl. Schrift zu finden.
Im Gegensatz zu den unzähligen Sonderlehren des Protestantismus, bedingt durch die Bibel, hat die katholische Kirche aber immer gelehrt,
daß ihre einzige Quelle die apostolische Überlieferung ist, die mit dem Tod des letzten Apostels abgeschlossen ist.
Teil dieser apostolischen Überlieferung ist die Hl. Schrift, die von der katholischen Kirche gesammelt und kanonisch endgültig festgelegt wurde.
Mit einem Bibelprotestantismus, der wieder Bücher ausgesondert hat und wilde Zitatenforschung betreibt, hat die Kirche somit nichts zu tun.
Denn die hl. Kirche lehrt nicht nur, daß die Hl. Schrift nur ein Teil der apostolischen Überlieferung ist, sondern auch, daß die Hl. Schrift nur im Licht der apostolischen Überlieferung inhaltlich erfaßt werden kann.
Für das Lesen und lehrmäßige Erklären der Hl. Schrift ist somit ausschließlich das Lehramt der hl. Kirche zuständig.
Um den katholischen Glauben eingehend zu kennen, „studiert“ der Katholik deshalb nicht „die Bibel“, sondern er studiert die diversen Glaubenskatechismen, die er von der Kirche erhält, denn den vollständigen katholischen Glauben besitzt nur die Kirche.
Und dieser katholische Glaube ist seit dem Tod des letzten Apostels unverändert – Aufgabe der Kirche ist es lediglich, apostolische Lehre von der Irrlehre zu trennen (durch die Definition von Glaubensdogmen, die niemals einen neuen Inhalt oder eine neue Lehre bringen dürfen).
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#101   Ydefix   16:04:53 | Sonntag, 27. Mai 2007
Wenn es Quallen nun schon seit
Millionen von Jahren gibt, warum haben sich die lichtempfindlichen Zellen dann nicht weiter ausdifferenziert und verfeinert ? Vielleicht einfach deshalb, weil die Wahrscheinlichkeit dazu zu hoch ist.
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#100   stephanSchmidt   16:01:13 | Sonntag, 27. Mai 2007
Geanau
Oder warum sind zwei abgegerenzte Augen und Ohren symmetrisch entstanden, warum nicht nur ein Auge oder ein Ohr ? Mutation und Selektion ?
Nun Ja, unser Zweig der Evulotion stammt nun mal von einem Wesen, dass vier extremitäten (wahrscheinlich Flossen), einen an einen Längsachse verlaufenden Wirbelkanal und einen symmetrischen Aufbau besaß. Und wahrscheinlich Augen.
Nun haben nicht alle Wesen diese Eigenschaft. Bei Insekten ist der Knochenbau nicht im sondern auf dem Körper und sie haben 6 Beine, Spinnen sogar 8.
Wenn das System zwei Augen so brilliant währe, warum verpasste die Natur der Spinne denn gleich acht Augen und begnügte sich bei Quallen damit, hier und da einige lichtempfindliche Zellen anzubringen?
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#99   Ydefix   15:23:41 | Sonntag, 27. Mai 2007
Naja,
dass Schmerzen nicht „toll“ sind, darüber dürfte man sich einig werden können. Ich halte aber ohnehin von diesen ganzen Argumenten, dass dies oder jenes „besser“ hätte gemacht werden können, nichts. Die meisten dieser Behauptungen sind Anthropomorphismen, eher psychologisch bedingt. Gerade zum menschlichen Auge: „Die Netzhaut des menschlichen Auges läßt die Computerwissenschaftler neidisch werden. Ihre 100 Millionen Stäbchen und Zapfen sowie ihre Nervenzellschichten bewältigen mindestens 10 Milliarden Rechenvorgänge in der Sekunde.“ (William J. Broad: Computer Scientists Stymied in Their Quest to Match Human Vision“. The New York Times, 25. September 1984, S.Cl.)
Oder warum sind zwei abgegerenzte Augen und Ohren symmetrisch entstanden, warum nicht nur ein Auge oder ein Ohr ? Mutation und Selektion ?
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#98   stephanSchmidt   14:35:05 | Sonntag, 27. Mai 2007
Rudolfus:
Sehen Sie mir bitte nach, wenn ich jetzt hochgradig verwirrt bin. Erst insistieren sie, dass wir »perfekte Systeme« als Beweis für die Absolutheit und Perfektion von Gottes Schöpfung ansehen, und nun sagen Sie, dass diese System durch den Sündenfall doch nicht perfekt sind?
Und vor allem: Woher nehmen Sie das? In der Bibel steht es nicht. Es gibt weder einen Hinweis darauf, dass durch den Sündenfall sich etwas anderes als der Mensch verändert hat. Noch gibt es eine Erwähnung der Auferstehung des Fleisches. Es gibt das Gericht, das kommt aber in den Texten über die Lebenden. Und wenn man nach Jesus geht, ist es verdammt spät dran, denn er hat dieses Gericht noch zu den Lebzeiten seiner Generation vorhergesehen.
Hinzu kommt, dass Sie wichtige Körperliche Funktionen, wie die Schmerz, als Manko ansehen. Es gibt Menschen, die ohne Schmerzempfinden geboren werden, nur leben diese in der Regel nicht besonders lange. Der Mangel des wichtigen Warnsignals Schmerz führt dazu, dass sie an Verletzungen sterben, die sie anderweitig vermieden oder behandelt hätten. Wer eine Wunde stelle am Fuß hat, wird es tunlichst vermeiden so lange darauf rumzulaufen, bis Sie bis zum Knochen durch ist.
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#97   Rudolfus   13:22:08 | Sonntag, 27. Mai 2007
@StephanSchmidt
Was sagt dir, das Auge sei perfekt, und nicht einfach nur eine Zwischenstufe?
Wenn das Auge und das Gehirn ein perfektes System seien, warum lässt sich dieses durch relativ einfache optische Tricks so leicht täuschen?
Gemäß katholischer Lehre befindet sich die Menschheit, und mit ihr die gesamte materielle Schöpfung, „noch in Geburtswehen“, und zwar wegen dem Sündenfall Adams und Evas, den beiden Häuptern der Schöpfung – deswegen alle Unvollkommenheit und Leid nicht nur in der Menschheit, sondern in der gesamten, „mitgefangenen“ Schöpfung.
Die vollkommene Welt, wie Gott sie vorgesehen hatte, wird erst mit Christi Wiederkunft, dem neuen Haupt der Schöpfung, zusammen mit Seiner Mutter, geschaffen werden, und zwar auf Grundlage der jetzigen, unvollkommenen Welt.
Aus diesem Grund werden wir, die erwählten Menschen, auch erst nach der Auferstehung einen vollkommenen und z.B. auch schmerzensunfähigen Leib haben – und das für alle Ewigkeit.
Die verdammten Menschen werden auch auferstehen, aber, um einen häßlichen Leib als Bestrafung in alle Ewigkeit zu erhalten.
vgl. hierzu auch die dogmatischen Eschatologie-Ausführungen im Grundriß der Dogmatik von Dr. Ludwig Ott, Freiburg im Breisgau.
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#96   20mancro5 †   11:17:43 | Sonntag, 27. Mai 2007
Lieber Heinrich
Stimmt.Euer Selbsthass ist wirklich schon abartig
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#95   HeinrichvonOfterdingen   10:52:18 | Sonntag, 27. Mai 2007
Liebes 20Manko5,
Da stimme ich dir zu. Hier leben einige ihren Hass auf alles abartige aus.
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#94   20mancro5 †   10:42:11 | Sonntag, 27. Mai 2007
@Nachtlaterne
Da stimme ich dir zu.Hier leben einige ihren Hass auf alles andersartige aus.
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#93   Nachtlaterne   10:39:42 | Sonntag, 27. Mai 2007
AUSLEBEN
DER ZEITGEIST EMPFIEHLT SICH „AUSZULEBEN“
Damit ist alles gesagt: Wir sollen das Leben AUS! „leben“
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#92   20mancro5 †   10:11:46 | Sonntag, 27. Mai 2007
Es scheint
so als ob unser Freund nonno in die Fusstapfen von Matt tritt.Der schreibt doch auch so konfuses Zeug.
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#91   Rudolfus   08:04:56 | Sonntag, 27. Mai 2007
@Obelix / Dogmen des Staates und der Wissenschaft
Genau dies ist auch der Grund für den Kampf der religiösen Eiferer jeglicher Couleur gegen die Erkenntnisse der Wissenschaft. Angst davor noch mehr Macht zu verlieren. Schlimmstenfalls, aber das ist schon vom Ansatz her unmöglich, die eigene Geschäftsgrundlage Gott wegbewiesen zu bekommen. Aber was sich nicht beweisen lässt, kann auch nicht falsifiziert werden. Ein Dogma beispielsweise.
Was jedenfalls die heutige Situation anbelangt, so wollte ich mit dem Hinweis, einen Vergleich mit der damaligen Situation zu ziehen, einfach auf Machtverteilung generell, egal von dieser oder jener Seite hinweisen,
und daß es für die Wissenschaft irrelevant sein sollte, wer in den jeweiligen zeitlichen und örtlichen Gegebenheiten Träger der staatlichen Macht und ihrer Forschungseinrichtungen wäre,
und das völlig unabhängig davon, welche Ideologien jene vertreten, die die wissenschaftlichen Fakultäten beaufsichtigen und welche durch vorgefertigte und vorgegebene Dogmen gegebenfalls „Irrwege“ von vornherein abzustellen versuchen:
Dies betrifft das alte staatskirchliche Europa genauso wie beispielsweise die kommunistischen totalitären Staaten und deren Forschungsstätten.
Was das heutige Europa und die europäisch geprägten Länder betrifft, in denen es keine expliziten Staatsideologien gibt, müssen sich dies somit die Fakultäts-, Staats- und sonstigen Wissenschaftler untereinander ausmachen, sich dogmenfrei zu halten, und damit meine ich besonders auch den heutigen europäischen Mainstream.
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#90   stephanSchmidt   03:53:40 | Sonntag, 27. Mai 2007
Ultramontanus:
Ultramontanus:
Was sagt dir, das Auge sei perfekt, und nicht einfach nur eine Zwischenstufe?
Wenn das Auge und das Gehirn ein perfektes System seien, warum lässt sich dieses durch relativ einfache optische Tricks so leicht täuschen?
Unser Auge ist eh ein ulkiges Ding, da alle Nerven und Blutbahnen die es versorgen auf den Lichtempfindlichen Zellen verlaufen. Das währe so als wenn man die Verkabelung einer Kamera auf die Linse bauen würde. Und an der Stelle, an der das alles wieder durch die Netzhaut in den Schädel Richtung Gehirn läuft, haben wir einen Blinden Fleck. Um diesen Auszugleichen halluzinieren wir praktisch um die Lücke zu füllen. Das muss aber nicht so sein. Tintenfische haben diese nervige Eigenart nicht.
Entweder arbeitete der Intelligente Designer sehr schlampig, oder die Augen sind auf aus anderen Formen entstanden, die nun mal so merkwürdig vernetzt waren, oder Gott mag einfach Tintenfische einfach viel lieber als Menschen.
Nachteulen wundert ja nichts mehr.
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#89   obelix †   02:30:25 | Sonntag, 27. Mai 2007
Willkommen im Klub der Nachteulen (Homo sapiens sapiens f. nocturnus) stephanSchmidt!
stephanSchmidt: @Rudolfus

Wissenschaftler wie Gallieo sind nicht verdammt worden weil Sie Gott abschaffen wollten. Ganz im Gegenteil, der neue Blickwinkel auf das Universum hat Gottes Werk noch wesentlich größer gemacht. Diese Menschen, die es wagten den Blick zu heben, wurden auf dem Schlachtfeld der Eitelkeiten geschlachten. Denn es war nicht Gottes macht, die die Wissenschaft verminderte, sondern die Rolle der Menschen.
Vielen Dank für Ihren letzen Beitrag an Rudolfus! Sie haben mir „die Feder aus der Hand genommen“.
Vor allem Ihrem letzten Absatz ist zuzustimmen. Es ging überhaupt nicht um irgendwelche wissenschaftlichen Daten, Forschungsergebnisse oder Berechnungen. Es ging schlicht und einfach um die Macht über die Wissenschaft.
Wer es wagte, die Deutungshoheit des hohen Klerus anzutasten, lief Gefahr sich demnächst vor Gericht gezerrt zu sehen und schlimmstenfalls, wie der unglückselige Giordano Bruno, auf dem Scheiterhaufen wieder zu finden und verheizt zu werden.
Genau dies ist auch der Grund für den Kampf der religiösen Eiferer jeglicher Couleur gegen die Erkenntnisse der Wissenschaft. Angst davor noch mehr Macht zu verlieren. Schlimmstenfalls, aber das ist schon vom Ansatz her unmöglich, die eigene Geschäftsgrundlage Gott wegbewiesen zu bekommen. Aber was sich nicht beweisen lässt, kann auch nicht falsifiziert werden. Ein Dogma beispielsweise.
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#88   stephanSchmidt   01:15:09 | Sonntag, 27. Mai 2007
@Rudolfus
Die Wissenschaft an sich gibt es nicht. Es gibt die wissenschaftliche Methode, diese Sammlung von Regeln, nach denen sich wissenschaftler verpflichten die Welt zu betrachten und zu untersuchen. Was so oft als eine Wissenschaft bezeichnet wird ist der Forschungsgegenstand, der nach der Methode betrachtet wird. Die Biologie betrachtet zum Beispiel lebendige Wesen und die Systeme die sie verbindet. Die Lingusitik, die Physik, die Chemie betrachten ganz andere ausschnitte der Welt. Die Betrachtungsfelder der wissenschaftlichen Methode sprechen eine Ähnliche Sprache und zuweilen kommt es zu Schnittmengen zweier Felder. Die DNS kann sowohl als biologisches Phänomen, als auch ein chemisches untersucht werden, und auch die Quantenmechanik also die Physik kann ihren Beitrag leisten.
Die wissenschaft ist nicht angetreten Gott zu wiederlegen, sie betrachter lediglich die Welt und versucht se so präzise wie möglich zu beschreiben. Dass Gottes Werk so präzise funktioniert, dass es nicht seiner ständigen Intervention bedarf heißt nicht, dass es ihn nicht gibt.
Wissenschaftler wie Gallieo sind nicht verdammt worden weil Sie Gott abschaffen wollten. Ganz im Gegenteil, der neue Blickwinkel auf das Universum hat Gottes Werk noch wesentlich größer gemacht. Diese Menschen, die es wagten den Blick zu heben, wurden auf dem Schlachtfeld der Eitelkeiten geschlachten. Denn es war nicht Gottes macht, die die Wissenschaft verminderte, sondern die Rolle der Menschen.
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#87   Ultramontanus   01:13:11 | Sonntag, 27. Mai 2007
@Stephan Schmidt:
Glauben Sie mir, mir geht es nur um die Wahrheit. Ich habe einfach Probleme, bestimmte Dinge, die von der Evolutionstheorie postuliert werden, nachzuvollziehen. Dazu gehören z.B. Dinge wie die Entstehung der Flügel oder auch des Auges.
Matt2 hat hier auf einen wichtigen Punkt hingewiesen, der auch ein maßgeblicher Teil des ID-Ansatzes ist: Wir müssen das fertige System in seiner Komplexität zur Kenntnis nehmen. Und hier nützt es eben wenig z.B. auf angenommene Zwischenstufen des Auges hinzuweisen, wenn wir immer mitbedenken, dass am Ende das perfekte System steht, mitsamt den komplexen Funktionen, die hierfür im Gehirn notwendig sind. Das Schlüsselwort heißt Synorganisation. Und es ist meines Erachtens sehr fraglich, ob diese Dinge durch rein natürliche Faktoren erklärt werden können. Es bleibt hier wohl von Seiten der Evolutionisten bei der Spekulation und beim Zufluchtnehmen zu den langen Zeiträumen.
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#86   Rudolfus   21:56:34 | Samstag, 26. Mai 2007
@Burgorus
Der Rektor der Uni Regensburg leitete die Papst-Vorlesung ein, indem er sagte, er spreche bewusst nicht von Wissenschaften, sondern von Wissenschaft (im Singular). Man kann die Wissenschaften nicht voneinander trennen.
Herzlichen Dank für den Hinweis und dieses Zitat und die Darlegung des Galilei-Falles.
Nachdem es nicht viele Wahrheiten, sondern nur eine einzige Wahrheit gibt, dürfen sich die einzelnen Fachwissenschaften auch nicht widersprechen, und damit auch nicht der Theologie der Kirche Christi.
Es ist somit einfach unmöglich, durch eine Fachnaturwissenschaft die Theologie zu „widerlegen“ zu versuchen, wie dies manche religionslose Wissenschaftler gerne täten.
„Religionslose Wissenschaftler“ waren im übrigen stets wichtige Stützen gottloser Regime wie etwa des NSDAP- und des noch schlimmeren SS-Regimes (innerhalb des NSDAP-Staates), mit den furchtbarsten und grauenvollsten Menschenversuchen in den SS-Konzentrationslagern, durchgeführt durch die vielen SS-Wissenschaftler, weil diese den „Vorteil“ hatten, keine höhere Macht über sich zu sehen, und somit zu diesen vielen brutalen, teuflischen Experimenten bereit waren.
Man denke aber auch an Japan vor 1945, und an die Kommunisten und das heutige teuflische Nordkorea-Regime.
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#85   stephanSchmidt   19:51:49 | Samstag, 26. Mai 2007
nonnobisdomine ?!?!?!?!?!?!?!?!?
????
Hat dieser Betrag irgendwas mit unserem Thema hier zu tun, oder wollten Sie einfach mal dampf ablassen?
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#84   nonnobisdomine   19:45:38 | Samstag, 26. Mai 2007
An die Satanisten, die sich selbst über ihren Schöpfer erheben:
Aus dem Internet:
„Aleister Crowley entwickelt eine neugnostische Lehre der schrankenlosen Lustentfaltung. Dieser biologische, nicht geistige, Lebensdrang ist für ihn höchstes Urprinzip. Sein Hauptgebot ist: „Tu was Du willst!“ Obwohl es sich bei Crowleys Lehre und Praxis nicht um eine religiöse Verehrung Satans handelt, spielt „Satan“ doch eine bedeutende Rolle. Nachdem er einen Frosch, dem er den Namen Jesus gab, gekreuzigt hat, bezeichnet sich Crowley selbst als Wiedergeburt Satans („The Beast – 666“)“
Von „selbst“ entstehen. – Die Satanisten hier mögen mal dazu selbst Stellung beziehen. Diese Typen, geschaffen als „gut“ haben sich selbst verzettelt und einiges mißverstanden und sich selbst über Gott erhoben.
Meine Verachtung Ihnen, Ihr Satanisten.
Und … ich bete für Sie. Mögen Sie sich bekehren. Gottes Barmherzigkeit gilt auch Ihnen. Soweit Sie sich bekehren und nicht mehr das Tier anbeten.
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#83   obelix †   18:46:34 | Samstag, 26. Mai 2007
@matt2
matt2: Die Wiss. geht fehl mit ihrem Forschungsaufwand…
Sie studiert die peripheren, die mikroskopischen Phänomene, Abläufe, Vorgänge in den Zellen eines Organismus und meint damit etwas über das Wesen/die Idee des Gesamtorganismus gesagt zu haben.
Also irgendwas müssen die „fehlgehenden“ Forscher die letzten paar Donnerstage doch richtig gemacht haben, matt2. Wenn ich mir die Bevölkerungskurve seit dem Beginn der Aufklärung anschaue, dann hat sich da was in Richtung wissenschaftlicher Erkenntnis bewegt. Allerdings gegen den allerheftigsten Widerstand seitens unserer sancta ecclesia und genau das dürfte auch der Grund sein für Ihren misslungenen Versuch, wissenschaftliche Forschungsergebnisse einfach abzuleugnen.
SIE gehen fehl mit diesem Versuch.
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#82   stephanSchmidt   18:36:20 | Samstag, 26. Mai 2007
Ultramontanus:
Wenn es also anzunehmen ist, dass Gott schon im Voraus die Irrungen und Wirrungen der Menschlichen Seele vorhersehen kann, die nun wirklich durch das sprunghafte und nicht selten unlogische Wesen unserer Entscheidungen sicherlich nicht einfach vorherzusehen ist, warum ist dann der Prozess der Evolution so schwierig mit diesem Gottesbild zu vereinen?
Nur weil ein Mensch ihn nicht so einfach erfasst muss Gott doch nicht auch so beschränkt sein. Jedes Wesen beginnt als Einzeller, als Ei, als Samenkorn. Winzige Veränderungen in diesem Stadium lassen am Ende was neues Entstehen und führen auch heute zu so merkwürdigen Gebilden wie Vögeln mit Zähnen.
Wenn Gott die unendlichen Variationen unseres Lebensweges vorhersieht, die Entscheidungen, die uns nach rechts statt nach links zu gehen, unseren spontanen Entschluss, der unser Leben unweigerlich verändert, warum sollte ihn dann eine Veränderung in einer Zelle, die ein verändertes Lebewesen entstehen lässt, irgendwie überraschen oder zuwieder sein?
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#81   20mancro5 †   18:10:01 | Samstag, 26. Mai 2007
@nonno
was sollte ich denn anderes schreiben.Ihr POsting ging an meinen ebenso vorbei
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#80   nonnobisdomine   18:06:17 | Samstag, 26. Mai 2007
Ad 20x5
Sie reden irre. Was Sie in Ihrem Posting schreiben kann mich gar nicht betreffen. – Sowas habe ich nicht gepostet.
Und wenn Sie unfähig sind, meine Postings zu lesen, dann reihen Sie sich ein in die Gemeinschaft von seraphincgn & Co.
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#79   Ultramontanus   17:30:35 | Samstag, 26. Mai 2007
@Stephan Schmidt:
Natürlich, Mikroevolution steht außer Frage.
Zum anderen: „Und die Bibel schließt ja auch nicht aus, dass Gott überrascht werden kann. Vom ersten Sündenfal über Kain und Abel und hunderte weitere beispiele ist dies Dokumentiert. Sonst hätte er ja überhaupt keinen Grund ab und zu so aufzubrausen, wenn er eh schon wusste was kommt.“
Nun, das ist zumindest von der katholischen Theologie her nicht korrekt und lässt sich auch nicht mit der Allmacht vereinbaren. Vielmehr muss man davon ausgehen, dass Gott von Ewigkeit her schon alle Handlungen der Geschöpfe und das ewige Schicksal der Seelen unfehlbar vorausweiß. Der absolute Herr über die Ewigkeit muss es logischerweise auch über die Zeit sein.
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#78   Hornet   17:24:11 | Samstag, 26. Mai 2007
Ultramontanus
Nein, ich wollte nur wissen, welchen Depp man damit beschäftigen kann.
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#77   stephanSchmidt   17:20:38 | Samstag, 26. Mai 2007
Ultramontanus:
Sehen Sie doch mal Mutation und Natürliche Auslese nicht als reinen Zufall sondern als selbstorganisierenden Mechanismus. Einen Prozess der Verfeinesrung. Intelligent Design schließt ja diesen Mechanismus nicht aus, und nennt ihn Mikroevulotion.
Und die Bibel schließt ja auch nicht aus, dass Gott überrascht werden kann. Vom ersten Sündenfal über Kain und Abel und hunderte weitere beispiele ist dies Dokumentiert. Sonst hätte er ja überhaupt keinen Grund ab und zu so aufzubrausen, wenn er eh schon wusste was kommt.
Veränderung und Auslese sorgen dafür, dass die Lebensformen sich den Bedingungen auf diesem Planeten anpassen können. Es ist ein Prozess der äußerst Elegant funktioniert. Dies heißt nicht, dass es Gott nicht gibt, es heißt lediglich, dass er so gut geplant hat, dass er nicht ständig mit dem Ölkännchen rumflitzen muss. Und wer weiß, vielleicht weiß er ja auch eine gute Überraschung zu schätzen.
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#76   20mancro5 †   17:11:49 | Samstag, 26. Mai 2007
@Nonno
Oder soviel Hirn hier herunterschmeissen, dass sich matt aus seinem 2-Zellerzustand erheben kann.
So viele Gehirnzellen hat er?.Das erstaunt mich jetzt aber ;-)
@Nonno
Ich werde auf den Schwachsinn von ihnen nicht weiter eingehen.
Nur soviel:Das sind gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse,ob das ihnen passt oder nicht.Diese Vorgänge lassen sich im Universum sehr gut beobachten und studieren.
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#75   Ultramontanus   17:07:40 | Samstag, 26. Mai 2007
@Hornet:
Lächerlich, das sind Anthropomorphismen. Und dabei kommen Sie sich wohl noch besonders klug vor. Aber es ist ja eh nur irgendwo abgekupfert…
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#74   nonnobisdomine   17:04:31 | Samstag, 26. Mai 2007
Und wieder mal hat 20x5 nichts begriffen.
Es wird schon langsam peinlich, wie sehr 20x5 in seinem Irrglauben und seiner Unwissenheit der Hl. Schrift verhaftet ist:
1. Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde,
zum Bilde Gottes schuf er ihn;
und er schuf sie als Mann und Frau… (Gen 1,27ff.)
2. Gott schuf „gute“ Menschen.
3. Durch den Sündenfall verdunkelte der Mensch das Bild Gottes. Der Mensch pervertierte die ihm von Gott gegebene Macht. Er wollte werden wie Gott. Leid und Elend hat der Mensch selbst über sich gebracht.
4. Das „Herbeischnippen“ ist schon geschehen. Natürlich nur als Bild gesehen, denn Gott ist der Urheber der gesamten Schöpfung.
Und sollten Sie neben Ihren anderen „Interessensgebieten“ (;-)) Zeit finden, lesen Sie mal den Kolosserhymnus Kol 1,12-20. Vielleicht verstehen Sie dann auch den Heilsplan Gottes, der in Jesus Christus seine Vollendung findet.
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#73   Hornet   17:02:54 | Samstag, 26. Mai 2007
20mancro5
wenn es Gott wirklich gibt und wenn er so allmächtig ist hätte er doch das jetzige Universum mit einem Fingerschnippen herbeizaubern können.
Wohl war! Aber er ist nicht allmächtig. Er kann nicht mal ne Tasse Tee machen, die so heiss ist, dass er sie nicht trinken kann. Oder einen Stein, der so schwer ist, dass er ihn nicht aufheben kann. Oder soviel Hirn hier herunterschmeissen, dass sich matt aus seinem 2-Zellerzustand erheben kann.
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#72   matt2 †   16:49:06 | Samstag, 26. Mai 2007
Die Wiss. geht fehl mit ihrem Forschungsaufwand…
Sie studiert die peripheren, die mikroskopischen Phänomene, Abläufe, Vorgänge in den Zellen eines Organismus und meint damit etwas über das Wesen/die Idee des Gesamtorganismus gesagt zu haben. Das Lebewesen ist aber mehr als eine Häufung von Zellen, es ist die Idee des Ganzen. Deshalb kann man aus einfacher Zellmaterie auch keine höhere organische Lebensform schaffen, weil in dieser Materie die Idee dieser Lebensform nicht drinsteckt und sich demnach auch nicht entfalten kann. Diese Idee, dieses Wesen muss vorhanden sein, es ist Voraussetzung und Vorbild der organischen Entwicklung, die in Hinblick auf Es geschieht und nur durch Es besteht. Ohne das Wesen gibt es keine geordnete Zellorganisation.
Nun ist dies Wesen biologisch betrachtet zunächst auch nur eine Zelle. Aber es ist eben eine Zelle in der die Idee des ganzen steckt, also die Idee des ganzen Organismus, der demnach auch aus ihr erwächst. Die ganze Lebensform wächst also aus dem Einen, welches das Potential dafür in sich trägt und kann nicht etwa konstruiert, akkummuliert oder zusammengeschnürt werden aus Zellmaterie niederer Ordnung, welche dieses eben nicht besitzt.
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#71   20mancro5 †   16:25:20 | Samstag, 26. Mai 2007
Wenn es gott
wirklich gibt und wenn er so allmächtig ist hätte er doch das jetzige Universum mit einem Fingerschnippen herbeizaubern können.
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#70   Ultramontanus   16:16:19 | Samstag, 26. Mai 2007
Der springende Punkt
sind Mutationen. Ein Schöpfer, der sich von Mutationen überraschen lässt, ist nicht allmächtig.
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#69   stephanSchmidt   16:08:34 | Samstag, 26. Mai 2007
Ultramontanus:
Wieso? Wenn ich an einen Gott denke, dann Denke ich an ein Wesen dessen Handlungen nicht nur Größe beweisen, sondern dessen Handeln auch noch eine äußerste Eleganz zu Gunde liegt.
Und ich finde den die Möglichkeit, dass Gott die Werte für dieses Universum so angelegt hat, dass nachdem dieser gigantische Mechanismus in Bewegung gesetzt wurde, alles so abläuft wie geplant, äußerst elegant. Das Universum dehnte sich aus und auf mindestens einem Paneten entstanden die Bedingungen für Leben, welches sich geprägt von der Umgebung entwickelte. Hätte dieser Planet kein Wasser, oder hätte nur einen etwas anderen Achswinken, säh das Leben anders auch, währe aber noch immer genau so interessant.
Ich mag die Idee nicht, dass Gott ein universum schafft, an dem er immer wieder hier und da rumdoktorn und nachjustieren muss. Diese Idee macht doch Gott zu einer Art hektischem Maschinisten, der ständig mit der Ühlkanne hin und herflitzt um eine rostige Maschine am laufen zu halten. Glauben Sie wirklich, dass Gott so schlampig ist?
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#68   Ultramontanus   15:53:28 | Samstag, 26. Mai 2007
stephan schmidt:
Nein, ihre Behauptung, dass eine Evolution unter den alleinigen Faktoren von Mutation und Selektion alles Leben hervorgebracht hat, dass dies sozusagen von Gläubigen „honoriert“ werden müsse und als Schöpfungsprozess verstanden, ist nicht plausibel. Denn die Evolution im herkömmlichen Verständnis kommt ohne Schöpfer aus. Es sei denn, man behauptet, dass Mutationen nicht zufällig seien, sondern „gesteuert“. Aber letzterem widerspricht ein Evolutionstheoretiker empört. Und hier beginnt der ID-Ansatz.
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#67   stephanSchmidt   15:48:15 | Samstag, 26. Mai 2007
Butes Durcheinander
Es ist immer wieder erstaunlich welches Durcheinander von wissenschaftlichen Feldern die Evulotionsgegner bekämpfen ohne auf dieses Einzugehen.
Die Evulotionstheorie beschreibt mit nichten wie das Leben an sich entstanden ist, sondern wie sich die komplexe Vielfalt von Leben entwichlt hat. Der Ursprung der ersten Zelle fällt in das komplexe Feld der Biologischen Chemie. Die Entstehung und Strukturierung wird in der Physik und Astrophysik studiert. Die Mechanismen wie sich Atome zu komplexen Molekühlen anordnen werden in der Chemie und in der Quantenmechanik untersucht – welche nebenbei das äußerst interesante Verhältniss von Energie zu Materie untersucht. Zwei Gruppen, die sich nicht selten ineinander Umwandeln (siehe Kernenergie und Materiebeschleuniger).
Ich findet es äußerst Zweifelhaft dies alles über den einen Göttlichen Kamm zu scheeren und dabei die Erkenntnisse von tausenden Wissenschaftler einfach über Bord zu schütten.
Das Universum – nach Ihren Maßstäben Gottes schöpfung – verhält sich zu komplex um es mit einigen Zeilen Bibel zu erklären. Und jeder Gläubige müsste eigendlich zu tiefst beleidigt sein, wenn diese Großartige Schöpfung auf so plumpe Weise banalisiert wird. Hier wird mit einer unvergleichlichen Selbstverliebheit das unfassbar Große auf plumpe Menschliche Verhältnisse runtergedampft. Sie machen Gott kleiner als er ist, nur um Ihren Sinderstatus als Menschen größer machen als er ist. Ziemlich hochmütig! Oder?
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#66   Baron Bolligru   12:22:09 | Samstag, 26. Mai 2007
Das heutige Evangelium (Vigil von Pfingsten)
in Sachwaltung ohne Auftrag für Bruder Theophil:
„In jener Zeit sprach Jesus zu Seinen Jüngern: „Wenn ihr Mich liebt, so haltet Meine Gebote. Ich will den Vater bitten, und Er wird euch einen andern Tröster senden, damit Er in Ewigkeit bei euch bleibe: den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht noch kennt. Ihr aber werdet Ihn erkennen; denn Er wird bei euch bleiben und in euch wohnen. Ich werde euch nicht als Waisen zurücklassen. Ich komme wieder zu euch. Noch eine kleine Weile, und die Welt sieht Mich nicht mehr. Ihr aber werdet Mich sehen; denn Ich lebe, und auch ihr werdet leben. An jenem Tage werdet ihr erkennen, daß Ich in Meinem Vater bin, und ihr in Mir, und Ich in euch. Wer Meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der Mich liebt. Wer Mich liebt, der wird von Meinem Vater geliebt, und auch Ich werde ihn lieben und Mich ihm offenbaren.“ (Jo 14, 15 – 21)
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#65   Hornet   09:32:52 | Samstag, 26. Mai 2007
So richtig hat er nicht
gewusst, was er da macht:
Zum Beispiel:
seine Speisekarte erlaubte zum Verzehr (3. Mose 11,3-6) „alles, was gespaltene Klauen hat, ganz durchgespalten, und wiederkäut unter den Tieren, das dürft ihr essen. Nur diese dürft ihr nicht essen von dem, was wiederkäut und gespaltene Klauen hat: (…) den Hasen, denn er ist auch ein Wiederkäuer, hat aber keine durchgespaltenen Klauen.“
Na? Hasen sind wohl keine Widerkäuer und „durchgespaltene Klauen“ gibts eh nicht, nur Hufe.
Dann bezeichnet Gott die Fledermaus als Vogel (3. Mose 11,13) und untersagte den Verzehr von Tieren, die es gar nicht gibt (3. Mose 11,20): „Alles kleine Getier, das Flügel hat und auf vier Füßen geht, soll euch ein Gräuel sein.“
Kleines, 4-füssiges Getier? Hmmm… vielleicht meint er einen anderen Planeten? Hier gibts jedenfalls sowas nicht.
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#64   Nachtlaterne   09:13:54 | Samstag, 26. Mai 2007
hallo seraphin
ich habe keinerlei probleme mit dem wort „entwicklung“, allerdings läßt sich hinter der entwicklung immer der schöpfer der dinge erkennen. dass sich aber eine katze, ein hund, eine maus, blumen usw. lediglich entwickelt haben sollen ohne dass der schöpfer wußte was er da schafft, das halte ich für ganz großen unsinn. schönheit kommt nicht von alleine und die liebe erst recht nicht. die bibel redet von 27 tagen“ in denen gott die welt erschuf, also von sieben zeiträumen, so verstehe ich das jedenfalls.
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#63   seraphincgn   08:37:37 | Samstag, 26. Mai 2007
@ Nachtlaterne
Es giebt keine einzig richtige Meinung.
Den Meinungen werden vom Menschlihcen verstnad gebildet, und dieser ist nun mal velerhaft.
Der glaube, die eigene Meinung, sei die einzig richtige zeugt auch von sehr großen Hochmut. Und dieser steht einem CHristen nicht grade gut.
Warum ist die Vorstellung für euch so schwer das Leben durch Evolution entsteht. ID ist also die einzigste Lösung???
Aber warum nicht einfach mal einen anderen Weg betrachten und zwar den das Gott durch Evolution wirkt.
Das gesammt Sein baut sich von kleineren Einheiten zu Größeren und umgekehrt auf. Die Verschachtelung Von Groß zu klein und klein zu Groß scheint undednlich zu sein. Innerhalb dieser verschachtelunge wirken kräfte die nur schwer oder mometan garnicht zu verstehen sind.
Dies ist der Bauplan Gottes verschlüsselt im Leben selbst.
Physik, Chemier Biologie all das sind nur andere Wege Gottes wirken zu erfassenm zu verstehen und die gesätze des Göttlichen zu begreifen.
Schöpfung durch Evolution ist nicht abwigieg und sie vermindert keinenfalls die Herrlichkeit der Schöpfung.
Die Schöpfunggeschichte laut Bibel ist doch Totaler Nonnsens wenn man sie Wort Wörtlich nimm, denn demnach darf es uns menschen garnicht geben.
Aber zeiht man das gleichniss von dem Vogel und den Berg hinzu und verknüpft dies mit Darwins Lehre zu entstehung der Arten was erhalte wir? Evolution.
Das wirken Gottes durch die Evolution ist ein Konzept über das auch nachgedacht werden sollte von euch.
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#62   Burgorus   22:17:25 | Freitag, 25. Mai 2007
@Rudolfus
Das Prinzip ist ja das, daß sich die kirchlichen Behörden überhaupt nicht in die Naturwissenschaft einmischen sollen, weder positiv (Cardinal Bellarmin, der Papst zu Beginn), oder negativ (der Papst später).
Das mag eine Aussage von Johannes Paul II. sein, als er Frieden schließen wollte zwischen Kirche und Galilei, was ihm die Wissenschaftstheorie schwer anlastet (habe ich selbst in einer Vorlesung gehört). Eine Rehabilitierung Galileis war dies allerdings nicht.
Der Rektor der Uni Regensburg leitete die Papst-Vorlesung ein, indem er sagte, er spreche bewusst nicht von Wissenschaften, sondern von Wissenschaft (im Singular). Man kann die Wissenschaften nicht voneinander trennen.
Er wäre schon längst an der Zeit dass B16 mal die Evolutionslehre als wider die katholische Lehre verwirft:
„Wer die Evolutionstheorie Darwins lehrt, der sei ausgeschlossen!“
Auch hinsichtlich Gentechnologie, In-vitro-Fertilisation usw. muss die Kirche sich theologisch und naturwissenschaftlich so bilden, dass sie die richtigen Entscheidungen treffen kann.
Was Kopernikus betrifft:
Die Medien veröffentlichten ja zudem erst ernste Hinweise auf die Theorie, daß Kopernikus seine Theorien von jemanden abgeschrieben hatte, den er dann dezent „beseitigt“ haben soll.
Danke für diese Info. Wusste ich nicht, ist ja hochinteressant.
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#61   Nachtlaterne   22:12:48 | Freitag, 25. Mai 2007
schönheit…
…schafft sich nicht von alleine. von der schöpfung läßt sich auf den schöpfer schließen. niemandem kann man diese meinung aufzwingen aber sie ist die einzig richtige.
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#60   Rudolfus   22:02:02 | Freitag, 25. Mai 2007
@Burgorus
Das Prinzip ist ja das, daß sich die kirchlichen Behörden überhaupt nicht in die Naturwissenschaft einmischen sollen, weder positiv (Cardinal Bellarmin, der Papst zu Beginn), oder negativ (der Papst später).
Was Kopernikus betrifft:
Die Medien veröffentlichten ja zudem erst ernste Hinweise auf die Theorie, daß Kopernikus seine Theorien von jemanden abgeschrieben hatte, den er dann dezent „beseitigt“ haben soll.
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#59   20mancro5 †   21:58:06 | Freitag, 25. Mai 2007
@Veritatis
Danke für die Übersetzung.Bin auch mal weg.Bis demnächst in diesem Theater.
Zum Schluss noch etwas Latein:
Aequo animo audienda sunt imperitorum convicia.
In diesem Sinne bis die Tage
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#58   Rudolfus   21:55:36 | Freitag, 25. Mai 2007
@20mancro5
Die Furcht, die Staatsmacht, die sich auf eine Ideologie stützt, zu verlieren, wenn die Ideologie verloren gehen könnte, betrifft ja nicht nur das Europa unter kirchlicher Herrschaft, sondern allgemein jedes etablierte Herrschaftssystem, das sich auf irgendeine ideologische Doktrin stützt, die Staaten und die Universitäten unter den Kommunisten waren und sind da keine Ausnahme.
Zumindest hat das christlich geprägte Europa letztlich große Erfolge erzielen können.
Es war aber immer ungünstig, wenn Kirchenfürsten zugleich auch weltliche Staatsregenten waren, und zwar sowohl für die Kirchenregierung als auch für die Staatsregierung.
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#57   Burgorus   21:55:15 | Freitag, 25. Mai 2007
@Rudolfus: Um dieses Prinzip ging es eben nicht!
Es ging ja auch nur um das Prinzip, daß überhaupt eine höhere Instanz einem freien Wissenschaftler den Mund verbietet, und seine Theorien und seine Fragen verbietet.[fett]
Das ist ja gerade der stets verbreitete Irrtum. Er hätte seine Theorie als Hypothese formulieren dürfen, und es wurde ihm ja gestattet. Aufgrund des Glaubenskampfes („Diese Papisten, jetzt leugnen sie auch die Schrift“) musste Bellarmin aber vorsichtig sein. Wenn er seine Theorie als durchaus wahr bezeichnen möchte, müsse er Beweise vorlegen. Galilei: „Er habe welche, aber die würden sie ja eh nicht verstehen“. Die Ebbe-Flut-Erscheinung als Beweis durchschauten Bellarmin und Co. sofort als einen Witz.
Damals wusste jeder Wissenschaftler, dass sich die Erde um die Sonne dreht. Es war hier der Streit eines von der heutigen Wissenschafttheorie hochanerkannten Wissenschaftlers mit einem rückständigen Angeber, der die Schriften seiner Kollegen nie las; Kepler hatte sie ihm sogar zugesandt (möglicherweise aber verschlüsselt).
Die Geozentristen (z.B. Tycho) glaubten, dass die Erde, obwohl sie sich um die Sonne dreht, trotzdem das Zentrum sei.Und dies ist vonseiten der Amtskirche unter dem Bischof v. Rom geschehen.[kursiv]
Während die Protestanten Keplers Mutter fast als Hexe verbrannt hätten, Kepler selbst vertrieben hatten, sodass er beim katholischen Bayernherzog Aufnahme fand, wurde Galilei von seinem Freund, Papst Urban VIII., viele Jahre gefördert, obwohl er sich nicht an die Auflagen gehalten hat.
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#56   Veritatis †   21:52:22 | Freitag, 25. Mai 2007
20 x 5 >>> bitte, gerne:
Der Mensch ist das Maß aller Dinge…
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#55   20mancro5 †   21:48:18 | Freitag, 25. Mai 2007
@Veritatis
Panton chrematon metron estin anthropos…
Was heisst das auf Deutsch?
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#54   Charlotte Bongartz †   21:45:24 | Freitag, 25. Mai 2007
Ja, der Spruch von Wilhelm Busch bringt’s auf den Punkt
Schöne auch: Glaube versetzt Berge- der Verstand erklimmt ihn. So, nun sehe ich mir eine Sendung zum 80sten von Dieter Hildebrandt an. Ein kluger und vertandsgeleiteter
Mann. ‘Schönen Abend und viel Spass mit den „Experten“ hier!
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#53   20mancro5 †   21:41:15 | Freitag, 25. Mai 2007
@Charlotte
So ist es aber nunmal.Wenn man in Glaubenssachen den Verstand befragt bekommt man nichtchristliche Antworten
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#52   Charlotte Bongartz †   21:38:41 | Freitag, 25. Mai 2007
@20mancro5
Vorsicht! Ich habe hier auch schon über Glaube und Verstand gesprochen. Letzterer wird hier nicht gern als Gast geduldet. :-D
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#51   Rudolfus   21:38:36 | Freitag, 25. Mai 2007
@Burgorus
Wenn man bedenkt, dass Galilei auch vom Stillstand der Sonne sprach (was die Protestanten sofort als Leugnung der Schrift ausgelegt hätten), ist zusätzlich klar, dass die von ihm verteidigte Theorie falsch ist.
Das ist schon klar, daß das sonnenzentrale Weltbild gleichfalls nicht die endgültige Antowrt war.
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#50   Veritatis †   21:37:39 | Freitag, 25. Mai 2007
Buberl, ICH solidarisiere mich
mit Menschen, die für ihre gegenseitige Beurteilung den Homo Mensura-Satz als Basis sehen. Sie wissen doch: Protagoras…
Da ich nun aber nicht meine Tastatur auf Griechisch umstellen will (wozu der Aufwand), nur soviel:
Panton chrematon metron estin anthropos…
(über die nicht gesetzten Omegas ist somit hinweg zu sehen). Theo(s) kommt also nicht vor…
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#49   20mancro5 †   21:35:52 | Freitag, 25. Mai 2007
Die Amtskirche
konnte es noch nie haben wenn man seinen Verstand gebraucht und auch mal Dinge hinterfragt.Das könnte ja ihre Macht untergraben.Dafür hat sie Menschen auch schon mal umgebracht.
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#48   Burgorus   21:35:23 | Freitag, 25. Mai 2007
Korrektur: „Kepler, der bereits wusste, dass die Planeten in Ellipsen um die Sonne (statt Erde)
kreisen.“
Der Wissenschaftsstreit zwischen Galilei und Bellarmin wird auch im Buch „Kurzgefasste Verteidigung der Heiligen Inquisition“ von Zander behandel, und zwar im Kapitel „Die Heilige Inquisition hatte recht“, habe dieses Kapitel aber selber noch nicht gelesen, sodass ich nicht beurteilen kann, ob dieser Streit wissenschaftlich auch so gut behandelt wird wie er mir in einer Universitätsvorlesung geboten wurde.
Dass Kardinal Bellarmin im Recht war (Galilei hätte seine Theorie nur als Hypothese, nicht als „durchaus wahr“ formulieren dürfen), ist in der Wissenschaftstheorie bekannt.
Wenn man bedenkt, dass Galilei auch vom Stillstand der Sonne sprach (was die Protestanten sofort als Leugnung der Schrift ausgelegt hätten), ist zusätzlich klar, dass die von ihm verteidigte Theorie falsch ist.
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#47   Rudolfus   21:31:41 | Freitag, 25. Mai 2007
@Burgorus: Der Beitrag hinsichtlich Galilei ist falsch.
Es ging ja auch nur um das Prinzip, daß überhaupt eine höhere Instanz einem freien Wissenschaftler den Mund verbietet,
und seine Theorien und seine Fragen verbietet.
Und dies ist vonseiten der Amtskirche unter dem Bischof v. Rom geschehen.
Und Galileis Kritik war berechtigt, auch wenn er selbst nicht die endgültige Antwort bereit hatte.
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#46   Charlotte Bongartz †   21:31:34 | Freitag, 25. Mai 2007
Möge sich der Weingeist…
…aus einer der Flaschen ganz fix ins Hirn unseres Baron Proll-IQ verirren. Oder jemand aus seinem Umfeld möge dafür Sorge tragen, dass er nicht gar so ungebremst untermauert, wie überschaubar sein Horizont ist. ‘Ist gar nicht bös gemeint- er ist halt einer, den man vor sich selbst schützen muß. :(3
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#45   Hornet   21:30:30 | Freitag, 25. Mai 2007
Stephen Hawking
antwortete einmal auf die Frage eines Theologen nach der Entstehung des Universums: „ Das kann ich Ihnen erklären,
vom Urknall bis heute.“ „Und vorher?“ Soweit er konnte, grinste er: „Da ist wieder Platz für Ihren Gott!“
Wie wärs denn mal mit der Frage: was war vorher?
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#44   obelix †   21:29:04 | Freitag, 25. Mai 2007
@Zahnfee et alii
matt2: Der Trick ist sich zunächst klar zu machen…
es kann sich nichts entwickeln, was potentiell nicht bereits da ist.
Grandios, matt! Warum heisst es eigentlich Entwicklungstheorie und nicht Entstehungstheorie? Dreimal dürfen Sie raten, aber ja nicht nachdenken! Das wäre geschummelt.
20mancro5: @matt 2
was soll denn dieses Posting.Bist du Besoffen oder Bekifft
Rudolfus: Urknall, Astrophysik
Wenn die Urknalltheorie so sicher erwiesen ist, so ist sie damit auch keine Theorie mehr (bzw. wäre).
So so Rudolfus, eine (wissenschaftliche) Theorie ist nicht erwiesen.
Und wie ist das mit den Relativitätstheorien von Albert? Auch nicht erwiesen?
Wenn eine Theorie nicht erwiesen ist, wozu braucht man dann (in der Wissenschaft) eine Hypothese?
Fragen über Fragen und keine Antworten. So ein Elend aber auch diese Evolutionstheorie. Die nicht „erwiesen“ ist. Die Arme!
@Zahnfee: Habe ich Ihnen zu viel versprochen? Wenn wir alle gut drauf sind, vor allem matt, dann geht das hier fast so lustig weiter, wie in den Threads über die „Homo-Ideologie“.
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#43   20mancro5 †   21:29:01 | Freitag, 25. Mai 2007
@Baron
Jetzt ist aber wirklich Schluss für heute. Wenn ich unten noch eine finde, köpfe ich noch eine Flasche Wein aus Österreich.
Ich habe aber den Eindruck als ob sie schon eine ganze Flasche im Leib haben,ihren schwachsinnigen Postings zu urteilen.
Tja man soll halt nicht mehr saufen wie mit aller Gewalt reingeht :-!
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#42   Baron Bolligru   21:23:09 | Freitag, 25. Mai 2007
Mäderl, falls Sie mich hier lesen:
es ist doch völlig unmöglich, dass Sie sich auch nur ansatzweise mit diesem Pack solidarisieren, das sich bestenfalls als ( ganz und gar wörtlich genommen) „homo erectus“ definieren lässt?
Jetzt ist aber wirklich Schluss für heute. Wenn ich unten noch eine finde, köpfe ich noch eine Flasche Wein aus Österreich.
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#41   Sentinel   21:23:09 | Freitag, 25. Mai 2007
@Rudolfus
Ja, lebenstragende Welten,
aber ich nehme eher an, daß hier von intelligentem(also nichtreligiösen) Leben, nicht einmal ansatzweise ausgegangen wird! :-D
Um es einfacher auszudrücken:
Wenn GOTT da draussen noch eine andere Welt mit dummen Leben, wie das hierzulande, füllte, kann man ihn nicht allwissend nennen.
Immerhin zeigt doch der Versuch: Erde-1, daß wirklich alles schiefgehen kann. Die hier lebende Spezies ist einfach nicht in der Lage, ihre Religion, geschweige denn ihre Kampfeslust in irgendeiner Form zu bändigen.
Statt dessen beruft man sich auf niedergeschriebene Ereignisse, die so weit zurück liegen, daß heutzutage keiner mehr dabei gewesen sein – und nachfragen kann!
Die Frage ist hier jedoch nicht, ob intelligentes Leben so entstehen kann, sondern ob Leben generell so entstehen kann.
Klammern wir den Schöpfer aus, heißt die Antwort: JA.
Klammern wir ihn nicht aus, heißt die Antwort: NEIN!
Und nun zerbrecht euch den Kopf darüber, wie ich es gemeint habe! :-D :-D :-D :-D
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#40   20mancro5 †   21:21:33 | Freitag, 25. Mai 2007
@Rudolfus
Warum soll denn auf anderen Welten nicht das funktioniert haben was bei uns auch geklappt hat.Nur die Bedingungen müssen stimmen
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#39   Ultramontanus   21:20:42 | Freitag, 25. Mai 2007
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#38   Rudolfus   21:17:43 | Freitag, 25. Mai 2007
Entstehung des Lebens auf anderen Planeten
Man kann jedenfalls annehmen, daß es auch andere Planeten geben sollte, die ähnliche Bedingungen wie unser Planet Erde vorfinden.
Es gibt ja auch bereits Wahrscheinlichkeitsberechnungen, wie viele andere von Lebewesen bewohnte Planeten theoretisch im Universum existieren müßten, und dies ist jedenfalls eine hohe Endsumme.
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#37   Zahnfee   21:16:34 | Freitag, 25. Mai 2007
„Wenn leben…
…einfach so entstehen kann, könnte man es ja im Reagenzglas machen.“
Wer behauptet denn, es sei einfach? Und wie sollte der Faktor Zeit manipuliert werden?
Doch zur Beruhigung, es gibt Exeperimente in denen die Grundbausteine (Aminosäuren) erzeugt wurden.
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#36   Burgorus   21:12:50 | Freitag, 25. Mai 2007
Galilei: Der Beitrag von Rudolfus ist an sich gut, aber hinsichtlich Galilei falsch.
Galilei hat sich zwar gegenüber den damaligen Philosophen ausgezeichnet, da diese Experimentalphysik grundsätzlich (nicht nur die von Galilei, die z.T. auf nie durchgeführten Versuchen basiert) ablehnten, aber nicht gegenüber seinen Wissenschaftskollegen.
Kepler, der bereits wusste, dass die Planeten in Ellipsen um die Erde kreisen, und seine Kollegen haben sich über den Pfau Galilei nur lustig gemacht, weil er sich nur als Wichtigtuer hervortat. Keplers diesbzgl. Werk hat Galilei nie gelesen. Galilei hat nur Kopernikus verteidigt, der wiederum seitenweise von Sacrobosko abgeschrieben hat. So kamen bei Galileis Planetenbahnen noch genauso die Epizyklen wie im Ptolemäus-Weltbild vor, sodass Kepler ihm sagte, sein System sei nicht plausibler als das alte ptolemäische.
In seinem Werk „Dialogo“ hat Galilei seine Kollegen nur verarscht. Wissenschaft Fehlanzeige.
Weil Galilei Sacroboscos Theorie in der Volkssprache Italienisch geschrieben hat und dadurch der Glaubenskampf das einfache Volk in die Hände der Lutheraner getrieben hätte, wurde er aufgefordert „sein“ Werk als Hypothese zu formulieren.
Im folgenden Wissenschaftsstreit zwischen ihm und dem heiligen Bellarmin gibt die Wissenschaftstheorie eindeutig Bellarmin Recht: „Seine Argumentation war einwandfrei!“
Galilei hat sich nicht an die Auflagen gehalten. Trotz jahrzehntelanger Förderung durch Papst Urban VIII. musste er am Ende seine Theorie widerrufen.
Zu diesem Zeitpunkt war sie bereits 30 Jahre durch Kepler überholt.
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#35   20mancro5 †   21:12:09 | Freitag, 25. Mai 2007
@matt
dessen Hirn sein Schniedel ist, eben auch aufs Hirnwichsen, also den erfolgreichen Gebrauch meines Denkinstruments.
Na wenn das so ist dann denken hier eineig mit ihrem Schniedel besser wie du mit deinem (Nichtvorhandenen)Hir
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#34   möchtegern-kathole   21:10:59 | Freitag, 25. Mai 2007
Wenn Leben …
… einfach so entstehen kann, könnte man es ja im Reagenzglas machen. Dann ist nicht nur der Zufall beteiligt, sondern gut bezahlte Wissenschaftler, die dem Zufall auf die Sprünge helfen können – nämlich die Randbedingungen ideal gestalten könnten. Trotzdem gelingt es nicht …
Das gibt manchen schon zu denken.
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#33   Zahnfee   21:10:35 | Freitag, 25. Mai 2007
@Sentinel
Zerebral vaskuläre Insuffizienz mit chronischer Logorhoe.
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#32   Sentinel   21:08:26 | Freitag, 25. Mai 2007
An den Baron
Du scheinst unter der gleichen Krankheit, wie hier einige, zu leiden. Werdet ihr alle in der gleichen Klinik behandelt und wechselt euch am Rechner ab?
Mal ganz ehrlich:
Das der liebe matt nur ein Hirnwichser ist (und es auch noch zugibt), spricht für ihn. Gegen ihn sprechen seine merkwürdigen Kommentare, bei denen man sich selbst das Denken ersparen kann, da sie in den wenigsten Fällen keinen rechten (oder auch linken) Sinn ergeben.
Kannst du uns wenigstens sagen, unter welcher Krankheit der liebe matt leidet, daß er sich hier ständig in verbaler Diarrhoe artikulieren muß?
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