Kampf um die Alte Messe
Die letzte Messe?
In einem winzigen Ort in Frankreich ist ein erbitterter Kampf um die Alte Messe entbrannt.
Schild neben der Ortstafel: "Peppone ist ein Esel"
Schild neben der Ortstafel: „Peppone ist ein Esel“
© ‘peppone-est-un-ane.over-blog.fr’
(kreuz.net, Niafles) In der Pfarrei von Niafles – einem 300 Seelen Dorf im Nordwesten Frankreichs – herrscht Aufruhr. Das berichtete das Internettagebuch ‘Le salon beige’ am 5. April.

Alles begann einen Monat zuvor, am 6. März. Damals starb der Pfarrer des Dorfes, Hw. Chéhère im hohen Alter von 94 Jahren. Der Geistliche war seit 1965 im Dorf tätig.

Er machte keinen Hehl daraus, daß er von dem neuen Ritus, der nach dem Konzil verbreitet wurde, nichts hielt.

Bis zu seinem letzten Tag las er die Römische Messe. Die Gläubigen reisten von weit her, um am Sonntag an der Messe in Niafles teilzunehmen.

Am Ende des Requiems für den verstorbenen Geistlichen gab der Bischof von Laval, Mons. Armand Maillard, der für die Pfarrei von Niafles zuständig ist, eine provisorische Nachfolge bekannt.

Bischof Maillard von Laval
Bischof Maillard von Laval
© Diözese Laval
Er erklärte, daß Pater Guillaume Loddé von der Priesterbruderschaft St. Petrus in nächster Zukunft die Sonntagsmesse in Niafles lesen werde:

„Während dieser Zeit wird ein Überlegungsprozeß im Hinblick auf eine definitive Entscheidung eingeleitet“ – ergänzte der Bischof vieldeutig.

Dem sozialistischen Bürgermeister des Ortes – der auch schon seit zwanzig Jahren im Amt ist – war diese Nachfolgeregelung nicht recht. Ihm sei anläßlich der Amtsübergabe kein offizielles Dokument überreicht worden – erklärte er. Folglich betrachte er den neuen Priester als illegal.

In Frankreich herrscht zwar eine strikte Trennung von Kirche und Staat. Weil aber die Kirchen vom Staat eingezogen wurden, muß der Bürgermeister des Ortes bei der Neuernennung eines Priesters schriftlich informiert werden.

Das soll der Bischof von Laval nur in mündlicher Form getan haben.

„Wir sind nicht gegen die lateinische Messe“ – verteidigt sich der sozialistische Bürgermeister: „Aber wir wollen nicht, daß jede unserer Sonntagsmessen auf Lateinisch gelesen wird.“

Der Bischof habe versprochen, daß die Pfarrei von Niafles nach dem Tod von Hw. Chéhère normalisiert werde: „Unsere Geduld hat Grenzen“ – so der Bürgermeister.

Er hat sogar gedroht, die Kirche versiegeln zu lassen.

Die Journalisten der Regionalzeitung, die gewöhnlich dafür bekannt sind, die Trennung von Kirche und Staat in Frankreich mit gezogenen Messern zu verteidigen, ließen sich von den liturgischen Aussagen des Bürgermeisters nicht aufschrecken.

Die Angestellten der Medienkonzerne haben sich auch sonst kaum den Hintergründen des Falles gewidmet.

Es scheint nämlich, daß der Bürgermeister ein Auge auf das sehr schöne Pfarrhaus von Niafles geworfen hat. Das Gebäude stammt aus dem 18. Jahrhundert und gehört ebenfalls dem Staat.

Bisher wurde es von Hw. Chéhère und seinen beiden ebenfalls fast hundertjährigen Schwestern bewohnt, die in der Zwischenzeit ebenfalls gestorben sind.

Der Bürgermeister möchte im Pfarrhaus die Ortsverwaltung einrichten. Zu diesem Zweck hat er am Gebäude bereits seit zwanzig Jahren keine Unterhaltsarbeiten mehr vornehmen lassen.

Schon zu Zeiten des alten Pfarrers hoffte er, daß die Löcher im Dach und die veraltete Inneneinrichtung den Geistlichen vertreiben würden. Vergebens.

Jetzt hat ihm die Ernennung eines Nachfolgers noch zusätzlich einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Die Gegner der Römischen Messe von Niafles stehen darum im Verdacht, eher ideologisch als religiös motiviert zu sein. Um den neuen Ritus geht es ihnen offensichtlich nicht.

Denn man sieht sie auch nicht in der fünf Kilometer entfernten Gemeinde Craon, wo jeden Sonntag eine französische Messe gelesen wird. Für einen Teil der Bewohner von Niafles liegt dieses Gotteshaus außerdem näher als die eigene Dorfkirche.

In der jüngsten Zeit hat sich der Konflikt verschärft.

Am Mittwoch abend hat der Bischof seine Entscheidung bekanntgegeben. Sie sei „über Wochen“ gereift.

Er will zwar eine lateinische Messe, aber im neuen Ritus und nicht in Niafles, sondern in der 45 Minuten entfernten Bischofsstadt Laval.

Darum haben Gläubige seit Donnerstag die Pfarrkirche von Niafles besetzt.

Das berichtete die Pariser Tageszeitung ‘Figaro’ am Freitag.

Jetzt könnte die Stunde des Bürgermeisters gekommen sein. Mit der Erlaubnis der Bischofs wäre es ihm möglich, die Kirche räumen zu lassen.

Wenn Bischof Maillard seinen Willen durchsetzt und die Gläubigen sein Ansinnen nicht verhindern können, wird am morgigen Pfingstfest in Niafles die letzte Sonntagsmesse im ehrwürdigen Römischen Ritus zelebriert.
      
42 Lesermeinungen
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#42   Hornet   19:12:14 | Montag, 28. Mai 2007
VirTortis:
typischer Journaillenschreiberling der hier heinen Hehl aus seiner meinung mach – jedoch in seiner Postille sich etwas gemäßigter ausdrücken muß
Oder ists nur panik weil die zeit des Liberalsozialismus und ihrer Funktionärsclique im sterben liegt !
:-!
Nein! Ich bekomme nie Panik. Nur wenn die Rechtschreibung im Sterben liegt.
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#41   VirFortis   19:04:29 | Montag, 28. Mai 2007
find ich lustig
„in Form von Kuttenträgern weg und schon haben wir einen Haufen von taumelnden Weicheiern, die nicht mehr in der Lage sind, alleine ihre Herzpillen und Stützstrümpfe einzukaufen und sich T-Shirts anziehen müssen mit der Aufschrift:
„Religionslos. Bitte helfen Sie mir über die Strasse, Danke!““
typischer Journaillenschreiberling der hier heinen Hehl aus seiner meinung mach – jedoch in seiner Postille sich etwas gemäßigter ausdrücken muß
Oder ists nur panik weil die zeit des Liberalsozialismus und ihrer Funktionärsclique im sterben liegt !
Es lebe die konservative Revolution der christlichen Jugend ! Fegt die 68er aus ihren Ämtern !
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#40   Hornet   18:56:39 | Montag, 28. Mai 2007
@ charlotte Bongartz, monti, u.a.
Mich können Sie auch zu denen rechnen, die keine Angst vor einer fiktiven Hölle haben. Ich habe aus diesem Grunde auch keine Angst vor dem Tod, weil ich weiss, dass mir danach nichts mehr passieren kann.
Willkommen auf der intelligenten Seite. :(3
Merken Sie, wie die Herren (und vereinzelt vielleicht auch Damen) hier ihre andauernde Angst vor den Folgen ihrer Vergehen auf andere abwälzen wollen?
Frau Kollegin, ich lache mich hier schon seit Wochen krumm und schief. Wenn es teilweise nicht so traurig wäre, könnte man diese unterbelichtete und von fast jedem Sachverstand befreite Klientel täglich in einer Kolummne oder einer „Satire des Tages“ verbraten.
Allerdings, wie Sie schon richtig bemerkten, ist es eigentlich zu blöd, denen auch noch ein weiteres öffentliches Forum zu bieten.
Spasseshalber: nehmen wir denen mal kurz die Religion und deren köstliche „Autoritäten“ in Form von Kuttenträgern weg und schon haben wir einen Haufen von taumelnden Weicheiern, die nicht mehr in der Lage sind, alleine ihre Herzpillen und Stützstrümpfe einzukaufen und sich T-Shirts anziehen müssen mit der Aufschrift:
„Religionslos. Bitte helfen Sie mir über die Strasse, Danke!“
:-D
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#39   wickerl   18:37:38 | Montag, 28. Mai 2007
glecih
Laut Spiegel kommt gleich nach Pfingsten das Motu Proprio
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#38   VirFortis   19:06:38 | Sonntag, 27. Mai 2007
liturgiediskurs
die hntergrunddynmik des liturgiediskurses basiert auf der hauptfrage wie die röm.kath religion in ihrer ganzen dynamik und tiefe gesehen , aufgefasst und wahrgenommen wird. für die einen ist die röm.kath religion ein nettes lebensbeiwer, ratgeber und hilfe oder balsam für die seele, ein netter ausgleich nebenbei, abwechslung und treffpunkt oder gemeinschaftszentrum. im sinne des guten menschen jesus, der aqls held gegen die zustände seiner zeit ankämpfte trifft man sich halt um posthum seiner zu gedenken als modell des menschen wie er sein sollte.
seiner gedenkt man idealistisch durch zusammenkünfte in denen man auf ihn anstosst um lebenstipps zu erlangen.
für die zweite gruppe ist der röm.kath glaube die lehre des gottessohnes der durch die jungfrau zu uns geandt wurde. es handelt sich dabei um gott persönlich der in der messe angebetet wird, ewigkeit und zeitliche begrenztheit kulminieren in dieser situation. diese feiergesinnung bereitet schon auf den eintritt ins jenseits vor wo die anbetung gottes stattfindet und entreißt uns somit von allem weltlich – nichtigen dingen.
hauptaufgabe ist die gewährleistung der seelenrettung und der aufruf zur umkehr, zur buße und der aufklärung über die existenz einer ewigen verdammnis zum selbstschutz jeder seele.
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#37   Gunsenum   15:51:04 | Sonntag, 27. Mai 2007
Don Camillo…
Haben sie im Titelbild eigentlich die sehr dezente, ganz kleine versteckte Anspielung auf einen Don Camillo -Film entdecken können?
Nein?
Nun: Links vom Ortsschild steht ein handgeschriebenes Schild mit der Aufschrift „Peppone et un âne“…was soviel bedeutet wie: „Peppone ist ein Esel“…Hochwürden DonCamillo, gell ? :)
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#36   Rudolfus   12:31:24 | Sonntag, 27. Mai 2007
@monti
Ich habe aus diesem Grunde auch keine Angst vor dem Tod, weil ich weiss, dass mir danach nichts mehr passieren kann.
Das können Sie gar nicht wissen!
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#35   monti   11:04:19 | Sonntag, 27. Mai 2007
@Charlotte Bongartz
Dann sind wir schon mindestens zwei!
Mindestens schon drei!!!!
Mich können Sie auch zu denen rechnen, die keine Angst vor einer fiktiven Hölle haben. Ich habe aus diesem Grunde auch keine Angst vor dem Tod, weil ich weiss, dass mir danach nichts mehr passieren kann. ;-)
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#34   maliems   00:36:51 | Sonntag, 27. Mai 2007
@gotthardt
mensch gotthardt,
hast du noch nie ‘ne ohrfeige bekommen?
ich schon einige.
und eigentlich leide ich nicht besonders darunter.
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#33   Gotthard   00:24:55 | Sonntag, 27. Mai 2007
@Graf
Kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, daß es
vor 1968 jemanden gegeben haben soll, der einen
Sohn als Minsitranten hat und der wegen der Lappa-
lie einer Ohrfeige einem Priester die Nase bricht.
Bist Du noch ganz bei Verstand? „Lapalie einer Ohrfeige?“ … Verbrechen der Körperverletzung!
Hw Herren musste öfter – und wurde öfter – die Hölle heiß gemacht!
Mein Großvater als Schreinermeister war Mitglied im Kirchenvorstand. Das kath Krankenhaus wollte für den großen Nutzgarten neue Fenster für die Gewächshäuser haben. Mein Großvater wurde um ein Angebot gebeten – und bei der Angabe entspann sich folgendes Gespräch zwischen Schwester Ökonomin und dem Schreiner:
Schwester: Meister, die Fenster sind zu teuer – da müsst ihr mit dem Preis runter.
Schreiner: Schwester, das kann ich nicht!
Schwester: Meister, dass ist doch um des Himmelreiches wilen.
Meister: Schwester, einen Meister und seine Familie um seinen Lohn zu bringen, kann kein Weg zum Himmelreich sein.
Das Krankenhaus bezahlte den normalen Preis.
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#32   maliems   00:05:56 | Sonntag, 27. Mai 2007
@müller
och nee, müller,
was verzällst du für’n altmodischen quatsch
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#31   Graf von Galen   23:27:01 | Samstag, 26. Mai 2007
Wider VII, @ Frau Bongartz
Ob Sie daran glauben oder auch nicht, ändert an den
Realitäten der letzten vier Dinge überhaupt nichts.
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#30   Charlotte Bongartz †   23:18:55 | Samstag, 26. Mai 2007
@Hornet: Bravo!
Falls es nicht klar sein sollte: ich gehöre NICHT zu den Menschen, die man mit ein paar verquasten Sprüchen aus der Bibel ins Bockshorn jagen kann oder die dann irgendwelche Furchtzustände bekommen!
Dann sind wir schon mindestens zwei! Merken Sie, wie die Herren (und vereinzelt vielleicht auch Damen) hier ihre andauernde Angst vor den Folgen ihrer Vergehen auf andere abwälzen wollen? Diese Sünder-Jagd ist nichts als
eine besonders perfide Form der Selbstreflexion. Man muß es ihnen halt immer wieder sagen, den armen Menschlein.
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#29   Graf von Galen   23:05:16 | Samstag, 26. Mai 2007
Wider VII, @ Athanasius
Die 1905 vollzogene Trennung von Staat und Kirche
in Frankreich wurde 2005 von den VII- Autoritäten
bejubelt und beklatscht.
@ Hornet : Man erhebt nicht seine Hand gegen einen
Geweihten des Herrn. Dies wußte schon
König David, der aus diesem Grunde darauf verzichtete
seinen Todfeind Saul umzubringen.
Stimmt Ihre Gescichte überhaupt ?
Kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, daß es
vor 1968 jemanden gegeben haben soll, der einen
Sohn als Minsitranten hat und der wegen der Lappa-
lie einer Ohrfeige einem Priester die Nase bricht.
Ich nehme Ihnen diese Geschichte nicht ab.
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#28   Athanasius   21:25:31 | Samstag, 26. Mai 2007
Das wahre Gesicht der Revolution
1905 (ja im 20. Jahrhundert!) wurden alle Kirchen Frankreichs von der antiklerikalen Regierung durch militärische Maßnahmen übernommen (völkerrechtswidrig), die Klöster zerstört, säkularisiert oder umgewandelt, die Mönche vertrieben, die Jesuiten verbannt.
Das war die Trennung zwischen Kirche und Staat, wie es die Freimaurerregierung vorgesehen hatte.
Obwohl Millionen von Franzosen die Geistlichkeit unterstützten und die Kirchen verteidigten, gewann das Heer unter liberaler Führung.
Hier sieht man die Folgen der „toleranten“ Freimaurerrevolution: die völlige Verwaisung und Demütigung der Kirche die nicht einmal Eigentum besitzen kánn, und die politische Einmischung in geistlichen Angelegenheiten. Man sieht, daß die laïcité nichts mit Toleranz oder Schutz des Staates, sondern alles mit Christus- und Kirchenhaß zu tun hat, wie alle Parolen der Radikal-Liberalen und Sozialisten.
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#27   HeinrichvonOfterdingen   20:21:07 | Samstag, 26. Mai 2007
Lieber Romulus,
in Hornets Fall kommt Hochmut nach dem Fall. Ist man erst mal tief genug gesunken …
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#26   Hornet   18:56:25 | Samstag, 26. Mai 2007
Ja, Romulus.
Gähn…
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#25   Romulus   18:50:35 | Samstag, 26. Mai 2007
@Hornet – zu Deinen cholerischen Postings hier
Hochmut kommt vor dem Fall.
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#24   Baron Bolligru   18:48:18 | Samstag, 26. Mai 2007
Ruhe? Sie?
Wenn Sie so weitermachen: in Ewigkeit nicht.
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#23   Hornet   18:47:00 | Samstag, 26. Mai 2007
Bolligru:
Ab auf die Insel und den Drachen putzen!
Kommentare aus der Augsburger Puppenkiste können mich auch nicht aus der Ruhe bringen! :-D
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#22   Baron Bolligru   18:44:31 | Samstag, 26. Mai 2007
Oh, keine Sorge, Höllenfutter:
„Falls es nicht klar sein sollte: ich gehöre NICHT zu den Menschen, die man mit ein paar verquasten Sprüchen aus der Bibel ins Bockshorn jagen kann oder die dann irgendwelche Furchtzustände bekommen!
Ist das jetzt klar?“
Wir schätzen Sie hier schon richtig ein.
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#21   Hornet   18:27:07 | Samstag, 26. Mai 2007
Burgourus:
An den, dessen Vater Priester verprügelt, sodass die Nase bricht, und der auch noch stolz darauf ist
Schon mal was von Nothilfe gehört? ausserdem: mal richtig lesen: (die scheinens hier meistens nicht drauf zu haben)
ich bin auf meinen VATER & FREUND stolz und das konnte ich Zeit meines Lebens sein. Der Rest ist mir egal.
Wie groß kann da die Macht eines Priesters (!) mit zerbrochener Nase erst sein!
Voodoo, Katholen, Schamane oder was? Lächerlich!
Ihr kriegt doch euren eigenen Verein nicht mal in den Griff! Macht der Priester! Vielleicht über Ministranten oder
die Haushälterin, selbst das wäre schon zuviel des Guten!
Wenn Sie und Ihre Lieben nicht lernen, Autoritäten, vor allem gottgeweihten, Respekt entgegenzubringen,…
Ich lach mich tot! Was für „Autoritäten“ denn? Diesen Hw’s? (Hilfswilligen?) In eure erfundene Hölle kommt ihr ganz alleine, die ist ja nur für euch reserviert.
Falls es nicht klar sein sollte: ich gehöre NICHT zu den Menschen, die man mit ein paar verquasten Sprüchen aus der Bibel ins Bockshorn jagen kann oder die dann irgendwelche Furchtzustände bekommen!
Ist das jetzt klar? :-!
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#20   Burgorus   18:11:01 | Samstag, 26. Mai 2007
An den, dessen Vater Priester verprügelt, sodass die Nase bricht, und der auch noch stolz darauf ist
Im oströmischen Reich war es der Brauch, dass einem gestürzten Kaiser die Nase abgehauen wurde. Auch Justinian II. widerfuhr dies. Aber er eroberte mit Hilfe des Bulgarenkönigs Tertel das Reich wieder zurück.
Auf dem Weg dorthin mussten sie über das schwarze Meer, das ob seiner Seestürme berüchtigt war. Als so ein Seesturm aufkam und seine Gefährten glaubten, ihn nicht überleben zu können, baten sie Justinian, er möge schwören, dass er die Usurpatoren alle verschone. Sie glaubten damit, Gott gnädig zu stimmen.
Justinian schwor aber folgendermaßen: „Ich möge ersaufen, wenn ich nur einen einzigen verschone!“ Daraufhin legte sich der Sturm.
Justinian eroberte Konstantinopel zurück. Tertel wurde, wie versprochen, als Cäsar eingesetzt.
Und Justinian hielt Wort: Das ganze Militär, das natürlich den Usurpatoren dienen musste, wurde hingerichtet, einfach alle. Man sagt, dass sooft er den aus seiner abgehakten Nase rinnenden Schleim aufrotzte, einer hingerichtet wurde.
Justinian zeigte, dass man auch ohne Nase Kaiser sein kann. Wie groß kann da die Macht eines Priesters (!) mit zerbrochener Nase erst sein!
Wenn Sie und Ihre Lieben nicht lernen, Autoritäten, vor allem gottgeweihten, Respekt entgegenzubringen, nur dann wird es Ihnen und Ihren Lieben ebenso ergehen wie denjenigen, die das oströmische Kaisertum Justinians II. usurpiert haben.
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#19   Müller   16:54:05 | Samstag, 26. Mai 2007
@ruhrgebietler:
Vorsicht, lassen Sie mir nicht zu viel der Ehre zukommen.
Übrigens urteile mitnichten ich darüber, was schismatisch ist, da haben Sie vollkommen Recht. Aber auch Sie nicht! Das tut die Heilige Kirche, das tat Papst Johannes Paul II. in seinem Motu proprio „Ecclesia Dei“. Als versierter Internetnutzer werden Sie es jederzeit in original und in aprrobierter deutscher Übersetzung finden können. Lesen Sie und staunen Sie!
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#18   Hornet   16:53:14 | Samstag, 26. Mai 2007
Burgorus:
„Er lehrt den Sohn, die Autoritäten zu missachten.“
Hallo? Was denn für ne Autorität?
Sollte IRGENDJEMAND meine Kinder anfassten, reisse ich demjenigen den Arsch soweit auf, dass man einen Panzer darin wenden kann. Ich glaube, es hackt!
Und wenn es noch dazu ein Priester war! Die haben einen verdammt guten Draht zum Himmel. Wird da der Vater vom Himmel gesegnet sein? Wird der Sohn gesegnet sein?
Guter Hinweis, danke!
Da es mir heute prima geht, hatte der Himmel offensichtlich ein großes Wohlgefallen daran. Vielleicht sollte ich das für meine Altersvorsorge regelmäßig wiederholen! :-D
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#17   Ultramontanus   15:45:36 | Samstag, 26. Mai 2007
@Regina1961
Wie kann ein Häretiker Papst sein ? Genau diesen Tatbestand habe ich aber unten aufgezeigt.
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#16   matt2 †   15:35:36 | Samstag, 26. Mai 2007
Torheit knüpft sich an des Knaben Herz…
das sehe ich jedesmal, wenn die Horde aus der Hauptschule an meinem Wohnhaus vorrüberzieht. Die würde ich am liebsten beim Vorbeigehen abwatschnen, dass es schallt. Das sind so richtige kleine Flegel, denen ein paar Prügel gut täten.
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#15   r.ruhrgebietler   15:31:42 | Samstag, 26. Mai 2007
@Gotthard – Ohrfeigen
Bei Ihnen haben die Ohrfeigen aber nichts genutzt!
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#14   Regina 1961   15:31:23 | Samstag, 26. Mai 2007
Neuer Papst im Forum
Ruri entscheidet jetzt, was schismatisch ist und was nicht!!! Wir brauchen kein motu proprio und auch keinen Papst mehr, um das herauszufinden. Ruri weiß es!!!
Regina1961
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#13   ottaviani   15:29:38 | Samstag, 26. Mai 2007
falsch lieber müller
der alte Ritus i ist ehrwürdig in seiner gesammtheit in diesem rituus kann es zu verfehlungen kommen
der neue Ritus ist in sich schlecht also er kann auch durch noch so korrekte zelebration nichts ehrwürdiges enstehen er ist und blebit ein bastard ritus
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#12   r.ruhrgebietler   15:25:03 | Samstag, 26. Mai 2007
@Müller – Ganz genau!
Sie haben die Gabe der Erkenntnis SCHON VOR PFINGSTEN durch den heiligen Geist erhalten:
Ihr Posting, Samstag, 26. Mai 2007 14:48
Alter Ritus: Toll und ehrwürdig! Vefehlungen während dieses altehrwürdigen Ritus = Verfehlung des zelebrierenden Priesters!
Neuer ritus: Nicht ehrwürdig, igitt! Verfehlungen während dieses Ritus = Schuld liegt am Ritus!
o^/ O:) ich bin begeistert von Ihnen!
(Nachtrag: was schismatisch ist und was nicht obliegt NICHT Ihrem Urteil!)
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#11   Burgorus   15:13:35 | Samstag, 26. Mai 2007
@Hornet: Der Unterschied zwischen Erziehung und Verziehung!
In meiner Bekanntschaft hat mir einer erzählt, dass er und seine Brüder schon bald nie mehr zu Hause erzählt haben, wenn sie vom Lehrer eine Ohrfeige bekommen haben, denn, so sagt er, dann hätte uns der Vater eine weitere gegeben, gemäß dem Motto: Der Lehrer wird schon wissen warum!
Das war noch ein Vater … und kein solcher Weichwimsler.
Man kann sicherlich streiten, ob die zweite Ohrfeige noch nötig war, aber wenn ein Vater die Autorität prügelt, dann trägt er zur Verziehung seines Sohnes bei. Er lehrt den Sohn, die Autoritäten zu missachten.
Und wenn es noch dazu ein Priester war! Die haben einen verdammt guten Draht zum Himmel. Wird da der Vater vom Himmel gesegnet sein? Wird der Sohn gesegnet sein?
Eine Religionslehrerin stellt ebenso fest, dass die Eltern ihre Kinder verteidigen anstatt eine gewisse Strenge der Lehrer für gut erachten.
Im Buch Jesus Sirach steht: „Halte deinen Sohn in Zucht, hau ihm aufs Gesäß, solange er noch klein ist! … Verzärtle den Sohn und er wird dich enttäuschen! … Später muss man ihm die Wunden heilen!“ (aus dem Gedächtnis zitiert).
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#10   Müller   14:48:55 | Samstag, 26. Mai 2007
@ottaviani:
Verblüffend ist die Stringenz Ihrer Argumentation:
Sie lautet gewissermaßen so:
„Alter Ritus: Toll und ehrwürdig! Vefehlungen während dieses altehrwürdigen Ritus = Verfehlung des zelebrierenden Priesters!
Neuer ritus: Nicht ehrwürdig, igitt! Verfehlungen während dieses Ritus = Schuld liegt am Ritus!“
Durchaus logisch, oder?
Also, sagen wir mal so: In der Mathematik hätten Sie bei einer solchen Beweisführung wohl mehr als „mangelhaft“ nicht verdient!
Übrigens: Es interessiert mich nicht das Urteil eines Schismatikers, der in Ungehorsam gegen die heilige kirche gehandelt hat. beten wir für seine arme, verirrte Seele.
Interessant schenit mir, dass er ja wenigstens zugegeben hat, dass es sich beim Neuen Messritus um eine Messe handelt. Gerade das wird doch hier immer wieder besteritten. Ich hätte nicht gedacht, dass Herr Lefebvre so modernistisch war!
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#9   Hornet   14:21:10 | Samstag, 26. Mai 2007
Ohrfeigen
…dann kam der hochwürdige Herr Pfarrer an die Bank und verteilte sehr ehrwürdig einige Ohrfeigen…
Hab ich auch erlebt! Allerdings kam dann mein Vater und hat „Hochwürden“ im Gegenzug mal derart hochwürdig kräftig in die Schnauze gehauen, dass die Nase gebrochen war. :'(
Das war noch ein Vater :)3 … und kein solcher Weichwimsler.
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#8   ottaviani   14:02:21 | Samstag, 26. Mai 2007
das mögen
vorkommnisse gewessen sein die den hochwürdigen herren ein schlechtes zeugniss austellen aber nichts mit dem ritus zu tun haben der neue Ritus ist jedoch als ritus in keinem fall ehrwürdig sondern eine bastardmesse wie mgr lefebvre schon 1976 sagte
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#7   Burgorus   13:54:48 | Samstag, 26. Mai 2007
@Müller: Das war noch ein Pfarrer!
z.B. dass er, wenn ein Messdiener stolperte, oder gar lachte, vom hochaltar ehrwürdig hinunterschritt und ihn ohrfeigte, bevor er gemessenen schrittes seine heiligen Handlungen weiter vollzog…
Das war noch ein Pfarrer … und kein solcher Weichwimsler.
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#6   Romulus   13:42:05 | Samstag, 26. Mai 2007
@Gotthard
dann kam der hochwürdige Herr Pfarrer an die Bank und verteilte sehr ehrwürdig einige Ohrfeigen…
Gotthard, wir würden jetzt gern wissen, ob Du zu denen gehörst, die eine zuviel oder zuwenig für ihre Frechheiten bekommen haben.
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#5   Müller   13:33:43 | Samstag, 26. Mai 2007
@Gotthard:
Ich glaube, so könnten ganz viele von diesem ehrwürdigen Ritus erzählen, den man am besten heute und in Ewigkeit noch so feiern sollte…
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#4   Gotthard   13:26:33 | Samstag, 26. Mai 2007
ehrwürdiger Ritus
Der ehrwürdige Ritus der Kommunionausteilung an der Kommunionbank – mit Patene – wurde immer mal wieder von meinem Kindheits-Pfarrer unterbrochen, wenn die Jungs in den ersten Bänken während dieser Zeit einige nicht so ehrwüdige Dinge unternahmen: dann kam der hochwürdige Herr Pfarrer an die Bank und verteilte sehr ehrwürdig einige Ohrfeigen…
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#3   Müller   13:19:32 | Samstag, 26. Mai 2007
@ottaviani:
So kann man sich täuschen…
dafür kenne ich vieles, was am alten Ritus ehrwürdig war…
z.B. dass unser Hochwürdiger Pfarrer beim Ritus sein Gebiss in ein Wasserglas, gleich links hinter dem Blumenschmuck „ablegte“, wenn er mit der Opferung begann. Man konnte ihn ja eh nicht hören, da brauchte er bis zum Ende des „ehrwürdigen“ ritus ja auch kein Gebiss…
z.B. dass er, wenn ein Messdiener stolperte, oder gar lachte, vom hochaltar ehrwürdig hinunterschritt und ihn ohrfeigte, bevor er gemessenen schrittes seine heiligen Handlungen weiter vollzog…
z.B. dass ein anderer Hochwürdiger Priester während des Sonntagshochamtes am Nebenaltar in 20 Minuten eine stille Messe, selbstverständlich ehrwürdig feierte…
Sehr ehrwürdige Riten!!!
Redaktion benachrichtigen
#2   ottaviani   13:01:02 | Samstag, 26. Mai 2007
an dem ritus
von 1970 ist absolut nichts ehrwürdig
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#1   Typ   12:38:01 | Samstag, 26. Mai 2007
Zwei Dinge
Erstens:
Wenn Bischof Maillard seinen Willen durchsetzt und die Gläubigen sein Ansinnen nicht verhindern können, wird am morgigen Pfingstfest in Niafles die letzte Sonntagsmesse im ehrwürdigen Römischen Ritus zelebriert.
Unsinn. Wenn es so kommen sollte, wird es auch weiterhin Sonntagsmessen im ehrwürdigen Römischen Ritus geben – gefeiert nach dem Missale Romanum von 1970.
Zweitens:
Seit wann hat kreuz.net einen Frankreich-Korrespondenten (jetzt mal abgesehen vom toitschen Elsass)?
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