Wo die Heiligen vorüberzieh’n
Zweimal Wehe den Sündern: Es öffnet sich ihnen die Höllenpforte nur zum Eintritt, nicht mehr zum Austritt. Vom Heiligen Alfons Maria von Liguori, Kirchenlehrer († 1787).
Darstellung des Heiligen Geistes im Petersdom
Darstellung des Heiligen Geistes im Petersdom
(kreuz.net) Der Gedanke an die Ewigkeit wird von dem Heiligen Augustinus der große Gedanke genannt – magna cogitatio.

Dieser Gedanke ließ ihm alle Schätze und Herrlichkeiten dieser Welt nur als Spreu, Dunst und Kot erscheinen.

Dieser Gedanke bewog viele Einsiedler, sich in Wüsten und Höhlen zu vergraben, und so viele vornehme Jünglinge und sogar Könige und Kaiser, sich in Klöster einzuschließen.

Dieser Gedanke gab so vielen Märtyrern den Mut, die Qualen der Folter, der eisernen Krallen, des glühenden Rostes und des Feuertodes zu erdulden.

Nein, wir sind nicht für diese Erde erschaffen. Das Endziel, zu dem uns Gott in die Welt gesetzt, ist, daß wir durch gute Werke das ewige Leben verdienen.

Portrait des Hl. Alfons im Mutterhaus seines Ordens bei Neapel
Portrait des Hl. Alfons im Mutterhaus seines Ordens bei Neapel
Darum haben wir in diesem Leben, wie der Heilige Eucherius († 738) sagt, unser Augenmerk nur auf eine Angelegenheit zu richten: auf die Ewigkeit, das heißt, auf den Gewinn der seligen und die Vermeidung der unseligen Ewigkeit.

„Der Gerechte lebt aus dem Glauben“ – sagt der Römerbrief 1, 17.

Der Glaube ist es, der die Gerechten in der Gnade Gottes erhält und den Seelen das Leben verleiht, indem er sie von den irdischen Anhänglichkeiten losmacht und sie der ewigen Güter gedenken läßt, die Gott denen bereit hält, die ihn lieben.

Alle Sünden – sagt die Heilige Theresia († 1582) – haben ihren Ursprung im Mangel an Glauben.

Daher ist es zur Überwindung der Leidenschaften und Versuchungen notwendig, oft den Glauben zu beleben und zu sprechen:

Ich glaube, daß auf dieses Leben, das für mich bald endigen wird, ein ewiges Leben folgt, das für mich je nach meinen Verdiensten oder Sünden entweder voll Freuden oder voll Leiden sein wird.

Wer an die Ewigkeit denkt und sich doch nicht zu Gott bekehrt, hat nach dem Heiligen Augustinus entweder den Verstand oder den Glauben verloren.

Darauf bezieht sich, was der Heilige Johannes Chrysostomus von den Heiden erzählt. Diese nannten die Christen, welche sie sündigen sahen, Lügner oder Toren:

„Wenn ihr nicht glaubt“ – sagten sie – „was ihr öffentlich zu glauben vorgebt, dann seid ihr Lügner. Glaubt ihr aber an die Ewigkeit und sündigt doch, dann seid ihr Toren.“

„Weh den Sündern“, ruft der Heilige Cäsarius aus, „sie treten in die Ewigkeit ein, ohne sie zu kennen, weil sie an dieselbe nicht denken wollten.“

„Aber zweimal Weh“ – fährt er fort – „sie gehen hinein, aber nicht mehr heraus.“ Die Unglücklichen! Es öffnet sich ihnen die Höllenpforte nur zum Eintritt, nicht mehr zum Austritt.

Die Heilige Theresia wiederholte ihren Mitschwestern: „Töchter, eine Seele, eine Ewigkeit!“ „Töchter“ – wollte sie sagen: „Wir haben nur eine Seele: Ist diese verloren, so ist alles verloren. Ist sie einmal verloren – so ist sie für immer verloren.“

Kurz, von dem letztmaligen Öffnen unseres Mundes beim Verscheiden hängt es ab, ob ewiger Friede oder ewige Verzweiflung unser Anteil sein wird.

Selbst wenn die Ewigkeit des anderen Lebens, wenn Himmel und Hölle nur eine Meinung der Gelehrten, und etwas Ungewisses wären, so müßten wir doch mit aller Sorgfalt eines guten Wandels uns befleißen, um uns nicht der Gefahr auszusetzen, die Seele für immer zu verlieren.

Aber nein, hier handelt es sich nicht um ungewisse, sondern um gewisse Dinge, um Sachen des Glaubens, die viel gewisser sind als alles, was wir mit leiblichen Augen wahrnehmen.

Bitten wir darum den Herrn um Mehrung des Glaubens. Herr, vermehre in uns den Glauben! Denn wenn wir nicht fest im Glauben wurzeln, können wir noch schlechter werden als Luther und Calvin.

Dagegen kann ein Gedanke des lebendigen Glaubens an die uns erwartende Ewigkeit uns heilig machen.

Wer an die Ewigkeit denkt – bemerkt der Heilige Gregor – wird im Glücke nicht aufgeblasen und im Unglücke nicht niedergeschlagen. Denn weil die Welt nichts hat, wonach er verlangt, so hat sie auch nichts, wovor er sich zu fürchten braucht.

Haben wir etwas zu leiden – sei es Krankheit oder Verfolgung – so wollen wir an die Hölle denken, die wir durch unsere Sünden verdient haben.

Dann werden wir jedes Kreuz leicht finden und dem Herrn danken mit den Worten:

„Barmherzigkeit des Herrn ist’s, daß wir nicht vernichtet sind“ (Klagelieder 3, 22).

Soviel an mir lag, war ich bereits verloren: Du, o Gott der Barmherzigkeit, warst es aber, der Seine Hand ausstreckte und mich der Hölle entrissen hat.

Aus dem Werk „Elemente einer Spiritualität der Liebe“ des Heiligen Kirchenlehrers Alfons Maria de Liguori († 1787).
      
19 Lesermeinungen
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#20   Meskinus   13:48:28 | Montag, 16. Juni 2008
Frage an den Hl. Alfons
Warum sich an die Kopie halten, wenn man auch das reformatorische Original haben kann?
Ich sage gänzlich ab der römisch Lehr und Leben,
Luther bis ins Grab will ich sein ganz ergeben.
Ich hasse und verspott die Mess und Ohrenbeicht,
Luther sein Gebot ist mir gar süß und leicht.
Ich hasse mehr und mehr all die das Papsttum lieben,
die lutherische Lehr hab ich ins Herz geschrieben.
Hinweg aus meinem Land all römisch Priesterschaft,
was lutherisch ist verwandt schütz ich mit aller Kraft.
Wer lutherisch lebt und stirbt, der muss den Himmel erben,
in Ewigkeit verdirbt, wer römisch kommt zum Sterben.
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#18   Nachtlaterne   20:57:36 | Montag, 28. Mai 2007
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#17   Fragender   14:01:17 | Montag, 28. Mai 2007
Märtyrer…
Dieser Gedanke gab so vielen Märtyrern den Mut, die Qualen der Folter, der eisernen Krallen, des glühenden Rostes und des Feuertodes zu erdulden.
Stimmt schon – die heilige katholischen Inquisition mußte wirklich zu recht strengen Mitteln greifen, um die armen Sünder von der Liebe Gottes zu überzeugen …
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#16   Strepto von Kokke   12:35:59 | Montag, 28. Mai 2007
@JohannesD
Hmja, Rosenkränzeplappern, zigmal Gott die gleichen Verschen und Gedichtlein aufsagen – plappern wie die Heiden!!
Lieber Johannes D., bevor ich Sie mit Begriffen wie Realpräsens, von der auch Luther noch !!! überzeugt war, – unnötig stapaziere, bleiben Sie Sonntags ruhig mit dem Arsch im Bett und suchen den Pfingstgeist weiter in der Flasche.
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#15   Nachtlaterne   12:33:20 | Montag, 28. Mai 2007
26 Darum lieferte Gott sie entehrenden Leidenschaften aus: Ihre Frauen vertauschten den natürlichen
26 Darum lieferte Gott sie entehrenden Leidenschaften aus: Ihre Frauen vertauschten den natürlichen Verkehr mit dem widernatürlichen;
27 ebenso gaben die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau auf und entbrannten in Begierde zueinander; Männer trieben mit Männern Unzucht und erhielten den ihnen gebührenden Lohn für ihre Verirrung.
28 Und da sie sich weigerten, Gott anzuerkennen, lieferte Gott sie einem verworfenen Denken aus, so daß sie tun, was sich nicht gehört:
29 Sie sind voll Ungerechtigkeit, Schlechtigkeit, Habgier und Bosheit, voll Neid, Mord, Streit, List und Tücke, sie verleumden
30 und treiben üble Nachrede, sie hassen Gott, sind überheblich, hochmütig und prahlerisch, erfinderisch im Bösen und ungehorsam gegen die Eltern,
31 sie sind unverständig und haltlos, ohne Liebe und Erbarmen.
32 Sie erkennen, daß Gottes Rechtsordnung bestimmt: Wer so handelt, verdient den Tod. Trotzdem tun sie es nicht nur selber, sondern stimmen bereitwillig auch denen zu, die so handeln.
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#14   Celebration   12:20:20 | Montag, 28. Mai 2007
@Herrn von Kokke
Was kann ein Katholik Gott bieten, was er nicht längst hat?
GOTT kann sich selbst nicht anbeten. Das machen wir Katholiken in demütiger Bescheidenheit.
Hmja, Rosenkränzeplappern, zigmal Gott die gleichen Verschen und Gedichtlein aufsagen – plappern wie die Heiden!!
Gott müßte käuflich sein wie der Satan, wenn ihm an katholischer Prachtentfaltung und lauwarmem Sauerteig etwas liegen würde.
Ja, ja, die Prachtentfaltung, da erwacht der merkantile Blick des Lutheraners und stellt sich damit leidenschaftlich seelenverwandt auf die Seite des Judas.
Ja, ja die Prachtentfaltung:
Lege: Ezechiel 7,19: Sie werden ihr Silber hinaus auf die Gassen werfen und ihr Gold wie Unrat achten; denn ihr Silber und Gold kann sie nicht erretten am Tage des Zorns des HERRN. Sie werden sich damit nicht sättigen und ihren Bauch damit nicht füllen; denn es wurde zum Anlaß ihrer Missetat.
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#13   Strepto von Kokke   12:06:23 | Montag, 28. Mai 2007
@Lutheraner
Was kann ein Katholik Gott bieten, was er nicht längst hat?
GOTT kann sich selbst nicht anbeten. Das machen wir Katholiken in demütiger Bescheidenheit.
Gott müßte käuflich sein wie der Satan, wenn ihm an katholischer Prachtentfaltung und lauwarmem Sauerteig etwas liegen würde.
Ja, ja, die Prachtentfaltung, da erwacht der merkantile Blick des Lutheraners und stellt sich damit leidenschaftlich seelenverwandt auf die Seite des Judas.
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#12   durchfuxt   12:03:58 | Montag, 28. Mai 2007
Bravo Lutheraner!
Bleiben wir also protestantisch.
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#11   Lutheraner   11:57:14 | Montag, 28. Mai 2007
Schlimmer als der Sauerteig der Pharisäer und Schriftgelehrten
Was kann ein Katholik Gott bieten, was er nicht längst hat?
Gott müßte käuflich sein wie der Satan, wenn ihm an katholischer Prachtentfaltung und lauwarmem Sauerteig etwas liegen würde.
Röm. 16,18 Denn solche dienen nicht unserm Herrn Christus, sondern ihrem Bauch; und durch süße Worte und prächtige Reden verführen sie die Herzen der Arglosen.
Von zwei Übeln soll man das kleinere wählen. Bleiben wir also protestantisch.
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#10   Nachtlaterne   10:13:30 | Montag, 28. Mai 2007
Bitte lesen Sie selbst was der Bundesverband Pro-Familia zum Sex Erwachsener mit Kindern in seinem
Bitte lesen Sie selbst was der Bundesverband Pro-Familia zum Sex Erwachsener mit Kindern in seinem „Pro-Familia-Magazin“ mitzuteilen hat:
„Es gehört heutzutage viel Mut dazu, einen Essay über Männer zu schreiben, die ausschließlich Kinder erotisch und auch sexuell begehren, deren Kontakte mit diesen nicht innerhalb der Familie stattfinden und nicht auf Gewalt als Selbstzweck beruhen. Rüdiger Lautmann hat diesen Mut und beweist in seiner Publikation zugleich die Verantwortung des Sexualwissenschaftlers, sie aus einer ausgelesenen Gruppe von sechzig „echten männlichen Pädos“ zu verdichten. (…) Dieser Unterschied zur Erwachsenensexualität hat nicht im Versagen oder im Mangel seiner Ursache „Wir haben es nicht mit einer defizitären, sondern mit einer anders geformten Sexualität zu tun „
Pro-Familia Magazin 3/95
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#9   Gotthard   22:46:57 | Sonntag, 27. Mai 2007
@nachtlaterne
Wer so viele Beiträge schreibt wid du, sollte sich doch vielleicht einmal bemühen, sie der deutschen Rechtschreibung und Zeichensetzung entsprechend zu schreiben. DAS fördert bestimmt die Lesbarkeit – aber wohl kaum das Verständnis.
Aber Lesbarkeit sollte zunächst mal gegeben sein… also bitte auch auf diesem Gebiet eine Ánstrengung von Dir.
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#8   Desperatus †   21:32:19 | Sonntag, 27. Mai 2007
Sehr geehrter Herr von Ligouri.
Es wundert mich schon etwas, daß Sie Ihre Beiträge jetzt auf dieser Seite schreiben. Bislang habe ich Sie immer für untadelig und für ein Musterbeispiel christlicher Aufrichtigkeit gehalten, was ich angesichts Ihrer Mitrarbeit hier zumindest bezweifeln muß.
Auch möchte ich Sie bitten, mir und den anderen verwunderten Lesern hier mitzuteilen, auf welchem Wege Sie dem Redakteur (wie war doch gleich der Name?) Ihr Einverständnis mitgeteilt haben.
Eines freilich muß ich noch anmerken: Verglichen mit den meisten sogenannten Artikeln, die hier erscheinen, zeichent sich der Ihr durch zwei Dinge aus: er ist zum einem zeitnah und nachgerade modern, um anderen kommen Sie ohne Unterstellungen und Häme aus.
Mit den besten Grüßen ins Jenseits aus dem Diesseits
Ihr
Desperatus
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#7   Nachtlaterne   19:50:34 | Sonntag, 27. Mai 2007
typische argumente
immer wieder bekomme ich von gegener der kirche und der beichte zu hören, dass die beichte der lust der priester diene, die begierig sünden hören würden. außerdem sei die beichte nichts anderes als ein instrument der aushorchung. es werden den priestern allen ernstes niedere beweggründe vorgeworfen! dass es für den priester einfach oder gar lustvoll sein soll sich die schuld anderer menschen anzuhören klingt wie die argumente der schlimmsten inqusition. man sollte sich beim priester ganz erntshaft bedanken anch der beichte, dass er einem geduldig zugehört und einen von den sünden losgesprochen hat. denn der priester spricht nicht aus ganz persönlicher kraft sondern kraft gottes den menschen los! die beichte ist ein gnadengeschenk der liebe gottes wie es kein größeres geben kann! der schuldige darf sich von seiner schuld lossprechen lassen! die welt würde den schuldigen entweder betsrafen ohne verzeihen oder sie würden den schuldigen in seiner schuld beglückwünschen und bestärken und für gesund erklären.
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#6   Rudolfus   16:30:15 | Sonntag, 27. Mai 2007
Hl. Sakrament der Beichte
Ganz einfache Antwort, Nachtlaterne; weil die Beichte, eines der besten Instrumente zur Seelenreinigung, von den Pfaffen in den letzten paar Jahrhunderten zur Angstmache und Unterdrückung missbraucht worden ist. Das können die Menschen relativ lange aushalten, aber irgendwann sieht sogar der dickfelligste ein, dass er aufhören muss in den Beichtstuhl zu laufen, wenn er von dort immer schuldbeladener zurückkommt, als er hingeht.
Ich glaube nicht, daß die Situation mit unseren beichtehörenden Priestern im letzten Jahrhundert so schlimm war.
Bis in die 1960er waren die Beichtstühle noch hochfrequentiert, auch im katholischen Deutschland – die Beichtpraxis ist erst nach dem Pastoralkonzil 1962-1965 zusammengebrochen, besonders in Deutschland und im Westen.
Wer häufig zur Beichte geht, bleibt weiter dabei, und wenn ihm der Beichtvater nicht paßt, konnte er immer zu einem anderen Beichtpriester gehen.
Dagegen, wer sich lange vom Bußsakrament fernhält, der bleibt immer länger fern.
Die Versäumnisse liegen somit sicher auch zu einem Gutteil bei den Gläubigen selbst, als die Schuld alleine auf den Priester zu schieben, der ja immer dazu angehalten wurde, im Beichtstuhl mild und gütig zu sein, wobei es immer eine Überwindung kostet, auch beim mildesten Beichtvater, die hl. Beichte abzulegen.
Und ruppige Priester im Beichtstuhl sind leicht im gläubigen Volk bekannt, und zu denen wird dann auch keiner mehr gehen, wenn nicht unbedingt nötig.
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#5   obelix †   15:47:02 | Sonntag, 27. Mai 2007
@Nachtlaterne
Nachtlaterne:
redet oft über diese worte gottes! die beichte ist ein sehr großes gnadengeschenk für uns arme sünder. warum lehnen wir die beichte ab?
Ganz einfache Antwort, Nachtlaterne; weil die Beichte, eines der besten Instrumente zur Seelenreinigung, von den Pfaffen in den letzten paar Jahrhunderten zur Angstmache und Unterdrückung missbraucht worden ist. Das können die Menschen relativ lange aushalten, aber irgendwann sieht sogar der dickfelligste ein, dass er aufhören muss in den Beichtstuhl zu laufen, wenn er von dort immer schuldbeladener zurückkommt, als er hingeht.
Ich stimme Ihnen übrigens über den Wert der Beicht vollumfänglich zu. Eines unserer wichtigsten Gnadenmittel und zusätzlich noch ein veritables Instrument der Psychohygiene. Wer einen guten Beichtiger hat, muss nicht auf Freuds Couch. Wer einen miesen hat, landet umgehend dort, weil ihm der eine ecclesiogene Neurose verpasst.
Ich empfehle Dominikaner zu Beichtvätern zu wählen. Sehr gute Erfahrungen seit dreissig Jahren.
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#4   HeinrichvonOfterdingen   15:30:16 | Sonntag, 27. Mai 2007
Liebs Wunderkind3,
glauben Sie dass dieser Text nicht mehr aktuell ist, nur weil er vom Ende des 18.Jahrhunderts stammt? Weit gefehlt!
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#3   wunderkind3   14:45:59 | Sonntag, 27. Mai 2007
kreuz.net …
ist immer so ungeheuer schnell!
wenn ich unverfälschte und vor alem aktuelle informationen suche gehe ich auf diese seite.
bravo! ganz toll!
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#2   Nachtlaterne   13:53:57 | Sonntag, 27. Mai 2007
gandengeschenk beichte
wir reden viel zu wenig vom gandengeschenk der beichte, dass wir allen menschen und auch uns selbst immer wieeder eröffnen müssen. denkt an die worte jesu zu pfingsten: „wenen ihr die sünden nachlasst denen sind sie nachgelassen, wenen ihr sich nicht nachlasst denen sind sie nicht nachgelassen.“
redet oft über diese worte gottes! die beichte ist ein sehr großes gnadengeschenk für uns arme sünder. warum lehnen wir die beichte ab?
jeder, der schulden hat, ist doch gerne bereit sie getilgt zu sehen, wenn man von ihm verlangte, er solle die rechnung ein für allemal begleichen durch die entschuldigung sie nicht begleichen zu können. wenn aber gott uns den nachlass der schuld anbietet der jeden irdischen schuldenberg weit übersteigt, dann machen wir gleichgültige gesichter. macht werbung für die beichte!
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#1   möchtegern-kathole   12:35:43 | Sonntag, 27. Mai 2007
Komm Heiliger Geist …
… und sammle was zerstreut ist. Sende Arbeiter in Deinen Weinberg und gib auch jenen die Gnade Dich zu erkennen, die gegen Dich schreiben.
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