Hymnus mit bitterem Beigeschmack
Der Weihbischof von Sydney ist begeistert vom Titelsong für den nächsten Weltjugendtag. Was dessen Interpret sonst noch so von sich gibt, interessiert den Prälaten offenbar nicht.

Sebastian bekennt sich zu einer protestantischen Denomination.
Im Jahr 2003 gewann er den nationalen Wettstreit „Australian Idol“ für Nachwuchstalente, der von einem nationalen Fernsehsender organisiert wird.
Seitdem stürmte Sebastian immer wieder die australische Hitparade.
Jetzt wurde sein Lied „Receive the power“ – Empfange die Macht – als Hymnus für den Weltjugendtag ausgewählt, der im Juli 2008 in Sydney stattfindet.
Der Koordinator des Weltjugendtages – Weihbischof Anthony Fisher von Sydney – erklärte der römischen Nachrichtenagentur ‘Zenit’ Mitte Mai, wie es zur Wahl des Liedes kam.
Man habe ein ergreifendes und erhebendes Lied gesucht. Die Melodie sollte sich als Hymnus eignen und von Leuten verschiedenster sprachlicher Herkunft leicht gesungen werden können.
Die Organisationen wollten auch ein Lied, das zum Motto des Weltjugendtags paßt. Dieses Motto lautet: „Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch herabkommen wird; und ihr werdet meine Zeugen sein (Apg 1,8)“.
„Als die Organisatoren ‘Receive the Power’ gehört hatten, wußten sie, daß sie ihren Hymnus gefunden hatten“ – jubelt Weihbischof Fisher:
„Einfach gesagt: ‘Receive the Power’ hat ins Schwarze getroffen.“
Der Interpret habe gewußt, daß das Organisationskomitee jemanden suche, der die Jugendlichen für den Auftrag Christi begeistere.
Der ‘Päpstliche Rat für die Laien’ erhielt einen Tonträger mit der Melodie und sandte seine Approbation.
Liebt Gott Homo-Apologeten?
Der Hymnus hat einen bitteren Nachgeschmack. Denn im Oktober 2006 kompromittierte sich Guy Sebastian in der Homo-Frage.
Damals sprach ihn eine australische Tageszeitung auf seine „zahlreichen homosexuellen Freunde“ an.
Die Homosexualität würde doch bestimmt mit seinem christlichen Glauben kollidieren – provozierte ein Journalist.
Des Sängers Antwort: „Das ist die traurige Seite des Christentums. So war es nicht gemeint.“ Er sei oft in Homo-Höllen gewesen.
Das sei die „alte fundamentalistische Denkweise“, die sich unglücklicherweise durch alle Generationen verbreitet habe: „Sie geht am wesentlichen des Christentums – der Liebe – vorbei.“
Gott liebe die Menschen, egal ob schwarz, weiß, homosexuell, heterosexuell, bisexuell oder sonstwas.
Sebastian hat eine langjährige Freundin, die er in den nächsten Jahren heiraten möchte.
Die Frage, ob er gegen das Homo-Konkubinat sei, verneinte er:
„Ich bin nicht wirklich gegen irgendetwas. Wenn man ein Homo-Paar ist, warum nicht?“
Er habe eigentlich keine Meinung, weil er nicht wisse, wie es sei, wenn einem gesagt werde: „Du darfst jemanden nicht heiraten.“
„Das scheint mir nicht fair zu sein.“
Guy Sebastian wird seinen Titelsong während des Weltjugendtages in Anwesenheit des Papstes singen.
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Mittwoch, 27. Juni 2007 10:37
Pünktchen: Hier übrigens das Video zum
Montag, 11. Juni 2007 00:08
J’sus †: Von der Redaktion entfernt
Samstag, 2. Juni 2007 18:02
Bruder Theophil: @ derfux
Die englische Herrschaft über Irland war äußerst brutal, bis zuletzt.
Bis heute! (Und das sage ich als Protestant)
Ich habs aber gar nicht geschrieben…
Bis heute! (Und das sage ich als Protestant)
Ich habs aber gar nicht geschrieben…
Freitag, 1. Juni 2007 23:38
Rudolfus: @durchfuxt
Man fragt sich, wieso die Engländer einerseits so eine hochstehende westliche Zivilisation sind und warum
sie andererseits in ihrem Streben, die anderen Völker zu beherrschen, stets so brutal gewesen sind, und
auch heute in Nordirland wenig bis keine Einsicht zeigen?
Immerhin ist Lateinamerika keineswegs rassenrein, Britischamerika ist es aber, nämlich rein europäisch, was den dominierenden Britischamerikaner betrifft.
Immerhin ist Lateinamerika keineswegs rassenrein, Britischamerika ist es aber, nämlich rein europäisch, was den dominierenden Britischamerikaner betrifft.
Freitag, 1. Juni 2007 23:32
durchfuxt: @ Bruder Theo
Die englische Herrschaft über Irland war äußerst brutal, bis zuletzt.
Bis heute! (Und das sage ich als Protestant)
Bis heute! (Und das sage ich als Protestant)
Freitag, 1. Juni 2007 23:30
Rudolfus: @Br. Theophil
Das ist schwer zu sagen, aber Katholiksein war ja lange Zeit in Britannien ein todeswürdiges Verbrechen.
Wenn die Engländer schon einmal ein Schiff nach Australien losgeschickt haben, dann haben sie vermutlich möglichst viele Inhaftierte dort mitgeschickt.
Die Iren sind jedenfalls freiwillig nach Amerika ausgewandert, sodaß mehr Iren in Amerika waren als in Irland.
Die englische Herrschaft über Irland war äußerst brutal, bis zuletzt.
Während einer Mißernte kamen ihnen die Engländer nicht einmal zuhilfe und ließen diese lieber hungerleiden und sterben – so wie dies stets die Politik der Engländer war in ihrem Bestreben, die ganze Welt englisch zu besiedeln: von Amerika über Afrika und Indien und Asien bis nach Australien.
Wenn die Engländer schon einmal ein Schiff nach Australien losgeschickt haben, dann haben sie vermutlich möglichst viele Inhaftierte dort mitgeschickt.
Die Iren sind jedenfalls freiwillig nach Amerika ausgewandert, sodaß mehr Iren in Amerika waren als in Irland.
Die englische Herrschaft über Irland war äußerst brutal, bis zuletzt.
Während einer Mißernte kamen ihnen die Engländer nicht einmal zuhilfe und ließen diese lieber hungerleiden und sterben – so wie dies stets die Politik der Engländer war in ihrem Bestreben, die ganze Welt englisch zu besiedeln: von Amerika über Afrika und Indien und Asien bis nach Australien.
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