Nationalsozialismus
Nationalsozialist – Darf’s ein bißchen mehr sein?
In der sozialistischen Aufarbeitung der jüngeren deutschen Geschichte ist nur ein Blickpunkt erlaubt: das Schwarz/ Weiß Schema.
Luftwaffenoffizier Werner Mölders
Luftwaffenoffizier Werner Mölders
(kreuz.net) Werner Mölders († 1941) war ein Luftwaffenoffizier der Wehrmacht und ein bekanntes Fliegeras im Zweiten Weltkrieg.

Als Jagdflieger errang er durch sein großes fliegerisches Geschick 115 Luftsiege.

Mölders war auch ein taktischer Vordenker der Jagdflieger und galt in seiner Truppe als fürsorglicher Vorgesetzter.

Im nationalsozialistischen Deutschland wurde Mölders populär, weil die Propaganda ihn auf den Schild hob – was er sich offensichtlich gefallen ließ.

An seinem Begräbnis nahm Fliegermarschall Hermann Göring († 1945) persönlich teil.

Mölders’ Verehrung hielt auch in der Bundesrepublik an.

Ein Schiff der Bundesmarine, eine Kaserne und eine Einheit der Luftwaffe – das Jagdgeschwader 74 in Neuburg an der Donau – wurden nach Mölders benannt

Doch 2005 – im Jubiläumsjahr der Bundeswehr – schlugen die Revisionisten zu.

Der damalige sozialdemokratische Kriegsminister Peter Struck ordnete an, daß der Name „Mölders“ nicht weiter verwendet werden solle.

Als Grund verwies der Minister auf einen mehr als sechs Jahre alten Bundestagsbeschluß.

Damals hatte eine Zufallsmehrheit von SPD, Grünen und PDS an einem Freitag nachmittag die damalige Koalition von Union und FDP düpiert und die Bundesregierung aufgefordert, Kasernenbenennungen nach Mitgliedern der Legion Condor – die im spanischen Bürgerkrieg gegen die mörderischen Kommunisten kämpfte – aufzuheben.

Jetzt hörte man aus dem Haus Struck, daß angeblich „neue Erkenntnisse“ eine Neuwürdigung vom Mölders’ Gesamtpersönlichkeit erforderten.

Diese Erkenntnisse stammen aus einem staatlichen Gutachten. Es war angefertigt worden, nachdem PDS-Politiker im Zusammenspiel mit der ARD-Sendung ‘Panorama’ und dem damaligen sozialdemokratischen Bundestagspräsidenten Wolfgang Thierse Mölders als Nazi-Vollstrecker angeprangert hatten.

„In dem Gutachten wurden erstmals auf wissenschaftlich-quellenkritische Weise die Publikationen über Mölders – bis dato weitgehend Verehrungsliteratur – zusammengetragen“ – schrieb Stephan Löwenstein am 25. April in der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’:

„In der Würdigung des Materials mißt der Gutachter allerdings mit zweierlei Maß:

Was zugunsten Mölders’ angeführt wird – Unterstützung des Münsteraner Bischofs [Clemens August Graf von] Galen, Hilfe für einen Schulfreund, allgemein Regimeferne wegen katholischer Haltung –, das wird mit Verweis auf die schwierige Quellenlage als ungesichert abgetan.

Hinsichtlich seiner Rolle im Spanischen Bürgerkrieg wird hingegen ein Vorwurf gegen Mölders gezimmert, ohne daß ihm selbst Schuld an einer Untat nachgewiesen werden könnte.“


Dem ehemaligen Luftwaffengeneral Hermann Hagena, ließ die Sache keine Ruhe.

Er fand den Tagebucheintrag eines westfälischen Kaplans, der die angeblichen Legenden um Mölders und Bischof Galen bestätigt.

Der Ex-General stieß auch auf Mölder’s Schulfreund, Georg Küch, den Sohn einer jüdischen Mutter, der von den Nationalsozialisten drangsaliert wurde.

Georg Küch erzählte später von seinem Schulfreund, Werner Mölders, der sich für die Familie sehr eingesetzt habe.

Ex-General Hagena kontaktierte die Familie Küch und fand im Nachlaß zwei Mölders-Briefe an den „Lieben Georg“.

Georg Küch hatte sich offensichtlich in großer Not mit der Bitte um Hilfe an den Schulfreund gewandt. Dieser gab ihm allerlei Ratschläge, an wen Georg sich wenden könne:

„Ich bin damit einverstanden, daß Du dabei darauf hinweist, daß ich euch persönlich gut kenne und über Eure Verhältnisse orientiert bin.“

Auch ein Bild mit Widmung fügte er bei.

„Was ein solches Vorgehen in einer Zeit bedeutete, in der »Arier« die Straßenseite wechselten, wenn ihnen »Juden« entgegenkamen, läßt sich wohl ermessen.“

Inzwischen weht auch im deutschen Kriegsministerium ein anderer Wind. Es scheint sich am Revisionismus nicht weiter beteiligen zu wollen.

Wenn in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung eine Neuwürdigung des Mölders-Bildes stattfinden würde, so würde er das begrüßen – sagt der Parlamentarische Staatssekretär Christian Schmidt (CSU) nach Angaben der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’.
      
45 Lesermeinungen
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#46   Manuel   13:35:04 | Montag, 11. Juni 2007
@ Sniperhdk
Ihre Marzahn-Propaganda, die letzten Endes auf die Leugnung des Holocaustes durch Opferzahlen-Minderung abzielt, ist gleichermaßen auffällig wie langweilig.
Lassen Sie sich doch bitte allmählich wieder etwas besseres einfallen.
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#44   Rudolfus   20:52:56 | Sonntag, 10. Juni 2007
@Fragender / Vergangenheit
Dies ist im heutigen Texas und in Bushs Republikaneramerika keineswegs anders.
Die Vergangenheit Ihrer Vorfahren scheint Sie fürchterlich zu quälen, da Sie nichts auslassen, um diese Vergangenheit zu relativieren, hier und in mindestens einem weiteren Thread.
Was heißt „relativieren“?
Wenn die Siegerpropaganda unser Volk als „Verbrechermaschine“ weltweit darstellt, in Film und Literatur, dann ist diese Propaganda mit aller Schärfe zurückzuweisen.
Denn eine Sache ist Hitler, Himmler und die SS – eine andere Sache, das ist die Deutsche Wehrmacht.
Schauen Sie doch selbst in die Geschichte des Britischen Reiches und der USA, was diese nicht getan haben, um die Juden zu retten.
Sie wären die einzigen gewesen, die die Lufthoheit über Europa besaßen.
Wieso setzt man auf einmal Papst Pius XII. auf die Anklagebank, der 100.000en Juden das Leben gerettet hat?
London und Washington, diese besaßen Europas Lufthoheit, zerstörten die Zivilstädte, die SS-Lager und ihre Bahnlinien ließen sie bestehen.
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#43   Fragender   20:45:44 | Sonntag, 10. Juni 2007
115 Luftsiege…
vs.
… Du sollst nicht töten…
Fällt da nur mir ein Widerspruch auf?
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#42   sniperhdk   09:01:10 | Sonntag, 3. Juni 2007
Krokodil und Co KG
Ein Jürgen Langowski www.h-ref.de/…aktion/impressum.php betrat als Führer und „Profi“ die Bühne und er kam nicht allein. Er brachte einen völlig neuartigen Stil in die Internetdikussion, da er
bald alles mehr auf einen Kampf der Personen fixieren wollte, als auf die Themen selbst. Ein Profi war er
insofern, als daß er perfekt für diesen Zweck ausgebildet wurde. Zwar ging er auf die
Kriegsursachenforschung begrenzt ein, doch war in diesem Bereich nicht viel für ihn zu holen. Stattdessen
wollte er mich in eine Holocaust-Diskussion verwickeln, was mir eigentlich zu heikel war. Er war jedoch im
Anstacheln nicht ungeschickt und schließlich ließ ich mich anstacheln, wobei ich aber ausschließlich die
Enthüllungen zu Auschwitz ansprach. Ohne es zu wissen legte ich ihn damit genau da aufs Kreuz, wo er
mich aufs Kreuz legen wollte, denn er räumte ohne Umschweife die Reduzierung auf für ihn 1 Million
Opfer ein, was etliche Mitleser, denen dies noch nicht bewußt war, so erschütterte, wie es mich zuvor auch
erschüttert hatte. Der Witz war jedoch seine „schadensbegrenzende“ Argumentation. Er gab bekannt, daß
die 4-Millionen eine böse Sowjetlüge gewesen seien, und daß außerdem kein „ernsthafter Historiker“ jemals
daran geglaubt habe. Eine Million, das sei schon immer richtig gewesen. So präsentierte ich ihm unzählige Beteuerungen der 4-Millionen-Zahl in anerkannt guten
Nachschlagewerken des Westens, in Gerichtsverfahren, vom Papst, von Politikern, vom ehemaligen ZRdJVorsitzenden Galinski usw.,
Fortsetzung folgt
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#41   wunderkind3   16:38:51 | Samstag, 2. Juni 2007
kein wunder
das der artikel ohne angaben zum verfasser erschienen ist.
„sozialistische revisionisten“… es ist anscheinend teil der taktik kreuz.nets eigene fehler und defizite anderen zu unterstellen und so einen eindruck zu vermitteln der die tatsächlichen situation falsch wiedergibt.
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#40   Benedikt   01:29:24 | Freitag, 1. Juni 2007
@ Sirilo
Ich wollte damit lediglich sagen, dass es auf Reichsebene kein solches Ministerium gab. Denn das preuss oder bayerische usw. Kriegsministerium war nun mal nicht DAS deutsche (Reichs-)Kriegsministerium, sondern eben das preuss., bayerische usw.
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#39   Sirilo   01:23:36 | Freitag, 1. Juni 2007
@Benedikt
Wie kommen Sie auf die interessante Theorie, daß die Kriegsministerien der Länder Preußen, Bayern, Sachsen, Württemberg etc. keine deutschen Kriegsministerien waren? Waren sie etwa französische oder italienische oder russische Kriegsministerien?
Wenn Preußen ein deutsches Land war, dann war auch das preußische Kriegsministerium ein deutsches Kriegsministerium (wenn auch nicht das Kriegsministerium für das ganze Deutsche Reich).
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#38   Graf von Galen   23:40:44 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Für ein freies und heiliges Deutschland
Die Entehrung und Verleumdung des gläubigen und
parktizierenden Katholiken und Patrioten Mölders
durch den Reichstag und den Kriegsminister Strcuk war und ist eine Schande für Deutschland.
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#37   AthanasiusII   22:13:04 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Das Fliegen von Bombenangriffen
auf republikanisch-sozialistische Positionen im spanischen Bürgerkrieg war kein Kriegsverbrechen, denn die Flieger wussten nicht um der reinen zivilen Terrortaktik der Luftwaffeführung. Zudem ist fragwürdig ob in Guérnica nicht doch militärische Ziele lagen. Jedenfalls hatten die anarchistischen und die baskisch-christdemokratischen Gruppen die auf der Republikseite kämpften dort ihre militärische Lager schon seit 1936.
Die rote Version von Guérnica ist genauso falsch wie die NS-Deutsche Wochenschauversion von damals.
Es lag irgendwo in der Mitte.
Die Terrorangriffe der Sowjetluftwaffe gegen die spanischen Klöster und katholische Dörfer werden nie erwähnt. Als seien die nationalistischen Bürger und Bauern von Südspanien keine Menschen gewesen!
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#36   Athanasius   22:09:49 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Mölders
hat sich genauso wie der eigene Bruder von Hermann Göring sehr für das Schicksal der Juden eingesetzt und versucht sogar mehrere Familien vor der damals noch recht milden Verfolgung (erst Mitte 1942 kamen die großen Deportationswellen in die Todeslager, nicht länger in Arbeitslager wie 1941 noch) zu schützen versucht.
Geschichte ist nicht schwarz-weiss. Das war sie nur in Nazi-Deutschland und dem Sowjetblock. Nicht für ein freies Volk.
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#35   Benedikt   20:24:29 | Donnerstag, 31. Mai 2007
@ Sirilo
Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, daß es kein deutsches „Kriegsministerium“ mehr gibt
Ein deutsches „Kriegsministerium“ hat es überhaupt noch nie gegeben. Im Deutschen Kaiserreich besorgten die dt. Staaten ihre Militärangelegenheiten selber oder waren dem preuss. Kriegsministerium zugeordnet. In der Weimarer Republik gab es ein Reichswehrministerium, das 1938 aufgelöst und durch das Oberkommando der Wehrmacht ersetzt wurde.
–----
Mölders protestierte gegen das Euthanasieprogramm der Nazis, von dem er durch Bischof Graf von Galen erfahren hatte. Daher war ein Disziplinarverfahren und eine Untersuchung des Reichssicherheitshauptamts gegen ihn anhängig. Das Verfahren wurde von Göring niedergeschlagen, da man auf die Propagandawirkung des damals erfolgreichsten Jagdfliegers aller am Krieg beteiligten Nationen nicht verzichten wollte.
Mölders war Jagdflieger und konnte somit keine Bomben auf Guernica fliegen. Fraglich ist zudem, ob die Völkerreichtswidrigkeit von den damaligen Soldaten überhaupt erkannt werden konnte. Die Soldaten hatten keinen Zugang zu einer kritischen Presse und musste somit glauben, rechtmäßig zu dem Einsatz abkommandiert zu sein. Die Ereignisse belehrten die Soldaten freilich eines Besseren, nur war es da schon zu spät.
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#34   Aurelius   19:33:37 | Donnerstag, 31. Mai 2007
„Kriegsminister“
Der damalige sozialdemokratische Kriegsminister Peter Struck
Es eine Unverschämtheit und spricht nicht gerade für das Niveau von kreuz.net, daß hier falsche Begriffe verwendet werden.
Zum Einen gint es in der Bundesrepublik Deutschland ein Verteidigungsministerium, zum Anderen ist es schon absurd, einen Flieger der Wehrmacht hochleben zu lassen, andererseits aber solche linken Parolen zu gebrauchen.
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#33   Sauerkraut †   18:27:34 | Donnerstag, 31. Mai 2007
@ Rudolfus
und Hitler …
Dies ist im heutigen Texas und in Bushs Republikaneramerika keineswegs anders.
Die Vergangenheit Ihrer Vorfahren scheint Sie fürchterlich zu quälen, da Sie nichts auslassen, um diese Vergangenheit zu relativieren, hier und in mindestens einem weiteren Thread.
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#32   Rudolfus   18:10:14 | Donnerstag, 31. Mai 2007
@Matt2
Dies ist im heutigen Texas und in Bushs Republikaneramerika keineswegs anders.
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#31   tetrade   18:05:55 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Nazis Selbstmörder?
Es ist doch Auffällig, dass die Berufung zur SS nicht mit Selbsmord gleichgestzt wird, sondern mit Verplichtung und Ehre! Ist ein SS-Man welcher sich vor einen T-34 wirft, ein Mährtürer im kath. Sinne…hier wird Selbstmord mit dem Mährtümertum verwechselt…alles unter der Marke „Katholisch“
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#30   Hornet   17:47:53 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Richtig, matt2:
Männer wollen sich wetzen, ihre Männlichkeit unter Beweis stellen, ihre Potenz, sie wollen Helden sein und dafür von den Frauen geliebt werden, der Krieg ist halt ein Instrument dafür. :-!
Jawoll! Und deshalb haben die Pfaffen die Kreuzzüge zur Verfügung gestellt!
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#29   santo domingo 2   17:43:38 | Donnerstag, 31. Mai 2007
@ tetrade
Umbringen werden ich mir nicht, ich habe noch viel zu tun!
Gut. Dann bin ich beruhigt.
Nur…brignen wir uns selbst um – oder steht ein Zwang dahinter? Wenn wir ein Zwang zur Selbsttötung emfinden sollten… ist es eine Illusion, eine Depression? Zwingt man uns zu einem „Denken“ _ um uns schuldig zu fühlen?
Beides ist möglich. Mit dem Versuch, diese Fragen generell zu beantworten, kann man ein ganzes Leben verschwenden. Bitte überlegen Sie gut, ob Sie den Versuch wagen wollen.
Alles Verschwörugstherorien, nicht war? Diese böse Kirche!…blabla…
Nicht zwangsläufig und nicht in dieser Pauschalität. Verschwörungstheorien gibt es natürlich, und in diesen Foren zuhauf.
Doch, wenn wir nicht suchen, was machen wir in diesen Forum sonst, warum finden wir nicht?
Was Sie hier suchen, weiß ich nicht, aber daß Sie nichts finden, kann am Fehlen von Leuten mit Antworten liegen. Überrascht wäre ich in diesem Fall nicht.
Was suchen wir eigentlicht?
Was wir suchen, weiß ich nicht. Was suchen Sie?
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#28   tetrade   17:39:40 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Ist es nicht so: Männer wollen Krieg spielen…
Ja, bis zu dem Augenblick als die Wehrmachtsoldaten ihre eigene Scheiße rochen, danach wollten Sie nur noch zur Mamma.
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#27   matt2 †   17:36:23 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Ist es nicht so: Männer wollen Krieg spielen…
und Hitler gab ihnen wiederum den Vorwand dazu. Männer wollen sich wetzen, ihre Männlichkeit unter Beweis stellen, ihre Potenz, sie wollen Helden sein und dafür von den Frauen geliebt werden, der Krieg ist halt ein Instrument dafür. Der Grönemaier hat dazu ja ein lustiges Lied geschrieben. Es ist alles ziemlich lächerlich, aber wenn man der Vergnügungen leid ist, dann übt man sich in der Zerstörung.
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#26   Rudolfus   17:33:16 | Donnerstag, 31. Mai 2007
„Verteidigung“ statt „Krieg“
Früher hatte man zumindest in europäischen Staaten „Kriegsministerium“ als offiziellen Namen.
Wenn man an Vietnam und an den Irak denkt, so ist zumindest der Ausdruck „Verteidigungsministerium“ für das entsprechende U.S.-Ministerium schon ein bißchen eine Beschönigung oder eine Ironie der Politik.
Die Deutschen würden sich jedenfalls nicht mehr so einfach massenweise in ferne Kriegsgefilde verschicken lassen, wie dies den U.S.-Präsidenten mit ihren U.S.-Bürgern noch relativ leicht möglich ist.
Präsident Bush jun. und sein Kriegsminister Rumsfeld waren bekanntlich extrem verärgert über Deutschlands und Frankreichs Absagen am Irakkrieg, in Verkennung der europäischen Mentalität seit dem letzten Weltkriegsende.
Aber man stelle sich vor, Bundeskanzler Schröder und Außenminister Fischer hätten zugestimmt, und hätten die BRD-Bundeswehr an Präsident Bushs Krieg gegen Saddams Irak aktiv beteiligt, sodaß sie heute noch dort wäre wie die U.S.- und die U.K.-Soldaten.
Würden genug deutsche Soldaten bis heute an diesem Krieg mitwirken, der ja weiterhin als Bürgerkrieg geführt wird?
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#25   tetrade   17:32:48 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Lieber Agnostiker…
Umbringen werden ich mir nicht, ich habe noch viel zu tun!
Nur…brignen wir uns selbst um – oder steht ein Zwang dahinter? Wenn wir ein Zwang zur Selbsttötung emfinden sollten… ist es eine Illusion, eine Depression? Zwingt man uns zu einem „Denken“ _ um uns schuldig zu fühlen? Alles Verschwörugstherorien, nicht war? Diese böse Kirche!…blabla… Doch, wenn wir nicht suchen, was machen wir in diesen Forum sonst, warum finden wir nicht? Was suchen wir eigentlicht?
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#24   Sirilo   17:29:56 | Donnerstag, 31. Mai 2007
@Hudal
Sie werden aber hoffentlich nicht jetzt anfangen, Horst Köhler als „Führer des Großdeutschen Reiches“ zu bezeichnen, oder?
;-)
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#23   matt2 †   17:23:22 | Donnerstag, 31. Mai 2007
@tetrade: das ist eine Themaverfehlung!
Warten Sie mit Ihrem selbstmörderischen Vorhaben, bis ein entsprechendes Thema vorliegt. Alles schön nach der Reihe. Nehmen Sie Sich ein Beispiel an meinem letzten Kommentar. Ich traf diesmal den Nagel voll auf den Kopf.
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#22   Hornet   17:23:14 | Donnerstag, 31. Mai 2007
tetrade
Es reicht, wenn Du nicht katholisch bist. Hölle und so ist nur für die Hardcoregläubigen. Viel Spass!
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#21   santo domingo 2   17:19:50 | Donnerstag, 31. Mai 2007
@ tetrade
Als Agnostiker würde ich raten, Ihr Leben nicht wegzuwerfen – es ist ein Wert an sich.
Wollen Sie sich aussprechen?
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#20   tetrade   17:15:42 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Ich habe das Bedürfnis mich heute aufzuhängen!
Was raten mir die bamherzigen Katholiken dazu? Soll ich mich umbrigen? Gibt es ein Möglichkeit in den Himmel zu kommen trotz Selbstmord?
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#19   matt2 †   17:13:50 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Ich habe eine Schwäche für Fliegerasse!
So ein schmucker Burschi! Der hat bestimmt was vom Ballern verstanden. Da hatten die anderen das Nachsehen.
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#18   virOblationis   17:11:32 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Unglaube
„Inzwischen weht auch im deutschen [Verteidigungs]ministerium ein anderer Wind. Es scheint sich am Revisionismus nicht weiter beteiligen zu wollen.“
Das sehe ich nicht. Dafür hätte ich gern Belege.
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#17   Rudolfus   17:10:26 | Donnerstag, 31. Mai 2007
@tetrade
Selbstmord ist eine schwere Sünde und führt direkt in die Hölle.
Gerettete Seelen für das Himmelreich können unter Selbstmördern nur Unzurechnungsfähige sein – sobald aber einer über diesen Gedanken bereits nachdenkt, sieht er, daß er unter diese Kategorie erst gar nicht fällt, und daß sein Selbstmord also tatsächlich direkt in die Hölle führte.
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#16   Alois Hudal   17:09:49 | Donnerstag, 31. Mai 2007
@Sirilo:
Bedingt durch die Tatsache, daß die Bundeswehr in Staaten für fragwürdige Zwecke eingesetzt wird, die mit der deutschen Territorialverteidigung nichts zu tun haben, halte ich die Wortwahl „Kriegsministerium“ anstelle von „Verteidigungsministerium“ für angemessen.
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#15   tetrade   17:06:51 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Selbstmord?
Wenn ich mich mich selbst umbringe! Komme ich in den Himmel?
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#14   Rudolfus   17:03:51 | Donnerstag, 31. Mai 2007
@Sirilo
Derartige Zitate sind z.B. von einem französischen Staatspräsidenten und Ministerpräsidenten vorhanden, aber auch von einem Staatspräsidenten von Estland.
Die Namen müßte man heraussuchen, aber ich glaube, daß sich von französischer Seite Francois Mitterand so äußerte.
Auch von Großbritanniens Premierministerin Thatcher erntete die 1970er- und 1980er-BRD-Politik bereits passende Kommentare, abgesehen von Bayerns CSU-Ministerpräsidenten Franz-Joseph Strauß.
Jedenfalls ist es erstaunlich, daß sich bereits WK-I-Mitgewinner Frankreichpremierminister Clemenceau sehr ähnlich über das besiegte Deutsche Reich äußerte:
„Die Deutschen kennen keine Mittellinie. […] in schlechten Zeiten beschmutzen sie das eigene Nest, nur um uns zu gefallen.“
Aus diesem Grund wird dem unterwürfigen BRD- und „Europa“-Deutschen (etwa seit 1969, seit der Kanzler-Willy-Brandt-SPD-Ära) auf internationaler Ebene auch etwas mißtrauisch begegnet.
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#13   tetrade   17:00:46 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Katholisch?
Ist es mir elaubt mich selbst umzubringen? Was sagt Gott dazu?
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#12   Nachtlaterne   16:57:37 | Donnerstag, 31. Mai 2007
8 millionen luftsiege
8 millionen „luftsiege“ haben die 68er über ungeborene kinder errungen. wenn das keine helden sind!
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#11   tetrade   16:56:53 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Ist Selbstmord Katholisch?
Görig, Hitler…etc.
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#10   Maledica   16:52:45 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Ernsthaftigkeit
@Sirilo
Eine derartige polemisch-hetzerische Wortwahl weckt Zweifel an der Ernsthaftigkeit des Berichts
Nicht nur des Berichtes, sondern der ganzen Netzseite!
Oder nehmen Sie kreuz.net etwa ernst???
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#9   tetrade   16:52:10 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Göring hat sich feige aufgehangen
An seinem Begräbnis nahm Fliegermarschall Hermann Göring († 1945) persönlich teil.
Ist ein Selbstmörder ein Katholik?
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#8   Sirilo   16:46:22 | Donnerstag, 31. Mai 2007
@Rudolfus
„Den Charakter eines Volkes erkennt man daran, wie ein Volk nach einem verlorenen Krieg mit seinen Soldaten umgeht.“
Da haben Sie völlig recht! Man muß nur sehen, wie die US-Amerikaner mit ihren (versehrten) Veteranen der Korea-, Vietnam- und Irak-Kriege umgingen und umgehen…
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#7   Rudolfus   16:41:05 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Ausländische Wortmeldungen über Deutschland
„Den Charakter eines Volkes erkennt man daran, wie ein Volk nach einem verlorenen Krieg mit seinen Soldaten umgeht.“
Und derartiges wurde bundesdeutschen Politikern auch bereits von hochrangingen Westalliiertenstaatsleuten gesagt, zumindest seit den 1980ern.
U.S.-Präsident Ronald Reagan (1981-1989) ging sogar so weit, in der BRD einen deutschen Soldatenfriedhof zu besuchen, auch wenn er dafür im U.S.-Kongreß heftig kritisiert wurde.
Es ist jedenfalls gut nachvollziehbar, daß es viele führende deutsche Wissenschaftler vorzogen, in den Dienst der USA zu wechseln, allen voran Wernher Freiherr von Braun.
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#6   AthanasiusII   16:26:25 | Donnerstag, 31. Mai 2007
@Inabikari
Stimmt ja: Die Rote Armee und die US-Armee haben auch gegen das vereinte Europa der Völker gekämpft 1941-1945. Zum Beispiel gegen die Rumänen, Kroaten, Tschechen, Litauer, Esten, Letten, Slowenier, Dänen und Ungarn. Die NSDAP-Deutschen und die Wehrmacht und Waffen-SS stellten nur einen kleinsten Teil des Vereinten Europas dar… Aber natürlich.
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#5   Romulus   16:25:39 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Was soll das?
Zur Abwechslung mal wieder alter Wehrmachtskaffee als katholische Nachrichten aufgebrüht.
Liebe kreuz.net Redaktion überlasst diese Themen dem Frey-Imperium mit dieser bescheuerten Nationalzeitung.
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#4   Inabikari   16:23:23 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Die „Legion Condor“
hat in Spanien nicht gegen die „mörderischen Kommunisten“ gekämpft, sondern gegen die spanische Republik und z.B. gegen das baskische Volk (Guernika). Die Kommunisten stellten nur einen Teil der republikanischen Truppen.
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#3   AthanasiusII   16:22:49 | Donnerstag, 31. Mai 2007
So schlimm!
Dieser Mölders hat ja die Befreier des klerikalistischen Spaniens von der Internationalen Legion Sowjetunion Unser Vaterland und des Deutsch-Sozialistischen Thälmann-Bataillons ausgebombt haben. So ein Kriegsverbrecher! Das Thälmann-Bataillon war gerade dabei die Endlösung der Kirchenfrage in Spanien herbeizuführen, und da kam dieser schwarze Nachtjägerpilot vorbei! Er hat gegen die Menschlichkeit verbrochen! Er hat das Wohl des Volkes nicht beachtet! Er hat die russischen Befreier Spaniens verjagt! Er muss bestraft.
(Aus: LinksPartei, Geschichtliche Meditationen von Gregor Gysi, 2006.)
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#2   Sirilo   16:19:56 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Kein „Kriegsministerium“!
Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, daß es kein deutsches „Kriegsministerium“ mehr gibt, sondern nur ein deutsches „Verteidigungsministerium“. Eine derartige polemisch-hetzerische Wortwahl weckt Zweifel an der Ernsthaftigkeit des Berichts.
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#1   Athanasius   16:16:59 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Natürlich darf Mölders nicht mehr genannt werden…
…er könnte ja in Smolensk einige heldenhafte deutsche Mitglieder des sehr sozialen „Kommittee Neues Deutschland“ getroffen haben bei Bombenangriffen gegen die Sowjetunion. Diese unschuldigen deutschen Stalinisten könnten da doch getroffen worden sein! Mölders war ein Kriegsverbrecher gegen das Volk!
(Aus: Sozialdemokratische Partei Deutschlands, Unsere Parolen, Berlin, 2006.)
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