Nationalsozialismus
Rassistischer Holocaust
Nicht jeder, der durch den nationalsozialistischen Rassenwahn ums Leben kam, ist in gleicher Weise zu bedauern. Von Leo G. Schüchter.
Zigeunerin im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau
Zigeunerin im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau
(kreuz.net) Der Generalsekretär der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, Dr. Avshalom Hodik, schrieb kürzlich einen Brief an den Kurator des österreichischen Lebensschutzmuseums, Dr. Josef Preßlmayer.

Darin erklärte Hodik, daß sich der Begriff Holocaust „in der Historiographie ausschließlich auf die Vernichtung der Juden, sowie der Roma und Sinti im Dritten Reich, also auf ein ganz bestimmtes, einmaliges geschichtliches Ereignis“ beziehe.

Somit ist das Holocaust-Konzept nicht einzigartig auf eine Ganzopferverbrennung von Juden reserviert, sondern auch auf die nationalsozialistische Zigeunerverfolgung auszudehnen.

Ähnlich äußerte sich der damalige deutsche Bundespräsident Roman Herzog im Jahr 1997 zur Debatte um ein zentrales Berliner Mahnmal für die Opfer des nationalsozialistischen Terrors:

„Der Völkermord an den Sinti und Roma ist aus dem gleichen Motiv des Rassenwahns, mit dem gleichen Vorsatz und dem gleichen Willen zur planmäßigen und endgültigen Vernichtung durchgeführt worden wie der an den Juden.“

Opfer eines systematischen Genozids
1912: Zigeuner in Galizien, Spanien1928: Deutsche Polizisten registrieren und fotographieren die Zigeuner.Marzahn in Berlin 1936: Das erste Zwangslager für Zigeuner.

Etwa 500.000 Angehörige der europäischen Zigeunervölker wurden von den Nationalsozialisten ermordet – ungefähr die Hälfte der damals in Europa lebenden Zigeuner.

Nach den Kriterien von Bundespräsident Herzog gehören auch die 150.000 Behinderten und Kranken zu den Opfern, die von den nationalsozialistischen Schergen aus rassehygienischen Motiven zwischen 1939 und 1945 gezielt getötet wurden.

Der deutsche Historiker Reinhard Koselleck († 2006) stellt 1998 in einem Beitrag für die Wochenzeitung ‘Die Zeit’ fest:

„Es gibt keinen Grund, die als slawische Untermenschen umgebrachten Menschen der Vergessenheit auszusetzen. Rein numerisch übersteigt deren Zahl bei weitem die der Juden und anderer Gruppen. Rund drei Millionen nichtjüdische Polen kamen gewaltsam um.“

Der Historiker fragte auch, warum die dreieinhalb Millionen russischen Kriegsgefangenen bei Gedenkfeiern und Mahnmalen vergessen würden. Diese habe man ebenfalls aus Motiven des Rassenwahns als „slawisch-minderwertige“ Menschen verhungern lassen.

Bei der Debatte um das in Berlin anvisierte zentrale Mahnmal gab es Mitte der 90er Jahre zwei Parteien: die Vertreter des Holocaust-Konzeptes um die Journalistin Lea Rosh und die Befürworter eines Denkmals für alle Opfer der rassistischen und totalitären Gewaltherrschaft des Nationalsozialismus.

Letztere mahnten, daß man nicht die Sichtweise der nationalsozialistischen Rassenideologen übernehmen dürfe, indem man die rassistischen Wertabstufungen von Menschen bei den Opferkategorien und Gedenkformen fortsetze.

Es gebe bereits in der Öffentlichkeit und in der offiziellen Gedenkkultur eine bedenkliche Hierarchisierung von Opfern des Nationalsozialismus.

„Die Vernichtungskategorien“ – so wieder Koselleck – „wurden von den Rasseideologen der SS entwickelt, sortiert und exekutiert – der Tod war der gleiche, so einmalig und so verschieden die Menschen auch waren, die unschuldig in diese Mordmaschine eingeschleust wurden.“

Die Vorstellung der unteilbaren Menschenwürde und der gleichen Menschenrechte für alle Opfer hatte bei den politischen und medialen Einpeitschern des Holocaust-Konzeptes keine Chance.

Allen voran marschierten Lea Rosh und Ignatz Bubis († 1999), der damalige Vorsitzende des ‘Zentralrats der Juden in Deutschland’.

Sie setzten „mit unüberbietbarer Intoleranz durch, ein Denkmal nur für die ermordeten Juden zu schaffen, unter striktem Ausschluß jeder anderen Opfergruppe“ – so Koselleck.

In diesem Zusammenhang ist zu fragen, ob der von der Stadt Frankfurt ausgelobte „Ignatz Bubis-Preis für Verständigung“ – der alle drei Jahre mit einer Dotation von 50.000 Euro vergeben wird – eine staatliche Wiedergutmachungsaktion für Bubis Intoleranz ist.

Auch internationale jüdische Organisationen machten Druck auf die damalige Bundesregierung.

Der mächtige ‘Jüdische Weltkongreß’ forderte Bundeskanzler Helmut Kohl schon im Jahr 1991 definitiv auf, nur einem Exklusivdenkmal für die ermordeten Juden zuzustimmen.

Nachdem entschieden war, eine Gedenkstätte alleine für die jüdischen Opfer zu errichten, blieb nur die Alternative übrig, für die anderen Opfergruppen jeweils eigene Mahnmale zu fordern oder anzustoßen.

Die makabre Ironie dieser zweiten Lösung bestehe darin, schreibt Koselleck, daß „wir uns weiterhin an die Häftlingskategorien der SS halten, die in den Konzentrationslagern alle so oder so definierten Gruppen gegeneinander ausspielte“.

Unter diesen Umständen forderte der Zentralrat der Sinti und Roma in Deutschland eine eigene Gedenkstätte in „räumlicher Nähe“ zu dem Mahnmal für die ermordeten Juden.

Die beiden Denkmäler sollten auch „gestalterisch verbunden“ sein, um eine gleichartige Würdigung der Opfer zumindest anzudeuten.

Selbst diesen Ansatz lehnte Ignatz Bubis ab.

Er brüstete sich sogar in unüberbietbarem Zynismus mit der öffentlichen Feststellung, daß er sich zwischen der Gedenkstätte für die Juden und dem Gedenkort für die Opfer der Sinti und Roma höchstens „eine gärtnerische Verbindung“ vorstellen könne.

Auch darin zeigt sich ein rassistischer Ansatz der Holocaustbetreiber.

Als Romani Rose (60) – der Zentralratsvorsitzende der Sinti und Roma – Ignatz Bubis Apartheidsdenken vorwarf und von „Ausgrenzung“ und „Selektion“ sprach, fühlte sich dieser ertappt, spielte öffentlich den Beleidigten und ließ alle weiteren Gespräche über eine Verbindung der Gedenkstätten – und damit über ein gleichwürdiges Gedenken der Opfer – absagen.

Sogar der deutsch-jüdische Publizist Raphael Seligmann (59) fordert inzwischen: „Im Gedenken sollte man von einer Selektion absehen.“

Ab Mitte der 90er Jahre wurde über den Gedenkstättenort für die ermordeten Juden und die Denkmals-Entwürfe gestritten.

Zu dem letztlich realisierten Eisenman-Entwurf gab es ein Vorbild im ehemaligen Konzentrationslager Treblinka.

Dort sind 16.000 Grabstelen aus Granit aufgestellt, in menschlichen Ausmaßen gestaltet und in unterschiedlichen Abständen plaziert, dem unterschiedslosen Gedenken von 800.000 unterschiedlichen Menschen gewidmet.

Dagegen wirkt der fußballfeldgroße Monumentalismus des Berliner Holocaustums, von dem amerikanisch-jüdischen Architekten Eisenman entworfen, beängstigend und bedrückend.

Bei dieser Ästhetik des Monumentalen, dem militärisch-martialischen Massenaufmarsch von Massenblöcken, einer Demonstration von Brutalität in Stein, haben manche Betrachter ein alptraumhaftes Déjà-vu-Erlebnis totalitärer Dimensionen.

Offenbar sind die Apartheidsprinzipien des Holocaust-Konzeptes auch in den ästhetischen Kategorien des Gedenkstättenkonzepts durchgeschlagen.

Die Grundideen der Holocaust-Ideologie, die vor dreißig Jahren in den USA entwickelt wurden, reproduzieren anscheinend die rassistischen Ideen, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Europa und Nordamerika weit verbreitet und tief in der europäischen Geistesgeschichte verankert waren.

Dieser Rassismus geht auf die europäische Aufklärung zurück.

Die in Europa assimilierten und integrierten liberalen Juden haben diesen Rassismus der aufgeklärten Moderne mitgetragen – etwa gegen die Schwarzen in Amerika oder gegen die Zigeuner in Europa.

Heute wird dieses rassistisch bestimmte Denken von jüdischen und nichtjüdischen Holocaustideologen auf subtile Weise in den Opferkategorien des Nationalsozialismus erneuert.

Bemäntelt mit dem hehren Kampf für Gerechtigkeit und für die Opfer des Antisemitismus wird gerade von jüdischen Organisationen mit alten Kategorien ein neuer Rassismus gefördert.
      
443 Lesermeinungen
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#458   Schopenhauer   17:51:38 | Dienstag, 12. Juni 2007
@ Manuel
Das sind keine Parteien mit einem rechtsgerichteten Programm. Rechtspopulisten werden von diesen Parteien ausgeschlossen, siehe Beispiel Martin Hohmann.
Seit wann ist die Union keine rechte Partei? Berlusconi ist israelfreundlich. Hamburgs Ex-Innensenator Schill hat eine Pro-Israel Haltung vertreten.
Rechtsradikale für Israel …ww.trend.infopartisan.net/trd0704/t130704.html
Nächstes Beispiel, ein Blog:
Initiative Verteidigt Israel, Kiel
Auch da sucht man natürlich nicht lange um etwas antideutsches zu finden:
Massenmord made in Germany
Zu den Tätern des 11. September und ihren nützlichen Idioten
Von der HSG Studierende für Israel, Kiel und der Antifa Kiel
Natürlich sucht man da nicht lange!
Was genau soll an dem Blog oder an dem Artikel „antideutsch“ sein? Der Artikel ist völlig zutreffend.
Ich weiß ziemlich gut über antizionistische Linke bescheid. Grundsätzlich dürften Linksradikale eher Israelfeindlich eingestellt sein. Bspw. die großen Zeitungen „Neues Deutschland“ oder „Junge Welt“, die regelmäßig antizionistisch verbrämten Antisemitismus servieren. Israelfreundliche Zeitungen wie die von der JW abgespaltene „Jungle World“ verkaufen sich dagegen eher schlecht als recht.
Außerdem ist die „antideutsche“ Haltung mancher Linker ein Produkt Bismarckscher Einigungspolitik und keineswegs eine Folge der Nazis. Bismarck hat eine Politik betrieben die darauf hinaus lief Dtl. und Konservatismus in eins zu setzen. Dagegen wehren sich „Antideutsche“.
des Likud-Blockes, eine rechtsgerichtete Partei.
„Rechts“ ist nicht „Nazi“!
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#457   Manuel   01:26:30 | Dienstag, 12. Juni 2007
@ Schopenhauer
Die Politik Israels wird schon lange von rechten Parteien eher unterstützt als von linken. Die CDU vertritt Israel-freundlichere Positionen als die SPD.
Das sind keine Parteien mit einem rechtsgerichteten Programm. Rechtspopulisten werden von diesen Parteien ausgeschlossen, siehe Beispiel Martin Hohmann.
Schwachsinn! Sharon steht für eine konservative Politik.
Sharon war der Führer des Likud-Blockes, eine rechtsgerichtete Partei. Erst am Ende seiner Karierre wurde er gemäßigter.
Zeigen Sie mir mal wo es solche Antifas gibt. Die Antifas laufen gewöhnlich mit Palästinenser Tuch um den Kopf herum.
Die linken Antizionisten sind die Palituch-Träger. Zum Programm der Antifas gehört die Solidarität mit Israel. Beispiele:
Antifa-Freiburg:
Gegen jeden Antisemitismus!
Zur notwendigen Verteidigung Israels www.antifa-freiburg.de/spip.php?page=antifa&id…
Man sucht nicht lange, bis man das typische „Antideutsche“ findet:
Nie wieder Deutschland! www.antifa-freiburg.de/spip.php?page=antifa&id…
Nächstes Beispiel, ein Blog:
Initiative Verteidigt Israel, Kiel …eidigtisrael.blogsport.de/
Auch da sucht man natürlich nicht lange um etwas antideutsches zu finden:
Massenmord made in Germany
Zu den Tätern des 11. September und ihren nützlichen Idioten
Von der HSG Studierende für Israel, Kiel und der Antifa Kiel …eidigtisrael.blogsport.de/…ord-made-in-germany/
Antifa Mainz, Israelsolidarität und antideutsch in einem Artikel:
Solidarität mit Israel!
Deutschland das Existenzrecht entziehen! mainz.antifa.net/cms/index.php?option=com_con…
Genügen diese Beispiele? Sie sind nicht richtig informiert über Antifa einerseits und linken Antizionisten andererseits.
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#456   Schopenhauer   23:37:52 | Montag, 11. Juni 2007
@ Pünkten u. Manuel
In welchen Rechts-Parteien findet man Philosemiten?
Die Politik Israels wird schon lange von rechten Parteien eher unterstützt als von linken. Die CDU vertritt Israel-freundlichere Positionen als die SPD. Die amerikan. Rep. genauso. Auf der neokonservat. Seite kath.net findet man fast durch die Bank israelfreundliche Artikel.
Die dänischen Rechtsparteien bspw. sind nicht erst seit den Mohammed Karikaturen entschieden pro-israelisch.
Die radikalen Antifas hingegen, die ihren Philosemitismus
Zeigen Sie mir mal wo es solche Antifas gibt. Die Antifas laufen gewöhnlich mit Palästinenser Tuch um den Kopf herum.
Beide vertraten eine rechtsradikale Politik.
Schwachsinn! Sharon steht für eine konservative Politik. Konservativ nicht in dem Sinn des Weichspüler Konservatismus der CDU (eher rechte Sozialdemokratie), sondern des Kons. der britischen Torries oder der amerik. Rep. Sharon hat die Kadima gegründet um aus dem Gaza Strip abziehen zu können!
nicht aber das, was sie belegen müßten
Hä? Es ging darum was die Kirche der gläubigen Frau und Mutter von fünf Kindern rät, die von ihrem ungläubigen, rüpelhaften und HIV-positiven Mann bedrängt wird. Und auch hier verbietet die Kirche Kondome!
Da Sie hier immer den großen Humanisten, Aufklärer und Menschenrechtsaktivisten geben, darf man wohl fragen, wie Sie dazu kommen, einem Meinungsgegner, dem Sie erkennbar nicht gewachsen sind, den Tod zu wünschen!
Gehts vielleich noch dramatischer? Mir kommen schon die Tränen!
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#455   Manuel   13:53:50 | Montag, 11. Juni 2007
@ Schopenhauer
Sharon ist nicht LePen.
Beide vertraten eine rechtsradikale Politik. Während die wenigsten Frankophilen die Politik LePens unterstützen dürften, unterstützten die Philosemitien die Politik Sharons uneingeschränkt.
Womit wieder mal jeder die Israel positiv gegenüber steht als „Deutschen-Feind“ gebrandmarkt werden soll.
Dieses Ziel verfolge ich mit Sicherheit nicht. Ich stehe grundsätzlich Israel positiv gegenüber, trotzdem kann ich nicht jede Aktion Israels rechtfertigen und schon gar nicht würde ich mich oder jeden, der Israel positiv gegenüber steht, als „Deutschen-Feind“ betrachten. Die radikalen Antifas hingegen, die ihren Philosemitismus in ihrer uneingeschränkten Solidarität zu Israel zur Schau tragen, outen sich selbst als „Deutschen-Feind“.
Auch findet man ihn bei bürgerlichen Rechts-Parteien.
In welchen Rechts-Parteien findet man Philosemiten? Bitte Beispiele.
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#454   GerdEric   01:33:49 | Montag, 11. Juni 2007
@Liberalsozialist
Liberalsozialist: Wenn der Messias ofenbart wird werden sie bestimmt hüpfen vor Freude ohne zu wissen dass er unter seiner Schirmmütze zwei Hörner hat.
Der wird aber gestürzt werden von einem der schonmal hier war…
Ups. :-O
Wollen Sie mir Angst machen,
dass Sie >:) unter der Schirmmütze hervor kriechen?
na, und wer war schon mal da?
genau!
Karl Marx? ^-^
nun, den halte ich zwar weder für den Messias :-S und auch nicht für dessen Wegbereiter… :-)
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#452   Liberalsozialist   00:03:38 | Montag, 11. Juni 2007
GerdEric
Wenn der Messias ofenbart wird werden sie bestimmt hüpfen vor Freude ohne zu wissen dass er unter seiner Schirmmütze zwei Hörner hat.
Der wird aber gestürzt werden von einem der schonmal hier war…
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#451   GerdEric   23:59:43 | Sonntag, 10. Juni 2007
@.chen
.chen: wie es der Untergang:
des jüdischen Tempelkultes im Jahre 70,
des vom mosaischen Gesetz vorgeschriebenen Opfers,
des um den Tempelkult sich anordnenden Festkalenders
und der für diesen Kult geweihten Priester
Seien Sie es Gewiss, der Tempelkult wird wieder kommen, sobald Messias kommt (und das ist nicht der Jesus der Christen).
„mosaische“ (ich nenn’ es auch so, weil Sie es eh nicht versthehen (das mag auch das sein, was Sie und andere glauben es wäre jüdische Reaktion „christlichen“ Einflusses)) Opfer bestehen weiterhin.
dass sich der Festkalender um einiges erweitert hat, „verdankt“ das Judentum sicher dem „Christentum“, dazu gehören auch die Zeiten der Verfolgungen durch sich „Christen“ heissende.
Priester gibt es auch heute noch, und sie tuen weiter ihre Pflicht, und sobald der Tempel wieder steht, werden sie wieder die Opfer bringen.
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#450   Pünktchen   11:57:11 | Sonntag, 10. Juni 2007
Schopenauer-Sperling
Ihre Zitate und neuerlichen Behauptungen belegen zwar die Verwerfung bestimmter Verhütunsmethden durch die Krche, nicht aber das, was sie belegen müßten, nämlich daß die Kirche behauptet hätte: „Verhütung ist Mord“ (so in einem von Ihnen zitiert oder behauptet!) Bitte belegen Sie diese Behauptung in ihrem ganzen pauschalen Umfang! Können Sie es nicht, wäre es eine billige Forderung an jeden intellektuell redlichen Menschen, den Irrtum einzugestehen!
Im übrigen, fordere ich Sie jetzt nochmals auf, zu erklären, was Sie damit gemeint haben, ich solle mich „erschießen“! (so in Ihrem letzten Beitrag als Sperling“ Samstag, 5. Mai 2007 00:02
Da Sie hier immer den großen Humanisten, Aufklärer und Menschenrechtsaktivisten geben, darf man wohl fragen, wie Sie dazu kommen, einem Meinungsgegner, dem Sie erkennbar nicht gewachsen sind, den Tod zu wünschen! Also bitte: erklären Sie sich! [mehr…]
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#449   Schopenhauer   17:21:35 | Samstag, 9. Juni 2007
@ Pünktchen @ Manuel
Uta RankeHeinemann ist tendenziös.
Welcher ganze Text? Wissen Sie mir persönlich ist es völlig egal was der Vatikan bezüglich Verhütung zu sagen pflegt. Ich halte mich sowieso nicht dran. Aber wenn Sie glauben, daß ich hier für Sie den Deppen markiere und Belege raussuche für Dinge die allgemein bekannt sind, dann täuschen Sie sich. Jeder weiß, daß der Vatikan Kondome unter allen Umständen als Verhütungsmaßnahme ablehnt wie er überhaupt jede Verhütung ablehnt die er als „Eingriff in den Willen Gottes“ auffasst. Erlaubt ist lediglich die sog. natürliche Verhütung, die also mit dem Kalender arbeitet.Wenn Ihnen nix besseres einfällt als Selbstverständlichkeiten zu leugnen nur um sich vor einer Diskussion zu drücken, dann ist das Ihr Problem und zeigt nur wieder mal wie wenig Sie Ihre eigenen Auffassungen durchdacht haben.
und solchen, die der Gnade und dem Glauben bewußt zuwiderhandeln!
So? Und was pasiert mit den Menschen „die dem Glauben und der Gnade bewußt zuwiderhandeln“? So wie ich zum Bsp?
ein Sharon wird dabei …
Sharon ist nicht LePen.
Die Wikipedia kennt folgende …
Womit wieder mal jeder die Israel positiv gegenüber steht als „Deutschen-Feind“ gebrandmarkt werden soll. Der israelische Nationalstaat basiert auf den gleichen weltanschaulichen Grundlagen wie der deutsche! Abgesehen davon gibt es noch Dutzende andere Formen von Philosemitismus. Bspw. den tatsächlich überaus radikalen der evangelikalen Rechten.
Auch findet man ihn bei bürgerlichen Rechts-Parteien.
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#448   Manuel   21:31:56 | Freitag, 8. Juni 2007
@ Pünktchen
Vor einiger Zeit las ich eine Diskussion über Frankophilie. Darin fragte einer, was an Franken so toll sein sollte, er glaubte, damit seien die Franken in Bayern gemeint. :-]
Diese Formen der Sympathie für Völker sind an sich nichts negatives. Sie haben dazu auch einzelne Punkte benannt, Sprache, Geschichte und Kulturleistungen. Der Frankophile als Beispiel mag die französische Sprache, die französische Mode, die französische Küche. Wie sieht es aber mit den Menschen aus, die das französische Volk bilden? Bei der Frankophobie werden die Menschen mit verurteilt. Wird in der Frankophilie ein rechtsradikaler Le Pen andererseits bewundert und vergöttert? Ich glaube, da sind wesentliche Unterschiede zum Philosemitismus zu finden. Der von Ihnen angesprochene, sich mit Israel solidarisierende Philosemit kennt kaum Einschränkungen in seiner Bewunderung des jüdischen Volkes, ein Sharon wird dabei genauso bewundert und mit allen Mitteln verteidigt. Gleichzeitig werden Moslems pauschal verurteilt. Nicht selten wird ein Jude als solcher nicht anerkannt, wenn dieser nicht in die philosemitische Vorstellung passt: „das ist kein Jude, sowas machen Juden nicht“. Hier zeigt der Philosemit gleichzeitig etwas antisemitisches, den „subtilen“ Antisemitismus. Sie haben aus Wikipedia zitiert, in der Einleitung:
„Der Ausdruck Philosemitismus bezeichnet sowohl eine dem Judentum in besonderer Weise zugeneigte und sympathisierende Haltung als auch einen subtilen Antisemitismus“.
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#447   Pünktchen   19:47:18 | Freitag, 8. Juni 2007
manuel
Das kann ich als Argument akzeptieren!
Tatsache ist aber, daß es Formen von Sympathie für Völker gibt, die mit der Sprache, der Geschichte und den Kulturleistungen dieser Völker zusammenhängen und die eine gewisse Vorliebe i.S. von bevorzugter Beschäftigung mit diesen Völkern bedeuten können.
So würde es niemand besonders problematisieren, wenn Sie sich als anglophil oder frankophil zu erkennen gäben. Ganz in diesem Sinne muß es auch erlaubt sein, „philosemitisch“ zu sein.
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#446   Manuel   19:38:24 | Freitag, 8. Juni 2007
@ Pünktchen
Viele machen den Fehler und denken, Philosemitismus kann nichts schlechtes sein. Wird man damit konfrontiert, fragt man sich „hä, wie kann eine Zuneigung etwas negatives sein?“.
Im Philosemitismus werden Juden wie im Antisemitismus als etwas „besonderes“ wahrgenommen. Damit ist auch eine gewisse Erwartungshaltung an Juden verknüpft. Werden diverse Erwartungen nicht erfüllt, schlägt der Philosemitismus nicht selten in Hass, also in Antisemitismus um. Dazu wird der Philosemitismus auch als eine „Einschleimerei“ bei Juden verstanden. Kaum ein Jude mag dieses Einschleimen.
Egon Schwarz, ein jüdischer Publizist zu diesem Thema:
„Das Schrecklichste nach dem Antisemitismus ist der Philosemitismus“ martinm.twoday.net/stories/2144250/
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#445   Pünktchen   19:14:48 | Freitag, 8. Juni 2007
der Ausdruck „Nickgeschwader“
ist schon sehr bezeichnend! das ist wahrscheinlich die Fachsprache der Internettrolle und manisch getriebenen Forenverschmutzer. In der Tat: darüber sollte man eine Diplomarbeit schreiben und über die nötigen und angemessenen Gegenmaßnahmen gegen solche virtuellen Krebsgeschwüre!
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#443   Pünktchen   19:08:31 | Freitag, 8. Juni 2007
Sablonsky
Nein, es geht nicht nur um die Löschung der Beiträge, sondern um die Sperrung eines Lesers, der, bereits mehrfach gesperrt, hier wieder einmal in destruktiver Weise und kampagnenartig auftritt und die Diskussion stört.
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#441   Pünktchen   18:54:36 | Freitag, 8. Juni 2007
Anders als Manuel-sablonsky-Bodo-Flavius-Ananias-Thilo-Krokodil…
verstehe ich – wie die Wiki – „Philosemitismus“ als
eine dem Judentum in besonderer Weise zugeneigte und sympathisierende Haltung
und sonst als gar nichts. Insbes. nicht als Aussage über rassische/ethnische/nationale Vorzüge!
Freilich gibt es den Philosemitismus aus Scham und den anti-deutschen P. (Wikipedia!), beides eine Spielart, wie wir sie bei dem genannten, vielfach gesperrten Leser und seinem zwanghaften Verdächtigungsfuror („Antisemitismus“, „Judenhasser“ …) studieren können.
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#440   Manuel   18:46:15 | Freitag, 8. Juni 2007
Antisemitismus der Linken
Als Sonderströmung der radikalen Linken existiert ein antideutscher Philosemitismus. Diese Form einer bestimmten Solidarität mit Israel. Besonders bei der neueren politischen Strömung der Antideutschen ist diese Haltung verbreitet.
Das trifft auf die Antifas zu, nicht auf die Linken. Vor allem die Linken kleiden ihren Antisemitismus als „Antizionismus“.
Die ideologischen Grundlagen des Antizionismus in der Linken d-a-s-h.org/…enantizionismus.html
Antisemitismus in der Linken d-a-s-h.org/…4_deutschelinke.html
Ein ausführlicher Bericht über Antisemitismus und Philosemitismus von Antisemitismusforscher Wolfgang Benz:
Zwischen Antisemitismus und Philosemitismus …ocaust.juden-in-europa.de/…isemitismus/benz.htm
Man sollte sich schon besser über das informieren, über das man sich auslässt.
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#439   Pünktchen   18:31:56 | Freitag, 8. Juni 2007
Die Wikipedia kennt folgende Formen:
Philosemitismus aus Scham Häufig wird ein nach 1945 entstandener deutscher Philosemitismus als Ergebnis der Scham und des Schuldbewusstseins wahrgenommen.
Antideutscher Philosemitismus Als Sonderströmung der radikalen Linken existiert ein antideutscher Philosemitismus. Diese Form einer bestimmten Solidarität mit Israel. Besonders bei der neueren politischen Strömung der Antideutschen ist diese Haltung verbreitet.
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#437   Pünktchen   18:16:00 | Freitag, 8. Juni 2007
sablonsky
Neuanmeldung sablonsky!Kein Kommentar! :-D
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#435   Pünktchen   18:09:41 | Freitag, 8. Juni 2007
manuel
Was sollte von Ihnen schon „Sachliches“ kommen, nachdem Sie als entlarvter Mehrfachaccount-Betreiber mit rein destruktiven Absichten unter den namen Bodo, Kentucky, Sauerkraut, Flavius, usw. schon als sachlich und intellektuell minderbemittelt aufgeflogen sind?
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#433   Pünktchen   17:57:09 | Freitag, 8. Juni 2007
manuel-Thilo-Ananias
Die Neuanmeldungen Manuel und Thilo (beide 7. Juni) sind niemand anderer als die gesperrte Krokodil-Bodo-Mickey-Kentucky-Flavius-Sauerkraut… usw. Ananias ist ein alter Account derselben Person. Ich möchte die Redaktion bitten die Identität der beiden neuen Accounts zu überprüfen und gegebenenfalls Sperrungen vorzunehmen!
Zur Sache: Wenn Jacob Neusner, einer der rennomiertesten US-amerikanischen Gelehrten von Frl. Sauerkraut-manuel-Thilo als „Stümper“ bezeichnet wird, dann kann ihn das kalt lassen! Die deutschen (jüdischen) Professoren Wolffsohn, Brumlik und der Tübinger Judaist Morgenstern sehen das anders.
Eine „Philosemitenkeule“ schwinge ich nicht, weil ich gar nicht sehen kann, was daran schlecht sein soll Philosemit zu sein. Ich wehre mich gegen die falschen Vulgär-Philosemiten, die sich – trotz offensichtlicher intellektueller Beschränktheit – in Debatten einmischen für die sie das nötige Rüstzeug nicht haben. Der Schaden, den sie dabei für die vermeintlich von Ihnen vertretene Sache anrichten, ist beträchtlich.
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#432   Thilo   17:47:48 | Freitag, 8. Juni 2007
@ Pünktchen
Die Kirche lehrt nirgends, wer „in den Himmel“ kommt und wer nicht! Es gilt vielmehr die Zusage Jesu: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt.
Was hat Jesu noch gesagt?
„Niemand kommt zum Vater denn durch mich“.
Das heißt im Klartext, keiner käme in den „Himmel“, der nicht an Jesu glaubt. Wenn Sie Kirche und christliche Lehre miteinander verbinden wollen, müssen Sie das schon in seiner Komplettform praktizieren und nicht die Hälfte herausschneiden.
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#431   Manuel   17:39:53 | Freitag, 8. Juni 2007
Die Bedeutung Jakob Neusners
Diese Sache ist entschieden und zwar zugunsten von Jacob Neusner,
Es ist und bleibt ein Wunschdenken Pünktchens, dass die Sache zugunstens Neusner entschieden ist.
Keinesfalls ist diese Sache entschieden, denn wie erwähnt, kann er eine Vielzahl seiner Behauptungen nicht belegen, während Kritiker wiederum eine Vielzahl seiner Behauptungen mit Fakten widerlegen. Das lässt Jakob Neusner als Stümper erscheinen, der als Quelle komplett ungeeignet ist. Die inhaltslosen Phrasenmurkserei Pünktchens samt seinen Diskreditierungsversuchen ändert an diesen Tatsachen nicht das Geringste.
dann genießen alle diese Stimmen für mich natürlich höheren Kredit als ein Frl. Sauerkraut, daß sich in ihrem falschen Vulgär-Philosemitismus
Man beachte, wie freizügig Pünktchen die Philosemitenkeule schwingt, obwohl er nicht das geringste über die angegriffene Person weiß. Frl. Sauerkraut brachte Gegenargumente, die Pünktchen nachträglich mit dieser Keule zertrümmern und die Gegnerin diffamieren möchte, was bei dieser diskussionsunfähigen Person zur Regel gehört.
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#430   Pünktchen   16:51:59 | Freitag, 8. Juni 2007
Das ging ja wohl voll daneben!
Der ganze Text von Uta Ranke-Heinemann ist in Diktion und Aussageabsicht tendenziös. Es geht aus ihm zunächst hervor, daß nicht – wie von Ihnen behauptet – Johannes Paul irgendeiner Frau etwas geraten habe, sondern ein hochrangiger Kirchenvertreter. Die pauschale Behauptung, für die Kirche sei Verhütung Mord ist solch ein Unsinn, daß ich für die weitere Erörterung um genauere und tendenzfreie Belege bitte!
Zu Ihrer Aufforderung an meine Adresse, ich solle mich doch „erschießen“, haben Sie merkwürdigerweise nichts zu sagen! Ist das Ihr „aufklärerischer“ Ansatz im Umgang mit Meinungsgegnern? Verfallen Sie dort vielleicht demselben Jakobinismus, den Sie zuvor – zu Unrecht! – Immanuel Kant anlasten wollten?
Die Kirche lehrt nirgends, wer „in den Himmel“ kommt und wer nicht! Es gilt vielmehr die Zusage Jesu: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt. Über die Nichtgläubigen wird dort nichts ausgesagt. Die Kirche unterscheidet auch zwischen den Menschen, die ohne eigenes Verschulden nicht glauben, aber nach den Weisungen ihres Gewissens handeln und solchen, die der Gnade und dem Glauben bewußt zuwiderhandeln!
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#429   Schopenhauer   16:18:32 | Freitag, 8. Juni 2007
@ Pünktchen
der dieses und jenes nicht glaube…
An anderer Stelle (ich weiß leider nicht mehr genau wo) stand die Kirche leite aus dem Satz „Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt“ sehr wohl einen entsprechenden Anspruch ab. Behaupteten Sie etwa nicht selbst an anderer Stelle „die Schrift wird uns aus der Hand der Kirche gereicht“ oder so ähnlich? Wollen Sie ernsthaft behaupten man könne nach kath. Auffassung glauben woran immer man will, solange man sich nur vernünftig verhält?
bitte ich um den Beleg
„Gemäß Johannes Paul II. und seinem Sprachrohr Carlo Caffarra, Leiter des „Instituts Johannes Paul II. für Studien über Ehe und Familie“ (von Johannes Paul II. 1980 gegründet) an der päpstlichen Lateranuniversität, ist Verhütung Mord. Deshalb darf z.B. ein HIV-infizierter Bluterkranker lebenslänglich nicht mit seiner Frau verkehren, auch nicht nach deren Klimakterium, weil Kondome eine von Gott verbotene Art der Verhütung sind. Und wenn der bluterkranke Ehemann das nicht fertigbringt, ist es besser, daß er seine Frau ansteckt, als daß er ein Kondom nimmt.- Carlo Caffarra wurde 2006 von Papst Benedikt zum Kardinal erhoben.“
Prof. Dr. theol. Uta Ranke-Heinemann
Der Papst wurde damals nicht zu Unrecht wegen Aufrufs zur Körperverletzung angezeigt. Leider war er kein dt. Staatsbürger. Vor gar nicht langer Zeit wurde die franz. Bischofskonferenz vom Vatikan getadelt weil sie Kondome als im Notfall bessere Lösung bezeichnet hatte. Übrigens bin ich sicher daß Sie das wissen!
Redaktion benachrichtigen
#428   Pünktchen   15:33:41 | Freitag, 8. Juni 2007
gerdEric
Es hat in der Kirchengeschichte Entwicklungen gegeben und auch Ausgliederungen, aber keinen so grundsätzlichen Bruch
wie es der Untergang:
des jüdischen Tempelkultes im Jahre 70,
des vom mosaischen Gesetz vorgeschriebenen Opfers,
des um den Tempelkult sich anordnenden Festkalenders
und der für diesen Kult geweihten Priester
für das Judentum gewesen ist.
Vergleichbar mit diesem Bruch wäre es, wenn die rk Kirche Papsttum und Eucharistie aufgäbe zugunsten von Landessynoden und Predigtgottesdiensten!
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#427   GerdEric   15:12:53 | Freitag, 8. Juni 2007
@.chen
Im Gegensatz zu Ihrem Katholizismus lebt das Judentum von Klasse (und da ist für mich die Orthodoxie massgeblich), nicht Masse (Menge der „Gläubigen“ und Menge an „Produkten“), wie das Christentum ja nicht im Mittelalter des Katholizismus stehen geblieben ist, sondern sich, wenn auch über luther, weiter entwickelt hat.
Wäre Neusner auf dem richtigen Weg, dann sind es auch die neuen Wege des homosexuellen Katholizismus, sicher auch eine ältere Schwester des römischen Katholizismus ;-)
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#426   Pünktchen   14:34:42 | Freitag, 8. Juni 2007
Die Bedeutung Jacob Neusners
für die Judaistik wird sicher nicht zwischen einem pünktchen und einem Frl. Sauerkraut-Ananias entschieden! Diese Sache ist entschieden und zwar zugunsten von Jacob Neusner, der als Gelehrter mit 900 Einzelpublikationen eine ganz und gar singuläre Erscheinung ist. (Hier eine Auswahlbibliographie en.wikipedia.org/…Neusner_bibliography) Gäbe es keine Divergenzen in Einzelfragen, dann wäre dies erstaunlicher als die vorgetragene Kritik.
Wenn nun die deutschen Lehrstuhlinhaber Wolffsohn (München) und Brumlik (Frankfurt) und außerdem der Judaist Morgenstern (Tübingen) in der Gesamtbewertung Neusner darin folgen, daß das Christentum für die Ausformung des talmudischen Judentums eine entscheidende Rolle gespielt hat, dann genießen alle diese Stimmen für mich natürlich höheren Kredit als ein Frl. Sauerkraut, daß sich in ihrem falschen Vulgär-Philosemitismus durch Forschungsergebnisse bedroht fühlt (warum eigentlich?) und gar einen „schriftlichen Holokaust“ (sic!) heraufbeschwört.
Schaue ich mir die Beiträge so an, dann wird klar, bei wem das Interesse die Erkenntnis trübt und bei wem nicht. Wolffsohn/Brumlik/Morgenstern beabsichtigen ja keine Herabwürdigung des Judentums, wenn sie historische Fakten anerkennen und in ihr eigenes jüdisches Selbst- und Weltverständnis integrieren.
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#425   Ananias   14:32:40 | Freitag, 8. Juni 2007
Noch ein paar Stunden
In ein paar Stunden ist in Israel Jesus.
Das ist die logische Schlußfolgerung auf die Behauptung, Jesus sei der Shabbat Israels. In wenigen Stunden beginnt der Shabbat.
:-D
@ Manuel,
bitteschön, keine Ursache :-)
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#424   Manuel   14:25:19 | Freitag, 8. Juni 2007
@ Ananias
ich verfolge diesen Thread schon eine ganze Weile. Jakob Neusner ist mit seinen Thesen als umstrittene Person bekannt. Eine Vielzahl seiner Behauptungen kann er selbst nicht belegen. Manche ignorieren das einfach, um beiden Religionen, Christentum wie Judentum, gleichermaßen einen Schaden zuzufügen.
Jedenfalls vielen Dank für Ihre aufschlussreiche Information.
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#423   Ananias   14:09:05 | Freitag, 8. Juni 2007
Der unglaubwürdige Neusner
Da ich nicht wie Pünktchen das Privileg genießen kann, unter 2 Nicknamen posten zu dürfen, hier die Fortsetzung aus dem Artikel:
Er begab sich damit in Widerspruch zu dem zeitgenössischen – oder nahezu zeitgenössischen – Bericht des Josephus im Neuen Testament , in dem er die „Grace After Meal“ – Liturgie (Jiddisch: Bentschn) beschreibt, die von den Pharisäern entwickelt worden sei und auch in der frühen rabbinischen Literatur beschrieben wird. Zeitlin und Maccoby zweifelten Neusners Darstellung an und in seiner ausführlichen Untersuchung dieser Frage kam Sanders zu dem Schluss, dass Neusners Interpretationen der pharisäischen Diskussionen und Beschlüsse ungenau und willkürlich seien und die daraus gezogenen Schlüsse somit fragwürdig seien (z. B. behauptet Neusner, dass sich 67% der von den pharisäischen „Häusern“ geführten Diskussionen um das Thema „Reinheit der Speisen“ drehten, Sanders dagegen ist der Meinung, dass dieses nur weniger als 1% der Diskussionen ausmacht). de.wikipedia.org/wiki/Jacob_Neusner
Wer allerdings glaubt, Jesus sei der Shabbat Israels, der wird sich natürlich davon nicht beirren lassen und weiterhin an den Thesen dieses völlig unglaubwürdigen Neusners festhalten.
Pünktchen scheint wieder nervös zu werden und versucht es mit den üblichen Nick-Ketten. Diesmal mein Name aufgeführt und nicht „Anannias“, von dem er behauptete, gesperrt zu sein. Damit möchte Pünktchen wie üblich, einen Streit vom Zaun brechen um eine vernünftige Diskussion abermals zu zerstören.
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#422   Pünktchen   13:31:36 | Freitag, 8. Juni 2007
Kroko-Bodo-Sauerkraut-Ananias
Dieser Text aus der Wikipedia ist mir bekannt! Ein so berühmter Gelehrter wie J. Neusner wird in einer Internetenzyklopädie natürlich niemals unkritisch einfach referiert, sondern Rezeption und Kritik werden erörtert. Je fruchtbarer ein Forscher gewirkt und gearbeitet hat und je innovativer sein methodischer Ansatz ist, umso sicherer werden auch Kritiker auf den Plan treten. So auch hier. Daß in der zitierten Passage die Grundaussage Neusners hinsichtl. der Diskontinuitäten in toto widerlegt wäre, ist jedenfalls nicht erkennbar.
Liest man die Internetquelle aufmerksam, so wird klar, daß Neusner nicht nur ein Gelehrter, sondern der nach den Maßstäben seiner Wissenschaft rennomierteste
auf seinem Feld in den USA ist. „Neusner ist Mitglied des Institute of Advcanced Study in Princeton und Mitglied auf Lebenszeit am Clare College der Universität Cambridge. Er ist der einzige Gelehrte, der sowohl der Nationalstiftung der USA für Geisteswissenschaften und derjenigen für die Künste angehört.“
Die in der Internetquelle genannten Kritiker haben es z.B. allesamt nicht zu vergleichbaren Einträgen in der Wikipedia gebracht. Die grundlegende Leisting Neusners bleibt unerschüttert, wie auch meine zahlreichen Belege von Gelehrten aus dem deutschspr. Raum zeigen, die diese Kritik nicht anficht.
„Wir respektieren das Christentum als jene Ausformung des biblischen Glaubens, die das rabbinische Judentum in seiner heutigen Form provozierte und sehen in ihm ein älteres Geschwister jcrelations.net/de/?item=2728&from…“ (Brumlik)
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#421   Ananias   13:00:48 | Freitag, 8. Juni 2007
Die seriösen Quellen
Ich finde, wir sollten uns allmählich mit diesen „seriösen Quellen“ seriös und sachlich auseinandersetzen. Beginnen wir mit diesem Jakob Neusner:
Selbst von seinen ehemaligen Lehrern Saul Liebermann, Solomon Zeitlin und Morton Smith wurde er wegen seiner Methode kritisiert. Sie werfen ihm vor, viele seiner Argumente seien circulär oder versuchten, sogenannte „negative Annahmen“ mit nicht stichhaltigen Beweisen zu belegen (z. B. Cohen, Evans, Maccoby, Poirier, Sanders)). Außerdem stehen viele Wissenschaftler Neusners Lesart und Interpretationen der rabbinischen Texte kritisch gegenüber. Der Zugang zu ihnen sei gezwungen und sehr ungenau (z. B. Cohen, Evans, Maccoby, Poirier und im Detail Zuesse). Sie glauben, dass Neusners Haltung eine feindliche Tendenz gegen die traditionelle jüdische Praxis verrät und dass diese Tendenz seine Forschungen über das pharisäische und rabbinische Judentum beeinflusst hat.
Die treffendste und gründlichste Kritik an Neusners Werk stammt von E. P. Sanders. Neusner hatte versucht zu zeigen, dass die Pharisäer des zweiten Tempel tatsächlich nur eine sektiererische Randgruppe darstellten, die sich als eine Art Tischgemeinschaft mit einem besonderen Reinheitsritual im Bezug auf Speisen gebildet hatte aber an weiteren jüdischen Werten und sozialen Problemen nicht interessiert gewesen sei. Er begab sich damit in Widerspruch… de.wikipedia.org/wiki/Jacob_Neusner
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#420   Pünktchen   11:37:18 | Freitag, 8. Juni 2007
GerdEric
Es tut mir leid, Sie sind kein ernstzunehmender Gesprächspartner!
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#419   GerdEric   11:32:44 | Freitag, 8. Juni 2007
@.chen
dann müssen Sie auch hinnehmen,
dass das Christentum ein Konglomerat aus entwurzelten Wortfesten des Judentum
und einem Übermass an heidnischen Gedanken ist,
vollkommen losgelöst von dem EINEN G’TT
des Abraham,
des Isaak,
des Jakob und auch
des Jesus,
hinweg zu heidnischen Trinitäten wie Jupiter, Juno und Minerva.
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#418   Pünktchen   11:25:23 | Freitag, 8. Juni 2007
GerdEric
Für die historische Frage der Kontinuität/Diskontinuität ist ein Historikerurteil nie belanglos!
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#417   GerdEric   11:23:21 | Freitag, 8. Juni 2007
@.chen
ein Historiker Wolffsohn ist für die Kontinuität des Judentum vollkommen belanglos.
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#416   Pünktchen   09:50:45 | Freitag, 8. Juni 2007
Judentum – Christentum
Hier noch eine weitere, bisher nicht zitierte Quelle:
„Das alte, weitgehend auf der hebräischen Bibel basierende Tempel-Judentum ist unsere gemeinsame, jüdisch-christliche Mutter. Sowohl Christentum als auch Neu-Judentum, talmudisches Judentum sind Kinder dieser altjüdischen Mutter. Sie selbst, Christentum und Neu-Judentum, auch das heutige Judentum, sind, weil fast gleichzeitig entstanden, Geschwister.
Geschwätz ist die These vom Judentum als ‘Mutterreligion des Christentums’.“
Prof. Michael Wolffsohn: Juden, Christen, Brüderlichkeit? Historiker-Gedanken zum Kampf der universalistischen und partikularistischen Tendenzen in der Religion
in FAZ Nr. 294 vom 17. 12. 2005, S. 40
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#415   Aloah   09:20:09 | Freitag, 8. Juni 2007
Domenico Tuttisanti: Jesus Buch
Ja, das Buch gibt eigentlich nur Antworten.
Vorgestern habe ich gehört dass das Buch von Jacob Neusner „Ein Rabbi spricht mit Jesus“ nächsten Monat im Herder Verlag erscheinen soll, Bestellung ist schon gebucht.
Dir .chen und Moritz ein gesegnetes Wochenende
Grüße,
Aloah
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#414   Domenico Tuttisanti   09:00:18 | Freitag, 8. Juni 2007
=Zweitaccount von .chen: Maurice
Wir haben offensichtlich zur Zeit dieselbe Lektüre!
Interssant ist übrigens, daß das Buch über weite Strecken als Dialog mit Jacob Neusner und seinem Jesus-Buch zu lesen ist. Der Judaist hatte die Entdeckung gemacht, daß das Selbstbewußtsein des Jesus von Nazareth, wie er in den synoptischen Evangelien auftritt, den Rahmen des einem Juden Menschenmöglichen sprengte: Benedikt betont und erläutert behutsam in den einzelnen Kapiteln, daß es nicht deswegen zu einer Christologie kam, weil man Jesus irgendwelche „Titel“ nachträglich zuerkannte, sondern weil „das Große“ schon „am Anfang steht“ (S. 21)!
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#413   Pünktchen   08:43:07 | Freitag, 8. Juni 2007
Schopenhauer-Sperling
Wenn Sie es nötig haben, den Meinungsgegner so zu karikieren, daß er selbst von den Übelwollenden nicht wiedererkannt wird, dann zeigen Sie damit erneut, daß Sie dem eigentlichen „Gegner“ nicht gewachsen sind und ins Auge schauen können.
Die Kirche lehrt nirgends, daß jemand nicht in den Himmel kommt, der dieses und jenes nicht glaube, sondern sie überläßt das Gericht dem Richter.
Orthodoxie und Orthopraxie stimmen idealerweise überein: als Anspruch in allen Religionen! Wenn Sie Orthodoxie dem Christentum zuordnen und Orthopraxie dem Judentum, dann hätten Sie gleich zwei Gegner – und das auch ganz zu Recht!
Was die Auskunft angeht, die Papst Johannes Paul II einer hilfesuchenden Frau gegeben habe, bitte ich um den Beleg, damit ich den genauen Wortlaut überprüfen kann!
Zum Thema Aufklärung. Inzwischen dürfte es auch den naiveren unter ihren „Anhängern“ bewußt sein, daß es einen Unterschied macht, ob „die Aufklärung“ über sich selbst aufgeklärt ist, oder ob sie dogmatische und quasi-religiöse Ansprüche vertritt, eine neue Form der Unmündigkeit heraufbeschwört z.B. dadurch, daß man vernünftige Autonomie mit funktionalem Sachwissen gleichsetzt.
Als ideologischer Machbarkeitswahn führt diese Art von „Aufklärung“ auch zur Selbstermächtigung des Subjekts, im Namen der Vernunft (Wissenschaft) notfalls über Leichen zu gehen. Als Sperling hatten Sie in Ihrem letzten Beitrag am Samstag, 5. Mai 2007 00:02 www.kreuz.net/reader.3098.html dem Meinungsgegner den Rat gegeben, er solle denken und sich dann „erschießen“
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#412   Maurice Corvisier   08:07:36 | Freitag, 8. Juni 2007
an .chen und Aloah:
.chen: „rein stilistisch“: stimmt, ich gebe es zu. „motu“: ja. Bei der gestrigen Prozession dachte ich noch daran: es wäre nur zu schön, wenn diese irreguläre Situation und die Behinderungen endlich aufhören würden. Die Abstimmung erfolgt doch schon. Bei uns werden es von Jahr zu Jahr mehr Teilnehmer; in der Summe schlagen wir die zusammengelegte Prozession der fünf neokatholischen Stadtgemeinden um Längen. Nun, andererseits: um Zahlen geht es ja nicht.
Im Moment habe ich Benedikts „Jesus von Nazareth“ in Arbeit und bin völlig hingerissen. Dafür liebe ich diesen Papst.
Aloah: Grüß’ Dich! Schön, von Dir zu hören.
Ich hatte schon überlegt, ob wir die alte Kampflinie wieder aufstellen, diesesmal gegen flachköpfige Parolenschwinger und Forenverschmutzer wie u.a. diese Tussi Bongartz. Es fragt sich aber, ob die überhaupt versteht, was man ihr so schreibt – lohnt sich also wohl nicht. Und: der dort ausgestoßene Sondermüll stinkt ja auch selbsterklärend.
Allen einen schönen Tag und ein richtig schönes Wochenende!
Moritz.
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#411   Schopenhauer   23:07:30 | Donnerstag, 7. Juni 2007
@ Artois und GerdEric
@ Artois
Nein, das interessiert mich nicht. Sie sollten wieder mit Ihren Händen arbeiten (wo Sie da doch so stolz drauf sind!) anstatt mit dem Kopf, das bekäme Ihnen besser!
Den gleichen Tipp kann man auch Rudolfus geben und überhaupt dem Dreiviertels Forum! Schöne Grüße auch an Murx und Heger! :-! :-! :-!
@ GerdEric
Ob das Christentum nun die Frau zum Geschlechtsverkehr mit Ihrem Ehemann anhält oder nicht, weiß ich nicht genau.
Mir ging es um den ganz praktischen Fall, daß ein Ehemann sich nicht darum schert was Ethik und Moral fordern, sondern seine Frau zum Sex zwingen will obwohl er Aids hat. Dann rät JoPa2: keine Kondome! Lieber drei kleine unmündige Waisenkinder zurücklassen als einmal die Lümmeltüte benutzen.
Frei nach dem Motto:
Wanderer, kommst du in den Vatikan, berichte daß du mich hier liegen sahst wie der Papst es befahl!
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#410   GerdEric   23:03:16 | Donnerstag, 7. Juni 2007
@Artois
zu der Zeit war ja auch fast jeder Deutsche gern bereit seinen „Nächsten“ an zu schwärzen, was ja auch prima klappte…
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#409   Artois †   23:00:05 | Donnerstag, 7. Juni 2007
@Schopenhauer
Vielleicht interessiert es Sie, daß es in der DDR 1000 mal so viel Geheimdienstler pro Nase Bevölkerung gab wie im Dritten Reich. Und in der BRD immerhin noch 50 mal so viel!!! Das Dritte Reich hatte, unter uns gesagt, eine Gestapo eigentlich gar nicht nötig, hielt sie sich nur pro forma, wiel die andern ja auch so was hatten …
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#408   GerdEric   22:54:31 | Donnerstag, 7. Juni 2007
@Schopenhauer
Ja, diese Freiheit konnte man zum Bsp. sehen als Johannes Paul 2. der Ehefrau eines Aidskranken riet wie sie sich verhalten sollte falls ihr Mann zudringlich werden sollte und auf Sex bestehen sollte: auf keinen Fall ein Kondom benutzen!
Hier gibt das Judentum (ob talmudisch, eben !grade talmudisch, oder sonst) zum Ersten der Gesundheit der Frau den Vorrang, und Zweitens ist es dem Eheman untersagt seine Frau zu nötigen, eben auf Sex zu bestehen, aber da ist gerade der Katholizismus so etwas von pfarrisäisch, genau so, wie es die Christenheit den Pharisäern vorwirft.
Nach dem katholischen Christentum scheint es Mannesrecht zu sein, die Frau zu nötigen, auf Teufel (Aids) komm raus,
und Frauenrecht ist katholisch sich zu fügen, zu Kreuze zu kriechen.
Sollte das die jesuanische Befreiung vom Gesetz sein, dass der Mann jedes Recht hat, und die Frau „vögel“frei, äh, Rechtlos?
JP2 hätte den katholischen Männern gebieten müsse, sich der Welt zu entsagen, denn die Männer haben sich der Ehe untreu verhalten (ab ins Kloster :)3 ).
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#407   Schopenhauer   22:54:07 | Donnerstag, 7. Juni 2007
@ Artois
Nee, Artois is’ klar! Da muß erst so ein ostdeutscher Prolet und Gestapo Apologet wie Du ankommen und es mir erklären!
Schieb’ ab du Trottel!
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#406   Ananias   22:50:00 | Donnerstag, 7. Juni 2007
@ Sniperhdk
Wenn Sie sich das hier mal genau durchlesen und entsprechend vergleichen, werden Sie feststellen, das dieser Hinweis nur ein Ablenkunksmanöver war
Das war kein Ablenkungsmanöver. Ich nahm eine Stellung bezogen auf Pünktchens Anmerkung:
…sondern auch ganz tatsächlich mit den gesperrten Leseraccounts: Krokodil, Raschal, Bodo, Mickey, Anannias, Flavius,
Es sieht so aus, als hätte mich jemand „clonen“ wollen, der aber, so wie Püntkchen schreibt, gesperrt wurde. Von Ihnen wurde kein geclonter Nick genannt, warum mischen Sie sich also ein? Weil Sie selbst vom Thema ablenken wollen.
Zum anderen Thema schreiben Sie auch nichts. Ich bin auf den Beitrag Pünktchens gestoßen, weil ich sehr gerne seine Beiträge lese, da ich viel über das Christentum von ihm lerne. So habe ich z. B. gelernt, dass Jesus der Shabbat Israels ist. Das wusste ich nicht. Vielleicht lerne ich bald noch mehr, vielleicht dass z. B. Moses der Wochenanfang Deutschlands ist, ich weiß es ja nicht. Vor allem lerne ich die interessanten Quellen wie „Neusner“, die ja seriös sein müssen, weil sie „nachprüfbar“ sind, wie ‘Maurice Corvisier’ schreibt:
er nennt in seiner Diskussion mit Leblhuber seriöse, weil nachprüfbare (habe es getan) Quellen.
Ich lerne also auch noch, dass nachprüfbare Quellen stets seriöse sein müssen. Auch dann, wenn der Inhalt dieser Quellen widerlegt werden kann oder bereits widerlegt wurde. Man lernt halt nie aus.
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#405   Artois †   22:47:36 | Donnerstag, 7. Juni 2007
Ausweislich Ihrer postings hier
haben Sie von „der Aufklärung“ nicht einmal den blassesten Schimmer!!
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#404   Schopenhauer   22:27:03 | Donnerstag, 7. Juni 2007
@ Pünktchen
Jesus lehrt eine Freiheit vom Gesetz als Geschenk der Gnade, die freilich eine „größere Gerechtigkeit“ einen Überfluß an Gerechtigkeit gegenüber der Gerechtigkeit der Pharisäer und Schriftgelehrten (Mt 5,20) bedeutet.
Ja, diese Freiheit konnte man zum Bsp. sehen als Johannes Paul 2. der Ehefrau eines Aidskranken riet wie sie sich verhalten sollte falls ihr Mann zudringlich werden sollte und auf Sex bestehen sollte: auf keinen Fall ein Kondom benutzen!
Oder diese Freiheit kann man bei jedem Dogma oder jeder verbindlich vorgeschriebenen Lehrmeinung sehen. Wer dies und jenes nicht glaubt landet in der Hölle usw.
Wenn Christen also (meiner Meinung nach zu Recht!)
den Gesetzesreligionen vorhalten wie albern es ist, zu meinen man käme in den Himmel nur weil man ein Tier auf eine bestimmte Weise schlachtet oder bestimmte Tiere gar nicht isst usw., so muß man doch immer anmerken daß der eine Aberglaube nur durch einen anderen ersetzt wurde. Jetzt geht es nicht mehr darum das richtige zu tun, sondern darum das richtige zu glauben. Auch nicht besser. Ein Gesetz (Orthopraxie) wurde durch ein anderes Gesetz (Orthodoxie) ersetzt. Von größerer Freiheit kann keine Rede sein. Mit diesem Unsinn hat erst die Aufklärung Schluß gemacht.
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#403   Aloah   21:56:05 | Donnerstag, 7. Juni 2007
Maurice Corvisier: Ohne daß ich mir die Rolle eines Schiedsrichter…
Dem darf ich mich uneingeschränkt und mit Dank anschließen.
Es grüßt herzlichst
Aloah
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#402   Pünktchen   21:13:38 | Donnerstag, 7. Juni 2007
Auch ich grüße Sie, Maurice,
Habe Ihnen eine kleine Mail geschickt! :)3
Alles Gute:
Ihr
.chen
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#401   Maurice Corvisier   20:53:05 | Donnerstag, 7. Juni 2007
Ohne daß ich mir die Rolle eines Schiedsrichters anmaßen dürfte, kann ich doch Pünktchen
danken: er nennt in seiner Diskussion mit Leblhuber seriöse, weil nachprüfbare (habe es getan) Quellen und argumentiert sachlich, ohne jemals ausfallend zu werden. In jedem Falle ist er nüchterner und ebenso emotionsfrei, wie sein Kontrahent offensichtlich eher emotionsgesteuert ist.
Dem erheblich überzeugenderen Pünktchen auch deshalb einen Gruß aus „alten“ Zeiten!
Moritz
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#400   Pünktchen   20:11:22 | Donnerstag, 7. Juni 2007
Leblh.:
… auch einmal andere Quellen …
Setzen Sie sich erst mal mit den vielen genannten Quellen auseinander! Dann sehen wir weiter!
… Wiederholen der ewig gleichen Phrasen … Sie müßten erst gezeigt haben, daß es „Phrasen“ sind und nicht Erkenntnisse, die Neusner, Hilton, Brumlik, Wolffsohn, Morgenstern … vortragen. Können Sie das nicht, dann hilft Herumschimpfen auch nicht. Es zeigt nur, daß Ihnen Forschungsergebnisse nicht in den Kram passen, obwohl sie inhaltlich nichts dagegensetzen können.
GerdEric:
Wenn die Pharisäer „nicht tonangebend“ waren, warum erfahren sie dann die Bevorzugung im NT?
Weil der Großteil des Wirkens Jesu in Galiläa sattfindet, d.h. außerhalb Jerusalems. Auch bestand eine gewisse scheinbare Affinität zu den Pharisäern, die eine deutlichere Abgrenzung erforderlich machten. Jesus lehrt eine Freiheit vom Gesetz als Geschenk der Gnade, die freilich eine „größere Gerechtigkeit“ einen Überfluß an Gerechtigkeit gegenüber der Gerechtigkeit der Pharisäer und Schriftgelehrten (Mt 5,20) bedeutet.
Kann es sein, dass Jesus durch die Pharisäer erkannte, dass das Judentum auch ohne Tempel überleben wird?
Dafür sprechen nicht zuletzt viele prophetische Worte Jesu selbst.
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#399   Leblhuber   18:54:09 | Donnerstag, 7. Juni 2007
@Pünktchen:
Können Sie zur Abwechslung auch einmal andere Quellen Ihrer Weisheit sprechen lassen. Oder haben Sie etwa keine?
Dieses infantile Wiederholen der ewig gleichen Phrasen ist nicht diskussionsfreundlich!
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#398   GerdEric   18:45:54 | Donnerstag, 7. Juni 2007
@.chen
der Talmud (die Mündliche Tora) wurden mit der Schriftlichen Tora am Siani den Israeliten (Hebräern, dem Volke G’TTES) gegeben.
Wenn die Pharisäer „nicht tonangebend“ waren, warum erfahren sie dann die Bevorzugung im NT?
Kann es sein, dass Jesus durch die Pharisäer erkannte, dass das Judentum auch ohne Tempel überleben wird, als Judentum (denn nicht umsonst forderte er die von ihm geheilten auf, den geforderten Opferungen im Tempel Folgen zu leisten!)?
PS.: die Synagogen ersetzen den Tempel nicht,
und Rabbiner und Priester sind derart verschieden, dass überhaupt keine Grundlage für eine Konkurrenz besteht. Rabbiner wissen, dass sie die Priester nicht ersetzen können.
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#397   Pünktchen   18:26:15 | Donnerstag, 7. Juni 2007
Leblhuber
Was die Begehung des höchsten und wichtigsten Festtages, des Jom Kippur betrifft, läßt sich im Gegenteil klar zeigen, daß das tempellose Judentum die Vorschriften des Lev. 16 (und den von Gott erteilten Auftrag!) nicht mehr erfüllen kann und den Festtagsgedanken nunmehr spiritualiseren muß. Wollte man eine Parallele ziehen zum Christentum, dann wäre sie darin zu sehen, daß die Katholische Kirche die Eucharistiefeier abschaffte zugunsten eines reinen Predigtgottesdienstes. (Auch in diesem Falle würde jeder einsehen: hier ist ein Traditionbruch eingetreten!)
Es ist also ganz klar, daß das Judentum eine – nach eigenem Verständnis! – zentrale und heilstfitende Institution verloren hat und tatsächlich „ein ganz und gar neues Judentum“ (Wolffsohn) entstehen mußte, daß aus dem pharisäischen Rabbinentum erwuchs, das in der fünfhundertjährigen altjüdischen Epoche des Zweiten Tempels „nicht tonangebend“ (!) war.
„Das neue, talmudische Judentum formierte sich ab 70 nach Christus, nach der Zerstörung des Zweiten Tempels. Seitdem ersetzen Synagogen dauerghaft den tempel, Rabbiner die einst konkurrierenden Hohenpriester und Priester. Kein Zweifel, ein ganz und gar neues Judentum, dem vorherigen entwachsen und es zugleich überwindend.“
Durch das neue Judentum werden nun auch noch – in antithetischer Absicht gegenüber dem Christentum – Einschnitte in die verschiedenen Festtagsgebräuche vorgenommen, indem es „die Wurzeln“ an verschiedenen Stellen „kappt“…
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#396   Leblhuber   17:24:08 | Donnerstag, 7. Juni 2007
@Pünktchen:
1. Das Judentum kennt keine Dogmatik.
2. Das Judentum ist sehr weit gefächert. Das reicht von ultraorthodoxen Sektierern unterschiedlichster Richtungen bis zu Reformjuden unterschiedlichster Richtungen.
Eine solche Vielgestaltigkeit hat es auch vor dem Tempelfall gegeben. Daran hat sich nichts geändert. Es hat nichtsdestotrotz überdauert, weil es eben mehr ist, als nur bloße Religion.
Das Judentum braucht keine Abwehrschlacht zu schlagen, weil es gewöhnt ist, flexibel auf die Anforderungen der Zeit zu reagieren.
Ihr Hinweis auf die jüdische Kultur sollte auch die Tatsache benennen, daß eine Mehrheit der Juden für das eigene Gottes- und Selbstverständnis die persönliche Bindung an eine wort-wörtliche Auslegung und Befolgung von Tora und Talmud aufgegeben hat.
Das ist richtig, gilt aber auch für die christlichen Kirchen. Auch da weicht das eigene Selbstverständnis der Gläubigen in vielerlei Hinsicht von den Satzungen ihrer Glaubensgemeinschaft ab.Wobei das für die Kirchen wesentlich gefährlicher ist, als für das Judentum, weil eben das Judentum mehr ist, als Religion.
Ihr Hinweis auf den Versöhnungstag geht ins Leere. Der Versöhnungstag war auch schon vor 2000 Jahren inhaltlich kein bloßes Tempelritual. Geist und Form des Yom Kippur sind an das bestehen des Tempels nicht gebunden, was 2000 Jahre beweisen.
Freundliche Grüße
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#395   santo domingo 2   16:55:06 | Donnerstag, 7. Juni 2007
@ Christus vincit
Nicht unbedingt seltsam:
Seltsam nur, daß die Registrierung von „Maledica“ über ein halbes Jahr vor ihrem/seinem ersten Eintrag, der wiederum fast ein Vierteljahr nach dem ersten Eintrag von „Malachias“ (5.9.2005) nämlich am 21.11.2005 erfolgte, am 20. April (!) 2005 gewesen sein soll…!
Die Erklärung finden Sie unter den Postings, die Sie selbst verlinkt haben: Maledica hatte auch nach seiner Registrierung bei kreuz.net weiter bevorzugt bei kath.net gepostet, bis er dort nach Kritik an Medjugorje gesperrt wurde (und das geht dort wirklich ruck-zuck!). Erst danach hat er bei kreuz.net seinen Account genutzt.
Ich bin keineswegs jemand, der Maledica immer zustimmt, aber ein Hitler-Verehrer ist er nicht. Die wahrscheinlichste Erklärung für die Registrierung am „Hitlergeburtstag“ ist Zufall.
:-@ …kennen Sie Occam’s Razor?
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#394   GerdEric   16:00:36 | Donnerstag, 7. Juni 2007
@Pünktchen
wie meinen Yom Kippur?
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#393   Pünktchen   15:04:36 | Donnerstag, 7. Juni 2007
Leblhuber:
Ihre Sicht ist mir doch etwas zu sehr auf den Christus zentriert.Wissenschaftliche Geltung hat sie keine.
Ich hatte schon früher (gegenüber Sperling-Schopenhauer) darauf hingewiesen, daß die „Wissenschaften“ keine richterliche Instanz für Glaubensfragen bilden. Freilich muß jede Religion ihre eigene Verhältnisbestimmung zu dem finden, was menschlicher Forschergeist auf den Kenntnisgebieten „Natur“ und „menschliche Kultur“ methodisch nachvollziehbar an Wissen hervorbringt. In dieser Hinsicht könnten sich orthodoxe Juden und evangelikale Biblizisten in einer gemeinsamen Abwehrschlacht befinden gegen all jene Anfragen, die vonseiten der historischen und philologischen Forschung oder vonseiten der modernen Naturwissenschaften an den reinen Literalsinn des Textes zu stellen wären. Ihr Hinweis auf die jüdische Kultur sollte auch die Tatsache benennen, daß eine Mehrheit der Juden für das eigene Gottes- und Selbstverständnis die persönliche Bindung an eine wort-wörtliche Auslegung und Befolgung von Tora und Talmud aufgegeben hat.
Die zentrale Bedeutung des Tempels ist aus den Quellen klar ersichtlich! Die grundsätzliche: sowohl pharisäische als auch jesuanische „Tempelkritik“ bestätigt diese Tatsache ex negativo! Mit dem Untergang des Tempels erlischt der zentrale Ort, an dem das versöhnende Opfer für das gesamte Volk Gottes an nur einem Tag im Jahre, dem יום כפור, Yom Kippur nach atl. Vorschrift vom Hohenpriester dargebracht wurde und es erlischt das versöhnende Opfer selbst!
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#392   Leblhuber   14:15:14 | Donnerstag, 7. Juni 2007
@Pünktchen:
Das Neujudentum kann nicht die Mutter des Christentums sein, es ist wie dieses Tochter einer gemeinsamen Mutter, dem „Altjudentum“ der Zeit des Zweiten Jerusalemer Tempels.
Es ist Ihre Prämisse, die Sie im Kreis laufen lässt. Nur wenn Sie den Tempelfall als die Zäsur in Alt-und Neujudentum denken, ist Ihre Argumentation schlüssig. Das ist aber keine repräsentative wissenschaftliche Ansicht.
Mommsen z.b. verwendet den Begriff Neujudentum in Zusammenhang mit der hellenistisch philosophischen Ausrichtung der alexandrinischen Juden und setzt die Zäsur mit der Übersetzung der Bibel in das Griechische.
Es ist eine unzulässige Verengung, bloß von einer jüdischen Religion zu sprechen. Das Judentum ist eine Kultur, die Religion, Jurisprudenz, Jurisdiktion und Schicksalsgemeinschaft miteinander untrennbar verbindet.
Die jüdische Kultur ist schon lange vor dem Fall des Tempels von diesem unabhängig. Die jüdischen Gemeinden außerhalb Palästinas überragen die dortige Judenschaft sowohl zahlenmäßig als auch wirtschaftlich/kulturell.
Was die jüdische Kultur bestimmte und bestimmt, war die von der Religion nicht zu trennende und auf die Religion bezogene Rechtsprechung. Diese wurde ständig weiterentwickelt und ausgeformt. Der Tempelkult ist nur von untergeordneter Bedeutung.
Sie sind auf den Tempel fixiert, weil Sie Jesus als den Errichter eines neuen geistigen Tempels sehen.
Ihre Sicht ist mir doch etwas zu sehr auf den Christus zentriert.Wissenschaftliche Geltung hat sie keine.
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#391   Armenius   13:29:19 | Donnerstag, 7. Juni 2007
Die Bedeutung der zitierten jüdischen Sekte
wird klar wenn man sich die folgenden Verlautbarungen aus dem weißen Haus durchließt; wenn deren Oberhaupt, dem Rabbi Schneerson, der US-amerikanische Feiertag für Bildung und Kultur zugedacht wird, und Bush die ein enges Vertrauensverhältnis ausdrückende Bezeichnung „Rebbe“ verwendet dann scheint diese Sekte ja nicht ganz unbedeutend zu sein!
www.whitehouse.gov/…2/03/20020325-4.html
Und wie gesagt: diese Talmudstellen habe nicht ich zitiert sondern eben diese jüdische Sekte! Die dankenswerterweise auch noch darauf hinwies das zahlreiche dieser Zitate nicht in den für Goym verfügbaren/zurechteditierten Werken des Talmuds nachzulesen seien!
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#390   sniperhdk   13:27:39 | Donnerstag, 7. Juni 2007
@C. vincit
Wenn Sie sich das hier www.kreuz.net/reader.3093.html mal genau durchlesen und entsprechend vergleichen, werden Sie feststellen, das dieser Hinweis nur ein Ablenkunksmanöver war. Wer glaubt, die würden einfach aufgeben, irrt.
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#389   Pünktchen   13:08:52 | Donnerstag, 7. Juni 2007
Leblhuber:
Ich habe den Eindruck, dass Sie für Ihren Glauben die Bestätigung durch das Judentum suchen. Das gelingt Ihnen nur, indem Sie 1. die Mutter in eine Schwester umdeuten und 2. das Judentum seiner Selbstbestimmtheit berauben.
Ihre „Eindrücke“ täuschen! Leider spiegeln Ihre Einlassungen nicht mehr den Stand der Diskussion. Daß Sie durch die Forschungserträge neuerer Zeit zur formativen Phase des talmud. Judentums im 4. Jh. und seiner breiten Rezeption in der Gelehrtenwelt in Ihrer eigenen Apostasie vom Christentum verunsichert sind, ist und bleibt Ihr eigenes Problem!
Das Neujudentum kann nicht die Mutter des Christentums sein, es ist wie dieses Tochter einer gemeinsamen Mutter, dem „Altjudentum“ der Zeit des Zweiten Jerusalemer Tempels. Eine Identifizierung beider Judentümer ist vielleicht Explikation eines jüdischen Glaubens, die zugrundeliegenden Anschauungen sind aber immer weniger mit den eruierbaren Fakten harmonisierbar. Dies ist nicht meine Meinung, sondern die von zahlreichen Forschern, darunter nicht wenigen Juden.
Wenn Sie glauben, diese Meinung ließe sich kritisieren, dann tun Sie es: aber mit Gründen und nicht mit bloßen Behauptungen!
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#388   Christus vincit †   11:48:39 | Donnerstag, 7. Juni 2007
@sado2: „Maledica“
Das dürfte auch bei der Wahl der Nicks
„Maledica“ (zur Verballhornung von „Malachias“) und
„ChrisV“ (zur Verballhornung von „Christus vincit“) eine Rolle gespielt haben…!
Nur daß sich Maledica fast ein halbes Jahr vor Malachias registriert hatte…
Seltsam nur, daß die Registrierung von „Maledica“ über ein halbes Jahr vor ihrem/seinem ersten Eintrag www.kreuz.net/…der.276-page.84.html, der wiederum fast ein Vierteljahr nach dem ersten Eintrag von „Malachias“ (5.9.2005) nämlich am 21.11.2005 www.kreuz.net/…der.276-page.84.html erfolgte, am 20. April (!) 2005 gewesen sein soll…! :-D
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#387   Leblhuber   10:41:58 | Donnerstag, 7. Juni 2007
@Pünktchen:
Wie so oft drehen wir uns im Kreise. Ihrer jüdischen Selbstexplikation müßte nun meine („christliche“) entgegentreten und daran wird immerhin sichtbar, daß zwei Sichten/Ansprüche auf dasselbe Erbe erhoben werden und miteinander konkurrieren.
Pünktchen, Sie missionieren, und das ist langweilig.
Es ist Ihre selbstexplikative Textstrategie, die Sie zu Ihrer Deutung führt. Sie benützen dazu die Verweise auf das AT in unzulässiger Weise und vermengen Fakten mit Fiktion. Die vorhandene Sekundärliteratur wird von Ihnen im Sinn der Selbstexplikation gesichtet und rückgekoppelt. Das Ergebnis sind Zirkelschlüsse. Um sich davon zu lösen, sollten Sie andere Handreichungen verwenden, als nur die, die Ihre Deutung stützen.
Das NT legitimiert sich durch das AT. Zuerst war das AT und das NT wurde so und nicht anders geschrieben, weil es diesen Juden Jesus als Messias präsentiert. Das bedarf einer Beweisführung, die in der gestalteten Verknüpfung seines Lebens und Wirkens mit dem AT geschieht.
Ich habe den Eindruck, dass Sie für Ihren Glauben die Bestätigung durch das Judentum suchen. Das gelingt Ihnen nur, indem Sie 1. die Mutter in eine Schwester umdeuten und 2. das Judentum seiner Selbstbestimmtheit berauben.
Dazu verweisen Sie selektiv auf Konvertiten oder solche Juden, die sich schon sehr weit von der Orthodoxie entfernt haben.
Das mag für Ihren Glauben Stütze sein, mehr aber auch schon nicht.
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#386   Pünktchen   09:21:49 | Donnerstag, 7. Juni 2007
GerdEric
Wie so oft drehen wir uns im Kreise. Ihrer jüdischen Selbstexplikation müßte nun meine („christliche“) entgegentreten und daran wird immerhin sichtbar, daß zwei Sichten/Ansprüche auf dasselbe Erbe erhoben werden und miteinander konkurrieren. Die verschiedenen Prioritäts- und Authentizitätsbehauptungen sind Teil dieses geltend gemachten „Rechtstitels“.
Daß Jesus von Nazareth in einer eigentümlichen und so noch nie dagewesenen Vollmacht auftrat und wirkte, ist nach Ihren Worten: „reine Anmassung, und erst nach seinem Tod ihm angedichtet.“
Hier müssen Sie sich schon entscheiden, GerdEric! Anmaßung (Jesu) oder Andichtung?
Der Judaist Neusner macht in seinen Schriften (zuletzt in: A Rabbi speaks with Jesus) deutlich, daß es uns in der Person Jesu selbst ein Anspruch entgegentritt, der einmalig ist in der Geschichte der jüdischen Religion bis dahin. Nach Neusner handelt es sich NICHT um „Andichtungen“, sondern um ein anhand der synoptischen Texte unwiderlegliches Faktum. Wenn Jesus von sich sagt: „Hier ist Größerers als der Tempel“ (Mt 12, 6), dann ist dieser Anspruch entweder wahnsinnige Vermessenheit oder die Wahrheit selbst. Die eigentümliche Souveränität gegenüber den jüdischen (abgrenzenden) Regeln, die Jesus zeigt, wenn er sie als „Menschensatzung“ gegen „Gottes Wort“ stellt (Mk 7), paraphrasiert Neusner mit dem Wort: Jesus ist der Sabbat Israels.
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#385   GerdEric   00:46:36 | Donnerstag, 7. Juni 2007
@Pünktchen
Pünktchen: Die Frage ist nur, ob Ihre Sicht nicht einseitig und verzerrt ist und dafür spricht vieles.
:-! Nun, das kann ich von Ihnen genauso behaupten, und dafür spricht vieles.
Jesus Christus ist das menschliche Antlitz Gottes, uns zugewandt. Gott kann freilich nur in dem Maße dieser von ihm selbst gewollten und zugelassenen Abbildbarkeit legitim abgebildet werden.
Dann sollte man auich nur Jesus, und eben nur Jesus darstellen, doch welches der Tausenden Abbildungen ähnelt ihm denn nun?
Der Mensch, der G’TTES WORT tut, der ist Abbild G’TTES (aber kein Gott).
…wie es zur Zeit Mose die Anbeter des Goldenen Kalbes taten.
Das mutlose Volk fragte nach einem Gott, einem Götzen, einem Idol, es wollte nicht G’TT den HERRN abbilden.
Das Christentum hat die Gebote Gottes von ihrem rein auf die Abgrenzung gegen heidnische Völker gerichteten Teil: den Ritual- und Speisegesetzen befreit.
Das Christentum, eben, das Christentum, aber G’TT der HERR hat diese Gebote nicht verworfen. Die Abschaffung der Gebote ist menschenwerk, es hat die dem Volk gegebenen Gebote dem Heidentum angepasst, es von IHM entfernt.
In der ihm von Gott übertragenen Vollmacht
das ist reine Anmassung, und erst nach seinem Tod ihm angedichtet.
und in seinem Selbstopfer auf Golgotha ist er Erfüllung und Ende des Sabbats und des jüdischen Tempels (d.h. von Thora und aronitischem Priestertum) in einem!
dann bedarf es keiner weiteren Feiertage und keines römsichen Priestertums, keines Pontifexes…
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#384   santo domingo 2   23:51:06 | Mittwoch, 6. Juni 2007
@ Christus vincit
Verballhornung? Mag sein. Die Frage ist nur, in welche Richtung:
Das dürfte auch bei der Wahl der Nicks
„Maledica“ (zur Verballhornung von „Malachias“) und
„ChrisV“ (zur Verballhornung von „Christus vincit“) eine Rolle gespielt haben…!
Nur daß sich Maledica fast ein halbes Jahr vor Malachias registriert hatte…
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#383   Schopenhauer   23:44:53 | Mittwoch, 6. Juni 2007
@ Pünktchen
Das ist ermüdend und für einen intellektuell veranlagten Menschen wie Sie eigentlich eine Schande!
Jetzt schäm’ ich mich aber ganz doll! *schäm* :-$
Mit dieser Kränkung müssen Sie leben!
Mit dieser Kränkung muß ich keineswegs leben. Erstens bin ich kein Jude und diese Diskussion führe ich eher um der Diskussion willen und zweitens sagen Sie ja selbst, daß es Ansichtssache ist welche Religion sich als legitimer Nachfolger des Judentums vor Jesus auffasst.
Dies war schon die ganze Zeit meine Position. Geht man davon aus, daß das rabbinische Judentum im Recht ist, dann folgt daraus logischerweise auch, daß es älter ist als das Christentum.
Hoffentlich ist diese Diskussion jetzt mit diesem salomonischen Urteil beendet. Ich fürchte aber Pünktchen muß wieder das letzte Wort haben!
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#382   Christus vincit †   22:43:24 | Mittwoch, 6. Juni 2007
@Ananias: Nick-Clones
Es ist auch unverschämt, sich mit einem Nicknamen zu registrieren, der von einem anderen User geclont und mit einem Zeichen oder Buchstaben abgeändert wurde wie hier mit dem zusätzlichen ‘n’. Damit soll der Träger des Originalnicks meistens nur ins Lächerliche gezogen werden.
Das dürfte auch bei der Wahl der Nicks
„Maledica“ (zur Verballhornung von „Malachias“) und
„ChrisV“ (zur Verballhornung von „Christus vincit“) eine Rolle gespielt haben…! :-S
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#381   Ananias   22:07:00 | Mittwoch, 6. Juni 2007
Nick-Clones
Pünktchen schrieb:
„…sondern auch ganz tatsächlich mit den gesperrten Leseraccounts: Krokodil, Raschal, Bodo, Mickey, Anannias, Flavius,…“
Es ist auch unverschämt, sich mit einem Nicknamen zu registrieren, der von einem anderen User geclont und mit einem Zeichen oder Buchstaben abgeändert wurde wie hier mit dem zusätzlichen ‘n’. Damit soll der Träger des Originalnicks meistens nur ins Lächerliche gezogen werden. Einen Zufall kann man in den seltensten Fällen ausschließen. ‘Anannias’ macht überhaupt keinen Sinn.
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#380   Pünktchen   12:23:25 | Mittwoch, 6. Juni 2007
GerdEric
Sie drücken das Selbstverständnis eines gläubigen Juden im Verhältnis zum Christentum aus. Das ist legitim!
Die Frage ist nur, ob Ihre Sicht nicht einseitig und verzerrt ist und dafür spricht vieles.
Das Bilderverbot wird durch Wegkreuze nicht verletzt, denn Gott hat sich in seiner Menschwerdung anschaubar und abbildbar gemacht. Jesus Christus ist das menschliche Antlitz Gottes, uns zugewandt. Gott kann freilich nur in dem Maße dieser von ihm selbst gewollten und zugelassenen Abbildbarkeit legitim abgebildet werden. Insbesondere darf es keine Artefakte geben, die selbst als Wohnung des Allerhöchsten bezeichnet und mit ihm identifiziert werden, wie es zur Zeit Mose die Anbeter des Goldenen Kalbes taten. Den Bildern gebührt keine Anbetung, sondern Gott allein!
Das Christentum hat die Gebote Gottes von ihrem rein auf die Abgrenzung gegen heidnische Völker gerichteten Teil: den Ritual- und Speisegesetzen befreit. Jesus bezeichnet diese Gesetze als „Menschensatzung“ (Mk. 7) In der ihm von Gott übertragenen Vollmacht und in seinem Selbstopfer auf Golgotha ist er Erfüllung und Ende des Sabbats und des jüdischen Tempels (d.h. von Thora und aronitischem Priestertum) in einem!
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#379   GerdEric   12:03:06 | Mittwoch, 6. Juni 2007
@Pünktchen
vergessen Sie nicht, die Redaktion kann dies verifizieren!
So schnell wie Sie es können?
Sie haben doch nach kürzester Zeit raus wer wer ist!
und dass ich nun nicht gesperrt bin, ist nur Ihr Trick.
@Pünktchen
Pünktchen: Wissen Sie das nicht? Es ist dies die eigene Verhältnisbestimmung zur Tradition, zur Thora, zur Prophetie und zum Festkalender. Diese Verhältnisbestimmung besteht darin, daß man den Anspruch erhebt, legitimer Nachfolger des Tempeljudentums zu sein.
Genau darin besteht aber auch die Verhältnisbestimmung des Christentums zu Tradition, Thora, Prophetie und Festkalender: auch das Christentum sieht sich als legitimer Erbe und Nachfolger
des Tempeljudentums.
Das Judentum trägt auch heute noch den Tempelkult, wenn auch nicht direkt in der Ausübung im Tempel (denn es gibt keinen Tempel), das Christentum jedoch hat das WORT G’TTES, SEINE Gebote verworfen, sich also von dem Fundament des Tempeljudentums (wie Sie es nennen) getrennt, sodass überhaupt keine Verbindung besteht.
Wie das Christentum Bildnisse Jesu in ihre Kirchen gestellt hat und an allerlei Wegkreuzen und sonstigen Stellen Bilder wider das Gebot: Du sollst dir kein Bildnis machen!was überhaupt nichts mehr mit dem Tempelkult zu tun hat, denn der Tempelkult besagt eben, dass es nur den einen Tempel gibt!
Wer das Fundament verwirft, hat G’TT den HERRN verworfe!
Das Christentum hat das Fundament verworfen!
Wer die 613 Gebote G’TTES verworfen hat, hat keine Bindung zu G’TTES WORT.
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#378   Pünktchen   11:56:20 | Mittwoch, 6. Juni 2007
Redaktion
Bitte überprüfen Sie anhand der IP-Nummer, ob der Account Ginora nicht nur stilistisch und inhaltlich, sondern auch ganz tatsächlich mit den gesperrten Leseraccounts: Krokodil, Raschal, Bodo, Mickey, Anannias, Flavius, Sauerkraut … identisch ist. Sollte dies der Fall sein, sehe ich keinen Grund, dem Begehren von „Ginora“ nicht zu entsprechen, indem man sie nicht auch sperrt!
Die Wiederbetätigung von unflätigen, destruktiven und rein diffamierenden Lesern sollte von der Redaktion – nach Möglichkeit – unterbunden werden!
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#377   Veritatis †   11:52:02 | Mittwoch, 6. Juni 2007
Lieber Gerd-E.!
Ein Resümee? Wenn manche Personen für manchen Blödsinn – falls es stimmt – etliche Accounts brauchen, so kann das ein > . < allemal noch ganz allein!
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#376   Ginora †   11:45:34 | Mittwoch, 6. Juni 2007
Okay,
ich sehe, es hat keinen Wert.
@ Redaktion.
Ich bitte nochmals um die Sperre bzw. Löschung meines Accounts.
An die anderen: Alles Gute.
Tschüß
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#375   Pünktchen   11:40:34 | Mittwoch, 6. Juni 2007
Krokodil-Bodo-Raschal-Annanias-Mickey-Flavius-Ginora
Jeder, der Wert auf eine ausgeglichene Diskussion hat, muss auch ein bisschen kritikfähig sein. Mit Kritik meine ich selbstverständlich keine Beleidigungen und Beschimpfungen.
Halten Sie sich daran! :-O
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#374   sniperhdk   11:38:58 | Mittwoch, 6. Juni 2007
@Ginora
Ob Sie nun selber defamieren oder den Defamierden einfach nur auf die Schulter klopfen, ist ein und das selbe. Die dialektische Langnasennummer www.kreuz.net/bookentry.1185.html, die Sie hier seit Monaten abziehen, ist beendet. Sie sind enttarnt und erkannt www.kreuz.net/?redirect=eaae2….
Damit ist auch zum Thema ‘FairPlay’ jeder Bedarf des Austausch von Heuschelei gedeckt.
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#373   Ginora †   11:26:54 | Mittwoch, 6. Juni 2007
@ Pünktchen
Ich kann mich nicht erinnern, Sie irgendwann beschimpft oder beleidigt zu haben. Gestern abend übte ich dezent Kritik, stellte noch ein paar Fragen, war aber sicher nicht unhöflich. Ich verstehe nicht, warum dieser Beitrag gelöscht wurde.
hat die Redaktion nach einer Weile der Geduld im Interesse einer fairen und ausgeglichenen Diskussion die angemessene Entscheidung getroffen!
Was bitte verstehen Sie unter einer „ausgeglichenen Diskussion“? Ich verstehe darunter, die Meinung des anderen zuzulassen, sie zu überdenken und sachlich auf diese Meinung dann einzugehen. Für Sie war das „fair“, andere denken darüber ganz anders.
Das wären hier sehr schöne Diskussionen gewesen, ich habe beide Seiten teilweise gelesen, nicht alles, aber ich wage zu behaupten, daß da jeder ein bisschen Recht hatte. Aber was ich glaube, daß Sie sich auch nicht immer so geschickt ausdrücken wie Sie wollen und das zu Mißverständnissen führt. Ich glaube nicht, daß hier soviele Unterschiede sind zwischen Ihnen und Ihren, darf ich sagen „Gegnern“?
Jeder, der Wert auf eine ausgeglichene Diskussion hat, muss auch ein bisschen kritikfähig sein. Mit Kritik meine ich selbstverständlich keine Beleidigungen und Beschimpfungen.
Wenn ich aber keine Kritik üben darf und der Beitrag einfach gelöscht wird, habe ich keine Lust. Hätten Sie vielleicht Lust, für den Papierkorb zu schreiben? Man macht sich die Mühe in der Hoffnung, daß das Geschriebene gelesen und angenommen wird – und dann ist es einfach futsch.
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#372   Pünktchen   10:27:33 | Mittwoch, 6. Juni 2007
GerdEric
Da Sie mir ja einen mordsmäßigen Einfluß auf die Redaktion zusprechen,
ERKLÄRE ICH IHREN ACCOUNT FÜR GESPERRT! :-D
Wir werden ja sehen, ob Sie mit Ihrer Behauptung recht haben, oder ob Sie so wenig gesperrt werden wie alle anderen, die sich an minimale Diskurs- und Anstandsregeln halten. :-S
Was die Leserin Krokodil betrifft, die seit Monaten in verschiedensten Mehrfachaccounts (Raschal-Anannias-Bodo-Mickey-Flavius-Sauerkraut-Ekiga-Ginora … ) auftritt und kampagnenartig Diffamierungen ausstößt, hat die Redaktion nach einer Weile der Geduld im Interesse einer fairen und ausgeglichenen Diskussion die angemessene Entscheidung getroffen! Die genannte Leserin hat mit fast gesetzmäßiger Gleichförmigkeit durch Mehrfachaccounts – vergessen Sie nicht, die Redaktion kann dies verifizieren! – in die Diskussion eingegriffen und in destruktiver Weise den Gedankenaustausch gestört.
Der Unterschied zu meinem „offiziellen“ Zweitaccount ist der, daß ich ihn erklärtermaßen benutze und nicht – wie Krokodil-Raschal-Anannias-Bodo-Mickey-Flavius-Sauerkraut-Ekiga-Ginora… verdeckt! Wie gesagt: die Redaktion kann anhand der IP-Nr. die Identität der Accounts feststellen und die gesperrte Leserin hat offenbar allzu dreist mit gefälschten Karten gespielt!
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#371   GerdEric   09:40:58 | Mittwoch, 6. Juni 2007
@Ginora
:-@ da müssen Sie sich schon direkt an Pünktchen wenden, dann klappt das auch mit der Redaktion… :)3
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#370   Pünktchen   09:07:54 | Mittwoch, 6. Juni 2007
@Schopenhauer-Sperling
Ich schrieb Ihnen, daß das neue Judentum natürlich nur in einem eigenen Selbstand in eine (negative) Beziehung zum Christentum treten kann.
Daraufhin Schopenhauer-Sperling:
Ach was? Und wo kommt der auf einmal her?
Wissen Sie das nicht? Es ist dies die eigene Verhältnisbestimmung zur Tradition, zur Thora, zur Prophetie und zum Festkalender. Diese Verhältnisbestimmung besteht darin, daß man den Anspruch erhebt, legitimer Nachfolger des Tempeljudentums zu sein.
Genau darin besteht aber auch die Verhältnisbestimmung des Christentums zu Tradition, Thora, Prophetie und Festkalender: auch das Christentum sieht sich als legitimer Erbe und Nachfolger
des Tempeljudentums.
Ich hatte x-mal betont – und das sogar in Fettdruck! – das beide Religionen sich in ihrem Selbstand (ihrer Substanz) konkurrierend zueinander verhalten. Daran läßt sich nichts beschönigen, es bildet aber u.U. Grundlage für einen Dialog. Prioritätsansprüche hat das Neue (rabbinische) Judentum gegenüber dem Christentum nicht, eher umgekehrt! Mit dieser Kränkung müssen Sie leben!
Abgesehen davon hat ab dem 7. Jahrhundert ein wesentlicher Teil des jüd. Volkes unter islamischer Herrschaft gelebt.
Dies hatte aber keine Wirkung auf die formative Phase des Talmud, die ins 4. bis 6. Jahrhundert fällt.
Wieder machen Sie Unterstellungen und das Gespräch mit Ihnen lebt erneut nur von Richtigstellungen meinerseits! Das ist ermüdend und für einen intellektuell veranlagten Menschen wie Sie eigentlich eine Schande!
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#369   Schopenhauer   00:25:31 | Mittwoch, 6. Juni 2007
@ GerdEric
Pünktchen dürfte auch der einzige Leser sein der diese Seite ernst nimmt!
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#368   Ginora †   00:24:45 | Mittwoch, 6. Juni 2007
@ Redaktion
Ich möchte Sie bitten, meinen Account zu sperren.
Sie wissen selbst, warum.
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#367   GerdEric   00:20:21 | Mittwoch, 6. Juni 2007
@.chen
Gratulation,
Ihre Beliebtheit bei der Redaktion weckt bei mir schon fast Neid, :-$
allerdings sitze ich auch nicht in der Redaktion ^-^
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#366   sniperhdk   00:13:24 | Mittwoch, 6. Juni 2007
@GerdEric
Ich hab meine Religiösität wohl kaum mit George Lucas untermauert, sondern lediglich auf ein Gleichnis hingewiesen, wie auch, dass mir an Ihrem Verständnis wenig liegt.
Dennoch sollten Sie bedenken, wer aus Unverständnis heraus urteilt, verurteilt sich selbst.
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#365   GerdEric   23:12:16 | Dienstag, 5. Juni 2007
@Christus Vincit
Ich schrieb (fälschlich): Sie haben doch hier im Forum Ihre Religiösität mit George Lucas Märchenfilm untermauert…
Christus Vincit antwortete richtig: Wo habe ich das? Kann es sein, daß Sie mich mit einem anderen Leser verwechseln?
Dafür möchte ich mich entschuldigen, es ist sniperHDK, der sich auf George Lucas beruft…
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#364   Schopenhauer   22:51:42 | Dienstag, 5. Juni 2007
@ Pünktchen
Dabei schließt Bezogenheit eine eigene Substanz ja nicht aus, im Gegenteil: als Beziehungsgröße kommt nur ein Partner mit Selbstand in Betracht.
Ach was? Und wo kommt der auf einmal her?
Wo nimmt denn der Partner seinen Selbstand her? Doch wohl aus seiner Vergangenheit, also von vor Masada, Bar Kochba und der Tempelzerstörung. Grade noch haben Sie geleugnet, daß hier überhaupt eine Verbindung besteht.
Abgesehen davon hat ab dem 7. Jahrhundert ein wesentlicher Teil des jüd. Volkes unter islamischer Herrschaft gelebt. Der große Maimonides bspw. hat eine Liste mit Ratschlägen zum Umgang mit Andersgläubigen geschrieben. Um die 80 Prozent davon befassen sich mit dem Islam, nur 20 Prozent mit Christen. Durchweg kann man bei Maimonides der bis heute als einer der einflussreichsten Denker des Judentums gilt und nach der Einnahme des maurischen Spanien nach Alexandria flüchtete einen weit größeren Einfluß des Islam und besonders islamischer Denker finden als christlicher Denker. Schon allein deshalb weil er während der Blütezeit des Islam lebte und die islamisch-arabische Kultur damals dem christlichen Europa nach der Zerstörung des röm. Reichs und der Völkerwanderung unendlich überlegen war.
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#363   Pünktchen   22:16:09 | Dienstag, 5. Juni 2007
Schopenhauer-Sperling IV
„ganz und gar (wenn auch negativ) auf das Christentum bezogen“
ist das rabbinische Judentum tatsächlich. Dabei schließt Bezogenheit eine eigene Substanz ja nicht aus, im Gegenteil: als Beziehungsgröße kommt nur ein Partner mit Selbstand in Betracht.
Ihre verlinkten Quellen sind weit davon entfernt zu behaupten, daß Judentum sei nur eine Reaktion auf das Christentum
Ich auch!
Es ist geradezu lächerlich wie Sie hier den gläubigen orthodoxen Juden Wolfsohn, einen politisch konservativ eingestellen Pro-Zionisten, zum speichelleckenden Alibi Juden der Antijudaisten stilisieren wollen!
Will ich das? Wo hätte ich das versucht?
Wieder ist Ihr Beitrag vorwiegend mit Unterstellungen befaßt. Man kommt erst gar nicht zu einem Gespräch, weil man die ganze Zeit mit der Abwehr von Diffamierungen und billigen Suppositionen beschäftigt ist.
Schade, eigentlich (in Ihrem Fall!).
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#361   Schopenhauer   22:05:22 | Dienstag, 5. Juni 2007
@ Pünktchen
Sie sagten das Judentum sei „ganz und gar (wenn auch negativ)“ auf das Christentum bezogen. An verschiedenen anderen Stellen leugneten Sie dann die Kontinuität des Judentums. Es ist nicht meine Schuld wenn Sie geistig nicht flexibel genug sind um zu begreifen, daß Sie damit 1.) dem Judentum jeden positiven Kern rauben und damit typische antijüdische Klischees bedienen (gehäßige, böse Juden, grundlose Christenfeinde…) und 2.) mit Hilfe der Geschichtswissenschaft qualitative Wertungen vornehmen wollen. Historiker sind nur in der Lage festzustellen, daß es eine Religionsgemeinschaft namens Judentum seit über 2500 Jahren gibt. Ob die nun nach Meinung der Christen oder Moslems heilsgeschichtlich nicht mehr aktuell ist, ist deren Privatmeinung und hat für Historiker keine Bedeutung.
Ihre verlinkten Quellen sind weit davon entfernt zu behaupten, daß Judentum sei nur eine Reaktion auf das Christentum. Vielmehr stellen Sie im Geist eines zukünftigen Dialogs zwischen beiden Religionen auch Einflüsse der Christen auf die Juden fest. Nicht mehr und nicht weniger.
Es ist geradezu lächerlich wie Sie hier den gläubigen orthodoxen Juden Wolfsohn, einen politisch konservativ eingestellen Pro-Zionisten, zum speichelleckenden Alibi Juden der Antijudaisten stilisieren wollen!
Abgesehen davon ist Ihre Paranoia bezüglich Accounts wirklich nervig und Ihre Ausführungen bzgl. „Nazi-Keule“ sollten Sie gelegentlich mal Ihren Abtreibungsdiskussionen berücksichtigen!
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#359   Pünktchen   21:05:37 | Dienstag, 5. Juni 2007
Es nervt allmählich gewaltig,
wie sich ein- und derselbe Leser unter immerhin drei Accounts (Sauerkraut, Ekiga, Flavius) selber ständig auf die Schulter klopft und dabei Leser und Redaktion zum Narren hält!
Bitte alle Beiträge der genannten Accounts löschen und die Accountnamen Sperren!
Danke!
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#358   Flavius †   21:02:48 | Dienstag, 5. Juni 2007
@ Ekiga
Denkt bitte mal alle darüber nach, was das bedeutet.
Was es bedeutet? Nichts, was die meisten Leser eh schon längst wissen :-)
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#357   Ekiga †   21:00:19 | Dienstag, 5. Juni 2007
Aha,
da haben wir es wieder:
„Von der Redaktion entfernt“
Die Beleidigungen und Verleumdungen Pünktchens hingegen stehen immer noch da.
Denkt bitte mal alle darüber nach, was das bedeutet.
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#356   Flavius †   20:57:48 | Dienstag, 5. Juni 2007
Wie ich sehe, ist Pünktchen
wieder mal in der Phase angelangt, in der er auf Grund seiner „argumentativen Niederlage“ nur noch in persönlichen Angriffen versumpft.
unter einem ihrer vielen gesperrten Accounts
Vielleicht sollte man an dieser Stelle nochmals an die unzähligen Accounts erinnern, mit denen Pünktchen hier unterwegs war und zum Teil immer noch ist.
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#354   Sauerkraut †   20:50:23 | Dienstag, 5. Juni 2007
Fülle von Belegen?
ich kann nichts daran ändern, daß Sie die Fülle meiner Belege nicht nachgehen
Die vermeintliche „Fülle von Belegen“ bestehen aus sinnentstellten Zitaten und Verweisen auf die immer gleichen Autoren und gebetsmühlenartiger Wiederholung derselben.
Daraus alleine beziehe ich noch längst keine Wertungen.
Die antijudaistische Bewertung ist nicht mehr zu übersehen.
Hier beginnt offensichtlich die Phase der selbstreferentiellen Idiotie!
Eine typische in intellektuellen Worthülsen verpackte Unsachlichkeit. Wer meinen Kommentar dazu richtig gelesen hat, wird nicht von einer „selbstreferentiellen Idiote“ reden.
Die Leserin Sauerkraut postete vor einiger Zeit unter einem ihrer vielen gesperrten Accounts folgende Bemerkung, die tatsächlich
Dafür hätte ich gerne Beweise.
Wie armselig die Wiederholung Ekigas, dessen Forderungen ich mich nur anschließen kann.
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#353   Pünktchen   20:34:20 | Dienstag, 5. Juni 2007
Redaktion
Es kann doch wohl nicht angehen, daß Sauerkraut
a) hier ständig mit 2 Accounts hintereinander posten darf.
b) hier fortlaufend andere Teilnehmer auf niederträchtigste Art und Weise schikanieren, beleidigen, diffamieren, denunzieren, diskreditieren und verleumden darf.
Ich fordere, mindestens den 2. Account dieses Users zu sperren und die Beiträge mit den unter b genannten Verbalattacken zu löschen.
Ich fordere eine gerechte Behandlung aller Teilnehmer dieses Forums.
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#352   Ekiga †   20:32:10 | Dienstag, 5. Juni 2007
@ Redaktion
Es kann doch wohl nicht angehen, daß Pünktchen
a) hier ständig mit 2 Accounts hintereinander posten darf.
b) hier fortlaufend andere Teilnehmer auf niederträchtigste Art und Weise schikanieren, beleidigen, diffamieren, denunzieren, diskreditieren und verleumden darf.
Ich fordere, mindestens den 2. Account dieses Users zu sperren und die Beiträge mit den unter b genannten Verbalattacken zu löschen.
Ich fordere eine gerechte Behandlung aller Teilnehmer dieses Forums.
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#351   Pünktchen   20:13:59 | Dienstag, 5. Juni 2007
Zahnfee
ich kann nichts daran ändern, daß Sie die Fülle meiner Belege nicht nachgehen und dabei Wichtiges übersehen.
So können Sie als Gesprächspartnerin nicht ernst genommen werden – sorry!
Ich sprach nicht von einer „Überlegenheit des Christentums gegenüber dem Judentum“ – das ist Ihre Erfindung! Stattdessen ging es hier um die Frage der Identität / Nichtidentität von Alt- und Neujudentum.
In den von mir genannten Texten wird dargestellt, wie z.B. die Festgebräuche in ihrem auf die Tora bezogenen Textbestand verändert wurden, um sie christlichen Deutungen unzugänglich zu machen. Wolffsohn sprach hier von einem „Kappen“ der Wurzeln im Interesse einer antichristlichen Formierung des talmudischen Judentums.
(Und das gilt sogar für das Pessachfest!)
Daraus alleine beziehe ich noch längst keine Wertungen. Es läßt sich allerdings feststellen und kaum noch bestreiten, daß auch der Rekurs „auf die Wurzeln“ im Judentum selektiv nach einer anti-christlichen „Matrix“ erfolgte.
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#350   Domenico Tuttisanti   20:02:32 | Dienstag, 5. Juni 2007
=pünktchen: Man höre und staune:
Der Judenhasser Pünktchen entlarvt sich mittlerweile mit jedem seiner dummdreisten Kommentare als Judenhasser.
A „entlarvt“ sich als A!
Hier beginnt offensichtlich die Phase der selbstreferentiellen Idiotie!
Dasselbe erleben wir bei folgendem „Argument“, das sich schon gegen jede mögliche Kritik resistent macht, und damit zur self-fulfilling prophecy mutiert:
A: Die Inflationierung des Antisemitismusvorwurfes führt zu seiner Entwertung. B: Wer das sagt, ist ein Antisemit…
Ein anderes Beispiel: Die Leserin Sauerkraut postete vor einiger Zeit unter einem ihrer vielen gesperrten Accounts folgende Bemerkung, die tatsächlich – wie man jetzt im Forendeutsch so sagt: „grenzdebil“ gennt werden muß:
Vorwurf von Antisemitismus zieht meistens antisemitische Dreckwerferei nach sich
M.a.W.: Wirf nur munter jemandem „Antisemitismus“ vor und er wird sich dann gewiß auch zu antisemitischen Äußerungen hinreißen lassen. (d.h. Mit dem Vorwurf des Antisemitismus sollst Du nicht sparen, denn er bewahrheitet sich nach dem Schema der selbsterfüllenden Prophezeiung selbst. Oder noch anders: Wer „Antisemitismus“ schreit, ist eiinfach immer im Recht!)
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