Petrusbruderschaft
Eine stille Revolution
Kürzlich warf eine große deutsche Wochenzeitung einen Blick ins internationale Seminar der Priesterbruderschaft St. Petrus in Wigratzbad.
Die Petrusbruderschaft erweckt das Interesse der großen Tageszeitungen
Die Petrusbruderschaft erweckt das Interesse der großen Tageszeitungen
© Petrusbruderschaft
(kreuz.net) Eine stille Revolution habe begonnen. Das erklärte der Journalist Alexander Kissler (38) gestern in der Sonntagsausgabe der ‘Frankfurter Allgemeine Zeitung’.

Das Herz dieser Revolution schlage in Wigratzbad unweit des Bodensees, wo die dem Alten Ritus verpflichtete Priesterbruderschaft St. Petrus seit 1988 ein internationales Priesterseminar führt.

Lange seien die Liebhaber von Latein, Weihrauch und Gregorianik als reaktionäre Sonderlinge mit einem Hang zur Theatralik belächelt worden – so die Zeitung.

Seit Kardinal Joseph Ratzinger den Papstthron bestiegen habe, sehe man sich im Aufwind: „Das Gestrige hat plötzlich einen modernen Klang.“

Im Artikel wird Diakon Stefan Reiner (27) aus Heilbronn vorgestellt.

Reiner wurde im Jahr 2006 zum Subdiakon und am 12. Mai zum Diakon geweiht. Nächstes Jahr erhält er die Priesterweihe.

Rekreation im Priesterseminar
Rekreation im Priesterseminar
© Petrusbruderschaft
Seit seinem Eintritt ins Seminar trägt er nach Angaben der Zeitung eine schwarze körperlange Soutane mit weißem Kragen: „Die Männer von Wigratzbad schauen aus, als seien sie einem Pater-Brown-Film entstiegen.“

Auch die Form des Gottesdienstes und die Art, wie sie ihren Glauben begreifen, scheinen dem Journalisten „aus der Zeit gefallen“: „Dennoch sehen sie sich als Avantgarde.“

Zwischen 1993 und 2006 habe sich die Zahl der deutschen Orte, an denen Alte Messen mit bischöflicher Genehmigung gefeiert wird, von acht auf 36 erhöht.

Diakon Reiner studierte ursprünglich Volkswirtschaft. Im fünften Semester hospitierte er in einer Controlling-Abteilung. Er habe mit seinem Vorgesetzten, der zehn Meter entfernt saß, via Email kommuniziert.

Da habe er gewußt: „So will ich nicht leben.“ Der praktizierende Katholik meldete sich in Wigratzbad zu Exerzitien.

Reiner wählte den Alten Ritus, weil die Gottesdienste des neuen Ritus, an denen er als Jugendlicher teilnahm, ihm „wie jede beliebige Versammlung“ erschienen seien: „Bei der Alten Messe ist man stärker bei der Sache, da passiert mehr.“

Der Seminarist weiß, daß sich der Katechismus jungen Leuten nicht ohne Schwierigkeiten vermitteln läßt. Dennoch: „Mich selber haben Schlagworte wie Buße oder Umkehr immer angespornt.“

Er glaubt auch eine neue Offenheit für die „katholische Lehre und Moral“ entdeckt zu haben.

Sonntagsspaziergang
Sonntagsspaziergang
© Petrusbruderschaft
Der Artikel erwähnt auch den Seminaristen Martin Michael Klein (35) aus Köln.

Klein ist diplomierter Heilpädagoge. Er betreute jahrelang geistig und körperlich Behinderte. Nach vierjähriger Berufstätigkeit entschied er sich für das Priestertum. Seit zwei Jahren ist er in Wigratzbad.

Nach dem Besuch einer alten Messe war ihm klar: „Wenn Du Priester werden willst, dann ist das Dein Weg.“ Seine Eltern haben für diese Entscheidung kein Verständnis.

Vor der Sonntagsausgabe der ‘Frankfurter Allgemeine Zeitung’ gibt sich Klein diplomatisch: „Wir sind alle Teil dieser Kirche. Niemand darf sich für die Besseren halten.“

Im Artikel kommt auch der Regens des Priesterseminars in Wigratzbad, Pater Franz Karl Banauch (34), zu Wort. Der Regens klagt, wie schwer es für die Petrusbruderschaft sei, in Deutschland die Erlaubnis für Taufen, Hochzeiten, Firmungen im alten Ritus zu bekommen.

Das – ultraliberale – ‘Liturgische Institut’ in Trier prophezeie „noch mehr Streit, Chaos, Verwirrung und Verbitterung“, sollten flächendeckend alter und neuer Ritus zur Wahl stehen.

Doch der Bischof von Eichstätt, Mons Gregor Maria Hanke, plädiere für eine „großzügige Wiederzulassung des alten Ritus“.

Weitere Bilder vom Alltag in Wigratzbad, 2007
      
44 Lesermeinungen
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#46   Maledica   14:31:08 | Mittwoch, 30. Mai 2007
Priesterseminar in Wigratzbad
Seit wann hat das Seminar in Wigratzbad eine Barockkirche!?
Stimmt bei der Berichterstattung von kreuz.net überhaupt etwas!?
P.S. Leipzig wird mit P geschrieben!
„Leibzig auf dem Gebiet der ehemaligen DDR“
www.kreuz.net/article.5260.html
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#45   GerdEric   00:12:15 | Mittwoch, 30. Mai 2007
Der Messias, der schon vor Jesus war
mir wurden hier Namen genannt, die nach billiger Denkart als Messiasse gelten könnten, nur sagte ich, Lest in der Bibel (ich ging bisher davon aus, dass die Diskutanten hier schon mal in der Bibel gelesen hätten…)
auch wies ich wohl eindeutig darauf hin, dass von einem Messias schon die Rede war.
Also, nun strengt euch mal einwenig an (nicht im NT lesen, auch wenn dort von einem Judas dem Galiläer die Rede ist, wie auch später von einem BarKochbar die Rede ist (all zu einfach will ich es euch nicht machen, denn es wird gemunkelt, unter euch befänden sich Theologen)).
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#43   Rudolfus   10:48:14 | Dienstag, 29. Mai 2007
@GerdEric
falls das nicht rübergekommen ist, ich meinte nicht Jesus.
Einen anderen als Jesus v. Nazareth gibt es bis heute nicht, der dem Volk Israel als Messias erschienen wäre.
Selig alle, die erkennen, daß mit Jesus die Erlösung bereits geschehen ist.
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#42   Pünktchen   09:50:59 | Dienstag, 29. Mai 2007
@Bodo-Mickey-Krokodil †: Jesus ist der Messias
Jesus ist der Messias, auf den das jüdische Volk Jahrtausende lang gewartet hat, um den es gebetet und auf den es sich vorbereitet hat. Als Jesus in die Welt kam, hat er das Verhältnis von Mensch und Gott verändert und auch das Verhältnis von Leben und Tod. Ich sehe die katholische Kirche als post-messianisches Judentum und das Judentum als embryonale Form des Katholizismus. Der Heilsauftrag des Judentums war es, gewissermaßen Brutstätte zu sein. Durch die spezielle Beziehung zwischen Gott und der ethnischen Gruppe der Juden sollte die Menschwerdung Gottes vorbereitet werden. Nach dem Tod und der Auferstehung Jesu sollte diese spezielle Beziehung dann auf die ganze Menschheit übergehen www.kreuz.net/bookentry.1097.html.
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#41   Mickey †   09:42:47 | Dienstag, 29. Mai 2007
Auf der Suche nach dem Messias
Wer ist es denn nun?
Jesus kann es ja nicht gewesen sein, dafür hat er ziemlich versagt.
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#40   Frasim   09:28:40 | Dienstag, 29. Mai 2007
@Gerd-Eric
Mich interessiert auch brennend, wen Sie meinten. Bitte um Erklärung!
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#39   matt2 †   22:29:49 | Montag, 28. Mai 2007
@GerdEric: das würde mich jetzt auch interessieren…
wen meinen Sie denn nun mit dem Messias?
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#38   Christus vincit †   22:21:39 | Montag, 28. Mai 2007
@GerdEric: Wer ist denn nun für Sie der Messias?
falls das nicht rübergekommen ist, ich meinte nicht Jesus
Wen meinten Sie denn dann?
Karl Marx? Ferdinand Lassalle? Ascher Ginzberg alias Achad Ha’am? Theodor Herzl? Max Nordau/Südfeld? Walther Rathenau?
Oder vielleicht David Ben-Gurion, Mosche Dajan oder Nachum Goldmann?
Oder meinten Sie vielleicht Ignaz Bubis oder Paul Spiegel?
Oder gar Gregor Gysi oder Michel Friedman?
An einen weiblichen „Messias“ werden Sie ja wohl nicht gedacht haben…?! :-S
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#37   Nachtlaterne   21:21:40 | Montag, 28. Mai 2007
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#36   GerdEric   20:30:53 | Montag, 28. Mai 2007
@Rudolfus
falls das nicht rübergekommen ist, ich meinte nicht Jesus.
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#35   Rudolfus   20:19:26 | Montag, 28. Mai 2007
@GerdEric
Falls das nicht herausgekommen ist:
Ich glaube natürlich an Jesus v. Nazareth als den im Alten Bund verheißenen Messias, und zwar gemäß der Lehre der römisch-katholischen Kirche.
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#34   GerdEric   20:14:21 | Montag, 28. Mai 2007
@Rudolfus
wenn auch Sie die Bibel läsen, wüssten auch Sie, dass der Messias dem Volke G’TTES schon erschienen ist…
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#33   Rudolfus   20:10:43 | Montag, 28. Mai 2007
@Christus- bzw. Messiasglaube
Die Juden warten weiterhin auf einen anderen Messias.
Wir warten bereits auf Seine Wiederkunft.
Und als ein Vorzeichen der Wiederkunft Jesu soll es auch zur Bekehrung der Juden zu Jesus kommen, zusammen mit einem Auftreten des Antichristen.
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#32   HeinrichvonOfterdingen   20:05:03 | Montag, 28. Mai 2007
Lieber GerdEric,
sagte ich doch! Sie haben es nur etwas judentümelnder ausgedrücktl
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#31   GerdEric   20:00:09 | Montag, 28. Mai 2007
@HeinrichvonOfterding
das Judentum leugnet nicht den Messias,
nur ist Jesus weder der Messias,
und was zu allererst geleugnet wird,
ist,
dass weder der Messias,
und schon gar nicht Jesus ein Gott ist,
geschweige denn G’TT der HERR wäre.
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#30   HeinrichvonOfterdingen   19:52:37 | Montag, 28. Mai 2007
Lieber GerdEric,
das Christentum nörgelt(e) doch am Judentum herum, dass es sich an Oberflächlichkeiten hielt(e)
ach nein! Die Katholiken bemängeln am Judentum, dass es den Messias verleugnete und verfolgte als er kam. Um Oberflächlichkeiten und Kleinigkeiten geht es nicht.
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#29   Rudolfus   19:47:30 | Montag, 28. Mai 2007
@GerdEric: Christus über den öffentliche Gotteskult und die innere Haltung
Christus selbst erteilte wiederholt göttliche Lehren über die Geisteshaltung des wahren Betens –
und das, was Christus dazu sagte, insbesonders über die innere Haltung der Betenden und der Kleriker, und was dazu in den Evangelien weiterhin zu finden ist, gilt selbstverständlich auch für die christlichen Frommen und für die christlichen Kleriker unverändert weiter.
Christus wendet sich aber in keiner Weise gegen den öffentlichen Gotteskult im Gottesvolk als solchen, weder im Alten, noch im Neuen Bund, sondern der Gottmensch sagt inhaltlich dasselbe, was Er als Gott bereits durch die Propheten sagen ließ: Nämlich daß die innere Haltung das Entscheidende ist – dies bedeutet aber niemals den äußeren Gotteskult abzuschaffen.
Der äußere Gotteskult ist auch wichtig, da der Mensch als einzige Kreatur der sichtbaren Welt nicht nur Seele ist, sondern auch Leib.
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#28   GerdEric   19:11:56 | Montag, 28. Mai 2007
@HeinrichvonOfterdingen
:-S
das Christentum nörgelt(e) doch am Judentum herum, dass es sich an Oberflächlichkeiten hielt(e), dass eben die „Frommen“ betend an den Strassenecken stünden, sich in Formalien verlören usw und die Quasten ihrer Gewänder betrachteten…
tut mir leid, :-$ aber ich sehe da keinen wesentlichen Unterschied.
(PS: Ich habe mit dem Protestantismus nix zu tun)
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#27   HeinrichvonOfterdingen   19:05:40 | Montag, 28. Mai 2007
Lieber GerdEric,
die Art und Weise, in der Sie hier schreiben spricht Bände. Der innere Mitvollzug des Opfergeschehens gehört sozusagen zum Wesen der authentischen Römischen Messe. Bei der neuen Römischen Messe ist er an den Rand gedrängt. Für Leute, die mit dem Glauben nichts am Hut haben also durchaus eine Alternative. So ähnlich wie die protestantische Mahlfeier: wasch mich, aber mach mich nicht nass.
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#26   Benedikt   19:05:22 | Montag, 28. Mai 2007
@ „…vincit“
Die äußeren Zeichen und Symbole bringen aber das Wesen zum Ausdruck.
Sehr richtig. Und da das Kreuzzeichen mitnichten verschwunden ist, hat sich auch Ihr Einwand erledigt.
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#25   GerdEric   18:44:14 | Montag, 28. Mai 2007
hat nicht grade Jesus
dieses „Kreuze“ und „Haken“ schlagen, das Abzählen von „Werken“ kritisiert?
Ihr seid ärger.
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#24   Christus vincit †   18:37:44 | Montag, 28. Mai 2007
@Genoveva, die Symbolblinde
Wollen Sie ernsthaft behaupten, das Wesen der katholischen Messe bestünde in der Häufigkeit der Kreuzzeichen, die der Priester macht???
Das habe ich nicht behauptet! Die äußeren Zeichen und Symbole bringen aber das Wesen zum Ausdruck. Zumal bei den Sakramenten (allen!) gehören diese äußeren Zeichen wesentlich dazu. Die Reduzierung der Kreuzzeichen in dem von Protestanten geschaffen Neuen Meßritus „NOM“ (beim Laien sind sie auf gerade Mal zwei reduziert, und das auch nur, nachdem Montini/P6 das ausdrücklich reklamiert hat) spricht doch Bände! Es sollte eben nicht nur die Vergegenwärtigung des Erlösungsopfers Christi, sondern auch das Kreuz, als der Ort, an dem es sich ereignet hat, verdrängt werden! o^/ :-@
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#23   Genoveva   18:28:54 | Montag, 28. Mai 2007
@c. vincit: Nonsens, Nonsens, Nonsens
1. Sie werfen offensichtlich evangelisch-lutherisch und kalvinistisch-reformiert durcheinander
2. Die „kalvinistische Abendmahlsfeier“ gibt es nicht. Es gibt den reformierten Gottesdienst, bei dem eine anschließende Mahlfeier nicht zwingend vorgeschrieben ist (streng „kalvinistisch“ würde dies nur einmal im Jahr geschehen).
3. der lutherische Gottesdienst und die katholische Messe haben erhebliche strukturelle Übereinstimmungen. Das war vor VII so und das ist heute immer noch so.
4. Wollen Sie ernsthaft behaupten, das Wesen der katholischen Messe bestünde in der Häufigkeit der Kreuzzeichen, die der Priester macht???
Fazit: Der einzige Blinde hier sind Sie.
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#22   Christus vincit †   18:09:06 | Montag, 28. Mai 2007
@Benedikt
Beantworten Sie doch mal die Frage und erzählen Sie keine Geschichten
Meine Antwort habe ich in die Form einer Gegenfrage gekleidet. Das scheinen Sie mit Ihrem vom V2-Geist degenerierten Hirn wohl nicht erkannt zu haben…! :-D
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#21   Benedikt   18:04:29 | Montag, 28. Mai 2007
@ „…vincit“
„Woran erkennt man denn, daß der NOM „krypto-protestantisch“ ist?“
Zählen Sie mal, wie oft Priester und Laien im alten Ritus das Kreuzzeichen machen und wie oft im neuen. Und was ist mit der Sprache?
Beantworten Sie doch mal die Frage und erzählen Sie keine Geschichten.
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#20   Christus vincit †   17:50:58 | Montag, 28. Mai 2007
@Genoveva
Es gibt keine kalvinistische „Messe“.
Gemeint ist bestimmt das kalvinistische Abendmahl.
Woran erkennt man denn, daß der NOM „krypto-protestantisch“ ist?
Zählen Sie mal, wie oft Priester und Laien im alten Ritus das Kreuzzeichen machen und wie oft im neuen. Und was ist mit der Sprache?
Daß der NOM mehr Ähnlichkeit mit der Abendmahlsfeier der Protestanten – und das ist auch bewußt so gewollt – als mit der alten Messe hat, erkennt doch jede Kind (oder sollte ich sagen „jeder Blinde“?)…!
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#19   Genoveva   17:05:55 | Montag, 28. Mai 2007
@Athanasius
katholische Messe der kalvinistischen so gleich wie möglich zu machen
Es gibt keine kalvinistische „Messe“. Woran erkennt man denn, daß der NOM „krypto-protestantisch“ ist? Das würde mich doch sehr interessieren. Kommen Sie mir jetzt bitte nicht wieder mit dem Opfer-Begriff …
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#18   Tridentinus   16:16:57 | Montag, 28. Mai 2007
So ultraliberal
ist das DLI allerdings nicht. So beklagt Professor Dr. Andreas Heinz die liturgischen Neuerungen in seiner Heimatpfarre Auw a.d. Kyll offen, wo bis vor kurzem immerhin noch der 1965iger Ritus zelebriert wurde. Heute gibt es dort einen Volksaltar, der nicht verbergen kann, ein profanes Tischmöbel der primitivsten Art zu sein und Wiederverheiratete Geschiedene als Kommunionhelfer.
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#17   Athanasius   15:12:03 | Montag, 28. Mai 2007
@HvonOfterdingen
Man sollte eigentlich krypto-protestantischer Ritus sagen, denn ein öffentlich protestantischer Ritus ist der Novus Ordo Missae nun auch wieder nicht. Trotzdem wurde er – so Jean Guitton 1993 – aktiv herbeigesteuert um die „katholische Messe der kalvinistischen so gleich wie möglich zu machen“ (Radio Courtoisie, 18.12.1993).
Auch ist der neue Ritus in sich nicht ungültig oder direkt sakrilegisch. Eher sind es die historischen und pastoralen Umstände die auch bewusst von den Bugnini-isten herbeigeführt wurden.
Das ist die Traurigkeit.
Traurig bleibt auch, daß das Priesterseminar St. Petrus sich dagegen nicht einsetzt, da man nicht kritisieren dárf in den Bistümern und täglich mit der Angst des „Einziehens des Indultes“ leben muss.
Übrigens höre ich auch die FSSPX nicht mehr über die Skandale die auch bei den Papstmessen von Benedikt XVI. heutzutage existieren, z.B. die moderne Form der Handkommunion wobei die heiligen Partikel oft zu Boden fallen und zertreten werden im Chaos, oder die Verwendung banaler „eucharistischer Gebete“ von Benedikt XVI., bzw. das Segnen von Assisi-Gebetstagen durch Benedikt XVI., das Annehmen von Rammshörnen durch Benedikt XVI. Usw. usw. usw.
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#16   HeinrichvonOfterdingen   14:47:14 | Montag, 28. Mai 2007
Lieber RJH!
Teil dieser Kirche! Das bedeutet auch Gehorsam gegenüber dem Papst und allen Bischöfen sowie die vorbehaltlose Anerkennung des zweiten vatikanischen Konzils.
Teil der Kirche das bedeutet vor allem auch Gehorsam gegenüber Christus und Anerkennung der Konzilien vor dem 2.Vatikanum.
Ich habe große Sympatie gegenüber dem alten Ritus, jedoch muss gewährleistet sein, dass beide Riten von allen als gleichberechtigt und gleichwertig anerkannt werden.
Wieso eigentlich? Je eher der protestantische Ritus weg ist, umso besser!
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#15   Athanasius   14:37:05 | Montag, 28. Mai 2007
Typisch
…daß in diesen eschatologisch sehr wichtigen Tagen gerade Eltern die Entscheidung ihres Kindes Priester zu werden in der römisch-katholischen Tradition, nicht akzeptieren. Es zeigt auf, wie sehr diese Generation selbst von den Wirren der 1968er im Griff genommen wurde und einer Gehirnwäsche unterzogen wurde. Daß trotzdem deren Kinder sich für das Priestertum – in der heutigen liberalsozialistischen bzw. hedonistischen westeuropäischen Spaßgesellschaft für unsinnig, volksfeindlich bzw. unverständlich gehalten – entscheiden, gibt gute Hoffnung.
Daß man in Deutschland immer noch bekanntlich antiklerikale, antikirchliche nominell-„katholische“ Liturgieinstitute und Professoren nach ihrer Meinung fragt, zeigt übrigens, daß trotz Mai-68-Revolutionen und der sexuellen Gehirnwäsche die Obrigkeitsansprüche und Prestigetiteln den Deutschen immer noch sehr wichtig sind.
Gut aber, daß die ‘faz’ so objektiv berichtet. Eine der letzten nicht-beherrschten Zeitungen Deutschlands wo die Axel-Springer-Zensur (Antiklerikalistischer, westlich-sozialistischer Art) nicht regiert.
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#14   Benedikt   14:26:06 | Montag, 28. Mai 2007
@ franz & Fragender
Haben Sie dafür auch konkrete Hinweise oder lassen Sie sich von Ressentiments leiten. Wenn ein Seminarist, der Ihnen nicht bekannt ist, so etwas sagt, warum glauben Sie ihm dann nicht? Sind Sie voreingenommen?
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#13   Fragender   14:23:54 | Montag, 28. Mai 2007
@Benedikt
… weil sie sich für etwas besseres hält…
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#12   franz   14:20:40 | Montag, 28. Mai 2007
Diplomatisch, weil die petrusbrüderlichen Kryptolefbevristen natürlich
wissen das sie was besseres sind, nach dem Motto Spieglein Spieglein an der Wand wer ist der frömmste im ganzen Land…
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#11   RJH   14:00:09 | Montag, 28. Mai 2007
„Wir sind alle Teil dieser Kirche. Niemand darf sich für die Besseren halten.“
Das sind deutliche Worte, die hoffentlich auch z.B. bei den Piusbrüdern mal Gehör finden.
Teil dieser Kirche! Das bedeutet auch Gehorsam gegenüber dem Papst und allen Bischöfen sowie die vorbehaltlose Anerkennung des zweiten vatikanischen Konzils.
Ich habe große Symphatie gegenüber dem alten Ritus, jedoch muss gewährleistet sein, daß beide Riten von allen als gleichberechtigt und gleichwertig anerkannt werden. Ich würde mir den Motu Propriori lieber früher als später wünschen. Jedoch kann ich langsam auch die Vorbehalte dt. Bischöfe verstehen. Beispiel: In den letzten Tagen herrschte große Freude in Paderborn über etliche Neupriester. Gewissen ultra-tradtionellen Kreisen fällt dazu nichts besseres ein, als zu giften, daß diese Neupriester sowieso nicht gültig geweiht wären. :-(
Wie soll man für so etwas Verständnis aufbringen?
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#10   Benedikt   13:46:40 | Montag, 28. Mai 2007
Diplomatisch
Vor der Sonntagsausgabe der ‘Frankfurter Allgemeine Zeitung’ gibt sich Klein diplomatisch: „Wir sind alle Teil dieser Kirche. Niemand darf sich für die Besseren halten.“
Aus welchem Grund qualifiziert die Redaktion diesen weisen Satz als „diplomatische Äußerung“ ab?
@ Kickerautomat
Wer sponsort einen Mittelfeldspieler? *g*
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#8   Gunsenum   13:22:42 | Montag, 28. Mai 2007
Teufelswerk!
Sehen Sie nicht den Kickerautomaten im Semianr Wigratzbad? Das ist sicherlich eien Erfindung des Satans persönlich, um die Alumnen vom Studium abzuhalten. Genau! Man kann die angedeuteten BEine der Kickerfiguren sehen – das ist homosexuelle Erotik! Schande, Schande, Schande! Zu Hülf nach Wigratzbad! Exkommuniziert den Kickerautomaten!
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#7   Beobachterin   12:57:22 | Montag, 28. Mai 2007
Danke
Ein sehr schöner Bericht. Danke an kreuz.net
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#6   Romulus   12:43:48 | Montag, 28. Mai 2007
Liturgisches Institut
Das – ultraliberale – ‘Liturgische Institut’ in Trier prophezeie …
Dieses nur Papier produzierende Loch in Trier gehört mit als erstes dichtgemacht.
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#5   möchtegern-kathole   12:34:07 | Montag, 28. Mai 2007
selten tiefschürfend …
… war das, wenn man bedenkt, dass es die FAZ geschrieben hat ^-^
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#4   monti   12:17:19 | Montag, 28. Mai 2007
@Pünktchen
Der Artikel in der FAZ krazte leider nur ein bißchenan der Oberfläche, da wurde eine Chance vertan!
Das haben die Medien so an sich, dass sie fast immer nur ein bisschen an der Oberfläche ‘rumkratzen ! An einer weitergehenden Berichterstattung sind sie im Allgemeinen nicht interessiert.
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#3   dominik2 †   11:58:17 | Montag, 28. Mai 2007
Geschmacksache!
Na ja, Mode ist immer Geschmacksache.
Brad Pitt und George Clooney könnten’s bestimmt tragen!
Was findest Du denn so richtig sexy, Micha?
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#2   Nachtlaterne   11:45:56 | Montag, 28. Mai 2007
BRAVO!
Bravo! Denn sie schämen sich ihrer geistlichen Kleidung nicht! In der Regel schämen sich geistliche ihrer Arbeitsgewänder sehr und steigen sofort nach der Messe wieder aus.
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#1   Pünktchen   11:44:12 | Montag, 28. Mai 2007
Der Artikel in der FAZ krazte leider nur ein bißchen
an der Oberfläche, da wurde eine Chance vertan!
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