Bischof Fellay FSSPX
Ein Wunder, daß sie im Vatikan noch schlafen können
Schon länger möchte der Papst mehrere Modernisten wegbefördern. Doch sie gehen nicht. Sein Sekretär: „Die Macht des Papstes ist gering.“
Bischof Fellay beim Vortrag am 16. Mai
Bischof Fellay beim Vortrag am 16. Mai
(kreuz.net, Veneta) Der Generalobere der Priesterbruderschaft St. Pius X., Bischof Bernard Fellay, sprach kürzlich über die Kirchenkrise, den Vatikan und das Motu Proprio zur Freigabe der Alten Messe.

Der Bischof äußerte sich am 16. Mai bei einem Vortrag in der Kleinstadt Veneta im US-Bundesstaat Oregon im Westen der USA.

Auf der Videohomepage ‘YouTube’ sind zehn Kurzvideos seines Vortrags veröffentlicht.

Mons. Fellay gesteht ein, daß die Aufgabe des Papstes sehr schwierig ist. Die Kirche sei in einem fast unregierbaren Zustand:

„Er wird das nur schaffen, wenn er die Leute austauscht. Aber was ist, wenn die Leute nicht gehen? Ihr werdet sagen: Gut, ruft die Schweizergarde und ein guter Stoß…“

Sie weigern sich, zu gehen

Bischof Fellay nennt zwei Beispiele für unentfernbare Kurienmitarbeiter.

So habe der frühere Staatssekretär Kardinal Angelo Sodano seinen Posten nicht aufgeben wollen. Im Juni letzten Jahres wurde sein Nachfolger, Kardinal Tarcisio Bertone, ernannt. Am 15. September wollte Kardinal Bertone sein neues Amt antreten.

Sein Vorgänger hatte drei Monate Zeit gehabt, sein Büro zu räumen. Doch im September hielt er seinen früheren Amtssitz immer noch besetzt.

Kardinal Bertone sei schließlich in einem anderen Büro untergekommen – so Bischof Fellay.

Sein Vorgänger ist erst kürzlich ausgezogen.

Als zweites Beispiel nennt Mons. Fellay den Päpstlichen Zeremonienmeister, Erzbischof Piero Marini – „ein reiner Modernist“: „Er haßt den neuen Papst, der alte Dinge liebt.“

Nach Bischof Fellay wollte der Papst seinen Zeremonienmeister schon Anfang Januar 2006 auswechseln: „Aber er ist immer noch im Amt.“

Dabei sei er in der Vergangenheit zum Bischof der mittelitalienischen Erzdiözese Pescara und ein anderes Mal zum Nuntius in der Schweiz nominiert worden – so der Bischof.

Doch Erzbischof Marini weigere sich, zu gehen.

‘Youtube’: Mons. Bernard Fellay über das Motu Proprio

Der Papst ist lahmgelegt

Bischof Fellay glaubt, daß der Papst im Vatikan nicht viel Macht besitzt.

Er beruft sich auf den päpstlichen Sekretär: „Die Macht des Papstes ist klein, ungefähr die Oberfläche eines Briefumschlages.“

In den kommenden Monaten müsse der Heilige Vater 43 wichtige Kurienposten besetzen – so Bischof Fellay:

„Wenn er es schafft, gute Leute einzusetzen, können wir in der Kirche auf eine Besserung hoffen. Wenn er gezwungen ist, mit der alten Garde weiterzumachen, geht alles so wie bisher weiter.“

Der Papst besitze gewisse Tendenzen in Richtung Konservativismus und der Alten Liturgie. Es seien kleine Punkte, die er korrigieren möchte. Doch schon deswegen werde er lahmgelegt:

„Stellt euch jemanden vor, der große Reformen beginnen will. Er wäre tot, noch bevor er angefangen hätte.“

Freigabe der Alten Messe

Zum Motu Proprio zur Freigabe der Alten Messe empfiehlt Bischof Fellay die Methode des Apostels Thomas: „Zuerst berühren, dann glauben.“

Schon die Rede von der Freigabe der Alten Messe habe in der Kirche zu einem Kampf geführt – so der Bischof.

Beim Ad-Limina-Besuch der deutschen Bischöfe hätten die Prälaten klar gesagt: „Wir wollen das Motu Proprio nicht.“ Die Antwort des Präfekten der Gottesdienstkongregation, Francis Kardinal Arinze: „Ich auch nicht.“

Dann habe Kardinal Arinze ein neues Meßbuch hochgehalten und gesagt: „Das ist unser Baby.“

Für Bischof Fellay ist der Präfekt der Liturgiekongregation ein „Verräter“.

Der Papst wisse das. Deshalb habe Kardinal Arinze das Motu Proprio zuletzt im Juni gesehen: „Seitdem ist er aus dem Projekt draußen.“

Das neue Evangelium

Mons. Fellay erwähnt in seinem Vortrag auch allgemein die Krise der Kirche.

Heute gehe es in der Kirche um Geld, Politik und Soziales. Das Heil der Seelen interessiere keinen.

Der Bischof zitiert einen ungenannten Bischof: „Wenn wir auf die Kirche schauen und auf den Aspekt des Heils der Seelen, dann ist es eine Katastrophe.“

Ein Priester der Piusbruderschaft habe vor einiger Zeit die Stadt San Salvador in Mittelamerika besucht.

Der einwöchige Aufenthalt des Priesters habe die örtliche Bischofskonferenz zu einem Notfall-Treffen veranlaßt.

Mons. Fellay erwähnt ein weiteres Beispiel der Kirchenkrise.

Ein Schweizer Priester hat ihm erzählt, einmal über die Hölle gepredigt zu haben. Schon zwei Tage später sei er zu seinem Bischof zitiert worden: „Was höre ich, Sie sprachen über die Hölle?“

Der Priester gestand und verwies auf den Katechismus.

Darauf habe der Bischof seine Faust auf den Tisch geknallt: „Ich sage ihnen: Was Sie den Gläubigen sagen müssen, ist, was den Gläubigen gefällt.“
      
115 Lesermeinungen
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#115   Atanasius   16:40:30 | Donnerstag, 27. März 2008
glauben statt sehen
Der – unerlaubt geweihte – so genannte Erzbischof sollte das Wort Jesu beherzigen: selig, die nicht sehen und doch glauben – statt vom Berühren zu sprechen.
Auch könnte ihm ein Blick in die hl. Schrift (gern auch in die Vulgata) zeigen, dass Johannes offen lässt, ob Thomas die Wundmale des Herrn berührt oder nicht.
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#114   Juhuben Cantuja   22:02:41 | Sonntag, 3. Juni 2007
Matt 2
Der Stoff ist leider viel zu ernst und die Situation viel zu tragisch um daraus eine tradi soap opera machen zu können.
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#113   matt2 †   18:25:02 | Sonntag, 3. Juni 2007
Vielleicht könnte man aus der Beziehung der Pius-Brüder mit Rom eine Tradi-Soap-Opera machen…
ich würde den Regisseur von „die Dornenvögel“ vorschlagen. Der weiß, wie man religiöse Schnulzen inszeniert.
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#112   Juhuben Cantuja   18:21:16 | Sonntag, 3. Juni 2007
Benedikt: Das Paradox der FSSPX
Für einen unvoreingenommenen und juristisch interessierten Beobachter ist das Studium der Beziehungen zwischen der Bruderschaft und Rom einfach faszinierend, denn man stösst dort auf Schritt und Tritt auf Widersprüche. Diese Widersprüche verunmöglicht eine Einigung die von beiden Seiten – wenn auch aus unterschiedlichen Gründen – gewünscht wird. In Anbetracht dessen lohnt es sich die Problematik einmal gründlich ins Auge zu fassen und nach dem Grundsatz audietur et altera pars beide Seiten zu Wort kommen zu lassen.
Weshalb reden beide Seiten miteinander wird man sich fragen? Die Antwort ist nicht schwer: Rom, weil es einen unangenehmen Störenfried beseitigen möchte und die FSSPX weil sie sich von einer Anerkennung durch Rom einen Zuwachs an Gläubigen erhofft. Hier stösst man bereits auf das erste Paradox: Diejenigen welche mit allen Kräften ein Entgegenkommen Benedikts XVI zu verhindern suchen erweisen sich als die besten Verbündeten der FSSPX. Würde nämlich Benedikt XVI die alte Messe freigeben, hätten die FSSPX keinen Grund mehr sich der Ecclesia Dei nicht zu unterordnen. Dadurch würde sie einen Teil ihrer Gestaltungsfreiheit einbüssen. Sie könnten dann nicht mehr überall Priorate einrichten ohne zuvor die Zustimmung des zuständigen Diozösanbischof zu erhalten. Umgekehrt müssten sich die Diozösanbischöfe Eingriffe seitens Rom gefallen lassen. Der Fall Bordeaux ist dafür ein Beispiel.
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#111   Graf von Galen   23:16:26 | Samstag, 2. Juni 2007
Wider VII, @ Müller
Die von Ihnen zitierte Erklärung bezieht sich darauf, daß
es außerhalb der sichtbaren katholischen Kirche Men-
schen geben kann, die einerseits guten Willens sind,
aber andererseits aufgrund eines unüberwindlichen
Hindernisses, weil sie z.B. in völlig heidnischer Umgebung
leben, nicht zur katholischen Religion finden können.
Der Papst Pius XII nennt in keinster Weise damit die
falschen Religionen gut, wie dies das antikatholische
VII- Dokument Nostrae Aetate tut.
Meine Aussagen stehen also nicht im Widerspruch
zueinander.
Und noch eins. Erzbischof Lefebvre nannte als Grund
für seinen „Ungehorsam“, daß er nicht an der Zer-
störung des Glaubens mitwirken kann.
40 Jahre beispielloser Niedergang des Glaubens geben ihm recht. Und es ist nicht so, daß VII falsch ausgelegt
würde, was schon sehr seltsam ist, daß der Hl. Vater
das Konzil nicht verstanden haben soll.
VII ist in sich schlecht. Es ist häretisch und fördert die
Häresie. Jeder, der unvoreingenommen an die
Sache herangeht, kann dies leicht erkennen und es
wird nicht eher wieder mit der katholischen Kirche
aufwärts gehen, bis VII überwunden ist.
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#110   Benedikt   18:57:09 | Samstag, 2. Juni 2007
@ Juhuben Cantuja
Es ist zwar ein wenig spekuliert, aber wenn nach dem Motu Proprio auf Dauer tatsächlich ein Zug zum alten Ritus stattfindet, dann hielte ich es für gar nicht ausgeschlossen, dass an größeren Pfarrkirchen Vikare für den alten Ritus installiert werden. Das würde Wigratzbad erheblich aufwerten, während Priester der FSSPX für diesen Dienst erst gar nicht in Frage kommen würden.
Überhaupt halte ich es für möglich, dass mit der nächsten Generation, die die Vorbehalte der älteren Generation nicht mehr teilt (weil sie die „alte Zeit“ nicht kennt) ein grundsätzliches Umdenken einsetzt, verstärkt noch durch den Priestermangel. In 30 Jahren wird man lieber einen Priester der Petrusbruderschaft haben wollen, als gar keinen Priester mehr. Selbstverständlich muss dies von einer vernünftigen Erklärung des alten Ritus begleitet werden, dies aber sollte keine Unmöglichkeit sein. Wo wirklich erklärt wird, da haben die Gläubigen meist großes Verständnis.
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#109   Juhuben Cantuja   18:30:14 | Samstag, 2. Juni 2007
Benedikt: richtig gesehen
was Sie sagen ist zutreffend, die 100% Überzeugten dürften Ihre Meinung kaum ändern. Die Übrigen werden dem jeweiligen Priester gehorchen. Es geht aber auch um den Nachwuchs. Warum in Econe oder Zaitzkofen und nicht in Wigratzbad.
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#108   Benedikt   18:04:10 | Samstag, 2. Juni 2007
@ Juhuben Cantuja
Die 100% Überzeugten werden sicher bei der FSSPX bleiben. Die anderen werden die Entscheidung vom jeweiligen Priester abhängig machen. Falls er seine Sache gut macht, werden sie statt zur FSSPX dorthin gehen.
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#107   Juhuben Cantuja   17:50:36 | Samstag, 2. Juni 2007
Sedesvakantismus als logische Konsequenz
Wer die V 2 Reformen und den NOM ablehnt, hat – weill er sich kohärent verhalten – keine andere Möglichkeit als den Sedesvakantismus. Sollte Benedikt XVI das Motu proprio tatsächlich veröffentlichen, wäre die FSSPX in einer äusserst heiklen Lage. Wie will sie dann noch ihren Gläubigen klar machen, dass es besser ist die heilige Messe bei ihr zu besuchen anstatt bei einer Ecclesia Dei Gemeinschaft.
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#106   Benedikt   17:41:17 | Samstag, 2. Juni 2007
@ Rudolfus
Ich weise noch auf andere Argumente hin:
(*) Die Verfolgung des katholischen Glaubens durch den Großteil der Bischöfe und der Hierarchie zugunsten des Modernismus (vgl. Pascendi domici gregis, Papst St. Pius X.),
Der katholische Glaube wird nicht „verfolgt“.
(*) die Verfolgung der alten Messe und des alten Ritus durch die Hierarchie (gemäß dem Meßbuch von Papst St. Pius V., 1570),
So Leid mir das auch selber tut, aber die alten Messbücher sind 1969 rechtmäßig durch neue abgelöst worden. Die Benutzung ältere Bücher ist ohne weiteres nicht erlaubt. Wer dies dennoch tut und diesbezügliche Verbote als Verfolgung abtut, der leugnet die Rechtmäßigkeit dieser Schritte und somit den Jurisdiktionsprimat des Papstes.
(*) die Verfolgung der Priester und Seminaristen, die am apostolischen Glauben und an der alten Messe festhalten, durch die Hierarchie.
Finde ich auch nicht gut, aber die Bischöfe sind nun mal als Apostelnachfolger dazu befugt, die Richtung vorzugeben. Wenn die FSSPX dies ignorieren darf, dann darf es jeder.
Ein Episkopat, der keine Priester mehr weiht, oder nur mehr häretische Priester weiht, ist bereits eine ernsthafte Bedrohung für die apostolische Sukzesion.
Absolut nicht, da die Sukzession so oder so erhalten bleibt und kein Bischof jemals erklärt hat, er wolle die Sukzession nicht weiter führen. Die Sukzession ist in der Kirche an keiner Stelle gefährdet.
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#105   Müller   14:23:01 | Samstag, 2. Juni 2007
@Rudolfus, HvO:
Da nützt es nichts, amüsiert zu sein oder die Analysen gegenseitig zu loben, die man abgibt. Ich kenne das zitierte buch nicht, es würde mich aber interessieren, ob der autor mit kirchlicher, göttlicher vollmacht lehrt und schreibt. Ferner wäre interessant zu erfahren, ob der autor über kirchlichen Autoritäten steht, ob ihm vielleicht sogar Anteil am unfehlbaren Lehramt der kirche zukommt. Träfe das alles nicht zu, nützt es Ihnen nichts amüsiert zu sein. De faqcto und ipso facto besteht die Exkommnukation der von Lefebvre geweihten Bischöfe (noch immer). Nur die kirchliche Autorität kann sie zurücknehmen, nicht irgendwelche Autoren, seien sie auch noch so interessant und lesenswert für Sie!
Übrignes: Auch Milingo beruft sich bei seinen Bischofsweihen auf einen „Notstand“, auf den, subjektiv gesehen, die unten angeführten Argumentationsketten auch zutreffen. Den Notstand kann aber kein Bischof beliebig für sich konstatieren.
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#104   Rudolfus   19:23:56 | Freitag, 1. Juni 2007
@H.v.O. / Ausschlüsse
Ihre Analyse trifft den Nagel genau auf den Kopf:
Es geht um den apostolischen Glauben!
Aus diesem Grunde ignorieren die PBSPX-Bischöfe ihre päpstlichen Exkommunikationen auch, und auch die Unterstützer und Gläubigen dieser Bischöfe.
Gleichzeitig gibt es nämlich ein Meer an Bischöfen und Prälaten, die nicht offiziell exkommuniziert sind, dies aber – den dogmatischen Konzilien entsprechend – sein sollten.
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#103   HeinrichvonOfterdingen   19:17:48 | Freitag, 1. Juni 2007
Lieber Rudolfus, lieber Müller,
das mit der Exkommunikation ist in der Tat ein ganz amüsantes Kapitel. Im Endeffekt läuft es nämlich darauf hinaus, dass diejenigen die die Tradition, den Glauben und Christus verraten haben und täglich verraten, jene, die treu geblieben sind mit der Exkommunikation belegen. Damit will ich im Übrigen nicht sagen, dass jede Äußerung Woytilas oder Ratzingers häretisch ist, oder dass jede Äußerung der Bischöfe oder gar der Priester der Priesterbruderschaft ein Wunder der menschlichen Intelligenz ist. Es geht um den Glauben und nicht um Sophismen! Lesen Sie doch mal beispielsweise das Buch von Daniel le Roux, „Petrus liebst du mich?“. Daniel le Roux hat sich die Mühe gemacht einmal wirklich (am Beispiel Woytilas alias Jo Pa II. zu zeigen wie weit es da fehlt.
Wenn die Böcke die Lämmer aus der Herde ausschließen, dann weiß ich um was für eine Herde es sich handelt.
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#102   Rudolfus   18:41:28 | Freitag, 1. Juni 2007
@Müller
Nennen Sie mir eine Erklärung, die die Feststellung der Exkommunikation von Lefebvre, Fellay, und den anderen zurück nimmt.
Von so einer Erklärung war niemals die Rede:
Lesen Sie unter den Erklärungen weiter unten nach, daß der Tatbestand der formellen Exkommunikation des Erzbischofs und der neugeweihten Bischöfe, nämlich durch Papst Johannes Paul II., nicht bestritten wird.
Ein Irrtum ist es aber, zu behaupten, der Papst hätte damit die gesamte PBSPX exkommuniziert.
Dies ist nicht der Fall. Die Exkommunikation beschränkt sich auf die Bischöfe.
Es ist darum ein Irrtum zu sagen, die PBSPX als solches wäre exkommuniziert und somit nicht mehr römisch-katholisch.
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#101   Juhuben Cantuja   17:24:27 | Freitag, 1. Juni 2007
eine ungewollte Nebenhierarchie – contra factuem non valet argumentum
bei der FSSPX liegt ein Eventualvorsatz vor. Ich unterstelle ihnen damit nicht, dass sie die Absicht hatten, sich von Rom zu trennen. Mit ihrem Schreiben „vom Ökumenismus zur lautlosen Apostasie“ haben sie jedoch ein Dokument mit lehramtlichen Charakter herausgegeben, das sich eindeutig gegen den von der Amtskirche gelehrten Ökumenismus wendet. Damit ist jedoch der Tatbestand eines paralellen Lehramtes bereits gegeben. In die gleiche Richtung geht die 1988 vorgenommene Weihe von Bischöfen. Sie ist ein eindeutiger Akt des Misstrauens gegen offizielle Lehramt.
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#100   Müller   13:27:43 | Freitag, 1. Juni 2007
@Rudolfus:
Nennen Sie mir eine Erklärung, die die Feststellung der Exkommunikation von Lefebvre, Fellay, und den anderen zurück nimmt.
Eine Erklärung Roms bitte, keine Meinung eines Professors oder eines Priesters, Bischofs oder von sonst wem. Eine Erklräung des Vatikan, denn schließlich hat dieser die Exkommunikation festgestellt und müsste sie somit widerrufen.
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#99   Rudolfus   13:22:51 | Freitag, 1. Juni 2007
@Müller
Rom ist immer der oberste Schiedsrichter.
Man kann nicht auf das eine Schreiben wie Ecclesia Dei verweisen, und alle anderen Stellungnahmen einfach weglassen wollen, wie Sie das tun.
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#98   Müller   13:18:43 | Freitag, 1. Juni 2007
@Rudolfus:
Sie haben argumentiert mit dem Satz, es sei darum gegangen, keine häretischen Priester mehr weihen zu lassen. Sie haben sich darauf selbst eben noch bezogen. Ich hatte darauf hingewiesen, dass die Bischöfe Fellay und Co. exkommuniziert sind. Ecclesia Dei ist nicht widerrufen.
Wenn Sie also argumentieren, man wolle in dem Sinne nur rechtgläubige traditionalistische Priester weihen und dies sei nur durch die lefebvristische Bischofsweihe gesichert, also nicht nur die Sukzession innerhalb des neuen Ritus, dann brauchen Sie sich nicht auf eine aussage Roms zu berufen, die nicht mit Ihrer vorhergehenden Stellungnahme in Verbindung zu bringen ist.
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#97   Rudolfus   13:15:00 | Freitag, 1. Juni 2007
@Müller / Der Hl. Stuhl & die PBSPX
De facto schließen Sie sich damit aber, genau wie eben jene Genannten,aus der römisch-katholischen Kirche aus, bilden eine Gegenhierarchie und Gegenkirche heraus und können somit nicht an der Gemeinschaft der einen, heuiligen, katholischen und apostolischen Kirche anteil haben.
Genau das, was Sie da schlußfolgern, liegt bei der PBSPX eben nicht vor – und zwar auch nach den Auskünften und Mitteilungen des Hl. Stuhles selbst, nämlich der zuständigen Stellen des Hl. Stuhles.
Es wurde vonseiten der PBSPX keine Gegenhierarchie errichtet.
Die PBSPX befindet sich klar innerhalb der römisch-katholischen Kirche.
Alle anderslautenden Urteile sind falsch und widersprechen dem Urteil des Apostolischen Stuhles.
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#96   Müller   13:03:54 | Freitag, 1. Juni 2007
@Rudolfus:
In diesem Falle sollten Sie doch froh sein, dass Fellay und Mitgeweihte nicht mehr zu einem häretischen Verein zählen. De facto schließen Sie sich damit aber, genau wie eben jene Genannten,aus der römisch-katholischen Kirche aus, bilden eine Gegenhierarchie und Gegenkirche heraus und können somit nicht an der Gemeinschaft der einen, heuiligen, katholischen und apostolischen Kirche anteil haben.
Welches Dogma leugnet denn übrigens der heilige Vater?
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#95   Rudolfus   12:59:43 | Freitag, 1. Juni 2007
@Müller
Eine Zeile genügt, um Ihre Ansichten zu entlarven. Es geht um die Furcht davor, der Episkopat weihe nur noch häretische Priester, also wohl diejenigen, die nicht traditionalistisch sind.
So ist es.
Es gibt nur rechtgläubig oder nicht-rechtgläubig! Wer ein Dogma leugnet, der hat den gesamten alleinseligmachenden Glauben verloren … und setzt damit sein ewiges Seelenheil aufs Spiel.
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#94   Müller   12:54:18 | Freitag, 1. Juni 2007
@Rudolfus:
Eine Zeile genügt, um Ihre Ansichten zu entlarven. Es geht um die Furcht davor, der Episkopat weihe nur noch häretische Priester, also wohl diejenigen, die nicht traditionalistisch sind.
Wenn ich das richtig gelesen habe und deute, dann war das Schisma von 1988 ja wohl schon eher im Inneren verborgen da, denn das kommt ja einer Ablehnung des römisch-katholischen Episkopates und damit auch des Bischofs von Rom nach dem Konzil gleich.
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#93   Rudolfus   12:42:41 | Freitag, 1. Juni 2007
@Benedikt / Notstandssituation der Kirche
Welcher Notstand könnte eine unerlaubte Bischofsweihe erlauben? Da fällt mir nur der Zusammenbruch der Hierarchie (objektiv feststehende Unklarheit, wer rechtmäßiger Papst ist), die Isolation einer Teilkirche von Rom (sehr theoretisch) oder die Bedrohung der apostolischen Sukzession insgesamt ein.
Das sind bereits wichtige Begründungen, die Sie hier liefern!
Ein Zusammenbruch der Hierarchie ist aber nicht gleichzusetzen mit dem Fehlen eines rechtmäßigen Papstes:
Wir können zwar einen rechtmäßigen Papst haben, der Rest der Hierarchen, oder der größte Teil, kann sich aber gegen den Papst stellen.
Ich weise noch auf andere Argumente hin:
(*) Die Verfolgung des katholischen Glaubens durch den Großteil der Bischöfe und der Hierarchie zugunsten des Modernismus (vgl. Pascendi domici gregis, Papst St. Pius X.),
(*) die Verfolgung der alten Messe und des alten Ritus durch die Hierarchie (gemäß dem Meßbuch von Papst St. Pius V., 1570),
(*) die Verfolgung der Priester und Seminaristen, die am apostolischen Glauben und an der alten Messe festhalten, durch die Hierarchie.
Ein Episkopat, der keine Priester mehr weiht, oder nur mehr häretische Priester weiht, ist bereits eine ernsthafte Bedrohung für die apostolische Sukzesion.
(Und diese Bedingungen sind für wichtige Teile des katholischen Glaubensgebietes seit 1969/70 und auch 1988 gegeben gewesen.)
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#92   Müller   12:28:32 | Freitag, 1. Juni 2007
@Rudolfus:
Das mag eine andere Frage sein. Aber das MP ist eindeutig, andere spekulativen Fragen sind es nicht!
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#91   Rudolfus   12:25:51 | Freitag, 1. Juni 2007
„anathema sit“
Wer auch nur ein Dogma leugnet – der sei ausgeschlossen.
Man sollte darum nicht diskutieren, ob die PBSPX ausgeschlossen wäre, sondern ob nicht vielmehr die vielen Ortsbischöfe und Ortskleriker ausgeschlossen sind.
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#90   Müller   12:24:15 | Freitag, 1. Juni 2007
@Herr Heger:
Das Motu proprio beruht auf gültigen Kirchenrecht. Es erklärt, warum die Exkommunikation auf Lefebvre und die von ihm geweihten Bischöfe zutrifft. Was soll ich Ihnen denn jetzt dazu erklären???
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#89   No Comment   12:22:34 | Freitag, 1. Juni 2007
@Hegerlein
Ja, wie soll man diese Clique rund um ca. 450 vagante Kleriker nur bloß noch nennen? r.k. (trad.)??
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#88   Dr. Christoph Heger   10:57:59 | Freitag, 1. Juni 2007
@Müller: Nicht römisch-katholisch
Ich wollte jetzt nicht erneut diskutieren, ob Bischof Fellay und seine Kollegen exkommuniziert sind, sondern Aufklärung erhalten über Ihre erstaunliche Behauptung, sie seien nicht römisch-katholisch.
Aber wenn Sie schon das Thema der angeblichen Exkommunikation ansprechen. Das Motu proprio Ecclesia Dei behauptet, es sei eine automatische Exkommunikation eingetreten. Erkennen Sie nicht den Unterschied zwischen einer solchen Behauptung – sie mag zutreffen oder auch nicht – und einem (rechtsgültigen) auf Exkommunikation lautenden Urteil?
MfG
Christoph Heger
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#87   Müller   10:45:37 | Freitag, 1. Juni 2007
@Herr Heger:
Lesen Sie doch bitte das Motu proprio „Ecclesia Dei“. Dort wird tatsächlich unterschieden. Fellay und die mit ihm geweihten Bischöfe traf tatsächlich die Strafe der Exkommunikation!
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#86   Dr. Christoph Heger   10:43:24 | Freitag, 1. Juni 2007
@Müller: Wie darf ich das verstehen?
Fellay und seinesgleichen sind nicht römisch-katholisch!
Abgesehen von der flegelhaften Bezeichnung eines Bischofs – wie darf ich das verstehen?
Erst vor wenigen Monaten haben wir aus Rom die frohe Kunde gehört, daß die Gläubigen, die der FSSPX anhängen, römische Katholiken sind. Muß ich mir nun den Gedanken klarmachen, daß zwar Bischof Fellay nicht römisch-katholisch ist, wohl aber diejenigen, die seine Messen besuchen?
MfG
Christoph Heger
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#85   Müller   10:36:54 | Freitag, 1. Juni 2007
@Galen:
Nun, ich habe mir Ihre letzten Postings genua durchgelesen, nachdem ich Ihnen den Brief des Heiligen Offiziums an den Erzbischof von Boston zitiert habe. Sie entgegneten, dass ichSie wohl falsch ausgelegt hätte. Dann muss ich Sie wohl darauf hinweisen, dass Sie sich dann gerade eben selbst falsch auslegten. Denn Sie gaben mir ja bezüglich des schreibens aus Rom Recht, schreiben gerade jetzt aber, andere Religionen seien des Teufels. Was denn nun?
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#84   Graf von Galen   00:10:08 | Freitag, 1. Juni 2007
Wider VII, @ Benedikt
Sie vermischen zumindest teilweise die objektive und
die subjektive Ebene. Die liebe Gott schreibt auch auf
krummen Linien gerade. Das ist bekannt.
Dies ändert jedoch nichts daran, daß die krummen
Linien krumm d.h. schlecht sind. So ist es auch mit
den falschen Religionen.
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#83   Benedikt   23:08:23 | Donnerstag, 31. Mai 2007
@ Galen
Wenn die katholische Religion die einzig wahre Religion
ist, mit der man selig werden kann, dann sind alle
anderen Religionen mehr oder weniger des Teufels.
Das Christentum ist immer davon ausgegangen, dass der Mensch nach der Wahrheit strebt, sich also auch dann, wenn er es selber nicht weiß, nach der Erkenntnis Jesu Christi sehnt. Da der Mensch in diesem Streben auf einem Weg ist, ist es demnach durchaus möglich, dass er Fortschritte macht, wenn er auch noch nicht am Ziel angekommen ist. Von daher ist es also nicht unmöglich, wenn andere Religionen Elemente erhalten, die auch mit dem Katholizismus vereinbar sind. Genau aus diesem Grund war es dem Christentum auch möglich, gewisse Elemente anderer Kulte zu inkulturieren. Wäre alles andere immer automatisch vom Teufel, so hätte das Christentum teuflische Dinge inkulturiert und der Hl. Apostel Paulus hierzu aufgerufen („Prüft alles…“).
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#82   Graf von Galen   22:56:18 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Wider VII, @ Benedikt
Wenn die katholische Religion die einzig wahre Religion
ist, mit der man selig werden kann, dann sind alle
anderen Religionen mehr oder weniger des Teufels.
Dann gibt keinerlei ausreichenden Grund, diese gut zu
nennen. Es seidenn man ist ein Lügner oder jemand, der
eben nicht daran glaubt, daß es außerhalb der kath. Kirche kein Heil gibt. Es braucht nur ein wenig gesunden
Menschenverstand, um zu erkennen, daß NA ein durch
und durch antikatholischer Text ist.
Die FSSPx weigert sich völlig zu Recht, das Böse z.B.
den Islam wie in NA gut zu nennen und mit den
VII- Apologeten „den einen Gott“ der Mohammedaner
anzubeten. Echte Katholiken beten Christus an, den Gekreuzigten, dessen Gottheit vom Islam ausdrücklich
geleugnet wird und nicht den Götzen Allah.
@ Müller : Die von Ihnen zitierte Geschichte war mir
bekannt. Sie unterstellen mir eine Auslegung,
die ich so nicht gegeben habe. Von daher trifft mich Ihr
Vorwurf nicht.
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#81   Müller   09:07:05 | Donnerstag, 31. Mai 2007
@Galen:
Sie beziehen sich auf das „Dogma: extra ecclesiam nulla salus“. Wenn Sie sich schon darauf beziehen, dann sollten Sie auch die Geschichte kennen, die aus dem Brief des Hl. Offiziums an den Erzbischof von Boston vom 8. August 1949 hervorgeht:
Ich zitiere Ihnen lediglich die Eineitung des Briefes, selbigen können Sie bei Denzinger-Hünermann nachlesen:
„Brief des Hl. Offiziums an den Erzbischof von Boston, 8. August 1949
Der Brief richtet sich gegen Mitglieder des ‘St. Benedict’s Center’ und des ‘Boston College’, die den Satz ‘Außerhalb der Kirche kein Heil’ (Extra ecclesiam nulla salus) rigoristisch auslegten: alle Menschen sind vom Heil ausgeschlossen, ausgenommen Katholiken und Katechumenen. einer der Rigoristen, Leonard Feeney, wurde am 4. Februar 1953 exkommuniziert.“
zitiert nach: Denzinger-Hünermann, Enchiridion symbolorum, S. 1081, Herder-Verlag Freiburg 2001
Fellay und seinesgleichen sind nicht römisch-katholisch!
Der Notstand, auf den sie sich berufen, ist ein selbst konstruierter. Selbst das Hl. Offizium war vor dem Konzil schon zu obiger Auslegung des Dogmas berufen. Also, bevor sie sich auf dieses Dogma berufen, sollten Sie, lieber Glane, sich mal informieren, wie die Hl. Kirche es verstanden und verkündet hat. amen!
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#80   Juhuben Cantuja   00:10:20 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Warum nicht gleich Sedesvakanz
In den FSSPX Nachrichten wird die Rede von Bischof Fellay mit keinem Wort erwähnt. Vorausgesetzt Kreuz.net sagt die Wahrheit ist es mir unverständlich weshalb er sich nicht zum Sedesvakantismus bekennt. Wenigstens wäre seine Haltung kohärent. Das von ihm gemalte Portrait Benedikt XVI zeigt ihn als einen Schwächling der sich nicht gegen seine Mitarbeiter durchzusetzen vermag. Mit anderen Worten, er ist kein Papst er im Verständnis Bischof Fellays sein sollte.
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#79   Benedikt   23:49:18 | Mittwoch, 30. Mai 2007
@ Galen
Nostrae Aetate steht mit seinen Lobhudeleien auf die falschen Religionen z.B. im eklatanten Widerspruch zum
Dogma „extra ecclesiam nulla salus“.
Unsinn. Nostra Aetate behauptet nicht, dass man statt in der Kirche auch in einer anderen Religion das Heil finden könnte. Das Dokument erkennt lediglich an, dass Menschen generell eine Sehnsucht nach den entscheidenden Fragen der Existenz beseelt und dass einige Religionen in Teilen Antworten liefern können. Sonst nichts. NA sagt klar, dass das Heil vom Kreuz ausgeht und das dies deshalb auch zu verkünden sei.
Außerdem kann selbst ein Konzil keine Dogmen aufheben,
Das II. Vatikanum hat kein einziges Dogma aufgehoben. Dies wäre auch nicht möglich.
Hinzu kommen die katastrophalen Früchte von VII.
Diese Früchte entspringen wohl eher einer Missdeutung des Konzils. Vieles, was heute auf das Konzil zurückgeführt wird, ist mit den Aussagen desselben doch in keiner Weise vereinbar.
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#78   Graf von Galen   23:36:27 | Mittwoch, 30. Mai 2007
Wider VII, @ Benedikt
Daß VII sich mit dem katholischen Glauben nicht
vereinbaren läßt, läßt sich objektiv feststellen.
Nostrae Aetate steht mit seinen Lobhudeleien auf die falschen Religionen z.B. im eklatanten Widerspruch zum
Dogma „extra ecclesiam nulla salus“.
Da VII nur ein Pastralkonzil war, hat es keine Dogmen
verkündet und ist von daher nicht verpflichtend.
Außerdem kann selbst ein Konzil keine Dogmen auf-
heben, ohne sich selbst ad absurdum zu führen.
Hinzu kommen die katastrophalen Früchte von VII.
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#77   maxentius   23:22:54 | Mittwoch, 30. Mai 2007
@Burgorus
Kann jemand Liebe geben, der nur Verachtung erhält?
Nur weil die FSSPX vom Großteil der offiziellen römisch-katholischen Kirche abgelehnt wird heißt das noch lange nicht, dass sie generell abgelehnt wird. Sonst müssten die Kirchen der FSSPX logischerweise leer sein und sie dürfte nicht über solche riesigen Geldmittel verfügen (um zB jedem Priester im deutschsprachigen Raum eine DVD zu schenken).
Haben Sie schon mal die Situation jahrzehntelanger gesellschaftlicher Ächtung durchgemacht? Wenn ja, dann sprechen Sie!
Natürlich habe ich das schon miterleben müssen. Als uneheliches Kind in einem erzkonservativen Bauernkaff habe ich und meine Mutter lange Zeit gesellschaftliche Ächtung hinnehmen müssen. Das war wirklich nicht schön und die katholische Kirche hat ihren Teil dazu beigetragen. Aber die offizielle Kirche ändert sich Gott sein Dank diesbezüglich immer mehr, was man von der FSSPX nicht behaupten kann.
Wie sie in der Piusbruderschaft die Messe feiern, da steckt Liebe drin.
Diese Einschätzung von Ihnen ist sehr subjektv. Ich sage, dass im NOM Liebe drinnen steckt, aber das ist meine Meinung und die zwinge ich niemanden auf.
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#76   Benedikt   23:20:16 | Mittwoch, 30. Mai 2007
@ Galen
Das sind leider genau die subjektiven Behauptungen, die ich vorhin erwähnte. Belege werden Sie dafür nicht liefern können.
Es geht zuallererst um die Bewahrung des Glaubens.
Der Glaube kann auch außerhalb der FSSPX bewahrt werden. Entgegenstehende Meinung sind schismatisch.
Da VII mit dem katholischen Glauben nicht vereinbar ist,
Das ist lediglich eine Kampfbehauptung der FSSPX. Jeder könnte sich nach Belieben gleichlautende Behauptungen zurechtlegen und ebenfalls eine „Notstandslage“ annehmen. Was die FSSPX betreibt ist systematische Relativierung des Kirchenrechts. Motto: Es ist zwar eigentlich verboten, aber es gilt nicht für uns, weil wir Recht haben. So kann keine Rechtsordnung funktionieren. Würden sich andere Kräfte an dieser Mentalität der FSSPX ein Beispiel nehmen, dann würde dass den Zusammenbruch jeder Jurisdiktion bedeuten.
In der Kirche kann man eben kein Sonderrecht für sich in Anspruch nehmen, nur weil man meint im Recht zu sein.
lehnt die FSSPx VII zu Recht ab
Wo ist jemals das Recht festgestellt worden, ein Konzil der Kirche abzulehnen? Ein solches Recht existiert nicht.
und verweigert zu Recht hier den Gehorsam,
Womit die FSSPX auch den Jurisdiktionsprimat des Papstes leugnet bzw ignoriert.
da auch der Papst nicht das Recht hat,
das Böse gut zu nennen oder andere hierzu zu
zwingen
Propaganda gegen den Papst macht die Position der FSSPX auch nicht stabiler.
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#75   Graf von Galen   23:02:46 | Mittwoch, 30. Mai 2007
Wider VII, @ Benedikt
Es geht zuallererst um die Bewahrung des Glaubens.
Der Glaube ist heilsnotwendig und von daher das
Allerwichtigste überhaupt.
Da VII mit dem katholischen Glauben nicht vereinbar
ist, zumindest für solche, die das Widerspruchs-
prinzip nicht außer Kraft setzen, lehnt die FSSPx
VII zu Recht ab und verweigert zu Recht hier den
Gehorsam, da auch der Papst nicht das Recht hat,
das Böse gut zu nennen oder andere hierzu zu
zwingen.
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#74   Burgorus   22:17:22 | Mittwoch, 30. Mai 2007
Kann jemand Liebe geben, der keine Liebe erhält?
Kann jemand Liebe geben, der nur Verachtung erhält?
Haben Sie schon mal die Situation jahrzehntelanger gesellschaftlicher Ächtung durchgemacht? Wenn ja, dann sprechen Sie!
Wie sie in der Piusbruderschaft die Messe feiern, da steckt Liebe drin.
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#73   maxentius   22:10:32 | Mittwoch, 30. Mai 2007
Bischof Fellay macht das weiter…
…was die vorkonziliäre Kirche gemacht hat: Schimpfen, schimpfen, schimpfen und in allem den Teufel sehen. Dieser Bruderschaft fehlt etwas essentielles, nämlich die Liebe.
Ohne Liebe…
Pflicht ohne Liebe
macht verdriesslich.
Verantwortung ohne Liebe
macht rücksichtslos.
Gerechtigkeit ohne Liebe
macht hart.
Klugheit ohne Liebe
macht gerissen.
Freundlichkeit ohne Liebe
macht heuchlerisch.
Ordung ohne Liebe
macht kleinlich.
Ehre ohne Liebe
macht hochmütig.
Besitz ohne Liebe
macht geizig.
Glaube ohne Liebe
macht fanatisch.
Darum ist ein Leben ohne Liebe sinnlos!
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#72   HeinrichvonOfterdingen   21:25:41 | Mittwoch, 30. Mai 2007
Lieber Landorganist,
das mit dem Sack und dem draufhauen sieht Rom auch so, diesbezüglich sind Sie zwar kein guter Christ aber ein guter Papist. Aber weil das Rom so sieht, sehen sich die geprügelten im Notstand. Der Landorganist in Abu Graig würde sich ob der Draufprügelei auch plötzlich im Notstand wiederfinden.
Nein im Ernst, mit einem Menschen Ihrer geistigen Anlagen macht es nicht wirklich Sinn zu diskutieren. Eine Hoffnung bleibt mir: vielleicht können Sie ja besser Orgel spielen. Nach dem Genuss der ersten CD aus Ihrer Produktion wird wohl auch diese Hoffnung dahin sein …
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#71   landorganist   21:19:59 | Mittwoch, 30. Mai 2007
Auf die Notstandslüge
hab ich schon gewartet. Meine Güte, was für ein Quatsch! Dieser Fellay wagt es, seine Hassausbrüche auch noch als Vortrag zu bezeichnen. Er und seine Spießgesellen in einen Sack und drauhauen, man trifft immer die Richtigen.
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#70   Benedikt   21:19:09 | Mittwoch, 30. Mai 2007
Notstand
Welcher Notstand könnte eine unerlaubte Bischofsweihe erlauben? Da fällt mir nur der Zusammenbruch der Hierarchie (objektiv feststehende Unklarheit, wer rechtmäßiger Papst ist), die Isolation einer Teilkirche von Rom (sehr theoretisch) oder die Bedrohung der apostolischen Sukzession insgesamt ein.
Bei den Lefebvreweihen lag nichts dergleichen vor. Weder gibt es Unklarheiten, wer Papst ist, noch war der Einfluss des Papstes bezüglich einer Bischofsernennung in der FSSPX behindert, noch die Sukzession insgesamt gefährdet.
Die von der FSSPX hervorgebrachten Gründe „Sicherung der Tradition“ etc sind allesamt irrelevante Gründe, da sie rein subjektiv sind. Die Kirche kann nach Auffassung des Lehramts auch in ihrer jetzigen Form existieren, eine gegenteilige Annahme der FSSPX spielt keine Rolle, weil die FSSPX sich der Einschätzung des Papstes zu beugen hat.
Eine Notstandslage ist damit nicht gegeben. Andernfalls wären auch Milingo, Gaillot usw usf berechtigt, Bischöfe zu weihen. Auch diese können dafür sicher irgendwelche subjektiven Notstandslagen hervorbringen.
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#69   Müller   20:27:16 | Mittwoch, 30. Mai 2007
@Rudolfus:
Genau diese Frage war und ist der Knackpunkt: Wer kann denn den Notstand feststellen? Ist er der belibigen Auslgeung unterworfen?
Da hat Rom ja eindeutig geantwortet.
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#68   Juhuben Cantuja   20:13:00 | Mittwoch, 30. Mai 2007
völliger Vertrauensverlust
mit seinem Schritt von 1988 hat der Erzbischof deutlich gemacht, dass er Johannes Paul II nicht mehr für vertrauenswürdig erachtet
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#67   möchtegern-kathole   20:02:31 | Mittwoch, 30. Mai 2007
auch je jure …
… liegt kein Schisma vor, weil die FSSPX keine neue Kirche gegründet hat. Eine Exkommunikation liegt de jure für die Bischöfe jedoch vor.
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#66   Rudolfus   19:52:59 | Mittwoch, 30. Mai 2007
@Müller
De jure haben Sie in bezug auf die PBSPX-Weihbischöfe Recht (Ausschluß durch Papst Johannes Paul II. 1988 wegen der Bischofsweihe).
Erzbischof Lefebvre hat aber einen guten theologischen Grund geliefert, seine Weihegewalt weiterzugeben, bevor sie durch seinen Tod hätte erloschen wäre:
Nämlich den alten Ritus und den überlieferten Glauben durch eigene Weihbischöfe zu bewahren.
Die Weihbischöfe und die Gläubigen, die diese unterstützen, betrachten ein Schisma de facto nicht gegeben, weil die Bischofsweihen aus schwerwiegenden Notstandsgründen durchgeführt wurden.
Es muß aber zur Kenntnis genommen werden, daß die maßgebliche juristische Autorität der Papst ist.
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#65   Juhuben Cantuja   19:39:10 | Mittwoch, 30. Mai 2007
Gefallen an der Rolle
Freudig spielt Bischof Fellay seine Rolle. Ständig sucht er nach neuen Argumente um zu beweisen, dass er un seine Mitbrüder nicht im Schisma seien. Wie aber vertragen sich seine Behauptungen mit der vor einigen Jahren veröffentlichten Schrift „vom Ökumenismus zur lautlosen Apostasie?“
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#64   Müller   19:25:23 | Mittwoch, 30. Mai 2007
@Rudolfus,
immer wieder zu leugnen, stellt keine Wahrheit her. Fellay und seine drei „Mitbrüder“ sind Schismatiker. Lesen Sie „Ecclesia Dei“.
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#63   Rudolfus   18:26:57 | Mittwoch, 30. Mai 2007
@Müller
Weil der Bischof nicht im Schisma ist und weiterhin den katholischen Glauben bekennt und verteidigt.
Eine Riesenzahl an Bischöfen ist zwar de jure in Einheit und Frieden mit dem Papst, aber glaubt nicht mehr den katholischen Glauben und hängt dem Sammelsurium der modernistischen Irrlehren an (vgl. Papst St. Pius X., Pascendi dominici gregis).
Jeder ist nicht mehr katholisch, wer auch nur ein Dogma leugnet, und somit als ausgeschlossen zu betrachten, und dies sind in sehr viele.
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#62   Müller   18:11:56 | Mittwoch, 30. Mai 2007
Wieso…
kann eigentlich ein schismatischer Bischof dem Papst etwas raten oder die kirche ermahnen oder sonst etwas tun?
Da wackelt wohl doch der Schwanz mit dem Hund, wenn man diesen Fellay so hört bzw. liest…
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#61   Maledica   14:13:16 | Mittwoch, 30. Mai 2007
Der Papst müßte, sollte,…
Es ist immer wieder lustig, wie schismatische Bischöfe dem Papst vorschreiben wollen, was er zu tun und zu lassen hat.
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#60   HeinrichvonOfterdingen   13:37:13 | Mittwoch, 30. Mai 2007
Nu ja lieber Müller,
er ist halt auch einer der Hauptschuldigen an dem Schlamassel, in dem sich die Kirche momentan befindet. So ein Alt-Achtundsechziger der römisch-katholischen Kirche. Jetzt hätte er die Möglichkeit einiges wieder in Ordnung zu bringen. Ob der Zeitplan nur deshalb so unambitioniert ist, weil er eben alles mit Bedacht macht, oder ob er tatsächlich hinter die Irrtümer der letzten Jahrzehnte nicht zurück will (was im Endeffekt sehr fortschrittlich wäre), wer weiß es? Schaun wir mal was die Zukunft bringt.
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#59   Müller   13:28:22 | Mittwoch, 30. Mai 2007
@HvO:
An Intelligenz und Glaube kann unserem Heiligen Vater wohl niemand das Wasser reichen.
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#58   HeinrichvonOfterdingen   13:20:08 | Mittwoch, 30. Mai 2007
Lieber Freinsberg,
Der Papst als Gefangener der bösen Kurie: Ist das eine neue Spielart des Sedisvakantismus? Dafür müssen wir glatt einen Namen kreieren. Vielleicht Papacaptivismus?
Zumal der Papst mit der Wahl vom Gefangenenwärter zum Gefangenen aufgerückt wäre. Der Papst ist Gefangener seiner dummen Ideen und Anschauungen. Und er ist es geblieben, als er gewählt wurde.
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#57   Maledica   13:08:56 | Mittwoch, 30. Mai 2007
Verräter
Doch wer ist der eigentliche Verräter?
Wer verrät Christus in seinem Nachfolger permanent, indem er die Spaltung weiter betreibt…
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#56   Freinsberg   12:35:35 | Mittwoch, 30. Mai 2007
Papst – gefangen im Vatikan?
Der Papst als Gefangener der bösen Kurie: Ist das eine neue Spielart des Sedisvakantismus? Dafür müssen wir glatt einen Namen kreieren. Vielleicht Papacaptivismus?
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#55   Maledica   11:10:41 | Mittwoch, 30. Mai 2007
Verräter
Für Bischof Fellay ist der Präfekt der Liturgiekongregation ein „Verräter“.
Wer ist das für Fellay nicht!?
Außer den Piusbrüdern sind doch ALLE Verräter, weil nur diese die Wahrheit gepachtet haben
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#54   Juhuben Cantuja   11:06:53 | Mittwoch, 30. Mai 2007
Bischof Fellay’s Wiederholung des ewig Gleichen
Unermüdlich verkündet Bischof Fellay den gleichen Refrain: Benedikt XVI möchte gerne aber böse Kardinäle lassen es nicht zu. Könnte aber die Wirklichkeit nicht anders aussehen. Meinungsverschiedenheiten sind nicht auszuschliessen. Deswegen von einem Konflikt zu sprechen scheint mir jedoch etwas gewagt. Schliesslich weiss sich auch Benedikt XVI dem Beschluss Pauls VI dass fortan der NOM der Ritus der lateinischen Kirche sei, verpflichtet. Ausserdem besteht heute die Möglichkeit eine Messe nach dem klassischen Ritus zu besuchen ohne dass es dafür einen neuen Motu proprio brauchte.
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#53   r.ruhrgebietler   07:40:00 | Mittwoch, 30. Mai 2007
@Graf von Galen – Volle Zustimmung!
…und einen Tag unter Segen Jesu, Mariens und Joseph!
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#52   Baron Bolligru   07:02:45 | Mittwoch, 30. Mai 2007
Da hatte der arme Lebi gestern
aber einen ganz besonders schlechten Tag.
Nun: wenn es der Beendigung seiner retardierten, unter anderem religiösen Identitätsfindungskrise dient, so seien ihm noch viele solcher Tage gewünscht. In seinem Sinne.
In diesem Sinne!
B.B.
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#51   Leblhuber   23:51:27 | Dienstag, 29. Mai 2007
Galen, der Stratege
Ich finde die Idee, gegen diese (die Modernisten)
die Schweizer Garde einzusetzen, gar nicht so schlecht.
Ich lasse das unkommentiert so stehen, als Beispiel für die intellektuelle Wehrhaftigkeit des kreuz.net Klientels.
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#50   juergen   23:46:16 | Dienstag, 29. Mai 2007
Pfui Pfui
Sie sollten sich schämen den Namen den Grafen von Galen mit ihrem Geschreibsels unter diesem Pseudonym in den Schmutz zu ziehen.
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#49   Graf von Galen   23:31:05 | Dienstag, 29. Mai 2007
Wider VII
Herzlichen Dank an Bischof Fellay für seinen klasse
Vortrag. Ich bin begeistert. Leider ist der Inhalt
seiner Rede mehr als traurig. Der Hl. Vater ist
Gefangener im Vatikan und die Modernisten tanzen ihm
auf der Nase herum. Ich finde die Idee, gegen diese
die Schweizer Garde einzusetzen, gar nicht so schlecht.
Die selige Anna Katherina Emmerich hatte im übrigen
eine Vision von einem alten, machtlosen Papst auf den
die Beschreibung von Bischof Fellay zutrifft.
Es ist mehr jedenfalls lieber zu erfahren, daß
Benedikt, der XVI, das Herz auf den rechten Fleck
hat, als wenn man z.B. erfahren müßte, daß er die
Feinde der Kirche stützt.
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#48   Leblhuber   22:54:42 | Dienstag, 29. Mai 2007
BB, Sie sind doch wirklich einer der ganz großen Kotzbrocken.
Diesen Rang machen Ihnen nur wenige streitig.
Ihr infantiles Gestammel zeichnet einen etwas in die Jahre gekommenen Zukurzgekommenen, der sich hier, kompensatorisch sozusagen, profilieren will.
Ein älteres oder jüngeres Bürschchen mit Machtphantasien und Minderwertigkeitskomplex. Eine unerquickliche Mischung.
Sie brauchen auf das 22. Jhdt. nicht zu hoffen. Schon das 20. hat Sie atomisiert.
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#47   juergen   22:41:39 | Dienstag, 29. Mai 2007
uiuiuiui
wollte sagen „nur selten“ und nicht „nicht selten“ :-$
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#46   möchtegern-kathole   22:30:20 | Dienstag, 29. Mai 2007
nicht selten = …
… oft?
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#45   juergen   22:04:52 | Dienstag, 29. Mai 2007
glauben und nicht glauben
möchtegern-kathole: „na ja, wenn Sie das unten Geschriebene nicht glauben wollen, dann … glauben Sie’s halt einfach nicht :- )“
Ich sag es mal so: Ich glaube an die Wahrheit, aber nicht selten an das „unten Geschriebene“.
:-]
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#44   Baron Bolligru   21:56:51 | Dienstag, 29. Mai 2007
Öööh, und zur Sache, Schätzchen?
Die gemeinsame Konsumption (wie noch Marx schrieb) war doch nur ein Vorwand!
Was ist denn nun mit dem 22. Jahrhundert? Mit dem Grund für die Abgegriffenheit der Devotionalien? Mit Ihrem überholten Standpunkt mit beiden Standbeinen im 19. Jahrhundert?
Schon ein wenig schwach – ausgerechnet Doris Kappelhoff zu erwähnen.
Mädel: denken Sie doch an Leuchten Ihres Geschlechtes wie Oriana Fallacci, an Brigitte Bardot (im Alter erst wirklich faszinierend), an Eva Hermann (auch, wenn das Buch eine andere faszinierende Frau geschrieben hat) …
Vergessen Sie die gescheiterten Existenzen wie des widerlichen Machos Sartre todunglückliche Beauvoir oder die unsägliche Schwarzer. (Tertium comparaionis: Hass auf alles Männliche).
Beauvoir! Sie haben sicher „L’autre sexe“ gelesen. Haben Sie nicht gemerkt, wie sehr Beauvoir ihre Weiblichkeit weggegeben, verleugnet hat (denken Sie an dieses unmögliche Stirnband!), nur um diesen Ekelfisch von Macho zu behalten? Ihre Weiblichkeit verleugnet wegen dieses Kerls! – und deshalb den, den sie liebte, in Form einer Anklage gegen eine nur imaginären Unterdrückung durch Männer ganz allgemein abzustrafen!
Sie sind doch mehr als Claudia Roth! Oder die blutige Gabi! Oder Beauvoir!!
B.B.
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#43   Benedikt   21:35:32 | Dienstag, 29. Mai 2007
@ Hornet
Behalten Sie Ihren Glauben. Den Anderen für schwach zu halten kann ihn nur stärken.
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#42   Veritatis †   21:31:04 | Dienstag, 29. Mai 2007
Eine gemeinsame Konsumation – mit BB?
Jederzeit, falls sich hinter den Initialen Bela Bartok oder Bert Brecht verbirgt…
Wenn dem aber nicht so ist (was ich auf Grund der banalen Verbal-Visionen annehmen muss), dann bleiben Sie bei Ihrem Messwein – ein Ministrant wird sich finden!
Die Buchstaben-Spielerei ließe sich fortsetzen:
Anouk Aimée
Claudia Cardinale
Doris Day … usw.
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#41   möchtegern-kathole   21:21:38 | Dienstag, 29. Mai 2007
@juergen
na ja, wenn Sie das unten Geschriebene nicht glauben wollen, dann … glauben Sie’s halt einfach nicht :- )
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#40   Hornet   21:12:58 | Dienstag, 29. Mai 2007
Ach Benedikt!
wenn irgendjemand eurer „HEiligen“ soviel Macht hätte, warum ist das den hier so ein Quarkladen? Das ist doch nur hohles Getöse für Vereinsmitglieder, mehr nicht! Langweilig!
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#39   juergen   21:09:09 | Dienstag, 29. Mai 2007
möchtegern-kathole
Geschichtsschreibung ist was feines, man muß sie sich nur richtig zurechtdrehen –- hier auf dieser Seite freilich so, daß es möglichst fromm klingt.
Ob fromm und richtig aber identisch sind, ist eine ganz andere Frage.
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#38   Baron Bolligru   20:58:00 | Dienstag, 29. Mai 2007
„Bauchladen voll von abgegriffenen Devotionalien…“
Schade, Mädel, ich hätte wirklich gerne ein gutes Glas mit Ihnen getrunken. Manchmal sind Sie nämlich ausgesprochen anregend – auch heute wieder: die Sache mit der Namens-Übersetzung.
So etwas fasziniert.
Aber wenn Sie sich einfach auf atheistische Positionen aus dem 19. Jahrhundert zurückziehen, die ja nun wirklich schon etwas demodiert sind, dann können wir uns kaum treffen – grüssen wir doch aus dem 22. Jahrhundert.
Übrigens wird auch das 21. Jahrhundert unseres sein, auch wenn Sie und andere das noch nicht sehen können.
Jeder Untergang ist nämlich eine Chance für den Neuaufbau. Und wir werden sie nutzen! Und wir werden besser bauen als nach dem bis her grössten Angriff auf unsere, ja: unsere Zivilisation.
Die Devotionalien sind nämlich deshalb so abgegriffen, weil wir sie ohne Ende nutzen, was wiederum nützt.
Richtig, Mädel: da wir aus der Zukunft grüssen, muss es heissen: nützen wird.
Mit (rk!) Gruss!
B.B. (das einzige, ich schrieb es schon, was mich ausser einigen politischen Ansichten mit Brigitte Bardot verbindet)
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#37   VirFortis   20:56:08 | Dienstag, 29. Mai 2007
r.ruhrgebietler
Danke für Ihren Segen !
Zur Frage:
„Wer macht da noch mit? Die passen doch allesamt derade mal unter einen Birnenbaum!“
Hier bin ich geneigt zu fragen: Wirkt Gott nicht immer duch kleine Minderheiten. Waren die ersten Christen nicht eine kleine unscheinbare Gruppe. Sind es nicht immer die vom Mainstream verachteten die den Status der Heiligkeit erhielten. Ich bin überzeugt dass Gott stets durch das kleine Unscheinbare handelt und es letztendlich triumphieren lässt.
Letzendlch istdie materielle Macht und Prachtentfaltung zeitgenössischer Herrschatssysteme denjenigen unterlegen die Christus treu sind. Wie Rom wird es auch der „westlichen Wertegemeinschaft“ ergehen. Wie lächerlich ist der Kommunismus in sich zusammengeplumpst – Wer hätte dies jemals zu denken gewagt. Der Liberalkapitalismus wird folgen. Weltliche Macht kann einem höchstens diesesim Vergleich zur Ewigkeit lächerliche irdische Leben nehmen – sonst nichts.
Gott segne Sie
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#36   Burgorus   20:48:41 | Dienstag, 29. Mai 2007
Passion der Kirche
@Ansgar @mahner:
Im Prinzip habt ihr hinsichtlich Thomas-Methode Recht! Die Kirche befindet sich in der Passion (gemäß Bischof Fellay in der Osterpredigt vor einem Jahr). Und man sollte da tatsächlich mehr Vertrauen in die Auferstehung der Kirche haben. Allerdings gehört das Mitleiden auch zur Passion.
Obwohl die einzige, die von der Auferstehung wusste, die Gottesmutter war, litt die am meisten, weniger wegen des körperlichen Mitgefühls, sondern wegen des Wissens, dass dieses Leiden für viele umsonst sein wird. In der Beziehung glaube ich schon, dass Bischof Fellay mit dem Papst mitleidet, denn er gibt ja zu, dass er es schwer hat. Das tatsächliche Leiden der Kirche besteht darin, dass während dieser Kirchenkrise viele Seelen verloren gehen.
Schlimmer sind doch diejenigen, die an der Kreuzigung der Kirche teilnehmen, indem sie jede Zerstörung der Liturgie mitmachen, die Lehre verkürzt weiter geben und die Beichte abschaffen und dabei nichts Schlimmes empfinden.
@thaumaturgos:
Ich kenne jemand, der sehr gut informiert ist und gesagt hat, dass Papst Johannes Paul II. sich geweigert hat, ein Exkommunikationsdokument zu unterschreiben. Jetzt ist aber das Motu proprio Ecclesia Dei ein solches Dokument, das auch die Suspension der geweihten FSSPX-Priester enthält.
Kann es dann sein, dass Johannes Paul II., der stets auch die Bischöfe um die großzügige Gewährung des alten Ritus gebeten hat, so ein Dokument unterzeichnet hat, das alle FSSPX-Priester suspendiert?
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#35   Benedikt   20:46:02 | Dienstag, 29. Mai 2007
@ Hornet
Ihre Reduzierung von Macht auf militärische Stärke ist bedauernswert. Die Biografien von Mandela oder Ghandi würden dem abhelfen…
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#34   Veritatis †   20:45:14 | Dienstag, 29. Mai 2007
Überleben – wie?
Ja, als Kuriosum, so wie einige der hier versammelten Missionarren mit ihrem Bauchladen voll von abgegriffenen Devotionalien…
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#33   möchtegern-kathole   20:32:24 | Dienstag, 29. Mai 2007
@juergen
Sie müssen den Beleg nur suchen ;-) – aber Augustinus tritt es in seinem Gottesstaat so breit dass Sie es schon finden.
Und sehen Sie sich die Geschichte an: das heidnische Rom wurde vernichtet (von den Ostgoten), und an seine Stelle trat ein christliches Rom. Ostrom (=Konstantinopel) wurde christlich und nicht vernichtet, sondern überlebte das heidnische Rom um ein Jahrtausend (!!!). Nach dem Glaubenskrieg mit dem Papst fiel Ostrom ins Schisma (Großes Morgenländisches Schisma) und wurde dann auch vernichtet, von den Türken. Das romtreue Wien belagerten die Türken vergeblich und wurden heimgeschickt. Von den Türken befreit wurden – von Ausnahmen abgesehen – die katholischen Gebiete. Nordafrika fiel vom Glauben ab – und wurde dauerhaft von den Osmanen besetzt. Spanien fiel nicht vom Glauben ab und wurde, obwohl zeitweise besetzt, von den Moslems wieder befreit. Die Heiden Deutschlands wurden christlich und gründeten dann Staaten, die jahrhundertelang Bestand hatten. Seit einiger Zeit fällt Europa langsam vom Glauben ab und wird von Einwanderern überschwemmt, in manchen Stadtteilen deutscher Städte haben sie die Mehrheit (ohne dass ich den Einwanderern Schuld geben möchte, schuld ist der Glaubensabfall der Christen).
Erkennen Sie das Prinzip, das diesen Dingen zugrundeliegt?
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#32   r.ruhrgebietler   20:24:40 | Dienstag, 29. Mai 2007
@VirFortis – Rosenkranz! Eucharistie! Danke, Sie haben es erkannt!
Dienstag, 29. Mai 2007 20:09
VirFortis: der rosenkranz
und die eucharistie sind die mächtigsten waffensysteme überhaupt. leider werden diese geistigen realitätsverändernden kampfmittel sehr selten gebraucht da der satan viele von ihrer wirkungslosigkeit überzeugt hat. wie im großen nationalen/internationalenbereich hetzt der satan mit hilfe seiner irdischen werkzeuge die menschen gegeneinander auf um die explosive mischung von hass><gegenhass zuzuspitzen bis sich alles exposionsartig entlädt. sein mittel ist dabei das dialektische spiel von these, antithese und synthese welches aus menschlichen freien individuen nützliche idionen gottloser ideologien macht und stets spaltet und polarisiert. der christ ordnet sich in KEINE weltliche ideologie ein und macht sich damit nicht zum nützlichen idioten. des christen loyatität gehört einzig dem papst, christus, der gottesmutter. auch dürfen wir gewiss sein dass wir im kampf gegen diese gottlosse zeit und ihrer erscheinungen stets die fürsprache der heiligen, der gottesmutter und der erzengels michael haben
Genial knapp und Bündig! NUR: Wer macht da noch mit? Die passen doch allesamt derade mal unter einen Birnenbaum!
Gottes Segen auf Sie!
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#31   juergen   20:14:29 | Dienstag, 29. Mai 2007
@möchtegern-kathole
Also in kreuz.net-Manier eine beleglose Behauptung.
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#30   VirFortis   20:09:54 | Dienstag, 29. Mai 2007
der rosenkranz
und die eucharistie sind die mächtigsten waffensysteme überhaupt. leider werden diese geistigen realitätsverändernden kampfmittel sehr selten gebraucht da der satan viele von ihrer wirkungslosigkeit überzeugt hat. wie im großen nationalen/internationalenbereich hetzt der satan mit hilfe seiner irdischen werkzeuge die menschen gegeneinander auf um die explosive mischung von hass><gegenhass zuzuspitzen bis sich alles exposionsartig entlädt. sein mittel ist dabei das dialektische spiel von these, antithese und synthese welches aus menschlichen freien individuen nützliche idionen gottloser ideologien macht und stets spaltet und polarisiert. der christ ordnet sich in KEINE weltliche ideologie ein und macht sich damit nicht zum nützlichen idioten. des christen loyatität gehört einzig dem papst, christus, der gottesmutter. auch dürfen wir gewiss sein dass wir im kampf gegen diese gottlosse zeit und ihrer erscheinungen stets die fürsprache der heiligen, der gottesmutter und der erzengels michael haben
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#29   möchtegern-kathole   20:09:32 | Dienstag, 29. Mai 2007
@juergen
lesen Sie sein „vom Gottesstaat“. Ihnen die genaue Textstelle herauszusuchen habe ich jetzt nicht vor.
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#28   juergen   20:03:39 | Dienstag, 29. Mai 2007
Quelle
Bitte um korrekte und konkrete Quellenangabe bei Augustinus.
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#27   möchtegern-kathole   19:57:40 | Dienstag, 29. Mai 2007
@Hornet
wissen Sie, wie die Christen das Römische Reich zu Fall gebracht haben? Mit der Heiligen Messe. Wenn sie Augustinus lesen, dann war dies den heidnischen Römern eigenartiger Weise auch klar – und ihr Widerstand gegen die Christen deshalb so bitter. Dazu war noch nicht mal eine Schweizer Garde nötig.
Das Römische Reich und alle seine Legionen sind schon lange tot, aber die Römische Kirche wird auch die US-Army überleben.
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#26   Hornet   19:51:09 | Dienstag, 29. Mai 2007
MG-KATH:
Der Papst hat mehr Macht als alle Kurienmitglieder, alle Regierungen, die US-Army und die Rote Armee zusammen.
WOW!
Mal abgesehen davon, dass es die Rote Armee schon seit geraumer Zeit nicht mehr gibt, möchte ich mal sehen was passiert, wenn die Schweizer Garde die US-Army angreift!
:-D :-D :-D
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#25   Rudolfus   19:48:44 | Dienstag, 29. Mai 2007
@möchtegern-kathole / Papst & Gebet
Gemäß Unserer Lieben Frau v. Fátima hat das hl. Rosenkranzgebet tatsächlich eine riesige Macht, abgesehen vom hl. Meßopfer selbst.
Die Gebetsmacht des Papstes speist sich allerdings nicht allein aus dem persönlichen Gebet des Papstes, sondern aus dem notwendigen Gebet aller Gläubigen für den Papst.
Worin der Papst aber tatsächlich quasi-allmächtig ist, das sind seine innerkirchlichen Amtsbefugnisse aufgrund des großartigen Dogmas von der Universaljurisdiktion und von der unfehlbaren, päpstlichen Lehrgewalt.
Allerdings: Wo viel Macht, da auch viel Verantwortung – nämlich vor Gott, dem auch ein Papst einst Rechenschaft schuldig ist, und zwar nur Gott.
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#24   juergen   19:45:39 | Dienstag, 29. Mai 2007
Alte Messe?
Die Selbstbezeichnung als „möchtegern-kathole“ scheint mir schon richtig.
Tut er doch so, als sei nur die alte Messe wirkungsvoll, wobei die Bezeichnung „alte Messe“ ja schon falsch ist, da es DIE alte Messe ja nicht gibt, vielmehr ist die sog. „alte Messe“ ja eher eine „junge Messe“, die sich von der „jüngeren Messe“ und von den „alten Messen“ unterscheidet.
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#23   möchtegern-kathole   19:30:18 | Dienstag, 29. Mai 2007
der Papst hat mehr Macht als …
… alle Kurienmitglieder, alle Regierungen, die US-Army und die Rote Armee zusammen. Er scheint es nur nicht zu wissen.
Mit seinem Rosenkranzgebet und – das sollte er dringend machen – Messopfer im alten Ritus könnte er zusammen mit dem Himmel mit Sicherheit alle seine Probleme lösen.
Rosenkranz und Alte Messe sind gegen Sünden wirksamer als Atomraketen gegen Eintagsfliegen – und der Widerstand der Dämonen schmilzt schneller als Schnee in der Sahara-Mittagssonne.
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#22   juergen   19:02:59 | Dienstag, 29. Mai 2007
nicht berühren und doch glauben!
Ich weiss nicht, was das Gerede von der Methode des Apostels Thomas: „Zuerst berühren, dann glauben.“ soll.
Thomas hat doch wohl nicht mit den Fingern in den Wunden rumgestochert. Davon steht zumindest nix im Evangelium.
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#21   mahner   18:47:07 | Dienstag, 29. Mai 2007
die Methode des Apostels Thomas: „Zuerst berühren, dann glauben.“
… Doch wie spricht der Herr ?? „seelig die nicht sehen und doch glauben!!“
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#20   thaumaturgos   17:56:25 | Dienstag, 29. Mai 2007
Die umstrittene Exkommunikation bezieht sich nur auf die vier Bischöfe.
die SUSPENSI A DIVINIS [!] auf die von den schismatischen bischöfen geweihten!
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#19   maliems   17:03:16 | Dienstag, 29. Mai 2007
Platzhirsche
Dass der dicke Sodano nicht auszog: Mööönsch, der Spielverderber
Dass der Marini nicht in die Schweiz geht: Der wartet wohl bis er in den Ruhestand versetzt wird. Ist doch bequehmer, als bis zum 75. Lebensjahr durch die Welt zu fliegen.
Dass der Arinze das NOM-Messbuch „our Baby“ nennt: Oh Mann, schön blöd muss man sein, aber er ist jetzt auch bald 80 und hat 2 gute Leute neben sich, die auf den Alten schon aufpassen.
maliems
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#18   Ansgar   15:56:22 | Dienstag, 29. Mai 2007
@ Burgorus
Zitat Text: „Zum Motu Proprio zur Freigabe der Alten Messe empfiehlt Bischof Fellay die Methode des Apostels Thomas: „Zuerst berühren, dann glauben.““
Nun wissen Sie ja, lieber Burgorus, wie die Geschichte im Evangelium weitergeht. Empfiehlt Christus auch die „Thomas-Methode“? Oder gibt er eine andere Empfehlung? Sollte ein Bischof nicht eher versuchen, die Ratschläge unseres Herrn zu beherzigen, als das zweiflerische Tun des ungläubigen Apostels? Es steckt viel Haß in dem Bischof. Und wen er alles rausschmeißen will… Beste Voraussetzungen für ein respektvolles Miteinander, vielen Dank.
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#17   Tridentinus   15:41:59 | Dienstag, 29. Mai 2007
Dasselbe in Grün
Auch die Patres der FSSPX müssen letztlich den Gläubigen sagen, was diesen gefällt.
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#16   Burgorus   15:17:04 | Dienstag, 29. Mai 2007
@Ansgar
Fellays Herz ist voller Haß, die Thomas-Metapher spricht für sich. Hoffen wir, daß mit dem Motu proprio die Laien der Pius-Bruderschaft zurück in die Kirche geholt werden, die Bischöfe sollen im Schisma bleiben.
Inwiefern die Thomas-Metapher von Hass spricht, müssen Sie mir erst erklären.
Wenn aber Fellay in der Osterpredigt von „Papsiten“ gesprochen hat, so lässt sich darin sicher ein Hass erkennen, der verabscheuungswürdig ist. Man darf aber ncht vergessen, dass niemand perfekt ist und dass Hass provoziert werden kann. Ich denke da nur an die gesellschaftliche Ächtung der Piusbruderschaft, während Bischöfe, die Jahrzehnte lang beim Kindermord durch Mord-Zulassungsscheine mitgeholfen haben und sich dadurch exkommuniziert haben, als innerhalb der Kirche gelten.
Die katholische Kirche bezieht sich im wahrsten Sinne auf die ganze Welt (katà hólou kósmou). So hat sich ja selbst die evangelische Kirche noch bis zum Zeitlater der Aufklärung als katholisch bezeichnet. Und so spricht ja der JP2(Ratzinger)-Katechismus der Katholischen Kirche nur von einer Kirche und unterschiedlichem Zugehörigkeitsgrad.
Jede Ausgrenzung von Leuten, die nach der Lehre Christi leben wollen, ist schon unkatholisch. „Wo Christus ist, ist die katholische Kirche“ (Ignatius von Antiochien).
So wird auch die Piusbruderschaft, die im Gegensatz zu den Orthodoxen alle Dogmen der Kirche glaubt, von Rom als katholisch anerkannt. Die umstrittene Exkommunikation bezieht sich nur auf die vier Bischöfe.
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