Ein Wunder, daß sie im Vatikan noch schlafen können
Schon länger möchte der Papst mehrere Modernisten wegbefördern. Doch sie gehen nicht. Sein Sekretär: „Die Macht des Papstes ist gering.“
Bischof Fellay beim Vortrag am 16. Mai
(kreuz.net, Veneta) Der Generalobere der Priesterbruderschaft St. Pius X., Bischof Bernard Fellay, sprach
kürzlich über die Kirchenkrise, den Vatikan und das Motu Proprio zur Freigabe der Alten Messe.
Der
Bischof äußerte sich am 16. Mai bei einem Vortrag in der Kleinstadt Veneta im US-Bundesstaat Oregon
im Westen der USA.
Auf der Videohomepage ‘YouTube’ sind zehn Kurzvideos seines Vortrags veröffentlicht.
Mons. Fellay gesteht ein, daß die Aufgabe des Papstes sehr schwierig ist. Die Kirche sei in einem fast
unregierbaren Zustand:
„Er wird das nur schaffen, wenn er die Leute austauscht. Aber was ist, wenn die
Leute nicht gehen? Ihr werdet sagen: Gut, ruft die Schweizergarde und ein guter Stoß…“
Sie weigern
sich, zu gehen
Bischof Fellay nennt zwei Beispiele für unentfernbare Kurienmitarbeiter.
So habe der
frühere Staatssekretär Kardinal Angelo Sodano seinen Posten nicht aufgeben wollen. Im Juni letzten Jahres
wurde sein Nachfolger, Kardinal Tarcisio Bertone, ernannt. Am 15. September wollte Kardinal Bertone sein
neues Amt antreten.
Sein Vorgänger hatte drei Monate Zeit gehabt, sein Büro zu räumen. Doch im September
hielt er seinen früheren Amtssitz immer noch besetzt.
Kardinal Bertone sei schließlich in einem anderen
Büro untergekommen – so Bischof Fellay.
Sein Vorgänger ist erst kürzlich ausgezogen.
Als zweites
Beispiel nennt Mons. Fellay den Päpstlichen Zeremonienmeister, Erzbischof Piero Marini – „ein reiner
Modernist“: „Er haßt den neuen Papst, der alte Dinge liebt.“
Nach Bischof Fellay wollte der Papst seinen
Zeremonienmeister schon Anfang Januar 2006 auswechseln: „Aber er ist immer noch im Amt.“
Dabei sei er
in der Vergangenheit zum Bischof der mittelitalienischen Erzdiözese Pescara und ein anderes Mal zum Nuntius
in der Schweiz nominiert worden – so der Bischof.
Bischof Fellay glaubt, daß der
Papst im Vatikan nicht viel Macht besitzt.
Er beruft sich auf den päpstlichen Sekretär: „Die Macht
des Papstes ist klein, ungefähr die Oberfläche eines Briefumschlages.“
In den kommenden Monaten müsse
der Heilige Vater 43 wichtige Kurienposten besetzen – so Bischof Fellay:
„Wenn er es schafft, gute Leute
einzusetzen, können wir in der Kirche auf eine Besserung hoffen. Wenn er gezwungen ist, mit der alten
Garde weiterzumachen, geht alles so wie bisher weiter.“
Der Papst besitze gewisse Tendenzen in Richtung
Konservativismus und der Alten Liturgie. Es seien kleine Punkte, die er korrigieren möchte. Doch schon
deswegen werde er lahmgelegt:
„Stellt euch jemanden vor, der große Reformen beginnen will. Er wäre
tot, noch bevor er angefangen hätte.“
Freigabe der Alten Messe
Zum Motu Proprio zur Freigabe der Alten
Messe empfiehlt Bischof Fellay die Methode des Apostels Thomas: „Zuerst berühren, dann glauben.“
Schon
die Rede von der Freigabe der Alten Messe habe in der Kirche zu einem Kampf geführt – so der Bischof.
Beim Ad-Limina-Besuch der deutschen Bischöfe hätten die Prälaten klar gesagt: „Wir wollen das Motu
Proprio nicht.“ Die Antwort des Präfekten der Gottesdienstkongregation, Francis Kardinal Arinze: „Ich
auch nicht.“
Dann habe Kardinal Arinze ein neues Meßbuch hochgehalten und gesagt: „Das ist unser Baby.“
Für Bischof Fellay ist der Präfekt der Liturgiekongregation ein „Verräter“.
Der Papst wisse das.
Deshalb habe Kardinal Arinze das Motu Proprio zuletzt im Juni gesehen: „Seitdem ist er aus dem Projekt
draußen.“
Das neue Evangelium
Mons. Fellay erwähnt in seinem Vortrag auch allgemein die Krise der
Kirche.
Heute gehe es in der Kirche um Geld, Politik und Soziales. Das Heil der Seelen interessiere keinen.
Der Bischof zitiert einen ungenannten Bischof: „Wenn wir auf die Kirche schauen und auf den Aspekt des
Heils der Seelen, dann ist es eine Katastrophe.“
Ein Priester der Piusbruderschaft habe vor einiger Zeit
die Stadt San Salvador in Mittelamerika besucht.
Der einwöchige Aufenthalt des Priesters habe die örtliche
Bischofskonferenz zu einem Notfall-Treffen veranlaßt.
Mons. Fellay erwähnt ein weiteres Beispiel der
Kirchenkrise.
Ein Schweizer Priester hat ihm erzählt, einmal über die Hölle gepredigt zu haben. Schon
zwei Tage später sei er zu seinem Bischof zitiert worden: „Was höre ich, Sie sprachen über die Hölle?“
Der Priester gestand und verwies auf den Katechismus.
Darauf habe der Bischof seine Faust auf den Tisch
geknallt: „Ich sage ihnen: Was Sie den Gläubigen sagen müssen, ist, was den Gläubigen gefällt.“
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115 Lesermeinungen
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#115 Atanasius 16:40:30 | Donnerstag, 27. März 2008
glauben statt sehen Der – unerlaubt geweihte – so genannte Erzbischof sollte das Wort Jesu beherzigen:
selig, die nicht sehen und doch glauben – statt vom Berühren zu sprechen. Auch könnte ihm ein Blick
in die hl. Schrift (gern auch in die Vulgata) zeigen, dass Johannes offen lässt, ob Thomas die Wundmale
des Herrn berührt oder nicht.
Vielleicht könnte man aus der Beziehung der Pius-Brüder mit Rom eine Tradi-Soap-Opera machen… ich
würde den Regisseur von „die Dornenvögel“ vorschlagen. Der weiß, wie man religiöse Schnulzen inszeniert.
Benedikt: Das Paradox der FSSPX Für einen unvoreingenommenen und juristisch interessierten Beobachter
ist das Studium der Beziehungen zwischen der Bruderschaft und Rom einfach faszinierend, denn man stösst
dort auf Schritt und Tritt auf Widersprüche. Diese Widersprüche verunmöglicht eine Einigung die von
beiden Seiten – wenn auch aus unterschiedlichen Gründen – gewünscht wird. In Anbetracht dessen lohnt
es sich die Problematik einmal gründlich ins Auge zu fassen und nach dem Grundsatz audietur et altera
pars beide Seiten zu Wort kommen zu lassen. Weshalb reden beide Seiten miteinander wird man sich fragen?
Die Antwort ist nicht schwer: Rom, weil es einen unangenehmen Störenfried beseitigen möchte und die
FSSPX weil sie sich von einer Anerkennung durch Rom einen Zuwachs an Gläubigen erhofft. Hier stösst
man bereits auf das erste Paradox: Diejenigen welche mit allen Kräften ein Entgegenkommen Benedikts XVI
zu verhindern suchen erweisen sich als die besten Verbündeten der FSSPX. Würde nämlich Benedikt XVI
die alte Messe freigeben, hätten die FSSPX keinen Grund mehr sich der Ecclesia Dei nicht zu unterordnen.
Dadurch würde sie einen Teil ihrer Gestaltungsfreiheit einbüssen. Sie könnten dann nicht mehr überall
Priorate einrichten ohne zuvor die Zustimmung des zuständigen Diozösanbischof zu erhalten. Umgekehrt
müssten sich die Diozösanbischöfe Eingriffe seitens Rom gefallen lassen. Der Fall Bordeaux ist dafür
ein Beispiel.
Wider VII, @ Müller Die von Ihnen zitierte Erklärung bezieht sich darauf, daß es außerhalb der sichtbaren
katholischen Kirche Men- schen geben kann, die einerseits guten Willens sind, aber andererseits aufgrund
eines unüberwindlichen Hindernisses, weil sie z.B. in völlig heidnischer Umgebung leben, nicht zur katholischen
Religion finden können. Der Papst Pius XII nennt in keinster Weise damit die falschen Religionen gut,
wie dies das antikatholische VII- Dokument Nostrae Aetate tut. Meine Aussagen stehen also nicht im Widerspruch
zueinander. Und noch eins. Erzbischof Lefebvre nannte als Grund für seinen „Ungehorsam“, daß er nicht
an der Zer- störung des Glaubens mitwirken kann. 40 Jahre beispielloser Niedergang des Glaubens geben
ihm recht. Und es ist nicht so, daß VII falsch ausgelegt würde, was schon sehr seltsam ist, daß der
Hl. Vater das Konzil nicht verstanden haben soll. VII ist in sich schlecht. Es ist häretisch und fördert
die Häresie. Jeder, der unvoreingenommen an die Sache herangeht, kann dies leicht erkennen und es wird
nicht eher wieder mit der katholischen Kirche aufwärts gehen, bis VII überwunden ist.
@ Juhuben Cantuja Es ist zwar ein wenig spekuliert, aber wenn nach dem Motu Proprio auf Dauer tatsächlich
ein Zug zum alten Ritus stattfindet, dann hielte ich es für gar nicht ausgeschlossen, dass an größeren
Pfarrkirchen Vikare für den alten Ritus installiert werden. Das würde Wigratzbad erheblich aufwerten,
während Priester der FSSPX für diesen Dienst erst gar nicht in Frage kommen würden. Überhaupt halte
ich es für möglich, dass mit der nächsten Generation, die die Vorbehalte der älteren Generation nicht
mehr teilt (weil sie die „alte Zeit“ nicht kennt) ein grundsätzliches Umdenken einsetzt, verstärkt noch
durch den Priestermangel. In 30 Jahren wird man lieber einen Priester der Petrusbruderschaft haben wollen,
als gar keinen Priester mehr. Selbstverständlich muss dies von einer vernünftigen Erklärung des alten
Ritus begleitet werden, dies aber sollte keine Unmöglichkeit sein. Wo wirklich erklärt wird, da haben
die Gläubigen meist großes Verständnis.
Benedikt: richtig gesehen was Sie sagen ist zutreffend, die 100% Überzeugten dürften Ihre Meinung kaum
ändern. Die Übrigen werden dem jeweiligen Priester gehorchen. Es geht aber auch um den Nachwuchs. Warum
in Econe oder Zaitzkofen und nicht in Wigratzbad.
@ Juhuben Cantuja Die 100% Überzeugten werden sicher bei der FSSPX bleiben. Die anderen werden die Entscheidung
vom jeweiligen Priester abhängig machen. Falls er seine Sache gut macht, werden sie statt zur FSSPX dorthin
gehen.
Sedesvakantismus als logische Konsequenz Wer die V 2 Reformen und den NOM ablehnt, hat – weill er sich
kohärent verhalten – keine andere Möglichkeit als den Sedesvakantismus. Sollte Benedikt XVI das Motu
proprio tatsächlich veröffentlichen, wäre die FSSPX in einer äusserst heiklen Lage. Wie will sie dann
noch ihren Gläubigen klar machen, dass es besser ist die heilige Messe bei ihr zu besuchen anstatt bei
einer Ecclesia Dei Gemeinschaft.
@ Rudolfus Ich weise noch auf andere Argumente hin: (*) Die Verfolgung des katholischen Glaubens durch
den Großteil der Bischöfe und der Hierarchie zugunsten des Modernismus (vgl. Pascendi domici gregis,
Papst St. Pius X.), Der katholische Glaube wird nicht „verfolgt“. (*) die Verfolgung der alten Messe und
des alten Ritus durch die Hierarchie (gemäß dem Meßbuch von Papst St. Pius V., 1570), So Leid mir das
auch selber tut, aber die alten Messbücher sind 1969 rechtmäßig durch neue abgelöst worden. Die Benutzung
ältere Bücher ist ohne weiteres nicht erlaubt. Wer dies dennoch tut und diesbezügliche Verbote als
Verfolgung abtut, der leugnet die Rechtmäßigkeit dieser Schritte und somit den Jurisdiktionsprimat des
Papstes. (*) die Verfolgung der Priester und Seminaristen, die am apostolischen Glauben und an der alten
Messe festhalten, durch die Hierarchie. Finde ich auch nicht gut, aber die Bischöfe sind nun mal als
Apostelnachfolger dazu befugt, die Richtung vorzugeben. Wenn die FSSPX dies ignorieren darf, dann darf
es jeder. Ein Episkopat, der keine Priester mehr weiht, oder nur mehr häretische Priester weiht, ist
bereits eine ernsthafte Bedrohung für die apostolische Sukzesion. Absolut nicht, da die Sukzession so
oder so erhalten bleibt und kein Bischof jemals erklärt hat, er wolle die Sukzession nicht weiter führen.
Die Sukzession ist in der Kirche an keiner Stelle gefährdet.
@Rudolfus, HvO: Da nützt es nichts, amüsiert zu sein oder die Analysen gegenseitig zu loben, die man
abgibt. Ich kenne das zitierte buch nicht, es würde mich aber interessieren, ob der autor mit kirchlicher,
göttlicher vollmacht lehrt und schreibt. Ferner wäre interessant zu erfahren, ob der autor über kirchlichen
Autoritäten steht, ob ihm vielleicht sogar Anteil am unfehlbaren Lehramt der kirche zukommt. Träfe das
alles nicht zu, nützt es Ihnen nichts amüsiert zu sein. De faqcto und ipso facto besteht die Exkommnukation
der von Lefebvre geweihten Bischöfe (noch immer). Nur die kirchliche Autorität kann sie zurücknehmen,
nicht irgendwelche Autoren, seien sie auch noch so interessant und lesenswert für Sie! Übrignes: Auch
Milingo beruft sich bei seinen Bischofsweihen auf einen „Notstand“, auf den, subjektiv gesehen, die unten
angeführten Argumentationsketten auch zutreffen. Den Notstand kann aber kein Bischof beliebig für sich
konstatieren.
@H.v.O. / Ausschlüsse Ihre Analyse trifft den Nagel genau auf den Kopf: Es geht um den apostolischen
Glauben! Aus diesem Grunde ignorieren die PBSPX-Bischöfe ihre päpstlichen Exkommunikationen auch, und
auch die Unterstützer und Gläubigen dieser Bischöfe. Gleichzeitig gibt es nämlich ein Meer an Bischöfen
und Prälaten, die nicht offiziell exkommuniziert sind, dies aber – den dogmatischen Konzilien entsprechend –
sein sollten.
Lieber Rudolfus, lieber Müller, das mit der Exkommunikation ist in der Tat ein ganz amüsantes Kapitel.
Im Endeffekt läuft es nämlich darauf hinaus, dass diejenigen die die Tradition, den Glauben und Christus
verraten haben und täglich verraten, jene, die treu geblieben sind mit der Exkommunikation belegen. Damit
will ich im Übrigen nicht sagen, dass jede Äußerung Woytilas oder Ratzingers häretisch ist, oder dass
jede Äußerung der Bischöfe oder gar der Priester der Priesterbruderschaft ein Wunder der menschlichen
Intelligenz ist. Es geht um den Glauben und nicht um Sophismen! Lesen Sie doch mal beispielsweise das
Buch von Daniel le Roux, „Petrus liebst du mich?“. Daniel le Roux hat sich die Mühe gemacht einmal wirklich
(am Beispiel Woytilas alias Jo Pa II. zu zeigen wie weit es da fehlt. Wenn die Böcke die Lämmer aus
der Herde ausschließen, dann weiß ich um was für eine Herde es sich handelt.
@Müller Nennen Sie mir eine Erklärung, die die Feststellung der Exkommunikation von Lefebvre, Fellay,
und den anderen zurück nimmt. Von so einer Erklärung war niemals die Rede: Lesen Sie unter den Erklärungen
weiter unten nach, daß der Tatbestand der formellen Exkommunikation des Erzbischofs und der neugeweihten
Bischöfe, nämlich durch Papst Johannes Paul II., nicht bestritten wird. Ein Irrtum ist es aber, zu behaupten,
der Papst hätte damit die gesamte PBSPX exkommuniziert. Dies ist nicht der Fall. Die Exkommunikation
beschränkt sich auf die Bischöfe. Es ist darum ein Irrtum zu sagen, die PBSPX als solches wäre exkommuniziert
und somit nicht mehr römisch-katholisch.
eine ungewollte Nebenhierarchie – contra factuem non valet argumentum bei der FSSPX liegt ein Eventualvorsatz
vor. Ich unterstelle ihnen damit nicht, dass sie die Absicht hatten, sich von Rom zu trennen. Mit ihrem
Schreiben „vom Ökumenismus zur lautlosen Apostasie“ haben sie jedoch ein Dokument mit lehramtlichen Charakter
herausgegeben, das sich eindeutig gegen den von der Amtskirche gelehrten Ökumenismus wendet. Damit ist
jedoch der Tatbestand eines paralellen Lehramtes bereits gegeben. In die gleiche Richtung geht die 1988
vorgenommene Weihe von Bischöfen. Sie ist ein eindeutiger Akt des Misstrauens gegen offizielle Lehramt.
@Rudolfus: Nennen Sie mir eine Erklärung, die die Feststellung der Exkommunikation von Lefebvre, Fellay,
und den anderen zurück nimmt. Eine Erklärung Roms bitte, keine Meinung eines Professors oder eines Priesters,
Bischofs oder von sonst wem. Eine Erklräung des Vatikan, denn schließlich hat dieser die Exkommunikation
festgestellt und müsste sie somit widerrufen.
@Müller Rom ist immer der oberste Schiedsrichter. Man kann nicht auf das eine Schreiben wie Ecclesia
Dei verweisen, und alle anderen Stellungnahmen einfach weglassen wollen, wie Sie das tun.
@Rudolfus: Sie haben argumentiert mit dem Satz, es sei darum gegangen, keine häretischen Priester mehr
weihen zu lassen. Sie haben sich darauf selbst eben noch bezogen. Ich hatte darauf hingewiesen, dass die
Bischöfe Fellay und Co. exkommuniziert sind. Ecclesia Dei ist nicht widerrufen. Wenn Sie also argumentieren,
man wolle in dem Sinne nur rechtgläubige traditionalistische Priester weihen und dies sei nur durch die
lefebvristische Bischofsweihe gesichert, also nicht nur die Sukzession innerhalb des neuen Ritus, dann
brauchen Sie sich nicht auf eine aussage Roms zu berufen, die nicht mit Ihrer vorhergehenden Stellungnahme
in Verbindung zu bringen ist.
@Müller / Der Hl. Stuhl & die PBSPX De facto schließen Sie sich damit aber, genau wie eben jene Genannten,aus
der römisch-katholischen Kirche aus, bilden eine Gegenhierarchie und Gegenkirche heraus und können somit
nicht an der Gemeinschaft der einen, heuiligen, katholischen und apostolischen Kirche anteil haben. Genau
das, was Sie da schlußfolgern, liegt bei der PBSPX eben nicht vor – und zwar auch nach den Auskünften
und Mitteilungen des Hl. Stuhles selbst, nämlich der zuständigen Stellen des Hl. Stuhles. Es wurde vonseiten
der PBSPX keine Gegenhierarchie errichtet. Die PBSPX befindet sich klar innerhalb der römisch-katholischen
Kirche. Alle anderslautenden Urteile sind falsch und widersprechen dem Urteil des Apostolischen Stuhles.
@Rudolfus: In diesem Falle sollten Sie doch froh sein, dass Fellay und Mitgeweihte nicht mehr zu einem
häretischen Verein zählen. De facto schließen Sie sich damit aber, genau wie eben jene Genannten,aus
der römisch-katholischen Kirche aus, bilden eine Gegenhierarchie und Gegenkirche heraus und können somit
nicht an der Gemeinschaft der einen, heuiligen, katholischen und apostolischen Kirche anteil haben. Welches
Dogma leugnet denn übrigens der heilige Vater?
@Müller Eine Zeile genügt, um Ihre Ansichten zu entlarven. Es geht um die Furcht davor, der Episkopat
weihe nur noch häretische Priester, also wohl diejenigen, die nicht traditionalistisch sind. So ist es.
Es gibt nur rechtgläubig oder nicht-rechtgläubig! Wer ein Dogma leugnet, der hat den gesamten alleinseligmachenden
Glauben verloren … und setzt damit sein ewiges Seelenheil aufs Spiel.
@Rudolfus: Eine Zeile genügt, um Ihre Ansichten zu entlarven. Es geht um die Furcht davor, der Episkopat
weihe nur noch häretische Priester, also wohl diejenigen, die nicht traditionalistisch sind. Wenn ich
das richtig gelesen habe und deute, dann war das Schisma von 1988 ja wohl schon eher im Inneren verborgen
da, denn das kommt ja einer Ablehnung des römisch-katholischen Episkopates und damit auch des Bischofs
von Rom nach dem Konzil gleich.
@Benedikt / Notstandssituation der Kirche Welcher Notstand könnte eine unerlaubte Bischofsweihe erlauben?
Da fällt mir nur der Zusammenbruch der Hierarchie (objektiv feststehende Unklarheit, wer rechtmäßiger
Papst ist), die Isolation einer Teilkirche von Rom (sehr theoretisch) oder die Bedrohung der apostolischen
Sukzession insgesamt ein. Das sind bereits wichtige Begründungen, die Sie hier liefern! Ein Zusammenbruch
der Hierarchie ist aber nicht gleichzusetzen mit dem Fehlen eines rechtmäßigen Papstes: Wir können
zwar einen rechtmäßigen Papst haben, der Rest der Hierarchen, oder der größte Teil, kann sich aber
gegen den Papst stellen. Ich weise noch auf andere Argumente hin: (*) Die Verfolgung des katholischen
Glaubens durch den Großteil der Bischöfe und der Hierarchie zugunsten des Modernismus (vgl. Pascendi
domici gregis, Papst St. Pius X.), (*) die Verfolgung der alten Messe und des alten Ritus durch die Hierarchie
(gemäß dem Meßbuch von Papst St. Pius V., 1570), (*) die Verfolgung der Priester und Seminaristen,
die am apostolischen Glauben und an der alten Messe festhalten, durch die Hierarchie. Ein Episkopat, der
keine Priester mehr weiht, oder nur mehr häretische Priester weiht, ist bereits eine ernsthafte Bedrohung
für die apostolische Sukzesion. (Und diese Bedingungen sind für wichtige Teile des katholischen Glaubensgebietes
seit 1969/70 und auch 1988 gegeben gewesen.)
„anathema sit“ Wer auch nur ein Dogma leugnet – der sei ausgeschlossen. Man sollte darum nicht diskutieren,
ob die PBSPX ausgeschlossen wäre, sondern ob nicht vielmehr die vielen Ortsbischöfe und Ortskleriker
ausgeschlossen sind.
@Herr Heger: Das Motu proprio beruht auf gültigen Kirchenrecht. Es erklärt, warum die Exkommunikation
auf Lefebvre und die von ihm geweihten Bischöfe zutrifft. Was soll ich Ihnen denn jetzt dazu erklären???
@Müller: Nicht römisch-katholisch Ich wollte jetzt nicht erneut diskutieren, ob Bischof Fellay und seine
Kollegen exkommuniziert sind, sondern Aufklärung erhalten über Ihre erstaunliche Behauptung, sie seien
nicht römisch-katholisch. Aber wenn Sie schon das Thema der angeblichen Exkommunikation ansprechen. Das
Motu proprio Ecclesia Dei behauptet, es sei eine automatische Exkommunikation eingetreten. Erkennen Sie
nicht den Unterschied zwischen einer solchen Behauptung – sie mag zutreffen oder auch nicht – und einem
(rechtsgültigen) auf Exkommunikation lautenden Urteil? MfG Christoph Heger
@Herr Heger: Lesen Sie doch bitte das Motu proprio „Ecclesia Dei“. Dort wird tatsächlich unterschieden.
Fellay und die mit ihm geweihten Bischöfe traf tatsächlich die Strafe der Exkommunikation!
@Müller: Wie darf ich das verstehen? Fellay und seinesgleichen sind nicht römisch-katholisch! Abgesehen
von der flegelhaften Bezeichnung eines Bischofs – wie darf ich das verstehen? Erst vor wenigen Monaten
haben wir aus Rom die frohe Kunde gehört, daß die Gläubigen, die der FSSPX anhängen, römische Katholiken
sind. Muß ich mir nun den Gedanken klarmachen, daß zwar Bischof Fellay nicht römisch-katholisch ist,
wohl aber diejenigen, die seine Messen besuchen? MfG Christoph Heger
@Galen: Nun, ich habe mir Ihre letzten Postings genua durchgelesen, nachdem ich Ihnen den Brief des Heiligen
Offiziums an den Erzbischof von Boston zitiert habe. Sie entgegneten, dass ichSie wohl falsch ausgelegt
hätte. Dann muss ich Sie wohl darauf hinweisen, dass Sie sich dann gerade eben selbst falsch auslegten.
Denn Sie gaben mir ja bezüglich des schreibens aus Rom Recht, schreiben gerade jetzt aber, andere Religionen
seien des Teufels. Was denn nun?
Wider VII, @ Benedikt Sie vermischen zumindest teilweise die objektive und die subjektive Ebene. Die liebe
Gott schreibt auch auf krummen Linien gerade. Das ist bekannt. Dies ändert jedoch nichts daran, daß
die krummen Linien krumm d.h. schlecht sind. So ist es auch mit den falschen Religionen.
@ Galen Wenn die katholische Religion die einzig wahre Religion ist, mit der man selig werden kann, dann
sind alle anderen Religionen mehr oder weniger des Teufels. Das Christentum ist immer davon ausgegangen,
dass der Mensch nach der Wahrheit strebt, sich also auch dann, wenn er es selber nicht weiß, nach der
Erkenntnis Jesu Christi sehnt. Da der Mensch in diesem Streben auf einem Weg ist, ist es demnach durchaus
möglich, dass er Fortschritte macht, wenn er auch noch nicht am Ziel angekommen ist. Von daher ist es
also nicht unmöglich, wenn andere Religionen Elemente erhalten, die auch mit dem Katholizismus vereinbar
sind. Genau aus diesem Grund war es dem Christentum auch möglich, gewisse Elemente anderer Kulte zu inkulturieren.
Wäre alles andere immer automatisch vom Teufel, so hätte das Christentum teuflische Dinge inkulturiert
und der Hl. Apostel Paulus hierzu aufgerufen („Prüft alles…“).
Wider VII, @ Benedikt Wenn die katholische Religion die einzig wahre Religion ist, mit der man selig werden
kann, dann sind alle anderen Religionen mehr oder weniger des Teufels. Dann gibt keinerlei ausreichenden
Grund, diese gut zu nennen. Es seidenn man ist ein Lügner oder jemand, der eben nicht daran glaubt, daß
es außerhalb der kath. Kirche kein Heil gibt. Es braucht nur ein wenig gesunden Menschenverstand, um
zu erkennen, daß NA ein durch und durch antikatholischer Text ist. Die FSSPx weigert sich völlig zu
Recht, das Böse z.B. den Islam wie in NA gut zu nennen und mit den VII- Apologeten „den einen Gott“ der
Mohammedaner anzubeten. Echte Katholiken beten Christus an, den Gekreuzigten, dessen Gottheit vom Islam
ausdrücklich geleugnet wird und nicht den Götzen Allah. @ Müller : Die von Ihnen zitierte Geschichte
war mir bekannt. Sie unterstellen mir eine Auslegung, die ich so nicht gegeben habe. Von daher trifft
mich Ihr Vorwurf nicht.
@Galen: Sie beziehen sich auf das „Dogma: extra ecclesiam nulla salus“. Wenn Sie sich schon darauf beziehen,
dann sollten Sie auch die Geschichte kennen, die aus dem Brief des Hl. Offiziums an den Erzbischof von
Boston vom 8. August 1949 hervorgeht: Ich zitiere Ihnen lediglich die Eineitung des Briefes, selbigen
können Sie bei Denzinger-Hünermann nachlesen: „Brief des Hl. Offiziums an den Erzbischof von Boston,
8. August 1949 Der Brief richtet sich gegen Mitglieder des ‘St. Benedict’s Center’ und des ‘Boston College’,
die den Satz ‘Außerhalb der Kirche kein Heil’ (Extra ecclesiam nulla salus) rigoristisch auslegten: alle
Menschen sind vom Heil ausgeschlossen, ausgenommen Katholiken und Katechumenen. einer der Rigoristen,
Leonard Feeney, wurde am 4. Februar 1953 exkommuniziert.“ zitiert nach: Denzinger-Hünermann, Enchiridion
symbolorum, S. 1081, Herder-Verlag Freiburg 2001 Fellay und seinesgleichen sind nicht römisch-katholisch!
Der Notstand, auf den sie sich berufen, ist ein selbst konstruierter. Selbst das Hl. Offizium war vor
dem Konzil schon zu obiger Auslegung des Dogmas berufen. Also, bevor sie sich auf dieses Dogma berufen,
sollten Sie, lieber Glane, sich mal informieren, wie die Hl. Kirche es verstanden und verkündet hat.
amen!
Warum nicht gleich Sedesvakanz In den FSSPX Nachrichten wird die Rede von Bischof Fellay mit keinem Wort
erwähnt. Vorausgesetzt Kreuz.net sagt die Wahrheit ist es mir unverständlich weshalb er sich nicht zum
Sedesvakantismus bekennt. Wenigstens wäre seine Haltung kohärent. Das von ihm gemalte Portrait Benedikt
XVI zeigt ihn als einen Schwächling der sich nicht gegen seine Mitarbeiter durchzusetzen vermag. Mit
anderen Worten, er ist kein Papst er im Verständnis Bischof Fellays sein sollte.
@ Galen Nostrae Aetate steht mit seinen Lobhudeleien auf die falschen Religionen z.B. im eklatanten Widerspruch
zum Dogma „extra ecclesiam nulla salus“. Unsinn. Nostra Aetate behauptet nicht, dass man statt in der
Kirche auch in einer anderen Religion das Heil finden könnte. Das Dokument erkennt lediglich an, dass
Menschen generell eine Sehnsucht nach den entscheidenden Fragen der Existenz beseelt und dass einige Religionen
in Teilen Antworten liefern können. Sonst nichts. NA sagt klar, dass das Heil vom Kreuz ausgeht und das
dies deshalb auch zu verkünden sei. Außerdem kann selbst ein Konzil keine Dogmen aufheben, Das II. Vatikanum
hat kein einziges Dogma aufgehoben. Dies wäre auch nicht möglich. Hinzu kommen die katastrophalen Früchte
von VII. Diese Früchte entspringen wohl eher einer Missdeutung des Konzils. Vieles, was heute auf das
Konzil zurückgeführt wird, ist mit den Aussagen desselben doch in keiner Weise vereinbar.
Wider VII, @ Benedikt Daß VII sich mit dem katholischen Glauben nicht vereinbaren läßt, läßt sich
objektiv feststellen. Nostrae Aetate steht mit seinen Lobhudeleien auf die falschen Religionen z.B. im
eklatanten Widerspruch zum Dogma „extra ecclesiam nulla salus“. Da VII nur ein Pastralkonzil war, hat
es keine Dogmen verkündet und ist von daher nicht verpflichtend. Außerdem kann selbst ein Konzil keine
Dogmen auf- heben, ohne sich selbst ad absurdum zu führen. Hinzu kommen die katastrophalen Früchte von
VII.
@Burgorus Kann jemand Liebe geben, der nur Verachtung erhält? Nur weil die FSSPX vom Großteil der offiziellen
römisch-katholischen Kirche abgelehnt wird heißt das noch lange nicht, dass sie generell abgelehnt wird.
Sonst müssten die Kirchen der FSSPX logischerweise leer sein und sie dürfte nicht über solche riesigen
Geldmittel verfügen (um zB jedem Priester im deutschsprachigen Raum eine DVD zu schenken). Haben Sie
schon mal die Situation jahrzehntelanger gesellschaftlicher Ächtung durchgemacht? Wenn ja, dann sprechen
Sie! Natürlich habe ich das schon miterleben müssen. Als uneheliches Kind in einem erzkonservativen
Bauernkaff habe ich und meine Mutter lange Zeit gesellschaftliche Ächtung hinnehmen müssen. Das war
wirklich nicht schön und die katholische Kirche hat ihren Teil dazu beigetragen. Aber die offizielle
Kirche ändert sich Gott sein Dank diesbezüglich immer mehr, was man von der FSSPX nicht behaupten kann.
Wie sie in der Piusbruderschaft die Messe feiern, da steckt Liebe drin. Diese Einschätzung von Ihnen
ist sehr subjektv. Ich sage, dass im NOM Liebe drinnen steckt, aber das ist meine Meinung und die zwinge
ich niemanden auf.
@ Galen Das sind leider genau die subjektiven Behauptungen, die ich vorhin erwähnte. Belege werden Sie
dafür nicht liefern können. Es geht zuallererst um die Bewahrung des Glaubens. Der Glaube kann auch
außerhalb der FSSPX bewahrt werden. Entgegenstehende Meinung sind schismatisch. Da VII mit dem katholischen
Glauben nicht vereinbar ist, Das ist lediglich eine Kampfbehauptung der FSSPX. Jeder könnte sich nach
Belieben gleichlautende Behauptungen zurechtlegen und ebenfalls eine „Notstandslage“ annehmen. Was die
FSSPX betreibt ist systematische Relativierung des Kirchenrechts. Motto: Es ist zwar eigentlich verboten,
aber es gilt nicht für uns, weil wir Recht haben. So kann keine Rechtsordnung funktionieren. Würden
sich andere Kräfte an dieser Mentalität der FSSPX ein Beispiel nehmen, dann würde dass den Zusammenbruch
jeder Jurisdiktion bedeuten. In der Kirche kann man eben kein Sonderrecht für sich in Anspruch nehmen,
nur weil man meint im Recht zu sein. lehnt die FSSPx VII zu Recht ab Wo ist jemals das Recht festgestellt
worden, ein Konzil der Kirche abzulehnen? Ein solches Recht existiert nicht. und verweigert zu Recht hier
den Gehorsam, Womit die FSSPX auch den Jurisdiktionsprimat des Papstes leugnet bzw ignoriert. da auch
der Papst nicht das Recht hat, das Böse gut zu nennen oder andere hierzu zu zwingen Propaganda gegen
den Papst macht die Position der FSSPX auch nicht stabiler.
Wider VII, @ Benedikt Es geht zuallererst um die Bewahrung des Glaubens. Der Glaube ist heilsnotwendig
und von daher das Allerwichtigste überhaupt. Da VII mit dem katholischen Glauben nicht vereinbar ist,
zumindest für solche, die das Widerspruchs- prinzip nicht außer Kraft setzen, lehnt die FSSPx VII zu
Recht ab und verweigert zu Recht hier den Gehorsam, da auch der Papst nicht das Recht hat, das Böse gut
zu nennen oder andere hierzu zu zwingen.
Kann jemand Liebe geben, der keine Liebe erhält? Kann jemand Liebe geben, der nur Verachtung erhält?
Haben Sie schon mal die Situation jahrzehntelanger gesellschaftlicher Ächtung durchgemacht? Wenn ja,
dann sprechen Sie! Wie sie in der Piusbruderschaft die Messe feiern, da steckt Liebe drin.
Bischof Fellay macht das weiter… …was die vorkonziliäre Kirche gemacht hat: Schimpfen, schimpfen,
schimpfen und in allem den Teufel sehen. Dieser Bruderschaft fehlt etwas essentielles, nämlich die Liebe.
Ohne Liebe… Pflicht ohne Liebe macht verdriesslich. Verantwortung ohne Liebe macht rücksichtslos. Gerechtigkeit
ohne Liebe macht hart. Klugheit ohne Liebe macht gerissen. Freundlichkeit ohne Liebe macht heuchlerisch.
Ordung ohne Liebe macht kleinlich. Ehre ohne Liebe macht hochmütig. Besitz ohne Liebe macht geizig. Glaube
ohne Liebe macht fanatisch. Darum ist ein Leben ohne Liebe sinnlos!
Lieber Landorganist, das mit dem Sack und dem draufhauen sieht Rom auch so, diesbezüglich sind Sie zwar
kein guter Christ aber ein guter Papist. Aber weil das Rom so sieht, sehen sich die geprügelten im Notstand.
Der Landorganist in Abu Graig würde sich ob der Draufprügelei auch plötzlich im Notstand wiederfinden.
Nein im Ernst, mit einem Menschen Ihrer geistigen Anlagen macht es nicht wirklich Sinn zu diskutieren.
Eine Hoffnung bleibt mir: vielleicht können Sie ja besser Orgel spielen. Nach dem Genuss der ersten CD
aus Ihrer Produktion wird wohl auch diese Hoffnung dahin sein …
#71 landorganist 21:19:59 | Mittwoch, 30. Mai 2007
Auf die Notstandslüge hab ich schon gewartet. Meine Güte, was für ein Quatsch! Dieser Fellay wagt es,
seine Hassausbrüche auch noch als Vortrag zu bezeichnen. Er und seine Spießgesellen in einen Sack und
drauhauen, man trifft immer die Richtigen.
Notstand Welcher Notstand könnte eine unerlaubte Bischofsweihe erlauben? Da fällt mir nur der Zusammenbruch
der Hierarchie (objektiv feststehende Unklarheit, wer rechtmäßiger Papst ist), die Isolation einer Teilkirche
von Rom (sehr theoretisch) oder die Bedrohung der apostolischen Sukzession insgesamt ein. Bei den Lefebvreweihen
lag nichts dergleichen vor. Weder gibt es Unklarheiten, wer Papst ist, noch war der Einfluss des Papstes
bezüglich einer Bischofsernennung in der FSSPX behindert, noch die Sukzession insgesamt gefährdet. Die
von der FSSPX hervorgebrachten Gründe „Sicherung der Tradition“ etc sind allesamt irrelevante Gründe,
da sie rein subjektiv sind. Die Kirche kann nach Auffassung des Lehramts auch in ihrer jetzigen Form existieren,
eine gegenteilige Annahme der FSSPX spielt keine Rolle, weil die FSSPX sich der Einschätzung des Papstes
zu beugen hat. Eine Notstandslage ist damit nicht gegeben. Andernfalls wären auch Milingo, Gaillot usw
usf berechtigt, Bischöfe zu weihen. Auch diese können dafür sicher irgendwelche subjektiven Notstandslagen
hervorbringen.
@Rudolfus: Genau diese Frage war und ist der Knackpunkt: Wer kann denn den Notstand feststellen? Ist er
der belibigen Auslgeung unterworfen? Da hat Rom ja eindeutig geantwortet.
völliger Vertrauensverlust mit seinem Schritt von 1988 hat der Erzbischof deutlich gemacht, dass er Johannes
Paul II nicht mehr für vertrauenswürdig erachtet
auch je jure … … liegt kein Schisma vor, weil die FSSPX keine neue Kirche gegründet hat. Eine Exkommunikation
liegt de jure für die Bischöfe jedoch vor.
@Müller De jure haben Sie in bezug auf die PBSPX-Weihbischöfe Recht (Ausschluß durch Papst Johannes
Paul II. 1988 wegen der Bischofsweihe). Erzbischof Lefebvre hat aber einen guten theologischen Grund geliefert,
seine Weihegewalt weiterzugeben, bevor sie durch seinen Tod hätte erloschen wäre: Nämlich den alten
Ritus und den überlieferten Glauben durch eigene Weihbischöfe zu bewahren. Die Weihbischöfe und die
Gläubigen, die diese unterstützen, betrachten ein Schisma de facto nicht gegeben, weil die Bischofsweihen
aus schwerwiegenden Notstandsgründen durchgeführt wurden. Es muß aber zur Kenntnis genommen werden,
daß die maßgebliche juristische Autorität der Papst ist.
Gefallen an der Rolle Freudig spielt Bischof Fellay seine Rolle. Ständig sucht er nach neuen Argumente
um zu beweisen, dass er un seine Mitbrüder nicht im Schisma seien. Wie aber vertragen sich seine Behauptungen
mit der vor einigen Jahren veröffentlichten Schrift „vom Ökumenismus zur lautlosen Apostasie?“
@Müller Weil der Bischof nicht im Schisma ist und weiterhin den katholischen Glauben bekennt und verteidigt.
Eine Riesenzahl an Bischöfen ist zwar de jure in Einheit und Frieden mit dem Papst, aber glaubt nicht
mehr den katholischen Glauben und hängt dem Sammelsurium der modernistischen Irrlehren an (vgl. Papst
St. Pius X., Pascendi dominici gregis). Jeder ist nicht mehr katholisch, wer auch nur ein Dogma leugnet,
und somit als ausgeschlossen zu betrachten, und dies sind in sehr viele.
Wieso… kann eigentlich ein schismatischer Bischof dem Papst etwas raten oder die kirche ermahnen oder
sonst etwas tun? Da wackelt wohl doch der Schwanz mit dem Hund, wenn man diesen Fellay so hört bzw. liest…
Nu ja lieber Müller, er ist halt auch einer der Hauptschuldigen an dem Schlamassel, in dem sich die Kirche
momentan befindet. So ein Alt-Achtundsechziger der römisch-katholischen Kirche. Jetzt hätte er die Möglichkeit
einiges wieder in Ordnung zu bringen. Ob der Zeitplan nur deshalb so unambitioniert ist, weil er eben
alles mit Bedacht macht, oder ob er tatsächlich hinter die Irrtümer der letzten Jahrzehnte nicht zurück
will (was im Endeffekt sehr fortschrittlich wäre), wer weiß es? Schaun wir mal was die Zukunft bringt.
Lieber Freinsberg, Der Papst als Gefangener der bösen Kurie: Ist das eine neue Spielart des Sedisvakantismus?
Dafür müssen wir glatt einen Namen kreieren. Vielleicht Papacaptivismus? Zumal der Papst mit der Wahl
vom Gefangenenwärter zum Gefangenen aufgerückt wäre. Der Papst ist Gefangener seiner dummen Ideen und
Anschauungen. Und er ist es geblieben, als er gewählt wurde.
Papst – gefangen im Vatikan? Der Papst als Gefangener der bösen Kurie: Ist das eine neue Spielart des
Sedisvakantismus? Dafür müssen wir glatt einen Namen kreieren. Vielleicht Papacaptivismus?
Verräter Für Bischof Fellay ist der Präfekt der Liturgiekongregation ein „Verräter“. Wer ist das für
Fellay nicht!? Außer den Piusbrüdern sind doch ALLE Verräter, weil nur diese die Wahrheit gepachtet
haben
Bischof Fellay’s Wiederholung des ewig Gleichen Unermüdlich verkündet Bischof Fellay den gleichen Refrain:
Benedikt XVI möchte gerne aber böse Kardinäle lassen es nicht zu. Könnte aber die Wirklichkeit nicht
anders aussehen. Meinungsverschiedenheiten sind nicht auszuschliessen. Deswegen von einem Konflikt zu
sprechen scheint mir jedoch etwas gewagt. Schliesslich weiss sich auch Benedikt XVI dem Beschluss Pauls
VI dass fortan der NOM der Ritus der lateinischen Kirche sei, verpflichtet. Ausserdem besteht heute die
Möglichkeit eine Messe nach dem klassischen Ritus zu besuchen ohne dass es dafür einen neuen Motu proprio
brauchte.
Da hatte der arme Lebi gestern aber einen ganz besonders schlechten Tag. Nun: wenn es der Beendigung seiner
retardierten, unter anderem religiösen Identitätsfindungskrise dient, so seien ihm noch viele solcher
Tage gewünscht. In seinem Sinne. In diesem Sinne! B.B.
Galen, der Stratege Ich finde die Idee, gegen diese (die Modernisten) die Schweizer Garde einzusetzen,
gar nicht so schlecht. Ich lasse das unkommentiert so stehen, als Beispiel für die intellektuelle Wehrhaftigkeit
des kreuz.net Klientels.
Wider VII Herzlichen Dank an Bischof Fellay für seinen klasse Vortrag. Ich bin begeistert. Leider ist
der Inhalt seiner Rede mehr als traurig. Der Hl. Vater ist Gefangener im Vatikan und die Modernisten tanzen
ihm auf der Nase herum. Ich finde die Idee, gegen diese die Schweizer Garde einzusetzen, gar nicht so
schlecht. Die selige Anna Katherina Emmerich hatte im übrigen eine Vision von einem alten, machtlosen
Papst auf den die Beschreibung von Bischof Fellay zutrifft. Es ist mehr jedenfalls lieber zu erfahren,
daß Benedikt, der XVI, das Herz auf den rechten Fleck hat, als wenn man z.B. erfahren müßte, daß er
die Feinde der Kirche stützt.
BB, Sie sind doch wirklich einer der ganz großen Kotzbrocken. Diesen Rang machen Ihnen nur wenige streitig.
Ihr infantiles Gestammel zeichnet einen etwas in die Jahre gekommenen Zukurzgekommenen, der sich hier,
kompensatorisch sozusagen, profilieren will. Ein älteres oder jüngeres Bürschchen mit Machtphantasien
und Minderwertigkeitskomplex. Eine unerquickliche Mischung. Sie brauchen auf das 22. Jhdt. nicht zu hoffen.
Schon das 20. hat Sie atomisiert.
glauben und nicht glauben möchtegern-kathole: „na ja, wenn Sie das unten Geschriebene nicht glauben wollen,
dann … glauben Sie’s halt einfach nicht :- )“ Ich sag es mal so: Ich glaube an die Wahrheit, aber nicht
selten an das „unten Geschriebene“.
Öööh, und zur Sache, Schätzchen? Die gemeinsame Konsumption (wie noch Marx schrieb) war doch nur ein
Vorwand! Was ist denn nun mit dem 22. Jahrhundert? Mit dem Grund für die Abgegriffenheit der Devotionalien?
Mit Ihrem überholten Standpunkt mit beiden Standbeinen im 19. Jahrhundert? Schon ein wenig schwach –
ausgerechnet Doris Kappelhoff zu erwähnen. Mädel: denken Sie doch an Leuchten Ihres Geschlechtes wie
Oriana Fallacci, an Brigitte Bardot (im Alter erst wirklich faszinierend), an Eva Hermann (auch, wenn
das Buch eine andere faszinierende Frau geschrieben hat) … Vergessen Sie die gescheiterten Existenzen
wie des widerlichen Machos Sartre todunglückliche Beauvoir oder die unsägliche Schwarzer. (Tertium comparaionis:
Hass auf alles Männliche). Beauvoir! Sie haben sicher „L’autre sexe“ gelesen. Haben Sie nicht gemerkt,
wie sehr Beauvoir ihre Weiblichkeit weggegeben, verleugnet hat (denken Sie an dieses unmögliche Stirnband!),
nur um diesen Ekelfisch von Macho zu behalten? Ihre Weiblichkeit verleugnet wegen dieses Kerls! – und
deshalb den, den sie liebte, in Form einer Anklage gegen eine nur imaginären Unterdrückung durch Männer
ganz allgemein abzustrafen! Sie sind doch mehr als Claudia Roth! Oder die blutige Gabi! Oder Beauvoir!!
B.B.
Eine gemeinsame Konsumation – mit BB? Jederzeit, falls sich hinter den Initialen Bela Bartok oder Bert
Brecht verbirgt… Wenn dem aber nicht so ist (was ich auf Grund der banalen Verbal-Visionen annehmen
muss), dann bleiben Sie bei Ihrem Messwein – ein Ministrant wird sich finden! Die Buchstaben-Spielerei
ließe sich fortsetzen: Anouk Aimée Claudia Cardinale Doris Day … usw.
Ach Benedikt! wenn irgendjemand eurer „HEiligen“ soviel Macht hätte, warum ist das den hier so ein Quarkladen?
Das ist doch nur hohles Getöse für Vereinsmitglieder, mehr nicht! Langweilig!
möchtegern-kathole Geschichtsschreibung ist was feines, man muß sie sich nur richtig zurechtdrehen –-
hier auf dieser Seite freilich so, daß es möglichst fromm klingt. Ob fromm und richtig aber identisch
sind, ist eine ganz andere Frage.
„Bauchladen voll von abgegriffenen Devotionalien…“ Schade, Mädel, ich hätte wirklich gerne ein gutes
Glas mit Ihnen getrunken. Manchmal sind Sie nämlich ausgesprochen anregend – auch heute wieder: die Sache
mit der Namens-Übersetzung. So etwas fasziniert. Aber wenn Sie sich einfach auf atheistische Positionen
aus dem 19. Jahrhundert zurückziehen, die ja nun wirklich schon etwas demodiert sind, dann können wir
uns kaum treffen – grüssen wir doch aus dem 22. Jahrhundert. Übrigens wird auch das 21. Jahrhundert
unseres sein, auch wenn Sie und andere das noch nicht sehen können. Jeder Untergang ist nämlich eine
Chance für den Neuaufbau. Und wir werden sie nutzen! Und wir werden besser bauen als nach dem bis her
grössten Angriff auf unsere, ja: unsere Zivilisation. Die Devotionalien sind nämlich deshalb so abgegriffen,
weil wir sie ohne Ende nutzen, was wiederum nützt. Richtig, Mädel: da wir aus der Zukunft grüssen,
muss es heissen: nützen wird. Mit (rk!) Gruss! B.B. (das einzige, ich schrieb es schon, was mich ausser
einigen politischen Ansichten mit Brigitte Bardot verbindet)
r.ruhrgebietler Danke für Ihren Segen ! Zur Frage: „Wer macht da noch mit? Die passen doch allesamt derade
mal unter einen Birnenbaum!“ Hier bin ich geneigt zu fragen: Wirkt Gott nicht immer duch kleine Minderheiten.
Waren die ersten Christen nicht eine kleine unscheinbare Gruppe. Sind es nicht immer die vom Mainstream
verachteten die den Status der Heiligkeit erhielten. Ich bin überzeugt dass Gott stets durch das kleine
Unscheinbare handelt und es letztendlich triumphieren lässt. Letzendlch istdie materielle Macht und Prachtentfaltung
zeitgenössischer Herrschatssysteme denjenigen unterlegen die Christus treu sind. Wie Rom wird es auch
der „westlichen Wertegemeinschaft“ ergehen. Wie lächerlich ist der Kommunismus in sich zusammengeplumpst –
Wer hätte dies jemals zu denken gewagt. Der Liberalkapitalismus wird folgen. Weltliche Macht kann einem
höchstens diesesim Vergleich zur Ewigkeit lächerliche irdische Leben nehmen – sonst nichts. Gott segne
Sie
Passion der Kirche @Ansgar @mahner: Im Prinzip habt ihr hinsichtlich Thomas-Methode Recht! Die Kirche
befindet sich in der Passion (gemäß Bischof Fellay in der Osterpredigt vor einem Jahr). Und man sollte
da tatsächlich mehr Vertrauen in die Auferstehung der Kirche haben. Allerdings gehört das Mitleiden
auch zur Passion. Obwohl die einzige, die von der Auferstehung wusste, die Gottesmutter war, litt die
am meisten, weniger wegen des körperlichen Mitgefühls, sondern wegen des Wissens, dass dieses Leiden
für viele umsonst sein wird. In der Beziehung glaube ich schon, dass Bischof Fellay mit dem Papst mitleidet,
denn er gibt ja zu, dass er es schwer hat. Das tatsächliche Leiden der Kirche besteht darin, dass während
dieser Kirchenkrise viele Seelen verloren gehen. Schlimmer sind doch diejenigen, die an der Kreuzigung
der Kirche teilnehmen, indem sie jede Zerstörung der Liturgie mitmachen, die Lehre verkürzt weiter geben
und die Beichte abschaffen und dabei nichts Schlimmes empfinden. @thaumaturgos: Ich kenne jemand, der
sehr gut informiert ist und gesagt hat, dass Papst Johannes Paul II. sich geweigert hat, ein Exkommunikationsdokument
zu unterschreiben. Jetzt ist aber das Motu proprio Ecclesia Dei ein solches Dokument, das auch die Suspension
der geweihten FSSPX-Priester enthält. Kann es dann sein, dass Johannes Paul II., der stets auch die Bischöfe
um die großzügige Gewährung des alten Ritus gebeten hat, so ein Dokument unterzeichnet hat, das alle
FSSPX-Priester suspendiert?
@juergen Sie müssen den Beleg nur suchen – aber Augustinus tritt es in seinem Gottesstaat so breit dass
Sie es schon finden. Und sehen Sie sich die Geschichte an: das heidnische Rom wurde vernichtet (von den
Ostgoten), und an seine Stelle trat ein christliches Rom. Ostrom (=Konstantinopel) wurde christlich und
nicht vernichtet, sondern überlebte das heidnische Rom um ein Jahrtausend (!!!). Nach dem Glaubenskrieg
mit dem Papst fiel Ostrom ins Schisma (Großes Morgenländisches Schisma) und wurde dann auch vernichtet,
von den Türken. Das romtreue Wien belagerten die Türken vergeblich und wurden heimgeschickt. Von den
Türken befreit wurden – von Ausnahmen abgesehen – die katholischen Gebiete. Nordafrika fiel vom Glauben
ab – und wurde dauerhaft von den Osmanen besetzt. Spanien fiel nicht vom Glauben ab und wurde, obwohl
zeitweise besetzt, von den Moslems wieder befreit. Die Heiden Deutschlands wurden christlich und gründeten
dann Staaten, die jahrhundertelang Bestand hatten. Seit einiger Zeit fällt Europa langsam vom Glauben
ab und wird von Einwanderern überschwemmt, in manchen Stadtteilen deutscher Städte haben sie die Mehrheit
(ohne dass ich den Einwanderern Schuld geben möchte, schuld ist der Glaubensabfall der Christen). Erkennen
Sie das Prinzip, das diesen Dingen zugrundeliegt?
@VirFortis – Rosenkranz! Eucharistie! Danke, Sie haben es erkannt! Dienstag, 29. Mai 2007 20:09 VirFortis:
der rosenkranz und die eucharistie sind die mächtigsten waffensysteme überhaupt. leider werden diese
geistigen realitätsverändernden kampfmittel sehr selten gebraucht da der satan viele von ihrer wirkungslosigkeit
überzeugt hat. wie im großen nationalen/internationalenbereich hetzt der satan mit hilfe seiner irdischen
werkzeuge die menschen gegeneinander auf um die explosive mischung von hass><gegenhass zuzuspitzen bis
sich alles exposionsartig entlädt. sein mittel ist dabei das dialektische spiel von these, antithese
und synthese welches aus menschlichen freien individuen nützliche idionen gottloser ideologien macht
und stets spaltet und polarisiert. der christ ordnet sich in KEINE weltliche ideologie ein und macht sich
damit nicht zum nützlichen idioten. des christen loyatität gehört einzig dem papst, christus, der gottesmutter.
auch dürfen wir gewiss sein dass wir im kampf gegen diese gottlosse zeit und ihrer erscheinungen stets
die fürsprache der heiligen, der gottesmutter und der erzengels michael haben Genial knapp und Bündig!
NUR: Wer macht da noch mit? Die passen doch allesamt derade mal unter einen Birnenbaum! Gottes Segen auf
Sie!
der rosenkranz und die eucharistie sind die mächtigsten waffensysteme überhaupt. leider werden diese
geistigen realitätsverändernden kampfmittel sehr selten gebraucht da der satan viele von ihrer wirkungslosigkeit
überzeugt hat. wie im großen nationalen/internationalenbereich hetzt der satan mit hilfe seiner irdischen
werkzeuge die menschen gegeneinander auf um die explosive mischung von hass><gegenhass zuzuspitzen bis
sich alles exposionsartig entlädt. sein mittel ist dabei das dialektische spiel von these, antithese
und synthese welches aus menschlichen freien individuen nützliche idionen gottloser ideologien macht
und stets spaltet und polarisiert. der christ ordnet sich in KEINE weltliche ideologie ein und macht sich
damit nicht zum nützlichen idioten. des christen loyatität gehört einzig dem papst, christus, der gottesmutter.
auch dürfen wir gewiss sein dass wir im kampf gegen diese gottlosse zeit und ihrer erscheinungen stets
die fürsprache der heiligen, der gottesmutter und der erzengels michael haben
@Hornet wissen Sie, wie die Christen das Römische Reich zu Fall gebracht haben? Mit der Heiligen Messe.
Wenn sie Augustinus lesen, dann war dies den heidnischen Römern eigenartiger Weise auch klar – und ihr
Widerstand gegen die Christen deshalb so bitter. Dazu war noch nicht mal eine Schweizer Garde nötig.
Das Römische Reich und alle seine Legionen sind schon lange tot, aber die Römische Kirche wird auch
die US-Army überleben.
MG-KATH: Der Papst hat mehr Macht als alle Kurienmitglieder, alle Regierungen, die US-Army und die Rote
Armee zusammen. WOW! Mal abgesehen davon, dass es die Rote Armee schon seit geraumer Zeit nicht mehr gibt,
möchte ich mal sehen was passiert, wenn die Schweizer Garde die US-Army angreift!
@möchtegern-kathole / Papst & Gebet Gemäß Unserer Lieben Frau v. Fátima hat das hl. Rosenkranzgebet
tatsächlich eine riesige Macht, abgesehen vom hl. Meßopfer selbst. Die Gebetsmacht des Papstes speist
sich allerdings nicht allein aus dem persönlichen Gebet des Papstes, sondern aus dem notwendigen Gebet
aller Gläubigen für den Papst. Worin der Papst aber tatsächlich quasi-allmächtig ist, das sind seine
innerkirchlichen Amtsbefugnisse aufgrund des großartigen Dogmas von der Universaljurisdiktion und von
der unfehlbaren, päpstlichen Lehrgewalt. Allerdings: Wo viel Macht, da auch viel Verantwortung – nämlich
vor Gott, dem auch ein Papst einst Rechenschaft schuldig ist, und zwar nur Gott.
Alte Messe? Die Selbstbezeichnung als „möchtegern-kathole“ scheint mir schon richtig. Tut er doch so,
als sei nur die alte Messe wirkungsvoll, wobei die Bezeichnung „alte Messe“ ja schon falsch ist, da es
DIE alte Messe ja nicht gibt, vielmehr ist die sog. „alte Messe“ ja eher eine „junge Messe“, die sich
von der „jüngeren Messe“ und von den „alten Messen“ unterscheidet.
der Papst hat mehr Macht als … … alle Kurienmitglieder, alle Regierungen, die US-Army und die Rote
Armee zusammen. Er scheint es nur nicht zu wissen. Mit seinem Rosenkranzgebet und – das sollte er dringend
machen – Messopfer im alten Ritus könnte er zusammen mit dem Himmel mit Sicherheit alle seine Probleme
lösen. Rosenkranz und Alte Messe sind gegen Sünden wirksamer als Atomraketen gegen Eintagsfliegen –
und der Widerstand der Dämonen schmilzt schneller als Schnee in der Sahara-Mittagssonne.
nicht berühren und doch glauben! Ich weiss nicht, was das Gerede von der Methode des Apostels Thomas:
„Zuerst berühren, dann glauben.“ soll. Thomas hat doch wohl nicht mit den Fingern in den Wunden rumgestochert.
Davon steht zumindest nix im Evangelium.
Platzhirsche Dass der dicke Sodano nicht auszog: Mööönsch, der Spielverderber Dass der Marini nicht
in die Schweiz geht: Der wartet wohl bis er in den Ruhestand versetzt wird. Ist doch bequehmer, als bis
zum 75. Lebensjahr durch die Welt zu fliegen. Dass der Arinze das NOM-Messbuch „our Baby“ nennt: Oh Mann,
schön blöd muss man sein, aber er ist jetzt auch bald 80 und hat 2 gute Leute neben sich, die auf den
Alten schon aufpassen. maliems
@ Burgorus Zitat Text: „Zum Motu Proprio zur Freigabe der Alten Messe empfiehlt Bischof Fellay die Methode
des Apostels Thomas: „Zuerst berühren, dann glauben.““ Nun wissen Sie ja, lieber Burgorus, wie die Geschichte
im Evangelium weitergeht. Empfiehlt Christus auch die „Thomas-Methode“? Oder gibt er eine andere Empfehlung?
Sollte ein Bischof nicht eher versuchen, die Ratschläge unseres Herrn zu beherzigen, als das zweiflerische
Tun des ungläubigen Apostels? Es steckt viel Haß in dem Bischof. Und wen er alles rausschmeißen will…
Beste Voraussetzungen für ein respektvolles Miteinander, vielen Dank.
@Ansgar Fellays Herz ist voller Haß, die Thomas-Metapher spricht für sich. Hoffen wir, daß mit dem
Motu proprio die Laien der Pius-Bruderschaft zurück in die Kirche geholt werden, die Bischöfe sollen
im Schisma bleiben. Inwiefern die Thomas-Metapher von Hass spricht, müssen Sie mir erst erklären. Wenn
aber Fellay in der Osterpredigt von „Papsiten“ gesprochen hat, so lässt sich darin sicher ein Hass erkennen,
der verabscheuungswürdig ist. Man darf aber ncht vergessen, dass niemand perfekt ist und dass Hass provoziert
werden kann. Ich denke da nur an die gesellschaftliche Ächtung der Piusbruderschaft, während Bischöfe,
die Jahrzehnte lang beim Kindermord durch Mord-Zulassungsscheine mitgeholfen haben und sich dadurch exkommuniziert
haben, als innerhalb der Kirche gelten. Die katholische Kirche bezieht sich im wahrsten Sinne auf die
ganze Welt (katà hólou kósmou). So hat sich ja selbst die evangelische Kirche noch bis zum Zeitlater
der Aufklärung als katholisch bezeichnet. Und so spricht ja der JP2(Ratzinger)-Katechismus der Katholischen
Kirche nur von einer Kirche und unterschiedlichem Zugehörigkeitsgrad. Jede Ausgrenzung von Leuten, die
nach der Lehre Christi leben wollen, ist schon unkatholisch. „Wo Christus ist, ist die katholische Kirche“
(Ignatius von Antiochien). So wird auch die Piusbruderschaft, die im Gegensatz zu den Orthodoxen alle
Dogmen der Kirche glaubt, von Rom als katholisch anerkannt. Die umstrittene Exkommunikation bezieht sich
nur auf die vier Bischöfe.