13:54:06 | Donnerstag, 20. Januar 2005
Ein bekannter katholischer Rechtsanwalt wendet sich gegen die politische Verfilzung im Bundesland Niederösterreich. Eine Zusammenarbeit der dortigen Christdemokraten mit den „Grünen“ wäre eine Verleugnung der christlichen Wurzeln der ÖVP und ein Verrat an ihren Wählern. Die ÖVP werde zur Etikettenschwindlerin.
(kreuz.net, St. Pölten) Am 31. Dezember 2004 hat der bekannte niederösterreichische Rechtsanwalt und
Vertreter von PRO VITA, Dr. Alfons Adam, drei Anfragen an den christdemokratischen Regierungschef seines
Bundeslandes, Erwin Pröll, geschickt. Pro Vita ist eine katholische Bewegung für das Menschenrecht auf
Leben. Niederösterreich ist das österreichische Bundesland im Umkreis von Wien. St. Pölten ist die
Hauptstadt von Niederösterreich.
Dr. Adam berichtet in einer Aussendung, es sei ihm zu Ohren gekommen,
daß das Land Niederösterreich auf Betreiben der ÖVP Dienstposten einzurichten beabsichtigt, die mit
Funktionären der „Grünen Partei“ besetzt werden sollen. Ziel dieser Dienstposten sei, den grünen Parteifunktionären
ein arbeitsloses Einkommen zu sichern, damit sie sich ihrer Parteiarbeit widmen können. Die „Grüne Partei“
ist eine politische Gruppierung des linksextremen Spektrums. Trotz einer angeblichen besonderen Ausrichtung
dieser Gruppierung auf den Naturschutz, ist sie eine radikale Verfechterin der Kinderabtreibung und der
Vernichtung von Leben im Mutterschoß.
In Niederösterreich sollen sich hohe Funktionäre der ÖVP außerdem
bei Bankinstituten darum bemühen, daß den lokalen „Grünen“ Kredite gewährt würden. Es sei darum nicht
mehr auszuschließen, daß die ÖVP von Niederösterreich insgeheim plane, eine Zusammenarbeit mit den
Grünen in der Landespolitik einzuleiten.
Dr. Adam informiert die Öffentlichkeit, daß der niederösterreichische
Landeshauptmann bisher auf seine Anfrage nicht geantwortet habe.
Es sei darum zu befürchten, daß die
christdemokratische ÖVP nach Oberösterreich jetzt auch in Niederösterreich eine Zusammenarbeit mit
den Grünen planen. Eine solche Zusammenarbeit sei eine Verleugnung der „christlichen Wurzeln“ der ÖVP
und betrüge die christlichen Wähler dieser Partei.
Im Lichte dieser jüngsten Entwicklungen sehe es
danach aus, daß die kürzlich in St. Pölten erfolgte Verleihung eines „Kulturpreises“ an den
Religionsbeschmutzer
Hermann Nitsch durch den christdemokratischen Landeshauptmann kein einmaliger Ausrutscher gewesen sei,
sondern die Richtung verrate, in welche die ÖVP zu marschieren gedenke.
Auf diese Weise werde das Christliche
im Parteiprogramm der ÖVP zum Etikettenschwindel. Die Zusammenarbeit der Partei mit einer politischen
Gruppierung, die der Kirche offen als Feind gegenüberstehe, sei für christliche Wähler der ÖVP nicht
tragbar.
In Zukunft sei es notwendig, genau zu prüfen, welchen Beruf Grünpolitiker ausübten und wie
sie sich in die Landespolitik Niederösterreichs einbrächten.
Dr. Adam bittet, beim österreichischen
Bundeskanzler Wolfgang Schüssel und beim niederösterreichischen Landeshauptmann Erwin Pröll gegen die
politischen Absichten der ÖVP zu protestieren. Es sei notwendig, beiden Politikern mitzuteilen, was Katholiken
von einer Zusammenarbeit der österreichischen Christdemokraten mit dieser „antichristlichen Partei“ halten
würden.
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#4
richard 22:20:58 | Samstag, 15. Oktober 2005
#3
bonifatius 22:41:39 | Donnerstag, 20. Januar 2005
#2
Yersinia 18:37:16 | Donnerstag, 20. Januar 2005
#1
sttn 16:43:18 | Donnerstag, 20. Januar 2005