Frauenordination
Konsequent bezeugter Unglaube
Ein deutscher katholischer Frauenverband fordert mit Unterstützung hochrangiger Kirchenvertreter die Quadratur des katholischen Kreises.
Frauenordination im Juli 2006 auf einem Schiff in Pittsburgh USA
Frauenordination im Juli 2006 auf einem Schiff in Pittsburgh USA
(kreuz.net, Mainz) Der ‘Katholische Deutsche Frauenbund’ fordert die Diakonatsweihe der Frau. Das erklärte der Verband gleich bei zwei Anlässen, die in der letzten Zeit stattfanden.

Der Frauenverband besitzt deutschlandweit 220.000 Mitglieder. Er wurde im Jahr 1903 in Köln gegründet.

100jähriges Bestehen in Speyer

Der erste Zweigverein des ‘Katholischen Deutschen Frauenbunds’ entstand vier Jahre später im Bistum Speyer.

Am Samstag morgen feierte der katholische Frauenbund in der Diözese Speyer mit einer Festmesse im dortigen Dom sein100jähriges Bestehen.

Zelebrant war der Weihbischof von Speyer, Mons. Otto Georgens (56).

Die Jubilarinnen gestalteten die Messe mit einem liturgischen Tanz sowie mit Fürbitten und Impulstexten. Dabei plädierten sie für mehr Mitwirkungsmöglichkeiten in der Kirche und ausdrücklich für die „Zulassung zum Amt der Diakonin“.

Das gab das bischöfliche Ordinariat in Speyer am Samstag bekannt.

Weihbischof Georgens danke dem Frauenverband in seiner Festpredigt für sein „segensreiches Wirken“, in dem sich die „Lebendigkeit der Diözese Speyer“ zeige.

Jung bleibe, wer einen Blick für die Zukunft und noch Träume und Visionen habe. Es gelte, über den Status quo hinauszuschauen und gemeinsam mit anderen in der Sorge um eine gemeinsame Zukunft zu neuen Horizonten aufzubrechen.

Alle Jahre wieder in Mainz

Im Bistum Mainz fordert der ‘Katholische Deutsche Frauenbund’ seit 1998 jedes Jahr zum Fest der Heiligen Katharina von Siena († 1380) am 29. April in Wortgottesdiensten und Impulsen das Diakonat der Frau.

Das berichtete die Mainzer Kirchenzeitung ‘Glaube und Leben’ Mitte Mai.

Die Frauenordination versteht der Frauenverband als „Zeichen für die Gleichrangigkeit“ von Männern und Frauen in der Nachfolge Christi.

Der katholische Frauenbund unterstützt laut dem Kirchenblatt das antikirchliche ‘Netzwerk Diakonat der Frau’. Das Netzwerk bildet Frauen in einem dreijährigen Kurs nach den Richtlinien der deutschen Bischofskonferenz für die Ordination zum Diakon aus.

Diese und alle Frauen will der ‘Katholische Deutsche Frauenbund’ durch die Erinnerung an mutige Frauen stärken, „ihren Glauben weiter konsequent zu bezeugen“ – so die Kirchenzeitung.
      
37 Lesermeinungen
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#39   gereon   22:45:31 | Donnerstag, 31. Mai 2007
@ pünktchen DANKE @ Alle: Was wäre wenn?
Guten Abend,
vielen Dank für das Zitat und den Text.
Ich muss aber gestehen, dass mich die päpstlichen Argumente nicht überzeugen.
Am Abendmahlstisch mögen vielleicht nur Männer gesessen haben – aber mit demselben Recht könnte ich sagen, es haben auch keine Deutschen mit am Tisch gesessen.
Was wäre schlimm daran, wenn Frauen gleichen Zugang zu Weihen, Ämtern und Würden hätten?
Ich kenne eine protestantische Pfarrerin, die ich schätze und die ihren katholischen Kollegen meiner Ansicht nach in nichts nachsteht.
beste Grüße,
Gereon
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#38   Pünktchen   21:59:25 | Mittwoch, 30. Mai 2007
Johannes Paul II. Ordinatio sacerdotalis
„Obwohl die Lehre über die nur Männern vorbehaltene Priesterweihe sowohl von der beständigen und umfassenden Überlieferung der Kirche bewahrt als auch vom Lehramt in den Dokumenten der jüngeren Vergangenheit mit Beständigkeit gelehrt worden ist, hält man sie in unserer Zeit dennoch verschiedenenorts für diskutierbar, oder man schreibt der Entscheidung der Kirche, Frauen nicht zu dieser Weihe zuzulassen, lediglich eine disziplinäre Bedeutung zu.
Damit also jeder Zweifel bezüglich der bedeutenden Angelegenheit, die [fett]die göttliche Verfassung der Kirche selbst betrifft, beseitigt wird, erkläre ich kraft meines Amtes, die Brüder zu stärken (vgl. Lk 22,32), daß die Kirche keinerlei Vollmacht hat, Frauen die Priesterweihe zu spenden, und daß sich alle Gläubigen der Kirche endgültig an diese Entscheidung zu halten haben www.stjosef.at/…erdotalis.htm[fett].
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#37   Benedikt   21:45:29 | Mittwoch, 30. Mai 2007
@ Czibo Nieznany
Das wird so behauptet, ob es aber wirklich so war wissen wir nicht.
Was uns zur Verfügung steht lässt keinen anderen Schluss zu. Eventuelle Spekulationen haben nicht annähernd ein gleiches Gewicht und sind deshalb entbehrlich.
Warum sonst haben sich eine Reihe von Jüngerinnen ihm angeschlossen?
Denen war vermutlich der Klerikalismus der heutigen Basiskatholiken unbekannt. Bei denen gilt ja nur, wer Priester ist.
angeblich leeren Grab
Wieso „angeblich“?
Das wurde über Jahrhunderte hinweg immer nur behauptet. Einen stichhaltigen Beweis gibt es keinen dafür.
Nee klar. Nur die Abwesenheit jeder Überlieferung eines Weihepriestertums der Frau sowohl in den biblischen als auch in den urkirchlichen. Jede gegenteilige Annahme ist ein purer Wunschtraum heutiger Reformer.
Wenn im Zweiten Testament häufig von Männern die Rede ist, könnte es ja sein, dass damit von den Redaktoren einfach Männerherrschaft demonstriert werden sollte.
„Könnte ja sein“ ist natürlich etwas gaaanz stichhaltiges.
Was ist denn mit der Purpurfärberin Lydia, was ist denn mit Domitilla, bei der sich die ersten Christen in Rom (sic!) getroffen haben?
Ja und?
Finger auf die stets ausweichend beantwortete Frage legen
Die Frage ist mit Ordinatio Sacerdotalis abschließend geklärt. Das Dokument lässt an Eindeutigkeit nichts zu wünschen übrig.
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#36   Czibo Nieznany   16:56:02 | Mittwoch, 30. Mai 2007
Benedikt
Die Kirche ist davon überzeugt, dass Jesus Christus nur Männern deratige Ämter übertragen wollte und übertragen hat.
:&) Das wird so behauptet, ob es aber wirklich so war wissen wir nicht. Es ist doch nicht unmöglich, dass Jesus auch Frauen Ämter zugestanden hat, ganz anders als dies gemeinhin üblich war.
Warum sonst haben sich eine Reihe von Jüngerinnen ihm angeschlossen? Schließlich waren es Frauen, die am Ostermorgen zum angeblich leeren Grab gepildert sind und es waren Frauen, die die Apostel mit der Neuigkeit überraschten und verkündeten: „Das Grab ist leer… der Herr ist auferstanden…“.
Es war eine Frau, die Jesus die Füße mit Narde salben durfte. Da soll er wirklich so kleinformatig vorgegangen sein, ausgerechnet Frauen von Ämtern auszuschließen. Das wurde über Jahrhunderte hinweg immer nur behauptet. Einen stichhaltigen Beweis gibt es keinen dafür.
Wenn im Zweiten Testament häufig von Männern die Rede ist, könnte es ja sein, dass damit von den Redaktoren einfach Männerherrschaft demonstriert werden sollte.
Was ist denn mit der Purpurfärberin Lydia, was ist denn mit Domitilla, bei der sich die ersten Christen in Rom (sic!) getroffen haben?
Wenn die Frauen vom KDF aufgrund des Jubiläums einmal den Finger auf die stets ausweichend beantwortete Frage legen… wer wollte oder dürfte ihnen da einen Strick des Vorwurfs daraus drehen…? :(3
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#35   Benedikt   15:39:22 | Mittwoch, 30. Mai 2007
@ gereon
Die Kirche ist davon überzeugt, dass Jesus Christus nur Männern deratige Ämter übertragen wollte und übertragen hat. Sie schließt dies vor allem aus der Wahl der zwölf Apostel, die allesamt Männer waren. Die Urkirche nahm dies ohne Bedenken auf, obwohl es damals durchaus Religionen mit Priesterinnen (zT ausschließlich) gegeben hat.
Der von zwei Usern hier vorgebrachte Frauendiakonat der Urkirche war kein Diakonat im heutigen Sinn. Bei der Diakonisse handelte es sich um eine Helferin bei der Taufe, deren Ritus damals eine Ganzkörpersalbung vorsah. Bei weiblichen Taufbewerbern wurde diese von der Diakonisse vorgenommen. Da die Ganzkörpersalbung bald wegfiel, gab es auch das Amt der Diakonisse nicht mehr.
Freilich könnte man (die Tagespost hat auchmal was darüber gebracht), auch ein Amt für die Frau schaffen, dass ähnlich wie das Äbtissinnenamt aufgebaut wäre. Die Abtsweihe entstand bekanntlich auch erst später, ist jedoch keine Weihe im eigentlich Sinn, sondern eine Benediktion (Segnung). Den Gläubigen müsste dies durch ausreichende Katechese klar gemacht werden – und da kommen wieder erhebliche Zweifel auf…
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#34   VirFortis   13:52:52 | Mittwoch, 30. Mai 2007
@gereon
weils lächerlich aussieht !
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#33   gereon   11:12:10 | Mittwoch, 30. Mai 2007
Warum eigentlich…?
Guten Tag,
kann mir bitte jemand helfen und erklären, warum in der katholischen Kirche die geistlichen Ämter für Frauen nicht zugänglich sind?
Warum gibt es keine Diakonin, Pfarrerin, Bischöfin, Kardinalin, Päpstin?
Wie wird das begründet?
besten Dank,
Gereon
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#32   Brigitte Bussmann   09:35:44 | Mittwoch, 30. Mai 2007
Frauenordination
Die Frauenordination ist schon lange überfällig und das nicht nur wegen des Priestermangels. Zumindest sollte mal mit der Diakonatsweihe von Frauen begonnen werden, denn das Diakonatsamt von Frauen war in der lateinischen Kirche bis ins 8. Jahrhundert möglich und in der orientalischen Kirche bis ins 11. Jahrhundert. Die Weihehandlung an Frauen, die durch den Bischof durch Handauflegung in alten Ritualien bezeugt ist, ist somit alte Tradition der katholischen Kirche, wo doch so viel Wert auf alte Traditionen gelegt wird. Dann wäre die Kirche auch wieder ein Stück dem hl. Paulus näher, der in seinem Galaterbrief ja davon spricht, dass in Christus weder Mannsein noch Frausein eine Rolle spielt.
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#31   Christian Hüller   22:38:27 | Dienstag, 29. Mai 2007
@ Virfortis
>>wer materialistisch denkt wird automatisch zur Bestie und geht über Leichen…<<
sei meinerseits ergänzt durch folgende Aussage:
>>auch wer eine übernatürliche Seinsordnung ablehnt wird automatisch zur Bestie und geht über Leichen…<<
Das sieht man sehr gut an den nordvietnamesischen Betonkommis, wo es den Christen, und nicht nur diesen, schlimmer geht als in den meisten Islamstaaten.
Aber auch in der DDR, diesem notorische Überwachungsstaat mit materialistischer Überbauideologie, musste man hübsch brav aufpassen, sich ja nicht zu weit aus dem Fenster zu lehnen; anonsten konnte der Nachbar mit den Abhörwanzen überaus gefährlich werden…
Hüten wir uns also davor, dass auch dieser Staat zur „DDR light“ wird, zu einem materialistisch durchseuchten Kuscher- und Bürokratenstaat, der zum Anschein seiner Toleranz und Offenheit eine Liberalität vortäuscht, die in Wirklichkeit nur das Leichentuch einer pseudodemokratischen „Kultur des Todes“ ist.
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#30   Benedikt   20:52:14 | Dienstag, 29. Mai 2007
@ Hornet
die Hölle ist ausschliesslich für kath. Vereinsmitglieder erfunden worden, um die am Gängelband zu halten.
Sehr gut klappt das aber nicht. Vielleicht stimmt mir Ihrer Theorie etwas nicht? o.O
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#29   Levit   19:37:15 | Dienstag, 29. Mai 2007
Schade
Es ist immer wieder Schade zu sehen, wie sehr das Niveau bei Diskussionen abnimmt und immer so viel Hass / Abneigung vorhanden ist…
Ich wollte lediglich anmerken, dass auch in der Urkirche Frauen Ämter übernommen haben. Z.B. das Diakonsamt, aber es gab auch viele Prophetinnen (zu jener Zeit gab es in jeder oder so gut wie jeder Gemeinde) Propheten/innen…Die sozusagen Offenbarungen für die Gemeinde erhielten. Im AT wird aber auch von der Prophetin Deborah berichtet. Allerdings, dies muss man auch anführen, eine Ausnahmeerscheinung.
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#27   Hornet   16:15:12 | Dienstag, 29. Mai 2007
VirFortis!
Na, Verallgemeinerungen sind ja nun auch nicht gerade eine wissenschaftliche Grundlage.
Ich könnte ja sonst auch behaupten:
wer religiös denkt, wird automatisch hirnlos und verbrennt Frauen.
Dabei fällt mir gerade ein…, wie hieß das noch… ah: Inquisition!
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#26   VirFortis   16:08:24 | Dienstag, 29. Mai 2007
Hornet
wer materialistisch denkt wird automatisch zur Bestie und geht über Leichen !
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#25   Hornet   16:00:38 | Dienstag, 29. Mai 2007
Ääääh, VirFortis
Wer religionslos ist, braucht logischerweise keine Ersatzreligion, logisch? Tz tz tz…
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#24   VirFortis   15:55:16 | Dienstag, 29. Mai 2007
leute wie paschut
anerkennen keinen gott – sind somit gottlos.
diese leute denken sich dafür weltliche ersatzreligionen wie bolschewismus oder nationalsozialismus aus und sind somit brandgefährlich. gege gott dass solche nix zum melden haben
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#23   Hornet   15:54:50 | Dienstag, 29. Mai 2007
Mensch, Herr Hüller
ist ja n Ding, was die Katholen so alles drauf haben. Respekt! Nee, ich entscheide mich da doch lieber für einen warmen Strand und sehe relaxt zu, wie die einen die Hölle unter Dampf halten und die anderen sich mit langweiligem Hosianna-Gesinge das Resthirn verblöden lassen.
PS: Finde in der ganzen Bibel nix über Sibirien. Ist Ihre Quelle jetzt eine Zeitungsente oder ein Bericht aus dem L’Osservatore Romano? Kann ja sein, dass die Katholen noch neue Endlager brauchen.
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#22   Christian Hüller   15:44:21 | Dienstag, 29. Mai 2007
@ Hornet
Manche Leute wären in der Hölle wohl am falschen Platz.
Denn was nützt die schon bei solchen, wo man gerne sagen möchte: „Im heißen Sand Hirn verbrannt.“ Für solche gibt es das unterweltliche Sibirien. Dort tummeln sich all diejenigen, die sich für besser und aufgeklärter halten als der Rest der Welt.
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#21   Bruder Theophil   15:38:19 | Dienstag, 29. Mai 2007
@ paschut
Die Hölle braucht ja auch ein wenig Nachschub…“ sich selber und ihre genossinnen, wie frau matt2?
Sie dürfen ja gerne untereinander mit weiblichen Anreden tuntig und obszön miteinander umgehen. Bei meiner Person, bitte ich davon Abstand zu nehmen. Ich bin nicht Teil Ihres Sumpfes.
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#20   Hornet   15:29:07 | Dienstag, 29. Mai 2007
paschut
ja, klar! Irgendjemand muss ja mal Kohlen holen oder den Russ aus dem Kamin fegen. Und dafür dürfte es bei den Herrschaften ja gerade noch reichen.
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#19   paschut   15:26:41 | Dienstag, 29. Mai 2007
@hornet
ach so, unsere schwester theodora meinte mit „Die Dummen sterben halt nie aus. Die Hölle braucht ja auch ein wenig Nachschub…“ sich selber und ihre genossinnen, wie frau matt2?
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#18   Hornet   15:24:50 | Dienstag, 29. Mai 2007
paschut
die Hölle ist ausschliesslich für kath. Vereinsmitglieder erfunden worden, um die am Gängelband zu halten.
Alle anderen, die damit nix am Hut haben, dürfen da auch garnicht rein. Die vertreiben sich dann ihre Zeit mit nützlichen und entspannenden Dingen.
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#17   paschut   15:21:29 | Dienstag, 29. Mai 2007
@„hölle“
was beklagt ihr euch eigentlich? die hölle ist gottesferne,
und genau dafür habe ich mich entschieden! ich bekomme auf jeden fall was ich will :)
das bedürfnis nach einem gott ist mir so fremd wie einem nicht-Drogensüchtigen das bedürfnis nach einer droge.
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#16   Christian Hüller   14:55:23 | Dienstag, 29. Mai 2007
@ Vorposter
„Es ist sogar eine sehr alte Tradition die leider verloren gegangen ist. GSJC!“ … für Aufgaben, die heute auch obsolet geworden sind, wie die Begleitung weiblicher Personen ins Taufbecken. Bitte korrigieren Sie mich, falls ich hier falsch liege.
Unter dem Strich, wenn wir weise und klug zusammenfassen, kommen wir in dieser Frage zu dem untrüglichen Ergebnis, dass es in der Kirche eine Ordnung gibt, die bislang immer Bestand hatte und mit dem Evangelium und der Schöpfungsordnung aufs innigste verbunden ist, so dass die letzten beiden Päpste völlig zu recht festgestellt haben, dass es in dieser Frage keinen Raum für Experimente gibt.
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#15   Bruder Theophil   14:45:14 | Dienstag, 29. Mai 2007
@ pünktchen
„Better to reign in hell than to serve in heaven“.
Die Dummen sterben halt nie aus. Die Hölle braucht ja auch ein wenig Nachschub…
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#14   paschut   14:29:19 | Dienstag, 29. Mai 2007
@pünktchen
„@paschut: Der Zusammenhang ist jedem nachvollziehbar! Ich habe nämlich exakt zitiert, so daß jeder den Zusammenhang eruieren kann.“
klar doch, weil sich jeder die mühe macht die quelle zu lesen. aber okay, hier der zusammenhang zu meinem posting vom 23. mai 2007 15:52:
„paschut: satanismus?
bin zwar atheist (nein, verleugne nicht götter, sondern lehne den glauben an götter ab), aber wen ndas als satanismus bezeichnet wird, halte ich es mit john milton: „Better to reign in hell than to serve in heaven“.
(paradise lost)“
und wo ist der zusammenhang mit den liturgischen tänzen? ist er etwa derart: ich bin atheist und daher für liturgische tänze in der hölle (die es meiner auffassung nach ja nicht gibt)?
welchen bezug haben meine beiden aussagen?
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#13   Pünktchen   14:17:22 | Dienstag, 29. Mai 2007
@paschut: Der Zusammenhang
ist jedem nachvollziehbar! Ich habe nämlich exakt zitiert, so daß jeder den Zusammenhang eruieren kann.
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#12   paschut   14:04:14 | Dienstag, 29. Mai 2007
@pünktchen
wie üblich fehlt wieder einmal der zusammenhang in dem ich das gesagt habe.
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#11   Pünktchen   13:53:03 | Dienstag, 29. Mai 2007
Ja, paschut,
Ihr Grundsatz lautet ja auch:
„Better to reign in hell than to serve in heaven“.
So gepostet von Ihnen am 23. Mai 2007 15:52
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#9   Pünktchen   13:43:57 | Dienstag, 29. Mai 2007
dominik
Ich empfehle Ihnen den Aufsatz von
R. Spaemann: „Was heißt Fortschritt“. www.kath-info.de/spaemann_forts.html
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#8   dominik2 †   13:36:30 | Dienstag, 29. Mai 2007
*kopfschüttel*
Was??! Wir schreiben das Jahr 2007 und es gibt immer noch keine Priesterinnen in katholischen Gotteshäusern?!
Wo gibt’s denn sowas! O:)
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#7   No Comment   12:08:06 | Dienstag, 29. Mai 2007
„Das ist mein Leib.“
Der Leib Christi ist nicht weiblich; die Braut Christi ist nicht männlich. So einfach ist das.
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#6   Benedikt   12:03:24 | Dienstag, 29. Mai 2007
Gleich?
Die Frauenordination versteht der Frauenverband als „Zeichen für die Gleichrangigkeit“ von Männern und Frauen in der Nachfolge Christi.
Das verstehe, wer will. Nach diesem Denkmuster müsste man dann eigentlich die Öffnung aller Weiheämter für Frauen fordern. Der KFB sollte doch so ehrlich sein und das tun.
Zu behaupten, die Nachfolge Christi sei nur bei Zugang zu Weiheämtern in gleicher Weise möglich, offenbart einen kaum fassbaren Klerikalismus. Wozu hat das Konzil eigenetlich die Notwendigkeit des Laienapostolats betont, wenn man 40 Jahre danach immer noch so etwas lesen muss?
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#5   Johannes XXIV   12:01:03 | Dienstag, 29. Mai 2007
Soviel zur Tradition
Es hat schon Diakonissinen in der Catholica gegeben, darauf weist die Didaskalia in 3,16 hin. Hier wird der Bischof aufgeforder sich Helfer für die Seelsorge auszuwählen, und sie zu weiblichen und männlichen Diakonen zu bestellen. Leider geht dieses Mitwirken der Frauen wieder verloren, obwohl sogar noch die Apostolische Konstitution Ende des 4. Jhs. die Tradition der Didaskalia fortschreibt. Und um die Reaktionären unter euch zufrieden zu stellen: Das Konzil von Nizäa 325 hat andererseits festgestellt, dass Diakonissinen zu den Laien zu zählen sind, da sie keine Weihe empfangen (obwohl spannenderweise für Diakone und Diakonissen das gleiche Weihegebet verwendet worden ist). Also, so zu tun, als hätte es Diakonissen in der Catholica nie gegeben ist ein nicht haltbar. Es ist sogar eine sehr alte Tradition die leider verloren gegangen ist. GSJC!
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#4   Romulus   11:38:40 | Dienstag, 29. Mai 2007
Meisterstück der Lehmänner dieser Welt
Die Frauenordination versteht der Frauenverband als „Zeichen für die Gleichrangigkeit“ von Männern und Frauen in der Nachfolge Christi.
Es wäre das Meisterstück des „Kardinal“ Lehmann und seiner Verbündeten , die Frauenordination in Rom durchzuboxen. Allerdings beißt er momentan noch auf Granit. Nach Abschluss des letzten Konklaves wußte er und seinesgleichen, dass mit Ratzinger als Papst die Chancen auf die Frauenordination gegen Null gehen. JP 2 glaubte man in den letzten Lebensjahren so bearbeiten zu können, dass er den Diakonat der Frau durchwinkt. Einem Schrei der Verzweiflung kam es gleich, dass JP 2 damals sogar in seiner Not jede Diskussion darüber verbot und die Frage für die Kirche für alle Zeit erledigt erklärte. B 16 nahm diese Argumentation auf, indem er darauf hinweis, dass die Päpste an die Tradition der Kirche gebunden seien und sich nicht darüber erheben könnten. Es ging ein Aufschrei durch die Lande.
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#3   apex   11:07:45 | Dienstag, 29. Mai 2007
@ Alkuin
Liturgischer Tanz? Woher kommt diese Schwachsinn?
aus der allgemeinen Verblödung oder dem primitiven Drang nach Berauschung und instinktivem Verhalten des Menschen – sehr gut zu beobachten bei den primitiven Völkern im Dschungel.
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#2   Bruder Theophil   10:54:55 | Dienstag, 29. Mai 2007
Zum Geleit…das heutige Evangelium
EVANGELIUM Markus 10, 28-31
In jener Zeit sagte Petrus zu Jesus: Du weißt, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt.
Jesus antwortete: Amen, ich sage euch: Jeder, der um meinetwillen und um des Evangeliums willen Haus oder Brüder, Schwestern, Mutter, Vater, Kinder oder Äcker verlassen hat, wird das Hundertfache dafür empfangen: Jetzt in dieser Zeit wird er Häuser, Brüder, Schwestern, Mütter, Kinder und Äcker erhalten, wenn auch unter Verfolgungen, und in der kommenden Welt das ewige Leben.
Viele aber, die jetzt die Ersten sind, werden dann die Letzten sein, und die Letzten werden die Ersten sein.
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#1   Alkuin   10:43:40 | Dienstag, 29. Mai 2007
liturgische Tanz?
Woher kommt diese Schwachsinn?
Genügt es nicht mehr eine ordentliche Messe zu feiern?
Die katholische Kirche kennt keinen liturgischen Tanz! :-[
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