10:46:01 | Mittwoch, 30. Mai 2007
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz hat das Motu Proprio kommentiert, mit dem Papst Benedikt XVI. heute die Alte Messe freigegeben hat.

(kreuz.net) Mit „großer Befriedigung“ hat der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Karl Kardinal
Lehmann, das jüngste Motu Proprio von Papst Benedikt XVI. zur Kenntnis genommen.
Das erklärte der Kardinal
heute Vormittag in einer offiziellen Stellungnahme.
Im Namen der deutschen Bischöfe begrüße der Kardinal
das päpstliche Schreiben und danke dem Papst von ganzem Herzen dafür.
Er könne das Schreiben nur positiv
beurteilen. Es betone die kulturelle Wertschätzung des Schatzes der tridentinischen Liturgie. Zugleich
werde das Verbindende hervorgehoben. Denn es gebe selbstverständlich nur einen einzigen Römischen Ritus:
„In Tat und Wahrheit ist der Unterschied zwischen Alter und Neuer Messe doch gar nicht so groß“ – wie
das von Traditionalisten immer wieder behauptet werde.
Es gebe viel mehr Gemeinsames als Trennendes.
Die Deutsche Bischofskonferenz habe auch eine Studie in Auftrag gegeben. Diese sei zum Schluß gekommen,
daß die Nachfrage nach Alten Messen in Deutschland minimal sei und die Bischöfe in ihrer väterlichen
Fürsorge schon längst dafür gesorgt hätten, daß der Bedarf gedeckt sei.
Darum könne man sich nicht
wundern und dürfe glücklich darüber sein, daß die Anweisungen des jüngsten Motu Proprio in praktisch
allen deutschen Diözesen bereits erfüllt seien.
Es bestehe folglich kein zusätzlicher Handlungsbedarf:
„In den katholischen Pfarrgemeinden und für die Priester bleibt alles so, wie es bisher gewesen ist.“
Darum könnten alle – der Wir-sind-Kirche-Aktivist, das Zentralkomitee der deutschen Katholiken, der
Durchschnittskatholik und der Ecclesia-Dei-Traditionalist – mit dem neuen Motu Proprio in Minne und Freude
leben.
Das Motu Proprio sei eine eindrückliche Bestätigung des Neuen Ritus und des gegenwärtigen,
segensreichen liturgischen Kurses in Deutschland.
Doch damit nach der Veröffentlichung des Motu Propio
nicht einfach alles beim Alten bleibe, könne er sich – im Sinne des Heiligen Vaters – durchaus vorstellen,
jeden ersten Mittwoch im Monat um 12.45 Uhr in der Kapelle der Psychiatrischen Klinik der Johannes Gutenberg
Universität in Mainz eine weitere tridentinische Messe anzubieten.
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Stephanus 21:09:00 | Freitag, 1. Juni 2007
#20
nonnobisdomine 20:24:07 | Donnerstag, 31. Mai 2007
#19
iustus 11:58:30 | Donnerstag, 31. Mai 2007
#18
Dani California 11:26:24 | Donnerstag, 31. Mai 2007
#17
Maledica 17:09:24 | Mittwoch, 30. Mai 2007
#16
Krak des Chevaliers 16:53:42 | Mittwoch, 30. Mai 2007
#15
Czibo Nieznany 16:19:18 | Mittwoch, 30. Mai 2007
#14
Luther 16:11:19 | Mittwoch, 30. Mai 2007
#13
Freinsberg 15:55:02 | Mittwoch, 30. Mai 2007
#11
Krak des Chevaliers 13:49:56 | Mittwoch, 30. Mai 2007
#10
Heggi 13:47:25 | Mittwoch, 30. Mai 2007
#9
Libertas Ecclesiae 12:26:52 | Mittwoch, 30. Mai 2007
#8
RJH 11:57:08 | Mittwoch, 30. Mai 2007
#7
monti 11:44:39 | Mittwoch, 30. Mai 2007
#6
Libertas Ecclesiae 11:36:04 | Mittwoch, 30. Mai 2007
#5
Czibo Nieznany 11:25:07 | Mittwoch, 30. Mai 2007
#4
Maledica 11:20:13 | Mittwoch, 30. Mai 2007
#3
Pünktchen 11:00:47 | Mittwoch, 30. Mai 2007
#2
Bruder Theophil 10:54:15 | Mittwoch, 30. Mai 2007
#1
Juhuben Cantuja 10:53:55 | Mittwoch, 30. Mai 2007