Volksaltar
Verbotener als die Todsünde
Ein bekannter österreichischer Jugendseelsorger wollte die Heilige Messe statt an einem Provisorium am ursprünglichen Altar seiner Kirche zelebrieren. Doch dann war die Hölle los.
Wallfahrtskirche Pöllauberg
Wallfahrtskirche Pöllauberg
© Marion Schneider und Christoph Aistleitner, Creative Commons
(kreuz.net, Pöllauberg) Zum Pfingstfest wollte der Pfarrer des steirischen Marienheiligtums Pöllauberg, Hw. Roger Ibounigg, den Volksaltar entfernen. Es war bereits geplant, das Hochamt auf dem Hochaltar der gotischen Wallfahrtskirche zu zelebrieren.

Das berichtete die Regionalzeitung ‘Kleine Zeitung’ heute Mittwoch mit einem Bild des Geistlichen.

Hw. Ibounigg ist seit September 2006 Pfarrer in der Oststeiermark. Er gilt als eifriger und besonders bei den Jugendlichen sehr beliebter Seelsorger. Als einer der letzten Grazer Diözesanpriester trägt er den Priestertalar.

Die Ortschaft Pöllauberg befindet sich in der Oststeiermark
Die Ortschaft Pöllauberg befindet sich in der Oststeiermark
In der Pfarrei Pöllauberg findet alljährlich ein Jugendtreffen der ‘Charismatischen Erneuerung’ statt, das unter Firmlingen große Bekehrungserfolge verbuchen kann.

Doch des Pfarrers jüngste Pläne mit dem Hochaltar wurden vorpfingstlich durch den örtlichen Pfarrgemeinderat verhindert. Dieser drohte mit dem geschlossenen Rücktritt, sollte Hw. Ibounigg sein Vorhaben verwirklichen.

Schließlich mußte der Pfarrer einen Rückzieher machen.

Interview mit dem diözesanen Pressesprecher

Offenbar fiel dem Priester auch die Diözese Graz-Seckau unter Bischof Egon Kapellari in den Rücken.

Der Pressesprecher des Bistum Graz-Seckau, Georg Plank, äußerte sich in der heutigen Ausgabe der ‘Kleinen Zeitung’ – indirekt – zu dem Fall.

Plank verneint die Frage, ob es im Ermessensspielraum eines Pfarrers liege, den Volksaltar, der in der katholischen Liturgie erst in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts eingeführt wurde, aus der Kirche zu entfernen, und behauptet: „So etwas ist nicht erlaubt.“

Nach Plank gibt es angeblich diözesane und weltkirchliche Regeln gegen den Hochaltar, die nach ihm sogar auf das Zweite Vatikanische Konzil zurückgehen.

Das Konzil habe die überlieferte Liturgie weiterentwickelt, die sich in manchen Kreisen „noch immer“ großer Beliebtheit erfreue – springt der Pressesprecher plötzlich von der Zelebrationsrichtung zur Alten Messe.

Der Sprecher hält die Liturgie nicht für eine „Feier des Priesters, sondern des Volkes“.

Er glaubt auch, daß die Forderung des Vatikan, Laien nur wenn notwendig als Kommunionhelfer einzusetzen, „in einer gewissen Spannung mit dem pastoralen Ziel, die Messe zur Feier des Volkes zu machen“ stehe.
      
66 Lesermeinungen
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#68   Flavius †   02:47:28 | Montag, 4. Juni 2007
Stephanus
Schwierig wird es nur, wenn ich eine Partnerin fürs Leben suche
Das kann ich mir gut vorstellen. :-D :-D
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#67   Stephanus   01:42:30 | Montag, 4. Juni 2007
es ist mal wieder schwer zu verstehen, was die letzten post’s mit dem Leitthema zu tun haben, aber…
der Link zur FAZ sollte beachtet werden.
Zerstörung der Familie ist auch in der CDU mittlerweile Chefsache, ob das die Kanzlerin willentlich betreibt oder nur mithilft die Geister zu rufen, die wir dann nicht mehr los werden, daß spielt eigentlich keine Rolle.
Und:
Mir ist es egal wieviele Quotenfrauen aus allen Löchern emporquellen. Nur eines sollte man von ihnen verlangen: sie müssen bei gleichem Lohn auch die gleiche Arbeit machen wie ihre männlichen Kollegen. Ausfälle wegen monatlicher Unpässlichkeit sind genau so wenig hinnehmbar wie: Kollege, kannste mir mal helfen, dies und das ist mir zu schwer, zu laut, zu schmutzig usw.
Gleiches Recht für alle im Bergbau, bei der Müllabfuhr, der Bundeswehr, bei Bahn und Post und allüberall. Und wenn die Pakete heute 31,5kg schwer sind, dann sind Schutzbestimmungen für Frauen, die diese auf 25kg einschränken, überholt und gehören abgeschaft.
Wer als Zugbegleiterin den schweren Zughaken nicht kuppeln kann fährt halt mit Verspätung los und wird sehen was sie davon hat.
Und wer sich auf und unter dem LKW anpasst und vermännlicht, der darf sich nicht wundern, wenn er auch so behandelt wird, manchmal grob und zu kumpelhaft.
Schwierig wird es nur, wenn ich eine Partnerin fürs Leben suche:wer will schon von einer damenbärtigen Feministenschlampe vor den Traualtar gezerrt werden?
Bleibt nur zu hoffen, daß die Mehrheit der Frauen in diesem Land Abstand hält von diesen Torheiten!
Gleichberechtigung ist mehr, findet aber ganz anders statt.
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#66   Armenius   10:25:14 | Freitag, 1. Juni 2007
Ein netter Artikel
zur momentanen Spitze des Eisbergs
www.faz.net/…common~Scontent.html
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#65   Sahin   19:01:53 | Donnerstag, 31. Mai 2007
veritatis
freut mich wenn auch du ein bischen Spass hast im Leben…
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#64   Veritatis †   19:00:10 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Maledicas „Thread-Thema“
Ich bedaure sehr, wenn – wie zuvor – eines Ihrer Postings im Müll landet, nimmt uns das doch die Chance auf ein paar vergnügliche Minuten… Wo sonst als hier bekommt man denn heutzutage noch solch frömmelnd-naive Scheinheiligkeit vorgeführt?
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#63   Hornet   17:41:38 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Hi Veritatis!
Ich finde, sie sollten noch die Mainzelmännchen aufmischen…
Ich weiss nicht, was die hier alle für Pillen einwerfen, aber rezeptfrei können die nicht sein. ^-^
Der mit der „polnischen Wirtschaft“ war gut! :-D
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#62   Ekiga †   15:34:36 | Donnerstag, 31. Mai 2007
@ Maledica
Unterschwellig soll natürlich in ach so harmlos aussehenden Kindersendungen Homosexualität normalisiert werden.
Sie müssen sich mal vorstellen, es gibt heute noch Menschen, die Homosexualität nicht als normal sehen. Die sind doch nicht normal, oder?
Heraus kommen Weicheier die dann nach Belieben manipulierbar sind.
Hoden sind von Natur aus weich, aber manipulieren kann man sie nicht.
Natürlich darf man keine Hetzjagt auf die homosexuell verwirrten Menschen betreiben
Stimmt, aber auch nicht auf heterosexuell verwirrte Menschen.
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#61   Maledica   15:28:17 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Wie war doch noch das Thema?
Tja – daran sieht man eben das Niveau dieser AntiHomo-Ideologen! Nun haben sie schon Tele-Tubbies als Feindbild… Ist es das, was man einst eine „polnische Wirtschaft“ nannte?????
Was hat dies mit dem Thema zu tun!?
Abgesehen davon, ist Polen das einzige Land, welches sich gegen den Inter-Nazi Kurs der EU wendet und (noch) gut katholisch geprägt ist.
Unterschwellig soll natürlich in ach so harmlos aussehenden Kindersendungen Homosexualität normalisiert werden. Da werden keine männlichen Jungs und keine weiblichen Mädels mehr gezeigt sondern Gender-correct die Geschlechter vermischt.
Heraus kommen Weicheier die dann nach Belieben manipulierbar sind.
Solche Sendungen sind schlimmer als offene Propaganda, denn diese ist dort versteckt und alles sieht harmlos aus.
Natürlich darf man keine Hetzjagt auf die homosexuell verwirrten Menschen betreiben, doch die Sünde darf nicht gefördert werden.
Da ist es gut, wenn ein christlicher Staat dagegen vorgeht, wie gegen jeglich andere Ideologie auch
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#60   Veritatis †   14:42:36 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Lieber Hornet!
Tja – daran sieht man eben das Niveau dieser AntiHomo-Ideologen! Nun haben sie schon Tele-Tubbies als Feindbild… Ist es das, was man einst eine „polnische Wirtschaft“ nannte?????
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#58   juergen   13:46:01 | Donnerstag, 31. Mai 2007
noch drei Artikel…
Zeitungsbericht:
www.kleinezeitung.at/…land/451960/index.do
Interview mit Plank
www.kleinezeitung.at/…land/451961/index.do
Kommentar zu Pfarrer und Bürgermeister
www.kleinezeitung.at/…land/451962/index.do
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#57   r.ruhrgebietler   13:19:21 | Donnerstag, 31. Mai 2007
@Maledica – Schluß mit dem V-II-Faschismus!
o.w.T. – möge Pfingsten in Ihrer Seele Einkehr halten
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#56   Frater Meinrad   13:17:22 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Kampf um den Hochaltar
Hw. Roger Ibounigg ist einer der wenigen Priester die noch würdig das hl. Messopfer darbringen.
Ich weiss von keiner Stelle in irgendeinem kirchl. Dokument, dass verbittet am Hochaltar zu zelebrieren.
Meines Wissens nach wird in den liturg. Einführungen des Messbuches angenommen das die Messe an einem Hochaltar zelebriert wird. Sonst werden solche Hinweise wie z.B.: Er solle sich dem Volk zuwenden (am Beginn der Präfation), meines Erachtens unnötig.
Veni Sancte Spiritus!!!
Erleuchte den PGR von Pöllauberg, das sie mit ihrem Pfarrer eine gemeinsame Linie vertreten.
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#55   juergen   12:41:02 | Donnerstag, 31. Mai 2007
@Benedikt
Um das festzustellen müsste man es halt mal versuchen.
Die Priester könnten ja beim Anlegen der Gewänder wieder die alten Gebete sprechen. Z.B. beim Anlegen des Zingulums
Praecinge me, Domine, cingulum puritatis, et exstingue in lumbis meis humorem libidinis, ut maneat in me virtus continentiae et castitatis.
o.O
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#54   hope   12:40:36 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Gott sei Dank
Ich bin froh, dass der PGR so handelte. Je mehr das in den Medien publik wird, desto besser ist es.
Denn manchen „Geistlichen“ fehlt einfach das Fingerspitzengefühl im Umgang mit seinen „Schäfchen“.
Roger kann zwar sehr viele junge Menschen ansprechen und ihnen „seinen Gott“ näher bringen, aber alles was er tut, dreht sich nur um seine Person. Habe das mehrmals erlebt. Der Gottesdienst steht und fällt mit ihm. Bei Vertretungen (z.B. Dr. Stoff) war die Kirche nur halb so voll. >:)
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#53   Hornet   12:21:23 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Amüsierend,
dass man mit so einem Röckchen und einer hier oder dort stehenden Bibelablage einen ganzen Haufen anti-homo Ideologen tagelang beschäftigen kann.
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#52   Frasim   12:12:07 | Donnerstag, 31. Mai 2007
@juergen & Benedikt
Also ich bekam zum Anheben der Kasel bei der Elevation (neben dem schon von Ihnen angesprochenem praktischem Sinn wegen der schweren/steifen Messgewänder) die Erklärung, dass dies in Anlehnung an das Evangelium geschieht, wo eine Sünderin sich denkt: Wenn ich nur Sein (=Jesu) Gewand berühre, so werde ich rein (ich finde die Stelle auf die Schnelle nicht, daher aus dem Gedächtnis zitiert). Die Ministranten tun dies stellvertretend für das ganze anwesende Volk.
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#51   Maledica   10:43:25 | Donnerstag, 31. Mai 2007
brauner Sumpf
@potti
es ist unerträglich was Sie hier verbreiten!
Sie und Ihr brauner Sumpf sind hier unerwünscht und deplaciert!
Auch sollten Sie Ihre Unterstellungen sein lassen!
Wären Sie des Lesens mächtig, so würden Sie erkennen, daß ich mich gegen die braunen Gedanken von einigen hier zur Wehr setze, denn diese sind es, welche den wahren Glauben mit der politisch verdrehten Gesinnung in Verbindung bringen!
Erst lesen, dann denken und erst dann schreiben!
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#50   r.ruhrgebietler   09:58:02 | Donnerstag, 31. Mai 2007
@Maledica – unterlassen Sie Ihren braunen Sumpf!
es ist unerträglich was Sie hier verbreiten!
Sie und Ihr brauner Sumpf sind hier unerwünscht und deplaciert!
Auch sollten Sie Ihre Unterstellungen sein lassen!
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#49   Maledica   09:56:10 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Piusbrüder wollen Deutschland in den Grenzen von 1942
@Burgorus
Von Rudolfus kommen sehr fundierte Beiträge.
Oh ja, für die braun gesinnten Piusgeschwister sind obskure Revanchistenbeiträge sehr fundiert!
Solche Äußerungen sowie diese Netzseite auch schaden nur der wahren katholischen Tradition!
Falls es in Ihren braunen Schädel reinpaßt: Die BRD ist der Rechtsnachfolger des Deutschen Reiches.
Auch wenn der Verlust der Ostgebiete und die zwangsweise Vertreibung sehr schmerzlich sind, so gehören diese heute zu Polen und Rußland.
Solche braunen Spinner rücken nur die katholische Tradition fälschlicherweise in die politische Ecke
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#48   Josefus   09:41:03 | Donnerstag, 31. Mai 2007
2 Fliegen mit einer Klappe
„Doch des Pfarrers jüngste Pläne mit dem Hochaltar wurden vorpfingstlich durch den örtlichen Pfarrgemeinderat verhindert. Dieser drohte mit dem geschlossenen Rücktritt, sollte Hw. Ibounigg sein Vorhaben verwirklichen.“
Na dann hätte er ja 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen können.
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#47   r.ruhrgebietler   07:24:14 | Donnerstag, 31. Mai 2007
jetzt erst Recht, Hw. Ibounigg
nur nicht schwach werden und vor der Welt kapitulieren!
Möge die liebe Gottesmutter Sie schützen, leiten und behüten!
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#46   Hornet   23:08:28 | Mittwoch, 30. Mai 2007
Mensch, Jürgen! Unglaublich!
„Heini vom Afterdienst“ also Bitte!
Ich habe mal „Heinrich vom Afterding“ geschrieben.
Komischerweise mit dem Zusatz: „ Was kümmerts die deutsche Eiche, wenn sich eine Sau daran scheuert.“
was glaubste, was da los war!?
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#45   Benedikt   22:31:23 | Mittwoch, 30. Mai 2007
@ juergen
Ob manche dieser frommen Messerklärungen allerdings heute noch „vermittelbar“ sind, ist doch fraglich…
Um das festzustellen müsste man es halt mal versuchen.
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#44   juergen   22:09:55 | Mittwoch, 30. Mai 2007
@Benedikt
Es gibt so einige Erklärungen für manche Dinge, die im Nachhinein erfolgt sind. Ich denke dort an die Messerklärungen des Durandus.
Man kann natürlich z.B. erklären, daß ein Zingulum dafür notwendig ist, um die „bösen Säfte der Begierde“ im Zaum zu halten, die sich in den Lenden bilden. Das hört sich zumindest fromm an.
Wie profan ist hingegen die Erklärung, daß man ein Zingulum dafür braucht, um eine zu lange Albe zu schürzen?
Ob manche dieser frommen Messerklärungen allerdings heute noch „vermittelbar“ sind, ist doch fraglich…
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#43   Benedikt   21:57:20 | Mittwoch, 30. Mai 2007
@ juergen
Es gibt nun eben eine andere Erklärung, die die Beibehaltung dennoch rechtfertigt. Es ist ja keine Seltenheit, dass man gewisse Dinge, deren Sinn in Vergessenheit geriet, im Nachhinein anders gedeutet hat, so dass diese Dinge trotz allem sinnvoll blieben. Zudem ist zu fragen, ob man sich da wirklich so einen Kopf drüber machen müsste.
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#42   Strepto von Kokke   21:51:54 | Mittwoch, 30. Mai 2007
@Jürgen
Waren Sie schon einmal Moderator in einem auch auf „Kreuz.net“ verlinkten Forum?
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#41   HeinrichvonOfterdingen   21:42:37 | Mittwoch, 30. Mai 2007
Jürgen,
Sie wird ‘s noch viel weniger stören, dort hinterm Mond!
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#39   HeinrichvonOfterdingen   21:12:00 | Mittwoch, 30. Mai 2007
Lieber Jürgen,
keine Änderung bezüglich Ihrer charakterlichen Festigung. Der Stuss wird größer statt kleiner.l
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#38   juergen   21:08:35 | Mittwoch, 30. Mai 2007
dann eben so
@Benedikt
Naja, jedenfalls hat das ganze was mit dem (übertriebenen?) Schmuck der Gewänder zu tun.
Nur ist der Sinn des ganzen Ritus bei Verwendung von weniger „steifen“ Gewändern doch mehr als fraglich. –- Aber er ist eben vorgeschrieben und man bekommt ihn nicht mehr weg – jedenfalls nicht ohne daß manche Leute von einer Deformation des Ritus zu sprechen beginnen.
jeder weiss, woher der Ritus kommt
jeder weiss, daß er nicht (mehr) notwendig ist
aber keiner will was dran ändern, weil es doch so „alt“ und „ehrwürdig“ ist…
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#37   Benedikt   21:02:14 | Mittwoch, 30. Mai 2007
Rechtslage
Die Rechtslage ist eigentlich klar:
1. Die Zelebration versus dominum ist nicht verboten, schon gar nicht vom II. Vatikanum, wie Herr Plank lächerlicherweise behauptet.
2. Es ist nicht erlaubt, die Verwendung eines provisorischen (wegtragbaren) Altars zu einer Dauereinrichtung gemacht wird.
3. Wenn ein feststehender Altar vor dem Hochaltar existiert, dann finden die Messen an diesem Altar statt.
Daraus folgt: Nach dem Wegtragen des „Volksaltars“ durfte am Hochaltar zelebriert werden. Es darf keine Dauereinrichtung sein, dass der „Volksaltar“ überhaupt wegtragbar ist. Zudem ist es nicht immer die würdigere Lösung, einem vorhandenen Altar einen weiteren hinzuzufügen.
Nachzulesen auch bei der aktuellen Ausgabe von „Theologisches“ www.theologisches.net
@ juergen
Das Hochhalten des Gewandes hat mit den „Baßgeigen“ nichts zu tun, vielmehr sind haben die Baßgeigen den gleichen Ursprung. Die alten gotischen Kaseln gingen bekanntlich über die Ärmel und wurden mit der Zeit durch Goldschmuck und sogar Steinbesatz derart schwer, dass die Priester für die Elevation Hilfe brauchte. Die zweite von Ihnen genannte Erklärung ist eine spätere Interpretation, die auch notwendig wurde, als der ursprüngliche Grund für das Hochhalten durch Verkürzung der „Ärmel“ weggefallen war.
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#36   HeinrichvonOfterdingen   20:53:13 | Mittwoch, 30. Mai 2007
Lieber Jürgen,
bei dem frivolen Stuss, den Sie so schreiben, habe ich den Eindruck, dass Sie charakterlich nicht besonders gefestigt sind.
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#35   juergen   20:18:41 | Mittwoch, 30. Mai 2007
Gewand anheben
Welche Erklärung willst Du hören? Die fromme oder die praktische?
Es gibt nämlich zwei Erklärungen:
Zum einen eine rein praktische: Die Gewänder (Baßgeigen) waren in der Vergangenheit teils so stark – teils mit Silbergarn – bestickt und mit Verzierungen versehen, daß sie „hart wie ein Brett“ waren. Wenn dann der Priester eine Kniebeuge gemacht hat, wäre das Gewand stehen geblieben und der Kopf im Gewand verschwunden –-- übertrieben ausgedrückt. Also wurde das Gewand angehoben, damit es nicht hinderlich war.
Dann gibt es noch die fromme Erklärung.
Von der gerade konsekrierten erhobenen Hostie flossen Gnadenströme, wie bei einem Blitzableiter, von oben herunter über das Gewand und die Messdiener hoben es im richtigen Winkel an, dabei wie bei einer Ski-Sprungschanze, die Gnade zum Volk überfließen konnte.
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#34   Burgorus   20:14:03 | Mittwoch, 30. Mai 2007
@Czibo: Unterschied zwischen formaler Korrektheit und politischer Korrektheit!
Warum ich mich so reinhänge! Wenn ich mal von einem anderen verteidigt werde, freue ich mich auch.
Rudolfus hat das, was er sagt, als korrekt verteidigt. Und ihr glaubt ihm trotzdem noch nicht, weil ihr an euren Klischees klebt und seine Argumente gar nicht zu prüfen in der Lage seid.
Also verweise ich mal auf eine Seite, wo seine formale Korrektheit mal nicht der euch bekannten „political correctness“ zuwider läuft. Was ist daran verkehrt? Ihr seid auch mehr, die, im Gegensatz zu uns, ohne jegliches Wissen ihre Sachen von sich geben.
„political correctness“ ist die Unterwerfung der eigenen Meinung unter die derzeitige Mediendiktatur. Formale Korrektheit achtet nicht auf die veröffentlichte, in Umerziehungsanstalten angelernte Meinung, sondern auf die tatsächlichen Fakten, die nur den wenigsten bekannt sind.
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#33   Czibo Nieznany   20:10:26 | Mittwoch, 30. Mai 2007
jürgen
Sie haben Mut. An ähnliche Monstösitäten habe ich auch. Da war ja keine Zeit, sich die Gesichter näher zu betrachten, bei den paar Mal „Dominus…“ ging das nicht. Aber welchen Sinn es haben könnte, bei der Wandlung die Kasel hochzuheben, hat mir nie jemand erklärt, aber es war Pflicht, dies zu tun und wie gern hätte ich es manchmal nicht getan, obwohl es die Ritualpflicht erheischt hat.
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#32   juergen   20:00:16 | Mittwoch, 30. Mai 2007
@Czibo Nieznany
Nun, mir fällt da noch der Sprung zum fehlenden Thema ein.
1) früher trugen die Priester alle Soutane. Das sah aus wie: „oben Onkel unten Tante“…
2) die Priester zeigten den Leuten ihr Hinterteil (ein Schelm wer böses dabei denkt)…
3) die Messdiener mußten den „Rock“ (bzw. Messgewand) hochgeben (bei der Wandlung) –- Ui, ui, ui Wer guckt schon gerne Leuten unter den Rock? Und hier wird es provoziert!
So,
das Thema hätten wir also mit viel Phantasie und einigen Unverschämtheiten auch untergebracht.
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#31   Czibo Nieznany   19:57:32 | Mittwoch, 30. Mai 2007
Burgorus
Warum hängen Sie sich so rein? Es läge doch am Autor, seinen Willen zur Correctness korrekt zu den Lesern zu bringen. Da braucht Rud…doch keinen Dolmetscher, damit alle wissen, dass er korrekt sein will. Oder kann er nicht über die Gabe der Schreibe verfügen, wenn er hier im Forum schon nicht reden darf…?
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#30   Burgorus   19:51:11 | Mittwoch, 30. Mai 2007
@semper reformandus: Sie verstehen anscheinend gar nichts!
Von Rudolfus kommen sehr fundierte Beiträge.
Auf einer anderen Seite www.kreuz.net/…ticle.5240-page.html hatten wir über das Sacrum Imperium Romanum diskutiert! Da gab es nie einen deutschen König, sondern einen „Rex Romanorum“, also den König der Römer, der sich ab dem 16. Jahrhundert auch „Rex Germaniae“ nannte. Dass es im S.I.R. nie einen deutschen Kaiser gab, dürfte ja allgemein bekannt sein.
Lesen Sie die Aussagen auf dieser Seite www.kreuz.net/…ticle.5240-page.html, dann werden Sie merken, dass es Rudolfus mitnichten um nationalistisches Gedankengut geht. Sie würden da Rudolfus sofort anders einordnen. Rudolfus geht es um formale Korrektheit, was sein letztes Posting wieder klar erkennen lässt.
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#29   Czibo Nieznany   19:50:28 | Mittwoch, 30. Mai 2007
jürgen
:-@ genau: die gute alte Homosexualität fehlte noch. Wie konnte sie auch vergessen werden? Was könnten auch Homosexualität und alter Ritus miteinander zu tun haben? Eine Beziehung muss bei diesem wohlfeilen Thema aber hergestellt werden. Sonst verpufft doch die ganze Spannung. Vielleicht, dass nur mehr ganz alte Priester wissen, wie der alte Ritus richtig zelebriert wird und keine Gefahr besteht, dass er nicht im Sande verläuft und die Homosexualität auch als gottgewollt akzeptiert werden sollte ^-^ .
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#28   Zahnfee   19:40:14 | Mittwoch, 30. Mai 2007
@juergen
Eine sehr treffende Zusammenfassung!
:-D
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#27   juergen   19:37:48 | Mittwoch, 30. Mai 2007
jetzt fehlt noch was
Jetzt hatten wir unpassend zum Thema also schon
– irgendwelche Ost-, West- wasweissich-gebiete
– dt. Staatserziehung
– Abtreibung
Fällt nun noch jemand was unpassendes zum Thema in Bezug auf Homosexualität ein?
Dann wäre wieder alles beisammen.
:-! :-! :-! :-! :-!
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#26   Nachtlaterne   18:58:19 | Mittwoch, 30. Mai 2007
geht denn die unrecht begünstigende laue liberalität von so vielen geistlichen wirklich so weit, das
geht denn die unrecht begünstigende laue liberalität von so vielen geistlichen wirklich so weit, dass sie sogar der abtreibung jesu christi und der abtreibung marias gleichgültig gegenüberstehen. oder stehen sie auf dem standpunklt, dass unterhalb jesu und mariens alles abgetrieben werden darf, wenn einem danach ist?
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#25   Rudolfus   18:35:03 | Mittwoch, 30. Mai 2007
@semper reformandus
Diese Äußerungen aus der BRD rühren daher, weil die BRD-Bürger dazu erzogen wurden, solche Meldungen von sich zu geben.
Diese Antworten sind also genau das, was man aus der BRD gemäß der BRD-Staatserziehung erwartet und auch zu erwarten hat.
Was die protestantischen Kirchen in Ostdeutschland seit der polnischen Besiedelung seit 1945 betrifft, so sind diese wieder katholisch geworden.
Darüber müßte sich die BRD doch freuen.
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#24   juergen   18:26:54 | Mittwoch, 30. Mai 2007
verwirrt
Ich bin jetzt etwas verwirrt bezüglich der plötzlichen Diskussion um irgendwelche „Ostgebiete“. Stand der Hochaltar denn auf einem „Ostgebiet“ und der Volksaltar auf einem „Westgebiet“?
Das würde dem ganzen Bericht in den Augen von dem ein oder anderen unter Umständen eine politische Färbung verleihen…
Wenn es nicht so war, verstehe ich die Diskussion an dieser Stelle nicht.
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#23   semper reformandus   18:22:29 | Mittwoch, 30. Mai 2007
@rudolfus
Ihr Geschreibe ist unfasslicher Blödsinn. Es ist zum Gotterbarmen, dass man sich als der Tradition zugeneigter Christ allzu häufig in der fragwürdigen Gesellschaft von rechten Spinnern wiederfindet. Ich bemühe mich, das als Prüfung des wahren Glaubens anzunehmen. Für Sie hoffe ich, dass Ihre (von mir an dieser Stelle natürlich nur unterstellte) Anhänglichkeit an die klassischen Liturgie nicht auf ähnlich verqueren Gedanken beruht wie Ihre Auffassungen zur völker- und staatsrechtlichen Lage der Bundesrepublik und der ehemaligen Ostgebiete.
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#22   Rudolfus   18:11:36 | Mittwoch, 30. Mai 2007
@Maledica
Weder die DDR (1949-1990) oder die BRD (seit 1949) haben diese Gebiete jemals besessen, und somit ist es auch irrelevant, was die BRD oder die DDR in der Vergangenheit dazu sagten, weil es niemals ihr Gebiet war.
Von einer ordnungsgemäßen, auch juristischen Annexion anno 1990 auch vor den Westalliierten kann also keine Rede sein.
Für die BRD und für die deutsche Gesamtnation sind diese Gebiete aber derzeit belanglos, denn die Herrschaft gehört ja bekanntlich dem stärkeren Volk, wie die Briten stets betonen.
Und wer das stärkere Volk ist, das den jeweiligen Erdteil und die anderen Völker dominiert, darüber hat die Geschichte zu urteilen, und gegenwärtig sind dies weder die Deutschen, noch die Polen.
Außerdem können wir zufrieden sein, daß wir nicht unser Militär in entfernte Kriege schicken müssen – wie etwa die U.S.-Amerikaner und die Briten –, nur um den Einfluß in der Welt nicht zu verlieren.
Wir haben also allen Anlaß, dafür zu danken, daß unsere Nation an keinen Kriegen teilnimmt.
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#21   Czibo Nieznany   17:33:12 | Mittwoch, 30. Mai 2007
semper reformandus
Sie gefallen sich als Prediger und freuen sich mit der Gemeinsamkeit eines Wegweisers: der den Weg weist aber nicht geht…!
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#20   Maledica   17:32:11 | Mittwoch, 30. Mai 2007
Ratifizierung des Warschauer Vertrages geschah bereits 1972
@Rudi
(Dies gilt vermutlich nicht für Polen und für die polnischen Siedlungen seit Kriegsende im Ostteil Deutschlands.)
Wieder so ein Beweis für die braune Gesinnung der Piusbrüder…
…seit dem Warschauer Vertrag gehören diese Gebiete auch juristisch zu Polen und nicht unter polnischer Verwaltung. Die Grenzen Deutschlands wurden in den 2+4-Verträgen 1990 auch bestätigt.
Dies hat auch DIE Kirche anerkannt und auch erst 1972 neue „polnische“ Bistümer errichtet.
Wenngleich die Deutsche Vergangenheit ruhmvoll zu erwähnen ist, so sind solch revanchistische Äußerungen völlig neben der Kappe.
Na, vielleicht fordert die Piusbruderschaft ja mal ein Deutschland in den Grenzen von 1942- am deutschen Wesen soll die Welt genesen
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#19   litterae sunt divitiae   17:28:25 | Mittwoch, 30. Mai 2007
Noch was @juergen
Was den PGR betrifft: Es ist richtig, dass er keine Befugnis hat, liturgische Entscheidungen zu treffen, aber er ist ein von der Amtskirche gewolltes Gremium und kann sich sehr wohl wehren, wenn ein Priester seine Kompetenzen überschreitet.
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#18   Freinsberg   17:26:23 | Mittwoch, 30. Mai 2007
Sache des Priesters?
Soviel ich weiß, ist Liturgie Feier der ganzen Gemeinde, geleitet von einem ihrer geweihten Mitglieder.
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#17   litterae sunt divitiae   17:25:36 | Mittwoch, 30. Mai 2007
@juergen
Nun, mag sein, aber der alte Hochaltar ist ja schon architektonisch so ausgerichtet, dass man an ihm nur mit dem Rücken zum Volke zelebrieren kann. Und DAS ist doch keine Form in der modernen Liturgie. Warum haben denn fast alle Pfarrkirchen ihren Zelebrationsaltar im vorderen Teil des Altarraumes bekommen? Das geschah im Zuge der Einführung der neuen Liturgie. Der Hochaltar hat „ausgedient“, wenn man so will.
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#16   Rudolfus   17:24:56 | Mittwoch, 30. Mai 2007
@juergen
So ist es!
Die Liturgie ist Sache des Priesters und nicht des PGRs.
Der NOM sagt nichts über die Verpflichtung zum „Volksaltar“.
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#15   semper reformandus   17:24:41 | Mittwoch, 30. Mai 2007
@czibo
In diesem Forum gibt es keine Kanzeln und keine Bänke.
Sollten Sie freilich anderweitig die Angewohnheit pflegen, jedesmal die Zuhörerbank verlassen, sobald Ihnen jemand vorhält, Sie hätten einen Sachverhalt nicht richtig erfasst, oder gar eine andere Meinung vertritt als Sie, so wundert es nicht, dass Ihre Beiträge teilweise Wissenslücken offenbaren.
Ich bin natürlich auch nicht allwissend, aber gerade deshalb höre ich denen, die auf der Kanzel stehen, erstmal zu, auch wenn es wehr tut.
Leere Bänke gibt es empirisch betrachtet in modernistisch angekränkelten Gemeinden übrigens viel mehr als im Bereich der gesunden Tradition.
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#14   juergen   17:21:31 | Mittwoch, 30. Mai 2007
juristisch einwandfrei?
Der Pfarrer wollte lediglich die neue Messe am alten Altar feiern. Er wollte keine trid. Messe feiern.
UND:
Der Pfarrgemeinderat ist ein beratendes Gremium, das gar nix gegen den Pfarrer entscheiden kann.
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#13   litterae sunt divitiae   17:19:14 | Mittwoch, 30. Mai 2007
juristisch einwandfrei
Nun, die Sachlage ist doch die, dass es in der römisch-katholischen Kirche nunmal eine strenge Hierarchie gibt und man als „kleiner“ Landpfarrer seinem Bischof gehorsam leisten muss. Der alte Ritus hat in einer normalen Pfarrgemeinde ohne Sondergenehmigung nichts verloren und der Pfarrer hat kein Recht, einfach die Messe so zu feiern, wie er will. Der PGR hat sich in diesem Falle also richtig und katholisch völlig konform verhalten, indem er den Pfarrer in seine Schranken gewiesen hat.
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#12   Rudolfus   17:19:00 | Mittwoch, 30. Mai 2007
@Czibo Nieznany
Die Kirchen seit Einführung des NOM und seit Einführung der modernistischen Predigten haben sich bereits genug geleert.
(Dies gilt vermutlich nicht für Polen und für die polnischen Siedlungen seit Kriegsende im Ostteil Deutschlands.)
Aber sollen sich die Kirchen der Amtskirche ruhig weiterleeren. Damit können wenigstens nicht mehr so viele Leute durch die vielen Irrlehrer weiter in die Irre geführt werden.
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#11   Pünktchen   17:17:09 | Mittwoch, 30. Mai 2007
Wo die gemeinsame Gebetsrichtung
niemals abgeschafft war z.B. hier www.kreuz.net/bookentry.980.html oder neu eingeführt wurde, z.B. hier mailto:http//www.oratorium.at/artikel.asp@kreuz.net wird auch vor vollem Haus gepredigt!
Wie kommt das wohl? :-]
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#10   Czibo Nieznany   17:11:26 | Mittwoch, 30. Mai 2007
semper reformandus
Sie predigen halt gern von hohen Kanzeln zu leeren Bankreihen. Viel Spaß, verheddern Sie sich nicht beim heruntersteigen, damit es nicht zum Sturze kommt! :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
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#9   Pünktchen   17:04:29 | Mittwoch, 30. Mai 2007
An der sehr lebendigen und mit Berufungen überreich gesegneten Pfarre St. Rochus in Wien ist das
mit der Gebetsrichtung und dem PGR offenbar genau anders verlaufen als in Pöllauberg!
Was nachkonziliare Dokumente wirklich zum Volksaltar und zur Zelebrationsrichtung sagen, kann man hier www.oratorium.at/artikel.asp?id=304 nachlesen!
Daß der Papst der gemeinsamen Gebetsrichtung von Priester und Volk den Vorzug geben würde vor der falschen Priesterzentriertheit der neuen Messe mit dem „versus populum“ ist bekannt www.kreuz.net/bookentry.980.html!
Freilich läßt sich das mit der Gebetsrichtung und dem Volksaltar nicht gegen die Gemeinde durchsetzen. Entweder es kommt von „ganz oben“ oder es ist bereits Überzeugung der Gemeinde selbst („von unten“ – wie in St.Rochus/Wien, wo es theologisch hoch gebildete Mitglieder im PGR gab!).
Die Messe nach dem NOM muß überhaupt nicht an einem Volksaltar und in gegenläufiger Gebetsrichtung gefeiert werden! Das liturgische Gespür wird sich hier vermutlich ändern, wenn erst die Alte Messe lange genug freigegeben ist.
Die Messe nach dem NOM wird schon jetzt an manchen Orten (s. das Foto hier www.kreuz.net/bookentry.980.html!) so gefeiert, wie es der Pfarrer in Pöllauberg beabsichtigt hatte… Die Zeit arbeitet für die Wiederbenutzung der Hochaltäre! Der Modernismus wird eines Tages an seiner inneren Substanzlosigkeit zugrundegehen!
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#8   semper reformandus   17:03:57 | Mittwoch, 30. Mai 2007
@ alle
Wie pervertiert ist eigentlich die Verfassung der Kirche inzwischen, wenn ein Pfarrgemeinderat einem Priester (überdies unsinnige) liturgische Vorschriften machen – und diese auch noch mit der Drohung eines Rücktritts, also des öffentlichen Skandals duerchsetzen kann? Es wird höchste Zeit, dass der Plage dieser Laienräte ein schnelles Ende bereitet wird! Pfarrgemeidneräte sind prinzipiell von Übel, überdies sammeln sich darin in praxi automatisch, jedenfalls mehrheitlich, die falschen Leute.
@Czibo: Ihr Beitrag ist wieder einmal davon geprägt, dass Sie den Sachverhalt nicht richtig erfasst haben. Mann, ist das lästig.
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#7   Rudolfus   16:58:41 | Mittwoch, 30. Mai 2007
@Burgorus
Wieso hat sich der Pfarrer nicht für das großzügige Angebot des geschlossenen Rücktritts bedankt? Was Besseres hätte doch gar nicht passieren können!
Genauso ist es!
Es können ruhig auch alle Bischöfe zurücktreten, die sich gegen den Heiligen Vater stellen.
Die Nachfolge kann durch die PIUS-X-Priester übernommen werden.
Die modernistische Amtskirche stirbt aber auch von ganz alleine aus.
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#6   Czibo Nieznany   16:57:59 | Mittwoch, 30. Mai 2007
Maledica
Dachte ich mir doch, dass Sie in das alte Horn tuten…!
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#5   Maledica   16:47:19 | Mittwoch, 30. Mai 2007
Ketzertheke
@Czibo
Das ist eine wache Gemeinde und ein ebensolcher PGR, die Dunkelmännertum und Ewiggestrigsein eine Absage erteilt. Wer den Event einer Messen im Trident-Rit erleben will, hat bestimmt viel bessere Möglichkeiten, daran zu kommen, als dass dafür die Firmvorbereitung verwendet wird, um dem alten Kult zu huldigen.
Na, wach sind Sie ja nicht.
Denn es sollte überhaupt keine tridentinische Messe gefeiert werden, sondern eine Messe im deformierten Ritus von 69.
Die Ewiggestrigen sind diejenigen Kirchenzerstörer, die den Zustand der 70er Jahre eingefroren haben und ihre Ideologie vom Mahltisch einzementiert haben. Dieser ist nämlich weder inm alten noch im neuen Ritus vorgesehen.
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#4   Burgorus   16:28:52 | Mittwoch, 30. Mai 2007
geschlossener Rücktritt
Dieser drohte mit dem geschlossenen Rücktritt, sollte Hw. Ibounigg sein Vorhaben verwirklichen.
Wieso hat sich der Pfarrer nicht für das großzügige Angebot des geschlossenen Rücktritts bedankt? Was Besseres hätte doch gar nicht passieren können!
Oder waren da noch andere Drohungen in Richtung Ordinariat im Spiel? Wäre er dann von einem Modernisten-Bischof terrorisiert worden?
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#3   juergen   16:28:09 | Mittwoch, 30. Mai 2007
was für ein Unsinn!
Normalerweise kann man den Volksaltar ja gar nicht entfernen, da er aus Stein sein sollte und in der Regel fest montiert ist. Einen „Holztisch“ kann man freilich bewegen…aber wer stellt einen beweglichen Altar auf?
Und natürlich ist der Volksaltar keine „Pflicht“. Ich kenne einige Kirchen, in denen – alleine aus Denkmalschutzgründen – nie einer aufgestellt wurde.
Und was hat der Sprecher denn da für ein Verständnis von Messe?
Es ist natürlich alleinige keine Veranstaltung des Volkes. Ohne Priester keine Messe!
Aber es ist natürlich auch keine Privatveranstaltung des Priesters. Schon nach altem Kirchenrecht sollte es keine Messen geben, in denen der Priester alleine am Altar steht (can. 813 des alten CIC).
Freilich hat es solche Messen gegeben und gibt es immer noch, und die Messen sind auch gültig, aber doch eher nicht erlaubt; oder zumindest nur mit großen Klimmzügen als „erlaubt“ zu deklarieren.
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#2   Czibo Nieznany   16:27:56 | Mittwoch, 30. Mai 2007
Wache Gemeinde und wacher PGR!!!
:-] Das ist eine wache Gemeinde und ein ebensolcher PGR, die Dunkelmännertum und Ewiggestrigsein eine Absage erteilt. Wer den Event einer Messen im Trident-Rit erleben will, hat bestimmt viel bessere Möglichkeiten, daran zu kommen, als dass dafür die Firmvorbereitung verwendet wird, um dem alten Kult zu huldigen. o^/ o^/ o^/ o^/ o^/ o^/ o^/ o^/ o^/
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#1   Neppo   16:15:56 | Mittwoch, 30. Mai 2007
Den Plank und seine Lemuren…
… kenne ich. Das sind ganz üble Gestalten… Und gedeckt wird der ganze Pseudoprotestantismus in der Diözese vom Generalvikar und von den Bischofsvikaren… Der Diözesanbischof ist hier machtlos… Nach 30 Jahren Liberalismus PUR unter dem vorigen Bischof ist es bewundernswert, wie er sich in dieser Schlangengrube schlägt!
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