Ein bekannter österreichischer Jugendseelsorger wollte die Heilige Messe statt an einem Provisorium am ursprünglichen Altar seiner Kirche zelebrieren. Doch dann war die Hölle los.
(kreuz.net, Pöllauberg) Zum Pfingstfest wollte der Pfarrer des steirischen Marienheiligtums Pöllauberg,
Hw. Roger Ibounigg, den Volksaltar entfernen. Es war bereits geplant, das Hochamt auf dem Hochaltar der
gotischen Wallfahrtskirche zu zelebrieren.
Das berichtete die Regionalzeitung ‘Kleine Zeitung’ heute
Mittwoch mit einem Bild des Geistlichen.
Hw. Ibounigg ist seit September 2006 Pfarrer in der Oststeiermark.
Er gilt als eifriger und besonders bei den Jugendlichen sehr beliebter Seelsorger. Als einer der letzten
Grazer Diözesanpriester trägt er den Priestertalar.
Die Ortschaft Pöllauberg befindet sich in der Oststeiermark
In der Pfarrei Pöllauberg findet alljährlich
ein Jugendtreffen der ‘Charismatischen Erneuerung’ statt, das unter Firmlingen große Bekehrungserfolge
verbuchen kann.
Doch des Pfarrers jüngste Pläne mit dem Hochaltar wurden vorpfingstlich durch den örtlichen
Pfarrgemeinderat verhindert. Dieser drohte mit dem geschlossenen Rücktritt, sollte Hw. Ibounigg sein
Vorhaben verwirklichen.
Schließlich mußte der Pfarrer einen Rückzieher machen.
Interview mit dem
diözesanen Pressesprecher
Offenbar fiel dem Priester auch die Diözese Graz-Seckau unter Bischof Egon
Kapellari in den Rücken.
Der Pressesprecher des Bistum Graz-Seckau, Georg Plank, äußerte sich in der
heutigen Ausgabe der ‘Kleinen Zeitung’ – indirekt – zu dem Fall.
Plank verneint die Frage, ob es im Ermessensspielraum
eines Pfarrers liege, den Volksaltar, der in der katholischen Liturgie erst in den 60er Jahren des letzten
Jahrhunderts eingeführt wurde, aus der Kirche zu entfernen, und behauptet: „So etwas ist nicht erlaubt.“
Das Konzil habe die überlieferte Liturgie weiterentwickelt,
die sich in manchen Kreisen „noch immer“ großer Beliebtheit erfreue – springt der Pressesprecher plötzlich
von der Zelebrationsrichtung zur Alten Messe.
Der Sprecher hält die Liturgie nicht für eine „Feier
des Priesters, sondern des Volkes“.
Er glaubt auch, daß die Forderung des Vatikan, Laien nur wenn notwendig
als Kommunionhelfer einzusetzen, „in einer gewissen Spannung mit dem pastoralen Ziel, die Messe zur Feier
des Volkes zu machen“ stehe.
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66 Lesermeinungen
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es ist mal wieder schwer zu verstehen, was die letzten post’s mit dem Leitthema zu tun haben, aber…
der Link zur FAZ sollte beachtet werden. Zerstörung der Familie ist auch in der CDU mittlerweile Chefsache,
ob das die Kanzlerin willentlich betreibt oder nur mithilft die Geister zu rufen, die wir dann nicht mehr
los werden, daß spielt eigentlich keine Rolle. Und: Mir ist es egal wieviele Quotenfrauen aus allen Löchern
emporquellen. Nur eines sollte man von ihnen verlangen: sie müssen bei gleichem Lohn auch die gleiche
Arbeit machen wie ihre männlichen Kollegen. Ausfälle wegen monatlicher Unpässlichkeit sind genau so
wenig hinnehmbar wie: Kollege, kannste mir mal helfen, dies und das ist mir zu schwer, zu laut, zu schmutzig
usw. Gleiches Recht für alle im Bergbau, bei der Müllabfuhr, der Bundeswehr, bei Bahn und Post und allüberall.
Und wenn die Pakete heute 31,5kg schwer sind, dann sind Schutzbestimmungen für Frauen, die diese auf
25kg einschränken, überholt und gehören abgeschaft. Wer als Zugbegleiterin den schweren Zughaken nicht
kuppeln kann fährt halt mit Verspätung los und wird sehen was sie davon hat. Und wer sich auf und unter
dem LKW anpasst und vermännlicht, der darf sich nicht wundern, wenn er auch so behandelt wird, manchmal
grob und zu kumpelhaft. Schwierig wird es nur, wenn ich eine Partnerin fürs Leben suche:wer will schon
von einer damenbärtigen Feministenschlampe vor den Traualtar gezerrt werden? Bleibt nur zu hoffen, daß
die Mehrheit der Frauen in diesem Land Abstand hält von diesen Torheiten! Gleichberechtigung ist mehr,
findet aber ganz anders statt.
#64 Veritatis † 19:00:10 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Maledicas „Thread-Thema“ Ich bedaure sehr, wenn – wie zuvor – eines Ihrer Postings im Müll landet, nimmt
uns das doch die Chance auf ein paar vergnügliche Minuten… Wo sonst als hier bekommt man denn heutzutage
noch solch frömmelnd-naive Scheinheiligkeit vorgeführt?
Hi Veritatis! Ich finde, sie sollten noch die Mainzelmännchen aufmischen… Ich weiss nicht, was die
hier alle für Pillen einwerfen, aber rezeptfrei können die nicht sein. Der mit der „polnischen Wirtschaft“
war gut!
@ Maledica Unterschwellig soll natürlich in ach so harmlos aussehenden Kindersendungen Homosexualität
normalisiert werden. Sie müssen sich mal vorstellen, es gibt heute noch Menschen, die Homosexualität
nicht als normal sehen. Die sind doch nicht normal, oder? Heraus kommen Weicheier die dann nach Belieben
manipulierbar sind. Hoden sind von Natur aus weich, aber manipulieren kann man sie nicht. Natürlich darf
man keine Hetzjagt auf die homosexuell verwirrten Menschen betreiben Stimmt, aber auch nicht auf heterosexuell
verwirrte Menschen.
Wie war doch noch das Thema? Tja – daran sieht man eben das Niveau dieser AntiHomo-Ideologen! Nun haben
sie schon Tele-Tubbies als Feindbild… Ist es das, was man einst eine „polnische Wirtschaft“ nannte?????
Was hat dies mit dem Thema zu tun!? Abgesehen davon, ist Polen das einzige Land, welches sich gegen den
Inter-Nazi Kurs der EU wendet und (noch) gut katholisch geprägt ist. Unterschwellig soll natürlich in
ach so harmlos aussehenden Kindersendungen Homosexualität normalisiert werden. Da werden keine männlichen
Jungs und keine weiblichen Mädels mehr gezeigt sondern Gender-correct die Geschlechter vermischt. Heraus
kommen Weicheier die dann nach Belieben manipulierbar sind. Solche Sendungen sind schlimmer als offene
Propaganda, denn diese ist dort versteckt und alles sieht harmlos aus. Natürlich darf man keine Hetzjagt
auf die homosexuell verwirrten Menschen betreiben, doch die Sünde darf nicht gefördert werden. Da ist
es gut, wenn ein christlicher Staat dagegen vorgeht, wie gegen jeglich andere Ideologie auch
#60 Veritatis † 14:42:36 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Lieber Hornet! Tja – daran sieht man eben das Niveau dieser AntiHomo-Ideologen! Nun haben sie schon Tele-Tubbies
als Feindbild… Ist es das, was man einst eine „polnische Wirtschaft“ nannte?????
Kampf um den Hochaltar Hw. Roger Ibounigg ist einer der wenigen Priester die noch würdig das hl. Messopfer
darbringen. Ich weiss von keiner Stelle in irgendeinem kirchl. Dokument, dass verbittet am Hochaltar zu
zelebrieren. Meines Wissens nach wird in den liturg. Einführungen des Messbuches angenommen das die Messe
an einem Hochaltar zelebriert wird. Sonst werden solche Hinweise wie z.B.: Er solle sich dem Volk zuwenden
(am Beginn der Präfation), meines Erachtens unnötig. Veni Sancte Spiritus!!! Erleuchte den PGR von Pöllauberg,
das sie mit ihrem Pfarrer eine gemeinsame Linie vertreten.
@Benedikt Um das festzustellen müsste man es halt mal versuchen. Die Priester könnten ja beim Anlegen
der Gewänder wieder die alten Gebete sprechen. Z.B. beim Anlegen des Zingulums Praecinge me, Domine,
cingulum puritatis, et exstingue in lumbis meis humorem libidinis, ut maneat in me virtus continentiae
et castitatis.
Gott sei Dank Ich bin froh, dass der PGR so handelte. Je mehr das in den Medien publik wird, desto besser
ist es. Denn manchen „Geistlichen“ fehlt einfach das Fingerspitzengefühl im Umgang mit seinen „Schäfchen“.
Roger kann zwar sehr viele junge Menschen ansprechen und ihnen „seinen Gott“ näher bringen, aber alles
was er tut, dreht sich nur um seine Person. Habe das mehrmals erlebt. Der Gottesdienst steht und fällt
mit ihm. Bei Vertretungen (z.B. Dr. Stoff) war die Kirche nur halb so voll.
Amüsierend, dass man mit so einem Röckchen und einer hier oder dort stehenden Bibelablage einen ganzen
Haufen anti-homo Ideologen tagelang beschäftigen kann.
@juergen & Benedikt Also ich bekam zum Anheben der Kasel bei der Elevation (neben dem schon von Ihnen
angesprochenem praktischem Sinn wegen der schweren/steifen Messgewänder) die Erklärung, dass dies in
Anlehnung an das Evangelium geschieht, wo eine Sünderin sich denkt: Wenn ich nur Sein (=Jesu) Gewand
berühre, so werde ich rein (ich finde die Stelle auf die Schnelle nicht, daher aus dem Gedächtnis zitiert).
Die Ministranten tun dies stellvertretend für das ganze anwesende Volk.
brauner Sumpf @potti es ist unerträglich was Sie hier verbreiten! Sie und Ihr brauner Sumpf sind hier
unerwünscht und deplaciert! Auch sollten Sie Ihre Unterstellungen sein lassen! Wären Sie des Lesens
mächtig, so würden Sie erkennen, daß ich mich gegen die braunen Gedanken von einigen hier zur Wehr
setze, denn diese sind es, welche den wahren Glauben mit der politisch verdrehten Gesinnung in Verbindung
bringen! Erst lesen, dann denken und erst dann schreiben!
@Maledica – unterlassen Sie Ihren braunen Sumpf! es ist unerträglich was Sie hier verbreiten! Sie und
Ihr brauner Sumpf sind hier unerwünscht und deplaciert! Auch sollten Sie Ihre Unterstellungen sein lassen!
Piusbrüder wollen Deutschland in den Grenzen von 1942 @Burgorus Von Rudolfus kommen sehr fundierte Beiträge.
Oh ja, für die braun gesinnten Piusgeschwister sind obskure Revanchistenbeiträge sehr fundiert! Solche
Äußerungen sowie diese Netzseite auch schaden nur der wahren katholischen Tradition! Falls es in Ihren
braunen Schädel reinpaßt: Die BRD ist der Rechtsnachfolger des Deutschen Reiches. Auch wenn der Verlust
der Ostgebiete und die zwangsweise Vertreibung sehr schmerzlich sind, so gehören diese heute zu Polen
und Rußland. Solche braunen Spinner rücken nur die katholische Tradition fälschlicherweise in die politische
Ecke
2 Fliegen mit einer Klappe „Doch des Pfarrers jüngste Pläne mit dem Hochaltar wurden vorpfingstlich
durch den örtlichen Pfarrgemeinderat verhindert. Dieser drohte mit dem geschlossenen Rücktritt, sollte
Hw. Ibounigg sein Vorhaben verwirklichen.“ Na dann hätte er ja 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen können.
Mensch, Jürgen! Unglaublich! „Heini vom Afterdienst“ also Bitte! Ich habe mal „Heinrich vom Afterding“
geschrieben. Komischerweise mit dem Zusatz: „ Was kümmerts die deutsche Eiche, wenn sich eine Sau daran
scheuert.“ was glaubste, was da los war!?
@ juergen Ob manche dieser frommen Messerklärungen allerdings heute noch „vermittelbar“ sind, ist doch
fraglich… Um das festzustellen müsste man es halt mal versuchen.
@Benedikt Es gibt so einige Erklärungen für manche Dinge, die im Nachhinein erfolgt sind. Ich denke
dort an die Messerklärungen des Durandus. Man kann natürlich z.B. erklären, daß ein Zingulum dafür
notwendig ist, um die „bösen Säfte der Begierde“ im Zaum zu halten, die sich in den Lenden bilden. Das
hört sich zumindest fromm an. Wie profan ist hingegen die Erklärung, daß man ein Zingulum dafür braucht,
um eine zu lange Albe zu schürzen? Ob manche dieser frommen Messerklärungen allerdings heute noch „vermittelbar“
sind, ist doch fraglich…
@ juergen Es gibt nun eben eine andere Erklärung, die die Beibehaltung dennoch rechtfertigt. Es ist ja
keine Seltenheit, dass man gewisse Dinge, deren Sinn in Vergessenheit geriet, im Nachhinein anders gedeutet
hat, so dass diese Dinge trotz allem sinnvoll blieben. Zudem ist zu fragen, ob man sich da wirklich so
einen Kopf drüber machen müsste.
dann eben so @Benedikt Naja, jedenfalls hat das ganze was mit dem (übertriebenen?) Schmuck der Gewänder
zu tun. Nur ist der Sinn des ganzen Ritus bei Verwendung von weniger „steifen“ Gewändern doch mehr als
fraglich. –- Aber er ist eben vorgeschrieben und man bekommt ihn nicht mehr weg – jedenfalls nicht ohne
daß manche Leute von einer Deformation des Ritus zu sprechen beginnen. jeder weiss, woher der Ritus kommt
jeder weiss, daß er nicht (mehr) notwendig ist aber keiner will was dran ändern, weil es doch so „alt“
und „ehrwürdig“ ist…
Rechtslage Die Rechtslage ist eigentlich klar: 1. Die Zelebration versus dominum ist nicht verboten, schon
gar nicht vom II. Vatikanum, wie Herr Plank lächerlicherweise behauptet. 2. Es ist nicht erlaubt, die
Verwendung eines provisorischen (wegtragbaren) Altars zu einer Dauereinrichtung gemacht wird. 3. Wenn
ein feststehender Altar vor dem Hochaltar existiert, dann finden die Messen an diesem Altar statt. Daraus
folgt: Nach dem Wegtragen des „Volksaltars“ durfte am Hochaltar zelebriert werden. Es darf keine Dauereinrichtung
sein, dass der „Volksaltar“ überhaupt wegtragbar ist. Zudem ist es nicht immer die würdigere Lösung,
einem vorhandenen Altar einen weiteren hinzuzufügen. Nachzulesen auch bei der aktuellen Ausgabe von „Theologisches“
www.theologisches.net @ juergen Das Hochhalten des Gewandes hat mit den „Baßgeigen“ nichts zu tun, vielmehr
sind haben die Baßgeigen den gleichen Ursprung. Die alten gotischen Kaseln gingen bekanntlich über die
Ärmel und wurden mit der Zeit durch Goldschmuck und sogar Steinbesatz derart schwer, dass die Priester
für die Elevation Hilfe brauchte. Die zweite von Ihnen genannte Erklärung ist eine spätere Interpretation,
die auch notwendig wurde, als der ursprüngliche Grund für das Hochhalten durch Verkürzung der „Ärmel“
weggefallen war.
Gewand anheben Welche Erklärung willst Du hören? Die fromme oder die praktische? Es gibt nämlich zwei
Erklärungen: Zum einen eine rein praktische: Die Gewänder (Baßgeigen) waren in der Vergangenheit teils
so stark – teils mit Silbergarn – bestickt und mit Verzierungen versehen, daß sie „hart wie ein Brett“
waren. Wenn dann der Priester eine Kniebeuge gemacht hat, wäre das Gewand stehen geblieben und der Kopf
im Gewand verschwunden –-- übertrieben ausgedrückt. Also wurde das Gewand angehoben, damit es nicht
hinderlich war. Dann gibt es noch die fromme Erklärung. Von der gerade konsekrierten erhobenen Hostie
flossen Gnadenströme, wie bei einem Blitzableiter, von oben herunter über das Gewand und die Messdiener
hoben es im richtigen Winkel an, dabei wie bei einer Ski-Sprungschanze, die Gnade zum Volk überfließen
konnte.
@Czibo: Unterschied zwischen formaler Korrektheit und politischer Korrektheit! Warum ich mich so reinhänge!
Wenn ich mal von einem anderen verteidigt werde, freue ich mich auch. Rudolfus hat das, was er sagt, als
korrekt verteidigt. Und ihr glaubt ihm trotzdem noch nicht, weil ihr an euren Klischees klebt und seine
Argumente gar nicht zu prüfen in der Lage seid. Also verweise ich mal auf eine Seite, wo seine formale
Korrektheit mal nicht der euch bekannten „political correctness“ zuwider läuft. Was ist daran verkehrt?
Ihr seid auch mehr, die, im Gegensatz zu uns, ohne jegliches Wissen ihre Sachen von sich geben. „political
correctness“ ist die Unterwerfung der eigenen Meinung unter die derzeitige Mediendiktatur. Formale Korrektheit
achtet nicht auf die veröffentlichte, in Umerziehungsanstalten angelernte Meinung, sondern auf die tatsächlichen
Fakten, die nur den wenigsten bekannt sind.
jürgen Sie haben Mut. An ähnliche Monstösitäten habe ich auch. Da war ja keine Zeit, sich die Gesichter
näher zu betrachten, bei den paar Mal „Dominus…“ ging das nicht. Aber welchen Sinn es haben könnte,
bei der Wandlung die Kasel hochzuheben, hat mir nie jemand erklärt, aber es war Pflicht, dies zu tun
und wie gern hätte ich es manchmal nicht getan, obwohl es die Ritualpflicht erheischt hat.
@Czibo Nieznany Nun, mir fällt da noch der Sprung zum fehlenden Thema ein. 1) früher trugen die Priester
alle Soutane. Das sah aus wie: „oben Onkel unten Tante“… 2) die Priester zeigten den Leuten ihr Hinterteil
(ein Schelm wer böses dabei denkt)… 3) die Messdiener mußten den „Rock“ (bzw. Messgewand) hochgeben
(bei der Wandlung) –- Ui, ui, ui Wer guckt schon gerne Leuten unter den Rock? Und hier wird es provoziert!
So, das Thema hätten wir also mit viel Phantasie und einigen Unverschämtheiten auch untergebracht.
Burgorus Warum hängen Sie sich so rein? Es läge doch am Autor, seinen Willen zur Correctness korrekt
zu den Lesern zu bringen. Da braucht Rud…doch keinen Dolmetscher, damit alle wissen, dass er korrekt
sein will. Oder kann er nicht über die Gabe der Schreibe verfügen, wenn er hier im Forum schon nicht
reden darf…?
@semper reformandus: Sie verstehen anscheinend gar nichts! Von Rudolfus kommen sehr fundierte Beiträge.
Auf einer anderen Seite www.kreuz.net/…ticle.5240-page.html hatten wir über das Sacrum Imperium Romanum
diskutiert! Da gab es nie einen deutschen König, sondern einen „Rex Romanorum“, also den König der Römer,
der sich ab dem 16. Jahrhundert auch „Rex Germaniae“ nannte. Dass es im S.I.R. nie einen deutschen Kaiser
gab, dürfte ja allgemein bekannt sein. Lesen Sie die Aussagen auf dieser Seite www.kreuz.net/…ticle.5240-page.html,
dann werden Sie merken, dass es Rudolfus mitnichten um nationalistisches Gedankengut geht. Sie würden
da Rudolfus sofort anders einordnen. Rudolfus geht es um formale Korrektheit, was sein letztes Posting
wieder klar erkennen lässt.
jürgen genau: die gute alte Homosexualität fehlte noch. Wie konnte sie auch vergessen werden? Was könnten
auch Homosexualität und alter Ritus miteinander zu tun haben? Eine Beziehung muss bei diesem wohlfeilen
Thema aber hergestellt werden. Sonst verpufft doch die ganze Spannung. Vielleicht, dass nur mehr ganz
alte Priester wissen, wie der alte Ritus richtig zelebriert wird und keine Gefahr besteht, dass er nicht
im Sande verläuft und die Homosexualität auch als gottgewollt akzeptiert werden sollte .
jetzt fehlt noch was Jetzt hatten wir unpassend zum Thema also schon – irgendwelche Ost-, West- wasweissich-gebiete
– dt. Staatserziehung – Abtreibung Fällt nun noch jemand was unpassendes zum Thema in Bezug auf Homosexualität
ein? Dann wäre wieder alles beisammen.
#26 Nachtlaterne 18:58:19 | Mittwoch, 30. Mai 2007
geht denn die unrecht begünstigende laue liberalität von so vielen geistlichen wirklich so weit, das
geht denn die unrecht begünstigende laue liberalität von so vielen geistlichen wirklich so weit, dass
sie sogar der abtreibung jesu christi und der abtreibung marias gleichgültig gegenüberstehen. oder stehen
sie auf dem standpunklt, dass unterhalb jesu und mariens alles abgetrieben werden darf, wenn einem danach
ist?
@semper reformandus Diese Äußerungen aus der BRD rühren daher, weil die BRD-Bürger dazu erzogen wurden,
solche Meldungen von sich zu geben. Diese Antworten sind also genau das, was man aus der BRD gemäß der
BRD-Staatserziehung erwartet und auch zu erwarten hat. Was die protestantischen Kirchen in Ostdeutschland
seit der polnischen Besiedelung seit 1945 betrifft, so sind diese wieder katholisch geworden. Darüber
müßte sich die BRD doch freuen.
verwirrt Ich bin jetzt etwas verwirrt bezüglich der plötzlichen Diskussion um irgendwelche „Ostgebiete“.
Stand der Hochaltar denn auf einem „Ostgebiet“ und der Volksaltar auf einem „Westgebiet“? Das würde dem
ganzen Bericht in den Augen von dem ein oder anderen unter Umständen eine politische Färbung verleihen…
Wenn es nicht so war, verstehe ich die Diskussion an dieser Stelle nicht.
@rudolfus Ihr Geschreibe ist unfasslicher Blödsinn. Es ist zum Gotterbarmen, dass man sich als der Tradition
zugeneigter Christ allzu häufig in der fragwürdigen Gesellschaft von rechten Spinnern wiederfindet.
Ich bemühe mich, das als Prüfung des wahren Glaubens anzunehmen. Für Sie hoffe ich, dass Ihre (von
mir an dieser Stelle natürlich nur unterstellte) Anhänglichkeit an die klassischen Liturgie nicht auf
ähnlich verqueren Gedanken beruht wie Ihre Auffassungen zur völker- und staatsrechtlichen Lage der Bundesrepublik
und der ehemaligen Ostgebiete.
@Maledica Weder die DDR (1949-1990) oder die BRD (seit 1949) haben diese Gebiete jemals besessen, und
somit ist es auch irrelevant, was die BRD oder die DDR in der Vergangenheit dazu sagten, weil es niemals
ihr Gebiet war. Von einer ordnungsgemäßen, auch juristischen Annexion anno 1990 auch vor den Westalliierten
kann also keine Rede sein. Für die BRD und für die deutsche Gesamtnation sind diese Gebiete aber derzeit
belanglos, denn die Herrschaft gehört ja bekanntlich dem stärkeren Volk, wie die Briten stets betonen.
Und wer das stärkere Volk ist, das den jeweiligen Erdteil und die anderen Völker dominiert, darüber
hat die Geschichte zu urteilen, und gegenwärtig sind dies weder die Deutschen, noch die Polen. Außerdem
können wir zufrieden sein, daß wir nicht unser Militär in entfernte Kriege schicken müssen – wie etwa
die U.S.-Amerikaner und die Briten –, nur um den Einfluß in der Welt nicht zu verlieren. Wir haben also
allen Anlaß, dafür zu danken, daß unsere Nation an keinen Kriegen teilnimmt.
Ratifizierung des Warschauer Vertrages geschah bereits 1972 @Rudi (Dies gilt vermutlich nicht für Polen
und für die polnischen Siedlungen seit Kriegsende im Ostteil Deutschlands.) Wieder so ein Beweis für
die braune Gesinnung der Piusbrüder… …seit dem Warschauer Vertrag gehören diese Gebiete auch juristisch
zu Polen und nicht unter polnischer Verwaltung. Die Grenzen Deutschlands wurden in den 2+4-Verträgen
1990 auch bestätigt. Dies hat auch DIE Kirche anerkannt und auch erst 1972 neue „polnische“ Bistümer
errichtet. Wenngleich die Deutsche Vergangenheit ruhmvoll zu erwähnen ist, so sind solch revanchistische
Äußerungen völlig neben der Kappe. Na, vielleicht fordert die Piusbruderschaft ja mal ein Deutschland
in den Grenzen von 1942- am deutschen Wesen soll die Welt genesen
Noch was @juergen Was den PGR betrifft: Es ist richtig, dass er keine Befugnis hat, liturgische Entscheidungen
zu treffen, aber er ist ein von der Amtskirche gewolltes Gremium und kann sich sehr wohl wehren, wenn
ein Priester seine Kompetenzen überschreitet.
@juergen Nun, mag sein, aber der alte Hochaltar ist ja schon architektonisch so ausgerichtet, dass man
an ihm nur mit dem Rücken zum Volke zelebrieren kann. Und DAS ist doch keine Form in der modernen Liturgie.
Warum haben denn fast alle Pfarrkirchen ihren Zelebrationsaltar im vorderen Teil des Altarraumes bekommen?
Das geschah im Zuge der Einführung der neuen Liturgie. Der Hochaltar hat „ausgedient“, wenn man so will.
@czibo In diesem Forum gibt es keine Kanzeln und keine Bänke. Sollten Sie freilich anderweitig die Angewohnheit
pflegen, jedesmal die Zuhörerbank verlassen, sobald Ihnen jemand vorhält, Sie hätten einen Sachverhalt
nicht richtig erfasst, oder gar eine andere Meinung vertritt als Sie, so wundert es nicht, dass Ihre Beiträge
teilweise Wissenslücken offenbaren. Ich bin natürlich auch nicht allwissend, aber gerade deshalb höre
ich denen, die auf der Kanzel stehen, erstmal zu, auch wenn es wehr tut. Leere Bänke gibt es empirisch
betrachtet in modernistisch angekränkelten Gemeinden übrigens viel mehr als im Bereich der gesunden
Tradition.
juristisch einwandfrei? Der Pfarrer wollte lediglich die neue Messe am alten Altar feiern. Er wollte keine
trid. Messe feiern. UND: Der Pfarrgemeinderat ist ein beratendes Gremium, das gar nix gegen den Pfarrer
entscheiden kann.
juristisch einwandfrei Nun, die Sachlage ist doch die, dass es in der römisch-katholischen Kirche nunmal
eine strenge Hierarchie gibt und man als „kleiner“ Landpfarrer seinem Bischof gehorsam leisten muss. Der
alte Ritus hat in einer normalen Pfarrgemeinde ohne Sondergenehmigung nichts verloren und der Pfarrer
hat kein Recht, einfach die Messe so zu feiern, wie er will. Der PGR hat sich in diesem Falle also richtig
und katholisch völlig konform verhalten, indem er den Pfarrer in seine Schranken gewiesen hat.
@Czibo Nieznany Die Kirchen seit Einführung des NOM und seit Einführung der modernistischen Predigten
haben sich bereits genug geleert. (Dies gilt vermutlich nicht für Polen und für die polnischen Siedlungen
seit Kriegsende im Ostteil Deutschlands.) Aber sollen sich die Kirchen der Amtskirche ruhig weiterleeren.
Damit können wenigstens nicht mehr so viele Leute durch die vielen Irrlehrer weiter in die Irre geführt
werden.
Wo die gemeinsame Gebetsrichtung niemals abgeschafft war z.B. hier www.kreuz.net/bookentry.980.html oder
neu eingeführt wurde, z.B. hier mailto:http//www.oratorium.at/artikel.asp@kreuz.net wird auch vor vollem
Haus gepredigt! Wie kommt das wohl?
semper reformandus Sie predigen halt gern von hohen Kanzeln zu leeren Bankreihen. Viel Spaß, verheddern
Sie sich nicht beim heruntersteigen, damit es nicht zum Sturze kommt!
An der sehr lebendigen und mit Berufungen überreich gesegneten Pfarre St. Rochus in Wien ist das mit
der Gebetsrichtung und dem PGR offenbar genau anders verlaufen als in Pöllauberg! Was nachkonziliare
Dokumente wirklich zum Volksaltar und zur Zelebrationsrichtung sagen, kann man hier www.oratorium.at/artikel.asp?id=304
nachlesen! Daß der Papst der gemeinsamen Gebetsrichtung von Priester und Volk den Vorzug geben würde
vor der falschen Priesterzentriertheit der neuen Messe mit dem „versus populum“ ist bekannt www.kreuz.net/bookentry.980.html!
Freilich läßt sich das mit der Gebetsrichtung und dem Volksaltar nicht gegen die Gemeinde durchsetzen.
Entweder es kommt von „ganz oben“ oder es ist bereits Überzeugung der Gemeinde selbst („von unten“ –
wie in St.Rochus/Wien, wo es theologisch hoch gebildete Mitglieder im PGR gab!). Die Messe nach dem NOM
muß überhaupt nicht an einem Volksaltar und in gegenläufiger Gebetsrichtung gefeiert werden! Das liturgische
Gespür wird sich hier vermutlich ändern, wenn erst die Alte Messe lange genug freigegeben ist. Die Messe
nach dem NOM wird schon jetzt an manchen Orten (s. das Foto hier www.kreuz.net/bookentry.980.html!) so
gefeiert, wie es der Pfarrer in Pöllauberg beabsichtigt hatte… Die Zeit arbeitet für die Wiederbenutzung
der Hochaltäre! Der Modernismus wird eines Tages an seiner inneren Substanzlosigkeit zugrundegehen!
@ alle Wie pervertiert ist eigentlich die Verfassung der Kirche inzwischen, wenn ein Pfarrgemeinderat
einem Priester (überdies unsinnige) liturgische Vorschriften machen – und diese auch noch mit der Drohung
eines Rücktritts, also des öffentlichen Skandals duerchsetzen kann? Es wird höchste Zeit, dass der
Plage dieser Laienräte ein schnelles Ende bereitet wird! Pfarrgemeidneräte sind prinzipiell von Übel,
überdies sammeln sich darin in praxi automatisch, jedenfalls mehrheitlich, die falschen Leute. @Czibo:
Ihr Beitrag ist wieder einmal davon geprägt, dass Sie den Sachverhalt nicht richtig erfasst haben. Mann,
ist das lästig.
@Burgorus Wieso hat sich der Pfarrer nicht für das großzügige Angebot des geschlossenen Rücktritts
bedankt? Was Besseres hätte doch gar nicht passieren können! Genauso ist es! Es können ruhig auch alle
Bischöfe zurücktreten, die sich gegen den Heiligen Vater stellen. Die Nachfolge kann durch die PIUS-X-Priester
übernommen werden. Die modernistische Amtskirche stirbt aber auch von ganz alleine aus.
Ketzertheke @Czibo Das ist eine wache Gemeinde und ein ebensolcher PGR, die Dunkelmännertum und Ewiggestrigsein
eine Absage erteilt. Wer den Event einer Messen im Trident-Rit erleben will, hat bestimmt viel bessere
Möglichkeiten, daran zu kommen, als dass dafür die Firmvorbereitung verwendet wird, um dem alten Kult
zu huldigen. Na, wach sind Sie ja nicht. Denn es sollte überhaupt keine tridentinische Messe gefeiert
werden, sondern eine Messe im deformierten Ritus von 69. Die Ewiggestrigen sind diejenigen Kirchenzerstörer,
die den Zustand der 70er Jahre eingefroren haben und ihre Ideologie vom Mahltisch einzementiert haben.
Dieser ist nämlich weder inm alten noch im neuen Ritus vorgesehen.
geschlossener Rücktritt Dieser drohte mit dem geschlossenen Rücktritt, sollte Hw. Ibounigg sein Vorhaben
verwirklichen. Wieso hat sich der Pfarrer nicht für das großzügige Angebot des geschlossenen Rücktritts
bedankt? Was Besseres hätte doch gar nicht passieren können! Oder waren da noch andere Drohungen in
Richtung Ordinariat im Spiel? Wäre er dann von einem Modernisten-Bischof terrorisiert worden?
was für ein Unsinn! Normalerweise kann man den Volksaltar ja gar nicht entfernen, da er aus Stein sein
sollte und in der Regel fest montiert ist. Einen „Holztisch“ kann man freilich bewegen…aber wer stellt
einen beweglichen Altar auf? Und natürlich ist der Volksaltar keine „Pflicht“. Ich kenne einige Kirchen,
in denen – alleine aus Denkmalschutzgründen – nie einer aufgestellt wurde. Und was hat der Sprecher denn
da für ein Verständnis von Messe? Es ist natürlich alleinige keine Veranstaltung des Volkes. Ohne Priester
keine Messe! Aber es ist natürlich auch keine Privatveranstaltung des Priesters. Schon nach altem Kirchenrecht
sollte es keine Messen geben, in denen der Priester alleine am Altar steht (can. 813 des alten CIC). Freilich
hat es solche Messen gegeben und gibt es immer noch, und die Messen sind auch gültig, aber doch eher
nicht erlaubt; oder zumindest nur mit großen Klimmzügen als „erlaubt“ zu deklarieren.
Wache Gemeinde und wacher PGR!!! Das ist eine wache Gemeinde und ein ebensolcher PGR, die Dunkelmännertum
und Ewiggestrigsein eine Absage erteilt. Wer den Event einer Messen im Trident-Rit erleben will, hat bestimmt
viel bessere Möglichkeiten, daran zu kommen, als dass dafür die Firmvorbereitung verwendet wird, um
dem alten Kult zu huldigen. o^/ o^/ o^/ o^/ o^/ o^/ o^/ o^/ o^/
Den Plank und seine Lemuren… … kenne ich. Das sind ganz üble Gestalten… Und gedeckt wird der ganze
Pseudoprotestantismus in der Diözese vom Generalvikar und von den Bischofsvikaren… Der Diözesanbischof
ist hier machtlos… Nach 30 Jahren Liberalismus PUR unter dem vorigen Bischof ist es bewundernswert,
wie er sich in dieser Schlangengrube schlägt!