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Ohne Madeleine + Papst brauchte frische Luft + Vatikan für EU-Beitritt der Türkei + Ende in Minne + Neues Familienbild
Benedikt XVI. in Brasilien
Benedikt XVI. in Brasilien
© Ângela Barbour; visitadopapa.org.br
Ohne Madeleine

Vatikan. Papst Benedikt XVI. sprach gestern nach der Generalaudienz auf dem Petersplatz kurz mit Kate McCann, der Mutter der Anfang Mai an der südportugiesischen Algarveküste entführten Madeleine (4). Dabei segnete der Heilige Vater ein Foto der Vierjährigen und versprach, für sie zu beten. Vor den Medien erklärte Madeleines Vater, daß ein Besuch beim Papst unter normalen Umständen „einer der aufregendsten Momente“ seines Lebens gewesen wäre: „Aber wir denken natürlich immer daran, daß wir ohne Madeleine hier sind.“

Papst brauchte frische Luft

Vatikan. Papst Johannes Paul II. († 2005) soll während seines Pontifikats des öfteren geheime Wanderungen in der Gegend der italienischen Stadt Frosinone, südlich von Rom, unternommen haben. Dabei habe er auch gerne unter freiem Himmel übernachtet, um die frische Luft zu genießen. Das behauptete die Tageszeitung ‘Irish Independent’ mit Berufung auf den früheren Sicherheitschef im Vatikan, General Enrico Marinelli.

Vatikan für EU-Beitritt der Türkei

Vatikan. Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone hält den EU-Beitritt der Türkei für möglich. Das erklärte er am Mittwoch vor der Turiner Tageszeitung ‘La Stampa’: „Die Türkei hat viele Schritte gemacht und wird noch weitere setzen. Es gibt eine Entwicklung.“ Der Kardinal räumte ein, daß die Positionen unterschiedlich seien. Doch wenn Völker und Regierungen die fundamentalen Regeln des gemeinsamen Zusammenlebens respektierten, könne man für das Gemeinwohl in Europa und der Welt arbeiten.

Ende in Minne

Deutschland. Eine vom Bistum Hildesheim entlassene katholische Religionslehrerin (53) kann weiter unterrichten. Ab dem kommenden Schuljahr soll die Lehrerin aber an eine andere Schule versetzt werden. Wie das Bistum mitteilte, war der Grund für die ursprüngliche Kündigung nicht, daß die Lehrerin auch evangelischen Religionsunterricht erteilt hat. Beim Religionsunterricht würden die beiden Konfessionen kooperieren. Das Problem für das Bistum bestand in der Tatsache, daß die Religionspädagogin auch andere Fächer unterrichtet hatte.

Neues Familienbild

„Die Beziehungen verändern sich rasant, insbesondere in der Unterschicht. Die Männer sind häufig nicht mehr die Ernährer der Familie. Diese Rolle übernimmt immer öfter der Staat. Das macht es den Partnern leichter, sich zu trennen. Männer und Frauen sind immer weniger eine ökonomische Einheit, immer weniger Schicksalsgemeinschaft, immer weniger Lebenspartner. Was bleibt, ist die Sexualität. Sie bekommt eine neue Wichtigkeit.“

Aus einem Artikel im deutschen Wochenmagazin ‘Stern’ vom 1. Februar 2007
      
13 Lesermeinungen
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#13   nonnobisdomine   20:48:33 | Donnerstag, 31. Mai 2007
EU und UNO sind Freimaurerorganisationen.
Oder mal so gesagt: Von Freimaurern massiv unterwanderte Gesellschaften.
Und somit geht es kreuz.net nicht etwas an, sondern alle Menschen, die „guten Willens“ sind.
Wer ist „guten Willens“? Etwa nur der, der das 2. Vatikanische Konzil gutheißt und damit die Anbiederung der Kirche an den Zeitgeist?
Schauen Sie sich doch mal an, wer diesen Gremien angehört. Wer dort spricht… Und vergessen Sie nicht, mal einzelne Personen dort zu durchleuchten, soweit es Ihnen möglich ist.
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#12   Benedikt   20:38:27 | Donnerstag, 31. Mai 2007
EU…
Da die EU ja gemäß kreuz.net eine Freimaurerorgansisation ist, kann es kreuz-net eigentlich egal sein, wer dort Mitglied wird. Zumal wenn es die von einem Freimaurer gegründete Republik Türkei ist, oder??
Dass der Vatikan aber für eine Aufnahme der Türkei ist, irritiert in gewisser Hinsicht. Ohne eine Lockerung der Restriktionen gegenüber den Christen in der Türkei kann einer Aufnahme dieses Landes nicht zugestimmt werden.
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#11   Müller   18:24:35 | Donnerstag, 31. Mai 2007
@Romulus:
Ich denke, für Menschen wie Sie tut der Papst nie genug. Hat er nicht dort gebetet? Wenn Sie jetzt verneinen, woher wollen Sie das wissen?
Wenn Sie bejahen würden, wäre es Ihnen auch nicht genug. Dann hätte er sich wohl am Besten an den Eingang gekettet, damit er den Raum nicht mehr verlassen muss. Papst Benedikt hat auch in der Türkei eindringlich von der Religionsfreiheit gesprochen.
Sein Besuch in der Hagia Sophia ist gerechtfertigt, weil er ihn als Papst für wichtig erachtet hat, nicht weil Sie ihn als unpassend empfinden. Übrigens sollte Ihnen nicht entgangen sein, dass in der damaligen Berichterstattung vom Besuch Papst Benedikts in jedem Fernsehsender und Zeitungsbericht die Rede von der Geschichte der Hagia Sophia war. Nie wurde in unseren Medien darüber berichtet, der Papst habe ein Museum besucht, wohl aber, dass es in der Türkei als Museum bezeichnet wird. Das ist doch wohl ein riesengroßer Unterschied!
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#10   Christian Hüller   15:55:57 | Donnerstag, 31. Mai 2007
@ Rudolphus
Denken Sie an die Perser. Wie wurden die in Israel gefeiert, als es mit Babylon ;-) vorbei war.
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#9   Rudolfus   15:42:59 | Donnerstag, 31. Mai 2007
@Christian Hüller
So ist es. Sollen sich ruhig noch mehr Hunderttausende Mohammedaner in Deutschland und Frankreich ansiedeln, und sollen sie noch mehr islamische Kulturzentren errichten.
Bei diesem antireligiösen Staatseinfluß braucht es eine gehörige Portion Religion in Europa, am besten türkische Mohammedaner.
Die werden schon ihren Teil dazu beitragen.
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#8   Christian Hüller   15:36:30 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Es kommt, was kommen muss…
Der Vatikan weiß schon, warum man die Türken in Europa durchaus brauchen kann. Da sitzen eben Leute mit Verstand. Ich sags noch einmal: in den 60er Jahren war es die materialistische Ideologie, die, in die Höhen der Staatsmacht aufgestiegen, einzudämmen war, heute ist es der relativistische, liberalistische Hedonismus, der einzudämmen ist; und dazu eignet sich nichts besser als wahrhaft religiöse Menschen.
Es hat mich ungeheur entzückt, als Frau Schwarzer in Zusammenhang mit dem EU-Beitritt der Türkei den Braten gerochen und sogleich heftig aufgeschrien hat.
Es war der Schmerz der Erkenntnis, der hinter diesem Aufschrei stand.
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#7   Romulus   14:07:05 | Donnerstag, 31. Mai 2007
@Müller Hagia Sophia
Klar hat er das Museum Hagia Sophia (so offizielle Bezeichung) als päpstlicher Tourist besucht. Am besten wäre es gewesen, von den Türken als Zeichen für die künftige Religionsfreiheit die Rückgabe der Kirche als Gotteshaus zu verlangen. Um gleich konkret zu werden, hätte man darin beim Besuch die heilige Messe und einen orthodoxen Gottesdienst dort abhalten können. Dann, aber nur dann, wäre der Moscheebesuch gerechtfertigt gewesen.
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#6   Müller   12:37:26 | Donnerstag, 31. Mai 2007
@Romulus:
Wenn Sie schon aufschreien, dass Kirchen verhökert werden, dann sollte Ihnen als aufrechtem Christen doch sehr viel daran liegen, dass der Heilige Vater die Hagia Sophia besucht hat! (Immerhin eine ehemalige Kirche!)
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#5   Romulus   12:34:54 | Donnerstag, 31. Mai 2007
@Unschuld, @Dismas – Ein Schritt vor – zwei zurück
Die Politk des Vatikan wird seit zwei Jahren so betrieben: „Ein Schritt vor (Richtung Rechtgläubigkeit) und zwei zurück (Richtung Modernismus)“, wenn Sie wissen, was ich meine. Benedikt XVI. weicht Konflikten gerne aus. Es ist dies eine Konstante in seinem Leben. Er hat nach seiner Regensburger Vorlesung Angst bekommen, weil die Muselmanen getobt haben, was hat er gemacht? Ist in Konstantinopel in eine Moschee gelatscht, obwohl keinerlei Anlasss dazu bestand…
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#4   Müller   12:23:54 | Donnerstag, 31. Mai 2007
@Dismas:
Verfolgungswahn ist therapierbar, ehrlich! Versuchen Sie es!
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#3   Dismas   12:17:13 | Donnerstag, 31. Mai 2007
…zu Unschuld…Mon Dieu !!!
In welchem Zeitalter leben Sie bitte ?…das der Vatican vom Freimaurertum unterwandert ist, weiss jeder gute römisch-katholische Christ. Oder glauben Sie wir hätten in Deutschland und anderen Ländern soche häretischen Zustände in der Kirche, wenn der Vatikan noch richtig römisch-katholisch geprägt wäre?
Schauen Sie sich einen Kardinal Lehmann an! Wieso residiert er in der 4-ten Amtsperiode obwohl nur drei überhaupt erlaubt sind? Lehmann ist Rotarier.
Es geht eh nur noch um das goldene Kalb – so Bischof Dr. Felix Genn in Essen – der „Alles“ verkaufen will um die Kirche zu zerstören.
Gott sei Allen ein gnädiger Richter !
Orate Fratres !
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#2   Unschuld   11:06:55 | Donnerstag, 31. Mai 2007
EU Beitritt der Türkei
Liebe Mitchristen,
allmählich glaube auch ich, dass im Vatikan die Freimaurer die Fäden ziehen. Und der Bertone zu ihnen gehört.
Unschuld
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#1   Bruder Theophil   09:11:28 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Zum Geleit…das heutige Evangelium
EVANGELIUM Markus 10, 46-52
In jener Zeit, als Jesus mit seinen Jüngern und einer großen Menschenmenge Jericho wieder verließ, saß an der Straße ein blinder Bettler, Bartimäus, der Sohn des Timäus. Sobald er hörte, dass es Jesus von Nazaret war, rief er laut: Sohn Davids, Jesus, hab Erbarmen mit mir! Viele wurden ärgerlich und befahlen ihm zu schweigen. Er aber schrie noch viel lauter: Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir!
Jesus blieb stehen und sagte: Ruft ihn her! Sie riefen den Blinden und sagten zu ihm: Hab nur Mut, steh auf, er ruft dich. Da warf er seinen Mantel weg, sprang auf und lief auf Jesus zu. Und Jesus fragte ihn: Was soll ich dir tun? Der Blinde antwortete: Rabbuni, ich möchte wieder sehen können.
Da sagte Jesus zu ihm: Geh! Dein Glaube hat dir geholfen. Im gleichen Augenblick konnte er wieder sehen, und er folgte Jesus auf seinem Weg.
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