Kirchenmusik
Wenn die Sonne hinter dem Ölberg aufsteigt
Warum der emeritierte Erzbischof von Mailand stundenlang pro Tag die Musik von Wolfgang Amadeus Mozart hört.
Carlo Maria Kardinal Martini
Carlo Maria Kardinal Martini
(kreuz.net) „Mozart ist für mich sehr wichtig geworden“. Das erklärte der emeritierte Erzbischof von Mailand, Carlo Maria Kardinal Martini, nach einem Bericht der italienischen Online-Zeitung ‘Affari Italiani’:

„Daß Mozarts Melodien, seine Arabesken und sogar seine dämonischen symphonischen Kontrapunkte in der Lage sind, den Geist der Leidenschaftlichen und die Seele der Zuhörer aller Zeiten zu stärken, war schon den frühen Biographen des genialen musikalischen Talentes klar.“

Für den Kardinal ist Mozart sehr wichtig geworden, weil er seit einigen Jahren an Parkinson leidet:

Mozart Anfang 20 mit dem Orden vom Goldenen Sporn
Mozart Anfang 20 mit dem Orden vom Goldenen Sporn
„Seitdem ich entdeckt habe, daß Mozarts Musik bei dieser Krankheit hilft sich zu entspannen, sich fortzubewegen und Übungen zu machen, höre ich ihn über viele Stunden am Tag – schon ab dem frühen Morgen, wenn ich erwache und ich durch mein Fenster in Jerusalem das erste Licht über dem Ölberg sehe.“

Die Erfahrungen des Kardinals scheinen von Forschern in den Vereinigten Staaten bestätigt zu werden. Der Kardinal erwähnt die Universität Oshkosh im US-Bundesstaat Wisconsin und die Untersuchungen des dortigen Neurologieprofessors Frances Rauscher.

Der Kardinal kann dessen Forschungsergebnisse nur bestätigen.

Die Werke des österreichischen Komponisten helfen dem Gehirn offenbar, besser und schneller zu funktionieren, sodaß sich die Effekte der neuro-degenerativen Krankheiten Alzheimer und Parkinson verlangsamen.

Darum sprechen die Forscher von einem „Mozarteffekt“, der sich vor allem beim Hören seiner Opern zeigt.

Durch die Musik wird die Verbindung zwischen den Neuronen im Gehirn positiv beeinflußt – glaubt der Kardinal.

Gewiß, die stimulierenden Impulse der Musik von Mozart machen nicht intelligenter: Aber sie helfen dem Gehirn, besser zu funktionieren.
      
52 Lesermeinungen
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#52   Gotthard   23:15:44 | Sonntag, 3. Juni 2007
Ignoranz
Gewiß, die stimulierenden Impulse der Musik von Mozart machen nicht intelligenter: Aber sie helfen dem Gehirn, besser zu funktionieren.
klar, das Gehirn hat nur mit Intelligenz was zu tun…
ein saudummer Satz – von Ignoranten!!!!!!
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#51   Rudolfus   21:35:19 | Freitag, 1. Juni 2007
@Buchtip
Lesen Sie das zuletzt auf kreuz.net vorgestellte Buch über die Entstehung des Lebens und der Welt, in dem u.a. die Evolutionstheorie kritisiert wird!
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#50   matt2 †   21:32:21 | Freitag, 1. Juni 2007
@Stephanus: wozu wollen Sie soviel lesen…?
ich schau immer fern, wenn ich mich zerstreuen will, meistens Sport. Sachbücher können Sie ja gerne lesen insofern diese der Wahrheit verpflichtet sind und Ihr Interesse wecken.
Ich möchte aber folgendes sagen: ich bin kein kategorischer Feind der Phantasie oder von Phantasieerzählungen. Zum Beispiel bin ich durchaus ein Fan gewisser kritischer Utopien und Extrapolationen des Zeitgeschehens, deren eigentliches Anliegen die Förderung der Wahrheit ist, nicht die Darstellung einer kindischen Scheinwelt, die den Charakter verdirbt.
Die Phantasie ist durchaus ein geistig-schöpferisches Instrument durch das man sogar alternativ Erfahrung gewinnen kann. Nur, dass man dabei die Geschichten aus der Tiefe der Seele selbst erfindet, was die Gefahr in sich birgt damit nicht über den eigenen Persönlichkeitshorizont hinauszukommen und darin auch verloren zu gehen.
Insofern halte ich nichts von trivialen Phantasiegschicht’ln, – je langwieriger, umso schlimmer – was man allg. unter dem Begriff und in Hinblick auf Tolkiens Halb(ling)welt als Fantasy versteht, ohne ersichtlichen, wahrheitsdienlichen Effekt, vielmehr effekthascherisch. Ein billiger Abklatsch, eine kitschige Verschleierung christlicher Symbolik, eingebettet und quasi begraben in einer (wiederum) heidnischen Gesinnung. Also ein trügerischer Ungeist, der nicht mit dem klaren, dem hl. Geist seriösen Christentums vereinbar ist. Das muss man einfach spüren.
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#49   Stephanus   20:57:36 | Freitag, 1. Juni 2007
sirilo +matt2:
Ich vergaß zu erwähnen, daß ich das kurze Zeit vorher hier irgendwo gelesen habe, im Forum beim Thema, ob man als Katholik entsprechende Literatur lesen dürfe usw.
aber an matt2 hätte ich doch folgende Frage: wenn sie diese und ähnliche Literatur als unwürdig betrachten, dann hätte ich gerne einige Tips von Ihnen, was man stattdessen denn lesen soll.
Um die Sache einwenig einzugrenzen möchte ich in Anlehnung an einen bekannten Satz der Hl. Theresia sagen: Wenn Sachbuch, dann Sachbuch, wenn Belletristik, dann Belletristik.
Die Bibel, die Nachfolge Christi usw, scheiden also hier aus.
Was soll oder darf ich lesen wenn ich meinen überanstrengten Geist einwenig ausführen will?
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#48   Sirilo   17:29:43 | Freitag, 1. Juni 2007
@matt2
Als Sie in jungen Jahren Tolkiens Bücher lasen, haben Sie also schon damals nichts verstanden, keinen Sinn für Literatur gehabt und das meiste schon vergessen. Das kommt öfter vor, die Mehrzahl der Menschen ist unliterarisch, und manche, wie Sie, sind auch noch stolz darauf. (Es gibt auch Menschen, die stolz darauf sind, unmusikalisch zu sein.) Aber wer keinen Sinn für Literatur hat, soll sich nicht über Literatur äußern, sonst macht er sich nur lächerlich.
Schreiten Sie statt dessen ruhig weiter voran auf dem Weg in Ihre eigene Scheinwelt mit Ihrer eigenen Scheinreligion. Glauben Sie ruhig weiter daran, daß Sie der Größte sind, der alles weiß und versteht. Solange Sie nicht gemeingefährlich werden, wird man Sie nicht in eine geschlossene Anstalt einweisen.
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#47   matt2 †   17:06:41 | Freitag, 1. Juni 2007
@Sirilo: Sie kleiner Frechdachs!
und jetzt stellen Sie Sich vor: ich habe „Herr der Ringe“ gelesen. Die ganzen drei Schrottbücher habe ich verschluckt, als ein Knäblein ich war. Da habe ich noch allerhand anderes konsumiert, was mir nicht behagte. Es ist Gehirnschrott. Das kindische Phantasma, eines kindischen Menschen, der durch seine kindische Machart dem Teufel dienstbar ist. Eine gottentfremdete, irreale, ungesunde Scheinwelt. Zum Ausspeien ist das. Aber für Kindsköpfe wie Sie natürlich wie geschaffen.
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#46   Sirilo   16:56:54 | Freitag, 1. Juni 2007
@matt2
Da Sie offensichtlich nur sehr wenig von Literatur verstehen, sollten Sie sich darüber nicht äußern, denn die Gefahr der Blamage ist zu groß. Ihre Behauptung, Gott komme in Tolkiens Werk nicht vor, beweist nur, daß Sie Tolkiens Bücher nicht gelesen haben. Ihr Gerede von der „Scheinwelt“ zeigt, daß Sie keine Ahnung haben von Phantasie und Imagination und der Funktion der Literatur, Sekundärwelten zu schaffen. Und daß Sie Tolkiens Werk und Harry Potter auf eine Stufe stellen, läßt den Schluß zu, daß Sie keines von beiden kennen.
Bitte, beschränken Sie sich auf das Ausspinnen Ihrer Privatreligion und äußern Sie sich nicht mehr zu Themen, bei denen Ihnen jede Kompetenz fehlt.
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#45   matt2 †   15:27:22 | Freitag, 1. Juni 2007
@Rudolfus: Sie haben eine naive Einstellung…
da könnten Sie gleich sagen: wieso soll man als Katholik nicht etwa dies und das Falsche und Ungeistige unternehmen? Sind Sie so blind?
Das ist doch ein dümmliches Phantasma, was Tolkien sich ausgedacht hat, das wie eine Gegenbibel auffährt und sich in den Hirnen junger Menschen festsetzt anstatt der Bibel. Es ist doch genau dasselbe Niveau wie dieser okulte HarryPotter-Scheiss. Heidnische Phantasien, Zaubereien, magische Symbole und Gegenstände, Zwergen, Elfe und Feen, sprechende Bäume… das ist doch primitves Heidentum und eine gottvergessene Scheinwelt. Wo kommt darin Gott vor? Nirgens, denn es ist ein gottloses Phantasma, vom Teufel erdacht. Und ich sage es nochmals: eines seriösen Christen unwürdig. Da könnt Ihr darüber diskutieren, was Ihr wollt.
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#44   Rudolfus   10:01:28 | Freitag, 1. Juni 2007
@matt2
Warum soll ein Katholik wie Tolkien nicht Romane über Phantasiereiche schreiben können, ohne dabei Katholik zu bleiben?
Phantasieromane werden gerne gelesen, und diese kann ein Katholik ebenso hervorbringen wie ein Nichtkatholik.
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#43   matt2 †   09:40:55 | Freitag, 1. Juni 2007
Tolkien ist ein Heide…
und davon zeugt sein heidnisches Phantasma, eines Christen unwürdig und verfänglich sich damit zu belästigen.
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#42   palestrina   09:36:23 | Freitag, 1. Juni 2007
Stephanus,
Sie haben ja so recht, mit leider einem Fehler:
Man ist eben leider so verbohrt. Es ist grausam.
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#41   Sirilo   08:40:00 | Freitag, 1. Juni 2007
@Stephanus
J.R.R. Tolkien war kein Freimaurer (wie kommen Sie auf solchen Unfug?), sondern ein sehr eifriger und gläubiger Katholik.
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#40   Stephanus   01:49:51 | Freitag, 1. Juni 2007
Jetzt aber wieder mal einwenig mehr ernsthaftes, bitte:
Es gibt wohl in der ganzen Kirche, angefangen von Jesus Christus bis heute keinen einzigen Menschen der nicht unterscheiden könnte zwischen Schöpfer und Werk. Wieoft könnte ich wohl zur Heiligen Beichte gehen oder zur Heiligen Kommunion, wenn dazu ein Heiliger notwendig wäre?
Laßt Mozart doch Freimauerer gewesen sein, seine Musik ist außergewöhnlich, laßt Tolkien doch Freimauerer gewesen sein, sein schriftstellerisches Werk ist großartig, laßt Karl May doch seine Zeit im Knast, sein umfangreiches Werk belehrt und schenkt viele schöne Stunden und Vivaldi sowieso und Händel auch und Bach klingt manchmal etwas traurig, aber im allgemeinen, wunderbar, oder? Und wenn man nicht ganz verbohrt ist, dann gibt es auch den einen oder anderen modernen Song der recht nett anzuhören ist.
Obwohl ich „harten“ Rock nicht mag, habe ich mir mal ein 25min Schlagzeugsolo angehört und es war jedenfalls so einvernehmend, daß ich mich gerade daran erinnere.
Und: es gibt in vielen würdigen und gültigen Riten der katholischen Kirche auch wunderschönen Tanz, habe gerade einen Einblick in den äthiopischen Ritus gehabt. Wunderschöne Gewänder und tiefgläubige Menschen die auch als Zeichen ihrer wirklich tiefergreifenden Anteilnahme sich „rythmisch“ bewegen.
Das ist aber gewachsene Tradition in diesen Ländern und keinesfalls zu verwechseln mit sogenannten Karnevalsmessen hier bei uns.
Und wer sich in einer grossen Klosterkirche nicht vom gesungenen Choral gefangen nehmen lassen kann,der hat was verpaßt!
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#39   Czibo Nieznany   23:40:48 | Donnerstag, 31. Mai 2007
landorganist: Der Gregorianische Choral
:-] Jetzt begreife ich die ganz große Sehnsucht derer nach dem Gregorianischen Choral. Wenn Mozart schon Freimaurer, Vivaldi rothaarig, Bruckner verklemmt und Tschaikowsky schwul dann kann ja nur der Gregorianische Choral als Kirchenmusik gestattet sein.
Der hat möglicherweise seine Reize für Mönche und Nonnen (alphabetische Reihenfolge), aber doch nicht für das gewöhnliche Volk (= plebs). :&)
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#38   HeinrichvonOfterdingen   22:21:46 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Lass uns weitermachen:
Landorgiast = deppert = verboten
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#37   matt2 †   20:36:31 | Donnerstag, 31. Mai 2007
@Stephanus: ja, ich bin böse!
bad to the bone, weil ich Mozart’s Musik nicht mag. Ob er Freimauerer war ist mir allerdings wurscht.
Das mit dem Tanzen habe ich nicht ganz verstanden. Tanzen ist doch verpönt in der Liturgie. Muss ich jetzt auch noch eine Tanzschule besuchen, wenn ich meine empfindlichen Ohren schon diesem Musiklärm aussetze???
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#36   Baron Bolligru   20:35:52 | Donnerstag, 31. Mai 2007
„landorgiast: bitter verbissener Hetzer – abzulehnen“
– sag’ ich’s doch.
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#35   landorganist   20:34:04 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Na also,
ein degenerierter Möchtegernbaron springt sofort auf den Zug auf…bravo!
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#34   Baron Bolligru   20:31:28 | Donnerstag, 31. Mai 2007
„Fortsetzung erwünscht“?
Gerne:
landorgiast: bitter verbissener Hetzer – abzulehnen.
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#33   landorganist   20:25:52 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Könnten wir die Hetz-net-Lehrmeinung
mal zusammenfassen? Welche Persönlichkeiten gehören denn nun auf den Forumsindex?
Bach = Protestant = Verboten!
Vivaldi = rothaarig = Verboten!
Mozart = Freimaurer = Verboten!
Michelangelo = schwul = Verboten!
Tschaikowski = schwul = Verboten!
Mendelssohn = Jude = Verboten!
Klara Schumann = Frau = Verboten!
Händel = Protestant u. zu den Engländern übergelaufen = Verboten
Fast alle dt. Bischöfe = Freimaurer/Rotarier etc. = Verboten
Papst Benedikt XVI. u. seine nachkonziliaren Vorgänger = Verboten!
Jesus Christus = mangelnde lit. Kleidung/Bildung = Verboten!
Dreieck = Freimaurersymbol = Verboten!
„Volksaltar“ = Nachkonziliar = Verboten!
Fortsetzung erwünscht!
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#32   Stephanus   20:23:56 | Donnerstag, 31. Mai 2007
matt2
sie sind doch hoffentlich kein böser Mensch?
oder?
immerhin heißt es ja nicht umsonst: Wo man singt, da laß dich nieder, böse Menschen haben keine Lieder.
Und was wäre die allerheiligste katholische Liturgie ohne Musik?
Im Himmel wird getanzt, darum sollten wir uns hier auf Erden gut darauf vorbereiten.
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#31   juergen   18:09:31 | Donnerstag, 31. Mai 2007
@Felicitus
Ist mir bekannt.
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#30   Felicitus   18:07:25 | Donnerstag, 31. Mai 2007
@Pegasus & juergeen
Vivaldi hat seinen Namen „il prete rosso“ – der rote Pfarrer allein daher, weil er rothaarig war. Ich kenne einige Italiener (Lombarden) die rothaarig sind.
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#29   20mancro5 †   17:42:17 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Na dann
Die Werke des österreichischen Komponisten helfen dem Gehirn offenbar, besser und schneller zu funktionieren, sodaß sich die Effekte der neuro-degenerativen Krankheiten Alzheimer und Parkinson verlangsamen.
wäre doch Mozarts Musik auch bestens für einige Redakteure von +Net sowie für manchen Poster hier.Vielleicht kommt dann nicht soviel Schwachsinn bei denen raus
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#28   matt2 †   16:44:25 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Alle Musik ist eitler Kitsch (unfreundlich betrachtet)
wenn ich sie nicht habe geh ich auch nicht zugrunde. Aber wenn ich mir mit Musik die Zeit vertreibe, dann doch mit jener, die mir gefällt und nicht mit einer, die mir belanglos ist. Ich werde auch nicht für die Musik streiten, die mir gefällt. Mein Geschmack wandelt sich ja auch mit der Zeit, aber deshalb ist mir die Musik insgesamt nicht wichtiger geworden.
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#27   HeinrichvonOfterdingen   16:36:48 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Und was die mattsche Rockballade mit moderner
Musik zu tun hat, das ist auch schleierhaft. Moderne Musik, das ist z.B. Ligeti, Scelsi, Feldman, vielleicht auch noch Schostakowitsch, Bartok, Martin oder Britten. Kann man mögen oder nicht. Aber das ist moderne Musik.
Die Rockballade ist hingegen (egal welche) freundlich betrachtet nur Kitsch.
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#26   AthanasiusII   16:30:57 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Die ganzen Geschichten
über die angebliche „Sexualorientierung“ Michelangelos, Tschaikowskys usw. sind wahrscheinlich post-1960 Erfindungen, so die Universität Berkeley (ja sogar die!).
Alles für die Sodom-Propaganda. Michelangelo soll eine Frau in Albano Laziale gehabt haben, war aber eher narzistisch geprägt. Es gibt in Italien Untersucher die seine Nachkommen entdeckt haben, sagen die Wissenschaftler.
Und auch im 16. Jh. konnten Sodomiten noch keine Kinder zeugen miteinander.
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#25   semper reformandus   16:21:12 | Donnerstag, 31. Mai 2007
@juergen
wie bitte? Wo habe ich im „Nachbarstrang“ etwas mitgeteilt? Wie kommen Sie dazu, dortige Äußerungen mit meiner Frage zu Mozart in Verbindung zubringen? Sie haben ja eine ganz famose Diskussionskultur…
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#24   HeinrichvonOfterdingen   16:20:35 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Lieber Jürgen,
klar, jeder der nicht verheiratet war, war wahrscheinlich Homosexueller. Und jeder der viel Geld hatte, wahrscheinlich Raubmörder. Und jeder der verheiratet war und keine Kinder hatte war wahrscheinlich impotent.
Verschonen Sie uns mit sowas!
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#23   Rudolfus   16:17:18 | Donnerstag, 31. Mai 2007
@Juergen
Genauso ist es – wenn ein Sänger beim Papstweltjugendtag einen persönlichen Song darbietet, sollte er nicht in aller Öffentlichkeit gegen den katholischen Glauben Stellung beziehen.
Denn es gibt ja weiters den Unterschied zwischen einer klassischen Musikkomposition für ein Orchester und einem persönlichen Lied, das ein Sänger persönlich vorträgt, denn letztere Musikgattung ist auch mehr verbunden mit der Persönlichkeit des Sängers und seiner gesellschaftlichen Bekanntheit.
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#22   juergen   16:15:26 | Donnerstag, 31. Mai 2007
@ H.v.O
Wenn die Diskussion abgelehnt ist könnten wir das ganze ja nochmals bezüglich der Kirchenmaler wiederholen. Macht gewiss viel Spaß und bringt ungefähr soviel wie Matts Philosophie.
Ja,
wäre Michelangelo nicht schwul gewesen, hätte er die Sixtinische Kapelle weiß angestrichen, statt sie zu bemalen.
:-] :-] :-] :-]
Selbige Veranlagung vermutet man übrigens auch bei Tschaikowski und Camille Saint-Saens.
Also weg mit der Musik solcher Leute!
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#21   matt2 †   16:08:30 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Wenn ich das Gefühl habe, dass moderne Musik mich eher erbaut…
wenn ich in manch einer Rock-Balade eher schwelgen kann, wieso soll ich mich dann mit Mozart herumschlagen? Ein schöner E-Gitarren Sound kann sehr erbaulich sein. Ein einfaches modernes Arrangement kann auch die Seele berühren. Mir ist die Klassik im allg. zu bombastisch, zu pompös, etwa so, wie das Innere eines manchen Kirchenhauses und auch zu langwierig im Aufbau. Es spricht mich nicht an.
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#20   juergen   16:06:57 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Mitläufer
„Die Frage muss erlaubt sein, ob Mozart ein „gläubiger“ Freimaurer, also aus Sicht der Kirche also ein Ungläubiger, oder ein „naiver“ Freimaurer war, der aus Mode, familiärer Tradition (sein Vater war bereits in der Loge!), Mitläufertum (damals waren viele „gute Katholiken“ dabei, auch Bischöfe), oder aus Spieltrieb, warum auch immer, mitgemacht hat, ohne seinen Glauben bewußt zu verraten. Letzterer Typus war wohl zu der Zeit nicht so selten.“
Also um das nochmal klar zu sehen:
Wenn also jemand aus „Mitläufertum“ oder „Mode“ in einer Freimaurerloge ist dann ist das nicht unbedingt schlimm.
Wenn aber jemand – wie der Musiker im Nachbarstrang – aus „Mitläufertum“ oder „Mode“ sagt, daß er nichts gegen Homosexuelle hat, dann ist das ganz schlimm.
o.O
Da wird sich doch was zurechtgedreht gerade, wie es zur eigenen Meinung passt.
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#19   HeinrichvonOfterdingen   16:04:42 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Als nächstes würde ich eine Diskussion
darüber wünschen welcher Erbauer herrlicher Kirchen wie viele uneheliche Kinder hatte und warum deshalb sein Bauwerk abzulehnen ist. Wenn die Diskussion abgelehnt ist könnten wir das ganze ja nochmals bezüglich der Kirchenmaler wiederholen. Macht gewiss viel Spaß und bringt ungefähr soviel wie Matts Philosophie.
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#18   Rudolfus   16:00:21 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Musiker, andere Künstler und deren Konfessions- oder Parteizugehörigkeit
Eine große Zahl an Musikern und Künstlern, die Großes für die christliche und katholische Musik und Kunst geleistet haben, waren nicht katholischer Konfession, manche vielleicht auch keine Christen – das ändert aber nichts daran, daß diese Großes für die hl. Kirche und deren Musik und Kultur geleistet haben, nämlich im Dienst der Kirche und deren Hirten, und somit können sie auch keine expliziten Kirchenhasser gewesen sein.
Es ist somit egal, wie es um ihren persönlichen Glauben stand – denn Gottes und des Heiligen Geistes Wirken ist nicht auf die göttliche Kirche alleine beschränkt.
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#17   semper reformandus   15:58:04 | Donnerstag, 31. Mai 2007
ungläubiger Mozart?
Die Frage muss erlaubt sein, ob Mozart ein „gläubiger“ Freimaurer, also aus Sicht der Kirche also ein Ungläubiger, oder ein „naiver“ Freimaurer war, der aus Mode, familiärer Tradition (sein Vater war bereits in der Loge!), Mitläufertum (damals waren viele „gute Katholiken“ dabei, auch Bischöfe), oder aus Spieltrieb, warum auch immer, mitgemacht hat, ohne seinen Glauben bewußt zu verraten. Letzterer Typus war wohl zu der Zeit nicht so selten. Seine Musik – nicht nur die Sakralmusik – zeigt, dass er tief gläubig war, und zwar katholisch. Wer das nicht erkennt, ist unmusikalisch.
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#16   Athanasius   15:47:12 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Warum Kardinal Martini…
…gerne Mozart hört?
Ich weiß es immer noch nicht. Könnte aber sein, daß die beiden in der persönlichen Vergangenheit in Männerklubs die gleichen Schürzen getragen haben? Und gerne Zirkel und Hammer benutzt haben?
Übrigens waren im 18. Jahrhundert sogar die Fürsterzbischöfe von Lüttich fast ohne Ausnahme Logenbrüder… Wie auch bestimmte katholische Adelsmänner von anno dazumal, die heute sogar von bestimmten Tradis – oh Ironie des Schicksals! – glorifiziert werden…
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#15   juergen   15:43:53 | Donnerstag, 31. Mai 2007
@PegasusNbW
Naja, bei Vivaldi wäre ich mir da nicht so sicher.
Ob man Musik eines Priester spielen darf, der seinen Priesterberuf gleichsam an den Nagel gehängt hat…
o.O
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#14   Ansgar   15:43:22 | Donnerstag, 31. Mai 2007
@ Mozarts Musik
Mozarts Musik preist Gottes Schöpfung. Es hat zahlreiche wunderschöne Messen geschrieben. Freimaurer? Er war ein niedriger Mensch, seine Musik ist es nicht. Dank Menschen wie Mozart und deren Werken gewinnen viele Verzweifelte und Zweifelnde Trost, kommen zum Glauben. Was so schön vertont wird, muß doch wahr sein, sagen sie sich.
Und die Teilnehmer hier? Verurteilen das fantastische Werk des Salzburgers mit unglaublich krämerigen Argumenten. Grün vor Mißgunst, verklebt im Hirne! Oder einfach dümmlich-geschmacklos, wie Matt mal wieder.
Ach, es ist so traurig, daß mit dem Glauben an Gott auch das Urteilsvermögen für Ästhetik und Schönheit verschwindet.
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#13   matt2 †   15:36:16 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Egal welche absurden Thesen man auch aufstellt…
man wird einen Forscher finden, diese zu bestätigen und als wiss. fundiert hinzustellen. Anscheinend hat kreuz.net eine besondere Vorliebe für den Wolferl und seine Engelsmusik. Ich will Mozart garnicht schlecht machen. Er soll ein musikalisches Genie gewesen sein, auch wenn mir seine Musik nichts gibt. Aber wahrscheinlich liegt das jetzt daran, dass bei mir die Gehirnmasse verkümmert ist und ich nicht auf diese himmlischen Schwingungen anspreche. Der matt ist in Gegensatz zu Mozart eben ein musikalischer Idiot. Aber er lebt ganz gut damit.
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#12   PegasusNbW   15:33:29 | Donnerstag, 31. Mai 2007
@juergen
gegen bruckner dürfte hier in diesem forum eigentlich niemand was haben. vivaldi dürfte auch noch toleriert werden, auch wenn er ein „roter“ war (il prete rosso)…
;-) O:O
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#11   dominik2 †   15:30:39 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Die Pet Shop Boys!
Heimlich hören sie alle die Pet Shop Boys! :-D
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#10   juergen   15:29:34 | Donnerstag, 31. Mai 2007
am besten alle rausschmeissen?
Wenn ich den Stuss hier lese, frage ich mich, welche Musik überhaupt noch „erlaubt“ ist.
– Bach –> Protestantenmusik
– Mozart –> Freimaurermusik
– moderne Musik –> Teufelswerk
:-!
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#9   amadeus †   15:27:27 | Donnerstag, 31. Mai 2007
auch benedikt XVI liebt mozart
ist eigentlich benedikt XVI auch ein freimaurer – wer weiss was?
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#8   catharina   15:20:16 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Mozart war Freimaurer,
doch das macht ihn für S.Em. Karl Card. Lehmann auch nicht sonderlich attraktiv. Er bekannte sich einmal in einem Interview zu der schwedischen Popgruppe Abba – vielleicht hört er in deren Namen die „ipsissima vox Jesu“?
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#7   Rudolfus   15:15:05 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Ausgezeichnet!
Möge der Cardinal nur mehr Musik hören – vielleicht bekehrt ihn dann der Heilige Geist weg von der modernistischen Häresie.
Alles besser, als in der hl. Kirche weiter mitzumischen.
Mögen viele für seine Bekehrung und für seine ewige Errettung beten – auch für die Gesundung von der irdischen Krankheit, aber wichtiger ist die Gesundheit der Seele. Möge Gott alles gewähren!
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#6   matt2 †   15:09:37 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Rock me Amadeus!
also diese Gehirnanalysen sind so etwas von lächerlich. Kann man nicht einfach sagen, man mag die Musik und findet sie inspirierend und entspannen? Ich weiß schon: dann kommt man sich eben gescheit vor mit diesem wiss. Foschergetue. Klar! Parkinson läßt sich mit mozartischer Stimulation der Gehirngänge bekämpfen. Ich sage: die Menschen werden körperlich senil, weil sie vorher schon geistig blöd sind. Da muss man schon tiefer graben, als sich von Mozart anstrudeln zu lassen. Ich finde seine Musik nicht sonderlich stimulierend, vielmehr belanglos, wie alle Klassik.
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#5   Freinsberg   14:50:22 | Donnerstag, 31. Mai 2007
@ r.ruhrgebietler
Obwohl Barth reformiert war, liebte er Mozarts Musik heiß (wie übrigens auch Hans Urs von Balthasar).
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#4   nonnobisdomine   14:37:57 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Mozart war Freimaurer, was …
die heutigen Freimaurer durchaus für sich ausnutzen.
Wenn schon der angesprochene Kardinal der „Lehmann-Fraktion“ nahesteht / nahestand, dann ist das konsequent.
Lehmann gehört ja einer Freimaurer-Vorfeld-Organisation an. Ob er Freimaurer ist, weiß ich nicht.
Herr, wirf Hirn herab.
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#3   r.ruhrgebietler   14:30:25 | Donnerstag, 31. Mai 2007
@Freinsberg – Bach?
War J.S.Bach nicht eher den Protestanten zugeneigt? Wie kommt Barth also auf diese Feststellung??
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#2   Freinsberg   14:14:31 | Donnerstag, 31. Mai 2007
@ Romulus
Und was hat das mit Mozart zu tun?
Schon Karl Barth sagte: Bei offiziellen Anlässen spielen die Engel im Himmel Bach, doch unter sich spielen sie Mozart.
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#1   Romulus   14:10:24 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Papabile
Wollte der nicht statt Ratzinger Papst werden? Er war doch der Wunschkanditat der Lehmann-Fraktion.
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