Warum der emeritierte Erzbischof von Mailand stundenlang pro Tag die Musik von Wolfgang Amadeus Mozart hört.
Carlo Maria Kardinal Martini
(kreuz.net) „Mozart ist für mich sehr wichtig geworden“. Das erklärte der emeritierte Erzbischof von
Mailand, Carlo Maria Kardinal Martini, nach einem Bericht der italienischen Online-Zeitung ‘Affari Italiani’:
„Daß Mozarts Melodien, seine Arabesken und sogar seine dämonischen symphonischen Kontrapunkte in der
Lage sind, den Geist der Leidenschaftlichen und die Seele der Zuhörer aller Zeiten zu stärken, war schon
den frühen Biographen des genialen musikalischen Talentes klar.“
Für den Kardinal ist Mozart sehr wichtig
geworden, weil er seit einigen Jahren an Parkinson leidet:
Mozart Anfang 20 mit dem Orden vom Goldenen Sporn
„Seitdem ich entdeckt habe, daß Mozarts Musik
bei dieser Krankheit hilft sich zu entspannen, sich fortzubewegen und Übungen zu machen, höre ich ihn
über viele Stunden am Tag – schon ab dem frühen Morgen, wenn ich erwache und ich durch mein Fenster
in Jerusalem das erste Licht über dem Ölberg sehe.“
Die Erfahrungen des Kardinals scheinen von Forschern
in den Vereinigten Staaten bestätigt zu werden. Der Kardinal erwähnt die Universität Oshkosh im US-Bundesstaat
Wisconsin und die Untersuchungen des dortigen Neurologieprofessors Frances Rauscher.
Der Kardinal kann
dessen Forschungsergebnisse nur bestätigen.
Die Werke des österreichischen Komponisten helfen dem Gehirn
offenbar, besser und schneller zu funktionieren, sodaß sich die Effekte der neuro-degenerativen Krankheiten
Alzheimer und Parkinson verlangsamen.
Darum sprechen die Forscher von einem „Mozarteffekt“, der sich
vor allem beim Hören seiner Opern zeigt.
Durch die Musik wird die Verbindung zwischen den Neuronen im
Gehirn positiv beeinflußt – glaubt der Kardinal.
Gewiß, die stimulierenden Impulse der Musik von Mozart
machen nicht intelligenter: Aber sie helfen dem Gehirn, besser zu funktionieren.
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52 Lesermeinungen
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Ignoranz Gewiß, die stimulierenden Impulse der Musik von Mozart machen nicht intelligenter: Aber sie
helfen dem Gehirn, besser zu funktionieren. klar, das Gehirn hat nur mit Intelligenz was zu tun… ein
saudummer Satz – von Ignoranten!!!!!!
@Buchtip Lesen Sie das zuletzt auf kreuz.net vorgestellte Buch über die Entstehung des Lebens und der
Welt, in dem u.a. die Evolutionstheorie kritisiert wird!
@Stephanus: wozu wollen Sie soviel lesen…? ich schau immer fern, wenn ich mich zerstreuen will, meistens
Sport. Sachbücher können Sie ja gerne lesen insofern diese der Wahrheit verpflichtet sind und Ihr Interesse
wecken. Ich möchte aber folgendes sagen: ich bin kein kategorischer Feind der Phantasie oder von Phantasieerzählungen.
Zum Beispiel bin ich durchaus ein Fan gewisser kritischer Utopien und Extrapolationen des Zeitgeschehens,
deren eigentliches Anliegen die Förderung der Wahrheit ist, nicht die Darstellung einer kindischen Scheinwelt,
die den Charakter verdirbt. Die Phantasie ist durchaus ein geistig-schöpferisches Instrument durch das
man sogar alternativ Erfahrung gewinnen kann. Nur, dass man dabei die Geschichten aus der Tiefe der Seele
selbst erfindet, was die Gefahr in sich birgt damit nicht über den eigenen Persönlichkeitshorizont hinauszukommen
und darin auch verloren zu gehen. Insofern halte ich nichts von trivialen Phantasiegschicht’ln, – je langwieriger,
umso schlimmer – was man allg. unter dem Begriff und in Hinblick auf Tolkiens Halb(ling)welt als Fantasy
versteht, ohne ersichtlichen, wahrheitsdienlichen Effekt, vielmehr effekthascherisch. Ein billiger Abklatsch,
eine kitschige Verschleierung christlicher Symbolik, eingebettet und quasi begraben in einer (wiederum)
heidnischen Gesinnung. Also ein trügerischer Ungeist, der nicht mit dem klaren, dem hl. Geist seriösen
Christentums vereinbar ist. Das muss man einfach spüren.
sirilo +matt2: Ich vergaß zu erwähnen, daß ich das kurze Zeit vorher hier irgendwo gelesen habe, im
Forum beim Thema, ob man als Katholik entsprechende Literatur lesen dürfe usw. aber an matt2 hätte ich
doch folgende Frage: wenn sie diese und ähnliche Literatur als unwürdig betrachten, dann hätte ich
gerne einige Tips von Ihnen, was man stattdessen denn lesen soll. Um die Sache einwenig einzugrenzen möchte
ich in Anlehnung an einen bekannten Satz der Hl. Theresia sagen: Wenn Sachbuch, dann Sachbuch, wenn Belletristik,
dann Belletristik. Die Bibel, die Nachfolge Christi usw, scheiden also hier aus. Was soll oder darf ich
lesen wenn ich meinen überanstrengten Geist einwenig ausführen will?
@matt2 Als Sie in jungen Jahren Tolkiens Bücher lasen, haben Sie also schon damals nichts verstanden,
keinen Sinn für Literatur gehabt und das meiste schon vergessen. Das kommt öfter vor, die Mehrzahl der
Menschen ist unliterarisch, und manche, wie Sie, sind auch noch stolz darauf. (Es gibt auch Menschen,
die stolz darauf sind, unmusikalisch zu sein.) Aber wer keinen Sinn für Literatur hat, soll sich nicht
über Literatur äußern, sonst macht er sich nur lächerlich. Schreiten Sie statt dessen ruhig weiter
voran auf dem Weg in Ihre eigene Scheinwelt mit Ihrer eigenen Scheinreligion. Glauben Sie ruhig weiter
daran, daß Sie der Größte sind, der alles weiß und versteht. Solange Sie nicht gemeingefährlich werden,
wird man Sie nicht in eine geschlossene Anstalt einweisen.
@Sirilo: Sie kleiner Frechdachs! und jetzt stellen Sie Sich vor: ich habe „Herr der Ringe“ gelesen. Die
ganzen drei Schrottbücher habe ich verschluckt, als ein Knäblein ich war. Da habe ich noch allerhand
anderes konsumiert, was mir nicht behagte. Es ist Gehirnschrott. Das kindische Phantasma, eines kindischen
Menschen, der durch seine kindische Machart dem Teufel dienstbar ist. Eine gottentfremdete, irreale, ungesunde
Scheinwelt. Zum Ausspeien ist das. Aber für Kindsköpfe wie Sie natürlich wie geschaffen.
@matt2 Da Sie offensichtlich nur sehr wenig von Literatur verstehen, sollten Sie sich darüber nicht äußern,
denn die Gefahr der Blamage ist zu groß. Ihre Behauptung, Gott komme in Tolkiens Werk nicht vor, beweist
nur, daß Sie Tolkiens Bücher nicht gelesen haben. Ihr Gerede von der „Scheinwelt“ zeigt, daß Sie keine
Ahnung haben von Phantasie und Imagination und der Funktion der Literatur, Sekundärwelten zu schaffen.
Und daß Sie Tolkiens Werk und Harry Potter auf eine Stufe stellen, läßt den Schluß zu, daß Sie keines
von beiden kennen. Bitte, beschränken Sie sich auf das Ausspinnen Ihrer Privatreligion und äußern Sie
sich nicht mehr zu Themen, bei denen Ihnen jede Kompetenz fehlt.
@Rudolfus: Sie haben eine naive Einstellung… da könnten Sie gleich sagen: wieso soll man als Katholik
nicht etwa dies und das Falsche und Ungeistige unternehmen? Sind Sie so blind? Das ist doch ein dümmliches
Phantasma, was Tolkien sich ausgedacht hat, das wie eine Gegenbibel auffährt und sich in den Hirnen junger
Menschen festsetzt anstatt der Bibel. Es ist doch genau dasselbe Niveau wie dieser okulte HarryPotter-Scheiss.
Heidnische Phantasien, Zaubereien, magische Symbole und Gegenstände, Zwergen, Elfe und Feen, sprechende
Bäume… das ist doch primitves Heidentum und eine gottvergessene Scheinwelt. Wo kommt darin Gott vor?
Nirgens, denn es ist ein gottloses Phantasma, vom Teufel erdacht. Und ich sage es nochmals: eines seriösen
Christen unwürdig. Da könnt Ihr darüber diskutieren, was Ihr wollt.
@matt2 Warum soll ein Katholik wie Tolkien nicht Romane über Phantasiereiche schreiben können, ohne
dabei Katholik zu bleiben? Phantasieromane werden gerne gelesen, und diese kann ein Katholik ebenso hervorbringen
wie ein Nichtkatholik.
Jetzt aber wieder mal einwenig mehr ernsthaftes, bitte: Es gibt wohl in der ganzen Kirche, angefangen
von Jesus Christus bis heute keinen einzigen Menschen der nicht unterscheiden könnte zwischen Schöpfer
und Werk. Wieoft könnte ich wohl zur Heiligen Beichte gehen oder zur Heiligen Kommunion, wenn dazu ein
Heiliger notwendig wäre? Laßt Mozart doch Freimauerer gewesen sein, seine Musik ist außergewöhnlich,
laßt Tolkien doch Freimauerer gewesen sein, sein schriftstellerisches Werk ist großartig, laßt Karl
May doch seine Zeit im Knast, sein umfangreiches Werk belehrt und schenkt viele schöne Stunden und Vivaldi
sowieso und Händel auch und Bach klingt manchmal etwas traurig, aber im allgemeinen, wunderbar, oder?
Und wenn man nicht ganz verbohrt ist, dann gibt es auch den einen oder anderen modernen Song der recht
nett anzuhören ist. Obwohl ich „harten“ Rock nicht mag, habe ich mir mal ein 25min Schlagzeugsolo angehört
und es war jedenfalls so einvernehmend, daß ich mich gerade daran erinnere. Und: es gibt in vielen würdigen
und gültigen Riten der katholischen Kirche auch wunderschönen Tanz, habe gerade einen Einblick in den
äthiopischen Ritus gehabt. Wunderschöne Gewänder und tiefgläubige Menschen die auch als Zeichen ihrer
wirklich tiefergreifenden Anteilnahme sich „rythmisch“ bewegen. Das ist aber gewachsene Tradition in diesen
Ländern und keinesfalls zu verwechseln mit sogenannten Karnevalsmessen hier bei uns. Und wer sich in
einer grossen Klosterkirche nicht vom gesungenen Choral gefangen nehmen lassen kann,der hat was verpaßt!
landorganist: Der Gregorianische Choral Jetzt begreife ich die ganz große Sehnsucht derer nach dem Gregorianischen
Choral. Wenn Mozart schon Freimaurer, Vivaldi rothaarig, Bruckner verklemmt und Tschaikowsky schwul dann
kann ja nur der Gregorianische Choral als Kirchenmusik gestattet sein. Der hat möglicherweise seine Reize
für Mönche und Nonnen (alphabetische Reihenfolge), aber doch nicht für das gewöhnliche Volk (= plebs).
:&)
@Stephanus: ja, ich bin böse! bad to the bone, weil ich Mozart’s Musik nicht mag. Ob er Freimauerer war
ist mir allerdings wurscht. Das mit dem Tanzen habe ich nicht ganz verstanden. Tanzen ist doch verpönt
in der Liturgie. Muss ich jetzt auch noch eine Tanzschule besuchen, wenn ich meine empfindlichen Ohren
schon diesem Musiklärm aussetze???
#33 landorganist 20:25:52 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Könnten wir die Hetz-net-Lehrmeinung mal zusammenfassen? Welche Persönlichkeiten gehören denn nun auf
den Forumsindex? Bach = Protestant = Verboten! Vivaldi = rothaarig = Verboten! Mozart = Freimaurer = Verboten!
Michelangelo = schwul = Verboten! Tschaikowski = schwul = Verboten! Mendelssohn = Jude = Verboten! Klara
Schumann = Frau = Verboten! Händel = Protestant u. zu den Engländern übergelaufen = Verboten Fast alle
dt. Bischöfe = Freimaurer/Rotarier etc. = Verboten Papst Benedikt XVI. u. seine nachkonziliaren Vorgänger =
Verboten! Jesus Christus = mangelnde lit. Kleidung/Bildung = Verboten! Dreieck = Freimaurersymbol = Verboten!
„Volksaltar“ = Nachkonziliar = Verboten! Fortsetzung erwünscht!
matt2 sie sind doch hoffentlich kein böser Mensch? oder? immerhin heißt es ja nicht umsonst: Wo man
singt, da laß dich nieder, böse Menschen haben keine Lieder. Und was wäre die allerheiligste katholische
Liturgie ohne Musik? Im Himmel wird getanzt, darum sollten wir uns hier auf Erden gut darauf vorbereiten.
@Pegasus & juergeen Vivaldi hat seinen Namen „il prete rosso“ – der rote Pfarrer allein daher, weil er
rothaarig war. Ich kenne einige Italiener (Lombarden) die rothaarig sind.
#29 20mancro5 † 17:42:17 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Na dann Die Werke des österreichischen Komponisten helfen dem Gehirn offenbar, besser und schneller zu
funktionieren, sodaß sich die Effekte der neuro-degenerativen Krankheiten Alzheimer und Parkinson verlangsamen.
wäre doch Mozarts Musik auch bestens für einige Redakteure von +Net sowie für manchen Poster hier.Vielleicht
kommt dann nicht soviel Schwachsinn bei denen raus
Alle Musik ist eitler Kitsch (unfreundlich betrachtet) wenn ich sie nicht habe geh ich auch nicht zugrunde.
Aber wenn ich mir mit Musik die Zeit vertreibe, dann doch mit jener, die mir gefällt und nicht mit einer,
die mir belanglos ist. Ich werde auch nicht für die Musik streiten, die mir gefällt. Mein Geschmack
wandelt sich ja auch mit der Zeit, aber deshalb ist mir die Musik insgesamt nicht wichtiger geworden.
Und was die mattsche Rockballade mit moderner Musik zu tun hat, das ist auch schleierhaft. Moderne Musik,
das ist z.B. Ligeti, Scelsi, Feldman, vielleicht auch noch Schostakowitsch, Bartok, Martin oder Britten.
Kann man mögen oder nicht. Aber das ist moderne Musik. Die Rockballade ist hingegen (egal welche) freundlich
betrachtet nur Kitsch.
#26 AthanasiusII 16:30:57 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Die ganzen Geschichten über die angebliche „Sexualorientierung“ Michelangelos, Tschaikowskys usw. sind
wahrscheinlich post-1960 Erfindungen, so die Universität Berkeley (ja sogar die!). Alles für die Sodom-Propaganda.
Michelangelo soll eine Frau in Albano Laziale gehabt haben, war aber eher narzistisch geprägt. Es gibt
in Italien Untersucher die seine Nachkommen entdeckt haben, sagen die Wissenschaftler. Und auch im 16.
Jh. konnten Sodomiten noch keine Kinder zeugen miteinander.
@juergen wie bitte? Wo habe ich im „Nachbarstrang“ etwas mitgeteilt? Wie kommen Sie dazu, dortige Äußerungen
mit meiner Frage zu Mozart in Verbindung zubringen? Sie haben ja eine ganz famose Diskussionskultur…
Lieber Jürgen, klar, jeder der nicht verheiratet war, war wahrscheinlich Homosexueller. Und jeder der
viel Geld hatte, wahrscheinlich Raubmörder. Und jeder der verheiratet war und keine Kinder hatte war
wahrscheinlich impotent. Verschonen Sie uns mit sowas!
@Juergen Genauso ist es – wenn ein Sänger beim Papstweltjugendtag einen persönlichen Song darbietet,
sollte er nicht in aller Öffentlichkeit gegen den katholischen Glauben Stellung beziehen. Denn es gibt
ja weiters den Unterschied zwischen einer klassischen Musikkomposition für ein Orchester und einem persönlichen
Lied, das ein Sänger persönlich vorträgt, denn letztere Musikgattung ist auch mehr verbunden mit der
Persönlichkeit des Sängers und seiner gesellschaftlichen Bekanntheit.
@ H.v.O Wenn die Diskussion abgelehnt ist könnten wir das ganze ja nochmals bezüglich der Kirchenmaler
wiederholen. Macht gewiss viel Spaß und bringt ungefähr soviel wie Matts Philosophie. Ja, wäre Michelangelo
nicht schwul gewesen, hätte er die Sixtinische Kapelle weiß angestrichen, statt sie zu bemalen.
Selbige Veranlagung vermutet man übrigens auch bei Tschaikowski und Camille Saint-Saens. Also weg mit
der Musik solcher Leute!
Wenn ich das Gefühl habe, dass moderne Musik mich eher erbaut… wenn ich in manch einer Rock-Balade
eher schwelgen kann, wieso soll ich mich dann mit Mozart herumschlagen? Ein schöner E-Gitarren Sound
kann sehr erbaulich sein. Ein einfaches modernes Arrangement kann auch die Seele berühren. Mir ist die
Klassik im allg. zu bombastisch, zu pompös, etwa so, wie das Innere eines manchen Kirchenhauses und auch
zu langwierig im Aufbau. Es spricht mich nicht an.
Mitläufer „Die Frage muss erlaubt sein, ob Mozart ein „gläubiger“ Freimaurer, also aus Sicht der Kirche
also ein Ungläubiger, oder ein „naiver“ Freimaurer war, der aus Mode, familiärer Tradition (sein Vater
war bereits in der Loge!), Mitläufertum (damals waren viele „gute Katholiken“ dabei, auch Bischöfe),
oder aus Spieltrieb, warum auch immer, mitgemacht hat, ohne seinen Glauben bewußt zu verraten. Letzterer
Typus war wohl zu der Zeit nicht so selten.“ Also um das nochmal klar zu sehen: Wenn also jemand aus „Mitläufertum“
oder „Mode“ in einer Freimaurerloge ist dann ist das nicht unbedingt schlimm. Wenn aber jemand – wie der
Musiker im Nachbarstrang – aus „Mitläufertum“ oder „Mode“ sagt, daß er nichts gegen Homosexuelle hat,
dann ist das ganz schlimm. Da wird sich doch was zurechtgedreht gerade, wie es zur eigenen Meinung passt.
Als nächstes würde ich eine Diskussion darüber wünschen welcher Erbauer herrlicher Kirchen wie viele
uneheliche Kinder hatte und warum deshalb sein Bauwerk abzulehnen ist. Wenn die Diskussion abgelehnt ist
könnten wir das ganze ja nochmals bezüglich der Kirchenmaler wiederholen. Macht gewiss viel Spaß und
bringt ungefähr soviel wie Matts Philosophie.
Musiker, andere Künstler und deren Konfessions- oder Parteizugehörigkeit Eine große Zahl an Musikern
und Künstlern, die Großes für die christliche und katholische Musik und Kunst geleistet haben, waren
nicht katholischer Konfession, manche vielleicht auch keine Christen – das ändert aber nichts daran,
daß diese Großes für die hl. Kirche und deren Musik und Kultur geleistet haben, nämlich im Dienst
der Kirche und deren Hirten, und somit können sie auch keine expliziten Kirchenhasser gewesen sein. Es
ist somit egal, wie es um ihren persönlichen Glauben stand – denn Gottes und des Heiligen Geistes Wirken
ist nicht auf die göttliche Kirche alleine beschränkt.
ungläubiger Mozart? Die Frage muss erlaubt sein, ob Mozart ein „gläubiger“ Freimaurer, also aus Sicht
der Kirche also ein Ungläubiger, oder ein „naiver“ Freimaurer war, der aus Mode, familiärer Tradition
(sein Vater war bereits in der Loge!), Mitläufertum (damals waren viele „gute Katholiken“ dabei, auch
Bischöfe), oder aus Spieltrieb, warum auch immer, mitgemacht hat, ohne seinen Glauben bewußt zu verraten.
Letzterer Typus war wohl zu der Zeit nicht so selten. Seine Musik – nicht nur die Sakralmusik – zeigt,
dass er tief gläubig war, und zwar katholisch. Wer das nicht erkennt, ist unmusikalisch.
#16 Athanasius 15:47:12 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Warum Kardinal Martini… …gerne Mozart hört? Ich weiß es immer noch nicht. Könnte aber sein, daß
die beiden in der persönlichen Vergangenheit in Männerklubs die gleichen Schürzen getragen haben? Und
gerne Zirkel und Hammer benutzt haben? Übrigens waren im 18. Jahrhundert sogar die Fürsterzbischöfe
von Lüttich fast ohne Ausnahme Logenbrüder… Wie auch bestimmte katholische Adelsmänner von anno dazumal,
die heute sogar von bestimmten Tradis – oh Ironie des Schicksals! – glorifiziert werden…
@PegasusNbW Naja, bei Vivaldi wäre ich mir da nicht so sicher. Ob man Musik eines Priester spielen darf,
der seinen Priesterberuf gleichsam an den Nagel gehängt hat…
@ Mozarts Musik Mozarts Musik preist Gottes Schöpfung. Es hat zahlreiche wunderschöne Messen geschrieben.
Freimaurer? Er war ein niedriger Mensch, seine Musik ist es nicht. Dank Menschen wie Mozart und deren
Werken gewinnen viele Verzweifelte und Zweifelnde Trost, kommen zum Glauben. Was so schön vertont wird,
muß doch wahr sein, sagen sie sich. Und die Teilnehmer hier? Verurteilen das fantastische Werk des Salzburgers
mit unglaublich krämerigen Argumenten. Grün vor Mißgunst, verklebt im Hirne! Oder einfach dümmlich-geschmacklos,
wie Matt mal wieder. Ach, es ist so traurig, daß mit dem Glauben an Gott auch das Urteilsvermögen für
Ästhetik und Schönheit verschwindet.
Egal welche absurden Thesen man auch aufstellt… man wird einen Forscher finden, diese zu bestätigen
und als wiss. fundiert hinzustellen. Anscheinend hat kreuz.net eine besondere Vorliebe für den Wolferl
und seine Engelsmusik. Ich will Mozart garnicht schlecht machen. Er soll ein musikalisches Genie gewesen
sein, auch wenn mir seine Musik nichts gibt. Aber wahrscheinlich liegt das jetzt daran, dass bei mir die
Gehirnmasse verkümmert ist und ich nicht auf diese himmlischen Schwingungen anspreche. Der matt ist in
Gegensatz zu Mozart eben ein musikalischer Idiot. Aber er lebt ganz gut damit.
#12 PegasusNbW 15:33:29 | Donnerstag, 31. Mai 2007
@juergen gegen bruckner dürfte hier in diesem forum eigentlich niemand was haben. vivaldi dürfte auch
noch toleriert werden, auch wenn er ein „roter“ war (il prete rosso)… O:O
am besten alle rausschmeissen? Wenn ich den Stuss hier lese, frage ich mich, welche Musik überhaupt noch
„erlaubt“ ist. – Bach –> Protestantenmusik – Mozart –> Freimaurermusik – moderne Musik –> Teufelswerk
Mozart war Freimaurer, doch das macht ihn für S.Em. Karl Card. Lehmann auch nicht sonderlich attraktiv.
Er bekannte sich einmal in einem Interview zu der schwedischen Popgruppe Abba – vielleicht hört er in
deren Namen die „ipsissima vox Jesu“?
Ausgezeichnet! Möge der Cardinal nur mehr Musik hören – vielleicht bekehrt ihn dann der Heilige Geist
weg von der modernistischen Häresie. Alles besser, als in der hl. Kirche weiter mitzumischen. Mögen
viele für seine Bekehrung und für seine ewige Errettung beten – auch für die Gesundung von der irdischen
Krankheit, aber wichtiger ist die Gesundheit der Seele. Möge Gott alles gewähren!
Rock me Amadeus! also diese Gehirnanalysen sind so etwas von lächerlich. Kann man nicht einfach sagen,
man mag die Musik und findet sie inspirierend und entspannen? Ich weiß schon: dann kommt man sich eben
gescheit vor mit diesem wiss. Foschergetue. Klar! Parkinson läßt sich mit mozartischer Stimulation der
Gehirngänge bekämpfen. Ich sage: die Menschen werden körperlich senil, weil sie vorher schon geistig
blöd sind. Da muss man schon tiefer graben, als sich von Mozart anstrudeln zu lassen. Ich finde seine
Musik nicht sonderlich stimulierend, vielmehr belanglos, wie alle Klassik.
Mozart war Freimaurer, was … die heutigen Freimaurer durchaus für sich ausnutzen. Wenn schon der angesprochene
Kardinal der „Lehmann-Fraktion“ nahesteht / nahestand, dann ist das konsequent. Lehmann gehört ja einer
Freimaurer-Vorfeld-Organisation an. Ob er Freimaurer ist, weiß ich nicht. Herr, wirf Hirn herab.
@ Romulus Und was hat das mit Mozart zu tun? Schon Karl Barth sagte: Bei offiziellen Anlässen spielen
die Engel im Himmel Bach, doch unter sich spielen sie Mozart.