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Illegale Einreise + Keine Vermischung + Erinnerung an Exkommunikation + Tabuisierung der Abtreibung + Eine Folge des inhaltsleer gewordenen Protestantismus
Benedikt XVI. soll ohne Paß nach Brasilien gereitst sein
Benedikt XVI. soll ohne Paß nach Brasilien gereitst sein
Illegale Einreise

Brasilien. Beim Brasilienbesuch Mitte Mai vergaßen Papst Benedikt XVI. und Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone anscheinend ihre Pässe. Das behauptete ein Kolumnist in der brasilianischen Tageszeitung ‘O Globo’ in der Dienstagsausgabe. Nun habe die brasilianische Regierung gegen die italienische Fluggesellschaft ‘Alitalia’ eine Strafe verhängt, weil sie zwei Ausländer ohne gültige Papiere nach Brasilien gebracht habe.

Keine Vermischung

Österreich. Die Evolutionstheorie ist mit dem christlichen Schöpfungsglauben vereinbar. Das behauptete der Erzbischof von Wien, Christoph Kardinal Schönborn am Dienstag abend in der ORF-Sendung ‘kreuz&quer’. „Naturwissenschaftlich saubere Arbeit“ könne kein Widerspruch zum Glauben sein, weil nach christlicher Auffassung in der Natur Vernunft ist – eine Auffassung, die von der Mehrheit der Evolutionsideologen ausdrücklich abgelehnt wird. Dennoch dürften die Ebenen zwischen einem naturwissenschaftlichen und einem gläubigen Zugang zur Wirklichkeit nicht vermischt werden.

Erinnerung an Exkommunikation

Großbritannien. Der Erzbischof von Edinburgh, Keith Kardinal O’Brien, fordert schärfere Abtreibungsgesetze. Wie ‘kathpress’ berichtete, kritisierte der Erzbischof, daß die Kinderabtreibung „für viele eine Form von Geburtenkontrolle“ geworden sei. Der Kardinal erinnerte auch daran, daß Katholiken, die Kinder abtreiben ließen, oder an Kinderschlachtungen mitwirkten von den Sakramenten ausgeschlossen seien.

Tabuisierung der Abtreibung

Österreich. Die sogenannte ‘Katholische Frauenbewegung’ feiert heute und morgen in Salzburg ihr 60jähriges Bestehen. Das Motto der Feier heißt „Die Kraft ist weiblich“. Zu dem Anlaß findet ein Gottesdienst mit dem Salzburger Erzbischof Alois Kothgasser statt. Außerdem treten Frauenministerin Doris Bures und der Salzburger Landeshauptmann und Abtreibungspolitiker, Frau Gabriele Burgstaller, auf. Auf einer Pressekonferenz am Donnerstag forderte die Vorsitzende der Frauenbewegung, Margit Hauft, das Frauendiakonat in der katholischen Kirche: Ihre Organisation lehne „jede Tabuisierung der kirchlichen Weiheämter für Frauen“ ab.

Eine Folge des inhaltsleer gewordenen Protestantismus

„Es ist längst wissenschaftlich erhärtet, daß der [deutsche] Linksterrorismus der siebziger Jahre protestantisch geprägt war. Schon 1981 hatte Gerhard Schmidtchen in einer Untersuchung für das Bundesinnenministerium festgestellt, daß mehr als zwei Drittel der Terroristen aus evangelischen Milieus stammten. In einem »religiös inhaltsleer gewordenen« Protestantismus erkannte er das »Erziehungsgefäß für politische Überzeugungstäter«.“

Aus dem Artikel „Im Widerstand“ in der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’ vom 9. Mai 2007
      
18 Lesermeinungen
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#19   GerdEric   00:12:02 | Montag, 11. Juni 2007
@Liberalsozialist
Komm, pack den armen wieder in sein Jäckchen und ab in die Zelle :)3
ich weiss, der ist harmlos und ist ja auch lustisch, aber nu iss gut!
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#18   Liberalsozialist   00:10:18 | Montag, 11. Juni 2007
J*sus
Ich finde diese deine neue Web Kunstrichtung exzellent.
Werde Sie vorschlagen fürs staatliche Subventions und Förderprogramm. Auch über eine Aufnahme in den Lehrplan wäre nachzudenken.
Ware Grüße – Dein Distriktleiter
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#16   Dr. Christoph Heger   14:01:36 | Montag, 4. Juni 2007
@matt2: Bitte etwas weniger leichtfertig!
Bevor Sie mich leichtfertig als „Blender“ beschimpfen, hätten Sie mal lieber in dieser wichtigen Sache meinen Rat beherzigt, (1) die Bibel sorgfältiger zu lesen und (2) nicht alles was Propheten gesagt haben, für eine Eins-Zu-Eins-Weitergabe göttlichen Wollens zu halten.
Zu (1): Das ganze von Ihnen zitierte Kapitel 7 aus Deuteronomium hängt ab von dem Satz in Kapitel 5, Vers 1: „Und Mose rief ganz Israel zusammen und sprach zu ihnen:“
Zu (2): Ich sagte Ihnen schon, daß Jesus Christus im Evangelium eine klare Unterscheidung macht zwischen dem „Gesetz des Moses“ und dem göttlichen Gebot „wie es im Anfang war“.
MfG
Christoph Heger
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#15   matt2 †   02:10:00 | Sonntag, 3. Juni 2007
Sie sind ein Blender Heger…Deuteronomium 7:
Wenn dich der HERR, dein Gott, ins Land bringt, in das du kommen wirst, es einzunehmen, und er ausrottet viele Völker vor dir her, die Hetiter, Girgaschiter, Amoriter, Kanaaniter, Perisiter, Hiwiter und Jebusiter, sieben Völker, die größer und stärker sind als du, und wenn sie der HERR, dein Gott, vor dir dahingibt, daß du sie schlägst, so sollst du an ihnen den Bann vollstrecken. Du sollst keinen Bund mit ihnen schließen und keine Gnade gegen sie üben und sollst dich mit ihnen nicht verschwägern; eure Töchter sollt ihr nicht geben ihren Söhnen, und ihre Töchter sollt ihr nicht nehmen für eure Söhne. Denn sie werden eure Söhne mir abtrünnig machen, daß sie andern Göttern dienen; so wird dann des HERRN Zorn entbrennen über euch und euch bald vertilgen. Sondern so sollt ihr mit ihnen tun: Ihre Altäre sollt ihr einreißen, ihre Steinmale zerbrechen, ihre heiligen Pfähle abhauen und ihre Götzenbilder mit Feuer verbrennen. Denn du bist ein heiliges Volk dem HERRN, deinem Gott. Dich hat der HERR, dein Gott, erwählt zum Volk des Eigentums aus allen Völkern, die auf Erden sind. Nicht hat euch der HERR angenommen und erwählt, weil ihr größer wäret als alle Völker – denn du bist das kleinste unter allen Völkern –, sondern weil er euch geliebt hat und damit er seinen Eid hielte, den er euren Vätern geschworen hat. Darum hat er euch herausgeführt mit mächtiger Hand und hat dich erlöst von der Knechtschaft, aus der Hand des Pharao, des Königs von Ägypten…usf
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#14   Dr. Christoph Heger   23:07:00 | Samstag, 2. Juni 2007
@matt2: Auf Jesus Christus schauen!
Ich behaupte ja nicht man soll heute irgendwelche Volksscharen ausrotten die etwa Abkömmlinge jener damaligen Heidenvölker wären. Ich rede von den damaligen Geboten. Und damals bestand dieses Ausrottungsgebot für Israel.
Das ist eine moralische Unmöglichkeit. Die Unsittlichkeit eines Befehls kann nicht von der Zeit abhängen.
Und Israel wurde von Gott getadelt, als es diesem Gebot nicht zur Gänze entsprach…Wer das AT kennt, der weiß auch, dass die Vollstreckung des Banns keine unübliche Forderung Gottes im Umgang mit den Heidenvölkern war.
Ich meine, man sollte das AT etwas genauer lesen. Ich erinnere mich im Augenblick nur, daß Heli Saul tadelt, weil er die Mordbefehle nicht vollständig ausgeführt habe. Man darf nun nicht alle Aussagen von Propheten für göttlichen Willen halten. Christus hat sich im NT – bei aller Reverenz für den Heros und Gesetzgeber seines Volkes – gelegentlich deutlich von Moses und seiner Gesetzgebung distanziert.
Gegen die Gefahr, aus dem AT zur Annahme moralischer Unmöglichkeiten zu kommen, hilft der alte Grundsatz, daß das AT erst im NT verstehbar wird. Mit anderen Worten: Man muß auf Christus schauen. Was lehrt er?
MfG
Christoph Heger
MfG
Christoph Heger
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#13   Mathias Wagener   14:04:09 | Samstag, 2. Juni 2007
Hohler Protestantismus
Schlimm ist das, was der Autor aus dem inhaltsleer gewordenen protestantischen Milieu herauszu lesen vermag. Vor Allgemeinerungen hüten wir uns eh. Es gibt viele, die nichts mit dem Linksradikalismus zu tun haben.
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#12   matt2 †   10:24:35 | Freitag, 1. Juni 2007
Ich behaupte ja nicht man soll heute irgendwelche Volksscharen ausrotten…
die etwa Abkömmlinge jener damaligen Heidenvölker wären. Ich rede von den damaligen Geboten. Und damals bestand dieses Ausrottungsgebot für Israel. Und Israel wurde von Gott getadelt, als es diesem Gebot nicht zur Gänze entsprach. Es wurde ihm vorausgesagt, die verbliebenen Heidenscharen würden es bedrücken, was dann auch geschah.
Wer das AT kennt, der weiß auch, dass die Vollstreckung des Banns keine unübliche Forderung Gottes im Umgang mit den Heidenvölkern war. Man denke etwa an die Zerstörung Jerichos, oder man denke an den Ungehorsam Sauls, der wegen seiner, aus Kleinmut gegenüber den Israeliten, verweigerten Bannvollstreckung in Ungnade fiel.
Gott wird seine Gründe für derart drastische Vorgehensweisen gehabt haben. Er bot ja diese Heidenvölker auf, damit sich Israel an ihnen machtvoll erwies und dadurch ein jedes Volk auf Erden Furcht vor Gott und seinem auserwählten Volk bekam.
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#11   wolfgang e.   10:14:17 | Freitag, 1. Juni 2007
Ja, matt, du bist ein ausgezeichneter Gläubiger,
bitte mehr von deiner Weisheit,
Oh du Einsichtiger, der uns endlich die volle Wahrheit bringt.
Jetzt verstehe ich, dass Du wirklich Gottes Sohn bist.
Oh lass mich vor Dir im Staube kriechen!
Endlich einer, der es versteht, Altes und Neues Testament zu vereinen und gegen die böswilligen Angriffe der Naturwissenschaften zu verteidigen.
Oh matt, der Du so mit Weisheit erfüllt bist, warum bist Du bei all Deiner Weisheit bloß Sozialhilfeempfänger und hast den ganzen Tag nichts anderes zu tun, als hier im Internet herumzulungern.
Geh, und verkündige Deine Weisheit der ganzen Welt, sie wartet begierig auf die Beglückung durch Deine göttliche Einsicht!
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#10   Dr. Christoph Heger   10:11:03 | Freitag, 1. Juni 2007
@matt2: Der Gott des AT ist auch der des NT.
Juden leugnen den Gott des NT, Christen (offenbar) den des AT…
Die letztere – gnostische – Versuchung gab es tatsächlich. Sie ist aber von der Kirche immer abgewiesen worden. Der Gott des NT ist kein anderer als der des AT.
Man muß sich nur vor fundamentalistischen Simpeleien hüten, die aufgrund wenig sorgfältiger Lesung des AT zu unsittlichen Folgerungen führen – wie eben dem halachischen Gebot der Ausrottung der kanaanitischen Völker.
MfG
Christoph Heger
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#9   matt2 †   10:01:08 | Freitag, 1. Juni 2007
*off topic* Ich halte an dieser Stelle fest…
Juden leugnen den Gott des NT, Christen (offenbar) den des AT…
wer hat eigentlich die bessere Position? Ich muss ein ausgezeichneter Gläubiger sein, weil ich es geschafft habe beides als göttliche Offenbarung zu nehmen. Das ist nämlich meine Vereinbarkeitslehre, derer sich die Christenheit durchaus bedienen sollte.
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#8   wolfgang e.   09:39:16 | Freitag, 1. Juni 2007
Ja, und zum Glück ist der matt philosophisch,
und erklärt uns jetzt endlich Gott und die Welt.
Oh matt, es ist eine Wonne, vor Dir im Staub zu kriechen. Gib uns Anteil an Deiner Weisheit…
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#7   Bruder Theophil   09:36:31 | Freitag, 1. Juni 2007
Zum Geleit…die heutige Lesung
LESUNG Buch Jesus Sirach 44, 1.9-13
Die ehrwürdigen Männer will ich preisen, unsere Väter, wie sie aufeinander folgten.
Manche blieben ohne Nachruhm; sie sind erloschen, sobald sie starben. Sie sind, als wären sie nie gewesen, und ebenso auch ihre Kinder. Jene aber sind die ehrwürdigen Männer, deren Hoffnung nicht vergeht.
Bei ihren Nachkommen bleibt ihr Gut, ihr Erbe bei ihren Enkeln. Ihre Nachkommen halten fest an ihrem Bund und ebenso ihre Kinder, um der Väter willen. Ihre Nachkommen haben für immer Bestand, ihr Ruhm wird niemals ausgelöscht.
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#6   matt2 †   09:36:20 | Freitag, 1. Juni 2007
Ich brauche mich nicht mit Schönborns Vereinbarkeitslehren anzubiedern…
denn ich weiß ja, dass es unvereinbar ist und er ein blinder Blindenführer. Aber soll er nur weiter das wiedergeben, was ihm die geistige Halbwelt der Wiss. zu sagen aufgibt. Sein Gerede ist weder Fisch noch Fleisch. Die Kirche versteht davon einfach nichts, weil sie unphilosophisch ist. Dann soll sie aber ruhig sein und sich garnicht äußern, wenn ohnehin nur Nichtssagendes und Unhaltbares herauskommt.
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#5   wolfgang e.   09:24:01 | Freitag, 1. Juni 2007
Aber zum Glück haben wir ja den matt,
der uns jetzt endlich alles erklärt, und vor dessen Erkenntnis und Weisheit wir im Staube kriechen müssen…
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#4   matt2 †   09:15:40 | Freitag, 1. Juni 2007
Kann Schönborn nicht einfach den Mund halten und seine Messen halten…
wenn ich so wenig Verständnis in die Vorgänge der Schöpfung habe wie er, dann sollte ich als Christ einfach an die Genesis glauben. Aber dieser Stümper redet unentwegt von der Vereinbarkeit mit der Affenlüge. Es tut mir leid: Schönborn ist einfach ein Schwachkopf und man kann mit ihm machen was man will.
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#3   Sirilo   09:05:20 | Freitag, 1. Juni 2007
@Robert „Mausebacke“ Ketelhohn
Es ist die Sache der Salzburger und ihrer Regierung, wie sie ihre Regierungschefin bezeichnen. Kreuz.net oder Ketelhohn sind dafür nicht zuständig.
Ich wünsche Herrn Ketelhohn, daß sich seine Laune im Laufe des Tages noch bessert, damit er möglichst wenig weitere Leute als „Mausebacke“ bezeichnet. Und mögen ihm seine Verdauungsorgane weiteren Dünnschiß ersparen…
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#2   Robert Ketelhohn   08:54:35 | Freitag, 1. Juni 2007
Dünnschiß
Wenn schon, dann wäre das Femininum zum „Hauptmann“ die „Hauptmännin“, du Mausebacke. Alles andere ist ideologischer Dünnschiß.
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#1   Sirilo   08:35:11 | Freitag, 1. Juni 2007
Landeshauptmann Frau Burgstaller?
Was soll der Unfug, daß Kreuz.net Frau Burgstaller als „Landeshauptmann“ bezeichnet? Ihre offizielle Bezeichnung ist „Landeshauptfrau“. Siehe:
www.salzburg.gv.at/…/landesregierung.htm/
Ich hoffe, daß Kreuz.net nicht demnächst schreibt: „Die Salzburger Erzbischöfin Alois Kothgasser…“
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