Wo die Heiligen vorüberzieh’n
Schon länger können Katholiken aufatmen. Dank der ‘Natürlichen Empfängnisregelung’ läßt sich das Kinderbekommen vom ehelichen Beischlaf trennen. Vom Heiligen Augustinus von Hippo.
(kreuz.net) Es liegt keine Schuld daran, wenn man den ehelichen Beischlaf mit der alleinigen Absicht ausübt, Kinder zu zeugen.

Doch wer im Beischlaf – wenn auch innerhalb der Ehe – die Fleischeslust sucht, der begeht eine läßliche Sünde.

Ich nehme den Fall an, daß diese Person – obwohl sie den ehelichen Beischlaf nicht um der Zeugung willen vollzieht – die Zeugung von Kindern nicht durch ein böses Gebet oder eine böse Tat verhindert.

Die solches tun, sind kein Ehemann und keine Ehefrau, auch wenn sie sich so nennen. Sie führen keine wirkliche Ehe.

Älteste Darstellung des Augustinus im Lateran, 6. Jahrhundert
Älteste Darstellung des Augustinus im Lateran, 6. Jahrhundert
In Wahrheit verbergen sie unter einem ehrbaren Namen eine Schmach.

Wenn sie so weit gehen, die Kinder, die gegen ihren Willen geboren wurden, auszusetzen, stellen sie sich selber bloß. Sie wollen jene Kindern nicht ernähren oder behalten, die sie gar nicht haben wollten.

Deshalb hegen sie einen verborgenen Zorn gegen jene Kinder, die sie nur mit Unwillen geboren haben. Das kommt in offenem Frevel ans Licht.

Verborgene Schande verrät sich durch offenkundige Grausamkeit.

Manchmal geht diese wollüstige Grausamkeit oder grausame Wollust so weit, daß sie sich sogar Gifte beschaffen, um sich unfruchtbar zu machen, und – wenn das nicht funktioniert – das ungeborene Kind im Mutterleib ersticken und vernichten.

Es ist ihnen lieber, daß ihr Kind stirbt, bevor es lebt. Wenn es im Mutterleibe bereits gezeugt ist, ziehen sie es vor, das Kind zu töten, ehe es geboren wird.

Mit Sicherheit sind der Mann und die Frau, wenn sie so handeln, in Wirklichkeit nicht verheiratet. Wenn sie es anfangs gewesen wären, so kamen sie nicht durch das Band der Ehe zueinander, sondern durch Verführung.

Da beide einander nicht Mann und Frau sind, wage ich zu sagen, daß die Frau geradezu die Hure ihres Mannes ist oder er ein Ehebrecher mit seiner eigenen Frau.

Aus dem Traktat über „Ehe und Begierlichkeit“ des Heiligen Kirchenlehrers Augustinus von Hippo († 430).
      
149 Lesermeinungen
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#151   Kurt K.   23:19:21 | Donnerstag, 7. Juni 2007
Gebote…?
Ich habs gewusst. Da kommt jetzt nichts mehr.
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#149   Horst Metzker   14:41:06 | Donnerstag, 7. Juni 2007
Du sollst nicht ehebrechen!
Wo bitte steht in der Bibel die Gebrauchsanleitung für den sexuellen Akt? Wenn überhaupt darüber geschrieben steht, dann in kirchlichen Gesetzen, aber nicht in göttlichen Geboten. Weder Gott am Sinai noch sein Sohn bei der Berg-Predigt haben je von einer Missionarsstellung gesprochen, sind auch nicht die Autoren der Beichtspiegel.
Aber ihr Durchgeistigten könnt das Göttliche belehren.
Na Bravo, oder Booooaaaaa, eeeeehhhhh.
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#148   Kurt K.   14:35:33 | Donnerstag, 7. Juni 2007
Lieber Rudolfus,
jetzt zeigen sie mir bitte mal auf, wo denn stehen soll: „Du, Weib, sollst deinen Mann nicht mit der Hand befriedigen!“ oder ähnliches. Sie berufen sich immer auf „Gottes Gebote“ aber dann fehlen zu solchen Dingen immer konkrete Aussagen Gottes. Bitte, bringen Sie doch mal ein Beispiel, wo sowas vorkommt. Oder woraus man so etwas immanent findet.
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#147   Rudolfus   14:24:59 | Donnerstag, 7. Juni 2007
@Kurt K. / Heidnische Ehe
@ad 2) Das ist genau die heidnische Eheform, die den christlichen Gott ausschließt.
Das ist heidnisch, nicht christlich.
Die christliche Ehe ist „im Herrn geschlossen“ (St. Paulus, Hl. Schrift).
Gottes Gebote erstrecken sich über alle Lebensbereiche, zum Vorteil, und nicht zum Schaden des Menschen.
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#146   Horst Metzker   14:17:21 | Donnerstag, 7. Juni 2007
Lieber Kurt K, was Sie da unter 2) dem Stephanus
geschrieben haben, bringt Ihnen den Sitz im Wespennest ein. Ich teile Ihre Meinung!
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#145   Kurt K.   14:03:05 | Donnerstag, 7. Juni 2007
Lieber Stephanus,
sie schrieben:
1) […]mit Gift und allerlei üblen Tricks menschliches Leben zu vernichten.[…]
Dass wir kein menschliches Leben „vernichten“ sollten, ist keine Frage. Allerdings – wenn noch gar kein solches entstanden ist, wo ist das Problem? Kondome etwa, oder die „Pille“ verhindern, dass menschliches Leben entsteht. Da wird nichts „vernichtet“, denn es hat ja erst gar nicht existiert. Mit gleichem Recht könnte man die Enthaltsamkeit angreifen, denn diese würde nach der Definition auch Leben „vernichten“…
2) […]Es ist ein himmelschreiendes Unrecht wenn ich nur noch meine Befriedigung lebe und anderen meinen verrohten Willen aufzwinge[…]
Wenn ich und mein Weib sehr befriedigenden Sex haben und BEIDE ungeheuren Spass daran haben, wieso sollte das Unrecht sein? Ich zwinge ihr nicht meinen Willen auf und sie mir ihren nicht, auch wenn es Praktiken gibt, die sie oder ich bevorzugen, während der Partner das hauptsächlich aus Liebe zum anderen macht. Das ist aber ein gegenseitiges geben und nehmen. Hat mit Zwang gar nichts zu tun. Praktiken, die einer von beiden ablehnt, werden selbstverständlich nicht gemacht.
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#144   Horst Metzker   20:19:55 | Mittwoch, 6. Juni 2007
Sehr geehrte Subkultur, ganz klar habe ich geschrieben,
dass ich mit Ihnen übereinstimme, wenn es um Kindstötung geht. Der Artikel heißt aber: „Wenn die Ehefrau die Hure des Mannes ist.“ Vor 16 Jahren wollte der damalige Lebensgefährte meiner Schwägerin, mit ihr nach Amsterdam fahren, um eine Abtreibung vornehmen zu lassen. Sie kam damals zu mir, um meine Meinung zu dem Thema zu erkunden. Ich sagte nein, denn dies wäre Mord. Christian ist jetzt gleich 17 Jahre alt, und ist Gymnasiast.
In der Hoffnung das Sie jetzt wissen worüber ich schreibe, bevor ich schon mein Hirn eingeschaltet habe,
grüßt Sie, Horst Metzker.
Note: Hat aber mit dem Thema nichts zu tun.
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#143   Subkultur   19:46:26 | Mittwoch, 6. Juni 2007
@ Horst Metzger
Könnte es sein, dass wir hier unter religiöse Eiferer geraten sind? Dass wir für Kindstötung sind, kann ich weder aus Ihrem noch aus meinem Kommentar entnehmen – so viel zum Thema „nicht vorhandener Schulabschluss“! Hier sollten ganz andere Personen mal lesen lernen!
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#142   Horst Metzker   12:11:17 | Mittwoch, 6. Juni 2007
Über die katholische Kirche,
mache ich mich sicherlich nicht lustig, sondern über sektiererische Ausartungen, die durch 2 Jahrtausende sich angesammelt haben, und in so manchem Beitrag nachzulesen sind. Es grüßt Sie, Horst Metzker.
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#141   Rudolfus   08:20:42 | Mittwoch, 6. Juni 2007
@H. Metzker
Sie sind selbst schuld, wenn Sie sich über die katholische Lehre lustig machen.
Was Christus lehrte, ist weiterhin gültig.
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#140   Horst Metzker   07:53:49 | Mittwoch, 6. Juni 2007
Lieber Stephanus, mittlere Reife habe ich schon,
wenngleich ich nicht verstehe, warum Sie mir die Zeilen übers das Töten zugedacht haben. Da gehe ich mit Ihnen konform, verstehe aber trotzdem nicht, warum man in dieser Giftküche, nicht mal etwas spaßiger sein darf.
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#139   Stephanus   23:54:52 | Dienstag, 5. Juni 2007
Die Subkultur Horst Metzkers und Helensches Augenklappen
gehören sie auch zur Unterschicht mit Schulentlassung nach Klasse 5 und 3mal sitzenbleiben????
Sie alle haben doch nicht eine Zeile richtig gelesen und im Zusammenhang gar nichts verstanden.
Der Heilige Augustinus geißelt doch hier ein Verhalten was nicht nur im antiken Altertum schwere Sünde war, sondern zu allen Zeiten, also auch heute!
Der eheliche Geschlechtsakt ist eine Gott wohlgefällige Sache, immerhin hat er uns ja aufgefordert: Seid fruchtbar und vermehrt euch. Aber er hat uns nicht dazu aufgefordert mit Gift und allerlei üblen Tricks menschliches Leben zu vernichten.
Es ist ein himmelschreiendes Unrecht wenn ich nur noch meine Befriedigung lebe und anderen meinen verrohten Willen aufzwinge und mich sogar als Herr über Leben und Tot aufspiele.
Wenn ich das Leben eines Mitmenschen beende, dann nennt man das töten und das darf ich nur in Notwehr!
Ich darf, ich muß es nicht einmal!
Wer aber mit Heimtücke und aus niederen Beweggründen das Leben eines Mitmenschen beendet, der mordet und darauf steht in vielen Ländern die Todesstrafe, hier bei uns: lebenslänglich,d.h. aufgrund einer sehr liberal geführten Justiz: ca. 15Jahre Haft!
Und von nichts anderem lese ich in diesem Artikel: Der Heilige Augustinus verurteilt das gottlose Treiben von Mördern, nicht mehr und nicht weniger!
Das ein körperliches Miteinander zur Ehe dazugehört, das bestreitet doch keiner, aber auf das wie kommt es auch dabei an.Wer will das wohl bestreiten?
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#138   Helensche   20:53:37 | Dienstag, 5. Juni 2007
hätte der Gute mal…
sich mit dem Worte GOTTes befasst :-)
da wäre ihm ein Lichtlein aufgegangen…
Von Anbeginn war es die Bestimmung des Menschen sich zu mehren und Freude an den Kindern zu haben . Und ohne die „letzte Lustsekunden“ zumindest des Mannes ist an Kinderlein ja nicht zu denken…
Die Ehe ist ehrbar sagt die Bibel –
Man kann halt hier erkennen dass GOTTes Wort nicht sehr wichtig war für dieses guten Herren.
Und eine Ehefrau als Hure zu bezeichnen hat mit dem damaligen sex. Verständnisses gar nichts zutun.
Es ist ein böse und lästerliche Äusserung über eine Vorkehrung GOTTes :
die Ehe und ihr Tun darinnen sind GOTTgefällig…
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#137   Horst Metzker   18:56:24 | Dienstag, 5. Juni 2007
Sehr geehrte Subkultur,
uneingeschränkt haben Sie Recht. Mit freundlichen Grüßen, Horst Metzker.
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#136   Subkultur   09:45:13 | Dienstag, 5. Juni 2007
Andere Zeiten, andere Sitten
Meine Güte! Man muss doch immer bedenken, dass solche Aussagen zeitgenössisch betrachtet werden müssen. Man kann doch nicht die antike Sexualmoral auf die heutige Zeit einfach so übertragen! Ich habe jedenfalls die Erfahrung gemacht, dass solche Thesen immer nur von denen vertreten wurden, die sowieso Probleme mit der Sexualität haben bzw. das Zusammensein mit dem Partner eher als Übel betrachten, dass halt zur Ehe dazugehört. Solche Menschen können einem eigentlich doch nur leid tun!
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#134   Horst Metzker   12:35:04 | Montag, 4. Juni 2007
Komme gerade vom Einkauf zurück,
und habe mir eine mittellange Peitsche gekauft, mit der ich mich bei jedem Anfall von Lust, geißeln kann, gleich dem Hl. Antonius, der sich bei einem ähnlichen Lustvorgang in ein Brennesselfeld warf, nachdem das Gebet alleine auch ihm nicht half.
Vielleicht kann mir Nachtasche oder ein anderer Sektierer, noch eine Bruderschaft der Geißler nennen, bei der man anheuern kann, ohne gleich wieder abdecken zu müssen?
Dies gilt natürlich auch für meine Deckstute.
Ansonsten wünsche ich: Weiter so!
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#133   Freinsberg   09:00:28 | Montag, 4. Juni 2007
Ehefrau – Hure des Mannes?
Augustinus war, jedenfalls was Sex betrifft, ein Spinner. Warum seine Lehre solchen Einfluss hatte, verstehe ich nicht.
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#132   GerdEric   08:16:29 | Montag, 4. Juni 2007
Wenn die Ehefrau die Hure ihres Ehemannes ist?
da Sexualität im Katholizismus eh sündig ist, ist die Ehefrau nur deshalb davon entschuldet, da sie es unter einem Sakrament tut…
Um wieviel besser ist denn die Ehefrau, wenn sie die Hure der Kirche ist?
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#131   Aurelius   23:21:54 | Sonntag, 3. Juni 2007
@Charlotte Bongerz: Liebe und Nähe statt Feindlichkeit
Es geht Augustinus nicht, wie von Ihnen unterstellt, um Körper- und Lustfeindlichkeit, es geht viel mehr um Liebe und Nähe zu Gott. Die folgende Passage aus den Bekenntnissen macht es klar, worum es hier geht:
„Durch Enthaltsamkeit wird der Mensch gesammelt und zurückgeführt in die Einheit, von der entfernt er ins Vielerlei zerflossen war. Denn es liebt Dich zu wenig, wer neben Dir ein anderes liebt, das er nicht Deinetwegen liebt. O Liebe, die Du immer brennst und nie erlischst, o Liebe, mein Gott, entzünde mich! Enthaltsamkeit verlangst Du: gib, was Du verlangst, dann verlange, was Du willst.“
Es wird klar, das auch Enthaltsamkeit ohne Gottes Hilfe nicht funktionieren kann, auch sie ist eine Gabe, um die wir bitten müssen.
Wer außerden die Bekenntnisse kennt, weiß, daß Augustinus selber zienlich gut wusste, was Lust war. Er hatte ja selber nichts anbrennen lassen und der Schritt in die Enthaltsamkeit, ist ihm sehr, sehr schwer gefallen.
Der Satz da quod iubes et iube quod vis ist sicherlich eine echte Lebenshilfe, was das angeht.
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#130   Nachtlaterne   16:58:48 | Sonntag, 3. Juni 2007
hallo juergen
du hast nicht ganz unrecht!
habe aber trotzdem angebote in einen erotikraum gegeben, weil viele nur noch lebende tote sind denen vielleicht etwas nachdenklichkeit nicht schaden kann.
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#129   Charlotte Bongartz †   15:53:58 | Sonntag, 3. Juni 2007
Danke für den unterhaltsamen Artikel!!!
grausame Wollust- köstlich, hier noch einmal nachlesen zu können, wie naiv man damals über das Thema Sex geschrieben/gesprochen hat. Das ist es gut, dass sich kreuz.net klar von der körper- und lustfeindlichen Sichtweise aus grauer Vorzeit distanziert, indem es ein paar Hippo-Häppchen zum Besten gibt. Weiter so!
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#128   Heinz Josef   14:14:42 | Sonntag, 3. Juni 2007
Es ist erbärmlich,
wie geringe Kenntnisse der Tradition auf einer angeblich der Tradition verpflichteten Homepage bekannt sind. Weder „Casti conubii“ von Pius XI noch Ansprachen seines Nachfolgers Pius XII, scheinen auch nur rudimentär bekannt zu sein. „Humanae Vitae“ wird hier gar als Bruch mit der Glaubenstradition dargestellt. Die Aussagen des 2 Vat Konzils sind nicht einfach vom Himmel gefallen sondern bewegen sich in einer kontinuierlichen Entfaltungslinie der Ehelehre.
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#127   juergen   14:04:31 | Sonntag, 3. Juni 2007
@Nachtlaterne
Was ist das denn für ein Chat-Protokoll?
Es sieht fast wie ein „Erotik-Chat“ oder sowas aus.
Darf ein wahren Christen dort mitschreiben?
Ist das kirchlich erlaubt?
Oder ist das schon sündhaft?
Könnte da nicht jemand, der sowas tut, seelischen Schaden dran nehmen?
Könnte jemand, der sowas tut, nicht gar zur Sünde verführt werden?
Darf ein Christ sich freiwillig solchen Gefahren aussetzen?
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#126   Nachtlaterne   13:38:59 | Sonntag, 3. Juni 2007
metzger
sie sind noch nicht mal ein metzger am recht, sie sind sein abdecker
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#125   Peter-Pan   12:54:29 | Sonntag, 3. Juni 2007
@Bruder Theophil
Sie haben den Unterschied zwischen Beruf und Berufung offesichtlich noch nicht verstanden. Macht nix. Alle werden mal erwachsen.
Nein, nicht annährend alle werden erwachsen, Bruder Theophil. Und was das mit dem Unterschied zwischen Beruf und Berufung zu tun hat, will mir auch nicht klar sein.
MFG Raphael
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#124   Horst Metzker   12:39:32 | Sonntag, 3. Juni 2007
Aha, liebe Nachtlaterne,
hätte ich Ihre Zeilen in meiner Jugend schon gelesen, wäre ich sicher nicht der kirchlichen Unzucht anheim gefallen.
Gleichwohl ich schon im Beichtunterricht darüber nachdenken musste: Habe ich sexuelles gesehen, gehört, gelesen, berührt, etc? Damals wusste ich nicht mehr, wie ich ohne mein Pipi zu berühren, bisseln sollte?
Also bin ich seit meinem Beichtunterricht und eigentlich schon viel früher, ein Sünder vor dem Herrn, und habe auf der Schiene der Sünde, wunderbare Zeiten hinter mich gebracht, was meine Ehehure und ich, ihr Freier, nicht missen möchten.
Note: Als Frau hat man ja gar keine Ahnung wie schwierig es für einen Mann ist, ohne Satansberührung, und dies ist ja wohl der Penis, zu urinieren. Aber das berühren der Figüren mit den Pfoten ist verboten.
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#123   Nachtlaterne   10:47:13 | Sonntag, 3. Juni 2007
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#122   Bruder Theophil   10:44:07 | Sonntag, 3. Juni 2007
Zum Geleit…das heutige Evangelium
EVANGELIUM Johannes 16, 12-15
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Noch vieles habe ich euch zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in die ganze Wahrheit führen.
Denn er wird nicht aus sich selbst heraus reden, sondern er wird sagen, was er hört, und euch verkünden, was kommen wird. Er wird mich verherrlichen; denn er wird von dem, was mein ist, nehmen und es euch verkünden.
Alles, was der Vater hat, ist mein; darum habe ich gesagt: Er nimmt von dem, was mein ist, und wird es euch verkünden.
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#121   Nachtlaterne   10:36:46 | Sonntag, 3. Juni 2007
Laterne
OnlineHost: *** Sie befinden sich in „Deutschland – Foyer – chatten und sehen 80“. ***
Mitabsicht123: guten morgen
Nachtlaterne: wer liebe such und gott verachtet, der ist wahrhaftig schwer umnachtet. wir versprechen uns von der dreckschwemme dieses verkommenen zeitgeistes alles und werden darum zu lebenden toten, die sich die liebe gottes selbst verscherzen.
Nachtlaterne: 3x5 jahre und die kindheit ist um, 3x5 jahre und die jugend ist dahin, 3x5 jahre und das alter ist da. denk an das ewige leben sonst gibt es ein furchtbares erwachen in der ewigkeit
Mann160352: auf diesen Kommentar haben alle gewartet
Percy2233: Hallo zusammen
Percy2233: hm
BXderliebhaberx: wer mag jetzt c2c
Nachtlaterne: schon sigmund freud sagte, dass die zerstörung des schamgefühl der beginn gefährlichen schwachsinns ist. sexsüchtige kennen nur noch ihre sucht, alles andere geht verloren
Nachtlaterne: vor lauter falschen tröstern haben wir die sehnsucht nach echtem trost vergessen
MECKIS: NE NETTE SIE DA ??
Nachtlaterne: heute findet mann eine frau supergeil aber wenn sie im rollstuhl sitzen täte, er würde sie nichtmal mit dem hintern anschauen. ja, so ist die sexsucht: sie rupft das sexopfer und läßt den „rest“ stehen
Nachtlaterne: man libet sich ohne sich im mundesten zu meinen
Nachtlaterne: echt, ne geile zeit, sex nur so zum zeitvertreib. die seele muss austrocknen und erfrieren aber das merkt man ja vor lauter sucht nicht mehr
Nachtlaterne: kein kamel wäre so blöde verdurstend an einer echten oase …
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#120   Heinz Josef   09:27:38 | Sonntag, 3. Juni 2007
Dieser Artikel
ist eine einzige Verspottung des Katholischen Glaubens. Aber was soll man von Hetznet anderes erwarten. Sie schippern eben unter falscher Flagge.
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#119   Bruder Theophil   22:30:28 | Samstag, 2. Juni 2007
@ Flashnews
Na dann Gratulation an Ihren Freund. Dann hat er ja noch gerade so die Kurve gekriegt statt hinter kalten Kirchenmauern körperlich und emotional zu erfrieren.
Sie haben den Unterschied zwischen Beruf und Berufung offesichtlich noch nicht verstanden. Macht nix. Alle werden mal erwachsen.
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#118   Ekiga †   21:12:42 | Samstag, 2. Juni 2007
@ nonnobisdomine
Jeder Kommentar erübrigt sich ob dieser Perverslinge, die die den r.-k. Glauben verspotten
Warum kommentieren Sie dann trotzdem?
Vergessen Sie nicht: es gab auch nichtjüdische Nazi-Opfer.
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#117   Flashnews   17:24:31 | Samstag, 2. Juni 2007
@Sirilo
(Mein Freund ist übrigens nicht im Seminar geblieben, er hat Biologie studiert, sein Diplom gemacht und hat geheiratet…)
Na dann Gratulation an Ihren Freund. Dann hat er ja noch gerade so die Kurve gekriegt statt hinter kalten Kirchenmauern körperlich und emotional zu erfrieren. :-)
Ich liebe Geschichten mit Happy End!
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#116   Sirilo   17:21:12 | Samstag, 2. Juni 2007
Was ist Sünde?
Vor ca. 45 Jahren hatte ich einen Freund, der damals Priester werden wollte und ins Priesterseminar eintrat (ich glaube in Paderborn). Bei einem Besuch zeigte er mir den speziellen Beichtspiegel für Seminaristen, und dort fand ich unter der Überschrift SECHSTES GEBOT die Gewissensfrage: „Habe ich zu lange bei bestimmten Kapiteln der Moraltheologie verweilt?“
Heute könnte die Frage lauten: „Habe ich mich zulange mit bestimmten Artikeln von Kreuz.net und den Reaktionen darauf beschäftigt?“
(Mein Freund ist übrigens nicht im Seminar geblieben, er hat Biologie studiert, sein Diplom gemacht und hat geheiratet…)
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#115   juergen   17:15:24 | Samstag, 2. Juni 2007
Übersetzung mit Lücke?
kreuz.net übersetzt: Ich nehme den Fall an, daß diese Person – obwohl sie den ehelichen Beischlaf nicht um der Zeugung willen vollzieht – die Zeugung von Kindern nicht durch ein böses Gebet oder eine böse Tat verhindert.
Da steht aber:
Ich nehme an, daß du in diesem Falle, obwohl du den ehelichen Beischlaf nicht um der Zeugung willen vollziehst, nicht um der Wollust willen die Zeugung der Nachkommen verhinderst durch ein böses Gebet oder eine Böse tat.
Gibt es einen Grund warum der Satzteil „nicht um der Wollust willen“ ausgelassen wurde?
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#114   Heinz Josef   16:52:14 | Samstag, 2. Juni 2007
@nonnobisdommine
Wer ist hier ein Perversling und vertritt perverse Thesen? Der Artikel mitsamt dem seltsamen Bild, das ist pervers und Leute, die das auch noch verteidigen. :-( :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-!
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#113   Flashnews   16:48:21 | Samstag, 2. Juni 2007
Wünsche ausleben
Vielleicht macht es uns Frauen so sogar Spaß, mal die Hure unseres Freundes/ Lovers/ Partners oder Ehemannes zu sein.
Egal ober der Quickie auf dem Schreibtisch, der sexuelle Höhenflug im Sommer in der Freien Natur, oder im Kaufhaus in der Umkleidekabine, mit dem Thrill verbunden, dass man erwischt werden könnte. Was gibt es Schöneres?
Eine Frau sehnt sich nicht immer nach dem lieben, zärtlichen und klinischen reinen Kuschelsex in Tradimanier, sondern will auch mal das berauschende, animalische Leben spüren.
K
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#112   Benedikt   16:46:56 | Samstag, 2. Juni 2007
@ Pan
Und hier haben wir wieder eine der lächerlichsten Thesen des Christentums (unter anderen): Dass Sexualität keinem anderen Zweck als dem der Fortplanzung dienen darf; andernfalls ist sie Sünde.
Sie haben es schon richtig erkannt: CHRISTEN und keine Augustinus-Jünger. Nicht alles, was der Heilige verfasst hat ist automatisch Kirchenlehre. Da die Kirche selbst natürlich Verhütung empfiehlt, kann es sich vorliegend gar nicht um Kirchenlehre handeln.
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#111   nonnobisdomine   16:23:36 | Samstag, 2. Juni 2007
Ich kann gar nicht …

all die abartigen Typen hier aufzählen, die sich zu diesem Thema bislang äußerten.
Jeder Kommentar erübrigt sich ob dieser Perverslinge, die die den r.-k. Glauben verspotten, in den Dreck ziehen und Satan anbeten.
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#110   Peter-Pan   14:18:38 | Samstag, 2. Juni 2007
Wieder die Sünde…
Und hier haben wir wieder eine der lächerlichsten Thesen des Christentums (unter anderen): Dass Sexualität keinem anderen Zweck als dem der Fortplanzung dienen darf; andernfalls ist sie Sünde.
Ja klar, Sex ist schlecht. Und die Sünde wiegt umso schwerer, wenn er auch noch Spaß macht. Was für ein ausgesuchter Schwachsinn. Wird wirklich irgendein katholisches Ehepaar diesem „Ideal“ gerecht.
MFG Raphael
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#109   Horst Metzker   13:56:43 | Samstag, 2. Juni 2007
Lieber Kurt K,
längst schon habe ich aufgehört, über die Moraltheologie der katholischen Kirche nachzudenken, da sie längst zu einer Sexualtheologie verkommen ist, und wie sich mit den ganzen Beiträgen wieder herausstellt, eher ein psychisches Problem von Theologiestudenten, Diakonen, eifrigen Priestern, aber auch von bigotten Weltlichen ist.
Manch Beitrag erregt den Eindruck, als müsse man Gott beraten im Umgang mit „Sündern.“ Dies ist auch nicht verwunderlich, passiert dies ja auch in den Rupriken: Richtige oder falsche Zelebration, Homosexualität, Islam, etc.
Ich bin glücklich verheirateter Katholik, und wir kümmern uns einen Dreck darum, was irgendwer, zu irgendeinem Zeitpunkt der letzten 2 Jahrtausende geschrieben hat, zum Thema Sexualität. Gott hat mir meine Frau zugeführt, und wir sind sehr glücklich, mit allen Regeln der sexuellen Kunst. Jeder Akt ist ein mehr, ein neues Glied in der Kette der Zuneigung, lusterfüllt.
Mein echter Freundeskreis besteht aus 5 Priestern die Wissen, dass ich kein Trübsinniger bin, und bestimmt mehr kenne, als die Missionarsstellung. Was will mir also ein „Zölibatärer“ sagen? Vielleicht die Praktiken von Papst Alexander XI und andere Stellvertreter Gottes?
Nein, „katholisch“ geht Gott sei Dank anders, als sich dies so mancher angelesen hat, oder studiert hat. Den Zölibatären die junge Frau Maria, und Ihnen und mir, unsere Frauen. Schönen Sonntag, Horst Metzker.
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#108   Heinz Josef   13:45:07 | Samstag, 2. Juni 2007
Wer sagt, dass
in der Ehe alles erlaubt ist? Etwa die kirchliche Lehre, die eindeutig bezeugt, dass die Ehe sowohl auf das Wohl der Eheleute als auch auf die Zeugung von Nachkommen audgerichtet ist. Wenn der Artikel wahr wäre, dürften unfruchtbare Paare keinen Sex haben, da Zeugung von Nachkommen nicht möglich ist. Dann düfte man sogar in den unfruchtbaren Tagen des Zyklus keinen Sex haben.
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#107   möchtegern-kathole   13:21:04 | Samstag, 2. Juni 2007
da manche …
… glauben, innerhalb der Ehe sei alles erlaubt, ist dieser Artikel durchaus sinnvoll.
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#106   Heinz Josef   13:08:38 | Samstag, 2. Juni 2007
Ich habe gerade gekocht,
und dabei Gewürze benutzt? Darf man Nahrung zu sich nehmen einfach weil es gut schmeckt oder nur um Brennstoff für die Zellen nachzulegen? Darf man, liebe Wasserprediger, einen Wein trinken und sich an ihm freuen? Es würde doch wohl Wasser reichen. Werdet ihr klerikalen Weinkenner deshalb zu Säufern und Sündern der Völlerei. Bevor ihr die Ehefrauen als Huren beschimpft schaut mal auf eure Speisekarten.
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#105   adlimina   12:55:24 | Samstag, 2. Juni 2007
Kreuzkatholisches Wunder
Wir dürfen immer wieder neu staunen, in welchen Resourcen recherchiert wird, um uns die Hinguckerfreude solcher Photos zu bereiten. Die pädagogischen Hinweise zum Verfassen eines Beitrags mit persönlicher Meinung scheinen nicht für die Redaktion zu gelten.
:-P
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#104   Veritatis †   12:54:05 | Samstag, 2. Juni 2007
Inabikari, Sie gehen da
von einer – aus +net-Sichtweise – völlig verfehlten Bewertung aus. Diese Altmänner-Runde hier, die doch nicht einmal eigene Erektionserinnerungen hat, kümmert sich weder um Frauen noch um deren Sexualität. Frauen sind doch – bestenfalls – Zielorte für ein Spermium auf der Suche nach seinem Ei, sonst nix… einziges Motto: Befruchten, befruchten!
Da weiter unten hat doch eine der Kapital-Nieten des Forums von ihrer Ratio geschrieben, die über allem steht. Na, da können Sie sich doch vorstellen, wie’s da wohl um die eigene sexuelle Lust bestellt sein mag… von der des Partners, der Partnerin erst gar nicht zu reden!
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#103   Celebration   12:52:42 | Samstag, 2. Juni 2007
@zeitundewigkeit
kath. Sexualmoral kann nicht in Kürze widergegeben werden. Zwei leicht lesbare Bücher über die katholische Sexualmoral empfehle ich allen, die sich sachkundig (fachkundig) machen wollen:
Anselm Günthör, Der Christ in der Gemeinschaft, Patris Verlag, Seite 285 – 343.
P. Joachim Piegsa MSF, Der Mensch- Das moralische Lebewesen, Eos-Verlag, S.313 ff.
Ich vermute mal: zwei Eunuchen für das Himmelreich, also zwei (S)Experten auf diesem Gebiet.
Danke ich brauche diese Unsinn, ich (59) lebe mit meiner Frau (57) auch ganz gut jenseits der Wechseljahre…
Redaktion benachrichtigen
#102   Inabikari   12:35:50 | Samstag, 2. Juni 2007
@Athanasius, zeitundewigkeit
Der weibliche Orgasmus (und das für ihn zuständige Organ, die Klitoris) sind für die Fortpflanzung nicht notwendig. Nach einer Umfrage haben ca. 70 % der religiös orientierten Frauen, die mehrere Kinder haben, noch nie in ihrem Leben einen Orgasmus erlebt.
Welcher Schluss ist daraus zu ziehen?
Dass der Schöpfer den Frauen ein völlig überflüssiges Organ und eine völlig überflüssige physiologische Reaktion mitgegeben hat?
Oder dass die Fortpflanzung nur einen Nebenaspekt der menschlichen Geschlechtlichkeit darstellt und es beim Sex somit um mehr als nur um Fortpflanzung geht?
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#101   Athanasius   11:27:07 | Samstag, 2. Juni 2007
Wer…
…nicht einsieht daß Sex wenigstens als eines seiner Ziele die Zeugung von Nachkommen hat, der ist einfach nur blöd und dumm.
Das gleiche gilt für die, die glauben Sex sei auch ohne Liebe gut. Mit dieser Rationalisierung versuchte der bolschewistische Hetzer namens Iljah Ehrenburg ab 1944 die Massenvergewaltigungen deutscher Frauen in Ostpreußen, Pommern, Danzig, Schlesien und später Berlin-Brandenburg gutzuheißen.
Wenn Sex nur für die Lust und „den Orgasmus“ da ist, wird er aus dem Kontext gerissen und leicht zu gewaltbereiter psychotischen Sucht, wie bei den indoktrinierten Sowjetsoldaten.
Ich lasse lieber meine Ratio über Emotionen und wilden Triebe regieren.
Und wer hat hier behauptet der Orgasmus bei der Sex sei schlimm oder böse? Keiner. Aber wer den Orgasmus in abtreibungsmöglichen oder nicht-vorbehaltlosen-liebe-beziehungsgerichteten Sexualhandlungen erlebt, der hat kein Recht darauf, eignet sich etwas zu, was Gott für die Beziehung zwischen Mann und Frau in der Ehe festgelegt hat.
Es wird zum Narzismus. Natürlich ist für jeden getauften Christen die Beichte da bei einem gültig geweihten katholischen Priester. Sowohl für jene, die der Onanie schuldig sind (das sind heute in der pornographierten Gesellschaft des dekadenten Westeuropa viele, auch Traditionskatholiken), für Homosexuelle und für Fornikatoren wie Sie, Kurt K.
So stehen einfach die Tatsachen. Man kann das verschweigen, wegdrücken, oder sein eigenes Leben bessern. Das gilt für Sie únd für mich selbst.
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#100   HeinrichderZweite   11:11:34 | Samstag, 2. Juni 2007
(=HvO) Lieber Rudolfus,
Aus welcher Privatoffenbarung-Schmonzette beziehen Sie solche Weisheiten?
Sie werden doch nicht glauben, dass Ihnen irgendjemand antworten wird, wenn Sie in diesem Ton fragen?
Wer an die Möglichkeit von Privatoffenbarungen nicht glaubt, der ist kaum als katholisch zu betrachten.
nun Sie haben ‘s, lassen Sie mich raten, aus dem SCHWARZEN BRIEF, der ist für jeden Unsinn gut. Wer an die Möglichkeit von Privatoffenbarungen nicht glaubt, schreiben Sie, der ist kaum als katholisch zu betrachten. D’accord! Wer jeden Unsinn glaubt allerdings auch nicht. Und gerade solche Stilblüten aus Privatoffenbarungen erlauben dem gläubigen Katholiken eine Beurteilung der Glaubwürdigkeit.
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#99   zeitundewigkeit   10:26:04 | Samstag, 2. Juni 2007
@JohannesD
Sehr geehrter Herr JohannesD,
kath. Sexualmoral kann nicht in Kürze widergegeben werden. Zwei leicht lesbare Bücher über die katholische Sexualmoral empfehle ich allen, die sich sachkundig (fachkundig) machen wollen:
Anselm Günthör, Der Christ in der Gemeinschaft, Patris Verlag, Seite 285 – 343.
P. Joachim Piegsa MSF, Der Mensch- Das moralische Lebewesen, Eos-Verlag, S.313 ff.
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#98   Navon   10:06:39 | Samstag, 2. Juni 2007
Wenn sich…
… Sexualtheoretiker über das Familien- und Liebesleben auslassen, kommt halt nur Grütze raus. Wie der Blinde und die Farben. Schön zu sehen, dass sie die katholische Kirche schon immer den verwirrten Schafen angenommen und ihnen eine hohe Position verschafft hat.
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#97   Celebration   10:03:05 | Samstag, 2. Juni 2007
@zeitundewigkeit
Katholische Sexuallehre orientiert sich an den Geboten Gottes, der besser weiß als wir Menschen, was gut und heilsam für uns ist.
Jetzt müssten Sie mir bitte nur noch den Beweis für die ausgefeilte katholische Sexuallehre aufgrund der Gebote Gottes liefern.
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#96   Kurt K.   09:26:00 | Samstag, 2. Juni 2007
@ matt2
Zwei, die einen Menschen töten wollen – da wird jemand geschädigt.
Zwei, die sich prügeln wollen – da wird auch jemand geschädigt (einer von den beiden, oder beide).
Zwei, die sich lieben, haben Sex. Beide empfinden das als angenehm, es gibt keinen, der einen Schaden davonträgt.
Und Adam und Eva – naja, dass es die beide nicht wirklich gab, ist ja klar. Auch als Symbolisches Bild ist das kein Vergleich, denn ich kenne kein Gebot „Habet nur Sex wenn ihr Kinder wollt, auch in der Ehe“ oder ähnliches. Das ist von einem Menschen gemacht und steht so nirgends geschrieben (Bibel).
Was ich wirklich nicht verstehn kann ist: wieso sollte Gott uns ein sexuelles Verlangen und Lustempfinden geben, welches (im Gegensatz zu den meisten Tieren) das ganze Jahr anhält (nicht nur in den fruchtbaren Tagen des „Weibchens“) und dann verbieten, es auszuleben?
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#95   zeitundewigkeit   09:11:49 | Samstag, 2. Juni 2007
@JohannesD
Lieber JohannesD,
Ihre erste Antwort bezieht sich auf eine Behauptung, die nicht von mir stammt.
Zu Ihrer Frage: Selbstverständlich dürfen auch ältere Eheleute GV haben (ohne zu sündigen) unter den genannten Bedingungen, selbst wenn sie wissen, dass sie aus biologischen Gründen keine Kinder mehr bekommen können.
Katholische Sexuallehre orientiert sich an den Geboten Gottes, der besser weiß als wir Menschen, was gut und heilsam für uns ist.
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#94   matt2 †   09:03:17 | Samstag, 2. Juni 2007
weil zwei was wollen heisst das nicht, dass es gut ist…
aber den Sexbesessenen scheint das nicht einzuleuchten. Wenn zwei sich prügeln wollen, ist es deshalb gut? Wenn zwei beschließen einen anderen Menschen zu töten, ist es gut? (dieser Vergleich ist in Bezug auf die Abtreibung bewußt gewählt) Wenn zwei ihr Lustgebaren über ihr Gewissen stellen, ist es nicht ebenso böse? Sie machen sich was vor, indem sie meinten, sich aufeinander ausreden zu können. Auch Adam und Eva widersetzten sich beide dem Gebot Gottes. War das etwa gut, nur weil sie es beide taten?
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#93   Celebration   08:51:34 | Samstag, 2. Juni 2007
@zeitundewigkeit
wenn Sie Sex haben und keine Kinder wollen ist das Sünde
Macht doch nichts, dafür gibt es die Beichte. Nach dem Beichten ist alles wieder gut.
Halt eben typische Katholenhaltung: Beichte und sündige munter weiter? Noch nichts von Heiligung gehört?
Als gültig Verheiratete dürfen Eheleute in der empfängnisfreien Zeit naturgemäßen (also z. B. keinen Analverkehr) Geschlechtsverkehr haben, ohne dass das Sünde wäre, wenn sie grundsätzlich den Willen zum Kind haben.
Wer prüft das nach? Dürfen also 50+-Leute keinen GV mehr haben? JA oder NEIN?
Gültige Beichte setzt wenigstens unvollkommene Reue (Furcht vor Strafe) voraus und den Willen, sich zu bessern. Der angerichtete Schaden ist nach Kräften wieder gut zu machen und die Gelegenheiten zur Sünde sind zu meiden.
Oh Mann, ich krieg die Krise: Was ist denn in diesem Falle angerichteter Schaden? Ein lustvoller Orgasmus bei beiden? Und der der ist beichtpflichtig?
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#92   zeitundewigkeit   08:35:13 | Samstag, 2. Juni 2007
@Flavius: @ matt2
wenn Sie Sex haben und keine Kinder wollen ist das Sünde.
Macht doch nichts, dafür gibt es die Beichte. Nach dem Beichten ist alles wieder gut.
Als gültig Verheiratete dürfen Eheleute in der empfängnisfreien Zeit naturgemäßen (also z. B. keinen Analverkehr) Geschlechtsverkehr haben, ohne dass das Sünde wäre, wenn sie grundsätzlich den Willen zum Kind haben.
Gültige Beichte setzt wenigstens unvollkommene Reue (Furcht vor Strafe) voraus und den Willen, sich zu bessern. Der angerichtete Schaden ist nach Kräften wieder gut zu machen und die Gelegenheiten zur Sünde sind zu meiden.
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#91   Flavius †   02:28:49 | Samstag, 2. Juni 2007
@ matt2
wenn Sie Sex haben und keine Kinder wollen ist das Sünde.
Macht doch nichts, dafür gibt es die Beichte. Nach dem Beichten ist alles wieder gut.
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#90   Kurt K.   02:09:34 | Samstag, 2. Juni 2007
Sinn?
Nein, der eigentliche Sinn ist der Sex sicher nicht. Aber er gehört einfach dazu. Wenn sie mit einer Frau zusammen sind die sie lieben, dann gehört das sexuelle Verlangen einfach dazu, jedenfalls bei mir und den meisten anderen Menschen. Was daran von Übel sein soll, weiss ich nicht.
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#89   matt2 †   02:01:35 | Samstag, 2. Juni 2007
@Kurt: die Frage wurde Ihnen bereits von Athanasius beantwortet…
jemand, der in der Lust am Sex den eigentlichen Sinn sieht, mit dem will ich mich nicht über Sinnfragen ehelicher Moralanschauung unterhalten. Das hat nun in der Tat keinen Sinn.
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#88   Kurt K.   01:52:24 | Samstag, 2. Juni 2007
@ matt2
@Kurt: wenn Sie Sex haben und keine Kinder wollen ist das Sünde. Ich nehme an, Sie gebrauchen also Verhütungsmittel. Das ist nicht im Sinn der Liebe. Heiraten Sie die Freundin und gründen Sie eine Familie, wie sich das gehört.
Ja Sir Cörnel Sir!
Aber nicht jetzt. Später (vielleicht).
Selbstverständlich verhüten wir. Natürlich, sollte ich sagen. Denn das ist es was wir tun und es ist fast ebenso sicher wie die Pille. Wenn es „schiefgehen“ solte, dann nehmen wir das Kind an, ist ja klar. Wie gesagt, ich glaube, kaum ein Katholik nimmt dieses Gebot (Sex nur zur Zeugung) auch nur im mindesten ernst, was ja auch kein Wunder ist, denn es ist völlig unsinnig. Was hat es für einen Sinn? Können Sie das beantworten?
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#87   matt2 †   01:40:36 | Samstag, 2. Juni 2007
An den Menschen, der mir unterstellt, ich täte folgendes nicht…
„Liebe, dann tue, was du willst.“
ich kenne eigentlich keinen, der dieses Gebot eher befolgte, als ich. Ich glaube, Sie haben von mir ein falsches Bild. Vielleicht kreire ich aber auch zuweilen ein falsches Bild von mir, durch gewisse Äußerungen. Das mag schon sein. Ich weiß nicht, worauf Sie Sich da genau beziehen, aber ich bin ja ein selbstkritischer Mensch und lasse mir den Vorwurf gefallen.
@Kurt: wenn Sie Sex haben und keine Kinder wollen ist das Sünde. Ich nehme an, Sie gebrauchen also Verhütungsmittel. Das ist nicht im Sinn der Liebe. Heiraten Sie die Freundin und gründen Sie eine Familie, wie sich das gehört.
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#86   Athanasius   01:37:48 | Samstag, 2. Juni 2007
@ Kurt Hedonist
Und dass dieses Gebot wahr ist, ist nicht wahr.
Es ist nichts falsches daran, wenn ich nur zum Spass mit meiner Freundin, die ich liebe, Sex habe. Sie mag es, ich mag es. Wo soll da ein Problem sein? Gott hat uns mit allem erschaffen, was wir sind, oder nicht? Also hat er auch die Lustfähigkeit gegeben. Geschenkte Gaben aber mit Gewalt unterdrücken zu wollen und damit Nöte zu produzieren, das kann nicht richtig sein
Weil die Folgen, z.B. das Zeugen eines Kindes – auch bei künstlicher Verhütung 5 % Chance! – am Ende oft zu menschlichen Leiden führt und auch ansonsten eine aussereheliche Sexualbeziehung unmoralisch ist, da es keine vollkommene Selbstübergabe gibt der Ehegattin/dem Gatten gegenüber. Also keine wahre Liebe ohne Vorbehalt. Lust ist eben nicht Liebe, sondern kánn in der Ehe Teil der ehelichen Liebe sein. Eros und Caritas sind verschieden, und Deus caritas est, nicht eros. Das Geniessen des Eros sollte – wenn man ein rationaler Mensch ist – nur dann passieren wenn man auch das natürliche Ziel und den natürlichen Verband der Sexualbeziehung nicht aktiv verhindert (z.B. durch Kondome).
Sonst ist man hedonistisch und egoistisch nur mit der eigenen Befriedigung beschäftigt und dann ist auch kein Platz für wahre Liebe zwischen Mann und Frau mehr da. Sondern nur für „Liebe“, für Lust und Begierden also.
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#85   Kurt K.   01:26:58 | Samstag, 2. Juni 2007
@ matt2
wieso fragen die Menschen immer danach, wie sich andere verhalten, ob sie Gebote halten?Was ist das relevant?
Sie müssen nach dem Sinn der Gebote fragen und sich darüber Aufschluß geben. Und wenn die Gebote wahr sind, dann müssten sie sich daran halten. Und wenn sie es aber nicht tun, so sollten sie doch zumindest wissen, dass das falsch ist und nichts gegenteiliges behaupten.
Ich frage deshalb nach, ob Sie (und andere Katholiken hier) dieses Gebot einhalten oder nicht, weil sie sich immer über andere auslassen, die andere kirchliche Gebote nicht einhalten.
Ich erinnere Sie dann beim nächsten Homo-Thread mal an ihre erste Aussage.
Und dass dieses Gebot wahr ist, ist nicht wahr. ;-)
Es ist nichts falsches daran, wenn ich nur zum Spass mit meiner Freundin, die ich liebe, Sex habe. Sie mag es, ich mag es. Wo soll da ein Problem sein? Gott hat uns mit allem erschaffen, was wir sind, oder nicht? Also hat er auch die Lustfähigkeit gegeben. Geschenkte Gaben aber mit Gewalt unterdrücken zu wollen und damit Nöte zu produzieren, das kann nicht richtig sein.
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#84   litterae sunt divitiae   01:26:01 | Samstag, 2. Juni 2007
Lieber Matthias (matt2),
ich muss Ihnen leider sagen, dass Ihre ganzen bisherigen Äußerungen, die ich bislang auf kreuz.net von Ihnen gelesen habe, für mich nur den Rückschluss zulassen, dass Sie ein verbitterter, hasserfüllter und somit ein (ehrlich) bemitleidenswerter Mensch sein müssen. Sie mögen sich ja an alles halten, was in der Bibel steht, aber auf das, was der hl. Augustinus einst sagte, scheinen Sie keinen Wert zu legen: „Liebe, dann tue, was du willst.“
Ihre biblischen Paragraphen können Sie sich aneignen und mit eisernem Willen befolgen, die Liebe aber ist, so wie der Glaube, ein Geschenk, das man aber auch zu empfangen bereit sein muss. Ich hoffe inständig, dass der Herr an Ihnen eines Tages seine Größe und Barmherzigkeit zeigen wird und sie zur Liebe führt.
Alles Gute.
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#83   OnanII   01:22:13 | Samstag, 2. Juni 2007
@matt
wohl noch keine abbekommen was ;-)
sie sollten an ihrer einstellung zum leben arbeiten, dann klappt es auch mit den frauen O:)
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#82   matt2 †   01:20:04 | Samstag, 2. Juni 2007
Was trägt das Verhalten einer Person zur Wahrheit bei?
wieso fragen die Menschen immer danach, wie sich andere verhalten, ob sie Gebote halten? Was ist das relevant? Sie müssen nach dem Sinn der Gebote fragen und sich darüber Aufschluß geben. Und wenn die Gebote wahr sind, dann müssten sie sich daran halten. Und wenn sie es aber nicht tun, so sollten sie doch zumindest wissen, dass das falsch ist und nichts gegenteiliges behaupten.
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#81   Kurt K.   01:10:10 | Samstag, 2. Juni 2007
@ matt2
Ohja, jetzt die Diskussion in eine andere (in diesem Fall fremdenfeindliche) Richtung gelenkt, damit sie nicht bekennen müssen.
Ablenkungsmanöver nennt sich das.
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#80   matt2 †   01:01:05 | Samstag, 2. Juni 2007
Besser eine christliche Mutter mit 10+ Kindern…
als eine Muslmanin mit 10+ Kindern, die dann als verwahrloste Brut unsere Großstädte heimsuchen!
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#79   Kurt K.   00:53:49 | Samstag, 2. Juni 2007
@ matt2
Hab ich irgendwo was von Beischlaf mit einer Schwangeren geschrieben? Mit viel böswilligkeit kann man es hineininterpretieren, aber nur wenn man die Logik weglässt. Ich meinte: Eine Frau, die 10 und mehr mal Schwanger ist, wird kein besonders tolles Leben führen – und vor allem auch nicht so alt werden. Und dann hat sie zu Hause 10+ Kinder zu versorgen, jedes ein Jahr älter als das letzte. Tolles leben, wirklich.
Aber das ist ein Nebenschauplatz. Mir ging es um die Einhaltung kirchlicher Gebote durch euch Katholiken. Wie haltet ihr es mit dem Kinder-Bekomm-Gebot?
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#78   matt2 †   00:42:51 | Samstag, 2. Juni 2007
Ich empfinde es als falsch mit einer schwangeren Frau noch zu verkehren…
das ist eine Lieblosigkeit, vorallem auch gegenüber dem Geschöpf, das in ihrem Körper wächst.
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#77   Kurt K.   00:37:40 | Samstag, 2. Juni 2007
Witzig…
Wie man so von ehelichem Beischlaf zu der theoretischen Diskussion über private Offenbarungen kommt. Vielleicht liegts daran, dass selbst eingefleischte Katholiken hier lieber nicht über das Thema reden, weil sie sonst zugeben müssten, dass sie eventuell doch nicht ganz so rein sind, wie sie oft meinen.
Es ist halt einfacher, auf Homosexuellen (die man nicht versteht) herumzuhacken als die katholische Lehre selbst zu leben…
Selbst ehelicher Beischlaf ist nach offizieller Sichtweise Sünde, wenn sie nicht zum Kinderkriegen führt. Hm. Entweder sind die meisten (bzw. alle, Ausnahmen bestätigen die Regel) Katholiken Asketen und fast Heilige, die ihr Leben lang im Zöllibat leben, oder sie legen den Glauben selber aus und tun, worauf sie „Lust“ haben. Mal im ernst: Wenn man davon ausgeht, dass, um ein Kind zu zeugen, etwa 5 Beischläfe erforderlich sind bis es klappt (vorrausgesetzt, man versucht wirklich, ein Kind zu bekommen), dann haben die meisten Katholiken 10 – 15 Mal Sex in ihrem Leben, einige wenige auch 20 Mal. Manche Ausnahmewesen auch bis zu 50 Mal. Ist natürlich für die permanent schwangere Frau auch nix dolles… naja, irgendwas ist ja immer.
20 Mal Sex im Leben??? Hallo??? Das hat man in der ersten Phase der Liebe doch im Monat, oder wie seht ihr das?
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#76   Rudolfus   00:09:19 | Samstag, 2. Juni 2007
@Johannes D.
Warum sollte ein Christ an PO glauben? Wer schreibt das vor?
Wenn schon nicht an Jesus Christus – das lebendige Wort – geglaubt wird, warum sollten dann diese schmalztriefenden PO maßgeblich sein für den Glauben?
Die Antworten können Sie sich doch selbst geben, wenn sie Katholik sind.
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#75   Celebration   00:05:16 | Samstag, 2. Juni 2007
@Rudolfus
Rudolfus: @Johannes D.
Aus welcher Privatoffenbarung-Schmonzette beziehen Sie solche Weisheiten?
Sie werden doch nicht glauben, daß Ihnen irgendjemand antworten wird, wenn Sie in diesem Ton fragen?
Wer an die Möglichkeit von Privatoffenbarungen nicht glaubt, der ist kaum als katholisch zu betrachten.
Warum sollte ein Christ an PO glauben? Wer schreibt das vor?
Wenn schon nicht an Jesus Christus – das lebendige Wort – geglaubt wird, warum sollten dann diese schmalztriefenden PO maßgeblich sein für den Glauben?
Das haben Sie sich aber ganz schon blamiert, Sie Rudolfus, Sie. :-S :-D
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#74   Rudolfus   23:43:01 | Freitag, 1. Juni 2007
@Romulus
Das gesamte Leben bleibt Sache des lieben Gottes.
Wer der Kirche nicht folgt, der kann auch als katholisch Verheirateter in der Hölle landen.
Das Bild ist jedenfalls unangebracht, wie so manch andere Illustrationen auf dieser Seite auch, worauf ich bereits hingewiesen habe.
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#73   Romulus   23:35:23 | Freitag, 1. Juni 2007
Perverses Bild, Kleriker, Augustinus und das Ehebett
Was soll das erste (perverse) Bild mit Augustinus zu tun haben? Unglaublich wie hier Heilige sprichwörtlich in die Gosse gezogen werden!
Dieses Thema („Um was geht es beim Sex zwischen Eheleuten“) spricht sehr dafür, dass hinter dieser Site Kleriker und nicht Laien stecken.
Aber dass Ihr – liebe Kleriker – mal ganz beruhigt seid: Überlasst das mal den katholischen Eheleuten wie es im jeweiligen Ehebett zugeht. Übrigens: Augustinuns konnte mitreden, der hatte nämlich sogar einen Sohn. Den Namen seiner Konkubine hat er allerdings nicht verraten. :-$
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#72   Rudolfus   23:33:47 | Freitag, 1. Juni 2007
@Johannes D.
Aus welcher Privatoffenbarung-Schmonzette beziehen Sie solche Weisheiten?
Sie werden doch nicht glauben, daß Ihnen irgendjemand antworten wird, wenn Sie in diesem Ton fragen?
Wer an die Möglichkeit von Privatoffenbarungen nicht glaubt, der ist kaum als katholisch zu betrachten.
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#71   Sirilo   23:33:28 | Freitag, 1. Juni 2007
@Sentinel: AT
Vor mir iauf meinem Schreibtisch steht das AT – auf Hebräisch, Aramäisch (d.h. diejenigen Bücher, die auf Aramäisch abgefaßt sind, wie z.B. die Bücher Daniel und Esra), Griechisch (die Septuaginta- Übersetzung) und Latein. Da ich Hebräisch und Griechisch (und auch Latein) gelernt habe, kann ich alles im Original lesen, und ich versichere Ihnen: im Alten Testament ist von Lilith nicht die Rede, abgesehen von der erwähnten Stelle bei Jesaja. All die schönen Geschichten (z.B. daß Lilith Kains Frau gewesen sei) sind außerbiblische Fabulationen.
Sollten Sie nach wie vor anderer Meinung sein, dann geben Sie bitte genau die Bibelstellen an, wo Ihrer Meinung nach von Lilith die Rede ist.
Noch zum Thema Originaltext: Der größte Teil des AT ist im Original auf Hebräisch geschrieben, einige wenige Bücher auf Aramäisch (siehe oben) oder Griechisch (letztere meist sehr späte Schriften, wie das Buch Tobit oder das Buch der Weisheit).
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#70   Celebration   23:21:40 | Freitag, 1. Juni 2007
@Rudolfus
Rudolfus: @Juergen / Luther im Fegefeuer
So ist es.
Luther könnte aber auch in der Hölle gelandet sein, da er offiziell als Abgefallener von der katholischen Lehre verstorben ist: Und wer die katholische, alleinseligmachende Lehre aus eigener Schuld und wider besseren Wissens zurückweist, und so verstirbt, ohne daß er in der Todesstunde umgekehrt wäre, der landet in der Hölle.
Aus welcher Privatoffenbarung-Schmonzette beziehen Sie solche Weisheiten?
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#69   Bruder Theophil   23:02:32 | Freitag, 1. Juni 2007
@ Thekla…
Ihr „Kirchenmänner“, seid ihr eigendlich in eurer zölibatären Zwangslage noch Männer geblieben??????????????????
Bitte definieren Sie: „Mann“.
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#68   Rudolfus   22:56:46 | Freitag, 1. Juni 2007
Der Mensch ist kein Tier
Der Mensch besitzt eine unsterbliche Seele – deshalb muß auch die Herrschaft der unsterblichen Seele über den Leib bedacht werden.
Tiere besitzen keine unsterbliche Seele und handeln darum rein instinkt- und körpergetrieben.
Dies darf für den Menschen nicht gelten, wenn wir nicht in barbarische Gesellschaften verwandelt werden wollen.
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#67   timpressum †   22:51:55 | Freitag, 1. Juni 2007
Schon klar…
…Gott schuf den Geschlechtsverkehr als schmerzhafte und ekelige Sache. Nur der Mensch hat Spass dran und das ist verboten.
Ich finde, daß lustvolle Sexualität eine Gotteserfahrung ist.
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#66   Catholicus   22:44:34 | Freitag, 1. Juni 2007
Gottgewollte Einheit im ehelichen Akt
Wollte jemand den ehelichen Akt allein um der Zeugung willen ausführen und ihn von der ehelichen Liebe trennen, so wäre dies eine Instrumentalisierung eines oder beider Ehegatten, welche der gottgegebenen Würde des Menschen widerspricht. Nimmt jemand dem ehelichen Akt als Ausdruck der Liebe aktiv die Möglichkeit, sich in Kindern als wahrhaft fruchtbar zu erweisen, dann wird der Ehepartner gleichfalls erniedrigt und in seiner Würde verletzt – auch dann, wenn dies in gegenseitigem Einverständnis geschieht. Hier gilt in Weiterführung des ursprünglichen Sinnes des Schriftwortes: Was Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen!
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#65   Nikolaus   22:35:19 | Freitag, 1. Juni 2007
Buch Tobit
Interessant ist die Formulierung, die sich im Buch Tobit findet, wenn Tobias vor der Hochzeitsnacht sein Gebet mit Sara mit folgenden Worten beendet:
8:7 Darum, Herr, nehme ich diese meine Schwester auch nicht aus reiner Lust zur Frau, sondern aus wahrer Liebe.
Die Lust steht nicht im Vordergrund, sondern die wahre Liebe. Deshalb ist aber die Lust nicht ausgeschlossen, sondern es werden Prioritäten benannt, die die Lust nicht ausschließen, sondern ihr den gebührenden Platz zuweisen.
Das kann man übrigens auch in Casti connubii und Humanae Vitae nachlesen.
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#64   Rudolfus   22:29:03 | Freitag, 1. Juni 2007
@matt2
<Grundsätzlich wird ein direktes Eingreifen Gottes in die zeitliche Ordnung von den Modernisten als „suspekt“ betrachtet.>
Das ist durchaus auch das Denken gewisser Tradi-Katholiken, wie ich hier im Forum zu meinem Bedauern feststellen musste, besonders bezogen auf gewisse göttliche Interventionen im AT, die sie für „unliebsam“ halten.
Das können dann auch keine traditionellen Katholiken sein, wenn sie an soetwas nicht glauben sollten:
„Unliebsam“ sind aber viele göttliche Interventionen in der Hl. Schrift aus einem anderen Grund – nicht, weil Gläubige nicht glauben, daß sich dies auch so ereignet hätte, und wie es in der Hl. Schrift beschrieben wird, sondern weil Gott auch ein gestrenger Richter ist, der das Gute belohnt und das Böse bestraft.
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#63   Sentinel   22:24:51 | Freitag, 1. Juni 2007
@Sirilo
Was hier jüdische Legende ist, bestimmen immer noch die Juden. Nicht sie!
Und man hat mitnichten Lilith bei den Dämonen eingereiht, so wie man auch Kain (der Abel erschlug), ihren Gatten dort einreihte. Jedoch nicht im Reiche der Legenden, sondern wirklich in ernstzunehmenden, biblischen Schriften.
Wie gesagt, die griechischen Verse sind hier um vieles genauer. Und noch etwas: Das AT wurde nicht in hebräisch abgefaßt, sondern in aramäisch. Was seid ihr für Christen, daß ihr nicht einmal dies wißt? (Die, die es behauptet haben, wissen schon, daß ich sie hiermit meinte!)
Lilith ist keine Dämonin, sondern war Adams erste Frau. So auch bei der von Ihnen angeführten Bibelstelle im griechischen Original abermals klar gestellt. Als Dämonin galt sie nur, weil sie Adam nicht verzeihen konnte – und Gott in seiner Barmherzigkeit treu blieb.
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#62   zum Glück katholisch   22:23:14 | Freitag, 1. Juni 2007
Bonne nuit
Ich werde mich dann verabschiden.
Ich wünsche euch7Ihnen allen ein gesegnete, behütete Nacht; bin gespannt, was noch für Artikel hinzukommen…
Bis bald,
meine Empfehlung
Eine ruhige Nacht und ein seliges Ende gewähre uns der allmächtige und barmherzige Gott und lasse die Seelen der abgeschiedenen Christgläubigen ruhen in frieden.
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#61   Rudolfus   22:15:41 | Freitag, 1. Juni 2007
@HvO / Dank an Gott
Ich habe doch nur die katholische Lehre objektiv dargelegt, so wie sie die Kirche lehrt.
Ich hoffe nicht, dies in einem unpassenden Ton getan zu haben – das ist doch niemals persönlich zu nehmen.
Jeder Sohn der Kirche empfängt das Licht von der Kirche, und wäre ohne dem Licht der Kirche im Irrtum, wäre er kein Sohn der Kirche – jeder, der die rechte katholische Lehre durch die Gnade Gottes und der Kirche besitzt, muß Gott danken – auch ich danke Gott, daß ich die Gnade erhalten habe, und ganz ohne eigene Verdienste.
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#60   zum Glück katholisch   22:11:27 | Freitag, 1. Juni 2007
Lieber H.v.O.
dann bin ich ja froh, daß das geklärt ist…
Dann wünsch ich Ihnen eine geruhsame Nacht unter dem Scutz des Herrn…
(Ihr Text ist mir nich bekannt)
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#59   HeinrichvonOfterdingen   22:08:32 | Freitag, 1. Juni 2007
Danke, lieber zum Glück Katholischer,
eine brüderliche Zurechtweisung habe ich mir heute schon Rudolfus eingefangen. Und das zurecht, was mich verständlich am meisten schlaucht. Wird Zeit, dass ich ins Bett komme.
Es bellen die Hunde, es rasseln die Ketten.
Die Menschen schnarchen in ihren Betten,
Träumen sich manches, was sie nicht haben,
Tun sich im Guten und Argen erlaben.
Und morgen früh ist alles zerflossen.
Je nun sie haben ihr Teil genossen.
Und hoffen was sie noch übrig ließen,
doch wieder zu finden auf ihren Kissen.
Bellt nur fort, ihr wachen Hunde,
lasst mich nicht ruhn in der Schlummerstunde!
Ich bin am Ende mit allen Träumen –
was will ich unter den Schläfern säumen?
Ich hoffe Sie haben die Melodie im Ohr oder vielmehr im Kopfe.
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#58   matt2 †   22:07:49 | Freitag, 1. Juni 2007
@Rudolfus: Lustig, dass Sie das jetzt sagen
Grundsätzlich wird ein direktes Eingreifen Gottes in die zeitliche Ordnung von den Modernisten als „suspekt“ betrachtet.
Das ist durchaus auch das Denken gewisser Tradi-Katholiken, wie ich hier im Forum zu meinem Bedauern feststellen musste, besonders bezogen auf gewisse göttliche Interventionen im AT, die sie für „unliebsam“ halten.
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#57   Rudolfus   22:00:04 | Freitag, 1. Juni 2007
@H.v.O. / Modernismus & Deismus
Der Modernismus lehnt grundsätzlich alles ab, was nicht durch die Naturwissenschaften seiner Zeitgenossen erklärt werden kann, oder aber auch, was der Modernist für „naturwissenschaftlich möglich oder nicht möglich“ hält.
Es ist darum eine sehr subjektive Ideologie und hängt sehr von den persönlichen naturwissenschaftlichen Ansichten des Modernisten ab.
Grundsätzlich wird ein direktes Eingreifen Gottes in die zeitliche Ordnung von den Modernisten als „suspekt“ betrachtet.
Dies bedeutet, daß die Berichte über Gott und über Gottes Eingreifen in der Hl. Schrift als menschliche Interpretation irgendwelcher menschlicher Ereignisse betrachtet werden.
„Modernismus“ heißt, alle übernatürlich und göttlich gewirkten Ereignisse naturwissenschaftlich erklären zu wollen.
Die Modernisten kommen deshalb den Deisten sehr nahe (der Deismus leugnet generell das direkte Eingreifen Gottes in Seine Schöpfung) oder sind bereits Deisten.
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#56   zum Glück katholisch   21:58:11 | Freitag, 1. Juni 2007
@ H.v.O.
dann entschuldigen Sie mich bitte…
Ich habs so verstanden, wie miene Reaktion deutlich machte…
Pardonez-moi
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#55   Sirilo   21:57:25 | Freitag, 1. Juni 2007
@Sentinel: Lilith
Lilith ist eine Gestalt aus jüdischen Legenden und Sagen, nicht aus der Bibel. Im AT wird sie nur einmal erwähnt (Jesaja 34,14) und ist dort offensichtlich ein Dämon. Die ganzen tollen Geschichten über Lilith als Adams erster Frau sind unbiblisch und völlig ohne theologischen Belang.
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#54   HeinrichvonOfterdingen   21:54:52 | Freitag, 1. Juni 2007
Lieber zum Glück katholischer,
würde mit sehr fern liegen so was zu behaupten. Ich habe nur die Modernisten zitiert oder vielmehr die Meinung der Modernisten dargestellt. Wenn mir das nur ungenügend gelungen ist – ich hab ‘s nochmal gelesen und wieder so verstanden wie ich ‘s gemeint hatte – entschuldigen Sie bitte. Ich würde nichts über die Mutter Gottes kommen lassen, das können Sie mir glauben. Alles tät’ ich, ihre Ehre und die Gottes zu verteidigen.
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#53   matt2 †   21:50:06 | Freitag, 1. Juni 2007
Man muss vielleicht unterscheiden zwischen einer Wesensoffenbarung…
und den darin bestehenden Glaubensgrundsätzen und jenen fortwährenden Offenbarungen himmlischer Personen an Menschen, welche Vorhersagen bedeuten über das Zeitgeschehen, oder etwa Ermahnungen auf Basis dieses Grundsätzlichen, was hilfreich sein kann in der konkreten Daseinssituation, aber an der bestehenden theologischen Erkenntnis nichts ändert.
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#52   Rudolfus   21:49:17 | Freitag, 1. Juni 2007
@zum Glück katholisch
H.v.O. hat nur die Geistlichen zitiert, die soetwas sagen, und lehnt diese Aussagen ausdrücklich ab!
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#51   HeinrichvonOfterdingen   21:48:56 | Freitag, 1. Juni 2007
Lieber Rudolfus,
das müssen Sie mit genauer erklären. Nach meiner Meinung ist es für den Modernismus hinreichend ein Eingreifen Gottes damals zuzulassen. Wohlgemerkt nur damals. Das ist zwar kein absoluter Naturalismus, aber doch ein quasi absoluter Naturalismus. Und selbst wenn Renan weitergegangen sein sollte, dafür, dass man den heutigen Menschen einen Naturalismus modulo gewisser Wunderberichte aus alter Zeit beibringt reicht es allemal.
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#50   zum Glück katholisch   21:46:20 | Freitag, 1. Juni 2007
@ H.v.O.
es ist eine Unverschämtheit, zu sagen, die allerseligsten Jungfrau habe sich aus „unsrerm terrain“ herauszuhalten. was glauben Sie eigentlich wer Sie sind. Die allerseligste, allzeit-jungfräuliche Jungfrau „anzugreifen“!!!
Sie gehören wahrscheinlich auch noch zu jenen, die ihre Jungfräulichkeit bezweifeln!
Da sieht man, wie der Satan Einzug hält!
o.O
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