Vatikan. Am gestrigen Freitag genehmigte Papst Benedikt XVI. die Veröffentlichung eines
Dekrets, das das Martyrium des österreichischen Kriegsdienst- verweigerers Franz Jägerstätter (1907-1943)
anerkennt. Außerdem wurden Wunder auf die Fürsprache der ersten Generalsuperiorin der Elisabeth-Schwestern,
Maria Merkert (1817-1887), aus dem heute polnischen Neiße und von Endrina Stenmanns, der Gründerin der
Steyler Missionsschwestern, anerkannt. Der aus Kempten stammenden Franziskaner-Schwester Maria Fidelis
Weiß (1882-1923) wurde der Heroische Tugendgrad zuerkannt. Weiters anerkannte der Papst ein Wunder des
italienischen Theologen und Philosophen Antonio Rosmini.
„Das Motu Proprio erscheint heute“
Vatikan.
Das seit langem angekündigte Motu Proprio zur Freigabe der Alten Messe erscheint angeblich heute Samstag.
Das soll ein hochrangiger, dem Papst nahestender Prälat vor dem Journalisten der britischen Tageszeitung
‘Telegraph’, Damian Thompson, erklärt haben. Nachdem der Journalist selber schon eine falsche Ankündigung
mitverbreitet hat, gesteht er zu, auf das Datum nicht wetten zu wollen. Italienische Journalisten behaupteten
indes, daß der Papst seinem Freund Robert Spaemann in einer Privataudienz vom Pfingstsonntag das Motu
Proprio angekündigt habe.
Klage eingereicht
Deutschland. Die Elterninitiative für ein katholischen
Jungengymnasiums in Potsdam hat wie angekündigt beim deutschen Verwaltungsgericht Klage eingereicht.
Die Eltern wehren sich gegen die Entscheidung des brandenburgischen Bildungsministeriums, die Schulgründung
aus angeblichen Gründen der Antidiskriminierung zu verbieten. Die Initiative stützt sich auf das im
deutschen Grundgesetz verankerte Recht auf Errichtung privater Schulen auch mit geschlechtergetrenntem
Unterricht.
Ein Mann als Frauenpriester
Kanada. Die Leiterin eines Ausbildungsprogramms für Frauenpriester,
die sogenannte Bischöfin Patricia Fresen, simulierte Ende Mai in Toronto katholische Priesterweihen.
Frau Fresen ordinierte fünf Frauen und einen Mann. Die Zeremonie fand in der protestantischen Kirche
einer liberalen Gemeinde am Stadtrand von Toronto statt. Die Erzdiözese distanzierte sich von der Veranstaltung.
Es gebe weder Verbindung noch Dialog mit der Gruppe.
Der göttliche Kommunist
„Nur für Jesus, jenen
»Göttlichen Kommunisten«, bewahrt sich Heine ungebrochene Sympathien. Das Blut des Gekreuzigten ist
»gleichsam der lindernde Balsam« der »in die Wunden der Menschheit herabrann«. Jesus ist das Vorbild
für Menschlichkeit, Nächstenliebe und selbstlose Hingabe an andere. Und welcher deutsche Dichter, könnte
glaubhafter versichern »Wer seinen Gott leiden sieht, trägt leichter die eigenen Schmerzen« als Heinrich
Heine?“
Reinhard Lassek in ‘Zeitzeichen. Evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft’, Februar
2006.
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Junge Freiheit ? Die „Junge Freiheit“ ist völlig harmlos und wird auch nicht mehr vom Verfassungschutz
des Landes NRW beobachtet, nachdem der ehemalige Generalbundes- anwalt, Alexander von Stahl, für die
Zeitung die enscheidenden Prozesse gewonnen hat. Die „JF“ veröffentlich zwar Artikel außerhalb der PC-
Norm, träumt aber ansonsten davon, daß die CDU wieder konservativ wird oder aber eine rechtsdemokratische
Partei als legitimen Bündnispartner anerkennt. Was natürlich niemals geschehen wird. Eher feiert Kardinal
Lehman im alten Ritus die Messe. Dafür biedert man sich auch beim Establishment an, in dem man die NPD
zum Feind erklärt. Man nimmt so aus Gründen der Anpassung den Untergang Deutschlands und des Deutschen
Volkes inkauf, da man selbst nicht in der Lage ist, die destruktive Politik der Mächitgen zu verhindern
und die, die es ggf. können, auch noch bekämpft.
@ sacerdos helveticus Es steht natürlich nichts im Wege, dass ein Bischof auch ausserhalb von Pfarreien
die Liturgie der Karwoche im Alten Ritus erlaubt Welchen Sinn macht das Verbot dann überhaupt noch? Dann
kann ja im Endeffekt auch jeder wie anderntags mit irgendwelchen Gruppen die Messe feiern. Die Übergänge
von „Privat“ zur Gruppe dürften ohnehin fließend sein. So gesehen ist mir dieses Verbot nicht verständlich.
Kein Verbot für die Karwoche ! Benedikt schrieb: Natürlich nicht. Messen im alten Ritus sind keine offiziellen
Pfarrmessen. Solche Messen sind wie auch andere Gruppen- oder sog. „Privat“messen während des Heiligen
Triduums verboten. Es steht natürlich nichts im Wege, dass ein Bischof auch ausserhalb von Pfarreien
die Liturgie der Karwoche im Alten Ritus erlaubt (was ja auch mancherorts geschieht), „Privatmessen“ sind
in der Tat am Gründonnerstag oder in der „Osternacht“ verboten, nicht jedoch Messen für Gruppen, wenngleich
es das neue Messbuch als wünschenswert („expedit“) bezeichnet, dass sich kleinere Gruppen oder Gemeinschaften
grösseren anschliessen.
@ avila Aber egal, der Eindruck, dass es Anhängern der trid. Messe von offizieller Seite nicht leicht
gemacht wird, bleibt leider. Oder können Sie da meine Bedenken auch beseitigen? Leider nein. Ich verurteile
das auch durchaus und kann es in weiten Teilen nicht nachvollziehen, was ich hier in diesem Forum auch
schon öfter geäußert habe. @ möchtegern-kathole der Hunger kommt beim Essen Selbstverständlich, aber
erstmal hätten Sie immense Vorurteile zu überwinden, nicht ganz unwahrscheinlich wäre auch eine große
Unruhe in der Pfarrei. Für solche Dinge sind diese drei heiligen Tage nun wirklich denkbar ungeeignet.
@Benedikt Danke für die Erklärung, das mit dem Triduum war mir neu. In dem Fall handelte es sich jedoch
um keine Pfarrkirche, nicht weit entfernt gibt es mehrere andere Kirchen für die „größere Gruppe“ von
Gläubigen. Aber egal, der Eindruck, dass es Anhängern der trid. Messe von offizieller Seite nicht leicht
gemacht wird, bleibt leider. Oder können Sie da meine Bedenken auch beseitigen?
Ad Josefus Welche Droge haben SIE denn genommen? Vom BfV beobachtet zu werden? Meine Person? Nein, alles
auf kreuz.net wird beobachtet. Haben Sie sonst noch was anzumerken?
@ avila aber der ein oder andere Stein, der hier in den Weg gelegt wird, wäre doch beseitigt. Konkretes
Beispiel: ich erinnere mich, dass in einer deutschen Großstadt, in der bereits die sog. Indultmesse gefeiert
wird, die Gläubigen dieser „Indultgemeinde“ einen schriftl. Antrag an das Ordinariat stellten, mit der
Bitte, dass auch für die Kartage die traditionelle Liturgie genehmigt würde. Obwohl ein Priester zur
Verfügung gestanden wäre, wurde das nicht genehmigt. Natürlich nicht. Messen im alten Ritus sind keine
offiziellen Pfarrmessen. Solche Messen sind wie auch andere Gruppen- oder sog. „Privat“messen während
des Heiligen Triduums verboten. Daran wird sich auch mit Motu Proprio nichts ändern, es sei denn, einige
Pfarrer zelebrieren die Pfarrmesse an Gründonnerstag, die Karfreitagsliturgie und die Osternachtsfeier
im überlieferten Ritus. Das darf bei der geringen Zahl an Interessenten bezweifelt werden.
An Müller (betr. Motu proprio) Zur Frage, warum das Motu proprio ein Anliegen ist, obwohl es doch die
Möglichkeit zur Teilnahme an einer trid. Messe schon gibt, Folgendes: leider sind diese Möglichkeiten
sehr eingeschränkt. In der Praxis glaube ich zwar nicht, dass sich für die Anhänger der trid. Messform
allzuviel ändern wird, aber der ein oder andere Stein, der hier in den Weg gelegt wird, wäre doch beseitigt.
Konkretes Beispiel: ich erinnere mich, dass in einer deutschen Großstadt, in der bereits die sog. Indultmesse
gefeiert wird, die Gläubigen dieser „Indultgemeinde“ einen schriftl. Antrag an das Ordinariat stellten,
mit der Bitte, dass auch für die Kartage die traditionelle Liturgie genehmigt würde. Obwohl ein Priester
zur Verfügung gestanden wäre, wurde das nicht genehmigt. Weiteres Bsp: ich würde manchmal gern in Innsbruck
Sonntags die trid. Messe besuchen. Sie wird dort jedoch nur Samstags gefeiert und zwar, soweit ich informiert
bin, weil der Petrusbruderschaft ein Sonntagsgottesdienst im trid. Ritus nicht genehmigt wird. Was also
tun? Doch zur „schismatischen“ Piusbruderschaft gehen (Anführungszeichen bewusst gesetzt!)? Oder weiterhin
tapfer auf das Motu Proprio warten , auch wenn dies zugegeben manchmal schon komische Züge annimmt?
an nonnobisdomine Anstatt sich Informationen vom Verfassungsschutz schicken zu lassen, kaufen sie lieber
die Junge Freiheit selber und lesen Sie sie oder schauen Sie im Internet nach. Dort finden Sie viele ältere
Artikel. Wer sagt nicht, dass auch Sie vom Verfassungsschutz beobachtet werden wegen (berechtigter) „radikaler
Einstellungen“ etwa gegen die Sodomie, womit Sie die im Grundgesetz verankerte Persönlichkeits- und Entfaltungsfreiheit
von Menschen einschränken? Die Junge Freiheit ist eine politisch geprägte Wochenzeitung, die politisch
nicht immer ideal ist, aber allemal besser als das was sonst auf dem Markt ist. Ich selber habe aus Überzeugung
meine Diplomarbeit geschrieben über einen hingerichteten Widerstandskämpfer der Weißen Rose, sie können
mir also glauben, dass ich eine Aversion habe gegen braunes Gedankengut und die Junge Freiheit nicht verteidigen
würde, wenn dies unangebracht wäre. Würden sie sich genauso aufregen, wenn Pater Pfluger einen Artikel
sagen wir in einer „normalen“ deutschen Tageszeitung geschrieben hätte, die fast alle durchweg das Recht
auf Kleinstkindermord propagieren? Das sitzen die Nazis unserer heutigen Zeit. Sie brauchen auch keine
Bedenken zu haben, dass die Priesterbr. sedisvakantistisch wird. Damit hat übrigens auch die Junge Freiheit
nichts zu tun. Wenn ich mich recht entsinne, hatte sie die Wahl des Papstes heftigst begrüßt. Nicht’s
für ungut!
Ad Josephus Ihre Ansichten teile ich nicht ganz. Die Zeitschrift der JF wurde (und wird vermutlich noch)
vom Verfassungsschutz der Bundesrepublik Deutschland überwacht. Diesbezüglich habe ich mir heute schriftliche
Informationen seitens des Verfassungsschutzes angefordert. Aber nichts desto Trotz eine Nachfrage: Befindet
sich die Priesterbruderschaft St. Pius X. oder einiger Herren dieser auf einem Tripp, sich in politischen
Pamphleten darstellen zu müssen. Oder kurz: Muß das sein? Geht die FSSPX jetzt den Weg eines Sedisvakantisten
Lingen, der nur noch über den „braunen Sumpf“ etwas hinausbrüllen kann? Ehrlich gesagt: Ich bin enttäuscht.
Von Pater Pfluger vor allem.
an Sahin Sahin, sie haben natürlich recht. Aber selbst gute Katholiken im Forum merkten kritisch an,
dass P. Pfluger den Artikel in der JF geschrieben hat (s. weiter unten) bzw. besser dort nicht geschrieben
hätte. Deswegen glaubte ich es genauer darstellen zu müssen.
josefus „Sie ist meiner Meinung nach nicht braun eingestellt. Sie umfasst ein Spektrum von konservativ-liberal,freiheitlich,
patriotisch bis konservativ-christlich, was aus katholischer Sicht sicher nicht immer zueinander passt,
weswegen ich auch wegen einigen Artikeln die Zeitung wieder abbestellte.“ glauben Sie gewissen Personen
geht es um Fakten und objektive Beurteilung. Es geht nur um politischen Kampf und Diffamierung. Somit
wird von jenen alles als „braun“ bezeichnet was rechts von der PDS-Ideologie ist.
Zur Jungen Freiheit und P. Pfluger Die Junge Freiheit habe ich selber eine Zeitlang abonniert. Sie ist
meiner Meinung nach nicht braun eingestellt. Sie umfasst ein Spektrum von konservativ-liberal,freiheitlich,
patriotisch bis konservativ-christlich, was aus katholischer Sicht sicher nicht immer zueinander passt,
weswegen ich auch wegen einigen Artikeln die Zeitung wieder abbestellte. Ich kaufe mir aber bisweilen
Einzelexemplare, da es immer wieder sehr gute Artikel und Themen dort gibt. Die Zeitung gibt keine ganz
einheitliche Linie vor. Sie ist sicher kein kath. Organ, aber um Längen besser als vergleichbare Wochenzeitungen
(Die Zeit, auch besser als der Rheinische Merkur). Es ist sicher keine Schande darin zu schreiben, schaut
man sich die Autoren an, die dort schon geschrieben haben ist es zudem völlig unverständlich, sie in
eine rechtsradikale Ecke zu stellen: von Widerstandskämpfern gegen Hitler finden sich hochrangige Vertreter
von FDP, SPD, Gewerkschaften. (der Journalist Franz Alt, der Sohn von Willy Brandt) Gleiches gilt für
die Reihe der Interviewpartner (z. B. Reinhard Klimmt, ehemaliger SPD-Ministerpräsident des Saarlandes
und nachfolgend Verkehrsminister unter Schröder). Man kann sie nachlesen in der Kopfzeile der Webseite
der Zeitung unter JF (links oben, Autoren und Interviewpartner). Vielmehr ist die Junge Freiheit zu loben,
dass sie Pater Pfluger eine Plattform gegeben hat und P. Pfluger, dass er sie genutzt hat. Eine Möglichkeit
unzensiert die „katholische Sicht“ darzulegen, zu verbreiten.
Ad Müller Aber daß Bischof Marx der Vorfeld-Organisation der Rotarier angehört, werden Sie doch nicht
bestreiten oder? Um Ihnen den Wind aus den Segeln zu nehmen: www.rotary-witten.de/ Zitat: Dass sowohl
der Vorsitzende der Evangelischen Kirchen in Deutschland, der Bischof von Trier und der Vorsitzende des
Zentralrats der Juden in Deutschland Mitglieder in Rotary Clubs sind, zeigt die Religions- und Weltanschauungsfreiheit
von Rotary. Und es zeigt auch, dass Rotarier durchaus nicht ohne religiöse oder welt- anschauliche Bindung
sind oder sein müssen. Das zeugt doch von der weltumgreifenden „Macht“ des Freimaurertums – oder??
@Müller beschäftigen Sie sich bitte mit den Texten der alten und der neuen Messe. Sie werden erkennen,
dass die Kritik der „Tradis“ von Ihnen nachvollzogen werden kann. Sie werden ferner erkennen, dass die
Kritik ziemlich vernichtend ist – vorallem am 2. Hochgebet. Mir selbst ist es genau so ergangen. Ich habe
mich selbst anhand Textvergleich überzeugen können – so schwer ist das nicht, die Texte sind ja leicht
zugänglich – dass die Liturgiereformer penibel und schon fast kriminell bestimmte kath. Glaubenswahrheiten
aus den Texten rausgemacht haben. Das kann und darf es nicht sein – nicht im Messtext. Natürlich wird
auf beiden Seiten auch polemisiert, geschimpft, lamentiert usw – aber das kann man ja ignorieren.
@möchtegern-kathole: Wir hatten vor einiger zeit im Bistum Trier die Rekonziliation einer ganzen (Personal-)Gemeinde,
die jetzt erlaubt und in voller Einheit mit dem Bischof (der übrigens auch hier schon mal von Verwirrten
als Freimaurer bezeichnet wurde) und in Einheit mit der ganzen Kirche nach dem Messbuch von 1962 die Sakramente
feiern. Sie haben Recht, was das gegenseitige Verunglimpfen betrifft. Ich fürchte, es geht einigen gar
nicht so sehr um die Frage, ob sie die Saktramente im alten Ritus feiern können, sie lehnen das gesamte
II. Vatikanische konzil ab. Da leigt eher der Hase im Pfeffer. Ich habe nichts dagegen, wenn jemand im
alten oder im neuen Ritus seine Heimat hat, gestehe jedem aber, sofern es in Einheit mit der kirche geschieht,
das Seine zu. Ich habe den alten Ritus nie kennen gelernt, dazu bin ich wohl zu jung. Zweimal habe ich
an einer Messfeier im alten Ristus teilgenommen, gestehe aber, dass mich nicht alles angesprochen bzw.
fasziniert hat. Ich weiss nicht, ob es tatsächlich so viele Priester gibt, die im alten Ritus zelebrieren
können bzw. wollen. Ich kann und will es nicht.
@Müller Sie haben Recht. Jeder Laie kann so er denn will den Alten Ritus heute schon besuchen. Jedoch
lastet darauf immer noch die Verunglimpfung vieler – lesen Sie z.B. dieses Forum – es wäre ein Ritus
ohne eigentliches Heimrecht, nur der Ritus zweiter Wahl oder nur ein geduldeter, aber nicht DER römische
Ritus, oder nur veralteter, geitloser Text – litugisches Trümmerfeld vieler verunglückter Teilreförmchen
und ähnliche Vorwürfe. Ausserdem dürfte das MP auch vielen Priestern entgegenkommen, die in der jetztigen
Situation gehindert sind, den alten Ritus zu feiern – in ihrer Kirche wird von ihnen der NOM eingefordert.
Diese haben somit nicht die Möglichkeit, den Alten Ritus zu haben – ausser sie zelebrieren nach der Messe
nochmal privat den Alten Ritus, was auch nicht so einfach geht.
an den Möchte“gern“-Katholiken Man kann P. Pfluger ja einiges vorwerfen, aber nicht Unwissenheit. – Ich
schrieb es schon. Pater Pfluger hätte sich ein anderes Medium auswählen können, um nicht in der braun-gesinnten
Brühe mit herumzuwühlen oder -kochen. Von Pater Pfluger hätte ich anderes erwartet, zumal ich ihn als
einen anderen Menschen kennengelernt habe – ist aber schon mehr als 10 Jahre her.
@möchtegern-kathole: Ich kenne weder den betreffenden Pater noch dieses Publikationsorgan, dem er seinen
Text zur Verfügung gestellt hat. aber informieren müsste er sich im Vorfeld schon, mit wem er es zu
tun hat.
ich halte es auch für unklug … … wenn ein Priester in einer zunächst nicht-katholischen Zeitung
schreibt – er weiss ja nicht was daraus konstruiert wird.
@Motu proprio: Was soll denn eigentlich durch dieses Motu proprio erreicht werden? Die Katholiken, die
gerne am alten Ritus in der Einheit der kirche teilnehmen wollen, haben diese Möglichkeit z.B. durch
die Priesterbruderschaft St. Pterus und z.B. bei uns im Bistum an drei Orten.
Da ist es schon. www.jungefreiheit.de/aa_03.htm Tatsächlich hat Hw. P. Pfluger dort was geschrieben.
Schade eigentlich, daß auch Vertreter der FSSPX in diesem „Sumpf“ schreiben, denn sogleich wird der FSSPX
insgesamt eine Verquickung zum braunen Gesindel unterstellt. Das hat die FSSPX eigentlich nicht nötig.
Nochmals schade. – Ich hoffe, daß eine offizielle Stellungnahme der Priesterbruderschaft folgt.
Kein gutes Aushängeschild für die FSSPX! Sollte das stimmen, dass Pater Pfluger für die JF schreibt,
spräche das in der Tat nicht so sehr für die Piusbruderschaft. Gibt es vielleicht einen Link zu besagtem
Artikel?
Na, also, wenn das: „Die Junge Freiheit (JF) gilt als Hauptorgan und Sammelbecken der Neuen Rechten. Sie
versucht, eine moderne Gesellschaftskritik von rechts außen zu etablieren.“ keine richtig gute Empfehlung
ist! Vielen Dank!
Brauner Mist! Mehr Infos unter „Mut gegen Rechts“ „Die Junge Freiheit (JF) gilt als Hauptorgan und Sammelbecken
der Neuen Rechten. Sie versucht, eine moderne Gesellschaftskritik von rechts außen zu etablieren. Entstehung
Plumpe Ausländerfeindlichkeit und Hitlerhuldigung sucht man in der JF (Untertitel: Deutsche Zeitung für
Politik und Kultur) vergeblich. Die Junge Freiheit erschien erstmalig 1986, zunächst zweimonatlich, seit
1994 wöchentlich. Von Schülern und Studenten gegründet, verbreiterte sie ihre Basis durch Zulauf aus
Burschenschaften und der Deutschen Gildenschaft, Kooperation mit anderen neurechten Zeitschriftenprojekten
und Veranstaltung von Lesekreisen, Diskussionsclubs und einer „Sommeruniversität“. Sie unterstützt Sammlungsbewegungen
des rechten Parteienspektrums. Seit 1995 erscheint eine Österreich-Ausgabe der JF. Die Junge Freiheit
ist heute eine offiziell überparteiliche Wochenzeitung mit, nach eigenen Angaben, einer Auflage von etwa
40.000 Exemplaren.“ Sehr UNEMPFEHLENSWERT!!!
Nonnobis: „Es gibt ja die Priesterbruderschaft St. Pius X.“ Ja, Gott sei Dank! In diesem Zusammenhang:
habt Ihr schon den Spitzenartikel von P. Niklaus Pfluger in der neuen Jungen Freiheit gelesen? Dringend
empfohlen!!
Ich kann diese Diskussion … zum Motu Proprio schon nicht mehr hören. Mir ist das ganze Geschehen drumherum
sowieso egal. Es gibt ja die Priesterbruderschaft St. Pius X.
Den Ihr wisset weder den Tag noch die Stunde wenn das Motu Proprio erscheint! Ich habe mich zumindest
für den Fall der Fälle vorbereitet und bereits die Volks-Schott Taschenausgabe (1957) auf meinem Schreibtisch
liegen.
Jägerstätter Es ist bezeichnend, wie die Kirche Jägerstätter jetzt als ein Vorbild hinstellt und wärend
des Prozesses ihn schmälich im Stich ließ. Ich kann nur jedem empfehlen, die Doku von Axel Corti anzuschauen,
wie der Bischof Jägerstätter händeringend zu überreden versuchte, doch in den Krieg zu ziehen. Weil
Hitler sei von Gott gesandt.
Franz Jägerstätter Wow, ihr müsst mal bei wikipedia.de nachschauen unter Franz Jägerstätter. Ich
habe echt Hochachtung vor dieser Leistung. Ich weis nicht, ob ich seinen Mut auch aufgewendet hätte.
… die Bischöfin Patricia Fresen … hat gar nix simuliert, dazu müsste sie in der kirche sein die
haben … sicut die 4 piusschismaten … ihren eigenen laden auf gemacht und gegen die verwendung von
texten der kath. kirche kann man nix tun, die sind überall zu erhalten wer nicht mit petrus ist, ist
ausserhalb ubi episcopus ibi ecclesia (ignatios ant.), und das bleibt gültig
„Das Motu Proprio erscheint heute“ Und wenn es heute nicht erscheint, dann morgen oder übermorgen oder
überübermorgen oder … irgendwann … Das soll ein dem Papst nahestehender Mensch verraten haben. Eigentlich
sollte das Motu Propio laut kotz.net schon etwa 3569 Mal erschienen sein. Doch leider hielt sich der Papst
nicht an die Vorgaben von kotz.net. Träumt weiter!!!!