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Neue Selige + „Das Motu Proprio erscheint heute“ + Klage eingereicht + Ein Mann als Frauenpriester + Der göttliche Kommunist
Benedikt XVI. promulgierte gestern 17 Dekrete der Heiligpsrechungskongregation.
Benedikt XVI. promulgierte gestern 17 Dekrete der Heiligpsrechungskongregation.
© Denilson Luis/ Bisitadopapa.org.br
Neue Selige

Vatikan. Am gestrigen Freitag genehmigte Papst Benedikt XVI. die Veröffentlichung eines Dekrets, das das Martyrium des österreichischen Kriegsdienst- verweigerers Franz Jägerstätter (1907-1943) anerkennt. Außerdem wurden Wunder auf die Fürsprache der ersten Generalsuperiorin der Elisabeth-Schwestern, Maria Merkert (1817-1887), aus dem heute polnischen Neiße und von Endrina Stenmanns, der Gründerin der Steyler Missionsschwestern, anerkannt. Der aus Kempten stammenden Franziskaner-Schwester Maria Fidelis Weiß (1882-1923) wurde der Heroische Tugendgrad zuerkannt. Weiters anerkannte der Papst ein Wunder des italienischen Theologen und Philosophen Antonio Rosmini.

„Das Motu Proprio erscheint heute“

Vatikan. Das seit langem angekündigte Motu Proprio zur Freigabe der Alten Messe erscheint angeblich heute Samstag. Das soll ein hochrangiger, dem Papst nahestender Prälat vor dem Journalisten der britischen Tageszeitung ‘Telegraph’, Damian Thompson, erklärt haben. Nachdem der Journalist selber schon eine falsche Ankündigung mitverbreitet hat, gesteht er zu, auf das Datum nicht wetten zu wollen. Italienische Journalisten behaupteten indes, daß der Papst seinem Freund Robert Spaemann in einer Privataudienz vom Pfingstsonntag das Motu Proprio angekündigt habe.

Klage eingereicht

Deutschland. Die Elterninitiative für ein katholischen Jungengymnasiums in Potsdam hat wie angekündigt beim deutschen Verwaltungsgericht Klage eingereicht. Die Eltern wehren sich gegen die Entscheidung des brandenburgischen Bildungsministeriums, die Schulgründung aus angeblichen Gründen der Antidiskriminierung zu verbieten. Die Initiative stützt sich auf das im deutschen Grundgesetz verankerte Recht auf Errichtung privater Schulen auch mit geschlechtergetrenntem Unterricht.

Ein Mann als Frauenpriester

Kanada. Die Leiterin eines Ausbildungsprogramms für Frauenpriester, die sogenannte Bischöfin Patricia Fresen, simulierte Ende Mai in Toronto katholische Priesterweihen. Frau Fresen ordinierte fünf Frauen und einen Mann. Die Zeremonie fand in der protestantischen Kirche einer liberalen Gemeinde am Stadtrand von Toronto statt. Die Erzdiözese distanzierte sich von der Veranstaltung. Es gebe weder Verbindung noch Dialog mit der Gruppe.

Der göttliche Kommunist

„Nur für Jesus, jenen »Göttlichen Kommunisten«, bewahrt sich Heine ungebrochene Sympathien. Das Blut des Gekreuzigten ist »gleichsam der lindernde Balsam« der »in die Wunden der Menschheit herabrann«. Jesus ist das Vorbild für Menschlichkeit, Nächstenliebe und selbstlose Hingabe an andere. Und welcher deutsche Dichter, könnte glaubhafter versichern »Wer seinen Gott leiden sieht, trägt leichter die eigenen Schmerzen« als Heinrich Heine?“

Reinhard Lassek in ‘Zeitzeichen. Evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft’, Februar 2006.
      
42 Lesermeinungen
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#42   Freinsberg   18:06:18 | Montag, 4. Juni 2007
Wann…?
Ich bin doch für das Fest der hl. Philomena. (Das gibt es nämlich im neuen Kalender nicht.)
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#41   Don Bosco   14:12:32 | Sonntag, 3. Juni 2007
Motu Proprio
So…heute ist Sonntag!
Wo ist das Motu Proprio…?!
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#40   Graf von Galen   00:08:04 | Sonntag, 3. Juni 2007
Junge Freiheit ?
Die „Junge Freiheit“ ist völlig harmlos und wird auch
nicht mehr vom Verfassungschutz des Landes NRW
beobachtet, nachdem der ehemalige Generalbundes-
anwalt, Alexander von Stahl, für die Zeitung die enscheidenden Prozesse gewonnen hat. Die „JF“
veröffentlich zwar Artikel außerhalb der PC- Norm,
träumt aber ansonsten davon, daß die CDU wieder
konservativ wird oder aber eine rechtsdemokratische Partei als legitimen Bündnispartner anerkennt. Was
natürlich niemals geschehen wird. Eher feiert Kardinal
Lehman im alten Ritus die Messe.
Dafür biedert man sich auch beim Establishment
an, in dem man die NPD zum Feind erklärt. Man nimmt
so aus Gründen der Anpassung den Untergang
Deutschlands und des Deutschen Volkes inkauf, da
man selbst nicht in der Lage ist, die destruktive
Politik der Mächitgen zu verhindern und die, die es
ggf. können, auch noch bekämpft.
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#39   Benedikt   23:23:30 | Samstag, 2. Juni 2007
@ sacerdos helveticus
Es steht natürlich nichts im Wege, dass ein Bischof auch ausserhalb von Pfarreien die Liturgie der Karwoche im Alten Ritus erlaubt
Welchen Sinn macht das Verbot dann überhaupt noch? Dann kann ja im Endeffekt auch jeder wie anderntags mit irgendwelchen Gruppen die Messe feiern. Die Übergänge von „Privat“ zur Gruppe dürften ohnehin fließend sein. So gesehen ist mir dieses Verbot nicht verständlich.
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#38   sacerdos helveticus   23:01:13 | Samstag, 2. Juni 2007
Kein Verbot für die Karwoche !
Benedikt schrieb:
Natürlich nicht. Messen im alten Ritus sind keine offiziellen Pfarrmessen. Solche Messen sind wie auch andere Gruppen- oder sog. „Privat“messen während des Heiligen Triduums verboten.
Es steht natürlich nichts im Wege, dass ein Bischof auch ausserhalb von Pfarreien die Liturgie der Karwoche im Alten Ritus erlaubt (was ja auch mancherorts geschieht), „Privatmessen“ sind in der Tat am Gründonnerstag oder in der „Osternacht“ verboten, nicht jedoch Messen für Gruppen, wenngleich es das neue Messbuch als wünschenswert („expedit“) bezeichnet, dass sich kleinere Gruppen oder Gemeinschaften grösseren anschliessen.
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#37   Benedikt   22:53:17 | Samstag, 2. Juni 2007
@ avila
Aber egal, der Eindruck, dass es Anhängern der trid. Messe von offizieller Seite nicht leicht gemacht wird, bleibt leider. Oder können Sie da meine Bedenken auch beseitigen?
Leider nein. Ich verurteile das auch durchaus und kann es in weiten Teilen nicht nachvollziehen, was ich hier in diesem Forum auch schon öfter geäußert habe.
@ möchtegern-kathole
der Hunger kommt beim Essen
Selbstverständlich, aber erstmal hätten Sie immense Vorurteile zu überwinden, nicht ganz unwahrscheinlich wäre auch eine große Unruhe in der Pfarrei. Für solche Dinge sind diese drei heiligen Tage nun wirklich denkbar ungeeignet.
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#36   avila   22:49:01 | Samstag, 2. Juni 2007
@Benedikt
Danke für die Erklärung, das mit dem Triduum war mir neu. In dem Fall handelte es sich jedoch um keine Pfarrkirche, nicht weit entfernt gibt es mehrere andere Kirchen für die „größere Gruppe“ von Gläubigen. Aber egal, der Eindruck, dass es Anhängern der trid. Messe von offizieller Seite nicht leicht gemacht wird, bleibt leider. Oder können Sie da meine Bedenken auch beseitigen?
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#35   nonnobisdomine   20:39:32 | Samstag, 2. Juni 2007
Ad Josefus
Welche Droge haben SIE denn genommen?
Vom BfV beobachtet zu werden? Meine Person?
Nein, alles auf kreuz.net wird beobachtet.
Haben Sie sonst noch was anzumerken?
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#34   möchtegern-kathole   20:30:17 | Samstag, 2. Juni 2007
geringen Zahl an Interessenten ?
der Hunger kommt beim Essen
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#33   Benedikt   18:01:57 | Samstag, 2. Juni 2007
@ avila
aber der ein oder andere Stein, der hier in den Weg gelegt wird, wäre doch beseitigt. Konkretes Beispiel: ich erinnere mich, dass in einer deutschen Großstadt, in der bereits die sog. Indultmesse gefeiert wird, die Gläubigen dieser „Indultgemeinde“ einen schriftl. Antrag an das Ordinariat stellten, mit der Bitte, dass auch für die Kartage die traditionelle Liturgie genehmigt würde. Obwohl ein Priester zur Verfügung gestanden wäre, wurde das nicht genehmigt.
Natürlich nicht. Messen im alten Ritus sind keine offiziellen Pfarrmessen. Solche Messen sind wie auch andere Gruppen- oder sog. „Privat“messen während des Heiligen Triduums verboten.
Daran wird sich auch mit Motu Proprio nichts ändern, es sei denn, einige Pfarrer zelebrieren die Pfarrmesse an Gründonnerstag, die Karfreitagsliturgie und die Osternachtsfeier im überlieferten Ritus. Das darf bei der geringen Zahl an Interessenten bezweifelt werden.
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#32   avila   17:53:14 | Samstag, 2. Juni 2007
An Müller (betr. Motu proprio)
Zur Frage, warum das Motu proprio ein Anliegen ist, obwohl es doch die Möglichkeit zur Teilnahme an einer trid. Messe schon gibt, Folgendes: leider sind diese Möglichkeiten sehr eingeschränkt. In der Praxis glaube ich zwar nicht, dass sich für die Anhänger der trid. Messform allzuviel ändern wird, aber der ein oder andere Stein, der hier in den Weg gelegt wird, wäre doch beseitigt. Konkretes Beispiel: ich erinnere mich, dass in einer deutschen Großstadt, in der bereits die sog. Indultmesse gefeiert wird, die Gläubigen dieser „Indultgemeinde“ einen schriftl. Antrag an das Ordinariat stellten, mit der Bitte, dass auch für die Kartage die traditionelle Liturgie genehmigt würde. Obwohl ein Priester zur Verfügung gestanden wäre, wurde das nicht genehmigt. Weiteres Bsp: ich würde manchmal gern in Innsbruck Sonntags die trid. Messe besuchen. Sie wird dort jedoch nur Samstags gefeiert und zwar, soweit ich informiert bin, weil der Petrusbruderschaft ein Sonntagsgottesdienst im trid. Ritus nicht genehmigt wird. Was also tun? Doch zur „schismatischen“ Piusbruderschaft gehen (Anführungszeichen bewusst gesetzt!)? Oder weiterhin tapfer auf das Motu Proprio warten ;-), auch wenn dies zugegeben manchmal schon komische Züge annimmt?
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#31   Josefus   16:31:05 | Samstag, 2. Juni 2007
an nonnobisdomine
Anstatt sich Informationen vom Verfassungsschutz schicken zu lassen, kaufen sie lieber die Junge Freiheit selber und lesen Sie sie oder schauen Sie im Internet nach. Dort finden Sie viele ältere Artikel.
Wer sagt nicht, dass auch Sie vom Verfassungsschutz beobachtet werden wegen (berechtigter) „radikaler Einstellungen“ etwa gegen die Sodomie, womit Sie die im Grundgesetz verankerte Persönlichkeits- und Entfaltungsfreiheit von Menschen einschränken?
Die Junge Freiheit ist eine politisch geprägte Wochenzeitung, die politisch nicht immer ideal ist, aber allemal besser als das was sonst auf dem Markt ist. Ich selber habe aus Überzeugung meine Diplomarbeit geschrieben über einen hingerichteten Widerstandskämpfer der Weißen Rose, sie können mir also glauben, dass ich eine Aversion habe gegen braunes Gedankengut und die Junge Freiheit nicht verteidigen würde, wenn dies unangebracht wäre.
Würden sie sich genauso aufregen, wenn Pater Pfluger einen Artikel sagen wir in einer „normalen“
deutschen Tageszeitung geschrieben hätte, die fast alle durchweg das Recht auf Kleinstkindermord propagieren? Das sitzen die Nazis unserer heutigen Zeit.
Sie brauchen auch keine Bedenken zu haben, dass die Priesterbr. sedisvakantistisch wird. Damit hat übrigens auch die Junge Freiheit nichts zu tun. Wenn ich mich recht entsinne, hatte sie die Wahl des Papstes heftigst begrüßt. Nicht’s für ungut!
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#30   nonnobisdomine   15:49:39 | Samstag, 2. Juni 2007
Ad Josephus
Ihre Ansichten teile ich nicht ganz.
Die Zeitschrift der JF wurde (und wird vermutlich noch) vom Verfassungsschutz der Bundesrepublik Deutschland überwacht. Diesbezüglich habe ich mir heute schriftliche Informationen seitens des Verfassungsschutzes angefordert.
Aber nichts desto Trotz eine Nachfrage: Befindet sich die Priesterbruderschaft St. Pius X. oder einiger Herren dieser auf einem Tripp, sich in politischen Pamphleten darstellen zu müssen.
Oder kurz: Muß das sein?
Geht die FSSPX jetzt den Weg eines Sedisvakantisten Lingen, der nur noch über den „braunen Sumpf“ etwas hinausbrüllen kann?
Ehrlich gesagt: Ich bin enttäuscht. Von Pater Pfluger vor allem.
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#29   Josefus   15:27:12 | Samstag, 2. Juni 2007
an Sahin
Sahin, sie haben natürlich recht. Aber selbst gute Katholiken im Forum merkten kritisch an, dass P. Pfluger den Artikel in der JF geschrieben hat (s. weiter unten) bzw. besser dort nicht geschrieben hätte. Deswegen glaubte ich es genauer darstellen zu müssen.
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#28   Sahin   15:23:29 | Samstag, 2. Juni 2007
josefus
„Sie ist meiner Meinung nach nicht braun eingestellt. Sie umfasst ein Spektrum von konservativ-liberal,freiheitlich, patriotisch bis konservativ-christlich, was aus katholischer Sicht sicher nicht immer zueinander passt, weswegen ich auch wegen einigen Artikeln die Zeitung wieder abbestellte.“
glauben Sie gewissen Personen geht es um Fakten und objektive Beurteilung. Es geht nur um politischen Kampf und Diffamierung. Somit wird von jenen alles als „braun“ bezeichnet was rechts von der PDS-Ideologie ist.
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#27   Josefus   15:16:55 | Samstag, 2. Juni 2007
Zur Jungen Freiheit und P. Pfluger
Die Junge Freiheit habe ich selber eine Zeitlang abonniert. Sie ist meiner Meinung nach nicht braun eingestellt. Sie umfasst ein Spektrum von konservativ-liberal,freiheitlich, patriotisch bis konservativ-christlich, was aus katholischer Sicht sicher nicht immer zueinander passt, weswegen ich auch wegen einigen Artikeln die Zeitung wieder abbestellte. Ich kaufe mir aber bisweilen Einzelexemplare, da es immer wieder sehr gute Artikel und Themen dort gibt. Die Zeitung gibt keine ganz einheitliche Linie vor. Sie ist sicher kein kath. Organ, aber um Längen besser als vergleichbare Wochenzeitungen (Die Zeit, auch besser als der Rheinische Merkur). Es ist sicher keine Schande darin zu schreiben, schaut man sich die Autoren an, die dort schon geschrieben haben ist es zudem völlig unverständlich, sie in eine rechtsradikale Ecke zu stellen:
von Widerstandskämpfern gegen Hitler finden sich hochrangige Vertreter von FDP, SPD, Gewerkschaften. (der Journalist Franz Alt, der Sohn von Willy Brandt) Gleiches gilt für die Reihe der Interviewpartner (z. B. Reinhard Klimmt, ehemaliger SPD-Ministerpräsident des Saarlandes und nachfolgend Verkehrsminister unter Schröder).
Man kann sie nachlesen in der Kopfzeile der Webseite der Zeitung unter JF (links oben, Autoren und Interviewpartner).
Vielmehr ist die Junge Freiheit zu loben, dass sie Pater Pfluger eine Plattform gegeben hat und P. Pfluger, dass er sie genutzt hat. Eine Möglichkeit unzensiert die „katholische Sicht“ darzulegen, zu verbreiten.
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#26   nonnobisdomine   15:05:36 | Samstag, 2. Juni 2007
Ad Müller
Aber daß Bischof Marx der Vorfeld-Organisation der Rotarier angehört, werden Sie doch nicht bestreiten oder?
Um Ihnen den Wind aus den Segeln zu nehmen:
www.rotary-witten.de/
Zitat:
Dass sowohl der Vorsitzende der Evangelischen Kirchen in Deutschland, der Bischof von Trier und der Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland Mitglieder in Rotary Clubs sind, zeigt die Religions- und Weltanschauungsfreiheit von Rotary.
Und es zeigt auch, dass Rotarier durchaus nicht ohne religiöse oder welt- anschauliche Bindung sind oder sein müssen.
Das zeugt doch von der weltumgreifenden „Macht“ des Freimaurertums – oder??
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#25   möchtegern-kathole   15:02:15 | Samstag, 2. Juni 2007
@Müller
beschäftigen Sie sich bitte mit den Texten der alten und der neuen Messe. Sie werden erkennen, dass die Kritik der „Tradis“ von Ihnen nachvollzogen werden kann. Sie werden ferner erkennen, dass die Kritik ziemlich vernichtend ist – vorallem am 2. Hochgebet.
Mir selbst ist es genau so ergangen. Ich habe mich selbst anhand Textvergleich überzeugen können – so schwer ist das nicht, die Texte sind ja leicht zugänglich – dass die Liturgiereformer penibel und schon fast kriminell bestimmte kath. Glaubenswahrheiten aus den Texten rausgemacht haben. Das kann und darf es nicht sein – nicht im Messtext.
Natürlich wird auf beiden Seiten auch polemisiert, geschimpft, lamentiert usw – aber das kann man ja ignorieren.
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#24   Müller   14:46:06 | Samstag, 2. Juni 2007
@möchtegern-kathole:
Wir hatten vor einiger zeit im Bistum Trier die Rekonziliation einer ganzen (Personal-)Gemeinde, die jetzt erlaubt und in voller Einheit mit dem Bischof (der übrigens auch hier schon mal von Verwirrten als Freimaurer bezeichnet wurde) und in Einheit mit der ganzen Kirche nach dem Messbuch von 1962 die Sakramente feiern.
Sie haben Recht, was das gegenseitige Verunglimpfen betrifft. Ich fürchte, es geht einigen gar nicht so sehr um die Frage, ob sie die Saktramente im alten Ritus feiern können, sie lehnen das gesamte II. Vatikanische konzil ab. Da leigt eher der Hase im Pfeffer.
Ich habe nichts dagegen, wenn jemand im alten oder im neuen Ritus seine Heimat hat, gestehe jedem aber, sofern es in Einheit mit der kirche geschieht, das Seine zu. Ich habe den alten Ritus nie kennen gelernt, dazu bin ich wohl zu jung. Zweimal habe ich an einer Messfeier im alten Ristus teilgenommen, gestehe aber, dass mich nicht alles angesprochen bzw. fasziniert hat. Ich weiss nicht, ob es tatsächlich so viele Priester gibt, die im alten Ritus zelebrieren können bzw. wollen. Ich kann und will es nicht.
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#23   möchtegern-kathole   14:38:32 | Samstag, 2. Juni 2007
@Müller
Sie haben Recht. Jeder Laie kann so er denn will den Alten Ritus heute schon besuchen. Jedoch lastet darauf immer noch die Verunglimpfung vieler – lesen Sie z.B. dieses Forum – es wäre ein Ritus ohne eigentliches Heimrecht, nur der Ritus zweiter Wahl oder nur ein geduldeter, aber nicht DER römische Ritus, oder nur veralteter, geitloser Text – litugisches Trümmerfeld vieler verunglückter Teilreförmchen und ähnliche Vorwürfe.
Ausserdem dürfte das MP auch vielen Priestern entgegenkommen, die in der jetztigen Situation gehindert sind, den alten Ritus zu feiern – in ihrer Kirche wird von ihnen der NOM eingefordert. Diese haben somit nicht die Möglichkeit, den Alten Ritus zu haben – ausser sie zelebrieren nach der Messe nochmal privat den Alten Ritus, was auch nicht so einfach geht.
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#22   nonnobisdomine   14:27:10 | Samstag, 2. Juni 2007
an den Möchte“gern“-Katholiken
Man kann P. Pfluger ja einiges vorwerfen, aber nicht Unwissenheit. – Ich schrieb es schon.
Pater Pfluger hätte sich ein anderes Medium auswählen können, um nicht in der braun-gesinnten Brühe mit herumzuwühlen oder -kochen.
Von Pater Pfluger hätte ich anderes erwartet, zumal ich ihn als einen anderen Menschen kennengelernt habe – ist aber schon mehr als 10 Jahre her.
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#21   Müller   14:24:23 | Samstag, 2. Juni 2007
@möchtegern-kathole:
Ich kenne weder den betreffenden Pater noch dieses Publikationsorgan, dem er seinen Text zur Verfügung gestellt hat. aber informieren müsste er sich im Vorfeld schon, mit wem er es zu tun hat.
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#20   möchtegern-kathole   14:16:42 | Samstag, 2. Juni 2007
ich halte es auch für unklug …
… wenn ein Priester in einer zunächst nicht-katholischen Zeitung schreibt – er weiss ja nicht was daraus konstruiert wird.
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#19   Müller   14:16:41 | Samstag, 2. Juni 2007
@Motu proprio:
Was soll denn eigentlich durch dieses Motu proprio erreicht werden?
Die Katholiken, die gerne am alten Ritus in der Einheit der kirche teilnehmen wollen, haben diese Möglichkeit z.B. durch die Priesterbruderschaft St. Pterus und z.B. bei uns im Bistum an drei Orten.
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#18   nonnobisdomine   14:10:33 | Samstag, 2. Juni 2007
Da ist es schon.
www.jungefreiheit.de/aa_03.htm
Tatsächlich hat Hw. P. Pfluger dort was geschrieben.
Schade eigentlich, daß auch Vertreter der FSSPX in diesem „Sumpf“ schreiben, denn sogleich wird der FSSPX insgesamt eine Verquickung zum braunen Gesindel unterstellt.
Das hat die FSSPX eigentlich nicht nötig.
Nochmals schade. – Ich hoffe, daß eine offizielle Stellungnahme der Priesterbruderschaft folgt.
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#17   Amanda   14:03:44 | Samstag, 2. Juni 2007
Kein gutes Aushängeschild für die FSSPX!
Sollte das stimmen, dass Pater Pfluger für die JF schreibt, spräche das in der Tat nicht so sehr für die Piusbruderschaft. Gibt es vielleicht einen Link zu besagtem Artikel?
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#16   möchtegern-kathole   13:10:57 | Samstag, 2. Juni 2007
ich kenne die JF …
… nicht, aber man kann davon ausgehen, dass die Mächtigen im Lande alles als „Nazi“ abtun, worüber sie (noch) keine Macht haben.
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#15   juergen   12:30:10 | Samstag, 2. Juni 2007
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#14   Sahin   12:24:18 | Samstag, 2. Juni 2007
danke für den Hinweis
hornet hat eine Zeitung: „Junge Freiheit“ kritisiert.
Hab sie online gelesen…
Sehr interessante zeitung – danke für den Tip !
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#13   möchtegern-kathole   12:21:06 | Samstag, 2. Juni 2007
Wenn Hornet …
… dagegen ist muss ich mir die auch mal kaufen …
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#12   Baron Bolligru   12:12:16 | Samstag, 2. Juni 2007
Na, also, wenn das:
„Die Junge Freiheit (JF) gilt als Hauptorgan und Sammelbecken der Neuen Rechten. Sie versucht, eine moderne Gesellschaftskritik von rechts außen zu etablieren.“
keine richtig gute Empfehlung ist!
Vielen Dank!
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#11   Hornet   11:42:51 | Samstag, 2. Juni 2007
Brauner Mist!
Mehr Infos unter „Mut gegen Rechts“
„Die Junge Freiheit (JF) gilt als Hauptorgan und Sammelbecken der Neuen Rechten. Sie versucht, eine moderne Gesellschaftskritik von rechts außen zu etablieren.
Entstehung
Plumpe Ausländerfeindlichkeit und Hitlerhuldigung sucht man in der JF (Untertitel: Deutsche Zeitung für Politik und Kultur) vergeblich. Die Junge Freiheit erschien erstmalig 1986, zunächst zweimonatlich, seit 1994 wöchentlich. Von Schülern und Studenten gegründet, verbreiterte sie ihre Basis durch Zulauf aus Burschenschaften und der Deutschen Gildenschaft, Kooperation mit anderen neurechten Zeitschriftenprojekten und Veranstaltung von Lesekreisen, Diskussionsclubs und einer „Sommeruniversität“. Sie unterstützt Sammlungsbewegungen des rechten Parteienspektrums. Seit 1995 erscheint eine Österreich-Ausgabe der JF. Die Junge Freiheit ist heute eine offiziell überparteiliche Wochenzeitung mit, nach eigenen Angaben, einer Auflage von etwa 40.000 Exemplaren.“
Sehr UNEMPFEHLENSWERT!!!
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#10   Baron Bolligru   11:07:12 | Samstag, 2. Juni 2007
Nonnobis: „Es gibt ja die Priesterbruderschaft St. Pius X.“
Ja, Gott sei Dank!
In diesem Zusammenhang: habt Ihr schon den Spitzenartikel von P. Niklaus Pfluger in der neuen Jungen Freiheit gelesen? Dringend empfohlen!!
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#9   möchtegern-kathole   11:06:57 | Samstag, 2. Juni 2007
@nonnobisdomine
ganz egal ist es nicht – denn der BunkerBuster gegen die Sünde und die Dämonen sollte doch möglichst vielen zur Verfügung stehen …
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#8   Benedikt   11:03:02 | Samstag, 2. Juni 2007
Wetten…
Kann man eigentlich schon auf ad Erscheinen wetten? Das wäre doch mal was :-P
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#7   nonnobisdomine   10:36:07 | Samstag, 2. Juni 2007
Ich kann diese Diskussion …
zum Motu Proprio schon nicht mehr hören.
Mir ist das ganze Geschehen drumherum sowieso egal. Es gibt ja die Priesterbruderschaft St. Pius X.
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#6   RJH   10:30:00 | Samstag, 2. Juni 2007
Den Ihr wisset weder den Tag noch die Stunde
wenn das Motu Proprio erscheint!
Ich habe mich zumindest für den Fall der Fälle vorbereitet und bereits die Volks-Schott Taschenausgabe (1957) auf meinem Schreibtisch liegen.
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#5   Celebration   10:05:34 | Samstag, 2. Juni 2007
Kein …
… Opus-Dei-Gymnasium in Deutschland!
Deutschland muss wieder Opus-Dei-frei werden!!!
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#4   PhilomenaWolkenstein   09:38:02 | Samstag, 2. Juni 2007
Jägerstätter
Es ist bezeichnend, wie die Kirche Jägerstätter jetzt als ein Vorbild hinstellt und wärend des Prozesses ihn schmälich im Stich ließ.
Ich kann nur jedem empfehlen, die Doku von Axel Corti anzuschauen, wie der Bischof Jägerstätter händeringend zu überreden versuchte, doch in den Krieg zu ziehen. Weil Hitler sei von Gott gesandt.
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#3   Levit   09:33:17 | Samstag, 2. Juni 2007
Franz Jägerstätter
Wow, ihr müsst mal bei wikipedia.de nachschauen unter Franz Jägerstätter. Ich habe echt Hochachtung vor dieser Leistung. Ich weis nicht, ob ich seinen Mut auch aufgewendet hätte.
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#2   thaumaturgos   09:18:56 | Samstag, 2. Juni 2007
… die Bischöfin Patricia Fresen …
hat gar nix simuliert, dazu müsste sie in der kirche sein
die haben … sicut die 4 piusschismaten … ihren eigenen laden auf gemacht und gegen die verwendung von texten der kath. kirche kann man nix tun, die sind überall zu erhalten
wer nicht mit petrus ist, ist ausserhalb
ubi episcopus ibi ecclesia (ignatios ant.), und das bleibt gültig
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#1   Mitten drin statt nur dabei   09:16:10 | Samstag, 2. Juni 2007
„Das Motu Proprio erscheint heute“
Und wenn es heute nicht erscheint, dann morgen oder übermorgen oder überübermorgen oder … irgendwann … Das soll ein dem Papst nahestehender Mensch verraten haben. Eigentlich sollte das Motu Propio laut kotz.net schon etwa 3569 Mal erschienen sein. Doch leider hielt sich der Papst nicht an die Vorgaben von kotz.net.
:-D
Träumt weiter!!!! :-S
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