Interreligiöser Dialog
Die ewige Verdammnis
Am 28. Juli 1999 sprach der Papst bei der Generalaudienz vom Mittwoch über die Hölle. Von Papst Johannes Paul II.
Dante und Virgil in der Hölle. Gemälde (1850) des französischen Malers William-Adolphe Bouguereau
Dante und Virgil in der Hölle. Gemälde (1850) des französischen Malers William-Adolphe Bouguereau
(kreuz.net) Gott ist ein unendlich guter und barmherziger Vater. Aber der Mensch in seiner Freiheit kann seine Liebe und seine Vergebung endgültig ablehnen und sich somit seiner Gemeinschaft für immer entziehen.

Diese tragische Situation wird von der christlichen Lehre als „Verdammnis“ oder „Hölle“ bezeichnet.

Die Bilder, mit denen die Heilige Schrift die Hölle darstellt, müssen richtig interpretiert werden. Sie wollen die völlige Leere eines Lebens ohne Gott aufzeigen.

Die Hölle meint nicht so sehr einen bestimmten Ort, sondern vielmehr die Situation dessen, der sich frei und endgültig von Gott entfernt hat.

Der Gedanke an die Hölle soll uns nicht in Angst versetzen.

Denn wir sind aufgerufen, unseren Lebensweg frohgemut mit Jesus Christus zu gehen, der den Satan und den Tod für immer besiegt hat.

Dieser Glaube voller Hoffnung ist der Kern der christlichen Verkündigung.
      
33 Lesermeinungen
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#33   Nachtlaterne   08:29:48 | Dienstag, 5. Juni 2007
rudolfus
es ist uns jedenfalls allen klar, dass es einen ort der reinigung nach dem tode geben muss. manche seelen verbringen vielleicht nur kurze zeit darin, nicht wenige aber viele jahre, die ihnen wie jahrtausende vorkommen mögen. der himmel macht das ja nicht um zu quälen, er tut es um zu reinigen. jeder mensch hat nunmal eine unfassbare seele an der wir uns viel zu oft durch übertretung der schützenden gebote gottes vergreifen. sicher, gott kann alles wieder gut machen und bei einer besonders reuevollen seele wohl auch in einem moment. aber wer bringt schon soviel reue über seine untReue auf? vom christen bis zum nichtchristen können wir ganz schön rücksichtslos sein und tragen nicht geringe abgründe der liebslosigkeit in uns. niemand kann ermessen wie wertvoll und schön eine seele ist. daher ikst das verbrechen ungeheuer groß menschen zu verführen, wissentlich zu schädigen und zu betrügen. jeder ist für seine seele vor gott verantwortlich und auch für die seelen anderer. wehe denen (sagt die bibel) die das böse gut und das gute böse nennen. wir können täglich solche beiträge hier studieren in denen der wille gottes gänzlich auf den kopf gestellt wird. werden sie die große klappe auch noch im angesicht gottes und ihrer eigenen durchleuchtung haben?
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#32   Rudolfus   21:37:35 | Montag, 4. Juni 2007
@Nachtlaterne / Das Fegefeuer
Das Gleichnis Christi kann man richtig auf das Fegefeuer beziehen, da das Fegefeuer dazu da ist, die Schuld, die man auf Erden nicht bezahlt hat, im Jenseits zu bezahlen.
Wörtlich und direkt erklärt Christus die Lehre über Fegefeuer im Unterschied zu Himmel und Hölle in der Hl. Schrift allerdings nicht, was man der Korrektheit wegen nicht verschweigen sollte.
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#31   Nachtlaterne   21:26:46 | Montag, 4. Juni 2007
es wurde behauptet…
… jesus habe nie über das fegefeuer gesprochen. das ist aber ein großer irrtum! jesus sagt ausdrücklich, dass wir auf dem weg zum richter mit diesem klar zu kommen versuchen sollen, weil dieser uns ansonsten einsperren und den folterknechten ausliefert bis auch der letzte heller unserer schuld bezahlt sei.
das fegefeuer ist in der untersten stufe der hölle nahe, in der obersten stufe ist es nur noch glühende sehnsucht nach liebe. es gibt wohl keinen menschen der um das fegefeuer herumkommt.
die stufen der hölle sind ebenfalls nicht ganz unbekannt. 1. jeder mensch wird nach dem maß seiner schuld mit einer entsprechenden tiefe der hölle bestraft. 2. die schlimmste strafe in der hölle überhaupt ist die totale erkenntnis verflucht und damit für immer von gott getrennt zu sein. 3. der ewige anblick satans. 4. der ewige hass der mitbewohner, dem jeder höllenbewohner ausgeliefert ist. 5. der ewige, unaussprechliche gestank und durst in der hölle. 6. die ewige, peinigende anklage des eigenen gewissens das überhaupt nicht mehr zur ruhe kommt.
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#30   Joseph von Eichendorff   18:02:38 | Montag, 4. Juni 2007
nun…
Daß es Fegefeuer, Himmel und Hölle gibt, habe ich nie angezweifelt. Die Frage ist doch nur, wie diese drei Zustände sich gestalten. Der unten zitierte Lyoner Konzilstext gibt darüber auch keinen Aufschluß. Meines Wissens hat sich das Lehramt nicht nur in Lyon sondern seit dem Apostelkonzil dazu auch (noch) nicht (verbindlich) geäußert. Oder doch? Weiß hier jemand mehr? Ich frage interessehalber. Falls es sich so verhält, wie ich annehme, darf man doch auch spekulieren, solange man nicht in Widerspruch zu anderen lehramtlich-verbindlichen Aussagen steht. Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter: Ich halte die Antwort auf die Frage nach dem Aussehen der oben genannten drei eschatologischen Zustände für nicht heilsnotwendig, dies darf ich solange behaupten, bis sich Rom äußert und die dogmatische Definition von Himmel, Fegefeuer und Hölle näher bestimmt. Denn wir wissen alles was zum Heil nötig ist. Gäbe es etwas, was wir nicht wissen können, was zu wissen aber dennoch heilsnotwendig wäre, hätten wir keinen gnädigen Gott, dann wären wir trotz Kreuzesopfer verdammt.
@sirilo:
Ich habe doch wohl deutlich gemacht, daß ich um Korrekturen bitte. Was Sie betreiben, ist unqualifizierte Polemik und trägt inhaltlich leider gar nichts bei!
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#29   Nachtlaterne   18:19:05 | Sonntag, 3. Juni 2007
gewalt angedroht? hass?
gewalt angedroht?
hass?
jesus jedenfalls redet übber 30 mal von der hölle für unbußfertige seelen ohne auch nur im muindesten den sünder zu hassen
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#28   Luther   18:16:09 | Sonntag, 3. Juni 2007
Liebe
Nachtlaterne, Sie haben ja nicht ganz unrecht.
Aber Ihr Vorgehen ist einfach falsch. Sie verurteilen, zerstampfen und räumen gnadenlos die „Feinde“ aus dem Weg!
Das funktioniert so nicht!
Man muss sich zur Wehr setzen. Das tut die ev. Kirche viel zu wenig, und die kath. Kirche hat sich angeglichen!
Aber naja…Gewaltandrohung und Hass ist der falsche Weg!
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#27   Nachtlaterne   18:03:59 | Sonntag, 3. Juni 2007
die totale liberalität…
…der evangelischen kirche kommt nicht von ungefähr und der schläfrige sinn der katholischen auch nicht. man will aus bequemen clubsesseln heraus die welt beurteilen und von opfern für die schützende gerechtigkeit und liebe gott nichts wissen. lieber ein wenig sozialgetue und glatte worte, die mehrheit der menschen ist eh nicht mehr in der lage zum selbstständigen denken. das gewissen wurde uns mehr odfer weniger herausgeschnitten, das wort gottes geschlachtet, ausgeräumt und mit eigenen vorstellungen gefüllt und gebacken. was für ein parfümierter kackbraten wird uns da im namen falscher liebe und falsche rgerechtigkeit vorgesetzt. nicht einmal gegen die pausenlose abtreibung gottes in den köpfen der menschen und bäuchen der mütter sagen diese hunde etwas. brauchen wir wirklich schlitzohren wie kardinal lehmann??
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#26   Morgenrot   17:45:21 | Sonntag, 3. Juni 2007
@Nachtlaterne
lies mal die bibel, darin steht immer wieder, dass der gute glaube auch gute werke vorzuweisen hat. wie kann einer sagen: ich glaube, hat aber nichts gutes vorzuweisen, also seinen bruder verhungern lassen, das ungeborene nicht beschützt, die kinder nicht vor schund bewahrt usw.??
der luther hat mehr als einen schweren irrtum verbreitet!
Gerettetsein gibt Rettersinn!
Errettung und Wiedergeburt –-> Liebe zum Nächsten –-> gute Taten –-> Bleiben in Christus –-> Heiligung und das Maß der Fülle Jesu Christi
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#25   Luther   17:36:18 | Sonntag, 3. Juni 2007
Richtig, nur
die Frage ist nach der Reihenfolge…
Also:
i) Gutes tun ii) dadurch Gottes Gnade iii) Himmel
ODER
i) Gottes Gnade ii) dadurch Gutes tun iii) Himmel
ODER
i) Gottes Gnade und Gutes ii) Himmel
ODER
i) Gottes Gnade ii) dadurch Himmel!
Verstehen Sie…
im Übrigen glaubt die kath. Kirche an die 3. Alternative!
Und noch was: Aus den paulinischen Briefen lässt sich ALLES rauslesen…dort stehen diese Sachverhalte teilweise in Entgegengesetzter Richtung…was nun?
Glauben wir doch dem Lehramt und das hat sich 1999 so festgesetzt!
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#24   Nachtlaterne   16:55:53 | Sonntag, 3. Juni 2007
mein lieber luther
mein lieber luther,
das ist ja gerade das ganze große paradoxon der evangelischen kirche, dass sie seit luther erklärt nur der glaube alleine würde erlösen. und weil das angeblich so ist braucht es als frucht des glaubens keine guten werke mehr, jedenfalls spielen sie keine rolle…bei den lutheranern.
lies mal die bibel, darin steht immer wieder, dass der gute glaube auch gute werke vorzuweisen hat. wie kann einer sagen: ich glaube, hat aber nichts gutes vorzuweisen, also seinen bruder verhungern lassen, das ungeborene nicht beschützt, die kinder nicht vor schund bewahrt usw.??
der luther hat mehr als einen schweren irrtum verbreitet!
im allerletzten gilt zwar, dass der mensch als armer sünder vor gott steht und einer übergroßen gnade bedarf, um gerettet zu werden, aber glaube ohne gute werke ist undenkbar!!!
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#23   Luther   16:08:58 | Sonntag, 3. Juni 2007
Also ich
finde diesen Text gut vom Papst!
Immerhin geht er hier mal einen ganz anderen Weg…er beschreibt die Hölle als einen Ort ohne Liebe…Gott ist die Liebe…die Hölle ist ein selbstgewählter Ort, den ich mir wähle, wenn ich mit Gott nichts zu tun haben möchte…
Die Hölle wird aber sicher nicht „vergeben“ nach guten und schlechten Taten…dann würde die gesamte Verkündigung Jesu keinen Sinn machen…der Mensch hat nichts, womit er sich rechtfertigen kann…ausser er wird durch Gott gerechtfertigt…
Glaube allein erlöst!
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#22   Heinz Josef   14:55:05 | Sonntag, 3. Juni 2007
Mann aus dem Ruhrpott,
geht’s Dir jetzt besser? Dann kann ich nur hoffen dass Dir das erspart bleibt, sonst wärest Du ja am Ende mit Martin Luther zusammen. Aber vielleicht ist er ja doch im Himmel, dann hast Du wenigstens aufgrund deiner Freiheit die Möglichkeit …
P.S. Überlass doch einfach alles der göttlichen Barmherzigkeit.
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#21   r.ruhrgebietler   13:33:19 | Sonntag, 3. Juni 2007
Danke Redaktion!
Damit ist wohl klar genug, daß ein gewisser Martin Luther in der Hölle ist.
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#20   juergen   13:13:56 | Sonntag, 3. Juni 2007
2. Konzil von Lyon
Das 2. Konzil von Lyon lehrt:
Wenn sie aber in wahrer Buße in der Liebe verschieden sind, ohne zuvor durch würdige Früchte der Buße für das Begangene und Unterlassene Genugtuung geleistet zu haben, so werden ihre Seelen, wie uns der Bruder Johannes (Parastron OFM) erklärte, nach dem Tod durch Reinigungs bzw. Läuterungsstrafen gereinigt: Und zur Milderung derartiger Strafen nützen ihnen die Fürbitten der lebenden Gläubigen, nämlich Meßopfer, Gebete, Almosen und andere Werke der Frömmigkeit, die von den Gläubigen entsprechend den Anordnungen der Kirche für andere Gläubige gewöhnlich verrichtet werden.
Die Seelen derer aber, die nach dem Empfang der heiligen Taufe überhaupt keiner Sündenschuld verfallen sind, sowie jene, die nach einer zugezogenen Sündenschuld entweder noch in ihren Leibern verweilend, oder nachdem sie ebendies abgelegt haben, wie weiter oben gesagt wurde, gereinigt wurden, werden sogleich in den Himmel aufgenommen.
Die Seelen derer aber, die in einer Todsünde oder allein mit der Ursünde verscheiden, steigen alsbald in die Hölle hinab, werden jedoch mit ungleichen Strafen bestraft.
Dieselbe hochheilige Römische Kirche glaubt fest und behauptet fest, dass nichtsdestoweniger am Tage des Gerichtes alle Menschen mit ihren Leibern vor dem Richterstuhl Christi erscheinen werden, um über ihre Taten Rechenschaft abzulegen (vgl. Röm 14,10f).
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#19   möchtegern-kathole   13:00:43 | Sonntag, 3. Juni 2007
@Sirilo
Der Liebe Gott wird die Wunden dieser Mutter – und sie ist nicht fiktiv sondern real, es gibt sicher viele solcher Mütter – heilen. Der Liebe Gott macht alles neu. Auf der letzten Seite der ganzen Bibel (NT-> Apokalypse –> letztes Kapitel –> letzte Seite) ist dies beschrieben. Mit die schönste Seite der Bibel.
und Paulus schreibt: „Kein Auge hat es gesehen, und kein Ohr hat es gehört, und in keines Menschen Herz ist es gedrungen, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben“
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#18   Sirilo   11:43:31 | Sonntag, 3. Juni 2007
@J.v.Eichendorff
Ewige Seligkeit um den Preis der Amnesie? Vergessen – Nirwana auf christlich?
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#17   Nachtlaterne   10:45:32 | Sonntag, 3. Juni 2007
Der liberalisierte Tod der kleinen Franziska
www.mutev.de/…s/Franziskas_Tod.jpg
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#16   Bruder Theophil   10:43:19 | Sonntag, 3. Juni 2007
Zum Geleit…das heutige Evangelium
EVANGELIUM Johannes 16, 12-15
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Noch vieles habe ich euch zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in die ganze Wahrheit führen.
Denn er wird nicht aus sich selbst heraus reden, sondern er wird sagen, was er hört, und euch verkünden, was kommen wird. Er wird mich verherrlichen; denn er wird von dem, was mein ist, nehmen und es euch verkünden.
Alles, was der Vater hat, ist mein; darum habe ich gesagt: Er nimmt von dem, was mein ist, und wird es euch verkünden.
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#15   Nachtlaterne   09:43:52 | Sonntag, 3. Juni 2007
die kinderzeitschrift BRAVO, irreführend jugendzeitschrift genannt, nimmt den kindern die kindheit,
die kinderzeitschrift BRAVO, irreführend jugendzeitschrift genannt, nimmt den kindern die kindheit, weil sie viel zu früh sexuelle manipuliert und neugierig gemacht werden was die kinder dann nur mit einer möglichst frühen erfahrung lösen können. sie nennen ihr sexwerbung aufklärung aber in wirklichkeit handfelt es sich um eine abfinsterung. ganz bewußt wird aufklärung mit auflage verwechselt. auch bei kindern gilt das vergiftete gesetz solcher medien: sexuell reisserisch sein!
die worte jesu über die verführung der kleinen werden kaum mehr wahrgenommen:
„Wer einen von diesen kleinen zum bösen verführt für den wäre es besser mit einem mühlstein um den hals in die tioefe des meeres versenkt zu werden“
diese worte jesu lassen viele geistliche, geschweige denn die perversen selbstredent nicht gelten. ein jesu der eine schwulen und lesbenparade tuntig anführt, das wäre ein jesus nach ihrem herzen.
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#14   Joseph von Eichendorff   09:32:26 | Sonntag, 3. Juni 2007

Wer sagt, daß die fiktive Mutter im Himmel über ihren fiktiven Sohn informiert sein wird?
Auch wenn sie über den Zustand ihres Sohnes informiert sein wird, so können wir sicher sein, daß Gott das schon irgendwie hinkriegt, daß sie trotzdem selig ist. Ebenso könnte man fragen, wie Engel heilig sein können, kann man doch davon ausgehen, daß sie um den vom Satan und seinen Engeln durch das „Non serviam!“ selbst gewählten Zustand wissen. Es bleibt wohl ein Geheimnis, WIE das möglich ist.
Jesus selbst spricht nie vom Fegefeuer, es ist aber eine logische Schlußfolgerung, einen Zustand der Läuterung und Reinigung für bestimmte Seelen anzunehmen. Wenige kommen sofort in den Himmel, hoffentlich noch viel weniger in die Hölle. Was mit den übrigen passiert, ist ein Zustand der Erkenntnis Gottes und ein gleichzeitiges Vor-Augen-Führen der Verfehlungen im eigenen Leben. Das, denke ich, ist das Fegefeuer. Denn seine eigene Sündhaftigkeit und Unzulänglichkeit im Lichte der absoluten Wahrheit Gottes zu betrachten ist äußerst schmerzhaft.
P.S.: Ich erhebe keinen Anspruch auf dogmatische Richtigkeit und bitte ggf. um Korrektur, sollten die von mir getroffenen Aussagen nicht mit der Lehre der hl. Kirche übereinstimmen.
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#13   Sirilo   05:33:04 | Sonntag, 3. Juni 2007
Eine Mutter hatte einen Sohn…
den sie über alles liebte. Leider kam er in die Hölle, da er sich zum Zeitpunkt des Todes im Zustand einer schweren Sünde befand. Als die fromme Mutter starb, kam sie in den Himmel.
Kann die Frau im Himmel die ewige Seligkeit haben, wenn sie weiß, daß ihr geliebter Sohn ewig in der Hölle schmachtet?
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#12   stephanSchmidt   00:24:42 | Sonntag, 3. Juni 2007
Chaos als Hölle
Die Hölle ist in der Bibel nicht so detailiert Beschrieben, wie das Bild, das viele von ihr haben. Die Hauptaussage über die Verdammnis ist „das Leben in Abwesenheit Gottes“. Das klingt im ersten Moment nicht wirklich wild, macht aber im Hinblick auf den Jüdischen als auch des alt- und neutestamentalischen Glaubens Sinn. Die Rolle Gottes ist die des Schöpfers, die Strukturgebende Kraft, die die Welt aus dem Chaos erschaffen hat. Ohne Gott ist nach dieser Vorstellung Chaos und Verfall. Oder mit modernen Worten: der Verdammte ist auf ewig dem zweiten Satz der Thermodynamik ausgesetzt. Keine Angenehme Vorstellung – ein ewiges Leben im ständigen Zerfall.
Die Hölle mit der wir alle so vertraut sind, ist ähnelt sehr hebräischen Texten, in dem Ein Ort in der Nähe von Jerusalem beschrieben wird. Die Müllkippe der Metropole, an dem dieser auch verbrannt wurde. Es stank nach Verwesung und Rauch und es loderten ständig Feuer. Was hat dieser Ort nun mit der Verdammnis zu tun? An diesem Ort wurden auch echte Verdammte -exekutierte Straftäter- als letzte Schmach verfrachtet. Ihre verwesenden und verbrennenden Leichen gaben dem Ruf dieses Ortes einen besonders abscheulichen Ton. Es ist daher nicht verwunderlich, dass Menschen und biblische Autoren, die nahe Israels lebten, sich diesen Ort als Höllenvorbild wählten.
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#11   tape   23:56:03 | Samstag, 2. Juni 2007
Es besteht sicher darüber Einigkeit,…
…dass Gott immer die Wahrheit sagt und auch keine wichtigen Details ausläßt.
Da er in 1.Mo2,17 nicht gesagt hat:
„…wirst du ewige Höllenqualen leiden“
sondern
„…denn welches Tages du davon ißt, wirst du des Todes sterben“
bin ich sicher, daß es zwar Gerechtigkeit und demnach auch verdiente Strafe, aber nicht ewige Qualen für Nichterettete gibt.
Gott foltert nicht.
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#10   Graf von Galen   23:29:53 | Samstag, 2. Juni 2007
Wider VII
Die Rede von Johannes Paul II ist wie so vieles bei
ihm ambivalent. Man kann diese rechtgläubig verstehen,
also die Hölle existiert, aber auch häretisch, also die
Hölle existiert nicht wirklich und beschreibt nur den
Seelenzustand der Gottlosen in dieser Zeit.
Ich bin froh, daß die bleierne Zeit seines Pontifikates
vorbei ist.
@ Matt2 : Auch im AT gibt es Zeugnisse von der Hölle.
So im Buch der Weisheit und bei Jesaja
„Wo der Wurm nicht stirbt“. Der Pater Matin von
Cochem führt in seinem Buch über die Hölle eine
Vielzahl alttestamentalicher Schriftstellen an.
Als Bibel besitze ichnur die Einheitsübersetzung.
In dieser konnte ich die o.g. Stellen nicht wiederfinden,
da diese anders übersetzt wurden.
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#9   virOblationis   20:59:43 | Samstag, 2. Juni 2007
Abfall
Es ging mir bei dem Bekennen der Furcht vor der Hölle nicht um die Reue, sondern um das immer mögliche Abfallen: Ich kann ja nicht einfach voraussetzen, daß mir das donum perseverantiae (Gabe der Beständigkeit) von Gott geschenkt worden ist.
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#8   matt2 †   20:57:16 | Samstag, 2. Juni 2007
ach! und Ihr glaubt wohl alle in der Liebe Gottes soweit fortgeschritten zu sein…
und deshalb ist die Furchtreue kein Thema mehr. Man ist ja bereits geborgen in der Liebe. Ihr kommt Euch schon sehr sicher vor, was? Vielleicht seid Ihr aber auch zu dumm um Angst zu haben.
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#7   möchtegern-kathole   20:53:52 | Samstag, 2. Juni 2007
die Angst vor der Hölle …
… ist für jene wesentlich, die in der Liebe Gottes noch nicht so weit fortgeschritten sind, aber doch – den Glauben vorausgesetzt – in der Beichte die Sünden bereuen wollen.
Das ist dann nicht die sogenannte Liebesreue – aus Liebe zu Gott – sondern die Furchtreue – aus Angst vor der Verdammnis.
So ist die Furchtreue zwar eine Reue zweiter Klasse, aber mit dem Glauben alleine möglich – und Christus wird dem betreffenden Sünder auch sicher die Sünden vergeben. Sein Glaube hat Ihm dann geholfen.
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#6   matt2 †   20:53:25 | Samstag, 2. Juni 2007
Wo genau wird im AT die Hölle erwähnt?
und wo spricht Jesus vom Fegefeuer?
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#5   virOblationis   20:33:52 | Samstag, 2. Juni 2007
verständnislos
Ich vermag nicht zu begreifen, wie man ohne Furcht vor der Hölle sein soll: Es bleibt doch bis zum Ende noch stets möglich abzufallen.
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#4   Nachtlaterne   18:07:13 | Samstag, 2. Juni 2007
hallo hydrazimt
sie finden die worte des papstes unklar und das ist auch gut so! die existenz der hölle kann nicht bestritten werden, sie wird im alten und neues testament oft genug erwähnt. jesus selbsr redet über 30 mal von der hölle für unbußfertige seelen! dann kommt bei christus auch noch das fegefeuer zur sprache, er warnt die menschen sehr davor!
gott ist gütig und von großer gnade, wercaber seine liebe ablehnt und seine verzeihung belächelt, der schafft sich das verderben.
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#3   Hyazinth   17:37:21 | Samstag, 2. Juni 2007
Ja, weiter
so, lassen Sie Johannes Paul II. öfters zu Wort kommen! Endlich mal inhaltsleeres, zigmal durchgekautes und indifferentes Gerede, das für alles sorgt, bloß nicht füt Klarheit!
Danke liebe Redaktion! :-@
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#2   juergen   17:21:51 | Samstag, 2. Juni 2007
Das Original
Das Original war in ital. Sprache und findet sich dort:
212.77.1.245/…lletin/news/5335.php?index=5335&po_…
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#1   Heinz Josef   17:21:29 | Samstag, 2. Juni 2007
Gratulation!!!
Machen Sie weiter so! Lassen Sie Johannes Paul II zu Wort kommen, dann steht in den Artikeln etwas lesenswertes.
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