Sexualität
Wenn sogar Geistliche schweigen
Wir lieben die Fremdbestimmung, besonders wenn sie mit Verführungskünsten kandiert ist. Von Michael Brenner.
Mensch, gedenke des Todes
Mensch, gedenke des Todes
(kreuz.net) Schaut man hinter die Fassaden der Verführung, fällt unermeßlich viel Elend auf. Es wird aber ausgeblendet, weil die Welt gerne zugrunde geht.

Warum nimmt das seelische Frieren derart zu? Jeder weiß, daß uns das Feuer der Untreue nicht wärmen kann. Wir halten uns aber für nicht trostbedürftig, weil wir vor lauter falschen Tröstern echten Trost vergessen haben.

Wie sehr verurteilen wir heute die Scheiterhaufen des Mittelalters. Wir wollen aber nicht wahrhaben, wie viele Scheiterhaufen wir gegen die Wahrheit aufschichten und anzünden – um unser kaltes Ego dran zu wärmen.

Wie ein riesiges Leichentuch aus Eis wird die Erde von geistiger und körperlicher Hurerei bedeckt – aber stets mit Worten der Toleranz, Liberalität und Humanität eingekleidet.

Dieses modische Gewand, als Mini getragen, lullt das Gewissen der Menschheit ein. Es verheißt uns viel Freiheit gegen die echte Freiheit, von der wir schon lange nichts mehr wissen und uns darum auch nicht mehr danach sehnen.

Der Mensch wird zum Objekt des Menschen. Die Menschheit befindet sich im größten Zustand selbstgewollter Sklaverei ihrer Geschichte.

Jede Lüge, jede Verführung, jedes Versprechen und jedes Verbrechen werden kräftig kandiert, denn auf diesem Wege ist höchstmögliche Akzeptanz garantiert.

Für immer mehr Menschen fällt der Zucker aber rasch ab. Zurück bleiben zutiefst vereinsamte Wesen, die in schwarze Löcher fallen.

Der Zeitgeist feiert rund ums Jahr seine Weihnacht – die Weihnacht der Verkommenheit.

Die Vernichtungsweihe der Menschheit nimmt immer größere Ausmaße an. So gerne ist noch niemand aufs Schafott gegangen wie die moderne Menschheit:

Massenabtreibung, Massenpornographie, mehr Aidstote als Opfer in zwei Weltkriegen und ein Meer von Rattenfängern, die stets was besseres wissen als die 10 schützenden Gebote Gottes und seine große Liebe.

Immerzu betont der Zeitgeist, daß nur die Nationalsozialisten böse sind.

Die eigenen Leichenberge aber werden mit glatten Worten unterschlagen.

An unseren eigenen Haaren werden wir uns aus diesem Morast nicht herausziehen!

Wer ruft schon wie Petrus: Hilfe Herr, wir ertrinken!

„Wir haben mit dem Tod ein Bündnis geschlossen, wir haben mit der Unterwelt einen Vertrag gemacht.

Wenn die Flut heranbraust erreichst sie uns nicht, denn wir haben unsere Zuflucht zur Lüge genommen und uns hinter der Täuschung versteckt.“
(Jesaja 28)
      
64 Lesermeinungen
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#66   Liberalsozialist   23:54:37 | Sonntag, 10. Juni 2007
J*sus
toll ihr moderner avantgardistischer Ausdrucksstil
warmer Gruß – Dein Parteifreund!
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#64   methusalix †   23:55:09 | Dienstag, 5. Juni 2007
@Def.
Innerhalb der verschiedenen Tierfamilien herrscht meines Wissens in den seltensten Fällen Gleichberechtigung im Sinne der Aufklärung. Selbst bei den Spatzen gibt es eine klare Hierarchie.
Na schön, wenn Sie das glauben, dann verwenden Sie meinetwegen in der Kirche die Hierarchie der Spatzen, Affen oder Heringe, wenn denn Ihre ewige Seligkeit davon abhängt.
Da ich in beiden Accounts mein begrenztes Kontingent aufgebraucht ist, kann ich diese Diskussion nicht fortführen.
Ich habe Ihnen das auch schon privat gemailt, Defensor. Gesegnete Nachtruhe.
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#63   Defensor Fidei   22:54:44 | Dienstag, 5. Juni 2007
@ methusalix
Nein, es geht einzig und allein darum, dass die Kirchenfürsten über ihrem Machthunger, ihre Hauptaufgabe vergessen haben, die Seelsorge.
Ein Bischof hat nicht EINE, sondern DREI Hauptaufgaben:
1) Das Priesteramt
2) Das Lehramt
3) Das Hirtenamt (Seelsorge)
Heute wird gerade Punkt 2 gerne ausgeblendet. Auch Sie lehnen die Hierarchie zwar nicht offiziell ab, aber wenn ein Bischof dann mal davon gebrauch macht, dann ist das Geschrei groß und es wird ihm sofort Machthunger vorgeworfen.
Mixa geht es bei seinem Befehl „Frauen an den Herd, sonst seid ihr Gebärmaschinen“ nicht um Seelsorge.
Bischof Mixa macht seine Äußerung als Lehrer und Hirte, der (richtigerweise) fest davon überzeugt ist, dass diese Dinge gesagt werden mussten.
Zur Natur ist zu sagen, dass das alte Bild vom Überleben der stärksten und der hierarchischen Ordnung schon vor einigen Jahren als falsch erkannt wurde.
Innerhalb der verschiedenen Tierfamilien herrscht meines Wissens in den seltensten Fällen Gleichberechtigung im Sinne der Aufklärung. Selbst bei den Spatzen gibt es eine klare Hierarchie.
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#62   methusalix †   21:55:33 | Dienstag, 5. Juni 2007
@Defensor Fidei
Defensor Fidei: @ obelix
Da bin ich aber mal gespannt, wie Sie mir nachweisen wollen, daß das einzige Motiv für die hierarchische Ordnung „Machthunger“ und „Herrschsucht“ waren.
Wie kommen Sie auf die abstruse Idee, dass die hierarchische Ordnung der Grund für die Herrschsucht, zum Beispiel des Julius Echter von Mespelbrunn, Fürstbischof von Würzburg, war? Herrschsucht gibt’s auch bei Demokraten. Nein, es geht einzig und allein darum, dass die Kirchenfürsten über ihrem Machthunger, ihre Hauptaufgabe vergessen haben, die Seelsorge. Mixa geht es bei seinem Befehl „Frauen an den Herd, sonst seid ihr Gebärmaschinen“ nicht um Seelsorge. Da geht es darum, zu entscheiden was Frauen tun dürfen und was nicht. So wie bei den Mullahs, die entscheiden, was Frauen anziehen dürfen und was nicht.
Die hierarchische Ordnung der Kirche ist gottgewollt. Auch die Natur geht mittels Autorität und Ungleichheit vor und widerspricht damit geradewegs der närrischen liberalen und demokratischen Hypothese.
Na wenigstens wollen Sie nicht zum „Gottesgnadentum“ der absolutistischen Fürsten zurück, oder etwa doch? Diese ganzen Narreteien des Adels in dreissigster Degeneration brauchen wir nicht unbedingt wieder.
Zur Natur ist zu sagen, dass das alte Bild vom Überleben der stärksten und der hierarchischen Ordnung schon vor einigen Jahren als falsch erkannt wurde. Die Evolutionsbiologen haben inzwischen erforscht, dass diejenigen Spezies am besten durchkommen, die am besten zusammenarbeiten. Teil 2 –>
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#61   Defensor Fidei   20:08:18 | Dienstag, 5. Juni 2007
@ obelix
Herrjeh! „psychologische Freiheit“ und „sittliche Freiheit“, demnächst erfinden Sie noch die exorzistische Freiheit oder die Freiheit des Weihrauchfasses; Ihnen graust es auch vor keiner Wortverschandelung
Diese Reaktion wundert mich gar nicht. Sie sind ein Liberaler, der die phys. Freiheit (Handlungsfreiheit) zu einem Absolutum macht. Wenn Sie von Freiheit sprechen, dann meinen Sie fast immer diese Freiheit. Gesetze empfinden Sie daher tendenziell als einen (notwendigen) Eingriff in DIE Freiheit.
Ich unterscheide dagegen im klassischen Sinne drei Arten von Freiheit: Die psychologische Freiheit (liberum arbitrium), die sittliche Freiheit und eben die physische Freiheit.
Und das ganze Gewürge mit psych. Und sittl. „Freiheit“ nur, weil sie eine derartige Panik vor dem einfachen Wort Freiheit haben?
Ich merke schon, daß Sie in Philosophie gepennt haben oder erst ab der Aufklärung eingestiegen sind. Das Problem ist nicht meine genaue Differenzierung des Freiheitsbegriffes, sondern Ihre (aufklärerische) Banalisierung.
Na, ist unser grosser Inquisitor jetzt zufrieden, oder droht mir noch eine peinliche Befragung?
Ich bin zwar zufrieden, nur verstehe ich dann folgenden Satz von Ihnen nicht:„Alle Ideologien, die meinen, das Paradies im Jenseits versprechen zu können, lügen den Menschen etwas vor.“
Bezüglich der peinlichen Befragung haben Sie mich auf eine Idee gebracht. Ich werde mich die Tage mal im Rathaus erkundigen, ob man die gut erhaltene Fragstatt stundenw. mieten kann
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#60   obelix †   19:52:40 | Dienstag, 5. Juni 2007
@Def. F.
Defensor:
• Halten Sie es für objektiv wahr (=glauben Sie), daß es eine Auferstehung von den Toten gibt?
Das glaube ich ganz fest. Objektiv WISSEN, kann das kein Mensch.
• Halten Sie es objektiv für wahr, daß es ein ewiges Leben gibt, wie es die hl. Kirche lehrt?
Selbstverständlich glaube ich das! Absolut. Objektiv WISSEN, kann das kein Mensch. Nicht zu Lebzeiten.
• Halten Sie die Existenz des Himmels für objektiv wahr?
Ja! An die Existenz des Himmel glaube ich. Objektiv WISSEN, kann das kein Mensch.
• Besteht Ihrer Ansicht nach die Aufgabe eines Christen einzig und allen darin, das Leben auf dieser Welt „menschlicher“ zu gestalten?
Ja! Diese Aufgabe besteht und Sie ist ein ganz grosser Teil all unserer Aufgaben. Man nennt es auch CARITAS! (Sie wissen schon, Verteidiger des Glaubens, Joseph Ratzinger, jetzt Papst Benedikt XVI: „Deus Car…“ Einzig und allein? Nein, sicher nicht.
Na, ist unser grosser Inquisitor jetzt zufrieden, oder droht mir noch eine peinliche Befragung?
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#59   Defensor Fidei   19:29:37 | Dienstag, 5. Juni 2007
@ obelix
Aber ich „unterstelle“ keinen Machthunger oder Herrschsucht; ich kann Ihnen den sehr gut nachweisen im Lauf der Kirchengeschichte, bis heute
Da bin ich aber mal gespannt, wie Sie mir nachweisen wollen, daß das einzige Motiv für die hierarchische Ordnung „Machthunger“ und „Herrschsucht“ waren.
Die hierarchische Ordnung der Kirche ist gottgewollt. Auch die Natur geht mittels Autorität und Ungleichheit vor und widerspricht damit geradewegs der närrischen liberalen und demokratischen Hypothese.
Die „rein materielle Ordnung des Gemeinwesens“ betrachten sie als Freiheit? Was meinen Sie den damit? Verkehrsampeln? Die Feuerwehr? So einen verschwiemelten Freiheitsbegriff kann auch nur ein Katholik haben.
Die „rein materielle Ordnung des Gemeinwesens“ betrachte ich doch nicht als Freiheit. Verstehen Sie denn einen mittelschweren deutschen Satz nicht mehr? Ich sagte, daß für den Liberalen die individuelle Freiheit das Gut par excellence sei, dem alles zu weichen habe und daß der Liberale hiervon nur Ausnahmen mache, wenn es für die materielle Ordnung des Gemeinwesens erforderlich sei.
Einfach ausgedrückt: Einschränkungen von seinem Prinzip macht der Liberale nur, weil es sonst zum Chaos käme. –> Auf eine Kurzformel gebracht: Die Freiheit des anderen ist die Grenze der eigenen Freiheit.
Gott…hat damit nichts zu tun.
Der soll damit nichts zu tun haben? Schon mal überlegt, was Sie an Christkönig feiern? Christus muß herrschen. Er muß die Gesetze inspirieren. Er ist das A und O
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#58   obelix †   19:08:40 | Dienstag, 5. Juni 2007
@C. Hüller
Christian Hüller: @ Methusalix
Wahres Glück = Kinderglück?
Können in Ihren Augen etwa nur verheiratete evangelische Pastorinnen mit Kindern glücklich werden? Das sehe ich aber anders! Unlängst hatte ich das Glück einem Vortrag von Prof. Hengsbach zu hören. Der Mann erschien allen ZuhörerInnen ausgesprochen glücklich bei seiner Arbeit. Und jetzt sagen Sie selbst, kann der Kinder haben? Und trotzdem empfindet er wahres Glück. Oder wollen Sie das bestreiten?
Oder werden Sie das bestreiten wollen, Sie Ablassnichtnachlassprediger.
Exzellente Wortfindung, Herr Hüller, Chapeau! Sie treffen den Nagel auf den Kopf.
Wer hinter der Rede von Mixa und Laun …
Gegenüber solchen Leuten hege ich nur dann ein grundsätzliches Misstrauen (und keine Angstneurose, die Zeiten sind vorbei, seit meine Grossmutter einen Dechant heftigst zur Ordnung gerufen hat, der uns Siebenjährigen übereifrig die Höllenqualen ausmalte die uns blühen, wenn wir denn „unkeusch“ denken, oder gar handeln würden), wenn sie sich als die gaaanz grossen Frauenversteher gerieren. Sonst sind die doch ganz in Ordnung! Na ja, Laun hat es schon übertrieben. Der hat es fertig gebracht ein Gutachten für ein österreichisches Gericht zu verfassen, in dem er bestätigte, dass die Lieferung von Kanonen an eine Kriegspartei, die ein anderes Land überfallen hatte, moralisch einwandfrei sei. So weit kann es mit dessen Moral also nicht her sein.
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#57   Defensor Fidei   10:43:54 | Dienstag, 5. Juni 2007
@ obelix …dann formulieren wir die Fragen eben positiv
Das ist eine hochinteressante Aufzählung, Defensor. Rein psychologisch selbstverständlich. Leugnen kann man nur etwas, was man positiv WEISS.
Selbst wenn es dem Bedeutungsgehalt des Wortes nach nur möglich sein sollte, Dinge zu leugnen, die man weiß, so hält das Menschen nicht davon ab, auch Dinge zu leugnen, die Sie nicht wissen. Leugnen kann man somit alles. Auch Dinge, die man nicht positiv weiß. Zugegeben, man begibt sich dabei auf dünnes Eis, aber das tun die meisten Häretiker. Meine Fragen hätten von Ihnen daher relativ leicht beantwortet werden können – zu einfach vermutlich. Wenn Sie aber unbedingt wollen, dann formuliere ich die Fragen positiv.
• Halten Sie es für objektiv wahr (=glauben Sie), daß es eine Auferstehung von den Toten gibt?
• Halten Sie es objektiv für wahr, daß es ein ewiges Leben gibt, wie es die hl. Kirche lehrt?
• Halten Sie die Existenz des Himmels für objektiv wahr?
• Besteht Ihrer Ansicht nach die Aufgabe eines Christen einzig und allen darin, das Leben auf dieser Welt „menschlicher“ zu gestalten?
P.S.: Bitte sagen Sie mir jetzt nicht, daß Sie sich weigern mit diesem Glaubensbegriff zu arbeiten. Auch wenn „glauben“ heute oftmals mit „meinen“ oder „vermuten“ verwechselt wird, so ist es doch etwas komplett anderes.
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#56   Christian Hüller   03:13:01 | Dienstag, 5. Juni 2007
@ Methusalix
Wahres Glück = Kinderglück? Oder werden Sie das bestreiten wollen, Sie Ablassnichtnachlassprediger. Wer hinter der Rede von Mixa und Laun grundsätzlich Diffamierungs- und Dominierungsversuche gegenüber Frauen wittert, sollte sich einmal über seine eigenen Neurosen und Psychosen aufklären lassen.
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#55   obelix †   02:45:04 | Dienstag, 5. Juni 2007
@Defensor Fidei 2
Defensor Fidei: @ methusalix (Teil 2)
• Leugnen Sie die Auferstehung von den Toten?
• Leugnen Sie das ewige Leben?
• Leugnen Sie die Existenz des Himmels?
• Glauben Sie, daß die Aufgabe eines Christen einzig und allen darin besteht, das Leben auf dieser Welt „menschlicher“ zu gestalten?
Das ist eine hochinteressante Aufzählung, Defensor. Rein psychologisch selbstverständlich.
Warum haben Sie die vierte Frage eigentlich nicht auch mit „Glauben Sie …“ begonnen? Leugnen kann man nur etwas, was man positiv WEISS. Sie können die Geheimnisse des Glaubens, Auferstehung, ewiges Leben und den Himmel nicht WISSEN im eigentlichen Sinn. Sie können es nur GLAUBEN; daher das GLAUBENsbekenntnis „Ich glaube an Gott, …“, nicht das „WISSENsbekenntnis“. Die einzige Frage, die sich nicht auf ein Glaubensgeheimnis bezieht (bis auf Ihr „einzig und allein“) beginnen Sie mit „Glauben Sie …“, dabei können wir das positiv WISSEN.
Resümee: Was wir nur glauben können, bezeichnen Sie implizit über Ihre Fragestellung als Wissen und was wir wissen, ist für Sie nur Glauben. Wirklich interessant. Wenn Sie noch mehr solche Definitionen haben, nur her damit; ich bin ein sehr neugieriger Abnehmer Ihrer Ergüsse.
PS: Den Himmel hat Herr Hüller in seinem letzten Beitrag (>>… das Paradies im Jenseits …<< … lehrt die Kirche längst nicht mehr) geschlossen. Leugnet er ihn damit auch? Ich bin mir da nicht sicher. Nachdem der Himmel jetzt zu ist.
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#54   methusalix †   02:39:03 | Dienstag, 5. Juni 2007
@C. Hüller @Rudolfus
Christian Hüller: @ Methusalix
>>Alle Ideologien, die meinen, das Paradies im Jenseits versprechen zu können …<<
Mann Methusalix, das lehrt die Kirche längst nicht mehr, worauf Sie da hinauswollen.
Das beruhigt mich ungemein, Herr Hüller. Wenn Sie das Paradies abschaffen, gibt’s auch keine Hölle mehr.
Rudolfus: @Methusalix
Diese Fragen über Gehorsam, Ungehorsam, Lebensweg hat die Kirche doch bereits ein für allemal geklärt.
Richtig! Per ordre de mufti entschieden und Mixa hat’s bestätigt; Frauen an den Herd!
Wo der Platz der Frau in der Kirche und in der Welt ist, das können Sie auch den detaillierten Ausführungen des hl. Paulus in der Hl. Schrift entnehmen.
Na ich fürchte, dass die jungen Frauen heute dem ollen Sexualneurotiker Paulus seine Machomätzchen eher noch weniger abnehmen werden in Zukunft. Lassen Sie sich überraschen.
Und das wissen die Frauen auch, was Frauen liegt, und was Männern liegt, und daß es keine Gleichmacherei zwischen Frauen und Männern gibt, weil sie anders geschaffen sind.
Sie sprechen die Wahrheit, Rudolfus! Allerdings nicht die einzige Wahrheit. Aber das wissen Sie ja.
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#53   obelix †   02:36:58 | Dienstag, 5. Juni 2007
@Defensor Fidei
Die Handlungsfreiheit ist dagegen kein katholisches Prinzip.
Wissen wir jetzt, Defensor. Es herrscht Befehl und Gehorsam in unserer Kirche. Nicht etwa Freiheit zum Glauben. Wo kömen wir denn da hin?
Wenn das den Leuten nicht paßt, dann ist das nicht mein Problem. Die Kirche wäre jedenfalls schön blöd, wenn sie die Wahrheit aufgäbe, nur weil dann vielleicht mehr Leute in die Sonntagsmessen kämen.
Richtig! Die Macht die Wahrheit zu bestimmen bleibt beim Papst. Heisst Primat des Papstes.
>>„Die Freiheit ist immer die Freiheit des anders denkenden!“ Rosa Luxemburg<<
Durch ein Zitat dieses Flintenweibes wird es auch nicht richtiger.
Schon wieder richtig! Ausser der Freiheit der Kirche gibt es keine Freiheit. Hat es keine zu geben.
Wenn Sie ihre (gottgewollte) psychol. Freiheit auf der Ebene der sittlichen Freiheit …
Herrjeh! „(gottgewollte) psychologische Freiheit“ und „sittliche Freiheit“, demnächst erfinden Sie noch die exorzistische Freiheit oder die Freiheit des Weihrauchfasses; Ihnen graust es auch vor keiner Wortverschandelung.
Und das ganze Gewürge mit psych. Und sittl. „Freiheit“ nur, weil sie eine derartige Panik vor dem einfachen Wort Freiheit haben? Sind Sie sicher, dass Sie keine Hilfe benötigen? Irgendeine? Sittliche? Oder psychologische? Oder exorzistische?
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#52   methusalix †   02:34:59 | Dienstag, 5. Juni 2007
@Defensor Fidei
Defensor Fidei: @ methusalix
Ein typischer Komplex von Liberalen. Immer wenn keine absolute Gleichheit gepredigt wird, dann unterstellt man Machthunger und Herrschsucht.
Da ist es ja wieder das alte Feindbild aller Feinde und Verächter der Freiheit (natürlich nur die der anderen). Freiheit und Gleichheit werden natürlich im Feudalsystem der Kirche nicht gerne gesehen. Aber ich „unterstelle“ keinen Machthunger oder Herrschsucht; ich kann Ihnen den sehr gut nachweisen im Lauf der Kirchengeschichte, bis heute.
Ich sagte ausdrücklich: „…außer vielleicht was durch die rein materielle Ordnung des Gemeinwesens gefordert ist“.
Die „rein materielle Ordnung des Gemeinwesens“ betrachten sie als Freiheit? Was meinen Sie den damit? Verkehrsampeln? Die Feuerwehr? So einen verschwiemelten Freiheitsbegriff kann auch nur ein Katholik haben.
Gott wird dabei völlig ausgeblendet.
Sie meinen den Gott, der der katholischen Hierarchie die Befehle erteilt? Der hat damit nichts zu tun.
Das oberste Prinzip ist die Wahrheit.
Und die Kirche ist im Alleinbesitz der Wahrheit. Roma locuta, causa finita!
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#51   Gotthard   23:47:49 | Montag, 4. Juni 2007
@nachtlaterne
du lebst also in gott,
jo, Nachtlaterne, ich lebe in Gott!
Hat schon der hl. Paulus gelehrt – kannst in der APG nachlesen… weißt: Lesen bildet -auch im Glauben!
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#50   Rudolfus   23:43:30 | Montag, 4. Juni 2007
@Defensor Fidei
Ein guter Fragenkatalog.
Diese wenigen Fragen sollte unsere Fakultätsdozenten und Bischöfe einmal beantworten.
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#49   Defensor Fidei   23:42:10 | Montag, 4. Juni 2007
@ methusalix (Teil 2)
Alle Ideologien, die meinen, das Paradies im Jenseits versprechen zu können, lügen den Menschen etwas vor. Sie schaffen nur neue Kontrolleure und Beherrscher der Gehirne.
• Leugnen Sie die Auferstehung von den Toten?
• Leugnen Sie das ewige Leben?
• Leugnen Sie die Existenz des Himmels?
• Glauben Sie, daß die Aufgabe eines Christen einzig und allen darin besteht, das Leben auf dieser Welt „menschlicher“ zu gestalten?
Wenn Sie diese Fragen mit „JA“ beantworten, dann frage ich mich, warum Sie unbedingt katholisch sein wollen. Dafür ist Gott nicht Mensch geworden, dafür hat er nicht gelitten, dafür ist er nicht gekreuzigt worden und dafür ist er nicht auferstanden und in den Himmel aufgefahren.
Mit dieser Ansicht schimpfen Sie jeden Märtyrer einen Dummkopf.
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#48   Nachtlaterne   23:18:24 | Montag, 4. Juni 2007
oh gotthard
du lebst also in gott, hast stets die generalabsolution und kannst in ihm so richtig die sau rauslassen. alle achtung, allen respekt!
wie hoch muß dein grad der verkommenheit sein
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#47   Rudolfus   23:18:12 | Montag, 4. Juni 2007
@Methusalix
Diese Fragen über Gehorsam, Ungehorsam, Lebensweg hat die Kirche doch bereits ein für allemal geklärt.
Wo der Platz der Frau in der Kirche und in der Welt ist, das können Sie auch den detaillierten Ausführungen des hl. Paulus in der Hl. Schrift entnehmen.
Und das wissen die Frauen auch, was Frauen liegt, und was Männern liegt, und daß es keine Gleichmacherei zwischen Frauen und Männern gibt, weil sie anders geschaffen sind.
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#46   Christian Hüller   23:14:37 | Montag, 4. Juni 2007
@ Methusalix
>>Alle Ideologien, die meinen, das Paradies im Jenseits versprechen zu können, lügen den Menschen etwas vor. Sie schaffen nur neue Kontrolleure und Beherrscher der Gehirne.<<
Mann Methusalix, das lehrt die Kirche längst nicht mehr, worauf Sie da hinauswollen. Wo haben Sie denn Ihre Katechese mitbekommen? Immer wieder erkenne ich bei Ihnen die Tendenz zum Historismus.
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#45   Defensor Fidei   23:07:03 | Montag, 4. Juni 2007
@ methusalix
Daß dies jemanden nicht in den Kram passen kann, der über alle anderen herrschen will, ist klar
Ein typischer Komplex von Liberalen. Immer wenn keine absolute Gleichheit gepredigt wird, dann unterstellt man Machthunger und Herrschsucht.
Was Ihnen dagegen nicht klar ist, daß meine Freiheit genau dort endet, wo Ihre beginnt
Wenn Sie meinen Beitrag genau durchgelesen hätten, dann wüßten Sie, daß ich dies sehr wohl beachtet habe. Ich sagte ausdrücklich: „…außer vielleicht was durch die rein materielle Ordnung des Gemeinwesens gefordert ist“.
Trotzdem hält der Liberale die Handlungsfreiheit für das oberste Prinzip, das nur durch die Freiheit der anderen eingeschränkt wird. Diese Einschränkung hat aber nur pragmatische Ursachen (öffentliche Ordnung). Gott wird dabei völlig ausgeblendet.
weil man damit nur immer mehr Menschen aus dem Glauben drängt
Das oberste Prinzip ist die Wahrheit. Die Handlungsfreiheit ist dagegen kein katholisches Prinzip. Wenn das den Leuten nicht paßt, dann ist das nicht mein Problem. Die Kirche wäre jedenfalls schön blöd, wenn sie die Wahrheit aufgäbe, nur weil dann vielleicht mehr Leute in die Sonntagsmessen kämen.
„Die Freiheit ist immer die Freiheit des anders denkenden!“ Rosa Luxemburg
Durch ein Zitat dieses Flintenweibes wird es auch nicht richtiger.
OHNE FREIHEIT GIBT ES KEINE SÜNDE
Wenn Sie ihre (gottgewollte) psychol. Freiheit auf der Ebene der sittlichen Freiheit gut gebrauchen, dann steht am Ende des Freiheitsgebrauchs auch keine Sünde.
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#44   methusalix †   23:00:33 | Montag, 4. Juni 2007
Ist nur die Frage Rudolfus, ob es zum „geistlichen Gehorsam“ zählt, wenn die Frau Mixas Befehl „zu-
rück an den Herd!“ befolgt; oder ist das eher „geistlicher Ungehorsam, oder am Ende gar kein Ungehorsam, weil es dem Bischof nur zusteht „geistlichen Gehorsam“ einzufordern und nicht weltlichen? Oder ist die Befolgung der berüchtigten „drei K“, Küche, Kinder, Kirche durch die Frauen am Ende auch „geistlicher Gehorsam“??? Und die Wahl eines anderen Lebensweges gar „geistlicher Ungehorsam“? Und wenn Sie ins Kloster geht? Ist das dann auch „geistlicher Ungehorsam“? Oder wenn sie Krankenschwester wird? (Das wird ja wohl noch erlaubt sein! Ist ja auch ein rein dienender Beruf. Vor allem Männern dienend. Den Chefärzten zuallererst.)
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#43   Gotthard   22:50:24 | Montag, 4. Juni 2007
@nachtlaterne
das hatte den großen sündenfall zur folge und bis heute befinden wir uns im freien fall. wir müssen also sehr bemüht sein den anschluß an die gnade und liebe gottes wieder zu finden und vom wort: „Ausleben“ abschied nehmen. ausleben heißt AUS!! „leben, also den tod „leben“
Hast Du auch mal positive Gedanken? Dein freier Fall versetzt dich leider in das Jahr 100 B.C.
Ich jedenfalls muss nicht bemüht, Anschluss an die Gnade und Liebe Gottes zu finden… mir wurde sie in der Taufe geschenkt … und ich darf aus ihr mittels der Sakramente leben.
Diese Gnade Gottes darf ich wirklich „ausleben“ – ins Extrem leben – in alle Richtungen, weil: in IHM leben wir, bewegen wir uns und sind wir.
So schön ist christlicher Glaube!!!!!!!!!!!!!!
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#42   Rudolfus   22:44:40 | Montag, 4. Juni 2007
@Methusalix
Wer Menschen ihren angeblich einzig richtigen Lebensweg vorschreiben will, der verlangt, dass diese Menschen ihm gehorchen. Er verlangt, dass er Macht über sie hat. Er will, dass andere das tun, was er will und nicht das was sie selbst wollen. Er will über sie herrschen. Quod erat demonstrandum.
Sehr richtig, dem kann man nur zustimmen, denn sie sind auch die Bischöfe ihrer Diözesen.
Ihnen steht in ihren Diözesen der geistliche Gehorsam auch zu, genauso wie dem Papst für die universale Kirche.
Die Kirche ist eine Hierarchie, und bereits der hl. Paulus erklärt die Hierarchie und das Unterordnen in der Heiligen Schrift, dem Wort Gottes.
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#41   methusalix †   22:38:37 | Montag, 4. Juni 2007
@katholisch @C. Hüller
zum Glück katholisch: @ methusalix
es ist unverschämt zu sagebn die ehrwürdigen Exzellenzen Mixa, Meisner und Co. wollten über andere herrschen.
Warum ist es unverschämt, die Wahrheit auszusprechen?
Mixa, Meisner und Co. Wollen die Frauen am Herd sehen und sonst nirgends (vielleicht noch in der Kirche, aber ja weit, weit weg vom Altar, bitteschön!). Schon gar nicht gegen angemessene Bezahlung, das würde ja Macht in Frauenhänden bedeuten (im Kapitalismus, dem einzigen System, das von der römisch-katholischen Kirche geduldet wird, beduetet Geld immer auch Macht) und da sei Gott vor!
Wer Menschen ihren angeblich einzig richtigen Lebensweg vorschreiben will, der verlangt, dass diese Menschen ihm gehorchen. Er verlangt, dass er Macht über sie hat. Er will, dass andere das tun, was er will und nicht das was sie selbst wollen. Er will über sie herrschen. Quod erat demonstrandum.
Christian Hüller:
Alle Ideologien, die meinen, das Paradies auf Erden schaffen zu können, lügen den Menschen etwas vor. Sie schaffen nur neue Kontrolleure und Beherrscher der Gehirne.
Alle Ideologien, die meinen, das Paradies im Jenseits versprechen zu können, lügen den Menschen etwas vor. Sie schaffen nur neue Kontrolleure und Beherrscher der Gehirne.
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#40   Christian Hüller   21:15:07 | Montag, 4. Juni 2007
@ Defensor
>>Sie haben sich selber an die Stelle Gottes gesetzt, indem sie entscheiden wollten was gut und was schlecht ist.>>
Zustimmung. Absolut rechtgläubige Auslegung der Sündenfallgeschichte. Daher werden sich gläubige, bibelorientierte Menschen auch immer gegen die Legalisierung von Zuständen wenden, die nach der Schrift eindeutig zu verurteilen sind. Die Schrift ist die Norm, und nicht, was der Mensch für gut und richtig hält, weil es vielleicht gerade „in“ ist.
Hinzugefügt sei noch, dass die Sündenfallgeschichte auch sehr anschaulich die Folgen des Missbrauchs der den Menschen von Gott geschenkten Freiheit zeigt: das paradiesische Leben ist
ein für allemal vorbei. Alle Ideologien, die meinen, das Paradies auf Erden schaffen zu können, lügen den Menschen etwas vor. Sie schaffen nur neue Kontrolleure und Beherrscher der Gehirne.
Dies sind heute keineswegs die Pfaffen, Methusalix, sondern die Mechanismen von Angebot und Nachfrage, von Produktivität, Schauproduktivität, Egotripping etc.
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#39   zum Glück katholisch   21:04:46 | Montag, 4. Juni 2007
@ methusalix
es ist unverschämt zu sagebn die ehrwürdigen Exzellenzen Mixa, Meisner und Co. wollten über andere herrschen.
@ Nachtlaterne: „Richtet nicht, auf daß ihr nicht gerichtet werdet!“
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#38   methusalix †   19:59:29 | Montag, 4. Juni 2007
@Def. F.
… die Freiheit ist das Gut, dem alles untergeordnet ist.
Dass dies jemanden nicht in den Kram passen kann, der über alle anderen herrschen will (wie z. B. der Klerus bis vor ein paar Donnerstagen, Mixa, Laun und Meisner haben es bis heute nicht begriffen), ist völlig klar. Was Ihnen dagegen gar nicht klar ist, dass meine Freiheit genau dort endet, wo Ihre beginnt. Von grenzenloser Freiheit keine Spur! Schon gar nicht in einem überbevölkerten Gemeinwesen wie Deutschland. Sie bauen da mit Lügen einen Pappkameraden auf, damit Sie auf alles eindreschen können, was nur irgend nach Freiheit riecht, die nicht von den Religionsbeamten kontrolliert und eingeschränkt oder ganz kassiert werden kann. Ein recht durchsichtiger Propagandatrick, der auch bei den Kreationisten immer wieder schief geht, weil man damit nur immer mehr Menschen aus dem Glauben drängt. Man merkt die Absicht und ist verärgert.
Dass Sie auch tunlichst ausblenden, dass es eine Sozialistin war die das wichtigste zur Freiheit seit zweitausend Jahren geSagt hat, will ich Ihnen um Ihrer Selbstachtung zugestehen: „Die Freiheit ist immer die Freiheit des anders denkenden!“ Rosa Luxemburg.
Und noch was: OHNE FREIHEIT GIBT ES KEINE SÜNDE! (und das ist doch absolutes Lieblingsthema bei denen die alles, aber auch wirklich alles, ausschliesslich sub ratione peccatis sehen können)
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#37   Defensor Fidei   18:04:55 | Montag, 4. Juni 2007
@ nachtlaterne
adam und eva liesen sich einflüstern sie könnten autonom sein von gott, ja sie liesen sich sogar vom teufel gegen gott aufhetzen.
Das von Ihnen genannte Prinzip hat auch einen Namen:
L I B E R A L I S M U S.
Das Grundprinzip des Liberalismus ist die Freiheit von jedem wie auch immer gearteten Zwang, die Freiheit von sozialen Abhängigkeiten und Notwendigkeiten, die Freiheit von den Banden jeder Art, die den Menschen hindern, nach seiner natürlichen Neigung zu handeln. Für den Liberalen ist diese individuelle Freiheit das Gut par excellence Sie ist das fundamentale, unverletzliche Gut, dem alles zu weichen hat, außer vielleicht was durch die rein materielle Ordnung des Gemeinwesens gefordert ist; die Freiheit ist das Gut, dem alles untergeordnet ist.
Im theologischen Bereich ist der Liberalismus konsequent gedacht immer eine Leugnung der Majestät Gottes. Er führt zwangsläufig in die Häresie.
Nichts anderes ist damals im Paradies geschehen. Adam und Eva wollte frei sein. Sie wollten frei sein von den Geboten Gottes. Das Verbot Gottes war ihnen nicht einsichtig, also haben sie sich nicht daran gehalten. Sie haben sich selber an die Stelle Gottes gesetzt, indem sie entscheiden wollten was gut und was schlecht ist.
Gott hat diese Haltung damals nicht gutgeheißen und er tut es auch heute nicht. Im Gegenteil. Nichts ist dem Wesen Gottes wohl sehr zuwider wie das Prinzip des Liberalismus – der Ursünde!
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#36   Nachtlaterne   17:16:49 | Montag, 4. Juni 2007
defensor fidei
ich war mir bei meiner aussage nicht ganz sicher und schrieb daherr : „m.e.“
adam und eva liesen sich einflüstern sie könnten autonom sein von gott, ja sie liesen sich sogar vom teufel gegen gott aufhetzen. das hatte den großen sündenfall zur folge und bis heute befinden wir uns im freien fall. wir müssen also sehr bemüht sein den anschluß an die gnade und liebe gottes wieder zu finden und vom wort: „Ausleben“ abschied nehmen. ausleben heißt AUS!! „leben, also den tod „leben“
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#35   Rudolfus   17:04:12 | Montag, 4. Juni 2007
Die Erbsünde
selbst ist der ererbte Mangel der heiligmachenden Gnade in allen Menschen,
ausgelöst durch den Sündenfall der beiden Stammeltern im Paradies.
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#34   Defensor Fidei   16:55:17 | Montag, 4. Juni 2007
@ nachtlaterne
Erbsünde meint m.e. dass jeder mensch die veranlagung zur sünde in sich trägt und nicht schuldfrei aus diesem dasein herauskommt.
Ups…wenn das mal nicht die Erbsündenlehre der Reformatoren ist o.O
Sie dürfen die Konkupiszenz nicht mit dem Wesen der Erbsünde verwechseln. Die Konkupiszenz ist lediglich eine Folge der Erbsünde.
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#33   Nachtlaterne   16:46:03 | Montag, 4. Juni 2007
erbsünde…
…meint m.e. dass jeder mensch die veranlagung zur sünde in sich trägt und nicht schuldfrei aus diesem dasein herauskommt.
daher bedurfte es einen großen erlösers über den das ewige leben dennoch gewonnen werden kann, wenn, ja wenn buße und umkehr erkennbar wird.
die spötter werden das ewige leben nicht erreichen! ich erinnere an den größten spötter den europa je kennengelernt hat, an voltair. dieser mann erlebte nach einer augen und ohrenzeuge den schrecklichsten tod und war sich seine verdammnis voll bewußt.
wer gottes schützende gebote und liebe lüge nennt und stattdessen das perverse hofiert, der hat im gericht gottes ganz besonders schlechte karten.
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#32   Rudolfus   15:03:31 | Montag, 4. Juni 2007
@Erbsünde
Grandios! Da zappeln alle möchtegern-Kleriker am Galgen der Erbsünde, den sie höchstelbst errichtet haben
Was soll man dazu sagen, wenn ein Katholik die Erbsünde leugnet, und der katholische Glaube als „Menschenprodukt“ dargestellt wird?
Wer nur ein Dogma des Glaubens leugnet, der leugnet die gesamte katholische Lehre und der ist auch nicht mehr katholisch.
Wer aber den alleinseligmachenden katholischen Glauben verliert, der verliert auch das ewige Seelenheil – zumindest wenn dies der Zustand in der Sterbestunde ist.
Wir Katholiken können nur beten, daß keine Seele ewig verloren gehen möge, denn dies ist Gottes und damit auch unser erstes Anliegen für jeden Menschen im irdischen Pilgerstand.
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#31   Christian Hüller   14:50:46 | Montag, 4. Juni 2007
@ Obelix
„Grandios! Da zappeln alle möchtegern-Kleriker am Galgen der Erbsünde, den sie höchstelbst errichtet haben“
An diesem Galgen zappelt jeder, auch Sie, selbst wenn Sie es nicht wahrhaben möchten. Manche sind eben bloß zu blind, dies auch entsprechend wahrzunehmen, was sie aber nicht entschuldigt, sondern die Angelegenheit sogar ganz besonders schlimm macht.
Im Übrigen war es vor allem Martin Luther, der von einer totalen Sündenverfallenheit des Menschen sprach.
Die Katholiken sprechen abmildernd nur von einer Geneigtheit zum Bösen.
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#30   Hornet   13:35:14 | Montag, 4. Juni 2007
Na schön:
„Mit jedem Kind, das abgetrieben wird, wird auch jesus christus abgetrieben!“
Mit jedem Kind, das ihr verhungern lasst, wider bessere Möglichkeiten, zeigt ihr, dass eure Bibel nichts wert ist!
„ihr verteidigtb ja ganz vehement abbgressive minderheiten, die nichts als drogen, pornos, geschlechtsverkehr und sonstige vom zeitgeist beweihräucherte sauereien zu bieten haben. das läßt tief blicken!“
Ja dieses „Insiderwissen“ (HAHA!) lässt in der Tat auch tief blicken. Tatsächlich unwissendes Dummgeschreibsel niedrigster Bauart!
„nochmals sage ich euch: das blut der unschuldig ermodeten kinder und damit verbunden eure furchtbare gleichgültigkeit und ausreden, schreit unaufhörlich um rache zum himmel. ihr verurteilt die uniform und merkt nicht, dass ihr vollkommen uniformiert seid durch den zeitgeist. so billig wie ihr war noch nichts auf der welt.“
Nachmals sage ich hier: kümmert euch erstmal um die Probleme, die lösbar wären anstatt auf „medienwirksame“ (na ja, da müsst ihr noch nen Zahn zulegen!) Weise die minimale Spitze des Eisbergs hechelnd und geifernd anzubeten.
Der liest einfach nicht! DER IST NICHT IN DER LAGE, ZU LESEN!
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#29   Nachtlaterne   13:12:48 | Montag, 4. Juni 2007
mit jedem kind…
… das abgetrieben wird, wird auch jesus christus abgetrieben!
ihr verteidigtb ja ganz vehement abbgressive minderheiten, die nichts als drogen, pornos, geschlechtsverkehr und sonstige vom zeitgeist beweihräucherte sauereien zu bieten haben. das läßt tief blicken!
nochmals sage ich euch: das blut der unschuldig ermodeten kinder und damit verbunden eure furchtbare gleichgültigkeit und ausreden, schreit unaufhörlich um rache zum himmel. ihr verurteilt die uniform und merkt nicht, dass ihr vollkommen uniformiert seid durch den zeitgeist. so billig wie ihr war noch nichts auf der welt.
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#28   Hornet   12:02:11 | Montag, 4. Juni 2007
20mancro5
Danke, mich kotzt diese Denkweise einfach an. Wenn man das halbe Leben im abgedunkelten Zimmer sitzt und Bibelsprüche auswendig lernt, muss einem der Blick über den Tellerrand fehlen! Natürlich ist es der einfachste Weg, auf Minderheiten loszugehen, aber nicht der edelste! Was wundern sich die denn hier? Auch ich mag nicht unbedingt die „Fleischbeschau“ eines CSD und die öffentlichen Verhaltensweisen einiger Schwuler, aber das berechtigt mich noch lange nicht, über alle den Stab zu brechen.
Im Gegenteil: einige meiner Freunde sind homosexuell und mir würden deren Anstand, Ehrlichkeit, Hilfsbereitschaft, Sinn fürs Schöne und intelligente Gesprächsrunden fehlen! In meiner Familie wird keiner danach bemessen, was er im stillen Kämmerlein tut, sondern danach, was für ein Mensch und hier entgegentritt! Ausserdem: worüber wundern sich denn hier einige selbsternannte Bibelschwenker? Seit Jahrhunderten ünterdrücken sie sog. „abartige“ Verhaltensweisen und sind nun fürchterlich erstaunt, dass sich die angestaute Unterdrückung Luft
z.B. in Form eines CSD macht! Hallo? Wären die Scheinheiligen hier und in der Vergangenheit früher auf die Idee gekommen, dass Schwule und sonstige Andersdenkende und -handelnde auch normale Menschen sind, gäbe es solche Auswüchse doch wohl kaum, oder?
Wozu wurde den Karneval erfunden?
Ein Unsinn jagt hier den nächsten!
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#27   20mancro5 †   11:39:30 | Montag, 4. Juni 2007
@Hornet
Mit deinem Beitrag triffst du voll ins schwarze.Es ist doch wesentlich einfacher auf Minderheiten einzuprügeln als sich mit den wirklichen Problemen zu befassen.Wenn man die hier darauf anspricht bekommt man nur ein paar Bibelsprüche um die Ohren geknallt.Mehr haben sie auch nicht dazu beizutragen
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#26   Hornet   11:35:15 | Montag, 4. Juni 2007
Ach was!
„…es ist schon bezeichnend genug, dass niemand, aber auch niemand bereit war dem mann zu helfen, der wegen seinem kampf gegen die abtreibung jesu chrisi so viele schwierigkeiten, auch finanzieller art gemacht bekommt.“
Erstens wusste ich nicht, dass Jesus abgetrieben wurde und zweitens zocken die kirchlichen Vereine hier jährlich 15 Milliarden Euro ab. Wozu dann noch Spenden an Hobbyvereine wie Mut ev?? Kümmert euch doch erstmal darum, dass nicht alle 3 Sekunden weltweit ein bereits geborenes Kind an Armut stirbt. Dafür gebe ich bereits und gerne Geld! Was ist mit den „Gläubigen“ hier???
Und drittens: at 20 mancro5:
Streiche „oder“ setze „und“ !
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#25   20mancro5 †   11:19:01 | Montag, 4. Juni 2007
Manche Artikel
hier kann man wirklich nur noch als Unterhaltung bezeichnen.Oder die Autoren sind entweder besoffen oder bekifft.
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#24   Nachtlaterne   08:11:03 | Montag, 4. Juni 2007
diskutieren um der unterhaltung willen?
diskutieren um der unterhaltung und schmähungen willen. nur texte reinschreiben um zu spotten?
was wir tun soll der eigenen heiligung und der heiligung des nächsten dienen! es ist schon bezeichnend genug, dass niemand, aber auch niemand bereit war dem mann zu helfen, der wegen seinem kampf gegen die abtreibung jesu chrisi so viele schwierigkeiten, auch finanzieller art gemacht bekommt. schon kleine dauerspenden hätten dieser guten sache weitergeholfen. siehe linke leiste bei kreuz.net gegen abtreibung, die immer wieder mal dort auftaucht. wenigstens christen sollten ein wenig helfen!
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#23   VirFortis   00:22:05 | Montag, 4. Juni 2007
ich stelle fest
sie gebrauchen auch das Internet weise – Glückwunsch :-)
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#22   methusalix †   00:17:39 | Montag, 4. Juni 2007
Applaudieren Sie nicht zu früh, Vir!
Korrekt, das haben sie richtig erkannt !! Gratulation
Offensichtlich hat jemand für sie gebetet da sie zur Einsicht gelangt sind…
Das habe ich bei vatican.va abgeschrieben.
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#21   VirFortis   00:15:21 | Montag, 4. Juni 2007
@Dickerchen
„Schon, aber das ist ja die einzig wahre Welt, weil die römisch-katholische Kirche im Alleinbesitz der göttlichen Wahrheit ist. Die Anderen sind ja nicht mal Religionen sondern irgendwelche Sekten“
Korrekt, das haben sie richtig erkannt !! Gratulation
Offensichtlich hat jemand für sie gebetet da sie zur Einsicht gelangt sind…
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#20   obelix †   23:56:48 | Sonntag, 3. Juni 2007
fünf Zeichen als Titel
Nachtlaterne: Monstranz
Ihr aber tragt die MONSTERanzder totalen Weltbejaung und merkt nicht, dass ihr Adepten des Bösen seid.
Sie wollen meiner Eitelkeit schmeicheln, Nachtfunzel! Aber bemühen Sie sich nicht, auf Ihrem Fachgebiet, dem Masochismus, bin ich so was von uneitel, das können Sie sich gar nicht vorstellen. Allerdings finde ich Ihre Formulierung „Adepten des Bösen“ ausserordentlich gelungen. Klingt wie aus einem Fantasy-Märchen von Piers Anthony geklaut; aber so was von Weltbejahung lesen Sie ja nicht. Wie wäre es mit dem „Kapital“ von Karl Marx? Das ist Ihnen vielleicht abgehoben genug.
Czibo Nieznany: Sich als Monstranz vor sich selber tragen
Bejaht der Monstranztragende etwa nicht auch seine eigene Welt?
Schon, aber das ist ja die einzig wahre Welt, weil die römisch-katholische Kirche im Alleinbesitz der göttlichen Wahrheit ist. Die Anderen sind ja nicht mal Religionen sondern irgendwelche Sekten, wie der so religiös bezogene und gar nicht „weltbezogene klugsch--sser und ideologe“ Ratzinger in „Dominus Jesus“ per ordre de mufti festgelegt hat.
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#19   Nachtlaterne   23:48:33 | Sonntag, 3. Juni 2007
schulschwänzer: AllmächtigkeitWie schwach ist ein Gott,
schulschwänzer: AllmächtigkeitWie schwach ist ein Gott,
der einer Erwähnung in einer
Verfassung bedarf?
wie schwach ist ein gehirn dass seines gehirnes bedarf?
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#18   Czibo Nieznany   23:01:03 | Sonntag, 3. Juni 2007
Sich als Monstranz vor sich selber tragen
Wenn wer sich als Monstranz vor sich selber herträgt, hat bewiesen, dass er es gut mit der Welt kann. Zumindest hat die Person einen Goldschmied beauftragen können, um die Monstranz zu bewerkstelligen. Wer dann auch noch die Chuzpe besitzt, nicht nur eine Monstranz für sich in Auftrag zu geben, sondern diese auch noch als Monstranz für und vor sich selber herzutragen, braucht doch nicht über die Weltbejahung anderer zu lästern. Bejaht der Monstranztragende etwa nicht auch seine eigene Welt? :-[
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#17   Nachtlaterne   22:44:38 | Sonntag, 3. Juni 2007
Weltekel
Jesus spricht: „Liebt nicht die Welt noch was in der Welt ist.“
Solche Worte spricht der Gott des Lebens, der die Erde gut erschuf, bis der Sündenfall kam: der Mensch beanspruchte auf anstiften Satans selber Herr des Lebens zu sein.
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#16   VirFortis   22:39:04 | Sonntag, 3. Juni 2007
obelix
es braucht mehr beter und weniger weltbezogene klugsch--sser und ideologen
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#15   Nachtlaterne   22:35:15 | Sonntag, 3. Juni 2007
Monstranz
Wir tragen die Monstranz gegen die Gottlosigkeit und freuen uns als arme Sünder für würdig befunden zu werden. Ihr aber tragt die MONSTERanzder totalen Weltbejaung und merkt nicht, dass ihr Adepten des Bösen seid.
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#14   obelix †   22:03:09 | Sonntag, 3. Juni 2007
Sicher nicht Sirilo!
Sirilo: Kann es sein…daß der Autor dieser Zeilen auf dem Drogentrip war, als er seine wirren Sottisen absonderte?
Um so einen mörderischen Unsinn abzusondern muss man nicht auf Droge sein (ich kenne praktisch alle konventionellen Drogen der Welt und habe die meisten davon auch schon synthetisiert, als Vergleichssubstanz für die KTU) sondern es genügt völlig gut römisch-katholisch zu sein.
Einen gaaaanz echten Katholiken erkennt man seit dem Heiligen August daran, dass er seinen Weltekel wie eine Monstranz vor sich her trägt.
So wie der hochgeschätzte aber zutiefst masochistische Autor. Er braucht einfach das Elend der Welt, damit er sich besser fühlt. Er ist ja nicht so. Er wird ja erlöst. Er hat den einzig wahren Glauben.
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#13   Kurt K.   20:41:55 | Sonntag, 3. Juni 2007
@ Nachtlaterne
Jo, verstehe was Sie meinen. Meine Frage stellte ich deshalb, weil ich mal einen Text las, indem Freiheit so gedeutet wurde: Der Mensch soll die Freiheit haben, sich für Gott zu entscheiden (und nur diese). War aus einem Diktatur (Königtum)-Befürworter-Text.
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#12   Nachtlaterne   20:37:07 | Sonntag, 3. Juni 2007
phrase
wer phrase und freiheit in einem atemzug nennt, der verdient eigentlich keine antwort mehr! aber so seid ihr ewig kläffende und geifernde meute halt: ihr müsst was zum zerreißen und begeifern haben.
freiheit ist etwas göttliches und kann daher sehr große sehnsucht machen. ein eingekerkter mensch kann sich in der ersten stufe danach sehnen vom kerker befreit zu werden, weil dieser ihm so viel schmerz und leid verursacht. würde das wort freiheit aber auf rein menschlichen sehnsüchten und überlegungen gründen, dann müßte es wohl letztlich im sautrog enden. nur gott kann echte freiheit schenken, die wirklich glücklich macht. freiheit hat mit weite zu tun, mit etwas schwerelosem, grenzenlosen. worte können freiheit nicht erfassen. da wir aber die freiheit zur unfreiheit in uns tragen und somit das erreichen der unfreiheit freiheit nennen können, haben wir ausgesprochen große begriffsprobleme. öffne mal ein fenstter deiner so muffig eingeschlossenen seele und du wirst vielleicht ein klein wenig verstehen was ich meine.
ohne echte begegnung sind wir menschen niemals wirklich frei. da es uns aber extrem an vertiefter begegnungsfähigkeit mangelt sind wir folgerichtig und folgeschwer behinderte. behindert sind wir alle und nur in der begegnung frei, die wir nicht machen können, auf die wir uns aber in treue und gebet vorbereiten sollen.
ist das verstanden?
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#11   Kurt K.   20:24:50 | Sonntag, 3. Juni 2007
Freiheit?
Aus dem Artikel:Es verheißt uns viel Freiheit gegen die echte Freiheit, von der wir schon lange nichts mehr wissen und uns darum auch nicht mehr danach sehnen.
Bitte definiere mal einer hier „echte Freiheit“. Diese Phrase höre ich öfter, aber was soll das bedeuten?
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#10   Nachtlaterne   20:14:35 | Sonntag, 3. Juni 2007
cziebo nieznany
cziebo nieznany schreibt: Die Klage über das Jammertal Erde, in dem alles schlecht und verwerflich ist, dem man nur durch Gebet und den frommen Wunsch entfliehen kann, ist nicht neu.
nein, ist nicht neu, aber es klingt aus ihrem munde besonders zynisch. so hätte man auch schon damals über ein kz reden können, wenn sich häftlinge über unmenschlichkeit beschweren.
der autor ist keineswegs in ein schwarzes loch gefallen, er hatt über schwarze löcher in unserem plakativen leben berichtet. möglich aber, dass auch er einmal in ein schwarzes loch fällt, da ja jeder mal das opfer der perversion werden kann oder womöglich sogar opfer schafft.
selbst christus würde man depressionen vorwerfen, wenn er mehr schützende gerechtigkeit und nächstenliebe einfordert.
ihr nennt den kleinsten eifer fanatismus, die berechtigste klage depression, das reden über ungerechtigkeit ungerechtigkeit. so gesehen darf man beim brennen eines hauses niemanden warnen, man würde extremist genannt und die feuerwehr dürfte nicht löschen. dem schlimmsten elend gegenüber zeigt ihr schlimmste gleichgültigkeit, und fletscht die zähne wenn jemand dagegen angehen will.
eure teuflische toleranz, euer teuflischer abtreibungs und pornohumanismus, eure dekadente liberalität sollen die retter bzw. die bewahrer der menschheit sein.
das gericht schläft nicht!
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#9   Flashnews   20:10:14 | Sonntag, 3. Juni 2007
Och Gottchen!
Welch eine aufgesetzte und fast exhibitionistisch zur Schau getragene Dramatik und Empörung in den Worten von Herrn Brenner. Auf kreuz.net liegen echt ein paar waschechte Showtalente begraben.
Nur gut, dass ich hier keinem die bis zum Erbrechen dargelegte Gutmenschlichkeit abnehme.
Das beste Beispiel ist Nachtlaterne, der des nächtens nichts besseres zu tun hat, als sich in Erotikchats einen zu rubbeln.
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#8   möchtegern-kathole   19:44:00 | Sonntag, 3. Juni 2007
die Sünde führt …
… auch zur Blindheit. Sie haben Augen und sehen nicht, sie haben Ohren und hören nicht.
Wie vor der Vernichtung Jerusalems werden zuletzt die Verrückten durch die Stadt eilen und die Wahrheit aussprechen: „Wehe über uns“. Und man wird sie verlachen und sagen: nur ein paar Verrückte.
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#7   seraphincgn   19:31:07 | Sonntag, 3. Juni 2007
Ein Danck an
die Redaktion und ihr getreues Mitglied Nachtlaterene, danke das ihr meine verdacht durch das löschgen meines Post bestätgt habt oder soll ich direkt dir danken Michael ????
Echt das ihr so berechenbar seit ist schön :D
Danke danke danke danke
ABer das Herr Brenner und Nachtlaterne ein und die sleber person sind kann jedeer erkennen der die SChriebstiele und den inhalt der post vergleicht
Nuja wannw ird das hier gelöscht ;)
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#6   Czibo Nieznany   19:26:16 | Sonntag, 3. Juni 2007
Im Jammer des Jammertals
Die Klage über das Jammertal Erde, in dem alles schlecht und verwerflich ist, dem man nur durch Gebet und den frommen Wunsch entfliehen kann, ist nicht neu. Genausowenig der selbstsüchtige Wunsch, Gott möge den Menschen eine viel bessere Schöpfung zur Verfügung, besonders denen, die angeblich auf dem angeblich rechten Wege wandeln.
Für die andern soll das Jammertal schon bestehen und Heulen und Zähneknirschen gerade gut genug sein.
Aber eine andere Schöpfung ist nicht in Sicht. Alle müssen mit der vorgefundenen zurechtkommen. Da kann es kein Zurechtbiegen oder Zulöten oder Abbreißen geben. Das Jammertal ist ein Jammertal, wenn die trübe Seele das Jammertal als Jammertal endlich entdeckt hat. Es gibt aber keine Notwendigkeit dazu.
Deshalb sollte man den Unkenrufen wie sie im Artikel „Wenn sogar Geistliche schweigen“ in stolzer Formation aufgefahren werden, keinen Glauben schenken. Man braucht nur das Gegenteil von dem zu tun, was hier als jammertalig angeprangert wird und schon ist man nicht mehr im Jammertal. :-]
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#4   zum Glück katholisch   18:42:44 | Sonntag, 3. Juni 2007
moralischen Vakuum
Der Autor hat Recht. man redet immer vom Schrecken des Nationalsozialismus. Aber heute morden wir genauso. Jegliche Moral wird da hinweggeblasen. Das alles ist der Werteverfall der deutschen aber auch der weltweiten gesellschaft. Es ist wieder mal auf den Punkt getroffen. Aber die Wahrheit wollen die meisten ja nicht hören.
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#3   Gotthard   18:29:59 | Sonntag, 3. Juni 2007
schwarzes Loch
der Autor sitzt auch in einem schwarzen Loch … seiner Depri …
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#2   matt2 †   18:19:26 | Sonntag, 3. Juni 2007
Ich kann mich dennoch des Lebens freuen…
Wenn man den Grundstein der gesunden Lehre in sich gelegt hat, dann hilft einem eigentlich jede Erfahrung den Geist zu erweitern und sei es auch ein hässliche. Es gibt auch sowas wie eine Ästhetik des Hässlichen, worin man eigentlich andersrum das Schöne erfährt. Die heutige Welt hat theoretisch doch einiges zu bieten. Durch diese ganzen modernen Medien und Unterhaltungsmöglichkeiten. Die Möglichkeit Erfahrungen zu sammeln ohne sich viel herumzutreiben, ohne große Mühsal auf sich zu nehmen. Das ist schon etwas süßes und angenehmes, zumindest für eine autistische Existenz wie mich. Man kann sich auch am Leid der Menschen weiden und gesund stoßen. Man kann auch darin schwelgen, wenn man so pervers ist wie ich.
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#1   Sirilo   18:18:07 | Sonntag, 3. Juni 2007
Kann es sein…
daß der Autor dieser Zeilen auf dem Drogentrip war, als er seine wirren Sottisen absonderte?
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