Piusbruderschaft
Diözesanpriester schauen auf die Piusbrüder
Die Piusbruderschaft kämpft in Osteuropa gegen viele Probleme – vor allem die geistliche Leere, auch in der Kirche.
Bischof Fellay während seiner Pastoralreise in Osteuropa vom 11. bis 22. Oktober.
Bischof Fellay während seiner Pastoralreise in Osteuropa vom 11. bis 22. Oktober.
© Priesterbruderschaft St. Pius X.
(kreuz.net, Kaunas) Seit einigen Jahren betreibt die Priester- bruderschaft St. Pius X., die mit den Ortsbischöfen im Streit liegt, eine Niederlassung in Kaunas.

Kaunas – die zweitgrößte Stadt Litauens – liegt rund hundert Kilometer westlich der Hauptstadt Vilnius.

Litauen ist zu 80 Prozent katholisch.

Prior von Kaunas ist seit September 2006 Pater Josef Persie.

Am letzten Sonntag weihte der Generalobere der Priesterbruderschaft St. Pius X, Bischof Bernard Fellay, das neue Priorat in Kanaus ein.

Ursprünglich betreute die Piusbruderschaft in Litauen zwei kleine Kapellen mit insgesamt nicht einmal 30 Gläubigen.

Doch für die litauischen Bischöfe sei das zuviel gewesen – berichtete Bischof Fellay Mitte Mai in einem Vortrag in den USA. Die litauischen Bischöfe verfaßten einen Hirtenbrief, der in allen Pfarreien von ganz Litauen verlesen wurde.

Es sei eine negative Werbung gewesen – so Mons. Fellay: „Aber es hilft.“

Ein Generalvikar soll später privat gesagt haben: „Die Bischöfe fürchten, daß alle Leute zu euch kommen.“

Bereits im November 2006 schilderte der Prior von Kanaus das Apostolat in Litauen. Der Text erschien kürzlich auf der deutschen Webseite der Piusbruderschaft.

Bischof Fellay auf Pastoralreise in Osteuropa
Bischof Fellay weihte kürzlich die neue Kirche der Priesterbruderschaft St. Pius X. in der nordpolnischen Hafenstadt Gdynia ein.Mit seinem Hirtenstab zeichnet Bischof Fellay das griechische und lateinische Alphabet in Asche, die in Form eines Andreaskreuzes ausgestreut ist.Weihe der Kreuzwegstationen.

Die Ernte ist groß

Die Patres der Piusbruderschaft in Kaunas betreuen auch eine Kapelle in einer ehemaligen Synagoge in der Stadt Siauliai – 140 Kilometer nördlich von Kaunas.

Alle drei bis vier Wochen reist ein Pater von Kaunas nach Moskau. Alle sechs bis acht Wochen fährt Pater Persie acht Stunden mit dem Bus in die estnische Haupstadt Tallinn.

Der aus Kaunas stammende – und dort auch stationierte – Pater Edmundas Naujokaitis unterrichtet mehrmals pro Jahr im Seminar der mit den Lefebvristen befreundeten, griechisch-katholischen Priesterbruderschaft St. Josaphat.

Ferner übersetzen die Patres katholische Schriften ins Litauische. Kürzlich ließ die Piusbruderschaft die ersten Wunderbaren Medaillen mit litauischer Aufschrift herstellen.

Die kommunistische Saat gedeiht

Pater Persie berichtet auch von dem Elend in Litauen.

Die Menschen sind zutiefst von der sowjetischen Besatzungszeit geprägt. Damals wurden 500.000 Litauer nach Sibirien deportiert.

Nach dem Zerfall der Sowjetunion gab es kurzzeitig – auch kirchlich – eine große Euphorie und Aufbruchsstimmung.

„Doch niemand gab diesem Volk die notwendigen positiven Werte und Orientierungen, um die Gunst der Stunde zu nutzen“ – bedauert Pater Persie.

Die Folge seien Enttäuschung und innere Leere.

Litauen besitzt eine der höchsten Scheidungs- und Suizidraten der Welt. Sehr viele Kinder werden von erbarmungslosen Abtreibern ermordet.

„Trotz allem seelischen Elend“ – so Pater Persie – „findet man Seelen, welche die Christusnachfolge in einer Weise leben, die uns beschämt.“

Ein Lichtblick waren die Worte eines gut litauischen Pfarrers:

„Die Priester in Litauen schauen auf Ihre Bruderschaft. Wir warten darauf, daß Sie etwas bringen: spirituelle Impulse.“
      
122 Lesermeinungen
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#122   Nehushtan †   05:44:35 | Freitag, 16. November 2007
@Leblhuber@Seefelder:
„El-I, El-I (mein G’tt), lama sabachtani?“ und nicht JHWH.
Christus rief am Kreuz zu EL bzw. ELOHIM…
Er verkündete den Gottesnamen und das Gottesbild Abrahams, Isaaks und Jakobs…ELOHIM…bzw. RUACH ELOHIM als dessen Heiliger Geist…in der GENESIS der ursprüngliche Gottesname…sein Heiliger Geist RUACH ELOHIM steht dort in weiblicher Wortform und „brütet“ wortwörtlich über dem Wasser…
RUACH ELOHIM…
Christus bezieht sich im NT wortwörtlich auf den Gott ABRAHAMS, Isaaks und Jakobs…dessen Gottesname EL lautet---und der bei Isaak das Menschenopfer abschaffte und den Israeliten ausdrücklich verbot.
Christus weitete das Liebesgebot und Wucher-Verbot auf die gesamte Menschheit aus.
Sowohl talmudisches Judentum als auch Islam treiben über das Dhimmi-System WUCHER am Rest der Menschheit…Freimaurer und Satanisten des schottischen Ritus ohnehin.
Die Hochzinspolitik des Neoliberalismus ist auch struzktureller Wucher.
www.bilderberg.org
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#121   Rudolfus   20:24:16 | Montag, 29. Oktober 2007
„Allah“ ist nicht Gott
Dieser Allah ähnelt Gott in vielem, er ist wie Gott gütig und gnädig, aber die Mohammedaner leugnen die Gottheit Christi.
„Allah“ leugnet auch die drei Personen, aus denen Gott besteht, und kommt mit einer völlig anderen Neuoffenbarung, Jahrhunderte nach Christus.
„Allah“ ist nicht Gott, sondern ein Gegenspieler Gottes, der sich als „der wahre Gott“ ausgibt.
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#120   Leblhuber   18:40:19 | Montag, 29. Oktober 2007
@Seefeldt:
Sie irren sich in der Adresse. Es ist GerdEric, der sich von Gott distanziert, der mit seiner Sprachverhunzung G’TT seinen Jahwe von Gott trennt. Er ist es also, der zwischen Jahwe von Gott spaltet.
Ich rate Ihnen, von einer weiteren Diskussion Abstand zu nehmen. Ihren Belehrungen mangelt es leider an Kenntnis.
Sie haben weder vom Judentum, noch vom Islam auch nur den Hauch einer Ahnung. Und auch das Christentum scheint nicht gerade Ihr Spezialgebiet zu sein.
Behalten Sie Ihre „Meinung“ doch wenigstens so lange für sich, bis Sie Ihre Wissenslücken geschlossen haben.
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#119   Seefeldt   16:06:33 | Montag, 29. Oktober 2007
Ein für allemal
Es gibt einen Gott – aber es unterschiedliche Ansichten von Gott.
Gott hat sich den Menschen geoffenbart – durch Jesus Christus.
Gott ist dreifaltig, ein Wesen, drei Personen, und in der zweiten Person wahrer Gott und wahrer Mensch.
Daneben gibt es die mohammedanische Ansicht von Gott. Die Mohammedaner nennen ihre Ansicht von Gott „Allah“.
Dieser Allah ähnelt Gott in vielem, er ist wie Gott gütig und gnädig, aber die Mohammedaner leugnen die Gottheit Christi.
Und es gibt die jüdische Ansicht von Gott.
Nach jüdischer Lehre ist diese Ansicht „Jahwe“ zu nennen.
Auch die Juden leugnen die Gottheit Christi, und ihr Jahwe ähnelt wesensmäßig Gott weitaus weniger als Allah Gott ähnelt.
Das jüdische „el“ wäre besser mit „Gottheit“ zu übersetzen; interessanterweise wird die Welt im ersten sogenannten Schöpfungsbericht nicht von einem el, sondern gleich von mehreren elohim geschaffen. Es wird zwar von vielen geleugnet, aber dieses „elohim“ ist ein deutlicher Hinweis, daß das Judentum ursprünglich nicht monotheistisch war.
@Leblhuber:
Sie irren sich in der Adresse. Es ist GerdEric, der sich von Gott distanziert, der mit seiner Sprachverhunzung G’TT seinen Jahwe von Gott trennt. Er ist es also, der zwischen Jahwe von Gott spaltet.
Im übrigen geht es mir nicht darum, den Jahwe der Juden herabzusetzen oder zu schmähen. Mir geht es lediglich darum, klarzustellen, was klarzustellen ist.
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#118   Leblhuber   00:54:22 | Montag, 29. Oktober 2007
@Seefeldt:
Nur ist GerdEric leider zu feige und vielleicht auch zu hinterhältig, um sich klar zu seinem Jahwe durch Nennung dieses Namens zu bekennen, sondern er schreibt stattdessen G’TT, um sich vom wahren Gott zu distanzieren.
Seefeldt, Sie sollten umgehend Nachhilfe in kath. Religion nehmen.
JHWH ist nicht der einzige Gottesname im Ersten Testament.
Wie lauten die letzten Worte Jesu am Kreuz?
„El-I, El-I (mein G’tt), lama sabachtani?“ und nicht JHWH.
Das Tetragramm wurde aus Ehrfurcht nicht ausgesprochen, auch nicht von Jesus. Die zweithäufigste Gottesbenennung ist El, Elohim (Plural von El, als Zeichen des Sieges über die Vielgötterei).
Daneben gibt es noch weitere Namen, wie El schaddaj, Adonaij, El olam usf.
Und speziell für Sie : Der G’tt des Ersten Testaments ist der G’tt des zweiten Testamentes, jener, zu dem Jesus Abba sagte.
Ich finde diese höchst unsachliche, offen oder unterschwellig antijüdische Polemik für einen Christen beschämend.
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#117   GerdEric   23:41:10 | Sonntag, 28. Oktober 2007
@Seefeldt
Sie schreiben sehr wohl abfällig von dem G’TT, den Jesus seinen Vater nannte, und da sollte ich nicht, damit Sie es nach-voll-ziehen können, Ihnen Vielgötterei vorwerfen?
Sie sehen die G’TTES Vorstellung des AT und meinen, das beschriebene des Talmud wäre ein anderes.
(Ich gehoffte, sie würden vorher überlegen, was ich Ihnen schrieb, statt erst zu schreiben)
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#116   Seefeldt   23:34:36 | Sonntag, 28. Oktober 2007
Ignoranz
Wieder einmal zeigt GerdEric seine absolute Unkenntnis des Christentums, eine Unkenntnis, wie sie leider bei vielen Juden anzutreffen ist.
Es gibt nur einen Gott; das und nichts anderes ist christlicher Glaube. Die Heiligen sind für uns Christen keine Götter, sondern Menschen, die wir wegen ihres Lebens ehren.
@Heinrich von Ofterdingen
Es gibt nur einen Gott, und wir Christen kennen ihn, denn Christus offenbarte sich den Menschen, und wir Christen haben diese Offenbarung angenommen.
Kein Nichtchrist kennt Gott und glaubt an Gott;
die Mohammedaner nicht, denn sie glauben nicht an den dreifaltigen Gott, die Juden aber auch nicht, denn sie glauben ebenfalls nicht an den dreifaltigen Gott.
Christus selbst sagte den Juden, wirklich den Juden, daß sie Gott nicht kennen, s. Joh 8, 54f.
GerdEric selbst unterscheidet zwischen seinem jüdischen Jahwe und Gott, der in seiner zweiten Person Mensch wurde. Nur ist GerdEric leider zu feige und vielleicht auch zu hinterhältig, um sich klar zu seinem Jahwe durch Nennung dieses Namens zu bekennen, sondern er schreibt stattdessen G’TT, um sich vom wahren Gott zu distanzieren. Da sind mir die Mohammedaner schon lieber, die ihre Gottesvorstellung wenigstens ehrlich mit Allah bezeichnen.
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#115   GerdEric   23:12:18 | Sonntag, 28. Oktober 2007
@Heinrich von Ofterdingen
Schauen Sie sich doch die Götter der Katholiken an, die sind doch in allen Kirchen und Kapellen und an Wegesrändern zu sehen zu sehen, und davor werden Kerzen entzündet und bei Wallfahrten werden sie herum gereicht und umhergetragen…und in manchen Gegenden ist es ein weiblicher Gott.
(dies ist jetzt mal einfach so für Ihre platten Sätze)
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#114   Kurt K.   22:49:28 | Sonntag, 28. Oktober 2007
@ HvO: sondern?
Der Gott der talmudischen Juden ist aber nicht der Gott des Alten Testaments!
Sondern welcher Gott??
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#113   GerdEric   22:43:36 | Sonntag, 28. Oktober 2007
@Heinrich von Ofterdingen
Der Messias ist des Öfteren in der Geschichte des Judentums gekommen (das ist meine persönliche Auffassung).
Wenn Sie das AT kennen würden, wüßten Sie das.
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#112   HeinrichvonOfterdingen   22:30:39 | Sonntag, 28. Oktober 2007
Ach Leblhuber,
im Grunde Ihres Herzens wissen Sie ganz gut, dass es so ist, wie ich geschrieben habe.
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#111   Leblhuber   22:20:58 | Sonntag, 28. Oktober 2007
@H.v.O.:
Der Gott des Alten Testaments ist der dreifaltige Gott. Der Gott der talmudischen Juden ist aber nicht der Gott des Alten Testaments!
Dieses Ausmaß an (un)geistiger Verrenkung ist nicht mehr zu übertreffen. Wäre Jesus nicht auferstanden, müsste er sich bei so viel Ignoranz im Grab umdrehen. Sind Sie eigentlich katholisch??? :-D
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#110   HeinrichvonOfterdingen   22:09:29 | Sonntag, 28. Oktober 2007
Lieber Seefeldt,
wenn Sie katholisch sind, dann geht das natürlich nicht, dass Sie den ja auch in der hl. Messe genannten Gottesnamen schmähen. Der Gott des Alten Testaments ist der dreifaltige Gott. Der Gott der talmudischen Juden ist aber nicht der Gott des Alten Testaments! Wenn er es wäre, dann hätten sie den Messias angenommen.
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#109   Seefeldt   22:04:08 | Sonntag, 28. Oktober 2007
@GerdEric
Naja, mit Ihrem Erguß zeigen Sie wieder einmal, wie wenig Sie doch verstehen – ich habe nämlich weder geschmäht noch gespottet. Sie haben eine fatale Neigung, von sich selbst zu Unrecht auf andere zu schließen.
Im Unterschied zu Ihnen gibt es auch aufrichtige Menschen, die offen zu ihrer Sache und zu ihrem Glauben stehen und denen auch an aufrichtiger Diskussion gelegen ist.
„Jahwe“ oder „Jhw“ heißt Ihr Gottesbild; stehen Sie doch bitte dazu.
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#108   GerdEric   21:55:17 | Sonntag, 28. Oktober 2007
@Seefeldt
Wissen Sie, im AT, speziell den Büchern Moses, steht des Öfteren den NAMEN G’TTES, den Sie hier schmähen. An den Stellen, wo „Gott der HERR“ steht oder „HERR“, steht zumeist der von Ihnen geschmähte Name.
Das Wort „Gott“ steht auch in heidnischen Mythologien, z.B. bei Gott Odin oder Gott Zeus (Zeus oder Deus???)…
Um da einen entscheidenden Unterschiede zzu machen, schreibe ich das eben so anders, und es gelingt, auch wenn ich Ihren unüberlegten Spott ernte ^-^
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#107   Seefeldt   11:24:15 | Sonntag, 28. Oktober 2007
Gott – EINES Wesens in drei Personen
Christus hat nicht das Wesen des Vaters in sich – Christus ist eines Wesens mit dem Vater und dem heiligen Geist.
Das christliche Gottesverständnis ist nicht einfach – aber gerade dieses komplexe Gottesverständnis ist wegen seiner Komplexität ein Indiz dafür, daß es wirklich von Gott offenbart wurde.
Gott und somit auch Christus ist ewig, vollständig und unfehlbar; die Kirche als von Menschen geführte Einrichtung ist es nicht. Es hat auch immer wieder kirchliche Fehlentscheidungen gegeben, doch im allgemeinen folgt die Kirche Gottes Weg.
zu Mt 5,18: da sprach Christus vom göttlichen Gesetz, nicht vom Gesetz der Juden.
zu Joh 4,22: diese Stelle ist nur im Zusammenhang verständlich, nämlich des Gesprächs Christi mit einer Samariterin. Mit seiner Aussage meinte er sich selbst, denn er wurde unter Juden von einer Jüdin geboren.
Für uns Christen kommt das Heil selbstverständlich von Gott und nur von Gott, und soviel ich weiß, kommt nicht einmal für die Juden das Heil von ihnen selbst, sondern von ihrem Jahwe.
Zu einigen Worten Christi am Kreuz ist festzustellen, daß Christus ja nicht nur wahrer Gott ist, sondern auch als wahrer Mensch auf der Erde lebte. Und als wahrer Mensch äußerte er sich zuweilen auch ganz menschlich, eben auch am Kreuze.
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#106   matt2 †   02:15:47 | Sonntag, 28. Oktober 2007
Gottessohn und allmächtiger Vater bzw. Schöpfergott sind eben doch nicht dasselbe…
Das muss man schon differenzieren können. So auch der Sohn unbestritten das Wesen des Vaters in sich hat und damit theoretisch dasselbe universelle geistige Potential besitzt, so ist er doch noch nicht dem Bewußtsein des Vaters gleich. Das kann sich erst in seinem geistigen Werdegang realisieren, muss es aber auch nicht. Theoretisch könnte er dabei aber auch scheitern und sogar sterben im eigentlichen Sinn eines seelischen Todes. Das Leben des Sohnes ging ja weiter nach seinem irdischen Tod. Er war noch nicht vollkommen, er musste fortschreiten im Geist und seinen geistigen Leib, die Kirche, die er sich erweckte, leiten. Seither sind 2000 Jahre vergangen. 2000 Jahre in denen Christus lebendig war und gewirkt hat in welcher Form auch immer und auch Verantwortung trägt für die Entscheide seiner Kirche und das Weltgeschehen. Ja, was soll ich mir sonst denken als gläubiger Christ? Ob nun alle diese Entscheide gut waren sei dahingestellt. Unfehlbar erscheint er mir nicht und seine Kirche kann das demnach auch nicht für sich beanspruchen.
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#105   Leblhuber   01:57:11 | Sonntag, 28. Oktober 2007
@Seefeldt:
Und Christus ist Gott, jener Gott, der die Welt schuf, durch den alles geworden und ohne den nichts geworden.
Übrigens sagte Christus den Juden, daß sie Gott nicht kennen (Joh 8, um die 50)
Die Stelle heißt:
Joh. 8,54ff
Jesus antwortete: Wenn ich mich selber ehre, so ist meine Ehre nichts. Es ist aber mein Vater, der mich ehrt, von dem ihr sagt: Er ist unser Gott; und ihr kennt ihn nicht; ich aber kenne ihn.
Aber Jesus sagte auch:
Matthäus 5,18:
„Denn wahrlich, ich sage euch: Bis der Himmel und die Erde vergehen, soll auch nicht ein Jota oder ein Strichlein von dem Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist.“
Joh. 4,22:
Ihr betet an und wisset nicht, was; wir beten an und wissen, was, denn das Heil ist aus den Juden.
Mit Ihrer Vorstellung der Trinität begeben Sie sich auf sehr dünnes Eis. Da heißt es lesen, lesen, lesen!!!
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#104   GerdEric   01:30:29 | Sonntag, 28. Oktober 2007
@Seefeldt
Und Christus ist Gott, jener Gott, der die Welt schuf, durch den alles geworden und ohne den nichts geworden.
So?
also führte Jesus am Kreuz Selbstgespräche,
daß er,
Jesus sich verlassen hätte,
aber eben nicht Jesus Wille,
sonder Jesus Wille geschehe,
und Jesus ist der Vater von Jesus?
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#103   Seefeldt   01:17:12 | Sonntag, 28. Oktober 2007
Gott ein Eigentum?
Naja, so langsam läßt GerdEric ja endlich die Katze aus dem Sack: mit seinem G’TT meint er ja wohl Jahwe, also die jüdische Vorstellung von Gott.
Nur wäre es ehrlicher und aufrichtiger, dann auch „Jahwe“ zu schreiben.
Übrigens sagte Christus den Juden, daß sie Gott nicht kennen (Joh 8, um die 50).
Und Christus ist Gott, jener Gott, der die Welt schuf, durch den alles geworden und ohne den nichts geworden.
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#102   GerdEric   01:07:16 | Sonntag, 28. Oktober 2007
@Seefeldt
Haben Sie schon mal was von der Schöpfung gehört?
Hat die etwa Ihr Kaiser „geschöpft“?
Also, wer hat das Gold erschaffen?
Alles ist G’TTES!
(Wenn Sie das nicht von Ihrem Gott behaupten können, inkl. der Schöpfung, dann ist es eh nur ein Götze)
übrigens, meinen G’TT nannte auch Jesus seinen Vater. ^-^
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#101   Leblhuber   01:01:48 | Sonntag, 28. Oktober 2007
@Seefeldt:
Sie werden ja wohl hoffentlich zugeben, daß es nur einen Gott gibt, nur ein Gott die Welt schuf.
Dieser Gott heißt im deutschen Sprachgebrauch „Gott“, und es wäre schon angebracht, wenn Sie sich daran hielten.
Ab jetzt werde ich mich der Schreibweise von GerdEric anschließen, weil ich diese dümmlichen Kommentare von Ignoranten nicht mehr reaktionslos stehen lassen will.
Und was das Vermurksen der Sprache angeht, sollten Sie bedenken, dass nach einem Kolon dann groß geschrieben wird, wenn ein Satz folgt.
Ich werde Ihre nächsten Postings verfolgen und Ihnen bei Ihren mangelnden Sprachkenntnissen unter die Arme greifen. :-)
Wir wollen doch beide das Kulturgut Sprache hoch halten!!!
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#100   Seefeldt   01:01:04 | Sonntag, 28. Oktober 2007
@GerdEric
Ehe Sie anderen Menschen Quatsch unterstellen, sollten Sie sich schon davor hüten, selbst einen Quatsch loszulassen wie den, daß alles Ihrem Götzen gehöre (leider sind Sie zu feige, sich zu Ihrem Götzen zu bekennen, wen Sie damit genau meinen).
Mein Haus, mein Auto und mein PC gehören beispielsweise eindeutig mir.
Und Christus hätte ja nun wirklich nicht gesagt „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist“, wenn er der Meinung gewesen wäre, daß dem Kaiser nichts gehörte.
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#99   GerdEric   00:54:18 | Sonntag, 28. Oktober 2007
@Seefeldt
Was die Münzprägung betrifft: das ist eine Eigentumskennzeichnung. Münzen mit dem Bild des römischen Kaisers gehörten eben dem römischen Kaiser.
Quatsch, das gehört/e dem, der es besitzt/besaß.
Sind Sie wirklich der Meinung, daß wenn ich Gold klaue,
es zu Münzen mit meinem Bildnis verarbeite,
daß es dann mein Eigentum ist?
Nein,
!nichts auf dieser Welt gehört irgendjemandem,
es ist ALLES G’TTES!
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#98   Seefeldt   00:37:20 | Sonntag, 28. Oktober 2007
Provinzen und Münzprägungen
@Benedikt:
Meine Bemerkungen zu den Provinzproblemen galt Ihrer Bemerkung zu den Zentralstaaten. Auch die von Ihnen erwähnten Zentralstaaten sind keineswegs absolut einheitlich und konfliktfrei; das wollte ich aufzeigen.
GerdEric
Sie werden ja wohl hoffentlich zugeben, daß es nur einen Gott gibt, nur ein Gott die Welt schuf.
Dieser Gott heißt im deutschen Sprachgebrauch „Gott“, und es wäre schon angebracht, wenn Sie sich daran hielten.
Sollten Sie allerdings der Meinung sein, daß der mit „Gott“ bezeichnete Gott Christi nicht der wahre Gott sei, bekennen Sie sich doch bitte offen und ehrlich dazu – und schreiben Sie meinetwegen „Jahwe“, „Jehova“, „das höchste Wesen“ oder was auch immer, aber vermurksen Sie doch bitte nicht die deutsche Sprache.
Was die Münzprägung betrifft: das ist eine Eigentumskennzeichnung. Münzen mit dem Bild des römischen Kaisers gehörten eben dem römischen Kaiser.
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#97   GerdEric   00:23:13 | Sonntag, 28. Oktober 2007
@Seefeldt
Seefeldt: Zweitens meinte Christus (wie immer) das, was er sagte.
Seine Aufforderung, dem Kaiser zu geben, was des Kaisers ist, war also genauso gemeint wie gesagt; sie folgte ja auch der Frage, wessen Bild auf der Münze sei (nämlich des Kaisers).
Genau aus diesem Grunde ist es seit Christus guter christlicher Brauch, dem Staat (damals vertreten durch den Kaiser) treuer Diener zu sein.
Gut, nehmen wir mal eine Münze, mit einem Bildnis (von welchem Kaiser auch immer).
Die schmelze ich ein, und mache daraus eine neue Münze, wo ist das Bild des Kaisers?
Das Material ist von G’TT (wenn ich explizit Ihren Gott meine, dann schreibe ich auch Gott, klar?), also nicht des Kaisers, denn, hat der es erschaffen, oder wenigstens die Münze geprägt?
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#96   Benedikt   18:42:02 | Samstag, 27. Oktober 2007
@ Seefeldt
In Spanien gibt es beispielsweise Probleme mit Basken und Katalanen, in Frankreich mit Korsen und Provenzalen, früher auch mit der Vendée und der Bretagne, im Vereinigten Königreich mit Walisern, Schotten und (irischen) Nordiren, von den verzwickten Verhältnissen auf dem Balkan ganz abzusehen.
Alles richtig, ich weiß nur nicht, was das jetzt mit negativen Auswirkungen auf die Kirche durch eine sog. „Schutzmacht“ nach Art des HRR zu tun hat. Es besteht keine Gefahr, dass der Präfekt von Korsika seinen Bürgern eine Konfession aufzwingt.
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#95   Seefeldt   18:36:32 | Samstag, 27. Oktober 2007
die europäischen Staaten …
In einem zentralistischen Staat wie dem Königreich Frankreich wäre so etwas nicht möglich gewesen, genau wie in den europäischen Staaten heutiger Prägung.
Da kommt eine Meinung über die europäischen Staaten zum Vorschein, die sich nicht ganz mit den Tatsachen deckt.
In Spanien gibt es beispielsweise Probleme mit Basken und Katalanen, in Frankreich mit Korsen und Provenzalen, früher auch mit der Vendée und der Bretagne, im Vereinigten Königreich mit Walisern, Schotten und (irischen) Nordiren, von den verzwickten Verhältnissen auf dem Balkan ganz abzusehen.
Die verhältnismäßige Schwäche des Kaisers im Heiligen Römischen Reich lag weniger am Wesen des Reiches, sondern an der Schwäche einiger Könige/Kaiser und an der Machtgier einiger Fürsten, auch an Einmischungen aus dem Ausland.
An dieser Stelle sei wiederholt: Litauen ließ sich nichts zuschulden kommen, was in irgendeiner Weise zum Raub des Wilnagebietes durch Polen oder zur sowjetischen Besetzung berechtigt hätte. Wer anderer Meinung ist, möge das bitte begründen.
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#94   Benedikt   18:12:57 | Samstag, 27. Oktober 2007
@ Rudolfus
Alleine der katholische Teil erfüllte die Bestimmung des hl. Römischen Reiches, und über die Habsburgergebiete des Reiches kann man sich nicht beklagen, daß diese keine guten Schutzmacht gewesen wären – mit Ausnahme Kaiser Josephs II.
Aha, „mit Ausnahme“. Und was war 1803?
@ Seefeldt
Der Augsburger Religionsfriede hat nichts mit dem Wesen des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, sondern war eben eine Friedensabsprache. Daher hat die Spaltung nichts mit dem Wesen des Reiches zu tun.
Natürlich hat er das. In einem zentralistischen Staat wie dem Königreich Frankreich wäre so etwas nicht möglich gewesen, genau wie in den europäischen Staaten heutiger Prägung. Die konfessionelle Spaltung wurde durch den Staatsaufbau des Reiches entscheidend beeinflusst.
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#93   Artois †   14:37:09 | Samstag, 27. Oktober 2007
@Seefelder
Ja, ja, unschuldiges Opfer ist jeder hinterher …
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#92   Seefeldt   13:55:24 | Samstag, 27. Oktober 2007
Den Kommunismus hinter sich gelassen …
… und Demokratie eingeführt haben um 1990 viele europäische Völker:
Tschechen, Slowaken, Slowenen, Kroaten, Rumänen, Ungarn, Russen, Litauer, Letten, Esten und noch einige andere.
Das Hinterlassen des Kommunismus ist also keineswegs ein besonderer polnischer Verdienst.
Den Kommunismus hinter sich lassen konnten diese Völker übrigens auch nur, weil die Sowjetunion das damals zuließ.
Sie hätte die Macht gehabt, das zu verhindern, und ein Generalsekretär Breschnew hätte das wohl auch getan.
Die Gehässigkeit mit der Rechnung für Litauen zeigt einmal mehr den üblen Rassismus von artois.
Im Gegensatz zu Polen 1919-1939 und nach 1945 ließ sich Litauen nichts zuschulden kommen, es wurde ein schuldloses Opfer des polnischen und sowjetischen Raubterrors.
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#91   Artois †   13:04:16 | Samstag, 27. Oktober 2007
@Seefelder
Ein Volk, daß den Kommunismus hinter sich läßt und Demokratie einführt, gerät vom Regen in die Traufe. Litauen wird die Rechnung dafür präsentiert bekommen, ebenso wie es 1940/44 die Rechnung präsentiert bekam. Warten Sie halt die ein, zwei Jährchen ab …
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#90   Seefeldt   12:47:46 | Samstag, 27. Oktober 2007
Vorschlag an artois
Bring doch endlich mal was zur Sache.
Nach dem vielen Mist, den du hier losgelassen hast, wäre es beispielsweise nicht schlecht, wenn du endlich zugäbest, daß
1. Litauer keine Polen sind
2. Polen nach den beiden Weltkriegen mit seinen Raubzügen gegen die Nachbarn Schwerstverbrechen beging.
Eine Entschuldigungsbitte an die Litauer wäre auch angebracht.
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#89   Artois †   11:53:33 | Samstag, 27. Oktober 2007
@Seefelder: Kusch du
Plappermäulchen!
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#88   Seefeldt   11:27:26 | Samstag, 27. Oktober 2007
Von dem Polenfanatiker …
… wiederum nichts, absolut nichts zur Sache. Typisch.
Um dem nicht zu folgen:
Litauen ist nicht Polen, die Litauer sind Balten, die Polen Slawen.
In den Gebieten, die Polen nach den beiden Weltkriegen raubte, waren sie in der Minderheit (Ausnahme: Posen), weswegen diese Raubzüge Verbrechen sind.
Gott will die Freiheit des Menschen und daher auch die Selbstbestimmung des Menschen. Daher kann auch Gott nicht gefallen, wie Polen nach den Weltkriegen Freiheit und Selbstbestimmung seiner Nachbarn mißhandelte.
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#87   Artois †   11:14:41 | Samstag, 27. Oktober 2007
@seefeld
Halten Sie doch ausnahmswiese mal die Klappe!
Redaktion benachrichtigen
#86   Seefeldt   11:11:20 | Samstag, 27. Oktober 2007
@artois
Ehe sie anderen Menschen Rassismus unterstellen, sollten sie doch erst einmal nachschlagen, was Rassismus eigentlich ist. In einer anderen Beitragsreihe dieses Forums habe ich gerade eine Bestimmung von Rassismus niedergeschrieben.
zur Rassismus-Bestimmung www.kreuz.net/…ticle.6092-page.html
sie sind ein Fanatiker, ein typischer Polenfanatiker: wenn ihnen die Argumente ausgehen, werden sie immer unsachlich. Mit „Polenfanatiker“ habe ich sie übrigens nicht als Polen bezeichnet; es gibt weitaus vernünftigere Polen als sie, ob sie nun Pole oder Deutscher sind.
Als Beispiel möchte ich hier den polnischen Historiker Bogdan Musiol erwähnen, der die Fälschungen der Reemtsma-Wehrmachts-„Ausstellung“ aufdeckte.
Zu ihrer Rassismus-Unterstellung: ich habe an keiner Stelle das polnische Volk als minderwertig bezeichnet. Also beging ich auch keinen Rassismus.
Die polnische Außenpolitik nach den Weltkriegen ist aber eine Ansammlung übelster Verbrechen, und ebenfalls verbrecherisch sind die Geschichtslügen, wie sie seit langem in Polen betrieben werden (natürlich nicht von allen Polen, s. Musiol).
Und außerdem: wer eine Nation als „Saisonstaat“ diffamiert, wie sie das getan haben, der sollte erst einmal den Misthaufen vor seiner eigenen Haustür beseitigen, ehe er anderen Rassismus unterstellt.
Redaktion benachrichtigen
#85   Artois †   09:43:01 | Samstag, 27. Oktober 2007
@seefeld
Menschenverachtend ist ihr Rassisimus, und – übrigens – mit denm katholischen Glauben unter keinen Umständen vereinbar. Vielleicht beschäftigen Sie sich mal mit den lehramtlichen, päpstlichen und biblischen Äußerungen zu ihrem widergöttlichen „Selbstbestimmungsrecht“. In Wirklichkeit sind Sie nur ein Propagandist der Logen-Ideologie.
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#84   r.ruhrgebietler   08:32:30 | Samstag, 27. Oktober 2007
@Gotthard – was ist Ihnen lieber??
Hochmut oder Dummkopf.
Es besteht doch nur Grund zur Freude, daß es sich die FSSPX auf die Fahne geschrieben hat, die ehrwürdige trid. Opfermesse zu bewahren! Und die liebende Gottesmutter wird dem Satan den Kopf zertreten – das ist uns versprochen.
Und schon tobt Satan mit seines Helfershelfern! Schwatz dummdreist von Hochmut.
Wir dürfen Gott nur inständig bitte, den Hütern der ewig gültigen Opfermesse seinen Segen zu geben, Skt. Michael bitten mit seinen Legionen eben an der Seite diese Hüter zu stehen und für sie zu kämpfen, die Gottesmutter bitten Ihren Mantel über die kleine rechtgläubige Herde zu legen. Die aber reinen Glaubens und guten Willens sind werden unter diesen fliehen.
Maria breit Dein Mantel aus, mach Schirm und Schild für uns daraus!
Laß uns darunter sicher stehen, bis alle Stürm verüber gehen.
Patronin voller Güte, uns alle Zeit behüte!
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#83   Rudolfus   00:57:30 | Samstag, 27. Oktober 2007
@GerdEric / Auch das Volk Israel hatte eigene Könige
G’TT hat SEIN Volk aus der Knechtschaft Pharaos (irgend ein Kaiser) geführt,
damit es !frei nach SEINEN Geboten lebt.
Das Volk Israel wurde lediglich von der Fremdherrschaft des Pharao befreit.
Selbstverständlich hatte Israel auch eigene israelitische Könige.
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#82   Seefeldt   21:44:31 | Freitag, 26. Oktober 2007
Christi Wort in katholischer Lehre
Der Aufforderung, dem Kaiser zu geben, was des Kaisers ist, wird mit bloß politischem Bezug noch lange nicht genügt.
Diese Aufforderung ist nach traditioneller katholischer Lehre grundsätzlich zu verstehen; daher ist ein Christ auch gehalten, seinen Eltern, Lehrern, Vorgesetzten usw. zu geben, was ihnen ist. Meiner Meinung nach kann man darunter auch verstehen, dem Freund, der Freundin, dem Partner zu geben, was dessen ist.
Selbstverständlich gebührt Gott der Vorrang vor allem anderen; aber jeder Christ soll auch in der Welt seiner Pflicht entsprechen.
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#81   Florian Geyer   21:33:24 | Freitag, 26. Oktober 2007
nein da hat Osama schon recht
„Gebt dem Kaiser was des kaisers und Gott was gottes ist“ bedeutet dass in Relation gesehen dem Kaiser ein feuchter kehricht gebührt da Gott den ganzen Menschen beansprucht dessen ganzes streben allein auf Ihn ausgerichtet sein soll. Für den kaiser bleibt da nix mehr außer ein paar Steuern.
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#80   Seefeldt   21:28:58 | Freitag, 26. Oktober 2007
Gott!
Also erst einmal sind wir hier in Deutschland, in einem deutschen Forum, und die deutsche Bezeichnung für den Schöpfer der Welt lautet Gott. Es wäre schon angebracht, wenn auch Juden sich daran halten.
Zweitens meinte Christus (wie immer) das, was er sagte.
Seine Aufforderung, dem Kaiser zu geben, was des Kaisers ist, war also genauso gemeint wie gesagt; sie folgte ja auch der Frage, wessen Bild auf der Münze sei (nämlich des Kaisers).
Genau aus diesem Grunde ist es seit Christus guter christlicher Brauch, dem Staat (damals vertreten durch den Kaiser) treuer Diener zu sein.
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#79   GerdEric   21:09:06 | Freitag, 26. Oktober 2007
@Rudolfus
auch der heidnischen.
das ist Ihre (der katholischen Kirche?) Interpretation…
(auch der protestantischen?)
G’TT hat SEIN Volk aus der Knechtschaft Pharaos (irgend ein Kaiser) geführt,
damit es !frei nach SEINEN Geboten lebt.
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#78   Rudolfus   20:43:47 | Freitag, 26. Oktober 2007
@GerdEric
„Gebt dem Kaiser (von einem christlichen ist keine Rede) was des Kaisers ist (!Nichts, denn alles ist G’TTES!!!).“
Die Hinzufügungen in Klammern sind Ihre persönliche Interpretation.
Christus lehrte die Anerkennung jeder Staatsautorität, auch der heidnischen.
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#77   GerdEric   20:40:19 | Freitag, 26. Oktober 2007
Die Vergötzung
des römischen, „katholischen“ Kaisertums ist Lästerung G’TTES,
Jesus sagte:
„Gebt dem Kaiser (von einem christlichen ist keine Rede) was des Kaisers ist (!Nichts, denn alles ist G’TTES!!!).“
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#76   Rudolfus   20:30:29 | Freitag, 26. Oktober 2007
@Benedikt / Sie verwechseln das abgefallene protestantische Reichsgebiet
mit dem katholisch gebliebenen Teil des hl. Römischen Reiches.
Das protestantische Reichsgebiet hat mit dem Wesen des Römischen Reiches nichts zu tun.
Alleine der katholische Teil erfüllte die Bestimmung des hl. Römischen Reiches, und über die Habsburgergebiete des Reiches kann man sich nicht beklagen, daß diese keine guten Schutzmacht gewesen wären – mit Ausnahme Kaiser Josephs II.
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#75   Seefeldt   20:24:47 | Freitag, 26. Oktober 2007
Der Augsburger Religionsfriede …
… hat nichts mit dem Wesen des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, sondern war eben eine Friedensabsprache. Daher hat die Spaltung nichts mit dem Wesen des Reiches zu tun.
Richtig ist allerdings, daß viele protestantische Fürsten tatsächlich nur wegen der größeren Macht Protestanten wurden. Als Protestanten konnten sie die kirchlichen Eigentümer an sich reißen, und als Protestanten stellten sie sich gegen den (katholischen) Kaiser.
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#74   Benedikt   20:22:37 | Freitag, 26. Oktober 2007
@ Rudolfus
Ja toll, aber das ändert nunmal nichts, dass diese Schutzmacht ansonsten auf die Rechte der Kirche gepfiffen hat. Nur völlig ideologieblinde Leute können dieser Tatsache widersprechen. Dagegen ist die Abwehr eines fremden Heeres nichts, was nicht auch geschehen wäre, wenn es keine Schutzmacht gegeben hätte, denn wie gesagt – die meisten Staaten haben etwas gegen ausländische Invasoren.
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#73   Rudolfus   20:04:58 | Freitag, 26. Oktober 2007
Selbstverständlich ist das die Schutzmachtfunktion des Reiches
Das ist zwar wahr, aber mit der Konfession oder Schutzmachtfunktion hat das nichts zu tun. Die Türken griffen eben keine protestantischen Gebiete an
Die Verteidigung gegen die fremden Angreifer ist einer der wichtigsten Schutzmachtaufgaben des Reiches.
Nachdem der katholische Osten eingenommen worden wäre, wären sie logischerweise dann im Rest des Reiches gestanden.
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#72   Benedikt   20:01:10 | Freitag, 26. Oktober 2007
@ Rudolfus
Sie werfen mir Ahnungslosigkeit vor, gehen dann aber in keiner Weise auf die von mir vorgebrachten Fakten(!) ein. Stattdessen kommen Sie mit einer völlig anderen Sache, nämlich dem Türkensturm.
Dazu schreiben Sie dann:
Die Abwehr des Islam ist dennoch ausschließlich dem verbliebenen katholischen Teil des Reiches zuzuschreiben.
Das ist zwar wahr, aber mit der Konfession oder Schutzmachtfunktion hat das nichts zu tun. Die Türken griffen eben keine protestantischen Gebiete an (diese lagen weiter im Norden), sondern notwendigerweise katholische, denn die lagen am nächsten. Und der Kaiser hatte sicher auch keine Lust, seine Macht mit dem Sultan zu teilen, also wehrte er sich. Mit der Funktion als Schutzmacht hat das herzlich wenig zu tun. Das würde ja unterstellen, dass der Kaiser aus rein altruistischen Motiven gehandelt hätte.
Die Reformation hatte auch das Ziel, das heilige Römische Reich zu Grabe zu tragen, und verbuchte einen großen Erfolg mit der Spaltung des Reiches der Kirche.
Sie verstehen offenbar nicht, dass diese Spaltung nur möglich war, weil der Augsburger Religionsfriede es den dt. Fürsten erlaubte, die Religion ihrer Untertanen zu bestimmen. Diese Fürsten tendierten aus Machtgründen zum Protestantismus, weswegen etliche konvertierten und ihre Untertanen mitnahmen. Das Wesen des Hl. Röm. Reiches hat die konfessionelle Spaltung des Reiches somit überhaupt erst möglich gemacht.
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#71   Rudolfus   20:00:21 | Freitag, 26. Oktober 2007
Selbstverständlich haben die Völker das Recht auf kulturelle und sprachliche Souverainität
Es muß lediglich der legitimie Landessouverain akzeptiert werden.
Das Kaisertum Österreich hat allen Völker in vorbildhafter Weise ihre kulturelle und sprachliche Souverainität gewährleistet, ebenso die nicht-katholischen Konfessionen anerkannt.
Von anderen europäischen Staaten zu dieser Zeit und im 20. Jahrhundert kann man das kaum sagen, insbesonders nicht über die Staaten, die danach kamen – mit Ausnahme Österreichs.
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#70   sacerdos helveticus   19:53:01 | Freitag, 26. Oktober 2007
Kein Selbstbstimmungsrecht der Völker?
Artois schrieb:
Ein Selbstbestimmungsrecht der Völker ist mit dem katholischen Glauben unvereinbar und von der Kirche verurteilt. Hier sprechen Sie eine staatsfeindliche, antikirchliche Ideologie an, die recht wenig zu dem von Ihnen postulierten Katholizismus passen will. Da es kein Selbstbestimmungsrecht gibt, ist die Frage nach Bevölkerungsanteilen auch unerheblich für die Beurteilung dieser Frage. Warum soll man das Volk fragen? Volksbefragung ist Volksdummung, wie uns die Geschichte zeigt.
Es mag sein, dass es einzelne Äusserungen der Kirche Respektive ihrer Amtsträger gibt, in denen sich solche Verurteilungen finden.
Sicher gibt es aber keine lehramtlich verbindliche Äusserung, die es einem Volk verbieten würde, z.B. gewaltlos nach Demokratie zu streben oder nach nationaler Autonomie zu streben!
Viel eher gilt: „Die grundlegende Vorbedingung eines gerechten und ehrenhaften Friedens ist die Sicherung des Rechtes auf Leben und Unabhängigkeit für alle Nationen, ob gross oder klein, ob mächtig oder schwach. Der Lebenswille einer Nation darf niemals zum Todesurteil für eine andere werden.“
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#69   GerdEric   19:40:43 | Freitag, 26. Oktober 2007
@Artois
…da ist auch besserer Stimmung und mehr los…
na,
wenn ich das wollte,
würd’ ich bei den Evangelikalen in Spanien mit machen, oder den Sufi,
oder den Anhängern der Alten Messe ;-)
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#68   Rudolfus   19:31:48 | Freitag, 26. Oktober 2007
@Benedikt: Sie haben eben kein Wissen über das heilige Römische Reich Deutscher Nation
Schutzreiche? Lachhaft. Die von Ihnen als Schutzreiche bezeichneten Staaten sind verantwortlich für die konfessionelle Spaltung, den Verlust der kirchlichen Territorien sowie weiten Teilen des monastischen Lebens.
Die Reformation hatte auch das Ziel, das heilige Römische Reich zu Grabe zu tragen, und verbuchte einen großen Erfolg mit der Spaltung des Reiches der Kirche.
Die Abwehr des Islam ist dennoch ausschließlich dem verbliebenen katholischen Teil des Reiches zuzuschreiben.
Ohne dem katholischen Teil wäre das Weströmische Reich schon längst an den Islam gefallen wie das Oströmische Reich im 15. Jahrhundert, als Dr. Luther auftrat, der Reichsspalter.
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#67   Benedikt   19:27:51 | Freitag, 26. Oktober 2007
@ Rudolfus
Nachdem seit 1918 endgültig die katholische Kirche ihre Schutzreiche
Schutzreiche? Lachhaft. Die von Ihnen als Schutzreiche bezeichneten Staaten sind verantwortlich für die konfessionelle Spaltung, den Verlust der kirchlichen Territorien sowie weiten Teilen des monastischen Lebens.
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#66   Rudolfus   19:19:20 | Freitag, 26. Oktober 2007
Das katholische Polen steht auf der Seite der Kirchenfeinde des London-Großbritischen Reiches und
der USA
Seefeldt:Polen … wurde tatsächlich 1916 von Deutschland und Österreich-Ungarn wiedergegründet und somit aus dem Zarenreich befreit. Wenn sich Polenfanatiker darüber entrüsten, daß das Polen von 1916 „nur“ aus Russisch-Polen gegründet wurde, zeigen sie schon damit ihre Infizierung durch die polnischen Raubgelüste, denn dieser von den Mittelmächten gegründete Staat umfaßte weitgehend die mehrheitlich von Polen besiedelten Gebiete. In Preußisch-Polen waren die Polen größtenteils Minderheit, und auch in Österreichisch-Polen gab es viele Nichtpolen.
Das 1804 gegründete römisch-katholische Kaisertum Österreich war dagegen das inoffizielle Weströmische Reich seit der Auflösung des verbliebenen heiligen Weströmischen Reiches Deutscher Nation im Jahre des Herrn 1806.
Nachdem seit 1918 endgültig die katholische Kirche ihre Schutzreiche in Europa verloren hat, ist es völlig logisch, daß seit 1918 auch die Deutschen als das ehemalige Trägervolk des heiligen Römischen Reiches verfolgt werden.
Polen ist wie das gestürzte Königtum Frankreich ein nationalistisches Reich, das lediglich formell römisch-katholisch ist und tatsächlich wie das Königtum Frankreich nur nach nationalistischer Vorherrschaft strebt – im Gegensatz zum völkerpluralististischen universalkatholischen Konzept von Habsburgisch-Deutschland.
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#65   Seefeldt   19:05:18 | Freitag, 26. Oktober 2007
Argumente
Polen wurde 1916 von Deutschland und Österreich-Ungarn befreit, und dieses befreite Polen hatte bereits weitgehend seine territoriale Integrität, denn das Polen von 1916 umfaßte die meisten Gebiete mit polnischer Bevölkerungsmehrheit. Alles andere, was Polen danach anstrebte und zusammenraubte, stand Polen nicht zu, denn dort waren die Polen in der Minderheit (mit der Ausnahme Posens, wo die Polen etwa die Hälfte der Bevölkerung stellten).
Das Selbstbestimmungsrecht der Völker „unvereinbar mit dem katholischen Glauben“? Was ist denn das schon wieder für ein Quatsch? Gott will Freiheit und damit Selbstbestimmung des Menschen – sonst würde er den Menschen nicht ihre Freiheit lassen und hätte die Menschen vernichtet statt sich für die Menschen hinzugegeben.
Und es gibt keine litauisch-polnische Identität. Nochmals: die Litauer sind Balten, die Polen Slawen. Litauer und Polen gehören somit nicht einmal zur gleichen Völkerfamilie. Daß es in Grenzgebieten Menschen verschiedener Völker gibt, widerspricht dem doch nicht, sondern ist Alltag.
So lebten in Posen auch Deutsche und Polen zusammen, ohne einander identisch zu sein, ebenso im Elsaß Deutsche und Franzosen.
Da hier von Schande die Rede ist: es ist eine Schande, welch menschenverachtenden Unsinn Polenfanatiker aussondern.
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#64   Artois †   19:00:27 | Freitag, 26. Oktober 2007
@GerdEric
Warum gehen Sie eigentlich nicht zu denen? Paßt doch viel besser zu Ihnen, da ist auch besserer Stimmung und mehr los als bei rot oder grün oder in der Synagoge!
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#63   GerdEric   18:49:29 | Freitag, 26. Oktober 2007
@Artois
Die Evangelikalen sind nur das Spiegelbild der Konzils-Gehirnerweichung.
Nun, wenn in Lateinamerika der Anteil der Katholiken von früher weit über 90% auf satt unter 80% sinkt?
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#62   Benedikt   18:41:09 | Freitag, 26. Oktober 2007
Werbung
Wenn ein solcher Bischofsbrief schon als Werbung taugt, wieso stellen sich die FSSPX-Anhänger nicht vor litauische Kirchen und machen auf sich aufmerksam? Wenn die Leute so leicht empfänglich für sie sind, sie ja praktisch nur auf ein solches Angebot gewartet haben, dann müsste eine solche Aktion ja durchschlagenden Erfolg haben. Warum machen sie es also nicht?
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#61   Artois †   17:58:36 | Freitag, 26. Oktober 2007
@Seefeld
Ha, ha , ha Argumente!!
Sie müssen sich schon entscheiden: Entweder wurde Polen befreit, dann hatte es auch das Recht seine territoriale Integrität herzustellen bzw. anzustreben, oder es hatte überhaupt kein Existenzrecht. Warum sollte ich mich entrüsten, das liegt mir außerordentlich fern. Es war allerdings strohdumm von Deutschland und Österreich, daß sie im Weltkriege nicht in der Lage waren sachgerecht und zum rechten Zeitpunkt die polnische Karte zu spielen. Dann hätten wir heute vielleicht noch den deutschen Osten.
Ein Selbstbestimmungsrecht der Völker ist mit dem katholischen Glauben unvereinbar und von der Kirche verurteilt. Hier sprechen Sie eine staatsfeindliche, antikirchliche Ideologie an, die recht wenig zu dem von Ihnen postulierten Katholizismus passen will. Da es kein Selbstbestimmungsrecht gibt, ist die Frage nach Bevölkerungsanteilen auch unerheblich für die Beurteilung dieser Frage. Warum soll man das Volk fragen? Volksbefragung ist Volksdummung, wie uns die Geschichte zeigt.
Wie tief verwurzelt die ethnische Identität im polnisch-litauischen Raum ist, zeigt die Tatsache, daß im Raum Kaunas Wilna durchaus von den Söhnen einer Familie der eine polnischer, der zweite litauischer, der dritte russische Nationalist werden konnte.
Dies zeigt die Haltlosigkeit ihres ekelerrregenden Nationalismus, der nie und NIMMER mit den simpelsten Grundbegriffen des katholischen Glaubens vereinbar ist. Es ist eine SCHANDE, daß dergleichen heut noch vorgebracht wird
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#60   Seefeldt   17:37:04 | Freitag, 26. Oktober 2007
@Artois
typisch für Polenfanatiker: wenn die Argumente der Gegenseite unangenehm werden, werden Polenfanatiker unsachlich.
Ich habe hier nur Tatsachen benannt, und was die polnischen Raubzüge nach dem 1. Weltkrieg betrifft, verstoßen die allesamt gegen das Selbstbestimmungsrecht der Völker.
In Posen lag der Polenanteil bei etwa 50%, ansonsten waren die Polen in den von ihnen geraubten Gebieten klar Minderheit.
Das Selbstbestimmungsrecht der Völker wurde von Polen mit den Füßen getreten, schon nach dem 1.Weltkrieg, aber noch schlimmer nach dem 2.Weltkrieg.
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#59   Artois †   17:28:21 | Freitag, 26. Oktober 2007
@Seefeld
Ihre Aussagen sind haltlos!
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#58   Seefeldt   17:14:49 | Freitag, 26. Oktober 2007
Polen …
… wurde tatsächlich 1916 von Deutschland und Österreich-Ungarn wiedergegründet und somit aus dem Zarenreich befreit. Wenn sich Polenfanatiker darüber entrüsten, daß das Polen von 1916 „nur“ aus Russisch-Polen gegründet wurde, zeigen sie schon damit ihre Infizierung durch die polnischen Raubgelüste, denn dieser von den Mittelmächten gegründete Staat umfaßte weitgehend die mehrheitlich von Polen besiedelten Gebiete. In Preußisch-Polen waren die Polen größtenteils Minderheit, und auch in Österreichisch-Polen gab es viele Nichtpolen.
Nach dem 1.Weltkrieg wurde das Selbstbestimmungsrecht der Völker proklamiert. In keinem der von Polen geraubten Gebiete wurde das Volk gefragt, und in Westpreußen waren die Polen eindeutig in der Minderheit.
Es trifft übrigens zu, daß in Vilnius und Umgebung auch viele Polen leb(t)en; das berechtigte Polen aber noch lange nicht dazu, dieses Gebiet zu rauben.
Litauen als „Saisonstaat“ zu diffamieren ist eine Unverschämtheit und auch Dummheit. Das Großfürstentum Litauen war im Mittelalter zeitweise der größte Flächenstaat Europas, und Litauen hat auch Jahrzehnte grausamer bolschewistischer Unterdrückung überstanden.
Auch stimmt es, daß das Christentum über Polen nach Litauen kam. Aber in den folgenden Jahrhunderten blieben die Litauer unabhängig von den Polen gute Christen, auch nach der Trennung der litauisch-polnischen Personalunion im 18.Jhd. Die Litauer waren übrigens auch schon vor ihrer Christianisierung zivilisierte Menschen.
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#57   Artois †   15:23:02 | Freitag, 26. Oktober 2007
@Gerderic:
Die Evangelikalen sind nur das Spiegelbild der Konzils-Gehirnerweichung.
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#56   GerdEric   14:31:00 | Freitag, 26. Oktober 2007
@Artois
Noch ist die Zahl derer die austreten größer,
als die die eintreten,
und die Chrisnten,
die eben nur vergessen haben, auszutreten,
weil die sich noch immernicht trauen,
und die,
die eben dann doch eher V2-ler sind,
oder ganz linksliberal,
ob das Ihre Katholiken sind?
Auch in Lateinamerika nimmt die Zahl der Evangelikalen zu…
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#55   Artois †   14:21:14 | Freitag, 26. Oktober 2007
@GerdEric
Wie bereits gesagt, mit dem Christentum geht es keinesfalls „bergab“, im Gegenteil, es wird von Tag zu Tag sichtbarer, daß Gott seinen Heilsplan, wie in der göttlichen Offenbarung prophezeit, vollendet! O:) (Sichtbar übrigens auch an der immer größeren Zahl sich zum Christentum bekehrender Juden!)
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#54   GerdEric   13:57:40 | Freitag, 26. Oktober 2007
@Artois
Artois: Gott ist in allenWerken gerecht!
Dann kann es ja auch nur richtig sein,
daß es mit dem Christentum bergab geht…
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#53   r.ruhrgebietler   12:35:04 | Freitag, 26. Oktober 2007
@k.to – danke für den freundschaftlichen Stubser
mein Mailbox steht ihrer Post gerne offen.
Sie haben recht! Danke
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#52   Sirilo   12:15:21 | Freitag, 26. Oktober 2007
@Pippifax: Sie Beckmesser!
Zur polnischen Schreibung von Lodsch: Da ich von meiner polnischen Großmutter schon als Kind Polnisch gelernt habe, weiß ich durchaus, wie man Polnisch schreibt. Nur verfügt leider der PC, an dem ich arbeite, nicht über die korrekten Zeichen für den 1. und 4. Buchstaben der polnischen Form des Namens. Da ist also nichts „peinlich“. Es ist schön, daß ich Ihnen Gelegenheit bot, Ihr Wissen zu demonstrieren. Dann hat ja meine unzureichende Schreibung wenigstens etwas Positives gehabt.
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#51   Artois †   12:02:52 | Freitag, 26. Oktober 2007
@Pippifax
Das sah der heilige Stuhl aber anders! Und die kirchliche Lehre ist wohl auch nicht ganz so …
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#50   Pippifax   11:57:50 | Freitag, 26. Oktober 2007
Falsch!
1. Lodsch heißt auf polnisch Łódź und nicht Lódz! Wer kein polnisch (schreiben) kann, sollte besser nicht die polnischen Ortsnamen verwenden, daß wirkt peinlich. Im übrigen ist Lodsch auch der jiddische Name der Stadt.
2. Unter Verwendung der deutschen Sprache ist es wohl beser, sofern vorhanden, dt. Ortsnamen zu nutzen. Insbesondere werden die Ortsnamen in den (slaw.) Sprachen des europ. Ostens nahezu ausschließlich konjugiert verwendet, nicht im Nominativ. Es hat in der Regel nichts mit Politik zu tun, wenn es für Orte in versch. Sprachen versch. Namen gibt. Das hat meist linguist. Hintergründe.
3. Artois, bei denjenigen, die mit dem Bolschewismus kolaborierten, dürfte es sich kaum um Glaubensjuden gehandelt haben, daher mithin nicht um Juden. Es sei denn, sie halten Jude sein für etwas genet. und nicht für etwas kulturell-religiöses.
4. Artois, ein schismatischer Herrscher kann nicht legitim sein, da er nicht von Gott beauftragt ist, er regiert nicht von Gottes Gnaden! Daher war die Herrschaft der Romanovs über Polen nicht rechtmäßig. Ab 1830, als man sich Polen einverleibte und damit das Königreich liquidierte, ohnehin nicht mehr.
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#49   Artois †   11:46:32 | Freitag, 26. Oktober 2007
@Kurt K.: Gott ist in allen
Werken gerecht!
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#48   Kurt K.   11:31:43 | Freitag, 26. Oktober 2007
@ Artois: Genau!
daß große Teile der Judenheit im Baltikum sich nach 1918 und nach 1940 bolschewistisch betätigten und sich der Ausrottung und Deprotation ihrer Mitmenschen widmeten.
Genau deshalb war dann Hitler auch nur der gerechte Bestrafer, der von Gott berufen war, die bösen Juden alle ihrer gerechten Strafe zuzuführen.
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#47   Artois †   11:23:51 | Freitag, 26. Oktober 2007
Es sei daran erinnert,
daß große Teile der Judenheit im Baltikum sich nach 1918 und nach 1940 bolschewistisch betätigten und sich der Ausrottung und Deprotation ihrer Mitmenschen widmeten.
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#46   Alois Bischof   11:08:24 | Freitag, 26. Oktober 2007
@Sirilo
Aber A. Bischof wird auch darauf beharren, wir sollten statt Lódz „Litzmannstadt“ sagen…
Nein. Lódz heisst auf Deutsch Lodsch. Litzmannstadt ist eine NS-Erfindung, so wie Gotenhafen für Gdingen es war. Ich nannte Gdynia unten ja auch Gdingen, nicht Gotenhafen (1940-1945) oder so.
Aber Kauen war eine Stadtbezeichnung die mehr als 600 Jahre im Gebrauch war. Wohl kaum ein NS-Relikt.
War der umgebauten Synagoge in Schaulen betrifft, so hat die FSSPX zuerst sichergestellt, dass die lokale sehr winzige jüdische Gemeinde kein Interesse am zerfallenen Gebäude mehr hat. Ich habe in einer englischen Zeitschrift gelesen, dass man sich sogar freut, dass die alte Synagoge wenigstens äusserlich restauriert wurde. In Schaulen gibt es noch eine Synagoge übrigens. Jedenfalls ist es direkter Rufmord um der FSSPX des Gründervaters Marcel Lefebvre einen anti-jüdischen Geruch zu unterstellen, wie der Hetzer Gotthard tut. René Lefebvre Sr. hat in Sonnenburg/Neumark (heute: Sulecin, Lebus, Polen) sein Leben geben müssen, weil er in Lille (Frankreich) an einem Spionenring und einer Rettungsoperation für Juden und Widerständler beteiligt war. Er wurde von der Milice und der Gestapo verhaftet und ins KZ gesteckt. Sowie auch Msgr. Ducaud-Bourget, der alte Pfarrer und Lefebvre-Verbündete, aus Paris. Diese Katholiken widersetzten sich jeder Form von Revolution, der marxistischen sowie der „nationalen“.
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#45   Artois †   10:52:25 | Freitag, 26. Oktober 2007
@Dr. Heger II
Ihre Vorstellung, daß mit der Zweikaiserproklamation vom 5.11.1916 tatsächlich ein „Königreich Polen“ „restauriert“ wurde, ist ja als Wunschvorstellung, die ich gern teile, sehr nett, die Realität sah aber anders aus. Das Gebiet dieses angeblich polnischen Staates sollte nur russisches Gebiet umfassen, die Rekrutenwerbung für eine polnische Armee blieb ein Mißerfolg.
Dem „polnischen Staatsrat“ wurden von Preußen keinerlei Entscheidungsbefugnis eingeräumt wird, und so legte der „Nationalterrorist“ Pilsudski sein Mandat nieder und die polnischen Soldaten verweigerten den Eid. Ein nach Pilsudskis Internierung nachträglich etablierter Regentschaftsrat konnte keinerlei Bedeutung erlangen, die Polen bleiben fortan abseits und warten ab.
Ja, so verliert man mal eben einen Weltkrieg und muß dann leider die vom Völkerrecht sanktionierten Entscheidungen der Gegenseite hinnehmen. Aber Sie sind ja der Meinung, daß der „Lenker der Schlachten“ an dieser Stelle versagt hat … :-D :-D :-D
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#44   Brandenburgis   10:48:12 | Freitag, 26. Oktober 2007
@Dr. Heger
Mein Geschichtsbild ist nicht „romantisch“, sondern katholisch, im Gegensatz zu Ihrem nationalliberal-demokratischen Geschichtsbild. Diesen Gegensatz möchte ich gern betonen, da Nationalliberalismus in meinen Augen eine widergöttliche Haltung ist.
Ihr s.g. „Völkerrecht“ auf das Sie sich notorisch berufen ist sowieso nichts wert, da es auf fehlerhaften und sinnlosen Prämissen beruht, aber das ist geschenkt. Preußen hat den 1. Weltkrieg verloren (nicht Deutschland, denn das s.g. „2. Reich“ war nichts als ein widerwärtiges Groß-Preußen) und es mußte Posen und Westpreußen eben wieder herausrücken, ganz völkerrechtskonform, und es mußte die Teilung Oberschlesiens eben hinnehmen, ganz völkerrechtskonform. Ich bedaure, daß die schwachsinnigen Konstrukteure des Nach-WK1-Europas nicht auch Danzig an Polen gaben, sondern den lächerlichen Freistaat napoleonischen Angedenkens schufen, in dem ihre geliebten Nazis dann so herrlich walten konnten. Aber auch das war ja „völkerrechtskonform“, wie man weiß.
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#43   Artois †   10:10:34 | Freitag, 26. Oktober 2007
@Pippifax
Keinesfalls möchte ich eine ketzerische Monarchie verteidigen! Ich erwähne nur, daß nach landläufigen Rechtsbegriffen Polen eben zum Zarenreich gehört hat, und zwar als Königreich Polen. Das hat der hl. Stuhl anerkannt und er hat den Polen ernstlich jede staatsfeinliche Betätigung in ihren nototischen Aufständen verboten.
Ansonsten halte ich von protestantischen oder pseudo-orthodoxen Monarchien überhaupt nichts, um das mal deutlich zu sagen!
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#42   Pippifax   10:03:45 | Freitag, 26. Oktober 2007
@Seefeldt
Sie scheinen sich ja auszukennen. Daher verwundert es mich sehr, daß sie behaupten, daß Litauen auch ohne Polen gut katholisch war. Ist der von Ihnen erwähnte Jagailo (Jagiełło) nicht erst wegen Polen katholisch geworden, vor der Heirat mit der Hl. Hedwig (Jadwiga) von Polen? Sind die Litauer nicht erst durch diese Ereignisse vom Heidentum zum Christentum übergetreten? Es ist doch wohl so, daß die Polen den Litauern durch die Christianisierung im 14. Jhr. erst den Eintritt in die Zivilisation ermöglicht haben, oder etwa nicht?
Hinsichtlich ihres Ethnizismus (gut die Polen stehen da nicht nach) sollte noch festgehalten werden, daß in Wilna immer noch einige Polen leben und man dort noch polnisch hören kann.
@Artois
Seit wann ist es eine Tugend, eine schismatische bzw. ketzerische Monarchie zu verteidigen? Rechtmäßig kann eine Monarchie nur sein, wenn sie vom Papst bestätigt und nicht von ihm abgefallen ist. Die Konsequenz für das brit. Königshaus oder für die Romanovs können Sie dann selbst ziehen.
@Cbr Gotthard
Dein Betroffenheitsgesülze langweilt. Das schlägt ja sogar meinen Ahx um Längen.
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#41   Dr. Christoph Heger   10:03:02 | Freitag, 26. Oktober 2007
Wie es in Artois’ Geschichtsbild gerade so paßt…
Artois hat ein romantisches Geschichtsbild:
Tatsächlich gehörte Polen rechtmäßig zum Zarenreich, der Zar Nikolaus II. trug den Titel „König von Polen“.
Das war ja nett von Zar Nikolaus. Er herrschte aber nur über den Teil Polen-Litauens, den ihm der Wiener Kongreß nach Napoleons Ende zugestanden hatte.
Wieso aber jetzt nicht
… von einem „Raub“ Westpreußens oder gar Posens die Rede sein [kann],
die derselbe Wiener Kongress Preußen zugestanden hatte, ist logisch nicht auszumachen. Köstlich ist die Begründung für Artois’ Sicht dieses „Nicht-Raubs“:
da nach polnischem Verständnis sowohl Posen als auch „Westpreußen“ incl. Danzig zu Polen gehört,
Das „polnische Verständnis“ überwiegt natürlich alle völkerrechtlichen Grundsätze!
Die Mittelmächte waren wegen interner Streitigkeiten nicht in der Lage, tatsächlich einen polnischen Staat an ihrer Seite zu gründen,
Tatsächlich wurde von ihnen das Königreich Polen im 1. Weltkrieg restauriert und eine polnische Armee aufgestellt. Beides war von größter faktischer Bedeutung für die Begründung der Republik Polen nach Ende des 1. Weltkriegs.
Pilsudski wurde statt zum Führer eines polischen Heeres gemacht zu werden, nach Magdeburg in Festungshaft gesteckt.
Alle Versuche sowohl von den Kaiserstaaten Deutschland und Österreich wie auch später von seiten der Weimarer Republik, mit Pilsudski in ein Verhältnis loyaler Zusammenarbeit zu kommen, blieben erfolglos. Pilsudski blieb im Kern ein nationalistischer Terrorist.
MfG
Ch. Heger
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#40   K.TO   09:59:52 | Freitag, 26. Oktober 2007
Ruhrgebietler
Sie sind viel zu pessimistisch !
Ok die FSSPX hat kein Pfennig Geld
Ok die Gesellschaft stinkt und (wie auch manchmal auf dieser Seite feststellen können) der Atheismus/Materialismus macht die Menschen dumm und böse
Ok die Welt geht unter, wenn mann das so zusammenfassen will…
Aber hören Sie auf mit der Jammerei. Wir Katholiken sind die Hoffnung der Welt. Der Salz der Erde. Wir können nicht, wir dürfen nicht verzweifeln sonst sind wir nicht mehr katholisch.
Christ. Familien gibt es noch viele. Nicht im Fernsehen das ist klar. Nicht im Kino, ok. Aber niemals wird die Kirche untergehen und die Wahrheit untergehen.
Sie wissen das genauso wie ich. Also warum dieser Pessimismus ?
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#39   Artois †   09:14:52 | Freitag, 26. Oktober 2007
Von einer „Befreiung“ Polens
aus dem Zarenreich kann keine Rede sein. Tatsächlich gehörte Polen rechtmäßig zum Zarenreich, der Zar Nikolaus II. trug den Titel „König von Polen“. Die Mittelmächte waren wegen interner Streitigkeiten nicht in der Lage, tatsächlich einen polnischen Staat an ihrer Seite zu gründen, Pilsudski wurde statt zum Führer eines polischen Heeres gemacht zu werden, nach Magdeburg in Festungshaft gesteckt.
Noch weniger kann von einem „Raub“ Westpreußens oder gar Posens die Rede sein, da nach polnischem Verständnis sowohl Posen als auch „Westpreußen“ incl. Danzig zu Polen gehört, so wie es eben vor dem polnischen Teilungen gewesen ist.
Litauen und Polen waren nicht „einige Zeit“ durch Personalunion verbunden, sondern bis zur „Westerweiterung“ Rußlands und Integration Litauens ins Zarenreich. Von einer „Wiedergründung“ Litauens nach WK 1 kann keine Rede sein, es handelte sich um einen Saisonstaat, so wie das heutige Litauen ebenfalls ein Saisonstaat ist, von Demokraten kujoniert, da liegt kein Segen drauf!
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#38   r.ruhrgebietler   08:28:37 | Freitag, 26. Oktober 2007
Die Ernte ist groß – das Geld ist wenig
irgendwie kommt in allen Berichten zu Aktionen der FSSPX immer wieder heraus, daß der Umgang mit Geld nicht ihre Kunst ist! Dies ist sehr bedauerlich! Zwar kann niemand zwei Herren dienen, aber „ohne Moos nix los“. Kein Geld, keine Reisen, ein Internat wurde geschlossen, etc…
FSSPX wird an chronischem Geldmangel zugrunde gehen – es sei denn, es fänden sich NEUE GROSSZÜGIGE SPENDER, FREUNDE UND WOHLTÄTER. Doch die Geburtenzahlen sinken, und überhaupt werden nur irrgläubige entbunden. Christliche Familie gibt es ja nicht mehr…
Der FSSPX sind jetz noch die Fleischtöpfe gefüllt – aber nicht mehr lange. Schade, da sie doch die einzige Hüterin der ewig gültigen hhlg. trid. Opfermesse ist. Ein satanischer Schachzug der V-II-Clique!
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#37   Seefeldt   04:29:47 | Freitag, 26. Oktober 2007
zu dem Film …
… ist erst einmal zu bemerken, daß es sich nicht um ein polnisch „verwaltetes“, sondern um ein polnisch besetztes Vilnius handelt. Und der Film zeigt zum Großteil Marktleben in Vilnius. Von „schön blühendem jüdischen Leben“ wird in dem Film überhaupt nichts gezeigt, sondern lediglich ganz kurz ein Ghetto mit dumpfen Straßen erwähnt.
Litauen war auch ohne Polen gutkatholisch.
Was Judenfeindschaft betrifft: die gab es gerade in Polen besonders, was soweit ging, daß kurz vor dem 2.Weltkrieg ein deutsch-polnischer Streit über einige tausend Juden aus Polen entstand, die lieber in Deutschland (damals unter NS-Herrschaft!) als in Polen leben wollten. Bereits zwischen den Weltkriegen wurden Juden von Polen ermordet, und der erste Massenmord an Juden während des 2.Weltkrieges wurde von Polen begangen, nämlich in Jedwabne, kurz nach Ausbruch des deutsch-sowjetischen Krieges.
Zu den Ortsbezeichnungen: auch ich bin grundsätzlich für die Verwendung der deutschen Namen.
Den weiteren Gebrauch von „Kauen“ hielte ich allerdings für weniger gut, weil dieser Name in Deutschland kaum noch geläufig ist. Außerdem ist mir der litauische Name „Vilnius“ lieber als das vom Russischen abgeleitete „Wilna“.
Ansonsten aber nenne ich Königsberg, Stettin, Breslau usw. bei ihren guten deutschen Namen.
Wie schon ein anderer schrieb: wir schreiben ja auch Warschau, Moskau, Rom usw., und wir sprechen auch „Paris“ und „London“, nicht „Parí“ und „Landen“.
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#36   Sirilo   01:20:08 | Freitag, 26. Oktober 2007
„Kauen“ erinnert an KZ Kauen
Alois Bischof besteht auf dem veralteten deutschen Namen „Kauen“ für Kaunas wohl deshalb, weil er die Erinnerung an das KZ Kauen und das dortige Grauen aufrecht erhalten will.
Zur Erinnerung: Kaunas war nie eine deutsche Stadt, obwohl der Deutsche Orden lange Zeit versuchte, Kaunas zu erobern und seinem Herrschaftsgebiet einzuverleiben. Es besteht also keine zwingende Notwendigkeit, einen deutschen Namen für diese Stadt zu benutzen. Und das besonders dann nicht, wenn der deutsche Name mit unseligen historischen Erinnerungen belastet ist.
Aber A. Bischof wird auch darauf beharren, wir sollten statt Lódz „Litzmannstadt“ sagen…
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#35   GerdEric   00:47:43 | Freitag, 26. Oktober 2007
@Liborius
Schön,
daß die Nazis der katholischen Kirche den Weg frei „gemacht“ hat…
weshalb ich die Sympathie vieler Katholiken für die Nachfolgeparteien der NSDAP verstehen kann, so als „Wegbereiter“ der „Landnahme“ .
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#34   Liborius   00:43:05 | Freitag, 26. Oktober 2007
An Ihren Früchten werdet Ihr Sie erkennen!
Hoffentlich entstehen bald noch mehr Messzentren und Priorate der FSSPX in Litauen und der ganzen Welt (gerne auch in umgebauten Synagogen)!
Christus vincit! Christus regnat! Christus imperat!
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#33   Alois Bischof   00:26:33 | Freitag, 26. Oktober 2007
Für die Redaktion
Die Kreuz.net-Redaktion sollte bitte Deutschen Namen verwenden für die Städte die einen Deutschen Namen tragen. Kaunas heisst auf Deutsch Kauen, Vilnius Wilna, und Gdynia heisst auf Deutsch Gdingen, sowie Sczeczin Stettin heisst. Das heisst keineswegs imperiale Ansprüche zu erheben. Aber wir nennen Strassburg auch nicht Strasbourg, und Moskau auch nicht MOCBA, oder?
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#32   Gotthard   00:21:37 | Freitag, 26. Oktober 2007
@A. Bischof und Copertino
die Synagoge von Kaunas (deutsch= Kauen) steht nicht zur Debatte. Die Pius-Hanseln haben diese uralte Synagoge doch nicht gekauft.
Die von den Pius-Hanseln gekaufte alte Synagoge steht in Siauliai (deutsch = Schaulen).
Wer mich der Hetze verdächtigen will und der völligen Desinformation möge bitte früher aufstehen…
Die Minimal-Äußerungen des Artikels zeugen weiterhin von einem latenten Antisemitismus dieses Pius-Vereins, der historisch völlig unbedarft ist – und die Sensibilität eines Panzers hat.
Ich erwarte weiterhin einen sensiblen und achtsamen Umgang mit der Geschichte dieser Synagoge in Siauliai.
Wer weiterhin schreibt: „Die Patres … betreuen auch eine Kapelle in einer ehemaligen Synagoge in der Stadt Siauliai – 140 Kilometer nördlich von Kaunas.“ ist ein historischer und humaner Tölpel.
WIE SIND DIE PIUS-FRITZEN AN DIESES GEBÄUDE GEKOMMEN?
WIE GEHEN SIE MIT SEINER GESCHICHTE UM?
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#31   Liborius   00:13:45 | Freitag, 26. Oktober 2007
DANKE!
Ein großes Vergelt’s Gott der Priesterbruderschaft St. Pius X für Ihre Arbeit!
Der Modernismus wird vergehen!
Unsere lb. Muttergottes wird der Schlange den Kopf zertreten.
Alles nur eine Frage der Zeit!
Christus vincit! Christus regnat! Christus imperat!
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#30   Copertino   23:59:51 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Man dürfte von Gotthard…
…für seine Verdächtigungen in dieser Sache nun eigentlich eine Entschuldigung erwarten, da er Beschuldigungen erhoben hat, ohne sich zuvor über die Fakten kundig gemacht zu haben. Dies würde ihn in meiner Achtung steigen lassen.
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#29   Alois Bischof   23:32:33 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Wer sich aufklären möchte über die
Vorkriegsgeschichte von Wilna (Vilnius) und Litauen, der schaue diesen Film (YouTube, 1936 UFA-Produktion) www.youtube.com/watch?v=y2Qy4fy5FkU an. Vor der Sowjet-, vor der NS-Zeit.
Man sieht wie sich unter der polnischen Verwaltung der Katholizismus gehalten hat. Und auch wie die schöne jüdische Kultur dort noch blühte.
Erst der Nationalsozialismus und der Bolschewismus bereiteten dieser Idylle ein Ende.
Zur Frage der Kauener Synagoge: Kauen ist eine Stadt die vom Antisemitismus heimgesucht wurde. Die jüdische Gemeinde dort hat ein anderes Gebäude in Gebrauch genommen und bis 2001 stand die ehemalige Synagoge und spätere Schule ungebraucht in verfallenem Zustand an der Strasse. Die FSSPX hat das Gebäude gekauft, nicht um den lokalen Juden von der Verwendung ihrer alten Synagoge abzuhalten, aber nur, weil es ein billiges Gebäude war, für das keiner Interesse zeigte.
Gotthard hetzt in der Tat wenn er der Priesterbruderschaft St. Pius X., dessen Gründers Vater in einem NS-Konzentrationslager bei Sonnenburg (Neumark) ums Leben gebracht wurde, etwa eine unhistorische oder sogar antijüdische Gesinnung unterstellt.
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#28   Rudolfus   22:55:08 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
„Polen und Litauen sind dasselbe, nämlich beide ein Land“
Was für eine unsinnige Bemerkung.
Ebenso könnte man schreiben, „Belgien und Luxemburg sind dasselbe, nämlich ein Land“.
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#27   monti   22:54:15 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Gotthard
Sie reden mal wieder gequirlte Kacke
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#26   Gotthard   22:52:40 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@monti
diese naive Blauäugigkeit kennzeichnet zu weiten Teilen die Pius-Hanseln. DAS nenne ich verdeckten Antisemitismus …
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#25   Seefeldt   22:50:22 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Litauen ist eines, Polen etwas ganz anderes
Behauptungen, zwischen Polen und Litauen gäbe es keinen Unterschied, sind absoluter Unsinn, um nicht „Quatsch“ zu schreiben.
Die Unterschiede beginnen schon bei den Sprachen. Litauisch ist eine baltische Sprache, Polnisch eine slawische.
Schon die unterschiedlichen Städtenamen Vilnius (Wilno) und Kaunas (Kowno) deuten einige Sprachunterschiede an.
Litauen und Polen waren lediglich einige Zeit durch Personalunion miteinander verbunden, als der Großfürst von Litauen gleichzeitig auch König von Polen war.
Tatsächlich war das erste Staatsoberhaupt dieses Staatsverbandes ein Litauer (Jogaila), und das Großfürstentum Litauen war weitaus größer als das Königreich Polen, denn zum Großfürstentum gehörten damals weite Teile Weißrußlands bis in die Ukraine hinein.
Während des 1.Weltkrieges befreiten Deutschland und Österreich-Ungarn Polen aus dem Zarenreich. Der „Dank“ Polens ist bekannt: nach dem 1.Weltkrieg raubte sich dieses Land von Deutschland Westpreußen, Posen und Teile Schlesiens, nach dem 2.WK noch weitere Gebiete.
Litauen wurde nach dem 1.Weltkrieg wiedergegründet, doch verlor es kurz darauf seine Hauptstadt (Vilnius) durch einen weiteren polnischen Raub.
Am 15.VI.1940 besetzte die Sowjetunion Litauen und enteignete als kommunistischer Staat jegliches Privateigentum. Während des deutsch-sowjetischen Krieges kamen deutsche Truppen nach Litauen (1941-1944), danach geriet Litauen bis 1990 unter die sowjetische Knute. Fast 500.000 Litauer wurden von den Sowjets umgebracht
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#24   monti   22:48:11 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Gotthard 22.06
Leute wie Sie finden immer etwas zu hetzen.
Wäre die Kirche in einem ehemaligen Kuhstall eingerichtet worden, hätten Sie wahrscheinlich auch nach dem Schicksal der Kühe gefragt, die vorher dort drin gehalten wurden.
Nur weil es von FSSPX kommt.
Sehen Sie es doch einfach so wie es ist: Die Piusbruderschaft hat eine neue Kirche in einem Gebäude eingeweiht, das früher mal eine Synagoge war.
Wenn eine ehemalige Bundewehrkaserne umgewidmet wird, erwarten Sie doch auch nicht, dass die ganze Geschichte der Bundeswehr in einem entsprechenden Zeitungsartikel von vorne erzählt wird.
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#23   Gotthard   22:25:36 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Geschichte
Als im Sommer 1941 die deutschen Wehrmachtstruppen nach Litauen vorstießen, begann das Ende der jüdischen Geschichte in Vilnius. Die deutsche Besetzung begann am 23. Juni 1941 und endete am 13. Juli 1944. In der Altstadt wurde das Ghetto Vilnius in zwei Teilen eingerichtet, von denen der kleinere bis zum Oktober 1941 bereits wieder liquidiert wurde, was für mehrere zehntausend Juden den Tod durch Erschießung im Wald von Paneriai (etwa 10 km westlich der Altstadt) bedeutete. Das zweite Ghetto bestand bis 1943, wobei verschiedene so genannte Aktionen auch hier eine weitere Dezimierung der jüdischen Bevölkerung zur Folge hatten. Die verbliebenen Juden wurden in Konzentrationslager deportiert und dort ermordet.
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