20:11:49 | Sonntag, 3. Juni 2007
In einem heutigen Interview sprach der vatikanische Staatssekretär lange über die letzte Reise des Papstes nach Brasilien. Das Interessante kam am Schluß.

Kardinal Bertone kündigte die Freigabe der Alten Messe an: „Man wird nicht lange warten müssen.“
(kreuz.net) Heute gab der vatikanische Staatssekretär, Tarcisio Kardinal Bertone, der italienischen Tageszeitung
‘Avvenire’ ein langes Interview.
Die Tageszeitung gehört der italienischen Bischofskonferenz.
In der
Frage der Exkommunikation von Abtreibungspolitikern schiebt der Kardinal den Schwarzen Peter an die Bischöfe:
Der Papst habe in Brasilien daran erinnert, daß es deren Sache sei, eine eventuelle Exkommunikation
auszusprechen. Diese erfolge im Fall von Abtreibungspolitikern nicht automatisch.
Im Interview kommt
der Kardinal auch auf die vier Sünden zu sprechen, die vor Gottes Angesicht nach Rache rufen: Mord, homosexuelle
Unzucht – „die unreine Sünde gegen die Natur“, wie sich der Kardinal ausdrückt –, die Unterdrückung
der Armen und die Nichtauszahlung des Lohnes:
„Wie man sieht, sind das Sünden, die leider von größter
Aktualität sind.“
Die Polemik des sozialistischen Präsidenten von Venezuela, Hugo Chavez, gegen den
Papst weist Kardinal Betone zurück.
Chavez hatte von Papst Benedikt XVI. eine Entschuldigung verlangt,
weil dieser angeblich den Holocaust der europäischen Eroberer an den Einheimischen in Südamerika nicht
angemessen verurteilt hatte.
Man müsse davon ausgehen – so der Kardinal –, daß Chavez die Rede des
Papstes nicht sorgfältig gelesen habe:
„Im übrigen ist bekannt, daß Politiker, die vom Schwung ihrer
Rede ergriffen werden, in ihren Urteilen manchmal jenseits dessen gehen, was sie in Wahrheit denken.“
Zur Audienz des Papstes für den US-Präsidenten Georg W. Bush, stellt Kardinal Bertone heraus, daß
Bush sich durch einige positive Initiativen für das Leben von der Empfängnis an ausgezeichnet habe:
„Es bleiben aber einige Probleme, die schon vom großen Propheten, dem Diener Gottes Johannes Paul II.,
herausgestellt worden sind, zum Beispiel der Krieg im Irak und auch die dramatische Situation der irakischen
Christen, die immer schlimmer wird.“
Zwei ExtrafragenDen Schluß des Interviews bilden zwei „Extrafragen“.
Die erste betrifft den Brief des Papstes an die chinesischen Gläubigen.
Der Text des Briefes sei definitiv
vom Heiligen Vater approbiert worden – erklärt Kardinal Bertone:
„Jetzt ist man dabei, die verschiedenen
Übersetzungen herzustellen und kümmert sich um die technischen Aspekte der Veröffentlichung.“
In der
zweiten Zusatzfrage wird der Kardinal gefragt, an welchem Punkt das Motu Proprio zur Freigabe der Alten
Messe angelangt sei:
„Ich glaube, daß man nicht lange wird warten müssen, um seine Veröffentlichung
zu sehen“ – antwortet der Staatssekretär:
„Der Papst ist persönlich daran interessiert, daß das geschieht.
Er wird das in einem Begleitbrief erklären und dabei auf eine wohlwollende Aufnahme des Schreibens hoffen.“
© Bild:
latin-mass-society
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Fragender 13:49:50 | Freitag, 8. Juni 2007
#18
Stephanus 01:03:45 | Dienstag, 5. Juni 2007
#17
ordo62 10:49:38 | Montag, 4. Juni 2007
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monti 07:07:23 | Montag, 4. Juni 2007
#14
Sentinel 01:27:44 | Montag, 4. Juni 2007
#13
VirFortis 00:27:58 | Montag, 4. Juni 2007
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Nachtlaterne 23:46:48 | Sonntag, 3. Juni 2007
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IrfanView 23:32:08 | Sonntag, 3. Juni 2007
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Nachtlaterne 23:00:52 | Sonntag, 3. Juni 2007
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Vogelsberger 22:48:16 | Sonntag, 3. Juni 2007
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Nachtlaterne 22:42:38 | Sonntag, 3. Juni 2007
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MT. 18,3: 22:11:22 | Sonntag, 3. Juni 2007
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monti 22:08:59 | Sonntag, 3. Juni 2007