Vatikan. Papst Benedikt XVI. hat am gestrigen Dreifaltigkeitssonntag drei Priester und eine
Ordensgründerin heiliggesprochen: den niederländischen Passionistenpater Karel Houben († 1893), den
maltesischen Ordensgründer Giorgio Preca († 1962), den polnischen Priester Simon von Lipnica († 1482)
und die französische Ordensgründerin Anna Eugenia Milleret de Brou († 1898). Der Papst würdigte die
neuen Heiligen als Vorbilder der Kirche auch für die heutige Zeit.
Drei Präsidenten
Vatikan. Diese
Woche wird Papst Benedikt XVI. drei Staatsoberhäupter empfangen. Das berichtete ‘Radio Vatikan’. Am Montag
vormittag besuchen die Präsidentin der Philippinen, Gloria Arroyo (60), und der mexikanische Präsident,
Felipe Calderon (64), den Heiligen Vater. Am Samstag empfängt Benedikt XVI. den US-Präsidenten George
W. Bush (60). Bei dieser Gelegenheit will der Papst auch den Irak-Krieg und das Leiden der dortigen Christen
ansprechen.
Wie Gläubige ihre Hirten erweichen können
Frankreich. Der Bischof der nordwestfranzösischen
Diözese Laval, Mons. Armand Maillard, hat in seiner Bischofsstadt eine alte Sonntagsmesse erlaubt. Der
Bischof reagiert damit auf massive Proteste von Gläubigen in dem 45 Minuten entfernten Dorf Niafles,
wo Mons. Maillard die seit jeher zelebrierte Alte Messe abgeschafft hat. Die betroffenen Gläubigen freuen
sich über den Kompromiß, bedauern aber, ihre alteingesessene Kirche zu verlieren. Bischof Maillard fällte
seine Entscheidung nach verschiedenen Medienberichten. Am Samstag widmete auch die linke Pariser Tageszeitung
‘Le Monde’ dem Widerstand der Altgläubigen von Niafles einen Artikel.
Skandal? Nur bei den anderen
Deutschland. Eugen Drewermann will nicht mehr in die Kirche zurückkehren. Am Samstag erklärte er vor
der linksgerichteten Berliner ‘Tageszeitung’: „Um in der katholischen Kirche wieder ein Sakrament zu empfangen,
müßte ich öffentlich meine Sünden beichten. Ich müßte sagen, daß ich Menschen in die Irre geführt
hätte.“ Daran denke er nicht. Drewermann findet es einen Skandal, daß der Kardinalerzbischof von Köln
auf dem evangelischen Kirchentag ein gemeinsames Abendmahl verboten hat: Der „Jude Jesus“ dürfe heute
an seinem eigenen Abendmahl nicht mehr teilnehmen.
Exkremente im Beichtstuhl
Österreich. Die Franziskaner
in Salzburg haben an Gläubige und Passanten appelliert, örtlichen Bettlern kein Geld mehr zu geben.
Das berichtete der ‘Österreichische Rundfunk’. In letzter Zeit hätten sich die Probleme mit den Bettlern
vermehrt – berichtete der Guardian des Klosters: „Es wurde sogar in der Kirche gebettelt und Alkohol in
die Beichtstühle hineingeschüttet. Wir fanden menschliche Exkremente vor der Kirchentür, ebenso im
Beichtstuhl.“ Die Franziskaner teilen an der Klosterpforte Essen für Bedürftige aus.
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@ Benedict Typ, Jean etc. haben nicht den blassesten Schimmer, wie die römischen Termini lauten. Na dann
erzählen Sie mal der Kongregation für die katholischen Ostkirchen, dass Unierte „römisch-katholisch“
seien. Viel Spaß dabei! Auch die Apostolische Exarchie der Ukrainer unter www.ukrainische-kirche.de
ist Ihnen gerne dabei behilflich, herauszufinden, ob die katholischen Ukrainer „römisch-katholisch“ seien.
@ Benedikt mit „k“ Sorry, Benedikt, dass ich mich mit dem „k“ vertippt habe. Ich meinte natürlich den
mit „c“. Aber bei dessen Postings ist eine Verwechslung ohnehin ausgeschlossen.
@ Benedict Zum Nachfragen muss man aber erst einmal Fragen, was wiederum eine Frage voraussetzt, die ihrerseits
das Produkt von Nachdenken ist, was seinerseits Denken voraussetzt usw… Sie sind mir zu langweilig.
Sorry. Dann schon lieber Rudolfus.
Benedikt Bevor Sie drauf los salbadern und mich hier so unqualifiziert angehen, lesen Sie erst mal, was
ich geschrieben habe. Wenn Sie dann immer noch der Meinung sind, dass „römisch-katholisch“ ein dogmatisch
brauchbarer Begriff ist, dann machen Sie sich bitte die Mühe einer Gegendarstellung. Schon jetzt viel
Glück dabei!
@Typ etc. Schon wieder falsch. „Römisch“ bezieht sich kirchenrechtlich auf das Patriarchat des Westens –
wie Gotthard richtig ausführte. „Katholisch“ bezieht sich auf die kirchliche Einheit unter dem Papst.
Es gibt also noch andere Arten, katholisch zu sein, als nur die römische. So ein Unsinn – Rudolfus gibt
es exakt nach der päpstlichen Ordnung wieder. Typ, Jean etc. haben nicht den blassesten Schimmer, wie
die römischen Termini lauten.
@ Typ Machen Sie sich nicht weiter die Mühe, Rudolfus vom Unsinn seines „römisch-katholisch“ überzeugen
zu wollen. Ich habe es im Diskussionsstrang „Alte Messe / Giftschrank“ auch versucht und bin kläglich
gescheitert. Aber vielleicht finden Sie ja doch das Kraut, das gegen diese spezielle Form von Ignoranz
gewachsen ist. Wer weiß?
@ Rudolfus „Römisch-katholisch“ bezieht sich immer auf die Gesamtkirche, nicht auf den Ritus, da es nur
eine Kirche unter dem Bischof von Rom gibt. Schon wieder falsch. „Römisch“ bezieht sich kirchenrechtlich
auf das Patriarchat des Westens – wie Gotthard richtig ausführte. „Katholisch“ bezieht sich auf die kirchliche
Einheit unter dem Papst. Es gibt also noch andere Arten, katholisch zu sein, als nur die römische. Liturgisch
bezieht sich „römisch“ sogar nur auf eine Unterkategorie des „Lateinischen“. Innerhalb der Lateinischen
Kirche gibt es nämlich nicht nur den römischen Ritus, sondern auch den ambrosianischen in Mailand, den
mozarabischen in Toleldo, den zairischen in Kongo. Alles Lateinisch, aber nicht alles Römisch. Manchmal
würde auch Ihnen Bildung nicht schaden!
Titelhelden Ich liebe diese selbsternannten Titelhelden, die zwar wenig Ahnung – aber viel Überzeugung
haben. In Indien gibt es zB sehr unterschiedliche christliche Kirchen: uralte orientalische Kirche, protestantische –
die meisten heute in Nord und Süd Vereinigten Kirchen – und die katholische Kirche. Letztere hat unterschiedliche
bischöfliche Strukturen: die römisch-katholische Kirche und die drei unierten Kirchen, die nicht immer
in Frieden miteinander leben. Von diesen 4 katholischen Kirchen ist eindeutig nur EINE römisch-katholisch –
die, die dem lateinischen Ritus folgt! Die Struktur der anderen drei ist eine andere mit eigenem Kirchenrecht
und je eigener Liturge! Die Bezeichnung „römisch“ trägt eindeutig nur eine Teilkirche – sie ist eindeutig
ein rechtlich-liturgischer Begriff. Der dogmatische Begriff zur Beschreibung der Kirche ist „catholica“.
„Römisch“ war das Patriarchat des Abendlandes … doch die Befugnisse des Bischofs von Rom gingen darüber
hinaus – als Papst, nicht als Patriarch.
@juergen / ad fontes ecclesiae So ist es. Man kann hier nicht die Privatdefinitionen irgendwelcher modernistischer
Theologen wie des „Typ“ nehmen, die mit Rom nichts am Hut haben, geschweige denn mit der römisch-katholischen
Kirche und ihrer göttlichen Attribute.
CCEO (Ostkirchenrecht) Der CCEO (Ostkirchenrecht der unierten Ostkirchen) spricht in Canon 1 von „Ecclesias
orientales catholicas“ sowie von der „Ecclesia latina“. Wörtlich: Can. 1 – Canones huius Codicis omnes
et solas Ecclesias orientales catholicas respiciunt, nisi, relationes cum Ecclesia latina quod attinet,
aliud expresse statuitur.
@juergen, @typ Juergen hat es genau richtig wiedergegeben, nämlich auch die Termini, die der Heilige
Stuhl korrekt verwendet: -römisch-katholische Kirche -lateinischer Teilkirche -östlicher Teilkirchen
„Römisch-katholisch“ bezieht sich immer auf die Gesamtkirche, nicht auf den Ritus, da es nur eine Kirche
unter dem Bischof von Rom gibt. „Römisch-katholisch“ dagegen allein am römischen Ritus festmachen zu
wollen, und zwar mit Bezug auf die lateinische Teilkirche, ist falsch, denn die Kirche, die katholisch
ist, ist immer auch römisch, seitdem nämlich Petrus Bischof v. Rom war.
@juergen Natürlich „kann“ man die Unierten als „römisch-katholisch“ bezeichnen. Man „kann“ auch Priester
als „Marsmenschen“ bezeichnen und Borussia Dortmund als „Bayern München“. Aber wenn ein unierter Katholik
auf irgendeinem kirchlichen oder staatlichen Formular als Konfession „römisch-katholisch“ angibt, ist
das schlicht falsch. Die Begriffe sind nämlich sehr wohl juristisch sauber definiert, auch kirchenrechtlich.
Unierte sind „griechisch-katholisch“ und sonst nix. Alles andere ist schlicht ein falscher Gebrauch der
Begriffe. Nur römisch-katholische Christen sind Mitglieder der lateinischen Kirche und gehören zum lateinischen
Ritus. Wer nicht zur lateinischen Kirche und zum lat. Ritus gehört, kann nicht römisch-katholisch sein.
So sind die Begriffe definiert. EIn Blick in ein theologisches Lexikon, kirchenrechtliches Handbuch, päpstliche
Veröffentlichungen etc. genügt.
römischer Ritus Auch die unierten Ostkirchen kann man als „römisch-katholisch“ bezeichnen. Bezüglich
des Ritus ist es sinvoller vom „lateinischen Ritus“ zu sprechen, statt vom römisch-katholischen, wenn
man den Ritus der Westkirche meint. Nebem dem lateinischen Ritus gibt es innerhalb der römisch-katholischen
Kirche auch noch andere Riten in den unierten Ostkirchen (griechisch-katholisch, russisch-katholisch,
rumänisch-katholisch usw. usw.). Man darf die unierten Ostkirchen auch umgekehrt nicht am Ritus festmachen,
als seien sie „Rituskirchen“. Statt Rituskirche sollte man besser „eigenberechtigte Kirche“ sagen, wie
es die dt. Übersetzung des CCEO tut. Lat. werden sie „ecclesia sui iuris“ genannt.
@Verfolgung des alten Ritus und des Erzbischofs Selbstverständlich gibt es auch eine innerkirchliche
Verfolgung. Kirchenrechtlich korrekt behandelt wurde der Erzbischof und die Priester des alten Ritus keineswegs,
denn der alte Ritus darf nicht verfolgt werden, auch nicht durch die höchste Autorität des Papstes,
der Christus auf Erden vertritt.
@Rudolfus Erzbischof Lefebvre wurde verfolgt? Wie? Wurde er etwa eingekerkert, in die Verliese des Vatikan
geworfen, ausgepeitscht, gefoltert, zum Scheiterhaufen geführt? Nix davon! Von einem Kleriker, der für
seinen Ungehorsam kirchenrechtlich korrekt behandelt wurde, zu sagen, er sei „verfolgt“ worden, ist eine
ungeheure Herabsetzung derjenigen Christen, die wirklich wegen ihres Glaubens verfolgt und gemartert wurden,
ganz egal ob unter den römischen Kaisern oder unter den Regimen Hitlers, Stalins und Mao Tsetung.
@Typ / Die röm.-kath. Kirche und die Riten Es gibt nur eine una, sancta, catholica et apostolica ecclesia,
und diese ist überall die gleiche römisch-katholische Kirche. Röm.-kath. heißt nicht römischen Ritusses,
wie Sie behaupten.
@ Rudolfus Der römisch-katholische Osten hat seine eigenen Riten. Schwachsinn. Römisch-katholische Christen
in West wie Ost haben den römischen Ritus (wenn sie nicht gerade im Mailänder Dom sind oder im Kongo,
aber das ist ein Sonderfall). Einen anderen Ritus haben aber z.B. die griechisch-katholischen Christen.
Die sind voll katholisch, unterstehen also als höchster Autorität dem Papst und anerkennen alle katholischen
Dogmen, aber sie sind nicht römisch, weil sie eben einen anderen Ritus haben. Römische Katholiken haben
immer dem römischen Ritus. Auch wenn sie Petruspriester sind, haben sie den römischen Ritus, wenngleich
in einer älteren Variante, nämlich der von 1962. Aber römische Katholiken ohne römischen Ritus gibt
es nicht.
@Zahnfee Die Ostkirche ist somit keine Kirche, sondern Unglaube? Die Ostkirche unter Konstantinopel hat
sich erst 1054 abgespalten. Sie ist damit nicht mehr römisch-katholisch gewesen, also nicht ohne Glauben,
aber in einem irrigen Glauben. Viele Teilkirchen der Ostkirche sind aber inzwischen wieder mit Rom uniert
(unierte Kirchen): Diese haben die östlichen Riten, sind aber Teil der römisch-katholischen Kirche und
somit rechtgläubig. Und ist die rk Kirche wirklich die Rechtmäßige? Laut Apostelgeschichte hat Petrus
zwar die Heidenmission anfänglich mitgemacht, sich dann aber wieder gegen sie ausgesprochen. Dann wäre
die Urgemeinde ohne Heidenmisson die rechtmäßige Kirche, oder? Der hl. Petrus hat sich gegen die Heidenmission
ausgesprochen. Dieser Grundsatzstreit gegen den Völkerapostel St. Paulus wurde am Apostelkonzil (siehe
Apg) beigelegt. Dieser Entschluß war bindend und der hl. Petrus hat sich auch daran gehalten und somit
als Kirchenoberhaupt zugestimmt.
@Rudi „Christus hat nur eine einzige Kirche gegründet, deren Oberhaupt der Bischof von Rom ist.“ Die
Ostkirche ist somit keine Kirche, sondern Unglaube? Und ist die rk Kirche wirklich die Rechtmäßige?
Laut Apostelgeschichte hat Petrus zwar die Heidenmission anfänglich mitgemacht, sich dann aber wieder
gegen sie ausgesprochen. Dann wäre die Urgemeinde ohne Heidenmisson die rechtmäßige Kirche, oder? Btw,
danke auch an Hacki!
@Zahnfee der neue Ritus betont den protestantischen Glauben. Er wurde von Protestantischen Professoren
geschaffen. Deshalb ist er verwerflich. Der alte Ritus drückt nur den alten Glauben aus. Deshalb muß
er aus Sicht der neugäubigen Bischöfe verboten bleiben. Das Motu propriu kann aus diesem Grunde nicht
kommen. näheres bei www.fsspx.info
@Zahnfee / Der alte Ritus & die Verfolgung durch den neuen Ritus Christus hat nur eine einzige Kirche
gegründet, deren Oberhaupt der Bischof von Rom ist. Man kann deshalb keine neue Kirche gründen. Verfolgung
der Priester des alten lateinischen Ritus: Wer den Ritus ohne päpstliche Erlaubnis zelebriert, darf sein
Priesteramt nicht ausüben (Suspension). Erzbischof Lefebvre wurde zuerst suspendiert (durch Paul VI.).
Exkommuniziert wurde er 1988 (durch Johannes Paul II.), weil er Weihbischöfe weihte, um die apostolische
Sukzesion weiterzugeben.
@Rudi Danke! „Dieser Erzbischof und seine Priesterbruderschaft St. Pius X. wurden seit dieser Zeit von
den damaligen Bischöfen in Europa und durch Papst Paul VI. verfolgt.“ Wie sieht diese Verfolgung aus?
Exkomm? Und nochmals, was spricht gegen die Gründung einer weiteren Kirche? Die Alt-Katholischen haben
sich doch auch aus ähnlichen Gründen abgespalten.
@Zahnfee Es geht um den alten lateinischen Ritus der lateinischen Teilkirche. Der römisch-katholische
Osten hat seine eigenen Riten. Papst Paul VI. hat 1969 einen neuen Ritus für die lateinische Teilkirche
kreiert. Dieser neue Ritus sollte den alten Ritus innerhalb der lateinischen Teilkirche ablösen. Der
alte Ritus sollte nur mehr für ältere Geistliche mit Sondererlaubnis gestattet sein, aber nicht mehr
an die jüngeren Priester weitergegeben werden. Erzbischof Lefebvre gründete deshalb auf Bitten von Seminaristen
das Priesterseminar Ecône (CH), um den alten Ritus nicht aussterben zu lassen. Dieser Erzbischof und
seine Priesterbruderschaft St. Pius X. wurden seit dieser Zeit von den damaligen Bischöfen in Europa
und durch Papst Paul VI. verfolgt. Auch wurde jeder andere Priester verfolgt, der dem alten Ritus die
Treue hielt. Priester, die diesen Ritus weiterzelebrierten, durften nur ältere Priester mit Erlaubnis
des Papstes sein.
Rudi Sorry, wenn ich da nochmal nachfrage, würde diesen Streit (?) zwischen V2 vorher/nachher gerne verstehen.
„Die katholischen Riten und der wahre apostolische Glauben sind grundsätzlich zwei verschiedene Themen.“
Okay. „Der neue Ritus ist gültig, weil er die grundsätzlichen Wesenselemente, die ein Sakrament zum
Sakrament machen, beibehält.“ Auch okay. „Der alte Ritus darf aber keineswegs verfolgt werden, wie dies
seit 1969 in der Kirche der Fall ist.“ Wie wird der verfolgt und von wem? Ist das nicht vergleichbar mit
dem Gehen getrennter Wege à la West-/Ostkirche? Wäre ja nur eine Spaltung mehr, und?
@Zahnfee / Riten & Glaube Die katholischen Riten und der wahre apostolische Glauben sind grundsätzlich
zwei verschiedene Themen. Der neue Ritus ist gültig, weil er die grundsätzlichen Wesenselemente, die
ein Sakrament zum Sakrament machen, beibehält. Der alte Ritus darf aber keineswegs verfolgt werden, wie
dies seit 1969 in der Kirche der Fall ist.
Hacki/Rudi „Diese wesentlichen Elemente Christi sind auch im Neuen Ritus vorhanden.“ Dann geht es doch
in Ordnung? Oder was sollt ihr denn neues Glauben?
@zahnfee 1. Gott ist immer derselbe, ewig unveränderlich. 2. In Jesus Christus, der zweiten göttlichen
Person ist die Selbstoffenbarung Gottes abgeschlossen. seitdem ist der Glaube der Apostel unverändert
geblieben. Die zahllosen Versuche (Luther, Arius, Pelagius, Gnosis …) einen „neuen“, „menschenlicheren“
Glauben zu entwickeln waren Irrwege. Nicht jede Veränderung im Ritus will einen neuen Glauben ausdrücken,
bis zu V2 handelte es sich meist um diese oder jene Betonung oder Hervorhebung. Tatsache ist, daß der
neue Ritus des V2 einen neuen Glauben ausdrücken will. Es geht um die Wahrheit, es geht um Jesus Christus.
@Zahnfee Er sprach ja vom apostolischen Glauben. Der richtige Glaube ist wichtiger als selbst der Ritus.
Im Osten haben sich die Riten anders entwickelt als im Westen – die wesentlichen Elemente im Ritus gehen
aber auf Christus und die Apostel zurück, da Christus alle sieben Sakramente eingesetzt hat, als Er auf
den Aposteln Seine Kirche gründete. Diese wesentlichen Elemente Christi sind auch im Neuen Ritus vorhanden.
Hacki „…der nachkonziliare Glaube ist neu und anders, und daher natürlich falsch. Das falsche wird
sich abgespalten.“ Ist der vorkonziliare Glaube nicht genauso falsch? Auch dieser Ritus hat sich erst
entwickelt und unterschiedet sich sehr von dem ursprünglichen Ritus gleich nach dem Tod eures Herrn und
Meisters.
Exkremente So etwas gibt es auch im Bistum Essen! Da gibt es schon mal am und neben einem Beichtstuhl
eine heftige Urinspur/-lache am Boden. (Die restlichen Begebenheiten darum erspare ich die hiesigen LeserInnen)
Es ist also ein weitverbreitetes Phänomen!
@MT18,3 gegen den Papst ist das nicht gerichtet. Er hat nicht den neuen Glauben. Das Problem sind „seine“
Arianer-Bischöfe (Lehmann, Algermissen, Sodano…), welche die eigentliche Macht ausüben!!!! im offene
Ungehorsam gegen den Papst. Oremus pro papa nostro B.XVI.!
Typisch Der Bischof verlegt zuerst die alte Messe um sie dann ganz abzuschaffen. Und die Pfarrkirche die
vom alten Pfarrer niemals der neuen Messordnung und deren Entheiligungen übergeben wurde, wird ab heute
für den neuen Kult umgestellt werden. Aber was kann man schon erwarten von der Widerstand der „Petrusbruderschaft“.
Die sind sowieso an Kompromissen interessiert, auch wenn es ungerechte sind seitens des Bischofs, auch
wenn sie dafür zur Allgemeinapostasie und dem häretischen Kult in diesem oder jenem Bistum schweigen
müssen. Ausserdem liegt die franz. Bischofsstadt za. 45 Min. entfernt von Niafles (mit dem Auto) und
ist deswegen für viele ältere Gläubigen von Niafles nicht erreichbar. Warum gehen die Indult-Tradis
sooft auf skandalöse Kompromisse ein? Ich habe aber gehört, ein älterer traditionell römisch-katholischer
Priester ohne Affiliation mit Indult usw. wird auch an kommenden Sonntagen in der Gemeinde Niafles in
einer eigens errichteten Kapelle die wahre römische Hl. Messe weiterhin lesen, für die Gläubigen die
nicht ganz nach Laval und der FSSP fahren wollen. Dieser Priester steht der Priesterbruderschaft St. Pius
X. nahe sowie der byzantinischen unierten Kirche, und geht deshalb nicht auf modernistische Kompromisse
ein.
falsch Spalter ist der, der sich gegen die Weisungen von Mutter Kirche stellt. und Mutter-Kirche ist nun
mal der Papst und seine bischöfe, da können die Piusler wettern was sie wollen
@tschibo endlich kapiert: der nachkonziliare Glaube ist neu und anders, und daher natürlich falsch. Das
falsche wird sich abgespalten. Schuld an der Spaltung ist selbstverständlich derjenige, welcher diesen
erfunden hat.
Spalterpilze Zu Zeiten des Sozialismus hat man von Spalterelementen gesprochen. Vermutlich gefallen sich
die Piusleute in der Rolle, die Spaltung in der zu betreiben und die Gläubigen zwischen Alt- und Neurituellen
aufzuteilen und dabei möglichst viele wunde Stellen zurücklassen, damit weitere Spalterpilze wuchern
können und es schließlich zum ersehnten (?) Schisma zwischen Alt- und Neurituellen kommt.
Altgläubige in Niafles? Schon wieder tauchen Altgläubige (=russische Altorthodoxe, sog. Raskolniki)
im Westen auf. Was haben die in Niafles in Frankreich zu suchen? Oder verwechselt Kreuz.net wieder einmal
die „Altgläubigen“ mit den Altrituellen (Freunde des alten Meßritus)? Oder folgt man bewußt der Doktrin
der FSSPX, welche die Welt glauben machen will, daß es in der katholischen Kirche jetzt neben dem alten
auch noch einen neuen Glauben gibt?