Der Wiener Dompfarrer hat sich wieder einmal medial in Szene gesetzt: „Sex ist etwas Wunderbares – im Idealfall nach dem Ehesakrament. Aber ich akzeptiere auch den Normalfall“. Von Rosi Mayr.
Der Wiener Dompfarrer Toni Faber als Superstar im Boulevard-Magazin ‘News’.
(kreuz.net) Die neueste Ausgabe des österreichischen Boulevard-Magazins ‘News’ hat es in sich. Auf zwei
Seiten präsentiert sich dort der Pfarrer der Wiener Dompfarrei, Domkapitular und Dechant Toni Faber,
als „Jesus Christ’s Superstar“.
Untertitel des Beitrages: Der göttliche Lifestyle des Dompfarrers.
Bild und Text bringen die berechtigte und selbstverständliche Zugehörigkeit des Geistlichen zur Wiener
Schickimicki-Gesellschaft nahe:
„In der Freizeit liebt es der Gottesmann lässig (powered by Diesel),
im Job bevorzugt er Boss.“
Oder: „Zu locker fallenden Jeans trägt Hochwürden City-Boots im staubigen
Used-Look, die Eye-Wear steckt cool im Kapuzen-Sweater.“
Auch das Auto des Gottesmannes paßt zu den
Erfordernissen der High-Society:
„Lifestyle-Kombi (Passat, schwarz)“ – Einsteigpreis bei 24.000 Euro.
Aber nicht nur des Geistlichen Outfit ist den Wünschen seiner Austro-Society Klientel angeglichen –
auch seine Ansichten bezüglich der katholischen Moral.
Zitat: „Sex ist etwas Wunderbares – im Idealfall
nach dem Ehesakrament. Aber ich akzeptiere auch den Normalfall“. Eh klar: Keusch bis zur Ehe ist abnormal.
Der Dechant
wörtlich: „In der Pfarrjugend ist’s drunter und drüber gegangen.“
Nach diesem Artikel dürfte es keinen
wundern, wenn im Mitteilungsblatt der Erzdiözese in absehbarer Zeit folgende Empfehlung erscheinen wird:
„Katholische Mädchen aufgepaßt. Wenn euch die Zukunft der Kirche am Herzen liegt – dann ab mit euch
zur Pfarrjugend, damit die zukünftigen Priester und Dechanten ihre notwendige sexuelle Erfahrungen machen
können.
Je nach Engagement habt ihr dann Chancen auf einen Job bei der Kirche.
Da man die fleischlichen
Vorlieben der zukünftigen Geistlichen Herren nicht kennt, sind auch Jungen sehr gerne gesehen Gäste.
Sie können auf einen Job in der unmittelbaren Nähe der Betreffenden hoffen.“
Der alte Spruch – Ist
der Ruf ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert – bewahrheitet sich im Fall des Wiener Domdechanten.
Nachdem
er sich mit der öffentlichen Segnung von Sodomisten im Wiener Stefansdom kirchlich empfohlen hat, sucht
er sich nun auch seinen Platz in der Gesellschaft.
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58 Lesermeinungen
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#59 Exkatholisch 02:57:09 | Sonntag, 8. November 2009
Natürlich ist Sex für Toni Faber etwas Wunderbares – schließlich hat er auch eine Affäre am Laufen.
Dabei predigt er selbst – wie hier diepresse.com/…gion/469642/index.do – dass er sich selbst an das
Zölibat hält. Die Kirche würde sich wundern was in seinem Penthouse in der Innenstadt so abgeht, wenn
man ohne Sex nicht leben kann, soll man eben nicht Pfarrer werden.
@laetare / Bekehrungsgeschichte „Theologie. Jo, des hot a Schuikolleg von mir a gmocht. Jetzt orbeit a
im erschten drin do beim Groër**. Wor immer a recht a Weiberer, bis er donn sei Leberleiden g’hobt hot,
do is a donn a bissl komisch worden. Da Faber-Toni, vielleicht kennst den jo.“ Herzlichen Dank für diese
Anekdote. Das Leiden des hw. Herrn Dompfarrers v. Wien deutet also auf eine ähnliche Bekehrungsgeschichte
hin, wie sie auch George W. Bush vor seiner Zuwendung zum Evangelikalismus erlebte. Demnach könnte es
in einigen Jahren sehr viele Bekehrungen in Österreich geben, denn die österreichische Jugend ist bereits
so dem Alkoholismus verfallen, daß sich bereits die Bundespolitik eingeschaltet hat. Betroffen sind aber
nicht die Gläubigen Mohammeds.
kreuz.net = antikirchliche polemik a la „stürmer“ In dem Artikel von R. Mayr, in dem sie den Wiener Dompfarrer
in einer sehr negativen Weise darstellt, ist es zu einer absolut indiskutablen Entgleisung gekommen. Im
Text wird als „fiktives Zitat“ gebracht: Da man die fleischlichen Vorlieben der zukünftigen Geistlichen
Herren nicht kennt, sind auch Jungen sehr gerne gesehen Gäste. Sie können auf einen Job in der unmittelbaren
Nähe der Betreffenden hoffen. Eine derart hetzerische und antikirchliche Diffamierung unter dem Deckmantel
„katholischer Nachrichten“ zu bringen, ist skandalös. Ich erwarte eine rasche Zurücknahme des Artikels,
zumindest jedoch des genannten „fiktiven Zitats“, das mit dem restlichen Inhalt des Artikels auch herzlich
wenig zu tun hat. Es ist reine antikirchliche Polemik, wie sie in ähnlicher Weise nur in kirchenfeindlichen
Diktaturen in Medien zu finden ist (auch etwa der „Stürmer“ hat sich immer gern dem Klischee gewidmet,
Priester seien pädophil). Dieses Niveau ist unerträglich.
@Athanasius / Cardinal Schönborns neue Meßriten Der angeführte Link ist nur eine der vielen möglichen
Spielarten des neuen Meßritus. Cardinal Schönborn ist und bleibt ein Bischof des neurömischen Ritus
bzw. der neuen römischen Riten. Denn es ist einfach falsch von einem neuen und einem alten römischen
Meßritus zu sprechen. Seit 1969 kann sich jeder lateinischer Priester seinen eigenen Ritus gestalten.
Es gibt keinen einheitlichen Ritus. Den alten Ritus“um der Einheit“ willen ausschalten zu wollen, das
ist deswegen ein fadenscheiniges Argument. Cardinal Lehmann am Ostersonntag in der ARD-Tagesschau: „Wir
wollen und können keine Kirche haben, die zwei Riten hat!“ Abgesehen von der neuen Ritenvielfalt gilt
Cardinal Schönborn aber als lehrmäßig rechtgläubig. Cardinal Schönborns Interesse gilt auch dem Christentum
in den USA. Er lehnt auch die Evolutionstheoriegläubigkeit der Europäer ab. Das zeigt schon viel über
seine Distance zum modernistischen Christentum in Europa.
#55 20mancro5 † 12:35:17 | Donnerstag, 7. Juni 2007
Na und Geistlicher mit reichlicher sexueller Erfahrun Was ist denn daran so schlimm.Er ist auch nur ein
Mensch. Soll er sich Zeugs rausschwitzen oder was?
@Rudolfus Medienwirksam mag es gewesen sein, aber ich bin noch nicht zu 100 % sicher über die guten Absichten
und den Einsatz für die katholische Praxis seitens des Cardinal Schönborn. Im Gegenteil. Oder wollen
Sie das hier www.kreuz.net/article.2017.htmlals rechtgläubige Praxis, d.h. Orthopraxis, bezeichnen?
@ nonno reden sie doch klartext, wenn sie sich trauen. aber lassen sie ihre dummen anspielungen. und ihre
verleumdung des hrn. dompfarrer ist bereits der redaktion gemeldet.
da faber-toni (ich lasse mal die an sich notwendigen Bemerkungen über Qualität, Wortwahl und Relevanz
aus, da man damit bei kreuz.net sowieso nur seine Zeit vergeudet). Ich hätte da ein Zitat* von einem
Ex-Chef von einem Ex-Freund, der nach der Matura ein paar Semester Theologie studiert hat. Der Ex-Chef:
„Theologie. Jo, des hot a Schuikolleg von mir a gmocht. Jetzt orbeit a im erschten drin do beim Groër**.
Wor immer a recht a Weiberer, bis er donn sei Leberleiden g’hobt hot, do is a donn a bissl komisch worden.
Da Faber-Toni, vielleicht kennst den jo.“ * Bitte Leser aus der Bundesrepublik, einen Dolmetscher zu konsultieren.
** Ja, so alt ist das Zitat schon!
@nonobisdomine / Schönborns Orthodoxie Hw. Faber dürfte mit dem Hinweis auf seine Pfarrjugendzeit Damen
gemeint haben. Er veranstaltete lediglich seine Allpaar-inclusive-Homopaare-Valentinssegnung bereits zum
mind. zweiten Male. Das wird Cardinal Schönborn sicherlich betrüblich stimmen, daß ihn ein enger Mitarbeiter
damit praktisch verrät – denn Cardinal Schönborn ist ja sicher rechtgläubig. Cardinal Schönborn hatte
einen Pfarrer namens Johannes Wahala: Dieser war zuerst Charismatiker, dann Homozielgruppenseelsorger
und auf einmal „outete“ sich dieser „Hochwürden“ Wahala selbst als Homopfarrer. Schönborn hat ihn dankenswerterweise
abgesetzt – trotz einer versuchten Medienmache der unsäglichen „profil“-Zeitung, das Waldheim-Groer-ÖVP-Vernadererblatt
der Sozialisten in Wien schlechthin. Cardinal Schönborn geht also sehr wohl gegen Homos vor.
@Doritta „Ich wage mir nicht auszudenken was bei Aufhebung dieses Gebotes dann alles vorkommen würde!“
Wenn alle Priester ehrlich wären, würden sich wirklich so einige wundern, was sie in Wahrheit für Leute
sind. Mehr sag ich erstmal nicht dazu.
@Athanasius Natürlich bin ich kein „Produkt des sexuellen Kulturmarxismus der 68er“. Wie kommen Sie zu
solchen unsinnigen Ferndiagnosen? Mit Marxismus oder Kulturmarxismus hatte ich – streng katholisch erzogen –
nie etwas am Hut oder zu tun. Nein, meine Kindheit wurde geprägt von der sexuellen Prüderie des damaligen
Milieukatholizismus; wir wurden ständig vor der Unkeuschheit gewarnt, aber keiner sagte uns, was das
ist. Gerade durch solche Geheimnistuerei wird aber die Neugier und Phantasie aufgeweckter Kinder erst
so richtig angeregt… Aber anscheinend sind ja auch Sie der Meinung, Kinder sollten zwar im Beichtunterricht
vor der „Unkeuschheit“ gewarnt werden, dürften aber im Alter von 10 Jahren noch gar nicht wissen, was
das überhaupt ist.
@Stimme aus dem Tradiland / Dummkopfdompfarrer v. Wien Da kann man als verantwortungsbewußter Erziehungsberechtigter
nur sagen: Keine Disco und keine Pfarrjugendbesuche! Man muß einfach vor dem Geist des Pastoralkonzils
und seiner Amtskirche warnen, das kann man nicht oft genug wiederholen.
Zum einer besonders saublöden Wortmeldung @ Amandla: Und was ich für Geschichten aus pfarrlichen Jugendgruppen
erzählen könnte – und auch aus so manchen Pfarrhöfen – … also ruhig geht’s da nicht zu – warum auch
das Leben aussperren? Da sind Sie auch noch stolz drauf? Ich kenne auch solche Geschichten. Bei einer
meiner letzten NOM-Messen, welche eine „Frühmette“ am Hl. Abend um 22.00 Uhr war, erlebte ich, wie zwei
mir als – unkeusches – Pärchen bekannte Jungerwachsene und Mitglieder der örtlichen KJ Lesung und Fürbitten
vortrugen. „Aha“, dachte ich mir, „die müssen natürlich die allgemein als – unkeusches- Pärchen bekannten
Leute zu diesem „Dienst“ heranlassen. Bald darauf darauf wurde das gemeinsame Kind des Pärchens geboren,
immerhin: Es wurde geboren. Wiederum bald darauf ging die ganze Geschichte mit einer Explosion hoch: Es
stellte sich heraus, dass der Vater des unehelichen Kindes mit einer weiteren KJ-lerin ebenfalls eine
intime Beziehung hatte. Die Beziehungen in dem Dreiergespann wurden damit atomisiert, auch die drei Familien
dieser Jungerwachsenen (durchwegs aktive Pfarrangehörige, der Vater des Doppelbeziehungsburschen sogar
Diakon) litten massiv darunter. Aber bis dahin wurde in der Pfarre für solchen Lebensstil Propaganda
gemacht. Solche Geschichten „braucht“ man „unbedingt“ in der Pfarre, denn – so Amandla – sie werden vom
„Leben“ geschrieben, so wie Mord, Hurerei und Banküberfall. Warum das „Leben aussperren“, wenn Blutschande
und Vergewaltigung Minderjähriger auch „Spaß“ machen?
@Athanasius Und auch nicht in Form des Staatssexunterrichtes ab der fünften Schulstufe für alle Klassen
des gesamten Landes nach dem Modell aus Aldous Huxleys Roman Schöne Neue Welt.
@Sirilo Sie sind nun was ich als Jugendlicher „ein Produkt des sexuellen Kulturmarxismus der 68er“ nenne.
Sie waren damals ja genau im ‘richtigen’ Alter. Kindisch ist nur, was Sie aus der Morallehre der Kirche
machen ganz im Stil der vergangenen Mai 1968-Zeit und der dementsprechenden heute noch in der BRD dominanten
Internationalpresse. Natürlich sollte kein viktorianischer Puritanismus in Sachen Sexualität vorherrschen
im Unterricht durch Priester, was in lateinischen Ländern auch nie so war (nur im Nordwesten). Für den
Christen ist Unkeuschheit jeder aussereheliche Sexualakt, der somit illegal ist, auch ist innereheliche
Sexualhandlung wobei es nicht zur Ejaculatio in der Vagina kommt, sondern ausserhalb. Man sollte Kinder
darüber vielleicht offenherziger aufklären als man es 1920 tat, aber man darf Kindern nicht sexuell
indoktrinieren wie es in den späten 1960ern geschah unter Einfluss der Theorien Freuds, Reichs und Kinseys.
Das führte ja auch direkt zu den innerkirchlichen pädophilen Verbrechen durch progressistische Kleriker
und zu den vielen Abtreibungen. Verantwortungsvolle Sexualität sollte man verkünden, mit technischen
Details, aber mit moralischer Warnung und erst im richtigen Alter. Nicht schon mit 10 Jahren. Und sogar
dann Schritt für Schritt. Mit Warnung vor den Folgen. Keine Storchengeschichten usw.
Ab in die Sauna… Die Meldung „Bischofsvikar in Sauna“ wird von mehr Menschen gelesen als „Bischofsvikar
geht an der Sauna vorbei“. Die erste Meldung hat Biss. Die zweite ist gediegen langweilig. Vielleicht
geht der Bischofsvikar aus seelsorgerlichen Gründen in die Sauna und erreicht so vielleicht mehr Menschen
als anderswo?
„Sie werden sich Lehrer suchen, die ihren Ohren schmeicheln …“ Dies prophezeite bereits der hl. Paulus
für die spätere Zeit. Dieser Wiener Dompfarrer sagt in Ausdruck und Inhalt genau das, wie es die trendige
„Society“ und das „News“-Magazin gerne hören. Was soll man von einem Dompfarrer erwarten, der zu St.
Valentin Segensfeiern veranstaltet, wo er „alle Paare“, ausdrücklich auch Homopaare willkommen heißt?
Anstatt daß er lehrt, was die Kirche lehrt, verkündet er sich und die Hollywood-Life-Ball-Society und
marschiert so in die Arme des Teufels, und gibt ein schlechtes Beispiel. Es ist fraglich, ob ihn jemand
für katholisch hält und ihm nachfolgt! Die Leute, auch in Wien und Österreich nicht, sind ja nicht
so naiv, daß sie Katholisches nicht einmal ansatzweise von Zeitgeistgefasel unterscheiden könnten.
#38 Nachtlaterne 07:14:18 | Mittwoch, 6. Juni 2007
wenn pfarrer …nicht mehr nach den geboten gottes fragen zählen nur noch ihre eigenen… dass dieser
pfarrer aber immerhin noch am stehkragen als pfarrer erkennenbar ist, ist schon wirklich außergewöhnlich.
vielleicht aber hat er sich auch nur für die medien so geautfitet.
tauentzien Whiskey volllaufen lässt und nicht mehr weiß, was vorne und hinten ist Wenn man sich „tauentzien“
nennt, muss man auch nicht gleich knöchern protestantisch sein. Die Katholanten sind genau so engstirnig
wie Protestoliken. Konfessionen sind immer engstirnig und nie besser als sie glauben zu sein. Aber auch
da gilt: die Nürnberger hängen keinen; es sei denn sie hätten ihn (m). :(3
Toni Faber wieder einmal ganz trendi Er sieht ja wirklich sehr schick aus, zumindest auf obigem Foto!
Und er hält nicht mit seiner Meinung zurück. Ob das dem Ansehen der Kirche nützt? Jedenfalls gewinnt
man bei Betrachtung dieses Artikels und gerade des jüngsten Skandales (Bischofsvikar in Sauna…) den
Eindruck, daß das geforderte keusche Leben eine hohle Fassade ist. Was setzen wir Laien uns für die
Aufhebung des Zölibates ein, wenn ohnehin jeder macht was er will? Ich wage mir nicht auszudenken was
bei Aufhebung dieses Gebotes dann alles vorkommen würde! Diese Geschichten sind desillusionierend und
kein gutes Beispiel. Kein Wunder, daß die Kirche an Glaubwürdigkeit in dieser Hinsicht verliert! Wenn
es schon die eigenen Leute so treiben. Und niemand dieses Verhalten endlich sanktioniert! Lächerlich
die Beschreibung des angebl. „Unkeuschen“ im Kathechismus der kathol. Kirche! Wenn der Artikel wirklich
so stimmt wie abgedruckt, hätte sich Toni Faber in seiner Erzählkunst zurückhalten sollen.
Sirilo,danke für ihre Einblicke in die alpenländische Wunderwelt. Man kann selbst hier auf kreuz-net
noch lernen was einem in Erdkunde usw seinerzeit verwehrt blieb. Aber mal im Ernst: Der Mensch sollte
im Idealfall auf Gott ausgerichtet sein.Diese Anforderung verbietet schon aus sich selbst heraus jegliches
narzistische Kreisen um sich selbst. Das hat aber nicht nur was mit unkontrollierter Geschlechtlichkeit
zu tun, auch mit saufen, fressen und vielen anderen Dingen mehr. Verzicht ist letztendlich immer das Wort
welches bei allen Lebensentscheidungen an erster Stelle steht. Stehen muß. Erst dann kann ich meinen
weiteren Weg fortdenken: Verzicht:auf das Bier, den Schnaps, den guten Wein, den Sekt, die Weinbrandbohnen
usw wenn ich nach der Feier noch am eigenen Steuer nach Hause fahren will. Verzicht: auf ganz viele Hobbies
und auf ganz viel Partymachen, wenn ich als Leistungssporter unterwegs bin. Das ganze Leben ist von Verzicht
gekennzeichnet und wird so akzeptiert. Nur beim Thema „SEX“ wird sich ständig aufgeregt und der „Unwissende“
herausgekehrt. Lächerlich ist das! Kindisch und eines Erwachsenen unwürdig! Und noch etwas im Ernst:
Jeder Mensch muß für das Geradestehen was er so alles anstellt! Ich bin nicht verpflichtet für anderleuts
Oberflächlickkeiten den Kopf und den Geldsack hinzuhalten: Wer also rumhurrt und sich so auf vielfältige
Art und Weise sein Leben ruiniert, ob er Alimente zahlen muß oder an Aids verreckt, soll er selber zusehen
wie er das geregelt bekommt. Oder sehen sie das anders?
@möchtegern-kathole: „Unkeuschheit ist sündhaft“ Aber was ist Unkeuschheit? Als ich im Jahr 1952 im
zarten Alter von 9 Jahren Beichtunterricht hatte, mußten wir lernen: „Du sollst nicht Unkeuschheit treiben!“
Und überdies enthielt unser Beichtspiegel die Frage: „Habe ich unkeusche Körperteile berührt?“ Aber
niemand, weder der Pfarrer, der Lehrer noch die Eltern war bereit, uns zu erklären, was Unkeuschheit
ist und welche Körperteile unkeusch sind. Erst dadurch wurden wir damals neugierig und forschten heimlich,
was wohl Unkeuschheit sein könnte und welche Körperteile dabei zum Einsatz kämen. So gelangten wir
Dorfkinder im bayerischen Voralpenland schließlich zur Erkenntnis des Geschlechtlichen, provoziert von
der prüden und verklemmten Geheimniskrämerei der Erwachsenen. Es hieß dann bei uns „Adam und Eva“-Spielen
und machte uns den ganzen Sommer hindurch großen Spaß. Also: 1. Was ist bitte Unkeuschheit? 2. Warum
ist sie sündhaft? (P.S. Wußten Sie, daß Adam und Eva nicht gültig verheiratet waren? Es fehlte die
freie Wahl des Ehepartners. Sie waren zwangsverheiratet, was zur Ungültigkeit der Ehe führt…)
Nein, turk… …schwach vom Geistlichen, sich auf diese Diskussion einzulassen. Mich interessieren seine
pubertären Erfahrungen auch nicht. Aber als Priester hat er sich von dier Art medialer Vermarktung in
Einzelthemen zurückzuhalten. Denn GOTT weiss, was im Verborgenen passiert und kann es gewichten. Das
sollte ihm reichen.
??? Erfahrung ??? Das ist la lächerlich. Welche glaubens- und sittenmäßigen Konsequenzen hat denn der
genannte Dompfarrer aus seinen „Erfahrungen“ gezogen? Und wen interessiert es bitte wirklich, welche pubertären
und spätpubertären „Erfahrungen“ er gemacht hätte? Was heißt das überhaupt? Schwach von NEWS, wenn
es nicht nachbohrt: was konkret, welche Erfahrung ganz genau? Oder um mit ähnlichen Zeitschriften auf
solchem Niveau das alles ganz anders zu hinterfragen: wen bitte interessiert irgendein „Sex“ aus dem Jahr
Schnee, wenn doch die „veröffentlichte Meinung“ diesbezüglich ständig frägt: wie wird der „Sex“ der
Zukunft aussehen … einfach lächerlich, dieses Herumgerede ohne konkrete Fakten.
Vor-erfahrungen Was ist gegen einen Priester einzuwenden, der sexuelle Vor-Erfahrungen hat? Ich denke
mal, die meisten der heutigen Priester haben sie gehabt.
@Gunsenum kaufen Sie sich bitte einen Katechismus mit Kapitel zur kath. Morallehre. Wenn der Priester
das als „Normalfall“ bezeichnet, akzeptiert er es mit dieser Aussage. Deshalb darf er es nicht als „Normalfall“
bezeichnen.
@Gunsenum: Ja man(n) muss auch wegschaun bei einer schönen Frau… die Mausis sind böse!!! verführerisch!!!
@VirFortis: Du hast recht, er ist eher wie der schmalbrüstige Fightclub-Heini.
Ein Passat zu 24.000 EUR Was soll daran besonders sein? Das ist untere Mittelklasse. Einen Priester in
seinem Rang und Aufgabenbereich könnte ruhig etwas mehr Sicherheit und Komfort zustehen.
Verkündigung der Heilswahrheit, nicht der „Erfahrung“ Bischof, Priester und Diakon haben in der katholischen
Verkündigung auch im Bereich aller zehn Gebote die Heilswahrheit gemäß der Schöpfungs- und Erlösungsordnung
zu verkünden, um allen suchenden Menschen den von Gott vorgegebenen Weg aufzuzeigen, der dann konkret
ins eigene Leben umgesetzt wird. Die Verkündigung vollkommen fehlbarer, verwechselbarer und ständig
wechselnder „Erfahrungen“ bringt dagegen gar nichts, wenn sie nicht absolut gereinigt sind vom Lehramt
der Kirche und als solche bereinigt in die Verkündigung einfließen. Man kann nur hoffen, daß der genannte
Dompfarrer wirklich Seelen erreicht, die dann auch sonst nicht gerettet worden wären. Aber die Valentinssegnungen
sprechen nicht unbedingt dafür. Beten wir für ihn.
Regt Euch doch net auf! Der Dompfarrer beschreibtlediglich relae Zzustände, mit der „DIE Jugend“ und
„DIE Menschen“ und „DIE Katholiken“ anscheinend ein Arrangement gefunden haben. Und was tut kreuz.net?
INtendiert, dass das Alles schmutzig und falsch und sündig sei. das Plädoyer des Dompfarrers für die
körperliche Liebe, für die individuelle Entscheidung des Menschen betreffs Auslebens seiner Sexualität
finde ich gut – andernfalls kommen verklemmt-verschreckte Jugendliche 8wie bei der Nationalwallfahrt nach
Fulda oder in den GETRENNTEN Zeltlagern der Piusfreunde!) heraus, oder neurotische Priesterlein, die beim
Anblick einer Frau rot anlaufen und den Blick zu Boden schlagen.
angezogen? Sollen die beiden etwa angezogen in die Sauna gehen? Wenn es eine „gemischte Sauna“ war, könnte
man sich natürlich Gedanken machen, sofern man was gegen Protestanten in der Sauna hat.
Ganz schön was los in Wien Nicht nur, dass ein Wiener Bischofsvikar mit einem Mönch (!) nackt in der
Sauna schwitzt und sich anschließend mit Whiskey volllaufen lässt und nicht mehr weiß, was vorne und
hinten ist – nun propagiert auch der Homopaare segnende Dompfarrer die „freie Liebe“. Als Laie macht man
sich da so seine Gedanken.
schön, dass … … sich endlich auch ein Pfarrer traut es zuzugeben – Sex ist etwas Wunderbares. Und
was ich für Geschichten aus pfarrlichen Jugendgruppen erzählen könnte – und auch aus so manchen Pfarrhöfen – …
also ruhig geht’s da nicht zu – warum auch das Leben aussperren?
Vorgesetzte „Sein direkter Chef ist Metropolit-Erzbischof Christoph Cardinal Schönborn (O.P.) von Wien.“
Da müßte man genau hingucken, ob es wirklich der Fall ist. Vermutlich ist sein direkter Chef nämlich
der Domprobst.
Schicki-Micki Ich weiss gar nicht, was man sich aufregt. Gerade Wien ist doch eine Schicki-Micki-Stadt
sonders gleichen. Außer natürlich die bei kreuz.net schreibenden katholischen vorzeige Wiener (Würstchen).
MattII auf mich wirkt er eher wie Edward norton in „Fight Club“ Seinen Passat kann man ihm nicht vorwerfen –
ist ja immerhin kein Bentley oder Aston Martin. In Wirklichkeit is er ein armer Teufel der auf der Uni
indoktriniert worden ist dass man hetzutags hip und cool sein muß um die Jugend zu erreichen, da in Wahrheit
das gegenteil der Fall ist…
@Rudolfus Wieso sollen Sudetendeutsche Adelsmenschen nun wichtiger sein als andere Kardinäle? Für mich
nicht. Die Schönborns haben vielleicht im nostalgisch-kitschigen Wien viel Ansehen, aber wohl kaum ausserhalb
der katholischen und österreichischen Kreise. Natürlich ist die ganze Homo-Infiziertheit und die sexuelle
Perversion seiner höchsten Klerusmitglieder am Ende Schuld des Kardinal Schönborn O.P. selbst. [v.d.Red.zens.]
Die Lage der österreichischen Kirche ist aber direkt seine Schuld, Gott wird ihn für diese publizistischen
Verbrechen und Sündegutheissungen in Medien seitens seines Höchsten Klerikers, sowie für das liturgische
Verderben des österreichischen Volkes unter seinem Episkopat, zu Rechenschaft ziehen. So ist es nun einmal.
Ich respektiere Schönborn, aber das ändert an der Tatsache seiner Verantwortlichkeit für die ganze
Vernichtung gar nichts. Persönlich nehme ich Schönborn O.P. nicht ernst als Kirchenmann. Kardinal Biffi
und Kardinal Siri, das sind Kirchenmänner, aber Schönborn wohl kaum, mag er auch den sehr doppeltzungigen
und defektiven „Katechismus der Katholischen Kirche“ mitgestaltet haben. Gott rechnet nicht nur auf Orthodoxie
sondern auch auf Orthopraxis ab, beim persönlichen Gerichte. Und dieser Dompfarrer kommt mir heteropraktisch
vor. Nicht nur sexuell.
In seinem legeren Jäckchen kommt er mir vor wie ein Abklatsch von Superman… normalerweise ist er ein
gewöhnlicher Typ von der Straße. Seine Klamotten sind das übliche Zeug, was man so trägt. Doch wenn
das Übel überhand nimmt, dann schmeisst er das Jäckchen ins Pfützchen und wird zum Superman-Geistlichen.
Er ist der Liebling der Massen, die Mädchen kreischen und reissen ihm die Kleider vom Leib. Er ist „the
real thing“, der abgebrühte Superheld, der Mann mit dem stolzen Auto, der gegen das Unrecht kämpft.
Zum Beispiel: partyscheue Langweiler und Homogegner. Er bringt die Liebe von seinem Himmelsritt mit Tempo
200 in jede Jetset-Party, damit der Spaß nie endet für die Spaßgesellschaft.
Wichtige Aussagen über die Amtskirche Dieser Geistliche ist nicht irgendjemand, es ist der Pfarrer der
Metropolitan- und Erzbischofskirche von Wien, der österreichischen Bundeshauptstadt. Sein direkter Chef
ist Metropolit-Erzbischof Christoph Cardinal Schönborn (O.P.) von Wien. Und Cardinal Schönborn, ein
gebürtiger Sudetendeutscher, ist ja weltkirchlich nicht irgendjemand!
wenn’s stimmt Der Dechant wörtlich: „In der Pfarrjugend ist’s drunter und drüber gegangen.“ Da scheint –
wenn’s stimmt – jemand auszusprechen, was viele vermuten oder unterstellen.
einfach nur peinlich! Die Ausführungen des Wiener Geistlichen sind einfach nur peinlich! Hoffentlich
bekommt er vom Kardinal einen ordentlichen Einlauf verpasst.
Im Normalfall… Dieser Pfarrer wirbt um ein wildes Sex-Leben von Jugendlichen. Wenn dort jeman beichtet,
daß er unkeusch gelebt hat, wird er wohl nur noch lachen… Hat er vielelicht den falschen Berufß denn
mit der Lehre der Heiligen Mutter Kirche ist diese Ansicht wohl nicht in Einklang zu bringen! Zuständ
sind des…
Und der Erzbischof v. Wien? Was sagt der dazu, daß sein Kathedralpfarrer jährlich Homosegensfeiern veranstaltet?
Er ist ein schwerwiegender Irrlehrer und Pfarrer der Bischofs- und Metropolitankirche von Österreichs
Bundeshauptstadt Wien.