Mons. Richard Williamson
Ein Ketzer ohne es zu wissen?
Mons. Williamson von der Piusbruderschaft will keine Versöhnung mit dem Vatikan, der sowieso eine „andere Religion“ verkünde. Kritik an Benedikt XVI. übt der Bischof schon lange unverblümt.
Bischof Richard Williamson
Bischof Richard Williamson
(kreuz.net) Ende Mai gewährte Bischof Richard Williamson dem englischsprachigen Forum ‘Angelqueen’ ein Interview.

Mons. Williamson ist einer der vier von Erzbischof Marcel Lefebvre im Jahr 1988 gegen den Willen Roms geweihten Bischöfe.

Im Interview erklärt der Bischof, daß es zwischen dem Vatikan und der Priesterbruderschaft St. Pius X. immer wieder Kontakte, aber nur wenige Gespräche gebe:

„Die lehramtlichen Positionen gehen zu weit auseinander – so weit wie zwei verschiedene und zutiefst gegensätzliche Religionen.“

Bischof Williamson lehnt eine „volle kanonische Regulierung durch den Heiligen Stuhl“ ab. Zuerst müsse er wissen, daß keine Gefahr besteht, die Wahrheit oder den Glauben zu verraten.

Wenn er eingeladen werde, anderen in den Treibsand zu folgen, müsse er ablehnen.

Als größte Schwäche des Traditionalismus bezeichnet Bischof Williamson den Wunsch, die Kirche der 1950er Jahre wiederherzustellen. Dafür hat er das englische Wort „fiftiesism“ kreiert.

Seine Begründung lautet: Zum einen seien die 50er Jahre für immer vorbei und zum anderen gar nicht so gut gewesen wie manchmal dargestellt.

Die 50er Jahre hätten die 60er mit der „Katastrophe des Zweiten Vatikanums“ vorbereitet.

Bischof Williamson über Benedikt XVI.

Mons. Williamson wird gerne zum rechten Flügel der Piusbruderschaft gezählt. Er hält Benedikt XVI. für einen Häretiker, der jedoch rechtmäßig auf dem Stuhl Petri sitze.

Das erklärte er im Oktober 2006 vor dem von der Piusbruderschaft publizierten US-Magazin ‘The Angelus’. Die These wiederholte er bei verschiedenen Anlässen.

Einem willentlichen Apostaten ist es – so Bischof Williamson – unmöglich, der Kirche als rechtmäßiger Papst vorzustehen. Doch bei Papst Benedikt XVI. kann der Bischof keine wissentliche und willentliche Leugnung eines definierten Dogmas feststellen.

Dennoch hat Mons. Williamson Schwierigkeiten mit dem modernen Denken des Papstes.

Das Problem bestehe darin, daß der moderne Denker die Existenz einer objektiven Wahrheit, die jeden Irrtum ausschließt, leugnet.

Er werde zwar einwilligen, daß 2 + 2 = 4 ergebe. Gleichzeitig sei er aber auch bereit anzuerkennen, daß das Ergebnis fünf, sechs, 600.000 oder sonst etwas sein könnte.

Auf diese Weise werde die Wahrheit zum Produkt des eigenen Verstandes.

Der Bischof entdeckt die moderne Relativierung der Wahrheit auch im Denken des Papstes. Benedikt XVI. glaube zum Beispiel, daß sich die katholische Wahrheit verändere.

So habe er wichtige, unveränderbare Aussagen des Lehramtes – wie den Syllabus von Pius IX. oder die Enzyklika ‘Pascendi’ von Pius X. – relativiert.

Benedikt XVI. könne nicht verstehen, daß die antimodernistische Lehre seiner Vorgänger von unveränderlicher Natur sei – so Bischof Williamson: „Sein armer Verstand ist krank, vergiftet von der modernen, besonders der deutschen Philosophie, die den Verstand vom Objekt trennt.“

Mons. Williamson anerkennt, daß der Papst hochgebildet sei: „Aber er hat – wie viele Kirchenmänner sogar vor dem Zweiten Vatikanum – die falsche Philosophie gelernt.“

Zu Papst Johannes Paul II. erklärt Mons. Williamson, daß dieser einen sogenannt konservativen Konziliarismus gefördert habe. Dafür sei er von 2.000 sogenannt konservativen Bischöfen gepriesen und von anderen 2.000 sogenannt liberalen Bischöfen verurteilt worden.

Nur zwei Bischöfe – offenbar Erzbischof Marcel Lefebvre († 1991) und Bischof Antonio de Castro Mayer († 1991) von Rio de Janeiro – hätten bemerkt, daß Johannes Paul II. nicht wirklich „konservativ“, sondern „konziliar“ gewesen sei.

„Wie hätte der verstorbene Papst menschlich gesprochen begreifen sollen, daß die 4.000 Bischöfe abnormal und die zwei normal waren?“

Früher wäre das anderes gewesen. Ein Papst hätte intelligente und rechtgläubige Theologen ins Heilige Offizium – der heutigen Glaubenskongregation – gesetzt.

Diese hätten einem Neo-Modernisten [Benedikt XVI.] auf den Zahn gefühlt:

„Sie haben geschrieben, daß die Enzyklika Pascendi nur ein ‘wesentlicher Ankerplatz’ ist. Das läuft auf eine Häresie hinaus. Entweder Sie widerrufen oder der Papst hat die Vollmacht, Sie zu exkommunizieren. Wählen Sie.“

Doch diese letzte Zuflucht sei heutigen Kirchenmännern verwehrt, da die kirchliche Autorität von Neo-Modernisten selber repräsentiert werde.

Erzbischof Lefebvre, der in den 70er Jahren vom Heiligen Offizium wegen seiner Kritik am Zweiten Vatikanum zur Rechenschaft gezogen wurde, habe dabei seinen vatikanischen Gesprächspartnern erklärt:

„Ich sollte auf Eurem Platz sitzen und Sie auf meinem.“
      
404 Lesermeinungen
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#404   avila   00:23:50 | Donnerstag, 5. Juli 2007
Für interessierte Leser:
Zu der Frage, wie verbindlich das Konzil ist, habe ich jetzt einen interessanten Aufsatz von Pater Lugmayr gefunden. www.kath-info.de/Konzil.html
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#403   Juhuben Cantuja   09:31:00 | Montag, 25. Juni 2007
Benedikt: bedenklich
sie haben mit Recht hervor, ein Konzil sei kein Kongress von Theologen, wo man sich mit unverbindlichen Aussagen zufrieden gibt. Allein es gehört zum katholischen Selbstverständnis, dass jedes verbindliche Dokument sich auf ein vorhergehendes Dokument beruft, das dadurch in einer gewissen Weise vervollständigt wird. Wenn Sie nun erklären, das Dokument nostra aetate bedürfe kein theologischen Überhöhung, dann frage ich Sie, wie anders wollen Sie seine Verbindlichkeit begründen. Leitet man die Verbindlichkeit der Konzilsdokumente daraus ab, dass es sich um Willenserklärungen der daran beteiligten Konzilsväter handelt, so ist dies Wasser auf die Mühlen jener, die behaupten es handle sich um willkürliche Akte jener Gruppe von Konzilsväter, die mit Hilfe der Päpste Johannes XXIII und Pauls VI am Konzil die Oberhand gewinnen konnten.
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#402   Benedikt   17:19:13 | Sonntag, 24. Juni 2007
@ Juhuben
Es ist doch völlig klar, dass ein Konzilsdokument keine unverbindliche Erklärung sein kann. Ein Konzil ist schließlich kein besserer Theologenkongress. Auch Nostra Aetate ist dementsprechend bindend. Freilich stellt sich die Frage, wie diese Verbindlichkeit im Fall von Nostra Aetate zu verstehen ist. Dieses Dokument ist lehrt ja nichts über irgendwelche Glaubensinhalte, sondern schreibt fest, wie das Verhältnis zu den nichtchristlichen Religionen zukünftig ausgestaltet sein soll. Von daher halte ich es auch für völlig verfehlt, diese Dokument irgendwie theologisch zu überhöhen. Das entspricht schlicht und einfach nicht seinem Charakter.
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#401   Juhuben Cantuja   16:45:41 | Sonntag, 24. Juni 2007
Benedikt: es herrscht Unklarheit
Hinsdichtlich der Verbindlichkeit der Konzilserklärung liegt leider eine gewisse Unklarheit vor. Der nachfolgende Text (Denzinger 4350) gibt uns hierfür ein treffendes Beispiel:
Unter Berücksichtigung des konziliaren Verfahrens und des pastoralen Zieles des gegenwärtigen Konzils definiert das heilige Konzil nur das im Bereich des Glaubens oder der Sitten als für die Kirche verbindlich, was es selbst offen als solches erklären sollte. Daqs Übrige aber, was das heilige Konzil vorlegt, müssen alle und jeder einzelne Christgläubige als Lehre des obersten Lehramtes der Kirche annehmen und festhalten entsprechend der Absicht des heiligen Konzils selbst, wie nach den Grundsätzen der theologischen Interpretation aus dem behandelnden Gegenstand oder aus der Aussageweise deutlich wird.Wenn Sie mir darüber etwas Klarheit verschaffen könnten wäre ich Ihnen sehr dankbar.
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#400   Benedikt   15:20:40 | Sonntag, 24. Juni 2007
@ Stöhr
Ob ein Dokument „keinen dogmatischen Anspruch erhebt“ (oder welchen dogmatischen Anspruch es erhebt) ist nicht davon abhängig, dass andere Leute mit dummen und unbrauchbaren Begriffen wie „Pastoralkonzil“ um sich werfen. Sondern das ergibt sich aus den Aussagen des jeweiligen Dokuments unter Interpretation durch den gesunden Menschenverstand.
Bitte? Kann jetzt etwa jeder selber für sich entscheiden, welche Dokumente dogmatischen Anspruch erheben, oder was?
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#399   Leblhuber   01:05:14 | Sonntag, 24. Juni 2007
Stöhr, mit dem gesunden Menschenverstand!
Ob ein Dokument „keinen dogmatischen Anspruch erhebt“ (oder welchen dogmatischen Anspruch es erhebt) ist nicht davon abhängig, dass andere Leute mit dummen und unbrauchbaren Begriffen wie „Pastoralkonzil“ um sich werfen. Sondern das ergibt sich aus den Aussagen des jeweiligen Dokuments unter Interpretation durch den gesunden Menschenverstand.
Der gesunde Menschenverstand eines Lacandonen, oder der gesunde Menschenverstand eines schlecht und recht alphabetisierten Europäers, oder der gesunde Menschenverstand eines kath. Fundis?
Wer ist hier zur Interpretation befähigt? Oder brauchen wir zur Deutung das gesunde Volksempfinden? Welches Volk wäre dann zur Auslegung berechtigt?
Zur Interpretation eines Dokuments ist Ihr gesunder Menschenverstand jedenfalls nicht qualifiziert. Üben Sie sich in Bescheidenheit und denken Sie daran, dass Sie immer zu wenig wissen. Ein wenig Selbsterkenntnis und schon steht Ihnen der Himmel offen.
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#398   Ydefix   00:37:52 | Sonntag, 24. Juni 2007
Wer getauft ist,
wird dadurch Mitglied der römisch-katholischen Kirche (der einen, heiligen, katholischen Kirche des Glaubensbekenntnisses). Aber zum Christentum gehört auch, dass man sich allen Dogmen und damit dem von Christus eingesetzten Lehramt vollständig unterwirft. Das tut ein Protestant nicht, sondern er leugnet sämtliche Dogmen.
Ein Dogma ist, dass außerhalb der römisch-katholischen Kirche niemand gerettet werden kann.
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#397   Protestant   00:24:58 | Sonntag, 24. Juni 2007
@daniel stöhr
Sind wir als Christinnen und Christen nicht alle Schwestern und Brüder…?
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#396   Ydefix   00:22:09 | Sonntag, 24. Juni 2007
@Protestant:
Also eine römisch-katholische Gemeinde ist ganz sicher nicht „Schwestergemeinde“ von protestantischen Gruppierungen. Wenn eine sich so nennende „Gemeinde“ dies von sich behauptet, dann ist dies der sichere Beweis, dass es sich um keine Katholiken handelt.
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#395   Protestant   00:15:19 | Sonntag, 24. Juni 2007
Lasst sie mal…
Lasst doch die häretisch-schismatischen Abweich-Piusse(HSAP)machen,was sie wollen!In unserer röm.-kath. Schwestergemeinde hagelt es ja schon Austritte, seit der Priester erklärt hat, er wolle-sobald die Genhemigung aus Rom vorliegt- wieder mehr Messen in der lateinischen Liturgie abhalten!
Aber ich habe es ja immer gesagt- die HSAP wird der Tod der röm.-kath. Kirche sein…und wer sie als röm.-kath. Christ gewähren lässt, schaufelt sich sein eigenes Grab!
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#394   Ydefix   00:10:51 | Sonntag, 24. Juni 2007
@Juhuben:
Ob ein Dokument „keinen dogmatischen Anspruch erhebt“ (oder welchen dogmatischen Anspruch es erhebt) ist nicht davon abhängig, dass andere Leute mit dummen und unbrauchbaren Begriffen wie „Pastoralkonzil“ um sich werfen. Sondern das ergibt sich aus den Aussagen des jeweiligen Dokuments unter Interpretation durch den gesunden Menschenverstand.
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#393   Juhuben Cantuja   00:05:22 | Sonntag, 24. Juni 2007
Graf von Galen
nostra aetate wurde von Paul VI gebilligt. Wenn Sie es ablehnen müssen Sie wenigstens erkennen, dass Paul VI möglicherweise kein Papst war sondern jemand der so tat als wäre er der Papst. Ich sage bewusst möglicherweise, denn es steht niemandem ausser einem Papst zu, eine solche Aussage als gewiss zu verkünden. Wenn Sie dazu nicht fähig sind, müssen Sie auch das Dokument, in Anbetracht dessen, dass es keinen dogmatischen Anspruch erhebt als pastoral berechtigt anerkennen
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#392   Graf von Galen   22:52:00 | Samstag, 23. Juni 2007
Wider VII, @ Juhuben Catuba
Nostrae Aetate ist mit dem katholischen Dogma
„extra ecclesiam nulla salus“ nicht vereinbar, da die
falschen Religionen nicht zugleich gut und schlecht
sein können.
Daß die VII- Kirche den Missionsauftrag nicht mehr
ernst nimmt und die Götzendienstveranstaltungen Assisi
1986 u. 2002 und Fatima 2004 sind die schlechten Früchte dieser Verirrung. Nach meiner Meinung ist es
die Pflicht eines jeden Katholiken sich eher erschießen
zu lassen, als ein Machwerk wie NA zu unterschreiben.
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#391   GerdEric   18:33:29 | Samstag, 23. Juni 2007
@Rudolfus
Isch weiss :-$
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#390   Rudolfus   15:45:33 | Samstag, 23. Juni 2007
@GerdEric / KP =
= Kommunistische Partei
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#389   GerdEric   15:43:45 | Samstag, 23. Juni 2007
könnten genauso gut von einer KP-Heimseite stammen.
KP = Katholische Pastorale?
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#388   Rudolfus   15:40:10 | Samstag, 23. Juni 2007
@Dr. Hegel / Geschwafelpostings
Das Evangelium nach Leblhuber verrät sich durch seine auftrumpfende Geschwätzigkeit – leeres Stroh.
Leblhubers leere Geschwafelpostings könnten genauso gut von einer KP-Heimseite stammen.
Jemand, der nicht über die katholische Lehre Bescheid weiß, diese aber von vornherein verurteilt, mit dem kann man nicht diskutieren.
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#387   Juhuben Cantuja   13:38:24 | Samstag, 23. Juni 2007
Graf von Galen: umso schlimmer für die Tatsachen
Als Hegel einmal darauf aufmerksam gemacht wurde, dass seine Aussagen mit der Wirklichkeit nicht übereinstimmten, gab er einfach zur Antwort: umso schlimmer für die Tatsachen. Genau dieses Schema legen Sie Ihren antworten zu Grunde. Benedikt XVI hat Sie mit Recht darauf aufmerksam gemacht, dass die kirchlichen Oberen mit der Gutheissung von Nostra aetate und kein Dogma angetastet hätten und Sie fahren fort zu behaupten, es seien Häresien.auch Kardinal Seper stellte seinerseits dem Erzbischof die Frage, ob er es für möglich halte, dassder Papst durch die Kundmachung und Vorschreibung des meuen Ordo Missae und dass die Gesamtheit der Bischöfe durch dessen Annahme eine neue, eine „konziliare“ kirche eine mit der katholischen Kirche unvereinbare Kirche eingerichtet und um sich gechart habe“ Eine Antwort ist bis auf den heutigen Tag ausgeblieben und es ist zu befürchten, dass wenn es noch lange der Fall sein wird, die Gläubigen den FSSPX Priestern allmählich davon laufen, denn der Ansprechpartner in Rom, Kardinal Hoyos, ein genialer Stratege versteht es meisterhaft diesen Widerspruch auszunützen und mit Bischof Fellay und Pater Schmidberger ein Katz und Maus Spiel zu treiben.
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#386   Dr. Christoph Heger   22:28:41 | Freitag, 22. Juni 2007
Das Evangelium nach Leblhuber
Jesus, der Christus, hatte eine ganz andere Botschaft.
Das Evangelium nach Leblhuber verrät sich durch seine auftrumpfende Geschwätzigkeit – leeres Stroh.
MfG
Christoph Heger
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#385   Leblhuber   22:22:01 | Freitag, 22. Juni 2007
An den Club der Rechtgläubigen!
daß nämlich jeder Gläubiger, der Freimaurer wird, in den Stand der Todsünde eintritt
Cardinal König hat seinen unkatholischen Geist und seine Häresiegläubigkeit eindeutig unter Beweis gestellt und somit die damaligen österreichischen Diözesanbischöfe geschlossen in die offizielle Häresie und in den Papstungehorsam geführt…
Die Person Ratzinger bekennt sich zum Arianismus(Christus ist nicht Gott)
Eure Indoktrinierung verstellt die Frohe Botschaft.
Euer Fanatismus schaltet den Verstand aus. Euer frommer Dünkelverhindert die Freude am Gottesgeschenk Leben.
Eure Traditionswütigkeit trübt den Blick für Gegenwart und Zukunft.
Liebe kommt bei Euch nicht zu Wort.
Eure mieselsüchtige, reaktionäre Clique liefert ein erschreckendes Zerrbild der Kirche. Wenn ich nicht wüsste, dass katholische Menschen ganz andere Werte vertreten und leben, würde ich diese Gemeinschaft verlassen.
Es gibt für Euch eigentlich nur 5 wichtige Themen:
Die Freimaurer,
die Juden,
die Homos,
die Abtreibung
und den NOM.
Reihenfolge beliebig!
Jesus, der Christus, hatte eine ganz andere Botschaft.
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#384   Benedikt   22:15:51 | Freitag, 22. Juni 2007
@ Galen
Werter Graf, wenn Sie meine Darlegungen als „formaljuristische Spitzfindigkeiten“ darstellen, so mögen Sie vielleicht Recht haben, Sie gestehen aber auch ein, dass meine Darlegungen korrekt sind. In diesem Fall aber kann kein Verstoß gegen ein Dogma vorliegen – wie sollte es auch, bei einem korrekten Vorgehen der kirchlichen Behörden?
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#383   Graf von Galen   21:59:29 | Freitag, 22. Juni 2007
Wider VII, @ Benedikt
Belege wie Nostrae Aetate und die Zulassung von Häretikern und Schismatiker zur Kommunion habe ich
Ihnen bereits gegeben. Ihnen fehlt nur die Bereitschaft,
einmal konsequent die Dinge logisch zu überdenken,
dann kämen Sie auch zu den von mir dargelegten
Schlüssen. Statt dessen verstecken Sie sich hinter
formaljuristischen Spitzfindigkeiten.
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#382   Juhuben Cantuja   21:52:31 | Freitag, 22. Juni 2007
Benedikt: vergeblich
auf den Beleg werden Sie vergeblich warten, denn er ist unauffindbar. Ein unterschiedliches Verständnis der Glaubensinhalte trennt den vorkonziliaren- vom konziliaren Katholizismus und mehr nicht und die Frage ist nur, reicht dieser Unterschied aus um das V 2 zu verwerfen. Dazu muss eine Hermeneutik gefunden werden
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#381   Benedikt   21:02:58 | Freitag, 22. Juni 2007
@ Galen
De facto ist es so, daß die VII- Kirche im Widerspruch zu den Dogmen der kath. Kirche handelt.
Auf einen Beleg wäre ich sehr gespannt.
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#380   Graf von Galen   00:23:14 | Freitag, 22. Juni 2007
Wider VII, @ Benedikt
Es mag sein, daß die kath. Kirche formaljuristisch das
Recht hat, objektive Todsünder zur Kommunion zuzu-
lassen, moralisch hat sie dieses Recht nicht.
De facto ist es so, daß die VII- Kirche im Widerspruch
zu den Dogmen der kath. Kirche handelt.
Wenn Bischof Williamson dies mit
„Sein armer Verstand ist krank, vergiftet von der modernen, besonders der deutschen Philosophie, die den Verstand vom Objekt trennt.“
ausdrücken wollte,
kann man ihm wohl nur zustimmen. Ich setze voraus,
daß er dies als seine persönliche Einschätzung und nicht als Tatsachenbehauptung gemeint hat. Als solche ginge mir diese zu weit.
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#379   avila   22:36:39 | Donnerstag, 21. Juni 2007
Zu den Diskussionen weiter unten:
Standpunkt FSSPX: Wir erkennen den Papst grundsätzlich an, auch das Lehramt, wo wir jedoch einen offensichtlichen Widerspruch zu dem sehen, was bis ca. 1960 od. 1970 gegolten hat, können wir aus Gewissensgründen nicht folgen.
Unfehlbarkeit des Papstes bedeutet nicht, dass man ihm in allem folgen muss, auch Päpste oder Bischofskonferenzen können irren, da stimme ich der FSSPX zu. Behauptungen, die FSSPX würde die Unfehlbarkeit des Papstes bzw. das kirchliche Lehramt grundsätzlich leugnen sind sicher falsch, dazu muss man nur die offiziellen Stellungnahmen der FSSPX lesen.
Problem:Ist der „Gehorsam“ gegenüber dem Lehramt, nicht ein wenig abstrakt, wenn man eine so eindeutige Position gegen die Amtskirche einnimmt? Die FSSPX redet oft vom „Lehramt aller Zeiten“ oder so ähnlich. Dazu gehört aber aben auch die Zeit ab Vat.II. Die Kritik an vielen Mißständen in der Kirche ist sicher berechtigt, doch frage ich mich oft, ob die FSSPX da nicht ein wenig mehr guten Willen zeigen sollte, trotz allem auch die Kontinuität der Lehre zu sehen. Diese Kontinuität wird m. Meinung nach von Papst Benedikt in hervorragender Weise herausgestellt. Einige Äußerungen der FSSPX-Bischöfe (Benedikt XVI. sei Häretiker o.ä.) haben mich da ehrlich gesagt schon erschreckt.
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#378   Benedikt   16:09:38 | Donnerstag, 21. Juni 2007
@ Galen
Ich hatte den Eindruck, Sie wollten o.g. in Zweifel
ziehen. Wenn also Häresie und Schismatik eine
auch von Ihnen anerkannte Todsünde ist, dann kann
man den Orthodoxen den Zugang zur Kommunion
nicht erlauben. Die Frage der Disziplin läßt sich hier eben
nur aus dem Glauben ableiten.
Nein, denn in der Festlegung der Folgen einer Häresie oder eines Schismas ist die Kirche frei. Genausogut könnte sie dekretieren, dass nicht nur der Kommunionempfang, sondern schon der Gottesdienstbesuch unerlaubt sei. Auch nimmt die Kirche sich das Recht gewisse Sünden von der Absolution auszunehmen. Klar haben diese Vorschriften eine Begründung im Glauben, geradezu absurd aber wäre es, diese deshalb als zwingend aufrechtzuerhalten zu betrachten. Das fällt in die Entscheidungsfreiheit der Kirche.
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#377   Juhuben Cantuja   15:18:38 | Donnerstag, 21. Juni 2007
HeinrichderZweite
ihre Haltung ist deswegen widersprüchlich weil es nicht denkbar ist, dass ein Papst die Kirche zu Grunde reitet.
ubi Papa ibi Eccleisa lautet der Grundsatz. Die Kirche wird nicht untergehen, weil die Person, die sie lenkt mit dem Beistand des heiligen Geistes rechnen kann. Wenn also, wie es die Piusbruderschaft tut, dem Inhaber des Stuhles Petri vorgeworfen wird, dass er mit seinem Oekumenismus die Kirche in die lautlose Apostasie führe, dann ist diese Aussage entweder falsch oder er nicht der Papst. Non datur tertium quid. Kardinal Hoyos, ein genialer Stratege, hat diesen Widerspruch erkannt und versteht meisterhaft damit umzugehen indem er mit der Piusbruderschaft Katz und Maus spielt.
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#376   Graf von Galen   00:32:40 | Donnerstag, 21. Juni 2007
Wider VII, @ Benedikt
Dass Häretiker und Schismatiker das Heil nicht erlangen können ist die eine Sache. Das ist als Glaubenssatz definiert.
Ich hatte den Eindruck, Sie wollten o.g. in Zweifel
ziehen. Wenn also Häresie und Schismatik eine
auch von Ihnen anerkannte Todsünde ist, dann kann
man den Orthodoxen den Zugang zur Kommunion
nicht erlauben. Die Frage der Disziplin läßt sich hier eben
nur aus dem Glauben ableiten.
Ich habe jetzt keine Lust es herauszusuchen, aber ich
bin mir außerdem sicher, daß der Glaubensirrtum der
Orthodoxen zur Dreifaltigkeitslehre mit dem Anathema
belegt wurde. Es besteht hier also ein offener Wider-
spruch zwischen Lehre und Handeln.
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#375   HeinrichderZweite   23:03:55 | Mittwoch, 20. Juni 2007
Lieber Juhuben Cantuja,
Ihr voriges Posting war: Ihre Haltung ist widersprüchlich und daran können Sie nichts ändern.
Was soll ich da Punkt für Punkt widerlegen?
PS: heute widerlege ich ohnehin nichts mehr, ich gehe jetzt ins Bett. Gute Nacht. Ich schließe Sie in mein Nachtgebet ein.
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#374   Juhuben Cantuja   23:00:06 | Mittwoch, 20. Juni 2007
HeinrichderZweite: bitte nachlesen
Lesen Sie bitte meinen vorhergehenden Artikel zu Ende und widerlegen Sie ihn Punkt für Punkt.
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#373   HeinrichderZweite   22:37:19 | Mittwoch, 20. Juni 2007
Lieber Juhuben Cantuja,
nein, Ihre Auffassung ist falsch. Lesen Sie doch mal etwa Daniel le Roux Buch „Petrus liebst du mich?“. Und ignorieren Sie nicht ständig das ungeheure Maß des Glaubensabfalls durch den jetzt in Rom herrschenden Modernismus.
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#372   Juhuben Cantuja   22:33:18 | Mittwoch, 20. Juni 2007
HeinrichderZweite: überhaupt nicht
Ihre Haltung ist widersprüchlich und daran können Sie nichts ändern.
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#371   HeinrichderZweite   21:45:59 | Mittwoch, 20. Juni 2007
Lieber Juhuben Cantuja,
Sie weichen mir aus!
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#370   Juhuben Cantuja   21:44:34 | Mittwoch, 20. Juni 2007
Lieber Heinrich der Zweite
ich stelle Ihnen nur die Frage, ist es für Sie vorstellbar, dass ein Lehramt die ihm anvertraute Sache ins Verderben führt. Diese Frage hat mit anderen Worten Kardinal seper dem Erzbischof gestellt, als Letzterer sich einem Verhör unterzog. Wozu dann ein solches Lehramt. Man hat in dieser Sache konsequent zu sein, entweder gibt es das Lehramt als Stiftung göttlichen Rechts und dann ist man ihm den Gehorsam schuldig und beweist damit, dass man es für vertrauenswürdig hält oder man erklärt, es gäbe kein Lehramt und wird Sedesvakantist. Als unvoreigenommener Beobachter muss ich Ihnen sagen, wenn die Piusbruderschaft so weiterfährt, werden immer weniger Gläubige ihre Seminare besuchen. Denken Sie einmal darüber nach wenn Ihnen die Sache der Piusbruderschaft am Herzen liegt.
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#369   HeinrichderZweite   21:23:00 | Mittwoch, 20. Juni 2007
Lieber Juhuben Cantuja,
Sie sehen das völlig falsch. Vergleichen Sie ‘s doch mal mit einem Soldaten, der seinem Land dienen will, keine Frage, der auch die Regierung und die Vorgesetzten anerkennt, ebenfalls keine Frage, der sich aber dem Befehl widersetzt Gefangene zu erschießen, Häuser der Zivilbevölkerung anzuzünden und Frauen zu verschleppen. In diesem Fall wäre es ausgesprochen böswillig den Soldaten anzuklagen, dass er sich weigere sich den Autoritäten zu unterwerfen oder dass er diese gar in Frage stelle.
Genauso ist der Fall mit der Priesterbruderschaft. Dass sie die Regierung der Kirche anerkennt, gar keine Frage, dass sie ihr folgen will, auch keine Frage. Sie weigert sich aber etwas zu machen, was Sie aufgrund der Tradition als offensichtliches Unrecht erkennt. Dabei ist die Menge der Blinden in Gewissensentscheidungen nie ein Argument. Man kann nicht gegen einen Franz Jägerstetter argumentieren, dass das zehntausende von SS-Männern anders gesehen haben.
Bitte verzeihen Sie mir den etwas drastischen Vergleich, den ich nicht gewählt habe um jemanden zu kriminalisieren, sondern um eine Sache deutlich zu machen, die anders zu verdeutlichen mir leider nicht gegeben ist.
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#368   Müller   21:21:25 | Mittwoch, 20. Juni 2007
@Stöhr:
Und jetzt? Wen meinen Sie denn konkret???
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#367   Ydefix   21:20:20 | Mittwoch, 20. Juni 2007
Häretiker und Sakramente
Einem Häretiker ist es verboten, Sakramente zu spenden, egal ob „orthodox“ oder V2-Religionsdiener.
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#366   Juhuben Cantuja   20:58:34 | Mittwoch, 20. Juni 2007
Das Lehramt der Kirche in Frage gestellt
mit ihrer widersprüchlichen Haltung stellt die Piusbruderschaft das Lehramt in der Tat in Frage, denn auf der einen Seite anerkennt sie die Oberhäupter der Amtskirche als Päpste und auf der anderen Seite weigert sie sich sich ihnen zu unterwerfen, sondern gibt ihnen Anqeisungen was sie zu tun haben. Eine typisch gallikanische Haltung
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#365   Benedikt   17:24:44 | Mittwoch, 20. Juni 2007
@ Galen
Sag ich ja, daß die VII- Kirche nicht mehr daran glaubt,
daß die Orthodoxen, obwohl diese Häretiker und
Schismatiker sind, das Heil (ausgenommen unüber-
windlicher Irrtum) nicht erlangen können.
Keine Ahnung, was daran so schwer zu kapieren kapieren ist. Dass Häretiker und Schismatiker das Heil nicht erlangen können ist die eine Sache. Das ist als Glaubenssatz definiert. Eine andere Sache ist aber, ob diese (trotzdem) zu einem Sakrament zugelassen werden können oder nicht. Das ist eine rein disziplinäre Frage. Man kann dafür oder dagegen sein, wie man will, es hat mit dem Glauben nichts zu tun und ändert auch nichts am Dogma.
Die FSSPx ist es jedenfalls nicht.
„Die FSSPX“ wahrscheinlich nicht. Ob aber nicht einzelne Mitglieder der FSSPX Schismatiker geworden sind, ist eine andere Frage. In dem Fall stellte sich die Frage nach der Verantwortung der FSSPX für dieses Verlassen des Weges. Auch stellt sich die Frage, ob die FSSPX durch ihre Auffassungen nicht das Lehramt der Kirche in Frage stellt.
Entweder hat das Konzil von Florenz recht,
welches in Einklang steht, mit den Lehrverkündigungen
der Kirche vorher und bis zum VII oder VII hat recht,
welches im Widerspruch hierzu steht.
Hierzu können Sie ja mal einen Nachweis bringen.
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#364   Graf von Galen   16:55:37 | Mittwoch, 20. Juni 2007
Wider VII, @ Benedikt
Sag ich ja, daß die VII- Kirche nicht mehr daran glaubt,
daß die Orthodoxen, obwohl diese Häretiker und
Schismatiker sind, das Heil (ausgenommen unüber-
windlicher Irrtum) nicht erlangen können.
Dies steht aber im klaren Widerspruch zum von mir
zitierten Konzil von Florenz. Hier zeigt sich klar, wer vom Glauben abgefallen ist.
Die FSSPx ist es jedenfalls nicht.
Sollten Sie die Autorität des dogmatischen Konzils
von Florenz nicht anerkennen, wie wollen Sie da diese für das pastorale VII fordern ?
Oder sind Sie jemand der glaubt, daß Wahrheit sich
ändert ? Also ich glaube dies nicht, da Gott sich nicht
ändert. Entweder hat das Konzil von Florenz recht,
welches in Einklang steht, mit den Lehrverkündigungen
der Kirche vorher und bis zum VII oder VII hat recht,
welches im Widerspruch hierzu steht.
Für mich ist die Sache eindeutig.
Redaktion benachrichtigen
#363   Benedikt   11:48:11 | Mittwoch, 20. Juni 2007
@ Galen
Ist der Kommunionempfang von schismatischen und häre-
tischen Orthodoxen eine disziplinäre Frage ?
Ja.
Ja wohl höchstens rein formell. Oder wollen Sie
behaupten, daß die katholische Kirche Leute zur
Kommunion einlädt, von denen Sie glaubt, daß diese
damit ein Sakrileg begehen ?
Nein, das tut sie eben nicht. Die Frage ist, ob das ein Glaubenssatz ist. Und das ist es eben nicht.
Redaktion benachrichtigen
#362   Graf von Galen   00:07:00 | Mittwoch, 20. Juni 2007
Wider VII, @ Benedikt
Ist der Kommunionempfang von schismatischen und häre-
tischen Orthodoxen eine disziplinäre Frage ?
Ja wohl höchstens rein formell. Oder wollen Sie
behaupten, daß die katholische Kirche Leute zur
Kommunion einlädt, von denen Sie glaubt, daß diese
damit ein Sakrileg begehen ?
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#361   Juhuben Cantuja   21:21:27 | Dienstag, 19. Juni 2007
Rudolfus. zu einfach
sie machen sich die Sache allzu einfach. Natürlich haben sich Päpste ab und zu mal geirrt. Doch geht es hier um mehr und vielleicht lesen Sie einmal die von den vier Oberen der Piusbruderschaft verfasste Schrift Vom Oekumenismus zur lautlosen Apostasie. Hier wird Jemandem, den man für den rechtmässigen Inhaber des Stuhles Petri hält, vorgeworfen einen Standpunkt zu vertreten, der langfristig die Kirche ins Verderben führen muss. Das ist mehr als ein Irrtum auch wenn Johannes Paul II den Oekumenismus niemals zu einer dogmatischen Gewissheit erhoben hat, hat er ihn stets als für alle Gläubigen verbindlich betrachtet und es gelten, sofern man ihn für den Papst hält, die Worte Pius XII, dass auch dort, wo der Papst nicht die höchste Autorität einsetzt, ihm in einer wichtigen Sache zuzustimmen ist.
Ausserdem erklärte Benedikt XVI in seiner Ansprache vom 22.12.05, wer im Konzil einen Bruch mit der Tradition erblicke, vertrete einen unkatholischen Standpunkt.
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#360   Benedikt   17:33:21 | Dienstag, 19. Juni 2007
@ Galen
so ist doch der Glaube vor VII ein anderer als nach VII.
Warum werden z.B. die Orthodoxen nicht mehr als
Schismatiker und Häretiker von der Kommunion ausge-
schlossen ?
Das ist keine Glaubensfrage, sondern eine disziplinäre.
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#359   Rudolfus   13:13:30 | Dienstag, 19. Juni 2007
@Juhuben C. / Päpste: Nicht nur „nicht sittenrein“
Mit den irrigen Entscheidungen von Päpsten sind schon ganze Bücher gefüllt worden – die werden Sie aber nicht alle „Mit kirchlicher Druckerlaubnis“ erhalten, insbesonders was theologische Irrtümer durch Päpste betrifft.
Solange ein Papst seine Lehre nicht mit dem Anspruch der Unfehlbarkeit erklärt, so muß man dem Papst nur aus disziplinarischen Gründen gehorchen.
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#358   Juhuben Cantuja   13:07:49 | Dienstag, 19. Juni 2007
Rudolfus: zweifelsohne Sittenstrolche
unter den Päpsten hat es grosse Sittenstrolche gegeben und Alexander VI ist bestimmt keine Ausnahme. Bischof Williamson hält aber Benedikt XVI keineswegs für einen Sittenstrolch, sondern für jemand, der wegen seiner falschen Philosophie die Kirche in den Abgrund reitet. Widerspricht eine solche Auffassung nicht der katholischen Lehre, denn flasche Lehren sind bekanntlich gefährlicher als eine mangelhafte sittliche Gesinnung
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#357   Rudolfus   12:09:40 | Dienstag, 19. Juni 2007
@Juhuben C. / Der legitime Papst und die Papstregierung
auf der anderen Seite erklärt er Benedikt XVI für den rechtmässigen Papst der ungewollt die Kirche ins Verderben führt. Welche Logik
Das ist doch die Logik eines jedes Katholiken.
Niemand kann einem Papst absprechen, der Papst zu sein.
Was die Kirche aber auch unter dem jeweiligen legitimen Papst schon alles durchlitten hat, dazu sollte man einmal Geschichtsbücher und -chroniken über die Päpste lesen, denn Päpste, die auch Selige oder Heilige waren, davon hatte die Kirche leider verhältnismäßig wenige – die seligen Päpste sind zwar wenige, diese sind aber die wichtigsten für die Kirche,
besonders die echten Reformpäpste St. Pius V. und St. Pius X.
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#356   Juhuben Cantuja   12:01:11 | Dienstag, 19. Juni 2007
konsequent zu Ende gedacht?
Bischof Williamson sieht Vieles richtig, denkt es aber niemals konsequent zu Ende, so dass man am Schluss nicht weiss, wo man steht. Daher wird kaum jemand ihm folgen können. Auf der einen Seite erklärt er eine Einigung mit Rom für ausgeschlossen und auf der anderen Seite erklärt er Benedikt XVI für den rechtmässigen Papst der ungewollt die Kirche ins Verderben führt. Welche Logik steht dahinter
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#355   Graf von Galen   23:58:09 | Montag, 18. Juni 2007
Wider VII
Was soll diese Aufregung um die Worte von Bischof
Williamson ? Auch wenn ich seine Einschätzung bezgl.
des Hl. Vaters nicht teile, daß dieser ein Relativist ist,
so ist doch der Glaube vor VII ein anderer als nach VII.
Warum werden z.B. die Orthodoxen nicht mehr als
Schismatiker und Häretiker von der Kommunion ausge-
schlossen ?
Gem. Konzil v, Florenz sind diese (Mit Ausnahme eines
ggf. subjektiv vorhandenen unüberwindlichen Irrtums)
vom Himmelreich ausgeschlossen. Aber zur Kommunion
dürfen diese hinzutreten ?
Papst und VII- Hierachie predigen eine andere Religion
und handeln auch danach.
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#354   Rudolfus   20:10:27 | Montag, 18. Juni 2007
@Notstand in der hl. Kirche Christi auf Erden
Das ist – mit Verlaub – schon armseliig, was Sie hier als Rechtfertigung schweren Ungehorsams anführen. So als ob alle Bischöfe außerhalb der FSSPX Häretiker wären. Rom war außerdem 1988 nicht dabei, tridentinische Messen ganz zu verbieten, im Gegenteil
Jeder Staat kennt Notstandssituationen, und auch die Kirche auf Erden kennt diesen:
Der überwiegende Großteil der Bischöfe sind Häretiker (Modernisten), und das ist ganz offensichtlich, das sieht jeder.
Die PBSPX ist noch geschlossen rechtgläubig, nämlich so, daß auch der Irrtum augenblicklich verfolgt würde – und das ist in der regulären Hierarchie nicht mehr der Fall, sondern das Gegenteil ist der Fall: Die Rechtgläubigen werden wider göttlichen Rechtes verfolgt: Und göttliches Rechts teht immer über allen gegenteiligen Gesetzen.
Es ist der größte Notstand seit der Reformationszeit, wo ganze Diözesen von Rom abfielen.
Die alte Messe darf zudem überhaupt nicht irgendwie beschränkt werden – sie unterliegt überhaupt keiner Beschränkung (vgl. Meßbuchdekret v. Papst St. Pius V., 1570 A.D.).
Man darf solchen Hierarchen gar nicht gehorchen, oder sie mitfinanzieren, selbst wenn sich der Pontifex Romanus auf ihre Seite stellte.
Die betroffenen Päpste Paul VI. und Johannes Paul II. haben ihre Rechenschaft vor Gott bereits abgelegt.
Man muß für diese und alle Hierarchen beten, sich ihnen aber widersetzen.
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#353   Juhuben Cantuja   09:09:45 | Montag, 18. Juni 2007
Benedikt: Inkoharenz bei der FSSPX
die Priesterbruderschaft zeichnet sich durch Inkoharenz aus. Daran wird sie schlussendlich scheitern, denn sie weiss nicht recht was sie will. Konkludent dafür ist der Rückgang an Berufungen. Vor allem gewinnt man immer mehr den Eindruck, ihr fehle der Wille zu einer gründlichen Aufarbeitung ihrer eigenen Geschichte.
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#352   Benedikt   00:10:38 | Montag, 18. Juni 2007
@ Ofterdingen
Die FSSPX hat ja nur eine Forderung. Dass Rom zum authentischen Glauben zurückkehrt.
Rom hat den Glauben nicht verloren. Dies wird innerhalb der Kirche lediglich von der FSSPX behauptet, der diese Behauptung als Geschäfts- und Existenzgrundlage dient, weswegen sie ein erhöhtes Interesse an der Verbreitung dieser Ansicht hat.
Fragen Sie doch mal Williamson, welche Kirche er zuürckhaben will. Die aus den 50ern will er nicht, welche will er dann?
Vielleicht die Frühkirche? Wieviel Schismen ereigneten sich damals?
Oder wie wärs mit der Bonifatius-Zeit? Bonifatius setzte einen Mainzer Bischof ab, weil dieser Blutrache für seinen Vater verübt hatte.
Oder vielleicht das 12. Jh.? Da gab es einen Mainzer Erzbischof, der sich zweimal in seinem Sprengel blicken ließ, den Rest der Zeit führte er zusammen mit seinem Kölner Amtsbruder in Italien an der Seite des Kaisers Kriege.
Oder vielleicht die glorreiche Zeit Urbans VI. und seiner beiden Amtsbrüder?
Oder die glorreiche Zeit nach dem Tridentinum, als die Bischöfe darauf verzichten mussten, gegen den überall herrschenden Konkubinat vorzugehen, weil sie sonst die Konzilsbeschlüsse nicht hätten durchsetzen können?
Oder vielleicht 1803, als das Reich die Kirche im Stich ließ?
Oder das Ende des 19. Jh., als die Päpste jahrelang gegen den (demnach starken) Modernismus etc. vorgehen mussten?
Williamson und Co. haben sich doch längst ein irreales Bild der Kirchenvergangenheit zurechtgebastelt.
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#351   Katholischer als der Papst   13:38:50 | Sonntag, 17. Juni 2007
Wieso immer auf der Pribru herumhacken?
Können sie mir eine Vereinigung nennen in der es keine Schwierugkeiten gibt? Außerdem sollte man sich einmal fragen, obwohl die Pribru schon so vieler Anfeindungen ausgesetzt war, trotzdem noch existiert! Ich möchte die Piusbruderschaft nicht von Mengeln und Fehlern lossprechen (bin selber schon welchen zum Opfer gefallen), sollten dem lieben Gott trotzdem dafür danken, dass es diese Vereinigung gibt!
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#350   Guiseppe   00:58:15 | Sonntag, 17. Juni 2007
@Rudolfus: Notstand der FSSPX
Das ist – mit Verlaub – schon armseliig, was Sie hier als Rechtfertigung schweren Ungehorsams anführen. So als ob alle Bischöfe außerhalb der FSSPX Häretiker wären. Rom war außerdem 1988 nicht dabei, tridentinische Messen ganz zu verbieten, im Gegenteil (mag das 1969/70 noch ganz anders ausgesehen haben). Im Frühjahr 1988 war eine Einigung Roms mit der FSSPX in Greifweite. Lefebvre ging es doch nicht nur um die Erhaltung des überlieferten Ritus. Dazu brauchte er doch keine eigenen Bischöfe. Da muss es (auch) andere Gründe gegeben haben.
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#349   Juhuben Cantuja   00:53:46 | Sonntag, 17. Juni 2007
Rudolfus: bitte konsequent sein
wenn man die Konzilspäpste als die rechtmässigen Nachfolger des heiligen Petrus ansieht, so hat man ihnen Vertrauen zu schenken und darf ihnen nicht eigene Wertmasstäbe entgegensetzen. Paul VI war überzeugt, dass die Kirche mit dem NOM ihrer missionarischen Aufgabe besser gerecht würde. Wenn die FSSPX Oberen kein Vertrauen in den Inhaber des heiligen Stuhls zeigen, so bleibt ihre Anerkennung eines blosses Lippenbekenntnis.
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#348   virOblationis   18:24:45 | Samstag, 16. Juni 2007
Auf diesen Einwand habe ich schon gewartet:
Natürlich gab es auch damals schon eine große Zahl Nicht-Weißer in den USA, doch:
Die Ureinwohner wurden zum größten Teil ausgerottet, die Farbigen bildeten eine Minderheit.
Und daher galt als der typische Amerikaner der WASP:
White
Anglo-
Saxon
Protestant
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#347   juergen   18:01:28 | Samstag, 16. Juni 2007
weiss?
Er bezieht sich vor allem auf auf „France, Great Britain, Germany and also the USA“, deren Einwohnerschaft bis zur Einwanderungswelle seit den 60’ger Jahren tatsächlich ganz überwiegend weiß gewesen ist.
Achwas!?
Die farbigen Sklaven hat man also in den 60er Jahren von Afrika in die USA gebracht – oder wie? Vorher war dort alles „weiss“? Die Ureinwohner der USA sind ja auch weiss…?
Ja ne, is klar.
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#346   Rudolfus   18:00:56 | Samstag, 16. Juni 2007
@Giuseppe
Welche Gründe für einen Notstand der FSSPX gibt es, von der Einheit mit dem Bischof von Rom abzurücken? Was rechtfertigt die Bischofsweihen? Hat Rom 1988 was übersehen?
Hauptnotstandsgründe sind:
1. Daß die alte Messe und der alte Ritus seit 1969 verfolgt werden, obwohl dies nicht geschehen darf und auch niemals angeordnet worden wäre.
2. Eine große Zahl der Ortsbischöfe ist nicht mehr rechten katholischen und apostolischen Glaubens, sondern häretisch, insbesonders modernistisch.
3. Die Hierarchie, insbesonders die lokalen Hierarchien, verfolgt die rechtgläubigen Kleriker und Klerusaspiranten, während sie die Häretiker (die Modernisten) fördert und in den Klerus einläßt.
Es ist darum notwendig, daß die Rechtgläubigen in der Widerstandsgruppe rechtgläubige Bischöfe in apostolischer Sukzesion erhalten – mit oder notfalls ohne Zustimmung des Papstes.
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#345   MilesChristi   17:58:45 | Samstag, 16. Juni 2007
@VirOblationis
(ich benutze grundsätzlich das Du in Foren)
Du schreibst:
Miles Christi fragt:
„Und: warum sagt er, daß die ‘non-whites’ sich weigern, Folge zu leisten (s. unten)?“
Nun, hierbei spricht der Bischof offensichtlich das an, was bei uns oft „mangelnde Bereitschaft zur Integration“ genannt wird. – Dies hat nichts mit Rassismus zu tun. Es erhält seine besondere Problematik dadurch, daß eben die christliche Kultur, der sie sich integrieren sollten, bei den „whites“ in Verfall geraten ist.“
Netter Versuch, der sich aufgrund des Textes von Bischof Williamsnon nicht bestätigen läßt. Im Text steht nichts (!) über Integration oder mangelnde Bereitschaft zur Integration;das ist einfach KEIN Teil des Textes von ihm ! Ich wiederhole: er BEKLAGT sich, daß (u.a.) die „non-whites“ sich weigern, Folge zu leisten, und daß diese Unterschiede in Hierarchie (Weiße oben, Nicht-Weiße unten) von Gott gewollt sind.
Also: rassistisch oder nicht ?
Wie stehst du zu seinen Aussagen über die „Protokolle“ oder zu einem anderen seiner „genialen“ Gedanken: „Universities are for ideas, and ideas are not for girls“ ? Auch d’accord ? Oder wurde er auch hier falsch interpretiert ?
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#344   virOblationis   17:51:32 | Samstag, 16. Juni 2007
Nicht sehr überzeugend
Miles Christi schreibt:
„…aber er (sc. Bischof Williamson) ignoriert die Tatsache, daß seit Hunderten von Jahren Christen gibt, die nicht im Westen wohnen (Äthiopien, Armenien, Indien z.B.)…“
Das weiß er sicherlich so gut wie Sie. Doch spricht der Bischof in dem von Ihnen angeführten Text über die (ehemals) christlichen Völker des Westens. Er bezieht sich vor allem auf auf „France, Great Britain, Germany and also the USA“, deren Einwohnerschaft bis zur Einwanderungswelle seit den 60’ger Jahren tatsächlich ganz überwiegend weiß gewesen ist. Daher schreib ich davon, daß er sie „ – etwas pauschal – als ‘whites’ bezeichnet“.
Miles Christi fragt:
„Und: warum sagt er, daß die ‘non-whites’ sich weigern, Folge zu leisten (s. unten)?“
Nun, hierbei spricht der Bischof offensichtlich das an, was bei uns oft „mangelnde Bereitschaft zur Integration“ genannt wird. – Dies hat nichts mit Rassismus zu tun. Es erhält seine besondere Problematik dadurch, daß eben die christliche Kultur, der sie sich integrieren sollten, bei den „whites“ in Verfall geraten ist.
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#343   MilesChristi   16:58:20 | Samstag, 16. Juni 2007
@VirOblationis
Nein – der Vorwurf ist keineswegs erledigt, sondern auch durch dein Posting bestätigt.
Du zum Beispiel schreibst: „Es geht ihm darum zu zeigen, daß Unterschiede innerhalb der menschl. Gesellschaft unter den Erlösten aufgehoben sein werden. Hier existieren sie aber zu recht. Abegelhent wird die Gleichmacherei.“
Wenn Williamson meint, daß die „westlichen“ Völker den Glauben verloren hätten – das haben sie. Aber er ignoriert die Tatsache, daß seit Hunderten von Jahren Christen gibt, die nicht im Westen wohnen (Äthiopien, Armenien, Indien z.B.). Und: warum sagt er, daß die „non-whites“ sich weigern, Folge zu leisten (s. unten) ? Und: wo genau steht geschrieben, daß weiße Menschen hierarchisch höher gestellt seien als nicht-weiße ? Genau das schreibt er ! Ist es nicht Rassismus ?
Seine wiederholte Benutzung von Zitaten aus dem antisemitischen Werk „Die Protokolle…“ und seine Nähe zu rassistischen Organisationen und Personen bekräftigen den Vorwurf des Rassismus, einschließlich des Antisemitismus. Es gibt viele Berichte im Internet, die besagen, daß während seiner Tätigkeit im Priesterseminar der FSSPX in Winona (USA) die Bibliothek dieser Anstalt voll mit antisemitischer und sonstiger rassistischer Literatur war.
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#342   virOblationis   14:14:36 | Samstag, 16. Juni 2007
Text-Interpretation
Der von Miles Christi angeführte Text aus der Feder Bischof Williamsons scheint nur auf den ersten Blick rassistisch zu sein. Tatsächlich ist er es m.E. überhaupt nicht.
Es geht ihm darum zu zeigen, daß Unterschiede innerhalb der menschl. Gesellschaft unter den Erlösten aufgehoben sein werden. Hier existieren sie aber zu recht. Abegelhent wird die Gleichmacherei.
Dann spricht der Bischof über die (ehemals) christlichen Völker des Westens, die er – etwas pauschal – als „whites“ bezeichnet. Ihre Aufgabe bestünde in der Ausbreitung des ihnen bekannten Evangeliums. Sie versagen weithin und folgen der falschen Ideologie der Gleichmacherei. – Was wird die Folge sein? Weitgehender Zusammenbruch der Gesellschaft.
Aber der Aufsatz schließt mit den Worten:
Then we need to pray that the much greater disasters soon to take place will open as many eyes as possible, to save as many souls as possible, and if the white men still refuse to convert, let us pray for some great conversions amongst Jews, Muslims and blacks so that they may take over where the whites have left off, and may continue to show us the way to Heaven. So long as God is served, all honor to His servants, of any race, class or sex!
Damit dürfte der Vorwurf des Rassismus erledigt sein.
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#341   Guiseppe   13:52:23 | Samstag, 16. Juni 2007
@Rudolfus: Notstand der FSSPX
Welche Gründe für einen Notstand der FSSPX gibt es, von der Einheit mit dem Bischof von Rom abzurücken? Was rechtfertigt die Bischofsweihen? Hat Rom 1988 was übersehen?
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#340   santo domingo 2   12:56:45 | Samstag, 16. Juni 2007
@ Artois
Tja, getroffene Hunde bellen eben! :-D Besonders, wenn man sie angesichts ihrer eigenen „Dokumente“ widerlegt… sogar israelische Politik widerspricht den „Protokollen“ usw. usf…
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#339   MilesChristi   11:55:15 | Samstag, 16. Juni 2007
Rassismus bei Williamson
In einem seiner Briefe (hier zu finden: www.dailycatholic.org/…e/05Nov/nov14lit.htm) erklärt zB Williamson, daß es eine Aufgabe der „weißen Rasse“ wäre, sich um die anderen (niedrigeren) zu kümmern – und tut es auf einer Weise, als ob diese vermeintliche Aufgabe bzw. eine Höherstellung der „weißen Rasse“ gegenüber anderen Gottgewollt wäre:
(…) So when the white men give up on saving Jews, looking after other races and leading their womenfolk, it is altogether normal for them to be punished respectively by the domination of Jewish finance, by the refusal to follow of the non-white races and by rampant feminism. (…) all eternity’s equality has to be squeezed into this little life on earth, where it necessarily crushes the hierarchies willed by God between races, classes, and sexes. (…)
Dieser Mann veranstaltet Seminare in Deutschland, wo er seine rassistischen Theorien – denn wie soll ich bitte den Text oben interpretieren, wenn es heißt, daß die Nicht-Weißen den Weißen folgen müßten ?? – einem breiten Publikum, darunter vielen Jugendlichen und jungen Erwachsenen, verbreiten darf.
Die FSSPX, zu welcher sehr viele sehr gute Priester und Laien gehören, sollte sich von diesem Mann trennen.
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#338   Artois †   11:37:01 | Samstag, 16. Juni 2007
@sado2
Mir ging es eher darum, aufzuzeigen, daß Sie überhaupt nicht lesen können, geschweige denn richtig „zitieren“, denn zitieren bedeutet nicht, irgendetwas hin- und herzukopieren.
Zum Zweiten können Sie unmöglich wissen, welchen Grad an Authentizität irgendeine eleektronische Datei hat. So wie Sie hier argumentieren, schwirren in Ihrem Kopf nichts als undefinierbare elektronische bits herum …
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#337   MilesChristi   09:00:18 | Samstag, 16. Juni 2007
Weihbischof Williamson
Einer der Gründe von meiner Distanzierung bzw. meiner Trennung von der FSSPX sind Positionen von Bischof Williamson und einigen anderen. Seine Leugnung des Genozids gegen das jüdische Volk, seine Nähe zu rassistischen Gruppen, seine Thesen über den Start des 2. Weltkrieges (Stalin, nicht Hitler und der deutsche Faschismus, als schuldig), seine Haltung über den Zugang von Mädchen zu Universitäten (er ist dagegen).
Das war vielleicht der Augenöffner. Andere folgten später.
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#336   juergen   19:44:35 | Freitag, 15. Juni 2007
Mt 16,18
Die Kirche wird nach dem Kirchengründungswort Christi niemals „von den Pforten der Hölle überrollt werden“.
Wo steht das geschrieben? (Zitat bitte!)
Mt 16,18
κἀγὼ δέ σοι λέγω ὅτι σὺ εἶ Πέτρος, καὶ ἐπὶ ταύτῃ τῇ πέτρᾳ οἰκοδομήσω μου τὴν ἐκκλησίαν, καὶ πύλαι ᾅδου οὐ κατισχύσουσιν αὐτῆς.
et ego dico tibi quia tu es Petrus et super hanc petram ædificabo ecclesiam meam et portæ inferi non prævalebunt adversum eam
Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen“
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#335   santo domingo 2   19:28:07 | Freitag, 15. Juni 2007
@ Artois
gäääääääääähn! :-[
Sie wissen doch genau, daß man die „Protokolle der Weisen von Zion“ auf diversen Internetseiten ergoogeln kann. Damit ist Zitieren kein Problem.
Ich kenne diese Seiten, auch wenn sie eher von Ihren als von meinen Gesinnungsgenossen betrieben werden.
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#334   Sentinel   18:47:23 | Freitag, 15. Juni 2007
@Rudolfus
Allein die Kirche hat die Lehre Christi, und nicht irgendwelche außerhalb der Kirche.
Naja, eine redigierte und retardierte Fassung.
Der Rest wurde ja aus Gründen der religiösen Staatsräson weggestrichen.
Alle Irrlehren wurden von der Kirche längst aus der Kirche verbannt.
Sicher?
Unterliegen sie hier nicht einer Irrlehre der Kirche?
Die Kirche wird nach dem Kirchengründungswort Christi niemals „von den Pforten der Hölle überrollt werden“.
Wo steht das geschrieben? (Zitat bitte!)
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#333   Rudolfus   18:44:09 | Freitag, 15. Juni 2007
@Sentinel
Allein die Kirche hat die Lehre Christi, und nicht irgendwelche außerhalb der Kirche.
Alle Irrlehren wurden von der Kirche längst aus der Kirche verbannt.
Die Kirche wird nach dem Kirchengründungswort Christi niemals „von den Pforten der Hölle überrollt werden“.
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#332   Sentinel   18:41:38 | Freitag, 15. Juni 2007
@Artois
Jesu Philosophie seines Glaubens steht auf ziemlich tönernen Füßen, wenn es nach dem gehen würde, was sie hier schreiben.
Das Christentum ist, im Gegensatz zu der Lehre LeFebvres, durchaus wertfrei.
Und da Philosophien zwar immer ihren Erschaffer, jedoch niemals das Erschaffene selbst überleben, macht es auf mich den Eindruck, als hätten sie den tieferen Sinn hinter Jesu Philosophie nicht verstanden.
Nächstenliebe heißt nun einmal, den Nächsten ohne Ansehen der Person, zu lieben. Wie sich diese Liebe ausdrückt, sieht man an Jesu Verhältnis zu Petrus oder zu seinem Verhältnis zu Maria Magdalena (die nur die Kirche zu der Hure gemacht hat, die sie heute ist.)
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#331   Artois †   18:32:32 | Freitag, 15. Juni 2007
@sado2
Um zu zitieren, muß man nur das „Zitat“ kennen, nicht aber den Text. Das ist allgemein geübte Praxis, wie man hier in diesem Forum schön sehen kann.
Versuchen Sie übrigens nicht logisch zu denken oder zu argumentieren, denn die Logik ist Teil der Philosophie, diese aber ist die Lehre von der (ewigen) Weisheit, die durch Christus ans Licht gebracht wurde …
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#330   juergen   17:03:28 | Freitag, 15. Juni 2007
Notwendig?
Ich stimme der Bischofsweihe trotzdem zu, denn sie ist aus einem Notstand heraus erfolgt.
Eine Exkommunikation für eine notwendige Tat, die ist vor Gott ungültig.
Da sucht man sich eine passende „Notwendigkeit“ und schon ist die Exkommunikation ungültig.
Ja ne, is klar!
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#329   santo domingo 2   17:02:07 | Freitag, 15. Juni 2007
@ Artois
Weil man einen Text, den man zitiert, dafür auch kennen muß… man ihn widrigenfalls nämlich nicht zitieren kann.
Elementare Logik! ;-)
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#328   Rudolfus   16:54:44 | Freitag, 15. Juni 2007
@Giuseppe
Ich stimme der Bischofsweihe trotzdem zu, denn sie ist aus einem Notstand heraus erfolgt.
Eine Exkommunikation für eine notwendige Tat, die ist vor Gott ungültig.
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#327   Artois †   16:54:40 | Freitag, 15. Juni 2007
@Jasmina
Wie kommen Sie auf die Idee, man könne nicht aus einem Dokument „zitieren“, dessen Inhalt man nicht kennt und nicht zu beurteilen weiß? Im Übrigen haben auch Sie bisher nur bewiesen, daß Sie außer Plappern nichts „drauf“ haben!
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#326   Guiseppe   16:50:33 | Freitag, 15. Juni 2007
Zur Erinnerung …
… Röm. Dekret vom 1.7.1988:
„Msgr. Marcel Lefebvre, ermeritierter Erzbischof von Tulle, hat – trotz des ausdrücklichen Monitums vom 17. Juni und der wiederholten Bitten, er möge von seinem Vorhaben absehen – durch die Bischofsweiehn von vier Priestern ohne päpstlichen Auftrag und gegen den Willen des Papstes einen Akt schismatischer Natur gesetzt und sich damit die von can. 1364 par. 1 und can. 1382 des Codex des kanonischen Rechtes vorgesehene Strafe zugezogen.
Ich erkläre mit allen rechtlichen Folgen, daß sowohl der obengenannte Msgr. Marcel Lefebvre als auch Bernard Fellay, Bernard Tissier de Mallerais, Richard Williamson und Alfonso de Galarreta „ipso facto“ sich die dem Apostolischen Stuhl vorbehaltene Exkommunikation als Tatstrafe zugezogen haben.
Weiter erkläre ich, daß Msgr. Antonio de Castro Mayer, emeritierter Bischof von Campos, indem er direkt an der Liturgiefeier als Konzelebrant teilnahm und öffentlich dem schismatischen Akt zustimmte, sich die von ca. 1364 par. 1 vorgesehene Exkommunikation als Tatstrafe zugezogen hat.
Die Priester und Gläubigen werden ermahnt, dem Schisma von Msgr. Lefebvre nicht zuzustimmen, weil sie sich „ipso facto“ die schwere Strafe der Exkommunikation zuziehen würden.
Gegeben von der Kongregation für die Bischöfe, am 1. Juli 1988
gez. Kard. Bernardin Gantin
Präfekt der Kongregation für die Bischöfe“
Schon eine Zustimmung zur FSSPX-Bischofsweihe zieht also „ipso facto“ die Exkommunikation nach sich.
PS: Hervorhebungen durch mich
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#325   franco.felice   14:28:43 | Freitag, 15. Juni 2007
Rosenkreuzer
„Definition 2.: Der Orden vom Rosenkreuz ist eine völlig unabhängige Organisation. Zwecks Vermeidung von Missverständnissen soll klargestellt werden, dass der Orden vom Rosenkreuz keine Variante oder Abart der Freimaurer ist… (Peter Wendling, Macht der Geheimbünde, Erscheinungsjahr 2006)
Zu Sektierern und Sekten aber ein paar generelle Anmerkungen: Die beiden großen Kirchen, insbesondere und wie könnte es anders sein, die katholische, brüstet sich damit, die größte Religionsgemeinschaft der Erde zu sein. Aber weil sie die größte ist, die Mehrheit hat – muss sie auch die einzig wahre sein?? Wenn Mehrheit Wahrheit bedeutet, lest Bild. Oder wie sagte mal ein Jesuit: „Esst S… (Excremente), denn Milliarden Fliegen können sich nicht irren!“
Die Sekten erklären die Kirchen, die Kirchen erklären die Sekten. Nicht mehr und nicht weniger! Sekten gibt es gerade, weil man an den etablierten Kirchen Christi Evangelium nicht wieder erkennt. ER lehrte nicht, eine Institution ins Leben zu rufen, die nach Macht und Geld trachtet und – nach dem Leben. Die Opfer der Inquisition konnte man willkürlich aussuchen, ungezügelt beerben und auf katholisch oder Teufel komm raus (dasselbe?) weltlichen Besitz und damit Macht mehren. Keine Sekte, die schlimmer hätte wüten können als diese Wächterin über das Seelenheil der zitternden „Mehrheit“. (Der sterbende Germanicus einst muss ein Seher gewesen sein: „Rom hat eine gefährliche Mutter!“) Und in Monsignore Williamson einen würdigen Gegner.
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#324   Sentinel   10:48:48 | Freitag, 15. Juni 2007
@Stimme aus dem Tradiland
Ihrer Skepsis zu 9/11 schließe ich mich ohne Zögern an.
Es gibt mehr Ungereimtheiten als wirkliche klare, veröffentlichte Fakten.
Und ob es nun die Freimaurer, Bilderberger, CIA, FBI (Akte X-Sektion vielleicht?) oder gar der BND in Personalunion mit dem Mossad waren, wird man wohl nie erfahren.
Denken wir da eher an die „Protokolle der Weisen von Zion“ und stellen fest, daß 9/11 sogar auf den Tag (und kapitelgenau) vorhergesagt wurde.
Zufall??
Oder gar Absicht?
Mir stellt sich nur eine Frage:
Wer heute noch glaubt, die Liste (AL QUIADA) wäre es gewesen, hat es immer noch nicht begriffen. Deutsche Universitäten waren es, die die Festplatten des WTC teilweise rekonstruieren konnten. Merkwürdigerweise wurde alles auf die Tel Aviver jüdische Zentralbank überwiesen, was an Geld in den Gebäuden vorhanden war. Und wem gehört diese Bank?
Der gleichen Person, der auch in Amerika die Notenbank gehört, die aber offiziell kein Bürger des Staates Israel ist.
Anhand dieser Fakten macht 9/11 noch weniger Sinn. Aber es wäre dennoch gut zu wissen, ob es nur die Neocons oder vielleicht Außerirdische waren, die das durchgezogen haben.
Nur der Ordnung halber …
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#323   Stimme aus dem Tradiland   09:56:34 | Freitag, 15. Juni 2007
@ avila 14. 6. 2007 19.25 Uhr
Die Originalfundstelle des Interviews von Angelqueen mit Bischof Williamson angelqueen.org/forum/viewtopic.php?p=185432 zeigt noch einige andere interessante Details. Ich konnte die Fundstelle direkt nicht erreichen, sie war aber mit der Cache-Funktion von Google auffindbar.
Bischof Williamson hält offenkundig auch die offiziellen Theorien zu „9/11“ (World Trade Center) für falsch und geht von anderen Verschwörungstheorien aus.
Eines muß schon klar sein: die Theorie mit der Urheberschaft von Al Quaida ist nicht erwiesen, auch wenn irgendwo ein paar Typen eingesperrt wurden. Den Ausweis eines der Anführer hat man an einer Einsturzstelle gefunden, obwohl angeblich das Flugzeug bei mindestens 900 Grad Celsius verglüht ist. Vielleicht hat er den aus dem Fenster geworfen vor dem Einschlag in das Gebäude, damit sich die Polizei bei ihren Nachforschungen leichter tut. Ein freundlicher Terrorist eben…
BBC berichtete life vom Einsturz des Gebäudes 5, obwohl im Hintergrund des Berichtes das Gebäude zu sehen war.
Die p.t. modernistischen Diskutanten glauben aber natürlich lieber an die von den Freimaurer-Medien verbreiteten und von US-Geheimdiensten produzierten Verschwörungstheorien und kommen sich gut dabei vor, anderere Verschwörungstheorien als absurd oder dergleichen darzustellen.
Das einzige, was die können, ist, dem Zeitgeist hinterherzujappeln!
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#322   Sentinel   02:39:29 | Freitag, 15. Juni 2007
@Leblhuber / Sektierer
1. Ich mag Sekten und Sektierer in keinster ihrer Formen, selbst wenn diese im Talar der RKK anmarschiert kommen und einen Bischofstitel tragen.
2. Den Witz, den Sie rissen, indem sie mich als Sektierer bezeichneten, spricht eher für ihre eigene Denkweise. Ich bin nur ein Mensch, der ein wenig nachdenkt, bevor er etwas kommentiert.
3. Eine Sekte erkennt man daran, daß sie immer hintergründige Quellen liefert. Aber niemals bei der Wahrheit bleibt (Beispiel: Scientology, FSSPX)!
4. Zu einer Sekte gehört Organisation. Ich gehöre jedoch weder den Freimaurern, noch den Rosenkreuzern, noch einer weiteren Organisation an, die Sie sich ausdenken können.
5. Ich arbeite alleine – dieses jedoch gründlich.
6. Im Gegensatz zu Sekten / Sektierern bin ich jederzeit bereit, mein Weltbild den Gegebenheiten anzupassen und tolerierer und akzeptiere auch anderslautende oder über mich abfällig urteilende Stimmen. Das jene Leute grundsätzlich eines Besseren belehrt werden, interessiert mich dann schon gar nicht mehr.
7. Freiheitliches Denken und Handeln ist das größte Gut, für das Jesu Christus uns als Beispiel dienen soll. Wer dies nicht anerkennt, ist kein Katholik, sondern ein Häretiker.
8. Widerstand gegen Menschen, die sich noch getrauen, die Wahrheit in Wort, Schrift und Bild zu packen, gehört auf diesem trostlosen Felsen hier zur Tagesordnung und wird von mir vollkommen ignoriert. Da solch Widerstand grundsätzlich an den Gegebenheiten scheitert.
9. Ich mag Sie trotzdem.
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#321   Leblhuber   00:22:02 | Freitag, 15. Juni 2007
@Sentinel:
Steht alles ganz genau erklärt im Vorwort der „Protokolle der Weisen von Zion“ drin. Sogar in richtig schön geschnörkelten Lettern.
In der Internetversion wird sogar noch extra darauf hingewiesen, daß man das Alter und den Zeitpunkt des Lebens von Adam Weishaupt und seinen Bilderbergern vordatiert hat. Um die Weltverschwörung so sicher zu machen, daß niemand mehr die Wahrheit glauben würde, selbst wenn er sie lesen könnte.
So stand es in der unredigierten Fassung der „Protokolle“. Mehr habe ich dazu auch nicht zu sagen, da ich die Protokolle lachhaft finde, da sie ja schon die Globalisierung von heute ankündigen – und niemand glaubt die Wahrheit, selbst wenn er sie lesen könnte!
O-Ton Adam Weishaupt.
Ps.:Rosenkreuzer sind keine Freimaurer – beide Parteien waren sich schon immer spinnefeind.
Alles Quatsch. Es gibt unzählige Varianten der Protokolle. Weishaupt hat mit den Bilderbergern nichts zu tun.
Da liegen mehr als 120 Jahre dazwischen.
Über die Rosenkreuzer gibt es ganze Bibliotheken. Sie treten unter den verschiedensten Namen in unterschiedlichsten Varianten auf. Ihre Quellen dürften ziemlich einseitig sein. Goldkreuzer, Rosenkreuzer, Goldenes Rosenkreuz usw.
Geben Sie Ihre Quelle an! „Geschnörkelte Lettern“ allein sind wenig aussagekräftig.
Ich lese Ihre Postings schon seit einigen Tagen. Sie sind offensichtlich ein Sektierer der besonderen Art.
Freundliche Grüße
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#320   juergen   00:09:37 | Freitag, 15. Juni 2007
verstecken hilft
kreuz.net versteckt sich mit einem Server in Dallas und einer fiktiven Adresse in Californien.
Würden die wahren Hintermänner deutlich hervortreten hätten sie schon längst den Verfassungsschutz oder gar den Mossad am Allerwertesten.
So können sie frei ihren Antisemitischen Dreck abladen und keiner schert sich drum –-- noch nicht.
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#319   Sentinel   23:45:19 | Donnerstag, 14. Juni 2007
@Leblhuber
Steht alles ganz genau erklärt im Vorwort der „Protokolle der Weisen von Zion“ drin. Sogar in richtig schön geschnörkelten Lettern.
In der Internetversion wird sogar noch extra darauf hingewiesen, daß man das Alter und den Zeitpunkt des Lebens von Adam Weishaupt und seinen Bilderbergern vordatiert hat. Um die Weltverschwörung so sicher zu machen, daß niemand mehr die Wahrheit glauben würde, selbst wenn er sie lesen könnte.
So stand es in der unredigierten Fassung der „Protokolle“. Mehr habe ich dazu auch nicht zu sagen, da ich die Protokolle lachhaft finde, da sie ja schon die Globalisierung von heute ankündigen – und niemand glaubt die Wahrheit, selbst wenn er sie lesen könnte!
O-Ton Adam Weishaupt.
Ps.: Rosenkreuzer sind keine Freimaurer – beide Parteien waren sich schon immer spinnefeind.
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#318   HeinrichvonOfterdingen   23:02:23 | Donnerstag, 14. Juni 2007
Ich kenn mich so schlecht aus mit den Austriazismen,
ich wusste gar nicht, dass Leblhuber ein Synonym für Märchenerzähler ist.
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#317   Leblhuber   22:55:02 | Donnerstag, 14. Juni 2007
@Sentinel:
Nicht 120 Jahre ab Lenin rückwärts gerechnet, sondern 120 Jahre (ungefähr) ab Zar Peter III. gerechnet. Dann kommen wir auf ca. 1560, und im gleichen Jahr sollen ja die berühmten Adam Weishaupts Bilderberger in Weißkirchen in Bayern gegründet worden sein!
Und jene sollen die Urheber und die Quelle der ominösen Protokolle gewesen sein. Mit den Freimaurern hatte keiner dieser bilderbergerschen Wirrköpfe was am Hut!
Mich würde interessieren, wovon Sie hier eigentlich sprechen.
Peter III lebte von 1728 -1762. Er war nur wenige Monate Zar und ein Verfechter der Aufklärung, was ihn wohl das Leben gekostet hat.
Adam Weishaupt, Philosoph, Jesuitenhasser und Aufklärer lebte von 1748 – 1830. Er war ein Gegner der Rosenkreuzer (Freimaurer) und gründete den Illuminatenorden als aufklärerische Antwort auf die jesuitische Dominanz an der Universität.
Die Bilderberger sind eine informelle Gruppe von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die in den 1950er Jahren zum 1. Mal zusammentrafen um die europäische Integration und die Kontakte zu den USA zu fördern.
Die Protokolle wurden zu Beginn des 20. Jhdts zum 1. Mal veröffentlicht und sind eine Fiktion aus zusammengestoppelten unterschiedlichen Quellen des 19. Jhdts.
Wie können diese Fakten zu Ihren obigen Äußerungen führen? Klären Sie mich bitte auf. Ich lerne gerne dazu.
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#316   Friedrich Reusch   22:33:30 | Donnerstag, 14. Juni 2007
Mgr. Williamson – Noch ein wahrhaftig katholischer Bischof!
Ist er zu stark, sind Sie zu schwach o^/
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#315   HeinrichvonOfterdingen   22:32:42 | Donnerstag, 14. Juni 2007
Liebe Genoveva,
ich bin mir meiner Schuld schon bewusst. Aber lassen Sie mich zuvor noch eine Frage stellen. Wenn ich Sie richtig verstanden habe, dann läuft Ihre Argumentation darauf hinaus, dass das alles zeitbedingt sei. Aber selbst wenn es rein zeitbedingt wäre, wären dann nicht zumindest die Grundsätze, die zu der damaligen zeitbedingten Äußerung geführt haben, überzeitlich?
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#314   Müller   22:15:20 | Donnerstag, 14. Juni 2007
Bei all dem,…
… was hier so zu lesen und zu schreiben war, müsste man die Artikelüberschrift auf Williamson hin wohl so ändern:
„Ein Ketzer bei vollem Bewusstsein“. Danke, krez.net für die erhellung von uns Katholiken!
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#313   Genoveva   21:11:15 | Donnerstag, 14. Juni 2007
@Heinrich: Jetzt bin ich aber traurig …
Sie hatten doch versprochen, meine Einlassungen zum Syllabus zu lesen :'(
Ich bin doch gespannt auf Ihre Antwort …
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#312   Gotthard   21:03:24 | Donnerstag, 14. Juni 2007
Williamson als Historiker
God puts in men’s hands the „Protocols of the Sages of Sion“ and the „Rakovsky Interview“, if men want to know the truth, but few do…Originalton dieser Williamson!!!!!!!!!
Quelle www.sspx.ca/…iamson/May1-2000.htm
In diesem Brief vom 1. Mai 2000 lässt dieser Typ seltsame Thesen vom Stapel: Stalin habe den WWII angefangen!
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#311   santo domingo   20:30:45 | Donnerstag, 14. Juni 2007
@ Gotthard
Der vollständige Text ist auf der Seite der FSSPX als PDF www.fsspx.info/…ne/pdf/mb-2005-8.pdf verfügbar.
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#310   Gotthard   20:25:02 | Donnerstag, 14. Juni 2007
Tissier de Mallerais
Nein, liebe Gläubige, der modernistische Gott ist nicht unser Gott, er ist überhaupt kein Gott. Das modernistische Bild Gottes ist nur das Zerrbild eines schwachen, gutmütigen, gemütslosen, nachgiebigen, gleichmütigen, ohnmächtigen, greisenhaften Menschen. Im Gegenteil: Unser Gott, der wahre Gott der übernatürlichen Offenbarung ist der allmächtige, weise, gerechte und barmherzige Gott. Die Karikatur Gottes durch die Modernisten hat die ganze neue Religion geprägt.
Die Neue Messe ist der Ausdruck der verkehrten Barmherzigkeit und der fehlenden Gerechtigkeit eines falschen Gottes. Wenn das Kreuzesopfer wirklich kein Werk der Gerechtigkeit und der Genugtuung ist, so folgt daraus, daß das heilige Meßopfer kein Opfer der Versöhnung Gottes mit der Menschheit ist. Damit wird das heilige Meßopfer seines wesentlichen Wertes beraubt. Niemand stellt mehr die Frage nach der Anwendung, der Verdienste und der Genugtuung Jesu Christi… so im Kreuzforum nachzulesen.
Der Pius-Verein gehört in Rom in die Sektion für den interreligiösen Dialog.
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#309   Sentinel   20:05:09 | Donnerstag, 14. Juni 2007
@ Alle – auch die, die sich angesprochen fühlen, nicht nur die alten Gesprächspartner
Schon damals, also keine 120 Jahre, in denen dieses Manifest existierte, war schon klar, daß es nur eine plumpe Fälschung ist.
Nicht 120 Jahre ab Lenin rückwärts gerechnet, sondern 120 Jahre (ungefähr) ab Zar Peter III. gerechnet. Dann kommen wir auf ca. 1560, und im gleichen Jahr sollen ja die berühmten Adam Weishaupts Bilderberger in Weißkirchen in Bayern gegründet worden sein!
Und jene sollen die Urheber und die Quelle der ominösen Protokolle gewesen sein. Mit den Freimaurern hatte keiner dieser bilderbergerschen Wirrköpfe was am Hut!
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#308   santo domingo 2   19:55:41 | Donnerstag, 14. Juni 2007
@ HeinrichvonOfterdingen
Sie haben recht.
Ich hatte den Link gestern schon gesetzt, aber hier nochmals www.sspx.ca/…iamson/May1-2000.htm zum schnelleren Finden.
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#307   HeinrichvonOfterdingen   19:51:17 | Donnerstag, 14. Juni 2007
Lieber Santo Domingo,
jetzt schulden Sie uns aber einen Link, damit nicht jeder sich zu Tode suchen muss!
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#306   santo domingo 2   19:49:09 | Donnerstag, 14. Juni 2007
@ Rudolfus
Das, was Sie vermutlich andeuten wollen:
Was nützt es, über solche Protokolle zu diskutieren, die keinen Gläubigen weiterbringen.
Nichts!
Offenkundig ist die FSSPX aber anderer Meinung, denn sie propagiert diese „Protokolle“ auf ihrer Homepage. An dieser Tatsache führt eben kein Weg vorbei und Glaube sollte immer auch eine Frage der Glaubwürdigkeit sein.
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#305   Rudolfus   19:44:35 | Donnerstag, 14. Juni 2007
@Russische Verschwörungsprotokolle
Was nützt es, über solche Protokolle zu diskutieren, die keinen Gläubigen weiterbringen.
Es ist eher hilfreich, etwas Geistliches zu lesen.
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