Alte Messe
Die Alte Messe gehört in den Giftschrank
Spekulationen um die Freigabe der Alten Messe haben in den Medien zu einer vertieften Auseinandersetzung mit der Römischen Messe geführt. Doch der Ritus ist gefährlich – und ebenso die Beschäftigung mit ihm.
(kreuz.net, Frankfurt) Das Buch „Häresie der Formlosigkeit – Die römische Liturgie und ihr Feind“ des Frankfurter Schriftstellers Martin Mosebach ist in einer neuen Auflage erschienen.

Das Werk ist dem deutschen Philosophen Robert Spaemann gewidmet und im Münchner ‘Hanser Verlag’ erschienen.

Die Neuauflage veranlaßte die ‘Stuttgarter Zeitung’ zu der Feststellung, daß das Thema Alte Messe in Deutschland auf neues Interesse gestoßen sei und mittlerweile „die Feuilletons erreicht“ habe.

Im Zuge dieses neuen Trends hätten sich auch namhafte Künstler und Intellektuelle „als Fürsprecher der lateinischen Messe geoutet“.

Unter ihnen befinden sich der Dirigent und Komponist Hans Zender, der Lyriker Durs Grünbein und der Philosoph Robert Spaemann.

Bezelebriert, bepredigt, zugedröhnt

Der Kunsthistoriker im Kirchendienst Peter Steiner nutzt in der Wochenzeitschrift ‘Christ in der Gegenwart’ aus dem Herder-Verlag Mosebachs Neuauflage, um die These zu unterstreichen, daß Kult der Kultur bedürfe.

Doch dann geht er zur Sache. Mit dem Zorn eines Kulturkämpfers fällt er über die Römische Messe her und bezeichnet sie als angebliche „spätmittelalterliche Kümmerform der Liturgie“.

Dieser Ritus trägt – nach Steiner – „absolutistische“ Wesensmerkmale.

Peter Steiner:
„An der Aufklärung vorbei kann man seit Papst Johannes XXIII. nicht mehr katholisch sein.“
Hier geschehe alles für das Volk, aber nichts durch das Volk – jammert er: „In der tridentinischen Messe wird das Volk in den Kirchenbänken ruhiggestellt und von vorne ‘bezelebriert’, von oben ‘bepredigt’ und von hinten mit Musik ‘zugedröhnt’.“

Daß „das Volk“ in der Neuen Messen schon gar nicht mehr auftaucht, will er nicht wahrhaben.

„Der faktische Ausschluß und die Entmündigung“ der Gläubigen sei „der eigentliche Skandal der Messe von 1570“.

Neben dem Absolutismus bringt Steiner auch die sogenannte Aufklärung ins Spiel: An dieser vorbei könne man seit Papst Johannes XXIII. nicht mehr katholisch sein.

Die Neue Messe wurde einige Jahre nach dem Tod dieses Papstes eingeführt.

Der Verfasser wehrt sich auch gegen die Tatsache, daß es sich bei der Römischen Liturgie um ein Opfer handle. Er empfiehlt Mosebach den Aufsatz „Die vielen Messen und das eine Opfer“ des umstrittenen Innsbrucker Dogmatikers Karl Rahner († 1984).

Nach Rahner habe Jesus hat mit der Vertreibung der Viehhändler aus dem Tempel ein Zeichen gesetzt, wonach die Zeit der Opfer vorbei sei. Anstelle des Opfers habe Jesus einen Tisch in die Mitte der Welt gesetzt und eine Mahlfeier zu seinem Gedächtnis gestiftet – behauptet Steiner und wischt die biblischen und theologischen Fakten souverän auf die Seite.

Noch mehr als vor dem Meßopfer fürchtet Steiner die Römer:

„Es besteht die Gefahr, daß in Rom und anderswo das Buch von Martin Mosebach mit Zustimmung gelesen wird. Vielleicht gehört es in den Giftschrank.“

"Wer unter Opfer und Kämpfen den Weg zur großen christlichen Liturgie gefunden hat, wird sie sich von niemandem, keinem progressiven und keinem konservativen Kleriker mehr nehmen lassen."
„Wer unter Opfer und Kämpfen den Weg zur großen christlichen Liturgie gefunden hat, wird sie sich von niemandem, keinem progressiven und keinem konservativen Kleriker mehr nehmen lassen.“
Auszüge

Mosebach dokumentiert in seinem Buch unter anderem den Alltag des Neuen Ritus in normalen westeuropäischen Pfarreien:

„Die Hostien für die Gemeinde holt eine Dame aus einem seitlich angebrachten goldenen Schränkchen, geschäftig und sicher, als entnehme sie dem Arzneimittelschränkchen ein Medikament.“

„Auf den Altären liegen beigefarbene Treviradecken wie auf Couchtischen, drei dicke Kerzen in handgetöpferten Tonschalen mit unappetitlich an Körpersekrete erinnernden Glasuren stehen in einer Ecke, in einer anderen schmückt ein nach den mißverstandenen Prinzipien des japanischen Ikebana geschaffenes Gesteck aus Wurzeln und Trockenblumen die Tischplatte, in deren Mitte sich statt eines Kreuzes das Mikrophon erhebt.

Wo steht die Schale mit den Salzmandeln, fragt man sich.“


Die Bezeichnung solcher Phänomene als „Häresie“, ist nach Mosebach im Zusammenhang zwischen Form und Inhalt begründet:

„Die viel geschmähten und verdächtigten Ästheten verfügen über eine schreckliche Gabe: die äußere Gestalt einer Sache, eines Vorgangs enthüllt ihnen die innere Wahrheit des Angeschauten.“

Für Mosebach hat die Formlosigkeit in der Liturgie nicht nur der Kirche und ihren Gläubigen, sondern auch der Gesellschaft geschadet.

Der Verlust des Ritus bedeute das „Fehlen eines sinnlichen, physischen Ausdrucks für die Grundtatsachen der Existenz: für Geborenwerden und Sterben, für das Verhältnis zwischen den Geschlechtern, für die politische Macht, für die soziale Klasse, für das Verhältnis von Arbeit und Muße, schließlich auch für die Beziehung zu den ‘ewigen Mächten’, wie Goethe es sagen würde“.

Martin Mosebach: Häresie der Formlosigkeit. Die römische Liturgie und ihr Feind. Carl Hanser Verlag, München. 254 Seiten, 21,50 Euro.
      
80 Lesermeinungen
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#80   Rudolfus   21:53:45 | Montag, 11. Juni 2007
@NoComment / Schluß mit dem Stuß
Schluss mit dem Stuss. Jahrhundertelang galt in der römischen Kirche das Gehorsamsprinzip. Wenn Konzil und Papst eine Liturgiereform durchführen, dann ist das keine „Verfolgung des alten Ritus“.
Es ist eine Verfolgung des alten Ritus.
Der Papst – nicht das Pastoralkonzil – hat eigenmächtig einen neuen Ritus kreiert und den alten verbannt.
Keiner ist gehalten, hier dem Papst zu gehorchen.
Keinem Papst ist in Sünde und Irrlehre zu gehorchen.
Darum sitzt Paul VI. wohl immer noch im Fegefeuer.
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#79   No Comment   21:49:27 | Montag, 11. Juni 2007
„Verfolgung des alten Ritus“
Schluss mit dem Stuss. Jahrhundertelang galt in der römischen Kirche das Gehorsamsprinzip. Wenn Konzil und Papst eine Liturgiereform durchführen, dann ist das keine „Verfolgung des alten Ritus“.
Die Rebellion gegen Konzil und Papst mit Hilfe des alten Ritus hat demselben viel mehr geschadet als die Liturgiereform selber. Im Unrecht ist nicht a priori der Papst, sondern der ritualistisch-integralistische Rebell.
Was Papst Benedikt jetzt vorhat ist ganz was anderes, nämlich ein aggiornamento auf der Basis liturgischer Vielfalt. Das ist eine Fortsetzung der konzilsgemäßen Innovation, weil die „Kirchenleitung“ ein legitimes Bedürfnis für liturgisch Altrituelle billigt (wie auch für das Neokatechumenat, für Zaire, schweizer Hochgebete etc.). Der alte Ritus könnte dem „neuen“ (amtlichen!) zu größerem Traditionsbewusstsein helfen, wird aber das aktuelle Missale Romanum keinesfalls ersetzen, nicht einmal in nennenswerten Größenordnungen. Aber warten wir’s ab.
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#78   Rudolfus   21:39:56 | Montag, 11. Juni 2007
@Marina
Darum gebe ich der alten Liturgie keine grosse Chance im grösseren Masstab wieder Fuss zu fassen in der Röm. Kirche.
Wenn einer der beiden römischen Riten ausstirbt, dann ist es mit Sicherheit der neurömische Ritus 1969.
Die ersten Christen haben auch drei Jahrhunderte Christenverfolgung durch Rom überlebt.
Die damalige Verfolgung war schlimmer als die Verfolgung des alten Ritus durch das Rom des Papstes ab 1969.
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#77   Marina   10:15:13 | Samstag, 9. Juni 2007
von hinten mit Musik ‘zugedröhnt’…
GAnz genau so ist es!!!! Die Organisten freuts natürlich, wenn die alten Riten vermehrt kommen, aber der Mist den diese zu 99% Ungläubigen den Kirchenbesuchern wieder zumuten (Widor & Co) ist mehr als zum kotzen! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-!
Darum gebe ich der alten Liturgie keine grosse Chance im grösseren Masstab wieder Fuss zu fassen in der Röm. Kirche. Denken wir an Jesus selbst! Er hatte keine Orgelmusik im Abendmahlssaal und auch nicht als Begleitmusik auf seinen vielen schweren Fusswanderungen im Heiligen Land, und doch sind die ärmsten der Armen und viele Kranke und Sünder/innen geheilt worden. DAS IST ES was es braucht, wahre Gottesliebe und Nächstenliebe :&) :(3
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#76   Rudolfus   11:36:35 | Mittwoch, 6. Juni 2007
@Juhuben Cantuja
Sie haben es erfaßt.
Dasselbe gilt für alle anderen Gläubigen des apostolischen Glaubens auch.
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#75   Juhuben Cantuja   11:20:25 | Mittwoch, 6. Juni 2007
no comment: ehrlich in seiner Zwiespältigkeit
Er war zwiespältig. Einerseits beabsichtigte er nicht den Rechtsverband Kirche zu verlassen aber gleichzeitig zeigte er überhaupt kein Vertrauen in ihre Führung. Seine unerlaubten Bischofseihen bezeugen es
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#74   Rudolfus   11:07:08 | Mittwoch, 6. Juni 2007
@mahner, @jürgen / Deutsch in Österreich
Seit wann die Österreicher Deutsch können?
Das Deutsche haben sie in den sieben Jahren als deutsche Kolonie „Deutsch-Ostmark (Europa)“ gelernt.
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#73   No Comment   11:02:12 | Mittwoch, 6. Juni 2007
Er war zweideutig!
Was von der Ehrlichkeit des „Erzbischofs“ (in Wahrheit seit 1962 ohne bfl. Jurisdiktion) zu halten ist, kann man im Schreiben „Cum te“ von Papst Paul VI. nachlesen, das er am 11. Oktober 1976 an Lefebvre richtete. Das Gesamtverhalten desselben war überaus ambivalent, was sogar Typen wie „Karl Murx“ anerkennen.
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#72   Juhuben Cantuja   10:58:11 | Mittwoch, 6. Juni 2007
er war ehrlich
Man kann Erzbischof Lefebvre die Ehrlichkeit nicht absprechen. Seine Gläubigen hat er stets über seine Verhandlungen mit Rom verständigt. Er war jedoch äusserst naiv, denn er glaubte Rom umstimmen zu können. Als Kardinal Seper beispielsweise die Feststellung machte, man müsse aus seinen Behauptungen folgern, dass nach seiner Ansicht, der Papst durch die Kundmachung und Vorschreibung des neuen Ordo Missae und dass die Gesamtheit der Bischöfe durch dessen Annahme eine neue, eine „konziliare“ Kirche, eine mit der katholischen Kirche grundsätzlich unvereinbare Kirche eingerichtet und sichtbar um sich geschart habe? wollte der Kardinal natürlich wissen, ob der Erzbischof dies einem Papst zumuten könne und nicht was er von den Reformen und vom NOM halte. Der Erzbischof ging jedoch überhaupt nicht auf diese Frage ein, sondern stellte fest der Begriff „konziliare Kirche“ sei nicht von ihm sondern von Bischof Benelli und der neue Ritus atme einen ökumenischen bezw. protestantischen Geist
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#71   No Comment   10:31:48 | Mittwoch, 6. Juni 2007
Schlicht falsch!
Niemand hat „den Gläubigen“ die Messe weggenommen! Nur ca. 0,015 % der Katholiken halten die Liturgiereform für inakzeptabel. Die kleinen und größeren Mosebach dichten sich eine „Revolte“ gegen die alte Messe zusammen, während es nur ganz am Rande des Spektrums eine Revolte gegen Papst und Konzil hinsichtlich der neuen Form des römischen Ritus gab. Täter und Opfer zu vertauschen ist ein Propagandamittel, das sonst gern von Kirchenfeinden eingesetzt wird…
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#70   Juhuben Cantuja   09:44:58 | Mittwoch, 6. Juni 2007
Aus Treue zum Konzil
Aus Treue zum Konzil forderte seinerzeit Paul VI die freudige Annahme des NOM. Wer sich zum Konzil bekennt weiss sich seinen Förderern Johannes XXIII, Paul VI und Johannes Paul II verpflichtet. Wer jedoch den alten Ritus dem NOM vorzieht hält das Trennende bezw. Spaltende für wichtiger als das Einende.
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#69   Czibo Nieznany   01:17:13 | Mittwoch, 6. Juni 2007
werther defensor
Wenn Sie es nicht anders ertragen können, mögen Sie es haben, ganz wie Sie es wünschen:Wellness… it’s ver nice to have wellness. Es kann sogar geil sein!
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#68   Stephanus   00:58:34 | Mittwoch, 6. Juni 2007
20 Jahre in einem lauten und zudröhnenden Beruf
fördern die Lust auf Stille.
Ich liebe stille Heilige Messen, in der Abtei, am Seitenaltar, ganz in der Frühe, noch vor Sonnenaufgang. Dann hat man Gott die Ehre gegeben und kann noch was anfangen mit einem so gut begonnenen Tag, es muß ja nicht ein Sonntag sein, auch an einem Werktag darf man zur Heiligen Messe gehen.
Ich liebe aber auch gutbeweihräucherte Hochämter.
Levitierte Ämter mit Diakon und Subdiakon und 20 Meßdienern+ganz viel Blumenschmuck+ vielen Kerzen+ die Orgel darf gar nicht mehr aufhören…
doch dann sollte es wieder ein wenig stiller werden, wie gesagt: 20 Jahre in einem lauten und dröhnenden Beruf wecken die Sehnsucht nach Stille,
aber wenn ich die „getroffenen Hunde“ jaulen und vor Schmerzen toben höre, dann kann das gar nicht laut genug sein, dann wünsche ich mir das Tag für Tag und Stunde für Stunde, bis alle Welt davon erfüllt ist, bis alle Welt endlich wach wird und dieses wichtige Thema aufgreift, bis sich genug Leute finden die in den hohen Domen und wunderschönen Kirchen ihr Recht auf einen würdigen und eindeutig gültigen Ritus durchzusetzen wissen.
Wir sind das Volk!
Wir lassen uns gerne bezelebrieren, + auf uns herunterpredigen und von hinten mit Orgelklang und Chorgesang zudröhnen und das nicht nur Sonntags, nein auch am Werktag darf das alle sein.
Es gibt genügend Seniorenresidenzen für alle Prälaten die aussteigen wollen, nicht mehr mittun beim Katholischseinwollen! Und Watte für die Ohren gibt es dort auch.
Herrliche Zeiten warten dann auf uns!
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#67   Defensor Fidei   23:02:17 | Dienstag, 5. Juni 2007
@ möchtegern-kathole
das was Czibo da postet ist – glaube ich – die protestantische Sicht der Dinge
Im Ergebnis ist die Behauptung, daß die Messe eine Mahlfeier sei natürlich protestantisch. Die Begründung ist aber so schlecht, daß sie – so vermute ich – noch nicht einmal von den Protestanten vertreten wird.
Die kath. Sicht der Dinge ist natürlich eine andere.
Da gebe ich Ihnen in vollem Umfang Recht
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#66   möchtegern-kathole   22:37:38 | Dienstag, 5. Juni 2007
@Defensor Fidei
das was Czibo da postet ist – glaube ich – die protestantische Sicht der Dinge.
Die kath. Sicht der Dinge ist natürlich eine andere.
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#65   Defensor Fidei   19:39:41 | Dienstag, 5. Juni 2007
@ Czibo Nieznany
Jesus hat… mit der Tempelreinigung ein wirksames Zeichen gesetzt, dass das Zeitalter der Opfer ein Ende hat und dafür hat er die Mahlfeiereingesetzt.
Also den modernen Exegeten ist ja schon viel eingefallen, aber auf die Verbindung Tempelreinigung/Mahlfeier ist wohl noch niemand von ihnen gekommen. Zumindest hat es noch niemand laut ausgesprochen. Das mag natürlich auch daran liegen, dass sich niemand freiwillig bis auf die Knochen blamieren möchte. Falls Sie es nicht wissen sollten: Jesus hat nicht die Priester aus dem Tempel rausgeschmissen, sondern die Händler!
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#64   mahner   19:00:05 | Dienstag, 5. Juni 2007
@ jürgen – und seiner Frage seit wann ein Ösi Deutsch könne…
… seit die Habsburger das Dt. Reich wieder (halbwegs) vereint , und den sich prügelnden germanischen Klein- und Stadtstaaten endlich Kultur beigebracht haben!
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#63   Burgorus   18:59:49 | Dienstag, 5. Juni 2007
juergen
Vielleicht könnte man es verkürzt so sagen, daß die Taufe anfanghaft und zugleich unwiderruflich in die Kirche eingliedert und die sichtbare volle Mitgliedschaft erst nach den unten aufgeführen Kriterien (Sakramente etc) gegeben ist.
Wenn ich es richtig verstanden habe, entspricht die Unterscheidung zwischen sichtbarer und unsichtbarer Kirche in etwa der Unterscheidung Kirche als mystischer Leib Christi und Kirche als sichtbare Institution auf Erden.
Ich persönlich interessiere mich vor allem für den mystischen Leib, zu denen doch dann jeder getaufte Christ gehört. Die Unwiderruflichkeit der Eingliederung der Kirche in die Taufe gehört ja auch zum Wesensbestandteil eines Sakraments.
Wie ist es denn, wenn ein Glied der Kirche in die Hölle kommt? Dann wäre ja der mystische Leib Christi nicht ganz im Himmel. Dieses Glied der Kirche ist ja aus dem unsichtbaren Leib Christi nicht mehr entfernbar.
Es sahen ja schon Priester Zeigefinger und Daumein eines in die Hölle gekommenen Priesters weiß geblieben, da sie eben zur Berührung des Leibes Christi eine besonder Salbung erhalten haben.
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#62   Czibo Nieznany   18:59:29 | Dienstag, 5. Juni 2007
Mahl bedeutet Gemeinschaft am Bund mit Gott
Nach Rahner habe Jesus hat mit der Vertreibung der Viehhändler aus dem Tempel ein Zeichen gesetzt, wonach die Zeit der Opfer vorbei sei. Anstelle des Opfers habe Jesus einen Tisch in die Mitte der Welt gesetzt und eine Mahlfeier zu seinem Gedächtnis gestiftet – behauptet Steiner und wischt die biblischen und theologischen Fakten souverän auf die Seite.
Jesus hat auch den Pharisäern gegenüber vertreten, das der Sabbat für die Menschen das ist und nicht der Mensch für den Sabbat und mit der Tempelreinigung hat er ein wirksames Zeichen gesetzt, dass das Zeitalter der Opfer ein Ende hat und dafür hat er die Mahlfeiereingesetzt.
Wer weiter an der Opfertheologie hängt, mag daran hängen bleiben. Zumindest ist die Opfertheologie oder die Opferliturgie kein Jota besser als die Mahlliturgie. Deshalb steht die Mahlliturgie wenigstens auf Augenhöhe mit der Opferliturgie.
„In der Eucharistie wird nicht ein alter Kult einen neuen ersetzt, sondern das alte Sach-Opfer durch das Erbarmen mit dem Mitmenschen abgelöst. Das Lebensopfer Jesu hat alle Tempel-Opfer ersetzt und den Neuen Bund, das neue Bundesvolk, geschaffen. Teilnehmen an der Eucharistie, am Mahl bedeutet Entsündigung und Gemeinschaft“, steht in A. Grabner-Haider: Praktisches Bibellexikon; Verlag Herder, Freiburg.
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#61   juergen   18:41:16 | Dienstag, 5. Juni 2007
zu wenig Platz :-(
Die 1500 Zeichen, die ich hier schreiben kann reichen nicht aus, um das auseinanderzudröseln.
Das ganze ist eine Interpretationsfrage der Begriffe Kirche, mystischer Leib, Kirche Christi, etc. etc. und es hat auch einigen „Streit“ zwischen verschiedenen Positionen gegeben.
Die Enzyklika Mystici Corporis Christi Pius’ XII (1943) spricht aber schon statt von Person in der Kirche von einer Gliedschaft in der Kirche (anders als der CIC von 1917).
Es ist aber auch die Frage nach sichtbarer Kirche und unsichtbarer Kirche.
Die Kirche ist – nach Leo XIII in Satis cognitum (1896) – eine sichtbare und eine unsichtbare Größe, entsprechend der gottmenschlichen Natur Christi. Sie ist eine rechtlich organisierte sichtbare Gesellschaft und eine innere Gemeinschaft in Christus durch den Hl. Geist mit dem Vater.
Aber man müßte einen Zug durch die Kirchengeschichte machen, vor allem mit Blick auf das Konzil von Florenz und ebenso auf die Positionen von Bellarmin bis hin zu II. Vatikanischen Konzil, um die Entwicklung und Ekklesiologie dahinter nur ansatzweise darstellen zu können.
Vielleicht könnte man es verkürzt so sagen, daß die Taufe anfanghaft und zugleich unwiderruflich in die Kirche eingliedert und die sichtbare volle Mitgliedschaft erst nach den unten aufgeführen Kriterien (Sakramente etc) gegeben ist.
Wie gesagt: sehr sehr verkürzt dargestellt.
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#60   Burgorus   18:19:04 | Dienstag, 5. Juni 2007
@Jürgen: KKK
Im Katechismus der katholischen Kirche steht von unterschiedlicher Zugehörigkeitsweise, den Orthodoxen fehle nur noch ein bisschen was zur vollen Gemeinschaft mit der kathlischen Kirche.
Ist das hier die Kirche als Organisation (da gibt es ja sogar sog. „evangelische Kirchen“) oder spricht da der KKK vom mystischen Leib Christi.
Kann man denn einem mystischen Leib zu 80 % angehören. Eine Körperzelle eines Leibes gehört entweder dazu oder nicht.
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#59   juergen   18:06:05 | Dienstag, 5. Juni 2007
CIC folgt dem Konzil
Der CIC folgt dem Konzil. Hier sind insbesondere zu beachten:
Lumen Gentium (LG 8; 14; 15)
Unitatis redintegratio (UR 3; 22)
Dignitas Humanae (DH 2; 9; 10)
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#58   Burgorus   17:58:29 | Dienstag, 5. Juni 2007
@jürgen
Der neue Codex sagt, daß die Kirche Christi in der katholische Kirche verwirklicht ist und ihr alle Getauften angehören, die in Glaubensbekenntnis, Sakrament und kirchlicher Leitung mit der kath. Kirche verbunden sind (c. 205).
Zunächst fällt auf, dass der neue Codex zwischen Kirche Christi und katholischer Kirche unterscheidet. Das erweckt in mir den Eindruck, dass man damit den Übergang vom mystischen Leib (= Kirche Christi) zur Organisation katholiche Kirche („kirchliche Leitung“)schaffen will.
Dann frage ich mich überhaupt, warum Sachen, dei meiner Meinung nach die Dogmatik der Kirche betreffen müssen, im Kirchenrecht behandelt werden. Es muss doch in der Lehre festgelegt sein, was der mystische Leib Christi ist.
Anscheinend scheint der alte CIC sich auf die katholische Kirche im Sinne des mystischen Leibes Christi zu beziehen, während der neue CIC die Kirche als Organisation sieht, zu der man sich natürlich auch formell bekennen muss.
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#57   juergen   17:35:29 | Dienstag, 5. Juni 2007
@Burgorus
In die katholische Kirche, dem mystischen Leib Christi, wird man durch die Taufe aufgenommen. So gehört auch ein protestantisch getaufter Christ der katholischen Kirche an.
Das ist eine etwas komplizierte Sache. Der alte Codex von 1917 sagt in Can. 87 etwas anderes als der neue Codex in Can. 96 Es gilt da beim alten Code auch noch Canon 12 zu berücksichtigen und beim neuen ein Blick in Canon 205 zu werfen.
Kurzum gesgt:
Der CIC von 1917 definiert die Zugehörigkeit zur Kirche durch den Begriff des Personseins in der Kirche. Nach Canon 87 wird durch die Taufe jemand Person in der Kirche. Er wird Träger von Rechten und Pflichten. Dem Wortlaute nach gehören alle Getauften der katholischen Kirche an. Alle getauften sind den Gesetzen der katholischen Kirche unterworfen (vgl. c. 12). Es ist – rein rechtlich gesprochen – einzig und allein das Taufgeschehen, das die Zugehörigkeit zur Katholischen Kirche begründet.
Der neue Codex sagt, daß die Kirche Christi in der katholische Kirche verwirklicht ist und ihr alle Getauften angehören, die in Glaubensbekenntnis, Sakrament und kirchlicher Leitung mit der kath. Kirche verbunden sind (c. 205).
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#56   Jean   17:07:40 | Dienstag, 5. Juni 2007
@ Benedict
Ihre Einlassung sagt nichts aus. Und ist noch nicht mal ersatzweise fies.
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#55   Benedict   16:56:57 | Dienstag, 5. Juni 2007
@Jean
Gut, jetzt bin ich mit meinem Latein am Ende. Gegen solche Ignoranz kommt man schlicht nicht an.
Das sollten Sie auch – Sie können nicht sagen, daß Roms eigene Definitionen falsch sind.
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#54   Burgorus   16:51:08 | Dienstag, 5. Juni 2007
Der Begriff „katholisch“
In die katholische Kirche, dem mystischen Leib Christi, wird man durch die Taufe aufgenommen. So gehört auch ein protestantisch getaufter Christ der katholischen Kirche an.
Seit dem Zeitalter der Aufklärung haben die Protestanten, die immer dem Zeitgeist nachlaufen, die Bezeichnung „katholisch“ für ihre Organisation nicht mehr geführt. In der Aufklärung war es anscheinend nicht mehr „in“, katholisch zu sein.
So ist auch der Begriff katholisch einem Bedeutungswandel unterworfen, und heute wird er vor allem in Bezug auf die Konfession verwendet. Katholisch ist nur, wer sich zur Lehre der Kirche vollständig bekennt.
Nichtsdestotrotz wird ein protestantisch getaufter Christ beim Wechsel seiner Konfession nicht noch einmal getauft; d.h. er wird nicht mehr extra in die kath. Kirche aufgenommen, da er ja bereits durch die Taufe in ihr ist.
Zuvor hatte er den ganzen Gnadenstrom der Kirche nicht angenommen. Er war praktisch ein schlecht durchblutets Glied am Leibe Christi. Er ist dem durch den Papst vertretenen Haupt des Leibes Christi nicht gefolgt. Wie schlimm muss es sein, wenn jemand die Hand nach rechts bewegen will, doch sie geht nach links?
Für die Kirche wäre es einfacher, sich diese schlecht durchbluteten oder widerspenstigen Glieder amputieren zu lassen. Aber nein, was macht sie? Es ist besser, dass die eine Kirche stirbt, als dass die ganze Welt zugrunde geht. Sie stirbt und aufersteht, um nicht nur den Teufel, sondern auch den Tod ein für allemal zu überwinden.
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#53   Jean   16:27:51 | Dienstag, 5. Juni 2007
@ Rudolfus
„Es ist anzuerkennen, daß Sie inzwischen erfaßt haben, daß die Kirche Christi mit der römisch-katholischen Kirche ident ist.
Tatsächlich ist „römisch-katholisch“ eine genau „eingeengte“ Konfession – wer sollte denn sonst noch damit gemeint sein?“
Gut, jetzt bin ich mit meinem Latein am Ende. Gegen solche Ignoranz kommt man schlicht nicht an.
Entweder Sie sind zu begriffsstutzig oder zu stolz. Nichts für ungut, aber jeder weitere Versuch scheint mir im Augenblick zwecklos.
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#52   Pünktchen   16:00:01 | Dienstag, 5. Juni 2007
Österreich rüstet für den Krieg! Die Bataillone sind schon in Marsch gesetzt…
.
Nieder mit dem Faschismus!.
.
Freiheit für Südtirol!
Köstliches Video www.hcstrache.at/ auf der Homepage von H.C.Strache! >:)
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#51   Rudolfus   15:50:52 | Dienstag, 5. Juni 2007
@Jean
Es ist anzuerkennen, daß Sie inzwischen erfaßt haben, daß die Kirche Christi mit der römisch-katholischen Kirche ident ist.
Tatsächlich ist „römisch-katholisch“ eine genau „eingeengte“ Konfession – wer sollte denn sonst noch damit gemeint sein?
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#50   Sahin   15:49:40 | Dienstag, 5. Juni 2007
jürgen
nicht besser oder schlechter als die Bayern…
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#49   juergen   15:41:26 | Dienstag, 5. Juni 2007
Lachnummer
„Der rechtsgerichtete Populist H.C.Strache nimmt sich ihrer Sache an! „
:-D Seit wann kann ein Österreicher nur ansatzweise Deutsch? :-D
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#48   Sahin   15:38:18 | Dienstag, 5. Juni 2007
Ich denke sie haben mit Strache einen Deal gemacht…
Sie haben ihm wohl gesagt wenn er ein bischen gegen Muslime hetzt wird er medial geschont und nicht mehr sooft als „Faschist“ hingestellt. Schade dass Strache in diese Systemfalle tappt…
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#47   Pünktchen   15:31:38 | Dienstag, 5. Juni 2007
Modernisten können aufatmen!
Der rechtsgerichtete Populist H.C.Strache nimmt sich ihrer Sache an! www.kath.net/detail.php?id=16934 ^-^
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#46   Jean   15:19:22 | Dienstag, 5. Juni 2007
@ ne, Rudolfus
Lieber Mann, erst nix kapieren, sich alles lang und breit erklären lassen und dann immer noch nix kapieren – aber dafür immer schon alles gewusst haben! Wo lernt man denn sowas??
Haben Sie immer noch nicht begriffen, was der Aussagegehalt meiner Postings ist, oder stellen Sie sich bewusst bockig?
Dann nochmal ganz langsam: Mit ihrer nur scheinbar orthodoxen Wortwahl „römisch-katholisch“ gerät Ihnen das „katholisch“ – ich hoffe ungewollt! – zu einem relativierten, weil standesamtlich-konfessionell verkürzten Begriff. Das kann nie und nimmer in Ihrem Sinne sein. In meinem ist es jedenfalls nicht! Eben weil ich katholisch bin und als solcher natürlich römisch.
Vergleichbares gilt für Ihren unsäglichen Begriff „Amtskirche“. Aber dazu wiederhole ich mich wirklich nicht auch noch. Bei Interesse siehe unten – oder besser: einfach mal selber nachdenken.
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#45   Dr. Christoph Heger   15:11:10 | Dienstag, 5. Juni 2007
So ändern sich die Zeiten!
Die alte Messe war schon immer gefährlich, zum Beispiel für die Messdiener, denen die damals noch gültig geweihten hohen Herren schon mal beim ehrwürdigen Zelebrieren des einzigartigen Messopfers einen an die Wange schlugen…
Tatsächlich?
Aber so ändern sich die Zeiten. Dafür hört man heute mehr, daß sie – vielleicht nicht gerade beim NOM-Happening – den MeßdienerInnen an die Wäsche gehen.
MfG
Christoph Heger
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#44   Seminarist   15:09:02 | Dienstag, 5. Juni 2007
@sentinel
Werter Sentinel,
Ihre Beiträge lassen die Schlussfolgerung zu, dass sie dumm sind!
P.S.: Und schreiben Sie nicht wieder „Tridentinium“ – es heisst Tridentinum, wobei es sich um ein historisches Ereignis im 16. Jh. handelt.
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#43   Müller   14:55:37 | Dienstag, 5. Juni 2007
@Sahin:
Die alte Messe war schon immer gefährlich, zum Beispiel für die Messdiener, denen die damals noch gültig geweihten hohen Herren schon mal beim ehrwürdigen Zelebrieren des einzigartigen Messopfers einen an die Wange schlugen…
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#42   Sahin   14:44:49 | Dienstag, 5. Juni 2007
„die alte Messe ist gefährlich“
glaub ich gerne…
Rosenkranz und Weihwasser sind ja auch gefährlich –
Für den Teufel !!!
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#41   monti   14:33:21 | Dienstag, 5. Juni 2007
@sentinel
Ich habe den Artikel gelesen, bevor ich hier etwas dazu geschrieben habe.
Sie vielleicht auch, aber Sie haben ihn nicht verstanden. Ihre Lachsalven können daher nur als das Lachen des Idioten verstanden werden, der auch lacht, aber nicht weiß, warum
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#40   Rudolfus   14:22:04 | Dienstag, 5. Juni 2007
@Jean
Jetzt finde ich doch gerade Ihre klägliche Antwort auf mein Posting vor. Wieder nix verstanden!
Doch jetzt haben Sie’s endlich verstanden.
Jeder Katholik ist immer Römer.
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#39   Amanda   14:16:48 | Dienstag, 5. Juni 2007
@matt
Haben Sie sich überhaupt eingehend mit der Tridentinischen Messe befasst? Wenn ja, dann wüssten Sie – da Sie sich ja hier auch sonst bei jeder sich bietenden Gelegenheit als „Rechtgläubiger“ generieren –, dass es sich keineswegs um ein „belangloses Ritual“ handelt, wenn der Priester kraft seines Amtes das Opfer für seine Sünden und die Sünden der Gläubigen darbringt und der Herr in Fleisch und Blut gegenwärtig wird. Ihre Wortwahl erstaunt mich aufs höchste!
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#38   Sentinel   13:55:40 | Dienstag, 5. Juni 2007
@monti
Meine Aussage bezog sich jedoch nicht auf ihre Aussage meine Aussage betreffend, sondern auf den Artikel.
Wenn schon, denn schon. Sie sollten zuerst den Artikel lesen, bevor sie kommentieren. Das würde mir so manche Lachsalve ersparen.
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#37   monti   13:39:08 | Dienstag, 5. Juni 2007
@sentinel
Sich hier auf Zitate, die nicht da waren, in dem Text zu berufen, ist lachhaft.
Alle Zitate, die ich hier gebracht habe, waren da: Sie stammen beide aus Ihren Postings.
Nur soviel dazu.
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#36   matt   13:27:45 | Dienstag, 5. Juni 2007
Die Aussage hat was…
„In der tridentinischen Messe wird das Volk in den Kirchenbänken ruhiggestellt und von vorne ‘bezelebriert’, von oben ‘bepredigt’ und von hinten mit Musik ‘zugedröhnt’.“
Der Mann hat nicht unrecht. Wenn ich ohnehin nicht sehen kann, was da vorne abläuft bei dieser geheimnisvollen Altarszauberei, dann brauch ich gleich garnicht anwesend sein, oder ich komm eben erst später, wenn die Hostie fertig konsekriert ist. Das ist doch wirklich ein belangloses Ritual. Wenn ein Arbeiter bei der Drehbank steht, dann werd ich ihm auch nicht von hinten auf den Rücken stieren. Entweder schaue ich mir seine Arbeit dabeistehend an, oder eben nicht, weil ich ohnehin kein Interesse daran habe.
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#35   Jean   13:23:12 | Dienstag, 5. Juni 2007
Rudolfus
Och nee, langsam wird’s langweilig. Jetzt finde ich doch gerade Ihre klägliche Antwort auf mein Posting vor. Wieder nix verstanden! Ich nehme ja zur Kenntnis, dass nicht ich, sondern das Lehramt definiert, was die Kirche ist. Mehr noch, ich glaube das sogar!
Genau deshalb haben Sie recht, dass „katholisch“ immer „römisch“ ist im Sinne von „päpstlich“. Und natürlich ist das Gegenstück zu „griechisch“ der Begriff „lateinisch“ und nicht etwa „römisch“, wenn Sie nicht zufällig „stadtrömisch“ (und so unter der Hand doch wieder „lateinisch“) meinen.
Wenn Sie also ständig von „römisch-katholisch“ faseln, warum dann nicht auch immer von „Bischof-Bischof“, „Kirche-Kirche“, „Papst-Papst“ – ich meine: bei Ihrer Vorliebe für Pleonasmen!
Jetzt kapiert?
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#34   semper reformandus   13:05:08 | Dienstag, 5. Juni 2007
@ alle
Die gesamte Disskussion um die „alte“ Messe, auch der hier vorliegende Strang, beweist, dass viele Anhänger des NO die „alte“ Messe hassen.
Sie verehren sie nicht etwa als frühere Form einer immer rechtgläubigen und reinen Liturgie der einen Kirche, so wie etwa ein mit seiner Familie im Reinen lebender Sohn seine Vorfahren als ehrwürdigen Teil der Familiengeschichte verehrt, sondern sie lehnen sie ab, so wie Revolutionäre Ihre Vorgänger verabscheuen.
Allein diese giftige Frucht der Liturgiereform zeigt, was alles falsch gelaufen ist. Wenn man die gesamte Liturgie, wie sie sich seit der apostolischen Zeit bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderst entwickelt hat, hasst, dann hasst man auch die gesamte Kirchengeschichte und damit die Kirche.
Verständlich, dass für den typischen VII.-Anänger die „gute“ Kirche erst mit dem zweiten Vaticanum anfängt.
Nochmals: Alles das beweist, dass der NO in sich schlechte Züge trägt. Er hat das Verhältnis zur Tradition vergiftet und ist daher unkatholisch.
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#33   r.ruhrgebietler   12:51:30 | Dienstag, 5. Juni 2007
Sentinel – oh, sie gekränkter Irrgläubiger
Kehren Sie um! Bekennen Sie Jesus Christus! Pfingsten hätte auch bei Ihnen in diesem Jahr eine Bedeutung gewinnen können. Voraussetzung wäre zum Beispiel eine gute Beichte bei einem rk. kath. Priester!
Die Seelen die Sie hier zu Ihren Meinungsanhängern zählen möchten, haben auch zu viel Lehmann und Co. mit derem Gefasel gehört und sich zulullen lassen.
Gott sei Dank gibt es Seelen die mutig sind und aufstehen die Wahrheit auszusprechen!
Sie dürfen jetzt mal wieder zum Fußvolk Jesu Christi wechseln – Demut, Buße Anbetung und Verherrlichung Gottes stehen jedem Christen gut zu Gesicht. Besondere Hilfe leistet die liebenden Gottesmutter und Jungfrau Maria – z.B. im Rosenkranzgebet! Nutzen wir also die Mittel der hlg. röm.-kath. Kirche!
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#32   Frasim   12:42:04 | Dienstag, 5. Juni 2007
@seniler Sentinel
1. Was soll ein Tridentinium sein? Warum sollte es irgendjemand zurückwollen??
2. Die FSSPX anerkennt und betet für den Papst Benedikt XVI.!
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#31   Amanda   12:40:40 | Dienstag, 5. Juni 2007
Neuer Index?
Ich lache mich scheckig … Dieselben Liberalisten, die die Abschaffung des Index sicherlich als eine der höchsten Errungenschaften betrachten (denn der Mensch als freies Wesen ist auch so frei, jeden Schund zu lesen), wollen Mosebachs Buch gern auf selbigen Index setzen. Verkehrte katholische Welt?!
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#30   Rudolfus   12:37:54 | Dienstag, 5. Juni 2007
@Sentinel / „gläubig römisch-katholisch“?
Wie können Sie in Ihrer Wortdefinition „gläubig römisch-katholisch“ sein: Sie erklären ja, daß der Glaube „nur katholisch“, und „nicht römisch“ ist – während „römisch“ kein Glaube, sondern nur Ihr „römischer Ritus“ ist?
Gleichzeitig lehnen Sie den alten römischen Ritus aber ab, und verabsolutisieren den neu-römischen Ritus von 1969.
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#29   Sentinel   12:35:12 | Dienstag, 5. Juni 2007
@r.ruhrgebietler
So, finden sie?
Ich empfinde ihre Äußerungen jedoch häretisch, was bedeutend schlimmer ist, wenn ich die Untriebe von gewissen Leuten im Zusammenhang mit dem Alten Ritus in Frage stelle!
Sie nennen mich protestantisch? *lach* Sie Pseudo-Kathole. Wären sie katholisch, würden sie hier um die Gunst des Herren beten, damit er die FSSPX endlich wahrhaftig erleuchte, damit sie von ihrem götzenhaften Personenkult abkomme und auch von einem Tridentinium abrücke und endlich den aktuellen Papst als Stellvertreter Jesu anerkennen.
Sie nennen sich Katholik und beleidigen damit alle rechtgläubigen hier aufs infamste. Schämen sie sich!
Und Häretiker wie sie unterstütze ich schon einmal gar nicht, da sie erst dann merken werden, daß sie Häresie betreiben, wenn der Teufel sie geholt hat.
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#28   Amanda   12:31:55 | Dienstag, 5. Juni 2007
Denen sollte man erst mal Deutsch lernen!
„Noch mehr als vor dem Messopfer fürchtet Steiner die Römern.“
Vielleicht könnt Ihr Euch mal für eine Verbform entscheiden: „jemanden/etwas fürchten“ oder „sichvor jemandem/etwas fürchten“ (letzteres ein reflexives Verb). Vermischt sieht es nicht gut aus. Kümmert sich denn bei kreuz.net niemand um die Sprachpflege? Ein Fall für Bastian Sick!
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#27   r.ruhrgebietler   12:30:43 | Dienstag, 5. Juni 2007
@Sentinel – Sie sind hochgradig protestantisch!
es ist nämlich nicht der Taufschein, der den Katholiken auszeichnet ein solcher zu sein. Wahrlich: An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.
Die Früchte die Sie hier bislang kundgetan haben sind protestantisch!
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#26   Sentinel   12:28:45 | Dienstag, 5. Juni 2007
@Rudolfus
Sie sind Protestant?
Ich bin nämlich gläubig römisch-katholisch!
Ich habe die FSSPX als häretisch bezeichnet, nicht den Alten Ritus.
Aber das liegt wohl daran, daß sie hier den Unterschied nicht erkennen, daß sie wohl schon ein wenig zu verstaubt in ihrem tradierten Fundamentalistenhirn sind.
Ich hoffe, sie geloben Besserung.
Und ich hoffe wirklich inständig, daß die FSSPX in sich geht und endlich von ihren Irrlehren Abstand nimmt.
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#25   r.ruhrgebietler   12:28:42 | Dienstag, 5. Juni 2007
@Rudolfus – gut gekontert
zu doof nur, daß die Nichtkatholiken immer mehr werden.
Nehmen wir die Botschaften von Fatima, dann ist wurde das schon damals angekündigt: der große Glaubensabfall!
Es ist ja auch viel einfacher im Glaubensabfall zu leben als den Glauben zu leben. Aber das wäre urkatholisches Gedankengut, welches die meisten Schreiberlinge auf +.net nicht verinnerlicht haben. Da würde nur noch Gottes gerechtes eingreifen helfen! Warten wir also auf das letzte marianische Dogma: MARIA MITERLÖSERIN, MITTLERIN UND FÜRSPRECHERIN.
und beten
HERR JESUS CHRISTUS,
SOHN DES VATERS,
SENDE JETZT DEINEN GEIST ÜBER DIE ERDE.
LASS DEN HEILIGEN GEIST WOHNEN,
IN DEN HERZEN ALLER VÖLKER,
DAMIT SIE BEWAHRT BLEIBEN MÖGEN,
VOR VERFALL, UNHEIL UND KRIEG.
MÖGE DIE FRAU ALLER VÖLKER,
DIE EINST MARIA WAR,
UNSERE FÜRSPRECHERIN SEIN.
AMEN.
Gottes Segen, Rudolfus!
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#24   Rudolfus   12:22:38 | Dienstag, 5. Juni 2007
@Sentinel
Eine Meinungsänderung bei den FSSPX und eine Abkehr von ihrer Häresie wäre wünschenswert
Das zeigt nur, daß Sie nicht katholisch sind.
Wer die alte Messe als häretisch bezeichnet, der ist Protestant.
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#23   Sentinel   12:15:51 | Dienstag, 5. Juni 2007
@Dr. Heger
Man will ja Fair bleiben. Ihre Äußerungen sind manches Mal wirklich sehr spaßig, daß es mich wundert, daß sie nicht öfters zitiert werden.
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#22   Dr. Christoph Heger   12:13:45 | Dienstag, 5. Juni 2007
@Sentinel: Vielleicht fertigen Sie es an.
Ach ja, gibt es schon ein Buch mit den gesammelten Sprüchen von Dr. Heger?
Vielleicht fertigen Sie es zur Belustigung Ihrer Mitmenschen an. Bei Ihrer Unfähigkeit einen Text zu verstehen, wird da Drolliges herauskommen.
MfG
Christoph Heger
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#21   Sentinel   12:08:41 | Dienstag, 5. Juni 2007
@monti
Interessante, jedoch leider falsche Aussage.
Wenn durch das V2 erst das NOM möglich wurde, wird natürlich ein Tridentinium gebraucht, um die alten Zustände wieder herzustellen.
Mich wundert, daß sie nicht in der Lage waren, hier die Zusammenhänge zu erkennen.
Dies heißt jedoch auch nicht, daß ich die FSSPX nun von allem vorher genannten frei spreche. Es mag andere Organisationen geben. Aber so weit mir bekannt ist, ist nur die FSSPX an einem weiteren Tridentinium zur Einführung des Alten Ritus interessiert, da sie damit gleichzeitig auch den momentanen Papst bloßstellen wollen.
Deshalb halte ich es für ein sehr großes Gerücht. Sich hier auf Zitate, die nicht da waren, in dem Text zu berufen, ist lachhaft. Wenn Steiner oder Rahner Recht haben, hat die FSSPX automatisch Unrecht. Und dann gehört der Alte Ritus dort hin, wo er sich im Moment befindet: Im Giftschrank der Geschichte.
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#20   Rudolfus   12:07:33 | Dienstag, 5. Juni 2007
@Hacki
Die Evangelischen sind nicht Teil der Kirche – somit können die doch tun, was ihnen beliebt.
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#19   Hacki   12:04:23 | Dienstag, 5. Juni 2007
Messwein:
Nur soviel zum Meßwein:
Die Protestanten schütten in ihren Kelch schon lange keinen reinen Wein mehr hinein.
Dort gibts höchsten pappsüßen Traubensaft von Aldi.
Kulturverfall?
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#18   Rudolfus   12:01:07 | Dienstag, 5. Juni 2007
@Jean / wer nicht römisch ist, ist nicht katholisch
Gestern schon der ständige Ausrutscher mit „römisch-katholisch“, dann Ihr offensichtliches Missverstehen meines Postings.
Nehmen Sie zur Kenntnis, daß nicht Sie definieren, sondern der Papst und seine Kirche.
Die Kirche Christi ist ident mit der Heiligen Römischen und Katholischen Kirche.
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#17   monti   12:00:50 | Dienstag, 5. Juni 2007
Ich sagte es ja:
Sentinel hat den Artikel nicht verstanden.
Der Artikel spricht sich nicht gegen den alten ritus aus, nur der im Artikel zitierte Steiner.
Aber was soll man auch von einem Poster halten, der ganz unten behauptet:
Die FSSPX ist deutschlandweit die einzige Gruppierung, die für die alte Messe kämpft – zum Teil auch mit unlauteren Mitteln. und dann weiter oben die Frage stellt:
Heißt das, es gibt tatsächlich in Deutschland noch andere Gruppierungen, die ohne Rufmord, Intrige und ähnliche unchristliche Dinge dafür kämpfen, daß man das Tridentinium wieder einführt?
1. wenn man des Deutschen einigermaßen mächtig ist, bedeutet sein Satz zunächst einmal, dass die FSSPX die einzige Gruppierung ist, die für die Alte Messe kämpft.
Der nachgeschobene Nebensatz bedeutet ja nicht, dass die FSSPX ausschliesslich mit unlauteren Mitteln arbeitet.
Dann hätte der Satz heissen müssen:
Die FSSPX ist deutschlandweit die einzige Gruppierung, die zum Teil auch mit unlauteren Mitteln für die alte Messe kämpft.
Wobei der Wahrheistgehalt dieser Aussage, wie auch der Originalaussage von Sentinel erst noch zu überprüfen wäre.
2. Wenn man für die Alte Messe kämpft, muss man dann auch gleichzeitig eine „Wiedereinführung“ des Tridentinums fordern ?
Wobei er diese Aussage ja in seinem ersten Posting gar nicht gemacht hat, sondern erst, als ihm der Wind ins Gesicht blies.
und weiter: was hat man sich unter der „Wiedereinführung“ eines Konzils vorzustellen?
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#16   Dr. Christoph Heger   11:54:58 | Dienstag, 5. Juni 2007
@Sentinel: … spricht nicht gegen die alte Messe.
Der alte, rückwärts gerichtete Ritus, bei dem der Pfarrer nicht einmal den Meßwein mit den Anwesenden teilt,
An „Meßwein“ ist der Katholik auch nur für seine Familienfeier wegen dessen Qualität interessiert. Ansonsten empfängt er höchstens gelegentlich Leib und Blut seines göttlichen Erlösers auch unter der Gestalt des Weins.
hat sich längst selbst überlebt.
Alberne Phrase!
Das es immer noch einige Verstörte gibt, die diesem egozentrisch angelegten Ritus hinterher weinen, übersteigt ehrlich gesagt meinen Verstand.
Letzteres spricht nicht gegen die alte Messe.
Eine Meinungsänderung bei den FSSPX und eine Abkehr von ihrer Häresie? das wäre wünschenswert.
Aha? Eine Häresie ausgerechnet bei der FSSPX? Sonst gibt es doch so was angeblich gar nicht mehr.
MfG
Christoph Heger
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#15   Jean   11:48:12 | Dienstag, 5. Juni 2007
Wissen Sie was, Rudolfus?
Gestern schon der ständige Ausrutscher mit „römisch-katholisch“, dann Ihr offensichtliches Missverstehen meines Postings. Und jetzt wieder der Begriff „Amtskirche“. Können Sie mir sagen, was und in welchem Unterschied wozu der Begriff „Amtskirche“ bedeutet? Gibt es auch eine „Volkskirche“, quasi ohne Amt? Oder bildet das kirchliche Amt eine eigene Kirche? Gibt es also zwei oder noch mehrere Kirchen?
Mein Tipp: bringen Sie doch einmal Ihre ekklesiologische Begrifflichkeit in Ordnung. Vorab schon vielen Dank.
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#14   athanasius1957   11:45:13 | Dienstag, 5. Juni 2007
in den giftschrank damit oder warum sind 2% so gefährlich
vor wenigen jahren wurde uns die gnade eines indults für den ritus 1962 gewährt.
damals wurde der pfarrer der nächstgelegenen kirche gebeten, die meßzeiten auch in seinem pfarrblatt zu verkünden. er war schon vom ordinariat vorinformiert und, man staune, anstatt sich darüber zu freuen und gottes segen denen zu wünschen, die darin ihr heil finden, erregte ihn die zahl der messen, um genau zu sein: vier im monat. er meinte, er werde darüber mit dem zuständigen prälaten noch sprechen, da dies zu viel sei. ihm wurde aber entgegengehalten, dass dieser ritus doch wahr und deswegen gefährlich sein muß, da die angedachten ca 50 im alten ritus nur 2% der ca 2500 nach dem Novus Ordo gelesenen ausmachen.
veröffentlicht hat er die messzeiten trotzdem nicht.
soviel zur „giftigkeit der alten messe“
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#13   Sentinel   11:43:55 | Dienstag, 5. Juni 2007
@Rudolfus
Eigentlich ist es eher umgekehrt!
Der alte, rückwärts gerichtete Ritus, bei dem der Pfarrer nicht einmal den Meßwein mit den Anwesenden teilt, hat sich längst selbst überlebt.
Das es immer noch einige Verstörte gibt, die diesem egozentrisch angelegten Ritus hinterher weinen, übersteigt ehrlich gesagt meinen Verstand.
Aber dennoch macht der Artikel für mich keinen rechten Sinn, spricht er sich doch eindeutig GEGEN den alten Ritus, dem Tridentinium, aus.
Eine Meinungsänderung bei den FSSPX und eine Abkehr von ihrer Häresie? das wäre wünschenswert.
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#12   Rudolfus   11:40:53 | Dienstag, 5. Juni 2007
Weggesperrte Alte Messe
Die Überschrift bringt es genau auf den Punkt.
Eine Amtskirche, die den Gläubigen die Alte Messe wegnimmt, die hat auch keinen Anspruch darauf, daß man sie finanziell unterstützt, geschweige denn, daß man der Vorschrift einer „Kirchensteuer“ Folge leistet.
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#11   Sentinel   11:40:40 | Dienstag, 5. Juni 2007
@ monti
Heißt das, es gibt tatsächlich in Deutschland noch andere Gruppierungen, die ohne Rufmord, Intrige und ähnliche unchristliche Dinge dafür kämpfen, daß man das Tridentinium wieder einführt?
Das ist noch unglaublicher als die Behauptung von Dr. Christoph Heger, daß außer der FSSPX noch die FSSP dafür kämpfen würden!
Ich habe nichts gegen das Tridentinium und im Gegensatz zu Ihnen las ich den Text aufmerksam. Dennoch ist es merkwürdig, daß hier ein Text in einem Tenor veröffentlicht wird, der den Absichten der FSSPX absolut entgegen läuft.
Mich wundert nur, daß dies keinem aufgefallen ist.
Ach ja, gibt es schon ein Buch mit den gesammelten Sprüchen von Dr. Heger?
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#10   Jean   11:37:27 | Dienstag, 5. Juni 2007
@ Sentinel
Ich kann keinen Anhaltspunkt für Ihre These im Text finden. Hier will doch keiner irgendwen beschwichtigen. Steiner wird zwar ausführlich zitiert, aber doch keineswegs mit echter oder vorgetäuschter Sympathie. Ob nun speziell Steiners Rahner-Rezeption richtig wiedergegeben wird oder nicht, lässt sich wegen fehlender Zitate an dieser Stelle nicht sagen. Jedenfalls hat Steiner nichts direkt oder indirekt mit den Pius-Leuten zu tun.
Mir bleibt daher Ihre Aussage nach wie vor unklar.
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#9   monti   11:35:39 | Dienstag, 5. Juni 2007
Sentinel
hat eindeutig den Text nicht verstanden.
Nirgendwo wird gegen die Alte Messe von Seiten Kreuz-Nets gewettert. Nur der „Alte-Messe-Feind“ Steiner wird zitiert und dann evtl kommentiert.
Aber so ist es ja oft hier: Die Überschrift wird gelesen und von der auf den Inhalt zurückgeschlossen.
Wobei die in diesem Falle auch nur eine Aussage Steiners ist.
Und noch etwas ist falsch: Nicht nur die FSSPX bemüht sich in Deutschland um die Alte Messe, sondern auch andere Gruppierungen, diese jedoch nicht mit der gleichen Konsequenz wie die Piusbruderschaft.
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#8   Athanasius   11:35:08 | Dienstag, 5. Juni 2007
Unfähiger Stuttgarter Journalist
Wer nicht zwischen Mittelalter und dem Absolutismus unterscheiden kann und in marxistischer Terminologie über den katholischen Gottesdienst wittert, der soll nicht erwarten, dass er ernst genommen wird.
Natürlich vertrauen viele naive Deutschen immer noch die Medien, aber gut. Diese Zeit ist für jüngere Leute vorbei.
Natürlich sind die Behauptungen leicht zu wiederlegen, und bei meinen Besuchen der hl. Messen nach dem überlieferten Ritus, habe ich nur kräftig mitsingende Leute gesehen, sogar geistig Behinderte die mitsangen und mitknieten. Zumindest in den Niederlanden und Belgien sitzt beim Novus Ordo jeder als Zuschauer dabei. Man singt und man kniet nicht, auch wohl deswegen, dass die Liturgie und Gesänge jeden Tag wieder anders gestaltet werden von dem Pfarrliturgiegemeinderat junger Sozialistinnen. Daß Tra le sollicitudine den Volksgesang gregorianisch beeinflusst hat, weiss dieser Journalist auch nicht. Er kennt nur die teutschen Betsingmessen und ein Paar Bücher und wittert schon los.
Ich spreche mich auch nicht zu komplexen biologischen Fragen aus, dieser völlig uninformierte, politisierte Journalist aber zu komplexem Liturgischem.
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#7   Dr. Christoph Heger   11:30:15 | Dienstag, 5. Juni 2007
„einzige Gruppierung“?
Die FSSPX ist deutschlandweit die einzige Gruppierung, die für die alte Messe kämpft – zum Teil auch mit unlauteren Mitteln.
Sentinel fügt dem Unfug von Steiner eigenen hinzu. Bekanntlich gibt es eine ganze Reihe von „Gruppierungen“, die für die alte Messe kämpfen. Ich erwähne nur die Priesterbruderschaft St. Petrus. Und „unlautere Mittel“ ist man seit vierzig Jahren von denen gewohnt, die den Gläubigen auf Teufel komm raus, die alte Messe nehmen und die neue Messe aufzwingen wollen.
Zu diesen „unlauteren Mitteln“ gehören dann auch eindeutige Häresien, wie die, daß die hl. Messe kein Opfer, eben nicht das Opfer des Neuen Bundes ist – eine Häresie, die (wen überrascht es) Steiner in „Christ in der Gegenwart“ verbreiten durfte.
MfG
Christoph Heger
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#6   Sentinel   11:22:00 | Dienstag, 5. Juni 2007
@ Jean
Man muß schon ein wenig mit der Materie vertraut sein, die kreuz.net hier jeden Tag serviert, um meine Sätze als logisch stimmig zu verstehen!
Die Personen, die Sie verstehen sollten, haben sie eindeutigerweise verstanden. Und da diese Seite hier direkt/indirekt/ganz direkt von der FSSPX unterstützt und gesponsert wird, gehe ich davon aus, daß dieser Bericht den aufkeimenden Mißmut wider die FSSPX im Bistum Fulda ein wenig mildern soll.
Die FSSPX ist deutschlandweit die einzige Gruppierung, die für die alte Messe kämpft – zum Teil auch mit unlauteren Mitteln.
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#5   Dr. Christoph Heger   11:18:12 | Dienstag, 5. Juni 2007
„Stimme der Vernunft“
Soviele geistesgestörte Fans des alten Ritus wie sich hier herumtreiben, …
„Stimme der Vernunft“ ist so umgeben von „Geistesgestörten“, wie der Geisterfahrer auf der Autobahn von lauter Falschfahrern.
MfG
Christoph Heger
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#4   Jean   11:15:47 | Dienstag, 5. Juni 2007
@ Sentinel
Ich habe Ihren Beitrag jetzt zweimal gelesen und werde daraus nicht schlau. Entweder kapiere ich ihn einfach nicht – oder, was wohl eher der Fall ist, Sie haben in dem Bericht irgendetwas auf die falsche Reihe gebracht.
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#3   Liborius   11:13:33 | Dienstag, 5. Juni 2007
Doch der Ritus ist gefährlich – und ebenso die Beschäftigung mit ihm
Wie Wahr! Wer sich mit der alten Messe und dem NOM beschäftigt läuft „Gefahr“ für immer und ausschliesslich der alten Messe zu verfallen. So wie ich!
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#2   Sentinel   11:08:20 | Dienstag, 5. Juni 2007
Ja, das Tridentinium
Nach Rahner habe Jesus hat mit der Vertreibung der Viehhändler aus dem Tempel ein Zeichen gesetzt, wonach die Zeit der Opfer vorbei sei.
Erst einmal waren es Geldwechsler und keine Viehhändler. Jemand, der mit einer solch schlechten Bibelübersetzung arbeitet, sollte am besten hier keine Texte abfassen. Er könnte sich und die FSSPX ziemlich lächerlich damit machen.
Anstelle des Opfers habe Jesus einen Tisch in die Mitte der Welt gesetzt und eine Mahlfeier zu seinem Gedächtnis gestiftet – behauptet Steiner
Auch hieran sieht man, die löchrig das Gedächtnis des Verfassers gewesen sein muß. Jesu spendete, so weit es mir laut NT bekannt ist, das letzte Abendmahl (die leibliche Opferung seines Selbst – Kannibalismusverdacht!), in der Nacht vor seiner Verhaftung durch die römischen Sicherheitstruppen.
An dieser Stelle stellt sich nun die Frage, warum auf einmal hier einen Bericht, der negativ über das Tridentinium berichtet? Mag es daran liegen, daß man sich bei Bischof Algermissen wieder ein wenig anbiedern will? Ich hoffe doch nicht. Und warum sollte die FSSPX ihre wichtigsten Regeln brechen? Auch dieses macht keinen direkten Sinn.
Oder ist die göttliche Erleuchtung über die Häretiker gekommen und sie erkennen, daß sie bislang dem falschen Weg gefolgt sind? Dies wäre zu begrüßen, ganz ehrlich. Aber an ein solches Gotteswunder glaube ich es erst, wenn ich es sehe!
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#1   stimme der vernunft †   10:56:13 | Dienstag, 5. Juni 2007
Doch der Ritus ist gefährlich – und ebenso die Beschäftigung mit ihm
Das kann man ja hier auf diesewr seite klar erkennen.
Soviele geistesgestörte Fans des alten Ritus wie sich hier herumtreiben, das spricht sehr dafür, dass der alte Ritus geistig krank macht.
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