09:10:16 | Dienstag, 5. Juni 2007
Neues unter der Sonne + Neuer Irak + Nicht überall geht’s abwärts + Die Shoah unserer Zeit + Hörende Pflanze

Dach der Audienzhalle Paul VI.
Neues unter der SonneVatikan. Auf dem riesigen Dach der 1971 von Papst Paul VI. († 1978) fertiggestellten
vatikanischen Audienzhalle sollen Anfang 2008 mehr als 1.000 Solarzellen installiert werden. Das gab der
Vatikan Ende Mai bekannt. Das Gebäude gilt als der größte Stromfresser im Vatikan. Dieser möchte zukünftig
„unabhängiger von fremder Energie“ werden. Für die Ausführung des Projektes wurde eine eigene Kommission
eingerichtet.
Neuer IrakIrak. Ein chaldäisch-katholischer Pfarrer und drei Diakone sind am Sonntag
in der nordirakischen Stadt Mossul von Unbekannten ermordet worden. Das berichtete der katholische Nachrichtendienst
‘AsiaNews’. Die Gruppe war in einer Kirche und wollte nach Hause fahren. Da stoppten vier Bewaffnete ihr
Auto. Sie zerrten die ebenfalls anwesende Gattin eines Diakons aus dem Wagen und schossen danach auf die
Kleriker. Es handelt sich um die erste Ermordung eines katholischen Priesters seit der Invasion der US-Streitkräfte
im März 2003. Die chaldäisch-katholischen Bischöfe bezeichnen die Ermordeten als Märtyrer.
Nicht
überall geht’s abwärtsKorea. Am 31. Dezember 2006 lebten in Korea 4.77 Millionen Katholiken. Das berichtete
jüngst die koreanische Tageszeitung ‘Chosun’. Das sind 9.6 Prozent der Bevölkerung des Landes. Im Jahre
1996 gab es im Land 3.56 Millionen Katholiken.
Die Shoah unserer ZeitDeutschland. Der im März von
der Glaubenskongregation
gemaßregelte Jesuitenpater Jon Sobrino besuchte kürzlich die Stadt Münster
in Westfalen. Anlaß war ein Treffen des Herausgeberkollegiums der nach dem Konzil gegründeten, theologisch
liberalen Zeitschrift ‘Concilium’. Am Sonntag abend zelebrierte Pater Sobrino in der Münsterer Petrikirche.
Seine Predigt widmete er dem Hunger in der Welt: „Afrika ist die Shoah, der Holocaust unserer Zeit.“
Hörende Pflanze„Es geht mir viel besser“ – sagte der heute 65jährige
Jan Grzebski dem Fernsehsender
TVN24. „Ich konnte nicht sprechen oder irgend etwas tun.“ Er habe seine Frau zwar gehört, aber nicht
antworten können und habe sich wie eine Pflanze gefühlt. Seine Frau: „Ich bin jedes Mal wütend geworden,
wenn jemand gesagt hat, daß Leute wie er Sterbehilfe erhalten sollten“.
Jan Grzebski (65), der nach
19 Jahre im angeblichen Koma, wieder sprechen und sich bewegen kann. Die Zitate stammen aus einem Artikel
in der deutschen Boulevardzeitung ‘Bild’.
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#12
thaumaturgos 03:01:11 | Mittwoch, 6. Juni 2007
#11
Stephanus 02:00:19 | Mittwoch, 6. Juni 2007
#10
juergen 17:51:27 | Dienstag, 5. Juni 2007
#9
Veritatis † 16:46:10 | Dienstag, 5. Juni 2007
#8
Bruder Theophil 12:40:44 | Dienstag, 5. Juni 2007
#7
Veritatis † 12:31:05 | Dienstag, 5. Juni 2007
#6
PetrusII 11:01:54 | Dienstag, 5. Juni 2007
#5
Bruder Theophil 09:42:23 | Dienstag, 5. Juni 2007
#4
Veritatis † 09:37:00 | Dienstag, 5. Juni 2007
#3
Bruder Theophil 09:34:04 | Dienstag, 5. Juni 2007
#2
Ursula Pons 09:30:59 | Dienstag, 5. Juni 2007
#1
Bruder Theophil 09:11:40 | Dienstag, 5. Juni 2007