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Neues unter der Sonne + Neuer Irak + Nicht überall geht’s abwärts + Die Shoah unserer Zeit + Hörende Pflanze
Dach der Audienzhalle Paul VI.
Dach der Audienzhalle Paul VI.
Neues unter der Sonne

Vatikan. Auf dem riesigen Dach der 1971 von Papst Paul VI. († 1978) fertiggestellten vatikanischen Audienzhalle sollen Anfang 2008 mehr als 1.000 Solarzellen installiert werden. Das gab der Vatikan Ende Mai bekannt. Das Gebäude gilt als der größte Stromfresser im Vatikan. Dieser möchte zukünftig „unabhängiger von fremder Energie“ werden. Für die Ausführung des Projektes wurde eine eigene Kommission eingerichtet.

Neuer Irak

Irak. Ein chaldäisch-katholischer Pfarrer und drei Diakone sind am Sonntag in der nordirakischen Stadt Mossul von Unbekannten ermordet worden. Das berichtete der katholische Nachrichtendienst ‘AsiaNews’. Die Gruppe war in einer Kirche und wollte nach Hause fahren. Da stoppten vier Bewaffnete ihr Auto. Sie zerrten die ebenfalls anwesende Gattin eines Diakons aus dem Wagen und schossen danach auf die Kleriker. Es handelt sich um die erste Ermordung eines katholischen Priesters seit der Invasion der US-Streitkräfte im März 2003. Die chaldäisch-katholischen Bischöfe bezeichnen die Ermordeten als Märtyrer.

Nicht überall geht’s abwärts

Korea. Am 31. Dezember 2006 lebten in Korea 4.77 Millionen Katholiken. Das berichtete jüngst die koreanische Tageszeitung ‘Chosun’. Das sind 9.6 Prozent der Bevölkerung des Landes. Im Jahre 1996 gab es im Land 3.56 Millionen Katholiken.

Die Shoah unserer Zeit

Deutschland. Der im März von der Glaubenskongregation gemaßregelte Jesuitenpater Jon Sobrino besuchte kürzlich die Stadt Münster in Westfalen. Anlaß war ein Treffen des Herausgeberkollegiums der nach dem Konzil gegründeten, theologisch liberalen Zeitschrift ‘Concilium’. Am Sonntag abend zelebrierte Pater Sobrino in der Münsterer Petrikirche. Seine Predigt widmete er dem Hunger in der Welt: „Afrika ist die Shoah, der Holocaust unserer Zeit.“

Hörende Pflanze

„Es geht mir viel besser“ – sagte der heute 65jährige Jan Grzebski dem Fernsehsender TVN24. „Ich konnte nicht sprechen oder irgend etwas tun.“ Er habe seine Frau zwar gehört, aber nicht antworten können und habe sich wie eine Pflanze gefühlt. Seine Frau: „Ich bin jedes Mal wütend geworden, wenn jemand gesagt hat, daß Leute wie er Sterbehilfe erhalten sollten“.

Jan Grzebski (65), der nach 19 Jahre im angeblichen Koma, wieder sprechen und sich bewegen kann. Die Zitate stammen aus einem Artikel in der deutschen Boulevardzeitung ‘Bild’.
      
12 Lesermeinungen
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#12   thaumaturgos   03:01:11 | Mittwoch, 6. Juni 2007
schrecklich, hass net verfällt
theologisch liberalen Zeitschrift ‘Concilium’ … nur theologischjliberal? beseer ist doch die liberale KIRCHENEINDLICHE zeitschrift
also, marcelloschismaten, werde nicht auch noch liberal, bitte, sonst muss ich wieder cabarett-tickets bezahlen ;-)
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#11   Stephanus   02:00:19 | Mittwoch, 6. Juni 2007
Neuer Glanz auf alter Hütte…
hoffentlich kennt unser Heiliger Vater noch die guten deutschen Solarzellenhersteller.
Mit Deutschlands Hilfe könnte es gelingen: Der Vatikan wird C0²-neutral!
Und gerundete Zellen gibt es auch schon, die Kuppel des Petersdomes bietet sich da geradezu an!
Vielleicht könnten wir dann beim Vatican Biostrom einkaufen, mit Urkunde und Vertrauensnachweis mit päpstlichem Siegel. Das wär doch was!
Da könnte auch die Zeitschrift Öko-test nicht anders:
Für Papa-Ratzi-Strom gibt es ein :sehr-gut!!!
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#10   juergen   17:51:27 | Dienstag, 5. Juni 2007
Audienzhalle tot?
…fertiggestellten vatikanischen Audienzhalle († 1978) sollen…
Ist die Audienzhalle 1978 gestorben? o.O
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#9   Veritatis †   16:46:10 | Dienstag, 5. Juni 2007
Vertippt?
Kaum – ich kenne die meisten Termini ganz gut!
Ich tippe mir nur an die Stirn, wenn ich den Dreck, den Klein-Thea hier als Folge falscher Erziehung deponiert, vor Augen bekomme… Kann ihr jemand ein Zweitbuch, etwa das Amtliche Telefonbuch, besorgen? Zitate daraus wären allemal interessanter als der obsolete Schmarren, den sie hier täglich als Schreibprobe absondert!
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#8   Bruder Theophil   12:40:44 | Dienstag, 5. Juni 2007
@ Veritatis
RK-Ideologe
Da müssen Sie sich vertippt haben. Es sollte wohl Radiologe heissen. Denn Leute wie Sie sind leicht durchschaubar. Vor allem weil sie hohl sind.
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#7   Veritatis †   12:31:05 | Dienstag, 5. Juni 2007
Praxis?
Wer sucht schon einen Kurpfuscher auf – ich sicher nicht! Ich weise allein darauf hin, dass er wohl nichts weiter ist als ein RK-Ideologe, ein Rosstäuscher also…
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#6   PetrusII   11:01:54 | Dienstag, 5. Juni 2007
Zum Evangelium
Oh wie diese Worte unseres Herrn doch stimmen.
Unsere Kardinäle, Bischöfe, Priester und Ordensleute werden von allen (der Welt) geliebt. Sie suchen und buhlen mit dem Fürsten dieser Welt
Vertritt aber einmal ein Priester die Lehre Christi wird er gehasst und verfolgt.
Ja diese Worte sind wahr. Gerade in unserer Zeit.
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#5   Bruder Theophil   09:42:23 | Dienstag, 5. Juni 2007
@ Veritatis
Immer wenn Sie in meiner Praxis waren, dauert die Dekontamination einfach etwas länger, meine Liebe. Bitte haben Sie etwas Geduld. Vielen Dank.
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#4   Veritatis †   09:37:00 | Dienstag, 5. Juni 2007
Wohl eher,
weil seine Praxis nicht (mehr) den gültigen Hygiene-Auflagen entspricht und seine Eintragung im Kammerregister gestrichen wurde…
So wurde aus einem niedergelassenen ein aufgelassener Bader!
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#3   Bruder Theophil   09:34:04 | Dienstag, 5. Juni 2007
@ Ursula Pons
Muss der Arzt nicht zu den Kranken gehen ?
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#2   Ursula Pons   09:30:59 | Dienstag, 5. Juni 2007
@Bruder Theophil
Warum werfen Sie Perlen vor die Säue?
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#1   Bruder Theophil   09:11:40 | Dienstag, 5. Juni 2007
Zum Geleit…das heutige Evangelium
EVANGELIUM Johannes 15, 14-16a.18-20
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage. Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Vielmehr habe ich euch Freunde genannt; denn ich habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater gehört habe.
Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt.
Wenn die Welt euch hasst, dann wisst, dass sie mich schon vor euch gehasst hat. Wenn ihr von der Welt stammen würdet, würde die Welt euch als ihr Eigentum lieben. Aber weil ihr nicht von der Welt stammt, sondern weil ich euch aus der Welt erwählt habe, darum hasst euch die Welt.
Denkt an das Wort, das ich euch gesagt habe: Der Sklave ist nicht größer als sein Herr. Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen; wenn sie an meinem Wort festgehalten haben, werden sie auch an eurem Wort festhalten.
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