P. Udo Fischer
Das neokonservative Priesterbild
Die Mode-Eskapaden des Wiener Dompfarrers bescheren diesem offenbar das Schicksal des Propheten, der von allen geschmäht wird.
Dechant Anton Faber im Boulevard-Magazin 'News'
Dechant Anton Faber im Boulevard-Magazin ‘News’
(kreuz.net) Auch der bekannte Bischof-Krenn-Gegner, Pater Udo Fischer (55), hält nicht viel von den jüngsten Modedarbietungen des Wiener Dompfarrers, Dechant Anton Faber.

In einem Artikel in seiner linkskatholischen Zeitschrift ‘Ja – Die neue Kirchenzeitung’ fragt sich der aufmüpfige Mönch, ob die Popularität des Wiener Stephansdomes vielleicht mit dem dortigen Dompfarrer zusammenhänge.

Hw. Faber wurde jüngst vom österreichischen Boulevardmagazin ‘News’ als „hippster Priester Österreichs“ gepriesen, der einen „göttlichen Lifestyle“ bevorzuge.

„Tatsache ist, daß mit dem Beitrag „Jesus Christ’s Superstar“ wenige Tage vor den – zahlenmäßig geringen – Priesterweihen des Jahres 2007 von der Erzdiözese Wien ein neues Priesterbild propagiert wird“ – konstatiert Pater Fischer trocken:

„Der jahrelang als streng konservativ geltende Toni Faber muß sich vor den ‘News’-Fotographen mehrmals umgezogen haben.“

Das Magazin zeigt den zeitgeistigen Geistlichen in unterschiedlichen Outfits: „Shooting im Diesel-Flagshipstore am Wiener Graben.“

Österreichs „hippster Priester“ fand offenbar reichlich Zeit, um dem Boulevardmagazin seine Modewelt zu präsentieren.

Während sich die „Konkurrenz“ in konventioneller Kutte „zwischen Pfingsten und Fronleichnam“ gegen die chronische Kirchenleere stemme, gehe Faber stilsicher in die „populistische Bodenoffensive“ – zitiert Pater Fischer das Boulevardmagazin.
      
29 Lesermeinungen
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#30   Marcelus   17:59:30 | Dienstag, 1. April 2008
@Benedikt: Die hätte man aber auch früher nicht freiwillig finanziert
Es ist darum indiskutabel, nicht-rechtgläubige Kirchendiener zu finanzieren.
Solche Priester hat es zu allen Zeiten gegeben.
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#29   Rudolfus   21:01:55 | Sonntag, 10. Juni 2007
@Benedikt
So ist es, wobei sie heute das Sagen haben, sehr ähnlich wie in den Kirchenteilen, die durch die Reformation oder durch das Konstantinopel-Schisma 1054 abgefallen sind.
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#28   Benedikt   19:30:24 | Freitag, 8. Juni 2007
@ Rudolfus
Es ist darum indiskutabel, nicht-rechtgläubige Kirchendiener zu finanzieren.
Solche Priester hat es zu allen Zeiten gegeben.
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#27   Rudolfus   19:24:57 | Freitag, 8. Juni 2007
@Rosenkranzsoldat / Konzilskirche
Die Konzilskirche ist nicht mehr rechtgläubig.
Es ist darum indiskutabel, nicht-rechtgläubige Kirchendiener zu finanzieren.
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#26   Rosenkranzsoldat   14:44:47 | Freitag, 8. Juni 2007
@Rudolfus
kommt drauf an wofür der Ki-Beitr. verwendet wird.
Wenns für Verhütungs und Aufklärungspropaganda verwendet wird kann mans zb auf ein Sammelkonto geben die den Betrag erst freimacht wenn die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.
Da hat man ein gutes Druckmittel parat
Wenn der Beitrag ausschließlich legitim zur Bezahlung von Priestern und Religionslehrer oder Caritas verwendet wird ists doch gut…
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#25   Rudolfus   14:35:21 | Freitag, 8. Juni 2007
@Konzilsorden und Konzilskirche
Es ist ganz klar, daß dort die Irrlehre des Modernismus regiert und die Orthodoxen verfolgt.
Eine Kirchenspaltung kann immer nur die Sache der Irrlehrer sein.
Auch die Petrusbrüder werden nicht gut behandelt.
Man kann sich von den Irrlehrern und ihrem Ritus nur fernhalten und die Leute auf diesen Umstand aufmerksam machen, und allen raten, diesen kein Geld mehr zu überweisen.
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#24   Rosenkranzsoldat   14:31:22 | Freitag, 8. Juni 2007
Rudolfus
„Die Konzilskirche und die Konzilsorden sind nicht mehr katholisch und disziplinlos.“
Disziplinlos trifft zu aber „nicht mehr katholisch“ ist falsch. Genaudies will der Feind: – Abspaltungen und Untreue zum Papst wegen erlittener Enttäuschungen.
Nein ! Trotz allem Schmutz ist dies unsere Kirche und dem papst gehört die Treue – alles andere nützt dem Widersacher der sich über Piusbrüder und Sedivakantisten heimlich freut und ins Fäustchen lacht.
Wer hat mit Mißständen Spaltung gerechtfertigt:
Martin Luther.
Alle traditionellen Katholiken haben in der Petrusbruderschaft ein ausgezeichnetes Instrument für eine Erneuerung der Kirche im postiven Sinn – man benötigt keine Spaltgruppierungen…
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#23   Rudolfus   14:24:54 | Freitag, 8. Juni 2007
@Rosenkranzsoldat
Die Kirche hatte leider in den Jahren seit dem Konzil sehr viele Fälle, bes. in den USA und im Westen.
Die Konzilskirche und die Konzilsorden sind nicht mehr katholisch und disziplinlos.
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#22   wiener   14:24:29 | Freitag, 8. Juni 2007
@ rosenkranzsoldat
Unterstellungen dass priester alls Knabenschänder sind beschränkt sich nicht auf den „Stürmer“ sondern liest man auch in allen heutigen linksliberalen Tageszeitungen.
und bei +.net.
:-!
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#21   Rosenkranzsoldat   14:22:57 | Freitag, 8. Juni 2007
wenn man homosexuelle veranlagung verspürt
kann dass durchaus als Ruf verstanden werden nicht den Weg der Ehe und der familie zu gehen sondern sein leben Gott zu weihen und Priester zu werden. Veranlagung alleine ist noch keine Sünde – nur das Ausleben. Der Mensch wird erst zum Menschen indem er seine sündigen Neigungen kontrolliert beherrscht und positiv kanalisiert. Unterstellungen dass priester alls Knabenschänder sind beschränkt sich nicht auf den „Stürmer“ sondern liest man auch in allen heutigen linksliberalen Tageszeitungen.
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#20   wiener   14:14:20 | Freitag, 8. Juni 2007
@ rosenkranzsoldat (was für ein name …)
nein, ich fühle mich von dem artikel nicht angesprochen, sondern vielmehr abgestoßen.
und ich wiederhole meine feststellung, dass derartige antikirchliche propaganda, wie sie hier unter der bezeichnung „katholische nachrichten“ verbreitet werden, sonst nur in kirchenfeindlichen Regimen möglich ist. auch der „stürmer“ hat immer wieder kolportiert, katholische priester seien alle homosexuell und pädophil. ein vergleichbar hetzerisches niveau hat der von mir beanstandete artikel von r. mayr.
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#19   Rosenkranzsoldat   14:06:44 | Freitag, 8. Juni 2007
@Wiener Würstchen
Herns regns eahna net so auf sunst kriangs an Herzkaspal…
Fühlen sie sich denn angesprochen vom Artikel ? :-D
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#18   Rudolfus   14:00:37 | Freitag, 8. Juni 2007
@Typ / „streng konservativ“
Wer heute derartiges von sich gibt, der kann auch in der Vergangenheit kaum „streng konservativ“ gewesen sein.
Für viele ist ein Priester aber bereits „streng konservativ“, wenn ein Priester nicht zivil, sondern klerikal gekleidet ist.
Die Kutte macht aber noch nicht den Mönch!
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#17   wiener   13:57:38 | Freitag, 8. Juni 2007
an die „redaktion“
Betr.: Artikel vom Dienstag, 5. Juni 2007 14:00 von R. Mayr
Ich habe bereits mehrfach die absolut niveaulosen und hetzerischen Passagen dieses Artikels beanstandet. Hier wird in bösartiger und verleumderischer Weise generalisierend Priestern pädophiles Verhalten bzw. Sexualität mit/an Schutzbefohlenen unterstellt.
Sie halten es offenbar noch nicht einmal für nötig, auf meinen Protest zu reagieren.
Ich wiederhole mich: Nehmen Sie den Artikel vom Netz bzw. löschen Sie zumindest die genannten Passagen!
Ich erwarte Ihre Stellungnahme!
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#16   Typ   10:26:47 | Freitag, 8. Juni 2007
@ Giuseppe
Sagen Sie mal, sind Sie zu doof, einen simplen Text zu lesen? P. Udo sagt ja gerade, dass dieser Priester lange Zeit als als streng konservativ galt (Achtung! Präteritum!) und ihm deshalb seine jetzigen Positionen unglaubwürdig erscheinen.
Erst lesen, dann denken, dann posten!
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#15   Guiseppe   10:00:30 | Freitag, 8. Juni 2007
Streng konservativ?
P. Udo Fischer: „Der Jahre lang als streng konservativ geltende Toni Faber …“
Toni Faber: „Sex ist etwas Wunderbares – im Idealfall nach dem Ehesakrament. Aber ich akzeptiere auch den Normalfall.“
Ja, wirklich streng konservativ, dieser Toni Faber!
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#14   MT. 18,3:   08:50:58 | Freitag, 8. Juni 2007
naja!
warum lässt man nicht jedem seine Art sich zu kleiden. ich finde, dass man einen Priester nicht an der Kleidung, sondern an seinem gottesfürchtigem Verhalten erkennen sollte. wenn sich nun ein Priester „modern“ kleidet gibt es meiner Ansicht nach keine beanstandung deswegwn, solang er katholisch bleibt. Am Colarhemd erkennt man ihn ja als Priester.
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#13   Stimme aus dem Tradiland   08:33:43 | Freitag, 8. Juni 2007
@ Stöhr
Nein, aber… :-( :-! :-@ :-#
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#11   Rudolfus   23:54:31 | Donnerstag, 7. Juni 2007
„Massa damnata“
„Bemüht euch, durch die enge Pforte zu gehen“, lehrt Jesus Christus selbst, denn die weite Pforte führt ins Verderben!
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#10   VirFortis   23:47:33 | Donnerstag, 7. Juni 2007
m-kathole
as natürlich kraft kostet um nicht von sog der masse mithinuntergerissen zu werden.
Der Weg der Masse führt in die Hölle !
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#9   möchtegern-kathole   23:45:32 | Donnerstag, 7. Juni 2007
jemand schrieb:
„Was ist den so falsch daran wenn sie die Kirche und ihre Diener der Zeit anpassen wenn sie sich den Menschen nähern in dem sie in der selben welt leben und nicht in einer längst vergangenen.“
Wenn die „Zeit“ sich von Gott entfernt, dann darf ein Priester diesen Weg nicht mitgehen. Er darf sich nicht den vom Glauben an Gott abgefallenen Menschen nähern indem er seine Position aufgibt, sondern er muss die Menschen versuchen, ihre gottferne Position aufzugeben und sich Gott zu nähern.
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#8   Rudolfus   20:52:38 | Donnerstag, 7. Juni 2007
@Catharina
Was haben Leute wie P. Udo, Prof. Zulehner oder Prof. Metz „Wesentliches“ zu sagen?
Und in wessen Autorität?
Über Hw. Faber: Jemand, der Homopaare und alle Paare überhaupt segnet, der ist nicht konservativ, sondern inhaltlich auf derselben Linie wie alle anderen Progressiven auch.
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#7   Athanasius   17:45:24 | Donnerstag, 7. Juni 2007
Wenn…
…Dompfarrer Faber „konservativ“ sein soll, sagt es mehr über die Zeitung ‘Ja’ und deren linksextremen Ausrichtung aus, als über die reelle fidelitas van Hw. Faber.
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#6   Jasmina   17:12:13 | Donnerstag, 7. Juni 2007
Einleitung:
Die Mode-Eskapaden des Wiener Dompfarrers bescheren diesem offenbar das Schicksal des Propheten, der von allen geschmäht wird.
Ein Prophet ist jemand,der die Wahrheit sagt,sonst wäre er doch kein Prophet,oder? ;)
LG Jasmina
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#5   seraphincgn   17:11:00 | Donnerstag, 7. Juni 2007
Wiest ihr was
Wenn euch die Realität so schmerzt und ihr nichts mit der Gegenwart anfangen könnt dann baut euch doch ne Zeitmaschiene um ins Mittelater zurück zurück zu gehen.
Da war ja alles viel besser nicht wa???
Was ist den so falsch daran wenn sie die Kirche und ihre Diener der Zeit anpassen wenn sie sich den Menschen nähern in dem sie in der selben welt leben und nicht in einer längst vergangenen.
Da bewundere ich echt die Japana, sie schaffen es ohne Probleme Tradition und Moderne zu verbinden, aber so sture europer wie ihr werdet anscheind nie im hier und jetzt ankommen.
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#4   HeinrichderZweite   16:58:41 | Donnerstag, 7. Juni 2007
Liebe Catharina,
Wahrlich manchmal haben Leute wie P. Udo, Prof. Zulehner oder Prof. Metz Wesentlicheres zu sagen als die sog. Neokonservativen (übrigens auch als viele „Traditionalisten“).
gell, die Leute hören auch viel lieber was diese Herren sagen. Ehebruch nicht so schlimm, vorehelicher Geschlechtsverkehr ganz o.k. Man braucht sich nur mal die Literaturliste des Paul Zulehner auf der Zunge zergehen zu lassen (aus WIKIPEDIA):
* Wider die Resignation in der Kirche, Wien 1989
* Wege zu einer solidarischen Politik, 1999.
* Kirche umbauen – nicht totsparen. Ostfildern (Schwabenverlag) 2004
* MannsBilder: Ein Jahrzehnt Männerentwicklung, hg. von Paul Zulehner, Ostfildern (Schwabenverlag) 2004
* Ortsuche – Umfrage unter Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten im deutschsprachigen Raum, Schwabenverlag 2006
Das übliche modernistische Geschreibsel schon im Titel!
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#3   catharina   16:14:47 | Donnerstag, 7. Juni 2007
Wahrlich,
manchmal haben Leute wie P. Udo, Prof. Zulehner oder Prof. Metz Wesentlicheres zu sagen als die sog. Neokonservativen (übrigens auch als viele „Traditionalisten“).
Möge der Herr die Kirche bewahren vor jener klerikalen Schickeria, die ständig von der „ars celebrandi“ spricht und darunter die „ars seipsum celebrandi“ versteht!
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#2   juergen   15:51:38 | Donnerstag, 7. Juni 2007
Modern
Designwettbewerb: Unsere Welt braucht Priester www.i-basis.de/…fzeichen/index.phtml?ber_id=3&inh_i…
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#1   Kaktus   15:45:29 | Donnerstag, 7. Juni 2007
P. Udo trifft den Nerv
P. Udo: „Sieht man von markigen Sex-Sprüchen ab, hat der Geistliche jedoch kaum etwas Kirchenrelevantes von sich gegeben. Eine Untiefe an Seichtigkeit.“
Dem ist nichts hinzuzufügen, anscheinend äußern sich konservative Priester vor allem zum Thema Sex (vgl. Untätigkeit Wojtylas bzgl. des Glaubens- und Sittenverfalls). Gibt es nichts wichtigeres?
Hier der Link zum original Kommentar:
www.pfarre-paudorf.com/…pfarre_aktuell_.html
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