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Vom Panzerkardinal zum Bronzepapst + Kardinal muß nicht ins Gefängnis + Doch ein Märtyrer? + Banditen überfallen Kloster + Ein Lapsus
Jeder will ein Foto vom Papst
Jeder will ein Foto vom Papst
© Paul Resh, Creative Commons
Vom Panzerkardinal zum Bronzepapst

Deutschland. Am 8. Juli 1951 feierten Prälat Georg Ratzinger und sein Bruder, der Papst, in der Stadtpfarrkirche St. Oswald in Traunstein ihre Primiz. 56 Jahre danach – am 8. Juli 2007 – wird die Stadt Traunstein vor der Kirche eine Bronzebüste des Heiligen Vaters aufrichten.

Kardinal muß nicht ins Gefängnis

Vatikan. ‘Radio Vatikan’ ist am Montag in zweiter Instanz vom Vorwurf einer überhöhten Strahlenbelastung für die Anwohner freigesprochen worden. Der frühere Direktor des Senders, Pasquale Borgomeo, und der ehemalige Aufsichtsratsvorsitzende, Roberto Kardinal Tucci, seien für einen angeblich gesundheitsgefährdenden Elektrosmog der Sendeanlagen nicht haftbar zu machen – erklärte ein römisches Berufungsgericht. Die erste Instanz hatte die beiden im Jahr 2005 zu zehn Tagen Kerker verurteilt.

Doch ein Märtyrer?

Österreich. Der Salzburger Weihbischof Andreas Laun verteidigt die Anerkennung des Martyriums des österreichischen Kriegsdienstverweigerers Franz Jägerstätter († 1943). Mons. Laun äußerte sich in einem Kommentar für die konservative Nachrichtenseite ‘kath.net’. Es gäbe Kriege, die als reine Angriffs- und Eroberungskriege absolut ungerecht seien. An ihnen mitzuwirken sei daher „objektiv immer Sünde“: „Jägerstätter ist ein Märtyrer im Namen dieser katholischen Lehre, die er bis zu ihrer äußersten Konsequenz verstanden und gelebt hat.“ Seine Seligsprechung sei dennoch keine pauschale Verurteilung aller Kriegsteilnehmer – so der Weihbischof.

Banditen überfallen Kloster

Irak. Am 31. Mai wurde das Kloster der chaldäischen Herz-Jeus-Schwestern in Bagdad überfallen. Das berichtete die katholische Nachrichtenagentur ‘AsiaNews’. Die Täter scheinen Schiiten zu sein. Das Kloster befindet sich im Baghdader Quartier Dora, wo die Christen seit Monaten einer heftigen Verfolgungskampagne unterworfen sind. Das Kloster war von zwei Schwestern bewohnt. Zum Zeitpunkt des Überfalls befanden sie sich nicht im Haus. Als sie dorthin zurückkehrten, fanden sie das Haus geplündert und in eine Basis für militärische Operationen verwandelt.

Ein Lapsus

„Jeder, der ein Buch veröffentlicht hat, weiß, daß es den fehlerfreien Text nicht gibt. Dennoch ist es mehr als ärgerlich, wenn just jene Frau, die in den Siebzigern die treibende Kraft im Kampf um ein liberaleres Abtreibungsrecht war, im Jahre 2007 ein Kapitel über das Thema schreibt, das gravierende sachliche Fehler aufweist. So wird die ‘Pille danach’, ein hormonelles Mittel zur Notfallverhütung, im Vorbeigehen zur »schonendsten Abtreibungsmethode« erklärt – ein Lapsus, den sich sonst nur katholische Würdenträger leisten.“

Aus einer Buchbesprechung auf ‘Welt online’ über das Buch „Die Antwort“ der deutschen Kindergegnerin Alice Schwarzer.
      
10 Lesermeinungen
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#10   franco.felice   17:24:32 | Donnerstag, 7. Juni 2007
„Heiliger Vater Ratzinger!“??
Nur mal ein Zitat:
„Wer sich selbst zum „Heiligen Vater“ macht, setzt sich also an die Stelle Gottes. Wer einen anderen als Gott im Himmel als „Heiliger Vater“ anspricht, der begeht einen schweren Fehler. Interessanterweise sagt Jesus ja schon lange vor der Einführung des Papsttums sehr deutlich, was er davon hält.“ Ende.
Und Christus selbst, der weder Katechismus noch Amtskirchen erwähnte, geschweige denn Stellvertreter für sich einsetzte, die Binden und Verteufeln mit arroganter und tödlicher Sicherheit betrieben und dies wie Ratzinger aus dem „heiligen Offizium“ heute immer noch, wenn auch nicht mehr so offen als gut, aber doch und mit Jesuitenschläue wenigstens noch als Erfolg werten (siehe auch die Äußerungen der eingebläuten von Taxis im Dunstfeld des Papstes), ließ sich weder mit „Heiliger“ noch mit „Vater“ ansprechen:
In Matthäus 23,9 sagt Jesus :
„Nennt niemand auf Erden euren Vater, denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist“
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#9   Rudolfus   15:14:38 | Mittwoch, 6. Juni 2007
Potentieller Wehrmachtssanitäter Jägerstetter …
… kann man nur allen entgegenhalten, die Jägerstetter als „Totalpazifisten“ hinstellen.
Er lehnte lediglich den verbrecherischen Nationalsozialismus und Hitler ab.
Daß er Hitler persönlich die Stirne bot, das erinnert tatsächlich an die altchristlichen Märtyrer gegenüber den heidnischen Caesaren und Imperatoren.
Er berief sich auf die katholische Religion, angeblich inspiriert durch Zeugen Jehovas, und ist somit ein Märtyrer für die katholische Religion.
Die Kirche hat es bereits geklärt, daß der Diener Gottes für Gott, Christus und die hl. Kirche sein Martyrium gegenüber dem „Imperator“ in Berlin erduldet hat.
Er ist ein Märtyrer und Seliger in altchristlicher Tradition.
Selige gehen immer ihre eigenen Wege.
Er ist ein heiligmäßiger Schutzheiliger für Deutschland und Österreich, genauso wie der sel. Kaiser Karl I. v. Österreich.
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#8   thaumaturgos   14:46:29 | Mittwoch, 6. Juni 2007
… war ein Dienst ohne Waffe als Sanitäter angeboten worden
V E R W E I G E R T WORDEN,
Verdammte braune Geschichtsklitter!
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#7   Müller   09:46:35 | Mittwoch, 6. Juni 2007
@Murx:
Nomen est omen!
Lesen Sie die Briefe Jägerstetters, die frage, ob er Sanitätsdienst leisten wolle, hatten seine „Oberen“ schon längst für ihn geklärt.
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#6   r.ruhrgebietler   09:45:30 | Mittwoch, 6. Juni 2007
seit wann
ist denn kath.net den „konservative Nachrichtenseite ‘kath.net’“ ???? Das ist doch die linksliberale Abteilung, die Hauptsponsorseite für Charismatik und Medjugorje…:-!
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#5   Karl Murx   09:32:48 | Mittwoch, 6. Juni 2007
Schutzbehauptung Launs:
Das ist eine intellektuelle Inkonsequenz, sonst nichts.
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#4   Rudolfus   09:02:00 | Mittwoch, 6. Juni 2007
@Karl Murx / Mons. Laun
Bischof Laun hält ausdrücklich fest, daß er die Kriegsteilnehmer nicht pauschal verurteile.
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#3   Karl Murx   08:56:17 | Mittwoch, 6. Juni 2007
Dann haben Pius XII. und alle seine Bischöfe auch gesündigt
Wann hatte Pius XII. zur Wehrdienstverweigerung aufgerufen? Noch nicht einmal der „Löwe von Münster“ hatte das getan.
Da stellt sich dieser Laun dahin und beschmeißt die Generation vor ihm mit Dreck. Wie schon im Artikel geschrieben, dem „Märtyrer“ war ein Dienst ohne Waffe als Sanitäter angeboten worden. Also war es Sünde selbst in einem Aufräumkommando zu arbeiten, welche nach den Bombenangriffen auf deutsche Städte zum Einsatz kamen? Dieser Laun hat sein Hirn auf dem Klo vergessen.
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#2   Bruder Theophil   08:54:48 | Mittwoch, 6. Juni 2007
Zum Geleit…das heutige Evangelium
EVANGELIUM Markus 12, 18-27
In jener Zeit kamen einige von den Sadduzäern, die behaupten, es gebe keine Auferstehung, zu Jesus und fragten ihn: Meister, Mose hat uns vorgeschrieben: Wenn ein Mann, der einen Bruder hat, stirbt und eine Frau hinterlässt, aber kein Kind, dann soll sein Bruder die Frau heiraten und seinem Bruder Nachkommen verschaffen.
Es lebten einmal sieben Brüder. Der erste nahm sich eine Frau, und als er starb, hinterließ er keine Nachkommen. Da nahm sie der zweite; auch er starb, ohne Nachkommen zu hinterlassen, und ebenso der dritte. Keiner der sieben hatte Nachkommen. Als letzte von allen starb die Frau. Wessen Frau wird sie nun bei der Auferstehung sein? Alle sieben haben sie doch zur Frau gehabt.
Jesus sagte zu ihnen: Ihr irrt euch, ihr kennt weder die Schrift noch die Macht Gottes. Wenn nämlich die Menschen von den Toten auferstehen, werden sie nicht mehr heiraten, sondern sie werden sein wie die Engel im Himmel. Dass aber die Toten auferstehen, habt ihr das nicht im Buch des Mose gelesen, in der Geschichte vom Dornbusch, in der Gott zu Mose spricht: Ich bin der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs?
Er ist doch nicht ein Gott von Toten, sondern von Lebenden. Ihr irrt euch sehr.
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#1   nonnobisdomine   08:47:44 | Mittwoch, 6. Juni 2007
kath.net ist ein „konservatives“ Nachrichtenmagazin?
Nein, bestimmt nicht. Es ist medjugorjanisch-fundamentalistisches, neokonservatives Nachrichtenmagazin.
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