(kreuz.net, St. Gallen) „Der Hauptgrund für die große Scheidungsrate ist die Unfähigkeit der Menschen,
endgültige Entscheidungen zu treffen“. Davon ist Bischof Karl Josef Romer (75), Sekretär des Päpstlichen
Familienrates in Rom überzeugt.
Mons. Romer verbrachte die meiste Zeit seines Lebens in Brasilien und
war von 1975 bis 2002 Weihbischof in Rio de Janeiro.
Der gebürtige Ostschweizer hielt sich am vergangenen
Wochenende auf Einladung des Hilfswerks ‘Kirche in Not’ in seinem Heimatland auf. Bei diesem Anlaß sprach
er mit dem linksliberalen Radiosender ‘kath.ch’.
„Unsere Großväter sind Schreiner geworden und dies
ein ganzes Leben lang geblieben.“ Heute könne jederzeit der Beruf gewechselt werden.
Autokauf
Dieses
Verhalten zeige sich auch bei den wichtigen Lebensentscheidungen: Die Heirat werde häufig mit dem Kauf
eines Autos verwechselt und nicht mehr als lebenslange Verpflichtung angesehen.
In diesem Zusammenhang
erinnert der Bischof an die Worte Jesu: „Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen.“
Ein Argumente für das unauflösliche Ehesakrament ist für Mons. Romer auch die Belastung, die mit Trennungen
verbunden ist:
„Vor allem die Frau, die von ihrem Wesen feinfühliger und lebensorientierter ist, muß
viel Leid auf sich nehmen, wenn sie verlassen, verstoßen oder gar verkauft wird.“ Zu den Leidtragenden
gehörten auch die Kinder.
Die Ursache für schwer ertragbare oder zerbrochene Ehen sieht Mons. Romer
in einer mangelnden Vorbereitung: Was in gewissen Schulen der Schweiz, Deutschland und Frankreich der
Staat an Geschlechtserziehung biete, sei erschreckend.
„Der Mensch wird immer mehr als ein Tier betrachtet,
das auf zwei Beinen läuft und dabei etwas schlauer ist als die anderen.“ Es sei ungeheuerlich, was über
die große, herrliche Liebe verschwiegen werde.
Ehefrau als Prostituierte
In der Geschlechtererziehung
würden Grundsteine für funktionierende Familien gelegt – oder eben auch nicht.
Die Gesellschaft und
der Mensch könnten sich weiterentwickeln – zum Besseren oder zum Schlechteren: Der Mensch könne menschlicher,
liebesfähiger und verantwortungsbewußter werden: „Oder aber er vertauscht die Liebe mit Vergnügen.“
In diesem Fall werde der leibliche Partner zu einer Marktware: „Und wenn der Mann seine Frau einfach
als Prostituierte für das Vergnügen betrachtet, sind wir bei einem Niveau angelangt, das längstens
nichts mehr mit Liebe zu tun hat.“
Die echte, wahre Liebe sei das Geheimnisvollste, was es gebe. Wenn
dies in den jungen Menschen nicht wieder geweckt werde, werde unsere eigene Geschichte zerstört.
Wesentlich
zur Familie gehörten auch die Kinder: „Wenn wir im Kind die Erfahrung wecken, daß es Gottes Ebenbild
ist und es lehren, zu beten, dann haben wir Kinder, deren Herzen lieben können.“
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45 Lesermeinungen
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#44 Horst Metzker 15:34:03 | Donnerstag, 7. Juni 2007
Sehr geehrte Nachtfunzel, habe ich Sie richtig verstanden, dass der wahre Christ zölibatär leben sollte,
um mit Haut und Haar Anbetung betreiben zu können? „Wer sich nicht in der Gewalt hat,“ Labilere Menschen
aber dürfen unter der Aufsicht der Kirche heiraten, sind also ein Leib, doch Vorsicht: Onan schon musste
erfahren, dass ein Leib auch nicht alles mit sich machen darf. So auch nicht das kath. Ehepaar. Jetzt
haben wir also den Zölibat, die Heteros, brauchen wir noch die Homos. Aber die brauchen wir ja nicht,
durch Belehrung wissen wir, die sind geisteskrank. Fassen wir zusammen: Für den Menschen ist es am besten
wenn er alleine lebt. Für die Labilen dann das Weib. Für Gleichgeschlechtliche, die Psychiatrie. Also
a.) b.) c.) Doch ohne b.) würde es weder a.) noch c.) geben. Liebe Funzel, war Ihr Vater so labil, dass
er a.) nicht einhalten konnte? Ist es Ihnen noch nie aufgefallen, wie diskriminierend, rassistisch es
ist zu sagen: „Aber der Unkeuschheit willen, erlaube ich euch ein Weib.“ „Es ist nicht gut für den Menschen,
wenn er alleine ist, darum werde ich ihm eine Menschin geben.“ „Seid fruchtbar und mehret euch.“ Von Missionarsstellung
und Lustfeindlichkeit habe ich noch in keiner Bibel gelesen. Aber wer glaubt, er müsse Gott belehren,
bitte und weiter so.
@Leblhuber Schön, daß sie mich verstanden haben. Ich bezog mich jedoch auf einen etwas älteren Kommentar
hier in diesem Strang. Jedoch bleibt meine Aussage so bestehen! Da sie laut Bibel so auch faktisch richtig
ist. Anscheinend sollten hier wirklich einige Leute wieder das Buch lesen, dessen Wahrheitsgehalt sie
so vehement verteidigen.
@Sentinel: Klar ist, daß er als 12jähriger im Tempel die Tische der Händler und Geldwechsler umgeworfen
hat. Nur – was hat ein 12jähriger im Tempel zu suchen? Auch hier ist die Erklärung sehr, sehr einfach:
Er wurde an der heiligen Schrift(damals der Talmud) ausgebildet. Die Terroraktion von ihm im Tempel dürfte
dann auch der Grund gewesen sein, warum man die darauffolgenden 18 Jahre nirgendwo in der Bibel findet.
Ich glaube, dass Sie da einiges verwechseln. Lukas 2,49 berichtet vom 12-jährigen Jesus, der zum Paschafest
mit seinen Eltern nach Jerusalem pilgert. Er kehrt nicht mit ihnen zurück, sondern bleibt im Tempel um
zuzuhören und Fragen zu stellen. Diese Kindheitsepisode berichtet uns nur Lukas. Matthäus (21,12) und
Markus (11,15) erzählen hingegen die Vertreibung der Händler aus dem Tempel(Vorhof) zu Beginn der Passion.
Vielleicht sollten Sie die Stellen, auf die Sie sich beziehen, vorher lesen um irrige Schlüsse zu vermeiden.
@Laterne der Nacht Sie stehen auf Wiederholungen, oder?*g* Sie haben mich mit Absicht falsch verstanden.
Dies kann ich ihnen nun mit ruhigem Gewissen unterstellen. Sie haben so eben klar gemacht, auf welcher
Seite des Zaunes bei Heiligendamm sie stehen würden – nämlich auf der Falschen! In der Bibel wird behauptet,
Jesu sei unverheiratet gewesen. [Sie sagen, der Mensch in Gott würde unverheiratet bleiben – zwar irgendwie
unlogisch, aber das kläre ich weiter unten.] Jesu Jünger nannten ihn Rabbi. Dies geht jedoch nur, wenn
er ausgebildet und verheiratet gewesen wäre. In jedem anderen Fall hätte eine entsprechende Gesetzesvorschrift
gegriffen, die sich bis in den heutigen Islam gehalten hat.[Hier wird jedoch behauptet, er wäre nicht
an der heiligen Schrift ausgebildet gewesen – gleichfalls unlogisch.] Klar ist, daß er als 12jähriger
im Tempel die Tische der Händler und Geldwechsler umgeworfen hat. Nur – was hat ein 12jähriger im Tempel
zu suchen? Auch hier ist die Erklärung sehr, sehr einfach: Er wurde an der heiligen Schrift(damals der
Talmud) ausgebildet. Die Terroraktion von ihm im Tempel dürfte dann auch der Grund gewesen sein, warum
man die darauffolgenden 18 Jahre nirgendwo in der Bibel findet. Sicher ist jedoch eines: Zu behaupten,
daß Männer, die sich nicht beherrschen können, heiraten sollen – und jene, die sich Gott hingeben,
unverheiratet bleiben sollen, ist alles eine Lüge des V-I – aber sie sind Katholiban, sie dürfen dies
ruhig weiterhin als Gottes Wort Glauben.
#40 Nachtlaterne 09:37:24 | Donnerstag, 7. Juni 2007
sentinel sie verstehen wirklich alles falsch. niemals hat gott befohlen unverheiratet zu bleiben. diejenigen
aber, die sich in der gewalt haben brauchenn nicht zu heiraten. diejenigen aber, die sich nicht in der
gewalt haben sollen unter dem segen gottes heiraten.
@Guttenberger, Sentinel Jesu Zeitgenossen wußten durchaus, daß er keine rabbinische Ausbildung genossen
hatte: „(…) Jesus stieg zum Tempel hinauf und lehrte. Da wunderten sich die Juden und fragten: ‘Wie
kennt dieser die Schriften, ohne Unterricht erhalten zu haben?’“ (Jo 7, 14+15)
@Nachtlaterne das mit der Ehelosigkeit ist Erfindung eines gewissen Paulus, der auch sonst recht extrem
war, was möglicherweise an seiner multikulturellen Jugend liegen mag, so berief er sich ja neben seiner
Berufung zum Apostel auch und gern auf seine römische Staatsbürgerschaft (war er als römischer Staatsbürger
nicht gehalten, den Kaiser als einen Gott anzuerkennen? das erzeugt natürlich gewisse Konflikte…).
@Gutenberger Sagen sie dies bitte Sirilo! Ich vertrete die Auffassung, ganz nach dem jüdischen Recht,
daß Jemand nur dann Rabbi genannt werden darf, wenn er auch ein solcher ist. Rabbi wird man im Judentum
jedoch nur dann, wenn man auch verheiratet ist. Die Bibel, die das V-I hervorbrachte, spricht jedoch von
der Ehelosigkeit von Gottes Sohn. Also wurde hier die Bibel verfälscht. Nur darauf wollte ich hinaus.
Wenn Jesu Jünger ihn Rabbi nannten, war er auch einer – und dann war er auch verheiratet, wodurch sich
die Diskussion erübrigt, ob er ehelos war oder nicht! Denn Rabbi ist nach jüdischem Gesetz nur derjenige,
der auch verheiratet ist.
Sentinel: Rabbi Woher wissen wir denn, daß Jesus Christus keine Rabbiner-Auwsbildug hatte? Vielfach hatten
die Menschen zwei Ausbildungen, die eine, von der sie lebten (z. B. Zimmermann) und eine für ihr öffentliches
Wirken, z. B. Rabbiner. Gehälter in unserem Sinne gab es damals durchweg nicht.
@Sirilo Dumm an der ganzen Sache ist nur, daß nach jüdischem Recht – und Jesu war doch Jude – nur jemand
mit dem Status eines Rabbi auch als solcher angesprochen wurde. Wenn er noch zusätzlich Zimmermann gelernt
hat, so ist das schön. Wenn also die Jünger Jesu als Rabbi ansprachen, obwohl dies nicht dem jüdischen
Gesetz entsprach, so gab es schon entsprechende Bestrafungen dafür. Nicht nur für den so Bezeichneten,
sondern auch für die Bezeichner. Eine ähnliche Regelung hat sich ja auch im Islam durchgesetzt.
@Sentinel Jesus von Nazareth war von seiner Ausbildung her Zimmermann, nicht Rabbiner (Schriftgelehrter).
Die Tatsache, daß seine Jünger ihn mit „Rabbi“ (=Meister) anredeten, bedeutet nicht, daß er Schriftgelehrter
war.
@ Laternchen in der Nacht wer aber weder gott nachfolgen will ohne ehe und auch nicht bereit ist zu heiraten,
wer also nur seine abenteuer sucht, der muss mit konsequenzen rechnen. Also kleines Lichtchen, nun, damit
wäre jeder Jugendliche zwischen 12 und 18 gefährdet, Gottes Königreich nicht zu erreichen. Aber du
hast Unrecht – nirgendwo in der Bibel steht geschrieben, daß Gott Jesu befahl, unverheiratet zu bleiben.
Demnach ist das Ehesakrament nur eine Erfindung des V-I. Und damit ist es nicht gültig. Womit deine ganze
Aussage auf mehr als tönernen Füßen steht. Da dies bedeutet, daß du auch ohne Heirat dich vermehren
darfst. Nur wer Gott nachfolgt, heiratet nicht. Warum heiraten dann so viele und folgen Gott nach? Macht
irgendwie keinen Sinn. Da du ja selbst sagst, daß Menschen, die ihre Triebe nicht im Griff haben, heiraten
sollten (es aber nicht tun: Diese werden Pfarrer und heiraten nicht), kann also irgendwas an deiner Aussage
nicht stimmen. Man kann auch Gott nachfolgen und heiraten – das erklärt jedoch nicht, warum Jesu laut
Bibel niemals verheiratet war. Als fertig ausgebildeter Rabbiner hätte er verheiratet sein müssen, da
sein Titel sonst unwirksam wird. Und die Leute sind damals nur Rabbinern gefolgt. Die Bibel ist ver-fälscht –
vom V-I, daß den Alten Ritus erfunden hat. Das V-II hat das korrigiert, aber nicht den Fehler in der
Bibel in Ordnung gebracht. Skandalös! Bringt zuerst die Bibel in Ordnung, bevor ihr hier falsch zitiert.
Da jedes veränderte Zitat ein falsches Zitat ist.
#32 Nachtlaterne 20:59:06 | Mittwoch, 6. Juni 2007
ein mensch ein mensch, der nur gott vor augen hat, der wird ehelos bleiben und einen entsprechenden weg
gehen. lest doch endlich mal die bibel! darin steht eindeutig, dass derjenige, der sich in der gewalt
hat nur gott nachfolgt und nicht eine ehe eingeht. wer sich aber nicht in der gewalt hat, wen die triebe
übermannen, der soll heiraten, er sündigt nicht. wer aber weder gott nachfolgen will ohne ehe und auch
nicht bereit ist zu heiraten, wer also nur seine abenteuer sucht, der muss mit konsequenzen rechnen. ihr
kennt das wort gottes wirklich nicht, ihr redet nur darüber und wisst doch stets alles besser als gott
selber, ihr ewigen plappermäuler…
Lämpchen, ich fragte auch nur vorsichtig, weil ich wissen wollte, ob Ihr Herr Vater gewalttätig (oder
Schlimmeres, so mit Mädels…) war und Sie vielleicht eine schwere Jugend hatten. Nach der Bibel müssten
wir ja sonst aussterben oder bei vorhandenem Mangel an Selbstbeherrschung heiraten.
Mensch Nachtlampe, „wer sich aber nicht in der gewalt hat, der soll heiraten.“ Ich hoffe doch, Sie (und
die anderen hier) sind ehelich gezeugt worden, oder?
Aber liebe Nachasche, wo steht denn geschrieben, „wer sich nicht in der Gewalt hat?“ Haben wir nicht einen
liebenden Gott, einen barmherzigen, der den Menschen sich gleich machte? Warum sollte dann sein Sohn von
Gewalt sprechen, wenn der Vater sagt: „Liebet und mehret euch.“
#26 Nachtlaterne 19:43:21 | Mittwoch, 6. Juni 2007
aermer sentinel sentinel findet es unlogisch dass jesus nicht verheiratet war obwohl doch in der bibel
mehrfach steht, dass es besser mit einem menschen sterht wenn er nicht heiratet. wer sich aber nicht in
der gewalt hat, der soll heiraten. armer sentinel, sie labern fürchterlich wirr und halten sich doch
für einen klugen kopf. die allereinfachsten dinge vesrtehen sie nicht und verdrehen sie bis zum geht
nicjht mehr.
Holocaust Holocaust kommt aus dem Griechischen von holos=ganz und kausis=Verbrennung. Der Begriff kommt
auch in der Bibel öfters vor, z.B. in Psalm 50 (51).
Bruder Theophil, Sie haben Recht. Kinder können nur weiter geben, was sie von den Eltern lernen. Grob:
Eltern-Erziehung/Schule-Bildung/Medien-Verblödung. In Filmen der 50er und 60er Jahre, hat der Held in
emotionellen Szenen stets eine Zigarette in der einen, in der anderen Hand Alkohol. In den 70er Jahren
kam neben der Pille, Oswald Kolle und die sogenannte Aufklärung die, die Sexualität öffentlich machte.
Mit den 80er Jahren kam das Privatfernsehen, mit dümmlichsten Talkshows und amerikanischen Gewaltfilmen
nach dem Motte: Je grausamer, um so höher die Quote. In den 90ern hat sich dann auch noch das öffentlich-rechtliche
Fernsehen angepasst Die meisten Menschen dieser 2 Generationen meinen heute zu wissen: Die Lehrer sind
sowieso alle blöd, die Ärzte haben keine Ahnung, der Bürgermeister ist korrupt, und der Priester hat
entweder eine Freundin, oder er ist schwul. Diese Leute sind Eltern, bzw. Großeltern, und ihre Bibel
ist die Klatschpresse, und die Bildzeitung ist das Morgengebet. Was will ein Priester tun, gegen diese
geballte Ladung von „toleranter Intelligenz?“ „Geiz ist geil!“, „Wir lassen saugeile Preise raus!“, dagegen
ist das Vater unser doch langweilig, oder? Doch tut es „katholisch“ keinen Gefallen, wenn wir auf diesen
Seiten immer wieder sektieren, und gegenseitig uns den schwarzen Peter zuschieben, und jeder einzelne
so tut, als wäre er der Berater Gottes. Liebe Theologiestudenten, was Papst XY in irgendeinem Jahrhundert
mal sagte, hat nicht zu tun, mit den Problemen der Zeit! Gelobt sei, …
#23 Nachtlaterne 18:43:23 | Mittwoch, 6. Juni 2007
wer meint dass… … der kz ausdruck ausschließlich auf die vernichtung der juden im 3. reich passe,
der hat die fergangenheit und die gegenwart nicht im mindesten im auge, läuft also verblendet durch die
weltgeschichte.
Wider die Stimme der Vernunft Hallo, Stimme, deine Ausführungen mögen vielleicht im hiesigen Kontext
richtig sein. Im Kontext auf das Leben der Welt, liegst du meilenweit neben dem eigentlichen Ziel. Frauen
sind nun einmal keine Männer und sie lieben den Sex nun einmal mehr als Männer. Das Männer schwach
sind und sich deshalb ständig mit irgendwelchen Religionen zu den Herrschern über die Frauen erheben
wollen, ist mittlerweile allgemein bekannt. Aber das ein Mann wie du (zumindest glaube ich dies nach deiner
Schreibweise) nun damit kommt, daß so, wie das Leben jetzt ist, gar nicht so von Gott vorgesehen war,
irritiert dann vollständig. Wenn du wie ein Amish leben willst, dann lebe wie ein Amish. Ohne PC, ohne
Zeitung (ja, selbst eine Druckmaschine ist schon diabolische Technologie) und ohne fließend Wasser. Wenn
das Sakrament der Ehe wirklich von Gott gestiftet (und über seinen Sohn Jesu an uns Menschen weitergegeben)
worden wäre, warum ist dann laut der Bibel Jesu nicht verheiratet? Also kann das Sakrament der Ehe nur
eine Erfindung des verwerflichen V-I gewesen sein, des berühmten Tridentinums. Somit dürfte klar sein,
daß jede Ehe, die jemals im Namen Gottes gestiftet wurde, sowieso keine Gültigkeit hat. Die Frauen sind
intelligenter, die haben das erkannt. Und leben in der Neuzeit danach. Aber du, Stimme der Vernunft, erkennst
es nicht – weil du nur ein schwaches Männlein bist.
#21 methusalix † 17:10:44 | Mittwoch, 6. Juni 2007
Das stimmt doch gar nicht, Stimme! stimme der vernunft: Schlimm, schlimm … und wer mit einem goldenen
Löffel im Maul geboren war, konnte über die beiden anderen nach Belieben verfügen. Da war die Welt
noch in Ordnung. Aber heute? Da wollen die Leute was lernen und was werden. Schlimm schlimm. Alles eine
Folge des Konzils. In Wahrheit ist die böse Aufklärung an allem schuld, die der Kirche die Gespenster
und Hexen weggenommen hat und die noch viel bösere bürgerliche Revolution in Frankreich (igitt, igitt,
Revolution! Gegen den König! Von Gottes Gnaden Herrscher über die Menschen!) hat das Werk vollendet
(zumindest teilweise) und in aller Herren Länder verteilt. (Bis auf Russland)
Schlimm, schlimm „Unsere Großväter sind Schreiner geworden und dies ein ganzes Leben lang geblieben.“
Heute könne jederzeit der Beruf gewechselt werden. Man stelle sich nur vor, da wechseln Leute den Beruf.
Schlimm, wohin wir gekommen sind. Früher war alles besser, da war einer, der im Gesindehaus auf die Welt
gekommen ist, sein Leben lang Knecht, wer in der Kate geboren war, war sein Leben lang Leibeigener, und
wer mit einem goldenen Löffel im Maul geboren war, konnte über die beiden anderen nach Belieben verfügen.
Da war die Welt noch in Ordnung. Aber heute? Da wollen die Leute was lernen und was werden. Schlimm schlimm.
Alles eine Folge des Konzils.
Legal ? Leider hat sich in Deutschland die falsche Auffassung festgesetzt, daß Abtreibung „legal“ sein.
Selbst manche Politiker verlauten sowas. Abtreibung ist in Deutschland eben nicht „legal“, sondern sie
ist „verboten“, nur bleibt die Tat straffrei. Es ist dieses juristische Konstrukt von „verboten aber straffrei“.
Daß Deutschland de facto freilich eines der liberalsten Abtreibungsgesetze in Europa hat, wollen die
Politiker nicht wahr haben. Insbesondere §218a Nr. 2 ist ein Gummiparagraph sonders gleichen: (2) Der
mit Einwilligung der Schwangeren von einem Arzt vorgenommene Schwangerschaftsabbruch ist nicht rechtswidrig,
wenn der Abbruch der Schwangerschaft unter Berücksichtigung der gegenwärtigen und zukünftigen Lebensverhältnisse
der Schwangeren nach ärztlicher Erkenntnis angezeigt ist, um eine Gefahr für das Leben oder die Gefahr
einer schwerwiegenden Beeinträchtigung des körperlichen oder seelischen Gesundheitszustandes der Schwangeren
abzuwenden, und die Gefahr nicht auf eine andere für sie zumutbare Weise abgewendet werden kann. Das
bedeutet zu gut deutsch: wenn die Frau meint, sie könne sich aus finanziellen Gründen (ggf. in der Zukunft)
kein Kind „leisten“, oder auch sagt, daß sie ein Kind „seelisch“ stark belastet, dann ist der Schwangerschaftsabbruch
nicht mehr rechtswidrig. Dabei muß dies nichtmals eintreten, es reicht die „Gefahr einer schwerwiegenden
Beeinträchtigung des … seelischen Gesundheitszustandes“ – Also die reine Vermutung, daß es so sein
könnte.
@Nachtlaterne warum hat hier kein einziger christ günther annen, www.babycaust.de , in seinem kampf gegen
abtreibung unterstützt? Vielleicht weil der Begriff „Babycaust“ recht unpassend ist. Er ist ja wohl ganz
klar an DEN Holocaust angelehnt. Wissen Sie überhaupt, was Holocaust bedeutet, ich meine auch der Wortbedeutung
nach?
#17 Nachtlaterne 13:05:57 | Mittwoch, 6. Juni 2007
fortsetzung:wenn seine großelttern im kz gestorben seien, er aber gleichzeitig ein ausgesprochener g
fortsetzung:wenn seine großelttern im kz gestorben seien, er aber gleichzeitig ein ausgesprochener gegner …
…der abtreibungsgegner sei, dann solle er seine merwürdige moral doch einmal etwas genauer hinterfragen.
ich bin wirklich geschockt wie leicht den menschen überall auf der welt ein einbruch in den bauch der
mutter gemacht wird, um dort ganz legal vollkommen unschuldige kinder zu ermorden. sogar bein der sogenannten
teilgeburtsabtreibung finden sich genügend mörder, die diese arbeit locker übernehmen. schon wenn ein
mensch sagt, dass er gegen abtreibung ist genügt das ihn als militant zu etihkettieren, die militanz
der mörder aber beachtet man dabei nicht. man muss immer und immer wieder seine stimme gegen die abtreibung
erheben. darum sage ich wiederholt: warum hat hier kein einziger christ günther annen, www.babycaust.de ,
in seinem kampf gegen abtreibung unterstützt? der mann ist unaufhörlich für den schutz des lebens unterwegs
und hat beachtliche erfolge für den kinderschutz erzielt. dennoch erfolgt keine noch so kleine finanzielle
unterstützung für ihn, z.b. ein dauerauftrag hallo antanius, danke für das feedback
@Nachtlaterne Dank für Ihren Einsatz für das Lebensrecht Ungeborener. Vergelt’s Gott. Und Er wird es
vergelten im Leben hiernach! seine großeltern seien im kz gestorben und nichts auf der welt dulde damit
auch nur den entferntesten vergleich. Heute sind fast eines jeden Grosseltern im KZ gestorben. Ist gut
für die Gutmenschenpolitikkarrière. er sei atheist und glaube an die worte des philosophs feuerbach.
Traurig. Man sieht auch, dass mit Atheismus oft der Kindermord auftaucht. Nicht umsonst zuerst in Lenin-Russland,
dann 1934 in Hitlerdeutschland (Gesetz zur Verhinderung erbkranken Lebens: Euthanasie und Zwangsabtreibung,
v. Atheisten Bormann unterzeichnet). der mann war, wie schon gesagt, ständig am lächeln, worauf ich
ihn mehrfach aufmerksam machte Der Teufel lacht auch immer. Aber nicht aus Freude, sondern aus Boshaftigkeit
und ewiger Peinigung. und auch darauf wie unnatürlich das im vergleich zu seinen augen sei, die eine
ganz andere sprache sprechen würden. Man erkennt die Menschen an den Augen. Nicht am Lächeln oder am
Haarschnitt! wenn seine großelttern im kz gestorben seien, er aber gleichzeitig ein ausgesprochener gegner …
Dann nehme ich ihn nicht ernst. Vielleicht hatte er gar keine Grosseltern im KZ, sondern ist er einfach
ein Sozialist der in seiner Gutmenschenpartei sieht wie Shoah-Opfer kanonisiert werden. Oder vielleicht
wollte er Ihnen einfach Angst machen mit seinen eigenen Drohungen. Von Linken kann man das erwarten.
#15 Nachtlaterne 12:41:59 | Mittwoch, 6. Juni 2007
das palakt und seine wirkung hatte heute ein plakat gegen abtreibung verbreitet: „wie alt wäre das abgetriebene
kind heute?“ ein junger mann von vielleicht 26 jahren stand plötzlich vor mir und meinte, ich könne
mir meine mühen sparen, die plakate würden eh von ihm alle abgerissen. er lächelte mich während des
etwa 10minütigen gespächs unentwegt an. so sagte er mir, dass abtreibung eh legal sei, da müsse sich
also keiner mehr den kopf zerbrechen. dass ich plakate öffentlich aushänge sei ein zeichen meines fanatismus.
ich würde kindern und jugendlichen mit meiner einstellung gegen abtreibung angst machen, sogar persönliche
gespräche mit ihnen führen. auf meine frage hin ob die abgetriebenen kinder keinen grund zur angst hätten
und ob die legalisierung der abtreibung durch den staat wirklich legalität bedeute entgegenete er mir:
ich solle doch, wie der abtreibungsgegener günther annen, www.babycaust.at , einen vergleich zwischen
kz und abtreibung ziehen, dann werde auch mir der prozess gemacht und ich würde endlich verurteilt. seine
großeltern seien im kz gestorben und nichts auf der welt dulde damit auch nur den entferntesten vergleich.
er sei atheist und glaube an die worte des philosophs feuerbach. der mann war, wie schon gesagt, ständig
am lächeln, worauf ich ihn mehrfach aufmerksam machte und auch darauf wie unnatürlich das im vergleich
zu seinen augen sei, die eine ganz andere sprache sprechen würden. wenn seine großelttern im kz gestorben
seien, er aber gleichzeitig ein ausgesprochener gegner …
Nochmal zum Bild Beim Photographen ist das Bild – aufgenommen am 1. Oktober 2006 – betitelt mit: „Marriage
Day, The Hague“ zu deutsch: „Hochzeitstag, Den Haag“ Leider gibt der Photograph nicht an, wo es aufgenommen
ist, aber das Bildnis im Hintergrund ist ja recht bekannt. Es handelt sich um die „Grote Kerk“ historie.denhaag.org/centr012b.htm
Wenn man runterscrollt, findet man auch das Bildnis wieder. –-> Link zum Bild historie.denhaag.org/dha501x.jpg
@GerdEric: Das Problem ist die allg. Treulosigkeit in der heutigen Gesellschaft. Treulosigkeit gegenüber
dem Ehepartner, gegenüber den Eltern, gegenüber der Heimat, gegenüber der Kirche, gegenüber dem Bischof,
gegenüber dem Papst. Auch bei Arbeitgebern und Arbeitnehmern scheint Treue aus der Mode gekommen zu sein.
Das Sakrament der Ehe ist ein heiliges Treuegelübde. Das sich zunehmend die Frauen damit schwer tun dies
ernst zu nehmen ist nicht nur ein Vorurteil.
Rudolfus Dieses Bild sollte entfernt werden. Es ist selbst bereits eine Sünde, die hier nicht unterstützt
werden darf. Sie müssen es nicht anschauen. Reißen Sie doch das böse Auge aus, wie im Zweiten Testament
gefordert wird oder decken Sie ein Tuch drüber. Vielleicht sehen viele andere Menschen nur eine Filmszene
wie es sie zu Tausenden gibt. Aber wenn Sie die Sünde lieber wollen, bitte sehr…!
zum Bild Ob das Bild „Sünde“ ist oder nicht, sei mal dahingestellt. Wo, wann und unter welchen Umständen
ist es aufgenommen? Auf den ersten Blick ist das Bild jedenfalls erstmal suggestiv…
@RJH… So platte Vorurteile? das Leben ist ja soooo einfach, Schuld sind die Frauen, und die Burschen
sind soooo arm dran (Burschen (noch halbe Kinder) sollen sich auch mit Frauen nicht einlassen, sollen
besser warten, bis sie alt genug sind für das harte Leben!).
Leider sind es in den allermeisten Fällen die Frauen die nicht zu ihren einmal getroffenen Entscheidungen
stehen können. Erst heiraten sie mit aller Begeisterung (weils ja so „romantisch“ ist) dann verlassen
sie später ohne mit der Wimper zu zucken wieder ihre Ehemänner weil ihnen wieder etwas anderes eingefallen
ist. Dabei werden sie noch von der Regierung unterstützt. Die meisten jungen Burschen wollen eigentlich
nichts anderes als ein Mädel finden, eine Familie gründen und ein Leben lang ein guter Familienvater
zu sein. Aber das ist den jungen Frauen wohl zu langweilig. Selbst auf dem Land sind es vor allem die
jungen Frauen, die eiskalt alles liegen und stehen lassen und wegen der „Karriere“ wegziehen. Junge Männer
die der Heimat treu sind oder ihre alten Eltern zu versorgen haben, habe nicht einmal mehr die Chance
eine Partnerin zu finden.
Zum Bild Traurig, daß Eitelkeitsparaden in katholischen Kirchen abgehalten werden. Man kann im Bild ein
Glasfenster einer Kirche sehen, rechts oben. Zu Typ: Nicht jeder hat wie Sie so ein Verständnis von Gehorsam
das dieser auch gegen den eigenen Römisch-katholischen Glauben geht. Um gerade diesen Glauben und die
heiligen Dogmen der römischen Kirche aller Zeiten zu bewahren, besuchen die Menschen die Kapellen und
Zentren der Priesterbruderschaft St. Pius X. Nicht weil sie alle so gerne 1.5 Stunde zur hl. Messe fahren.
Die hätten auch lieber im eigenen Dorf die wahre römische Messe, und gingen auch gerne in eine ostkatholische
Liturgie, gäbe die es in der Nähe. Not bricht auch Gebräuche. Was daran „treu“ sein soll heute noch
in die modernistischen Pfarrgemeinden zu gehen, verstehe ich überhaupt nicht. Treue gegenüber den Menschen
vielleicht, aber man soll Gott mehr gehorchen als dem Menschen. Die Katholiken Güstrows und Erfurts mussten
auch im 16. Jh. aus ihren örtlichen häretisierten Kirchen wegbleiben und lange Strecken zurücklegen
für das wahre hl. Messopfer. Genauso ist es heute. Die Gebäuden sind nicht das Corpus Mysticum, sondern
die römisch-katholischen Gläubigen und treuen Hierarchen.
Ergänzung Und natürlich gäbe es dann auch keine Gesellschaft Jesu. Ja, das fänden sicher viele hier
gut – weil die Jesuiten ja ein freimaurerischer-judenfreundlicher-modernistischer Untermenschenclub sind.
Aaaaaaaaber: Es gäbe dann auch keine Servi Jesu et Mariae! Oh, oh, bitter bitter. Hoffentlich lesen die
SJM-Patres hier mit und lösen ihre Vereinigung konsequent auf. Und wie steht es mit den Gläubigen, die,
anstatt treu zu ihrer Pfarrgemeinde zu sein, auf einmal zur Piussekte gehen? Zurück mit euch!
Ach ja, so einfach „Unsere Großväter sind Schreiner geworden und sind das ein ganzes Leben lang geblieben.“
Hl. Benedikt: Einsiedler gewesen (Ostern verpasst!), mehrere Klöster gegründet Hl. Nikolaus von Flüe:
Geheiratet, 12 Kinder gezeugt, dann abgehauen Hl. Ignatius von Loyola: Soldat gewesen, plötzlich Meinungsumschwung,
dann noch Priester Hl. Augustinus: Sohn gezeugt, dann auf einmal gegen Sex gepredigt Benedikt XVI: Bischof
von München, dann Titularbischof von Weißnichtwo, dann Titularbischof von Ostia, dann Bischof von Rom
Mein kreuz.net wirklich, diese Leute hätten das bleiben sollen, was sie zuerst waren? Dann gäbe es keine
Benediktinerregel und keine Benediktiner, möglicherweise hätte es viele Tote in der zerfallenden Schweiz
gegeben, die Patristik hätte einen wichtigen Autor weniger gehabt und Joseph Ratzinger wäre heute unbeliebter
Altbischof von München.
Die Kinder sind die Dummen… …wenn sich die Eltern als Jünger der Spassgesellschaft verstehen und
offene Zahnpastatuben ein Scheidungsgrund sein können. Diese Scheidungskinder werden mit hoher Wahrscheinlichkeit
auch wieder kaputte Beziehungen produzieren. Eine Orientierung an SEINEM Wort würde ja helfen. Aber wer
will sich heute mit solchen unbequemen Sachen beschäftigen. Und vor allem mit Büchern, die mehr sind
als ein bebilderter Taschenroman