Pius XII.
Ein Vorreiter der Liturgiereform?
Der vatikanische Staatssekretär würdigte kürzlich Leben und Lehramt Papst Pius XII. und seine heroische Verteidigung verfolgter Juden.
Pius XII. auf der Sedia Gestatoria
Pius XII. auf der Sedia Gestatoria
(kreuz.net, Rom) Ende Mai erschien ein neues, umfangreiches Buch über Papst Pius XII.

Der Titel des Werkes lautet übersetzt: „Pius XII. – Eugenio Pacelli. Ein Mensch auf dem Throne Petri.“

Autor ist Andrea Tornielli – Historiker und Vatikanist der Mailänder Tageszeitung ‘Il Giornale’.

Am gestrigen Dienstag stellte der Staatssekretär des Vatikan, Tarcisio Kardinal Bertone, das Buch vor.

Umschlag des neuen Werkes von Tornielli
Umschlag des neuen Werkes von Tornielli
Das berichtete die römische Nachrichtenagentur ‘Zenit’, die der Kongregation der Legionäre Christi nahesteht.

Der Kirchenfürst würdigte das „lichtreiche apostolische Wirken und die Gestalt“ des Dieners Gottes Pius XII.

Die schwarze Legende stirbt

Kardinal Bertone begann mit der „schwarzen Legende“, wonach Pius XII. dem Nationalsozialismus schweigend und untätig gegenübergestanden wäre.

Es sei „zutiefst ungerecht“, das Wirken Pius XII. mit Vorurteilten zu betrachten. Der historische Kontext und die guten Werke dürften nicht vergessen werden. Pius XII. sei „Opfer“ der schwarzen Legende geworden.

Er habe unzählige Verfolgte in Seminaren und Klöstern versteckt.

Kardinal Bertone brachte auch ein bislang unveröffentlichtes Dokument aus dem Vatikanischen Geheimarchiv mit.

SS-Zeitung "Das Schwarze Korps" karikiert Kardinal Pacelli als Freund der französischen Kommunisten, 1937
SS-Zeitung „Das Schwarze Korps“ karikiert Kardinal Pacelli als Freund der französischen Kommunisten, 1937
Es handelt sich um ein Schreiben aus dem Jahr 1943, das an alle Diözesen und Pfarreien appelliert, sich für das Leben der Juden einzusetzen.

Der Kirchenfürst ging auch auf die Gründung des Staates Israel ein.

Pius XII. habe den Juden „nach den Verfolgungen eines fanatischen Antisemitismus“ – Ansprache vom 3. August 1946 – ein neues Leben zugestanden.

Kardinal Bertone erwähnte ferner die jüngsten Beschimpfungen Pius XII. durch den Handlangern des sowjetischen Geheimdienstes, Rolf Hochhuth. Dieser hatte den Papst einen „satanischen Feigling“ genannt.

Liturgische Reform der Karwoche

Der Kirchenfürst bedankte sich bei Tornielli, die Persönlichkeit von Pius XII. umfassend dargestellt zu haben.

Man dürfe dieses Pontifikat nicht auf ein angebliches Schweigen im Dritten Reich reduzieren.

Das neue Buch führe auch das Lehramt des Papstes vor Augen. Als Beispiel nannte Kardinal Bertone die liturgische Reform der Karwoche – die „großartige Vorbereitungsarbeit“ für die nachkonziliare Liturgiereform.

Ferner erinnerte er an die Erlaubnis der bis dahin verurteilten protestantischen „historisch-kritischen Exegese“ und – angeblich auch – der Evolutionstheorie.
      
47 Lesermeinungen
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#47   Freinsberg   11:24:05 | Samstag, 9. Juni 2007
@ Marina
Was haben Sie gegen Widor?
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#46   Marina   10:20:11 | Samstag, 9. Juni 2007
OH GRAUS, die Organisten kommen!!!!!
Ganz genau so ist es!!!! Die Organisten freuts natürlich, wenn die alten Riten vermehrt kommen, aber der Mist den diese zu 99% Ungläubigen den Kirchenbesuchern wieder zumuten (Widor & Co) ist mehr als zum kotzen! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-!
Darum gebe ich der alten Liturgie keine grosse Chance im grösseren Masstab wieder Fuss zu fassen in der Röm. Kirche. Denken wir an Jesus selbst! Er hatte keine Orgelmusik im Abendmahlssaal und auch nicht als Begleitmusik auf seinen vielen schweren Fusswanderungen im Heiligen Land, und doch sind die ärmsten der Armen und viele Kranke und Sünder/innen geheilt worden. DAS IST ES was es braucht, wahre Gottesliebe und Nächstenliebe :&) :(3 O:) O:) O:)
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#45   Benedikt   12:30:49 | Freitag, 8. Juni 2007
@ Stimme
Alleine diese Aussage reicht schon für eine Ablehnung der Reformen unter Pius XII. betreffend Karfreitag und Karsamstag.
Für so eine Ablehung haben Sie gar keine Kompetenz. Sie sind Laie und nichts weiter. Sie können gar nichts ablehen, was die Kirche vorschreibt.
Am dümmsten sind jene, die z.B. um 5.00 Uhr früh Auferstehungsgottesdienste veranstalten: Nur weil um diese ungefähre Zeit Maria v. Magdala und die anderen Frauen erstmals von Christi Auferstehung Kenntnis erlangten.
Nein, weil da während der Messe (während den Lesungen) die Sonne aufgeht! Für einen Traditionalisten beweisen Sie erstaunlich wenig Gefühl für Symbolik. Das ist doch sonst nicht so.
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#44   Freinsberg   10:15:43 | Freitag, 8. Juni 2007
Zeitpunkt der Auferstehung
Woher weiß man eigentlich, um wieviel Uhr Jesus auferstanden ist? War doch keine/r dabei…
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#43   Stimme aus dem Tradiland   10:12:55 | Freitag, 8. Juni 2007
Cardinal Bertone bestätigt damit die Problematik der Liturgiereformen schon unter Papst Pius XII.!
Als Beispiel nannte Kardinal Bertone die liturgische Reform der Karwoche – die „großartige Vorbereitungsarbeit“ für die nachkonziliare Liturgiereform.
Alleine diese Aussage reicht schon für eine Ablehnung der Reformen unter Pius XII. betreffend Karfreitag und Karsamstag.
Und die Osternacht ist mit Gewißheit eines nicht: Kinderfreundlich oder elternfreundlich. Diese Reform ist ein Musterbeispiel für den modernistischen Historzismus schon unter Pius XII.
Nach der Tradition ist Christus um Mitternacht (von Karsamstag auf Ostersonntag) auferstanden. Wenn schon, dann hätte man also eine „Ostermette“ einführen müssen.
Am dümmsten sind jene, die z.B. um 5.00 Uhr früh Auferstehungsgottesdienste veranstalten: Nur weil um diese ungefähre Zeit Maria v. Magdala und die anderen Frauen erstmals von Christi Auferstehung Kenntnis erlangten.
Der Osternachtsreform sind u.a. die zwölf Lesungen zum Opfer gefallen und die maßgebliche Rolle des Diakons bei der Weihe der Osterkerze.
Richtig wäre es, auf das Meßbuch von 1947 bzw. vor diesen Reformen zurückzukehren, schon das von 1962 (inhaltlich 1961) war der erste Schritt des Modernismus gegen das traditionelle hl. Meßopfer.
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#42   Rudolfus   23:43:15 | Donnerstag, 7. Juni 2007
@Athanasius
Polenprimas Cardinal Wyszynskis Versöhnungsreden sind wenig wert, wenn er gleichzeitig weiter an der Leugnung der deutschen Minderheit in Oberschlesien mit dem KP-Regime kollaboriert.
Versöhnung mit Polen hat Hitler lange Zeit auch gepredigt, als in Polen noch der friedliche und autoritäre Staatsmann an der Spitze stand (s. Wahrheit für Deutschland, Udo Walendy [in der BRD verboten]).
Gegenüber der unrühmlich Rolle des Primas Wyszynski ist aber schon die damalige Offenheit von Erzbischof Cardinal Karol Wojtyla hervorzuheben, auch gegenüber den Deutschen.
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#41   Athanasius   23:35:22 | Donnerstag, 7. Juni 2007
@Rudolfus
Wie sehr auch die Annektierung der Ostprovinzen (Stand 1931) des Deutschen Reiches völkerrechtswidrig und grausam war, so haben zwar anfangs auch polnische Priester und Bischöfe (v.a. Kardinal Hlond, der sagte: „Ich werde nicht in Danzig einziehen, bis der letzte Deutsche dort entfernt ist!“) mit der Vertreibungsmaschinerie der polnischen Kommunisten, der Roten Armee und der polnischen und tschechischen Nationalisten mitgemacht, aber doch in den 1960ern unter Kardinal Wyszynski Versöhnung gepredigt, allerdings ohne auf die geraubten Deutschen Ostgebiete verzichten zu wollen. Man hat auf der Dominsel im Stadtzentrum von Breslau sogar eine Platte angebracht auf der steht: „Wir bitten und beten um Vergebung“. Schade ist nur, dass immer noch auch Radio Maryja und weitere Katholiken in Polen deutschfeindlich sind und auf die „Neugewonnenen Gebiete“ stolz sind, auch auf die Zerstörung deutscher (evangelisch-prot.) Friedhöfe und der Namensschilder. Sogar in Heilige Linde/Ostpreussen! Die traditionsverbundenen Katholiken sind aber auch in Polen wesentlich internationaler und verstehen das Anliegen der oft auch sehr traditionellen Deutschen Vertriebenen (die Pius XII. ja auch so liebte). Mit der byzantinisch-ukrainischen Priesterbruderschaft St. Josaphat haben die Polen dann im ehemals polnischen Lemberg wieder versöhnliche Zusammenkünfte. In Zukunft wird sich vieles unter echt katholischer Nächtstenliebe besser. Ohne Kommunismus und Nationalismus, aber mit Historismus!
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#40   Rudolfus   23:10:50 | Donnerstag, 7. Juni 2007
@GerdEric / Schuld der polnischen Hierarchie
An der Übernahme dieser deutschen Länder durch Polen ist auch die polnische Hierarchie äußerst kooperativ gewesen.
Sie schickte schon einmal ihre Pfarrer und Seelsorger in die „bereitstehenden“ Gebiete, um den Neusiedlern „im uralten Westpolen“ die Ankunft zu erleichtern.
Eine deutsche Minderheit durfte nur in Oberschlesien verbleiben (etwa 50%), da man sie für die Bergwerksindustrie benötigte.
Deutsch durften sie deswegen aber nicht mehr offiziell sprechen, auch nicht unter KP-Regierung.
In KP-Zeiten leugnete man die Existenz einer deutschen Minderheit, die polnische Hierarchie unter ihren Primaten machte hier bereitwillig mit.
Die protestantischen Kirchen der Deutschen sind heute natürlich in ganz Ostdeutschland römisch-katholisch.
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#39   Artois †   23:03:20 | Donnerstag, 7. Juni 2007
@Rudolfus
Ja, das Buch von Nawratil habe ich, nebst etlichen anderen zum Thema (z.B. von de Zayas). Eine traurige Angelegenheit, finden Sie nicht auch?
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#38   GerdEric   23:01:02 | Donnerstag, 7. Juni 2007
@Rudolfus
Über den Völkermord an den Ostdeutschen durch die Polen und Tschechen gibt es z.B. das Schwarzbuch Vertreibung von Heinz Nawratil.
ja, ja, die Polen, sind doch alles prima Katholiken…
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#37   joergx2000   22:57:26 | Donnerstag, 7. Juni 2007
Pius XII Urheber der Reform Der Karwoche ???
Laut dem Monatsheft „Mysterium Fidei“ aus der Schweiz hat Pius XII noch 1955 den Verlegern eingeschärft, daß bei Nachdrucken des Missale Romanum und des Breviers es zu keinerlei Änderungen kommen darf. Diese Anweisung erschien Laut MF im Osservatore Romano Nr 103 im Jahr 1955. Wie paßt es zu einem Papst der die Tiara trug ein Dogma verkündet hat und gar Papst Pius X – den größten Modernistenverfolger des 20 Jhd.s – heilig gesprochen hat ?
Auch wenn ich diese Stelle im OR nicht kenne, möge man doch mal die beiden Karwochen vergleichen um die Intention dieser Leute zu erkennen. Man sieht klar die Taktik : Streichen und Verwässern.
Die Modernistenverräter haben hinter seinen Rücken und ohne sein Wissen die „Reform“ der Karwoche verbreitet und drucken lassen . Dazu waren Sie auch gut in der Lage. Schließlich war z.B sein Beichtvater der spätere Kardinal Bea !!! Und da gab es auch noch wie bekannt Montini der 20 Jahre als sein engster Vertrauter arbeitete und so genug Zeit hatte neue V-Leute in den Vatikan zu schleusen.
Prompt flossen diese Änderungen in ein neues Missale 1962 unter Joh.XXIII ein, was mich gar nicht mehr verwundert. Die Änderungen vom 58 zum 62 Schott sind so zwar offiziell durch einen Papst bestätigt, bleiben aber illegale Frucht von Verbrechern, vor allem in Hinblick auf die Änderungen der Jahre 1965 und 1969.
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#36   Rudolfus   22:57:07 | Donnerstag, 7. Juni 2007
@Artois
Das solche SS-ähnlichen Lager auch nach 1945 wiederkamen, steht außer Frage.
Die deutschen SS-Lager wurden ab 1945 in gleicher Weise durch Polen und Tschechen weitergeführt, diesmal aber mit den Deutschen „unter polnischer und tschechischer Verwaltung“ als Insaßen.
Was die Jetztzeit betrifft, so braucht man in puncto SS-Japan-Ähnlichkeit nur nach Nordkorea und China gehen.
Über den Völkermord an den Ostdeutschen durch die Polen und Tschechen gibt es z.B. das Schwarzbuch Vertreibung von Heinz Nawratil.
Sowohl in der DDR wie in der BRD ist das Thema der ermordeten deutschen Oststämme unerwünscht.
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#35   Schopenhauer   22:50:17 | Donnerstag, 7. Juni 2007
@ Artois
Es zeugt von Unhöflichkeit, die SS als „Hitlers Ermordungsmaschinerie“ zu bezeichnen!
Verzeihung Herr SS-Obersturmbannführer! Hoffentlich werden wir jetzt nicht vergast…
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#34   Artois †   22:44:03 | Donnerstag, 7. Juni 2007
@Rudolfus
Aussage 2 möchte ich mal bezweifeln, bei Aussage 3 stimme ich Dir aber gerne zu! Heilige Maria, bitte für uns!
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#33   Rudolfus   22:25:21 | Donnerstag, 7. Juni 2007
@Artois
Menschenversuche werden immer durchgeführt, es kommt nur drauf an welche, und mit oder ohne Zustimmung.
Die Menschenversuche in den SS-Lagern und in den japanischen Lagern sind jedenfalls an Grausamkeiten nicht zu überbieten.
Wenn derartiges geschieht, dann kann man schwer am Vorhandensein der Hölle und des abgrundtief bösen Teufels zweifeln.
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#32   Artois †   22:20:16 | Donnerstag, 7. Juni 2007
@Rudolfus
„Menschenversuche“ sind damals vor allem in USA, Schweden und vielen anderen Damokratien durchgeführt worden. Also grübeln Sie mal rasch über eine wirklich „satanische“ Organisationsform nach!
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#31   Rudolfus   22:14:53 | Donnerstag, 7. Juni 2007
@Artois / Satanische SS
Was erwarten sie gegenüber einer Organisation, die Millionen Menschen kaltblütig in Lager sperrte und kaltblütig ermordete, und nebenbei noch einige bestialische Menschenversuche durchführte?
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#30   santo domingo 2   22:13:26 | Donnerstag, 7. Juni 2007
@ Rudolfus
Es zeugt von den Tatsachen, die SS als „Hitlers Ermordungsmaschinerie“ zu bezeichnen!
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#29   Artois †   22:04:16 | Donnerstag, 7. Juni 2007
@Rudolfus
Es zeugt von Unhöflichkeit, die SS als „Hitlers Ermordungsmaschinerie“ zu bezeichnen!
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#28   Rudolfus   21:08:20 | Donnerstag, 7. Juni 2007
Papstkarikatur in SS-Mitgliederzeitung
Pius XII. wurde in den 1960ern durch die kommunistische und international-sozialistische Propaganda zu einem NSDAP-freundlichen Papst karikiert, einfach, weil er wesentlich dazu beigetragen hatte, daß die Kommunisten nicht die italienischen Parlamentswahlen gewinnen.
Ebenso war dieser bereits Hitler und der NSDAP selbst ein Dorn im Auge, obwohl daß die heutigen wenig interessiert, die einfach froh sind, wenn sie wieder auf den Papst und die Kirche weiter „dreinschlagen“ können.
Was die im Artikel gezeigte Papstkarikatur in der SS-Mitgliederzeitung betrifft, so darf man sich wundern, daß die SS-Leute überhaupt eine Zeitung gelesen haben.
Denn die SS war ja bekanntlich Hitlers Ermordungsmaschinerie, deren oberstes Prinzip seelenloses Agieren war.
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#27   r.ruhrgebietler   20:38:12 | Donnerstag, 7. Juni 2007
@Alfredo Ottaviani – von den Toten auferstanden?
ich hatte Ihnen doch schon an anderer Stelle Titularmißbrauch nachgewiesen! Unterlassen Sie also zu signieren und Titel zu führen!
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#26   crossword   19:28:17 | Donnerstag, 7. Juni 2007
paradies(voegel)
irgendjemand hat sich im zusammenhang mit der selbstdarstellung (mancher) schwuler über deren paradiesvogelartiges auftreten mokiert. um der wahrheit die ehre zu geben, hat der aufzug auf dem bild auch was paradiesvogelhaftes –
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#25   Fabianus   17:21:04 | Donnerstag, 7. Juni 2007
@Ottaviani
Dankeschön!
Können Sie mir einen Link geben, wo man Fotos dieser Aula sieht?
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#24   Alfredo Ottaviani   14:59:04 | Donnerstag, 7. Juni 2007
@ Fabianus
Lieber Fabianus,
der Saal hinter der Benediktionsloggia heißt Aula delle Benedizione – Benediktionsaula. Sie stimmt in der Größe mit dem Portikus von St. Peter überein, deren 2. Etage sie ist. Dort fanden früher häufig größere Audienzen statt. 2005 zogen die Kardinäle von dort zur Sistina ins Konklave. Antwort O.K.???
Liebe Grüße
+ Alfredo Card. Ottaviani :)3
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#23   maliems   00:27:34 | Donnerstag, 7. Juni 2007
karsamstag
ich verstehe nicht, was hier alle an der oster-nacht toll finden.
allein dieser überdimensionierten riesen-kerze sieht man doch an, dass sie aus den 40er-jahren kommt.
so’n unsinn. brauche ich nicht.
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#22   Fabianus   00:02:18 | Donnerstag, 7. Juni 2007
Bekomme
ich denn noch eine Antwort auf meine Frage?
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#21   Jörg Guttenberger, Köln   23:45:46 | Mittwoch, 6. Juni 2007
Reform der Karwochenliturgien
Natürlich ist das Verschwinden mancher Bräuche schade!
Aber: Ist es nicht sinnvoll,am Gründonerstag am Abend Liturgie zu feiern, denn es handelte sich doch um ein Abendmahl!
Und Karfreitag: Feier von Leiden und Tod um 15 Uhr, also zur 9. Stunde, in der Jesus Christus tatsächlich gestorben ist!
Und Osternacht: Ist Jesus Christus etwa am Karsamstagmorgen auferstanden? Die römische Osternachtliturgie hat ihren Ursprung tatsächlich in der Vesper als Lichtfeier! Auch die Byantiner feiern die erste Auferstehungsliturgie als Vesper mit Basiliusliturgie, zum Vesperhymnus „Freundliches Licht“ wird die Kerze vom Altarraum in die Kirche getragen (so auch bei jeder Vesper am Samstag!).
Eine zweite Osternachtfeier folgt mit Mesonyktikon und Orthros, an den sich eine (eucharistische) Liturgie anschließt, üblicherwiese ein Nachtgottesdienst.
Die Vorwegnahme liturgischer Feiern ist leider auch in anderen Traditionen üblich.
Zu den Osterbräuchen: kann man Felder und Tiere nicht auch am Ostersonntag segnen?
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#20   Gotthard   23:24:51 | Mittwoch, 6. Juni 2007
@athanasius
Aber schon múss man an erstem Elternpaar …glauben.
Dann glaub mal dran …
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#19   AthanasiusII   23:09:51 | Mittwoch, 6. Juni 2007
Das sollte natürlich heissen
Ecce sacerdos magnus, qui in diebus suis placuit Deo.
Pius XII. war ein heiliger Pontifex, der den Zionismus zurückwies (1946 war vór der Gründung des Staates Israel), wie der hl. Pius X., aber ein Judenfreund war. Mit Recht, da er selbst auch jüdische Vorfahren (Konvertiten) hatte. Pacelli war ein Freund der Juden, was die neuheidnischen deutschen Nationalsozialisten nicht ertragen konnten. Deswegen feindete die SS-Zeitung, neben „Der Stürmer“, den Kardinal ja schon 1938 an als „Deutschfeindlich“, obwohl wir doch nach Kriegsende sahen – und nicht zuletzt auch die verbrecherischen, fliehenden ehemals neuheidnische SS-Offiziere wie Skorzeny und Priebke! – wie sehr Papa Pacelli, trotz des alliierten und sowjetischen Hasses gegen die Deutschen, dennoch das Deutsche Volk lieb hatte und die besten Stimmen der teutonischen Nation auszeichnete. Darunter Bischof von Galen, diesen Helden der Lebensverteidigung. Und auch andere vom NS-Regime ins KZ gesteckte deutschnationale aber katholische Geistlichen. Schluss mit Hegel, Kant, Marx, Hitler, Ludendorff und Heidegger, aber Wiederanfangen mit Maritain, Schuman, dem Hl. König Heinrich und dem Hl. Ludger. Leider ist das Abwerfen von Hegel, Kant, Marx und Heidegger dem heute noch schlimmer entchristlichten Deutschen Volke immer noch nicht gelungen.
Patrona Bavariae, ora pro Teutonica natione.
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#18   Fabianus   23:06:08 | Mittwoch, 6. Juni 2007
Kurze Zwischenfrage
Kann mir jemand sagen, wie der Saal direkt hinter der Loggia des Petersdomes heißt?
Danke für ev. Antwort
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#17   Athanasius   23:02:53 | Mittwoch, 6. Juni 2007
Erratum
Natürlich wúrde Gott sehr wohl Mensch. Jesus Christus ist der Gott-Mensch. Aber Gott als Schöpfergeist brauchte keine Ruhe am 7. Tag. Das sagte schon Augustinus. Er glaubte an einer längeren Schöpfungs- bzw. Entwicklungsperiode. Vielleicht unter griechischem Einfluss.
Zum Thema:
Papst Pius XII. ist ein Heiliger. Dieser Pontifex Romanus qui diebus suis placavit Deo, müssen wir alle anrufen für die Katholische Kirche, unsere Mutter, die heute so in schwerstem Not je angelangt ist. Damit wir nicht verlorengehen und Europa die Kirche nicht verliert.
Sancte Pie Duodecime, ora pro nobis.
Sancte Pie Decime, gloriose Patrone, ora, ora pro nobis.
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#16   Frasim   22:59:55 | Mittwoch, 6. Juni 2007
@Gotthard
Wann hast du denn sonst schon einmal gefragt,ob eine Liturigie vom Volke erwünscht ist?
Im Bistum Mainz warten seit längerem mehrere Hundert Gläubige auf das Indult von S. Em. Lehmann!
Gott sei Dank hat PiusXII. mit der Feier der Auferstehung am Karsamstagmorgen Schluss gemacht und der Kirche die Osternacht geschenkt!!!!!!!!!!!
Zustimmung! :)3
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#15   AthanasiusII   22:59:42 | Mittwoch, 6. Juni 2007
@Gotthard
Die meisten Katholiken, die auch wirklich theologisch römisch-katholisch sind, sprechen sich durchaus für den überlieferten Ritus Roms aus. Das habe ich so erfahren. Die Katholiken die es nicht tun, sind entweder östlich-katholisch oder zu dumm, und akzeptieren das nach Aufklärung auch.
Natürlich akzeptieren die Neomodernisten und Neo-Protestanten die sich heute als „katholisch“ in „katholischen“ Pfarrkirchen auftun und da mit viel Gewalt ihre Reden abhalten im Laienrat der Pfarrei St. Karl Marx die überlieferte Liturgie nicht. Das muss nicht sein.
Tatsache bleibt, daß die Bugnini-Karwoche 1955 und danach viele Gläubigen verunsicherte. Jedenfalls in den Niederlanden und bei uns dann vor allem die Bauern, darunter die Grosseltern. Es war der Brauch seit dem 11. Jahrhundert um mit Taufwasser die Felder und Scheunen zu segnen und die Tiere zu besprengen. Diesen Brauch hat Pater Bugninis Treiben vernichtet.
Ich muss übrigens korrigieren: Bertone mag liturgiehistorisch revolutionäre und links-Vatikanum-II.-gerichtete Tendenzen aufzeichnen, die Berichterstattung von kreuz.net zu seinen Aussagen über Humani generis und Divino afflante Spiritu ist defektiv. Darin war Bertone sehr wohl korrekt und rechtgläubig. Man muss als Kardinal nicht unbedingt mit Evangelikalen Kreationismus aufzwingen gehen. Aber schon múss man an erstem Elternpaar und an die Schöpfung an sich glauben. Aber schon Augustinus glaubte nicht an 6-Tage-Schöpfung. Am 7. Tag ruht Gott ja nicht. Gott ist kein Mensch.
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#14   Gotthard   22:53:58 | Mittwoch, 6. Juni 2007
@athanasius
Nun war die sehr winzige Liturgiereform unter Pius XII. nicht gerade vom Volke erwünscht.
Wann hast du denn sonst schon einmal gefragt,ob eine Liturigie vom Volke erwünscht ist?
Frage bitte heute die Menschen, die sonntags die Eucharistie mitfeiern, ob sie eine Änderung hin zum tridentinischen Ritus wünschten … Du wirst Dich wundern – aber bestimmt dich nicht dieser Abstimmung beugen.
Gott sei Dank hat PiusXII. mit der Feier der Auferstehung am Karsamstagmorgen Schluss gemacht und der Kirche die Osternacht geschenkt!!!!!!!!!!!
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#13   Athanasius   22:48:56 | Mittwoch, 6. Juni 2007
Kardinal Bertone erscheint ein Sprachrohr der Revolutionären zu sein
die „großartige Vorbereitungsarbeit“ für die nachkonziliare Liturgiereform.
Nun war die sehr winzige Liturgiereform unter Pius XII. nicht gerade vom Volke erwünscht. Es zerstörte in meiner Gegend viele Bräuche, z.B. die Segnung der Felder am Ostersamstag mit frisch geweihten Taufwasser des Morgens. Was er aber nicht erwähnt, ist dass Pius XII. die Novus Ordo-Feier durch ‘Mediator Dei’ (1947) schon prophetisch verurteilt hat, vor allem das Entfernen des Lateinischen, den Archäologismus, die Tisch-Altäre, die Entfernung des Schwarzen als liturgische Farbe, die Handkommunion und weitere Neuerungen.
Ferner erinnerte er an die Erlaubnis der bis dahin verurteilten protestantischen „historisch-kritischen Exegese“ und – angeblich auch – der Evolutionstheorie.
Das hat den Grundstein für die gewaltige Apostasie in den 1960ern gelegt. Natürlich war die Evolutionstheorie immer schon erlaubt, wenn man nur an der Schöpfung im Anfang und an die Existenz eines einen sündelosen Menschenpaares glaubte. Ich glaube Pius XII. hat gerade in Humani generis (1950) den Neomodernismus der „kritischen Exegeten“, der falschen Philosophen, und der Teilhard-de-Chardin-isten verurteilt und zwar ausdrücklich. Auch wenn Kardinal Bertone das offensichtlich nicht in Erinnerung rufen will, sondern die dikasterialen Fehlentscheidungen der Kurienmitarbeiter unter Pius XII. (nicht durch Pius XII.) preist. So ein Unsinn.
Wann macht Bertone selbst wieder die gleiche Liturgie wie dieser hl. Pius XII. zelebrierte?
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#12   sacerdos helveticus   22:35:04 | Mittwoch, 6. Juni 2007
Formfehler?
Spätere Ausgaben des Missale Romanum, die als verbindlich zu betrachten sind, enthalten die Karwochenreform Pius XII.
Damit wäre doch wohl auch ein etwaiger Formfehler bei der Promulgation eines Dekretes ausgebügelt und die Sache zumindest ab dann klar und die Reform verbindlich.
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#11   maliems   22:17:54 | Mittwoch, 6. Juni 2007
Deform der Karwoche
Es wäre ein Segen, wenn der Heilige Vater in seinem kommenden Motu Proprio die „alte“ Messe nicht nach den Büchern von 1962 sondern von 1955 freigeben würde.
maliems
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#10   Artois †   22:16:11 | Mittwoch, 6. Juni 2007
@matt2
Verschwinden Sie sofort mit ihrem rentnerhaften geseiere!
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#9   ottaviani   20:55:18 | Mittwoch, 6. Juni 2007
ja er war ein vorreiter der liturgiereform
die reform des karfreitags und des karsamstags trägt klar die handschrift buginis
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#8   matt2 †   20:52:38 | Mittwoch, 6. Juni 2007
Irgendwo hat dieser Papst auch versagt…
er hat es verabsäumt sich gegen den aufkommenden Hitlerismus auszusprechen und damit für alle Christen einen klaren Rückhalt und ein Bekenntnis wider ein unmenschliches Terrorregime abzuliefern. Soetwas ist mir von diesem Papst nicht bekannt. Daher ja noch heute die Meinung vieler Katholiken ihre Vorfahren hätten in treuer Pflichterfüllung diesen Krieg begangen. Was für ein Wahnsinn. Was der Papst während des Hitlerregimes für humanitäre Hilfe geleistet hat, kann dieses Versäumnis nimmermehr kompensieren. Das fällt unter den Begriff Schadensbegrenzung.
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#7   Rodolfo Panetta   20:22:11 | Mittwoch, 6. Juni 2007
Papa Pacelli: Santo subito!
Möge dieses Buch die Verehrung und die Seligsprechung des Papstes voranbringen!
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#6   Karl Murx   19:58:13 | Mittwoch, 6. Juni 2007
Das ändert nichts daran, daß liturgische Texte Gesetze sind
Und zwar sind auch Gesetze, die zum Teil durch die Canones „De Consuetudine“ abgedeckt sind.
Die Verwirrung rührt durch die Einführung des CIC im Jahre 1917 her. Denn vorher gab es keinen Kodex, sondern einen Corpus Iuris aus Lex vetum, Lex novum und Lex novissimum. Zusätzlich das Bullarium von Benedikt XIV und, ganz wichtig, die Dekrete des Konzils von Trient. Gerade diese betreffen auch die Liturgie
Man könnte höchstens sagen, daß der Kodex nicht alle Gesetze der Kirche abdeckt. Nichts desto trotz werden Gesetze, ab disziplinar, dogmatisch, oder liturgisch, durch die Einrückung in die AAS rechtskräftig. Genauso ist Paul VI mit seiner Liturgiereform ja auch verfahren.
Leider hat er den Fehler gemacht, daß die Form der Priesterweihe in den AAS nicht mit jener der Editio typica übereinstimmt. Was ist jetzt rechtskräftig? Da die Editio typica liturgisch so genauso wenig in Übung ist, wie die Form der AAS, kann man sich kanonische Fragen stellen.
Übrigens ist die „Entscheidung“ zum Fall Addai&Mari auch nie in die AAS eingerückt worden. Tridentinus, der nachgeforscht hatte, wurde gesagt: „Der Hl.Vater hatte in einer mündlichen Anhörung genickt!“.
Wie rechtswirksam ist das Nicken eines an Parkinson erkrankten?
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#5   juergen   19:46:16 | Mittwoch, 6. Juni 2007
Gesetze II
Liturgische Texte sind also nicht gesetzlich?
Habe ich von „gesetzlich“ gesprochen?
Nein, habe ich nicht.
Aber liturgische Bücher werden approbiert aber nicht als Gesetzestext promulgiert.
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#4   Karl Murx   19:38:53 | Mittwoch, 6. Juni 2007
@Juergen: bruahahahahahaha
Liturgische Texte sind also nicht gesetzlich?
Wieso ist dann das Dokument zur Verlegung der Zelebrationszeiten in den AAS?
Alles, was ein Papst dem Kirchenvolk auferlegt, muß gesetzlichen Charakter haben, sonst müßte man ja nicht folgen.
Wie gesagt, die andere Art der Veröffentlichung wäre die Einrückung in die liturgischen Bücher gewesen.
„Tridentinus“, der sich zur Zeit eine Pause gönnt, hat das in den AAS selbst nachgeprüft.
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#3   Logos   19:32:53 | Mittwoch, 6. Juni 2007
Merkwürdige Art, Inhalte wiederzugeben…
Ist schön merkwürdig, wie Worte verzerrt werden können.
1. Historisch-kritische Methode: O-Ton Bertone
„Pius XII. öffnet zur Anwendung der historisch-kritischen Methode gegenüber der Heiligen Schrift, und in der Enzyklika «Divino affflante Spiritu» legt er die lehrmäßigen Normen für das Studium der Heiligen Schrift fest, wobei er ihre Wichtigkeit und Rolle im Leben des Christen hervorhebt.“
2. Evolution: O-Ton Bertone:
„Es ist immer Papst Pacelli, der in der Enzyklika «Humani generis», wenn auch mit Vorsicht, die Evolutionstheorie in Betracht nimmt.“
Und das tut Pius XII. z.B. in der Nr. 36 der Enzyklika in einer Weise, die sowohl einen materialistischen Evolutionismus als auch gerade einen pseudowissenschaftlichen Kreationismus auf der Basis der Vernunft und der Offenbarung ausschließen.
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#2   juergen   19:23:57 | Mittwoch, 6. Juni 2007
Gesetze
In Canon 9 geht es um Gesetze; nicht um liturgische Bücher oder Vorschriften.
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#1   Karl Murx   19:02:55 | Mittwoch, 6. Juni 2007
Geniale Vorarbeit?
Ja, daß war die Karwochenreform tatsächlich. Sogar schon von Bugnini durchgezogen, zur Zeiten von Pius XII.
Allerdings hatte Pius XII dann doch das Dokument zur Reform nicht in den AAS veröffentlicht und es blieb eine Reform „ad experimentum“. Noch nicht einmal eine Einordnung in die liturgischen Bücher war erfolgt.
Lediglich ein anderes Dokument zur Verlegung der Zelebrationszeiten ist in den AAS veröffentlicht worden.
Die Einrückung in die AAS ist deswegen wesentlich, weil nach Can.9 des CIC ein Gesetz erst dann als rechtskräftig gilt, wenn es in die AAS eingerückt wird, es sei denn, im speziellen Falle werde eine andere Art der Veröffentlichung bestimmt. Weder das eine, noch das andere war der Fall. Die andere Weise der Veröffentlichung wäre tatsächlich die Integration der Reform in die liturgischen Bücher gewesen. Nichts dergleichen war geschehen:
Can. 9. Leges ab Apostolica Sede latae promulgantur per editionem in Actorum Apostolicae Sedis commentario officiali, nisi in casibus particularibus alius promulgandi modus fuerit praescriptus; et vim suam exserunt tantum expletis tribus mensibus a die qui Actorum numero appositus est, nisi ex natura rei illico ligent aut in ipsa lege brevior vel longior vacatio specialiter et expresse fuerit statuta.
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