Der vatikanische Staatssekretär würdigte kürzlich Leben und Lehramt Papst Pius XII. und seine heroische Verteidigung verfolgter Juden.
Pius XII. auf der Sedia Gestatoria
(kreuz.net, Rom) Ende Mai erschien ein neues, umfangreiches Buch über Papst Pius XII.
Der Titel des
Werkes lautet übersetzt: „Pius XII. – Eugenio Pacelli. Ein Mensch auf dem Throne Petri.“
Autor ist Andrea
Tornielli – Historiker und Vatikanist der Mailänder Tageszeitung ‘Il Giornale’.
Am gestrigen Dienstag
stellte der Staatssekretär des Vatikan, Tarcisio Kardinal Bertone, das Buch vor.
Umschlag des neuen Werkes von Tornielli
Das berichtete die
römische Nachrichtenagentur ‘Zenit’, die der Kongregation der Legionäre Christi nahesteht.
Der Kirchenfürst
würdigte das „lichtreiche apostolische Wirken und die Gestalt“ des Dieners Gottes Pius XII.
Die schwarze
Legende stirbt
Kardinal Bertone begann mit der „schwarzen Legende“, wonach Pius XII. dem Nationalsozialismus
schweigend und untätig gegenübergestanden wäre.
Es sei „zutiefst ungerecht“, das Wirken Pius XII.
mit Vorurteilten zu betrachten. Der historische Kontext und die guten Werke dürften nicht vergessen werden.
Pius XII. sei „Opfer“ der schwarzen Legende geworden.
Er habe unzählige Verfolgte in Seminaren und Klöstern
versteckt.
Kardinal Bertone brachte auch ein bislang unveröffentlichtes Dokument aus dem Vatikanischen
Geheimarchiv mit.
SS-Zeitung „Das Schwarze Korps“ karikiert Kardinal Pacelli als Freund der französischen Kommunisten, 1937
Es handelt sich um ein Schreiben aus dem Jahr 1943, das an alle Diözesen und Pfarreien
appelliert, sich für das Leben der Juden einzusetzen.
Der Kirchenfürst ging auch auf die Gründung
des Staates Israel ein.
Pius XII. habe den Juden „nach den Verfolgungen eines fanatischen Antisemitismus“ –
Ansprache vom 3. August 1946 – ein neues Leben zugestanden.
Kardinal Bertone erwähnte ferner die jüngsten
Beschimpfungen Pius XII. durch den Handlangern des sowjetischen Geheimdienstes, Rolf Hochhuth. Dieser
hatte den Papst einen „satanischen Feigling“ genannt.
Liturgische Reform der Karwoche
Der Kirchenfürst
bedankte sich bei Tornielli, die Persönlichkeit von Pius XII. umfassend dargestellt zu haben.
Man dürfe
dieses Pontifikat nicht auf ein angebliches Schweigen im Dritten Reich reduzieren.
Das neue Buch führe
auch das Lehramt des Papstes vor Augen. Als Beispiel nannte Kardinal Bertone die liturgische Reform der
Karwoche – die „großartige Vorbereitungsarbeit“ für die nachkonziliare Liturgiereform.
Ferner erinnerte
er an die Erlaubnis der bis dahin verurteilten protestantischen „historisch-kritischen Exegese“ und –
angeblich auch – der Evolutionstheorie.
Email-Adressen der Empfänger
47 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
OH GRAUS, die Organisten kommen!!!!! Ganz genau so ist es!!!! Die Organisten freuts natürlich, wenn die
alten Riten vermehrt kommen, aber der Mist den diese zu 99% Ungläubigen den Kirchenbesuchern wieder zumuten
(Widor & Co) ist mehr als zum kotzen! Darum gebe ich der alten Liturgie keine grosse Chance im
grösseren Masstab wieder Fuss zu fassen in der Röm. Kirche. Denken wir an Jesus selbst! Er hatte keine
Orgelmusik im Abendmahlssaal und auch nicht als Begleitmusik auf seinen vielen schweren Fusswanderungen
im Heiligen Land, und doch sind die ärmsten der Armen und viele Kranke und Sünder/innen geheilt worden.
DAS IST ES was es braucht, wahre Gottesliebe und Nächstenliebe :&) :(3
@ Stimme Alleine diese Aussage reicht schon für eine Ablehnung der Reformen unter Pius XII. betreffend
Karfreitag und Karsamstag. Für so eine Ablehung haben Sie gar keine Kompetenz. Sie sind Laie und nichts
weiter. Sie können gar nichts ablehen, was die Kirche vorschreibt. Am dümmsten sind jene, die z.B. um
5.00 Uhr früh Auferstehungsgottesdienste veranstalten: Nur weil um diese ungefähre Zeit Maria v. Magdala
und die anderen Frauen erstmals von Christi Auferstehung Kenntnis erlangten. Nein, weil da während der
Messe (während den Lesungen) die Sonne aufgeht! Für einen Traditionalisten beweisen Sie erstaunlich
wenig Gefühl für Symbolik. Das ist doch sonst nicht so.
Cardinal Bertone bestätigt damit die Problematik der Liturgiereformen schon unter Papst Pius XII.! Als
Beispiel nannte Kardinal Bertone die liturgische Reform der Karwoche – die „großartige Vorbereitungsarbeit“
für die nachkonziliare Liturgiereform. Alleine diese Aussage reicht schon für eine Ablehnung der Reformen
unter Pius XII. betreffend Karfreitag und Karsamstag. Und die Osternacht ist mit Gewißheit eines nicht:
Kinderfreundlich oder elternfreundlich. Diese Reform ist ein Musterbeispiel für den modernistischen Historzismus
schon unter Pius XII. Nach der Tradition ist Christus um Mitternacht (von Karsamstag auf Ostersonntag)
auferstanden. Wenn schon, dann hätte man also eine „Ostermette“ einführen müssen. Am dümmsten sind
jene, die z.B. um 5.00 Uhr früh Auferstehungsgottesdienste veranstalten: Nur weil um diese ungefähre
Zeit Maria v. Magdala und die anderen Frauen erstmals von Christi Auferstehung Kenntnis erlangten. Der
Osternachtsreform sind u.a. die zwölf Lesungen zum Opfer gefallen und die maßgebliche Rolle des Diakons
bei der Weihe der Osterkerze. Richtig wäre es, auf das Meßbuch von 1947 bzw. vor diesen Reformen zurückzukehren,
schon das von 1962 (inhaltlich 1961) war der erste Schritt des Modernismus gegen das traditionelle hl.
Meßopfer.
@Athanasius Polenprimas Cardinal Wyszynskis Versöhnungsreden sind wenig wert, wenn er gleichzeitig weiter
an der Leugnung der deutschen Minderheit in Oberschlesien mit dem KP-Regime kollaboriert. Versöhnung
mit Polen hat Hitler lange Zeit auch gepredigt, als in Polen noch der friedliche und autoritäre Staatsmann
an der Spitze stand (s. Wahrheit für Deutschland, Udo Walendy [in der BRD verboten]). Gegenüber der
unrühmlich Rolle des Primas Wyszynski ist aber schon die damalige Offenheit von Erzbischof Cardinal Karol
Wojtyla hervorzuheben, auch gegenüber den Deutschen.
#41 Athanasius 23:35:22 | Donnerstag, 7. Juni 2007
@Rudolfus Wie sehr auch die Annektierung der Ostprovinzen (Stand 1931) des Deutschen Reiches völkerrechtswidrig
und grausam war, so haben zwar anfangs auch polnische Priester und Bischöfe (v.a. Kardinal Hlond, der
sagte: „Ich werde nicht in Danzig einziehen, bis der letzte Deutsche dort entfernt ist!“) mit der Vertreibungsmaschinerie
der polnischen Kommunisten, der Roten Armee und der polnischen und tschechischen Nationalisten mitgemacht,
aber doch in den 1960ern unter Kardinal Wyszynski Versöhnung gepredigt, allerdings ohne auf die geraubten
Deutschen Ostgebiete verzichten zu wollen. Man hat auf der Dominsel im Stadtzentrum von Breslau sogar
eine Platte angebracht auf der steht: „Wir bitten und beten um Vergebung“. Schade ist nur, dass immer
noch auch Radio Maryja und weitere Katholiken in Polen deutschfeindlich sind und auf die „Neugewonnenen
Gebiete“ stolz sind, auch auf die Zerstörung deutscher (evangelisch-prot.) Friedhöfe und der Namensschilder.
Sogar in Heilige Linde/Ostpreussen! Die traditionsverbundenen Katholiken sind aber auch in Polen wesentlich
internationaler und verstehen das Anliegen der oft auch sehr traditionellen Deutschen Vertriebenen (die
Pius XII. ja auch so liebte). Mit der byzantinisch-ukrainischen Priesterbruderschaft St. Josaphat haben
die Polen dann im ehemals polnischen Lemberg wieder versöhnliche Zusammenkünfte. In Zukunft wird sich
vieles unter echt katholischer Nächtstenliebe besser. Ohne Kommunismus und Nationalismus, aber mit Historismus!
@GerdEric / Schuld der polnischen Hierarchie An der Übernahme dieser deutschen Länder durch Polen ist
auch die polnische Hierarchie äußerst kooperativ gewesen. Sie schickte schon einmal ihre Pfarrer und
Seelsorger in die „bereitstehenden“ Gebiete, um den Neusiedlern „im uralten Westpolen“ die Ankunft zu
erleichtern. Eine deutsche Minderheit durfte nur in Oberschlesien verbleiben (etwa 50%), da man sie für
die Bergwerksindustrie benötigte. Deutsch durften sie deswegen aber nicht mehr offiziell sprechen, auch
nicht unter KP-Regierung. In KP-Zeiten leugnete man die Existenz einer deutschen Minderheit, die polnische
Hierarchie unter ihren Primaten machte hier bereitwillig mit. Die protestantischen Kirchen der Deutschen
sind heute natürlich in ganz Ostdeutschland römisch-katholisch.
@Rudolfus Ja, das Buch von Nawratil habe ich, nebst etlichen anderen zum Thema (z.B. von de Zayas). Eine
traurige Angelegenheit, finden Sie nicht auch?
@Rudolfus Über den Völkermord an den Ostdeutschen durch die Polen und Tschechen gibt es z.B. das Schwarzbuch
Vertreibung von Heinz Nawratil. ja, ja, die Polen, sind doch alles prima Katholiken…
#37 joergx2000 22:57:26 | Donnerstag, 7. Juni 2007
Pius XII Urheber der Reform Der Karwoche ??? Laut dem Monatsheft „Mysterium Fidei“ aus der Schweiz hat
Pius XII noch 1955 den Verlegern eingeschärft, daß bei Nachdrucken des Missale Romanum und des Breviers
es zu keinerlei Änderungen kommen darf. Diese Anweisung erschien Laut MF im Osservatore Romano Nr 103
im Jahr 1955. Wie paßt es zu einem Papst der die Tiara trug ein Dogma verkündet hat und gar Papst Pius
X – den größten Modernistenverfolger des 20 Jhd.s – heilig gesprochen hat ? Auch wenn ich diese Stelle
im OR nicht kenne, möge man doch mal die beiden Karwochen vergleichen um die Intention dieser Leute zu
erkennen. Man sieht klar die Taktik : Streichen und Verwässern. Die Modernistenverräter haben hinter
seinen Rücken und ohne sein Wissen die „Reform“ der Karwoche verbreitet und drucken lassen . Dazu waren
Sie auch gut in der Lage. Schließlich war z.B sein Beichtvater der spätere Kardinal Bea !!! Und da gab
es auch noch wie bekannt Montini der 20 Jahre als sein engster Vertrauter arbeitete und so genug Zeit
hatte neue V-Leute in den Vatikan zu schleusen. Prompt flossen diese Änderungen in ein neues Missale
1962 unter Joh.XXIII ein, was mich gar nicht mehr verwundert. Die Änderungen vom 58 zum 62 Schott sind
so zwar offiziell durch einen Papst bestätigt, bleiben aber illegale Frucht von Verbrechern, vor allem
in Hinblick auf die Änderungen der Jahre 1965 und 1969.
@Artois Das solche SS-ähnlichen Lager auch nach 1945 wiederkamen, steht außer Frage. Die deutschen SS-Lager
wurden ab 1945 in gleicher Weise durch Polen und Tschechen weitergeführt, diesmal aber mit den Deutschen
„unter polnischer und tschechischer Verwaltung“ als Insaßen. Was die Jetztzeit betrifft, so braucht man
in puncto SS-Japan-Ähnlichkeit nur nach Nordkorea und China gehen. Über den Völkermord an den Ostdeutschen
durch die Polen und Tschechen gibt es z.B. das Schwarzbuch Vertreibung von Heinz Nawratil. Sowohl in der
DDR wie in der BRD ist das Thema der ermordeten deutschen Oststämme unerwünscht.
#35 Schopenhauer 22:50:17 | Donnerstag, 7. Juni 2007
@ Artois Es zeugt von Unhöflichkeit, die SS als „Hitlers Ermordungsmaschinerie“ zu bezeichnen! Verzeihung
Herr SS-Obersturmbannführer! Hoffentlich werden wir jetzt nicht vergast…
@Artois Menschenversuche werden immer durchgeführt, es kommt nur drauf an welche, und mit oder ohne Zustimmung.
Die Menschenversuche in den SS-Lagern und in den japanischen Lagern sind jedenfalls an Grausamkeiten nicht
zu überbieten. Wenn derartiges geschieht, dann kann man schwer am Vorhandensein der Hölle und des abgrundtief
bösen Teufels zweifeln.
@Rudolfus „Menschenversuche“ sind damals vor allem in USA, Schweden und vielen anderen Damokratien durchgeführt
worden. Also grübeln Sie mal rasch über eine wirklich „satanische“ Organisationsform nach!
@Artois / Satanische SS Was erwarten sie gegenüber einer Organisation, die Millionen Menschen kaltblütig
in Lager sperrte und kaltblütig ermordete, und nebenbei noch einige bestialische Menschenversuche durchführte?
Papstkarikatur in SS-Mitgliederzeitung Pius XII. wurde in den 1960ern durch die kommunistische und international-sozialistische
Propaganda zu einem NSDAP-freundlichen Papst karikiert, einfach, weil er wesentlich dazu beigetragen hatte,
daß die Kommunisten nicht die italienischen Parlamentswahlen gewinnen. Ebenso war dieser bereits Hitler
und der NSDAP selbst ein Dorn im Auge, obwohl daß die heutigen wenig interessiert, die einfach froh sind,
wenn sie wieder auf den Papst und die Kirche weiter „dreinschlagen“ können. Was die im Artikel gezeigte
Papstkarikatur in der SS-Mitgliederzeitung betrifft, so darf man sich wundern, daß die SS-Leute überhaupt
eine Zeitung gelesen haben. Denn die SS war ja bekanntlich Hitlers Ermordungsmaschinerie, deren oberstes
Prinzip seelenloses Agieren war.
@Alfredo Ottaviani – von den Toten auferstanden? ich hatte Ihnen doch schon an anderer Stelle Titularmißbrauch
nachgewiesen! Unterlassen Sie also zu signieren und Titel zu führen!
paradies(voegel) irgendjemand hat sich im zusammenhang mit der selbstdarstellung (mancher) schwuler über
deren paradiesvogelartiges auftreten mokiert. um der wahrheit die ehre zu geben, hat der aufzug auf dem
bild auch was paradiesvogelhaftes –
@ Fabianus Lieber Fabianus, der Saal hinter der Benediktionsloggia heißt Aula delle Benedizione – Benediktionsaula.
Sie stimmt in der Größe mit dem Portikus von St. Peter überein, deren 2. Etage sie ist. Dort fanden
früher häufig größere Audienzen statt. 2005 zogen die Kardinäle von dort zur Sistina ins Konklave.
Antwort O.K.??? Liebe Grüße + Alfredo Card. Ottaviani :)3
karsamstag ich verstehe nicht, was hier alle an der oster-nacht toll finden. allein dieser überdimensionierten
riesen-kerze sieht man doch an, dass sie aus den 40er-jahren kommt. so’n unsinn. brauche ich nicht.
Reform der Karwochenliturgien Natürlich ist das Verschwinden mancher Bräuche schade! Aber: Ist es nicht
sinnvoll,am Gründonerstag am Abend Liturgie zu feiern, denn es handelte sich doch um ein Abendmahl! Und
Karfreitag: Feier von Leiden und Tod um 15 Uhr, also zur 9. Stunde, in der Jesus Christus tatsächlich
gestorben ist! Und Osternacht: Ist Jesus Christus etwa am Karsamstagmorgen auferstanden? Die römische
Osternachtliturgie hat ihren Ursprung tatsächlich in der Vesper als Lichtfeier! Auch die Byantiner feiern
die erste Auferstehungsliturgie als Vesper mit Basiliusliturgie, zum Vesperhymnus „Freundliches Licht“
wird die Kerze vom Altarraum in die Kirche getragen (so auch bei jeder Vesper am Samstag!). Eine zweite
Osternachtfeier folgt mit Mesonyktikon und Orthros, an den sich eine (eucharistische) Liturgie anschließt,
üblicherwiese ein Nachtgottesdienst. Die Vorwegnahme liturgischer Feiern ist leider auch in anderen Traditionen
üblich. Zu den Osterbräuchen: kann man Felder und Tiere nicht auch am Ostersonntag segnen?
#19 AthanasiusII 23:09:51 | Mittwoch, 6. Juni 2007
Das sollte natürlich heissen Ecce sacerdos magnus, qui in diebus suis placuit Deo. Pius XII. war ein
heiliger Pontifex, der den Zionismus zurückwies (1946 war vór der Gründung des Staates Israel), wie
der hl. Pius X., aber ein Judenfreund war. Mit Recht, da er selbst auch jüdische Vorfahren (Konvertiten)
hatte. Pacelli war ein Freund der Juden, was die neuheidnischen deutschen Nationalsozialisten nicht ertragen
konnten. Deswegen feindete die SS-Zeitung, neben „Der Stürmer“, den Kardinal ja schon 1938 an als „Deutschfeindlich“,
obwohl wir doch nach Kriegsende sahen – und nicht zuletzt auch die verbrecherischen, fliehenden ehemals
neuheidnische SS-Offiziere wie Skorzeny und Priebke! – wie sehr Papa Pacelli, trotz des alliierten und
sowjetischen Hasses gegen die Deutschen, dennoch das Deutsche Volk lieb hatte und die besten Stimmen der
teutonischen Nation auszeichnete. Darunter Bischof von Galen, diesen Helden der Lebensverteidigung. Und
auch andere vom NS-Regime ins KZ gesteckte deutschnationale aber katholische Geistlichen. Schluss mit
Hegel, Kant, Marx, Hitler, Ludendorff und Heidegger, aber Wiederanfangen mit Maritain, Schuman, dem Hl.
König Heinrich und dem Hl. Ludger. Leider ist das Abwerfen von Hegel, Kant, Marx und Heidegger dem heute
noch schlimmer entchristlichten Deutschen Volke immer noch nicht gelungen. Patrona Bavariae, ora pro Teutonica
natione.
Erratum Natürlich wúrde Gott sehr wohl Mensch. Jesus Christus ist der Gott-Mensch. Aber Gott als Schöpfergeist
brauchte keine Ruhe am 7. Tag. Das sagte schon Augustinus. Er glaubte an einer längeren Schöpfungs-
bzw. Entwicklungsperiode. Vielleicht unter griechischem Einfluss. Zum Thema: Papst Pius XII. ist ein Heiliger.
Dieser Pontifex Romanus qui diebus suis placavit Deo, müssen wir alle anrufen für die Katholische Kirche,
unsere Mutter, die heute so in schwerstem Not je angelangt ist. Damit wir nicht verlorengehen und Europa
die Kirche nicht verliert. Sancte Pie Duodecime, ora pro nobis. Sancte Pie Decime, gloriose Patrone, ora,
ora pro nobis.
@Gotthard Wann hast du denn sonst schon einmal gefragt,ob eine Liturigie vom Volke erwünscht ist? Im
Bistum Mainz warten seit längerem mehrere Hundert Gläubige auf das Indult von S. Em. Lehmann! Gott sei
Dank hat PiusXII. mit der Feier der Auferstehung am Karsamstagmorgen Schluss gemacht und der Kirche die
Osternacht geschenkt!!!!!!!!!!! Zustimmung! :)3
#15 AthanasiusII 22:59:42 | Mittwoch, 6. Juni 2007
@Gotthard Die meisten Katholiken, die auch wirklich theologisch römisch-katholisch sind, sprechen sich
durchaus für den überlieferten Ritus Roms aus. Das habe ich so erfahren. Die Katholiken die es nicht
tun, sind entweder östlich-katholisch oder zu dumm, und akzeptieren das nach Aufklärung auch. Natürlich
akzeptieren die Neomodernisten und Neo-Protestanten die sich heute als „katholisch“ in „katholischen“
Pfarrkirchen auftun und da mit viel Gewalt ihre Reden abhalten im Laienrat der Pfarrei St. Karl Marx die
überlieferte Liturgie nicht. Das muss nicht sein. Tatsache bleibt, daß die Bugnini-Karwoche 1955 und
danach viele Gläubigen verunsicherte. Jedenfalls in den Niederlanden und bei uns dann vor allem die Bauern,
darunter die Grosseltern. Es war der Brauch seit dem 11. Jahrhundert um mit Taufwasser die Felder und
Scheunen zu segnen und die Tiere zu besprengen. Diesen Brauch hat Pater Bugninis Treiben vernichtet. Ich
muss übrigens korrigieren: Bertone mag liturgiehistorisch revolutionäre und links-Vatikanum-II.-gerichtete
Tendenzen aufzeichnen, die Berichterstattung von kreuz.net zu seinen Aussagen über Humani generis und
Divino afflante Spiritu ist defektiv. Darin war Bertone sehr wohl korrekt und rechtgläubig. Man muss
als Kardinal nicht unbedingt mit Evangelikalen Kreationismus aufzwingen gehen. Aber schon múss man an
erstem Elternpaar und an die Schöpfung an sich glauben. Aber schon Augustinus glaubte nicht an 6-Tage-Schöpfung.
Am 7. Tag ruht Gott ja nicht. Gott ist kein Mensch.
@athanasius Nun war die sehr winzige Liturgiereform unter Pius XII. nicht gerade vom Volke erwünscht.
Wann hast du denn sonst schon einmal gefragt,ob eine Liturigie vom Volke erwünscht ist? Frage bitte heute
die Menschen, die sonntags die Eucharistie mitfeiern, ob sie eine Änderung hin zum tridentinischen Ritus
wünschten … Du wirst Dich wundern – aber bestimmt dich nicht dieser Abstimmung beugen. Gott sei Dank
hat PiusXII. mit der Feier der Auferstehung am Karsamstagmorgen Schluss gemacht und der Kirche die Osternacht
geschenkt!!!!!!!!!!!
Kardinal Bertone erscheint ein Sprachrohr der Revolutionären zu sein die „großartige Vorbereitungsarbeit“
für die nachkonziliare Liturgiereform. Nun war die sehr winzige Liturgiereform unter Pius XII. nicht
gerade vom Volke erwünscht. Es zerstörte in meiner Gegend viele Bräuche, z.B. die Segnung der Felder
am Ostersamstag mit frisch geweihten Taufwasser des Morgens. Was er aber nicht erwähnt, ist dass Pius
XII. die Novus Ordo-Feier durch ‘Mediator Dei’ (1947) schon prophetisch verurteilt hat, vor allem das
Entfernen des Lateinischen, den Archäologismus, die Tisch-Altäre, die Entfernung des Schwarzen als liturgische
Farbe, die Handkommunion und weitere Neuerungen. Ferner erinnerte er an die Erlaubnis der bis dahin verurteilten
protestantischen „historisch-kritischen Exegese“ und – angeblich auch – der Evolutionstheorie. Das hat
den Grundstein für die gewaltige Apostasie in den 1960ern gelegt. Natürlich war die Evolutionstheorie
immer schon erlaubt, wenn man nur an der Schöpfung im Anfang und an die Existenz eines einen sündelosen
Menschenpaares glaubte. Ich glaube Pius XII. hat gerade in Humani generis (1950) den Neomodernismus der
„kritischen Exegeten“, der falschen Philosophen, und der Teilhard-de-Chardin-isten verurteilt und zwar
ausdrücklich. Auch wenn Kardinal Bertone das offensichtlich nicht in Erinnerung rufen will, sondern die
dikasterialen Fehlentscheidungen der Kurienmitarbeiter unter Pius XII. (nicht durch Pius XII.) preist.
So ein Unsinn. Wann macht Bertone selbst wieder die gleiche Liturgie wie dieser hl. Pius XII. zelebrierte?
Formfehler? Spätere Ausgaben des Missale Romanum, die als verbindlich zu betrachten sind, enthalten die
Karwochenreform Pius XII. Damit wäre doch wohl auch ein etwaiger Formfehler bei der Promulgation eines
Dekretes ausgebügelt und die Sache zumindest ab dann klar und die Reform verbindlich.
Deform der Karwoche Es wäre ein Segen, wenn der Heilige Vater in seinem kommenden Motu Proprio die „alte“
Messe nicht nach den Büchern von 1962 sondern von 1955 freigeben würde. maliems
Irgendwo hat dieser Papst auch versagt… er hat es verabsäumt sich gegen den aufkommenden Hitlerismus
auszusprechen und damit für alle Christen einen klaren Rückhalt und ein Bekenntnis wider ein unmenschliches
Terrorregime abzuliefern. Soetwas ist mir von diesem Papst nicht bekannt. Daher ja noch heute die Meinung
vieler Katholiken ihre Vorfahren hätten in treuer Pflichterfüllung diesen Krieg begangen. Was für ein
Wahnsinn. Was der Papst während des Hitlerregimes für humanitäre Hilfe geleistet hat, kann dieses Versäumnis
nimmermehr kompensieren. Das fällt unter den Begriff Schadensbegrenzung.
Das ändert nichts daran, daß liturgische Texte Gesetze sind Und zwar sind auch Gesetze, die zum Teil
durch die Canones „De Consuetudine“ abgedeckt sind. Die Verwirrung rührt durch die Einführung des CIC
im Jahre 1917 her. Denn vorher gab es keinen Kodex, sondern einen Corpus Iuris aus Lex vetum, Lex novum
und Lex novissimum. Zusätzlich das Bullarium von Benedikt XIV und, ganz wichtig, die Dekrete des Konzils
von Trient. Gerade diese betreffen auch die Liturgie Man könnte höchstens sagen, daß der Kodex nicht
alle Gesetze der Kirche abdeckt. Nichts desto trotz werden Gesetze, ab disziplinar, dogmatisch, oder liturgisch,
durch die Einrückung in die AAS rechtskräftig. Genauso ist Paul VI mit seiner Liturgiereform ja auch
verfahren. Leider hat er den Fehler gemacht, daß die Form der Priesterweihe in den AAS nicht mit jener
der Editio typica übereinstimmt. Was ist jetzt rechtskräftig? Da die Editio typica liturgisch so genauso
wenig in Übung ist, wie die Form der AAS, kann man sich kanonische Fragen stellen. Übrigens ist die
„Entscheidung“ zum Fall Addai&Mari auch nie in die AAS eingerückt worden. Tridentinus, der nachgeforscht
hatte, wurde gesagt: „Der Hl.Vater hatte in einer mündlichen Anhörung genickt!“. Wie rechtswirksam ist
das Nicken eines an Parkinson erkrankten?
Gesetze II Liturgische Texte sind also nicht gesetzlich? Habe ich von „gesetzlich“ gesprochen? Nein, habe
ich nicht. Aber liturgische Bücher werden approbiert aber nicht als Gesetzestext promulgiert.
@Juergen: bruahahahahahaha Liturgische Texte sind also nicht gesetzlich? Wieso ist dann das Dokument zur
Verlegung der Zelebrationszeiten in den AAS? Alles, was ein Papst dem Kirchenvolk auferlegt, muß gesetzlichen
Charakter haben, sonst müßte man ja nicht folgen. Wie gesagt, die andere Art der Veröffentlichung wäre
die Einrückung in die liturgischen Bücher gewesen. „Tridentinus“, der sich zur Zeit eine Pause gönnt,
hat das in den AAS selbst nachgeprüft.
Merkwürdige Art, Inhalte wiederzugeben… Ist schön merkwürdig, wie Worte verzerrt werden können.
1. Historisch-kritische Methode: O-Ton Bertone „Pius XII. öffnet zur Anwendung der historisch-kritischen
Methode gegenüber der Heiligen Schrift, und in der Enzyklika «Divino affflante Spiritu» legt er die
lehrmäßigen Normen für das Studium der Heiligen Schrift fest, wobei er ihre Wichtigkeit und Rolle im
Leben des Christen hervorhebt.“ 2. Evolution: O-Ton Bertone: „Es ist immer Papst Pacelli, der in der Enzyklika
«Humani generis», wenn auch mit Vorsicht, die Evolutionstheorie in Betracht nimmt.“ Und das tut Pius
XII. z.B. in der Nr. 36 der Enzyklika in einer Weise, die sowohl einen materialistischen Evolutionismus
als auch gerade einen pseudowissenschaftlichen Kreationismus auf der Basis der Vernunft und der Offenbarung
ausschließen.
Geniale Vorarbeit? Ja, daß war die Karwochenreform tatsächlich. Sogar schon von Bugnini durchgezogen,
zur Zeiten von Pius XII. Allerdings hatte Pius XII dann doch das Dokument zur Reform nicht in den AAS
veröffentlicht und es blieb eine Reform „ad experimentum“. Noch nicht einmal eine Einordnung in die liturgischen
Bücher war erfolgt. Lediglich ein anderes Dokument zur Verlegung der Zelebrationszeiten ist in den AAS
veröffentlicht worden. Die Einrückung in die AAS ist deswegen wesentlich, weil nach Can.9 des CIC ein
Gesetz erst dann als rechtskräftig gilt, wenn es in die AAS eingerückt wird, es sei denn, im speziellen
Falle werde eine andere Art der Veröffentlichung bestimmt. Weder das eine, noch das andere war der Fall.
Die andere Weise der Veröffentlichung wäre tatsächlich die Integration der Reform in die liturgischen
Bücher gewesen. Nichts dergleichen war geschehen: Can. 9. Leges ab Apostolica Sede latae promulgantur
per editionem in Actorum Apostolicae Sedis commentario officiali, nisi in casibus particularibus alius
promulgandi modus fuerit praescriptus; et vim suam exserunt tantum expletis tribus mensibus a die qui
Actorum numero appositus est, nisi ex natura rei illico ligent aut in ipsa lege brevior vel longior vacatio
specialiter et expresse fuerit statuta.