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Annäherungsversuch + Bischöfe mit Transparent + Die Normalisierung schreitet voran + Letzte Worte + Gott straft sichtbar
Papst Benedikt XVI. im überfüllten Fußballstadion von Sao Paulo
Papst Benedikt XVI. im überfüllten Fußballstadion von Sao Paulo
© Eduardozappia; visitadopapa.org.br
Annäherungsversuch

Vatikan. Bei der gestrigen Generalaudienz auf dem Petersplatz versuchte ein 27jähriger Deutscher, auf das Auto mit dem vorbeifahrenden Papst zu springen. Doch Sicherheitskräfte überwältigten den Störenfried, nachdem er über die Absperrung geklettert war. Der unbewaffnete Mann trachtete dem Heiligen Vater nicht nach dem Leben. Nach der Tat wurde der offenbar psychisch labile Mann in eine entsprechende Klinik eingewiesen. Der Papst soll den Annäherungsversuch offenbar gar nicht bemerkt haben.

Bischöfe mit Transparent

Vatikan. Papst Benedikt XVI. rief bei der gestrigen Generalaudienz auf dem Petersplatz die Teilnehmer des G8-Gipfels in Heiligendamm dazu auf, ihre Hilfszusagen für notleidende Länder einzuhalten. Bereits am Dienstag demonstrierten 25 Bischöfe und mehr als 50 Ordensleute auf dem Petersplatz gegen den „Skandal der Armut“. Die Geistlichen, die derzeit an der im Vatikan stattfindenden Tagung von ‘Caritas International’ teilnehmen, entrollten ein Plakat mit der Aufschrift: „Laßt Hilfe wirksam werden – die Welt kann nicht warten.“

G8-Proteste
Gipfelgegner reißen Zäune ein, eine Barrikade ging in Flammen auf. Die Bannmeile wird ignoriert.Gegen das "Evil Empire" künden die Demonstranten weitere Provokationen an.Die Polizei muß sich immer wieder den Weg freiräumen.

Die Normalisierung schreitet voran

Deutschland. Die Pfarrei Schwarzbach, aus welcher der Fuldaer Bischof im vergangenen Dezember, einen beliebten Pater der Diener Jesu und Mariens vertrieb, erhält einen neuen Pfarradministrator. Es handelt sich um Hw. Alois Hartmann, der bisher im brasilianischen Salvador Bahia als Missionar gewirkt hat. Die Ernennung tritt am 1. August in Kraft. Administrator der Pfarrei Eckweisbach, deren Priester ebenfalls vom Bischof vertrieben wurde, wird ab 1. August Hw. Carsten Noll, der zugleich Bischofssekretär und Ehebandverteidiger ist.

Letzte Worte

Iraq. Der am Sonntag in Mossul erschossene Priester Ragheed Ganni (34) schickte dem Hilfswerk ‘Kirche in Not’ vier Tage vor seinem Tod eine Nachricht. Er studierte mit Unterstützung des Hilfswerks sieben Jahre an der Dominikaneruniversität ‘Angelicum’ in Rom. In seinem Brief erklärt er, es als Privileg zu betrachten, daß er immer habe zeigen dürfen, wie die „göttliche Vorsehung durch ganz demütige Menschen wirkt, deren einziges Ziel es ist, für das Reich Gottes zu arbeiten, indem sie dem Beispiel Jesu folgen.“ Am 27. April 2002 wurde anläßlich eines römischen Treffens von Pater Werenfried van Straaten († 2003) mit Stipendiaten des Hilfswerk ein Film gedreht, der auch eine Begegnung mit Hw. Ragheed Ganni festhält.

Gott straft sichtbar

Mosambik. Die Justizministerin von Mosambik in Südostafrika, Esperanca Machavela, kündigte an, ungeborenen Menschen das Lebensrecht aberkennen zu wollen. Der Schritt sei notwendig, um das „Leben von Frauen“ zu retten. Die Ministerin erwähnte nicht, daß etwa die Hälfte der durch Abtreibung ermordeten Menschen weiblichen Geschlechts sind. In Mosambik würden jährlich Hunderte Mütter nach illegalen Kinderabtreibungen „elendig sterben“.
      
12 Lesermeinungen
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#12   Tridentinus   17:42:02 | Sonntag, 10. Juni 2007
Etwas verspätete Antwort an HvO
Tatsache ist, dass das Lied „Ein Haus voll Glorie schauet“ neben einem ekklesial-übertragenen Sinn zumindest auch Bezug nimmt auf repräsentative Charakteristika eines klassischen Kirchenbaus (besonders deutlich in den weiteren alten Strophen). Daher kann es auch in vielen modernen Kirchen nicht authentisch gesungen werden. Aber eben auch nicht an einem derart provisorischen Ort wie der Salzburger Prioratskapelle St. Pius X. Mit Prunk und Selbstdarstellung hat das nichts zu tun. Man könnte den Raum übrigens durchaus leicht etwas besser ausstatten und gestalten. Wenn die FSSPX eine solche Baufreude entwickelt, wäre es regelrecht not-wendig und not-wendend, diese in Salzburg auszuleben. Auch ist mir aufgefallen, dass sich in der Kapelle eine Statue der Rosa Mystica aus Montechiari befindet. Auch an einem Saarbrückener Fronleichnamsaltar habe ich eine solche bemerkt. Die FSSPX ist erfreulich nüchtern in Fragen von Privatoffenbarungen und Erscheinungen. Daher sollte sie konsequent auch auf die Aufstellung von Statuen verzichten, deren Gestaltung auf bislang noch nicht anerkannte Erscheinungen zurückgeht.
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#11   HeinrichvonOfterdingen   15:07:08 | Samstag, 9. Juni 2007
Lieber Tridentinus,
Das Eingangslied „Ein Haus voll Glorie schauet“ verlieh der Versammlung an äußerst provisorischer Stätte eine deutlich akzentuierte Skurrilität (oder sollte es sich vielleicht auf St. Sebastian in Salzburg beziehen?).
Immerhin sehr originell, dass Sie das Lied offenbar folgendermaßen interpretieren: Schau mal her lieber Gott, was wir für tolle teure Kirche hier haben … Originell und trotzdem schwachsinnig. Sagten Sie das nur um zu provozieren oder glauben Sie sowas?
Lieber Ottaviani,
das beginnt damit das diverse durchaus richtig gemeinte bekleidungsvorschläge die von den Priestern der Bruderschaft gemacht werden quasie zum dogma erhoben da dürfen kinder nicht mit kindern spielen deren vater mit einer jeans und einem sacko zur messe kommt weil das sei ein modernistischer Geist da wird gesagt
Kleidungsempfehlungen sind ehrlich gesagt, gerade was die Messe betrifft schon in Ordnung. Zum zweiten Teil aber: … würde mich ehrlich gesagt sehr wundern, wenn dem irgendwo so wäre. Ich kenne die FSSPX nun ja schon ziemlich lange und die Leute mit denen ich zu tun habe würden sich solche Vorschriften auch gar nicht machen lassen. Nun gut nehmen wir an, dass es irgendwo Priester und Gläubige gebe, die solch skurrile Spielchen miteinander trieben. So what! Das gibt ‘s überall (gerade auch in der Amtskirche) und das kratzt an der Position der Priesterbruderschaft nicht im geringsten.
man solle keine romane lesen
Mein Gott, klar gibt es nützliche, unnütze und schädliche Literatur
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#10   Gotthard   14:53:13 | Samstag, 9. Juni 2007
Bekleidungsvorschriften
das beginnt damit das diverse durchaus richtig gemeinte bekleidungsvorschläge die von den Priestern der Bruderschaft gemacht werden
soll das ernst sein? Haben diese Priester nichts besseres zu tun? Was haben Bekleidungsvorschriften mit Glauben zu tun?… Ein echter Karnevalsscherz…
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#9   ottaviani   14:34:42 | Samstag, 9. Juni 2007
FSSPX und ihre Gläubigen
Tatsache ist das sich vor allem bei den gläubigen im der FSSPX in den letzten 10 jahren eine eher zum sektierertum neigende Mentalität bemerkbar macht das beginnt damit das diverse durchaus richtig gemeinte bekleidungsvorschläge die von den Priestern der Bruderschaft gemacht werden quasie zum dogma erhoben da dürfen kinder nicht mit kindern spielen deren vater mit einer jeans und einem sacko zur messe kommt weil das sei ein modernistischer Geist da wird gesagt nman solle keine romane lesen usw die Priester haben es immer akzeptiert wenn jemand zu einem anderen ergebniss kommt als es die Bruderschaft empfielt wenn das so weiter geht wie sie es lieber rudolphus jetzt hier sagen man darf nichts ktritisieren was in der bruderschaft vorgeht sind wir wirklich bals bei einer sekte wie den zeugen jehovas wo bleibt die katholische weite?
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#8   Rudolfus   23:39:55 | Freitag, 8. Juni 2007
@Benedikt / Die PBSPX leistet gute Arbeit
Die PBSPX legt wenigstens ihre eigene Arbeit vor und zieht die Konsequenzen, aus dem, was auch Gott mißfällt, und worüber kein Christ schweigen solle, ohne selbst schuldig zu werden.
Die PBSPX betet viel, zelebriert viele Messen und unterhält eigene Ausbildungsstätten und errichtet neue Kirchen.
Die Modernisten dagegen setzen sich ins gemachte Nest der vorhandenen Kirchenstruktur und kassieren Geld von den Diözesen und nörgeln dafür, über die Dinge, über die sie kein Mandat haben.
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#7   Benedikt   23:34:17 | Freitag, 8. Juni 2007
@ Rudolfus
Leute, die nur kritisieren, die haben wir zur Genüge in der Konzils- und in der Amtskirche und an den Fakultäten.
Die FSSPX dagegen kritisiert selbstverständlich nie, na klar. Ihre Argumentation bewegt sich – wenn ich das mal mit allem Respekt anmerken darf – auf reichlich dünnem Eis. Die FSSPX wird von Aussenstehenden als notorische Vereinigung von Kritikern angesehen. Kritik zieht sich durch alles, was man von dieser Bruderschaft zu lesen bekommt. Heute Mittag schrieben Sie noch dazu (im Strang Gewissenlose Gewissenfreiheit: „Damit sind die Bischöfe vom Papst abgefallen.“ Sie verstehen sicher, dass man dafür (als von der FSSPX kritisierter „Konzilskatholik“) nur ein müdes Lächeln übrig hat. An Kritikastern und abgefallenen Bischöfen hat die FSSPX nun wahrlich keinen Mangel.
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#6   Rudolfus   20:35:12 | Freitag, 8. Juni 2007
@Tridentinus / Kritisierer im Weinberg des Herrn
Leute, die nur kritisieren, die haben wir zur Genüge in der Konzils- und in der Amtskirche und an den Fakultäten.
Es täte diesen gut, zu beten, und ansonsten „das Maul zu halten“.
Diese Empfehlung gab Bischof Krenn dem Wiener Erzbischof Schönborn.
Es täte gut, wenn sich einige mehr dranhielten, anstatt alles zu kritisieren, obwohl sie selbst keine Früchte hervorbringen.
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#5   Tridentinus   19:36:40 | Freitag, 8. Juni 2007
@Rudolfus
Ich bedauere die FSSPX sehr, wenn Sie für die künftige Generation der Katholiken, die sich an diese wenden, repräsentativ sind. Gestern habe ich in Salzburg am Hochamt und der Prozession teilgenommen. Die Predigt war rethorisch und theologisch völlig inakzeptabel. Das Eingangslied „Ein Haus voll Glorie schauet“ verlieh der Versammlung an äusserst provisorischer Stätte eine deutlich akzentuierte Skurrilität (oder sollte es sich vielleicht auf St. Sebastian in Salzburg beziehen?). Angesichts dieses Gottesdienstraumes im Priorat St. Pius X. schätze ich die Kapelle des Innsbrucker Priorates und sogar die Predigten P. Eugen Marks FSSP (ja, ohne X), die ich bislang für kaum zu unterbieten hielt. Anschliessend an die Prozession fand jedoch ein schönes Gartenfest statt, auf dem leider zu zeitig das Bier ausging.
Leider stelle ich aber einen deutlichen Niveau- und Qualitätsverlust auch und gerade bei FSSPX fest. Ich meine das im Blick auf menschliche Bildung und theologischen Anspruch.
Ihre, werter Rudolfus, Äusserungen sind weithin Exponenten dieses, von mir sehr beklagten Symptoms.
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#4   Graf von Galen   22:24:32 | Donnerstag, 7. Juni 2007
Für ein freies und heiliges Deutschland
Es ist einfach lächerlich mit welchen Samthandschuhen
linksextreme Gewalttäter angefaßt werden. Lieber läßt
man einfache Polizisten bluten, als daß man konsequent
gegen diesen Pöbel vorgeht. Aber die Antifa wird ja
noch gebraucht als SA gegen rechts.
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#3   Rudolfus   13:06:39 | Donnerstag, 7. Juni 2007
„Normalisierung“ auf Vaticanum-II-Niveau
Die Pfarrei Schwarzbach, aus welcher der Fuldaer Bischof im vergangenen Dezember, einen beliebten Pater der Diener Jesu und Mariens vertrieb, erhält einen neuen Pfarradministrator.
Die Amtskirche vetreibt die Rechtgläubigen, anstatt sie zu schützen.
Dank sei Gott für die Priesterbruderschaft St. Pius X.
Der wahre Glaube ist höher einzustufen als eine abgefallene nicht mehr katholische Hierarchie.
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#2   Bruder Theophil   12:18:55 | Donnerstag, 7. Juni 2007
Zum Geleit…das heutige Evangelium
EVANGELIUM Lukas 9, 11b-17
In jener Zeit redete Jesus zum Volk vom Reich Gottes und heilte alle, die seine Hilfe brauchten.
Als der Tag zur Neige ging, kamen die Zwölf zu ihm und sagten: Schick die Menschen weg, damit sie in die umliegenden Dörfer und Gehöfte gehen, dort Unterkunft finden und etwas zu essen bekommen; denn wir sind hier an einem abgelegenen Ort.
Er antwortete: Gebt ihr ihnen zu essen! Sie sagten: Wir haben nicht mehr als fünf Brote und zwei Fische; wir müssten erst weggehen und für all diese Leute Essen kaufen. Es waren etwa fünftausend Männer.
Er erwiderte seinen Jüngern: Sagt ihnen, sie sollen sich in Gruppen zu ungefähr fünfzig zusammensetzen.
Die Jünger taten, was er ihnen sagte, und veranlassten, dass sich alle setzten.
Jesus aber nahm die fünf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf, segnete sie und brach sie; dann gab er sie den Jüngern, damit sie diese an die Leute austeilten.
Und alle aßen und wurden satt. Als man die übrig gebliebenen Brotstücke einsammelte, waren es zwölf Körbe voll.
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#1   Nachtlaterne   11:11:52 | Donnerstag, 7. Juni 2007
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