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Donnerstag, 7. Juni 2007 11:58
Woher kommt der Terrorismus?
Die reichen Länder verkaufen sich gerne als aufgeklärte Demokratien – solange ihre eigenen Verbrechen unaufgeklärt bleiben.
Protest gegen den G8-Gipfel: Straßenbelagerungen, Randale, Schlägereien, Barrikaden, brennende Autos, eingeschlagene Schaufenster
Protest gegen den G8-Gipfel: Straßenbelagerungen, Randale, Schlägereien, Barrikaden, brennende Autos, eingeschlagene Schaufenster
(kreuz.net) „Die Europäer und Amerikaner sollten sich fragen, wie sie unsere Ressourcen ausbeuten.“

Das erklärte der Erzbischof von Abuja in Nigeria, Mons. John Olorunfemi Onaiyekan (63), vor dem internationalen Hilfswerk ‘Kirche in Not’.

Abuja ist die neue Hauptstadt Nigerias im Zentrum des Landes.

„Wo sind die Millionen Dollar, die korrupte Politiker in die eigenen Taschen stecken?“ – so der Erzbischof:

„Sie liegen auf ausländischen Bankkonten, wo sie nicht einmal dazu dienen können, in Nigeria Kredite zu geben.“

Es gehe nicht um ein paar Prozent mehr oder weniger Hilfe – erklärte der Erzbischof –, sondern um die Frage, warum manche Länder noch immer arm sind.

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Erzbischof Olorunfemi kritisierte auch, daß das Problem der globalen Erderwärmung und des Klimawandels in der Öffentlichkeit große Beachtung finde, während die „Erhitzung durch Armut und Ungerechtigkeit“ untergehe.

Die Reichen in Nigeria seien nicht durch harte Arbeit reich geworden, sondern weil sie das Geld der Menschen gestohlen haben.

Sie nutzen laut der Aussage des Erzbischofs legale Mittel, um es „zu stehlen“.

Die so genannten Wirtschaftsreformen würden Millionäre hervorbringen und gleichzeitig die Armen in den Slums ruinieren.

Die Geduld der Armen sei am Ende. Ihre Wut wachse. Die Menschen seien heutzutage gut über den Lebensstandard in anderen Teilen der Welt informiert.

„Aus der Wut geht das hervor, was oft Terrorismus genannt wird. Besonders junge Menschen wollen die Ungerechtigkeit nicht mehr hinnehmen und glauben irgendwann, ohnehin nichts mehr verlieren zu können“.

Der Erzbischof kritisierte auch die nigerianischen Politiker.

Ihnen gegenüber bestehe die Kirche immer mehr auf einer gerechten Politik und fordere, daß der Staat seine Verantwortung wahrnehme.

Die Kirche sei in Nigeria auf sozialem Gebiet sehr aktiv. Doch der Erzbischof fordert auch die staatlichen Gremien zum Handeln auf:

„Wir können nicht alle Kranken des Landes pflegen und alle Schulen betreiben. Die Regierung hat unser Geld für diese Aufgaben. Also soll sie ihnen nachkommen.“

Die Nigerianer seien seit Jahrzehnten Opfer „sogenannter Regierender“.

Immer mehr Menschen wollten dies jedoch nicht länger akzeptieren.

© Titelbild: Flickr-Benützer „dkonstrukt“, Creative Commons
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 119 Lesermeinungen:
Sonntag, 10. Juni 2007 12:30
Lutheraner: @ Materiebezwinger
@ Rosenkranzsoldat

Man darf wohl gespannt sein, wie Sie bei trockener Lepra, Beulenpest oder Aids die Materie bezwingen. Sie können nicht zufällig übers Wasser gehen?
Sonntag, 10. Juni 2007 12:25
Horst Metzker: Terrorismus ist immer reaktionär.
Die Reaktion auf verletzende Aktivitäten im Vorfeld ob psychischer oder physischer Natur, ist erst mal zweitrangig.
Dies lebt schon die Tierwelt vor. Ein angeschossener Bär, oder Löwe, ist gefährlicher als das gesundes Tier.

Dies beginnt schon im kleinsten „Staat“, der Familie. Versuche niemals, jemanden so zu machen, wie du selbst bist! Du weißt es, und Gott weiß es auch, dass einer von deiner Sorte schon genug ist.“ Trotzdem versuchen Eltern ihre Kinder ihnen gleich zu machen, mit ihrem eigenen Korsett. Doch dies funktioniert nur mit bildungs-schwachen Menschen, was nicht mit Dummheit zu tun hat.

Ab einem Mindestmaß an Bildung will man auch selbst-bestimmend sein, und so verwundert es nicht, dass der Jugendliche spätestens in der Pupertät gegen die Eltern rebellieren, oder 3. Welt Staaten gegen die 1. Welt.
Wir wollten sie erziehen, wie wir selbst sind!
„Ja wir wollten doch nur das Beste!“

Doch die sogenannte Domestizierung ist längst gescheitert, denn das Leben bleibt nicht stehen, sondern es geht weiter und in diese Zukunft können wir nicht mitgehen. Wir sind jetzt schon Auslaufmodelle der Jugend, und auch der künftigen Staaten, deren Pupertät längst nicht abgeschlossen ist.

Die Reaktion auf ihr künftigen Lebens, werden sie wieder
von der Folgegeneration erleben.
Heute glauben wir, dass wir zumindest ein Mosaikstein der Geschichte sind, aber wir sind höchstens ein Sandkorn im Zement, der das Mosaik zusammen halten soll!

Gelobt sei Jesus Christus, …Amen.
Sonntag, 10. Juni 2007 12:03
methusalix †: @Rosenkranzsoldat (und Pünktchen, aber nur im post scriptum)
Rosenkranzsoldat: Methusalix die weltliche Macht ist nicht so wichtig. Der Geist hat schon immer die Materie bezwungen.

Hierbei stimme ich Ihnen zu, Rosenkranzsoldat! Vielleicht nicht so, wie Sie sich das vorstellen, aber ich bin der Meinung, dass der Verlust der weltlichen Macht einen immensen Zuwachs an Glaubwürdigkeit möglich gemacht hat; als dem was Sie als „Geist“ bezeichnen.
Noch nie in der Kirchengeschichte (ausser viielleicht in der Urkirche) war die Chance so gross, dass wir Katholiken alleine durch ein leuchtendes Beispiel an Nächstenliebe Herzen, Seelen und damit den ganzen Menschen dauerhaft für unseren Glauben gewinnen.

Früher konnte der Glauben einfach befohlen werden (cuius regio, eius religio!) und es wurde weiss Gott von dieser Macht reichlich Gebrauch gemacht (und Missbruch allerschlimmser Art). Heute muss, im besten Sinne des Wortes, missioniert werden.

Gehen wir voran und zeigen dem Rest der Welt, was wahre Katholizität bedeutet.

PS: Wann melden Sie sich zu Mitarbeit bei den Tafeln, Pünktchen?
Sonntag, 10. Juni 2007 01:00
Rosenkranzsoldat: Methusalix
die weltliche Macht ist nicht so wichtig. Der Geist hat schon immer die Materie bezwungen.
Sonntag, 10. Juni 2007 00:56
methusalix †: @Rosenkranzsoldat
Rosenkranzsoldat: @Heinrich/MethusalixMenschlich gesehen war es ach „unmöglich“ dass der Kommunismus innerhalb kurzer Zeit zusammenbricht – Friedlich !
Bei Gott ist nichts unmöglich.


Menschlich gesehen war es auch völlig unmöglich, dass die Pfaffen ihre weltliche Macht fast völlig verlieren. Gottes Wege sind unergründlich.
Samstag, 9. Juni 2007 19:15
matt2 †: @…soldat: Können Sie mir erklären, wieso ich keine Aversion gegen Moslems haben sollte…?
Mohammed kommt daher 600 Jahre nach Christus und will plötzlich der wahre Prophet sein auf den alle Prophezeiungen abzielten. Die zentralen Mysterien des Christentums leugnet er, also: Jesus nicht Sohn Gottes (haut sie tot, die solches sagen, usf…), Jesus hat sein Leben nicht am Kreuz gegeben… und was ihm halt noch so einfällt in seinen Offenbarungen Marke Eigenbau.

Dieser Mensch war ein ausgemachter Teufelssohn, der mit seiner Widersacherei im Lauf der Geschichte viel Leid über Christen gebracht hat. Wieso sollte ich diesen Teufel nicht hassen und die ihm anhange? Ich will mit dieser Brut nichts zutun haben. Sie sollen nicht sagen, sie verehren Jesus. Ihr Jesus ist falsch, ihre Maria ist falsch, ihre Propheten und ihr Prophet ist falsch, denn sie machen nur in der christlichen Offenbarung Sinn und das ist die göttliche und sonst keine.
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