Ex-Gesundheitsministerin
Hinterher war sie enttäuscht
Eine ehemalige deutsche Gesundheitsministerin der ‘Grünen’ besuchte vor einigen Wochen den Papst: „Daß ich mich so darauf freuen würde, ihm zu begegnen, hätte ich nicht gedacht.“
Ex-Gesundheitsministerin Andrea Fischer
Ex-Gesundheitsministerin Andrea Fischer
(kreuz.net) In der vergangenen Woche hatte Andrea Fischer (47) ein Schlüsselerlebnis. Das berichtete die Tageszeitung ‘Die Welt’ Anfang April.

Die ehemalige deutsche Gesundheitsministerin der ‘Grünen’ war zu einer Konferenz der europäischen katholischen Bischöfe nach Rom gereist.

Auf dem Programm stand auch eine Audienz mit dem Papst: „Daß ich mich so darauf freuen würde, ihm zu begegnen, hätte ich nicht gedacht“ – erklärte Frau Fischer vor ‘Die Welt’.

Doch hinterher war sie enttäuscht. Nicht von Papst Benedikt, sondern davon, daß sie ihn im Gedränge nicht zu Gesicht bekommen hatte.

Die Begeisterung der Ex-Politikerin für den Katholizismus und den Papst mutet wie ein kleines Wunder an: „Noch vor zehn Jahren war Frau Fischer, zumindest aus katholischer Sicht, eine verlorene Seele“ – so ‘Die Welt’.

Andrea Fischer wuchs als Tochter überzeugter Katholiken auf und erlebte eine katholische Erziehung. Trotzdem entfremdete sie sich zunehmend von der Kirche.

Sie hielt die Kirche für „konservativ und rückständig“. In den 80er Jahren trat sie aus.

Mit 34 Jahren wurde sie für die Grünen in den Bundestag gewählt. Bei politischen Debatten stellte sie immer wieder fest, „wie stark ich vom katholischen Wertesystem geprägt bin“.

Als sie im Oktober 1998 Gesundheitsministerin wurde, schwor sie ihren Amtseid auf Gott.

Später besuchte sie wieder Gottesdienste und begann mit einem Berliner Priester regelmäßige Gespräche zu führen: „Ich habe gespürt, daß mir etwas fehlte, daß mir der Glaube doch noch etwas bedeutete.“

Im Frühjahr 2001, kurz nach ihrem 41. Geburtstag, trat sie wieder in die Kirche ein. Sie war gerade als Ministerin zurückgetreten.

„Bei jüngeren Menschen hat die katholische Kirche heute eine größere Chance als bei mir als 17jähriger“ – glaubt die Exministerin – „weil sie nicht mehr eine solche Macht hat, sondern nur noch Angebote machen kann“.

Frau Fischer erlebt ihr Verhältnis zur Kirche viel entspannter als früher.

Doch als PR-Beraterin, Publizistin und Geschäftspartner lehnt sie schon einmal Sonntagstermine um zwölf Uhr ab. Da steht die Heilige Messe fest in ihrem Kalender.

Unverständnis über ihre Rückkehr zur Kirche lasse sie ebenso kalt wie Diskussionen über deren vielbeschworene „Rückständigkeit“:

„Mir sind Glaube und Gemeinschaft wichtiger als intellektuelle Debatten über die schwierigen Seiten der Kirche.“
      
39 Lesermeinungen
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#39   Stephanus   01:55:37 | Dienstag, 12. Juni 2007
Die Stimme des HB-Männchens ist rückwärts abgespieltes Arabisch.
Kein Wunder, wenn sich da der Eine oder Andere aufregt?
Oder?
Das Thema, war aber: Hinterher war sie enttäuscht!
Mir fällt da aber eine Verbindung zu ein:
Es gibt in diesem Land soviele gut im Saft stehende nichtsnutzige Politikrentner, warum werden die nicht zuerst ins Morgenland geschickt: Dort können sie diskutieren, Vorträge halten in Kindergärten, Schulen, Unitäten, vor Hausfrauen , vor Quotenfrauen, vor Burkaträgerinnen, vor Taliban und vor der Straßenbahn.
Das wäre doch viel billiger als der Millitäreinsatz.
Was das Millitär dort mehr schlecht wie recht macht, kann jeder Mitstreiter vom THW besser.
Und uns ständen die dunkelblauen Fahrzeuge auch besser zu Gesicht. Jedenfalls würden wir damit mehr Sinn fürs Praktische beweisen.
Wir Deutsche sind als Ingenieure und „Gärtner“ überall auf der Welt geschätzt, hoch geachtet und immer willkommen.
In Uniform sieht man uns aus unterschiedlichen Gründen nicht so gerne.
Wir sollten die Zeichen der Zeit erkennen und handeln.
Bevor unser ganzes schönes Deutschland umzäunt wird, sollten wir die Ausverkäufer in die Wüste schicken, egal von welcher Partei sie sind.
In der Wüste gilt das Gastrecht als heilig, unsere Politiker brauchten also vor Taliban keine Angst mehr haben. Die Wüstensöhne würden mit ihrem Leben für unsere Politiker einstehen, solange sie in der Wüste blieben.
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#38   J'sus †   23:48:28 | Sonntag, 10. Juni 2007
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#37   Hornet   18:58:13 | Freitag, 8. Juni 2007
Sicher!
„Und wenn nun Taliban kämen und Ihre Frau vergewaltigen würden? – Aha!!“
Hallo? Hab ich in Afghanistan unberechtigter Weise aufgeräumt? Ausserdem ist mir das völlig Wurst, wer versucht meine Frau anzufassen. Wer einen unberechtigten Krieg anfängt, sollte aufhören, anschließend rumzuheulen!
Alles andere ist Propaganda, deshalb werde ich auch nicht auf diesen Zug aufspringen. Danke fürs Gespräch!
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#36   franco.felice   18:48:08 | Freitag, 8. Juni 2007
Hornet: „Nun ist es aber langsam gut!“
Sie reden unbekümmert Versionen nach, die uns durch die Siegermächte immer noch vorgegeben sind.
Laut Ihnen wurden die Vergewaltigungen durch Rotarmisten anscheinend zu Recht durchgeführt.
Sicher ist Recht, die SS zu verurteilen. Ich denke auch an die im Nachhinein sich immer noch sauber gebende Waffen-SS! Nur gleich die Unschuldigen auch auf deutscher Seite dem Primitivgebaren der Rotarmisten preiszugeben, so geht es nicht.
Leider waren auch die Hetzer auf den anderen Seiten nicht unbeteiligt: im Osten der russische Ilja Ehrenburg, der den Russen einimpfte, die deutschen Frauen als Kriegsbeute zu betrachten, transozeanisch Ehrenmann Kaufman, mit seiner Broschüre, welche die Ausmerzung unseres gesamten Volkes vorsah. Im Übrigen resultierten beide Weltkriege auch aus dem Verhalten der Alliierten.
Vor allem. wer heute so selbstgerecht redet: Haben Sie jemals unsere gegenwärtigen Möglichkeiten in unserer „Demokratie“, die nur ein einmaliges Kreuzchenmalen zulässt, zur Kenntnis genommen? Hatten Sie auch nur auf einen Alleingang unserer parlamentarischen Diktatur in Berlin Einfluss?? – unsere Soldatendeportationen nach Afghanistan, die Aufklärungsflugzeuge vor Ort, die anscheinend nur niedliche Aufnahmen für die Tourismusbranche liefern sollen, auch wenn das nicht alle in der Region und hierzulande glauben möchten? Nein, das haben Sie nicht. Sind also alle Deutschen mitschuldig an Merkels Alleingang??
Und wenn nun Taliban kämen und Ihre Frau vergewaltigen würden? – Aha!!
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#35   DocRöntgen   13:43:21 | Freitag, 8. Juni 2007
@VirFortis
Jeder der seine Religion ernst nimmt ist ein fundamentalist.
Das kann ja jeder für sich entscheiden. Nur sollte man nicht den Versuch der Zwangsmissionierung unternehmen, d.h., wenn Menschen losgelöst von Religion zu ethischen und moralischen Entscheidungen kommen, muß man dies akzeptieren (solange kein Gesetz gebrochen wird). Jeder Versuch, diese Menschen zu miskreditieren, weil sie eigenständig handeln, zeugt von grober Intoleranz.
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#34   Genoveva   11:43:42 | Freitag, 8. Juni 2007
Die Moral- und Gesellschaftslehre der Kirche kann missionarisch wirken …
Im Frühjahr 2001, kurz nach ihrem 41. Geburtstag, trat sie wieder in die Kirche ein. Sie war gerade als Ministerin zurückgetreten.
Wie sich der eine oder andere sicher noch erinnert, wurde die Frau Ministerin entsorgt, weil sie den Stammzellforschungs-Plänen von Herrn Schröder im Wege stand. In der vorausgehenden Debatte waren es vor allem Vertreter der katholischen Kirche (vor allem Bischof Mixa), die die richtigen Intuitionen von Frau Fischer argumentativ und leidenschaftlich unterstützt haben.
Merke: Durch entschiedenes und kompetentes Eintreten für die sittlichen Grundlagen des Gemeinwesens kann man Seelen gewinnen. Das sollten sich die chronischen Lavierer in der katholischen Hierarchie mal hinter die Ohren schreiben.
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#33   Bruder Theophil   09:41:43 | Freitag, 8. Juni 2007
Zum Geleit…das heutige Evangelium
EVANGELIUM Markus 12, 35-37
In jener Zeit, als Jesus im Tempel lehrte, sagte er: Wie können die Schriftgelehrten behaupten, der Messias sei der Sohn Davids? Denn David hat, vom Heiligen Geist erfüllt, selbst gesagt: Der Herr sprach zu meinem Herrn: Setze dich mir zur Rechten und ich lege dir deine Feinde unter die Füße. David selbst also nennt ihn „Herr“. Wie kann er dann Davids Sohn sein? Es war eine große Menschenmenge versammelt und hörte ihm mit Freude zu.
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#32   Hornet   09:35:11 | Freitag, 8. Juni 2007
mg-kath: Dito!
Ihnen das Gleiche! Schönen Tag, meine ich.
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#31   möchtegern-kathole   09:23:33 | Freitag, 8. Juni 2007
@Hornet
Sie schrieben:
Ich brauche keinerlei „Feinheiten“ um zu erkennen, dass die „SS“ eine Mörderbande gewesen ist
Da stimme ich Ihnen durchaus zu. Ich will Sie auch nicht irgendwie „zwingen“, Glauben anzunehmen – auch der liebe Gott wird sie nicht zwingen, das ist Ihre freie Entscheidung.
Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag.
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#30   Hornet   09:18:20 | Freitag, 8. Juni 2007
mg-kath
Nun ist es aber langsam gut! Mir ist es völlig wurst, ob und warum jemand irgendjemand abschlachtet oder dies tun lässt! Gründe dafür gibt es nicht und diese ständigen Entschuldigungen müssen einem intelligenten Menschen widerwärtig sein! Ich brauche keinerlei „Feinheiten“ um zu erkennen, dass die „SS“ eine Mörderbande gewesen ist, keine Belehrungen in Richtung Schlesien und Co, dass „die Russen“ Deutsche vergewaltigt haben (selbst Schuld, inkl. der Vertreibungen) und sonstigen Blödsinn, ich kann beurteilen, dass der Hitler-Faschismus eine einzige Sauerei war. Und das alles mit dem Verweis auf „Gott“. EOD!
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#29   möchtegern-kathole   09:05:45 | Freitag, 8. Juni 2007
@Hornet
ich gebe zu, dass das Alte Testament grausam ist, und diese Dinge sehr schwer verständlich, ich habe selbst damit meine Probleme. Ich kann es mir nur so vorstellen, dass die von Ihnen zitierten Völker selbst so grausam waren, selbst so bestialisch, dass der doch liebende Gott überhaupt keine Liebe, überhaupt keine Hoffnung und auch keinen Glauben mehr dort fand, grundsätzlich zurückgewiesen, dauerhaft ausgelacht und lächerlich gemacht wurde – und deshalb das Land auf Kosten dieser Völker einem anderen Volk gab.
Bei Sodom/Gomorrah sagte er: auch wenn ich nur eine Handvoll liebender Menschen dort finde, will ich gnädig sein – daraus schließe ich, ich dass er bei diesen anderen Völkern keine Handvoll solcher Menschen fand.
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#28   Hornet   08:57:15 | Freitag, 8. Juni 2007
mg-kath
HALLO???
Nicht rachsüchtig???
Und was ist das hier:
Gott begleitet sein auserwähltes Volk immer wieder persönlich zum Volkermord (2. Mose 33,1-2): „Der Herr sprach zu Mose: Geh, zieh von dannen (…) in das Land, von dem ich (…) geschworen habe: Deinen Nachkommen will ich’s geben. Und ich will vor dir her senden einen Engel und ausstoßen die Kanaaniter, Amoriter, Hetiter, Perisiter, Hiwiter und Jebusiter.“
Oder hier:
Nur dank Moses eindringlicher Fürsprache mussten lediglich ein paar tausend Männer dran glauben (2. Mose 32,28): „Ein jeder gürte sein Schwert um die Lenden und gehe durch das Lager hin und her von einem Tor zum andern und erschlage seinen Bruder, Freund und Nächsten. Die Söhne Levi taten, wie ihnen Mose gesagt hatte; und es fielen an dem Tage vom Volk dreitausend Mann.“ Mit diesem Blutbad ließ sich der Herr schließlich etwas beruhigen.
Und:
Man kann es kaum glauben, wenn man liest, dass Gott sein Volk dazu aufgerufen hat, Frauen und Kinder in Stücke zu hauen und Jungfrauen zu versklaven (4. Mose/Num. 31,15-18): „Warum habt ihr alle Frauen leben lassen? (…) So tötet nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Frauen, die nicht mehr Jungfrauen sind; aber alle Mädchen, die unberührt sind, die lasst für euch leben.“
Noch mehr? Kein Problem!
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#27   möchtegern-kathole   08:48:47 | Freitag, 8. Juni 2007
@Hornet
warum sollte sich selbständiges Denken und Glaube ausschließen? Sie schrieben ferner:
„Vielleicht bin ich ja aufrecht und er mag keine Kriecher??? „
Da stimme ich Ihnen zu. Dass Gott rachsüchtig ist, stimmt übrigens nicht. Aber wer Ihn zurückweist und seine eigene Seele zerstört – in Hass, Unglaube, Hoffnungslosigkeit versinkt – der darf nicht Ihn dafür blamieren. Und warum sollte seine Gnade unmenschlich sein? Die Gnade der Erkenntnis? Oder jene der Beharrlichkeit im Glauben? Die Gnade lieben, hoffen zu können?
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#26   Veritatis †   08:45:50 | Freitag, 8. Juni 2007
Möchtegern-Poster
„Unverbindlich“ – ja, das ist das passende Wort für den Devotionalien-Bauchladen der MonkGroup hier…
Um ihn aber komplett zu beschreiben, gehören auch noch
„Geschwätzig“, „Selbstgefällig frömmelnd“, „Penetrant“ und – auf das lokale Forum bezogen – „Homophob“ dazu, dann könnte es passen und jeder weiß dann, was gemeint ist!
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#25   Hornet   08:41:05 | Freitag, 8. Juni 2007
mg-kath:
Ich habe die Bibel gelesen und automatisch weggelegt! Grimms Märchen sind schlüssiger.
„Aber der große, Sie liebende Gott akzeptiert, dass Sie seine Gnade zurückweisen.“
Das muss er auch – schließlich hat er ein Wesen erschaffen, das selbstständig denken kann, ergo konnte er meine Haltung dazu ja auch voraussehen. Vielleicht bin ich ja aufrecht und er mag keine Kriecher??? Ausserdem kann ich auf seine rachsüchtige und unmenschliche „Gnade“ -wie in der Bibel beschrieben- verzichten! Könnte auch sein, dass er wütend ist über den Mist, den man über ihn geschrieben hat. Vielleicht hat er deswegen die Chinesen zum grössten Volk der Erde werden lassen und beschert „seiner Kirche“ nicht den (von Menschen) gewünschten Erfolg???
Übrigens: glauben kann man, aber wer sagt, dass man dazu die Bibel braucht???
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#24   möchtegern-kathole   08:31:01 | Freitag, 8. Juni 2007
@Hornet
warum sollten Sie die Bibel ernst nehmen, wenn Sie keinen Glauben haben? Deshalb kommt der Glaube vor der Bibel. Wenn Sie den Glauben haben, werden Sie die Bibel automatisch lesen.
Den Glauben aber bekommen sie vom lieben Gott direkt – er ist eine Gnade. Aber der große, Sie liebende Gott akzeptiert, dass Sie seine Gnade zurückweisen.
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#23   Hornet   08:25:09 | Freitag, 8. Juni 2007
mg-kath:
Meine Postings zeigen, dass ich nicht wie ein Schaf blökend in der Herde mitlaufe, sonst nichts!
Von Gott geoffenbarter Glaube? Wo steht das? In der Bibel? Gottchen… an diesem von Menschen geschaffenen „Werk“ wird heute noch rumgedoktert, dass es nur so kracht! Ist ja auch kein Wunder, dass sich bei der Flickschusterei in der Schwarte jeder das rauspicken kann, was ihm gefällt. Wobei ich den Mund halten würde, wenn sich die „Gläubigen“ mal wirklich an die mitmenschlichen Ausführungen des Buches halten würden. Tun sie nur leider nicht…
Nein, ich werde die „Keine Werbung“-Aufschrift ergänzen:“…das gilt auch für kath. Vereinswerbung!“
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#22   möchtegern-kathole   08:13:11 | Freitag, 8. Juni 2007
@Hornet
dass Sie sündigen, zeigen Sie in Ihren Postings – Ihr Stolz ist unübersehbar. Dass Sie damit Ihre Seele zerstören sagt uns der von Gott geoffenbarte Glaube. Aber auch diesen Glauben können Sie natürlich zurückweisen, ‘technisch’ ist das vollkommen problemlos.
Zur Werbung: vielleicht einen größeren Aufkleber „Keine Werbung“ anbringen.
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#21   Hornet   07:58:12 | Freitag, 8. Juni 2007
mg-kath:
Wer sagt, dass meine Seele zerstört wird und das ich „sündige“??? Schlechtes Benehmen meinerseits kann ich selbst beurteilen, dazu brauche ICH keinen Gott! Außerdem steht auf meinem Briefkasten „Keine Werbung“ und trotzdem finde ich immer wieder irgendwelche Vereinswerbung des kath. Vereins vor! Und ich muss den Müll dann noch auf meine Kosten beseitigen! Unverschämtheit!
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#20   möchtegern-kathole   07:48:34 | Freitag, 8. Juni 2007
@Hornet
die katholen behaupten das. Es geht um die Rettung vor der ewigen Zerstörung Ihrer Seele durch Ihre Sünden.
Sie brauchen diese Rettung aber nicht annehmen, das ist lediglich ein unverbindliches Angebot.
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#19   Hornet   07:08:32 | Freitag, 8. Juni 2007
Rettung? Nein, danke!
„Wer den alleinseligmachenden Glauben verwirft, der kann nicht gerettet werden.“
Wer behauptet, das DIESER Glaube(!) alleinseligmachend ist? Und wovor „retten“??? Wenn dieser Glaube dazu führt, den hier üblichen Nonsens zu verbreiten, dann: NEIN, DANKE! Bleibt mir mit eurer „Rettung“ bitte vom Hals!
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#18   Czibo Nieznany   01:10:46 | Freitag, 8. Juni 2007
Der ganz persönliche Weg
Wenn Andrea Fischer die Sehnsucht nach der Kirche bewegt hat, gehört das zu ihrer Sensibilität und Beschaffenheit.
Ich könnte mir gut vorstellen, dass gestern wieder einmal Tausende von sogenannt gläubigen Katholiken an der Fronleichnamsprozession teilgenommen haben. Nur haben die meisten nicht gewusst warum.
Auch ungefragt würden sich mir jetzt die Nackenhaare auf die Antworten stellen, wären diese Katholiken gefragt worden, weshalb sie an dem Umzug teilnehmen.
Wenn die ehemalige Politikerin für sich die Weichen anders gestellt hat, ist das zunächst ganz allein ihre Sache. Es wird auch nicht anzunehmen sein, dass sie das Opfer der Altrituellen werden will, weil die vielleicht nichts zum Opfern haben, nachdem das alte Opfer-Ritual viel zu lange Jahrhunderte abgewickelt wurde, und jetzt nichts mehr zum Opfern übrig geblieben ist. :&)
Häme und Zynismus der Altrituellen und Denkfaulen ist in keinster Weise gerechtfertigt.
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#17   Rudolfus   00:35:38 | Freitag, 8. Juni 2007
@CharlotteB.
Wer den alleinseligmachenden Glauben verwirft, der kann nicht gerettet werden.
Es geht also zuerst immer über das eigene Seelenheil, für das man immer nur selbst verantwortlich sein kann!
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#16   VirFortis   00:34:14 | Freitag, 8. Juni 2007
Charlotte
jede Religion die von ihrem Wahrheitsanspruch überzeugt ist ist fundamentalistisch. Jeder der seine Religion ernst nimmt ist ein fundamentalist.
Der Versuch die Religionen „abzumildern“ zu relativieren oder scharfe Akzente zu „kürzen“ – um des lieben freidens willen ist zwar menschlich verständlich wendet sich aber letztlich gegen die Gläubigen da nur das begehrt wird was Absolut ist – und Gott ist absolut. Anziehend ist nur heiß oder kalt und nicht das lauwarme mittelmaß
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#15   Ydefix   00:30:12 | Freitag, 8. Juni 2007
„extremistische Auswüchse“
…und was das genau ist, definiert dann wohl die Frau Bongartz.
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#14   Charlotte Bongartz †   00:28:13 | Freitag, 8. Juni 2007
Was sind „schwierige Seiten der Kirche“ ?
Nun, das sind z.B. religiöse Splittergruppen, die in irgendwelchen Internetforen einen Mix aus Religion, Geschichtsklitterung, Randgruppenhetze etc. betreiben.
Und generell: Leute, die mit einem alleinigen Anspruch auf Wahrheitsnähe unterwegs sind und sich daraus resultierend in Meinungsdiktatur üben. Pber die sieht sie halt hinweg, wenn sie ihren Glauben praktiziert. Und das ist doch schön: Glauben zu können, ohne sich um die extremistischen Auswüchse am Rand der Glaubensgemeinschaft allzu viele Gedanken zu machen.
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#13   Rudolfus   00:12:04 | Freitag, 8. Juni 2007
@welcher Glaube
Rechtgläubig klingt’s jedenfalls nicht.
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#12   Ydefix   00:09:30 | Freitag, 8. Juni 2007
welcher Glaube ?
„Mir sind Glaube und Gemeinschaft wichtiger als intellektuelle Debatten über die schwierigen Seiten der Kirche.“
Welchen Glauben meint sie ? Glaubt sie an alle Dogmen der katholischen Kirche ? Was sind „schwierige Seiten der Kirche“ ?
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#11   Rudolfus   23:31:38 | Donnerstag, 7. Juni 2007
@CharlotteBongartz
Die BRD trug bis zur EU-Osterweiterung 40% des EU-Budgets bei.
Es ist aber lobenswert und auch ein Ruhm für Deutschland, daß die Deutschen diese wichtige Rolle für Europas Zusammenhalt übernehmen.
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#10   Charlotte Bongartz †   23:26:43 | Donnerstag, 7. Juni 2007
@Rudolfus
Die Kirche hat nur einen Glauben.
„Glauben“ müssen zunächst einmal die Mitglieder einer Kirche/Religion haben. Und dieser Glaube taugt auch nur etwas, wenn man überzeugt glaubt.
Geschieht er aus Angst heraus, oder weil er aufgezwungen wurde (auch das ist möglich und vielfache Praxis, weil Kinder sich nicht immer wehren können), ist er eine Diktatur.
Deutschland=Melkkuh der EU? Etwas zu kurz gedacht. Wir leben nicht isoliert und so, wie wir von günstigen Rohstoffimporten aus ärmeren Ländern profitieren, ist es gerecht, wenn wir hier und da auch etwas draufzahlen.
Schon, weil wir durch hohen Lebensstandard Schäden anrichten, die weiß Gott (!) nicht an unseren Landesgrenzen aufhören.
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#9   Rudolfus   23:16:47 | Donnerstag, 7. Juni 2007
@CharlotteBongartz
Die Kirche hat nur einen Glauben.
Wer aus einem anderen Grund die Taufe oder den Kirchenwiedereintritt möchte, der hat auch keinen Glauben.
Der Glaube kennt als „überflüssigen Ballast“ nur die Irrlehre und heute insbes. die Irrlehre des Modernismus, und natürlich die Irrlehrer und Modernisten selbst.
Wer an diese Kirchensteuer zahlt, der hat wenig Ahnung von diesen Leuten, für die die Kirche nur die Melkkuh ist, genauso wie die BRD für die EU.
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#8   VirFortis   23:10:00 | Donnerstag, 7. Juni 2007
Charlotte
Natürlich sind wie alle heilfoh dess die kath.Kirche so wohlgesonnene „Berater“ hat wie Ihnen die wissen welche Akzente gesetzt werden müssen dass sie nicht „verloren“ ist :-D
Aufe dem Weg ins neue Jahrtausend wird die Kirche auf Berater wie sie es sind niemals verzichten können da dies sofort die gesamte apostolische Existenzgrundlage gefährden würde…
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#7   Charlotte Bongartz †   23:02:56 | Donnerstag, 7. Juni 2007
Natürlich ist die rk Kirche noch nicht ganz verloren…
Sie muß sich halt von manchem Ballast trennen, um auch Menschen wie Frau Fischer zu erreichen. Frau Fischer ist ja
hier als christlich geprägte Person beschrieben, die sich wieder vermehrt ihrem Glauben widmet. Und der dürfte nicht viel mit dem zu tun haben, was auf dieser Seite (kreuz.net) als solcher deklariert wird. „Glaube“ und „kreuz.net“ sind eben zwei Paar Schuhe.
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#6   Artois †   22:18:17 | Donnerstag, 7. Juni 2007
1987 …
… guter Scherz. Schön wärs ja gewesen. Da wäre uns wohl einiges erspart geblieben … Wer war denn eigenlich damals Oppositions“führer“? Rau?
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#5   Rudolfus   20:55:20 | Donnerstag, 7. Juni 2007
Deo gratias!
für jede Bekehrung zur hl. Kirche Christi!
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#4   consolamini   19:15:27 | Donnerstag, 7. Juni 2007
Man darf einen Menschen nie aufgeben…
…solange er lebt, kann er sich ändern! Geduld, Güte, liebevolle, sachlich-begründete Ermahnung, v.a. aber das unverkrampfte Vorlebend der katholischen Wahrheiten, all dies kann bei den Menschen guten Willens einen Prozeß der Hinwendung zu Gott und Kirche unterstützen. Beten aber muß man um die Gnade!! Also: seien wir doch in diesem Sinne „missionarische Katholiken“ – und: Herr, fange bei mir selber an!! :-)
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#3   Aurelius   18:06:39 | Donnerstag, 7. Juni 2007
Fehler
Als sie im Oktober 1987 Gesundheitsministerin wurde, schwor sie ihren Amtseid auf Gott.
Frau Fischer wurde in Oktober 1998 Bundesministerin für Gesundheit.
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#2   Christian Hüller   17:57:30 | Donnerstag, 7. Juni 2007
Gratulation zur Einsicht
Hinter den „intellektuelle Debatten über die schwierigen Seiten der Kirche“ finden sich bei näherer Betrachtung sowieso meist nur ungelöste Probleme der Gesellschaft. Die Kirche wird heutzutage gerne zum Sündenbock für diese Probleme gemacht. Hierbei wird übersehen, dass die Kirche nicht die Gesellschaft ist, sondern diese allenfalls widerspiegelt, und auch nicht der Verein zur allgemeinen Menschenbeglückung e. V. Kurzum: die Erwartungshaltungen an die Kirche sind oft nicht realistisch.
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#1   Athanasius   17:43:05 | Donnerstag, 7. Juni 2007
Gut…
Gut zu lesen, dass auch die Kinder der 68er Generation nach tiefer Indoktrination durch den Kulturmarxismus dennoch wieder zu Gott und Seiner Kirche finden. Nur die Mitgliedschaft der ‘Grünen’ steht weitere Entwicklung im Wege. Kindermord kann man nie billigen. Auch nicht als Agnost.
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